Neues Laborgebäude der Universität Salzburg eröffnet

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Das Gebäude ist am Mittwoch feierlich eröffnet worden.
Das Gebäude ist am Mittwoch feierlich eröffnet worden. - © Scheinast
Für die naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen des Fachbereichs Chemie und Physik der Materialien hat die Universität Salzburg im Stadtteil Itzling einen Forschungs- und Lehrneubau errichtet. Der Spatenstich erfolgte im Oktober 2014, nun wurde das Gebäude eröffnet, der Lehrbetrieb startete mit Beginn des Sommersemesters 2017. Das Projekt kostete 25 Millionen Euro.

Das Laborgebäude mit einem Bau- und Einrichtungsvolumen von 25 Millionen Euro befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Techno-Z in der Jakob Haringer Straße 2a und bietet auf rund 6.500 Quadratmeter Platz für rund 100 Mitarbeiter des Fachbereichs „Chemie und Physik der Materialien“.

Studierende der Ingenieur- und Materialwissenschaften sowie jene des internationalen Masterstudiengangs Chemistry and Physics of Materials gehen nun in dem neuen Laborgebäude ein und aus. Hinzu kommen Lehramtsstudierende, die die Unterrichtsfächer Chemie und Physik belegen. Für bis zu 450 Studierende ist Platz in dem Gebäude.

Technische Ausstattung und Forschungsschwerpunkte

Das Laborgebäude wird mit einigen technischen Highlights ausgestattet, um sich im nationalen und internationalen Wettbewerb positionieren zu können: Bereits angeschafft wurde ein neues Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop. Neben den bereits vorhandenen Verbundlaboren im Bereich Spektroskopie und Funktionsmaterialien ist die Einrichtung einer „Core Facility“ Elektronenmikroskopie in Planung.

Planung, Kosten, Durchführung

„Mit der Errichtung des Laborgebäudes setzt die Universität Salzburg ein deutliches Signal für Ausbau und Stärkung ihrer technischen Disziplinen“, so Rektor Heinrich Schmidinger. „Somit investieren wir in die eigene Zukunft. Die Universität ist Eigentümerin der Immobilie und finanziert deren Errichtung mit rund 16 Millionen Euro. Weitere neun Millionen Euro kommen von Land, Stadt und Bund. Die Stadt hat einen Teil der Grundstücke, auf denen das neue Gebäude steht, um einen symbolischen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt“, so Schmidinger.

Zusammenschluss zum „Science and Technology Hub“

Das neue Laborgebäude mit seinen Disziplinen bildet den Kern des „Science and Technology Hub“ (SciTecHub),  zu dem alle im Stadtteil Itzling ansässigen naturwissenschaftlich-technischen Einrichtungen der Universität zusammengefasst sind. Dazu zählen neben den technisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen im neuen Laborgebäude auch die schon länger in Itzling angesiedelten Computerwissenschaften, der Interfakultäre Fachbereich für Geoinformatik Z_GIS und das Center for Human-Computer Interaction (HCI), das erst kürzlich von der Innenstadt hierher umgezogen ist.

Christian-Doppler-Skulptur vor Eingang

Als Hommage an den weltbekannten Salzburger Physiker und Mathematiker Christian Doppler hat der Salzburger Künstler Alexander Steinwendtner eine imposante zweiteilige Skulptur in der Höhe von drei Metern gestaltet. Der Block, der ursprünglich zwanzig Tonnen wog, ist wellenförmig durchschnitten, um die Basis von Dopplers Forschung zu stilisieren. Mittels einer speziell entwickelten Technik (Bazoka-Technik) hat Steinwendtner die einzigen zwei Fotos, die vom Steinmetzsohn erhalten sind, auf die Stirnseiten der Marmorblöcke aufgedruckt. „Die Fotos bilden die Grundlage des künstlerischen Konzepts, Dopplers Welt auf und in Stein zu veranschaulichen“, so Steinwendtner.

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