Nach Mord in Linz: Fahndung ausgedehnt, auch international

Ein Mann ist in der Nacht auf Montag auf offener Straße erschossen worden.
Ein Mann ist in der Nacht auf Montag auf offener Straße erschossen worden. - © APA/WERNER KERSCHBAUMMAYR
Nach dem Mord an einem 45-Jährigen vor einem Linzer Lokal in der Nacht auf Montag, wurden am Dienstag die Fahndungsmaßnahmen intensiviert und auch international ausgedehnt.

Die Möglichkeit sei groß, dass sich der mutmaßlichen Täter, der 23-jährigen Achmed Daschajev, und sein Fluchthelfer Elvedin Rekic ins Ausland abgesetzt haben, so die Polizei. Ein weiterer Komplize war am Montag gefasst worden.

 

Im Bild: Der mutmaßliche Schütze Achmed Daschajev auf einem undatierten Polizeibild. (c) APA/Polizei Im Bild: Der mutmaßliche Schütze Achmed Daschajev auf einem undatierten Polizeibild. (c) APA/Polizei ©

Opfer gezielt ausgesucht

Das spätere Opfer hatte das Lokal kurz vor 2.00 Uhr mit zwei Bekannten verlassen. Vor dem Gebäude trafen er und seine Begleiter auf die drei Verdächtigen. Es kam zu einem Streit. Im Lauf der Auseinandersetzung soll Daschajev, der aus Tschetschenien stammt und zuletzt in Traun (Bezirk Linz-Land) lebte, den tödlichen Schuss auf den 45-Jährigen abgegeben haben. Auch wenn das Motiv für die Tat noch unbekannt ist, so steht für die Kriminalisten dennoch fest, dass er das Opfer gezielt ausgesucht habe.

Täter ins Ausland geflüchtet?

Nach der Tat flüchtete Daschajev mit einem seiner Begleiter, dem 27-jährigen Bosnier Rekic, in einem Auto. Der dritte Mann, ein 28-Jähriger Bosnier aus Linz, lief zu Fuß davon. Er wurde Montagmittag gefasst. Die Ermittler legen ihm Mittäterschaft zur Last. Bei den beiden anderen bestehe die Möglichkeit, dass sie sich bereits ins Ausland abgesetzt haben, so die Polizei-Pressestelle auf APA-Anfrage. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch. In welches Land sie geflüchtet sein könnten, sei unklar.

 

Der mutmaßliche Lenker des Fluchtfahrzeuges auf einem undatierten Polizeibild. (c) APA/Polizei Der mutmaßliche Lenker des Fluchtfahrzeuges Elvedin Rekic auf einem undatierten Polizeibild. (c) APA/Polizei ©

Am Dienstag wurden Zeugen befragt, zu den Ergebnisse war vorerst nichts bekannt. (APA)

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