Akt.:

Nach 15 Minuten sinkt Überlebenschance rapid

Lawinenopfer, die binnen 15 Minuten geborgen werden, haben eine Überlebenschance von 90 Prozent. Nach einer halben Stunde sind es aber nur noch ungefähr 30 Prozent. Diese Quote bleibt bis zu eineinhalb Stunden relativ konstant, da eine Luftblase im Schnee das Atmen ermöglicht. Von den Verschütteten, die nach mehr als eineinhalb Stunden geborgen werden, leben nur noch drei Prozent.

Das bedeutet: Die rasche Bergung durch Kameraden ist essenziell. Wenn die Bergretter kommen, ist es für die Opfer in der Regel zu spät. In den vergangenen 20 Jahren sind in Österreich durchschnittlich 26 Menschen pro Saison durch Lawinen getötet worden. 20 Prozent der Opfer der vergangenen vier Jahre waren nicht oder nur teilweise verschüttet – in vielen Fällen ist nämlich das Mitreißen durch die Schneemassen bereits tödlich. Die Ursache dafür liegt in den enormen Zug- und Drehkräften, da sich die Schneemassen an der Oberfläche schneller bewegen als darunter liegende.

Dabei wären 90 Prozent der Lawinenunfälle bei Skifahrern vermeidbar, wenn die elementarsten Sicherheitsregeln befolgt würden. Dazu gehören detaillierte Planung, gute Kondition, das Studieren von Karten, Wetterberichten und Lawinenlageberichten. Warnungen – auch Stufe 1 – müssen beachtet werden. Experten raten, nie allein zu gehen und eine Nachricht über Ort und Zeit der geplanten Tour zu hinterlassen.

An Ausrüstung sind neben dem Lawinen-Piepserl ein Handy, eine zusammenlegbare Stabsonde, eine Schaufel und ein Erste-Hilfe-Paket unabdingbar. Empfohlen werden außerdem ein Lawinenairbag – ein Rucksack mit integrierten Ballons, die den Träger an der Oberfläche der Lawine halten – und eine rüsselförmige Atemhilfe, durch die das Lawinenopfer Luft holen kann.

 

Korrektur melden



Kommentare 0

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als SALZBURG24.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren