Der Ehemann steht weiter unter Verdacht seine Frau auf der Rax attackiert zu haben. - © APA
Laut einem Bericht der NÖN (Niederösterreichische Nachrichten) stießen die Ermittler auf ein brisantes Detail: Der 60-Jährige habe sich drei Tage vor dem Ausflug einen Revolver gekauft. Bei einer Befragung im Gefängnis habe er das als “reinen Zufall” bezeichnet. Die Waffe habe er lediglich für “Notfälle” angeschafft.
Die 49-Jährige soll von dem 60-Jährigen mit einem Stein niedergeschlagen worden sein. Ein Wanderer fand die am Kopf Schwerverletzte und alarmierte die Rettung. Die St. Pöltnerin hatte gegenüber den Ersthelfern etwas von einem Angriff gestammelt und die Anschuldigung dann nach der Aufwachphase aus dem künstlichen Tiefschlaf aufrechterhalten.
Der 60-Jährige, der anfangs davon sprach, dass seine Frau gestürzt sei, gab bei der Einvernahme an, sich an nichts mehr erinnern zu können. Der Wochenzeitung (St. Pölten-Ausgabe) zufolge blieb der Mann bisher bei dieser Aussage.