Neue Ausschreitungen nach Tötung von Schwarzem in St. Louis

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Die Polizei hat alle Hände voll zu tun
Die Polizei hat alle Hände voll zu tun
“Wochenende des Widerstands” in St. Louis im US-Staat Missouri. Nachdem am 9. August im Vorort Ferguson ein Schwarzer von einem weißen Polizisten erschossen wurde, tötete am Mittwoch ein Polizist erneut einen schwarzen Jungen.

Nach einer Demonstration gegen Polizeigewalt ist es in St. Louis im US-Staat Missouri zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten hätten in der Nacht auf Sonntag Steine auf Polizisten geworfen, es habe einige Festnahmen gegeben, hieß es. Supermärkte seien aus Angst vor Plünderungen geschützt worden. Zuvor waren Proteste wegen der Tötung eines unbewaffneten schwarzen Teenagers friedlich geblieben.

Demonstranten fordern Gerechtigkeit

Bürgerrechtsgruppen hatten zu einem “Wochenende des Widerstands” aufgerufen. Gerüchte über eine Ausgangssperre wurden von der Polizei sofort dementiert.

Etwa 1.000 Demonstranten hatten Gerechtigkeit für den Jugendlichen gefordert. Sie verlangten, dass der in den Fall entwickelte Polizist bestraft werden müsse. Der unbewaffnete 18-jährige Teenager war am 9. August von einem weißen Polizisten in Ferguson, einem Vorort von St. Louis, erschossen worden. Der Fall hatte landesweite Empörung und tagelange Unruhen ausgelöst.

Festnahmen bei Demo

Es habe Festnahmen wegen “fortgesetzten illegalen Verhaltens” gegeben, hieß es von der Polizei. Polizeichef Sam Dotson teilte per Twitter mit, dass speziell Läden der Marke Quiktrip vor Demonstranten gewarnt worden seien. Von einem Quiktrip aus, einer Kette von kleinen Supermärkten, war vor den Schüssen im August die Polizei wegen eines angeblichen Raubüberfalls gerufen worden. Ein Quiktrip war nach dem Vorfall von Randalierern angezündet worden.

Erst vor Tagen war in St. Louis erneut ein junger Afro-Amerikaner von einem weißen Polizisten erschossen worden. Allerdings hatte dieser nach Angaben der Polizei zuerst das Feuer auf den Beamten eröffnet. Der 32 Jahre alte Polizeibeamte außer Dienst, der für eine private Sicherheitsfirma im Einsatz war, habe während einer Verfolgungsjagd insgesamt 17 Kugeln abgefeuert.

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