Nach Brand des Brauhauses Guggenthal: Wie geht es weiter?

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Die alte Brauerei in Guggenthal stand am Sonntag in Flammen.
Die alte Brauerei in Guggenthal stand am Sonntag in Flammen. - © FMT-Pictures KJ & TA
Am Sonntag brannte das alte Brauhaus Guggenthal in Koppl (Flachgau) nieder. Seit Montagfrüh ist der Brandeinsatz der Feuerwehr beendet. Wie es mit dem denkmalgeschützten Anwesen weitergeht, liegt nun in der Hand der Brandermittler und der Gutachter.




Gegen 5.40 Uhr früh brach am Sonntag das Feuer in der alten Brauerei in Guggenthal aus, insgesamt 180 Einsatzkräfte und 28 Fahrzeuge waren vor Ort, um den Großbrand zu löschen. Seit Montagfrüh ist der Einsatz beendet, wie Helmut Lugstein vom Landesfeuerwehrverband Salzburg im Gespräch mit SALZBURG24 berichtet. “Am Montag um 7 Uhr wurde die Brandwache beendet, durch den Regen besteht keine Gefahr mehr, dass der Brand noch einmal aufflackert.“

Ermittler können Brauerei noch nicht betreten

Nun sind die Brandermittler am Zug, es gilt die Ursache des Feuers herauszufinden. Vonseiten der Polizei Salzburg heißt es auf S24-Nachfrage, dass das Gebäude als einsturzgefährdet gilt und die Ermittler die Brauerei vorerst noch nicht betreten können.

Gut Guggenthal steht unter Denkmalschutz

Das Brauhaus ist ein historisches Gebäude, das erstmals namentlich im 13. Jahrhundert erwähnt wird und unter Denkmalschutz steht. Die Brauerei wurde bereits 1916 eingestellt, zuletzt wurde das Gebäude 2012 von drei Salzburgern übernommen, die einen Umbau geplant hatten.

Gutachten soll Aufschluss über Zukunft geben

Wie es nun mit der alten Brauerei weitergeht, ist derzeit noch unklar. Vonseiten von Landeskonservatorin Eva Hody vom Bundesdenkmalamt heißt es, dass zunächst auf ein Gutachten gewartet werden müsse, bevor über die Zukunft des Gebäudes entschieden werden könne. Ein Gutachten solle Aufschluss über den Bauzustand und den entstandenen Schaden geben. Je nach Ausmaß des Schadens, bestehe die Möglichkeit, dass das Gebäude seinen Denkmalschutzstatus verliere.

Großbrand forderte Feuerwehr

Die Bekämpfung des Großbrandes am Sonntag forderte die Einsatzkräfte gehörig. “Da das Gebäude als einsturzgefährdet gilt, konnten wir nur von außen löschen“, erklärt Lugstein. Auch der Wasserzugang stellte eine Herausforderung dar, so mussten die Feuerwehrleute den Wasserzugang vom 500 Meter entfernten Alterbach über die Bundesstraße legen.

Straße ist wieder freigegeben

Verletzt wurde nach Information der Feuerwehr bei dem Einsatz niemand, die Straße auf den Gaisberg ist wieder freigegeben, auch der Busverkehr läuft wieder planmäßig.

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