Mit einer neuen Philosophie will Rangnick die beiden Fußball-Clubs zum Erfolg führen. - © Red Bull / GEPA
“Unsere Hauptaufgabe in Leipzig wird sein, im Umkreis von 150, 200 Kilometern die jeweils Besten im Jahrgang nicht nur auf dem Zettel zu haben, sondern in unseren Verein zu holen”, sagte der Sportdirektor von RB Leipzig und Red Bull Salzburg in einem “FAZ”-Interview.
Vorrangiges Ziel in Leipzig ist der zuletzt zweimal hintereinander verpasste Aufstieg in die 3. Liga. “Das Fernziel in Leipzig lautet natürlich Bundesliga – so schnell wie möglich. Aber wir müssen zuerst den ersten Schritt schaffen”, erklärte Ex-Bundesliga-Trainer Rangnick im Gespräch mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. RB Leipzig ist aktuell ungeschlagener Tabellenführer der Regionalliga Nordost. Nur der Meister qualifiziert sich für das Aufstiegs-Play-off.
Mit einer neuen Philosophie will Rangnick nicht nur Leipzig, sondern auch Österreichs Double-Gewinner Salzburg auf Erfolg trimmen. “Attraktiver, hungriger, angriffslustiger, mit Teamgeist und einer deutlich jüngeren Besetzung in beiden Kadern”, verriet der 54-jährige Deutsche sein Konzept.
Dazu sollen verstärkt Spieler aus den beiden vom österreichischen Getränkekonzern finanzierten Fußball-Akademien in die Clubs geholt werden. “Es kann ja nicht sein, dass wir seit Jahren viel Geld in die Akademien in Ghana und Brasilien stecken, und keiner dieser Spieler gehört in Salzburg zum Kader”, monierte Rangnick. (APA)