Nach Schlägerei und “Heil Hitler”-Rufen: Prozess in Salzburg vertagt

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Der Prozess wird auf unbestimmte Zeit vertagt.
Der Prozess wird auf unbestimmte Zeit vertagt. - © Bilderbox
Der am Dienstag gestartete, für drei Tage anberaumte Prozess wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung und einer Schlägerei mit einem Schwerverletzten nach einem Krampuslauf vorigen Dezember in Bischofshofen ist am Landesgericht Salzburg auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Das teilte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch auf Anfrage der APA mit.

Eine Beisitzerin des Schwurgerichtes ist erkrankt. Zudem wird noch ein neuropsychiatrisches Gutachten zu der Frage eingeholt, ob die Angeklagten aufgrund des Alkoholkonsums zur Tatzeit noch zurechnungsfähig waren. Zwei Beschuldigte aus Vorarlberg hatten erklärt, sie konnten sich wegen ihres Rausches nicht daran erinnern, “Heil Hitler” oder “Sieg Heil” gerufen zu haben. Zwei weitere Angeklagte aus dem Pongau bestritten, solche “Nazi”-Sprüche gegrölt zu haben.

(APA)

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