Mord in Bad Reichenhall: Gegenüberstellung wird vorbereitet

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Die Suche nach Beweismitteln ging auch am Montag weiter.
Die Suche nach Beweismitteln ging auch am Montag weiter. - © Aktivnews
Zwei Wochen nach der Bluttat in Bad Reichenhall bei der ein 72-jähriger brutal erschlagen und eine 17-Jährige schwer verletzt wurde, sitzt ein Verdächtiger in U-Haft. Eine Gegenüberstellung wird vorbereitet. Indes ging die Suche nach den geräubten Gegenständen am Montag weiter.

Noch kann die Polizei nicht sagen, ob der 21-Jährige, der Donnerstagabend von der Polizei festgenommen wurde, tatsächlich der Mörder ist. Der Verhaftete bestreitet die Tat und schweigt. Ein DNA-Abgleich soll Klarheit bringen. Bis dahin der 21-Jährige bleibt weiter in U-Haft, heißt es. Die Ergebnisse des DNA-Abgleichs stehen noch aus. Derzeit wird auch an einer Gegenüberstellung gearbeitet.

17-Jährige als Hauptzeugin

Die 17-Jährige, die bei dem Raubüberfall schwer verletzt wurde und mit deren Hilfe das Phantombild entstand (wir haben berichtet), könnte bei einer Gegenüberstellung die entscheidende Aussage machen. Die Jugendliche wurde nach der Tat mit zahlreichen Schnittwunden ins Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert, wo sie heute noch behandelt wird.

 

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Polizei findet neue Beweismittel

Auch am Montag war die Polizei in Bad Reichenhall wieder auf der Suche nach den von dem Täter geraubten Gegenständen. Dabei wurden am Abend nun erstmals Gegenstände gefunden, die möglicherweise mit der Tat im Zusammenhang stehen, berichtet Polizeisprecher Franz Sommerauer am Dienstag in einer Aussendung. Die Gegenstände wurden für weitere Untersuchungen noch in der Nacht zur Rechtmedizin in München gebracht, heißt es.

 

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Verdächtiger ein “radikaler Russe”?

Indes sind bei der eigens eingerichteten Soko „14.Juli“ mehr als 300 Hinweise eingegangen. Mehrere Zeugenaussagen sollen den Tatverdacht gegen den 21-Jährigen erhärtet haben, heißt es. Wie etwa das bayerische Onlineportal „BGLand24“ berichtet, handelt es sich bei dem 21-Jährigen um einen Deutsch-Russen. In der Netzwelt soll er sich als „der radikale Russe“ bezeichnen. Nach Veröffentlichung des Phantombilder soll er sein Projil auf Facebook gelöscht haben, berichtet das Portal.

 

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