Nationalisten marschierten am “Tag der Verteidiger” in Kiew

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Die Rechten auf den Straßen Kiews
Die Rechten auf den Straßen Kiews - © APA (AFP)
Mit einem Fackelzug durch Kiew haben Nationalisten den “Tag der Verteidiger der Ukraine” begangen. Der Polizei zufolge nahmen mehrere tausend teils vermummte Anhänger rechtsextremer Vereinigungen am Freitag an dem Marsch durch die Hauptstadt teil. Sie forderten von der prowestlichen Regierung unter anderem eine Absage an den Friedensplan mit prorussischen Separatisten in der Ostukraine.

Das 2015 beschlossene Minsker Abkommen sei eine “Kapitulation gegenüber Moskau”. Am Nachmittag fand in Kiew bereits ein Marsch der rechtsnationalen Partei Swoboda (Freiheit) mit mehreren Hundert Teilnehmern statt. In den vergangenen Jahren war es bei ähnlichen Veranstaltungen mitunter zu Zusammenstößen gekommen. Präsident Petro Poroschenko hatte 2014 den sowjetischen “Tag des Vaterlandsverteidigers” (23. Februar) als Zeichen des Bruchs mit Moskau umbenannt und auf den 14. Oktober verlegt. Nationalisten feiern dann die Gründung der Ukrainischen Aufstandsarmee von 1942. Sie kämpfte in einem Partisanenkrieg gegen Wehrmacht und Rote Armee.

(APA/dpa)

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