Neuer Behälter sichert Wasserversorgung für Eben

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Martin Gsenger, Landesrat Josef Schwaiger und Bürgermeister Herbert Farmer (v. l.)
Martin Gsenger, Landesrat Josef Schwaiger und Bürgermeister Herbert Farmer (v. l.) - © Neumayr/MMV
Landesrat Josef Schwaiger eröffnete am Freitag gemeinsam mit Bürgermeister Herbert Farmer den neuen Hochbehälter Höllberg, Kernstück der Trinkwasserversorgung der Gemeinde Eben im Pongau. Seit 2012 wurden 4,5 Millionen Euro in den Neubau des Hochbehälters Höllberg, die Sanierung des Hochbehälters Edt und die Verbesserung des Trinkwassernetzes investiert. 690.000 Euro davon werden durch öffentliche Mittel gefördert. Bevölkerungszuwachs und größerer Bedarf machten das Wasser schon manchmal knapp.

“Die Trinkwasserversorgung ist für die Salzburger Gemeinden eine große Herausforderung und fordert laufend Investitionen in die Erhaltung und den Ausbau der Anlagen. Die Gemeinde Eben hat diese Herausforderung vorbildlich gemeistert”, sagte Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP).

Volumen von Wasserbehälter verzehnfacht

“Das Volumen des Hochbehälters wurde auf 1.000 Kubikmeter verzehnfacht und fast sieben Kilometer neue Leitungen gebaut. Damit ist die Wasserversorgung auf die künftigen Herausforderungen in der überdurchschnittlich stark wachsenden Gemeinde ausgerichtet. Auch sehr große Anforderungen an die Trinkwasserversorgung durch den Wintertourismus können jetzt und in Zukunft sehr gut gemeistert werden. Bis zu 4.250 Einwohnerinnen und Einwohner sowie 2.850 Gäste können mit der neuen Anlage versorgt werden”, meinte Schwaiger weiter.

Engpass bei Wasserversorgung in Eben

“Es bestand dringender Handlungsbedarf bei der Versorgungssicherheit im Ortsnetz. Die beiden Hochbehälter hatten nur ein Fassungsvermögen von 400 Kubikmeter und es wurde immer problematischer, den stetig wachsenden Ortsteil Gasthofberg zu versorgen. Durch die großen Investitionen in die Trinkwasserversorgung können wir die positive Entwicklung der wachsenden und aufstrebenden Gemeinde Eben im Pongau auch in Zukunft gewährleisten. Ich bedanke mich besonders bei den betroffenen Grundeigentümern für das entgegengebrachte Verständnis”, betonte Bürgermeister Herbert Farmer.

Bevölkerungsboom in Pongauer Gemeinde

Eben hat derzeit 2.339 Einwohnerinnen und Einwohner und gehört im Bezirksvergleich zu den überdurchschnittlich wachsenden Gemeinden. Dabei fällt auf, dass Eben sowohl eine positive Geburten- als auch Wanderungsbilanz verzeichnet. Künftig können 4.250 Einwohnerinnen und Einwohner sowie Tourismusbetriebe mit einer Kapazität von 2.850 Gästebetten mit Trinkwasser in bester Qualität versorgt werden. Neue Rohrleitungen verbessern auch die Versorgung mit Löschwasser im Ort. Neben der Trinkwasserversorgung wird im Winter Wasser für die Beschneiung und im Sommer für die Laufbrunnen verwendet. In Summe schwankt der Verbrauch zwischen 600 Kubikmeter pro Tag im Oktober und 1.230 Kubikmeter pro Tag im Februar. Der Speicherinhalt ist somit für künftige verbrauchsreiche Tage bemessen.

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