Mehr Wahlkarten als je zuvor in Salzburg beantragt

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So viele Wahlkarten sind in Salzburg noch nie ausgestellt worden.
So viele Wahlkarten sind in Salzburg noch nie ausgestellt worden. - © LMZ/Wieser
Salzburg hat einen neuen Rekord aufgestellt: Für die Nationalratswahl wurden mehr Wahlkarten ausgegeben, als je zuvor. Die Gemeinden des Landes haben insgesamt 52.282 Wahlkarten ausgestellt.

Das waren um 12. 372 Wahlkarten mehr als bei der Nationalratswahl 2013 (39.910) und um 14.077 mehr als bei der Bundespräsidenten-Stichwahl im Dezember 2016 (38.205), teilte Landeswahlleiter Michael Bergmüller am Freitag mit. 27.855 Wahlkarten wurden an Frauen ausgegeben und 24.427 an Männer.

Wahlkarten entscheiden über zwei Mandate

Die 52.282 Wahlkarten entsprechen umgerechnet knapp zwei Mandaten, da nach Berechnungen der Landesstatistik in Salzburg rund 26.000 Stimmen für ein Mandat erforderlich sein werden.

Die meisten Wahlkarten in Stadt Salzburg ausgegeben

13,2 Prozent der Wahlberechtigten haben im Land Salzburg eine Wahlkarte beantragt. 15.724 Wahlkarten wurden in der Stadt Salzburg ausgestellt (15,7 Prozent der Wahlberechtigten), 2.456 im Lungau (15,1 Prozent), 8.086 im Pinzgau (12,6 Prozent), 7.190 im Pongau (12,3 Prozent), 13.976 im Flachgau (12,3 Prozent) und 4.850 im Tennengau (11,2 Prozent).

Wie wird mit der Wahlkarte gewählt?

Mit einer Wahlkarte kann in jeder Gemeinde Österreichs auch außerhalb des Hauptwohnsitzes, vor einer “fliegenden” Wahlbehörde oder per Briefwahl gewählt werden. Jene Stimmen, die per Briefwahl abgegeben werden, werden erst Montag ausgezählt und sind im vorläufigen Ergebnis, das am Sonntag, 15. Oktober, Abend feststehen wird, nicht enthalten.

Am Montag, 16. Oktober, wird am Abend ein vorläufiges Ergebnis einschließlich der Briefwahlstimmen verlautbart, am Donnerstag, 19. Oktober, kommen noch jene Wahlkartenstimmen dazu, die in einem fremden Regionalwahlkreis abgegeben wurden. Erst dann wird das endgültige Ergebnis der Nationalratswahl 2017 feststehen. Da jedoch davon auszugehen ist, dass die meisten Wahlkartenwähler von der Briefwahl Gebrauch machen werden, wird ein Großteil der von Wahlkartenwählenden abgegebenen Stimmen bereits im vorläufigen Ergebnis am Montagabend enthalten sein. Die in fremden Regionalwahlkreisen abgegebenen Stimmen werden kaum zu gravierenden Veränderungen führen.

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