Neumarkt-Trainer Miroslav Bojceski denkt laut über Zukunft nach

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Findet die Ära von Miroslav Bojceski nach zwei Jahren bei Neumarkt ein Ende?
Findet die Ära von Miroslav Bojceski nach zwei Jahren bei Neumarkt ein Ende? - © Krugfoto
Beim Titelaspiranten Neumarkt läuft es derzeit in der Salzburger Liga überhaupt nicht nach Wunsch. Trainer Miroslav Bojceski übt Kritik an den Spielern und will ein klärendes Gespräch mit dem Vorstand führen.




Vor drei Jahren musste Neumarkt den Sturz in die Viertklassigkeit verdauen. Seither basteln die Wallerseer rund um Trainer Miroslav Bojceski am Wiederaufstieg. Teure Spieler wurden geholt und der Kader vergrößert. Das half bislang alles nicht. Letzte Saison hechelte man Liga-Krösus Wals-Grünau hinter, stand am Ende mit acht Zählern weniger mit leeren Händen da.

Bojceski kritisiert Neumarkter Mannschaft

Heuer beträgt der Abstand nach 20. Spieltagen auch acht Punkte. “Und wenn wir so weiterspielen, haben wir definitiv nichts mit dem Aufstieg zu tun. Die Sache ist für Bischofshofen eigentlich durch”, sprach Bojceski im SALZBURG24-Gespräch Klartext. Am Freitag setzte es nach dem Remis in Bramberg auch gegen Bürmoos ein 2:2. Man präsentiere sich “nicht wie ein Aufsteiger” und “zeige keine Leidenschaft”, ärgerte sich der Trainer. Besonders die Trainingsbeteiligung stoßt ihm sauer auf: “Es kommen im Durchschnitt nur zwölf Spieler, der Großteil der Stützen absolvierte fast überhaupt keine Vorbereitung. Ich gebe mir Mühe, investiere viel Zeit und erwarte das auch von den Spielern.”

Die Sorgenfalten werden bei Miroslav Bojceski immer tiefer. /Krugfoto Die Sorgenfalten werden bei Miroslav Bojceski immer tiefer. /Krugfoto ©

“So kann es nicht weitergehen”

Was muss sich ändern, damit er den Wallerseern erhalten bleibt? “Ich brauche um die 20 Spieler im Training, um meine Vorstellungen und Ambitionen umsetzen zu können. Ohne Ziegeln kann ich kein Haus bauen”, fordert Bojceski Verstärkungen in der Kaderbreite. In der kommenden Woche wird Bojceski ein Gespräch mit der Vereinsführung suchen und seine Vorstellungen schildern. “So kann es nicht weiter gehen”, ärgerte er sich nach dem Bürmoos-Spiel, bei dem Keeper Kaltenhauser mit einem Elfmeterfoul das 0:1 von Bergmüller (6.) verursachte. Friedl (38.) und Veselinovic (61.) konnten zwar das Spiel drehen, aber ein Eigenfehler beim Spielaufbau nutzte Arbinger (85.) zum verdienten Bürmooser Ausgleich.

Salzburger Liga: 20. Runde

In den restlichen Freitagsspielen bezwang Straßwalchen Tabellennachbar Hallwang mit 3:1. Zell am See unterlag SAKs letztem Aufgebot durch ein Tor des starken Vukanovic mit 0:1. “Die Liga ist so eng, da kann sogar der Letzte den Ersten schlagen”, fügte SAK-Betreuer Andreas Fötschl hinzu. Der Tabellenerste gab sich allerdings gegen bärensatrke Strobler zuhause keine Blöße. Durch Khalils Goldtreffer gewannen die Pongauer das Duell mit Neo-Coach Thomas Heissl gegen seine “Alte Liebe” mit 1:0.

  • SV Straßwalchen : UFC SV Hallwang 3:1 (1:1)
  • TSV Neumarkt : SV Bürmoos 2:2 (1:1)
  • FC Zell am See : SAK 1914 0:1 (0:0)
  • SK Bischofshofen : SK Strobl 1:0 (0:0)

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