Mountainfilm 2016: Grand Prix Graz für Film über Bergaffen

Beim Mountainfilm Festival in Graz sind am Samstagabend die Preisträger gekürt worden. Den Grand Prix Graz gewann Mark Fletcher für “Die Zauberwesen von Shangri-La”, einen Film über Bergaffen. Als bester österreichischer Beitrag wurde “When the Mountains were wild” von Johannes Hoffmann ausgezeichnet, ein “feinsinniges Statement wider den Zwang zur Superleistung”, so die Jury.

Als “kleines Juwel” bezeichnete die Jury Mark Fletchers Siegerfilm, der die Bergaffen in ihrer eigenen Welt voller Ruhe und Frieden präsentiert. Der Gewinner der Kamera Alpin Austria, Johannes Hoffmann, zeigt in seinem Film, dass es nicht immer Achttausender für und verwehte Hochlager braucht, um sich selbst intensiv zu spüren, manchmal reicht auch exzessiver Schneefall aus.

Die Kamera Alpin in Gold in der Kategorie “Alpinismus und Expedition” gewann der klassisch erzählte Porträtfilm “Hombi, his Mind in the Sky” des Schweizers Benoit Aymon. “Hinter der linear erzählten Geschichte verbirgt sich das sensible Porträt eines stets neugierigen Menschen”, begründete die Jury ihre Entscheidung. Der norwegische Film “Last Base” von Aslak Danbolt wurde als bester Beitrag über “Sport in Berg- und Naturräumen” gekürt. Er versucht sich dem Phänomen Basejumping zu nähern.

“Giraffen – Giganten hautnah” ist der Titel der Arbeit von Herbert Ostwald, der in der Kategorie “Natur und Umwelt ” gewann. Der Film sei “humorvoll und doch voller Respekt”, befand die Jury. Als Gewinner im Themenbereich “Menschen und Kulturen” ging “Afghan Winter” von Mario Casella und Fulvio Mariani aus der Schweiz hervor, der die Themen Reise, Berge, Natur und kulturelle Identität verknüpft.

(APA)

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