Salzburg24.at » Formel1 http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Sat, 25 Apr 2015 08:39:14 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Ricciardo machte in Wien Lust auf Österreich-GP http://www.salzburg24.at/ricciardo-machte-in-wien-lust-auf-oesterreich-gp/apa-1523205960 http://www.salzburg24.at/ricciardo-machte-in-wien-lust-auf-oesterreich-gp/apa-1523205960#comments Wed, 22 Apr 2015 14:56:00 +0000 http://4306509

Der australische Einser-Pilot von Red Bull Racing ließ am Nachmittag seinem Formel-1-Boliden zwischen Rathaus und Burgtheater zwei Mal freien Lauf, fing das Weltmeister-Auto von 2012 aber immer wieder geschickt ein und ließ den Gummi bei seinen “Burnouts” ordentlich rauchen. Gleiches tat Pierre Gasley mit einem NASCAR-Auto sowie der mehrfache Motorrad-Stunt-Weltmeister Chris Pfeiffer mit einem Motorrad.

Zwischen den umjubelten Auftritten hatten die Zuschauer die Möglichkeit, mit den ehemaligen Formel-1-Helden Niki Lauda, Gerhard Berger sowie Red Bulls Motorsport-Berater Dr. Helmut Co. persönlich zu plaudern. Ricciardo stellte sich mit unterschriebener, feuerfester Renn-Unterwäsche als Geschenk bei Bürgermeister Häupl (“Das ist wohl eher was für meine Enkel”) ein.

Marko hatte zuvor bei einer internationalen Pressekonferenz mit 140 Journalisten die Siegertrophäe 2015, eine aus steirischem Zirbenholz und Eisen gebildete Abbildung der Rennstrecke, präsentiert. Der gebürtige Wiener Lauda stellte sich mit einer riesigen Torte ein, die ebenfalls die Rennstrecke in der Steiermark sowie Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz gemeinsam auf einer Gartenbank sitzend darstellte.

“Sensationell. Das macht richtig Lust auf’s Rennen”, gab sich auch Berger aufgrund des Spektakels vor dem Rathaus begeistert. Dass Wien kurzfristig zu einer Formel-1-Strecke umfunktioniert worden war, animierte Lauda prompt, wieder einmal für ein Formel-1-Rennen in Wien zu plädieren. “Ich verstehe nicht, wie man so etwas verhindern kann”, appellierte der dreifache Weltmeister. Häupl meinte: “Ja, es ist laut, aber was soll’s.”

Auch Ricciardo würde einen Ringstraßen-Grand-Prix begrüßen. “Ich bin immer offen für Neues. Und hier ist die Kulisse einfach fantastisch”, zeigte sich der Westaustralier bei seinem zweiten Wien-Besuch von der historischen Kulisse begeistert

Die Formel 1 fährt bis auf Weiteres auf dem Red Bull Ring in Spielberg und wenn die zweite Auflage der Neuzeit ähnlich verläuft wie das Comeback im Vorjahr, ist ihr neuerlich ein Erfolg garantiert. Wiederholt wird auch die Legenden-Parade mit ehemaligen Stars und Boliden, bei dem Lauda heuer einen McLaren MP4 pilotieren, wird. Berger witzelte: “Ich habe sofort Alain Prost angerufen und ihm gesagt, dass der Niki schon eifrig trainiert. Das Duell Prost gegen Lauda lebt also wieder auf.”

So stark Red Bull als Veranstalter agiert, ein Heimsieg des vierfachen Weltmeisterteams aus Österreich wird sich wegen der anhaltenden Schwäche des Motorenpartners Renault wohl auch 2015 nicht ausgehen. “Das wäre wirklich eine massive Wende. Ich hoffe, wir sind bald wieder konkurrenzfähig”, meinte Ricciardo.

Laut Marko wird das aber nicht so schnell passieren. “Wir haben alles getan, um punkto Chassis wieder bei den Besten zu sein. Aber frühestens gegen Jahresende wird man alle Probleme im Griff und wir die entsprechende Zusatzleistung haben”, macht sich der Grazer keine großen Sieg-Hoffnungen für das Rennen im Juni.

Da soll vielmehr die perfekte Organisation wie im Vorjahr, als 95.000 Zuschauer alleine am Rennsonntag kamen, für eine tolle Veranstaltung sorgen. “Es war ein bisschen wie bei einem Festival”, erinnerte sich Ricciardo und Lauda lobte: “Man hätte nicht besser starten können. Ich freue mich schon wieder.”

Unkenrufen, wonach 2015 bei der zweiten Auflage weniger Zuschauer kommen würden, glaubt Lauda nicht. “Die Begeisterung ist groß, weil die Leute kein einziges Haar in der Suppe fanden. Außerdem gibt es heuer keinen Deutschland-Grand-Prix.”

Berger unterstrich die Bedeutung der Rückkehr der Formel 1 nach Österreich. “Wenn man sieht, wie sich Asien und andere Länder anstrengen, um ein Rennen zu kriegen, hätte ich nicht geglaubt, dass wir den Grand Prix zurückbekommen. Jetzt kommt dank Red Bull ein kleines Land wie Österreich in den Genuss. Ich hoffe, wir können das pflegen und mit der Begeisterung noch lange zu einem Erfolg machen.” Markos Wunsch lautete: “Es sollen wieder drei Tage Begeisterung, Fröhlichkeit und gute Laune herrschen.”

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Zwischenstand im F1-Tippspiel http://www.salzburg24.at/zwischenstand-im-f1-tippspiel/4303372 http://www.salzburg24.at/zwischenstand-im-f1-tippspiel/4303372#comments Mon, 20 Apr 2015 09:32:02 +0000 http://4303372 Nach den ersten vier Rennen der Saison hat “vstunnelspinne” gerade einmal zwei Punkte Vorsprung auf “realjfk” und drei auf “klanord”. Die ersten zehn User im F1-Tippspiel trennen nur 13 Punkte, und die Saison ist noch lang.  Die nächste Chance volle Punkte abzuräumen, und vielleicht nächstes Jahr bei der F1 in Monza dabei zu sein, gibt es in drei Wochen. Vom 8. bis 10. Mai startet die Formel 1 in Barcelona erstmals 2015 auf europäischem Boden.

Tippspiel2004-650

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(Red.)

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Hamilton triumphierte in Bahrain vor Räikkönen und Rosberg http://www.salzburg24.at/hamilton-triumphierte-in-bahrain-vor-raeikkoenen-und-rosberg/apa-1523166838 http://www.salzburg24.at/hamilton-triumphierte-in-bahrain-vor-raeikkoenen-und-rosberg/apa-1523166838#comments Sun, 19 Apr 2015 18:12:00 +0000 http://4302874

“Ich möchte wie immer meinem Team danken. Sie haben mir ein tolles Auto hingestellt, denn Ferrari war heute sehr stark. Aber wir haben gezeigt, dass Mercedes noch immer am besten ist”, lautete der erste Kommentar von Hamilton bei der Siegerehrung nach seinem 36. Grand-Prix-Triumph. Der Brite hält nun bei 93 Punkten, dahinter folgen die beiden Deutschen Rosberg (66) und Sebastian Vettel (Ferrari/65), der in Bahrain nach einem fehlerhaften Rennen nur Fünfter wurde, auf den Rängen zwei und drei.

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo landete auf Rang sechs und egalisierte damit seine bisher beste Saisonplatzierung vom Auftaktrennen in Melbourne. Allerdings explodierte im Boliden des Australiers genau bei der Zieldurchfahrt der Renault-Motor. In der WM hat Ricciardo als Siebenter bereits 74 Zähler Rückstand auf Hamilton, der ein perfektes Rennen in Bahrain ablieferte.

Im Gegensatz dazu hatte Rosberg hart zu kämpfen, musste auch aufgrund eines verpatzten Starts gleich insgesamt viermal die Ferrari-Konkurrenz überholen. In der vorletzten Runde verabschiedete sich dann beim Vizeweltmeister wegen Überhitzung die elektronische Bremse, weshalb Räikkönen an Rosberg vorbeiziehen konnte.

Der finnische Ferrari-Pilot, der im Finish als einziger Top-Pilot auf Soft-Reifen und deshalb klar am schnellsten unterwegs gewesen war, hatte am Ende 3,380 Sekunden Rückstand auf Hamilton. “Man ist niemals glücklich, wenn man auf dem zweiten Platz landet”, meinte Räikkönen deshalb. “Nach dem schwierigen Start in die Saison bin ich aber auch froh über dieses Ergebnis. Ich bin zufrieden damit, wie das Team arbeitet. Das Rennen heute war wieder ein großer Schritt nach vorne, die Richtung stimmt”, betonte der “Iceman”.

Rosberg ärgerte sich dagegen über den Bremsdefekt. “Das Überholen hat Spaß gemacht. Mir hat es vor allem gefallen, die roten Autos (von Ferrari, Anm.) zu überholen. Dummerweise habe ich meine Bremsen am Schluss verloren, deshalb ist dieser Platz enttäuschend”, erklärte der 30-Jährige, dass er das “Auto gerade so nach Hause gebracht” hatte.

Mercedes-Team-Aufsichtsratsvorsitzender Niki Lauda lobte seine beiden Piloten: “Nico hat heute ein Feuerwerk abgeschossen, er ist ein perfektes Rennen gefahren – und Lewis sowieso, er ist von Anfang bis zum Schluss super gefahren.” Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene freute sich zwar über die “großartige Leistung” von Räikkönen, trauerte aber auch einer vergebenen Chance nach. “Wir wollten heute eigentlich zwei unserer Fahrer auf dem Podium sehen”, gestand der 58-jährige Italiener.

Doch der neben Pole-Mann Hamilton von Position zwei ins Rennen gestartete Vettel leistete sich dafür zu viele Schnitzer. So geriet der Deutsche bei einer Attacke von Rosberg neben die Strecke und ruinierte sich dabei seinen Frontflügel. Dadurch musste er einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen und fiel vom dritten hinter Williams-Pilot Valtteri Bottas auf den fünften Platz zurück.

“Ich bin mit meinem Rennen nicht zufrieden, hätte besser fahren können”, sparte Vettel nicht mit Selbstkritik. “Menschen machen eben Fehler”, meinte Arrivabene, der hofft, dass sein Team weiter so einen tollen Job macht wie bisher, um Mercedes weiter unter Druck zu setzen. “Denn wir sind noch immer nicht in der Position, um ihnen Angst einzujagen.”

Toro Rosso musste aufgrund technischer Defekte einen Doppel-Ausfall und damit den Rückfall auf Platz sieben in der Konstrukteurs-WM hinnehmen. Dafür holte neben Ricciardo auch der Russe Daniil Kwjat im zweiten Red-Bull-Boliden als Neunter WM-Zähler. Insgesamt zehn Punkte bedeuteten die bisher beste Saisonausbeute für den ehemaligen Serien-Weltmeister-Rennstall, der bei den Herstellerwertung auf Platz vier vorstieß.

Teilweise bergauf ging es auch für McLaren-Honda. Der spanische Ex-Weltmeister Fernando Alonso kam als Elfter erstmals einem WM-Punkt nahe. Sein englischer Teamkollege Jenson Button hatte jedoch auf einen Bahrain-Start wegen eines Defekts am Hybridsystem verzichten müssen.

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Hamilton startet auch in Bahrain aus der Pole Position http://www.salzburg24.at/hamilton-startet-auch-in-bahrain-aus-der-pole-position/apa-1523153358 http://www.salzburg24.at/hamilton-startet-auch-in-bahrain-aus-der-pole-position/apa-1523153358#comments Sat, 18 Apr 2015 17:21:00 +0000 http://4302008

Hamiltons erster WM-Verfolger Sebastian Vettel lauert auf Rang zwei. Sein Mercedes-Stallrivale Nico Rosberg musste sich hinter seinem deutschen Landsmann im Ferrari mit Startplatz drei zufriedengeben. 0,558 Sekunden fehlten Rosberg am Ende auf Hamilton, der in allen drei Quali-Phasen Bestzeit erzielte und die 42. Pole Position seiner Karriere einfuhr – die erste in Bahrain.

“Fühle mich großartig”

“Ich fühle mich großartig, die Runden waren ziemlich gut”, erklärte Hamilton. Der 30-jährige Engländer stellt sich aber auf ein hartes Rennen ein. Schon Ende März in Malaysia hatte ihn Vettel bezwungen. “Ferrari wird schwer zu schlagen sein, ihr Rennspeed ist beeindruckend”, sagte Hamilton. “Die Pole Position hilft mir aber. Wir werden alles versuchen, um da vorne zu bleiben.”

Die Pole-Serie für Mercedes ging zwar weiter, die Chance auf eine gänzlich silberne erste Startreihe ließ Rosberg aber aus. Der 29-Jährige, der Hamilton zuletzt nach dessen Sieg in China für seine Fahrweise kritisiert hatte, war bereits zu sehr auf das Rennen fokussiert, setzte daher nicht auf die richtige Reifenstrategie. Rosberg: “Ich habe Sebastian ein bisschen unterschätzt.”

Dieser sprengte das Mercedes-Duo mit einer starken Runde. “Wir sind sehr glücklich mit Platz zwei”, versicherte Vettel. “Mit einem guten Start ist im Rennen einiges möglich. Wir sind näher an Mercedes dran.” Sein Teamkollege Kimi Räikkönen wurde Vierter. In der WM-Wertung liegt Vettel als erster Verfolger 13 Punkte hinter Hamilton.

Hoffen auf Duell auf Augenhöhe

“Viele Fehler darf man nicht machen, weil Ferrari unglaublich aufgeholt hat”, erkannte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Die Roten seien auch im Training in den Longruns etwas schneller gewesen. “Ich hoffe, dass wir da die richtigen Schritte gesetzt haben”, sagte der Österreicher. “Ich hoffe, das Duell ist eines auf Augenhöhe.”

Vier Pole Positions in Serie zum Saisonstart sind zuletzt Vettel in seinem überragenden Jahr 2011 für Red Bull gelungen. Auch die Bullen präsentierten sich in Bahrain im Longrun verbessert. Im Qualifying holten sie durch Daniel Ricciardo hinter den beiden Williams-Piloten Valtteri Bottas und Felipe Massa Rang sieben. Teamkollege Daniil Kwjat dagegen schied als 17. bereits in der ersten Quali-Phase aus.

Die Toro-Rosso-Youngsters Carlos Sainz Jr. und Max Verstappen starten von den Plätzen 10 und 15. Zumindest ein kleines Erfolgserlebnis gab es für McLaren mit dem neuen Motorenpartner Honda. Ex-Weltmeister Fernando Alonso überstand erstmals in dieser Saison die erste Quali-Phase und belegte Rang 14. Stallgefährte Jenson Button blieb schon in der Anfangsphase mit Defekt liegen und muss vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen.

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Rosberg mit Freitags-Bestzeit in Bahrain vor Hamilton http://www.salzburg24.at/rosberg-mit-freitags-bestzeit-in-bahrain-vor-hamilton/apa-1523146050 http://www.salzburg24.at/rosberg-mit-freitags-bestzeit-in-bahrain-vor-hamilton/apa-1523146050#comments Fri, 17 Apr 2015 17:42:00 +0000 http://4301461

Hinter dem Silberpfeil-Duo folgten aber bereits die Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen (FIN/+0,527 Sek.) und Sebastian Vettel (GER/0,630) auf den Rängen drei und vier. Und vor allem aufgrund der im Hinblick auf das Nachtrennen am Sonntagabend (Start 17.00 MESZ/live ORF eins) wichtigeren Longrun-Zeiten dürften die “Roten” aus Maranello zu einer ernsthaften Gefahr für die “Sternenflotte” werden. “Das Tempo der Ferraris ist sehr besorgniserregend”, betonte deshalb Rosberg. “Im Qualifying sind wir viel schneller, aber im Renntrimm sind sie sehr schnell.”

Vettel, der in der WM 13 Punkte hinter Hamilton Zweiter ist, hatte zudem bei seiner schnellsten Runde in der letzten Kurve einen Ausritt verzeichnet und dadurch laut Ferrari-Box rund eine halbe Sekunde liegen gelassen, wäre also ohne diesen Zwischenfall im Bereich von Hamilton gelegen. Zudem demolierte sich der Deutsche im Finish der zweiten Session auch noch den Frontflügel bei einer Kollision mit dem mexikanischen Force-India-Piloten Sergio Perez.

Auslöser für diesen Crash war offensichtlich ein durch ein nicht korrekt montiertes Rad ausgelöster Bremsdefekt. “Urplötzlich hat es einen Schlag getan und nicht mehr so gebremst, wie es hätte sollen”, sagte Vettel, dem deshalb noch eine Strafe drohen könnte. Die Rennkommissare untersuchten aber nicht nur diesen Zwischenfall, sondern auch Ausweichmanöver von Hamilton und Räikkönen in der Boxenausfahrt.

Der australische Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo (0,802) blieb von solchen Momenten verschont und wurde hinter dem Finnen Valtteri Bottas (Williams/0,633) Sechster. Auch bei McLaren schien es bergauf zu gehen, zumindest für Fernando Alonso. Der Spanier wurde mit 1,544 Sekunden Rückstand auf Rosberg Zwölfter. Sein Teamkollege Jenson Button hatte dagegen Pech. Nachdem die erste Session wegen eines Defekts für ihn bereits nach nicht einmal vier Minuten vorbei gewesen war, schlug auch am Abend der Technikteufel zu. Der Engländer (+4,562) kam deshalb nicht über Rang 19 hinaus.

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Ferrari-Duo gab in Bahrain Tempo vor – Räikkönen vor Vettel http://www.salzburg24.at/ferrari-duo-gab-in-bahrain-tempo-vor---raeikkoenen-vor-vettel/apa-1523143014 http://www.salzburg24.at/ferrari-duo-gab-in-bahrain-tempo-vor---raeikkoenen-vor-vettel/apa-1523143014#comments Fri, 17 Apr 2015 12:58:00 +0000 http://4301195

Dritter wurde bei großer Hitze Räikkönens finnischer Landsmann Valtteri Bottas im Williams. Zurückgehalten haben sich auf dem 5,412 Kilometer langen Kurs in der Wüste von Sakhir zunächst die beiden Mercedes-Rivalen. Titelverteidiger Lewis Hamilton kam auf den 16. Platz. Sein Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg landete einen Rang davor. Weil das Rennen am Sonntag vier Stunden später (17.00 Uhr MESZ/ORF eins, RTL und Sky) bei anderen Temperatur- und vor allem Asphalt-Bedingungen startet, hat dieses erste Freie Training allerdings wenig Aussagekraft.

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F1-Duell der “Silberfeinde” geht in der Wüste weiter http://www.salzburg24.at/f1-duell-der-silberfeinde-geht-in-der-wueste-weiter/apa-1523114850 http://www.salzburg24.at/f1-duell-der-silberfeinde-geht-in-der-wueste-weiter/apa-1523114850#comments Wed, 15 Apr 2015 13:06:00 +0000 http://4298757

Die Phase der neun verblieben WM-Läufe der Motorsport-Königsklasse in Europa beginnt am 10. Mai in Barcelona und Rosberg hat nur noch beim kommendem Duell in der Wüste die Chance, erstmals in dieser Saison Flagge zu zeigen. In Australien, Malaysia und zuletzt China war Hamilton mit dem Selbstbewusstsein des regierenden Weltmeisters der dominierende Silberpfeil-Fahrer gewesen.

Hamilton und Rosberg kommen deshalb ein Jahr nach ihrem denkwürdigen Duell in Sakhir als “Silberfeinde” zum neuerlichen Duell in der Wüste. Der Deutsche stand zwar in allen drei Rennen auf dem Podest, einen Sieg hat er aber noch nicht geschafft. Mit 68 Punkten führt der zweifache Saisonsieger Hamilton deshalb in der WM vor Sepang-Triumphator Sebastian Vettel (55), während der bei 51 Zählern haltende Rosberg nur Dritter ist.

Rosberg zeigt zudem offenbar bereits “Wirkung”. Denn vergangenen Sonntag beklagte er sich beim problemlosen Mercedes-Doppelsieg in Shanghai sehr über ein angebliches “Störmanövers” Hamiltons. Rosbergs Vorwurf lautete, dass die absichtlich “langsame” Fahrweise Hamiltons seine Vorderreifen ruiniert habe. Das verbale Hickhack ging danach auch in sozialen Medien weiter, für Bahrain hat sich der 29-jährige Rosberg vorgenommen: “Ich kann und will es in wenigen Tagen umdrehen und Lewis schlagen.”

Doch außer aufmunternden Worten hatte der Deutsche bisher gegen Hamilton nicht viel zu bieten gehabt. Vor allem nicht im Qualifying und das könnte angesichts der anhaltenden Mercedes-Überlegenheit entscheidend sein. Im Vorjahr hatte Rosberg (11) deutlich mehr Pole-Positionen geholt als Hamilton (7) und war dennoch nur Vizeweltmeister geworden. Der Brite ist 2015 in allen drei Rennen vom besten Startplatz weg gefahren und hat teamintern danach nichts mehr anbrennen lassen.

Mit Rosbergs jüngster Kritik kann auch Gerhard Berger nicht viel anfangen. “Wenn einer denkt, der Vordermann ist zu langsam, muss er ihn eben überholen”, sagte der ehemalige Formel-1-Pilot in “Sport Bild” und ist überzeugt: “Rosberg wirkt so verzweifelt wie Sebastian Vettel nach seinem miesen Saisonstart im letzten Jahr. Sehr verbissen, unzufrieden mit sich und der Welt. Er sucht nach Antworten, warum Hamilton besser ist, findet aber keine.”

Der Österreicher empfiehlt Rosberg deshalb, etwas gegen diese Abwärtsspirale zu tun. Am besten gleich bei der elften Auflage des seit 2004 stattfindenden (2011 wurde abgesagt) und reifenfressenden Grand Prix von Bahrain in Sakhir, der auch 2015 wieder als “Nachtrennen” (17.00 Uhr MESZ, live ORF 1, RTL und Sky) unter Flutlicht über die Bühne geht.

Die späte Startzeit könnte ein Mercedes-Vorteil gegenüber den reifenschonenden Ferraris von Vettel (“Wir haben bisher alle Erwartungen übertroffen”) und Kimi Räikkönen sein, weil die Temperaturen am Abend selbst in der Wüste nicht mehr ganz so hoch sind.

Auf den überlangen Geraden des über 57 Runden führenden Rennens auf dem Bahrain International Circuit (BIC) sollten die Mercedes hingegen unschlagbar und die ebenfalls mit Mercedes-Motoren fahrenden Williams wieder bei der Musik sein. Das Duell Hamilton gegen Rosberg wird schon im Training beginnen, denn die beste Startposition ist im Kampf zwischen den beiden Silberpfeil-Fahrern vorentscheidend.

Das weiß auch Rosberg. “Wenn ich von ganz vorne starte, kann Lewis fahren wie er will”, sagte der Vizeweltmeister. Im Rennen erhofft man sich Action wie im Vorjahr. Da hatten die beiden Mercedes-Fahrer mit beinharten Duellen an der Grenze der Selbstzerstörung für das beste interne Duell der Saison gesorgt. Der Sieger hieß freilich Hamilton, obwohl Rosberg aus der Pole gestartet war.

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Sexismus oder F1-Show? Hamilton verpasst Hostess Champagner-Dusche http://www.salzburg24.at/sexismus-oder-f1-show-hamilton-verpasst-hostess-champagner-dusche/4297573 http://www.salzburg24.at/sexismus-oder-f1-show-hamilton-verpasst-hostess-champagner-dusche/4297573#comments Tue, 14 Apr 2015 14:35:44 +0000 http://4297573 Der 30-jährige Weltmeister feiert seinen zweiten Saisonsieg ausgiebig, und spritzt der Hostess neben dem Podium den Champagner aus der Magnum-Flasche direkt ins Gesicht. Die junge Chinesin wirkt auf den Bildern nicht gerade erfreut. Sie scheint nicht zu wissen ob sie die Flucht ergreifen darf.

Lewis Hamilton nimmt gerne die F1-Hostessen ins Visier. AP ©

In Großbritannien löst der Formel-1-Star damit eine Sexismus-Debatte aus. “Egoistisch und respektlos” nennt Roz Hardie, Chefin von “Object” einer Organisation gegen Sexismus. Hamilton besrühedie junge Frau nicht, sondern ziele direkt und mit Absicht in ihr Gesicht. Deutlich weniger zurüchkhaltend fällt die Kritik auf Twitter aus: “Ignoranter Clown” und “Schande fürs Königreich” sind die nur die Spitze des Eisberges.

Natürlich gibt es genügend Fans des Weltmeisters die die Aktion weit weniger schlimm finden. Bild.de zitiert aus Twitter:”Bleibt mal ruhig. Es gibt schlimmere Dinge, als auf der Arbeit eine Sektdusche ins Gesicht zu bekommen.”

(Red.)

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Hamilton konterte Rosberg-Kritik: Kein Überholversuch http://www.salzburg24.at/hamilton-konterte-rosberg-kritik-kein-ueberholversuch/apa-1523096268 http://www.salzburg24.at/hamilton-konterte-rosberg-kritik-kein-ueberholversuch/apa-1523096268#comments Tue, 14 Apr 2015 08:45:00 +0000 http://4297063

Rosberg hatte sich am Sonntag nach dem Grand Prix von China darüber beschwert, dass der spätere Sieger Hamilton Mitte des Rennens absichtlich langsamer gefahren sei, um der Rennstrategie seines Verfolgers im zweiten Silberpfeil zu schaden. Dieser sah sich in weiterer Folge vom drittplatzierten Ferrari-Piloten Sebastian Vettel unter Druck gesetzt. Hamilton attackierte er aber nicht.

“Das ist der Unterschied zwischen uns”

“Nico hat es gar nicht versucht. Wenn ich Zweiter gewesen wäre und diese Geschwindigkeit gehabt hätte, hätte ich Gas gegeben, um so nah ranzukommen wie möglich und überholen zu können. So geht Rennfahren”, erklärte Hamilton der britischen Presse. Seine Mercedes-Crew habe daraufhin erwidert: “Vielleicht war er einfach zufrieden mit Platz zwei. Ich sagte, das ist eben der Unterschied zwischen uns”, berichtete Hamilton.

Rosberg fährt derzeit hinterher

Der Titelverteidiger hatte mit dem Sieg in China, seinem zweiten im dritten Saisonrennen, den Vorsprung in der Gesamtwertung ausgebaut. Rosberg ist in allen drei bisherigen WM-Läufen hinter seinem Stallrivalen ins Ziel gekommen. Bei bereits 17 Punkten Rückstand auf den WM-Leader droht der Deutsche, bei Mercedes dauerhaft in die Rolle der Nummer zwei gedrängt zu werden.

Rosberg bleibt ruhig und setzt auf Qualifying

Damit will sich Rosberg aber nicht abfinden. “Die Saison ist lang, ich muss einfach meine deutschen Tugenden einsetzen”, schrieb Rosberg in seiner Kolumne in der “Bild”-Zeitung. Der 29-Jährige kündigte an, künftig schon im Qualifying vor seinem Rivalen landen zu wollen. “Wenn ich von ganz vorne starte, kann Lewis fahren, wie er möchte – dann ist mir das total egal.”

Den erneut ausgebrochenen, offenen Konflikt mit Hamilton will Rosberg bis zum nächsten Grand Prix am Wochenende in Bahrain hinter sich lassen. “Unser Verhältnis wird sich dadurch nicht groß ändern”, versicherte Rosberg. Ein klärendes Vier-Augen-Gespräch mit seinem einstigen Jugendfreund Hamilton will er nicht führen. “Ich sehe keinen Grund, noch mal mit ihm allein drüber zu reden.”

(APA)

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Mercedes schlug zurück – Souveräner Hamilton-Sieg in China http://www.salzburg24.at/mercedes-schlug-zurueck---souveraener-hamilton-sieg-in-china/apa-1523074020 http://www.salzburg24.at/mercedes-schlug-zurueck---souveraener-hamilton-sieg-in-china/apa-1523074020#comments Sun, 12 Apr 2015 08:49:00 +0000 http://4295057

Hamilton baute den Vorsprung auf seinen ersten WM-Verfolger Vettel mit seinem zweiten Saisonsieg auf 13 Punkte aus – und das in souveräner Manier. Der 30-jährige Engländer wurde für eine taktische Meisterleistung belohnt. Die entscheidenden Sekunden auf Rosberg fuhr Hamilton im Mittelstint heraus, als er deutlich besser mit den Reifen haushaltete.

“Das Team hat einen fantastischen Job gemacht. Es ist darum gegangen, den Abstand zu Nico zu kontrollieren”, sagte der Weltmeister nach dem 35. Grand-Prix-Triumph seiner Karriere, dem bereits vierten in China. Hamilton holte an diesem Wochenende in Shanghai nicht nur alle Trainingsbestzeiten, sondern fuhr auch die schnellste Rennrunde und wiederholte seinen Start-Ziel-Sieg aus dem Vorjahr.

Das Rennen ging nach einem Motorschaden von Toro-Rosso-Youngster Max Verstappen hinter dem Safety Car zu Ende. Kimi Räikkönen wurde im zweiten Ferrari Vierter. Dahinter folgten die beiden Williams von Felipe Massa und Valtteri Bottas. Für Red Bull setzte es den nächsten Rückschlag. Daniel Ricciardo holte nach einem verpatzten Start als Neunter gerade noch zwei WM-Punkte, Daniil Kwjat fiel ebenfalls mit kaputtem Renault-Motor aus.

An der Spitze dominierte Mercedes – in Malaysia von Vettel überrascht – das Geschehen. Nur mit vollen Tanks vermochte Ferrari die Silberpfeile zu fordern. “Wir sind gut zurückgekommen vom letzten Rennen, als wir ein paar Probleme gehabt haben”, freute sich Hamilton. “Und wir werden in der Entwicklung nicht stehenbleiben.” Bereits nächsten Sonntag in Bahrain will er nachlegen.

Im Qualifying war Hamilton in dieser Saison ohnehin noch nicht zu schlagen. Für die Entscheidung sorgte er Mitte des Rennens. “Die Reifenstrategie ist perfekt aufgegangen”, lobte Mercerdes-Motorsportchef Toto Wolff. “Am Anfang des Rennens mussten wir aber ordentlich hindrücken, um wegzukommen. Es ist nicht mehr so wie es früher war, als wir eine Sekunde pro Runde davongefahren sind.”

Ferrari hat aufgeholt, das hat auch Vettel registriert. “Am Ende war es ein gutes Rennen für uns. Mit den weicheren Reifen haben wir ein bisschen Druck ausüben können. Mit den härteren war Mercedes aber einfach zu stark”, meinte der vierfache Weltmeister, der auch in seinem dritten WM-Lauf für Ferrari auf dem Podest landete.

Den zweiten Mercedes-Doppelsieg in diesem Jahr komplettierte Rosberg. An Hamilton kam er nicht vorbei. “Ich habe alles gegeben, aber am Schluss ist nicht mehr gegangen”, sagte der 29-Jährige, dem in der WM bereits 17 Zähler auf seinen Teamkollegen fehlen. “Der Nico ist einer, der immer ganz schnell wieder zurückkommt”, relativierte Mercedes-Teamaufsichtsratschef Niki Lauda. Der Lauf von Hamilton sei aber “eine unglaubliche Vorgabe für alle”.

Verstappen wurde für eine starke Vorstellung nicht belohnt. Der 17-jährige Niederländer, der zuletzt bereits als Siebenter in Malaysia überzeugt hatte, blieb zwei Runden vor Schluss auf der Start-Ziel-Geraden liegen. McLaren dagegen brachte erstmals seit dem Einstieg von Motorenpartner Honda zumindest beide Autos ins Ziel. Die Ex-Weltmeister Fernando Alonso und Jenson Button landeten auf den Plätzen 12 und 13.

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Hamilton baute WM-Führung mit China-Sieg aus http://www.salzburg24.at/hamilton-baute-wm-fuehrung-mit-china-sieg-aus-3/4295053 http://www.salzburg24.at/hamilton-baute-wm-fuehrung-mit-china-sieg-aus-3/4295053#comments Sun, 12 Apr 2015 07:52:08 +0000 http://4295053 Hamiltons Vorsprung auf seinen ersten WM-Verfolger Vettel beträgt nach drei Rennen 13 Punkte.

Für Red Bull lief in China wenig zusammen. Der Australier Daniel Ricciardo holte nach verpatztem Start als Neunter gerade noch zwei WM-Punkte, der Russe Daniil Kwjat fiel mit Motorschaden aus. Der nächste WM-Lauf geht bereits kommenden Sonntag in Bahrain über die Bühne.

(APA)

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Weltmeister Hamilton auch in Shanghai auf der Pole Position http://www.salzburg24.at/weltmeister-hamilton-auch-in-shanghai-auf-der-pole-position/apa-1523064656 http://www.salzburg24.at/weltmeister-hamilton-auch-in-shanghai-auf-der-pole-position/apa-1523064656#comments Sat, 11 Apr 2015 09:06:00 +0000 http://4294478

“China bleibt offensichtlich ein guter Boden für mich. Ich fühle mich sehr gut, und das Auto ist toll. Das ganze Wochenende läuft für uns bisher viel besser als zuletzt in Malaysia”, kommentierte Hamilton, der schon dreimal im Reich der Mitte gewonnen hat, die 41. “Pole” seiner Karriere. Damit liegt er nur noch vier hinter Vettel, der in der “ewigen” Rangliste hinter seinem deutschen Landsmann Michael Schumacher (69 Pole Positons) und Brasiliens F1-Legende Ayrton Senna (65) die Nummer drei ist.

“Wir haben zurückgeschlagen. Nach der Niederlage in Sepang haben wir einiges geändert und viel analysiert. Ich bin dankbar für die Arbeit, die das Team leistet”, betonte der in der WM nur drei Punkte vor Vettel führende Brite, trat aber auch etwas auf die Euphoriebremse. “Wir haben unsere Probleme hoffentlich gelöst. Morgen werden wir ja sehen, wie es läuft und wie stark Ferrari sein wird.”

Vettel mit Platz drei zufrieden

Während sich Rosberg über die knapp verpasste Pole ärgerte, konnte Vettel mit Startposition drei gut leben. “Ich bin wirklich zufrieden mit Platz drei im Qualifying, das war das Maximum heute. Im Rennen sollte es etwas enger zugehen, denn wir wollen Mercedes wieder ärgern”, meinte der Deutsche, der bereits 0,905 Sekunden auf Hamilton verlor.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff war zwar über die 48. Bestzeit en suite für Mercedes in einem Qualifying oder Training hochzufrieden, warnte aber neuerlich vor der roten Konkurrenz. “Wir haben nicht mehr den großen Vorteil vom Vorjahr, vor allem im Rennen, da geht Ferrari schonender mit den Reifen um”, erklärte der Wiener.

Rosberg für das Rennen skeptisch

Das Resümee von Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda fiel ähnlich aus. “Es kommt darauf, wie man in den Longruns mit den Reifen zurechtkommt, und da wird das Fenster zu Ferrari immer kleiner”, sagte Österreichs dreifacher Weltmeister. Hamilton beschwor deshalb den motorischen Vorteil der “Sternenflotte”: “Ich hoffe, wir können mit der Mercedes-Power vorne bleiben.” Rosberg, in der WM zehn Zähler hinter seinem Teamrivalen Dritter, blieb dagegen skeptisch: “Wir haben das schnellste Auto auf eine Runde gesehen, ob das auch mit viel Sprit der Fall ist, weiß ich nicht.”

Für den einstigen Branchenführer Red Bull reichte es durch Daniel Ricciardo nur für Platz sieben im Qualifying. Der Australier verlor bereits 1,758 Sekunden auf Hamilton. Für den Russen Daniil Kwjat war im zweiten Red Bull dagegen schon nach der zweiten Quali-Session Schluss, er wurde unmittelbar vor dem Niederländer Max Verstappen und dem Spanier Carlos Sainz jr. vom Schwester-Team Toro Rosso lediglich Zwölfter.

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Irrer F1-Flitzer sprintet in Shanghai über die Zielgerade http://www.salzburg24.at/irrer-f1-flitzer-sprintet-in-shanghai-ueber-die-zielgerade/4293728 http://www.salzburg24.at/irrer-f1-flitzer-sprintet-in-shanghai-ueber-die-zielgerade/4293728#comments Fri, 10 Apr 2015 11:18:47 +0000 http://4293728

Zwischen dem an dieser Stelle etwa 300 Stundenkilometer schnellen Sauber von Felipe Nasr und dem Force India von Nico Hülkenberg sprintet der schwarz gekleidete Mann über die Rennstrecke. In Fahrtrichtung kommt der Fan von links von der Haupttribühne und läuft nach rechts in Richtung Boxengasse. An der Boxenmauer quetscht er sich zwischen zwei Zaunelemnten durch.

Angeblich wollte er in die Ferrari-Box. Die chinesische Polizei konnte den Mann festnehmen.

(Red.)

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Hamilton mit klarer Bestzeit in China – Vettel Vierter http://www.salzburg24.at/hamilton-mit-klarer-bestzeit-in-china---vettel-vierter/apa-1523051688 http://www.salzburg24.at/hamilton-mit-klarer-bestzeit-in-china---vettel-vierter/apa-1523051688#comments Fri, 10 Apr 2015 09:32:00 +0000 http://4293423

Der 30-jährige Mercedes-Pilot verwies den finnischen Ferrari-Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen mit einem Vorsprung von 0,443 Sekunden auf Rang zwei.

Dahinter folgten Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo, Malaysia-Sieger Sebastian Vettel im zweiten Ferrari und Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg mit bereits mehr als einer Sekunde Rückstand auf den Rängen drei bis fünf. Im Gegensatz zu den beiden Deutschen war aber der Australier Ricciardo damit zufrieden, da das ehemalige Serien-Weltmeister-Team aus Österreich den erhofften großen Schritt nach vorne gemacht haben dürfte, nachdem es zuletzt im Rennen in Sepang nur für die Ränge neun und zehn unmittelbar hinter Schwester-Team Toro Rosso gereicht hatte.

Ricciardo und Red Bull im Aufwind

“Das war ein guter Freitag für uns”, meinte Ricciardo. “Unsere Geschwindigkeit wirkt gut. Wir haben ein paar aerodynamische Veränderungen vorgenommen. Dadurch hat sich die Fahrbarkeit verbessert. Es ist ein deutlicher Fortschritt spürbar. Wir müssen noch weiter arbeiten, aber das waren die ersten Schritte in die richtige Richtung.”

Auch McLaren scheint besser zu sein

Auch McLaren-Honda wirkte verbessert, landete doch der englische Ex-Weltmeister Jenson Button mit etwas mehr als zwei Sekunden Rückstand auf seinen Ex-Teamkollegen Hamilton auf Rang zehn. Toro Rosso musste sich dagegen vorerst mit den Plätzen 14 und 15 für die Youngsters Max Verstappen und Carlos Sainz jr. begnügen.

Ferrari übt sich weiter in Zurückhaltung

“Es ist relativ eng zwischen uns und Ferrari”, sagte Hamilton nach seiner Bestzeit. “Ich denke, das wird ein Rennen, wie wir es erwartet haben.” Vettel, der seine Jagd auf die Silberpfeile fortsetzen will, verzeichnete “einen kleinen Dreher”, sprach aber sonst von einem “normalen” Arbeitstag. “Die Lücke nach vorne ist ziemlich groß, wir versuchen uns über das Wochenende aber zu steigern. Vielleicht können wir die Lücke ein bisschen schließen”, kündigte der 27-jährige Deutsche an.

Die Scuderia müsse sich in die Position direkt hinter Branchenführer Mercedes bringen und dürfe nach dem Grand-Prix-Sieg von Malaysia nicht übermütig werden. “Wir müssen auf dem Boden bleiben”, betonte Vettel. “Es ist ein realistisches Ziel für uns, so dicht wie möglich dran zu sein. Vorbeizuziehen, da muss noch so einiges passieren.”

Nicht nur Vettel unterlief ein Dreher. Bei einem unfreiwilligen Abflug demolierte der Brasilianer Felipe Massa an seinem Williams leicht die Frontpartie, der sechstplatzierte Red-Bull-Pilot Daniil Kwjat landete wegen Bremsproblemen ebenfalls im Kiesbett.

Ein “Flitzer” auf der Rennstrecke

Für einen Schreckmoment sorgte ein Mann, der während der zweiten Einheit auf Höhe der Ziellinie vor einem heranrasenden Force-India-Boliden über den Asphalt spurtete. Hintergründe zu der hochgefährlichen Aktion waren zunächst nicht bekannt, der bekleidete “Flitzer” wurde aber nach einem Ausflug in die Ferrari-Box von Sicherheitsleuten abgeführt.

(APA)

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Vettel will Mercedes auch im China-Grand-Prix ärgern http://www.salzburg24.at/vettel-will-mercedes-auch-im-china-grand-prix-aergern/apa-1523043408 http://www.salzburg24.at/vettel-will-mercedes-auch-im-china-grand-prix-aergern/apa-1523043408#comments Thu, 09 Apr 2015 12:26:00 +0000 http://4292738

“Wir wollen uns idealerweise die gesamte Saison als das Team hinter Mercedes etablieren. Wenn wir das schaffen, wollen wir die Lücke zu Mercedes schließen”, sagte Vettel am Donnerstag im Vorfeld des dritten WM-Laufs der Saison.

Vettel tritt auf die Euphoriebremse

Der 27-Jährige will sich von seinem Sieg in Malaysia vor zwei knapp Wochen aber nicht blenden lassen. “Am Anfang einer Saison kann es rauf- und runtergehen. Wir wollen sicherstellen, dass wir ziemlich viele Hochs und nicht so viele Tiefs haben”, beteuerte Vettel. “Es ist schön, dass Euphorie herrscht. Für die nächsten Rennen muss man aber auf die Euphoriebremse treten. Man darf nicht übermütig werden. Wir sind realistisch darüber, wo wir stehen.”

Zwei Siege hat Vettels Teamchef Maurizio Arrivabene als Ziel für diese Saison ausgegeben. Vettel hätte große Lust, dieses Soll schon am Sonntag zu erfüllen. Letztmals gelangen der Scuderia im Herbst 2010 in Italien und Singapur zwei Erfolge in Serie – eingefahren von Vettels Vorgänger Fernando Alonso. “In Malaysia sind einige Umstände zusammengekommen”, relativierte Vettel und sprach damit Faktoren wie Hitze und die clevere Reifenstrategie an.

Mercedes plant schon den Doppelsieg

2007 als Formel-1-Neuling in China als Vierter erstmals in die Punkte für Toro Rosso, 2009 der erste Sieg für Red Bull – weitere Glanzlichter Vettels sollen nach dem Willen von Weltmeister Lewis Hamilton und Nico Rosberg aber nicht dazukommen. Der Brite begrüßte ausdrücklich den gesteigerten Wettbewerb durch die Scuderia. Für den 30-Jährigen steht nach seinem zweiten Platz in Malaysia jedoch für den Grand Prix in der asiatischen Metropole fest: “Wir werden besser sein.”

Auch sein deutscher Teamkollege Rosberg versicherte: “Die Strecke wird uns viel besser liegen. Ich bin mir sicher, wir werden das Rennen unter uns ausmachen.”

Vizeweltmeister Rosberg verfolgt das wiedererstarkte Ferrari-Team mit gemischten Gefühlen. “Vettel kann eine Hilfe sein”, räumte er mit Blick darauf ein, dass sein Landsmann seinem Mercedes-Teamkollegen wichtige Punkte abnehmen könne. In Malaysia sei Vettel als Sieger jedoch “mehr als eine Gefahr” gewesen. “Das geht dann voll nach hinten los”, sagte der Sepang-Dritte. Die Perspektive könne sich daher schnell wandeln: “Sollte er weiter siegen, wird das zu einem Problem.”

Vettel peilt Sieg Nummer 41 an

Vettel fühlt sich in dieser Rolle wohl. Dass er am Sonntag mit Brasiliens F1-Legende Ayrton Senna nach Siegen gleichziehen könnte, war ihm angeblich gar nicht bewusst. “Ich kenne Michaels Zahl, die ist aber irre”, sagte Vettel mit Blick auf Michael Schumachers beeindruckende 91 Grand-Prix-Siege.

Nummer 41 klingt in seinen Ohren natürlich verlockend. “Das wäre etwas Besonderes. Es hat schließlich eine ganze Weile gedauert, die Nummer 40 zu schaffen. Ich hoffe, die nächste ist nicht so weit entfernt. Aber es würde sicher jedem Fahrer viel bedeuten”, sagte Vettel, dessen Sieg Nummer 39 vom November 2013 in Brasilien datiert.

Hamilton und Rosberg beteuerten, dass sie vom Auftritt der Scuderia weder beunruhigt noch verunsichert seien. Sie wissen, warum. Vettel auch. “Der Rückstand ist nach wie vor da”, erklärte der ehemalige Serien-Weltmeister. “Wir müssen aufholen.”

Red Bull kämpft um den Anschluss

Noch größeren Aufholbedarf hat Red Bull Racing, nachdem es zuletzt in Sepang nur für die Ränge neun und zehn hinter dem Schwester-Team von Toro Rosso gereicht hatte. “Wir wollen einen großen Schritt vorwärts machen”, kündigte der Russe Daniil Kwjat an. Und auch sein Teamkollege Daniel Ricciardo hofft auf eine Steigerung. “Die ersten beiden Rennwochenenden waren ein bisschen verzwickt für uns, deshalb sind unsere Erwartungen hier jetzt höher”, betonte der Australier, der im Vorjahr als einziger die Mercedes-Dominanz hatte durchbrechen können.

(APA)

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Die Formel 1 macht am 22. April 2015 Halt am Wiener Rathausplatz http://www.salzburg24.at/die-formel-1-macht-am-22-april-2015-halt-am-wiener-rathausplatz/4291361 http://www.salzburg24.at/die-formel-1-macht-am-22-april-2015-halt-am-wiener-rathausplatz/4291361#comments Wed, 08 Apr 2015 11:14:40 +0000 http://4291361 Die Veranstalter scheuen keine Mühen, um in Wien ein einzigartiges Erlebnis zu bieten: In nur sechs Stunden werden unmittelbar nach dem Steiermark-Frühling am Mittwoch, 22. April 2015, zwei riesige Formel-1-Showtrucks, ein Mediacenter für rund 120 Journalisten und rund 700 Meter Betonleitwände nach modernsten Standards für einen Motorsport-Showrun aufgebaut. Das Event findet von 13 bis 18 Uhr statt.

Formel 1 in Österreich

Die Formel-1-Saison ist in vollem Gang, das Motorsport-Highlight des Jahres in Österreich rückt immer näher und auch heuer ist die Vorfreude auf den „Formula 1 Großer Preis von Österreich 2015“ bereits spürbar. In diesem Jahr lädt das Projekt Spielberg die Fans der Königsklasse zu einem besonderen Auftakt nach Wien ein. Im Herzen der Bundeshauptstadt sind bei einer internationalen Pressekonferenz Daniel Ricciardo, Niki Lauda, Gerhard Berger und Dr. Helmut Marko zu Gast.

Daniel Ricciardo wird den Rathausplatz bei einem Formel-1-Showrun mit dem Weltmeisterauto aus dem Jahre 2012 für kurze Zeit in eine Rennstrecke verwandeln. Motorsport-Feeling pur für die ganze Familie ist garantiert – und das mitten in Wien!

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Mercedes will in Shanghai zurückschlagen http://www.salzburg24.at/mercedes-will-in-shanghai-zurueckschlagen/apa-1523026956 http://www.salzburg24.at/mercedes-will-in-shanghai-zurueckschlagen/apa-1523026956#comments Wed, 08 Apr 2015 09:55:00 +0000 http://4291246

Beide Silberpfeile wollen beim dritten Saisonrennen am Sonntag in China wieder ganz vorne stehen. “Wir werden zurückschlagen. Das werden wir uns nicht gefallen lassen”, kündigte Rosberg bereits nach dem Grand Prix in Sepang an. “Für uns stellte es einen Weckruf dar. So etwas darf man sich nicht oft leisten”, mahnte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Der erste Scuderia-Triumph nach 34 Rennen hat Ferrari euphorisiert – und Mercedes zu erhöhter Wachsamkeit gerufen. Selbst eine Stallorder ist nicht mehr ausgeschlossen. “Vielleicht müssen wir umdenken und eventuell unpopuläre Entscheidungen treffen”, sagte Wolff, nachdem Vettel mit einer Zwei-Stopp-Strategie in Malaysia erfolgreich gewesen war. Hamilton und Rosberg hatten gemäß der Silberpfeil-Order auf je drei Boxenfahrten gesetzt.

Mercedes gibt sich vorsichtig

China-Rekordsieger Hamilton will vor dem nächsten Kräftemessen in der asiatischen Millionen-Metropole von einem Warnschuss jedoch nichts wissen. “Ich denke nicht, dass wir einen Weckruf gebraucht haben”, versicherte der britische WM-Erste, der mit 43 Zählern vor Vettel (40) und Rosberg (33) das Klassement anführt. Ferrari ist jedoch ganz klar eine Bedrohung im Titelkampf. “Ich denke nicht, dass das eine einmalige Sache ist”, sagte Hamilton zum Sieg von Ferrari-Neuling Vettel. “Ich denke nicht, dass sie bloß Glück hatten oder dass es Zufall war.”

Das Ferrari-Team will aber nicht übertriebene Begeisterung aufkommen lassen. “Die nächsten Rennen werden komplett anders. Mercedes setzt nach wie vor die Pace”, bekräftigte Vettel nach seinem ersten Triumph seit dem 24. November 2013 in Brasilien. “Wir behalten unsere Füße auf dem Boden. Mercedes ist super stark, daher lassen wir uns nicht ablenken”, beteuerte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. “Wir ziehen unser Programm weiter durch.”

Ferrari unter Druck

Zwei Siege gab Arrivabene als Saisonziel aus – daran soll sich vorerst auch nichts ändern. “Manchmal kommen Siege zu früh, um ein Vorteil zu sein. Sie verwandeln sich in einen Nachteil”, warnte der 58-Jährige und bat weiter um Geduld. Vor allem bei einem Team wie Ferrari ein Balanceakt, das in seiner vorangegangenen Pleitenserie immer nervöser und unruhiger geworden ist. “Jedes Team arbeitet hart”, räumte Technikchef James Allison ein, “aber Ferrari arbeitet hart mit der Last der Geschichte auf seinen Schultern.”

Diese Last darf nach dem Willen von Ferrari gerne in China wieder kleiner werden, wo im Gegensatz zum schwül-heißen Malaysia ein deutlich kühleres Klima herrscht. “Ich weiß, dass wir noch viele weitere tolle Momente zusammen feiern werden”, sagte Vettel in der vergangenen Woche bei einem Besuch in der Rennfabrik in Maranello.

Mercedes will es soweit nicht kommen lassen. “Es ist jetzt deutlicher denn je, dass wir im Kampf um die Weltmeisterschaft ernsthafte Konkurrenz haben. Aus diesem Grund werden wir mit Volldampf an Performance-Verbesserungen arbeiten”, sagte Technikdirektor Paddy Lowe. Für Wolff steht fest: “Wir haben alle Werkzeuge zur Verfügung. Jetzt müssen wir an diesem Wochenende das Beste daraus machen.”

(APA)

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Ex-Weltverbandschef Mosley warnt vor Kollaps der Formel 1 http://www.salzburg24.at/ex-weltverbandschef-mosley-warnt-vor-kollaps-der-formel-1/apa-1523013182 http://www.salzburg24.at/ex-weltverbandschef-mosley-warnt-vor-kollaps-der-formel-1/apa-1523013182#comments Tue, 07 Apr 2015 02:52:00 +0000 http://4289543

“Das ist unverhältnismäßig”, urteilte der 74-Jährige. Mosley führte den Internationalen Automobilverband (FIA) von 1993 bis 2009, früher war er selbst Rennfahrer und Mitgründer des Formel-1-Teams March. “Damals hatte ein Team wie Tyrrell vielleicht 20 Angestellte und hat die WM gewonnen. Jetzt reden wir über 700 bis 1.000″, erklärte Mosley.

Als Sofort-Maßnahme zum Stopp der Krise der Rennserie plädierte Mosley erneut für ein Budgetlimit: “Was passieren muss, ist, dass das Geld, was durch Bernie Ecclestones Vermarktung in die Formel 1 kommt, unter allen Teams gleichmäßig verteilt wird und die Teams nicht spürbar mehr als das ausgeben dürfen.”

Dafür aber müsse Einigkeit unter den Teams hergestellt werden, damit die bestehenden Verträge geändert werden könnten. “Das ist möglich, aber man muss es den Leuten wirklich glasklar machen”, sagte Mosley. Am Ende der Vorsaison hatten die Rennställe Caterham und Marussia Insolvenz anmelden müssen. Auch Sauber, Force India und Lotus werden seit langem von finanziellen Sorgen geplagt.

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Wolff setzt auf Weiterentwicklung der Silberpfeile vor China http://www.salzburg24.at/wolff-setzt-auf-weiterentwicklung-der-silberpfeile-vor-china/apa-1523009002 http://www.salzburg24.at/wolff-setzt-auf-weiterentwicklung-der-silberpfeile-vor-china/apa-1523009002#comments Mon, 06 Apr 2015 11:49:00 +0000 http://4289208

Wolff möchte beim dritten WM-Lauf am Sonntag in Shanghai (08.00 Uhr MESZ/live ORF eins) eine Weiterentwicklung in seinem Team sehen. “Obwohl wir in Sepang zwei Fahrer auf dem Podium hatten, haben wir uns jedes Gebiet ganz genau angeschaut, auf dem wir besser hätten sein können. Unsere Gegner haben sich gesteigert und jetzt müssen wir das ebenfalls schaffen”, betonte der Österreicher.

Auch für Technikdirektor Paddy Lowe war Malaysia eine Warnung. “Es ist jetzt deutlicher denn je, dass wir im Kampf um die Weltmeisterschaft ernsthafte Konkurrenz haben. Aus diesem Grund werden wir mit Volldampf an Performance-Verbesserungen arbeiten”, erklärte er und kündigte eine Reihe von Aerodynamik-Entwicklungen für China an.

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Vettel und Ferrari bejubelten Sieg über Mercedes-”Kolosse” http://www.salzburg24.at/vettel-und-ferrari-bejubelten-sieg-ueber-mercedes-kolosse/apa-1522940006 http://www.salzburg24.at/vettel-und-ferrari-bejubelten-sieg-ueber-mercedes-kolosse/apa-1522940006#comments Mon, 30 Mar 2015 12:20:00 +0000 http://4282610

Der Deutsche bewies mit seinem Erfolg in Sepang, dass er heuer ein echter Herausforderer sein könnte. Grund zum Feiern hatte Ferrari in Malaysia genug. Spontan entschied sich Vettel deshalb, seinen für Sonntag geplanten Heimflug zu Frau und Kind zu verschieben und kündigte bereits vorab eine feuchtfröhliche Party an. Aber auch im rund 10.000 Kilometer entfernten Italien ging es turbulent zu. Im Auditorium “Enzo Ferrari” am Firmensitz Maranello rasteten die Tifosi regelrecht aus. Bei den gereizten Silberpfeilen denkt man indes über einen Strategiewechsel nach.

“Sepang, die Magie von Vettel”, titelte “La Gazzetta dello Sport” und schrieb weiter: “Stärker als die Kolosse von Mercedes.” Parallelen zum früheren Ferrari-Star Michael Schumacher wurden in Italiens Blättern des öfteren zitiert. “Die Roten finden ihren verlorenen Kaiser wieder”, schrieb “Corriere dello Sport”. Vettel verschob die Rückreise in die Schweizer Wahlheimat nach einem aus vielerlei Gründen “ganz besonderen Tag” auf Montagabend, um die Osterwoche mit seiner Familie – und Fitnesstraining – zu verbringen.

Erster Ferrari-Sieg seit fast zwei Jahren

Gründe für die spontane Feier gab es reichlich: Für den vierfachen Weltmeister war es nicht nur der erste Sieg mit der Scuderia, es war auch sein erster seit dem Saisonfinale im November 2013, damals noch mit Red Bull. Mit nun 40 Erfolgen fehlt dem Hessen nur noch ein weiterer, um in dieser Bestenliste mit Ayrton Senna (41) gleichziehen zu können. Mehr GP-Erfolge haben nur noch Schumacher (91) und Alain Prost (51). Ferrari musste noch länger auf einen Sieg warten: Fernando Alonso hatte 22 Monate zuvor in Barcelona letztmals gewonnen.

Obwohl Vettel erst ein paar Monate bei Ferrari ist und dort erst zwei Grand Prix bestritt, hat sich schon ein herzliches Verhältnis zwischen dem “Tedesco” und dem für seine Leidenschaft berühmten Traditionsteam entwickelt. Vettel kommt mit seiner Art bei den Ferraristi gut an. In Sepang gewann “Seb” nicht nur durch seinen Sieg weitere Sympathien und Wertschätzung, sondern auch durch seinen emotionalen Auftritt danach mit Tränen, dem Griff zur Ferrari-Fahne und italienischen Dankesworten.

Kindheitstraum für Vettel wahrgeworden

Der von den Ferraristi verehrte Schumacher zeigte sich nur in Ausnahmesituationen so spontan und persönlich. Vettel weiß, wie er die italienischen Herzen gewinnen kann, und bedankte sich mehrmals: “Grazie, grazie”. Immer wieder sprach Vettel vom wahr gewordenen “Kindheitstraum” und wie bewegt er gewesen sei, als “ich das Tor von Maranello durchschritten habe”.

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In diesem Moment wurden Kindheitserinnerungen wach: Als er als Bub noch Kart fuhr, nahm ihn sein Vater Norbert einmal mit nach Italien, um Schumacher beim Grand Prix zuzuschauen. Die Vettels machten auch einen Ausflug ins Ferrari-Heiligtum – und Klein-Sebastian stand damals noch vor den verschlossenen Toren.

Dass Vettel und Ferrari beim nächsten Grand Prix wieder so feiern können, ist eher unwahrscheinlich. Die Hitze in Sepang spielte den “Roten” voll in die Karten. Die Reifen bauten am SF15-T deutlich weniger stark ab als bei den Silberpfeilen. Hätte Vettel wie der zweitplatzierte Lewis Hamilton und Nico Rosberg auf Rang drei ebenfalls dreimal stoppen müssen, wäre Mercedes der nächste Doppelerfolg garantiert gewesen.

Mercedes kündigt Revanche an

Die richtige Taktik erwies sich am Ende als gewinnbringend – und sorgte für gedrückte Stimmung beim Branchenprimus. Statt einer Siegesserie wie im Vorjahr wurden die scheinbar unschlagbaren Silberpfeile schon beim zweiten Saisonrennen gestoppt. In der Qualifikation hatte es sich angedeutet, dass Lewis Hamilton und vor allem Nico Rosberg im Rennen Probleme bekommen könnten. Für den nächsten WM-Lauf in Shanghai kündigten die Weltmeister bereits Revanche an.

“In Shanghai wird es anders”, meinte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Und Rosberg schickte “eine Kampfansage” an die erstarkte Konkurrenz: “In China werden wir zurückschlagen.” Im Notfall auch mit einem Strategiewechsel. Wolff sagte, dass bei Mercedes “vielleicht zu sehr der Fairplay-Gedanke” gelte. Beide Fahrer werden gleich behandelt. “Vielleicht müssen wir umdenken”, sinnierte der Wiener, “und eventuell unpopuläre Entscheidungen treffen”. Für teaminterne Spannung bei Mercedes scheint somit wieder gesorgt.

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Ecclestones neueste Idee: WM-Wertung für Frauen http://www.salzburg24.at/ecclestones-neueste-idee-wm-wertung-fuer-frauen/apa-1522937522 http://www.salzburg24.at/ecclestones-neueste-idee-wm-wertung-fuer-frauen/apa-1522937522#comments Mon, 30 Mar 2015 09:40:00 +0000 http://4282255

“Für den Moment ist das nur ein Gedanke, aber ich denke, es wäre super für die Formel 1 und das gesamte Grand-Prix-Wochenende”, zitierte die Zeitung Ecclestone.

“Natürlich wollen wir sie”

Denkbar sei es, die Rennen der Frauen vor dem WM-Lauf der Männer am Sonntag auszutragen oder am Samstag vor der Qualifikation. Eine eigene Frauen-Wertung könnte nach Ecclestones Einschätzung auch den Weg von Pilotinnen in die Männer-Domäne Formel 1 vereinfachen. “Ich denke, es wäre eine gute Idee, ihnen ein Schaufenster zu geben. Aus irgendeinem Grund schaffen es die Frauen nicht bis ganz oben – und das liegt nicht daran, dass wir sie nicht wollen”, sagte der Brite. “Natürlich wollen wir sie, weil sie eine Menge Aufmerksamkeit erregen würden und wahrscheinlich auch viele Sponsoren anziehen würden.”

Zustimmung der Teams notwendig

Ecclestone hat dem “Guardian” zufolge die Idee, die Qualifikation für die Rennen auf Freitag vorzuziehen, um am Samstag ein Sprintrennen der Männer und ein Frauen-Event einzuführen. Neue Regeln oder Formate kann der Brite nicht im Alleingang durchsetzen. Dafür braucht er derzeit vor allem die Zustimmung der großen Teams.

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Max Verstappen holte als jüngster Formel-1-Pilot WM-Punkte http://www.salzburg24.at/max-verstappen-holte-als-juengster-formel-1-pilot-wm-punkte/apa-1522929166 http://www.salzburg24.at/max-verstappen-holte-als-juengster-formel-1-pilot-wm-punkte/apa-1522929166#comments Sun, 29 Mar 2015 15:35:00 +0000 http://4281343

“Ich habe das genossen. Ich bin sehr glücklich über meine ersten Punkte. Das ist ein großer Schub für das Team”, betonte Verstappen und dankte seinem Rennstall für die “großartige Arbeit, die man nicht besser erledigen hätte können”. Als er im Vorjahr als Noch-16-Jähriger von Torro Rosso verpflichtet worden war, war noch eine heiße Diskussion über “Kinder” in der Motorsport-Königsklasse entbrannt.

Inzwischen hat der Sohn von Jos Verstappen, dem ehemaligen Teamkollegen des deutschen Rekordweltmeister Michael Schumacher, aber allen gezeigt, dass er zurecht in der Formel 1 fahren darf, auch wenn er noch keinen Führerschein besitzt. Beim Auftakt in Australien bremste ihn noch ein technischer Defekt. In Malaysia behielt Verstappen trotz 34 Grad Celsius einen kühlen Kopf und lieferte eine perfekte Vorstellung ab.

Unmittelbar hinter ihm landete sein Teamkollege Carlos Sainz jr. auf Platz acht und sprach sogar von einem “Mega-Tag”. “Eine Zwei-Stop-Strategie auf einem Kurs wie Sepang ist nie einfach, aber sie hat sich bezahlt gemacht”, erklärte der nur von Platz 15 ins Rennen gestartete Spanier.

Teamchef Franz Tost war ebenfalls überglücklich. “Hier in Malaysia Siebenter und Achter zu werden, das ist ein großer Erfolg für das Team und die Fahrer, wenn man bedenkt, dass beide Ferrari, Mercedes und Williams ohne Probleme durchgekommen sind. Das ist das beste Ergebnis, dass wir in so einem Fall erreichen können”, sagte der 59-jährige Tiroler, dessen Rennstall nun in der Konstrukteurs-Wertung mit zwölf Zählern sogar einen Punkt vor dem großen Schwestern-Team liegt.

Dementsprechend enttäuscht war man beim ehemaligen Serien-Weltmeister Red Bull Racing, für den mit einer Runde Rückstand auf Sieger Sebastian Vettel nur die Ränge neun und zehn in Malaysia herausschauten. “Das war heute das Maximum für uns. Es fehlt uns einiges an Geschwindigkeit”, gestand Kwjat, der unmittelbar vor seinem australischen Teamkollegen Daniel Ricciardo ins Ziel gefahren war, mit Verweis auf die schwachen Renault-Motoren. “Um die Ränge neun und zehn zu kämpfen, das ist nicht, was wir wollen.” Und Ricciardo sprach nach Platz zehn von einem “wirklich frustrierenden Rennen”.

Noch schlimmer erging es McLaren, das seit heuer wieder mit Honda als Motoren-Partner kooperiert. Sowohl Fernando Alonso, der den WM-Auftakt vor zwei Wochen in Australien wegen den Folgen einer Gehirnerschütterung verpasst hatte, als auch Jenson Button fielen aus, womit erstmals seit dem USA-Grand-Prix 2006 kein McLaren in die Wertung kam.

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Vettel siegte in Malaysia vor Hamilton und Rosberg http://www.salzburg24.at/vettel-siegte-in-malaysia-vor-hamilton-und-rosberg/apa-1522927230 http://www.salzburg24.at/vettel-siegte-in-malaysia-vor-hamilton-und-rosberg/apa-1522927230#comments Sun, 29 Mar 2015 14:33:00 +0000 http://4281156

Damals hatte noch der nunmehrige McLaren-Fahrer Fernando Alonso in seinem Heimrennen in Montmelo/Barcelona für die “Roten” gesiegt. Dem Spanier war es aber in fünf Jahren nicht gelungen, den ersten Ferrari-Titel seit Kimi Räikkönen (2007) zu erobern. Deswegen wurde am Ende der Vorsaison Vettel anstelle von Alonso engagiert. Und der jüngste Vierfach-Champion der F1-Geschichte scheint der goldrichtige Mann für diese Aufgabe sein.

“Die Mission ist, den Titel nach Maranello zurückzubringen. Aber wir müssen jetzt in kleineren Schritten denken, auch wenn wir heute einen großartigen Job gemacht haben. Schauen wir, wo das alles enden wird”, lautete der trotz aller Freude doch zurückhaltende Kommentar von Vettel, der nach seinem insgesamt 40. Grand-Prix-Erfolg in der WM nur noch drei Zähler hinter Titelverteidiger und Australien-Sieger Hamilton liegt.

“Das ist ein bewegender Moment für mich. Ich bin sehr stolz, was wir in so kurzer Zeit erreicht haben, wir haben ein großartiges Auto”, betonte Vettel nach seinem ersten Sieg seit dem WM-Finale am 24. November 2013 in Brasilien. “Ich habe als Kind davon geträumt, einmal für Ferrari zu fahren. Und jetzt stehe ich schon nach meinem zweiten Rennen für Ferrari als Grand-Prix-Sieger da. Das wird mir bis zum Lebensende im Gedächtnis bleiben.”

Dank perfekter Reifenstrategie und einem fehlerlosen Rennen durfte der ehemalige Red-Bull-Pilot, der im Vorjahr in seiner sechsten und letzten Saison für das österreichisch-britische Team erstmals sieglos geblieben war, nach 16 Monaten Pause wieder jubeln. Während der führende Pole-Setter Hamilton und Rosberg in der frühen Safety-Car-Phase in Runde vier nach dem Ausfall von Sauber-Pilot Marcus Ericsson an die Box zum Reifenwechsel fuhren, blieb Vettel auf der Strecke und kam so im Gegensatz zu den Mercedes-Fahrern mit nur zwei Stopps aus und raste einem ungefährdeten Sieg entgegen.

Im Finish zog er auch noch am Ex-Teamkollegen Daniel Ricciardo vorbei, der unmittelbar hinter seinem ebenfalls überrundeten Red-Bull-Stallgefährten Daniil Kwjat aus Russland nur Zehnter wurde. “Unsere Strategie war perfekt, wir haben alles richtig gemacht”, lobte Vettel sein Team, das Mercedes die erste Niederlage seit dem 24. August des Vorjahres, als der Australier Ricciardo in Belgien gewann, zufügte und den 222. GP-Sieg feierte.

“Man musste heute die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen, dann geht es so gut aus”, erklärte Maurizio Arrivabene, der erst seit November als Ferrari-Teamchef fungiert. Der 58-Jährige gratulierte aber auch Räikkönen, dem kurz nach dem Start von Sauber-Pilot Felipe Nasr bei einer Berührung ein Hinterreifen aufgeschlitzt worden war. Trotzdem schaffte es der Finne im zweiten Ferrari noch auf Platz vier. “Das war eine fantastische Leistung von Kimi mit so viel Pech im Rennen. Wir haben 1.000 Mitarbeiter in Maranello, ich bin froh und dankbar für alle”, betonte Arrivabene.

Der neue Ferrari-Chef Sergio Marchionne war ebenfalls voll des Lobes: “Kompliment an Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen für ein sensationelles Rennen. Ich freue mich für alle Fans, die seit zu langer Zeit auf so einen Tag gewartet haben. Forza Ferrari!”

Mercedes zeigte sich in der Stunde der Niederlage als fairer Verlierer. “Das war ein absolut verdienter Sieg für Ferrari, so bitter das ist für uns. Es war aber auch ein guter Weckruf, dass man nicht nachlassen darf. Wir waren heute einfach nicht schnell genug”, analysierte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nüchtern. Bereits vor dem Team-Meeting mit seinen Piloten gab der Wiener folgende Parole aus: “Wir müssen den Kopf tief halten, weiter arbeiten und Gas geben.”

Weltmeister Hamilton kam zu einem ähnlichen Schluss: “Ich muss Ferrari und Sebastian gratulieren, sie haben einen großartigen Job gemacht. Wir müssen uns jetzt zusammensetzen und besprechen, was wir falsch gemacht haben, damit uns das im nächsten Rennen in zwei Wochen in Shanghai nicht mehr passiert”, forderte der 30-jährige Engländer.

Vizeweltmeister Rosberg, der als WM-Dritter zehn Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen hat, glaubte, den Grund für die Niederlage bereits zu kennen. “Ferrari hat das mit den Reifen besser gelöst als wir”, meinte der 29-jährige Deutsche. Gleichzeitig kündigte Rosberg an: “Wir werden zurückschlagen. Das werden wir uns nicht gefallen lassen.”

Laut Aufsichtsratschef Niki Lauda hätte für Mercedes auch eine andere Taktik nicht zum Erfolg geführt. “Ich denke nicht, dass wir das Rennen mit der Ferrari-Strategie hätten gewinnen können. Ich denke, dass das Auto und der Motor von Ferrari und Sebastian schneller und besser waren. Wir müssen vor ihnen unseren Hut ziehen und hart arbeiten”, sagte Lauda.

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Sebastian Vettel gewinnt den Grand Prix in Sepang http://www.salzburg24.at/sebastian-vettel-gewinnt-den-grand-prix-in-sepang/4281122 http://www.salzburg24.at/sebastian-vettel-gewinnt-den-grand-prix-in-sepang/4281122#comments Sun, 29 Mar 2015 08:48:47 +0000 http://4281122

Damals hatte noch der nunmehrige McLaren-Fahrer Fernando Alonso in seinem Heimrennen in Montmelo/Barcelona für die “Roten” gesiegt. Dem Spanier war es aber in fünf Jahren nicht gelungen, den ersten Ferrari-Titel seit Kimi Räikkönen (2007) zu erobern. Deswegen wurde am Ende der Vorsaison Vettel anstelle von Alonso engagiert. Und der jüngste Vierfach-Champion der F1-Geschichte scheint der goldrichtige Mann für diese Aufgabe sein.

“Die Mission ist, den Titel nach Maranello zurückzubringen. Aber wir müssen jetzt in kleineren Schritten denken, auch wenn wir heute einen großartigen Job gemacht haben. Schauen wir, wo das alles enden wird”, lautete der trotz aller Freude doch zurückhaltende Kommentar von Vettel, der nach seinem insgesamt 40. Grand-Prix-Erfolg in der WM nur noch drei Zähler hinter Titelverteidiger und Australien-Sieger Hamilton liegt.

Vettel erfüllt sich Kindheitstraum

“Das ist ein bewegender Moment für mich. Ich bin sehr stolz, was wir in so kurzer Zeit erreicht haben, wir haben ein großartiges Auto”, betonte Vettel nach seinem ersten Sieg seit dem WM-Finale am 24. November 2013 in Brasilien. “Ich habe als Kind davon geträumt, einmal für Ferrari zu fahren. Und jetzt stehe ich schon nach meinem zweiten Rennen für Ferrari als Grand-Prix-Sieger da. Das wird mir bis zum Lebensende im Gedächtnis bleiben.”

Dank perfekter Reifenstrategie und einem fehlerlosen Rennen durfte der ehemalige Red-Bull-Pilot, der im Vorjahr in seiner sechsten und letzten Saison für das österreichisch-britische Team erstmals sieglos geblieben war, nach 16 Monaten Pause wieder jubeln. Während der führende Pole-Setter Hamilton und Rosberg in der frühen Safety-Car-Phase in Runde vier nach dem Ausfall von Sauber-Pilot Marcus Ericsson an die Box zum Reifenwechsel fuhren, blieb Vettel auf der Strecke und kam so im Gegensatz zu den Mercedes-Fahrern mit nur zwei Stopps aus und raste einem ungefährdeten Sieg entgegen.

Im Finish zog er auch noch am Ex-Teamkollegen Daniel Ricciardo vorbei, der unmittelbar hinter seinem ebenfalls überrundeten Red-Bull-Stallgefährten Daniil Kwjat aus Russland nur Zehnter wurde. “Unsere Strategie war perfekt, wir haben alles richtig gemacht”, lobte Vettel sein Team, das Mercedes die erste Niederlage seit dem 24. August des Vorjahres, als der Australier Ricciardo in Belgien gewann, zufügte und den 222. GP-Sieg feierte.

Räikkönen ebenfalls stark

“Man musste heute die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen, dann geht es so gut aus”, erklärte Maurizio Arrivabene, der erst seit November als Ferrari-Teamchef fungiert. Der 58-Jährige gratulierte aber auch Räikkönen, dem kurz nach dem Start von Sauber-Pilot Felipe Nasr bei einer Berührung ein Hinterreifen aufgeschlitzt worden war. Trotzdem schaffte es der Finne im zweiten Ferrari noch auf Platz vier. “Das war eine fantastische Leistung von Kimi mit so viel Pech im Rennen. Wir haben 1.000 Mitarbeiter in Maranello, ich bin froh und dankbar für alle”, betonte Arrivabene.

Der neue Ferrari-Chef Sergio Marchionne war ebenfalls voll des Lobes: “Kompliment an Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen für ein sensationelles Rennen. Ich freue mich für alle Fans, die seit zu langer Zeit auf so einen Tag gewartet haben. Forza Ferrari!”

Silberpfeile können fair verlieren

Mercedes zeigte sich in der Stunde der Niederlage als fairer Verlierer. “Das war ein absolut verdienter Sieg für Ferrari, so bitter das ist für uns. Es war aber auch ein guter Weckruf, dass man nicht nachlassen darf. Wir waren heute einfach nicht schnell genug”, analysierte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nüchtern. Bereits vor dem Team-Meeting mit seinen Piloten gab der Wiener folgende Parole aus: “Wir müssen den Kopf tief halten, weiter arbeiten und Gas geben.”

Weltmeister Hamilton kam zu einem ähnlichen Schluss: “Ich muss Ferrari und Sebastian gratulieren, sie haben einen großartigen Job gemacht. Wir müssen uns jetzt zusammensetzen und besprechen, was wir falsch gemacht haben, damit uns das im nächsten Rennen in zwei Wochen in Shanghai nicht mehr passiert”, forderte der 30-jährige Engländer.

Vizeweltmeister Rosberg, der als WM-Dritter zehn Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen hat, glaubte, den Grund für die Niederlage bereits zu kennen. “Ferrari hat das mit den Reifen besser gelöst als wir”, meinte der 29-jährige Deutsche. Gleichzeitig kündigte Rosberg an: “Wir werden zurückschlagen. Das werden wir uns nicht gefallen lassen.”

Ergebnis aus Sepang

Endstand des Formel-1-Grand-Prix von Malaysia nach 56 Runden a 5,543 km bzw. 310,408 km am Sonntag in Sepang sowie die WM-Wertungen nach dem zweiten von 19 Saisonrennen:

1. Sebastian Vettel (GER) Ferrari      1:41:05,793  Schnitt:    184,224 km/h

2. Lewis Hamilton (GBR)   Mercedes          +8,569

3. Nico Rosberg (GER)     Mercedes         +12,310

4. Kimi Räikkönen (FIN)   Ferrari          +53,822

5. Valtteri Bottas (FIN)  Williams       +1:10,409

6. Felipe Massa (BRA)     Williams       +1:13,586

7. Max Verstappen (NED)   Toro Rosso     +1:39,065

8. Carlos Sainz jr. (ESP) Toro Rosso      +1 Runde

9. Daniil Kwjat (RUS)     Red Bull        +1 Runde

10. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull        +1 Runde

11. Romain Grosjean (FRA)  Lotus           +1 Runde

12. Felipe Nasr (BRA)      Sauber          +1 Runde

13. Sergio Perez (MEX)     Force India     +1 Runde

14. Nico Hülkenberg (GER)  Force India     +1 Runde

15. Roberto Merhi (ESP)    Manor          +3 Runden

 

Ausgeschieden: Fernando Alonso (ESP) McLaren, Jenson Button (GBR) McLaren, Marcus Ericsson (SWE) Sauber, Pastor Maldonado (VEN) Lotus

Nicht am Start: Will Stevens (GBR) Manor (Probleme mit Benzindruck)

Schnellste Runde: Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:42,062 Min. (43. Runde/Schnitt: 195,516 km/h)

 

WM-Stände nach nach 2 von 19 Rennen – Fahrerwertung:

1. Lewis Hamilton (GBR)   Mercedes    43

2. Sebastian Vettel (GER) Ferrari     40

3. Nico Rosberg (GER)     Mercedes    33

4. Felipe Massa (BRA)     Williams    20

5. Kimi Räikkönen (FIN)   Ferrari     12

6. Felipe Nasr (BRA)      Sauber      10

7. Valtteri Bottas (FIN)  Williams    10

8. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull     9

9. Nico Hülkenberg (GER)  Force India  6

10. Max Verstappen (NED)   Toro Rosso   6

11. Carlos Sainz jr. (ESP) Toro Rosso   6

12. Marcus Ericsson (SWE)  Sauber       4

13. Daniil Kwjat (RUS)     Red Bull     2

14. Sergio Perez (MEX)     Force India  1

(APA)

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Vettel “sprengte” Mercedes-Duo – Pole für Hamilton http://www.salzburg24.at/vettel-sprengte-mercedes-duo---pole-fuer-hamilton/apa-1522918734 http://www.salzburg24.at/vettel-sprengte-mercedes-duo---pole-fuer-hamilton/apa-1522918734#comments Sat, 28 Mar 2015 13:00:00 +0000 http://4280495

Erstmals seit Ungarn 2014 und damit zehn Rennen stehen damit am Sonntag in Sepang (9.00 MESZ, live ORF 1, RTL und Sky) nicht beide Mercedes in der ersten Reihe. Was zunächst nach einer Überraschung klingt, war aber vor allem dem Regen geschuldet. Denn der kam am Samstag kurz nach Beginn der zweiten Quali-Phase (Q2) wolkenbruchartig und übernahm ab da die Regie des insgesamt einstündigen Kampfes um die beste Startposition.

Riesengedränge vor drohendem Regen

Angesichts des drohenden Regens gab es im Q2 zunächst ein Riesengedränge auf der Piste, weil jeder Pilot noch rasch eine schnelle Runde hinlegen wollte. Während Hamilton mit Glück als Achter noch ins Finale rutschte, waren Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen sowie der zuvor im Training stark fahrende Toro-Rosso-Junior Carlos Sainz Jr. (15.) die größten Opfer. “Wir haben immer einen Plan, diesmal war es halt der falsche”, kommentierte Räikkönen Platz elf lapidar.

Hamilton stinksauer auf Boxencrew

Stinksauer war hingegen Hamilton. “Warum habt ihr mich so spät rausgeschickt”, beklagte er sich über Funk bei seiner Boxencrew darüber, dass er im Q2 im dichten Verkehr fast ausgeschieden wäre. Aufsichtsratschef Niki Lauda blieb cool. “Selber schuld”, machte der Österreicher klar, dass sich Hamilton seiner Meinung nach das Leben selbst schwer gemacht hatte.

Hamilton ging dann im wegen des Regens um 15 Minuten nach hinten verschobenen Q3 trotz nasser Piste sehr früh mit Intermediates auf Zeitenjagd. Diesmal war es dann ausgerechnet Teamkollege Rosberg, der ihm beim eigenen, abgebrochenen Versuch auf der zweiten Runde im Weg stand. Letztlich rettete Hamiltons knappe Pole das Silberpfeil-Team vor einem größeren Knatsch.

“Nico kann sich nicht in Luft auflösen”

“Ich wäre noch schneller gewesen”, war sich Hamilton sicher, dass Vettel sonst nicht bis auf 74 Tausendstel nahegekommen wäre. Motorsportchef Toto Wolf kalmierte: “Nico kann sich nicht in Luft auflösen.”

Vettel jubelte, wie im Vorjahr sowie danach auch noch in Ungarn – jeweils noch im Red Bull – Platz zwei hinter Hamilton geholt zu haben. “Ich wusste, dass der Regen unsere Chance sein kann. Reihe eins ist etwas ganz Besonderes für uns”, sagte der Deutsche, der damit den starken Eindruck von Melbourne bestätigte. Ferrari jubelte prompt wie nach einem Sieg, für die Scuderia bedeutete Vettels Ergebnis erstmals ein Auto in Reihe eins seit Malaysia 2013 (Felipe Massa).

Vettel: Hamilton und Rosberg schwer zu schlagen

Vettel ist freilich bewusst, dass dies nur eine Momentaufnahme ist. “Im Rennen werden die beiden neben mir schwer zu schlagen sein”, deutete er auf der Pressekonferenz auf Hamilton und Rosberg.

Der Red-Bull-Vierfach-Weltmeister orientierte sich dennoch nach oben. “Schade, dass es mit der Pole nicht ganz geklappt hat”, gab er sich zum Samstag ebenso forsch wie zum Sonntag. “Erst da werden wir wirklich Bescheid wissen. Aber natürlich versuche ich zu gewinnen. Mal schauen, ob ich die Chance dazu bekomme”, hoffte er auf anhaltenden Regen. Am Renntag soll es aber trocken bleiben.

Rosberg: Erst Vettel überholen, dann Hamilton

Rosberg gab sich einerseits zerknirscht (“Ich bin enttäuscht, einfach nicht gut genug gefahren”) und erklärte dies damit, dass der Grip der Reifen besser gewesen sei als von ihm erwartet. Offensichtlich hat der Deutsche aber ohnehin einen größeren Plan. “Ich stehe auf P3 und der sauberen Seite. Da habe ich gute Chancen, Sebastian zu erwischen”, hoffte er, Vettel schon am Start zu überholen. Hamilton hebt er sich offenbar für später auf. “Mit meiner Strategie ist was drin. Wenn alles stimmt, kann ich Lewis auf jeden Fall attackieren.”

Beim WM-Auftakt vor zwei Wochen in Australien hatte dies nicht funktioniert. Hamilton hatte in Melbourne von der Pole aus das Rennen locker kontrolliert. Immer wenn Verfolger Rosberg zulegte, fuhr auch Hamilton schneller. Am Ende gewann der Weltmeister aus England ein ereignisloses Rennen souverän vor seinem Mercedes-Teamkollegen sowie Vettel. Die drei sind die derzeit dominierenden Fahrer in der Formel 1.

(APA)

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