Salzburg24.at » Wintersport http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Sun, 29 Mar 2015 20:45:02 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 ÖSV-Asse in Wien geehrt und gefeiert http://www.salzburg24.at/oesv-asse-in-wien-geehrt-und-gefeiert/apa-1522870750 http://www.salzburg24.at/oesv-asse-in-wien-geehrt-und-gefeiert/apa-1522870750#comments Tue, 24 Mar 2015 18:42:00 +0000 http://4276588

Fenninger hat sich nach dem harten Kampf um den Weltcup-Gesamtsieg entspannt. “Ich versuche das Gefühl zu genießen. Denn ich weiß nicht, wie schnell so etwas wieder kommt. Die Last war extrem groß, jetzt fühle ich mich frei und bin stolz”, erklärte die RTL- und Super-G-Weltmeisterin. Ihr Salzburger Landsmann Hirscher war von der Kulisse in Wien beeindruckt. “So viele Fans! Das zeigt, dass Österreich ski-verrückt ist.”

Bei Nicole Hosp steht das Karriere-Ende im Raum, festlegen wollte sich die Tirolerin aber noch nicht. “Ich will etwas Abstand gewinnen und dann schauen, was mein Bauchgefühl sagt”, meinte die 31-jährige WM-Zweite in der Kombination.

Zuvor hatten Bundeskanzler Werner Faymann und Sportminister Gerald Klug den 25 Medaillengewinnern und -gewinnerinnen – nur Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz fehlte wegen Erkrankung – im Bundeskanzleramt gedankt. “Ich möchte Dankeschön sagen für Ihre besonderen Leistungen. Wir sind stolz auf unsere Töchter und Söhne”, erklärte Faymann. Klug hob die Bedeutung des Spitzensports hervor. “Mit Ihren Leistungen sind sie wichtige Vorbilder für die Jugend, um sie möglichst früh für Bewegung und Sport zu begeistern.”

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel nützte die Gelegenheit, um im Bundeskanzleramt zwei Wünsche zu deponieren. Der Tiroler warb für mehr Plätze für die Aktiven bei Bundesheer und Exekutive und die Installierung einer fixen Trainingsstrecke für das Abfahrts- und Super-G-Training der Alpinen.

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Eva Walkner vorzeitig Freeride-Weltmeisterin http://www.salzburg24.at/eva-walkner-vorzeitig-freeride-weltmeisterin/apa-1522864334 http://www.salzburg24.at/eva-walkner-vorzeitig-freeride-weltmeisterin/apa-1522864334#comments Tue, 24 Mar 2015 11:42:00 +0000 http://4276068

“Meine Linie war recht kreativ und sehr technisch, eher steil – es war nicht der Mega-Run, aber ich bin happy”, meinte Walkner, die zuletzt verletzungsbedingt zwei Jahre pausieren musste. “Dass ich jetzt den Titel sicher habe, kann ich noch gar nicht glauben.” Das Saisonfinale findet am 28. März in Verbier (Schweiz) statt.

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Kuttin mit erstem Jahr als Skisprung-Cheftrainer zufrieden http://www.salzburg24.at/kuttin-mit-erstem-jahr-als-skisprung-cheftrainer-zufrieden/apa-1522849044 http://www.salzburg24.at/kuttin-mit-erstem-jahr-als-skisprung-cheftrainer-zufrieden/apa-1522849044#comments Mon, 23 Mar 2015 09:00:00 +0000 http://4274639

Die Ausgangslage war nach dem Abgang von Erfolgstrainer Alexander Pointner nach zehn Jahren für Kuttin freilich schwierig. Vor allem weil mit Thomas Morgenstern, davor Martin Koch und im Zuge der Saison auch Wolfgang Loitzl gleich drei Leistungsträger früherer Jahre ihren Rücktritt vom aktiven Sport erklärten. Und obwohl auch der Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer nie zu seiner absoluten Topform fand und “nur” einen Saisonsieg feierte, so gab es doch einige emotionale Höhepunkte für Kuttin und Co.

Mit den beiden Youngsters Stefan Kraft und Michael Hayböck haben zwei ÖSV-Athleten rechtzeitig den endgültigen Durchbruch geschafft. Beide waren zwischenzeitlich auch Träger des Gelben Trikots. “Ich bin sehr zufrieden. Es war für mich ein Kennenlernen von allen Situationen, auch was Athleten und Betreuer betrifft. Unter dem Strich waren wir sehr erfolgreich. Wir haben ja auch drei Ausfälle verkraften müssen. Aber mit Kraft und Hayböck haben wir wieder zwei neue Topspringer, die auch Weltcupsiege geschafft haben”, resümierte Kuttin im Gespräch mit der APA.

Die beiden Zimmerkollegen puschten sich gegenseitig und so kürte sich Kraft nicht nur völlig unerwartet zum Vierschanzen-Tourneesieger, sondern kämpfte bis (fast) zum Schluss sogar um die große Weltcup-Kristallkugel mit. “Stefan hat eine Supersaison gehabt. Er hat Pech gehabt, dass ihm beim Wettkampfsprung in Trondheim ein Bindungsteil bricht, als er top am Weg war. So hat er dort nach dem Wettkampf statt 50 Punkten Vorsprung, 46 Punkte Rückstand gehabt. Das war absolut der Knackpunkt, hätte er das nicht gehabt, würde es ganz anders ausschauen”, glaubt Kuttin im Rückblick.

Dennoch dürfe man sich nicht auf derartige Gedankenspielereien einlassen. “Unter dem Strich sind wir zufrieden. Wir wissen, wo wir die Arbeit ansetzen müssen und das werden wir tun”, versprach Kuttin, der diese Woche noch die Saison analysieren wird, ehe es eine Pause für ihn und seine Athleten geben wird. “Das Manko, das wir noch haben, ist sicher, dass wir zu den drei Top-Athleten wieder mehr junge Athleten heranführen können, damit wir auch im Nationencup mehr Punkte sammeln können”, erklärte der Kärntner, dessen Truppe in der Mannschaftswertung nur auf dem dritten Platz gelandet ist. “Das ist auch die Aufgabe von der Trainings-Gruppe II, dass wir da stärker werden.”

Die enorme Dichte im Feld tat ihr Übriges dazu. Nicht weniger als 13 verschiedene Sieger brachte diese Saison hervor. “Das hat gezeigt, dass du top sein hast müssen, damit du in die Top Ten springst. Man sieht wie Material und Athletik zusammenspielen müssen, damit du ganz vorne dabei bist”, weiß Kuttin.

Zwei Silber-WM-Medaillen durch Schlierenzauer von der Großschanze bzw. mit dem Team sowie WM-Bronze durch Kraft von der Normalschanze, insgesamt fünf Weltcupsiege (drei von Kraft, je einen von Hayböck und Schlierenzauer), aber keinen in den fünf Teambewerben lautet die weitere Bilanz des ÖSV-Teams.

Kuttin hat jedenfalls beide Varianten im Skispringen bzw. Sport überhaupt erlebt. “Wie leicht alles von statten geht, wenn man in einen Lauf reinkommt und wie schwierig es ist, wenn man ständig am Arbeiten ist und selbst im Wettkampf noch etwas probiert.” Die Erkenntnis daraus: “Du hast keine Chance ganz vorne dabei zu sein, wenn du es im Wettkampf nicht laufen lassen kannst und dich voll auf die Freude des Skispringens konzentrierst.”

Für den früheren Betreuer von Thomas Morgenstern gibt es daher auch einen klaren Grund, weiterarbeiten zu wollen. “Ich sehe da sehr viel Potenzial. Wir haben ein, zwei Dinge, die wir besser machen können, das wollen wir auch. Dann hoffen wir, dass wir von Anfang an erfolgreich reinstarten, dann kann man mit viel mehr Selbstvertrauen arbeiten.” Das Gesamtniveau der Mannschaft müsse wieder besser werden. Hauptziel für die Saison 2015/16 ist neben dem Gesamt-Weltcup und der Vierschanzen-Tournee natürlich die Skiflug-WM im eigenen Land.

Vollauf zufrieden ist freilich auch der Aufsteiger Stefan Kraft. “Ich habe in diesen jungen Jahren mit 21 schon so viel erleben dürfen: die Tournee und zwei WM-Medaillen gewonnen, also eine perfekte Saison. Ich bin sehr happy mit dem dritten Rang, Peter und Sevi waren einfach ein bisserl stärker und konstanter.” Nun ist der Salzburger ganz froh, dass es vorüber ist. “Ich freue mich auf nächstes Jahr. Jetzt werde ich einmal genießen und realisieren, was ich heuer alles geschafft habe.”

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Freund und Prevc punktegleich, Deutscher holte Titel http://www.salzburg24.at/freund-und-prevc-punktegleich-deutscher-holte-titel/apa-1522839000 http://www.salzburg24.at/freund-und-prevc-punktegleich-deutscher-holte-titel/apa-1522839000#comments Sun, 22 Mar 2015 13:13:00 +0000 http://4273700

Der 26-jährige Freund kürte sich somit zum erst dritten deutschen Weltcup-Gesamtsieger nach Jens Weißflog (1984/DDR) und Martin Schmitt (1999, 2000). Viel hätte nicht gefehlt, und Prevc hätte Freund noch die Butter vom Brot genommen. Freund war mit 94 Punkten Vorsprung nach Slowenien gereist. Doch mit den Rängen vier und sieben hätte es beinahe nicht gereicht für den Schützling des österreichischen DSV-Cheftrainers Werner Schuster.

Zwar hätte Prevc schon noch aus eigener Kraft mit einem Tagessieg gewinnen können, aber der Sensations-Flug des nach dem ersten Flug auf Platz vier gelegenen Tepes vermasselte Prevc den ersten Gesamtsieg eines Slowenen seit Primoz Peterka 1998. 244 m weit segelte Tepes und erhielt dafür auch noch fünf Mal die Note 20,0, die am Sonntag übrigens besonders oft vergeben wurde. 2,8 Zähler fehlten Prevc zum vierten Saisonsieg und zur großen Kristallkugel. Der Gewinn der kleinen Kristallkugel für die Skiflug-Wertung war letztlich wohl ein schwacher Trost für Prevc, der noch dazu schon im Vorjahr Gesamtzweiter (hinter Kamil Stoch/POL) geworden war.

Schon vor dem Herzschlag-Finale in Planica hatte Österreichs in diesem Jahr zum “Superadler” aufgestiegener Stefan Kraft seine Chancen verspielt. Der 21-jährige Salzburger, der sich sensationell zum Vierschanzen-Tournee-Sieger gekürt hatte, landete am Ende 151 Punkte hinter Freund und Prevc auf dem dritten Rang. In den Einzelbewerben beendete Kraft mit den Rängen drei (Freitag) und vier die Saison aber würdig. Auch Michael Hayböck als Sechster am Sonntag und Gesamt-Fünfter durfte zufrieden bilanzieren.

Für den 53-fachen Weltcupsieger Schlierenzauer reichte es am Ende zum zehnten Gesamtrang und nur einen Weltcupsieg: Für den erfolgsverwöhnten Tiroler natürlich nicht das Gelbe vom Ei. Nach dem 228,5-m-Flug im ersten Durchgang freute er sich über “einen der besseren Flüge. So gesehen ist Planica sicherlich ein würdiger Abschluss.” Schlierenzauer hat aber freilich höhere Ansprüche. “Es stimmt noch nicht so ganz – weder von der Technik, noch vom Material her. Man muss die Saison analysieren und schauen, warum es nicht funktioniert hat.”

Für Freund bedeutete das doch auch etwas glückliche Ende den Schlusspunkt hinter seine mit Abstand erfolgreichste Saison: Bei der WM in Falun hatte er Gold von der Großschanze sowie im Mixed sowie Silber vom kleinen Bakken geholt.

Freund war über seinen Triumph überglücklich. “Gesamt-Weltcupsieger hört sich ziemlich cool an. Jetzt habe ich ihn. Es ist das, was ich immer gewinnen wollte und unglaublich, dass ich das am Ende einer solchen Saison geschafft habe.” Es sei “die größte Saison” seiner Karriere gewesen. “Ich bin sehr dankbar und stolz und auch ein wenig demütig.”

Zum extrem knappen Ausgang fand Freund tröstende Worte für Prevc, der übrigens für seinen zweiten Flug auch 4 x die Höchstnote von 20,0 erhalten hatte: “Extrem unfassbar. Ich hätte es gerne nicht so spannend gemacht, aber er war hier auf der Schanze brutal stark und ich bin nicht so zurechtgekommen. Ich muss mich bei Gregor bedanken, dass er ein bisschen kürzer gesprungen ist”, sagte Freund. Schlierenzauer war vom fünften auf den neunten Platz zurückgefallen. Über Prevc: “Wenn zwei Leute die gleiche Punktzahl haben, hätten es beide verdient, oben zu stehen.” Er habe gewusst, dass er das Potenzial dazu habe. “Aber dass ich es jetzt schon geschafft habe, ist Wahnsinn.”

Riesengroß war die Freude freilich auch beim Vorarlberger Schuster, dem Cheftrainer der Deutschen. “Das ist die Krönung eines längeren Weges. Für Severin ist es fantastisch, für uns als Team ist es grandios, dass wir alles gewonnen haben. Es war nicht unverdient, auch wenn es knapp war.” Schuster bedankte sich auch für die Schützenhilfe durch Tepes. “Der Sevi hat gekämpft, die Schanze aber nie richtig in den Griff bekommen. Dass uns ausgerechnet Tepes hilft, ist natürlich eine ganz tolle Geschichte.”

Zufrieden war am Ende auch Stefan Kraft: “Es waren auf jeden Fall noch einmal zwei coole Flüge. Es war eine coole Saison, der Abschluss war perfekt. Es war auch extrem spannend, ich habe mich überhaupt nicht ausgekannt, wer vorne ist. Es ist schade, dass es der eigene Mann einem jetzt wegnimmt (Tepes vor Prevc, Anm.), aber Severin hat es sich verdient.”

ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin zum enorm knappen Ausgang: “Es ist sportlich entschieden worden und so muss es auch bleiben und gottseidank ist es auch im Skispringen so.” Die ÖSV-Mannschaft begab sich nach Salzburg, wo in einer Brauerei der Saisonausklang gefeiert wurde.

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Eder beim Biathlon-Saisonfinale Massenstart-Fünfter http://www.salzburg24.at/eder-beim-biathlon-saisonfinale-massenstart-fuenfter/apa-1522839818 http://www.salzburg24.at/eder-beim-biathlon-saisonfinale-massenstart-fuenfter/apa-1522839818#comments Sun, 22 Mar 2015 12:37:00 +0000 http://4273780

Eder musste zwar liegend und stehend je einen Fehler hinnehmen, holte aber dennoch sein drittbestes Saisonergebnis nach einem zweiten und dritten Platz. “Das war noch einmal ein guter Abschluss, der extrem wichtig für mich und das Team war. Heuer war es ein ständiges Auf und Ab. Ich bin nie so richtig in einen Flow reingekommen, wo es dann auch einmal von selber läuft. Es war ein ständiger Kampf”, erklärte Eder. Der ansonsten so sichere Schütze hat in der abgelaufenen Saison schlechter getroffen als zuvor, sich aber läuferisch gesteigert.

Julian Eberhard landete an der 16. Stelle. Dominik Landertinger war beim Finale nicht mehr dabei, sein bestes Saisonresultat war ein zweiter Platz.

Das ÖSV-Herrenteam muss für kommenden Winter den Verlust eines Startplatzes hinnehmen. Weil Österreich in der Nationenwertung nur auf Rang sechs landete, 5,5 Punkte hinter Tschechien, sind 2015/16 nur noch fünf ÖSV-Biathleten startberechtigt. Die ÖSV-Damen schafften hingegen einen Zuwachs, künftig dürfen fünf anstatt bisher drei Athletinnen antreten.

Fak feierte mit fehlerloser Leistung seinen vierten Saisonsieg und schloss die Saison als Gesamt-Dritter ab. Martin Fourcade hatte sich am Vortag als erster Athlet zum vierten Mal in Folge die Trophäe gesichert. Das war auch dem Norweger Ole Einar Björndalen bei seinen sechs Gesamtsiegen nicht gelungen. Fourcade hatte am Ende 64 Punkte Vorsprung auf den Russen Anton Schipulin, der am Sonntag Zweiter wurde.

Bei den Damen erfüllte sich Darja Domratschewa das letzte große Karriere-Ziel. Der 28-jährigen Weißrussin genügte im abschließenden Massenstartrennen in Chanty-Mansijsk der vierte Rang, um sich erstmals den Weltcup-Gesamtsieg zu sichern. Domratschewa, mit der sich auch ihr Salzburger Coach Alfred Eder freute, hatte 48 Punkte Vorsprung auf die finnische Pokalverteidigerin Kaisa Mäkäräinen.

Domratschewa, die dreifache Olympiasiegerin von Sotschi 2014, war auch schon zweimal Weltmeisterin. In ihrer zehnten Weltcupsaison gelang ihr nun auch in der Gesamtwertung der große Wurf. Sie gewann neun Rennen. Den Sieg im letzten Bewerb sicherte sich die Deutsche Laura Dahlmeier.

Die Tirolerin Lisa Theresa Hauser war als einzige ÖSV-Athletin im letzten Rennen startberechtigt und holte nach drei Strafrunden den 22. Platz (+2:17,6). Die erst 21-Jährige schloss die Gesamtwertung auf dem 26. Rang ab. Ihr bestes Saisonresultat war ein 13. Platz. Auch Katharina Innerhofer (Gesamt-52.) schaffte diesmal keinen Top-Ten-Platz.

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Salzburgerin Fenninger erneut Weltcup-Gesamtsiegerin http://www.salzburg24.at/salzburgerin-fenninger-erneut-weltcup-gesamtsiegerin-2/4273898 http://www.salzburg24.at/salzburgerin-fenninger-erneut-weltcup-gesamtsiegerin-2/4273898#comments Sun, 22 Mar 2015 12:36:32 +0000 http://4273898

Vor Erleichterung sank die 25-jährige Salzburgerin nach dem Abschwingen im Zielraum in den Schnee, während die gerade einmal um 22 Punkte geschlagene Tina Maze enttäuscht den Kopf hängen ließ.

Damit landete wie 2014 die große Kugel bei Damen und Herren in Österreichs Lager, der Erfolg des ebenfalls aus Salzburg kommenden Marcel Hirscher war bereits Samstagabend festgestanden. Fünfmal gingen bisher beide Gesamtweltcupsiege in einem Jahr an Österreich, elfmal gab es “Pärchenerfolge” für eine Nation.

“Zu einem Star gereift”

Fenninger ist erst die dritte Österreicherin neben Annemarie Moser-Pröll (6) und Petra Kronberger (3), die mehr als einmal die große Kugel geholt hat. “Annas Leistung ist beeindruckend, sie hat dem Druck standgehalten. Sie fährt am saubersten Ski, sie fährt super”, jubelte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel in Meribel. “Anna ist heuer wirklich zu einem Star gereift”, merkte Sportdirektor Hans Pum anerkennend an.

Mit 18 Zählern Vorsprung war Maze in das 32. und letzte Saisonrennen gegangen, Fenninger hatte es aber noch selbst in der Hand, bei einem Sieg konnte sie den Coup selbst noch perfekt machen. Zur Halbzeit lag Fenninger vor Maze und Teamkollegin Eva-Maria Brem voran. Im von Fenningers Vertrauenstrainer Meinhard Tatschl gesteckten zweiten Durchgang legte Brem mit Laufbestzeit vor, Maze kam an sie knapp heran. Der Slowenin hätte dann nur noch ein Fehler von Fenninger geholfen, doch diese machte mit der zweiten Laufzeit ihren 14. Weltcupsieg perfekt.

“Das Ärgste, was ich je gehabt habe”

“Es ist echt schwer zu beschreiben. Ich habe so viele Sachen im Kopf gehabt, um mich auf das Wochenende zu konzentrieren. Wenn ich es nicht selbst wäre, ich müsste den Hut vor mir ziehen”, sagte Fenninger und bedankte sich bei allen, die den Erfolg möglich gemacht haben und beschrieb die Last, die von ihr heruntergefallen war.

“Es war über Wochen der härteste Kampf, den ich je gehabt habe. Von der nervlichen Situation das Ärgste, was ich je gehabt habe. Es war heuer noch viel schwieriger”, verglich sie die vergangenen zwei Jahre. Zu ihrer großen Konkurrentin Maze meinte sie. “Sie ist enttäuscht, sie muss ein paar Tage vergehen lassen. Ich habe mir auch überlegt, was ist, wenn ich Zweite werde. Für mich war es eine Megasaison, daran hätte auch das eine Rennen nichts ändern können. Auch wenn man Zweiter wird, es war ein Megakampf, das darf man nicht vergessen.”

Maze mit “Super-Saison” zufrieden

“Anna war einfach sehr stark in dieser Saison. Ich habe mein Bestes gegeben, die Saison gut beendet, aber davor Fehler gemacht, deshalb hat Anna am Ende gewonnen”, erklärte Maze, die mit ihrer “Super-Saison sehr zufrieden” war. Es war übrigens der fünftkleinste Unterschied zwischen den ersten zwei, seit in der Saison 1991/92 im alpinen Ski-Weltcup das aktuelle Punktesystem eingeführt worden ist.

Zweite in der Disziplinwertung wurde Brem, die am Sonntag gewinnen und auf einen “Nuller” von Fenninger hoffen hätte müssen, lag sie vor dem Showdown doch 86 Zähler hinter der Weltmeisterin. “Unglaublich! Ich wollte es zum Abschluss unbedingt gewinnen. Aber die Anna war heute unschlagbar, Platz zwei ist megacool”, sagte die Tirolerin. Sie werde so weitermachen und vielleicht reiche es ja dann irgendwann einmal für eine Kugel.

Elisabeth Görgl wurde Tages-16., Michaela Kirchgasser landete auf Rang 21. Kathrin Zettel war nicht am Start, die Niederösterreicherin will in ein paar Wochen entscheiden, ob sie ihre Karriere fortsetzt.

Damen-Gesamtwertung -  Endstand:

1. Anna Fenninger (AUT) 1553
2. Tina Maze (SLO) 1531
3. Lindsey Vonn (USA) 1087
4. Mikaela Shiffrin (USA) 1036
5. Nicole Hosp (AUT) 684
6. Frida Hansdotter (SWE) 679
7. Kathrin Zettel (AUT) 646
8. Elisabeth Görgl (AUT) 638
9. Lara Gut (SUI) 623
10. Tina Weirather (LIE) 603
11. Viktoria Rebensburg (GER) 573
12. Nadia Fanchini (ITA) 468
13. Eva-Maria Brem (AUT) 452
14. Cornelia Hütter (AUT) 440
15. Maria Pietilä-Holmner (SWE) 411

Gesamtsieger der Saison 2014/15

DAMEN:
Gesamt: Anna FENNINGER (AUT)
Abfahrt: Lindsey Vonn (USA)
Super-G: Lindsey Vonn(USA)
Riesentorlauf: Anna FENNINGER (AUT)
Slalom: Mikaela Shiffrin (USA)

HERREN:
Gesamt: Marcel HIRSCHER (AUT)
Abfahrt: Kjetil Jansrud (NOR)
Super-G: Kjetil Jansrud (NOR)
Riesentorlauf: Marcel HIRSCHER (AUT)
Slalom: Marcel HIRSCHER (AUT)

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Hirscher nach Meribel-Sieg auch Slalom-Weltcup-Sieger http://www.salzburg24.at/hirscher-nach-meribel-sieg-auch-slalom-weltcup-sieger-2/4273796 http://www.salzburg24.at/hirscher-nach-meribel-sieg-auch-slalom-weltcup-sieger-2/4273796#comments Sun, 22 Mar 2015 11:35:59 +0000 http://4273796

Der 26-jährige Salzburger, der sich zuvor schon in der Gesamt- und Riesentorlaufwertung durchgesetzt hatte, gewann klar vor dem Italiener Giuliano Razzoli (+0,83 Sek.) sowie dem Russen Alexander Choroschilow (1,09).

Meribel. Für Hirscher war es der 31. Weltcup-Sieg, der achte in dieser Saison und der 16. in einem Slalom. Der Deutsche Felix Neureuther kam dagegen im abschließenden Herren-Rennen nicht über Rang zwölf hinaus. Der WM-Dritte hatte am Ende 23 Zähler Rückstand auf Hirscher in der Spezialwertung und musste sich damit dem ÖSV-Superstar zum dritten Mal en suite im Kampf um diese kleine Kristallkugel geschlagen geben.

Gunst der Stunde genutzt

“Die Slalom-Kugel ist schon die letzten zwei Jahre an mich gegangen. Ich habe es im Finale wieder herumgerissen und die Gunst der Stunde genutzt”, lautete der erste Kommentar von Hirscher, der erstmals drei Kugeln in einer Saison holte. “Es tut mir leid für den Felix. Er hätte es sich auch verdient, denn er ist ein super Slalomfahrer und ein Supertyp”, betonte der Annaberger.

Neureuther hatte vor dem abschließenden Slalom noch 55 Punkte Vorsprung auf Hirscher, der deshalb nicht taktieren musste. “Dadurch war es einfach für mich, weil ich zumindest Dritter werden und deshalb volle Hütte angreifen musste”, erläuterte der Olympia-Zweite, der allen seinen Helfern mit einem Plakat dankte.

Auf die Frage, ob er nun in der nächsten Saison gleich auf den fünften Gesamt-Weltcup-Triumph in Serie losgehe, meinte Hirscher angesichts der dafür nötigen Konsequenz und des damit verbundenen Einsatzes: “Ich glaube nicht, dass ich das durchhalte. Ich muss mir erst klar werden, wie es weitergeht. Eine Steigerung ist aber nur schwer möglich.”

Neureuther mit verpatztem Lauf

Neureuther, der nach einem schweren Fehler im ersten Durchgang nicht über Rang 14 hinausgekommen war, hatte schon zur Halbzeit gesagt: “Marcel hat es jetzt in der Hand und ist nun der ganz große Favorit.” Im Finale probierte der 30-jährige Bayer zwar noch einmal alles, doch mehr als Platz zwölf war für ihn nicht mehr möglich.

“Ich war seit der WM ziemlich platt, die Saison war doch sehr lang. Marcel hat noch einmal eindrucksvoll gezeigt, wie stark er ist. Deswegen hat er sich die Kugel auch verdient, wenn er es so gnadenlos runterdrückt, wenn es um die Wurst geht”, zeigte sich Neureuther einmal mehr als fairer Sportsmann. “Ich werde es nächste Saison wieder probieren und nicht locker lassen.”

Lizeroux schlug einen Salto

Lokalmatador Julien Lizeroux sorgte im ersten Durchgang für die Szene des Tages. Weil der Franzose zu übermotiviert gestartet war, schlug er zu Beginn einen Salto. Doch damit nicht genug, fädelte er auch noch ein und musste deshalb zurücksteigen. Auch ÖSV-Routinier Benjamin Raich blieb als 19. ohne Punkt und wird nun darüber nachdenken, ob er seine Karriere fortsetzen wird oder nicht. “Ich werde das in Ruhe machen und schauen, ob ich Motivation, Ziele und Freude finden kann, das sind die wichtigsten Dinge für mich”, erläuterte der 37-jährige Tiroler.

Gleiches gilt auch für den Salzburger Reinfried Herbst. Der 36-Jährige, der 2006 bei den Winterspielen in Turin Olympia-Zweiter hinter Raich geworden war, holte als 14. zum Abschluss noch einmal Punkte und überholte damit im Slalom-Weltcup seinen ÖSV-Teamkollegen. Herbst war damit hinter Hirscher der zweitbeste ÖSV-Torläufer in dieser Weltcup-Saison.

Endstand Slalom in Meribel

1. Marcel Hirscher (AUT) 1:33,53 Min. 46,86 46,67
2. Giuliano Razzoli (ITA) 1:34,36 +00,83 47,28 47,08
3. Alexander Choroschilow (RUS) 1:34,62 +01,09 47,20 47,42
4. Alexis Pinturault (FRA) 1:34,64 +01,11 47,88 46,76
5. Andre Myhrer (SWE) 1:34,70 +01,17 47,66 47,04
6. Stefano Gross (ITA) 1:34,72 +01,19 46,78 47,94
7. Henrik Kristoffersen (NOR) 1:34,92 +01,39 46,79 48,13
8. Sebastian-Foss Solevaag (NOR) 1:34,93 +01,40 47,93 47,00
9. Jean-Baptiste Grange (FRA) 1:35,11 +01,58 48,56 46,55
10. Fritz Dopfer (GER) 1:35,42 +01,89 47,48 47,94
11. Markus Larsson (SWE) 1:35,55 +02,02 48,10 47,45
12. Felix Neureuther (GER) 1:35,62 +02,09 48,52 47,10
13. Calle Lindh (SWE) 1:35,92 +02,39 48,25 47,67
14. Reinfried Herbst (AUT) 1:36,09 +02,56 48,63 47,46
15. Victor Muffat Jeandet (FRA) 1:36,39 +02,86 48,70 47,69

Slalom Herren – Endstand nach zehn Rennen:

1. Marcel Hirscher (AUT) 614
2. Felix Neureuther (GER) 591
3. Alexander Choroschilow (RUS) 485
4. Henrik Kristoffersen (NOR) 463
5. Fritz Dopfer (GER) 451
6. Stefano Gross (ITA) 430
7. Mattias Hargin (SWE) 386
8. Giuliano Razzoli (ITA) 350
9. Sebastian-Foss Solevaag (NOR) 227
10. Alexis Pinturault (FRA) 224
11. Markus Larsson (SWE) 223
12. Andre Myhrer (SWE) 213
13. Jean-Baptiste Grange (FRA) 197
14. Victor Muffat Jeandet (FRA) 165
15. Julien Lizeroux (FRA) 157

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Fenninger nach erstem RTL-Durchgang vor Maze in Führung http://www.salzburg24.at/fenninger-nach-erstem-rtl-durchgang-vor-maze-in-fuehrung/apa-1522838878 http://www.salzburg24.at/fenninger-nach-erstem-rtl-durchgang-vor-maze-in-fuehrung/apa-1522838878#comments Sun, 22 Mar 2015 09:43:00 +0000 http://4273689

Im Kampf um die große Kristallkugel kündigt sich damit im zweiten Durchgang ab 12.30 Uhr (live ORF eins) ein Herzschlagfinale an. Denn sollte Titelverteidigerin Fenninger auch am Ende unmittelbar vor Maze gewinnen, hätte Österreichs Sportlerin des Jahres am Ende in der Gesamtwertung zwei Punkte Vorsprung auf Maze.

“Die Erleichterung ist schon sehr groß. Es geht jetzt in die letzte Runde, und ich habe es jetzt selbst in der Hand”, lautete das positive Zwischenfazit von Fenninger, deren Trainer Meinhard Tatschl den zweiten Riesentorlauf-Durchgang setzen wird.

Stand nach dem ersten Durchgang

1. Anna Fenninger (AUT) 1:13,26 Min.

2. Tina Maze (SLO) 1:13,53 +0,27

3. Eva-Maria Brem (AUT) 1:13,69 +0,43

4. Marta Bassino (ITA) 1:13,96 +0,70

5. Federica Brignone (ITA) 1:14,08 +0,82

6. Lindsey Vonn (USA) 1:14,25 +0,99

7. Sara Hector (SWE) 1:14,44 +1,18

8. Mikaela Shiffrin (USA) 1:14,48 +1,22

9. Nadia Fanchini (ITA) 1:14,92 +1,66

10. Tessa Worley (FRA) 1:15,47 +2,21

11. Dominique Gisin (SUI) 1:15,52 +2,26

12. Irene Curtoni (ITA) 1:15,56 +2,30

13. Tina Weirather (LIE) 1:15,57 +2,31

14. Manuela Mölgg (ITA) 1:15,59 +2,33

15. Elisabeth Görgl (AUT) 1:15,75 +2,49

16. Lara Gut (SUI) 1:15,86 +2,60

16. Ana Drev (SLO) 1:15,86 +2,60

18. Nina Löseth (NOR) 1:15,90 +2,64

19. Marie-Pier Prefontaine (CAN) 1:15,98 +2,72

20. Frida Hansdotter (SWE) 1:16,08 +2,82

21. Michaela Kirchgasser (AUT) 1:16,50 +3,24

22. Maria Pietilä-Holmner (SWE) 1:16,67 +3,41

23. Jessica Lindell-Vikarby (SWE) 1:17,19 +3,93

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Hirscher Halbzeit-Dritter in Meribel – Neureuther patzt http://www.salzburg24.at/hirscher-halbzeit-dritter-in-meribel---neureuther-patzt/apa-1522838380 http://www.salzburg24.at/hirscher-halbzeit-dritter-in-meribel---neureuther-patzt/apa-1522838380#comments Sun, 22 Mar 2015 08:51:00 +0000 http://4273622

Marcel Hirscher hat als Dritter acht Hundertstel Rückstand und wahrte damit seine Chance auf die Slalom-Wertung, da Felix Neureuther nach einem schweren Schnitzer vorerst mit 1,74 Sekunden Rückstand nur auf dem 14. Platz rangiert.

Neureuther startete mit 55 Punkten Vorsprung auf Hirscher in das abschließende Herren-Rennen, beim Saisonfinale erhalten jedoch nur die Top 15 Zähler. “Marcel hat es jetzt in der Hand und ist nun der ganz große Favorit”, betonte Neureuther. “Ich werde aber sicher nicht aufgeben und alles im zweiten Durchgang probieren.”

Hirscher freute sich, dass er “alles rausgeholt” hatte, sah sich aber nicht in der Favoritenrolle auf die kleine Kristallkugel. “Der Fehler von Felix war riesengroß, aber im zweiten Durchgang ist bei diesen Pistenverhältnisse noch so viel möglich. Ich muss aber so oder so voll fahren, denn auch wenn Felix keine Punkte macht, muss ich zumindest Dritter werden”, erklärte der 26-jährige ÖSV-Superstar.

Stand nach dem ersten Durchgang

1. Stefano Gross (ITA) 46,78 Sek.
2. Henrik Kristoffersen (NOR) 46,79 +0,01
3. Marcel Hirscher (AUT) 46,86 +0,08
4. Alexander Choroschilow (RUS) 47,20 +0,42
5. Giuliano Razzoli (ITA) 47,28 +0,50
6. Fritz Dopfer (GER) 47,48 +0,70
7. Mattias Hargin (SWE) 47,61 +0,83
8. Andre Myhrer (SWE) 47,66 +0,88
9. Alexis Pinturault (FRA) 47,88 +1,10
10. Sebastian-Foss Solevaag (NOR) 47,93 +1,15
11. Markus Larsson (SWE) 48,10 +1,32
12. Calle Lindh (SWE) 48,25 +1,47
13. Axel Bäck (SWE) 48,45 +1,67
14. Felix Neureuther (GER) 48,52 +1,74
15. Jean-Baptiste Grange (FRA) 48,56 +1,78
16. Reinfried Herbst (AUT) 48,63 +1,85
17. Victor Muffat Jeandet (FRA) 48,70 +1,92
18. Jens Byggmark (SWE) 49,02 +2,24
19. David Chodounsky (USA) 49,34 +2,56
20. Patrick Thaler (ITA) 49,52 +2,74
21. Benjamin Raich (AUT) 49,53 +2,75
22. Ted Ligety (USA) 49,89 +3,11
23. Julien Lizeroux (FRA) 1:03,17 +16,39

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Hirscher nach Gesamtweltcupsieg erleichtert: “Tolles Gefühl” http://www.salzburg24.at/hirscher-nach-gesamtweltcupsieg-erleichtert-tolles-gefuehl/apa-1522836168 http://www.salzburg24.at/hirscher-nach-gesamtweltcupsieg-erleichtert-tolles-gefuehl/apa-1522836168#comments Sat, 21 Mar 2015 21:04:00 +0000 http://4273486

Hirscher zog mit Landsmann Hermann Maier, Gustavo Thöni (ITA) und Pirmin Zurbriggen (SUI) gleich, die ebenfalls vier große Kugeln gewonnen haben. Voran liegt mit fünf Trophäen der Luxemburger Marc Girardelli.

“Ich habe natürlich jetzt ein unglaublich tolles Gefühl. Die Erleichterung macht sich gerade extrem spürbar. Kjetil, danke für den harten und unglaublich genialen Fight mit dir”, sagte Hirscher. Amtlich wurde die vierte große Kugel kurz vor 18.00 Uhr, als das Schild mit dem Namen Kjetil Jansrud von dessen Cheftrainer Havard Tjörhom vor den Augen von Coaches und Medienleuten vor der Starnummernauslosung für den Slalom von der Tafel genommen wurde.

“Nach dem Riesentorlauf war für uns klar, dass der Gesamtweltcup entschieden ist und Kjetil den Slalom nicht mehr fährt. Marcel ist ein verdienter Sieger”, sagte der mit Saisonende seine Tätigkeit beendende Tjörhom.

Jansrud hatte am Samstag als starker Elfter im Riesentorlauf bei einem vierten Platz von Hirscher dafür gesorgt, dass alles darauf wartete, ob er sich zum Slalomantreten entscheidet oder nicht. Es wäre aber ein aussichtsloses Unterfangen für den früheren Gewinner einer Slalom-Europacupwertung geworden, da er diese Disziplin aktuell nur noch für Kombinationen betreibt.

“Menschlich ist das wirklich einer der feinsten und tollsten Athleten, die ich bis jetzt habe kennenlernen dürfen. Ich freue mich auf nächstes Jahr”, meinte Hirscher über Jansrud. Der stets faire und sich eines hohen Beliebtheitsgrades im Ski-Zirkus erfreuende Jansrud hatte schon vor der definitiven Entscheidung, vom Slalom zurückzuziehen, gemeint, dass er Hirscher die Show nicht verderben will. “Er kämpft ja auch noch um die Slalomkugel, er soll konzentriert und entspannt sein, ohne an den Gesamtweltcup zu denken.”

Im ÖSV-Lager war die Freude ob des neuerlichen Titelgewinns durch Hirscher natürlich riesengroß. “Die Leistungen von Marcel waren einfach gigantisch. Da fehlen jedem die Worte für die Superlative. Großartig, was er geleistet hat. Dass er so lange auf so einem hohen Niveau fährt. Er hat jetzt viermal gewonnen, das ist wahnsinnig”, meinte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum, der hervorstrich, wie sehr er auch von der Super-G-Leistung Hirschers, der in Meribel Vierter geworden war, angetan gewesen ist.

Rennsportleiter Andreas Puelacher gab zu, dass er nach dem zweiten Durchgang von Jansrud im Riesentorlauf noch einmal nervös geworden ist. “Er hat es heute noch einmal sehr spannend gemacht, weil er im zweiten Lauf gezeigt hat, was für ein Kämpfer und was für ein Athlet er ist.” Als Jansrud aber dann hinter Hirscher lag, war für ihn der große Coup seines Schützlings klar. “Dass Jansrud im Slalom Zweiter geworden wäre, ist unrealistisch. Und ein großer Sportler in meinen Augen sagt auch, das tue ich mir nicht an, ich mache mich nicht lächerlich.”

Viermal in Folge den Gesamtweltcup zu gewinnen, sei unglaublich, befand Puelacher. “Du musst vier Jahre fit bleiben, vier Jahre verletzungsfrei bleiben, vier Jahre Topleistungen bringen. Für mich ein Wahnsinn.” Am Sonntag werde Hirscher noch einmal Vollgas geben, um sich auch noch die kleine Kristallkugel für die Slalomwertung zu sichern. “Ich hoffe, dass ich für morgen die Spannung trotzdem aufrechterhalten kann”, meinte Hirscher, der 55 Zähler hinter dem Deutschen Felix Neureuther liegt.

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Meribel: Showdown zwischen Maze und Fenninger http://www.salzburg24.at/meribel-showdown-zwischen-maze-und-fenninger/4273395 http://www.salzburg24.at/meribel-showdown-zwischen-maze-und-fenninger/4273395#comments Sat, 21 Mar 2015 18:08:17 +0000 http://4273395

Sie haben sich zum Antreten im Slalom entschieden, als 23. aber keine Punkte gemacht. Hat es den Aufwand trotzdem gelohnt?

Fenninger: “Ich kann mir zumindest nicht vorwerfen, ich hätte es nicht probiert. Man kann nie wissen, wie es ausgeht. Selber habe ich sicher mein Maximum rausgeholt mit dem wenigen Training. Ich bin zwei solide Läufe gefahren. Ich habe immerhin eine hinter mir gelassen (lacht). Nicht Letzte zu werden, war das Ziel. Aber es war nicht das Überdrüberrennen, deswegen hat es einfach nicht gereicht. Sicher hat es Energie gekostet, so nebenbei macht man das auch nicht. Aber man weiß, morgen ist es vorbei, da sammelt man die ganze Energie noch einmal zusammen. Ich habe das gestern entschieden, weil ich mich fit genug fühle, das noch durchzuziehen, das ist auch nach wie vor so.”

Der Gesamtweltcup wird im letzten Rennen entschieden. Wie sehen Sie die Situation?

Fenninger: “Ich habe es heute nicht entscheiden können. Und dadurch, dass ich im Gesamtweltcup vorne war, hätte es Tina auch nicht entscheiden können. Im Endeffekt ist nicht viel passiert. Es ist gut, dass ich es noch selbst in der Hand habe, das ist definitiv positiv.”

Wie fühlen Sie sich vor dem Riesentorlauf?

Fenninger: “Es passt alles für. Ich habe mich gestern (Freitag, Anm. Red.) vorbereitet auf das Rennen. Ich habe ein gutes Gefühl im Riesentorlauf. Und da wird es entschieden.”

(APA)

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Für Hirscher geht es um den Disziplinweltcup http://www.salzburg24.at/fuer-hirscher-geht-es-um-den-disziplinweltcup/4273389 http://www.salzburg24.at/fuer-hirscher-geht-es-um-den-disziplinweltcup/4273389#comments Sat, 21 Mar 2015 17:54:23 +0000 http://4273389

“Ich kann ein i-Tüpfelchen auf die Saison setzen. Mit der Vorgeschichte und meinem Rücken, wann ich erst zum Trainieren anfangen konnte und, und, und hatte ich eine geniale Saison”, meinte Neureuther. “Ich habe eine WM-Medaille geholt, bin super Rennen gefahren, da kann ich morgen befreit drauf losfahren. Ich habe nichts zu verlieren. Das ist sehr schön. Zum Schluss wird es jetzt noch einmal richtig spannend. Genau so soll es auch sein.”

Ob es das letzte Weltcuprennen in der Karriere von Benjamin Raich und jenes von Reinfried Herbst sein wird, wird sich erst später weisen. Beide haben Entscheidungen über ihre Zukunft nicht vor Frühjahr/Sommer angekündigt.

(APA)

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Hirschers vierter Gesamtweltcupsieg auch rechnerisch fix http://www.salzburg24.at/hirschers-vierter-gesamtweltcupsieg-auch-rechnerisch-fix/4273356 http://www.salzburg24.at/hirschers-vierter-gesamtweltcupsieg-auch-rechnerisch-fix/4273356#comments Sat, 21 Mar 2015 17:01:39 +0000 http://4273356 Hirscher zieht mit Landsmann Hermann Maier, Gustavo Thöni (ITA) und Pirmin Zurbriggen (SUI) gleich, die ebenfalls vier große Kugeln gewonnen haben. Voran liegt mit fünf Trophäen der Luxemburger Marc Girardelli. Es ist zuvor noch keinem Athleten gelungen, viermal in Folge zu gewinnen.

Porträt Marcel Hirscher – Salzburger schrieb Geschichte

Skirennläufer Marcel Hirscher hat zum vierten Mal in Folge den Gesamtweltcup gewonnen und damit Geschichte geschrieben, denn das ist vor ihm noch keinem Athleten gelungen. Der 26-jährige Salzburger ist eine Ausnahmeerscheinung im alpinen Rennsport, Rekorde gewinnen für ihn zunehmend an Bedeutung. Das Einzige, das dem Supertechniker in seinem Steckbrief noch fehlt, ist Olympiagold.

Mit der vierten großen Kugel zog Hirscher mit seinem Landsmann Hermann Maier, Gustavo Thöni (ITA) und Pirmin Zurbriggen (SUI) gleich, voran liegt mit fünf Trophäen der Luxemburger Marc Girardelli. An kleinen Kristallkugeln hat der Annaberger je zwei für Riesentorlauf- und Slalomwertung daheim, am Sonntag könnte nach dem letzten Weltcup-Saisonrennen in Meribel eine weitere Torlauf-Trophäe hinzukommen.

30 Weltcuprennen gewonnen

30 Weltcuprennen hat der Absolvent der Hotelfachschule Bad Hofgastein bisher in seiner Karriere gewonnen, 15 im Slalom, 14 im Riesentorlauf und einen Parallelbewerb. Er liegt damit im vom Schweden Ingemar Stenmark angeführten Ranking (86) an achter Stelle, vor ihm sind noch seine Landsleute Hermann Maier (54) und Benjamin Raich (36). Er ist der Österreicher mit den meisten Slalomsiegen und ex aequo mit Maier und Raich meisten RTL-Erfolgen.

Bei Olympischen Spielen hat Hirscher 2014 in Sotschi/Krasnaja Poljana die Silbermedaille im Slalom erobert, bei Weltmeisterschaften ist er vierfacher Titelträger. Er holte 2013 bei der Heim-WM in Schladming die Goldmedaille im Slalom und 2015 in Vail/Beaver Creek in der Kombination, 2013 und 2015 war er mit der ÖSV-Mannschaft Team-Weltmeister. Dazu kommen jeweils Silbermedaillen im Riesentorlauf 2013 und 2015.

Der dreifache Junioren-Weltmeister und Europacup-Gesamtsieger 2007/08 fuhr im Dezember 2009 beim Riesentorlauf in Val d’Isere seinen ersten Weltcup-Sieg ein, der Übergang vom erfolgreichen Nachwuchsläufer zum Jungstar war geglückt. Als solcher wurde Hirscher aufgrund seines enormen Talents und Potenzials recht rasch in den Medien bezeichnet.

“Das Feuer lodert schon noch gleich”

Vater Ferdinand Hirscher bemerkt bei seinem Sohn den gleichen Erfolgshunger wie noch vor ein paar Jahren. “Er ist hungrig, explosiv, aggressiv. Das Feuer lodert schon noch gleich”, sagte der Senior in Meribel. Wo es in Zukunft hingehen werde, sei momentan schwer einzuschätzen. “Vielleicht entschließt er sich in ein paar Jahren, dass er überhaupt Richtung Speed geht”, wäre eine mögliche Variante. Denn wieviel Spaß ihm das macht, ist nicht zu übersehen.

Auf dem Weg zur Legende

Marcel Hirscher, dem der Titel Olympiasieger noch verwehrt geblieben ist, befindet sich auf dem Weg zur Legende. Und er beschäftigt sich auch immer mehr mit Rekorden. “Gegenüber noch vor drei Jahren ist jetzt die Zeit gekommen, dass mir Rekorde immer wichtiger werden. Ich schaue auch immer mehr auf Zahlen in der Geschichte des Skisports. Rekorde sind doch das, was von einem bleibt in der Geschichte, wenn man einmal seine Karriere beendet”, sagte er kürzlich.

Eigene Einheit in der ÖSV-Mannschaft

Rund um das 1,73 m große Kraftpaket mit niederländischer Mutter Sylvia wurde im Laufe der Jahre eine eigene Einheit innerhalb der ÖSV-Mannschaft installiert. “Unterstützer und Optimierer” Vater Ferdinand ist nach wie vor bei jedem Training und Rennen mit dabei, sofern er dafür nicht ins Flugzeug steigen muss. Vertrauenstrainer Michael “Mike” Pircher wurde vom ÖSV eigens abgestellt, immer an der Seite des Atomic-Piloten sind auch Physiotherapeut Alexander Fröis und Medienbetreuer Stefan Illek sowie natürlich Servicemann Edi Unterberger. Privater Halt ist Freundin Laura Moisl.

Der vierte Gesamtweltcupsieg löste im Hirscher-Lager vor allem “Freude” aus. “Wir sind vom Schicksal ziemlich gebeutelt in unserer Familie. Mein Bruder ist Komapatient, der ist acht Meter vom Dach runtergefallen. Da relativiert sich alles, da ist man immer am Boden. Da ist Überheblichkeit uninteressant. Ich definiere das mit Freude”, beschrieb Ferdinand Hirscher in Hochsavoyen seine Gefühle.

Sportler des Jahres?

Als neuerlicher Gesamtweltcupsieger darf sich Marcel Hirscher damit wieder Hoffnung auf die Auszeichnung “Österreichs Sportler des Jahres” machen. 2012 hat er gewonnen, 2013 und 2014 musste er sich jeweils Bayern-München-Fußballstar David Alaba geschlagen geben.

Steckbrief Marcel Hirscher:

Geboren am: 2. März 1989 in Hallein/Salzburg
Wohnort: Annaberg/Salzburg
Größe/Gewicht: 1,73 m/70 kg
Familienstand: ledig, Freundin Laura
Ski: Atomic
Verein: Skiclub Annaberg
Hobbys: Motocross, Kajak, Musik
Homepage: www.marcelhirscher.at

Größte Erfolge:

Weltcup: Gesamtsieger 2011/12, 2012/13, 2013/14, 2014/15
Riesentorlauf-Weltcupsieger 2011/12, 2014/15
Slalom-Weltcupsieger 2012/13, 2013/14
30 Siege (15 Slalom, 14 Riesentorlauf, 1 Parallelbewerb)

Olympia: Silber Slalom 2014
4. Riesentorlauf 2010 und 2014, 5. Slalom 2010

WM: Gold Alpine Kombination 2015
Gold Slalom 2013 und Teambewerb 2013 und Teambewerb 2015
Silber Riesentorlauf 2013
Silber Riesentorlauf 2015
4. Riesentorlauf 2009

Junioren-WM: Gold Riesentorlauf 2007 und 2008 sowie Slalom 2008
Silber Slalom 2007 und Super-G 2009
Bronze Riesentorlauf 2009

Europacup: Gesamt- und Slalom-Sieger 2007/08

Sonstiges: Österreichs “Sportler des Jahres 2012″

(APA)

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Hosp will bis Ende April Zukunftsentscheidung treffen http://www.salzburg24.at/hosp-will-bis-ende-april-zukunftsentscheidung-treffen/apa-1522832348 http://www.salzburg24.at/hosp-will-bis-ende-april-zukunftsentscheidung-treffen/apa-1522832348#comments Sat, 21 Mar 2015 15:31:00 +0000 http://4273283

Die Gewinnerin von zwölf Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften war froh, dass die Saison zu Ende ist: “Dass ich sie gesund und gut rumgebracht habe. Jetzt freue ich mich auf daheim, auf ein bisschen durchschnaufen. Dann hoffe ich, dass mir die Zeit das Richtige weisen wird. Ich möchte mit dem Winter abschließen und dann schauen, was mir mein Gefühl sagt.”

Im Meribel-Zielraum gab es viele Umarmungen mit den Teamkolleginnen, auch Marlies Schild, die ihre erste Saison als Sport-Pensionistin hinter sich hat, war anwesend. Dass sich die Bichbacherin Hosp nicht mehr so gerne durch das Sommertraining quält, gibt die 31-Jährige gerne zu. “Aber das ist ganz normal, wenn man so lange dabei ist, das gehört halt dazu. Spaß macht mir das Skifahren. Das ist halt der Unterschied.”

Nicht leichter macht die Entscheidung, dass Hosp – Team-Weltmeisterin und Kombi-Silbermedaillengewinnerin in Vail/Beaver Creek – ein erfolgreiches Jahr hinter sich hat. “Klar macht das extrem nachdenklich. Vor allem mit den Abfahrtsergebnissen. Ich bin doch dem großen Ziel, irgendwann einmal eine Abfahrt zu gewinnen, extrem viel näher gekommen. Andererseits war es ein großes Ziel, ein großer Wunsch, gesund und nach einer erfolgreichen Saison aufzuhören. Das würde jetzt auch gut passen.”

Hosp hat im vergangenen November den Slalom in Aspen gewonnen und den zwölften Weltcupsieg ihrer Karriere gefeiert (5 Riesentorlauf, 5 Slalom, je 1 Super-G und Kombination). Österreichs “Sportlerin des Jahres 2007″ war zudem jeweils Dritte im Super-G von St. Moritz und der Abfahrt in Meribel.

Die Entscheidung müsse sie alleine treffen, meinte Hosp. Geht es nach ihrem Vater Hans Hosp, der sie über Jahre zu fast allen Rennen begleitet hat, darf die Gesamtweltcupsiegerin von 2006/2007 ruhig noch weitermachen. “Das muss sie selber entscheiden, ich kann ihr das nicht abnehmen. Ich hoffe, dass sie noch eine Saison dranhängt. Ich fahre auch noch zwei Jahre mit ihr mit”, meinte er.

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Fourcade Biathlon-Weltcupsieger, Domratschewa vor Gesamtsieg http://www.salzburg24.at/fourcade-biathlon-weltcupsieger-domratschewa-vor-gesamtsieg/apa-1522828912 http://www.salzburg24.at/fourcade-biathlon-weltcupsieger-domratschewa-vor-gesamtsieg/apa-1522828912#comments Sat, 21 Mar 2015 15:07:00 +0000 http://4273044

Der 29-jährige Smith setzte sich in der Verfolgung nach einer Strafrunde mit 24 Sekunden Vorsprung auf den Deutschen Benedikt Doll durch. Dritter wurde der Russe Anton Schipulin, der ebenso wie Fourcade vier Strafrunden absolvieren musste. Fourcade ist vor dem Massenstart am Sonntag bei einem Vorsprung von 112 Punkten auf Schipulin auch theoretisch nicht mehr einzuholen. Er zog mit seinem Landsmann Raphael Poiree gleich, der aber nicht viermal in Serie der Beste der Saison gewesen war. Ein derartiger “Vierer-Pack” war auch dem sechsfachen Gesamtsieger Ole Einar Björndalen (NOR) nicht gelungen.

Julian Eberhard war nach Rang 22 im Sprint erneut bester Österreicher. Doch wie schon am Donnerstag schien für den 28-jährigen Salzburger viel mehr möglich als der 19. Platz. Liegend blieb Eberhard bei allen zehn Schüssen ohne Fehler, doch stehend betrug die Trefferquote nur 50 Prozent. Daniel Mesotitsch verbesserte sich immerhin von der 53. an die 24. Stelle (+2:23,3/1 Fehlschuss).

Bei den Damen sieht es für die vom Salzburger Trainer Alfred Eder betreute Weißrussin Domratschewa vor dem letzten Rennen gut aus. Sie siegte am Samstag vor den Deutschen Laura Dahlmeier und Franziska Preuss, Mäkäräinen wurde Vierte. Die dreifache Olympiasiegerin von Sotschi, die im Weltcup bisher zweimal Gesamt-Zweite war, hat nun beste Chancen, ihr großes verbliebenes Ziel zu erreichen. Einen Lapsus vermied Domratschewa in letzter Sekunde. Sie wollte beim zweiten Liegend-Schießen stehend anlegen, bemerkte aber den Irrtum gerade noch rechtzeitig. Vor sechs Jahren hatte sie im Weltcup bei diesem Fehler als Spitzenreiterin durchgezogen und zehn Strafminuten kassiert.

Lisa Theresa Hauser unterlief wie Domratschewa nur ein Fehlschuss, damit verbesserte sich die 21-jährige Tirolerin gegenüber dem Sprint von der 44. an die 25. Stelle (+3:22,2 Minuten). Katharina Innerhofer fiel hingegen nach sieben Strafrunden vom 24. auf den 49. Platz zurück (6:02,5).

In der Nationenwertung hat Österreich vor dem letzten Bewerb am Sonntag als Sechster weiter 5,5 Punkte Rückstand auf Tschechien. Nur die Top 5 dürfen 2015/16 das Maximalkontingent von sechs Athleten stellen.

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Slowenien gewann Teambewerb in Planica vor Österreich http://www.salzburg24.at/slowenien-gewann-teambewerb-in-planica-vor-oesterreich/apa-1522828832 http://www.salzburg24.at/slowenien-gewann-teambewerb-in-planica-vor-oesterreich/apa-1522828832#comments Sat, 21 Mar 2015 14:02:00 +0000 http://4273030

Die ÖSV-Mannschaft von Cheftrainer Heinz Kuttin hatte nach den ersten zwei Springern – Stefan Kraft (226,5 m) und Michael Hayböck (225,5) – geführt. Manuel Fettner (204) und Gregor Schlierenzauer (195,5) erreichten vor 30.000 Zuschauern aber nicht die Weiten ihrer Rivalen Kranjec (225) und Prevc (218,5). Der zweite Rang der Österreicher war aber gut abgesichert, Platz drei ging 21,1 Punkte dahinter an Team-Weltmeister Norwegen.

Wechselnd starker Aufwind zwang die Jury zu mehreren Unterbrechungen und Anlaufänderungen. So wurden etwa Hayböck, der Bester seiner Gruppe war, 35,3 Punkte als Kompensation für sehr guten Aufwind abgezogen. Im Verlauf ließ der Aufwind nach, die Jury verlängerte um zwei Luken, doch auch Schanzenrekordler und Vortagessieger Prevc (248,5 m) gelang mit 218,5 m keine Topweite mehr. Für die Tagesbestweite hatte der als erster Slowene springende Tepes mit 237,5 m gesorgt.

Kuttin war diesmal auch mit dem zweiten Rang sehr zufrieden. “Denn wir haben besser aufgehört als wir diese Saison begonnen haben”, erklärte der Kärntner. “Der zweite Platz geht in Ordnung.”

Im Nationencup wird Österreich zum zweiten Mal seit 2005 nicht als Gewinner abschließen. 2013 war die ÖSV-Mannschaft auf dem zweiten Rang gelandet, diesmal gibt es den dritten Platz hinter Deutschland und Norwegen. Die Einzelwertung wird am Sonntag zwischen dem Deutschen Severin Freund und dem 44 Punkte zurückliegenden Lokalmatador Prevc entschieden.

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Shiffrin gewann Meribel-Slalom – Maze Weltcup-Führende http://www.salzburg24.at/shiffrin-gewann-meribel-slalom---maze-weltcup-fuehrende/apa-1522827538 http://www.salzburg24.at/shiffrin-gewann-meribel-slalom---maze-weltcup-fuehrende/apa-1522827538#comments Sat, 21 Mar 2015 13:44:00 +0000 http://4272904

Weltcup-Titelverteidigerin Anna Fenninger blieb als 23. ohne Punkt. Die Slowenin hat damit vor dem abschließenden Riesentorlauf am Sonntag 18 Punkte Vorsprung auf die Salzburgerin.

Recht gering war Fenningers Erwartungshaltung offenbar schon vor dem Rennen: “Es war generell zwar ein leichter Slalom, aber die Dichte ist sehr eng, deshalb war es schwer, da Punkte zu holen. Mehr war nicht drin mit so wenig Slalom-Training. Ich kann mir nichts vorwerfen, ich habe es probiert. Morgen ist noch alles drinnen für mich”, erklärte die Doppel-Weltmeisterin, die am Vortag noch Riesentorlauf trainiert hatte. “Weil das Rennen morgen viel wichtiger ist”, betonte die 25-Jährige, die noch immer aus eigener Kraft die große Kristallkugel erfolgreich verteidigen kann.

Tina Maze sah sich nach dem Slalom nicht in der Favoritenrolle. “Es wird sicher sehr knapp morgen”, sagte die 31-jährige Slowenin, die mit ihrer Slalom-Leistung “sehr zufrieden” war, nachdem es für sie zuletzt in Marburg (Ausfall) und Aare (16.) “schlechte Ergebnisse” gegeben hatte. “Jetzt bin ich wieder gesund und kann so skifahren, wie ich es mir vorstelle”, betonte Maze. “Es wird sicher auch eine Nervensache morgen.”

Beste ÖSV-Dame im Slalom wurde Carmen Thalmann als Neunte unmittelbar vor ihren Teamkolleginnen Nicole Hosp und Kathrin Zettel. “Es ist schön beste Österreicherin zu sein, aber lieber wäre mir ein dritter Platz und nur drittbeste Österreicherin zu sein”, gestand Thalmann. “Ich konnte nicht ganz das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe, aber ich tue mir mit weichen Bedingungen etwas schwer, daran muss ich im Sommer arbeiten.”

Bernadette Schild zeigte mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang auf, blieb aber als 22. wie Fenninger ohne Weltcup-Punkt, da beim Saisonfinale nur die Top 15 Zähler erhalten. Auch ihre Salzburger Landsfrau Michaela Kirchgasser ging als 21. leer aus. Im Slalom-Weltcup wurde Zettel als Fünfte beste Österreicherin.

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Kein Cross-Podestplatz für ÖSV-Boarder beim Weltcupfinale http://www.salzburg24.at/kein-cross-podestplatz-fuer-oesv-boarder-beim-weltcupfinale/apa-1522831146 http://www.salzburg24.at/kein-cross-podestplatz-fuer-oesv-boarder-beim-weltcupfinale/apa-1522831146#comments Sat, 21 Mar 2015 13:28:00 +0000 http://4273184

Der zweite Österreicher Markus Schairer musste im Viertelfinale die Segel streichen. Ebenso erging es den ÖSV-Damen. Maria Ramberger und Susanne Moll scheiterten in der ersten Runde. Im selben Lauf angetreten belegten die ÖSV-Atheltinnen nur Platz drei und vier und schieden somit schon früh aus. In der Endabrechnung bedeutete dies den neunten Platz für Ramberger und Rang 15 für Moll. Der Sieg ging an die Juniorenweltmeisterin Charlotte Bankes aus Frankreich vor ihrer Landsfrau Nelly Moenne-Loccoz, die sich auch die Disziplinen-Wertung sicherte, und der US-Amerikanerin Lindsey Jacobellis.

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Hirscher im Meribel-Riesentorlauf Vierter – Kristoffersen siegte http://www.salzburg24.at/hirscher-im-meribel-riesentorlauf-vierter-kristoffersen-siegte/4273126 http://www.salzburg24.at/hirscher-im-meribel-riesentorlauf-vierter-kristoffersen-siegte/4273126#comments Sat, 21 Mar 2015 12:45:22 +0000 http://4273126 Vor dem abschließenden Slalom am Sonntag (Startzeiten: 9.00 und 11.30 Uhr) beträgt Hirschers Vorsprung auf den Norweger Kjetil Jansrud, der im Riesentorlauf Elfter wurde, 60 Punkte. Jansrud müsste damit im Slalom zumindest Zweiter werden, um den Titelverteidiger noch abzufangen. Hirscher war schon vor dem Rennen als Riesentorlauf-Weltcupsieger festgestanden.

Endergebnis

(APA)

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Shiffrin holte mit Meribel-Sieg Slalom-Weltcup – Maze Vierte http://www.salzburg24.at/shiffrin-holte-mit-meribel-sieg-slalom-weltcup-maze-vierte/4273058 http://www.salzburg24.at/shiffrin-holte-mit-meribel-sieg-slalom-weltcup-maze-vierte/4273058#comments Sat, 21 Mar 2015 11:21:38 +0000 http://4273058 Die Slowenin Tina Maze (+0,47 Sek.) wurde knapp hinter der Slowakin Veronika Velez Zuzulova (0,40) Vierte und übernahm damit die Führung im Gesamtweltcup, da Titelverteidigerin Anna Fenninger als 23. ohne Punkt blieb. Maze hat damit vor dem abschließenden Riesentorlauf am Sonntag 18 Punkte Vorsprung auf die Salzburgerin. Beste Österreicherin im Slalom wurde Carmen Thalmann als Neunte unmittelbar vor ihren ÖSV-Teamkolleginnen Nicole Hosp und Kathrin Zettel.

Ergebnis im Detail

(APA)

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Prevc siegte in Planica, Kraft Dritter vor Freund http://www.salzburg24.at/prevc-siegte-in-planica-kraft-dritter-vor-freund/apa-1522822250 http://www.salzburg24.at/prevc-siegte-in-planica-kraft-dritter-vor-freund/apa-1522822250#comments Fri, 20 Mar 2015 17:20:00 +0000 http://4272597

Der 22-jährige Prevc (248,5/233 m) segelte im ersten Durchgang bis auf drei Meter an den im Februar in Vikersund aufgestellten Weltrekord heran und stellte im zweiten bei stärkerem Rückenwind seinen sechsten Weltcupsieg sicher. Für diesen perfekten Flug wurde der 22-Jährige aus Kranj von allen fünf Punkterichtern mit der Höchstnote 20,0 bedacht. Das war zuvor erst wenigen Springern, u.a. Wolfgang Loitzl, Toni Innauer und Sven Hannawald, gelungen.

Freund (223/230,5) erwischte den ersten Flug nicht perfekt und verpasste nach fünf Siegen und einem zweiten Platz in den jüngsten sechs Konkurrenzen diesmal das Podest. Sollte Prevc am Sonntag erneut gewinnen, benötigt Freund zumindest den dritten Rang, um als erster Deutscher seit Martin Schmitt vor 15 Jahren die Kristallkugel zu erobern.

Stefan Kraft war vor dem Weltcup-Finale mit 175 Punkten Rückstand praktisch schon aus dem Rennen gewesen. Doch der Salzburger (240/238,5) genoss nach dem starken Training am Donnerstag auch den ersten Wettkampf und schaffte eine neue persönliche Bestmarke. “Da pumpt das Herz noch ein bisschen schneller, dafür fängt man mit dem Skispringen an”, erklärte der Tourneesieger nach seinem 240-m-Flug euphorisch. Er war nach dem Absprung enorm hoch gestiegen. “Ich habe mir gedacht, das ist der Moment, wo man Weltrekord fliegen kann. Unten ist mir dann etwas das Gas ausgegangen. Aber es sind noch nicht viele über 240 m geflogen”, meinte der Athlet des SC Bischofshofen.

Kraft freute sich auf die kommenden Bewerbe – am Samstag stand eine Teamkonkurrenz auf dem Programm. “Ich kann ohne Druck drauflos fliegen, ich fühle mich richtig wohl auf dieser Schanze”, betonte der Zweite des Skifliegens auf dem Kulm im Jänner.

Auch Hayböck bestätigte seine Trainingsergebnisse, just am Saisonende schloss der Bischofshofen-Sieger an seine Leistungen des ersten Drittels an. Im ersten Durchgang flog der Oberösterreicher sogar auf 242 m, musste wegen der versuchten Telemark-Landung aber mit den Händen in den Schnee greifen. Hayböck schaffte als Siebenter dennoch seine beste Skiflug-Platzierung und war begeistert: “Das war einfach ein Supergefühl, so ist Skifliegen ein Genuss.”

Gregor Schlierenzauer, der mit 243,5 Metern seit 2011 den ÖSV-Rekord hält, hatte im ersten Durchgang Windpech und verbesserte sich im Finale von der 24. an die 12. Stelle (203/221,5). Manuel Fettner schaffte mit 222,5 m persönliche Bestweite und sicherte sich dank des 14. Platzes auch die Teilnahme am Saison-Schlussbewerb der besten 30 am Sonntag.

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Matchball für Hirscher im Kampf um den Gesamtweltcup http://www.salzburg24.at/matchball-fuer-hirscher-im-kampf-um-den-gesamtweltcup/apa-1522814496 http://www.salzburg24.at/matchball-fuer-hirscher-im-kampf-um-den-gesamtweltcup/apa-1522814496#comments Fri, 20 Mar 2015 14:00:00 +0000 http://4272447

Im Slalom zum Saisonabschluss am Sonntag kämpft der 26-Jährige noch gegen den Deutschen Felix Neureuther um die kleine Kugel, es wäre seine dritte en suite in dieser Disziplin.

Mit dem hervorragenden vierten Platz im Super-G am Donnerstag hat Hirscher auf den zweitplatzierten Norweger Kjetil Jansrud nur 30 Punkte eingebüßt, er liegt nun noch mit 34 Zählern in der Gesamtwertung voran. Bleibt er am Ende vorne, würde er mit Landsmann Hermann Maier, Gustavo Thöni (ITA) und Pirmin Zurbriggen (SUI) gleichziehen, die ebenfalls insgesamt viermal gewonnen haben. Voran liegt mit fünf Trophäen der Luxemburger Marc Girardelli.

Hirscher in Riesentorlauf-Topform

“Wenn er jetzt seine Leistungen wie bei den letzten Rennen bringt, wird das der Gesamt-Weltcup. Und viermal hintereinander wäre eine Sensation”, sprach ÖSV-Alpindirektor Hans Pum den historischen Wert an. Hirscher hat sich vergangenes Wochenende als Zweiter in Kranjska Gora bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere die Riesentorlaufwertung gesichert. In allen sieben Weltcup-Saisonrennen stand er auf dem Podest, er feierte fünf Siege und errang jeweils einen zweiten und einen dritten Platz. Zudem holte er WM-Silber. Das bisher letzte Mal außerhalb der Top-Vier war er am 12. Jänner 2013 als 16. in Adelboden. Aufgrund seines Formhochs und Selbstvertrauens gibt es keinen Grund, dass diese Serie ausgerechnet am Samstag reißen sollte.

Jansrud hingegen hat seine besten Riesentorlaufzeiten schon hinter sich, der Olympia-Zweite von Vancouver 2010 kam in diesem Winter über Rang 14 als beste Ergebnis nicht hinaus. Bei einem Ausfall von Hirscher müsste Jansrud zumindest Siebenter werden, um die Führung im Gesamtweltcup zu übernehmen. Und dann steht am Sonntag immer noch der Slalom auf dem Programm, in dem Hirscher zu den Sieganwärtern zählt.

Super-G als “perfekte Vorbereitung”

“Der Super-G war eine perfekte Vorbereitung für den Riesentorlauf”, sagte Hirscher, der den ersten GS-Durchgang von seinem Coach Michael Pircher gesetzt bekommt, was sicherlich kein Nachteil sein wird. Mit den Kraftreserven sieht es ebenfalls noch gut aus. “Grundsätzlich glaube ich, dass ich nicht mehr oder weniger Verschleißerscheinungen habe als andere in ihren Jobs.” Jansrud zeigte sich ebenfalls für den Riesentorlauf gerüstet. “Ich werde attackieren und dann sehen wir, was passiert.” Sollte dies etwas Außergewöhnliches sein, dann wird er auch den Slalom bestreiten.

Spannung auch in der Slalomwertung

Während im Riesentorlauf das Kristall an Hirscher vergeben ist und sich der Franzose Alexis Pinturault und der entthronte US-Amerikaner Ted Ligety noch um Platz zwei matchen, lautet im Slalom das Duell um den Titel Neureuther gegen Hirscher. Der Deutsche hat 55 Zähler Vorsprung, es wäre seine erste Kristallkugel, und die Favoritenrolle bekommt er von dem ÖSV-Superstar zugeschoben: “Das wird noch spannend, aber Felix hat einen guten Vorsprung.”

In der vergangenen Saison setzte sich im spannenden Finish Hirscher durch. Er lag vor dem abschließenden Bewerb in der Disziplinwertung fünf Punkte hinter Neureuther, gewann dann aber beim Finale in Lenzerheide vor diesem und setzte sich mit 15 Punkten Vorsprung durch. Um Platz drei geht es heuer zwischen Henrik Kristoffersen (NOR), Alexander Choroschilow (RUS), Fritz Dopfer (GER), Stefano Gross (ITA) und Mattias Hargin (SWE) eng zu.

Ob es das letzte Weltcuprennen in der Karriere von Benjamin Raich und jenes von Reinfried Herbst sein wird, wird sich erst später weisen. Beide haben Entscheidungen über ihre Zukunft nicht vor Frühjahr/Sommer angekündigt.

Beginnzeiten Herren:
Samstag, Riesentorlauf, 10.00/12.30 Uhr
Sonntag, Slalom, 09.00/11.30 Uhr

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Österreich in Meribel-Teambewerb Dritter – Schweiz siegte http://www.salzburg24.at/oesterreich-in-meribel-teambewerb-dritter---schweiz-siegte/apa-1522816058 http://www.salzburg24.at/oesterreich-in-meribel-teambewerb-dritter---schweiz-siegte/apa-1522816058#comments Fri, 20 Mar 2015 11:40:00 +0000 http://4271962 Die Schweiz wiederholte ihren Sieg aus dem Vorjahr in Lenzerheide. Reto Schmidiger sorgte im Finale gegen Schweden im letzten Lauf für die Entscheidung.

Bei 2:2-Siegen hatten die von Sara Hector, Matthias Hargin und Anna Swenn-Larsson angeführten Schweden dank der Zeitregel den Aufstieg Österreichs ins große Finale verhindert. Im Rennen um Platz drei setzte sich Österreich, das mit den regierenden Team-Weltmeistern Brem, Nösig und Schörghofer antrat, klar mit 3:1 gegen Italien durch. Top-Läufer wie Marcel Hirscher und Michaela Kirchgasser, beide Garanten für Erfolge in Parallel-Slalomparcours, wurden geschont.

“Wir wussten, dass die Schweden gut sind, sie sind auch immer bei den Besten dabei. Deshalb war für uns klar, dass wir alles geben müssen. Es hat leider knapp nicht gereicht”, sagte die Kärntnerin Thalmann, die mit sich “ganz zufrieden” war. Als Einzige aus dem österreichischen Quartett hatte sie beide ihre Läufe gewonnen. “Es ist schon ein bisserl eine Anspannung da, weil man ja gewinnen will. Aber sonst macht das schon viel Spaß.”

Brem patzte am Tag der allerdings wegen der leichten Bewölkung in Hochsavoyen nicht wirklich bemerkbaren partiellen Sonnenfinsternis zum Auftakt und meinte: “Ich habe einen Fehler gemacht, leider.” Schörghofer stand tröstend zur Seite: “Man sieht, wie schnell es bei so einem Teambewerb geht. Es ist nicht immer gesagt, dass Österreich gewinnt. Die anderen können auch Skifahren. Zum Glück haben wir bei der WM gewonnen.” (APA)

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Kampf um Gesamtweltcup bei den Damen spitzt sich zu http://www.salzburg24.at/kampf-um-gesamtweltcup-bei-den-damen-spitzt-sich-zu/apa-1522815024 http://www.salzburg24.at/kampf-um-gesamtweltcup-bei-den-damen-spitzt-sich-zu/apa-1522815024#comments Fri, 20 Mar 2015 10:10:00 +0000 http://4271912

Im Riesentorlauf fährt die Weltmeisterin in dieser Saison wie auf Schienen. Maze mit den Rängen vier in Abfahrt und drei im Super-G sowie Fenninger mit acht und zwei zum Auftakt der Meribel-Rennen machen es weiterhin hochspannend, es läuft auf eine der knappsten Entscheidungen im Gesamtweltcup hinaus. Seit der Saison 1991/92 wurde der Damen-Weltcup dreimal mit 3 Punkten Vorsprung entschieden. 2005 als Anja Pärson (SWE) vor Janica Kostelic (CRO) gewann und 2011, als sich Maria Höfl-Riesch (GER) vor Lindsey Vonn (USA) durchsetzte. Zwei Rennen vor Schluss der Saison 2014/2015 hat Fenninger 32 Zähler Vorsprung auf Maze. Bei einer erfolgreichen Titelverteidigung wäre sie erste die dritte Österreicherin nach Annemarie Moser-Pröll (6) und Petra Kronberger (3), die mehr als einmal den Gesamtweltcup gewinnt.

Auch wenn Fenninger im Kampf um die Abfahrts- und die Super-G-Kugel jeweils gegen Vonn das Nachsehen hatte, so geht sie mit der Selbstsicherheit von drei Saisonsiegen und einem zweiten Platz in die Riesentorlauf-Entscheidung. Sie hat vor dem Showdown 86 Zähler Vorsprung auf ihre Teamkollegin Eva-Maria Brem, womit die erfolgreiche Titelverteidigung nur noch Formsache scheint. Die drittplatzierte Shiffrin könnte noch auf Rang zwei, aber nicht mehr auf eins vorstoßen. Das heißt, diese Kugel ist dem ÖSV sicher.

Shiffrin Favoritin für Slalom-Kugel

Im Slalom steht Olympiasiegerin und Weltmeisterin Shiffrin vor dem Gewinn der dritten Slalomkugel in Folge, sie hat vier der acht Weltcup-Saisonrennen gewonnen, darunter nach schwachem Start vier der vergangenen fünf. Sie hat 579 Punkte auf dem Konto, 90 mehr als ihre erste Verfolgerin Frida Hansdotter aus Schweden. Die Niederösterreicherin Kathrin Zettel könnte Maze Platz drei noch streitig machen. Maze hat nach dem Sieg zum Auftakt in Levi noch insgesamt zwei zweite Plätze eingefahren, zuletzt aber schwächelte sie mit einem Ausfall in Maribor und Rang 16 in Aare.

Fenninger entschloss sich zu einem Antreten im Slalom, den bisher letzten Spezialslalom hat sie am 20. Dezember 2011 in Flachau absolviert, sie wurde 26. In der Kombination war sie auch danach noch öfters am Start, zuletzt in Bansko erzielte sie auf dem Weg zum Rennsieg sogar die achtbeste Slalomzeit, nur 6/100 Sekunden hinter Maze.

Fenninger hofft auf Slalom-Punkte

“Tina ist im Slalom eine Siegfahrerin, ich bin es nicht. Ich muss hoffen, dass ich irgendwie Punkte machen. Wenn nicht, dann liegt es nicht in meiner Hand”, sagte Fenninger, die zumindest 15. werden muss, weil nur die Top 15 beim Finale Punkte bekommen.

“Im Slalom hängt es auch von den anderen ab, was die machen. Letztes Jahr sind nur 15 durchgekommen, dann macht man Punkte. Das ist wieder genauso möglich”, sagte ÖSV-Damen-Rennsportleiter Jürgen Kriechbaum. “Der Hang ist sicher ein bisserl anspruchsvoller als jener in Bansko, wo Anna so gut gefahren ist. Aber Punkte traue ich ihr allemal zu. Bei der Form, die sie momentan hat. Und auch der mentalen Stärke, das ist schon drinnen.”

Er glaubt aber nicht, dass im Kampf um den Gesamtweltcup “unterm Strich der Slalom entscheiden” werde. “Aber das ist natürlich alles reine Spekulation. Schauen wir, wie es dem Knie geht. Es ist ganz wichtig, dass sie am Sonntag fit ist. Da sind ganz viele Punkte drinnen.” Das am Dienstag beim Einfahren für das Abfahrtstraining beleidigte Knie macht Fenninger laut ihren Angaben keine Probleme. “Ich weiß, dass ich im Riesentorlauf gewinnen kann, aber Tina hat ein Rennen mehr, wo sie gewinnen kann.”

Das Wochenende könnte die Weltcup-Abschiedsrennen von Kathrin Zettel und Nicole Hosp bringen, beide haben aber noch keine Entscheidung über ihre Zukunft getroffen.

Beginnzeiten Damen:
Samstag: Slalom, 9.00/11.30 Uhr,
Sonntag, Riesentorlauf, 10.00/12.30 Uhr

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Weltmeister-Quartett im Weltcup-Teambewerb am Start http://www.salzburg24.at/weltmeister-quartett-im-weltcup-teambewerb-am-start/apa-1522804372 http://www.salzburg24.at/weltmeister-quartett-im-weltcup-teambewerb-am-start/apa-1522804372#comments Thu, 19 Mar 2015 19:07:00 +0000 http://4271098

Neben Österreich gehen Italien, Schweiz, Frankreich (u.a. Tessa Worley), Schweden (Andre Myhrer), Deutschland (Fritz Dopfer) und Slowenien an den Start.

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