Helmut Naderer: Team Stronach Salzburg wird definitiv zur Wahl antreten

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Helmut Naderer will bei der nächsten Salzburger Wahl dabei sein.
Helmut Naderer will bei der nächsten Salzburger Wahl dabei sein. - © APA/BARBARA GINDL
Das Team Stronach ist in Österreich erstmals 2013 zur Wahl angetreten. Auf Bundesebene wird das auch das letzte Mal gewesen sein: Die Partei wird nicht mehr zur Nationalratswahl antreten. In Salzburg will der einzige Stronach-Mandatar Helmut Naderer mit einem neuen Namen durchstarten. Ob er auch Spitzenkandidat sein wird, lässt er im Gespräch mit SALZBURG24 offen.

Der Seekirchner Helmut Naderer ist der letzte verbliebene Mandatar des Team Stronach im Salzburger Landtag. Ursprünglich waren auch Otto Konrad und Gabriele Fürhapter für die Partei von Millionär Frank Stronach vertreten. Beide sind aber schon vor einiger Zeit ausgetreten, auch Landesrat Hans Mayr ist gegangen und hat seine eigene Partei gegründet. Nun will Frank Stronach seine Partei nicht nur nicht mehr sponsern, sondern auch seinen Namen zurück.

Neuer Name für Team Stronach Salzburg

Das Ende des Team Stronach auf Bundesebene wird nicht das Ende der Partei in Salzburg sein, versichert Naderer auf Anfrage von SALZBURG24: “Wir sind bereits seit Dezember 2016 unabhängig, deshalb werden wir auch mit einem neuen Namen zur Wahl antreten.” Details dazu will Naderer noch keine verraten, nur so viel: “Die Umbenennung wird höchstwahrscheinlich Mitte Sommer stattfinden.”

Im Dezember 2016 hatte sich die Landesgruppe offiziell von der Bundespartei losgesagt, “mit dem Einverständnis von Frank Stronach selbst”, wie Naderer betont. Bereits damals hieß es, man werde sich einen neuen Namen geben. “Bis jetzt war eine Umbenennung aber einfach noch nicht notwendig”, erklärt Naderer das lange Warten.

Naderer nicht fix Spitzenkandidat

Bis zur Wahl hat Naderer für seine Partei noch einiges vor. Nicht nur ein neuer Name soll her, er ist auch zuversichtlich dass sich mit der Umbenennung auch wieder viele neue Funktionäre melden. Er schließt auch nicht aus, dass er bei der Wahl zum Spitzenkandidaten Konkurrenz bekommen könnte. Als Landesobmann und einziger Vertreter der Partei im Salzburger Landtag wäre Naderer der logische Kandidat. “Ich will mich da noch nicht festlegen, das werden die Gremien dann entscheiden. Es ist naheliegend, dass ich mich anbiete, aber wenn ein großer Kapazunder daherkommt bin ich auch gerne die Nummer zwei”, sagt Naderer.

Stronach dreht Geldhahn zu: Finanzielle Einbußen?

Obwohl Frank Stronach jetzt den Geldhahn zudreht, macht sich Naderer keine Sorgen um die finanzielle Lage der Landesgruppe: “Wir haben im Moment 80 zahlende Mitglieder, früher waren es 170. Da haben wir schon einiges verloren”, räumt er ein. Doch das sei nun wirklich der harte Kern, der an die Idee glaube. “Mit den neuen Voraussetzungen werden es bis zur Wahl hoffentlich wieder mehr”, gibt sich Naderer zuversichtlich.

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