Neue Verkehrsmaßnahmen für Bramberg, Neukirchen und Mittersill

Im Bild (v.li.): Bürgermeister Peter Nindl (Neukirchen am Großvenediger), Landesrat Hans Mayr, Bürgermeister Hannes Enzinger (Bramberg), Kurt Heimer (Land Salzburg), Bernhard Irnberger (Land Salzburg) und Franz Mösenlechner (Amtsleiter Gemeindeamt Bramberg).
Im Bild (v.li.): Bürgermeister Peter Nindl (Neukirchen am Großvenediger), Landesrat Hans Mayr, Bürgermeister Hannes Enzinger (Bramberg), Kurt Heimer (Land Salzburg), Bernhard Irnberger (Land Salzburg) und Franz Mösenlechner (Amtsleiter Gemeindeamt Bramberg). - © Land Salzburg/Gernot Kalchgruber
Mit neuen Maßnahmen soll die Verkehrssicherheit in den Pinzgauer Gemeinden Bramberg am Wildkogel, Neukirchen am Großvenediger und Mittersill deutlich erhöht werden. Der zuständige Landesrat Hans Mayr diskutierte kürzlich mit den Bürgermeistern die weiteren Schritte.

Wir geben euch hier einen Überblick über die konkreten Vorschläge.

Neukirchen: Bereich Vorstadl

Einen wichtigen Teil der Verhandlungen in Neukirchen stellt der Bereich Vorstadl dar, da er aufgrund mangelnder Sichtverhältnisse für Unfälle prädestiniert ist. Durch eine Brückensanierung sollen zunächst die Sichtweiten verbessert werden. Außerdem soll die Sicherheit durch die Aufweitung mit Linksabbiegern aus beiden Richtungen, einer Verbesserung der Kreuzungsgeometrie und das Zusammenführen der Zufahrten wesentlich gesteigert werden. Die Gespräche mit den betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern finden derzeit statt.

In der Gemeinde Neukirchen sind ein Geh- und Radweg für Gewerbetreibende entlang der Pinzgauer Lokalbahn sowie eine öffentliche Anbindung an den Park-and-Ride-Platz geplant. Dies stellt die optimale Lösung für alle Beteiligten dar, da in diesem Fall kein Queren der Gerlosstraße (B165) notwendig ist. Zudem sollen bis Herbst 2017 beim Rossbergweg-Dürnbachau eine Variantenstudie für einen Linksabbiegestreifen samt Zusammenführung der Gemeindestraße durchgeführt werden sowie eine Querungshilfe und eine Busbucht samt Beleuchtung erstellt werden.

“Landesrat Mayr hat sich sehr für Neukirchen engagiert und sich der Verkehrsprobleme angenommen. An Ort und Stelle hat er mit Fachleuten des Landes Salzburg direkt mit den betroffenen Grundstücksbesitzern gesprochen. Er hat bei den Gesprächen viel Einfühlungsvermögen gezeigt und somit wesentlich zum positiven Ausgang beigetragen”, so Peter Nindl (ÖVP), Bürgermeister von Neukirchen am Großvenediger.

Bramberg: Habach – Verbesserung der Verkehrssicherheit

Auch in Bramberg wurde über die Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der B165 durch einen Linksabbieger sowie über eine mögliche Straßensanierung vereinbart, dadurch soll auch der Verkehrsfluss optimiert werden. Die Planungstätigkeit soll Ende des Jahres abgeschlossen sein und das Projekt voraussichtlich im Frühjahr realisiert werden. Weiters wird die Sanierung der Brücke Mühlbach zu 100 Prozent durch das Land Salzburg übernommen.

“Es ist für mich besonders erfreulich, dass wir als kleinere Gemeinde die aktive Unterstützung von Landesrat Mayr bekommen haben. Die guten Verhandlungen und konstruktiven Gespräche sind von Handschlagqualität geprägt. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich auch bei Hofrat Heimer von Land Salzburg für sein Engagement bedanken. Auch für die Brückensanierung in Mühlbach entsteht für die Gemeinde kein gesonderter finanzieller Aufwand. LR Mayr war früher selbst Bürgermeister, daher weiß er genau über die Anforderungen und Problembereiche der Gemeinden Bescheid”, so der Bramberger Bürgermeister Hannes Enzinger (ÖVP).

Mittersill: Lokalaugenschein B161 Paß-Thurn-Straße-Lipperkreuz

Der Bereich Lipperkreuz in Mittersill stellt speziell für die Schulkinder aufgrund schlechter Sichtverhältnisse und des langanhaltenden Nebels eine hohe Gefahr dar. Bei einem Lokalaugenschein mit Bürgern überzeugte sich Landesrat Mayr gemeinsam mit Experten des Landes Salzburg von der Situation. Als Lösungsansätze wurden folgende Maßnahmen diskutiert: Eine Verbesserung der Zufahrtssituation durch einen Linksabbieger, die Adaptierung der Busbuchten, eine bessere Beleuchtung und eine Querungshilfe mit Fahrbahnteiler. Die ersten Kostenschätzungen im Rahmen der Umsetzung sollen bereits Anfang Juli vorliegen.

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