Moderne Lichtquelle im Test: LEDs “endlich erwachsen”

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Mit LED's spart man Strom und Geld
Mit LED's spart man Strom und Geld - © APA (AFP/Getty)
LEDs haben ihre Kinderkrankheiten abgelegt und seien “endlich erwachsen”, berichtet das Test-Magazin “Konsument”. Im Vergleich zu Glühlampen verhelfen sie demnach mit höherer Lichtausbeute und längerer Lebensdauer einem durchschnittlichen Haushalt zur Einsparung eines dreistelligen Eurobetrags an Stromkosten pro Jahr.

Es gebe mittlerweile “eine große Auswahl an LEDs in Glühbirnenform, die eine 100-Watt-Birne sehr gut ersetzen können”, urteilten die Konsumentenschützer auf Basis einer von der deutschen Stiftung Warentest durchgeführten Untersuchung von 20 Produkten mit einem Lichtstrom von rund 1.000 bis 1.500 Lumen, vergleichbar mit Glühbirnen mit 75 bis 100 Watt. Kein Modell schnitt schlechter als “gut” ab. “Das Ergebnis dieses Tests ist wohl das beste, seitdem wir Energie sparende Lampen überprüfen”, freuten sich die Konsumentenschützer.

Die Leuchtmittel seien heller als die Vorgängergenerationen und viel effizienter. Die Tester rechneten vor: Der Umstieg von einer 100-Watt-Glühbirne auf eine gleich helle LED-Lampe spare 40 bis 45 Euro im Jahr. “Für die ganze Wohnung kommt man so auf eine schöne Summe an Ersparnis, die den höheren Kaufpreis für die LED-Produkte bei Weitem übertrifft.” Der Austausch mache sich oft schon nach wenigen Monaten bezahlt. Auch weil LEDs mittlerweile deutlich günstiger als früher sind: Viele kosten bis maximal zehn Euro.

Einige Eigenschaften einer Glühlampe sind für LEDs noch unerreichbar: Eine Rundumausleuchtung schaffte in diesem Test nur ein Produkt. Auch bei der Farbwiedergabe reichen die meisten nicht an Glühbirnen heran, und sie können auch nicht ohne weiteres gedimmt werden.

(APA)

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