im Bild v. li: Immobilien Pinzgau Michael Gehwolf, Vize Bgm. Alfred Gappmaier, OM Wassergenossenschaft Dorf Saalbach Helmut Wimreiter, LR Sepp Eisl, Planer Michael Putre, Wassermeister Christian Gründlinger. - © LPB Franz Neumayr/SB
Diese Energiemenge errechnet sich aus der Fallhöhe und Durchflussmenge des Wassers in der bestehenden Trinkwasserleitung.
“Oft muss die Energie, die in Wasserleitungen entsteht durch einen Druckregler ‘vernichtet’ werden und verpufft. Diese vorhandenen Leitungen zur Stromgewinnung zu verwenden und erneuerbare Energie zu gewinnen, ist ein schlaues Konzept. Durch das engagierte Arbeiten der Wassergenossenschaft ist es gelungen, dieses Projekt umzusetzen”, sagte Wasser- und Energiereferent Landesrat Sepp Eisl. Das Land Salzburg verfolgt das Ziel, bis 2020 insgesamt 50 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. “Gerade Projekte wie das Trinkwasserkraftwerk hier in Saalbach zeigen, dass regionale Initiativen und eine gute Zusammenarbeit mit unseren Fachdienststellen beim Land sehr viel bewegen können”, so Landesrat Sepp Eisl.
Eine Studie aus dem Jahr 2010 von der Universität für Bodenkultur sieht in Salzburg Potenzial für insgesamt 60 Trinkwasserkraftwerke. “Wir freuen uns sehr darüber, dass es uns gelungen ist, dieses Projekt umzusetzen. In unserer Genossenschaft ist mit dem Projekt auch die Begeisterung für erneuerbare Energie gewachsen und somit konnte schlussendlich diese moderne Anlage realisiert werden”, freut sich Obmann Helmut Wimreiter.
Das neue Trinkwasserkraftwerk der Wassergenossenschaft Saalbach Dorf erzeugt Strom für rund 200 Haushalte. Die Jahreserzeugung liegt somit bei bis zu 750.000 kWh, die Investitionskosten belaufen sich auf rund 350.000 Euro. Die Nettofallhöhe beträgt 358 Meter.