Moser Holding schließt Druckerei in Salzburg

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Die Druckerei in Elsbethen wird mit Ende 2018 geschlossen.
Die Druckerei in Elsbethen wird mit Ende 2018 geschlossen. - © APA/Barbara Gindl/Symbolbild
Mit Ende 2018 ist der Druckerei-Betrieb der Tiroler Moser Holding AG in Elsbethen (Flachgau) Geschichte. 36 Mitarbeiter sind betroffen. Sie wurden am Mittwoch informiert, die Gespräche mit Betriebsrat und Belegschaft laufen.


Die Tiroler Moser Holding AG schließt mit Ende 2018 ihren Druckerei-Betrieb in Elsbethen bei Salzburg. Ab Jänner 2019 werde der Produktionsbetrieb auf die Standorte in Innsbruck und Wels konzentriert, teilte das Unternehmen mit. Die Mitarbeiter des Standorts Elsbethen seien am Mittwoch frühzeitig informiert, die Gespräche mit Betriebsrat und Belegschaft aufgenommen worden.

Engpässe bei Infrastruktur in Salzburg

Bis Ende des Jahres werde die Produktion in Salzburg in vollem Umfang fortgeführt. “In Elsbethen waren wir bei der technischen Infrastruktur zusehends mit Engpässen, unter anderem am Anbietermarkt für Service und Ersatzteile, konfrontiert. In Kombination mit der Markt- und Auftragsentwicklung können wir die hohen Investitionen, die für einen zukunftsweisenden Produktionsbetrieb in Elsbethen notwendig wären, wirtschaftlich leider nicht rechtfertigen”, erklärte Moser Holding-Vorstand Silvia Lieb. Bei der Intergraphik Innsbruck sowie beim Landesverlag Wels sei es hingegen möglich gewesen, in den vergangenen Jahren in technische Erneuerungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu investieren.

36 Mitarbeiter bewusst frühzeitig informiert

Den Verantwortlichen liege nun sehr viel daran, für die 36 am Standort Elsbethen tätigen Mitarbeiter gute Voraussetzungen für ihre berufliche Neuausrichtung zu gewährleisten: “Wir setzen bewusst auf eine offene und sehr frühzeitige Kommunikation mit dem Betriebsrat und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern”, so Lieb und Alexander Ströhle, Geschäftsführer der Moser Holding-Druckereien. Gemeinsames Ziel müsse es sein, den Betrieb in Elsbethen bis 31. Dezember “in der gewohnt hohen Qualität und Verlässlichkeit sicherzustellen und für den beruflichen Umstieg die besten Voraussetzungen zu schaffen”.

(APA)

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