Melanie Meilinger sucht Unterstützung am Weg nach Olympia 2018

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Melanie Meilinger ist auf der Buckelpiste daheim und startet fix bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea. Weil ihre Sportart medial kaum stattfindet, sucht die 26-Jährige nun Unterstützung auf einem anderen Weg. Wir haben uns mit der Pongauerin darüber unterhalten.




Seit knapp über zwei Wochen ist Meilinger im Trainingslager in Zermatt (Schweiz), um sich auf den harten Olympia-Winter vorzubereiten. “Die Piste wird langsam eisiger, aber das ist eine gute Vorbereitung auf den Weltcup-Start in Finnland”, sagt die Olympia-Starterin gegenüber SALZBURG24. “Die Buckelpiste genießt wenig mediales Interesse, folglich ist meine Sportart für Sponsoren bisher nicht sehr interessant”, erklärt Meilinger.

“I believe in you”-Projekt bis Jahresende

“Aus diesem Grund muss ich für den Großteil des finanziellen Jahresaufwandes für mich und meinen Trainer selbst aufkommen. Im Schnitt kostet mich eine Weltcup-Saison 25.000 Euro.” Seit Mittwoch läuft deshalb das “I believe in you”-Projekt, das verschiedenste Sportler finanziell unterstützen soll. Ziel ist es, bis Jahresende 4.000 Euro zu sammeln: “Damit kann ich mir den Großteil der Flüge zu den Weltcup-Stationen finanzieren und mich im Wettkampf mit den Weltbesten vor Olympia messen.” Die Laufzeit des Projekts geht bis zum 30. Dezember. Falls die Zielsumme nicht erreicht werden sollte, bekommen die Unterstützer das Geld zurück. Meilinger: “Das Geld wird erst abgebucht, wenn die 4.000 Euro erreicht sind – ansonsten gibt es auch nichts für mich.” Als Gegenleistung für die Finanzspritze wird vom persönlichen Gruß-Video aus Südkorea über eine gemeinsame Wanderung samt Brettljause bis zum Buckelpisten-Crashkurs allerlei geboten.

Meilinger schuftet für Olympia 2018

Die Olympischen Winterspiele sind Meilingers größter Kindheitstraum: “Dieser Gedanke begleitet mich von Training zu Training und von Buckel zu Buckel, Tag für Tag.” Jedoch haben Unstimmigkeiten innerhalb der Buckelpisten-Szene in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass der ÖSV keine eigene Sparte mehr fördert. Als One-Women-Team will sie nun für ihr Heimatland in Südkorea aufzeigen.

Das “I believe in you”-Projekt wird in Salzburg übrigens vom bekannten Tormann Hans-Peter Berger betreut.

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