Salzburg24.at » Formel1 http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Sat, 04 Jul 2015 04:53:24 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Rosberg im Silverstone-Training trotz Defektes voran http://www.salzburg24.at/rosberg-im-silverstone-training-trotz-defektes-voran/apa-1524121042 http://www.salzburg24.at/rosberg-im-silverstone-training-trotz-defektes-voran/apa-1524121042#comments Fri, 03 Jul 2015 15:34:00 +0000 http://4381243

Der vom eigenen Publikum angefeuerte Hamilton musste sich am Nachmittag als Vierter sogar hinter den beiden Ferrari-Fahrern Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel einreihen. “Lewis sucht noch nach seinem Setup. Der Nico hat das Auto super im Griff”, erklärte Mercedes-Teamaufseher Niki Lauda am “Sky”-Mikrofon. Vor dem neunten Saisonlauf am Sonntag (14.00 Uhr/live ORF eins und Sky) führt Hamilton in der WM zehn Punkte vor seinem deutschen Teamkollegen.

Rosberg ließ sich am Freitag auch von einem früh aufgetretenen Getriebeschaden nicht aufhalten. Das Vormittagstraining begann für ihn mit einer langen Zwangspause in der Garage. Der Silverstone-Sieger von 2013 raste nach der Behebung des Hydraulik-Problems kurz vor Ende der Einheit zur Bestzeit, die bis dahin Hamilton gehalten hatte. Der WM-Spitzenreiter fand auch am Nachmittag nicht die Ideallinie.

“Es gibt eine Menge Druck bei einem Heim-Grand-Prix. Das meiste kommt von einem selbst, aber es gibt da auch diese hohe Erwartungshaltung der Fans”, hatte Hamilton zuvor erklärt. Im vergangenen Jahr hatte der 30-Jährige nach einer misslungenen Qualifikation noch gewonnen, profitierte aber von einem Technik-Defekt des zuvor führenden Rosberg. Am Sonntag werden 140.000 Fans erwartet.

“Es sind alle Zutaten für ein richtig spektakuläres Renn-Wochenende gegeben”, frohlockte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Der Wiener warnte aber vorsorglich vor den Attacken der Silberpfeil-Verfolger: “Der Spielraum ist enger geworden.”

Tatsächlich weckte das Ferrari-Duo zumindest am Nachmittag mit einigen schnellen Runden die zarte Hoffnung, in den Mercedes-Zweikampf an der Spitze eingreifen zu können. “Wir haben einen Schritt nach vorn gemacht. Es ist das Ziel, das Unmögliche machbar zu machen”, sagte Sebastian Vettel, der an seinem 28. Geburtstag nach seiner besten Runde 0,02 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen lag.

Zu viel Optimismus wollte der WM-Dritte Vettel vor dem neunten Saisonlauf dennoch nicht verbreiten. “Es ist nicht genug, um die Lücke auf einmal zu schließen. Ich hoffe, dass uns die Strecke liegt und es ein gutes Wochenende wird”, sagte der vierfache Weltmeister.

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Technische Hilfen für Formel-1-Piloten werden eingeschränkt http://www.salzburg24.at/technische-hilfen-fuer-formel-1-piloten-werden-eingeschraenkt/apa-1524114604 http://www.salzburg24.at/technische-hilfen-fuer-formel-1-piloten-werden-eingeschraenkt/apa-1524114604#comments Thu, 02 Jul 2015 20:21:00 +0000 http://4380590

Dies habe die Formel-1-Strategiegruppe beschlossen, die am Mittwoch in London tagte. In der Debatte um Reformen in der Rennserie war zuletzt immer wieder auch über größere Herausforderungen für die Fahrer gesprochen worden. Damit sollen die Fähigkeiten der Piloten wieder mehr in den Mittelpunkt rücken und weniger die Qualität ihres Autos den Ausschlag geben.

Zwei Rennen pro Wochenende angedacht

Neben weniger Hilfsmitteln ist auch ein umfassenderes Limit für Anweisungen via Boxenfunk vorgesehen. Auch das Format der Renn-Wochenenden steht auf dem Prüfstand. Die FIA kündigte “aufregende und innovative Änderungen” für die kommende Saison an. So ist sogar ein Bruch mit Traditionen möglich: Statt nur eines Grand Prix am Sonntag könnte es künftig ein Sprintrennen am Samstag und dann am Folgetag ein Hauptrennen geben. Die vorgeschlagenen Änderungen müssen aber noch von der FIA und dem Rechte-Inhaber FOM geprüft werden.

(APA)

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Lewis Hamilton vor Heim-Grand-Prix auf Ego-Tour http://www.salzburg24.at/lewis-hamilton-vor-heim-grand-prix-auf-ego-tour/apa-1524092728 http://www.salzburg24.at/lewis-hamilton-vor-heim-grand-prix-auf-ego-tour/apa-1524092728#comments Wed, 01 Jul 2015 11:30:00 +0000 http://4378902

Der Aufschwung seines deutschen Mercedes-Kollegen mit drei Siegen aus den jüngsten vier Rennen setzt Hamilton ausgerechnet vor dem Grand-Prix-Wochenende im britischen Motorsport-Mekka ziemlich unter Druck.

Prompt verstieß der Titelverteidiger gegen die Team-Räson und enthüllte seine wahre Gefühlslage im engen Duell der Silberpfeile. Für Hamiltons Geschmack hat Rosberg zuletzt etwas zu oft gejubelt. Alle drei bisherigen Europa-Rennen gewann der WM-Zweite und verkürzte seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf zehn Punkte.

“Ich fühle mich wieder in der Form des letzten Sommers”, ließ Rosberg seinen Stallrivalen wissen. Damals hatte er mit einem starken Zwischenspurt einen 29-Punkte-Vorsprung in der WM herausgefahren.

Bewältigt ist der mäßige Saisonstart, als Hamilton für Rosberg fast unschlagbar schien und schon über eine frühe WM-Entscheidung spekuliert wurde. “Wie 2014 erleben wir, dass das Pendel von Rennen zu Rennen von einem Fahrer zum anderen schwingt. Ich bin überzeugt, dass sie bis zum Ende der Saison gegeneinander kämpfen werden”, urteilte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Umso verwunderlicher, dass Hamilton trotz der zugespitzten Lage die Testfahrten in Österreich in der Vorwoche sausen ließ und sich lieber in Monaco mit Hip-Hop-Kumpel Pharrell Williams vergnügte. Rosberg indes spulte 117 Runden ab und sammelte wichtige Erkenntnisse für Silverstone. “Jetzt fühle ich mich bereit, um voll anzugreifen – auf einer Strecke, die ich sehr mag”, sagte Rosberg.

Seinen 30. Geburtstag am vergangenen Samstag konnte der werdende Vater daher in ungetrübter Vorfreude auf den Ausflug nach Mittel-England genießen. Vor zwei Jahren gewann Rosberg in Silverstone, in der Vorsaison eroberte er dort die Pole Position. Erst ein Defekt des führenden Deutschen machte den Weg zu Hamiltons zweitem Heimsieg frei – und für eine emotionale Party der britischen Fans. “Dieses Gefühl wird mich ewig begleiten und für mich kommt nichts anderes mehr infrage”, sagte Hamilton in Erinnerung an 2014.

In dieser Saison ist indes auch die Zuverlässigkeit eines der Erfolgsrezepte von Mercedes. In allen acht Rennen fuhren beide Silberpfeil-Piloten aufs Podium. Für Hamilton ist die silberne Dominanz Chance und Belastung zugleich. Der 30-Jährige will in diesem Jahr unbedingt mit seinem Idol Ayrton Senna gleichziehen, der dreimal Weltmeister wurde. “Ich möchte diesen nächsten Titel, das ist das einzige, was mich interessiert – kein anderer Rekord”, sagte Hamilton.

Und noch etwas wünscht er sich, schönere Trophäen, denn die modernen Siegerpokale findet er schrecklich. “Wir müssen einfach bessere Trophäen machen. Es ist schockierend, wie schlecht die Pokale sind”, zitierte der “Daily Telegraph” den Briten. Er habe sich sogar schon bei Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone über die Qualität der Hauptpreise beschwert. Hamilton stört sich daran, dass viele der Pokale inzwischen aus Plastik anstatt aus Gold oder Silber gefertigt werden. “Die letzte in Österreich war aus Holz, der Fuß war wie Blei. Was soll das?”, kritisierte Hamilton.

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Red-Bull-Teamchef Horner von Ablösegerücht “geschockt” http://www.salzburg24.at/red-bull-teamchef-horner-von-abloesegeruecht-geschockt/apa-1523998112 http://www.salzburg24.at/red-bull-teamchef-horner-von-abloesegeruecht-geschockt/apa-1523998112#comments Tue, 23 Jun 2015 12:48:00 +0000 http://4370574

Als Nachfolger solle der Österreicher Gerhard Berger bereitstehen. Horner wusste davon natürlich nichts. “Ich war geschockt”, sagte Horner. “Ich habe keine Ahnung gehabt, dass so über mich gesprochen wird.” Der 41-Jährige hat einen Langzeitvertrag, am Samstagabend aß er in der Steiermark mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz zu Abend. Horner: “Wir kommen immer noch sehr gut aus. Wir wissen, dass wir Probleme haben, aber wir müssen sie überwinden, und ich bin hier, um das zu tun.”

Heuer noch kein Podsplatz

Nach vier WM-Titeln in Serie von 2010 bis 2013 fährt Red Bull in der laufenden Saison mit unterlegenen Renault-Motoren hinterher. Nach acht Rennen steht noch kein einziger Podestplatz zu Buche. Berger gilt als Vertrauensmann von Teambesitzer Mateschitz. Der Ex-Pilot, von 2006 bis 2008 Hälfteeigentümer von Red Bulls Zweitteam Toro Rosso, war zuletzt wieder regelmäßig bei Rennen anzutreffen.

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F1-Krise: Berger sieht Todt und Ecclestone gefordert http://www.salzburg24.at/f1-krise-berger-sieht-todt-und-ecclestone-gefordert/apa-1523992456 http://www.salzburg24.at/f1-krise-berger-sieht-todt-und-ecclestone-gefordert/apa-1523992456#comments Tue, 23 Jun 2015 08:32:00 +0000 http://4370043

Der französische Ex-Pilot und heutige FIA-Chef sowie der fast allmächtige Formel-1-Geschäftsführer aus London sollen es laut Berger richten. “Es kann nur etwas passieren, wenn jemand oben an der Spitze sehr überlegt und mit sehr viel Erfahrung ans Werk geht”, appellierte Berger an die Verantwortlichen.

Denn Effizienz dank der neuen Turbo-Hybridmotoren hat sich in der Formel 1 nicht als Verkaufsknüller erwiesen. Das ist mittlerweile bei allen Teilnehmern und Verantwortlichen angekommen. Die Fans quittieren es, indem sie immer häufiger daheimbleiben oder nicht einmal mehr im Fernsehen zuschauen.

Das aktuelle Problem nur an der Überlegenheit von Mercedes festzumachen, das von den bisher 27 Rennen seit der 2014 erfolgten Einführung der neuen Antriebsstränge gleich 23 gewonnen und dabei 16 Doppelsiege gefeiert hat, wäre freilich falsch. Das Problem ist eher, dass die unmittelbaren Konkurrenten bzw. deren Motorenabteilungen den Zug verpasst haben und zudem auch noch zu langsam aufholen.

Die nächsten großen Änderungen sind für 2017 bereits geplant. Um sechs Sekunden schnellere und schwieriger zu fahrende Autos sowie breitere Reifen lautet die Vision. “Die Piloten müssen nach den Rennen wieder aussehen wie Formel-1-Fahrer und nicht wie Ballerinas”, fordert selbst Toto Wolff von Mercedes.

“Es darf aber vor allem nicht schon wieder einen Schnellschuss geben”, warnte Berger zuletzt beim Österreich-Grand-Prix in Spielberg vor einer Fortsetzung des Zick-Zack-Kurses, dem sich die Königsklasse seit Jahrzehnten hingibt. Für jedes Argument findet irgendein maßgebliches Team mit Sicherheit rasch ein Gegenargument.

Auch der in der gefährlichen Turbo-Ära fahrende Berger hofft deshalb, dass es nun rasch zu einer Erneuerung der Formel 1 kommt. Der Tiroler ist aber Realist genug, um zu wissen, dass im sehr komplexen Motorsport Änderungen gut durchdacht sein wollen.

“Das Geschäft braucht eine Vorlaufzeit, weil die Verträge und die Regeln dementsprechend sind und das alles ja erst einmal umgesetzt werden muss.” Ebenfalls in Spielberg hatten selbst die Mercedes-Kapazunder Niki Lauda und Wolff ihr Placet zu Änderungen gegeben und für eine möglichst rasche Umsetzung plädiert.

Auch für Berger sollte nun rasch gehandelt werden. “Irgendwie ist die Zeit da, dass man das Ganze auf ein neues Level stellt. Man sieht einfach, dass der Sport attraktiver werden muss und dass die Regeln viel zu kompliziert sind”, sagte der Ex-Pilot, der 210 Grand-Prix-Rennen absolviert, zehn gewonnen hat und später Mitbesitzer des Toro-Ross-Rennstalls war. Im April 1989 hat Berger im Ferrari nur mit viel Glück einen Horror-Feuerunfall in Imola überlebt. Heute sagt er: “Die ganze Formel 1 ist überreguliert.”

Gekommen sei dies schleichend, analysierte Berger. Wenn das Boot nun also herumgerissen werden soll, sei vor allem die Spitze des Motorsports gefordert. Berger: “Ich rede da von Jean Todt und Bernie Ecclestone. Sie sind es, die ein Machtwort sprechen müssen und nur im Sinne des Sportes die Weichen stellen dürfen.”

Auch für den Österreicher hat sich nämlich die mit einem hochgradigen Mitspracherecht der Teams verbundene Machtverschiebung in der Formel 1 als Schuss ins Knie entpuppt. “In diesem Geschäft besteht immer die Gefahr, dass Viele mitreden, aber jeder doch irgendwo immer Eigeninteressen hat. Das funktioniert nicht.”

Die Entscheidungsgewalt muss für Berger daher wieder zurück zur Spitze – also dem Automobil-Weltverband (FIA) und dem Formel 1 Management (FOM). “Sie müssen gemeinsam entscheiden. Die anderen spielen dann entweder mit oder eben nicht.”

Je mehr sich die Formel 1 in den vergangene Jahren “verfahren” hat, umso mehr haben auch Bergers Erfahrung und Meinung an Gewicht dazugewonnen. Der 55-jährige Vater von vier – zum Teil schon erwachsenen – Mädchen bleibt aber dabei, dass er nicht der neue starke Mann in der Formel 1 sein möchte.

“Nein”, lautete Bergers knappe Antwort auf die Frage der APA – Austria Presse Agentur, ob er sich derzeit einen verantwortlichen Führungsjob an der Spitze des Motorsports vorstellen könne. “Wir haben einen sehr kompetenten FIA-Präsidenten und einen super erfolgreichen Topmanager Bernie Ecclestone”, verwies er vielmehr auf die aktuellen Akteure. “Wenn die beiden ihr Gewicht zusammenlegen, werden sie das Problem in Kürze im Griff haben. Sie sind jetzt gefordert.”

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Rosberg triumphierte wie im Vorjahr in Spielberg http://www.salzburg24.at/rosberg-triumphierte-wie-im-vorjahr-in-spielberg/apa-1523973264 http://www.salzburg24.at/rosberg-triumphierte-wie-im-vorjahr-in-spielberg/apa-1523973264#comments Sun, 21 Jun 2015 15:06:00 +0000 http://4368175

Für Rosberg ist es der elfte Grand-Prix-Sieg seiner Karriere. “Es ist ein großartiges Gefühl, ich freue mich total”, sagte der bald 30-jährige Deutsche, der nach Barcelona und Monaco auch das dritte Europarennen des Jahres für sich entschied. Auch in der WM hat er wieder Lunte gerochen. Zehn Punkte fehlen dem ersten Verfolger auf Spitzenreiter Hamilton. “Zehn Punkte ist nicht viel, da ist noch alles drinnen”, meinte Rosberg.

Pole-Position-Mann Hamilton patzte bereits am Start. Rosberg schob sich an seinem Teamkollegen vorbei und gewann damit als erster Pilot auf dem aktuellen Strecken-Layout des Red Bull Rings von einem geraden Startplatz. Im Vorjahr hatte er von Position drei aus ebenfalls vor Hamilton und einem Williams-Piloten – damals Valtteri Bottas – triumphiert. “Ich weiß nicht, ob es ein Trend ist auf diesem Kurs, aber ich fühle mich sehr wohl”, sagte Rosberg.

Sein Raketenstart war nicht der einzige Aufreger der ersten Runde. Auf der Schönberg-Geraden wurden Fernando Alonso und Kimi Räikkönen in einen schweren Unfall verwickelt. Ferrari-Pilot Räikkönen hatte großes Glück, dass Alonsos McLaren der Leitschiene entlang knapp an seinem Körper vorbeischlitterte. Beide Ex-Weltmeister blieben bei dem “komischen Zwischenfall” (Alonso) unverletzt.

Die folgende Safety-Car-Phase bremste Hamilton, der in den Kurven zwei und drei noch attackiert hatte. Der Engländer stellte zumindest den Rekord von Jackie Stewart ein. Hamilton führte im 17. Rennen in Folge, weil Rosberg zwei Runden vor ihm zum einzigen Boxenstopp kam. An seinem Teamkollegen vorbeipressen konnte sich Hamilton aber nicht. Stattdessen kassierte der Weltmeister eine Fünf-Sekunden-Strafe, weil er bei der Boxenausfahrt mit zwei Reifen die Sperrlinie überfuhr – die Entscheidung.

“Fünf Sekunden kann man nicht aufholen, wenn man sieht, wie eng es zwischen den beiden zugeht”, meinte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Hamilton gestand Rosbergs Überlegenheit ein. “Nico hat einen fantastischen Job gemacht, man muss ihm gratulieren”, sagte der vierfache Saisonsieger, der als Favorit nach Spielberg gekommen war, nun aber weiter auf seinen ersten Triumph in Österreich warten muss.

“Beim Start hatte ich ein Problem, das war nicht optimal. Das ist etwas, an dem wir arbeiten werden”, versicherte Hamilton. Immerhin gab es im achten Rennen den fünften Mercedes-Doppelsieg der Saison. “Man darf aber nicht in einen Höhenflug geraten”, sagte Wolff. Ferrari habe in den vergangenen zwei Rennen nicht glücklich agiert, habe aber die Geschwindigkeit

In Spielberg passierte der Boxencrew der Scuderia ein Malheur. Vettel verlor Platz drei wegen eines klemmenden Reifens rechts hinten an Massa und kam auch im Finish nicht mehr vorbei. “Es ist nicht Kindergeburtstag, dass man da einfach vorbeifährt”, sagte der Ferrari-Star, der als WM-Dritter bereits 49 Punkte hinter Hamilton liegt.

Massa freute sich über den ersten Podestplatz der Saison. Der 34-Jährige übertraf zudem die Schallmauer von 1.000 Karrierepunkten, hält nun bei 1.012. Schon im Vorjahr hatte Massa als Pole-Setter in Spielberg ein Erfolgserlebnis gehabt. “Es sind großartige Leute hier, die mich unterstützen”, sagte der Brasilianer ins Mikrofon von Ex-Pilot Gerhard Berger, der auf dem Siegespodest in redseliger Art und Weise die Interviews führte.

Mit Bottas, Le-Mans-Sieger Nico Hülkenberg im Force India und Pastor Maldonado im Lotus landeten auch auf den Rängen fünf bis sieben durchwegs mit Mercedes-Motoren angetriebene Autos. Toro-Rosso-Youngster Max Verstappen belegte als bester Red-Bull-Fahrer mit einer Runde Rückstand Rang acht.

Daniel Ricciardo holte nach einer Rückversetzung in der Startaufstellung als Zehnter zumindest noch einen WM-Punkt für das Heimteam Red Bull Racing. Die nächste Chance zu einem Schritt nach vorne gibt es in zwei Wochen in Silverstone.

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Formel 1: Nico Rosberg gewinnt Grand Prix von Österreich http://www.salzburg24.at/formel-1-nico-rosberg-gewinnt-grand-prix-von-oesterreich/4368153 http://www.salzburg24.at/formel-1-nico-rosberg-gewinnt-grand-prix-von-oesterreich/4368153#comments Sun, 21 Jun 2015 13:38:48 +0000 http://4368153 Nico Rosberg hat am Sonntag auch die zweite Auflage des Formel-1-Grand-Prix von Österreich nach dem Comeback im Vorjahr gewonnen. Der 29-jährige Deutsche triumphierte vor 55.000 Zuschauern in Spielberg vor seinem Mercedes-Stallrivalen Lewis Hamilton und Felipe Massa im Williams.

Alle Ereignisse des Rennens im Liveticker nachlesen

Ferrari-Star Sebastian Vettel wurde nach einem verpatzten Boxenstopp Vierter. Spielberg. Rosberg dagegen bejubelte den elften Grand-Prix-Sieg seiner Karriere, den dritten in dieser Saison. In der WM rückte er dem führenden Titelverteidiger Hamilton wieder bis auf zehn Punkte nahe.

Nach acht von 19 Rennen hat Rosberg nun 159 Punkte auf seinem Konto, Hamilton steht mit 169 an der Spitze. Vettel sammelte als Dritter bislang 120 Zähler.

Gerhard Bergers “Enthusiasmus” bei der Siegerehrung

Der Star der Siegerehrung war Lokalmatador Gerhard Berger. Der Ex-Pilot aus Tirol führte am Siegespodest die Interviews durch. Dabei sprühte der 55-Jährige nur so vor Freude, sprach mehr als die drei Erstplatzierten selbst und schilderte seine Sicht der Dinge.

“Es ist großartig, deinen Enthusiasmus zu sehen”, sagte Weltmeister Lewis Hamilton mit einem Grinsen. Zwischenzeitlich verwechselte Berger sogar Sieger Nico Rosberg und dessen Mercedes-Teamkollegen Hamilton. “Good Job, Lewis”, sagte er zu Rosberg. Es wurde ihm verziehen. Berger selbst ist ein Podestplatz in Spielberg in seiner aktiven Karriere verwehrt geblieben.

Reaktionen zum Rennen

Nico Rosberg (GER/Sieger): “Es ist ein großartiges Gefühl, ich freue mich total. Es ist super gelaufen. Der Start hat es schon gerichtet heute. Es war ein großartiger Start und ich war sehr glücklich mit dem Auto. Ich weiß nicht, ob es ein Trend ist auf diesem Kurs. Dieses Jahr habe ich das gefunden, was ich in den Rennen gebraucht habe. Ich habe wieder Punkte aufgeholt auf Lewis. Zehn Punkte ist nicht viel, da ist noch alles drinnen.”

Lewis Hamilton (GBR/Zweiter): “Nico hat einen fantastischen Job gemacht, man muss ihm gratulieren. Im zweiten Stint ist er schneller gewesen als ich. Beim Start hatte ich ein Problem, das war nicht optimal. Das ist etwas, an dem wir arbeiten werden.”

Felipe Massa (BRA/Dritter): “Es sind großartige Leute hier, die mich unterstützen. Es war ein großartiges Rennen heute, ein fantastisches Ergebnis auch für das Team. Ich habe es geschafft, keinen Fehler zu machen und vor Sebastian (Vettel) zu bleiben. Vielleicht hat mir da die Erfahrung geholfen. Wir geben nicht auf. Wir arbeiten sehr hart, um uns zu verbessern.”

Sebastian Vettel (GER/Vierter): “Es ist nicht Kindergeburtstag, dass man einfach vorbeifährt (an einem Williams). Wir wissen, dass die Jungs auf der Geraden sehr flott sind. Es war nicht wirklich eine Möglichkeit da. Nach dem Boxenstopp war es letztendlich wichtig, dass wir wieder herausgekommen sind. Aber wir haben viel Zeit verloren.” (red/APA)

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Gelungener Spielberg-Auftritt von Piquet, Prost und Lauda http://www.salzburg24.at/gelungener-spielberg-auftritt-von-piquet-prost-und-lauda/apa-1523971932 http://www.salzburg24.at/gelungener-spielberg-auftritt-von-piquet-prost-und-lauda/apa-1523971932#comments Sun, 21 Jun 2015 11:44:00 +0000 http://4368069 Piquet fuhr bei der Legendenparade vor dem Rennstart in seinem Brabham BT52, mit dem er 1983 Weltmeister geworden war, als Erster über die Ziellinie – und feierte vor der Haupttribüne mit einem “Doughnut”.

Hinter dem Brasilianer duellierten sich die früheren McLaren-Stallrivalen Prost und Lauda. Am Ende ließ der österreichische Lokalheld Vierfach-Weltmeister Prost den Vortritt. “Er war der Schnellere, aber das ist okay”, gab sich Lauda sportlich – wohlwissend, dass er dem Franzosen 1984 um einen halben Punkt den WM-Titel entrissen hatte. Mit Lauda (3), Piquet (3) und Prost (4) waren insgesamt zehn Weltmeisterschaften versammelt.

Eingesetzt wurden bei der Parade hauptsächlich Turbo-Boliden der 1980er-Jahre, die einen deutlich eindrucksvolleren Sound an den Tag legten als die aktuellen Formel-1-Autos. Nicht ins Ziel kam der Italiener Pierluigi Martini. Ein Feuer aus dem Heck seines Minardi musste von den Streckenposten gelöscht werden. Gar nicht am Start war Gerhard Berger im Ferrari F1 87/88c. Sein Siegerauto von Monza 1988 hatte beim Einfahren am Vortag einen Motorschaden.

Also musste Lauda die österreichischen Fahnen hochhalten. Probleme, in seinen McLaren MP4 von 1984 zu passen, hatte der 66-Jährige laut eigenen Angaben nicht. “Wenn man sich rein setzt, weiß man sofort, was man zu tun hat”, sagte der Weltmeister von 1975, 1977 und 1984. Nach den Legenden und der Fahrerparade der aktuellen Piloten bekamen die Zuschauer auch noch eine Flugshow der Flying Bulls geboten.

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Formel 1 drückt bei Reformdebatte aufs Tempo: Neuerungen schon 2016? http://www.salzburg24.at/formel-1-drueckt-bei-reformdebatte-aufs-tempo-neuerungen-schon-2016/4368012 http://www.salzburg24.at/formel-1-drueckt-bei-reformdebatte-aufs-tempo-neuerungen-schon-2016/4368012#comments Sun, 21 Jun 2015 11:18:25 +0000 http://4368012 In der Dauerdebatte um eine spannendere und spektakulärere Formel 1 drängen die Teamverantwortlichen auf eine Tempoverschärfung und einschneidende Veränderungen. Auch beim Großen Preis von Österreich war die Krise der Königsklasse ein Top-Thema.

Formel 1 läuft die Zeit davon

“Bernie Ecclestone muss zusammen mit Jean Todt handeln und etwas ändern”, appellierte etwa Red-Bull-Teamchef Christian Horner in Spielberg an den britischen Formel-1-Boss und den französischen Präsidenten des Internationalen Automobilverbandes FIA. “Und das möglichst schnell. Der Formel 1 läuft die Zeit davon.”

Eigentlich sind die Neuerungen für 2017 geplant. Angesichts drastisch sinkender Zuschauerzahlen und TV-Quoten in vielen traditionellen Motorsportländern sehen sich die lange in einem Elfenbeinturm logierenden Zuständigen aber inzwischen zum Handeln gezwungen.

Lange bewegte sich der Reformeifer im Schneckentempo. In Spielberg gab es indes deutliche Anzeichen für eine Beschleunigung. “Wir haben das Problem erkannt und arbeiten an Lösungen. Die Formel 1 wird ein anderes Gesicht erhalten”, sagte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Aber eines sei auch sicher: “Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren.”

Schnelle Änderungen

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko forderte: “Die Änderung der Autos sollte so schnell wie möglich kommen. Wenn alle wollen, schon 2016.” Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff plädierte für schnellere und breitere Rennwagen ebenfalls schon in der kommenden Saison.

Nur noch halb so viele Fans

Zum österreichischen Grand Prix kamen am gesamten Wochenende nur noch knapp halb so viele Fans wie im Vorjahr, was den Zuständigen die alarmierende Situation schmerzhaft veranschaulichte. “Unser Produkt Formel 1 ist für die Leute nicht sexy genug.

Die Regeln sind zu kompliziert, die Autos nicht dramatisch genug, die Rennen zu langweilig”, gab Horner der “Bild am Sonntag” dafür als Gründe an. Eine einfachere Erklährung hatte dagegen Sebastian Vettel: “Bernie könnte schon wieder mehr Tickets verkaufen – wenn er sie etwas billiger machen würde.”

Ecclestone gibt Fehler zu

Ecclestone räumte ein, das komplizierte Reglement verwirre die Zuschauer. “Wir müssen ein ganz genaues Auge auf all unsere Sportregeln richten”, sagte er. Das Publikum verstehe es nicht, wenn es Strafen für alles Mögliche gebe. Als Beispiel führte er den Verlust von Startplätzen im Fall eines Motorwechsels an. In Spielberg bewegten sich diese Sanktionen zwischen 10 und 25 Positionen.

Die Macher sind sich darin einig, dass vor allem die Piloten als eigentliche Protagonisten wieder stärker in den Mittelpunkt rücken und auch körperlich mehr gefordert werden müssen. “Sie sind Gladiatoren”, verglich Wolff die Fahrer mit den legendären Kämpfern der Römerzeit. “Sie sollen nach den Rennen aussehen wie Rennfahrer und nicht wie eine Ballerina.” Der dreifache Weltmeister Niki Lauda forderte, die Formel 1 brauche “wieder Männer, keine Jüngelchen”.

David Coulthard, der seine Formel-1-Karriere 2008 beendet hatte, schrieb in seiner BBC-Kolumne: “Heute weiß ich von Fahrern, die am Abend vor dem Grand Prix noch Sponsorentermine haben oder auf irgendeiner Party rumhängen. Natürlich trinken sie nichts, aber es zeigt, wie wenig Stress sie im Auto haben.” Der Vizechampion erinnerte an die 80er Jahre: “Damals waren die Autos noch so etwas wie aufmüpfige Dinosaurier, die ihre Fahrer an die physischen Grenzen und darüber hinaus gebracht haben.”

“Ich muss ein beschissenes Produkt verkaufen”

Und auch das ständige Herumnörgeln am eigenen Produkt soll aufhören. “Wir umgeben uns mit lauter Blödheiten und reden uns die Formel 1 schlecht”, polterte Lauda. Wolff sagte: “Wir dürfen die Formel 1 nicht schlecht reden.”

Diese Kritik richtete sich auch gegen Ecclestone. Der mächtige Brite hatte sich in einem Interview beklagt, er müsse jetzt “ein beschissenes Produkt” verkaufen. Die Kritik war an die Ingenieure gerichtet, die langweilige Motoren bauen würden. Dass diese entsprechend den Regeln konstruieren, erwähnte er nicht. Inzwischen bestritt Ecclestone jedoch, dies jemals so gesagt zu haben.

Fakt bleibt indes, dass Ecclestone und die Teams sich wegen teils konträrer Interessen in zentralen Fragen weiterhin blockieren, obwohl die Zeit drängt. (dpa)

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F1-Grand-Prix von Österreich startet mit spektakulärem Unfall http://www.salzburg24.at/der-formel-1-grand-prix-von-oesterreich-darauf-gilt-es-im-rennen-zu-achten/4368002 http://www.salzburg24.at/der-formel-1-grand-prix-von-oesterreich-darauf-gilt-es-im-rennen-zu-achten/4368002#comments Sun, 21 Jun 2015 11:02:05 +0000 http://4368002

Alle Daten, alle Rundenzeiten: Der Liveticker zur Formel 1

Beide Formel-1-Fahrer konnten jedoch unverletzt aussteigen, nachdem sie mit hoher Geschwindigkeit von der Strecke abgekommen waren. Der zweifache spanische Weltmeister Alonso war dabei mit seinem Auto schräg über dem Ferrari des Finnen die Leitplanke entlang geschliddert.

Danach wurde der achte Saisonlauf am Sonntag in Spielberg durch das Safety Car einige Runden lang neutralisiert.

Worauf es in Spielberg ankommt

Mercedes ist der Favorit beim Großen Preis von Österreich. Trotz grober Patzer in der Qualifikation sicherten sich Pole-Mann Hamilton und sein Teamkollege Rosberg die erste Startreihe. Ferrari-Rivale Vettel rechnet sich von Startposition drei aus dennoch Chancen aus.

Der Berg-und-Tal-Kurs in Spielberg gilt bei den Fahrern als besondere Herausforderung. Hier ein paar Aspekte, auf die es beim achten Saisonlauf am Sonntag ankommt.

MERCEDES-DUELL: Auch in Spielberg stehen beide Silberpfeile in der ersten Startreihe. Lewis Hamilton fährt wieder vor Nico Rosberg los. Der deutsche Vorjahressieger kündigte volle Attacke an. Sollte er den britischen Titelverteidiger nicht gleich zu Beginn überholen können, will er ihn durch permanenten Druck zu Fehlern zwingen.

VETTEL-HOFFNUNG: Sebastian Vettel setzt auf die “gute Rennpace” von Ferrari. In der Qualifikation war der Rückstand des Drittschnellsten auf die Mercedes-Rivalen zwar größer als erhofft. Aber für das Rennen sieht es wohl gut aus. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zeigte sich jedenfalls beeindruckt von den Rundenzeiten der Roten bei “longruns”.

HÜLKENBERG-COUP: Sein spektakulärer Sieg beim Langstreckenklassiker Le Mans vor einer Woche hat Nico Hülkenberg offensichtlich beflügelt. So gut wie auf dem Red Bull Ring schnitt er in dieser Saison noch nie in der Qualifikation ab. Ohne technische oder sonstige Probleme sollte der Force-India-Pilot Punkte holen.

KURS-TÜCKEN: Die 4,326 Kilometer lange Strecke liegt zwar äußerst idyllisch inmitten grüner Wiesen mit einem herrlichen Bergpanorama. Aber die Piloten schätzen den komplett renovierten Red Bull Ring als äußerst herausfordernd ein. Wie tückisch manche Stellen in dem Auf-und-ab sind, bewies der bisherige Verlauf des Wochenendes. “Ich habe in dieser Saison noch nie so viele Fehler von so vielen Fahrern gesehen”, sagte Rosberg.
SIEG-KRITERIEN: Ein leistungsstarker Motor ist in Spielberg eine Grundvoraussetzung für den Erfolg. Mercedes hat da die besten Karten, gefolgt von Ferrari. Aber auch die Bremsen werden stark beansprucht. Die Fahrer müssen vor allem auf die Temperatur der Bremsscheiben achten. Hamilton wies darauf hin, dass man sich auf dem schlüpfrigen Asphalt “nicht die Reifen ruinieren” dürfe. Und zudem müsse man beständig fahren. (red/dpa)

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10 Fakten zum Grand Prix von Österreich http://www.salzburg24.at/10-fakten-zum-grand-prix-von-oesterreich/4365331 http://www.salzburg24.at/10-fakten-zum-grand-prix-von-oesterreich/4365331#comments Sun, 21 Jun 2015 04:55:45 +0000 http://4365331

225.000 – So viele Fans besuchten beid er Rückkehr der Formel 1 nach Spielberg das Rennwochenende. Immerhin 95.000 jubelten den Fahrern am Renn-Sonntag zu.

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2002 – Das Jahr des Skandalrennens. Rubens Barichello, auf dem Weg zum Sieg, musste auf Stallorder von Ferrari seinem damaligen Teamkollegen Michael Schumacher, den Sieg überlassen.

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71 – So viele Runden müssen die Fahrer am Sonntag absolvieren um die Gesamtdistanz von 307,146 Kilometern auf dem 4,326 Kilometer langen Rundkurs in der Steiermark zurückzulegen.

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3 – Die Zahl 3 steht für zwei historische Spielberg-Fakten. Erstens die Zahl der meisten Siege eines Fahrers, und zweitens die Anzahl der meisten Pole Positions eines Fahrers in Österreich. Die drei Siege gehen auf das Konto des vierfachen Weltmeisters Alain Prost (83, 85, 86). Die Pole Positions an Niki Lauda (74, 75, 77), der diesen Rekord allerdings mit René Arnoux (79-81) und Nelson Piquet (82, 84, 87) teilen muss.

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1.300 – Das ist das Gewicht in Tonnen des Wahrzeichens des Red Bull Rings – Der Stier von Spielberg der Künstler Clemens Neugebauer aus Leoben und Martin Kölldorfer aus St.Leoben im Mürztal.

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65 – Das ist die Höhe der Trophäe für den Sieger des Grand Prix von Österreich. Die übrigens, wie die etwas kleineren Pokale für den zweiten und dritten Platz, aus Zirbenholz gemacht sind. Der Designer Daniel Kotrasch hat in seinen Holzpokalen das Layout der Rennstrecke nachempfunden.

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1964 – Das Jahr des ersten F1-WM-Laufes in Spielberg. Sieger war der Italiener Lorenzo Bandini auf Ferrari.

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1:08:337 – Das ist die schnellste Rennrunde auf dem A1-Ring, erzielt von Michael Schumacher im Jahr 2003. Bei der Premiere des Red Bull Rings 2014 blieb Sergio Perez im Force India rund vier Sekunden hinter dieser Zeit.

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60 – Der Höhenunterschied zwischen der höchsten und der tiefsten Stelle auf dem Red Bull Ring beträgt für eine F1-Strecke beachtliche 60 Meter.

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1987 – Nach zwei Massenkarambolagen am Start, und darauf folgenden Rennabbrüchen, fand der Grand Prix 1987 im dritten Versuch zwar mit Nigel Mansell einen Sieger, wurde aber in der Folge bis 1997 aus dem WM-Kalender gestrichen.

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(Red.)

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Mercedes trotz Ausrutschern in Spielberg-Quali voran http://www.salzburg24.at/mercedes-trotz-ausrutschern-in-spielberg-quali-voran/apa-1523959456 http://www.salzburg24.at/mercedes-trotz-ausrutschern-in-spielberg-quali-voran/apa-1523959456#comments Sat, 20 Jun 2015 18:35:00 +0000 http://4367357

Hamilton war aber selbst nicht ohne Fehler durchgekommen. In seiner letzten schnellen Runde drehte sich der WM-Leader von der rutschigen Piste. Sekunden später folgte aber auch Rosberg. Dritter wurde Ferrari-Star Sebastian Vettel vor Felipe Massa im Williams, der auf dem Red Bull Ring im Vorjahr sensationell zur Pole gefahren war – der bisher letzten, die nicht ein Mercedes-Pilot geholt hat.

Bereits zum 19 Mal in Folge steht nun ein Silberpfeil-Pilot auf Platz eins. Im achten Saisonrennen heißt der Pole-Setter zum siebenten Mal Hamilton, der am Sonntag (14.00 Uhr/live ORF eins, RTL und Sky) seinen ersten Österreich-Sieg anpeilt. “Es war eine ziemlich schwierige Qualifying-Session”, sagte der 30-jährige Engländer. Bei lediglich 13 Grad und schrittweise auftrocknender Piste war es besonders schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen – daher auch die vielen Ausrutscher.

Rosberg jagte im Finish die Bestzeit von Hamilton (1:08,455 Minuten). Der Deutsche, in den ersten zwei Quali-Abschnitten der Schnellste, lag zwei Kurven vor Schluss gleichauf, dann rutschte er ins Kiesbett. “Ich habe es einfach übertrieben”, gestand Rosberg. Das galt laut Niki Lauda auch für Hamilton. “Aber es ist leicht, zu übertreiben, wenn die Reifen so kalt sind”, sagte der Aufsichtsratschef des Mercedes-Teams. “Da mache ich ihnen keinen Vorwurf.”

Mit der 45. Pole Position seiner Karriere stellte Hamilton die Marke von Vettel ein. Kein aktiver Pilot ist öfter vom ersten Startplatz aus in ein Rennen gegangen. “Ich habe Glück, dass ich so ein gutes Auto hatte die letzten zwei Jahre”, sagte Hamilton. Vielleicht sei Vettel aber noch glücklicher als er, weil er bereits mehr WM-Titel (4) sein Eigen nennt. Hamilton: “Aber auch darauf arbeite ich hin.”

Der Brite greift in dieser Saison nach seinem dritten WM-Titel. Der Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Rosberg beträgt 17, jener auf Vettel 43 Punkte. Ferrari hat zuletzt aber aufgeholt. “Ich glaube, unsere Rennpace ist ganz gut”, meinte Vettel. “Hoffentlich können wir die zwei ein bisschen ärgern.” In den freien Trainings waren die Longrun-Zeiten von Ferrari sogar besser als jene von Mercedes.

Im Gegensatz zum Qualifying werden sich die Silberpfeile im Rennen keine Fehler leisten dürfen. “Ferrari und Williams sind in der Lage, die gleiche Pace zu gehen wie wir”, warnte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, der zumindest zu Beginn des 71 Runden langen Grand Prix an der Spitze einen Zug erwartet. “Ich glaube nicht, dass wir wegfahren können.”

Der Vorjahresdritte Valtteri Bottas startet im zweiten Williams von Platz sechs – unmittelbar hinter dem Deutschen Nico Hülkenberg im Force India, der sich eine Woche nach seinem Triumph beim 24-Stunden-Klassiker in Le Mans in blendender Verfassung zeigte. Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen verpokerte sich bereits im ersten Quali-Abschnitt, als die Strecke nach davor starkem Regen auftrocknete, und schied als 18. aus.

Die Startaufstellungen der Formel 1 sind aufgrund des unübersichtlichen Motorenreglement mittlerweile zu hoch komplizierten Angelegenheiten geworden. Selbst ein provisorischer “Grid” wurde am Samstagabend vor dem Grand Prix von Österreich in Spielberg vom Automobil-Weltverband (FIA) erst vier Stunden nach Ende des Qualifyings veröffentlicht.

Die Red-Bull-Piloten Daniil Kwjat und Daniel Ricciardo starten demnach nach ihren Rückversetzungen um jeweils zehn Startplätze wegen des Einsatzes einer jeweils fünften Motorenkomponente in diesem Jahr von den Plätzen 15 bzw. 18. Ricciardo muss zudem im Rennen eine Fünf-Sekunden-Strafe absitzen.

Die letzte Startreihe bilden die um 25 Plätze zurückversetzten McLaren der Ex-Weltmeister Fernando Alonso und Jenson Button. Alonso erhält im Rennen zudem eine Durchfahrtsstrafe, Button eine zehnsekündige Stop-and-Go-Strafe.

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Frust bei Red Bull wächst – Marko: “Keine Chance auf Punkte” http://www.salzburg24.at/frust-bei-red-bull-waechst---marko-keine-chance-auf-punkte/apa-1523952908 http://www.salzburg24.at/frust-bei-red-bull-waechst---marko-keine-chance-auf-punkte/apa-1523952908#comments Fri, 19 Jun 2015 16:22:00 +0000 http://4366996

Der PS-Nachteil der Franzosen kommt auf der Berg-und-Tal-Bahn in der Steiermark besonders zum Tragen. Daher hat sich Red Bull auch entschlossen, bei beiden Autos eine Rückversetzung um zehn Startplätze hinzunehmen. Dafür dürfen sie die jeweils fünften Verbrennungsmotoren der Saison einsetzen. Sollten es Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat am Samstag nicht in die finale Quali-Phase der besten zehn schaffen, warten im Rennen dadurch aber zusätzlich Zeitstrafen.

“Wir sind hier, um wettbewerbsfähig anzutreten. Davon sind wir im Moment meilenweit entfernt”, fand Marko klare Worte. Dabei hatte sein Team von 2010 bis 2013 noch vier WM-Titel in Serie geholt. Mit den neuen Hybridantrieben kommt Red Bull allerdings nicht zurecht. Auch Designgenie Adrian Newey dürfte offensichtlich nicht die optimale Lösung gefunden haben. Als Ursache allen Übels machen die Bullen aber den Renault-Antrieb aus.

Mit den Franzosen hat Red Bull Racing 50 Rennen und alle seine WM-Titel gewonnen. In dieser Saison reichte es noch nicht einmal zu einem Podestplatz. Kommende Woche soll der Motorenpartner die aktuellsten Prüfstandsdaten auf den Tisch legen. “Ende des Monates gibt es ein Meeting, in dem Renault präsentiert, wie es in der Motorenentwicklung weitergehen soll”, sagte Marko. “Dann sehen wir weiter.”

Mittlerweile wächst auch der Unmut von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz. “Für ihn ist es nicht zufriedenstellend – auch, dass die Formel 1 generell an Attraktivität verliert”, erklärte sein Vertrauensmann Marko. “Um diese Summen zu rechtfertigen, müssen wir zumindest vorne mitfahren können. Das tun wir aber nicht.” Der Ausstieg des heimischen Getränkeriesen aus der Königsklasse sei daher weiterhin “nicht ausgeschlossen”.

Mateschitz war bereits am Freitag vor dem Heimrennen an der Strecke. Dem Nachmittagstraining ließ er eine längere Unterredung mit Marko und Mercedes-Teamaufsichtsratschef Niki Lauda folgen. Auch mit Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone dürfte er im Lauf des Wochenendes zusammentreffen.

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Illegale Camper verursachten Waldbrand nahe Spielberg http://www.salzburg24.at/illegale-camper-verursachten-waldbrand-nahe-spielberg/apa-1423952404 http://www.salzburg24.at/illegale-camper-verursachten-waldbrand-nahe-spielberg/apa-1423952404#comments Fri, 19 Jun 2015 15:51:00 +0000 http://4366960

Aufmerksame Feuerwehrleute hatten am Abend bei ihrer Kontrollfahrt rund um den Red Bull Ring den Brand entdeckt. Da die Wälder im Aichfeld trotz vereinzelter Regenschauer derzeit sehr trocken seien, hatte sich das offene Feuer im Wald ausgebreitet. Als die Einsatzkräfte mit Folgetonhorn anrückten, wollten sich die Niederländer aus dem Staub machen. Doch die Polizei forschte sie aus und stellte sie.

Während ein Dutzend Feuerwehrleute die Flammen gerade noch eindämmen konnten, wurden die Motorsport-Fans wegen Brandstiftung angezeigt. Laut Gangl hatten sie sich wohl absichtlich ein abgelegenes Plätzchen fernab eines Campingplatzes gesucht, was natürlich verboten sei. Auch in den kommenden Tagen soll bei Kontrollfahrten Ausschau nach illegalen Campern gehalten werden. Gangl ersuchte die Formel 1-Fans, beim Grillen mit offenem Feuer aufzupassen.

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Vettel am Freitag Schnellster in Spielberg http://www.salzburg24.at/vettel-am-freitag-schnellster-in-spielberg/apa-s24_1523945818 http://www.salzburg24.at/vettel-am-freitag-schnellster-in-spielberg/apa-s24_1523945818#comments Fri, 19 Jun 2015 14:42:00 +0000 http://4366501

Weltmeister Lewis Hamilton wurde im zweiten Mercedes nur Fünfter. Der englische WM-Leader und vierfache Saisonsieger führte ein übersteuerndes Auto als Ursache für seine bemerkenswert vielen Ausrutscher auf der am ersten Tag wie immer heikel zu fahrenden Berg-und-Tal-Bahn in der Steiermark auf fast 700 Metern Seehöhe an. Bei für Mitte Juni bescheidenen 16 Grad Luft-Temperatur, aber trockener Piste war Hamilton damit nicht alleine. Fast jeder der Fahrer rodelte zumindest einmal in die Auslaufzone.

So auch Vettel, der viel Lust, aber auch einigen Frust aus den ersten beiden von insgesamt drei freien Trainingseinheiten auf dem Red Bull Ring mitnahm. Denn trotz seiner Bestzeit musste der Deutsche am Vormittag wegen Antriebsproblemen und am Nachmittag wegen Getriebeproblemen an seinem Ferrari viel Steh- bzw. Reparaturzeit auf der Strecke und in der Box in Kauf nehmen.

Schrecksekunde in der Boxengasse

“Vom Speed her wären wir nicht schlecht. Aber wir wären gerne mehr gefahren, leider war der Technikteufel drin und hat uns zweimal lahmgelegt”, erklärte der Vierfach-Weltmeister aus Deutschland. Vettel blieb punkto Erwartungen daher auf dem Boden. “Wir wissen, dass Mercedes am Freitag nicht alles zeigt und über Nacht immer noch eine Schippe drauf legt. Ich hoffe, dass bei uns der Defektteufel am Wochenende schläft und sich nach Kärnten verzieht.”

Auch Vettels Teamchef Maurizio Arrivabene hatte einiges zu lachen, musste vorher aber eine Schrecksekunde wegstecken. Als der Italiener seine Position am Boxen-Kommandostand verließ, wäre er fast vom Williams des Brasilianers Felipe Massa über den Haufen gefahren worden. Massa bremste scharf, gleich danach scherzten die beiden bereits über den gottlob folgenlos gebliebenen Vorfall.

Obwohl mit Hamilton der Fahrer, der in den vergangen 26 Grand-Prix-Rennen 21 Mal die Bestzeit am Freitagnachmittag erzielt hatte, nur auf Platz fünf landete, gab man sich bei Mercedes gelassen. Auch im Vorjahr hatte man im Training auf dem Red Bull Ring nicht durchgehend beherrscht und sich die erste Startreihe von den Williams wegschnappen lassen. Dennoch hatte es am Sonntag einen Doppelsieg mit Rosberg vor Hamilton gegeben.

Mercedes als großer Gejagter

Nicht nur Gerhard Berger war deshalb überzeugt, dass Mercedes in Österreich auch diesmal dominiert. “Man hat dort längst erkannt, dass man die Karten nicht schon am Freitag auf den Tisch legen muss”, war der frühere Pilot und Teambesitzer überzeugt. Ferrari befinde sich mit Vettel zwar im Aufholprozess. “Sie kommen immer näher”, sagte Berger. “Mercedes hat das Thema aber nach wie vor in der Hand.”

Vettels Teamkollege Räikkönen hatte am Nachmittag als erster Fahrer die 70-Sekunden-Grenze unterboten und damit die kurzzeitige Führung übernommen. Kurz nachdem Rosberg zurück geschlagen hatte, legte Vettel nach. Rosberg konnte damit gut leben. “Die Strecke ist selbst im Vergleich zum Vorjahr anders. Die Anpassung ist uns aber ganz gut gelungen”, sagte der Vizeweltmeister. “Ferrari scheint aber schnell zu sein, wir müssen aufpassen.”

Probleme bei Red Bull

Weiter gingen wie erwartet die Schwierigkeiten bei McLaren und Red Bull Racing. Obwohl er neue Aerodynamik-Teile zugesprochen bekommen hatte, war Fernando Alonso als 16. um nur vier Zehntel schneller als McLaren-Teamkollege Jenson Button. Zudem bekam der Spanier eine Rückversetzung von gleich 20 Plätzen in der Startaufstellung aufgebrummt, weil man in Spielberg an seinem Auto von gleich drei Honda-Motorenkomponenten die bereits fünfte Version einsetzt.

Red Bulls Daniel Ricciardo wird aus gleichen Gründen ebenfalls zehn Plätze zurück müssen, sein Teamkollege Daniil Kwjat am Samstag voraussichtlich die gleiche Strafe ausfassen. Vor den Augen von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz holten die Bullen am Freitag nur die Plätze 12 (Kwjat) und 17 (Ricciardo). Die Bullen müssen im Heimrennen wohl auf Wetterglück hoffen. Das würde Regen zum idealen Zeitpunkt bedeuten. Trotz aller Ankündigungen blieb es aber schon am Freitag im Murtal trocken, gegen Trainingsende schien sogar wieder die Sonne.

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Mercedes dominierte Spielberg-Auftakt – Räikkönen Dritter http://www.salzburg24.at/mercedes-dominierte-spielberg-auftakt---raeikkoenen-dritter/apa-1523945818 http://www.salzburg24.at/mercedes-dominierte-spielberg-auftakt---raeikkoenen-dritter/apa-1523945818#comments Fri, 19 Jun 2015 10:10:00 +0000 http://4366498

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen deutete als Dritter die Konkurrenzfähigkeit von Ferrari an. Der Rest des Feldes lag bereits über eine Sekunde zurück. Die Red-Bull-Piloten Daniil Kwjat und Daniel Ricciardo landeten hinter dem Vorjahresdritten Valtteri Bottas im Williams und Felipe Nasr im Sauber auf den Plätzen sechs und sieben. Räikkönens Teamkollege Sebastian Vettel wurde von technischen Problemen zurückgeworfen.

Sowohl Kwjat als auch Ricciardo werden in der Startaufstellung um zehn Positionen zurückversetzt. Bei beiden kommt im Lauf des Wochenendes ein fünfter Motor zum Einsatz, bestätigte Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko. Alle Antriebskomponenten sind pro Jahr nur viermal straffrei verfügbar. Auch McLaren steht eine entsprechende Strafe bevor.

Probleme bei Ferrari

Kwjat war bei vergleichsweise spärlich besetzten Tribünen um kurz nach 10.00 Uhr der erste Pilot auf der nach nächtlichem Regen rechtzeitig aufgetrockneten Strecke. Für den ersten Zwischenfall sorgte Vettel, der seinen Ferrari bereits nach 22 Minuten und vier Runden abstellen musste. Bei den Vorderreifen war Rauch aufgestiegen. Es soll sich um ein Übertragungsproblem gehandelt haben.

Zahlreiche Fahrer waren in weiterer Folge neben der Strecke. Bei lediglich 16 Grad war es offensichtlich schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen und schnell das Limit zu finden. Entsprechend viele Runden wurden zur Freude der Fans abgespult – die meisten, nämlich 38, von Toro-Rosso-Youngster Max Verstappen (8.). Auch Rosberg kam auf 36 Umläufe.

Schrecksekunde in der Boxengasse

Für eine Schrecksekunde sorgte Williams-Pilot Felipe Massa. Der Brasilianer hätte in der Boxengasse beinahe Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene überfahren, bremste aber gerade noch rechtzeitig. Am Ende gab es für Massa, der im Vorjahr in der Steiermark überraschend Pole Position geholt hatte, im Training Rang neun. Am Nachmittag (14.00 Uhr/live ORF eins) stand eine weitere Session auf dem Programm.

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Red Bull in Spielberg mit beiden Autos zehn Plätze zurück http://www.salzburg24.at/red-bull-in-spielberg-mit-beiden-autos-zehn-plaetze-zurueck/apa-1523943876 http://www.salzburg24.at/red-bull-in-spielberg-mit-beiden-autos-zehn-plaetze-zurueck/apa-1523943876#comments Fri, 19 Jun 2015 08:11:00 +0000 http://4366237

Das bestätigte Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko am Freitag vor dem ersten freien Training der APA – Austria Presse Agentur.

Bei Ricciardo kommt der neue Motor bereits im ersten freien Training zum Einsatz, bei Kwjat wird erst am Samstag gewechselt. “Uns bleibt nichts anderes übrig, zumindest bei Kwjat”, erklärte Marko. Die Daten hätten ergeben, dass der Renault-Antrieb im Heck des Boliden des Russen aller Voraussicht nach kein ganzes Wochenende mehr gehalten hätte. Bei Ricciardo, im Vorjahr WM-Dritter, ist der Wechsel dagegen auch eine taktische Maßnahme.

Geringe Chancen auf Spitzenplatz

Die Bullen rechnen sich ob ihres Motorennachteils auf der Powerstrecke in Spielberg besonders geringe Chancen auf Spitzenplätze aus. Daher wiegen die Strafen nicht so schwer wie auf anderen Kursen. In zwei Wochen folgt mit Silverstone ein weiteres Heimrennen des österreichisch-englischen Teams. Besser dürfte Red Bull aber Ende Juli die Strecke auf dem Hungaroring entgegenkommen.

Ricciardo erhielt sein neues Triebwerk bereits vor dem ersten freien Training. “Wir wollen Kilometer sparen”, sagte Marko. Dadurch wollen sich die Bullen die Möglichkeit offenhalten, im Saisonverlauf noch einmal auf den älteren Motor zurückzugreifen. Alle Antriebskomponenten stehen pro Rennjahr nur viermal straffrei zur Verfügung.

Noch kein Podest-Platz

Als bisher beste Saisonergebnisse hat Red Bull die Plätze vier und fünf von Kwjat und Ricciardo in Monaco stehen. In der Konstrukteurs-WM liegt der frühere Serienweltmeister nach sieben Rennen deutlich hinter Mercedes, Ferrari und Williams auf Rang vier.

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Vor Grand Prix von Österreich: Zwischenstand im F1-Tippspiel http://www.salzburg24.at/vor-grand-prix-von-oesterreich-zwischenstand-im-f1-tippspiel/4365669 http://www.salzburg24.at/vor-grand-prix-von-oesterreich-zwischenstand-im-f1-tippspiel/4365669#comments Thu, 18 Jun 2015 14:08:53 +0000 http://4365669
User “realjfk”, nach vier Saisonrennen noch an Platz zwei, hat zwischenzeitlich die Führung übernommen. Und zwar mit einem Respektabstand von bereits acht Punkten die er vor “Tschinges” liegt. “Codo” hat auf Platz drei bereits 10 Punkte Rückstand. Am Ende des F1-Jahres gibt es für den Sieger das Tippspiels immerhin eine Reise zum Monza-GP 2016.

Jetzt gilt es für den Grand Prix in Spielberg die richtigen Tipps parat zu haben, bevor zwei Wochen später der F1-Klassiker in Silverstone ansteht. Mercedes mit Hamilton und Rosberg scheinen nach wie vor die einfachen Tipps für die erste Reihe in Qualifying und Rennen zu sein, allerdings konnte letztes Jahr ausgerechnet in Spielberg Williams die bis dahin dominanten Silberpfeile zumindest im Qualifying schlagen.

Zwischenstans im F1-Tippspiel

Tippspiel1806-650

Tolle Preise gewinnen

Während die VOL.AT-Nerds, ohnehin bereits weit abegeschlagen, außer Konkurrenz ins Rennen gehen, gibt es für die ersten drei Gewinner tolle Preise zu gewinnen. Am Ende der Saison gibt’s für den Sieger eine Reise für zwei Personen – mit Team Aktiv – zum Formel 1 Grand Prix in Monza zu gewinnen. Zudem kann verlosen wir noch unter allen Teilnehmern weitere coole Preise. Bei Team Aktiv kann man sich jedoch schon jetzt Tickets für einen Ausflug zur Formel 1 sichern.

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Auf VOL.AT gibt’s zudem jedes Formel 1-Rennen live. Mit unserem Liveticker, der natürlich auch auf deinem Handy funktioniert, bist Du immer live dabei.

(Red.)

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Toto Wolff warnte vor Favoritenrolle in Österreich http://www.salzburg24.at/toto-wolff-warnte-vor-favoritenrolle-in-oesterreich-3/4364655 http://www.salzburg24.at/toto-wolff-warnte-vor-favoritenrolle-in-oesterreich-3/4364655#comments Wed, 17 Jun 2015 15:56:03 +0000 http://4364655 “Wir haben die WM und bis auf Malaysia alle Rennen gewonnen. Es wäre falsch abzustreiten, dass wir Favoriten sind. Wir dürfen uns aber nicht zu komfortabel fühlen”, sagte der Wiener wenige Tage vor dem Formel-1-Grand-Prix in Spielberg.

“Nicht so gewollt oder geplant”

Heiß ist bei Wolff auch das Thema Mercedes und Anna Fenninger. Die Ski-Weltcupsiegerin aus Salzburg und ihre jüngste Mercedes-Werbung sind beim von Audi unterstützten Skiverband (ÖSV) bekanntlich gar nicht gut angekommen. Dass Mercedes trotz der gestoppten Laureus-Kampagne damit wie im Vorjahr ausgerechnet in der Woche des Österreich-Grand-Prix auf dem Red Bull Ring in aller Munde ist, war laut Wolff aber keine Absicht. “Das war mit Sicherheit nicht so gewollt oder geplant”, ist er überzeugt.

“Möchte mir kein Urteil anmaßen”

2014 hatte man mit den Plakaten über ein “Mercedes-Heimrennen” für Aufsehen gesorgt. Nun ist die Marke mit dem Stern wegen Fenninger in der Spielberg-Woche in aller Munde. Wolff hielt sich bei der Beurteilung des Falles zurück. “Es ist schwierig, weil ich es ja nur aus den Medien kenne, keine Tatsachen und keine der handelnden Personen. Deshalb möchte ich mir kein Urteil anmaßen”, sagte der 43-Jährige beim traditionellen Medientreffen vor dem Österreich-Rennen, diesmal im Wiener Prater. Wolff: “Man ist aber sicher von der medialen Lawine überrascht worden. In unserem Sinne ist das jedenfalls nicht.”

“Kompromisse finden”

Wolff hat freilich nicht erst wegen seiner beiden Kampf-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg einige Erfahrung im Schlichten von Streits. “Der ÖSV hat diese Strukturen geschaffen, damit diese Sportler hinauf kommen. Anna Fenninger ist die schnellste Skifahrerin Österreichs”, lautet Wolffs Zugang. Er empfiehlt: “Man muss wie in der Formel 1 Kompromisse finden und das alles nicht über die Medien ausfighten. Aber das ist meine Meinung und nicht die von Mercedes”, betonte er. Wolffs Rat: “Die meisten Konflikte kann man durch Kommunikation lösen. Man muss nur aufpassen, dass man nicht manipuliert wird.”

Spätestens ab Freitag geht es aber auch für Wolff und Co. um andere Dinge. Nämlich darum, im achten Saisonrennen den siebenten Mercedes-Sieg sicherzustellen. “Letztes Jahr kamen wir als Underdog und Österreich war unser schwierigstes Rennen”, verwies der Österreicher auf 2014, als Williams auf der kürzesten Strecke des Jahres dank Mercedes-Power im Heck die erste Startreihe auf der Berg-und-Tal-Bahn, auf der die Antriebe alleine wegen der Höhenlage sieben Prozent Leistung verlieren, okkupiert hatte. Gewonnen hat aber ohnehin Nico Rosberg vor Lewis Hamilton.

“Eine ganz heiße Nummer”

“Diesmal ist es sicher anders”, gab Wolff zu. “Wir haben die Benchmark hoch gesetzt und nun auch viel Druck. Und immer wenn du dich zu komfortabel fühlst, stolperst du auch schnell”, warnte er. “Das kann eine ganz heiße Nummer werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Ferrari oder Williams kommen. Unser Vorsprung ist nichts, womit wir für alle Ewigkeit rechnen.”

Die Vorfreude auf das Heimrennen war dem Wiener aber auch 2015 anzumerken. “Wir fliegen so viel um die Welt. Wenn du dann bei Freunden und der Familie sein kannst, ist das speziell”, sagte Wolff. “Auch für mich ist Spielberg ein nostalgischer Ort, auch für mich hat dort mit Träumen alles begonnen, ist der Motorsport-Funke übergesprungen”, beschrieb der einstige Fahr-Instruktor seine Gefühle.

“Hierher zurückzukehren, ist daher immer etwas Besonderes”, erklärte Wolff. “Wir müssen schätzen, dass wir Österreich haben. Was gibt es Schöneres als in der Steiermark inmitten von Wiesen und Bergen Formel 1 zu fahren? Wir kommen wegen der Geschichte sicher alle viel lieber nach Spielberg, Monza oder Spa als auf irgendeine Retortenstrecke, zu der du keinen Bezug hast.”

“Irgendwie verbindet uns das”

Ein neuerlicher Spielberg-Sieg wäre für Wolff doppelt emotional. “Weil es Nikis (Lauda) und meines, aber auch das Heimrennen von Red Bull ist”, sagte er augenzwinkernd. “Irgendwie verbindet uns das ja auch. Aber ja, speziell hier besonders gut auszuschauen, wäre eine tolle Sache”, machte Wolff klar, dass ein Österreich-Sieg ein spezielles Schmankerl wäre.

“Punkte sind überall die gleichen”

Dass sich die Piloten wegen der österreichischen Chefs Lauda und Wolff in Spielberg besonders am Riemen reißen, wollte Wolff aber nicht glauben. “Sie wollen überall gewinnen, weil die Punkte überall die gleichen sind. Für sie ist es mit der Ausnahme, dass das hier das schönste Ambiente ist, ein Grand Prix wie jeder andere.”

Selbst Hamiltons derzeitige Überlegenheit müsse man nicht überbewerten. “Tatsächlich sind die Unterschiede nur Hundertstel oder Tausendstel. Lewis ist richtig gut. Aber immer wenn man glaubt, dass Nico gerade eine auf den Deckel bekommen hat, kommt er wieder zurück. Er ist stark im Kopf und deshalb wird das auch so weitergehen”, meinte Wolff. (APA)

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Toto Wolff warnte vor Favoritenrolle in Österreich http://www.salzburg24.at/toto-wolff-warnte-vor-favoritenrolle-in-oesterreich/apa-1523921238 http://www.salzburg24.at/toto-wolff-warnte-vor-favoritenrolle-in-oesterreich/apa-1523921238#comments Wed, 17 Jun 2015 14:04:00 +0000 http://4364537

Heiß ist bei Wolff auch das Thema Mercedes und Anna Fenninger. Die Ski-Weltcupsiegerin aus Salzburg und ihre jüngste Mercedes-Werbung sind beim von Audi unterstützten Skiverband (ÖSV) bekanntlich gar nicht gut angekommen. Dass Mercedes trotz der gestoppten Laureus-Kampagne damit wie im Vorjahr ausgerechnet in der Woche des Österreich-Grand-Prix auf dem Red Bull Ring in aller Munde ist, war laut Wolff aber keine Absicht. “Das war mit Sicherheit nicht so gewollt oder geplant”, ist er überzeugt.

2014 hatte man mit den Plakaten über ein “Mercedes-Heimrennen” für Aufsehen gesorgt. Nun ist die Marke mit dem Stern wegen Fenninger in der Spielberg-Woche in aller Munde. Wolff hielt sich bei der Beurteilung des Falles zurück. “Es ist schwierig, weil ich es ja nur aus den Medien kenne, keine Tatsachen und keine der handelnden Personen. Deshalb möchte ich mir kein Urteil anmaßen”, sagte der 43-Jährige beim traditionellen Medientreffen vor dem Österreich-Rennen, diesmal im Wiener Prater. Wolff: “Man ist aber sicher von der medialen Lawine überrascht worden. In unserem Sinne ist das jedenfalls nicht.”

Wolff hat freilich nicht erst wegen seiner beiden Kampf-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg einige Erfahrung im Schlichten von Streits. “Der ÖSV hat diese Strukturen geschaffen, damit diese Sportler hinauf kommen. Anna Fenninger ist die schnellste Skifahrerin Österreichs”, lautet Wolffs Zugang. Er empfiehlt: “Man muss wie in der Formel 1 Kompromisse finden und das alles nicht über die Medien ausfighten. Aber das ist meine Meinung und nicht die von Mercedes”, betonte er. Wolffs Rat: “Die meisten Konflikte kann man durch Kommunikation lösen. Man muss nur aufpassen, dass man nicht manipuliert wird.”

Spätestens ab Freitag geht es aber auch für Wolff und Co. um andere Dinge. Nämlich darum, im achten Saisonrennen den siebenten Mercedes-Sieg sicherzustellen. “Letztes Jahr kamen wir als Underdog und Österreich war unser schwierigstes Rennen”, verwies der Österreicher auf 2014, als Williams auf der kürzesten Strecke des Jahres dank Mercedes-Power im Heck die erste Startreihe auf der Berg-und-Tal-Bahn, auf der die Antriebe alleine wegen der Höhenlage sieben Prozent Leistung verlieren, okkupiert hatte. Gewonnen hat aber ohnehin Nico Rosberg vor Lewis Hamilton.

“Diesmal ist es sicher anders”, gab Wolff zu. “Wir haben die Benchmark hoch gesetzt und nun auch viel Druck. Und immer wenn du dich zu komfortabel fühlst, stolperst du auch schnell”, warnte er. “Das kann eine ganz heiße Nummer werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Ferrari oder Williams kommen. Unser Vorsprung ist nichts, womit wir für alle Ewigkeit rechnen.”

Die Vorfreude auf das Heimrennen war dem Wiener aber auch 2015 anzumerken. “Wir fliegen so viel um die Welt. Wenn du dann bei Freunden und der Familie sein kannst, ist das speziell”, sagte Wolff. “Auch für mich ist Spielberg ein nostalgischer Ort, auch für mich hat dort mit Träumen alles begonnen, ist der Motorsport-Funke übergesprungen”, beschrieb der einstige Fahr-Instruktor seine Gefühle.

“Hierher zurückzukehren, ist daher immer etwas Besonderes”, erklärte Wolff. “Wir müssen schätzen, dass wir Österreich haben. Was gibt es Schöneres als in der Steiermark inmitten von Wiesen und Bergen Formel 1 zu fahren? Wir kommen wegen der Geschichte sicher alle viel lieber nach Spielberg, Monza oder Spa als auf irgendeine Retortenstrecke, zu der du keinen Bezug hast.”

Ein neuerlicher Spielberg-Sieg wäre für Wolff doppelt emotional. “Weil es Nikis (Lauda) und meines, aber auch das Heimrennen von Red Bull ist”, sagte er augenzwinkernd. “Irgendwie verbindet uns das ja auch. Aber ja, speziell hier besonders gut auszuschauen, wäre eine tolle Sache”, machte Wolff klar, dass ein Österreich-Sieg ein spezielles Schmankerl wäre.

Dass sich die Piloten wegen der österreichischen Chefs Lauda und Wolff in Spielberg besonders am Riemen reißen, wollte Wolff aber nicht glauben. “Sie wollen überall gewinnen, weil die Punkte überall die gleichen sind. Für sie ist es mit der Ausnahme, dass das hier das schönste Ambiente ist, ein Grand Prix wie jeder andere.”

Selbst Hamiltons derzeitige Überlegenheit müsse man nicht überbewerten. “Tatsächlich sind die Unterschiede nur Hundertstel oder Tausendstel. Lewis ist richtig gut. Aber immer wenn man glaubt, dass Nico gerade eine auf den Deckel bekommen hat, kommt er wieder zurück. Er ist stark im Kopf und deshalb wird das auch so weitergehen”, meinte Wolff.

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Weltmeister Hamilton als klarer Favorit nach Spielberg http://www.salzburg24.at/weltmeister-hamilton-als-klarer-favorit-nach-spielberg/apa-1523907586 http://www.salzburg24.at/weltmeister-hamilton-als-klarer-favorit-nach-spielberg/apa-1523907586#comments Tue, 16 Jun 2015 14:08:00 +0000 http://4363449

Elf von 19 WM-Läufen hat Hamilton im Vorjahr für sich entschieden, vier von sieben sind es in dieser Saison. “Ich bin noch glücklicher in diesem Auto als im letzten Jahr. Ich weiß nicht warum, es fühlt sich einfach noch besser an”, erklärte Hamilton, der seit Anfang 2013 für die Silberpfeile fährt. Mittlerweile wisse das Team einfach genau, was er brauche. “Ich bin schneller dieses Jahr, das ist eine gute Sache.”

Hamilton auf Rekordjagd in Spielberg

Nun hat der 30-Jährige auch seinen ersten Erfolg in Österreich im Visier. Sollte Hamilton in der Steiermark zumindest eine Runde in Führung liegen, würde er bereits den Rekord einer Allzeitgröße einstellen. Der Schotte Jackie Stewart führte von 1968 bis 1970 in 17 aufeinanderfolgenden WM-Läufen. Hamilton hält bei deren 16.

Mit der 45. Pole Position seiner Karriere würde Hamilton zudem auf Platz drei der ewigen Bestenliste mit Ferrari-Star Sebastian Vettel gleichziehen. Kein aktiver Pilot hat im Qualifying öfter Bestzeit erzielt. Nur die Legenden Michael Schumacher (68) und Ayrton Senna (65) liegen noch davor.

Im Vorjahr musste Mercedes in Spielberg in der ersten Startreihe überraschend Williams den Vortritt lassen. Felipe Massa stellte sein Auto vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas auf Pole. Seither hat Mercedes 18 Mal in Serie den ersten Startplatz erobert. In dieser Saison brachten die Silberpfeile zudem in allen sieben Rennen beide Autos auf das Podest. Siebenmal in Serie ist das bisher nur Ferrari in den Jahren 1952/53 gelungen. Nummer acht wäre Rekord.

Ferrari hofft auf neuen Motor

Hamilton nimmt nach seinem Sieg in Kanada 17 Punkte Vorsprung auf Rosberg mit nach Österreich. Vettel liegt als WM-Dritter bereits 43 Zähler zurück, hofft aber darauf, dass Ferrari seinen verbesserten Motor auf der Power-Strecke im steirischen Aichfeld noch besser zur Geltung bringen kann. In Malaysia hat der vierfache Weltmeister die beiden Mercedes als bisher einziger Pilot in dieser Saison bezwungen.

Red Bull sieht Strafen entgegen

Sein Ex-Team Red Bull hat vor dem Heimrennen ganz andere Sorgen. Zur fehlenden PS-Power des Motorenpartners Renault gesellt sich auch noch ein Engpass. Alle Motorenkomponenten stehen pro Saison nur viermal straffrei zur Verfügung. Zumindest einer der beiden Piloten, Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat, dürfte aber ausgerechnet in Spielberg bereits ein fünftes Triebwerk einsetzen müssen.

Das hat eine Rückversetzung um zehn Startplätze zur Folge. Sollten die Red Bulls das Quali-Finale der besten zehn verpassen, erhalten sie im Rennen auch noch eine Zeitstrafe, weil sie dann nicht gesamte Rückversetzung “bezahlen” könnten. “Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir aus der letzten Reihe starten”, erklärte Teamchef Christian Horner.

Dabei mögen die Fahrer die Strecke. “Sie ist kurz und hat nicht allzu viele Kurven”, sagte Ricciardo, im Vorjahr WM-Dritter. “Aber die Kurven sind gut. Es sind ein paar dabei, die dich schneller abwerfen können, als es dir lieb ist.” Die ersten Medientermine in Spielberg stehen am Donnerstag auf dem Programm. Davor absolvieren einige Fahrer am Mittwoch noch Sponsorenevents in Wien.

(APA)

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Hamilton nach Kanada-Sieg als WM-Leader nach Spielberg http://www.salzburg24.at/hamilton-nach-kanada-sieg-als-wm-leader-nach-spielberg/apa-1523794446 http://www.salzburg24.at/hamilton-nach-kanada-sieg-als-wm-leader-nach-spielberg/apa-1523794446#comments Sun, 07 Jun 2015 21:04:00 +0000 http://4352961

Dritter wurde der Finne Valtteri Bottas im Williams. Ferrari-Star Sebastian Vettel kämpfte sich mit einer beherzten Fahrt hinter seinem Stallgefährten Kimi Räikkönen auf Rang fünf. In der WM liegt der vierfache Weltmeister als Dritter 43 Zähler hinter Hamilton. Für sein Ex-Team Red Bull gab es auf der Motorenstrecke in Montreal wenig zu holen. Einzig Daniil Kwjat fuhr als Neunter zu zwei WM-Punkten.

Pole-Position-Mann Hamilton hatte das Rennen fest im Griff, hielt den Abstand auf Rosberg stets konstant bei etwas mehr als einer Sekunde. “Das war eine gute, fehlerfreie Leistung”, lobte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Vor zwei Wochen in Monaco hatte Hamilton eine falsche Boxenstopp-Entscheidung noch den sicher scheinenden Sieg gekostet.

Hamilton wirkte erleichtert, die Sache gerade gerückt zu haben. “Es ist toll, wieder ganz oben zu stehen. Ich habe mich nicht zu sehr unter Druck gefühlt. Aber es war wichtig”, meinte der 30-Jährige nach dem 37. GP-Sieg seiner Karriere, dem vierten in Kanada. Dort hatte er 2007 auch seinen Premierenerfolg in der Königsklasse gefeiert.

“Ich liebe Montreal”, sagte der Engländer, der sich zudem über den britischen Rekord an Führungsrunden in der Formel 1 freuen durfte. Mit 2.145 Runden an der Spitze eines Rennens übertraf er die Marke von Nigel Mansell (2.089) und ist nun Fünfter der ewigen Bestenliste.

Rosberg musste sich nach seinen jüngsten Erfolgen in Barcelona und Monaco mit Rang zwei begnügen. “Ich habe alles versucht und wie ein Verrückter angegriffen, aber es hat nicht ganz gereicht”, erklärte der Deutsche. “Der zweite Platz ist immer noch okay.” Immerhin durften sich die Silberpfeile über den vierten Doppelsieg der Saison freuen. “Es ist perfekt gelaufen. Mehr kann man sich von uns nicht erwarten”, meinte Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda.

Bottas sorgte als Dritter dafür, dass erstmals in diesem Jahr nicht nur Mercedes und Ferrari auf dem Podium landeten. Die Scuderia blieb trotz verbesserten Motors ausgerechnet vor den Augen von Ferrari-Präsident Sergio Marchionne ohne Podestplatz. Räikkönen vergab die Chance auf Rang drei mit einem Dreher nach dem ersten Boxenstopp.

Vettel pflügte das Feld nach seinem verpatzten Samstag – technische Probleme im Qualifying samt einer Strafe für einen Regelverstoß im freien Training bedeuteten Startplatz 18 – von hinten durch. Rang fünf war immerhin Schadensbegrenzung. “Mehr war nicht drinnen, aber der Speed war da”, meinte der Deutsche.

Neben Vettels Aufholjagd hatte das Rennen bei 20 Grad und bedecktem Himmel nur wenige Spannungsmomente zu bieten. Eines der wenigen Highlights war ein Murmeltier, das knapp vor mehreren Autos über die Strecke huschte. Viele Teams mussten ob des besonders hohen Verbrauchs auf der Ile Notre Dame zudem Benzin sparen – selbst Mercedes.

Für Red Bull waren die langen Geraden ob des unterlegenen Renault-Motors Gift. “Es ist das, was wir erwartet haben”, erklärte Motorsportchef Helmut Marko. “Die anderen fahren nicht einmal Windschatten, sondern einfach vorbei.” Beim Heimrennen in zwei Wochen in Spielberg ist man noch mehr auf die PS-Power angewiesen. Marko: “Da erwarten wir uns noch weniger als hier.”

Immerhin überzeugte Kwjat mit konstant besseren Zeiten als Teamkollege und Vorjahressieger Daniel Ricciardo (13.). “Es war schwierig, hier Punkte zu holen. Aber er hat das ganze Wochenende keinen einzigen Fehler gemacht”, lobte Marko den Russen. Die Toro Rossos von Carlos Sainz jr. und Max Verstappen blieben als 12. bzw. 15. ohne WM-Zähler. Bei McLaren schieden gar beide Ex-Weltmeister, Fernando Alonso und Jenson Button, aus.

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Hamilton gewann Kanada-GP vor Mercedes-Teamkollege Rosberg http://www.salzburg24.at/hamilton-gewann-kanada-gp-vor-mercedes-teamkollege-rosberg/4352953 http://www.salzburg24.at/hamilton-gewann-kanada-gp-vor-mercedes-teamkollege-rosberg/4352953#comments Sun, 07 Jun 2015 19:44:29 +0000 http://4352953

“Ich liebe Montreal und diese Strecke. Das war ein tolles Wochenende”, lauteten die ersten Worte von Hamilton bei der Siegerehrung. Der Brite baute mit dem 37. GP-Triumph seiner Karriere, dem vierten in dieser Saison sowie in Kanada nach 2007, 2010 und 2012, seine Führung in der Fahrerwertung auf Rosberg auf 17 Punkte aus. “Das war eine gute fehlerfreie Leistung”, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, nachdem zuletzt in Monaco Hamilton nach langer Führung durch einen Rechenfehler der Boxen-Crew nur Dritter geworden war.

Ferrari schafft es nicht aufs Podest

Mercedes-Hauptkonkurrent Ferrari schaffte es dagegen erstmals in dieser Saison nicht aufs Podest, der Finne Kimi Räikkönen musste sich auch aufgrund eines Drehers unmittelbar vor seinem deutschen Teamkollegen Sebastian Vettel mit Rang vier zufriedengeben. In der WM ist Vettel weiter Dritter, sein Rückstand auf Hamilton wuchs allerdings auf 43 Zähler an.

Während Bottas die erste Podestplatzierung für Williams in diesem Jahr herausfuhr, holte Red Bull Racing durch den neunten Rang des Russen Daniil Kwjat nur zwei Punkte auf dem Circuit Gilles Villeneuve. Der Australier Daniel Ricciardo ging als 13. ebenso leer aus wie die beiden Toro-Rosso-Piloten Carlos Sainz jun. (ESP/12.) und Max Verstappen (NED/15.).

(APA)

 

GP von Kanada in Montreal

Endstand nach 70 Runden (305,27 km):
1. Lewis Hamilton GBR Mercedes 1*
2. Nico Rosberg GER Mercedes + 2,2 1
3. Valtteri Bottas FIN Williams 40,6 1
4. Kimi Räikkönen FIN Ferrari 45,6 2
5. Sebastian Vettel GER Ferrari 49,9 2
6. Felipe Massa BRA Williams 56,3 1
7. Pastor Maldonado VEN Lotus 1:06,6 1
8. Nico Hülkenberg GER Force India 1 Runde 1
9. Daniil Kwjat RUS Red Bull 1 Runde 1
10. Romain Grosjean FRA Lotus 1 Runde 1
11. Sergio Perez MEX Force India 1 Runde 1
12. Carlos Sainz ESP Toro Rosso 1 Runde 1
13. Daniel Ricciardo AUS Red Bull 1 Runde 1
14. Marcus Ericsson SWE Sauber 1 Runde 1
15. Max Verstappen NED Toro Rosso 1 Runde 1
16. Felipe Nasr BRA Sauber 2 Runden 1
17. Will Stevens GBR Manor 4 Runden 2

* Boxenstopps

Out: Fernando Alonso (ESP/McLaren), Jenson Button (GBR/McLaren), Roberto Merhi (ESP/Manor)

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Nummer 44 für Hamilton – WM-Leader auch in Kanada von Pole http://www.salzburg24.at/nummer-44-fuer-hamilton-wm-leader-auch-in-kanada-von-pole/4352839 http://www.salzburg24.at/nummer-44-fuer-hamilton-wm-leader-auch-in-kanada-von-pole/4352839#comments Sun, 07 Jun 2015 16:10:49 +0000 http://4352839

Hamilton fuhr im siebenten Saisonlauf zum sechsten Mal auf Startplatz eins. Für den WM-Leader ist es die 44. Pole Position seiner Karriere. Diese Zahl prangt auch auf seinem Auto. “Ich habe 2007 hier meinen ersten Grand Prix gewonnen. Hier die 44. Pole zu holen, ist sehr speziell”, sagte Hamilton. “Ich fühle mich großartig.” In der ewigen Bestenliste fehlt ihm nur noch eine Pole auf Sebastian Vettel, der nach technischen Problemen an seinem Ferrari bereits in der ersten Quali-Phase ausschied.

Weg frei für Mercedes

Damit war der Weg frei für Mercedes. Die Silberpfeile platzierten zum fünften Mal in dieser Saison beide Autos in der ersten Startreihe. “Besser kann es für uns nicht laufen”, lobte Teamaufsichtsratschef Niki Lauda. Einzig Rosberg war nicht wirklich glücklich. “Ich habe mich gut gefühlt, aber am Ende hat es einfach nicht mehr zusammengepasst”, erklärte der Deutsche, der im Rennen angreifen will. “Hier kann man überholen. Es ist definitiv noch nicht alles zu Ende.”

Zehn WM-Punkte fehlen Rosberg nach seinen Siegen in Barcelona und Monaco auf den führenden Hamilton. Bei Vettel sind es deren 28. Für den vierfachen Weltmeister endete das Qualifying besonders bitter. Der Deutsche musste nach einem Problem mit dem Energierückgewinnungssystem (ERS) lange an der Box warten, bekam die Reifen nicht mehr auf Temperatur und startet nur von Platz 15. “Es ist bitter für uns, weil wir nah drangewesen wären”, meinte Vettel.

“Sollten noch ein bisschen stärker sein”

Das bewies Teamkollege Räikkönen, der mit verbessertem Motor seine beste Startposition der Saison herausfuhr. “Im Rennen sollten wir noch ein bisschen stärker sein”, mutmaßte der Finne. Gut präsentierten sich auch die Mercedes-betriebenen Lotus. Romain Grosjean, in der ersten Quali-Phase sogar Schnellster, und Pastor Maldonado landeten hinter Williams-Pilot Valtteri Bottas auf den Rängen fünf und sechs.

Red Bull erreichte sein Ziel, brachte auch auf der Motorenstrecke auf der Ile Notre Dame beide Piloten in die Top Ten. Daniil Kwjat und Daniel Ricciardo nehmen die Generalprobe für das Heimrennen in zwei Wochen in Spielberg von den Plätzen acht und neun in Angriff. Auf den langen Geraden des Circuit Gilles Villeneuve droht allerdings Gefahr von Autos mit leistungsstärkeren Antriebssträngen als jenen von Renault.

Die Toro-Rosso-Youngsters Carlos Sainz jr. und Max Verstappen wurden Elfter und Zwölfter. Verstappen muss dennoch vom Ende des Feldes starten und zudem eine zehnsekündige Stop-and-Go-Strafe absitzen. Neben seinem Unfall in Monaco wurde der Niederländer auch für die Verwendung eines fünften Motors in dieser Saison sanktioniert. Straffrei stehen alle Triebwerkskomponenten nur viermal zur Verfügung.

(APA)

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Auch Spielberg spürt “Gesamtsituation der Formel 1″ http://www.salzburg24.at/auch-spielberg-spuert-gesamtsituation-der-formel-1/apa-1523786648 http://www.salzburg24.at/auch-spielberg-spuert-gesamtsituation-der-formel-1/apa-1523786648#comments Sun, 07 Jun 2015 08:22:00 +0000 http://4352415

Gründe für den Rückgang gibt es laut Marko mehrere. “Es ist die Gesamtsituation der Formel 1. Wir haben eine unglaubliche Dominanz von Mercedes. Das nimmt die Spannung heraus”, meinte der 72-jährige Steirer. Dazu komme, dass die Autos zu leicht zu fahren seien. “Man muss das Ganze wieder spektakulärer machen. Natürlich gehören da auch eine entsprechende PS-Zahl und eine entsprechende Dezibelzahl dazu.”

Abhilfe soll 2017 mit einem neuen Reglement samt schnelleren Autos kommen. Die Strategiegruppe, der auch die Teams angehören, sieht Marko dafür aber nicht als richtigen Weg. “Es wird viel zu viel geredet und zu wenig gemacht”, kritisierte der Ex-Rennfahrer. Jeder wolle seinen Vorteil erhalten. “Aber keiner denkt daran, was für den Sport gut ist. Es hilft ja nichts, wenn ich überlegen bin, das aber nur einem immer geringeren Auditorium kundtun kann.”

Angesichts sinkender Fernsehquoten und Zuschauerzahlen fordert Marko, dass die Königsklasse wieder vom Automobil-Weltverband (FIA) und dem Formel-1-Management (FOM) “regiert” wird. Für Red Bull geht es vor allem darum, zeitnah einen konkurrenzfähigen Motor zu erhalten. Partner Renault habe bereits Umstrukturierungen vorgenommen, der Vertrag läuft bis 2016. Gerüchte um einen möglichen Teilverkauf des Teams an VW bzw. Audi tat Marko als “Pressethema” ab.

Aktuell sei man aber nicht wettbewerbsfähig, gestand Marko. “Das muss man offen und ehrlich sagen.” Das habe auch auf den Absatz in Spielberg Auswirkungen. “Als Red Bull haben wir ja doch viele Fans in Österreich”, meinte der Motorsportchef. “Dazu kommt, dass es keinen österreichischen Fahrer gibt. Da ist leider nichts in Sicht.” Der Großbritannien-GP zwei Wochen nach Österreich sei nicht zuletzt dank Zugpferd Lewis Hamilton ein so großer Erfolg.

Irgendwann brauche es wieder einen Lokalmatador, meinte auch Ex-Pilot Gerhard Berger. “Der Motorsport-Fan in Österreich existiert”, sagte der Tiroler. “Ein österreichischer Fahrer würde dem Ganzen aber noch einmal einen Boost geben.” Die bisherigen Verkaufszahlen wollte er nicht überbewerten. “Erstens waren die Erwartungen vom letzten Jahr sehr hoch. Zweitens sollten wir abwarten, wie viele Leute wirklich kommen.” Viele Rennen wären über 70.000 Zuschauer sehr glücklich.

Jenen in Spielberg wird ein umfassendes Rahmenprogramm geboten. Höhepunkt ist eine Legendenparade mit Turboboliden aus den 80er-Jahren. Mit Alain Prost (4), Niki Lauda (3) und Nelson Piquet (3) sind Ex-Champions mit insgesamt zehn WM-Titeln vertreten. Dazu fahren auch Berger, Riccardo Patrese oder Jean Alesi ihre Originalautos.

Besitzer von Drei-Tages-Pässen können am Freitag gratis eine zweite Person mitnehmen. Dazu gelten die Tickets auch für die zweitägigen Testfahrten in der Folgewoche. “Das Vorjahresergebnis werden wir nicht erreichen. Es ist trotzdem wahrscheinlich, dass es die größte Sportveranstaltung in Österreich wird”, sagte Marko. In den kommenden zwei Wochen soll der Verkauf noch einmal Fahrt aufnehmen. Marko: “Ein sehr attraktives Rennen hier in Montreal würde natürlich seine Auswirkungen haben.”

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