Salzburg24.at » Formel1 http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 25 Jul 2014 11:15:07 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Formel 1 fährt ab 2016 auf Stadtkurs in Baku http://www.salzburg24.at/formel-1-faehrt-ab-2016-auf-stadtkurs-in-baku/apa-1519536886 http://www.salzburg24.at/formel-1-faehrt-ab-2016-auf-stadtkurs-in-baku/apa-1519536886#comments Fri, 25 Jul 2014 10:26:00 +0000 http://4036768

Ziel sei es, den Kurs über zentrale Hauptstraßen und vorbei an wichtigen Sehenswürdigkeiten Bakus zu führen, erklärte Rahimov. Ursprünglich war das Formel-1-Debüt von Aserbaidschan schon für die kommende Saison im Gespräch. Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat jedoch bereits genug Kandidaten für den Rennkalender 2015.

Erst in dieser Woche wurde der Vertragsabschluss mit Rückkehrer Mexiko bekannt gegeben. “Baku ist für 2016″, sagte Ecclestone dem Magazin “Forbes”. Offen ließ der Brite, welches Rennen 2016 möglicherweise für Aserbaidschan seinen Platz räumen muss.

20 WM-Läufe gelten als Maximum pro Saison. Dies hat Ecclestone so mit den Teams vereinbart. Heuer werden 19 Rennen gefahren. Im Oktober soll der russische Olympia-Ort Sotschi seine Premiere in der Königsklasse feiern.

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Hamilton zum Ungarn-Auftakt Schnellster http://www.salzburg24.at/hamilton-zum-ungarn-auftakt-schnellster/apa-1519536282 http://www.salzburg24.at/hamilton-zum-ungarn-auftakt-schnellster/apa-1519536282#comments Fri, 25 Jul 2014 09:57:00 +0000 http://4036725

Überraschend stark präsentierten sich im ersten Training die Ferraris, der Finne Kimi Räikkönen und der Spanier Fernando Alonso landeten auf den Plätzen drei und vier. Der deutsche Weltmeister Sebastian Vettel folgte im Red Bull auf Rang fünf.

Rund um das Rennen in Mogyorod nahe Budapest wurde Hamilton auch zu seinen Zukunftsplänen befragt. Der 29-Jährige versicherte, langfristig und damit über das aktuelle Vertragsende 2015 hinaus bei Mercedes bleiben zu wollen. “Das ist mein Zuhause. Mercedes ist meine Familie, seit ich in der Formel 1 gestartet bin. Ich denke nicht, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird”, meinte Hamilton im Motorhome der derzeit so dominanten Silberpfeile.

“Ich bin sicher, es wird noch dieses Jahr etwas passieren. Ich habe klar gemacht, dass ich mich nach nichts anderem umschaue”, sagte Hamilton. Britischen Medienberichten zufolge könnte ein neuer Deal bei Mercedes dem Weltmeister von 2008 über drei Jahre insgesamt bis zu 88 Millionen Euro einbringen. Rosberg hat seinen Vertrag beim aktuellen Branchenprimus gerade um mehrere Jahre verlängert.

Spekulationen, Mercedes könne sich auch um den vierfachen Champion Vettel bemühen, begegnete Hamilton gelassen. “Darüber mache ich mir keine Sorgen. Ich weiß nicht, ob Mercedes wirklich einen weiteren deutschen Fahrer haben will.”

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Red Bull vor Grand Prix in Ungarn optimistisch http://www.salzburg24.at/red-bull-vor-grand-prix-in-ungarn-optimistisch/apa-1519518356 http://www.salzburg24.at/red-bull-vor-grand-prix-in-ungarn-optimistisch/apa-1519518356#comments Thu, 24 Jul 2014 15:41:00 +0000 http://4035366

Für den vierfachen Weltmeister Vettel könnte sich die Gelegenheit auf den ersten Saisonsieg auftun, gleichzeitig wäre es der erste Erfolg des Deutschen in Ungarn. “Ich habe in Budapest noch nie gewonnen, das steht noch auf meiner To-Do-Liste”, erklärte Vettel, der nach 10 der 19 Saisonrennen nur WM-Sechster ist. Sein australischer Teamkollege Daniel Ricciardo hat 24 Punkte mehr auf dem Konto und ist hinter dem enteilten Mercedes-Duo Nico Rosberg und Lewis Hamilton Dritter.

“Mercedes müsste schon etwas katastrophal falsch machen, um diese WM noch zu verlieren”, weiß auch Teamboss Horner, dass der Champion diesmal wohl nicht aus seiner Mannschaft kommen wird. Dennoch gilt die volle Konzentration der “Bullen” weiter der laufenden Saison. Und noch nicht dem Jahr 2015. Schließlich will Red Bull unbedingt Rang zwei in der Konstrukteurswertung erobern, derzeit hält man diesen mit 67 Punkten Vorsprung auf die allerdings stark aufkommende Williams-Mannschaft recht souverän. “Wir haben noch neun weitere Gelegenheiten, das Auto fürs nächste Jahr weiterzuentwickeln, wenn die Regeln stabil sind”, formulierte Horner die Ziele.

Im Vorfeld des Ungarn-Rennens machten aber auch Gerüchte die Runde, wonach sich Vettel von Red Bull spätestens 2016 verabschieden könnte. Vettel könnte dann zu Mercedes wechseln, falls Hamilton den Rennstall verlassen sollte. Das vermeldete die deutsche Zeitschrift “Sport Bild”, demnach würden die Silberpfeile dann mit Rosberg und Vettel auf ein rein deutsches Fahrergespann setzen. “Natürlich machen die Attacke”, lautete der Kommentar von Red-Bull-Motorsport-Berater Helmut Marko. Laut Marko soll auch McLaren Vettel mit einem “unverschämt” hohen Angebot locken.

Vettel selbst hat die Gerüchte über seinen möglichen Abgang zu Mercedes dementiert. “Ich bin sehr zufrieden bei meinem jetzigen Team. Im Moment stellt sich die Frage nicht”, sagte der Red-Bull-Pilot am Donnerstag nach seiner Ankunft auf dem Hungaroring. “Keine Ahnung, aus welchen Ecken das kommt”, sagte der Deutsche, der bei Red Bull noch einen Vertrag bis mindestens 2015 hat.

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Formel 1-Stars hatten Unfall auf dem Donauradweg nahe Wiens http://www.salzburg24.at/formel-1-stars-hatten-unfall-auf-dem-donauradweg-nahe-wiens/4034660 http://www.salzburg24.at/formel-1-stars-hatten-unfall-auf-dem-donauradweg-nahe-wiens/4034660#comments Wed, 23 Jul 2014 12:24:03 +0000 http://4034660 Der 42-Jährige erlitt an der rechten Seite Brüche der Schulter, des Schlüsselbeins, des Ellbogens und des Handgelenk, bestätigte sein deutscher Rennstall am Mittwoch.

Wolff wurde bereits in einem Wiener Krankenhaus operiert, wird laut Angaben eines Teamsprechers aber spätestens am Freitag an der Strecke in Budapest erwartet. Dort geht am Wochenende der nächste Formel-1-WM-Lauf über die Bühne. Die Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton gelten erneut als Favoriten.

Sowohl WM-Leader Rosberg als auch Ex-Weltmeister Hamilton waren am Dienstag mit dem Team und dessen Aufsichtsratschef Niki Lauda in Wien Abendessen. Einzig Wolff fehlte. Der Wiener zog sich bei dem Radsturz einen Bruch der Schulter, des Schlüsselbeins, des Ellenbogens und des Handgelenkes zu. “Es war eine Kettenreaktion. Einer ist gestürzt, die anderen darüber. Toto hat es am heftigsten erwischt”, schilderte der Sprecher.

Mehrere Teammitglieder gestürzt

Die Gruppe war auf dem Donauradweg rund 20 Kilometer nordwestlich von Wien unterwegs. Auch fünf andere Teammitglieder wurden nach dem Unfall mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Nur der Chef musste bleiben.

Ehefrau Susie postete am Mittwoch bereits ein Bild, das ihren Mann mit dick bandagiertem Arm zeigt. Auf einem weiteren des Teams ist die Röntgenaufnahme einer verdrahteten Schulter zu sehen. “Totonator” lautet sein neuer Spitzname. “Er lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen, das kann jedem passieren”, betonte der Teamsprecher. “Das Ganze wird unser Wochenende nicht stören.”

Im Vorjahr hatte Wolff die Radtour in seiner Heimat vor dem Ungarn-Rennen noch mit Hamilton und dessen Ingenieuren unternommen. Diesmal kamen die Fahrer, die sich ein Duell um den Weltmeistertitel liefern, laut Teamangaben erst am Abend nach Wien. Am Mittwoch ging es weiter nach Budapest. Am Donnerstag stehen dort an der Strecke die ersten Medientermine auf dem Programm. (APA/red)

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Lauda sorgte vor Ungarn-Grand-Prix für Zündstoff http://www.salzburg24.at/lauda-sorgte-vor-ungarn-grand-prix-fuer-zuendstoff/4034666 http://www.salzburg24.at/lauda-sorgte-vor-ungarn-grand-prix-fuer-zuendstoff/4034666#comments Wed, 23 Jul 2014 11:58:49 +0000 http://4034666

Österreichs dreifacher Weltmeister bezeichnete die aktuellen Boliden der beiden kriselnden Teams in einem Interview mit der spanischen Zeitung “El Pais” als “Scheißautos”. Lauda hat sich für seine Aussagen mittlerweile entschuldigt.

Die in der italienischen Ferrari-Heimat beheimatete “Gazzetta dello Sport” fragte bei Lauda nach, und der einstige Ferrari-Held (Weltmeister 1975 und 1977) und nunmehrige Aufsichtsratsvorsitzender von Mercedes ruderte dabei zurück. “Ich entschuldige mich bei Ferrari, beim Präsidenten Luca Cordero di Montezemolo und bei den italienischen Fans. Ich hätte dieses Wort nicht verwenden sollen”, stellte Lauda klar.

Lauda entschuldigte sich

Mit seiner Aussage habe er einen unverzeihlichen Fehler gemacht, bei Montezemolo entschuldigte sich Lauda auch telefonisch. Zugleich betonte der 65-Jährige, dass der Ferrari F14 T im Aufwind sei. “Ferrari wird immer stärker”, befand Lauda über die “Scuderia”, die in der Konstrukteurs-WM aktuell hinter Mercedes, Red Bull und Williams nur Rang vier belegt.

Wenn überhaupt, dann wird Ferrari aber nur sehr langsam “immer stärker”. Beim vergangenen Rennen auf dem Hockenheimring holte der Spanier Fernando Alonso mit Rang fünf dank fahrerischer Klasse das absolute Maximum heraus, der Finne Kimi Räikkönen wurde Elfter und ging damit leer aus. Auch auf dem Hungaroring lautet das Motto wohl Schadensbegrenzung.

Williams einen Schritt voraus

Alonso sieht bei seinem Auto kleine Verbesserungen, aber Williams im Kampf um Platz drei hinter Mercedes und Red Bull derzeit einen Schritt voraus. Der zweifache Weltmeister schaut sogar in den Rückspiegel und warnt davor, dass auch die dahinter lauernden Mannschaften Force India und McLaren vorbeiziehen könnten.

Teamchef Marco Mattiacci versprach: “Wir verbessern uns von Woche zu Woche. Jedes Rennen wird schwierig, ist aber gleichzeitig eine neue Chance.” Zugute könnte den Ferraris kommen, dass es in Ungarn diesmal zu keiner extremen Hitzeschlacht kommen dürfte, am Sonntag soll es mit maximal 30 Grad Celsius verhältnismäßig mild werden.

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Ecclestone wies Russland-Absage-Forderungen zurück http://www.salzburg24.at/ecclestone-wies-russland-absage-forderungen-zurueck/apa-1519502278 http://www.salzburg24.at/ecclestone-wies-russland-absage-forderungen-zurueck/apa-1519502278#comments Wed, 23 Jul 2014 08:25:00 +0000 http://4034296

Britische Spitzenpolitiker hatten wegen der Zuspitzung der Ukraine-Krise und des mutmaßlichen Abschusses eines Passagierflugzeugs über der Ostukraine eine Streichung des WM-Laufs am 12. Oktober verlangt. “Das moralisch Richtige wäre, das Rennen abzusagen”, erklärte der konservative Abgeordnete David Davis.

Schon in den vergangenen Jahren war die Formel 1 wegen der Menschenrechtsverstöße in Bahrain unter Druck geraten, das Rennen dort abzusagen. Ecclestone hatte jedoch auch damals den Forderungen widersprochen. Im Fall von Russland verwies der 83-Jährige auch auf seine persönliche Abmachung mit Kremlchef Wladimir Putin. “Herr Putin hat uns enorm unterstützt und war sehr hilfreich, und wir werden das gleiche tun”, betonte Ecclestone.

Auch das Comeback des Grand Prix von Mexiko ist so gut wie besiegelt. Für 2014 war die Rückkehr wegen diverser Probleme noch abgesagt worden. Im kommenden Jahr soll das Land nun nach 23 Jahren wieder im Rennkalender stehen. “Mit Mexiko ist alles klar”, sagte Ecclestone dem Magazin “Forbes”. “Wir haben die Hürden überwunden.”

Zuletzt hatte 1992 ein WM-Lauf in Mexiko stattgefunden. Mit Sergio Perez und Esteban Gutierrez verfügen die Mexikaner mittlerweile über zwei Formel-1-Piloten. Gefahren werden soll in den nächsten fünf Jahren im Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt. Die Verträge seien laut lokalen Medienberichten bereits diese Woche unterschrieben worden. Eine offizielle Bekanntgabe könnte noch am Mittwoch erfolgen.

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Mercedes-Duell als Formel-1-Thriller http://www.salzburg24.at/mercedes-duell-als-formel-1-thriller/apa-1519479360 http://www.salzburg24.at/mercedes-duell-als-formel-1-thriller/apa-1519479360#comments Mon, 21 Jul 2014 13:05:00 +0000 http://4032422

Mit dem Start-Ziel-Sieg Rosbergs am Sonntag in Hockenheim und der beeindruckenden Aufholjagd seines Teamkollegen Hamilton, der sich von Rang 20 auf Platz drei vorarbeitete, stellte Mercedes einmal mehr seine Dominanz unter Beweis. Mit 366 Zählern hat der Rennstall nach zehn Grand Prix schon mehr Punkte gesammelt als in der gesamten zurückliegenden Saison. Damals waren es 360.

Rosberg, der in der WM-Wertung nun 14 Zähler vor Hamilton liegt, freute sich vor der ersehnten Party in Budapest am kommenden Sonntag endlich einmal über “eines der einfacheren Rennen”, und Hamilton sieht das Kopf-an-Kopf-Duell mit dem Mercedes-Teamkollegen vor seinem Wohlfühl-Grand-Prix in Ungarn ohnehin längst am Maximum.

“Ich kann mich nicht noch mehr fokussieren oder noch härter arbeiten, als ich es schon tue”, räumte der Brite nach seiner spektakulären Sturmfahrt ein. “Diese Meisterschaft ist eine große Herausforderung für mich, aber genau so liebe ich es, und ich würde es nicht anders wollen.” Hamilton gibt alles, “um im Titelkampf wieder auf Nicos Level zu gelangen”.

Das Maß der Dinge ist derzeit Rosberg. Vierter Saisonsieg, bis auf einen Ausfall immer auf Rang eins oder zwei nach Rennende – Durchschnaufen ist auf dem Weg zum erhofften WM-Titel zwar noch lange nicht angesagt. Doch der Hockenheim-Triumph tat dem 29-Jährigen vor allem deshalb gut, weil er scheinbar mühelos zustande kam. “Das war eines der einfacheren Rennen”, konstatierte Rosberg, “aber das ist eben auch mal so, nachdem ich so viele Rennen hatte, in denen mir mein Teamkollege im Getriebe hing”.

Hamilton will wieder den Perspektivwechsel, ab Ungarn soll wieder Rosberg die Rückseite seines Silberpfeils sehen. Viermal gewann der 29-Jährige schon auf dem Hungaroring, bei den vergangenen beiden Auflagen raste er jeweils auf die Pole und verspritzte dann auch den Sieger-Champagner. “Es ist keine leichte Saison für mich, so wie sie die meiste Zeit für denjenigen ist, gegen den ich fahre”, sagte Hamilton. “Ich will es aber auch gar nicht einfach haben.”

Wolff ist von der Zuverlässigkeit Rosbergs in diesem Jahr immer wieder beeindruckt. “Er liefert einfach und ist so konzentriert. Immer wenn man sagt, der Nico hat das Momentum verloren, kommt er mit dem allergrößten Momentum zurück”, lobte der Motorsportchef. “Er zählt für mich mittlerweile zu den ganz Großen.”

Zum diesem Zeitpunkt 2013 war Red Bull Spitzenreiter in der Konstrukteurs- wie auch der Fahrerwertung gewesen. Die Parameter haben sich seitdem jedoch immens verschoben. “Vierter und Sechster, das war das Maximum, was wir rausholen konnten”, sagte Teamchef Christian Horner zur Ausbeute von Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo. “Die Kluft ist immer noch riesig, aber wir arbeiten hart daran, sie zu verkleinern.”

An Budapest hat Vettel keine guten Erinnerungen. Ein Sieg in Ungarn gelang dem Deutschen noch nicht, immerhin holte er 2010 und 2011 die Pole Position. “Es ist natürlich schade, dass außer Apfelschorle heute nix drin ist”, musste der vierfache Weltmeister nach Platz vier in Hockenheim einräumen. Vielleicht ein kleiner Trost für den weit abgeschlagenen Vettel: Mercedes rechnet weiter mit einem beträchtlichen Aufschwung.

“Red Bull ist ein Kraftwerk”, warnte Wolff, der mit seinem so dominanten Team vor einer kniffligen Herausforderung steht. “Das wird eine ganz schwierige Entscheidung sein, wie viele der Ressourcen wir schon ins Auto für nächstes Jahr verlagern. Red Bull hat in den vergangenen Jahren immer das Prinzip verfolgt, bis zum bitteren Ende zu entwickeln. Wir sind immer noch bei 2014.” Die Silberpfeile wollen nun noch das Ungarn-Rennen abwarten und dann entscheiden. Wolff weiß: “Mit Red Bull ist immer zu rechnen.”

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Formel 1: Rennkalender und Ergebnisse 2014 http://www.salzburg24.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009 http://www.salzburg24.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009#comments Mon, 21 Jul 2014 08:00:42 +0000 http://3872009

Termin Rennen Sieger
16.03. GP von Australien in Melbourne  Nico Rosberg
30.03. GP von Malaysia in Sepang  Lewis Hamilton
06.04. GP von Bahrain in Sachir  Lewis Hamilton
20.04. GP von China in Shanghai  Lewis Hamilton
11.05. GP von Spanien in Barcelona  Lewis Hamilton
25.05. GP von Monaco in Monte Carlo  Nico Rosberg
08.06. GP von Kanada in Montréal  Daniel Ricciardo
22.06. GP von Österreich in Spielberg  Nico Rosberg
06.07. GP von Großbritannien in Silverstone  Lewis Hamilton
20.07. GP von Deutschland am Hockenheimring  Nico Rosberg
27.07. GP von Ungarn in Budapest
24.08. GP von Belgien in Spa-Francorchamps
07.09. GP von Italien in Monza
21.09. GP von Singapur in Singapur
05.10. GP von Japan in Suzuka
12.10. GP von Russland in Sotschi
02.11. GP der USA in Austin/Texas
09.11. GP von Brasilien in Sao Paulo
23.11. GP von Abu Dhabi in Abu Dhabi

 

Die wichtigsten F1-Regeländerungen 2014

Die Formel 1 startet 2014 mit neuer Optik und neuem Sound durch. Am gravierendsten trifft die Teams die Rückkehr zu den Turbomotoren. Nach acht Jahren haben die bisherigen Antriebsaggregate ausgedient. Daneben gibt es weitere wichtige Regeländerungen. Ein Überblick:

MOTOR: Die 2,4-Liter-V8-Aggregate sind Ende des Jahres Geschichte. Dafür werden die Autos von der nächsten Saison an von 1,6-Liter-V6-Turbomotoren angetrieben. Die neuen Motoren sind um einiges schwerer, bringen zusammen mit der Batterie etwa 145 Kilogramm auf die Waage. Das Mindestgewicht der bisherigen Motoren beträgt dagegen nur 95 Kilo. Die Gewichtsverlagerung der Autos verändert sich enorm.

GEWICHT: Das Auto muss mit Fahrer mindestens 690 Kilogramm wiegen. Bislang waren es 642 Kilogramm.

AERODYNAMIK: Die Maximalhöhe der Fahrzeugspitze wird auf 18,5 Zentimeter reduziert. Einen Knick in der Nase darf es aber nicht mehr geben. Dadurch wird es zu stark abfallenden, optisch ebenfalls gewöhnungsbedürftigen Konstruktionen kommen. Die Frontflügel dürfen um 15 Zentimeter breiter werden (1,65 statt 1,50 Meter).

SPRIT: Für eine Renndistanz stehen maximal 100 Kilogramm (bislang 135 Liter) Benzin zur Verfügung. Das gilt vom Start bis zur Zielflagge und wird durch den Durchflussmengenbegrenzer des Weltverbands FIA kontrolliert.

STRAFEN: Die Sünderkartei à la Flensburg ist ganz neu. Bei Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung der Formel 1 drohen bis zu drei Punkte. Kommt ein Fahrer in den jeweils zurückliegenden zwölf Monaten auf mehr als zwölf Punkte, darf er beim nächsten Rennen nicht starten.

BATTERIEPOWER: Waren es bislang 82 PS für 6,7 Sekunden durch KERS (Kinetic Energy Recovery System), stehen den Piloten 2014 zusätzliche 160 PS für 33 Sekunden durch Energierückgewinnung zur Verfügung.

TESTEN: Üben während der Saison ist wieder erlaubt. Jedem Rennstall stehen viermal zwei Tage zur Verfügung. Ort und Zeitpunkt sind relativ festgelegt: Am Dienstag und Mittwoch nach Rennen in Europa.

(Red/dpa)

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Formel 1: Fahrerwertung 2014 http://www.salzburg24.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332 http://www.salzburg24.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332#comments Mon, 21 Jul 2014 07:59:06 +0000 http://3872332

Platz Nr. Name Nation Team Punkte
1. 6 Nico Rosberg GER Mercedes 190
2. 44 Lewis Hamilton GBR Mercedes 176
3.
3 Daniel Ricciardo AUS Red Bull 106
4.
14 Fernando Alonso ESP Ferrari 97
5. 77 Valtteri Bottas FIN Williams 91
6.
1 Sebastian Vettel GER Red Bull 82
7.
27 Nico Hülkenberg GER Force India 69
8.
22 Jenson Button GBR McLaren 59
9. 20 Kevin Magnussen DEN McLaren 37
10. 19 Felipe Massa BRA Williams 30
11.
11 Sergio Perez MEX Force India 29
12.
7 Kimi Räikkönen FIN Ferrari 19
13. 25 Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 9
14.
8 Romain Grosjean FRA Lotus 8
15.
26 Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 6
16.
17 Jules Bianchi FRA Marussia 2
17. 13 Pastor Maldonado VEN Lotus 0
18. 99 Adrian Sutil GER Sauber 0
19. 21 Esteban Gutierrez MEX Sauber 0
20. 4 Max Chilton GBR Marussia 0
21. 10 Kamui Kobayashi JPN Caterham 0
22. 9 Marcus Ericsson SWE Caterham 0

*Sebastian Vettel hat als amtierender Weltmeister das Recht mit der Nummer 1 zu fahren. Als seine bevorzugte Startnummer ausgewählt hat der Deutsche aber die 5.

Fixe Startnummern für F1-Fahrer

Die Formel-1-Piloten haben ab 2014 fixe Startnummern. Weltmeister Sebastian Vettel und seine Kollegen haben bis zum Ende ihrer Karriere eine dauerhafte Startnummer erhalten, was aus Vermarktungssicht für die Rennställe interessant sein könnte. Ändern würde sich die Startnummer nur, wenn der betreffende Pilot Weltmeister wird und dafür wie bisher auch bei Rennen mit der Eins auf den Asphalt rollt.

Das alte System gab es in der Formel 1 seit 1996. Seitdem bekamen der Rennstall des Fahrer-Weltmeisters die Eins und Zwei zugewiesen. Die weiteren Startnummern wurden nach dem Abschneiden in der Konstrukteurs-WM verteilt. In anderen Motorsportklassen sind feste Nummern keine Seltenheit. Valentino Rossi zum Beispiel ist für seine 46 in der MotoGP bekannt.

(Red)

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Formel 1: Konstrukteurs-WM 2014 http://www.salzburg24.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108 http://www.salzburg24.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108#comments Mon, 21 Jul 2014 07:58:24 +0000 http://3872108

Rang Team Punkte
1.
Mercedes 366
2.
Red Bull 188
3. Williams 121
4.
Ferrari 116
5.
Force India 98
6.
McLaren 96
7.
Toro Rosso 15
8.
Lotus 8
9.
Marussia 2
10. Sauber 0
11. Caterham 0

Die Formel-1-Teams 2014 im Kurzporträt

RED BULL

  • Teamchef: Christian Horner
  • Firmensitz: Milton Keynes (England)
  • Debütsaison: 2005
  • Chassis: RB10
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 165
  • Siege: 47
  • Pole Positions: 57
  • Fahrer: Sebastian Vettel (GER)/Daniel Ricciardo (AUS)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2010, 2011, 2012 und 2013

FERRARI

  • Teamchef: Stefano Domenicali
  • Firmensitz: Maranello (Italien)
  • Debütsaison: 1950
  • Chassis: Ferrari F14 T
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 869
  • Siege: 221
  • Pole Positions: 207
  • Fahrer: Fernando Alonso (ESP)/Kimi Räikkönen (FIN)
  • Titel: 16 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

MCLAREN

  • Teamchef: Martin Whitmarsh
  • Firmensitz: Woking (England)
  • Debütsaison: 1966
  • Chassis: MP4-29
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 742
  • Siege: 182
  • Pole Positions: 155
  • Fahrer: Jenson Button (GBR)/Kevin Magnussen (DEN)
  • Titel: 8 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

LOTUS

  • Teamchef: Gerard Lopez
  • Firmensitz: Enstone (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: E22
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: 2
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Pastor Maldonado (VEN)/Romain Grosjean (FRA)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2005 und 2006 (noch als Renault)

MERCEDES AMG

  • Teamchef: Ross Brawn
  • Motorsportchef: Toto Wolff (AUT)
  • Aufsichtsrat: Niki Lauda (AUT)
  • Firmensitz: Brackley (England)
  • Debütsaison: 1954
  • Chassis: F1 W05
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 89
  • Siege: 13
  • Pole Positions: 17
  • Fahrer: Nico Rosberg (GER)/Lewis Hamilton (GBR)
  • Titel: -

SAUBER

  • Teamchef: Monisha Kaltenborn (AUT)
  • Firmensitz: Hinwil (SUI)
  • Debütsaison: 1993
  • Chassis: Sauber C33
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 292
  • Siege: 0
  • Pole Positions: 0
  • Fahrer: Adrian Sutil (GER)/Esteban Gutierrez (MEX)
  • Titel: -

FORCE INDIA

  • Teamchef: Vijay Mallya
  • Firmensitz: Silverstone (England)
  • Debütsaison: 2008
  • Chassis: VJM07
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 112
  • Siege: -
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Sergio Perez (MEX)/Niko Hülkenberg (GER)
  • Titel: -

WILLIAMS

  • Teamchef: Frank Williams
  • Firmensitz: Grove (England)
  • Debütsaison: 1977
  • Chassis: FW36
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 611
  • Siege: 114
  • Pole Positions: 127
  • Fahrer: Felipe Massa (BRA)/Valtteri Bottas (FIN)
  • Titel: 9 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

TORO ROSSO

  • Teamchef: Franz Tost (AUT)
  • Firmensitz: Faenza (Italien)
  • Debütsaison: 2006
  • Chassis: STR9
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 147
  • Siege: 1
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Daniil Kwjat (RUS)/Jean-Eric Vergne (FRA)
  • Titel: -

CATERHAM

  • Teamchef: Cyril Abiteboul
  • Firmensitz: Norfolk (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: CT-05
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Marcus Ericsson (SWE)/Kamui Kobayashi (JPN)
  • Titel: -

MARUSSIA

  • Teamchef: John Booth
  • Firmensitz: Dinnington (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: MR-03
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Fahrer: Max Chilton (GBR)/Jules Bianchi (FRA)
  • Titel: -

(Red)

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Zweiter Tour-Tagessieg für Norweger Kristoff http://www.salzburg24.at/zweiter-tour-tagessieg-fuer-norweger-kristoff/apa-1519463006 http://www.salzburg24.at/zweiter-tour-tagessieg-fuer-norweger-kristoff/apa-1519463006#comments Sun, 20 Jul 2014 15:58:00 +0000 http://4031070

Die tragischen Verlierer am Sonntag aber waren Jack Bauer aus Neuseeland und der Schweizer Martin Elmiger, die nach einer 221-Kilometer-Flucht 100 Meter vor dem Zielstrich eingeholt wurden. Im Sprint war Kristoff wie schon in St. Etienne nicht zu schlagen.

Der Träger des Gelben Trikots beschränkte sich einen Tag vor dem zweiten Ruhetag aufs Mitrollen. Vincenzo Nibali verteidigte seine Spitzenposition mit 4:37 Minuten vor dem Spanier Alejandro Valverde und 4:50 Minuten vor dem jungen Franzosen Romain Bardet ohne Probleme. Bereits am Vortag hatte sich der Italiener eine gewisse Großzügigkeit leisten können, als er auf dem Alpengipfel in Risoul dem eindrucksvoll kämpfenden Tagessieger Rafal Majka aus Polen nicht mit allerletzter Konsequenz nachgesetzt hatte.

Während die Fahrer noch im Trockenen unterwegs waren, ging ein schweres Gewitter in Nimes nieder. Die Straßen waren überflutet und Absperrgitter umgekippt. 50 km vor dem Ziel begann für die Fahrer nach brütend heißen Temperaturen an den Vortagen die Fahrt durch stürmische Regenschauer. Die Witterungsbedingungen hatte das Finale mit vielen Kreisverkehren auf den letzten Kilometern noch gefährlicher gemacht.

Nach dem Ende der 14. Etappe in Risoul war Nibali zum zweiten Mal bei dieser Tour in größerem Rahmen zum Thema Doping befragt worden. Dabei wirkte der 29-jährige Astana-Kapitän am Vortag nicht ganz so elegant und unantastbar wie auf dem Rad. Am Wochenende waren Vorwürfe wegen seiner angeblichen Kooperation mit dem lebenslang gesperrten Mediziner und Armstrong-Vertrauten Michele Ferrari aus dem Jahr 2009 wiederholt worden.

“Ich habe Ferrari nie persönlich getroffen”, wiederholte Nibali alte Erwiderungen zum Fall und verwies auf einen Prozess wegen Verleumdung gegen Ivano Fannini. Der frühere Teamchef wollte Ferrari, dem jegliche Tätigkeit im Radsport untersagt ist, und Nibali im Training gesehen haben. Das Verfahren war 2011 eingestellt worden. 

Österreichs einziger Beitrag, Bernhard Eisel, kam als Tageszwölfter zeitgleich mit dem Etappensieger ins Ziel. Im Gesamtklassement rangiert er an 143. Stelle.

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Rosberg feiert Start-Ziel-Sieg in Hockenheim http://www.salzburg24.at/rosberg-feiert-start-ziel-sieg-in-hockenheim/apa-1519466986 http://www.salzburg24.at/rosberg-feiert-start-ziel-sieg-in-hockenheim/apa-1519466986#comments Sun, 20 Jul 2014 15:21:00 +0000 http://4031271

Während Pole-Mann Rosberg vor nur 52.000 Zuschauern ein Start-Ziel-Sieg und der erste Heimerfolg eines Deutschen hier seit Michael Schumacher 2006 gelang, machte Hamilton in einem bärenstarken Rennen gleich 17 Plätze gut. Ein weiterer Doppelsieg für Mercedes, das nun neun der bisher zehn Rennen gewonnen hat und den ersten Sieg eines Werks-Silberpfeiles in Deutschland seit Juan Manuel Fangio 1954 bejubelte, ging sich aber knapp nicht aus.

Denn an Bottas biss sich Hamilton nach seiner fulminanten Aufholjagd überraschend die Zähne aus. Der junge Finne kam damit zum dritten Mal in Folge auf das Podest und wurde wie zuletzt in Silverstone Zweiter. Williams überholte damit in der Konstrukteurs-WM Ferrari und ist nun selbst Dritter hinter Mercedes und Weltmeister Red Bull, für den Sebastian Vettel nach einem unauffälligen Rennen Vierter wurde.

Auf der badischen Rennstrecke entwickelte sich sofort ein spannendes Rennen mit mehreren sehenswerten Duellen und einer Kollision gleich in der ersten Kurve. Dabei drehte der Däne Kevin Magnussen mit seinem McLaren den neben ihm aus der zweiten Reihe gestarteten Williams von Dauer-Pechvogel Felipe Massa um und eliminierte den Brasilianer.

Zweiter Leidtragender dieser Aktion war Daniel Ricciardo. Der wie Vettel aus Reihe drei gestartete Australier musste mit seinem Red Bull den Unfall so weit umfahren, dass er auf Platz 13 zurückfiel. Nach einem erneut starken Rennen, inklusive mitreißendem Fight mit Ferrari-Star Fernando Alonso wurde Supertalent Ricciardo hinter dem Spanier noch Sechster.

Noch mehr Plätze machte Hamilton gut. Während vorne Pole-Mann Rosberg zwei Wochen nach seinem ersten Saison-Ausfall in Silverstone ein einsames Rennen fuhr, nahm der Engländer hinten das Messer zwischen die Zähne und kämpfte mit seinem überlegenen Mercedes Gegner um Gegner nieder.

Dabei schonte er weder sich noch das Auto. Obwohl er beim Überholversuch gegen Jenson Button auch seinen Frontflügel ramponierte, fuhr der Weltmeister von 2008 die schnellsten Rennrunden. Von den erreichbaren Gegnern war für ihn am Ende nur Bottas nicht zu bezwingen. Der Brite war nach Unfall im Qualifying plus weiterer Rückversetzung wegen Getriebewechsels über die Schadensbegrenzung glücklich. “Die Berührung mit Button war mein Fehler”, gab er zu. “Und Valtteri war am Ende nicht zu knacken.”

Rosberg hatte an diesem Tag hingegen gar keinen Gegner. “Es ist ein unglaubliches Gefühl, daheim zu gewinnen. Das ist ein sehr spezieller Tag für mich”, bejubelte der Deutsche seinen siebenten GP-Sieg.

Nach Hochzeit und Vertragsverlängerung beschwor er eine Woche nach dem Brasilien-Triumph der Fußball-Nationalmannschaft auch noch den Geist des WM-Titels. “So ein Auto zu fahren, ist großartig”, weiß der 29-Jährige aber ohnehin, woher der Wind weht. Kurz nach WM-Halbzeit und eine Woche vor Ungarn hat Rosberg nun 190 Punkte auf dem Konto, Hamilton 14 weniger.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff strahlte einmal mehr. “Es fühlt sich trotzdem an wie ein Doppelsieg, wenn man von Platz 20 Dritter wird”, sagte der Wiener. “Die WM ist weiterhin offen.”

Lob gab es von Wolff auch für Bottas: “Valtteri ist das kaltschnäuzig nach Hause gefahren”, befand der Österreicher. Nach Spielberg und Silverstone war das irgendwie auch der dritte “Heimsieg” für seine Marke. “Schade, dass wir nicht ein paar Heimrennen mehr haben”, sagte Wolff augenzwinkernd.

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Rosberg-Heimsieg in Hockenheim vor Bottas http://www.salzburg24.at/rosberg-heimsieg-in-hockenheim-vor-bottas/4031268 http://www.salzburg24.at/rosberg-heimsieg-in-hockenheim-vor-bottas/4031268#comments Sun, 20 Jul 2014 13:53:01 +0000 http://4031268 Der Deutsche führt nach zehn von 19 WM-Läufen wieder 14 Zähler vor Hamilton. Platz vier ging an Weltmeister Sebastian Vettel.

Endstand des Formel-1-Grand-Prix von Deutschland

GP von Hockenheim – 67 Runden zu je 4,574 km, Gesamt 306,458 km

1. Nico Rosberg (GER)      Mercedes     01:33:42,914 – Durchschnittsgeschw.:   196,206 km/h
2. Valtteri Bottas (FIN)   Williams          +20,789
3. Lewis Hamilton (GBR)    Mercedes          +22,530
4. Sebastian Vettel (GER)  Red Bull          +44,014
5. Fernando Alonso (ESP)   Ferrari           +52,467
6. Daniel Ricciardo (AUS)  Red Bull          +52,549
7. Nico Hülkenberg (GER)   Force India    +01:04,178
8. Jenson Button (GBR)     McLaren        +01:24,711
9. Kevin Magnussen (DEN)   McLaren          +1 Runde
10. Sergio Perez (MEX)      Force India      +1 Runde
11. Kimi Räikkönen (FIN)    Ferrari          +1 Runde
12. Pastor Maldonado (VEN)  Lotus            +1 Runde
13. Jean-Eric Vergne (FRA)  Toro Rosso       +1 Runde
14. Esteban Gutierrez (MEX) Sauber           +1 Runde
15. Jules Bianchi (FRA)     Marussia         +1 Runde
16. Kamui Kobayashi (JPN)   Caterham        +2 Runden
17. Max Chilton (GBR)       Marussia        +2 Runden
18. Marcus Ericsson (SWE)   Caterham        +2 Runden

Ausgeschieden: Romain Grosjean (FRA) Lotus, Daniil Kwjat (RUS) Toro Rosso, Felipe Massa (BRA) Williams, Adrian Sutil (GER) Sauber

Schnellste Runde: Lewis Hamilton (GBR) Mercedes, 53. Runde: 119,908

Pole Position: Nico Rosberg (GER) Mercedes

(APA)

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Rosberg in Hockenheim aus Pole http://www.salzburg24.at/rosberg-in-hockenheim-aus-pole/apa-1519453264 http://www.salzburg24.at/rosberg-in-hockenheim-aus-pole/apa-1519453264#comments Sat, 19 Jul 2014 13:16:00 +0000 http://4030729

Sein Stallrivale Lewis Hamilton musste sich nach einem Unfall in der ersten Phase mit Quali-Rang 16 begnügen. Hamilton war in der Sachskurve in die Streckenbegrenzung gekracht, nachdem sich bei starker Hitze die Bremse rechts vorne verabschiedet hatte. “Im 21. Jahrhundert dürfen keine Bremsscheiben mehr brechen”, kritisierte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Zumal das Produkt erst in der Früh neu angebracht worden und sogar verstärkt worden war.

Der Angriff Hamiltons auf Rosberg war damit jäh gestoppt. In der WM liegt der 29-jährige Engländer nach neun von 19 Rennen nur vier Punkte hinter dem Spitzenreiter. Im Qualifying hatte er aber bereits das fünfte Mal in Serie das Nachsehen. “Natürlich hätte ich lieber einen Kampf ausgetragen mit Lewis. Daher bin ich nicht ganz so glücklich. Aber für mich ist es sehr gut gelaufen”, erklärte Rosberg.

Fünfte Saison-Pole für Rosberg

Für Rosberg ist es die neunte Pole Position seiner Karriere, die fünfte in dieser Saison und die vierte in den vergangenen fünf Rennen. Bei Hamiltons Heimsieg zuletzt in Silverstone war der Deutsche aber selbst mit Getriebeschaden ausgeschieden. “Bei uns gibt es Drama und Glorie. Das liegt alles sehr eng beisammen”, sagte Wolff. “Jetzt haben wir unseren einzigen Krieger da vorne.”

Rosberg war in allen drei Phasen der Schnellste, rettete nach einer mäßigen Schlussrunde aber nur 0,219 Sekunden auf den Finnen Valtteri Bottas über die Linie. Bottas hatte zuletzt bereits mit Podestplätzen in Österreich (3.) und Großbritannien (2.) überzeugt. Dritter wurde sein brasilianischer Williams-Teamkollege Felipe Massa.

Red Bulls auf 5 und 6

Das Red-Bull-Duo Daniel Ricciardo und Weltmeister Sebastian Vettel musste sich bei 33 Grad Luft- und 55 Grad Streckentemperatur hinter McLaren-Youngster Kevin Magnussen mit den Plätzen fünf und sechs begnügen. Für den Renntag sind Abkühlung und möglicherweise auch Gewitterschauer angekündigt. “Es würde mich nicht stören, wenn es anfängt zu regnen”, verriet Vettel.

Hamilton muss das Feld von noch weiter hinten aufrollen. Startplatz 15 ist sein schlechtester in dieser Saison. Der Brite humpelte nach seinem Einschlag, bei dem Kräfte bis zu 30G wirkten, leicht und suchte zur Sicherheit auch das medizinische Zentrum auf. Sein Start im Rennen soll aber nicht gefährdet sein. “Ich habe leichte Schmerzen. Das ist bei so einem Unfall aber normal”, meinte Hamilton, der ein anderes Bremsfabrikat als Rosberg verwendet.

“Die Knie sind aneinandergeschlagen, aber er ist in Ordnung”, versicherte Wolff. “Er darf den Kopf nicht in den Sand stecken. Wenn es für ihn gut läuft, kann er immer noch aufs Podium kommen.” Zumal Mercedes trotz des Verbotes vernetzter Fahrwerke (FRIC) immer noch über das schnellste Auto verfügt. In den Rennen, in denen sie ins Ziel gekommen sind, waren die Silberpfeile bisher immer Erster oder Zweiter.

“Die Verbindung der Aufhängung vorne mit der Aufhängung hinten (FRIC/Anm.) war schon ein großer Bestandteil am Auto. Es sieht aber so aus, als ob wir immer noch die Schnellsten sind”, meinte Rosberg zufrieden. Der 29-Jährige, der vergangene Woche seine Langzeit-Freundin Vivian Sibold geheiratet hat, greift am Sonntag nach seinem vierten Saisonsieg. In seinem Heimrennen in Deutschland schaffte er es bisher noch nie auf das Podest.

Startaufstellung:

1. Nico Rosberg GER Mercedes
2. Valtteri Bottas FIN Williams
3. Felipe Massa BRA Williams
4. Kevin Magnussen DEN McLaren
5. Daniel Ricciardo AUS Red Bull
6. Sebastian Vettel GER Red Bull
7. Fernando Alonso ESP Ferrari
8. Daniil Kwjat RUS Toro Rosso
9. Nico Hülkenberg GER Force India
10. Sergio Perez MEX Force India
11. Jenson Button GBR McLaren
12. Kimi Räikkönen FIN Ferrari
13. Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso
14. Esteban Gutierrez MEX Sauber
15. Romain Grosjean FRA Lotus
16. Lewis Hamilton GBR Mercedes
17. Adrian Sutil GER Sauber
18. Jules Bianchi FRA Marussia
19. Pastor Maldonado VEN Lotus
20. Kamui Kobayashi JPN Caterham
21. Max Chilton GBR Marussia
22. Marcus Ericsson SWE Caterham

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Mercedes auch im 3. Freien Training in Hockenheim voran http://www.salzburg24.at/mercedes-auch-im-3-freien-training-in-hockenheim-voran/apa-1519435788 http://www.salzburg24.at/mercedes-auch-im-3-freien-training-in-hockenheim-voran/apa-1519435788#comments Fri, 18 Jul 2014 15:06:00 +0000 http://4029855

Der 29-Jährige verwies seinen Teamkollegen Lewis Hamilton klar auf Platz zwei. Dritter auf dem 4,574 km langen Kurs wurde Ferrari-Star Fernando Alonso.

Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel landete, zwei Plätze hinter seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo, nur auf dem neunten Platz direkt vor Force-India-Mann Nico Hülkenberg. Vor dem zehnten Saisonlauf am Sonntag (Start: 14.00 Uhr/RTL und Sky) führt Rosberg die WM-Wertung vor Hamilton an.

3. Freies Training

1. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:17,779 Min. -

2. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes 1:18,380 -

3. Fernando Alonso (ESP) Ferrari 1:18,384 -

4. Felipe Massa (BRA) Williams 1:18,575 -

5. Valtteri Bottas (FIN) Williams 1:18,611 -

6. Kevin Magnussen (DEN) McLaren 1:18,756 -

7. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull 1:18,769 -

8. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari 1:18,842 -

9. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 1:18,890 -

10. Nico Hülkenberg (GER) Force India 1:19,127 -

11. Daniil Kwjat (RUS) Toro Rosso 1:19,131 -

12. Jean-Eric Vergne (FRA) Toro Rosso 1:19,470 -

13. Jenson Button (GBR) McLaren 1:19,489

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Mercedes verlängerte Vertrag mit Rosberg http://www.salzburg24.at/mercedes-verlaengerte-vertrag-mit-rosberg/apa-1519402320 http://www.salzburg24.at/mercedes-verlaengerte-vertrag-mit-rosberg/apa-1519402320#comments Wed, 16 Jul 2014 08:32:00 +0000 http://4027531

Seit 2010 gelangen dem 29 Jahre alten Rennfahrer sechs Siege, 17 Podestplätze und acht Pole-Positionen in einem “Silberpfeil”. Diese Bilanz will Rosberg am kommenden Sonntag beim Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring weiter ausbauen.

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Ecclestone brach Schweigen im Korruptionsprozess http://www.salzburg24.at/ecclestone-brach-schweigen-im-korruptionsprozess/apa-1519391744 http://www.salzburg24.at/ecclestone-brach-schweigen-im-korruptionsprozess/apa-1519391744#comments Tue, 15 Jul 2014 16:07:00 +0000 http://4026860

“Wir müssen diesen Kerl loswerden”, zitierte Ecclestone eine damalige Übereinkunft mit einem Vertrauten. Die Anklage wirft dem britischen Motorsportmanager hingegen vor, er habe den deutschen Banker mit 44 Millionen Dollar bestochen.

Hintergrund ist der Ausstieg der BayernLB aus der Formel 1 vor achteinhalb Jahren. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft schmierte Ecclestone Gribkowsky, damit dieser die Formel-1-Beteiligung der BayernLB an den von Ecclestone gewünschten Investor CVC verkaufte. Gribkowsky, der wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung bereits zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde, hat im Ecclestone-Prozess als Kronzeuge seinen Bestechungsvorwurf bekräftigt.

Ecclestone hatte zu Prozessbeginn im April lediglich von seinen Verteidigern eine Erklärung verlesen lassen, in der er die Anschuldigungen zurückwies. Damals wollte er sich erst nach einer noch ausstehenden zweiten Vernehmung von Gribkowsky selbst äußern, die mittlerweile nicht früher als im September geplant ist.

Am Dienstag schilderte Ecclestone, wie ihn Gribkowsky immer wieder bedrängt habe. Der Banker habe die BayernLB verlassen wollen und ihn für ein Immobilieninvestment gewinnen wollen. Dafür habe Gribkowsky von ihm einen Betrag von 250 Millionen verlangt, ohne aber eine Währung zu nennen. “Ich habe ihm erklärt, dass ich nicht interessiert sei”, sagte Ecclestone.

Doch Gribkowsky habe nicht nachgegeben und auch eine Sache angedeutet, die Ecclestone ernsthafte Schwierigkeiten mit dem Finanzamt hätte machen können: Immer wieder habe Gribkowsky angedeutet, dass Ecclestone mit der von dem Formel-1-Chef eingerichteten Familienstiftung Bambino Erbschaftsteuer hinterzogen haben könnte. In die Stiftung hatte Ecclestone seine Formel-1-Anteile zugunsten seiner Ehefrau eingebracht.

Zwar wollte Ecclestone nicht von Erpressung sprechen. Er einigte sich schließlich nach eigener Darstellung mit dem Chef der Stiftung, Stephen Mullens, Gribkowsky mit einem Schweigegeld abzuwimmeln. Dies habe er dem Banker in einem Dreiergespräch in einem Londoner Restaurant angeboten: “Ich war ein wenig sarkastisch, als ich ihn fragte, ob ihm 50 Millionen helfen würden”, sagte der Formel-1-Chef. “Das war die billigste Versicherungspolice, die ich jemals gesehen habe.” Denn wenn die britischen Behörden Zweifel an seinen Steuerangelegenheiten bekommen hätten, hätte ihn das eine Nachzahlung in Milliardenhöhe kosten können.

Die Staatsanwälte gehen in dem Verfahren davon aus, dass Ecclestone Geld an Gribkowsky gezahlt hat, um damit Einfluss auf die Auswahl des Käufers für die Formel 1 zu nehmen. Die Anklage wertet dies als Bestechung eines Amtsträgers, weil die BayernLB im Staatsbesitz ist.

Der ehemalige bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) nährte allerdings Zweifel daran, dass dies für Ecclestone erkennbar war. “Die Landesbank ist aufgetreten wie jede andere Geschäftsbank auch”, sagte er als Zeuge. Sie habe es im Geschäftsverkehr nicht wie einen Altar vor sich hergetragen, dass sie im Staatsbesitz ist. Für ihn sei es daher verwunderlich, dass Gribkowsky in der Anklage als Amtsträger gesehen werde.

Nach dem Strafgesetz wird die Bestechung von Beamten und anderen Amtsträgern besonders hart bestraft. Sollte das Gericht von diesem Vorwurf abrücken, würde sich der mögliche Strafrahmen für Ecclestone deutlich reduzieren.

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Vettel: Mercedes im Moment “Maß aller Dinge” http://www.salzburg24.at/vettel-mercedes-im-moment-mass-aller-dinge/apa-1519387526 http://www.salzburg24.at/vettel-mercedes-im-moment-mass-aller-dinge/apa-1519387526#comments Tue, 15 Jul 2014 09:54:00 +0000 http://4026582

Sonst könne er “ja gleich zu Hause bleiben”. Vor dem Großen Preis von Deutschland am Wochenende in Hockenheim liegt Vettel als Gesamtsechster mit 70 Punkten allerdings bereits 95 Zähler hinter seinem führenden Landsmann Nico Rosberg (165). Der Brite Lewis Hamilton (161) unterstreicht als Zweiter die Mercedes-Dominanz.

Vettel hob die Überlegenheit der Silberpfeile mit acht Siegen in bisher neun Rennen hervor. “Es ist kein großes Geheimnis: Mercedes ist im Moment das Maß aller Dinge”, sagte der 27-jährige Hesse. “Wenn sie keinen Fehler machen, können sie im Prinzip alle noch vor uns liegenden Rennen gewinnen.”

Er bezweifle, dass Red Bull die Lücke zu Mercedes in dieser Saison noch schließen könne. “Realistisch betrachtet ist der Rückstand zu groß”, urteilte Vettel. Zudem seien Rosberg und Hamilton clever genug, um zu wissen, wo trotz aller Rivalität die Grenze liege.

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Hamilton: “Rosberg kein Deutscher” http://www.salzburg24.at/hamilton-rosberg-kein-deutscher/apa-1519273086 http://www.salzburg24.at/hamilton-rosberg-kein-deutscher/apa-1519273086#comments Tue, 08 Jul 2014 20:56:00 +0000 http://4019344

Rosberg wurde in Wiesbaden geboren, wuchs aber in Monte Carlo auf. Sein Vater ist der finnische Ex-Weltmeister Keke Rosberg, seine Mutter ist Deutsche. “Er ist deutsch-finnisch-monegassisch oder so etwas”, meinte Hamilton über seinen Stallgefährten.

WM-Leader Rosberg konterte am Dienstag im Rahmen der Formel-1-Testfahrten in Silverstone die Aussage von Teamkollegen Lewis Hamilton. “Ich bin sicher nicht so deutsch wie Lewis englisch ist. Denn ich bin nicht in Deutschland aufgewachsen. Aber ich betrachte mich dennoch als zu 100 Prozent Deutscher”, erklärte der Mercedes-Pilot.

Nach seinem Heimsieg in Silverstone, bei dem er vom Ausfall Rosbergs profitierte, liegt Hamilton nur noch vier Punkte hinter dem WM-Spitzenreiter. In den vergangenen Wochen hatte die langjährige Freundschaft der Silberpfeil-Fahrer spürbar unter dem engen Kampf um den Titel gelitten.

Hamilton begründete seine jüngsten Aussagen über Rosberg mit Eindrücken aus der gemeinsamen Kart-Zeit. “Er hat sich nie neben eine deutsche Fahne gestellt, nicht einmal”, sagte der 29-Jährige. Stattdessen habe Rosberg sich bei den Fahrerparaden stets neben der Fahne von Monaco positioniert.

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Schumacher: IP-Adresse zu angebotener Krankenakte ausgeforscht http://www.salzburg24.at/schumacher-ip-adresse-zu-angebotener-krankenakte-ausgeforscht/4018658 http://www.salzburg24.at/schumacher-ip-adresse-zu-angebotener-krankenakte-ausgeforscht/4018658#comments Mon, 07 Jul 2014 13:56:37 +0000 http://4018658

Diese soll den Transport Schumachers von Grenoble nach Lausanne durchgeführt haben, berichteten lokale Medien.

Mehreren Medien zum Kauf angeboten

Die sensiblen Daten zu Schumachers Gesundheitszustand wurden vor zwei Wochen mehreren Medien zum Verkauf angeboten. Der 45-jährige Deutsche ist seit einem Skiunfall am 29. Dezember des Vorjahres in Meribel in medizinischer Behandlung. Nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma befand sich Schumacher mehrere Monat in der Universitätsklinik von Grenoble im Koma. Erst im Juni wurde er zur Rehabilitation nach Lausanne verlegt.

Firma aus dem Kanton Zürich

Die betreffende Hubschrauberfirma aus dem Kanton Zürich habe die Überstellung durchgeführt, berichtete die französischen Regionalzeitung “Dauphine Libere”. Daher habe das Unternehmen eine Kopie eines für den Transport relevanten Teiles der Krankenakte erhalten. Die Ermittlungen leiten laut der Staatsanwaltschaft von Grenoble nun die Schweizer Behörden.

(APA)

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Hamilton im “Angriffsmodus” – F1-WM spitzt sich zu http://www.salzburg24.at/hamilton-im-angriffsmodus---f1-wm-spitzt-sich-zu/apa-1519259608 http://www.salzburg24.at/hamilton-im-angriffsmodus---f1-wm-spitzt-sich-zu/apa-1519259608#comments Mon, 07 Jul 2014 10:32:00 +0000 http://4018361

“Sie sind nur noch vier Punkte auseinander, der Kampf wird härter”, meinte Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda. “Sie belauern sich noch mehr.” Lauda selbst war bei McLaren einst in ein packendes Stallduell um den WM-Titel verwickelt. 1984 setzte sich Österreichs Nationalheld am Ende um einen halben Punkt gegen seinen Rivalen Alain Prost durch.

Auch 30 Jahre später geht es eng zu. Hamiltons Heimerfolg ist vor allem ein moralischer Schub. “Wir ziehen einen Schlussstrich unter die letzten neun Rennen. Jetzt gibt es den Angriffsmodus”, erklärte der 29-jährige Engländer nach seinem fünften Saisonsieg. Damit hat Hamilton bereits vor der Saisonhalbzeit seine persönliche Bestmarke von 2008 erreicht. Damals hatte er auch seinen bisher einzigen WM-Titel geholt.

Psychischer Druck auf Hamilton groß

Der Triumph ist wichtig für die Psyche. Hamilton hatte sich unter dem Druck des wachsenden WM-Rückstandes zuletzt ungewohnt viele Fehler geleistet – so auch im Qualifying in Spielberg und Silverstone. Viermal in Serie war er zuletzt hinter Mercedes-Teamkollege Rosberg gestartet. Sein Heimrennen gewann er von Startplatz sechs. “Der Druck war da. Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass wir zurück sind.”

Im Rennen machte Hamilton keinen Fehler mehr. “Dieser großartige Auftritt hat seine mentale Stärke gezeigt”, meinte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Rosbergs Nuller lag dem Wiener aber schwer im Magen. “Einen Getriebedefekt zu haben, ist ein bisschen ein Schlag, weil man so einen Ausfall im Jahr 2014 nicht erwarten würde. Wir müssen den Blick auf unsere Qualität richten.”

Rosberg macht sich deswegen keine allzu großen Sorgen. “Wir sind zuversichtlich, dass wir diese Aspekte im Griff haben. Ich bin nicht besorgt”, betonte der 29-Jährige, der die technische Überlegenheit der Silberpfeile fast auf einem Niveau wie zu Saisonstart sieht. Rosberg: “Wir können wieder ein bisschen aufatmen. Jetzt sind wir fast wieder beim Melbourne-Stand.”

Red Bull fährt hinterher

158 Punkte fehlen Red Bull als erstem Verfolger in der Konstrukteurs-WM bereits auf Mercedes. Der Australier Daniel Ricciardo ist nach seinem vierten Podestplatz auch in der WM Dritter. Dem Red-Bull-Neuzugang fehlen aber immer noch 67 Zähler auf Rosberg. Weltmeister Sebastian Vettel blieb überhaupt nur ein Privatduell mit Ferrari-Star Fernando Alonso um Platz fünf, das der Deutsche für sich entschied.

Auch wenn die Mercedes auf der Geraden bei weitem nicht die Schnellsten waren, die Rundenzeiten unterstrichen die Dominanz der Silberpfeile. Beide Fahrer wissen um ihre Chance. Hamilton will eine Serie starten, wie er sie schon im Frühjahr hingelegt hatte. Vier Rennen gewann der Brite zwischen Ende März und Mitte Mai. Die WM-Führung hatte mit einer kurzen Unterbrechung aber immer Rosberg inne.

Wie eng das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Teamkollegen abläuft, zeigt sich am oft bemühten Einsatz des Wortes “Energie”. Minimale Details auf und neben der Strecke könnten über den WM-Titel entscheiden. “Ich versuche Energie in die Sachen zu stecken, die ich beeinflussen kann und in die Sachen, die ich nicht beeinflussen kann, versuche ich weniger Energie zu stecken”, erklärte Rosberg. In zwei Wochen folgt sein Heimrennen in Hockenheim.

(APA)

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Hamilton-Heimsieg in Silverstone – Rosberg out http://www.salzburg24.at/hamilton-heimsieg-in-silverstone---rosberg-out/apa-1519250026 http://www.salzburg24.at/hamilton-heimsieg-in-silverstone---rosberg-out/apa-1519250026#comments Sun, 06 Jul 2014 17:20:00 +0000 http://4017447

Die WM wird in zwei Wochen am 20. Juli mit Rosbergs Heimspiel auf dem Hockenheimring in Deutschland fortgesetzt. Neben Hamilton, der von Startplatz sechs aus zum Sieg raste, legten auch der zweitplatzierte Finne Valtteri Bottas (Williams/Startplatz 14) und der Dritte Daniel Ricciardo aus Australien (Red Bull/Startplatz acht) tolle Aufholjagden hin.

“Ich habe heute gezeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man nicht aufgibt”, freute sich Hamilton, der nach dem Qualifying schwer enttäuscht war und im Rennen eigentlich nur noch Schadensbegrenzung betreiben wollte. “Jetzt sind es nur noch vier Punkte, jetzt ist wieder alles möglich”, meinte der 29-jährige Weltmeister des Jahres 2008.

Ein Getriebeschaden stoppte die stolze Serie von Rosberg, der in den ersten acht Rennen des Jahres stets in die Top zwei gefahren war. In Runde 30 rollte der verzweifelte Rosberg mit einem Getriebeschaden aus. “Die Probleme haben sich ab Runde 21 angekündigt. Ich habe alles versucht, um etwas zu retten und mit wenig Risiko als Zweiter ins Ziel zu kommen. Aber es war unmöglich”, sagte Rosberg. “Die Devise heißt nun, weiterhin volle Attacke. Es wird eng in der WM.”

Für Bottas zeigt die Formkurve derzeit steil nach oben. Nach seinem ersten Stockerlplatz als Dritter in Österreich vor zwei Wochen wurde der 24-Jährige nun in England sogar Zweiter. “Jetzt fehlt mir nur noch der Sieg. Aber man muss schon sagen, dass die Mercedes eben ein bisschen schneller als alle anderen sind”, meinte der 24-Jährige.

Ein heißes Match um Platz fünf lieferten einander Vierfachweltmeister Sebastian Vettel und Zweifachchampion Fernando Alonso. Nach mehreren gescheiterten Überholversuchen lagen vor allem bei Vettel die Nerven blank, via Boxenfunk beschwerte sich der deutsche Red-Bull-Pilot lautstark über den Spanier im Ferrari.

Am Ende holte sich Vettel Rang fünf und kurz nach dem Rennen hatte sich das Duo auch bereits wieder beruhigt. “Es war hart an der Grenze, aber auch sehr spannend”, meinte Vettel. “Es hat Spaß gemacht”, sagte auch Alonso, der sich aber gerne noch intensiver zur Wehr gesetzt hätte: “Leider musste ich zum falschen Zeitpunkt Sprit sparen und die Reifen schonen.”

Der Sieg Hamiltons stand erst zweieinhalb Stunden nach dem Start fest, denn das Rennen war aufgrund eines schweren Unfalls des Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen in der ersten Runde für mehr als 60 Minuten unterbrochen. Erstmals seit dem Monaco-Grand-Prix 2000 wurde bereits in Runde eins die “Rote Flagge” (Rennunterbrechung) gezeigt.

Der Ferrari kam von der Strecke ab, bei der Rückkehr auf den Asphalt verlor er dann die Kontrolle über sein Auto. Schlimmeres verhinderte der nachkommende Felipe Massa, der mit einer Notbremsung einen schweren Crash mit Räikkönen mit viel Mühe verhinderte. “Das war ganz klar sein eigener Fehler, das war unnötig. Hoffentlich ist ihm nichts passiert”, lautete der Kommentar von Mercedes-Teamaufsichtsratschef Niki Lauda über Räikkönens Abflug.

Räikkönen kam recht glimpflich davon. “Kimi ist im wesentlichen okay”, schrieb Ferrari via Twitter. “Die Prellungen sind auf seinen Knien und seinem Knöchel, und er wird bald wieder zurück sein”, erklärte ein Teamsprecher. “Er wird aber rechtzeitig für die nächste Runde in Deutschland wieder dabei sein.”

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Formel 1: Hamilton mit Heimsieg in Silverstone – Rosberg out http://www.salzburg24.at/formel-1-hamilton-mit-heimsieg-in-silverstone-rosberg-out/4017446 http://www.salzburg24.at/formel-1-hamilton-mit-heimsieg-in-silverstone-rosberg-out/4017446#comments Sun, 06 Jul 2014 14:42:50 +0000 http://4017446 Der 29-jährige Engländer setzte sich überlegen vor dem Finnen Valtteri Bottas (Williams) und dem Australier Daniel Ricciardo (Red Bull) durch. Der deutsche WM-Leader Nico Rosberg schied in der 30. von 52 Runden auf Platz eins liegend wegen Getriebeproblemen aus.

Hamilton holt auf Rosberg auf

Der Vorsprung von Rosberg in der Gesamtwertung auf Hamilton schrumpfte damit auf vier Punkte zusammen. Das nächste Rennen steht in zwei Wochen am 20. Juli auf dem Hockenheimring in Deutschland auf dem Programm. Nach Hamiltons Heimspiel wartet also nun das Heimrennen für Rosberg. Mit seinem Erfolg hat Hamilton nach Formel-1-Siegen mit Jackie Stewart gleichgezogen. Der Mercedes-Pilot und der frühere Rennfahrer haben nun jeweils 27 Mal triumphiert.

Vettel rettet Rang 5

Überraschungszweiter wurde der finnische Williams-Pilot Valtteri Bottas, der als 14. gestartet war. Als Dritter ließ sich der Australier Daniel Ricciardo feiern, der schon wieder seinen Red-Bull-Teamrivalen Sebastian Vettel hinter sich ließ. Der Titelverteidiger rettete nach einem atemberaubenden Rad-an-Rad-Duell mit Ferrari-Star Fernando Alonso noch Platz fünf. “Es war vielleicht ein bisschen zu hart”, befand Vettel und monierte zudem eine falsche Renn-Strategie seines Teams.

Horror-Crash gleich zu Beginn


Eine Schrecksekunde gab es in der zweiten Runde: Ein heftiger Crash zwischen Räikkönnen und Massa zog eine Unterbrechung von einer Stunde bis zum Restart nach sich. Beide blieben jedoch von schweren Verletzungen verschont. Das 47-fache der Erdanziehungskraft wirkte nach Angaben seines Teams Ferrari bei dem Unfall auf Räikkönen.

Räikkönen “im wesentlichen okay”

Der Finne überstand den schweren Unfall jedoch “im wesentlichen” gut. Dies teilte sein Formel-1-Rennstall über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. “Kimi ist im wesentlichen okay”, schrieb die Scuderia. “Die Prellungen sind auf seinen Knien und seinem Knöchel, und er wird bald wieder zurück sein”, zitierte die BBC einen Teamsprecher. Räikkönen hatte den Unfallort in Silverstone humpelnd verlassen und war daraufhin im Auto des Formel-1-Arztes ins Streckenhospital gebracht worden.

“Mit Massa alles in Ordnung?”

Den “Iceman” hatte es mit seinem Wagen in der fünften Kurve über den Bordstein hinausgetragen. Als der Finne auf den Asphalt zurückkehren wollte, verlor er bei einer Bodenwelle die Kontrolle und stieß mit Williams-Mann Felipe Massa zusammen. Räikkönens Wagen wurde gegen eine Leitplanke geschleudert und heftig beschädigt. “Ist mit Felipe alles in Ordnung?”, sei dem Rennstall zufolge das erste von Räikkönen gewesen, was er über den Boxenfunk wissen wollte.

Massa konnte in seinem 200. Grand Prix ebenfalls nicht weiterfahren, blieb jedoch unverletzt. “Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Das Wochenende lief von Beginn an nicht gut, das fing schon mit dem Crash am Freitag an”, sagte der Brasilianer. “Das ist ein Wochenende zum Vergessen. Aber ich hoffe, dass es Kimi gut geht.” Massa hatte gebremst, als er Räikkönens Wagen auf sich zukommen sah und versuchte noch nach rechts auszuweichen. Die Autos trafen sich dennoch. (red/APA/dpa)

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Pole Position für Nico Rosberg in Silverstone http://www.salzburg24.at/pole-position-fuer-nico-rosberg-in-silverstone/apa-1519233782 http://www.salzburg24.at/pole-position-fuer-nico-rosberg-in-silverstone/apa-1519233782#comments Sat, 05 Jul 2014 14:16:00 +0000 http://4016693

“Das war ein verrücktes Qualifying. Die ständig wechselnden Bedingungen haben es sehr schwierig gemacht, weil gewisse Streckenteile viel trockener als andere waren. Meine Ingenieure haben aber die richtige Entscheidung getroffen, uns ist alles aufgegangen”, erklärte Österreich-Sieger Rosberg nach der achten Pole seiner Karriere, der bereits vierten in dieser Saison.

Sein englischer Teamkollege Lewis Hamilton hatte lange Zeit die Bestmarke in der dritten und letzten Quali-Phase innegehabt, sich aber dann entschieden, seinen letzten Versuch wegen der schlechteren Bedingungen in den ersten beiden Sektoren abzubrechen und in die Box zu fahren. Dadurch wurde er noch von fünf Konkurrenten überholt. “Im dritten Sektor war es viel trockener, da habe ich die Bestzeit herausgefahren”, erläuterte Rosberg.

Deshalb wurde der vierfache Saisonsieger Hamilton noch auf Platz sechs durchgereicht. “Die Enttäuschung könnte nicht größer sein. Das war mein Fehler”, gestand der Brite sichtlich zerknirscht. “Es geht damit für mich im Rennen wieder nur um Schadensbegrenzung”, meinte Hamilton in Erinnerung an das letzte Rennen vor zwei Wochen in Spielberg, wo er hinter Rosberg noch Platz zwei holte. Sein Rückstand auf den Stallrivalen vor dem neunten von 19. Rennen beträgt 29 Punkte.

Im Gegensatz zu Hamilton war Vettel noch in letzter Sekunde auf Platz zwei gerast. “Solch rasch wechselnde Verhältnisse gibt es nur hier in England. Das Qualifying hat sich sehr positiv für mich entwickelt, jetzt stehe ich in der ersten Reihe”, lautete der zufriedene Kommentar des Vierfach-Champions, der als WM-Sechster aber bereits 105 Zähler hinter Rosberg liegt.

Auch der drittplatzierte Engländer Jenson Button hatte gut lachen. “Normalerweise hätten wir keine Chance auf solch ein Ergebnis gehabt. Das ist ein unglaubliches Resultat für uns, ich bin sehr glücklich. Aber es ist nur Platz drei im Qualifying”, relativierte der McLaren-Pilot gleichzeitig vor seinem Heimrennen. Denn in diesem wird es für Button wohl eine Mission Impossible, den Sprung aufs Podest zu schaffen.

Für die in Spielberg noch im Qualifying dominierenden Williams-Piloten Valtteri Bottas und Felipe Massa setzte es dagegen mit den Rängen 17 und 18 einen schweren Dämpfer, ebenso wie für die Ferrari-Stars Fernando Alonso und Kimi Räikkönen, die unmittelbar dahinter auf den Positionen 19 und 20 landeten. “Das ist sehr enttäuschend, wir haben große Möglichkeit ausgelassen”, betonte Massa, der beim Österreich-Comeback die “Pole” erobert hatte. “Das war ein taktischer Fehler, wir sind zu spät auf die Strecke gefahren. Man kann hier nie sicher sein, dass nicht mehr regnet, auch wenn das Wetterradar das anzeigt.”

Der Finne Bottas, zuletzt in Spielberg als Dritter erstmals auf dem Podium, glaubt aber, dass für ihn und seinen brasilianischen Teamkollegen im Rennen noch ein Top-Ten-Platz möglich sein sollte. Auch Ferrari verzettelte sich in der Wetter-Lotterie und wäre deshalb schon mit Punkten zufrieden. “Das war ein fürchterliches Qualifying, in dem wir alles falsch gemacht haben. Wir haben die falschen Reifen im falschen Moment aufgezogen”, wetterte Ex-Weltmeister Alonso. Gleichzeitig gab der Spanier aber zu bedenken: “Bei diesen Bedingungen ist es ein schmaler Grat zwischen Held und Verlierer.”

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Formel 1 Qualifying für Silverstone: Rosberg auf Pole http://www.salzburg24.at/formel-1-qualifying-fuer-silverstone-rosberg-auf-pole/4016679 http://www.salzburg24.at/formel-1-qualifying-fuer-silverstone-rosberg-auf-pole/4016679#comments Sat, 05 Jul 2014 13:14:23 +0000 http://4016679

Der Wiesbadener fuhr bereits zum vierten Mal in dieser Saison auf Platz eins und lag damit vor Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) im Red Bull. Dritter wurde Jenson Button (England) im McLaren-Mercedes. Stark präsentierte sich auch Nico Hülkenberg im Forde-India-Mercedes als Vierter.

1. Startreihe: 1. Nico Rosberg (Wiesbaden) Mercedes 1:36,766; 2. Sebastian Vettel (Heppenheim) Red Bull 1:37,386

2. Startreihe: 3. Jenson Button (England) McLaren Mercedes 1:38,200; 4. Nico Hülkenberg (Emmerich) Force India 1:38,329

3. Startreihe: 5. Kevin Magnussen (Dänemark) McLaren Mercedes 1:38,417; 6. Lewis Hamilton (England) Mercedes 1:39,232

4. Startreihe: 7. Sergio Perez (Mexiko) Force India 1:40,457; 8. Daniel Ricciardo (Australien) Red Bull 1:40,606

5. Startreihe: 9. Daniil Kwjat (Russland) Toro Rosso 1:40,707; 10. Jean-Eric Vergne (Frankreich) Toro Rosso 1:40,855

6. Startreihe: 11. Romain Grosjean (Frankreich) Lotus 1:38,496; 12. Jules Bianchi (Frankreich) Marussia 1:38,709

7. Startreihe: 13. Pastor Maldonado (Venezuela) Lotus 1:44,018; 14. Adrian Sutil (Gräfelfing) Sauber -
8. Startreihe: 15. Valtteri Bottas (Finnland) Williams 1:45,318; 16. Felipe Massa (Brasilien) Williams 1:45,695

9. Startreihe: 17. Fernando Alonso (Spanien) Ferrari 1:45,935; 18. Max Chilton (England) Marussia 1:39,800 + 5 Plätze/Getriebewechsel

10. Startreihe: 19. Kimi Räikkönen (Finnland) Ferrari 1:46,684; 20. Marcus Ericsson (Schweden) Caterham 1:49,421

11. Startreihe: 21. Kamui Kobayashi (Japan) Caterham 1:49,625; 22. Esteban Gutiérrez (Mexiko) Sauber 1:40,912 + 10 Plätze/Regelverstoß GP Österreich

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