“Neue” und Comebacks

In den bisherigen Saisonduellen gab es stets das gleiche Bild: Jubelnde Dornbirner und traurige Lustenauer – die Bulldogs-Bilanz von 9:0 Punkten und 15:4 Toren spricht für sich . . . In den bisherigen Saisonduellen gab es stets das gleiche Bild: Jubelnde Dornbirner und traurige Lustenauer – die Bulldogs-Bilanz von 9:0 Punkten und 15:4 Toren spricht für sich . . . - © Stiplovsek
In der drittletzten Runde der Nationalliga sind alle Vorarlberger Teams im Ländle engagiert – mit einigen neuen Gesichtern.

Beim Derby in der Rheinhalle ist heute (18 Uhr!) sowohl beim EHC Palaoro Lustenau als auch beim EC hagn_leone Dornbirn ein neuer Legionär im Einsatz. Bei den Hausherren wurde durch die Einbürgerung von Toni Saarinen ein Platz frei, den eigentlich schon beim letzten Heimspiel gegen den EHC Bregenzerwald der Kanadier Marc Rancourt einnehmen hätte sollen. Allerdings fehlte noch ein Dokument für die Arbeitserlaubnis, das inzwischen eingetroffen sein sollte. Ansonsten hat sich bei den Eislöwen Verteidiger Gerald Penker nach einer langen Verletzungspause wieder zum Dienst gemeldet.

Entspannte Situation

Die angenehme Situation für Coach Gary Prior: Platz fünf ist schon außer Reichweite, auf den Siebten Zell hat man sieben Punkte Vorsprung. Da kann der Kanadier in aller Ruhe den letzten Feinschliff vor Play-off-Beginn einüben. Anders die Dornbirner, die erst mal gegen Feldkirch um Platz drei kämpfen, aber sowohl der Zweite Innsbruck als auch der Fünfte Dunaujvaros sind nur fünf Zähler entfernt! Coach Lenny Erikssons erste Aufgabe ist es, den statt des ausgemusterten Brad Schell verpflichteten Kanadier Scott Barney ins Team zu integrieren. „Scott ist ein guter Eishockeyspieler“, so das wenig überraschende Urteil des Schweden, „er ist groß und macht uns körperlich sicher stärker.“ Zudem begrüßen auch die Bulldogs mit Thomas Auer einen Langzeit-Absenten wieder im Team: Nach einer vereinsinternen Sperre war der Hohenemser ein paar Wochen verletzt – jetzt ist er wieder da, und Eriksson setzt auf den Leadertyp: „Sein Comeback nach dieser langen Pause bringt sicher viel Energie!“ Allerdings haben die Dornbirner mit Kapitän Mickey Elick (fällt mit einer Knieverletzung mindestens drei Wochen aus) auch einen schwerwiegenden Ausfall zu verkraften, mit Jürgen Fussenegger und David Slivnik sind zwei weitere Verteidiger für heute fraglich.

Lampert wieder Spielertrainer

Ein alter Bekannter schlüpft auch bei Meister FBI VEU Feldkirch gegen Linz wieder in den Dress: Aus Trainer Michael Lampert wurde aufgrund der Personalnot – mit Walter Fussi, Martin Mallinger und Johnny Hehle fallen drei Stammspieler langfristig aus – wieder ein Spielertrainer. Mit seiner Routine sollte der Euroliga-Sieger noch gut mithalten können, Bernd Schmidle rückt wieder in den Angriff. Die VEU unterstützt mit dem Spiel die Benefizaktion zugunsten leukämiekranker Kinder – deshalb gibt es nur Pauschaleintrittskarten um fünf Euro!

Das VEU-Heimspiel im Livestream

(VN/am)



Leserreporter
Feedback
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen