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Wie Landesgerichtssprecher Reinhard Flatz gegenüber den „VN“ bestätigte, ist die Entscheidung der französischen Behörden seit Dienstag, 0 Uhr, rechtskräftig. In Feldkirch, der Heimatstadt des vermeintlichen „Moneymakers“, geht somit in Bälde der umfangreichste Betrugsprozess der Vorarlberger Rechtsgeschichte über die Bühne. Der 53-Jährige steht nämlich im Verdacht, bei Wertpapiergeschäften mehr als zehn Anleger um fünf Millionen Euro betrogen zu haben.
Untergetaucht
Bereits im Sommer des vergangenen Jahres hätte sich der Finanzjongleur vor dem Feldkircher Landesgericht verantworten müssen. Doch er tauchte unter, wurde wenig später in London aufgespürt und stellte sich den britischen Behörden. Nachdem er auf Kaution freigekommen war und die Auslieferung kurz bevor stand, flüchtete er abermals.
Weiterer Betrug
In der südfranzösischen Küstenstadt Nizza klickten dann endgültig die Handschellen. Dem international gesuchten Feldkircher wurde eine zu rasante Autofahrt zum Verhängnis - er flog bei einer simplen Verkehrskontrolle auf. Offenbar hat der 53-Jährige auf seiner Flucht weitere Personen um viel Geld gebracht, denn die Staatsanwaltschaft will die Anklage um ein weiteres Faktum ausdehnen. Dies müsse jedoch zuerst von den französischen Behörden genehmigt werden, sagt Flatz auf „VN“-Anfrage.