Salzburg24.at » Wintersport http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 22 May 2015 17:29:05 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Bode Miller freute sich über Geburt eines Sohnes http://www.salzburg24.at/bode-miller-freute-sich-ueber-geburt-eines-sohnes/4333367 http://www.salzburg24.at/bode-miller-freute-sich-ueber-geburt-eines-sohnes/4333367#comments Tue, 19 May 2015 11:04:01 +0000 http://4333367

Dazu postete sie Fotos von sich, dem Baby und dem stolzen Vater. “Daddy liebt seinen Baby-Boy. Mein Herz schmilzt. Ich bin das glücklichste Mädchen auf der Welt.”

Es ist das erste gemeinsame Kind des Paares, nachdem die Beach-Volleyballerin vor zwei Jahren ihr ungeborenes Baby verloren hatte. Das Sportler-Paar ist seit Oktober 2012 verheiratet. Der vielfache Olympia- und WM-Medaillengewinner, der sich im Februar bei einem Sturz im WM-Super-G schwer verletzt hatte, hat bereits eine Tochter (Neesyn Dacey) und einen Sohn (Nathaniel) aus früheren Beziehungen.

Miller wohl vor Karriereende

Ob der 37-jährige Miller seine Skikarriere fortsetzt, ist noch nicht bekannt. Er hatte aber anklingen lassen, aufzuhören. “Ich tendiere ziemlich stark in die Richtung, nicht mehr auf die Piste zurückzukehren”, meinte er im Februar.

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Fenninger will Lösung: “Alle an einen Tisch und reden” http://www.salzburg24.at/fenninger-will-loesung-alle-an-einen-tisch-und-reden-2/4331944 http://www.salzburg24.at/fenninger-will-loesung-alle-an-einen-tisch-und-reden-2/4331944#comments Mon, 18 May 2015 08:09:02 +0000 http://4331944 “Ich denke, die einzige Lösung ist, dass wir alle an einem Tisch sitzen und reden, so kommen die Leute zusammen”, sagte die Salzburgerin.

An “Lösung” wird gearbeitet

Darauf und auf die erhoffte “Lösung des Problems” wird Fenninger allerdings noch ein wenig warten müssen, denn ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel befindet sich derzeit im Urlaub. “Es wird im Hintergrund schon sehr viel gearbeitet. Der Präsident ist leider nicht im Lande. Er ist eine wichtige Person, um eine Entscheidung zu treffen und zu finden”, sagte die 25-Jährige. “Wir machen das, wenn Peter wieder da ist.”

Fenninger hatte in einem am vergangenen Montag an die Öffentlichkeit gelangten Email die ablehnende Haltung des ÖSV gegenüber ihrem deutschen Manager Klaus Kärcher kritisiert, sie forderte auch eine verbesserte Regelung ihrer sportlichen Betreuung und drohte sogar mit Rücktritt. Der ÖSV hatte am Dienstag per Email u.a. mitgeteilt, dass derzeit die Gesprächsbasis mit dem Fenninger-Management fehle. Am Mittwoch reiste Fenninger aus dem ÖSV-Trainingslager in Zypern ab. Im Einvernehmen mit dem Verband, wie der ÖSV mitteilte.

“Es war auch Selbstschutz dabei. Ich musste heim, das Ganze ordnen und schauen, wie es weitergeht. Und trainieren kann ich daheim genauso gut”, erklärte Fenninger im ORF-Interview. Und gab nochmals auch ein Bekenntnis zu ihrem Manager ab. “Der Klaus war die letzten drei Jahre auf meiner Seite. Er hat mich tatkräftig unterstützt, so wie ich mir das vorgestellt habe, darum gibt es für mich keinen Grund, warum ich mich von ihm trennen soll”, schließt sie eine Trennung von Kärcher aus.

“Bin aus Leib und Seele Österreicherin”

Medienspekulationen über einen Nationenwechsel haben sie hingegen “amüsiert”. Dabei habe sie schon vor ein paar Monaten klargestellt: “Ich bin aus Leib und Seele Österreicherin. Für mich gibt es nur eine Möglichkeit, an den Start zu gehen: Das ist für Österreich. In dem Sinne bin ich sehr bemüht, dass wir in alle Richtungen, wo Fragen offen sind, intern mit dem Verband Lösungen finden und ich hoffe, dass das auch passiert.”

Konkret wünscht sich Fenninger Peter Meliessnig als Konditionstrainer und Physiotherapeut. “Er ist seit einem Jahr mein Trainer und Betreuer. Mein Körper braucht ganz klar einen Betreuer, der zu hundert Prozent weiß, was gut für mich ist. Es sind körperliche Abnützungen da, die in den Griff zu bekommen sind. Ich habe seit einigen Jahren Knieschmerzen”, erzählte Fenninger, weshalb sie auf intensive Unterstützung von persönlichen Betreuern nicht verzichten kann. “Ich habe Peter selbst bezahlt, aber es ist so weit, dass es nötig ist, eine Ganzjahresbetreuung zu haben.” Und da stelle sich die Frage, wie man das regle.

Automobilhersteller als Stolperstein?

Wenn man erfolgreich sein wolle, müsse man in jedem Bereich das Beste rausholen. “Man sieht bei erfolgreichen Athleten, dass viele Personen dafür nötig sind.” Die Gründung eines eigenen Teams außerhalb des ÖSV ist für Fenninger keine Alternative: “Ohne das Team um mich wäre es schwierig gewesen, solche Erfolge einzufahren. Ich bin dankbar für das, aber ich muss weiterschauen, es gibt immer Sachen, die man verbessern kann. Ich will eine Lösung mit dem Verband finden.”

Kein Stolperstein dürfte die Marke eine Automobilherstellers sein, die als möglicher neuer Kopfsponsor kolportiert wurde, aber in Konkurrenz mit einem Verbandssponsor steht. “Ich weiß, was die Regeln sind, das wird nicht passieren.”

Rätsel um E-Mail

Von wem die vertrauliche Email Fenningers der “Sportwoche” zugespielt wurde, ist noch nicht bekannt. “Ich weiß, dass von beiden Seiten recherchiert wird. Von meinem Management ist Anzeige erstattet worden. Ich hoffe, dass man bald Klarheit hat.”

Zu den unterschiedlichen Reaktionen in den sozialen Netzwerken meinte Fenninger: “Jeder kann sich seine Meinung bilden. Für mich ist es wichtig, meinen Weg zu gehen. Das Sportliche steht im Vordergrund. Das andere sollte im Hintergrund bleiben und nicht öffentlich diskutiert werden. Es ist eine Ehre, wenn Österreich mitdiskutiert, was das Beste für mich ist. Aber ich muss mit dem Verband eine Lösung finden”, meinte die Olympiasiegerin und Weltmeisterin.

(APA)

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Streit um Fenninger eskaliert: Skistar aus Trainingslager abgereist http://www.salzburg24.at/streit-um-fenninger-eskaliert-skistar-aus-trainingslager-abgereist/4328181 http://www.salzburg24.at/streit-um-fenninger-eskaliert-skistar-aus-trainingslager-abgereist/4328181#comments Wed, 13 May 2015 15:27:45 +0000 http://4328181

Wie der Sportsender “Sky” berichtet, hat Fenninger Zypern ohne Angabe von Gründen verlassen. Zwei Tage, nachdem ihr eMail an den Verband öffentlich die Runde gemacht hatte, hatte sich die Absenderin zuvor zu Wort gemeldet: Anna Fenninger richtete sich via Facebook und Twitter an ihre Fans. “Ihr habt heute sicher schon Zeitung gelesen oder Radio gehört und euch gewundert. Ich habe mich gestern auch gewundert, dass mein eMail mit vertraulichem Inhalt plötzlich in der Öffentlichkeit landet”, schrieb die 25-jährige Salzburgerin. Sie hoffte zu dem Zeitpunkt noch um eine interne Klärung.

Großer Zuspruch

In den sozialen Netzwerken findet Fenninger nach ihrem Rundumschlag großen Zuspruch. Der Österreichische Skiverband hingegen war weniger davon angetan, dass sich die Vorzeigeläuferin per Email an Präsident Peter Schröcksnadel und Co. ihren scheinbar enormen Frust von der Seele geschrieben hat. Von wem die brisante Post an die “Sportwoche” weitergeleitet worden war, ist nicht bekannt. Seit das Online-Portal “Sportnet” am Montagabend daraus zitierte, gehen die Wogen hoch.

Trennung nie verlangt

Fenninger kritisierte in der Email die ablehnende Haltung des ÖSV gegenüber ihrem deutschen Manager Klaus Kärcher, drohte mit Rücktritt und forderte auch eine verbesserte Regelung ihrer sportlichen Betreuung. Der ÖSV konterte am Dienstag per Email an die Redaktionen, dass man eine Trennung vom Manager nie verlangt habe, aber für eine Zusammenarbeit derzeit die Gesprächsbasis fehle. Außerdem teilte der ÖSV mit, dass die Athletin von “einem hochwertigen Betreuungsangebot profitieren” könne und auch bereits über einen Individualtrainer verfüge.

Streit wird zum Politikum

Der Konflikt zwischen Skirennläuferin Anna Fenninger und dem Österreichischen Skiverband wird nun auch zum Thema der Politik: Sportminister Gerald Klug (SPÖ) will offensichtlich mit Fenninger und ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel Gespräche führen, wie er am Mittwoch am Rande des SPÖ-Präsidiums vor Journalisten andeutete.

Auf die Frage, ob er eingreifen werde, wenn Fenninger nicht mehr für Österreich starten wolle, meinte Klug: “Ich möchte zur Stunde in diesem Zusammenhang keine öffentlichen Kommentare abgeben”, bevor er nicht mit Fenninger und Schröcksnadel persönlich geredet habe. Darüber hinaus wollte er nichts sagen.

(APA/Red.)

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ÖEHV-Team unterlag Kanada 1:10 und bangt um Klassenerhalt http://www.salzburg24.at/oeehv-team-unterlag-kanada-110-und-bangt-um-klassenerhalt/4326773 http://www.salzburg24.at/oeehv-team-unterlag-kanada-110-und-bangt-um-klassenerhalt/4326773#comments Tue, 12 May 2015 12:28:10 +0000 http://4326773

Damit muss Österreich hoffen, dass im anschließenden Spiel (16.15 Uhr) zwischen Frankreich und Lettland eine Entscheidung nach 60 Minuten fällt oder Lettland nach Verlängerung oder Penaltyschießen gewinnt. Falls Frankreich nach Verlängerung/Penaltyschießen gewinnt, sind Österreich, Frankreich und Lettland punktegleich und Österreich würde aufgrund der verlorenen direkten Duelle absteigen.

Der eine Punkt, der nötig gewesen wäre, um aus eigner Kraft den Klassenerhalt zu schaffen, war für die Österreicher vor über 16.000 Zuschauern in der O2 Arena völlig außer Reichweite. Raffl und Co. konnten die kanadische NHL-Auswahl, die heuer zusammen über 92. Mio. Dollar verdient hat, nicht fordern. Der 24-fache Weltmeister feierte ohne Superstar Sidney Crosby locker seinen siebenten Sieg im siebenten WM-Spiel.

Starkbaum unter Beschuss

Dreimal konnte Torhüter Bernhard Starkbaum in den Anfangsminuten bei Großchancen klären, ehe Tyson Barrie nach Idealpass von Ryan O’Reilly das 1:0 (7.) besorgte. Durch weitere Tore von Matt Duchene (10.), Taylor Hall (12.) und Aaron Ekblad (15.) schlug sich die klare Überlegenheit des Rekord-Champions in einer auch in dieser Höhe verdienten 4:0-Drittelführung nieder.

Jason Spezza (22.) und Jordan Eberle (36.) legten im Mitteldrittel nach. Zu Beginn des Schlussdrittel gelang immerhin der Ehrentreffer durch Verteidiger Dominique Heinrich (43.). Nathan MacKinnon (43.), und Spezza, dessen Pass Verteidiger Daniel Mitterdorfer ins eigene Tor bugsierte, erhöhten aber innerhalb von zwölf Sekunden auf 8:1.

Brayden Schenn (47.) und Duchene (55.) machten die zweistellige Niederlage perfekt. Dennoch stimmten die wieder zahlreichen Fans der Österreicher in der Schlussminute “Immer wieder Österreich” an.

Zahlen zum Spiel

Kanada – Österreich: 10:1 (4:0,2:0,4:1)

Tore: Barrie (7.), Duchene (10., 55.), Hall (12.), Ekblad (15.), Spezza (22., 44.), Eberle (36.), MacKinnon (43.), Schenn (47.) bzw. Heinrich (43.).

Strafminuten: 0 bzw. 4

Aufstellung Kanada: Smith – Hamhuis, Burns; Muzzin, Barrie; Ekblad, Savard; Wircioch – Hall, Couturier, Eberle; O’Reilly, Giroux, Seguin; MacKinnon, Duchene, Spezza; Ennis, Eakin, Toffoli; B. Schenn

Aufstellung Österreich: Starkbaum (44. Swette) – Pallestrang, Heinrich; Mühlstein, Altmann; Schumnig, F. Iberer; Mitterdorfer – Herburger, M. Raffl, Lebler; Latusa, Komarek, Th. Raffl; Rotter, Hundertpfund, M. Geier; Cijan, Fischer, N. Petrik; Ganahl

Tabelle

1. Kanada 7 7 0 0 0 49:14 35 21 *
2. Schweden 7 4 2 0 1 34:19 15 16 *
3. Tschechien 6 4 0 1 1 25:17 8 13 *
4. Schweiz 6 2 0 3 1 11:16 -5 9 *
5. Deutschland 7 2 0 1 4 11:24 -13 7
6. Österreich 7 0 2 1 4 10:29 -19 5
7. Lettland 6 0 2 0 4 9:22 -13 4
8. Frankreich 6 1 0 0 5 10:18 -8 3

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Nach “Skandal-Mail” von Fenninger: So reagiert der ÖSV http://www.salzburg24.at/nach-skandal-mail-von-fenninger-so-reagiert-der-oesv/4326671 http://www.salzburg24.at/nach-skandal-mail-von-fenninger-so-reagiert-der-oesv/4326671#comments Tue, 12 May 2015 12:00:53 +0000 http://4326671

Auf Fenningers Rücktrittsdrohungen geht der ÖSV nicht ein, merkte aber an, von der Salzburgerin nie verlangt zu haben, sich von ihrem Berater zu trennen.

Wie berichtet, droht Skistar Anna Fenninger im Konflikt um ihren Manager und ihre sportliche Betreuung mit sofortigem Rücktritt aus dem Österreichischen Ski-Verband (ÖSV). Das ging aus einer Email der Salzburgerin vom Montag an führende ÖSV-Funktionäre hervor. Fenninger kritisiert darin den ÖSV aufgrund seiner ablehnenden Haltung gegenüber ihrem deutschen Manager Klaus Kärcher scharf. Eskaliert könnte das schon lange schwierige Verhältnis zwischen dem ÖSV und dem Fenninger-Management nun sein, weil bei der Athletin die Kopfsponsor-Frage noch nicht geklärt ist. Der Vertrag mit Raiffeisen läuft aus und wurde noch nicht verlängert, der schon seit Monaten in Medien kolportierte Interessent Mercedes wäre aber wegen einer Konkurrenzklausel nicht mit dem ÖSV vereinbar, weil Audi einer der wichtigsten Partner des Alpinteams ist.

Nun hat sich der Österreichische Skiverband mit einer Presseaussendung zu Wort gemeldet und zu den Vorwürfen von Anna Fenninger Stellung genommen.

Thema “Management von Fenninger”

Anna Fenninger: “Ich arbeite nun seit drei Jahren mit meinem Management sehr erfolgreich zusammen, meine größten Erfolge konnte ich in dieser Zeit erzielen. Vor diesem Hintergrund empfinde ich das Verlangen nach einer Trennung als hochgradig unangemessen, um nicht von Nötigung zu sprechen. Ich will nun ausdrücklich klarstellen, dass das vom Verband mit der nunmehr auch sportlichen Druckausübung verfolgte Ziel mit Sicherheit nicht zu erreichen ist. Bevor ich diesem Wunsch entspreche, werde ich meine aktive Karriere beim ÖSV mit sofortiger Wirkung beenden.”

Antwort ÖSV: “Anna Fenninger kann sich so wie jeder Aktive des Österreichischen Skiverbandes selbstverständlich von Personen ihrer Wahl beraten lassen. Demzufolge hat der ÖSV auch nicht von Anna Fenninger verlangt sich von ihrem Berater zu trennen. Im Gegenteil: Der ÖSV hat sogar eine Zusammenarbeit im Rahmen der Reglements und unter Berücksichtigung bestehender Vereinbarungen angeboten. Leider ist das Management von Anna diesem Angebot nicht gefolgt, womit für eine Zusammenarbeit derzeit die Gesprächsbasis fehlt.”

Thema “Sportliche Betreuung”

Anna Fenninger: “Die Unklarheiten im Hinblick auf meine sportliche Betreuung, insbesondere die Beschäftigung von Peter Meliessnig (Konditionstrainer), sind für mich unerträglich. Das ist nicht die Art Unterstützung, die ich von meinem Verband erwarte, den ich in sportlicher Hinsicht nach Kräften unterstütze. Ich fordere Euch daher auf, in den nächsten drei Tagen eine klare Aussage zu machen, ob und wie Peter vom Verband für mich eingesetzt wird. Abschließend will ich klarstellen, dass ich mir eine (weitere) Beschneidung in sportlicher Hinsicht nicht gefallen lassen werde.”

Antwort ÖSV: “Die Leistungen von Anna Fenninger haben im Verband höchste Anerkennung. Nicht verständlich sind dem ÖSV daher ihre Anmerkungen hinsichtlich der sportlichen Betreuung. Anna konnte ihr Talent über lange Jahre im Rahmen der Verbandsbetreuung entwickeln und hat vor allem in den letzten Jahren von einem hochwertigen Betreuungsangebot profitiert, das wohl erheblich zu den von ihr erreichten schönen Erfolgen beigetragen hat. So hat Anna bereits in den letzten Jahren über einen Individualtrainer verfügt. Erweiterte Individualbetreuung obliegt der Beurteilung der sportlichen Leitung, kann aber nicht zu Lasten des gesamten Teams gehen. Ultimative Aufforderungen über die Öffentlichkeit sind zudem nicht der richtige Weg. Aufwendungen, welche die Möglichkeiten des Verbandes übersteigen, sind grundsätzlich vom jeweiligen Aktiven, in diesem Fall also von Anna Fenninger oder ihrem Management, zu finanzieren.”

Thema “Geld vor Sport”

Anna Fenninger: “Seit Jahren lebe ich damit, dass beim ÖSV nach sachfremden Kriterien differenziert wird, die mit sportlichen Leistungen rein gar nichts zu tun haben. Aber es war immer eine gerade noch hinreichende, wenngleich keinesfalls optimale Unterstützung gewährleistet. Auch mit der Ausübung von Druck wegen Vorgängen, die sich im nicht sportlichen Bereichen abspielen und den Verband damit rein gar nichts angehen, habe ich mich abgefunden. Womit ich mich nicht abfinden werde, ist eine Einflussnahme auf meine sportliche Förderung, weil dies letztlich in absehbarer Zeit dazu führt, dass ich hinter meinen Möglichkeiten zurückbleibe. Da ich nicht dafür gemacht bin, halbherzige Dinge zu tun – schon gar nicht im Skisport – werde ich in diesem Fall zu drastischen Maßnahmen greifen.”

Antwort ÖSV: Der Österreichische Skiverband betreut zahlreiche verschiedene Sparten und muss daher Gesamtinteressen vor Einzelinteressen stellen, da der Großteil der benötigten Mittel für den Spitzensport über Partner, Sponsoren und Verkauf von Rechten, und nicht durch die öffentliche Hand, finanziert wird.

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Fenninger droht ÖSV per Email mit Rücktritt http://www.salzburg24.at/fenninger-droht-oesv-per-email-mit-ruecktritt/4326087 http://www.salzburg24.at/fenninger-droht-oesv-per-email-mit-ruecktritt/4326087#comments Tue, 12 May 2015 04:25:44 +0000 http://4326087 Das geht aus einer Email der Salzburgerin vom Montag an führende ÖSV-Funktionäre hervor, das der “Sportwoche” vorliegt und aus dem am Montagabend das Online-Portal “Sportnet” zitierte.

“…um nicht von Nötigung zu sprechen”

Fenninger kritisiert darin den ÖSV aufgrund seiner ablehnenden Haltung gegenüber ihrem deutschen Manager Klaus Kärcher scharf. “Ich arbeite nun seit drei Jahren mit meinem Management sehr erfolgreich zusammen, meine größten Erfolge konnte ich in dieser Zeit erzielen. (…) Vor diesem Hintergrund empfinde ich das Verlangen nach einer Trennung als hochgradig unangemessen, um nicht von Nötigung zu sprechen”, schrieb Fenninger.

Das Email erging an ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Sportdirektor Hans Pum, Generalsekretär Klaus Leistner, Damen-Cheftrainer Jürgen Kriechbaum, Speedtrainer Roland Assinger, ihren Vertrauenscoach Meinhard Tatschl, Konditionstrainer Peter Meliessnig und Pressesprecher Christoph Malzer. Schröcksnadel, Pum und die ÖSV-Presseabteilung waren für die Austria Presse Agentur für eine Stellungnahme vorerst nicht erreichbar. Auch gegenüber der Sportwoche äußerte sich der Verband nicht.

Fenninger verweigert Trennung von Kärcher

Die erboste Gesamtweltcupsiegerin kündigte weiters an, sich keinesfalls von Kärcher trennen zu wollen und stellte ihren Rücktritt in den Raum. “Ich will nun ausdrücklich klarstellen, dass das vom Verband mit der nunmehr auch sportlichen Druckausübung verfolgte Ziel mit Sicherheit nicht zu erreichen ist. Bevor ich diesem Wunsch entspreche, werde ich meine aktive Karriere beim ÖSV mit sofortiger Wirkung beenden.”

“Unerträglich”: ÖSV-Star stellt Verband Ultimatum

Auch die ihrer Meinung nach unzureichende Regelung ihrer sportlichen Betreuung stößt der Olympiasiegerin sauer auf. “Die Unklarheiten im Hinblick auf meine sportliche Betreuung, insbesondere die Beschäftigung von Peter Meliessnig, sind für mich unerträglich. Das ist nicht die Art Unterstützung, die ich von meinem Verband erwarte, den ich in sportlicher Hinsicht nach Kräften unterstütze”, meinte Fenninger und stellte dem Verband diesbezüglich ein Ultimatum. “Ich fordere Euch daher auf, in den nächsten drei Tagen eine klare Aussage zu machen, ob und wie Peter vom Verband für mich eingesetzt wird.”

Die Gesamtweltcupsiegerin kündigte außerdem weiters heftige Gegenwehr an. “Abschließend will ich klarstellen, dass ich mir eine (weitere) Beschneidung in sportlicher Hinsicht nicht gefallen lassen werde.”

“…werde ich in diesem Fall zu drastischen Maßnahmen greifen”

Die Doppelweltmeisterin bemängelte auch für sie nicht nachvollziehbare Entscheidungsfindungen im ÖSV und drohte einschneidende Reaktionen an. “Seit Jahren lebe ich damit, dass beim ÖSV nach sachfremden Kriterien differenziert wird, die mit sportlichen Leistungen rein gar nichts zu tun haben. Aber es war immer eine gerade noch hinreichende, wenngleich keinesfalls optimale Unterstützung gewährleistet. Auch mit der Ausübung von Druck wegen Vorgängen, die sich im nicht sportlichen Bereichen abspielen und den Verband damit rein gar nichts angehen, habe ich mich abgefunden. Womit ich mich nicht abfinden werde, ist eine Einflussnahme auf meine sportliche Förderung, weil dies letztlich in absehbarer Zeit dazu führt, dass ich hinter meinen Möglichkeiten zurückbleibe. Da ich nicht dafür gemacht bin, halbherzige Dinge zu tun – schon gar nicht im Skisport – werde ich in diesem Fall zu drastischen Maßnahmen greifen.” (APA/red)

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RH-Rohbericht zur Ski-WM Schladming mit Kritik http://www.salzburg24.at/rh-rohbericht-zur-ski-wm-schladming-mit-kritik/apa-1523388828 http://www.salzburg24.at/rh-rohbericht-zur-ski-wm-schladming-mit-kritik/apa-1523388828#comments Thu, 07 May 2015 13:22:00 +0000 http://4321720 Am Donnerstag berichtete die “Kleine Zeitung Online” von dessen Inhalt. Demnach sollen die Prüfer etwa Kritik an den Kostenplänen üben. Die Stellen haben nun drei Monate Zeit, um darauf zu reagieren.

246 Mio. Euro aus öffentlicher Hand

Doris Grabherr, Sprecherin des Rechnungshofs, bestätigte, dass der Rohbericht zugestellt wurde, doch über den Inhalt werde keine Auskunft gegeben, da dieser vorerst nur für die betroffenen Stellen einsichtig sei. In dem Online-Zeitungsbericht waren dennoch erste Details zu lesen: So flossen 246 Mio. Euro aus öffentlicher Hand nach Schladming. Einiges davon “nur” in Infrastruktur von regionalem Wert, nicht aber von nationalem oder gar internationalem Wert, so die Rüge an den Bund. Dafür habe man zu wenig Einfluss auf die Kostensteuerung gehabt.

Entscheidungen nicht nachvollziehbar

Die Prüfer kritisierten auch, dass Projekte gefördert wurden, die nicht Teil der WM-Bewerbung waren. Die Entscheidungen seien zum Teil nicht nachvollziehbar oder wirtschaftlich gewesen. Weiters seien viele Stellen involviert gewesen, was zu Unübersichtlichkeit führte. Überblick, Koordination und Gesamtkostenverfolgung wurden vermisst. Dabei soll auch das Sportministerium Kostenschätzungen und Fördervereinbarungen nicht durchleuchtet haben. Unter Kritik geriet auch der Vertrag mit dem Skiverband, der “Loop”-Abriss und das Wahrzeichen (Skygate), der ein Luxus sei.

“Unverzichtbare regionalpolitische Impulse”

Aus dem Büro von Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) hieß es auf APA-Anfrage: “Der RH-Rohbericht zur Ski-WM ist bis dato nicht bei uns im Haus. Sobald wir ihn haben, werden wir den Bericht prüfen und innerhalb der vorgegebenen Frist unsere Stellungnahme dazu abgeben. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Alpine Ski-WM 2013 unverzichtbare regionalpolitische Impulse für den heimischen Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort sowie eine unbezahlbare Werbung für das Tourismusland Steiermark gebracht hat.”

Ähnlich argumentierte auch Vizelandeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) und kündigte eine Stellungnahme der zuständigen Abteilungen an, sobald der Rohbericht vorliege. Grünen-Spitzenkandidat Lambert Schönleitner sprach von einem “Steuergeld-Debakel der Sonderklasse” und forderte die Offenlegung des Berichts. (APA)

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Doppel-Olympiasiegerin Tina Maze setzt ein Jahr aus http://www.salzburg24.at/doppel-olympiasiegerin-tina-maze-setzt-ein-jahr-aus/apa-1523382216 http://www.salzburg24.at/doppel-olympiasiegerin-tina-maze-setzt-ein-jahr-aus/apa-1523382216#comments Thu, 07 May 2015 10:12:00 +0000 http://4321154

“Nach 16 langen und erfolgreichen Saisonen, in denen ich in allen Disziplinen angetreten bin, fühle ich, dass Körper und Geist eine längere Erholung als gewöhnlich brauchen. Ich nehme mir ein Jahr Pause, bevor ich weitere Entscheidungen treffe”, schrieb Maze. In der Zwischenzeit will sie ihre Ausbildung zur Lehrerin beenden und sich Marketingaktivitäten ihrer Sponsoren widmen, kündigte die Allrounderin aus Crna na Koroskem an.

Schon nach dem Ende der vergangenen Weltcup-Saison hatte es Spekulationen gegeben, dass Maze ihre Karriere beenden würde. Für die erfolgreichste slowenische Skirennläuferin war die Saison nach eigenen Worten erfolgreich, obwohl sie das spannende Duell um den Gesamtweltcupsieg gegen Fenninger letztlich hauchdünn und um nur 22 Punkte verloren hatte. Auch bei einem Medientermin Anfang April hatte sie die Öffentlichkeit über ihre Zukunft im Ungewissen gelassen. “Es war das i-Tüpfelchen meiner Karriere, auch wenn es keinen Gesamtweltcupsieg gab”, sagt sie damals über die abgelaufene Saison. Im kommenden Winter stehen keine Titelkämpfe an, die nächste Weltmeisterschaft steigt im Februar 2017 in St. Moritz.

Obwohl Maze relativ spät und erst nach der Gründung ihres Privatteams (“Team to aMaze”) zusammen mit ihrem Trainer-Freund Andrea Massi zur Seriensiegerin geworden ist, hat sie in den 16 Jahren alles gewonnen, was man als Skirennläuferin gewinnen kann. 2009 holte die Slowenin in Val d’Isere mit Riesentorlauf-Silber ihr erstes WM-Edelmetall. Es folgten acht weitere WM-Medaillen, darunter vier Goldene in den Disziplinen Riesenslalom, Super-G, Abfahrt und Kombination.

2014 wurde die Schmuckdesignerin und leidenschaftliche Hobby-Sängerin, die auch einmal die slowenische Hitparade angeführt hat, in Sotschi (Russland) Olympiasiegerin in Abfahrt und Riesenslalom. Vier Jahre davor hatte sie in Vancouver bereits zweimal Silber geholt. Vergangenen Februar war sie in Beaver Creek (USA) wie Fenninger Doppelweltmeisterin geworden und hatte die Weltcup-Wertung lange angeführt.

Erst im Finish ging der Allrounderin, die mit Starts in allen Disziplinen praktisch die letzte ihrer Art ist, etwas die Luft aus. Den zweiten Sieg im Gesamtweltcup – 2012/13 hatte sie mit der absoluten Rekordpunktzahl von 2.180 Zählern gewonnen und dabei einige weitere Rekorde aufgestellt – verpasste sie knapp. 2013 war Maze dafür mit dem “Skieur d’Or” ausgezeichnet worden.

Insgesamt hält Maze nach exakt 400 Weltcup-Starts bei 80 Podestplätzen und 26 Siegen, 14 im Riesentorlauf, 4 in Abfahrt und Slalom, 3 in der Super-Kombi und einem im Super-G. Seit Jänner 2013 ist Maze neben Petra Kronberger (AUT), Pernilla Wiberg (SWE), Janica Kostelic (CRO), Anja Pärson (SWE) und Lindsey Vonn (USA) eine von nur sechs Rennläuferinnen, denen Weltcup-Siege in allen fünf Disziplinen gelungen sind.

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Marlies Schild und Benjamin Raich im Hafen der Ehe http://www.salzburg24.at/marlies-schild-und-benjamin-reich-im-hafen-der-ehe/4309700 http://www.salzburg24.at/marlies-schild-und-benjamin-reich-im-hafen-der-ehe/4309700#comments Sat, 25 Apr 2015 21:07:41 +0000 http://4309700 Marlies hat den Nachnamen von Benjamin angenommen.
Der Österreichische Skiverband und die gesamte Österreichische Skifamilie wünschen dem glücklichen Brautpaar alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft und gratulieren sehr herzlich zur Eheschließung.
Wie bisher wird das Paar auch weiterhin Sportliches und Privates in der Öffentlichkeit trennen. Marlies und Benni bitten daher um Verständnis, dass sie zur Trauung keinerlei Interviews geben werden.

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OeSV-Boote verpassten Finalrennen bei Hyeres-Weltcup http://www.salzburg24.at/oesv-boote-verpassten-finalrennen-bei-hyeres-weltcup/apa-1523244018 http://www.salzburg24.at/oesv-boote-verpassten-finalrennen-bei-hyeres-weltcup/apa-1523244018#comments Sat, 25 Apr 2015 17:23:00 +0000 http://4309624

Matthias Schmid/Florian Reichstädter landeten im 470er am Abschlusstag einen Wettfahrtsieg, es war der einzige für Österreichs Olympiasegler vor Hyeres. “Wir haben taktisch in dieser Woche sehr wenig richtig gemacht und sind punkto Ergebnis weit von dem entfernt, was möglich ist. Das ist schon sehr enttäuschend, aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Wir haben jetzt ein paar Tage frei und werden die Situation in Ruhe analysieren”, bilanzierte Steuermann Schmid die Woche.

Auch Delle Karth haderte mit sich selbst: “Wir haben die Serie ganz klar am Start verloren und hatten zudem an einem Tag vertrimmt und dadurch massive Speedprobleme. Damit hast du am Ende keine Chance. Das Ergebnis ist bitter, wird uns aber nicht von unserem Weg abbringen”, sagte der Tiroler.

Zajac/Frank verabschiedeten sich am Samstag mit zwei zehnten Plätzen. “Es war ein deutlich besserer, aber wieder kein optimaler Tag. Die Vorbereitung vor Ort war sehr vielversprechend, aber wir haben es verabsäumt, die gute Form aus dem Training im Wettkampf umzusetzen. Fakt ist, dass wir hier nicht unser Potenzial ausspielen konnten und einiges hinterfragen müssen”, meinte Zajac.

Sportdirektor Georg Fundak sprach von “versäumten Zielen” und nun folgender “genauer Analyse”. Die Saisonplanung habe zuletzt verstärkt auf die Materialarbeit abgezielt, das Regattatraining sei etwas hinten angestellt worden. “Wir haben auch vergangene Saison den Formaufbau in Richtung Weltmeisterschaft und Rio Test Event abgestimmt, aktuell sind wir in der Optimierungsphase. Das Endergebnis ist ernüchternd und nicht schön zu reden, zum jetzigen Zeitpunkt können wir das verkraften, nächste Saison definitiv nicht”, stellte er klar.

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Annaberg feierte zum vierten Mal Alpinstar Marcel Hirscher http://www.salzburg24.at/annaberg-feierte-zum-vierten-mal-alpinstar-marcel-hirscher/apa-1523156440 http://www.salzburg24.at/annaberg-feierte-zum-vierten-mal-alpinstar-marcel-hirscher/apa-1523156440#comments Sat, 18 Apr 2015 17:29:00 +0000 http://4302181

“Dass beim vierten Mal die Begeisterung noch immer so groß ist, macht mich echt happy”, sagte Hirscher. “Ich bin vielen Menschen einfach sehr dankbar. Ob das die Jungs bei Atomic sind, die bei der Material-Entwicklung Überstunden geschoben haben, oder mein Betreuer-Team, meine Trainer, meine Familie und meine Freundin Laura. Ohne diesen Rückhalt, ohne ihre Begeisterung, wären meine Erfolge nicht möglich. Und ohne Publikum und Ski-Fans, also ohne euch, würde ich heute nicht hier stehen.”

Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) überreichte Hirscher als Ehrgeschenk eine Salzburger Almsommerbank aus Lerchenholz, die speziell für den Weltcup-Gesamtsieger angefertigt wurde und ihm Erholung verschaffen soll. “Nach einer langen und anstrengenden Saison soll diese ‘Rekordsieger-Bank’ Marcel Hirscher als Ort der Entspannung dienen und ihm neue Kräfte und Energie für die nächsten Rennen im kommenden Weltcupjahr spenden”, betonte Haslauer. In den Vorjahren regnete es Auszeichnungen als Geschenke: 2012 das Große Verdienstzeichen des Landes, 2013 das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik und 2014 den Marmor-Stier des Landes. Heuer eben eine Gartenbank zum Ausruhen.

Von seiner Heimatgemeinde und den Bergbahnen der Region Dachstein West bekam Hirscher eine eigene Weltmeister-Gondel, die Sponsoren legten noch einen Tokio-Trip mit Freundin Laura und eine Ballonfahrt oben drauf.

Zur Einstimmung wurden den Fans die Karriere-Highlights des 26-Jährigen eingespielt. Neben seinem vierten Gesamtweltcupsieg gewann Hirscher in der abgelaufenen Saison auch die Kristallkugeln im Riesentorlauf und Slalom sowie zwei WM-Goldmedaillen und eine Silbermedaille. Für den musikalischen Rahmen des Festes sorgten die Band “Sumpfkröten” und ein DJ. Mutter Sylvia und Freundin Laura Moisl bekamen als Dank für ihre Unterstützung von Marcel Hirscher einen Blumenstrauß überreicht. Organisiert hatte das Fest der Skiclub Annaberg und der Hirscher-Fanklub in Kooperation mit seinen Sponsoren.

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Nordischer Kombinierer Christoph Bieler beendete Karriere http://www.salzburg24.at/nordischer-kombinierer-christoph-bieler-beendete-karriere/apa-1523116126 http://www.salzburg24.at/nordischer-kombinierer-christoph-bieler-beendete-karriere/apa-1523116126#comments Wed, 15 Apr 2015 14:03:00 +0000 http://4298849

Bieler hat mit der Mannschaft Gold bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin und bei der WM in Val di Fiemme 2003 gewonnen.

Bieler hatte nach der vergangenen Saison seine Zukunft offen gelassen und sich nun zum Rücktritt entschlossen. “Nach der WM in Falun sind mir erste Gedanken gekommen, ob es nicht doch langsam Zeit ist, Abschied vom Spitzensport zu nehmen. Und ich habe immer gewusst, sobald ich über ein Karriereende nachdenken anfange, ist der Zeitpunkt gekommen. So habe ich nun nach reiflichen Überlegungen gemeinsam mit meiner Familie beschlossen, hier und jetzt einen Schlussstrich unter meine aktive Sportlerlaufbahn zu ziehen”, erklärte Bieler.

Rückkehr als Trainer vorstellbar

Der Absamer wird sich nun intensiver seinem Sportmanagement- Studium kümmern und könnte sich eine Rückkehr in den ÖSV als Trainer durchaus vorstellen.

Bieler war Mitglied des von Felix Gottwald und Mario Stecher angeführten, großen ÖSV-Kombiniererteams. Der Tiroler gewann neben Olympia- und WM-Gold noch zweimal Olympia-Bronze (2002 und 2014 jeweils mit dem Team) sowie WM-Bronze 2005 ebenfalls mit dem Team. Zudem feierte er sechs Einzelsiege im Weltcup. Mit Bieler ist nun der letzte aus dem historischen Gold-Quartett von Pragelato 2006, dem auch noch Michael Gruber angehörte, zurückgetreten.

“Vorbild für Nachwuchssportler”

“Es gab in der Vergangenheit nur wenige Sportler, die die Nordische Kombination in Österreich so geprägt haben wie Christoph Bieler. Er kämpfte über Jahre konstant in der Weltspitze mit und konnte dabei beachtliche Erfolge erzielen, was ihn zu einem Vorbild für viele junge Nachwuchssportler machte”, würdigte ihn ÖSV-Sportdirektor Hans Pum. Der sportliche Leiter Ernst Vettori sagte: “Ich gratuliere Christoph ganz herzlich zu seiner tollen Karriere. Bis zum Schluss zeigte er Leistungen auf einem Weltklasse Niveau und war dabei einer unserer konstantesten Sportler.

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ÖSV-Asse in Wien geehrt und gefeiert http://www.salzburg24.at/oesv-asse-in-wien-geehrt-und-gefeiert/apa-1522870750 http://www.salzburg24.at/oesv-asse-in-wien-geehrt-und-gefeiert/apa-1522870750#comments Tue, 24 Mar 2015 18:42:00 +0000 http://4276588

Fenninger hat sich nach dem harten Kampf um den Weltcup-Gesamtsieg entspannt. “Ich versuche das Gefühl zu genießen. Denn ich weiß nicht, wie schnell so etwas wieder kommt. Die Last war extrem groß, jetzt fühle ich mich frei und bin stolz”, erklärte die RTL- und Super-G-Weltmeisterin. Ihr Salzburger Landsmann Hirscher war von der Kulisse in Wien beeindruckt. “So viele Fans! Das zeigt, dass Österreich ski-verrückt ist.”

Bei Nicole Hosp steht das Karriere-Ende im Raum, festlegen wollte sich die Tirolerin aber noch nicht. “Ich will etwas Abstand gewinnen und dann schauen, was mein Bauchgefühl sagt”, meinte die 31-jährige WM-Zweite in der Kombination.

Zuvor hatten Bundeskanzler Werner Faymann und Sportminister Gerald Klug den 25 Medaillengewinnern und -gewinnerinnen – nur Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz fehlte wegen Erkrankung – im Bundeskanzleramt gedankt. “Ich möchte Dankeschön sagen für Ihre besonderen Leistungen. Wir sind stolz auf unsere Töchter und Söhne”, erklärte Faymann. Klug hob die Bedeutung des Spitzensports hervor. “Mit Ihren Leistungen sind sie wichtige Vorbilder für die Jugend, um sie möglichst früh für Bewegung und Sport zu begeistern.”

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel nützte die Gelegenheit, um im Bundeskanzleramt zwei Wünsche zu deponieren. Der Tiroler warb für mehr Plätze für die Aktiven bei Bundesheer und Exekutive und die Installierung einer fixen Trainingsstrecke für das Abfahrts- und Super-G-Training der Alpinen.

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Eva Walkner vorzeitig Freeride-Weltmeisterin http://www.salzburg24.at/eva-walkner-vorzeitig-freeride-weltmeisterin/apa-1522864334 http://www.salzburg24.at/eva-walkner-vorzeitig-freeride-weltmeisterin/apa-1522864334#comments Tue, 24 Mar 2015 11:42:00 +0000 http://4276068

“Meine Linie war recht kreativ und sehr technisch, eher steil – es war nicht der Mega-Run, aber ich bin happy”, meinte Walkner, die zuletzt verletzungsbedingt zwei Jahre pausieren musste. “Dass ich jetzt den Titel sicher habe, kann ich noch gar nicht glauben.” Das Saisonfinale findet am 28. März in Verbier (Schweiz) statt.

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Freund und Prevc punktegleich, Deutscher holte Titel http://www.salzburg24.at/freund-und-prevc-punktegleich-deutscher-holte-titel/apa-1522839000 http://www.salzburg24.at/freund-und-prevc-punktegleich-deutscher-holte-titel/apa-1522839000#comments Sun, 22 Mar 2015 13:13:00 +0000 http://4273700

Der 26-jährige Freund kürte sich somit zum erst dritten deutschen Weltcup-Gesamtsieger nach Jens Weißflog (1984/DDR) und Martin Schmitt (1999, 2000). Viel hätte nicht gefehlt, und Prevc hätte Freund noch die Butter vom Brot genommen. Freund war mit 94 Punkten Vorsprung nach Slowenien gereist. Doch mit den Rängen vier und sieben hätte es beinahe nicht gereicht für den Schützling des österreichischen DSV-Cheftrainers Werner Schuster.

Zwar hätte Prevc schon noch aus eigener Kraft mit einem Tagessieg gewinnen können, aber der Sensations-Flug des nach dem ersten Flug auf Platz vier gelegenen Tepes vermasselte Prevc den ersten Gesamtsieg eines Slowenen seit Primoz Peterka 1998. 244 m weit segelte Tepes und erhielt dafür auch noch fünf Mal die Note 20,0, die am Sonntag übrigens besonders oft vergeben wurde. 2,8 Zähler fehlten Prevc zum vierten Saisonsieg und zur großen Kristallkugel. Der Gewinn der kleinen Kristallkugel für die Skiflug-Wertung war letztlich wohl ein schwacher Trost für Prevc, der noch dazu schon im Vorjahr Gesamtzweiter (hinter Kamil Stoch/POL) geworden war.

Schon vor dem Herzschlag-Finale in Planica hatte Österreichs in diesem Jahr zum “Superadler” aufgestiegener Stefan Kraft seine Chancen verspielt. Der 21-jährige Salzburger, der sich sensationell zum Vierschanzen-Tournee-Sieger gekürt hatte, landete am Ende 151 Punkte hinter Freund und Prevc auf dem dritten Rang. In den Einzelbewerben beendete Kraft mit den Rängen drei (Freitag) und vier die Saison aber würdig. Auch Michael Hayböck als Sechster am Sonntag und Gesamt-Fünfter durfte zufrieden bilanzieren.

Für den 53-fachen Weltcupsieger Schlierenzauer reichte es am Ende zum zehnten Gesamtrang und nur einen Weltcupsieg: Für den erfolgsverwöhnten Tiroler natürlich nicht das Gelbe vom Ei. Nach dem 228,5-m-Flug im ersten Durchgang freute er sich über “einen der besseren Flüge. So gesehen ist Planica sicherlich ein würdiger Abschluss.” Schlierenzauer hat aber freilich höhere Ansprüche. “Es stimmt noch nicht so ganz – weder von der Technik, noch vom Material her. Man muss die Saison analysieren und schauen, warum es nicht funktioniert hat.”

Für Freund bedeutete das doch auch etwas glückliche Ende den Schlusspunkt hinter seine mit Abstand erfolgreichste Saison: Bei der WM in Falun hatte er Gold von der Großschanze sowie im Mixed sowie Silber vom kleinen Bakken geholt.

Freund war über seinen Triumph überglücklich. “Gesamt-Weltcupsieger hört sich ziemlich cool an. Jetzt habe ich ihn. Es ist das, was ich immer gewinnen wollte und unglaublich, dass ich das am Ende einer solchen Saison geschafft habe.” Es sei “die größte Saison” seiner Karriere gewesen. “Ich bin sehr dankbar und stolz und auch ein wenig demütig.”

Zum extrem knappen Ausgang fand Freund tröstende Worte für Prevc, der übrigens für seinen zweiten Flug auch 4 x die Höchstnote von 20,0 erhalten hatte: “Extrem unfassbar. Ich hätte es gerne nicht so spannend gemacht, aber er war hier auf der Schanze brutal stark und ich bin nicht so zurechtgekommen. Ich muss mich bei Gregor bedanken, dass er ein bisschen kürzer gesprungen ist”, sagte Freund. Schlierenzauer war vom fünften auf den neunten Platz zurückgefallen. Über Prevc: “Wenn zwei Leute die gleiche Punktzahl haben, hätten es beide verdient, oben zu stehen.” Er habe gewusst, dass er das Potenzial dazu habe. “Aber dass ich es jetzt schon geschafft habe, ist Wahnsinn.”

Riesengroß war die Freude freilich auch beim Vorarlberger Schuster, dem Cheftrainer der Deutschen. “Das ist die Krönung eines längeren Weges. Für Severin ist es fantastisch, für uns als Team ist es grandios, dass wir alles gewonnen haben. Es war nicht unverdient, auch wenn es knapp war.” Schuster bedankte sich auch für die Schützenhilfe durch Tepes. “Der Sevi hat gekämpft, die Schanze aber nie richtig in den Griff bekommen. Dass uns ausgerechnet Tepes hilft, ist natürlich eine ganz tolle Geschichte.”

Zufrieden war am Ende auch Stefan Kraft: “Es waren auf jeden Fall noch einmal zwei coole Flüge. Es war eine coole Saison, der Abschluss war perfekt. Es war auch extrem spannend, ich habe mich überhaupt nicht ausgekannt, wer vorne ist. Es ist schade, dass es der eigene Mann einem jetzt wegnimmt (Tepes vor Prevc, Anm.), aber Severin hat es sich verdient.”

ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin zum enorm knappen Ausgang: “Es ist sportlich entschieden worden und so muss es auch bleiben und gottseidank ist es auch im Skispringen so.” Die ÖSV-Mannschaft begab sich nach Salzburg, wo in einer Brauerei der Saisonausklang gefeiert wurde.

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Eder beim Biathlon-Saisonfinale Massenstart-Fünfter http://www.salzburg24.at/eder-beim-biathlon-saisonfinale-massenstart-fuenfter/apa-1522839818 http://www.salzburg24.at/eder-beim-biathlon-saisonfinale-massenstart-fuenfter/apa-1522839818#comments Sun, 22 Mar 2015 12:37:00 +0000 http://4273780

Eder musste zwar liegend und stehend je einen Fehler hinnehmen, holte aber dennoch sein drittbestes Saisonergebnis nach einem zweiten und dritten Platz. “Das war noch einmal ein guter Abschluss, der extrem wichtig für mich und das Team war. Heuer war es ein ständiges Auf und Ab. Ich bin nie so richtig in einen Flow reingekommen, wo es dann auch einmal von selber läuft. Es war ein ständiger Kampf”, erklärte Eder. Der ansonsten so sichere Schütze hat in der abgelaufenen Saison schlechter getroffen als zuvor, sich aber läuferisch gesteigert.

Julian Eberhard landete an der 16. Stelle. Dominik Landertinger war beim Finale nicht mehr dabei, sein bestes Saisonresultat war ein zweiter Platz.

Das ÖSV-Herrenteam muss für kommenden Winter den Verlust eines Startplatzes hinnehmen. Weil Österreich in der Nationenwertung nur auf Rang sechs landete, 5,5 Punkte hinter Tschechien, sind 2015/16 nur noch fünf ÖSV-Biathleten startberechtigt. Die ÖSV-Damen schafften hingegen einen Zuwachs, künftig dürfen fünf anstatt bisher drei Athletinnen antreten.

Fak feierte mit fehlerloser Leistung seinen vierten Saisonsieg und schloss die Saison als Gesamt-Dritter ab. Martin Fourcade hatte sich am Vortag als erster Athlet zum vierten Mal in Folge die Trophäe gesichert. Das war auch dem Norweger Ole Einar Björndalen bei seinen sechs Gesamtsiegen nicht gelungen. Fourcade hatte am Ende 64 Punkte Vorsprung auf den Russen Anton Schipulin, der am Sonntag Zweiter wurde.

Bei den Damen erfüllte sich Darja Domratschewa das letzte große Karriere-Ziel. Der 28-jährigen Weißrussin genügte im abschließenden Massenstartrennen in Chanty-Mansijsk der vierte Rang, um sich erstmals den Weltcup-Gesamtsieg zu sichern. Domratschewa, mit der sich auch ihr Salzburger Coach Alfred Eder freute, hatte 48 Punkte Vorsprung auf die finnische Pokalverteidigerin Kaisa Mäkäräinen.

Domratschewa, die dreifache Olympiasiegerin von Sotschi 2014, war auch schon zweimal Weltmeisterin. In ihrer zehnten Weltcupsaison gelang ihr nun auch in der Gesamtwertung der große Wurf. Sie gewann neun Rennen. Den Sieg im letzten Bewerb sicherte sich die Deutsche Laura Dahlmeier.

Die Tirolerin Lisa Theresa Hauser war als einzige ÖSV-Athletin im letzten Rennen startberechtigt und holte nach drei Strafrunden den 22. Platz (+2:17,6). Die erst 21-Jährige schloss die Gesamtwertung auf dem 26. Rang ab. Ihr bestes Saisonresultat war ein 13. Platz. Auch Katharina Innerhofer (Gesamt-52.) schaffte diesmal keinen Top-Ten-Platz.

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Salzburgerin Fenninger erneut Weltcup-Gesamtsiegerin http://www.salzburg24.at/salzburgerin-fenninger-erneut-weltcup-gesamtsiegerin-2/4273898 http://www.salzburg24.at/salzburgerin-fenninger-erneut-weltcup-gesamtsiegerin-2/4273898#comments Sun, 22 Mar 2015 12:36:32 +0000 http://4273898

Vor Erleichterung sank die 25-jährige Salzburgerin nach dem Abschwingen im Zielraum in den Schnee, während die gerade einmal um 22 Punkte geschlagene Tina Maze enttäuscht den Kopf hängen ließ.

Damit landete wie 2014 die große Kugel bei Damen und Herren in Österreichs Lager, der Erfolg des ebenfalls aus Salzburg kommenden Marcel Hirscher war bereits Samstagabend festgestanden. Fünfmal gingen bisher beide Gesamtweltcupsiege in einem Jahr an Österreich, elfmal gab es “Pärchenerfolge” für eine Nation.

“Zu einem Star gereift”

Fenninger ist erst die dritte Österreicherin neben Annemarie Moser-Pröll (6) und Petra Kronberger (3), die mehr als einmal die große Kugel geholt hat. “Annas Leistung ist beeindruckend, sie hat dem Druck standgehalten. Sie fährt am saubersten Ski, sie fährt super”, jubelte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel in Meribel. “Anna ist heuer wirklich zu einem Star gereift”, merkte Sportdirektor Hans Pum anerkennend an.

Mit 18 Zählern Vorsprung war Maze in das 32. und letzte Saisonrennen gegangen, Fenninger hatte es aber noch selbst in der Hand, bei einem Sieg konnte sie den Coup selbst noch perfekt machen. Zur Halbzeit lag Fenninger vor Maze und Teamkollegin Eva-Maria Brem voran. Im von Fenningers Vertrauenstrainer Meinhard Tatschl gesteckten zweiten Durchgang legte Brem mit Laufbestzeit vor, Maze kam an sie knapp heran. Der Slowenin hätte dann nur noch ein Fehler von Fenninger geholfen, doch diese machte mit der zweiten Laufzeit ihren 14. Weltcupsieg perfekt.

“Das Ärgste, was ich je gehabt habe”

“Es ist echt schwer zu beschreiben. Ich habe so viele Sachen im Kopf gehabt, um mich auf das Wochenende zu konzentrieren. Wenn ich es nicht selbst wäre, ich müsste den Hut vor mir ziehen”, sagte Fenninger und bedankte sich bei allen, die den Erfolg möglich gemacht haben und beschrieb die Last, die von ihr heruntergefallen war.

“Es war über Wochen der härteste Kampf, den ich je gehabt habe. Von der nervlichen Situation das Ärgste, was ich je gehabt habe. Es war heuer noch viel schwieriger”, verglich sie die vergangenen zwei Jahre. Zu ihrer großen Konkurrentin Maze meinte sie. “Sie ist enttäuscht, sie muss ein paar Tage vergehen lassen. Ich habe mir auch überlegt, was ist, wenn ich Zweite werde. Für mich war es eine Megasaison, daran hätte auch das eine Rennen nichts ändern können. Auch wenn man Zweiter wird, es war ein Megakampf, das darf man nicht vergessen.”

Maze mit “Super-Saison” zufrieden

“Anna war einfach sehr stark in dieser Saison. Ich habe mein Bestes gegeben, die Saison gut beendet, aber davor Fehler gemacht, deshalb hat Anna am Ende gewonnen”, erklärte Maze, die mit ihrer “Super-Saison sehr zufrieden” war. Es war übrigens der fünftkleinste Unterschied zwischen den ersten zwei, seit in der Saison 1991/92 im alpinen Ski-Weltcup das aktuelle Punktesystem eingeführt worden ist.

Zweite in der Disziplinwertung wurde Brem, die am Sonntag gewinnen und auf einen “Nuller” von Fenninger hoffen hätte müssen, lag sie vor dem Showdown doch 86 Zähler hinter der Weltmeisterin. “Unglaublich! Ich wollte es zum Abschluss unbedingt gewinnen. Aber die Anna war heute unschlagbar, Platz zwei ist megacool”, sagte die Tirolerin. Sie werde so weitermachen und vielleicht reiche es ja dann irgendwann einmal für eine Kugel.

Elisabeth Görgl wurde Tages-16., Michaela Kirchgasser landete auf Rang 21. Kathrin Zettel war nicht am Start, die Niederösterreicherin will in ein paar Wochen entscheiden, ob sie ihre Karriere fortsetzt.

Damen-Gesamtwertung -  Endstand:

1. Anna Fenninger (AUT) 1553
2. Tina Maze (SLO) 1531
3. Lindsey Vonn (USA) 1087
4. Mikaela Shiffrin (USA) 1036
5. Nicole Hosp (AUT) 684
6. Frida Hansdotter (SWE) 679
7. Kathrin Zettel (AUT) 646
8. Elisabeth Görgl (AUT) 638
9. Lara Gut (SUI) 623
10. Tina Weirather (LIE) 603
11. Viktoria Rebensburg (GER) 573
12. Nadia Fanchini (ITA) 468
13. Eva-Maria Brem (AUT) 452
14. Cornelia Hütter (AUT) 440
15. Maria Pietilä-Holmner (SWE) 411

Gesamtsieger der Saison 2014/15

DAMEN:
Gesamt: Anna FENNINGER (AUT)
Abfahrt: Lindsey Vonn (USA)
Super-G: Lindsey Vonn(USA)
Riesentorlauf: Anna FENNINGER (AUT)
Slalom: Mikaela Shiffrin (USA)

HERREN:
Gesamt: Marcel HIRSCHER (AUT)
Abfahrt: Kjetil Jansrud (NOR)
Super-G: Kjetil Jansrud (NOR)
Riesentorlauf: Marcel HIRSCHER (AUT)
Slalom: Marcel HIRSCHER (AUT)

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Hirscher nach Meribel-Sieg auch Slalom-Weltcup-Sieger http://www.salzburg24.at/hirscher-nach-meribel-sieg-auch-slalom-weltcup-sieger-2/4273796 http://www.salzburg24.at/hirscher-nach-meribel-sieg-auch-slalom-weltcup-sieger-2/4273796#comments Sun, 22 Mar 2015 11:35:59 +0000 http://4273796

Der 26-jährige Salzburger, der sich zuvor schon in der Gesamt- und Riesentorlaufwertung durchgesetzt hatte, gewann klar vor dem Italiener Giuliano Razzoli (+0,83 Sek.) sowie dem Russen Alexander Choroschilow (1,09).

Meribel. Für Hirscher war es der 31. Weltcup-Sieg, der achte in dieser Saison und der 16. in einem Slalom. Der Deutsche Felix Neureuther kam dagegen im abschließenden Herren-Rennen nicht über Rang zwölf hinaus. Der WM-Dritte hatte am Ende 23 Zähler Rückstand auf Hirscher in der Spezialwertung und musste sich damit dem ÖSV-Superstar zum dritten Mal en suite im Kampf um diese kleine Kristallkugel geschlagen geben.

Gunst der Stunde genutzt

“Die Slalom-Kugel ist schon die letzten zwei Jahre an mich gegangen. Ich habe es im Finale wieder herumgerissen und die Gunst der Stunde genutzt”, lautete der erste Kommentar von Hirscher, der erstmals drei Kugeln in einer Saison holte. “Es tut mir leid für den Felix. Er hätte es sich auch verdient, denn er ist ein super Slalomfahrer und ein Supertyp”, betonte der Annaberger.

Neureuther hatte vor dem abschließenden Slalom noch 55 Punkte Vorsprung auf Hirscher, der deshalb nicht taktieren musste. “Dadurch war es einfach für mich, weil ich zumindest Dritter werden und deshalb volle Hütte angreifen musste”, erläuterte der Olympia-Zweite, der allen seinen Helfern mit einem Plakat dankte.

Auf die Frage, ob er nun in der nächsten Saison gleich auf den fünften Gesamt-Weltcup-Triumph in Serie losgehe, meinte Hirscher angesichts der dafür nötigen Konsequenz und des damit verbundenen Einsatzes: “Ich glaube nicht, dass ich das durchhalte. Ich muss mir erst klar werden, wie es weitergeht. Eine Steigerung ist aber nur schwer möglich.”

Neureuther mit verpatztem Lauf

Neureuther, der nach einem schweren Fehler im ersten Durchgang nicht über Rang 14 hinausgekommen war, hatte schon zur Halbzeit gesagt: “Marcel hat es jetzt in der Hand und ist nun der ganz große Favorit.” Im Finale probierte der 30-jährige Bayer zwar noch einmal alles, doch mehr als Platz zwölf war für ihn nicht mehr möglich.

“Ich war seit der WM ziemlich platt, die Saison war doch sehr lang. Marcel hat noch einmal eindrucksvoll gezeigt, wie stark er ist. Deswegen hat er sich die Kugel auch verdient, wenn er es so gnadenlos runterdrückt, wenn es um die Wurst geht”, zeigte sich Neureuther einmal mehr als fairer Sportsmann. “Ich werde es nächste Saison wieder probieren und nicht locker lassen.”

Lizeroux schlug einen Salto

Lokalmatador Julien Lizeroux sorgte im ersten Durchgang für die Szene des Tages. Weil der Franzose zu übermotiviert gestartet war, schlug er zu Beginn einen Salto. Doch damit nicht genug, fädelte er auch noch ein und musste deshalb zurücksteigen. Auch ÖSV-Routinier Benjamin Raich blieb als 19. ohne Punkt und wird nun darüber nachdenken, ob er seine Karriere fortsetzen wird oder nicht. “Ich werde das in Ruhe machen und schauen, ob ich Motivation, Ziele und Freude finden kann, das sind die wichtigsten Dinge für mich”, erläuterte der 37-jährige Tiroler.

Gleiches gilt auch für den Salzburger Reinfried Herbst. Der 36-Jährige, der 2006 bei den Winterspielen in Turin Olympia-Zweiter hinter Raich geworden war, holte als 14. zum Abschluss noch einmal Punkte und überholte damit im Slalom-Weltcup seinen ÖSV-Teamkollegen. Herbst war damit hinter Hirscher der zweitbeste ÖSV-Torläufer in dieser Weltcup-Saison.

Endstand Slalom in Meribel

1. Marcel Hirscher (AUT) 1:33,53 Min. 46,86 46,67
2. Giuliano Razzoli (ITA) 1:34,36 +00,83 47,28 47,08
3. Alexander Choroschilow (RUS) 1:34,62 +01,09 47,20 47,42
4. Alexis Pinturault (FRA) 1:34,64 +01,11 47,88 46,76
5. Andre Myhrer (SWE) 1:34,70 +01,17 47,66 47,04
6. Stefano Gross (ITA) 1:34,72 +01,19 46,78 47,94
7. Henrik Kristoffersen (NOR) 1:34,92 +01,39 46,79 48,13
8. Sebastian-Foss Solevaag (NOR) 1:34,93 +01,40 47,93 47,00
9. Jean-Baptiste Grange (FRA) 1:35,11 +01,58 48,56 46,55
10. Fritz Dopfer (GER) 1:35,42 +01,89 47,48 47,94
11. Markus Larsson (SWE) 1:35,55 +02,02 48,10 47,45
12. Felix Neureuther (GER) 1:35,62 +02,09 48,52 47,10
13. Calle Lindh (SWE) 1:35,92 +02,39 48,25 47,67
14. Reinfried Herbst (AUT) 1:36,09 +02,56 48,63 47,46
15. Victor Muffat Jeandet (FRA) 1:36,39 +02,86 48,70 47,69

Slalom Herren – Endstand nach zehn Rennen:

1. Marcel Hirscher (AUT) 614
2. Felix Neureuther (GER) 591
3. Alexander Choroschilow (RUS) 485
4. Henrik Kristoffersen (NOR) 463
5. Fritz Dopfer (GER) 451
6. Stefano Gross (ITA) 430
7. Mattias Hargin (SWE) 386
8. Giuliano Razzoli (ITA) 350
9. Sebastian-Foss Solevaag (NOR) 227
10. Alexis Pinturault (FRA) 224
11. Markus Larsson (SWE) 223
12. Andre Myhrer (SWE) 213
13. Jean-Baptiste Grange (FRA) 197
14. Victor Muffat Jeandet (FRA) 165
15. Julien Lizeroux (FRA) 157

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Fenninger nach erstem RTL-Durchgang vor Maze in Führung http://www.salzburg24.at/fenninger-nach-erstem-rtl-durchgang-vor-maze-in-fuehrung/apa-1522838878 http://www.salzburg24.at/fenninger-nach-erstem-rtl-durchgang-vor-maze-in-fuehrung/apa-1522838878#comments Sun, 22 Mar 2015 09:43:00 +0000 http://4273689

Im Kampf um die große Kristallkugel kündigt sich damit im zweiten Durchgang ab 12.30 Uhr (live ORF eins) ein Herzschlagfinale an. Denn sollte Titelverteidigerin Fenninger auch am Ende unmittelbar vor Maze gewinnen, hätte Österreichs Sportlerin des Jahres am Ende in der Gesamtwertung zwei Punkte Vorsprung auf Maze.

“Die Erleichterung ist schon sehr groß. Es geht jetzt in die letzte Runde, und ich habe es jetzt selbst in der Hand”, lautete das positive Zwischenfazit von Fenninger, deren Trainer Meinhard Tatschl den zweiten Riesentorlauf-Durchgang setzen wird.

Stand nach dem ersten Durchgang

1. Anna Fenninger (AUT) 1:13,26 Min.

2. Tina Maze (SLO) 1:13,53 +0,27

3. Eva-Maria Brem (AUT) 1:13,69 +0,43

4. Marta Bassino (ITA) 1:13,96 +0,70

5. Federica Brignone (ITA) 1:14,08 +0,82

6. Lindsey Vonn (USA) 1:14,25 +0,99

7. Sara Hector (SWE) 1:14,44 +1,18

8. Mikaela Shiffrin (USA) 1:14,48 +1,22

9. Nadia Fanchini (ITA) 1:14,92 +1,66

10. Tessa Worley (FRA) 1:15,47 +2,21

11. Dominique Gisin (SUI) 1:15,52 +2,26

12. Irene Curtoni (ITA) 1:15,56 +2,30

13. Tina Weirather (LIE) 1:15,57 +2,31

14. Manuela Mölgg (ITA) 1:15,59 +2,33

15. Elisabeth Görgl (AUT) 1:15,75 +2,49

16. Lara Gut (SUI) 1:15,86 +2,60

16. Ana Drev (SLO) 1:15,86 +2,60

18. Nina Löseth (NOR) 1:15,90 +2,64

19. Marie-Pier Prefontaine (CAN) 1:15,98 +2,72

20. Frida Hansdotter (SWE) 1:16,08 +2,82

21. Michaela Kirchgasser (AUT) 1:16,50 +3,24

22. Maria Pietilä-Holmner (SWE) 1:16,67 +3,41

23. Jessica Lindell-Vikarby (SWE) 1:17,19 +3,93

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Hirscher nach Gesamtweltcupsieg erleichtert: “Tolles Gefühl” http://www.salzburg24.at/hirscher-nach-gesamtweltcupsieg-erleichtert-tolles-gefuehl/apa-1522836168 http://www.salzburg24.at/hirscher-nach-gesamtweltcupsieg-erleichtert-tolles-gefuehl/apa-1522836168#comments Sat, 21 Mar 2015 21:04:00 +0000 http://4273486

Hirscher zog mit Landsmann Hermann Maier, Gustavo Thöni (ITA) und Pirmin Zurbriggen (SUI) gleich, die ebenfalls vier große Kugeln gewonnen haben. Voran liegt mit fünf Trophäen der Luxemburger Marc Girardelli.

“Ich habe natürlich jetzt ein unglaublich tolles Gefühl. Die Erleichterung macht sich gerade extrem spürbar. Kjetil, danke für den harten und unglaublich genialen Fight mit dir”, sagte Hirscher. Amtlich wurde die vierte große Kugel kurz vor 18.00 Uhr, als das Schild mit dem Namen Kjetil Jansrud von dessen Cheftrainer Havard Tjörhom vor den Augen von Coaches und Medienleuten vor der Starnummernauslosung für den Slalom von der Tafel genommen wurde.

“Nach dem Riesentorlauf war für uns klar, dass der Gesamtweltcup entschieden ist und Kjetil den Slalom nicht mehr fährt. Marcel ist ein verdienter Sieger”, sagte der mit Saisonende seine Tätigkeit beendende Tjörhom.

Jansrud hatte am Samstag als starker Elfter im Riesentorlauf bei einem vierten Platz von Hirscher dafür gesorgt, dass alles darauf wartete, ob er sich zum Slalomantreten entscheidet oder nicht. Es wäre aber ein aussichtsloses Unterfangen für den früheren Gewinner einer Slalom-Europacupwertung geworden, da er diese Disziplin aktuell nur noch für Kombinationen betreibt.

“Menschlich ist das wirklich einer der feinsten und tollsten Athleten, die ich bis jetzt habe kennenlernen dürfen. Ich freue mich auf nächstes Jahr”, meinte Hirscher über Jansrud. Der stets faire und sich eines hohen Beliebtheitsgrades im Ski-Zirkus erfreuende Jansrud hatte schon vor der definitiven Entscheidung, vom Slalom zurückzuziehen, gemeint, dass er Hirscher die Show nicht verderben will. “Er kämpft ja auch noch um die Slalomkugel, er soll konzentriert und entspannt sein, ohne an den Gesamtweltcup zu denken.”

Im ÖSV-Lager war die Freude ob des neuerlichen Titelgewinns durch Hirscher natürlich riesengroß. “Die Leistungen von Marcel waren einfach gigantisch. Da fehlen jedem die Worte für die Superlative. Großartig, was er geleistet hat. Dass er so lange auf so einem hohen Niveau fährt. Er hat jetzt viermal gewonnen, das ist wahnsinnig”, meinte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum, der hervorstrich, wie sehr er auch von der Super-G-Leistung Hirschers, der in Meribel Vierter geworden war, angetan gewesen ist.

Rennsportleiter Andreas Puelacher gab zu, dass er nach dem zweiten Durchgang von Jansrud im Riesentorlauf noch einmal nervös geworden ist. “Er hat es heute noch einmal sehr spannend gemacht, weil er im zweiten Lauf gezeigt hat, was für ein Kämpfer und was für ein Athlet er ist.” Als Jansrud aber dann hinter Hirscher lag, war für ihn der große Coup seines Schützlings klar. “Dass Jansrud im Slalom Zweiter geworden wäre, ist unrealistisch. Und ein großer Sportler in meinen Augen sagt auch, das tue ich mir nicht an, ich mache mich nicht lächerlich.”

Viermal in Folge den Gesamtweltcup zu gewinnen, sei unglaublich, befand Puelacher. “Du musst vier Jahre fit bleiben, vier Jahre verletzungsfrei bleiben, vier Jahre Topleistungen bringen. Für mich ein Wahnsinn.” Am Sonntag werde Hirscher noch einmal Vollgas geben, um sich auch noch die kleine Kristallkugel für die Slalomwertung zu sichern. “Ich hoffe, dass ich für morgen die Spannung trotzdem aufrechterhalten kann”, meinte Hirscher, der 55 Zähler hinter dem Deutschen Felix Neureuther liegt.

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Meribel: Showdown zwischen Maze und Fenninger http://www.salzburg24.at/meribel-showdown-zwischen-maze-und-fenninger/4273395 http://www.salzburg24.at/meribel-showdown-zwischen-maze-und-fenninger/4273395#comments Sat, 21 Mar 2015 18:08:17 +0000 http://4273395

Sie haben sich zum Antreten im Slalom entschieden, als 23. aber keine Punkte gemacht. Hat es den Aufwand trotzdem gelohnt?

Fenninger: “Ich kann mir zumindest nicht vorwerfen, ich hätte es nicht probiert. Man kann nie wissen, wie es ausgeht. Selber habe ich sicher mein Maximum rausgeholt mit dem wenigen Training. Ich bin zwei solide Läufe gefahren. Ich habe immerhin eine hinter mir gelassen (lacht). Nicht Letzte zu werden, war das Ziel. Aber es war nicht das Überdrüberrennen, deswegen hat es einfach nicht gereicht. Sicher hat es Energie gekostet, so nebenbei macht man das auch nicht. Aber man weiß, morgen ist es vorbei, da sammelt man die ganze Energie noch einmal zusammen. Ich habe das gestern entschieden, weil ich mich fit genug fühle, das noch durchzuziehen, das ist auch nach wie vor so.”

Der Gesamtweltcup wird im letzten Rennen entschieden. Wie sehen Sie die Situation?

Fenninger: “Ich habe es heute nicht entscheiden können. Und dadurch, dass ich im Gesamtweltcup vorne war, hätte es Tina auch nicht entscheiden können. Im Endeffekt ist nicht viel passiert. Es ist gut, dass ich es noch selbst in der Hand habe, das ist definitiv positiv.”

Wie fühlen Sie sich vor dem Riesentorlauf?

Fenninger: “Es passt alles für. Ich habe mich gestern (Freitag, Anm. Red.) vorbereitet auf das Rennen. Ich habe ein gutes Gefühl im Riesentorlauf. Und da wird es entschieden.”

(APA)

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Für Hirscher geht es um den Disziplinweltcup http://www.salzburg24.at/fuer-hirscher-geht-es-um-den-disziplinweltcup/4273389 http://www.salzburg24.at/fuer-hirscher-geht-es-um-den-disziplinweltcup/4273389#comments Sat, 21 Mar 2015 17:54:23 +0000 http://4273389

“Ich kann ein i-Tüpfelchen auf die Saison setzen. Mit der Vorgeschichte und meinem Rücken, wann ich erst zum Trainieren anfangen konnte und, und, und hatte ich eine geniale Saison”, meinte Neureuther. “Ich habe eine WM-Medaille geholt, bin super Rennen gefahren, da kann ich morgen befreit drauf losfahren. Ich habe nichts zu verlieren. Das ist sehr schön. Zum Schluss wird es jetzt noch einmal richtig spannend. Genau so soll es auch sein.”

Ob es das letzte Weltcuprennen in der Karriere von Benjamin Raich und jenes von Reinfried Herbst sein wird, wird sich erst später weisen. Beide haben Entscheidungen über ihre Zukunft nicht vor Frühjahr/Sommer angekündigt.

(APA)

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Hirschers vierter Gesamtweltcupsieg auch rechnerisch fix http://www.salzburg24.at/hirschers-vierter-gesamtweltcupsieg-auch-rechnerisch-fix/4273356 http://www.salzburg24.at/hirschers-vierter-gesamtweltcupsieg-auch-rechnerisch-fix/4273356#comments Sat, 21 Mar 2015 17:01:39 +0000 http://4273356 Hirscher zieht mit Landsmann Hermann Maier, Gustavo Thöni (ITA) und Pirmin Zurbriggen (SUI) gleich, die ebenfalls vier große Kugeln gewonnen haben. Voran liegt mit fünf Trophäen der Luxemburger Marc Girardelli. Es ist zuvor noch keinem Athleten gelungen, viermal in Folge zu gewinnen.

Porträt Marcel Hirscher – Salzburger schrieb Geschichte

Skirennläufer Marcel Hirscher hat zum vierten Mal in Folge den Gesamtweltcup gewonnen und damit Geschichte geschrieben, denn das ist vor ihm noch keinem Athleten gelungen. Der 26-jährige Salzburger ist eine Ausnahmeerscheinung im alpinen Rennsport, Rekorde gewinnen für ihn zunehmend an Bedeutung. Das Einzige, das dem Supertechniker in seinem Steckbrief noch fehlt, ist Olympiagold.

Mit der vierten großen Kugel zog Hirscher mit seinem Landsmann Hermann Maier, Gustavo Thöni (ITA) und Pirmin Zurbriggen (SUI) gleich, voran liegt mit fünf Trophäen der Luxemburger Marc Girardelli. An kleinen Kristallkugeln hat der Annaberger je zwei für Riesentorlauf- und Slalomwertung daheim, am Sonntag könnte nach dem letzten Weltcup-Saisonrennen in Meribel eine weitere Torlauf-Trophäe hinzukommen.

30 Weltcuprennen gewonnen

30 Weltcuprennen hat der Absolvent der Hotelfachschule Bad Hofgastein bisher in seiner Karriere gewonnen, 15 im Slalom, 14 im Riesentorlauf und einen Parallelbewerb. Er liegt damit im vom Schweden Ingemar Stenmark angeführten Ranking (86) an achter Stelle, vor ihm sind noch seine Landsleute Hermann Maier (54) und Benjamin Raich (36). Er ist der Österreicher mit den meisten Slalomsiegen und ex aequo mit Maier und Raich meisten RTL-Erfolgen.

Bei Olympischen Spielen hat Hirscher 2014 in Sotschi/Krasnaja Poljana die Silbermedaille im Slalom erobert, bei Weltmeisterschaften ist er vierfacher Titelträger. Er holte 2013 bei der Heim-WM in Schladming die Goldmedaille im Slalom und 2015 in Vail/Beaver Creek in der Kombination, 2013 und 2015 war er mit der ÖSV-Mannschaft Team-Weltmeister. Dazu kommen jeweils Silbermedaillen im Riesentorlauf 2013 und 2015.

Der dreifache Junioren-Weltmeister und Europacup-Gesamtsieger 2007/08 fuhr im Dezember 2009 beim Riesentorlauf in Val d’Isere seinen ersten Weltcup-Sieg ein, der Übergang vom erfolgreichen Nachwuchsläufer zum Jungstar war geglückt. Als solcher wurde Hirscher aufgrund seines enormen Talents und Potenzials recht rasch in den Medien bezeichnet.

“Das Feuer lodert schon noch gleich”

Vater Ferdinand Hirscher bemerkt bei seinem Sohn den gleichen Erfolgshunger wie noch vor ein paar Jahren. “Er ist hungrig, explosiv, aggressiv. Das Feuer lodert schon noch gleich”, sagte der Senior in Meribel. Wo es in Zukunft hingehen werde, sei momentan schwer einzuschätzen. “Vielleicht entschließt er sich in ein paar Jahren, dass er überhaupt Richtung Speed geht”, wäre eine mögliche Variante. Denn wieviel Spaß ihm das macht, ist nicht zu übersehen.

Auf dem Weg zur Legende

Marcel Hirscher, dem der Titel Olympiasieger noch verwehrt geblieben ist, befindet sich auf dem Weg zur Legende. Und er beschäftigt sich auch immer mehr mit Rekorden. “Gegenüber noch vor drei Jahren ist jetzt die Zeit gekommen, dass mir Rekorde immer wichtiger werden. Ich schaue auch immer mehr auf Zahlen in der Geschichte des Skisports. Rekorde sind doch das, was von einem bleibt in der Geschichte, wenn man einmal seine Karriere beendet”, sagte er kürzlich.

Eigene Einheit in der ÖSV-Mannschaft

Rund um das 1,73 m große Kraftpaket mit niederländischer Mutter Sylvia wurde im Laufe der Jahre eine eigene Einheit innerhalb der ÖSV-Mannschaft installiert. “Unterstützer und Optimierer” Vater Ferdinand ist nach wie vor bei jedem Training und Rennen mit dabei, sofern er dafür nicht ins Flugzeug steigen muss. Vertrauenstrainer Michael “Mike” Pircher wurde vom ÖSV eigens abgestellt, immer an der Seite des Atomic-Piloten sind auch Physiotherapeut Alexander Fröis und Medienbetreuer Stefan Illek sowie natürlich Servicemann Edi Unterberger. Privater Halt ist Freundin Laura Moisl.

Der vierte Gesamtweltcupsieg löste im Hirscher-Lager vor allem “Freude” aus. “Wir sind vom Schicksal ziemlich gebeutelt in unserer Familie. Mein Bruder ist Komapatient, der ist acht Meter vom Dach runtergefallen. Da relativiert sich alles, da ist man immer am Boden. Da ist Überheblichkeit uninteressant. Ich definiere das mit Freude”, beschrieb Ferdinand Hirscher in Hochsavoyen seine Gefühle.

Sportler des Jahres?

Als neuerlicher Gesamtweltcupsieger darf sich Marcel Hirscher damit wieder Hoffnung auf die Auszeichnung “Österreichs Sportler des Jahres” machen. 2012 hat er gewonnen, 2013 und 2014 musste er sich jeweils Bayern-München-Fußballstar David Alaba geschlagen geben.

Steckbrief Marcel Hirscher:

Geboren am: 2. März 1989 in Hallein/Salzburg
Wohnort: Annaberg/Salzburg
Größe/Gewicht: 1,73 m/70 kg
Familienstand: ledig, Freundin Laura
Ski: Atomic
Verein: Skiclub Annaberg
Hobbys: Motocross, Kajak, Musik
Homepage: www.marcelhirscher.at

Größte Erfolge:

Weltcup: Gesamtsieger 2011/12, 2012/13, 2013/14, 2014/15
Riesentorlauf-Weltcupsieger 2011/12, 2014/15
Slalom-Weltcupsieger 2012/13, 2013/14
30 Siege (15 Slalom, 14 Riesentorlauf, 1 Parallelbewerb)

Olympia: Silber Slalom 2014
4. Riesentorlauf 2010 und 2014, 5. Slalom 2010

WM: Gold Alpine Kombination 2015
Gold Slalom 2013 und Teambewerb 2013 und Teambewerb 2015
Silber Riesentorlauf 2013
Silber Riesentorlauf 2015
4. Riesentorlauf 2009

Junioren-WM: Gold Riesentorlauf 2007 und 2008 sowie Slalom 2008
Silber Slalom 2007 und Super-G 2009
Bronze Riesentorlauf 2009

Europacup: Gesamt- und Slalom-Sieger 2007/08

Sonstiges: Österreichs “Sportler des Jahres 2012″

(APA)

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Hosp will bis Ende April Zukunftsentscheidung treffen http://www.salzburg24.at/hosp-will-bis-ende-april-zukunftsentscheidung-treffen/apa-1522832348 http://www.salzburg24.at/hosp-will-bis-ende-april-zukunftsentscheidung-treffen/apa-1522832348#comments Sat, 21 Mar 2015 15:31:00 +0000 http://4273283

Die Gewinnerin von zwölf Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften war froh, dass die Saison zu Ende ist: “Dass ich sie gesund und gut rumgebracht habe. Jetzt freue ich mich auf daheim, auf ein bisschen durchschnaufen. Dann hoffe ich, dass mir die Zeit das Richtige weisen wird. Ich möchte mit dem Winter abschließen und dann schauen, was mir mein Gefühl sagt.”

Im Meribel-Zielraum gab es viele Umarmungen mit den Teamkolleginnen, auch Marlies Schild, die ihre erste Saison als Sport-Pensionistin hinter sich hat, war anwesend. Dass sich die Bichbacherin Hosp nicht mehr so gerne durch das Sommertraining quält, gibt die 31-Jährige gerne zu. “Aber das ist ganz normal, wenn man so lange dabei ist, das gehört halt dazu. Spaß macht mir das Skifahren. Das ist halt der Unterschied.”

Nicht leichter macht die Entscheidung, dass Hosp – Team-Weltmeisterin und Kombi-Silbermedaillengewinnerin in Vail/Beaver Creek – ein erfolgreiches Jahr hinter sich hat. “Klar macht das extrem nachdenklich. Vor allem mit den Abfahrtsergebnissen. Ich bin doch dem großen Ziel, irgendwann einmal eine Abfahrt zu gewinnen, extrem viel näher gekommen. Andererseits war es ein großes Ziel, ein großer Wunsch, gesund und nach einer erfolgreichen Saison aufzuhören. Das würde jetzt auch gut passen.”

Hosp hat im vergangenen November den Slalom in Aspen gewonnen und den zwölften Weltcupsieg ihrer Karriere gefeiert (5 Riesentorlauf, 5 Slalom, je 1 Super-G und Kombination). Österreichs “Sportlerin des Jahres 2007″ war zudem jeweils Dritte im Super-G von St. Moritz und der Abfahrt in Meribel.

Die Entscheidung müsse sie alleine treffen, meinte Hosp. Geht es nach ihrem Vater Hans Hosp, der sie über Jahre zu fast allen Rennen begleitet hat, darf die Gesamtweltcupsiegerin von 2006/2007 ruhig noch weitermachen. “Das muss sie selber entscheiden, ich kann ihr das nicht abnehmen. Ich hoffe, dass sie noch eine Saison dranhängt. Ich fahre auch noch zwei Jahre mit ihr mit”, meinte er.

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Fourcade Biathlon-Weltcupsieger, Domratschewa vor Gesamtsieg http://www.salzburg24.at/fourcade-biathlon-weltcupsieger-domratschewa-vor-gesamtsieg/apa-1522828912 http://www.salzburg24.at/fourcade-biathlon-weltcupsieger-domratschewa-vor-gesamtsieg/apa-1522828912#comments Sat, 21 Mar 2015 15:07:00 +0000 http://4273044

Der 29-jährige Smith setzte sich in der Verfolgung nach einer Strafrunde mit 24 Sekunden Vorsprung auf den Deutschen Benedikt Doll durch. Dritter wurde der Russe Anton Schipulin, der ebenso wie Fourcade vier Strafrunden absolvieren musste. Fourcade ist vor dem Massenstart am Sonntag bei einem Vorsprung von 112 Punkten auf Schipulin auch theoretisch nicht mehr einzuholen. Er zog mit seinem Landsmann Raphael Poiree gleich, der aber nicht viermal in Serie der Beste der Saison gewesen war. Ein derartiger “Vierer-Pack” war auch dem sechsfachen Gesamtsieger Ole Einar Björndalen (NOR) nicht gelungen.

Julian Eberhard war nach Rang 22 im Sprint erneut bester Österreicher. Doch wie schon am Donnerstag schien für den 28-jährigen Salzburger viel mehr möglich als der 19. Platz. Liegend blieb Eberhard bei allen zehn Schüssen ohne Fehler, doch stehend betrug die Trefferquote nur 50 Prozent. Daniel Mesotitsch verbesserte sich immerhin von der 53. an die 24. Stelle (+2:23,3/1 Fehlschuss).

Bei den Damen sieht es für die vom Salzburger Trainer Alfred Eder betreute Weißrussin Domratschewa vor dem letzten Rennen gut aus. Sie siegte am Samstag vor den Deutschen Laura Dahlmeier und Franziska Preuss, Mäkäräinen wurde Vierte. Die dreifache Olympiasiegerin von Sotschi, die im Weltcup bisher zweimal Gesamt-Zweite war, hat nun beste Chancen, ihr großes verbliebenes Ziel zu erreichen. Einen Lapsus vermied Domratschewa in letzter Sekunde. Sie wollte beim zweiten Liegend-Schießen stehend anlegen, bemerkte aber den Irrtum gerade noch rechtzeitig. Vor sechs Jahren hatte sie im Weltcup bei diesem Fehler als Spitzenreiterin durchgezogen und zehn Strafminuten kassiert.

Lisa Theresa Hauser unterlief wie Domratschewa nur ein Fehlschuss, damit verbesserte sich die 21-jährige Tirolerin gegenüber dem Sprint von der 44. an die 25. Stelle (+3:22,2 Minuten). Katharina Innerhofer fiel hingegen nach sieben Strafrunden vom 24. auf den 49. Platz zurück (6:02,5).

In der Nationenwertung hat Österreich vor dem letzten Bewerb am Sonntag als Sechster weiter 5,5 Punkte Rückstand auf Tschechien. Nur die Top 5 dürfen 2015/16 das Maximalkontingent von sechs Athleten stellen.

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