Mindestens 16 Menschen bei Anschlag in Mogadischu getötet

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Bei einem Anschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind am Dienstag mindestens 16 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Der Selbstmordattentäter fuhr mit einem Lieferwagen in den Gebäudekomplex einer örtlichen Behörde und sprengte sich in die Luft. Zu den Opfern zählten Zivilpersonen und Vertreter der Behörde. Die Polizei sprach von mindestens 17 Verletzten.

Der Komplex ist schwerbeschädigt worden. Retter suchen in den Trümmern fieberhaft nach Überlebenden.

Die Terrormiliz Al-Shabaab reklamierte in einer Radiobotschaft den Anschlag für sich. In dem Land am Horn von Afrika werden immer wieder Anschläge von der mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündeten Shabaab-Miliz verübt. Truppen der Afrikanischen Union hatten die Miliz, die gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaates kämpft, 2011 aus Mogadischu vertrieben. Die bewaffneten Rebellen kontrollieren aber immer noch einige ländliche Regionen in Somalia.

(APA/ag.)

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