Nach tödlichem Unfall auf A10 in Anif: Details zur Rettung

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Der Wagen krachte in den Fahrbahnteiler.
Der Wagen krachte in den Fahrbahnteiler. - © FF Grödig
Bei einem schweren Unfall auf der A10 in Anif (Flachgau) kam am Samstag ein 55-Jähriger ums Leben. Nun gab die Feuerwehr Details zum Rettungseinsatz bekannt.

Der Unfall war dramatisch: Ein 55-jähriger Deutscher soll am Samstag bei der Abfahrt Salzburg-Süd der Tauernautobahn (A10) im Gemeindegebiet von Anif offenbar ungebremst gegen den Aufprallschutz des dortigen Fahrbahnteilers geprallt sein. Die Rettungskräfte versuchten den 55-Jährigen 25 Minuten lang zu reanimieren, allerdings ohne Erfolg. Der Familienvater starb.

Anif: Ersthelfer holen Mädchen und Lenker aus dem Wrack

Die 14-jährige Tochter und die 49-jährige Ehefrau kamen mit schweren Verletzungen davon. Ursprünglich war davon berichtet worden, dass Beide aus dem Wrack geschnitten werden mussten. Wie das Landesfeuerwehrkommando Salzburg am Montag mitteilte, hatten couragierte Ersthelfer und das Team des Notarzthubschraubers Christophorus 6 das Mädchen sowie den Lenker bereits aus dem Wrack befreit und versorgt, als die Freiwillige Feuerwehr Grödig und der Löschzug Anif-Niederalm eintrafen.

Schwierige Bergung der Beifahrerin

Die Bergung der 49-jährigen Ehefrau gestaltete sich schwierig, sie musste tatsächlich aus dem Wrack geschnitten werden. Die Beifahrerin war im Fußbereich eingeklemmt. Aufgrund einer Beckenverletzung und eines vermuteten Schädel-Hirn-Traumas musste sie besonders schonend befreit werden. Das forderte von den Florianis viel Gefühl beim Einsatz der Bergeschere. Die 49-Jährige und die 14-jährige Tochter wurden in das Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht.

Feuerwehr geht mit Sichtschutz gegen Schaulustige vor

Auch Schaulustige waren bei dem Einsatz ein Thema, wie aus dem Bericht des Landesfeuerwehrverbandes hervorgeht. Um vor Blicken des zähfließenden Verkehrs auf der Gegenfahrbahn zu schützen, bauten die Florianis einen umfassenden Sichtschutz auf. Die Feuerwehren waren etwa eine Stunde im Einsatz.

 

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