Mindestens 20 Tote bei Bootsunglück in Indien

Bei einem Bootsunglück in Indien sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Das Schiff kenterte am Sonntag auf dem Fluss Krishna im südindischen Vijayawada, weil es überfüllt war, wie die Polizei mitteilte.

Von insgesamt 42 Passagieren seien 21 gerettet worden oder an Land geschwommen, sagte der Chef des örtlichen Katastrophenschutzes, K Satyanarayana, am Montag. Eine Person werde noch vermisst. Bei den meisten Opfern handle es sich um indische Urlauber, die eine beliebte Insel besucht hätten. Den Angaben zufolge überlebten und flüchteten die drei Besatzungsmitglieder.

Medienberichten zufolge wurde gegen die fünf Eigentümer der Bootsgesellschaft wegen Totschlags ermittelt. Das Boot hatte demnach nur Platz für 30 Passagiere. Zudem sollen Genehmigungen gefehlt haben und weitere Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten worden sein.

Jedes Jahr ertrinken bei solchen Unfällen zahlreiche Menschen in Indien – wegen überfüllter Boote, mangelnder Sicherheitsvorkehrungen und des schlechten Zustands der Boote, und weil viele Inder nicht schwimmen können.

(APA/dpa)

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