Mynth: Atmosphärischer Elektro-Pop aus Salzburg

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Giovanna und Mario Fartaceck von Mynth blicken auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück.
Giovanna und Mario Fartaceck von Mynth blicken auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück. - © SALZBURG24
Die Salzburger Band Mynth sorgt mit atmosphärischem Elektro-Pop österreichweit für Aufsehen: Gerade erst veröffentlichten sie ihr neues Album “Plaat II”, gewannen den Heimo-Erbse-Preis und gehen im Frühling auf Tour. Kurz gesagt: Das Zwillingspaar Giovanna und Mario Fartacek hat ein äußerst erfolgreiches Jahr hinter sich.




Bevor es jedoch soweit kam, sammelten sie ordentlich Erfahrung in der Salzburger Musikszene.

Anfänge im Rock und Indie

Mit der Band Deadnote.danse! machten die beiden bereits auf sich aufmerksam, Mario wirkte zudem bei der Indie-Gruppe The Sooks mit. Studienbedingt trennten sich allerdings die Wege der Musiker nach Deadnote.danse! dann im Sommer 2014. Das hielt Mario und Giovanna aber nicht davon ab, weiter an ihrer gemeinsamen Musik zu arbeiten.

Einflüsse bei Aufenthalt in Norwegen

Dabei kamen die beiden von ihrer Rockvergangenheit ab und widmeten sich immer mehr der elektronischen Musik. Vor allem ein Auslandssemester von Sängerin Giovanna in Norwegen beeinflusste die eigene Musik stark in diese Richtung. “Es war für mich die Zeit endlich mal zur Ruhe zu kommen. Wenn es den ganzen Tag finster ist und du sitzt alleine im tiefsten Winter im Wald, das hat schon etwas”, so die Sängerin über ihre Zeit in Norwegen.

Mynth über Ruhe, Einsamkeit und Melancholie

Diese Erfahrungen machen sich auch in der Musik von Mynth bemerkbar. Einsamkeit, Ruhe und Melancholie sind Begriffe, die man schnell mit den Synthesizer-Sounds der beiden in Verbindung bringt. Dazu passt der ausdrucksstarke Gesang von Giovanna als Kontrast bestens. Dass sich Mynth im Melancholischen heimisch fühlen, schlägt sich auch in den Texten nieder. “Ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch, da kommen schon auch mitunter bedrückende Themen wie Tod oder die Endlichkeit der Dinge vor. Außerdem aber natürlich Beziehungen und Menschen, die man gerne hat”, so Giovanna.

“Plaat II”: Melancholischer Trip-Hop

Das neue Album “Plaat II”, das erst Anfang Februar erschien, ist ein äußerst atmosphärisches Werk, das durch eine mystische Anziehungskraft besticht. Gerade bei Menschen des älteren Semesters stoßen die Mynth-Klänge auf fruchtbaren Boden, glaubt Mario. “Wichtig ist aber bei all den Synthesizer-Sounds, dass der Song auch in akustischer Form gut klingt. Sonst verliert man bei all den elektronischen Klängen schnell den Überblick”, so Mario.

Tourstart im Rockhouse

Der Richtungswechsel in der Musik kommt auf jeden Fall gut an und brachte Mynth im Jänner dieses Jahres den mit 3.000 Euro dotierten Heimo-Erbse-Preis ein. Im Frühling gehen die beiden mit ihrem Album auf Österreich-Tour, der Auftakt ist am 2. April im Salzburger Rockhouse.

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