Müde Salzburger eröffneten Sturm Chance auf “Winterkrone”

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Gegen den WAC reichte es für die Bullen nur zu einem 0:0
Gegen den WAC reichte es für die Bullen nur zu einem 0:0 - © APA
Der neue ÖFB-Teamchef Franco Foda könnte Sturm Graz in der Winterpause als Tabellenführer an seinen Nachfolger Heiko Vogel übergeben. Red Bull Salzburg rutschte am Sonntag in der Fußball-Bundesliga mit einem matten 0:0 beim WAC zwei Punkte hinter die Grazer. Dem Titelverteidiger waren die Strapazen aus der zum vierten Mal ohne Niederlage überstandenen Europa-League-Gruppenphase noch anzumerken.

“Es ist nicht einfach und auch nicht selbstverständlich, immer alles abrufen zu können”, erklärte Salzburg-Trainer Marco Rose. Der Deutsche hatte drei Tage nach dem Europa-League-Gastspiel bei Olympique Marseille (0:0) mehrere Stammkräfte zu Hause gelassen. “Die Jungs, die hier waren, haben 90 Minuten gekämpft – auch wenn vielleicht nicht alles ganz so funktioniert hat.”

Die defensive Dreierkette etwa wirkte trotz des zweiten Zu-Null-Spiels in Folge nicht immer sattelfest. Und auch in der Offensive blieben die Salzburger einiges schuldig. “Wir haben ein schweres Spiel erwartet”, sagte Rose, blickte aber positiv in die Zukunft: “Wir wollen am Samstag zu Hause noch einen richtig guten Abschluss machen.” Bis zum letzten Auftritt vor Jahreswechsel gegen den LASK bleibt den Salzburgern eine Woche Zeit, um zu regenerieren.

Rose spricht von “gerechtem Remis”

Mit dem 0:0 in Wolfsberg war Rose in Anbetracht der Umstände nicht einmal unzufrieden. “Für mich ist das ein gerechtes Remis. Wir können und müssen mit diesem Punkt leben”, meinte der 41-Jährige, unter dem die Salzburger nur eines von 34 Pflichtspielen verloren haben – Ende August in Graz (0:1). Seither sind die Bullen bewerbsübergreifend 21 Partien ungeschlagen.

Doppelbelastung fordert ihren Tribut

Die Doppelbelastung fordert aber langsam ihren Tribut. “Das ist halt unser Los. Wir sind froh darüber, dass wir alle drei Tage ein Spiel haben”, betonte Mittelfeldspieler Xaver Schlager. “Wir haben von vorne herein gesagt, dass wir das nie als Alibi nehmen”, ergänzte Rose. “Wir wollen das und wir wollen es gerne noch lange.” Ihren Gegner in der ersten K.o.-Runde der Europa League erfahren die Salzburger Montagmittag (13.00 Uhr).

 

(APA)

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