Neuer Anlauf zur Überwindung der Teilung Zyperns vereinbart

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Akinci und Anastasiades verhandeln erneut
Akinci und Anastasiades verhandeln erneut - © APA (AFP)
Die Repräsentanten der griechischen und türkischen Zyprioten, Nikos Anastasiades und Mustafa Akinci, haben sich am frühen Freitagmorgen nach mehrstündigen Gesprächen darauf geeinigt, ihre Verhandlungen zur Lösung der Zypernfrage wieder aufzunehmen. Zunächst sind mehrere Treffen der beiden auf Zypern geplant.

Am 9. Jänner sollen diese bilateralen Gespräche in die Schweiz verlegt werden. Am 12. Jänner soll es dort zu einer multilateralen Konferenz kommen, an der neben den Zyprern auch die Garantiemächte Türkei und Griechenland und die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien sowie Vertreter internationaler Organisationen teilnehmen sollen. Dies teilte die Mission der Vereinten Nationen (UNFICYP) auf Zypern mit.

Es war das erste Treffen der beiden Konfliktparteien nach dem Scheitern der Zyperngespräche vor wenigen Tagen in der Schweiz. Die Verhandlungen waren Mitte November trotz zahlreicher Fortschritte in mehreren zweitrangigen Themen unterbrochen worden. Hauptstreitpunkte bleiben nach wie vor Sicherheitsthemen und Territorialfragen.

Angestrebt wird ein föderaler Staat mit zwei politisch gleichberechtigten Bundesländern. Zypern ist seit einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention 1974 geteilt. Die Inselrepublik ist seit 2004 EU-Mitglied. Das EU-Recht gilt aber nur im griechisch-zypriotischen Süden. Der Norden wird nur von Ankara anerkannt.

(APA/dpa)

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