Melanie Meilinger: Statt Trainingslager in Australien nun Olympia-Vorbereitung in Österreich und Schweiz

Akt.:
1Kommentar
Meilinger ist auf der Buckelpiste zuhause.
Meilinger ist auf der Buckelpiste zuhause. - © privat
Eine Salzburgerin hat längst ihren Fixplatz für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang (Südkorea) sicher: Melanie Meilinger startet als einzige Österreicherin auf der Buckelpiste und fliegt völlig unter dem Radar. Nach einem Trainerwechsel geht es für die 26-jährige Ski-Freestylerin zur Vorbereitung nun in die Alpen statt wie üblich nach Australien.




In den vergangenen Jahren zieht Meilinger als einzige Österreicherin im Welt- und Europacup recht einsame Kreise in der internationalen Buckelpiste-Szene. Seit März dieses Jahres hat sie ihr Ticket für Olympia 2018. Weil der ÖSV keine Buckelpisten-Sparte mehr hat, trainierte die Pongauerin bis zuletzt mit dem deutschen Moguls-Team. Der ÖSV stellt lediglich die Teambekleidung für Olympia, den Rest der Saison muss sie sich selbst mit Sponsoren und Preisgeldern finanzieren: “Das sind pro Jahr knapp 20.000 bis 25.000 Euro”, rechnet die 26-Jährige vor.

Meilinger hat neuen Trainer

Für die Vorbereitung auf Olympia 2018 entschied sich Meilinger dazu, einen Privatcoach zu engagieren. Von daher leitet nun der Slowene Aleš Špan das Training der Olympia-Starterin. “Sportlich und menschlich passt das einfach super”, freut sich die Buckelpistenfahrerin.

Training in Österreich und Schweiz

Nach dem ersten Trainingscamp in Tignes (Frankreich) sollte es nun eigentlich nach Australien gehen. “Dort trainieren jetzt fast alle Nationen, doch die finanzielle Situation lässt es nicht zu. Wir haben uns deshalb dazu entschieden das Trainingscamp ausfallen zu lassen. Sonst besteht das Risiko, bei wichtigen Rennen im Winter nicht dabei zu sein.” Stattdessen geht es ab dem heutigen Donnerstag für knapp eine Woche zur Wasserschanze am Föderlacher Baggersee (Kärnten), um anschließend für fast einen Monat in Zermatt (Schweiz) auf Schnee zu trainieren.

Olympia-Winter steht vor der Tür

Es folgen viele individuelle Trainings und kleinere Vor-Wettkämpfe, der Weltcup-Startschuss fällt am 9. Dezember in Finnland. “Anfang Oktober treffen sich alle Nationen in Zermatt zur Standortbestimmung – das wird spannend.” Bis dahin bereitet sich Meilinger in Österreich und der Schweiz auf den wohl wichtigsten Winter ihres Lebens vor. Die Spiele von Sotschi (2014) verpasste sie wegen einer komplizierten Verletzung am Daumen.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Festung in Salzburg leuchtet z... +++ - Adventmarkt am Sternbräu öffne... +++ - Hallein: Flüchtling bedroht Be... +++ - Finanzskandal: Naderer stellt ... +++ - Stadt Salzburg untersagt "Elte... +++ - Tipps zum energiesparenden Hei... +++ - Alpenverein kommt mit "Lawinen... +++ - Jedermann-Pass erhält Inklusio... +++ - Anhänger löst sich von Pkw auf... +++ - ÖBB rüsten Nahverkehrsflotte a... +++ - Zahl der Autos wuchs seit 2005... +++ - Polizei warnt vor Trickdieben ... +++ - Salzburgs Kapuziner werben bei... +++ - Zehn Millionen Euro für die lä... +++ - Salzburger Studie: Heimische K... +++
1Kommentar

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel