Salzburg24.at » Kultur http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Sat, 20 Dec 2014 08:02:37 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Österreichische Oscar-Hoffnung für "Das finstere Tal" ist geplatzt http://www.salzburg24.at/oesterreichische-oscar-hoffnung-fuer-das-finstere-tal-ist-geplatzt/4182974 http://www.salzburg24.at/oesterreichische-oscar-hoffnung-fuer-das-finstere-tal-ist-geplatzt/4182974#comments Fri, 19 Dec 2014 18:48:59 +0000 http://4182974 Wie die Oscar-Akademie am Freitag in Los Angeles mitteilte, gelangten neun von insgesamt 83 Ländern mit ihren Einsendungen in die nächste Runde, darunter Argentinien, Polen, Schweden, Russland und Venezuela.

Rennen um Auslands-Oscar

In dem Wettbewerb um die Trophäe für den besten fremdsprachigen Film hatten mehrere hundert Mitglieder der Filmakademie die Vorauswahl getroffen. Am Ende werden fünf Kandidaten bestimmt. Die Oscar-Nominierungen werden am 15. Jänner verkündet. Die 87. Preisvergabe geht am 22. Februar in Los Angeles über die Bühne.

Österreich-Erfolge: "Die Fälscher" und "Amour"

Österreich war 2008 und 2013 erfolgreich. Fünf Jahre nachdem Stefan Ruzowitzkys Film "Die Fälscher" mit dem Academy Award für den besten nicht-englischsprachigen Film ausgezeichnet wurde, gewann Michael Haneke mit "Liebe" (Amour) den begehrten Preis.

(apa/red)

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Oscar-Hoffnung für "Das finstere Tal" geplatzt http://www.salzburg24.at/oscar-hoffnung-fuer-das-finstere-tal-geplatzt/apa-1421728470 http://www.salzburg24.at/oscar-hoffnung-fuer-das-finstere-tal-geplatzt/apa-1421728470#comments Fri, 19 Dec 2014 18:36:00 +0000 http://4182969

In dem Wettbewerb um die Trophäe für den besten fremdsprachigen Film hatten mehrere hundert Mitglieder der Filmakademie die Vorauswahl getroffen. Am Ende werden fünf Kandidaten bestimmt. Die Oscar-Nominierungen werden am 15. Jänner verkündet. Die 87. Preisvergabe geht am 22. Februar in Los Angeles über die Bühne.

Österreich war 2008 und 2013 erfolgreich. Fünf Jahre nachdem Stefan Ruzowitzkys Film "Die Fälscher" mit dem Academy Award für den besten nicht-englischsprachigen Film ausgezeichnet wurde, gewann Michael Haneke mit "Liebe" (Amour) den begehrten Preis.

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Museen in Galtür und Bregenz für EMYA nominiert http://www.salzburg24.at/museen-in-galtuer-und-bregenz-fuer-emya-nominiert/apa-1421724554 http://www.salzburg24.at/museen-in-galtuer-und-bregenz-fuer-emya-nominiert/apa-1421724554#comments Fri, 19 Dec 2014 13:08:00 +0000 http://4182695

Das Vorarlberger Landesmuseum wurde im Juni 2013 nach dreijähriger Schließungszeit und einem 34 Mio. Euro teuren Um- und Neubau wieder geöffnet. "Bereits die Nominierung ist eine schöne Anerkennung, über die sich das vorarlberg museum eineinhalb Jahre nach der Wiedereröffnung in einem neuen Haus freut - zumal es Kolleginnen und Kollegen aus Museen waren, die die bisherige Arbeit bewertet haben", heißt es auf der Website des Hauses.

Das Alpinarium Galtür habe mit der neuen Dauerausstellung "GANZ OBEN - Geschichten über Galtür und die Welt" sowie dem Rahmenprogramm, den Veranstaltungen und den Sonderausstellungen die Jury überzeugen können, freut man sich in der Tiroler Institution. Auch für Geschäftsführer und Bürgermeister Anton Mattle ist schon die Nominierung "eine große Auszeichnung für unser Haus, sie unterstreicht die hohe Qualität unserer Ausstellung und unserer Arbeit".

Unter den weiteren Preisanwärtern sind das MUCEM Marseille, das Wissenschafts-Museum MUSE im italienischen Trento, das umgebaute Rijksmuseum in Amsterdam sowie das Olympiamuseum in Lausanne.

Verliehen wird der EMYA im Rahmen des Treffens des European Museum Forum (EMF) vom 13. bis 16. Mai 2015 im schottischen Glasgow. Das Riverside Museum in Glasgow war 2013 Hauptpreisträger. Europäisches Museum des Jahres 2014 ist Orhan Pamuks "Museum der Unschuld" in Istanbul.

INFO:,,.

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Paulo Coelho bietet Sony 100.000 Dollar für Rechte an Nordkorea-Film http://www.salzburg24.at/paulo-coelho-bietet-sony-100-000-dollar-fuer-rechte-an-nordkorea-film/4182562 http://www.salzburg24.at/paulo-coelho-bietet-sony-100-000-dollar-fuer-rechte-an-nordkorea-film/4182562#comments Fri, 19 Dec 2014 12:00:05 +0000 http://4182562 Er bat in seinem Eintrag die brasilianische Vertretung der Filmproduktionsfirma darum, mit ihm in Kontakt zu treten und stellte für sein Angebot eine Frist bis Freitagmittag (Ortszeit).

Veröffentlichung nach Terrordrohung abgesagt

Sony hatte die für kommende Woche in den USA geplante Veröffentlichung von "The Interview" nach mysteriösen Terrordrohungen von Hackern abgesagt. Der Konzern reagierte damit auf die Entscheidung mehrerer Kino-Ketten, den Film wegen der Drohungen nicht zu zeigen. In "The Interview" geht es um ein fiktives Mordkomplott des US-Geheimdienstes CIA gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un.

"Furchtbarer Präzedenzfall"

Coelho sagte der Zeitung "O Globo" dazu, der Stopp des Films sei ein "furchtbarer Präzedenzfall". Die Entscheidung von Sony bedeute, "dass die Terroristen gewonnen haben". Die Hackergruppe Guardians of Peace (GOP) hatte am Dienstag eine ominöse Warnung ausgesprochen und an die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA erinnert. Sony reagierte zunächst nicht öffentlich auf Coelhos Angebot.

(APA)

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Autorin Friederike Mayröcker soll Wiener Ehrenbürgerin werden http://www.salzburg24.at/autorin-friederike-mayroecker-soll-wiener-ehrenbuergerin-werden/4182507 http://www.salzburg24.at/autorin-friederike-mayroecker-soll-wiener-ehrenbuergerin-werden/4182507#comments Fri, 19 Dec 2014 11:30:27 +0000 http://4182507

Das teilte das Stadtoberhaupt am Freitag in einer Aussendung mit.

Häupl spach sich für Mayröcker aus

"Friederike Mayröcker ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen und Lyrikerinnen im deutschsprachigen Raum. Mit ihrem beeindruckenden Gesamtwerk hat sie einen unschätzbaren Beitrag für das Wiener Kulturleben geleistet", betonte Häupl. Mayröcker feiert am morgigen Samstag ihren 90. Geburtstag.

Ehrenbürgerschaft der Stadt Wien

Die Ehrenbürgerschaft ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt vergeben kann und wird nur selten verliehen - zuletzt unter anderem an den früheren Bürgermeister von Jerusalem, Teddy Kollek, den Filmproduzenten Eric Pleskow oder den ehemaligen Wiener SPÖ-Vizebürgermeister Sepp Rieder.

(apa/red)

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Mayröcker soll Wiener Ehrenbürgerin werden http://www.salzburg24.at/mayroecker-soll-wiener-ehrenbuergerin-werden/apa-1421722578 http://www.salzburg24.at/mayroecker-soll-wiener-ehrenbuergerin-werden/apa-1421722578#comments Fri, 19 Dec 2014 11:09:00 +0000 http://4182501

"Friederike Mayröcker ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen und Lyrikerinnen im deutschsprachigen Raum. Mit ihrem beeindruckenden Gesamtwerk hat sie einen unschätzbaren Beitrag für das Wiener Kulturleben geleistet", betonte Häupl. Mayröcker feiert am Samstag ihren 90. Geburtstag.

Die Ehrenbürgerschaft ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt vergeben kann und wird nur selten verliehen - zuletzt unter anderem an den früheren Bürgermeister von Jerusalem, Teddy Kollek, den Filmproduzenten Eric Pleskow oder den ehemaligen Wiener SPÖ-Vizebürgermeister Sepp Rieder.

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Moderationsteam für Song Contest in Wien fixiert http://www.salzburg24.at/moderationsteam-fuer-song-contest-in-wien-fixiert/apa-1421721196 http://www.salzburg24.at/moderationsteam-fuer-song-contest-in-wien-fixiert/apa-1421721196#comments Fri, 19 Dec 2014 14:56:00 +0000 http://4182294

Die Moderatorinnen werden es jedenfalls mit einem großen Publikum zu tun bekommen: Neben mehr als 10.000 Begeisterten vor Ort in der Wiener Stadthalle erwarten sie knapp 200 Mio. Zuschauer vor den TV-Geräten. Als "absolute Triple-A-Profis", wie Zechner das Gespann Kiesbauer, Weichselbraun und Tumler bezeichnete, werde man das aber schaffen.

"Angst hat wahrscheinlich keiner von uns, aber eine gewisse Anspannung ist eigentlich bei jedem Auftritt dabei", bemerkte Kiesbauer, deren Engagement doch noch einen Überraschungsmoment in die Moderationsentscheidung brachte. "Es geht darum, das Beste für das Publikum zu geben. Wir werden diese Aufgabe mit großer Freude und Professionalität erfüllen." Sie engagiere sich schon lange für Toleranz und gegen Rassismus. "Und das zu transportieren und ein Zeichen zu setzen, ist uns allen ein Anliegen", so Kiesbauer.

Für Weichselbraun bedeutet die ESC-Moderation ein gehöriges Arbeitspensum im Frühjahr, wird sie doch auch durch die österreichische Vorausscheidung "Wer singt für Österreich?", die ab 20. Februar auf ORF eins ausgestrahlt wird, führen. Die Entscheidung für ein weibliches Leadingteam sei ihr zufolge "weniger eine mutige, sondern die richtige Entscheidung. Wir werden es nicht versauen, Kathi", meinte sie in Richtung der Fernsehdirektorin.

Die gebürtige Tirolerin Tumler zeigte sich "stolz", Teil des Moderationsteams zu sein. Immerhin finde der Song Contest erst zum zweiten Mal in seiner 60-jährigen Geschichte in Österreich statt. Die Aufgabe sei sehr interessant, gerade wenn man sich "das ganze Song Contest-Paket inklusive der vielen Proben" vor Augen führe. Insgesamt wird es zwölf Shows in der Stadthalle geben, die im Finale am 23. Mai ihren Höhepunkt finden. "Es ist das größte europäische Event, das die ganze Welt mitverfolgt. Und wir repräsentieren das ganz gut." Tumler, deren österreichischer Vater slowenisch-italienischer Abstammung und deren Mutter Französin ist, habe sich "immer als Europäerin gesehen". Mit Weichselbraun verbindet sie jedenfalls die Geburtsstadt Innsbruck. "Tirolerisch gehört aber leider nicht zu den offiziellen Song Contest-Sprachen", schmunzelten die beiden.

ORF-Fernsehdirektorin Zechner betonte eingangs, dass es ihr wichtig sei, "diese kraftvollen, gestaltenden Frauen der Gesellschaft immer wieder und im Speziellen beim Song Contest vor 200 Mio. Menschen sichtbar zu machen". Der ESC stehe nicht nur aufgrund des aktuellen Mottos "Building Bridges" für das Brückenbauen in verschiedenster Form. "Gestern wie heute sind Frauen keine Bedrohung, sondern ein starker, tragender, gestaltender, gleichwertiger, essenzieller Teil unserer Gesellschaft", sagte Zechner. "Das ist mein Tun, mein Denken und meine Überzeugung."

Conchita Wurst darf sich wiederum ihren mehrfach geäußerten Wunsch, den Green Room zu hosten, erfüllen. Die Sängerin befand sich bei der Präsentation am Freitag allerdings im Flugzeug, weshalb sie nicht anwesend sein konnte. "Sie hat den Song Contest mit ihrer Personality, ihrer Stimme und ihrem Song für Österreich gewonnen", streute ihr Zechner Rosen. "Sie hat sicher nicht das erste, aber kraftvollste Zeichen der Selbstbestimmtheit und des Respekts Österreichs nach Europa und in die Welt getragen." Beim Event werde Wurst für zudem "aufsehenerregende Showacts" sorgen und dabei u.a. ihren ESC-Siegersong "Rise Like a Phoenix" singen.

SC-Executive Producer Edgar Böhm zeigte sich am Rande des Blitzlichtgewitters, das über die drei Moderatorinnen hereinbrach, von der Auswahl begeistert. Es handle sich um Frauen, "die sich als Showstars aufgebaut und nun diese Chance ergriffen haben". Alle drei seien eng mit dem ORF verbunden, "sie stehen für dieses Haus. Natürlich ist das eine neue Interpretation dieser Sache", verwies er auf die Konstellation. "Aber wir wollen auch etwas Besonderes machen".

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ESC-Moderatorinnen-Team: Wurst, Kiesbauer, Weichselbraun und Tumler http://www.salzburg24.at/esc-moderatorinnen-team-wurst-kiesbauer-weichselbraun-und-tumler/4182288 http://www.salzburg24.at/esc-moderatorinnen-team-wurst-kiesbauer-weichselbraun-und-tumler/4182288#comments Fri, 19 Dec 2014 09:42:22 +0000 http://4182288

Das Quartett, das den ESC moderieren wird, der im kommenden Mai in Wien über die Bühne geht, wurde am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.

Conchita Wurst und Arabella Kiesbauer dabei

Kiesbauer, Weichselbraun und Tumler führen durch die Show, Conchita Wurst moderiert den Green Room. Ihr sei es immer darum gegangen, starke und kraftvolle Frauen sichtbar zu machen, erklärte Fernsehdirektorin Kathrin Zechner. Das gelte speziell auch für den Song Contest. Bei Kiesbauer, Weichselbraun und Tumler handle es sich um "absolute Triple-A-Profis in ihrem Beruf", so Zechner.

Herausforderung ESC-Moderation

Geht man nach den Zahlen, dann ist die Moderation des Events eine wirkliche Herausforderung: So werden das Spektakel nicht nur mehr als 10.000 Menschen vor Ort in der Wiener Stadthalle verfolgen, sondern sitzen jährlich rund 200 Mio. Zuseher vor den TV-Bildschirmen, wenn der größte Musikwettbewerb der Welt stattfindet. Entsprechend hatte ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner schon vor Monaten neben Live-Tauglichkeit "hohe Professionalität" und das Beherrschen von mindestens zwei Sprachen als Voraussetzung für den Job ausgegeben.

Trio moderierte in Kopenhagen

Bei Wursts Triumph in Kopenhagen führte ein Trio durch den Abend: Neben dem Schauspieler Pilou Asbäk, der durch sein Mitwirken an der dänische Politserie "Borgen" europaweite Bekanntheit erlangt hat, bildeten noch die beiden Fernsehmoderatoren Nikolaj Koppel und Lise Rönne das Team.

Kiesbauer über ihre Aufgabe

"Angst hat wahrscheinlich keiner von uns, aber eine gewisse Anspannung ist eigentlich bei jedem Auftritt dabei", bemerkte Kiesbauer, deren Engagement doch noch einen Überraschungsmoment in die Moderationsentscheidung brachte. "Es geht darum, das Beste für das Publikum zu geben. Wir werden diese Aufgabe mit großer Freude und Professionalität erfüllen." Sie engagiere sich schon lange für Toleranz und gegen Rassismus. "Und das zu transportieren und ein Zeichen zu setzen, ist uns allen ein Anliegen", so Kiesbauer.

Freude bei Weichselbraun und Tumler

Für Weichselbraun bedeutet die ESC-Moderation ein gehöriges Arbeitspensum im Frühjahr, wird sie doch auch durch die österreichische Vorausscheidung "Wer singt für Österreich?", die ab 20. Februar auf ORF eins ausgestrahlt wird, führen. Die Entscheidung für ein weibliches Leadingteam sei ihr zufolge "weniger eine mutige, sondern die richtige Entscheidung. Wir werden es nicht versauen, Kathi", meinte sie in Richtung der Fernsehdirektorin.

Die gebürtige Tirolerin Tumler zeigte sich "stolz", Teil des Moderationsteams zu sein. Immerhin finde der Song Contest erst zum zweiten Mal in seiner 60-jährigen Geschichte in Österreich statt. Die Aufgabe sei sehr interessant, gerade wenn man sich "das ganze Song Contest-Paket inklusive der vielen Proben" vor Augen führe. Insgesamt wird es zwölf Shows in der Stadthalle geben, die im Finale am 23. Mai ihren Höhepunkt finden. "Es ist das größte europäische Event, das die ganze Welt mitverfolgt. Und wir repräsentieren das ganz gut." Tumler, deren österreichischer Vater slowenisch-italienischer Abstammung und deren Mutter Französin ist, habe sich "immer als Europäerin gesehen". Mit Weichselbraun verbindet sie jedenfalls die Geburtsstadt Innsbruck. "Tirolerisch gehört aber leider nicht zu den offiziellen Song Contest-Sprachen", schmunzelten die beiden.

Zechner setz auf Song Contest-Frauenpower

ORF-Fernsehdirektorin Zechner betonte eingangs, dass es ihr wichtig sei, "diese kraftvollen, gestaltenden Frauen der Gesellschaft immer wieder und im Speziellen beim Song Contest vor 200 Mio. Menschen sichtbar zu machen". Der ESC stehe nicht nur aufgrund des aktuellen Mottos "Building Bridges" für das Brückenbauen in verschiedenster Form. "Gestern wie heute sind Frauen keine Bedrohung, sondern ein starker, tragender, gestaltender, gleichwertiger, essenzieller Teil unserer Gesellschaft", sagte Zechner. "Das ist mein Tun, mein Denken und meine Überzeugung."

Wurst hostet Green Room

Conchita Wurst darf sich wiederum ihren mehrfach geäußerten Wunsch, den Green Room zu hosten, erfüllen. Die Sängerin befand sich bei der Präsentation am Freitag allerdings im Flugzeug, weshalb sie nicht anwesend sein konnte. "Sie hat den Song Contest mit ihrer Personality, ihrer Stimme und ihrem Song für Österreich gewonnen", streute ihr Zechner Rosen. "Sie hat sicher nicht das erste, aber kraftvollste Zeichen der Selbstbestimmtheit und des Respekts Österreichs nach Europa und in die Welt getragen." Beim Event werde Wurst für zudem "aufsehenerregende Showacts" sorgen und dabei u.a. ihren ESC-Siegersong "Rise Like a Phoenix" singen.

ESC-Executive Producer Edgar Böhm zeigte sich am Rande des Blitzlichtgewitters, das über die drei Moderatorinnen hereinbrach, von der Auswahl begeistert. Es handle sich um Frauen, "die sich als Showstars aufgebaut und nun diese Chance ergriffen haben". Alle drei seien eng mit dem ORF verbunden, "sie stehen für dieses Haus. Natürlich ist das eine neue Interpretation dieser Sache", verwies er auf die Konstellation. "Aber wir wollen auch etwas Besonderes machen".

(apa/red)

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Neujahrskonzert 2015 im Zeichen dreier Jubiläen http://www.salzburg24.at/neujahrskonzert-2015-im-zeichen-dreier-jubilaeen/apa-1421720182 http://www.salzburg24.at/neujahrskonzert-2015-im-zeichen-dreier-jubilaeen/apa-1421720182#comments Fri, 19 Dec 2014 09:25:00 +0000 http://4182283

Neben Kompositionen der Strauß-Familie werden u. a. auch Werke von Franz von Suppé und dem Dänen Hans Christian Lumbye (1810-1874), dem "Strauß des Nordens", aufgeführt. Zwei Balletteinlagen wurden in der Universität Wien aufgezeichnet. Der Mailänder Davide Bombana choreografierte die "Studentenpolka" und den Walzer "Wein, Weib und Gesang" von Johann Strauß Sohn mit Solistinnen und Solisten des Wiener Staatsballetts, die Kostüme dazu kamen von den jungen Wiener Designer-Labels "Elfenkleid" und "Petar Petrov".

Für die bereits 57. ORF-TV-Übertragung, die wieder in mehr als 90 Ländern weltweit ausgestrahlt wird, setzt Regisseur Michael Beyer insgesamt 14 HD-Kameras ein. Durch das Programm der Übertragung führt wieder Barbara Rett. Der seit 1992 traditionelle Pausenfilm, erneut gestaltet von Felix Breisach, würdigt die Ringstraße, die am 1. Mai 1865 von Kaiser Franz Joseph offiziell eröffnet wurde. Breisach verspricht für "Der Boulevard - Die Wiener Ringstraße 1865-2015" "wunderschöne Impressionen der Wiener Ringstraße von praktisch allen relevanten Gebäuden, oft aus ungewöhnlichen Perspektiven. Wir fahren auch mit Musikern in einer alten Tramway am Ring spazieren, während diese Kompositionen aus dem 'Rosenkavalier' sowie Gipsy-Musik spielen."

In der Pause der Ö1-Übertragung spricht Gernot Zimmermann im "Intermezzo" (ca. 11.50 Uhr) mit Zubin Mehta über seine Beziehung zu Wien. Die ORF-TVthek bietet das Konzert als Video-Live-Stream auf. Zudem ist das Neujahrskonzert nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

Zur Einstimmung bringt ORF 2 am Neujahrstag die Dokumentation "Johann Strauß Vater - Das Leben ein Tanz" (9.05 Uhr), gefolgt von einem neuen Dirigentenporträt: "Zubin Mehta - Partitur eines Lebens" (10.00 Uhr). Nach einem kurzen "Auftakt zum Neujahrskonzert" (10.45 Uhr), der hinter die Kulissen des Kulturevents blickt, beginnt ORF 2 mit seiner Live-Übertragung (11.15 Uhr).

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Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker: Details zum Programm http://www.salzburg24.at/das-neujahrskonzert-der-wiener-philharmoniker-details-zum-programm/4182155 http://www.salzburg24.at/das-neujahrskonzert-der-wiener-philharmoniker-details-zum-programm/4182155#comments Fri, 19 Dec 2014 08:26:42 +0000 http://4182155 Zum fünften Mal steht Dirigent Zubin Mehta, den mit dem Orchester eine über 50-jährige Zusammenarbeit verbindet, am Pult. ORF 2 und Ö1 übertragen das Großereignis wie immer live ab 11.15 Uhr.

Neben Kompositionen der Strauß-Familie werden u. a. auch Werke von Franz von Suppé und dem Dänen Hans Christian Lumbye (1810-1874), dem "Strauß des Nordens", aufgeführt. Zwei Balletteinlagen wurden in der Universität Wien aufgezeichnet. Der Mailänder Davide Bombana choreografierte die "Studentenpolka" und den Walzer "Wein, Weib und Gesang" von Johann Strauß Sohn mit Solistinnen und Solisten des Wiener Staatsballetts, die Kostüme dazu kamen von den jungen Wiener Designer-Labels "Elfenkleid" und "Petar Petrov".

Übertragung des Neujahrskonzerts

Für die bereits 57. TV-Übertragung, die wieder in mehr als 90 Ländern weltweit ausgestrahlt wird, setzt Regisseur Michael Beyer insgesamt 14 HD-Kameras ein. Durch das Programm der Übertragung führt wieder Barbara Rett. Der seit 1992 traditionelle Pausenfilm, erneut gestaltet von Felix Breisach, würdigt die Ringstraße, die am 1. Mai 1865 von Kaiser Franz Joseph offiziell eröffnet wurde. Breisach verspricht für "Der Boulevard - Die Wiener Ringstraße 1865-2015" "wunderschöne Impressionen der Wiener Ringstraße von praktisch allen relevanten Gebäuden, oft aus ungewöhnlichen Perspektiven. Wir fahren auch mit Musikern in einer alten Tramway am Ring spazieren, während diese Kompositionen aus dem 'Rosenkavalier' sowie Gipsy-Musik spielen."

In der Pause der Ö1-Übertragung spricht Gernot Zimmermann im "Intermezzo" (ca. 11.50 Uhr) mit Zubin Mehta über seine Beziehung zu Wien.

Jahreswechsel: Kultur im TV-Programm

Zur Einstimmung bringt ORF 2 am Neujahrstag die Dokumentation "Johann Strauß Vater - Das Leben ein Tanz" (9.05 Uhr), gefolgt von einem neuen Dirigentenporträt: "Zubin Mehta - Partitur eines Lebens" (10.00 Uhr). Nach einem kurzen "Auftakt zum Neujahrskonzert" (10.45 Uhr), der hinter die Kulissen des Kulturevents blickt, beginnt ORF 2 mit seiner Live-Übertragung (11.15 Uhr).

Mehr zu Silvester in Wien.

(APA)

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Albertina 2015 mit "großen strukturellen Veränderungen" http://www.salzburg24.at/albertina-2015-mit-grossen-strukturellen-veraenderungen/4181686 http://www.salzburg24.at/albertina-2015-mit-grossen-strukturellen-veraenderungen/4181686#comments Thu, 18 Dec 2014 14:50:50 +0000 http://4181686

Die beiden strukturellen Weiterentwicklungen sollen mit Februar und Mai schlagend werden, Details sollen erst auf einer Pressekonferenz im Februar bekannt gegeben werden. Sie werden aber keinen zusätzlichen Budgetbedarf beinhalten, in Zeiten der "Redimensionierung" von Projekten wie Weltmuseum oder Literaturmuseum nicht unwichtig.

"Wir haben nicht vor, Geld auszugeben, das wir nicht haben und auch nicht bekommen werden", so Schröder. "Es ist eine Strukturfrage, keine Budgetfrage." Notwendige Erstinvestitionen seien von dritter Seite finanziert worden.

Schwerpunkte für das Jahr 2015

Im Ausstellungsprogramm setzt die Albertina, für die Schröder heuer rund 600.000 Besucher erwartet (2013: 631.126), 2015 "einen absoluten Zeichnungsschwerpunkt". Den Auftakt macht von 30. Jänner bis 3. Mai "Degas, Cezanne, Seurat. Das Archiv der Träume aus dem Musée d'Orsay".

Dabei wird eine 200 Werke umfassende Auswahl aus der riesigen, rund 80.000 Stück umfassenden Zeichnungs-Sammlung des Musée d'Orsay präsentiert. "Weil diese Bestände im Louvre aufbewahrt werden, wussten die Wenigsten davon", so Schröder, der sich außerordentlich erfreut zeigt, dass sich die neue Museumsleitung bewusst die Albertina für die erste internationale Präsentation dieser Preziosen ausgesucht hat.

Als Kontrapunkt dazu gibt es im Anschluss daran von 22. Mai bis 20. September unter dem Elke Krystufek-Zitat "I hate painting" die Schau "Drawing Now": "Wir wollen künftig in unregelmäßigem Abstand immer wieder eine Bestandsaufnahme machen, was Zeichnung heute heißt - nicht nur in Österreich, sondern weltweit", so Schröder. Dabei werde man mit jeweils einem anderen internationalen Partner kooperieren. 2015 wird es das SMAK in Gent sein, wodurch unter den 42 ausgesuchten Positionen ("Frauen spielen eine tragende Rolle") ein gewisser Schwerpunkt auf Belgien und Frankreich liegen wird.

Sehenswertes in der Wiener Albertina

Von 14. Februar bis 17. Mai werden unter dem Titel "Drawing Double Reversal" 80 der bloß 100 hinterlassenen Zeichnungen der im Mai im Alter von 89 Jahren gestorbenen US-Künstlerin Elaine Sturtevant, der Begründerin der Appropriation Art, präsentiert. Schröder: "Sie hinterfragt die Bedeutung von Autorschaft und Singularität und ist eine der großen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts." Das MoMA in New York widmet Sturtevant unter dem Titel "Double Trouble" bis Februar eine große Retrospektive.

"Von der Schönheit der Natur. Die Kammermaler Erzherzog Johanns" heißt von 27. Februar bis 31. Mai eine Schau, die 150 Werke aus einer höchst qualitätsvollen Sammlung von annähernd 1500 Blättern zeigt, die von Erzherzog Johann (1782-1859) bei Künstlern wie Jakob Gauermann, Matthäus Loder oder Thomas Ender in Auftrag gegeben wurde - für Schröder "Höhepunkte der österreichischen Aquarellmalerei des 19. Jahrhunderts". Die Grafen Meran, Nachkommen des Erzherzogs, haben ihre Bestände erstmals für eine öffentliche Ausstellung zur Verfügung gestellt.

Lee Miller (1907-1977), der von 8. Mai bis 16. August eine große fotografische wie zeithistorische Ausstellung gewidmet ist, "kennen die meisten von uns vor allem unbekleidet", verweist Schröder auf die Tatsache, dass die US-Fotografin das wahrscheinlich berühmteste Modell von Man Ray war. Dass sie auch Autorin etlicher dem Surrealisten-Star zugeschriebener Fotos war, habe sich erst im Laufe der Zeit herausgestellt. Ein Schwerpunkt der Schau liegt auf der Reportagefotografie aus den ersten Tagen nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als Miller die eben befreiten Konzentrationslager in Dachau und Buchenwald ebenso fotografierte wie das zerbombte Wien. Ein Foto zeigt sie nackt in der Badewanne von Adolf Hitler - "ein bewusster konzeptioneller Akt, eine radikale Umdrehung der Machtverhältnisse".

Weitere Highlights bei den Ausstellungen

Im Sommer wird Edvard Munch zwölf Jahre nach der letzten großen Albertina-Ausstellung ("Thema und Variation") eine große Druckgrafik-Ausstellung gewidmet. Schröder: "Wir zeigen seine 100 schönsten und ungewöhnlichsten Druckgrafiken. Es wird eine Pracht-Schau". Nach Präsentation der an die Albertina gegangenen Schenkung der Sammlung Ploner (10. Juni bis 23. August) widmet man sich von 4. September bis 10. Jänner 2016 mit rund zehn Gemälden und an die 130 Zeichnungen der ungewöhnlichen Künstlerfreundschaft zwischen Lyonel Feininger und Alfred Kubin.

Den Herbst dominieren ab 25. September in Zusammenarbeit mit der Akademie der Bildenden Künste "Welten der Romantik". "Wir stellen erstmals die norddeutsche, protestantische Romantik der Wiener katholischen Romantik des Lukasbundes gegenüber", erklärt Schröder das Konzept der Schau zu der um 1800 einsetzenden geistesgeschichtlichen Strömung. Dabei werden Werke von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge, Karl Friedrich Schinkel, Julius Schnorr von Carolsfeld, Francisco de Goya, William Turner und vielen anderen gezeigt werden.

Mit der weiterhin eingefrorenen Basisabgeltung werde die Albertina "schon noch einige Jahre" auskommen, erklärt Schröder. "Ich bin kein Politiker und kein Weihnachtsmann. Ich habe keine Geschenke zu vergeben. Ich bin der Kunst und dem Besucher verantwortlich." Daher werde er mit dem Budget Haus halten, das er zur Verfügung habe. Finanzielle Stabilität sei unabdingbar.

(APA)

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Österreichischer Filmpreis: "Das finstere Tal" ist der große Favorit http://www.salzburg24.at/oesterreichischer-filmpreis-das-finstere-tal-ist-der-grosse-favorit/4181671 http://www.salzburg24.at/oesterreichischer-filmpreis-das-finstere-tal-ist-der-grosse-favorit/4181671#comments Thu, 18 Dec 2014 13:55:00 +0000 http://4181671

Das neue Urheberrechtsgesetz komme im Frühjahr, auch wenn "noch nicht alle restlos überzeugt sind", so Ostermayer zuversichtlich. Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) erteilte unterdessen den kürzlich aufgekommenen Plänen, die Mehrwertsteuer auf Theater- und Kinotickets zu erhöhen, eine klare Absage. "Das wäre eine Katastrophe." Regisseur Stefan Ruzowitzky, aktuell Präsident der Akademie des österreichischen Films, freute sich über diese Aussagen und ergänzte die filmpolitische Forderung, dass die Wirtschaftsfilmförderung FISA aufgrund ihres Erfolgs aufgestockt werden soll - wofür die Chancen offenbar auch nicht schlecht stehen: "Das hat mir Minister (Reinhold, Anm.) Mittlerlehner (ÖVP) letztens bei einem Punsch versprochen."

Die erfolgreichsten Filme

Bei all den Erfolgen des vergangenen Jahres verwies Ruzowitzky allerdings auch auf zwei große Verluste, die die heimische Filmszene zu verkraften hatte. Die Gala im Rathaus werde auch im Zeichen des Gedenkens an die verstorbenen Regisseure Michael Glawogger und Florian Flicker stehen, kündigte er an. Nach der vergangenen Filmpreisverleihung im niederösterreichischen Grafenegg wird der fünfte Geburtstag der Festivität neuerlich in Wien zelebriert.

Botschafter Martin Eichtinger, zuständig für die Auslandskultur im Außenministerium, berichtete von der erfolgreichen Tour der für den Filmpreis qualifizierten Kurzfilme durch Kulturforen und Festivals weltweit. "Die Kurzfilme waren bereits in 18 Ländern zu sehen, für das kommende Jahr gibt es bereits jetzt zehn Anmeldungen." In diesem Jahr sind mit "Das Begräbnis des Harald Kramer", "MeTube: August sings Carmen 'Habanera'", "Requiem for a Robot" und "Rote Flecken" gleich vier Filme nominiert.

"Film ist österreichische DNA"

Freude herrschte bei der Geschäftsführerin der Akademie, Marlene Ropac, dass zahlreiche Nominierungen in den Hauptkategorien in diesem Jahr an Frauen gingen - und etwa in der Drehbuchsparte mit Hausner, Mortezai und Moder gleich alle Nennungen an Autorinnen gingen. Einige Kategorien - wie Beste Kamera oder Beste Tongestaltung - sind dagegen ebenso seit Jahren Männerdomänen, wie Schnitt, Kostümbild und Maske meist in Frauenhand bleiben.

Regisseur Harald Sicheritz und ORF-Programmchefin Kathrin Zechner blieb es schließlich vorbehalten, deutliches Lob auszusprechen. "Film ist österreichische DNA", sagte Zechner und formulierte wie Akademie-Obmann Josef Aichholzer den Wunsch, dass man künftig international bei Österreich automatisch an den heimischen Film denken solle. Und Sicheritz fühlte sich angesichts der aktuellen Entwicklungen überhaupt von einer "mentalitätsfremden Regung" befallen: "Ich bin nämlich stolz."

Die Nominierungen

Der Alpenwestern "Das finstere Tal" von Andreas Prochaska und Jessica Hausners Kleist-Kammerspiel "Amour fou" gehen als Favoriten in die Vergabe der Österreichischen Filmpreise am 28. Jänner im Rathaus. "Das finstere Tal" erhielt am Donnerstag in zehn von insgesamt 13 Kategorien Nominierungen, "Amour fou" in acht Kategorien. Fünf Preischancen hat auch Sudabeh Mortezais "Macondo".

Die drei meistnominierten Filme konkurrieren sowohl um die Auszeichnung für den besten Film als auch für jene um die beste Regie. Einzig in der Drehbuchkategorie bekam Johanna Moders Skript für "High Performance" den Vortritt gegenüber Prochaskas Film. Der beste Dokumentarfilm wird zwischen "Das große Museum" von Johannes Rosenberger, "We Come as Friends" von Hubert Sauper und "Und in der Mitte, da sind wir" von Sebastian Brameshuber ermittelt.

Das Finstere Tal - 10 Nominierungen!

Bester Spielfilm, Beste weibliche Darstellerin, Bester männlicher Darsteller, Beste Regie, Beste Kamera, Bestes Kostümbild, Beste Maske, Beste Musik, Bestes Szenenbild, Beste Tongestaltung

Macondo - 5 Nominierungen!

Bester Spielfilm, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Kamera, Beste Tongestaltung

Risse im Beton - 3 Nominierungen!

Bester männlicher Darsteller, Beste Kamera, Bester Schnitt

Der Teufelsgeiger - 2 Nominierungen!

Bestes Kostümbild, Bestes Szenenbild

Und in der Mitte, da sind wir

Bester Dokumentarfilm

We come as friends

Bester Dokumentarfilm

(APA/Red.)

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http://www.salzburg24.at/oesterreichischer-filmpreis-das-finstere-tal-ist-der-grosse-favorit/4181671/?feed=comments-rss2 0
Spera bleibt Chefin des Jüdischen Museums bis 2020 http://www.salzburg24.at/spera-bleibt-chefin-des-juedischen-museums-bis-2020/apa-1421711974 http://www.salzburg24.at/spera-bleibt-chefin-des-juedischen-museums-bis-2020/apa-1421711974#comments Thu, 18 Dec 2014 13:23:00 +0000 http://4181640

Spera leitet die in der Innenstadt angesiedelte Institution seit Juli 2010. Ihr und ihrem Team sei es gelungen, das Haus als "neuen jüdischen Kraftplatz mitten in Wien" zu positionieren, lobte Wien-Holding-Chef Peter Hanke die Direktorin. Ihre erfolgreiche Tätigkeit sowie ihre Strategie für die Zukunft des Museums seien ausschlaggebend gewesen, Spera in ihrer Leitungsfunktion auch für die kommenden fünf Jahre zu bestätigen.

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http://www.salzburg24.at/spera-bleibt-chefin-des-juedischen-museums-bis-2020/apa-1421711974/?feed=comments-rss2 0
"Das finstere Tal" Favorit für Austro-Filmpreis http://www.salzburg24.at/das-finstere-tal-favorit-fuer-austro-filmpreis/apa-1421710032 http://www.salzburg24.at/das-finstere-tal-favorit-fuer-austro-filmpreis/apa-1421710032#comments Thu, 18 Dec 2014 13:03:00 +0000 http://4181415

Die drei meistnominierten Filme konkurrieren sowohl um die Auszeichnung für den besten Film als auch für jene um die beste Regie. Einzig in der Drehbuchkategorie bekam Johanna Moders Skript für "High Performance" den Vortritt gegenüber Prochaskas Film. Der beste Dokumentarfilm wird zwischen "Das große Museum" von Johannes Rosenberger, "We Come as Friends" von Hubert Sauper und "Und in der Mitte, da sind wir" von Sebastian Brameshuber ermittelt.

Als beste Darsteller sind Tobias Moretti ("Das finstere Tal"), Murathan Muslu ("Risse im Beton") und Daniel Sträßer ("Der letzte Tanz") nominiert, auf den Preis für die beste Darstellerin dürfen Paula Beer ("Das finstere Tal"), Birte Schnöink ("Amour fou") und Erni Mangold ("Der letzte Tanz") hoffen.

Das Pressegespräch im Wiener Ringturm war geprägt von einem politischen und emotionalen Rückblick auf das Filmjahr 2014. Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) erinnerte daran, dass das Filmfördergesetz novelliert und das Film/Fernsehabkommen gesetzlich verankert wurde. Das neue Urheberrechtsgesetz komme im Frühjahr, auch wenn "noch nicht alle restlos überzeugt sind", so Ostermayer zuversichtlich.

Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) erteilte unterdessen den kürzlich aufgekommenen Plänen, die Mehrwertsteuer auf Theater- und Kinotickets zu erhöhen, eine klare Absage. "Das wäre eine Katastrophe." Regisseur Stefan Ruzowitzky, aktuell Präsident der Akademie des österreichischen Films, freute sich über diese Aussagen und ergänzte die filmpolitische Forderung, dass die Wirtschaftsfilmförderung FISA aufgrund ihres Erfolgs aufgestockt werden soll - wofür die Chancen offenbar auch nicht schlecht stehen: "Das hat mir Minister (Reinhold, Anm.) Mittlerlehner (ÖVP) letztens bei einem Punsch versprochen."

Bei all den Erfolgen des vergangenen Jahres verwies Ruzowitzky allerdings auch auf zwei große Verluste, die die heimische Filmszene zu verkraften hatte. Die Gala im Rathaus werde auch im Zeichen des Gedenkens an die verstorbenen Regisseure Michael Glawogger und Florian Flicker stehen, kündigte er an. Nach der vergangenen Filmpreisverleihung im niederösterreichischen Grafenegg wird der fünfte Geburtstag der Festivität neuerlich in Wien zelebriert.

Regisseur Harald Sicheritz und ORF-Programmchefin Kathrin Zechner blieb es schließlich vorbehalten, deutliches Lob auszusprechen. "Film ist österreichische DNA", sagte Zechner und formulierte wie Akademie-Obmann Josef Aichholzer den Wunsch, dass man künftig international bei Österreich automatisch an den heimischen Film denken solle. Und Sicheritz fühlte sich angesichts der aktuellen Entwicklungen überhaupt von einer "mentalitätsfremden Regung" befallen: "Ich bin nämlich stolz."

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Italienische Schauspielerin Virna Lisi gestorben http://www.salzburg24.at/italienische-schauspielerin-virna-lisi-gestorben/apa-1421709368 http://www.salzburg24.at/italienische-schauspielerin-virna-lisi-gestorben/apa-1421709368#comments Thu, 18 Dec 2014 11:31:00 +0000 http://4181409

1936 in der Adria-Stadt Ancona unter dem bürgerlichen Namen Virna Peralisi geboren, gab sie ihr Filmdebüt 1953 im Alter von 17 Jahren im Filmmusical "E Napoli canta". Daraufhin stand sie für Dutzende Filme in Italien, Frankreich, aber auch Hollywood vor der Kamera und spielte neben einigen der größten Schauspieler ihrer Zeit wie Alain Delon, Richard Burton oder Marcello Mastroianni. Zu ihren bekanntesten Filmen zählt "Wie bringt man seine Frau um?" (1964) an der Seite von Jack Lemmon.

Ihren größten Erfolg feierte Lisi als Katharina von Medici in Patrice Chereaus Historiendrama "Die Bartholomäusnacht" (1994). Für diese Rolle wurde sie sowohl mit dem Darstellerpreis bei den Filmfestspielen von Cannes sowie mit dem französischen Filmpreis Cesar ausgezeichnet. Zuletzt war Lisi 2002 im Familiendrama "Der schönste Tag in meinem Leben" von Regisseurin Cristina Comencini zu sehen.

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Hollywood Megaplex bei Linz künftig mit IMAX http://www.salzburg24.at/hollywood-megaplex-bei-linz-kuenftig-mit-imax/apa-1421708346 http://www.salzburg24.at/hollywood-megaplex-bei-linz-kuenftig-mit-imax/apa-1421708346#comments Thu, 18 Dec 2014 10:38:00 +0000 http://4181269

Das neue Kino entsteht an der Stelle, wo sich bisher das alte Parkhaus der Shopping Mall befunden hat. Die Verantwortlichen kündigten den größten Reihenabstand in Österreich und ein neuartiges Bestellsystem ohne Anstellen an - "weder für die Karte noch für Getränke und Snacks". Der Großteil der geplanten 5.200 kostenlosen Parkplätze soll überdacht sein und einen direkten Zugang zum Megaplex aufweisen. Es werde auch im Sieben-Minuten-Takt ab dem Zentrum von Linz per Straßenbahn erreichbar sein, so die Betreiber.

1995 wurde das Hollywood Megaplex in Pasching errichtet. Ab 1997 expandierte das Familienunternehmen nach St. Pölten und Wien. Im vergangenen Jahr hielt es nach eigenen Angaben einen Marktanteil von elf Prozent, seit Bestehen wurden demnach mehr als 35,5 Millionen Kinobesucher begrüßt.

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Musical "Der Besuch der alten Dame" in Tokio http://www.salzburg24.at/musical-der-besuch-der-alten-dame-in-tokio/apa-1421707900 http://www.salzburg24.at/musical-der-besuch-der-alten-dame-in-tokio/apa-1421707900#comments Thu, 18 Dec 2014 10:17:00 +0000 http://4181208

Zuvor war die Musicalfassung des Dürrenmatt-Klassikers im Juli 2013 in einer Open-Air-Fassung bei den Thuner Seespielen zu sehen. Nach u.a. "Elisabeth" und "Rebecca" ist es die sechste VBW-Produktion, die seit 2000 gemeinsam mit dem japanischen Theaterkonzern TOHO in Tokio, Osaka sowie Fukuokaa präsentiert wurde. Bisher haben laut Aussendung mehr als 4,6 Mio. Besucher die österreichischen Produktionen gesehen. VBW-Generaldirektor Thomas Drozda sei jedenfalls neugierig, "wie dieses höchst gesellschafts- und kapitalismuskritische Stück nun vom japanischen Publikum angenommen werden wird".

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T.C. Boyle liest am 26. Februar im Gartenbaukino http://www.salzburg24.at/tc-boyle-liest-am-26-februar-im-gartenbaukino/apa-1421707256 http://www.salzburg24.at/tc-boyle-liest-am-26-februar-im-gartenbaukino/apa-1421707256#comments Thu, 18 Dec 2014 09:41:00 +0000 http://4181144

Es ist der zweite Besuch Boyles innerhalb von nur eineinhalb Jahren: Im Herbst 2013 wurden 100.000 Exemplare seines Werks "America" (1995) im Rahmen der Gratisbuch-Aktion der Stadt Wien verteilt. Karten für die von FM4-Moderator Chris Cummins moderierte Veranstaltung sind ab sofort erhältlich.

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Papst gratulierte Benigni zu Show über zehn Gebote http://www.salzburg24.at/papst-gratulierte-benigni-zu-show-ueber-zehn-gebote/apa-1421706022 http://www.salzburg24.at/papst-gratulierte-benigni-zu-show-ueber-zehn-gebote/apa-1421706022#comments Thu, 18 Dec 2014 08:14:00 +0000 http://4180989

Der toskanische Komiker Roberto Benigni ("Das Leben ist schön") hat mit seiner zweiteiligen, satirischen Show über die Missstände der italienischen Politik und Wirtschaft Traumquoten erzielt. Nach 9,1 Millionen Zuschauer beim ersten Teil schalteten am Dienstag 10,2 Mio. Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 38,3 Prozent entspricht. Damit bestätigt sich der Schauspieler und Showmann als Trumpf in der Hand der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalt RAI. "Habemus record", hieß es im "Messaggero".

Unter anderem nahm Benigni den jüngsten Bestechungsskandal in Rom aufs Korn, in den mutmaßliche Mafia-Mitglieder, Unternehmer und rechtsextreme Politiker verwickelt sein sollen. Benigni erinnerte in diesem Zusammenhang an das siebente Gebot "Du sollst nicht stehlen". "Gott liebt die Italiener ganz besonders, er hat ein Gebot speziell für sie geschrieben: 'Du sollst nicht stehlen' ist direkt auf die Italiener gemünzt. Es ist das am meisten ignorierte Gebot. Seinen Inhalt begreifen in Italien nur die Kinder", ironisierte Benigni.

Benigni erhielt auch Lob von der Kirche. Als "Wunder im Fernsehen" preist das katholische Wochenmagazin "Famiglia Cristiana" die Show. Dieselbe Ansicht teilt die Tageszeitung "L'Avvenire", Sprachrohr der italienischen Bischofskonferenz CEI. "Nur Benigni konnte es gelingen, sich bei RAI 1 zur Hauptsendezeit mit einem so hohen Thema wie den Zehn Geboten zu befassen", schrieb das Blatt.

RAI-Generaldirektor Luigi Gubitosi rieb sich unterdessen die Hände: "Benigni, der viele bedeutende Seiten in der Geschichte des italienischen Fernsehens und Films geschrieben hat, hat sich selbst übertroffen. Mit seiner Show, die die Italiener zum Nachdenken angeregt hat, hat er uns allen ein wunderbares Weihnachtsgeschenk gemacht. Die RAI ist stolz auf ihn", kommentierte der Manager.

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Hacker-Drohungen: Sony sagt Kinostart von "The Interview" ab http://www.salzburg24.at/hacker-drohungen-sony-sagt-kinostart-von-the-interview-ab/4180922 http://www.salzburg24.at/hacker-drohungen-sony-sagt-kinostart-von-the-interview-ab/4180922#comments Thu, 18 Dec 2014 07:45:40 +0000 http://4180922 Nach Berichten amerikanischer Medien wurde noch am Donnerstag eine offizielle Erklärung der Behörden erwartet, nach der Hacker im Auftrag Nordkoreas hinter der Affäre stecken.

Drohungen nicht glaubwürdig, aber...

"Angesichts der Entscheidung einer Mehrheit unserer Kinobetreiber, den Film "The Interview" nicht zu zeigen, haben wir beschlossen, den für den 25. Dezember geplanten Kinostart abzusagen", zitierten zahlreiche US-Medien am Mittwoch aus einer Mitteilung des Filmstudios.

US-Präsident Barack Obama empfahl den Amerikanern, trotz aller Drohungen "ohne Angst ins Kino" zu gehen. Vorerst seien die Drohungen nicht glaubwürdig, deutete er am Abend in einem Interview von "ABC News" an. "Wir bleiben wachsam, und wenn wir etwas sehen, das bedrohlich und glaubwürdig aussieht, werden wir die Öffentlichkeit warnen", sagte er.

"Wir respektieren und verstehen die Entscheidung unserer Partner und teilen natürlich auch ihr vorrangiges Interesse an der Sicherheit ihrer Angestellten und Kinobesucher", begründete Sony die Entscheidung zum Rückzug des Films aus den Kinos. Zudem habe sich Sony auch gegen jede andere Form der Veröffentlichung des Films entschieden, sei es als Video auf privaten Kabelkanälen oder auf DVD, zitierte das Magazin "Variety" eine Sony-Sprecherin.

Fünf große Kinoketten zogen zurück

Zuvor hatten zahlreiche große Kino-Ketten in Nordamerika mitgeteilt, den Film nicht zeigen zu wollen. Auch die für Donnerstag geplante New Yorker Premiere wurde nach Medienberichten abgeblasen. Wie der "Hollywood Reporter" berichtete, verzichtet das Landmark's Sunshine Cinema darauf, den Film zu zeigen.

Die Angreifer hätten in E-Mails an Reporter konkrete Drohungen mit Verweis auf den 11. September 2001 veröffentlicht. Laut "Wall Street Journal" will auch die viertgrößte US-Kinokette Carmike Cinemas den Film nicht zeigen.

Sony Pictures habe den Kinos die Entscheidung, ob sie den Streifen bringen wollen, selbst überlassen - ein beispielloses Vorgehen für Hollywood, wie das "Wall Street Journal" berichtete. Normalerweise stünden die Spielpläne Monate im Voraus fest. Sony Pictures war zuletzt Ziel einer massiven Hacker-Attacke geworden.

"The Interview": Mordkomplott gegen Kim Jong-un

"The Interview" sollte am 25. Dezember in den USA starten. In dem Streifen bekommen zwei US-Journalisten, gespielt von Seth Rogen und James Franco, den Auftrag, den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un bei einer Interview-Gelegenheit zu töten. In Deutschland sollte der Film, dessen Produktion rund 44 Millionen Dollar (etwa 35 Millionen Euro) gekostet hat, im Februar anlaufen.

Nordkorea streitet jede Verbindung ab

Die Drohungen rund um den Film stammten vermutlich von denselben Personen, die Ende November die Computersysteme von Sony Pictures angegriffen hatten, berichtete das "Wall Street Journal". Unter Berufung auf Quellen bei der US-Bundespolizei FBI berichtete der Sender Foxnews, dass Nordkorea hinter diesen Cyberattacken stehe.

Allerdings sei der Angriff "nicht unbedingt" aus dem Land selbst erfolgt. Nach Angaben von CNN wollten US-Behörden dies noch am Donnerstag in einer offiziellen Erklärung bestätigen.

Sony-Hack wegen eines Films über Kim?

Dabei war es den Hackern in einer beispiellosen Aktion gelungen, flächendeckend auf die Datenbestände des Konzerns zuzugreifen. Über Tage war der IT-Betrieb von Sony Pictures lahmgelegt.

Eine Hackergruppe namens "Guardians of Peace" ("Wächter des Friedens") hat sich inzwischen zu den Angriffen bekannt und fordert konkret, den Film "The Interview" zu stoppen. Nordkorea bestritt offiziell, an der Attacke beteiligt gewesen zu sein. (APA)

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Konwitschny ersetzt Bondy bei Oper in Salzburg http://www.salzburg24.at/konwitschny-ersetzt-bondy-bei-oper-in-salzburg/apa-1421700952 http://www.salzburg24.at/konwitschny-ersetzt-bondy-bei-oper-in-salzburg/apa-1421700952#comments Wed, 17 Dec 2014 17:01:00 +0000 http://4180679

Premiere in der Felsenreitschule ist am 26. Juli 2015, es dirigiert Ingo Metzmacher. Ein Grund für Bondys Rückzug wurde nicht genannt. Man hoffe jedoch, dass Bondy im Jahr 2016 die ursprünglich für 2015 geplante Uraufführung des "Endspiels" von György Kurtag inszenieren werde, hieß es.

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Gelbe Gefahr: "Die Simpsons" werden 25 Jahre alt http://www.salzburg24.at/gelbe-gefahr-die-simpsons-werden-25-jahre-alt/4180673 http://www.salzburg24.at/gelbe-gefahr-die-simpsons-werden-25-jahre-alt/4180673#comments Wed, 17 Dec 2014 17:08:24 +0000 http://4180673 Am 17. Dezember feiern "Die Simpsons" ihr Bildschirm-Jubiläum in den USA. Dabei waren sie ursprünglich nur als Pausenfüller für die "Tracey Ullman Show" auf dem US-Sender Fox gedacht. Die Show an sich wurde schnell abgesetzt. Aber die lustigen Trickfilme, aus denen könnte man doch echtes Fernsehen machen, dachte sich der junge Sender Fox Ende der 1980er Jahre. Heute bezweifeln so manche Spötter, ob Fox ohne die "Simpsons" überhaupt seine ersten Jahre überstanden hätte. Die Serie brachte Geld und Renommee und ist ein Export-Hit. In Österreich ist sie seit 1991 im ORF zu sehen.

Zeichentrick für Erwachsene?

Dabei waren die Kritiker anfangs nicht angetan über den naiv-trotteligen Vater Homer, die übervorsichtige Mutter Marge, den viel zu frechen Sohn Bart, die besserwisserische Schwester Lisa und ... ja, was ist Maggie eigentlich, außer der kleinen Schwester, die seit 25 Jahren in die Windeln macht und weder Laufen noch sprechen lernt (außer dem Wort "Daddy", gesprochen von niemand geringerem als Diva Elizabeth Taylor). Religiösen Menschen war die Serie zu ketzerisch, Frauenverbänden zu frech, Islamisten zu westlich, Russen zu amerikanisch. Und überhaupt: Zeichentrick für Erwachsene!?

Perfekt zu vermarkten

Doch die "Simpsons" waren perfekt zu vermarkten. Nicht nur, dass sie im amerikanischen wie im deutschsprachigen Fernsehen in Dauerschleife laufen. Man kann sich sein Haus auch komplett mit "Simpsons"-Produkten einrichten. Oder sogar das Haus selbst bauen.

Dreh- und Angelpunkt bleibt Springfield, die Heimatstadt der Familie: In welchem US-Staat das eigentlich liegt? Das hat Schöpfer Matt Groening bewusst offen gelassen. Ansonsten hat er sich an der eigenen Biografie bedient: Die Vornamen der Simpsons sind von der Familie Groenings entlehnt und auch viele Randfiguren gab es im wirklichen Leben des heute 60-Jährigen. Der Mikrokosmos der Figuren, in dem man für jede Berufsgruppe, jeden Menschentypen, jede Eigenart ein Gegenüber findet, ist eine der Stärken der "Simpsons".

Einschaltquoten sinken

Auch die Gastrollen machten die Serie zum Hit. Selbst Stars reißen sich darum, einmal eine der Trickfiguren zu sprechen. Oft stellen sie sich dabei selbst dar. Drei der vier Beatles waren dabei, Michael Jackson, Werner Herzog und mit Tony Blair sogar ein echter Premierminister. Das stelle man sich einmal bei Angela Merkel oder Werner Faymann vor.

Dabei gab es genug Ärger. Fox verlängerte den Vertrag nach der 23. Staffel nur, als die Hauptsprecher einer drastischen Kürzung ihrer Gagen zustimmten - die mit gut 200.000 Euro je 23-Minuten-Folge immer noch stattlich sind. Nun ist Staffel 26 unter Dach und Fach. Zwar sinken die Einschaltquoten und von den 13,4 Millionen Zuschauern der ersten Staffel in den USA ist nur noch gut die Hälfte übrig. Diese Zahlen sind aber stabil - und für die meisten Serien ein unerreichbarer Traum.

Treue Fangemeinde

Bei ProSieben, wo das Format nach dem Deutschland-Start im ZDF 1991 seit 1994 läuft, hat die Serie ebenfalls eine treue Fangemeinde. Dort schalten regelmäßig 1,5 Millionen bis 2 Millionen Zuschauer am Montagabend die Erstausstrahlungen ein. Der ORF zeigt die Folgen der 25. Staffel aktuell am Samstagnachmittag auf ORF eins, allerdings erfolgt die Ausstrahlung aufgrund der Wintersportübertragungen in den kommenden Wochen nur unregelmäßig. Heuer verfolgten auf diesem Sendeplatz durchschnittlich 84.000 Zuseher die neuen Abenteuer von Homer und Co. Am 24. Dezember gibt es zudem ab 20.15 Uhr fünf Weihnachtsfolgen der "Simpsons" zu erleben. Bei diesem Special feiert die Episode "White Christmas Blues" ihre ORF-Premiere.

Schon vor fünf Jahren hatten die "Simpsons" den Rekordhalter (es war die Westernserie "Rauchende Colts") überholt und sind seitdem die langlebigste Serie im US-Abendprogramm. Wer heute 30 ist, kennt ein Leben ohne die gelben Figuren faktisch gar nicht. Die 31 Emmys sind die Spitze eines Trophäenberges und nicht nur, dass die Hauptdarsteller jeweils eine Briefmarke der amerikanischen Post bekamen: Mutter Marge zog sich sogar für das Herrenmagazin "Playboy" fast splitternackt aus.

(APA)

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"Ida" erhält Lux-Preis des EU-Parlaments http://www.salzburg24.at/ida-erhaelt-lux-preis-des-eu-parlaments/apa-1421695902 http://www.salzburg24.at/ida-erhaelt-lux-preis-des-eu-parlaments/apa-1421695902#comments Wed, 17 Dec 2014 12:10:00 +0000 http://4180249

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz erklärte am Mittwoch in Straßburg, es seien drei außergewöhnliche Filme nominiert worden. "Ida" sei eine "einfühlsame Studie über das Erwachsenwerden", die "uns in die Abgründe von Europas dunkelsten Stunden zieht". Mitbewerber waren "Class Enemy" des Slowenen Rok Bicek und "Bande de filles" der Französin Celine Sciamma.

Die Volksvertretung zeichnet mit dem 2007 erstmals vergebenen Lux-Preis Filme aus, die die Werte der europäischen Identität und die kulturelle Vielfalt Europas widerspiegeln oder den Blick für den EU-Integrationsprozess öffnen. Damit sollen auch die Filmindustrie in Europa unterstützt und die kreativen Kräfte des europäischen Kinos gestärkt werden.

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Wiener Festwochen werden in Schönbrunn eröffnet http://www.salzburg24.at/wiener-festwochen-werden-in-schoenbrunn-eroeffnet/apa-1421695144 http://www.salzburg24.at/wiener-festwochen-werden-in-schoenbrunn-eroeffnet/apa-1421695144#comments Wed, 17 Dec 2014 13:48:00 +0000 http://4180182

Intendant Markus Hinterhäuser zeigte sich bei seiner zweiten Programm-Vorstellung "ein bisschen wehmütig, wenn ich weiß, dass es nur noch ein einziges Mal sein wird". Hinterhäuser wird nach den Festwochen 2016 die Intendanz der Salzburger Festspiele übernehmen und die Festwochen-Leitung an Tomas Zierhofer-Kin übergeben. "Wir haben im letzten Jahr sehr schöne Festwochen gehabt", blickte der Intendant kurz zurück und räumte "eine kleine Turbulenz" ein, ohne den vorzeitigen Abschied der Schauspiel-Chefin Frie Leysen beim Namen zu nennen. "Ich freue mich, dass Stefan Schmidtke nicht nur eingesprungen ist, sondern es von ganzem Herzen übernommen hat, es ist eine schöne Zusammenarbeit die gar nichts vermissen lässt", so Hinterhäuser.

Das Katalog-Cover zeigt ein scheibenförmiges Labyrinth und der Intendant rechnet damit, dass das Publikum "vor, während oder nach einer Vorstellung" den Weg durch das Labyrinth gelegentlich auch selbst suchen werde. "Es ist ein sehr umfangreiches Programm", sagte Hinterhäuser. "Wir haben das System fortgesetzt, dass wir keine Trennung haben. Wir sehen dieses Programm als gemeinschaftliches, genreübergreifendes Unternehmen - gemeinschaftlich auch im Sinne des gemeinschaftlichen Entstehens."

Künstler aus 20 Ländern wirken an den Produktionen mit, unter denen sich fünf Uraufführungen befinden: "Kings of War" von Ivo van Hove nach den Shakespeare'schen Königsdramen "Henry V.", "Henry VI." und "Richard III.", Kettly Noels Performance "Ich bin keine Schwarze", eine Dramatisierung des Romans "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" durch Dusan David Parizek, "NOISE" von Sebastian Nübling im neuen Festwochen-Spielort F23, einer ehemaligen städtischen Sargfabrik in der Breitenfurter Straße, in der auch Frank Castorf mit "Die Brüder Karamasow" seine Dostojewski-Auseinandersetzung abschließen wird, sowie die Marlowe-Weiterschreibung "Edward II. Die Liebe bin ich" von Ewald Palmetshofer in der Inszenierung der jungen Österreicherin Nora Schlocker.

"Wir haben ein Jahr der Regisseurinnen", meinte Schmidtke, fast ein Drittel des Programms stamme aus weiblicher Hand. Auch bei den Musiktheaterproduktionen gibt es neben einer Wiederbegegnung mit Romeo Castelucci ("Go down, Moses") weibliche Regiehandschriften: Andrea Breth inszeniert Bela Bartoks "Herzog Blaubarts Burg" und koppelt dies an Robert Schumanns letztes Klavierstück "Geistervariationen". "Das gibt Breth die Möglichkeit, nach der Pause die Geschichte von Blaubart und Judith vollkommen anders weiterzuerzählen", so der Intendant, der keine Details verraten wollte. Lydia Steier, eine in den USA geborene junge Regisseurin, gastiert mit einer ergreifenden "Jephta"-Inszenierung aus Potsdam, die in Deutschland Furore machte. "Von ihr wird man in den nächsten Jahren sehr, sehr viel hören in der Welt des Musiktheaters und der Oper", zeigte sich Hinterhäuser überzeugt.

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Tod in Kinderfilmen öfter als in Erwachsenenfilmen http://www.salzburg24.at/tod-in-kinderfilmen-oefter-als-in-erwachsenenfilmen/apa-1421694770 http://www.salzburg24.at/tod-in-kinderfilmen-oefter-als-in-erwachsenenfilmen/apa-1421694770#comments Wed, 17 Dec 2014 13:49:00 +0000 http://4180094

Demnach sterben die Hauptfiguren in den bunten Kinderfilmen zweieinhalb Mal so häufig wie in Erwachsenenfilmen und werden dabei drei Mal so häufig ermordet, nicht selten auf brutale Art und Weise. "Anstatt harmlosere und sanftere Alternativen zu den typischen Horrorfilmen und Dramen darzustellen, sind Zeichentrickfilme sogar eine Brutstätte von Mord und Totschlag", schlossen die Autoren der Studie, Ian Colman und James Kirkbride.

Sie untersuchten für ihre Arbeit einige der erfolgreichsten Trickfilme aus mehreren Jahrzehnten, darunter "Schneewittchen und die sieben Zwerge" von 1937 als auch den jüngsten Disney-Hit "Die Eiskönigin" von 2013. Dabei konnten sie nicht feststellen, dass Kinderfilme seit den 1930er Jahren gewaltsamer geworden sind.

Die Autoren verglichen dafür die Darstellung von Tod in Kinderfilmen mit den beiden erfolgreichsten Erwachsenenfilmen aus dem selben Jahr, wobei sie speziell auf minderjähriges Publikum abzielende Action- und Abenteuerfilme nicht in ihre Analyse aufnahmen. So fanden sie heraus, dass die Eltern der Hauptfiguren in Filmen für Kinder fünfmal öfter sterben als in Filmen, die eher für Erwachsene gedacht sind. In zwei Dritteln aller Trickfilme sterbe eine wichtige Figur, während dies nur bei der Hälfte der Erwachsenenfilme der Fall sei.

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