Nach Attacke auf Busfahrer in Glanegg: Jugendliche von Polizei einvernommen

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Die Hintergründe der Gewalttat im Bus sind noch unklar.
Die Hintergründe der Gewalttat im Bus sind noch unklar. - © Bilderbox
Der Schock sitzt nach der brutalen Gewaltattacke auf einen Busfahrer in Glanegg (Flachgau) immer noch tief. Ermittler haben nun zwei Jugendliche einvernommen. Sie sind teilgeständig und derzeit auf freiem Fuß, bestätigte Polizeisprecherin Verena Rainer auf SALZBURG24-Anfrage am Montagnachmittag.

Im Albus schlug einer der Jugendlichen – ein erst 18-Jähriger – dem Busfahrer mit der Faust ins Gesicht. Der 42-Jährige erlitt bei dem Angriff am Samstag Schwellungen im Gesicht. Ein 17-Jähriger wurde an einer Attacke mit einer Glasflasche noch gehindert. Die Rolle eines dritten Burschen wurde auch untersucht: Er war zwar auch im Bus mit dabei, griff aber nicht in die Tat ein, so die Polizei gegenüber S24.

Jugendliche sind teilgeständig

Die beiden anderen Jugendlichen zeigten sich bei der Einvernahme teilgeständig. Sie befinden sich wieder auf freiem Fuß. Nach Informationen der Salzburger Nachrichten (SN) haben die Jugendlichen alle einen österreichischen Pass. Weitere Zeugen sollen in den kommenden Tagen noch einvernommen werden.

Kaum Angriffe in Salzburger Bussen

“Solche Vorfälle sind leider sehr unangenehm und kommen in Salzburg aber nur sehr vereinzelt vor”, zeigt Johannes Gfrerer vom Salzburger Verkehrsbund (SVV) im S24-Gespräch auf. “Trotzdem leben wir in einer mehr als friedlichen Region und sind von einer Gewaltwelle sehr weit entfernt”, beruhigt der Pressesprecher. Wie in jedem anderen Verkehrsunternehmen Österreichs gebe es auch beim SVV regelmäßige Schulungen im Umgang mit Konfliktsituationen: “Das Ziel ist immer eine Deeskalation”, so Gfrerer.

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