Mindestens 34 Zivilisten im Kongo getötet

In der Demokratischen Republik Kongo sind bei einem Überfall auf ein Dorf mindestens 34 Zivilisten getötet worden. Teile einer Miliz der ethnischen Gruppe Nande hätten am frühen Sonntagmorgen im Osten des Landes Soldaten angegriffen, während andere Nande-Kämpfer das Hutu-Dorf Luhanga überfallen hätten, teilte ein Behördenvertreter in der Provinz Nord-Kivu mit.

Einer der Nande-Angreifer sei getötet worden. Aus Armeekreisen in Goma verlautete, dass vermutlich noch weitaus mehr Menschen getötet worden seien, wenn die Soldaten nicht eingegriffen hätten. Zwischen Angehörigen der Nande und Hutu gibt es immer wieder gewalttätige Ausschreitungen. Dies geht auf uralte Feindschaften zwischen den Stämmen zurück.

(APA/ag.)

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