Salzburg24.at » Kultur http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 24 May 2013 03:50:57 +0000 de hourly 1 NNP 1.0.0 ORF-”Dancing Stars” bitten zum letzten Tanz http://www.salzburg24.at/orf-dancing-stars-bitten-zum-letzten-tanz/apa-1412879724 http://www.salzburg24.at/orf-dancing-stars-bitten-zum-letzten-tanz/apa-1412879724#comments Fri, 24 May 2013 00:48:00 +0000 importer http://3583224 Das große Finale der ORF-Tanzshow “Dancing Stars” bietet heute, Freitagabend, den entscheidenden Kampf um den Titel: Die Musicaldarsteller Marjan Shaki und Lukas Perman sowie Skirennläufer Rainer Schönfelder haben es bis in die letzte Show der achten Staffel geschafft. Ab 20.15 Uhr kann auf ORF eins verfolgt werden, wer die Nachfolge von Vorjahressiegerin Petra Frey antreten wird.

Zunächst werden die Paare (Shaki mit Willi Gabalier, Perman mit Kathrin Menzinger und Schönfelder mit Manuela Stöckl) jeweils ihren Lieblingstanz sowie den Tanz mit der niedrigsten Jurywertung aus der aktuellen Staffel vorführen. Gemeinsam mit dem Publikum werden schließlich die Juroren Nicole Burns-Hansen, Balazs Ekker, Hannes Nedbal und Thomas Schäfer-Elmayer die zwei Finalistenpaare bestimmen. Diese müssen sich mit einem abschließenden Showtanz nur noch dem Urteil des Publikums stellen, bevor gegen 23.00 Uhr das Moderatorenduo Klaus Eberhartinger und Mirjam Weichselbraun den Sieger oder die Siegerin verkünden wird.

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Red Ribbon Celebration Concert 2013: Letzte Chance auf Tickets http://www.salzburg24.at/red-ribbon-celebration-concert-2013-letzte-chance-auf-tickets/3583064 http://www.salzburg24.at/red-ribbon-celebration-concert-2013-letzte-chance-auf-tickets/3583064#comments Thu, 23 May 2013 16:11:50 +0000 abeganovic http://3583064 Wer am 24. Mai 2013 bei dem großen Konzert mit hochkarätigen Stars dabei sein möchte, hat nun nochmals die Chance dazu: Denn für das an sich ausverkaufte Konzert sind aufgrund einer veränderten Bühnen- und Sitzplatz-Situation im Burgtheater nochmals einige Restkarten zu haben. Anna Netrebko, Elisabeth Kulman, Erwin Schrott begleitet vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dazu  Lesungen von Eva Longoria, Christiane Hörbiger oder Nicholas Ofczarek – das diesjährige  Red Ribbon Celebration Concert wartet mit hochkarätigen Stars im Programm auf.

Die Performances des hochkarätigen Künstler-Reigens orientieren sich am Thema „1001 Nacht“ und stimmen so bereits auf den 21. Life Ball ein, der am Tag darauf vor und im Wiener Rathaus stattfindet.

Das Konzert für den guten Zweck

Der Reinerlös des Konzerts geht an die Clinton Health Access Initiative (CHAI). Präsident Bill Clinton wird als Repräsentant seiner Organisation anwesend sein und persönliche Worte an das Publikum richten, das durch Kauf der Tickets zur Erreichung eines zentralen Ziels beiträgt: der Eindämmung der Mutter-Kind-Übertragung von HIV in Subsahara-Afrika, eine der am stärksten von der AIDS-Epidemie betroffenen Regionen der Welt.

In Uganda entbinden rund 110.000 HIV-positive Frauen pro Jahr. Die meisten Säuglinge stecken sich vor, während oder nach der Geburt bei ihren Müttern an. Um dies zu verhindern, führte CHAI 2008 das Programm zur Bekämpfung der Mutter-Kind-Übertragung in Uganda ein. Infizierten sich im Jahr 2007 noch 30 Prozent der Säuglinge bei ihren HIV-positiven Müttern, konnte diese Zahl dank vermehrter HIV-Tests und intensiver Beratung über sichere Geburtsmethoden auf 14 Prozent gesenkt werden. Ziel ist es bis 2015 unter 5 Prozent zu gelangen.

Tickets für das Konzert unter www.burgtheater.at oder www.culturall.com.

Mehr zum Life Ball 2013.

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Prinz-von-Asturien-Preis an Fotografin Leibovitz http://www.salzburg24.at/prinz-von-asturien-preis-an-fotografin-leibovitz/apa-1412869486 http://www.salzburg24.at/prinz-von-asturien-preis-an-fotografin-leibovitz/apa-1412869486#comments Thu, 23 May 2013 11:54:00 +0000 importer http://3582759 Die amerikanische Star-Fotografin Annie Leibovitz erhält den angesehenen spanischen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Kommunikation und Humanwissenschaften. Wie die Jury am Donnerstag in Oviedo mitteilte, setzte sich die 63-Jährige in der Schlussabstimmung gegen die britisch-iranische Journalistin Christiane Amanpour vom US-Sender CNN sowie gegen die Fotoagentur Magnum durch.

Die 1949 in Waterbury im US-Staat Connecticut als Anna-Lou Leibovitz geborene Künstlerin habe den internationalen Fotojournalismus dynamisiert, betonte die Jury. Der Prinz-von-Asturien-Preis gilt als die “spanische Version des Nobelpreises”. Er wird alljährlich in acht Sparten vergeben und ist mit jeweils 50.000 Euro dotiert. Als weitere Preisträger dieses Jahres wurden in den vergangenen Tagen bereits der österreichische Filmregisseur Michael Haneke und die niederländisch-amerikanische Soziologin Saskia Sassen bekannt gegeben. Die Auszeichnungen werden den Preisträgern im Oktober vom spanischen Kronprinzen Felipe überreicht, der den Titel “Prinz von Asturien” trägt.

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Helnweins große Retrospektive in Wiener Albertina http://www.salzburg24.at/helnweins-grosse-retrospektive-in-wiener-albertina/apa-1412870868 http://www.salzburg24.at/helnweins-grosse-retrospektive-in-wiener-albertina/apa-1412870868#comments Thu, 23 May 2013 11:41:00 +0000 importer http://3582746 Am Freitag eröffnet in der Wiener Albertina eine große Retrospektive zu Gottfried Helnwein. Der Österreicher, der seit vielen Jahren in den USA und in Irland lebt, hat mit seinen hyperrealistischen, oft schockierenden Darstellungen bandagierter und blutender Kinder, mit seinen gequälten Selbstporträts und mit seinen düsteren Donald Duck-Bildern seine ganz eigene Zeichensprache etabliert.

APA: Ab Samstag ist in der Albertina eine Retrospektive Ihres Werks zu sehen. Genießen Sie einen Rückblick?

Gottfried Helnwein: Ich mag den Moment, wo man gezwungen ist, zurückzuschauen und das Werk kritisch zu betrachten. Das ist wie ein Relevanztest. Was ist wichtig genug? Was hält? Ich glaube, das ist die Sorge, die jeder Künstler irgendwo hat. Ist etwas bleibend oder vielleicht doch überschätzt? Außerdem ergibt sich für mich die Gelegenheit, die Originale wiederzusehen – die Bilder gehören mir ja alle nicht mehr. Da merke ich, dass da Welten sind zwischen dem Original und der digitalen Reproduktion.

APA: Ihre frühen Kinderbilder haben schockiert. Heute sind die Themen – Gewalt und Missbrauch an Kindern – ein sehr präsenter Teil des öffentlichen Diskurses.

Helnwein: Die Leute haben es als Schock empfunden, weil ich sichtbar gemacht habe, was ihnen unsichtbar lieber gewesen wäre. Nicht, dass ich irgendetwas gewusst hätte. Aber ich wusste, dass ich mich damit beschäftigen muss, es war eine Obsession. Wenn man jetzt die Aufarbeitung mitbekommt, dieser massive Missbrauch in Heimen und Institutionen, der genau in der Zeit passiert ist, als ich die Bilder gemalt habe, dann ist das irgendwie gruselig.

APA: Wann und warum sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen, das Kind zum zentralen Motiv zu machen?

Helnwein: Das war der Grund, warum ich überhaupt zu malen begonnen habe. Das Thema Gewalt, auch der Krieg und vor allem der Holocaust war für mich unglaublich wichtig. Das war ein Schockerlebnis, als ich erfahren habe, was da war. Es hat ja keiner freiwillig erzählt, aber als Kind und Jugendlicher habe ich schon gebohrt und dann mit Akribie viele grauenhafte Details zusammengetragen.

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Wiens Gratisbuch 2013: T.C. Boyles “America” bei “Eine Stadt Ein Buch” http://www.salzburg24.at/wiens-gratisbuch-2013-t-c-boyles-america-bei-eine-stadt-ein-buch/3582565 http://www.salzburg24.at/wiens-gratisbuch-2013-t-c-boyles-america-bei-eine-stadt-ein-buch/3582565#comments Thu, 23 May 2013 10:32:08 +0000 abeganovic http://3582565 Gratisbuch der Stadt Wien stammt heuer von US-Autor T.C. Boyle. "America" - im Original "The Tortilla Curtain" - aus dem Jahr 1995 gehört zu den Klassikern der amerikanischen Gesellschaftskritik, und wird in den USA auch in den meisten Highschools gelesen.]]> Das Gratisbuch der Stadt Wien stammt heuer von US-Autor T.C. Boyle. “America” – im Original “The Tortilla Curtain” – aus dem Jahr 1995 gehört zu den Klassikern der amerikanischen Gesellschaftskritik, und wird in den USA auch in den meisten Highschools gelesen.“Es ist mein bei weitem populärster Titel”, so Boyle in einer Aussendung des echo medienhauses, das die Auswahl gemeinsam mit Bürgermeister Michael Häupl (S) vornimmt.

. “Das Auseinanderklaffen der Einkommensschere und illegale Einwanderung sind leider auch in Österreich ein Thema”, wird Häupl zitiert. Das “herausragende Buch”, werde auch hierzulande “niemanden kalt lassen”.

Gratis-Buch 2013: Klassiker von T.C. Boyle

In “America” lässt Boyle zwei Familien aufeinandertreffen: Die eine aus der Mittelklasse, mit typischem Siedlungshaus in der Vorstadt von L.A., die andere illegal aus Mexiko eingewandert, inklusive der hochschwangeren Frau namens America. Mit den Lebensumständen wechselt Boyle auch die Erzählperspektive und lässt so ohne erhobenen moralischen Zeigefinger die Welten aufeinanderprallen.

Das Cover für die Wiener Ausgabe des Romans gestaltet Tex Rubinowitz.Die Aktion “Eine Stadt. Ein Buch” geht mit dem 1948 im Hinterland von New York geborenen Thomas Coraghessan Boyle bereits in ihr zwölftes Jahr. Unter den internationalen Autoren, die bisher für die Aktion gewählt wurden, waren etwa Imre Kertesz, John Irving (bei dem T.C. Boyle kreatives Schreiben studierte), Toni Morrison, Nick Hornby, Ruth Klüger, Mario Vargas Llosa oder Rafik Schami im Vorjahr.

Von 10. bis 13. September wird das diesjährige Gratisbuch verteilt.

(APA)

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Brechts “Mahagonny” in Grazer Oper bunt lackiert http://www.salzburg24.at/brechts-mahagonny-in-grazer-oper-bunt-lackiert/apa-1412866318 http://www.salzburg24.at/brechts-mahagonny-in-grazer-oper-bunt-lackiert/apa-1412866318#comments Thu, 23 May 2013 09:24:00 +0000 importer http://3582485 Ein Campingplatz mit Vergnügungen aller Art ist in der Grazer Oper der Schauplatz für “Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny”. Dort tummelten sich bei der Premiere am Mittwoch grellbunte oder auch nackte Gestalten, es ging auf mehreren Ebenen hoch her und ganz nebenbei die Handlung unter. Regisseur Calixto Bieito bot viel, aber letztlich blieb es doch ein mäßig spannender Abend.

Das lag nicht zuletzt an Dirigent Julien Salemkour, der einen eher ungeordneten musikalischen Einheitsbrei ablieferte. Die Bühne ist buchstäblich bis unter die Decke voll mit Wohnwagen, es tummeln sich auf mehreren Bühnenebenen unzählige Gestalten, für die nicht an Neonfarben und Glitzer gespart wurde. Sobald die Vergnügungsstadt Mahagonny richtig in Schwung kommt, wird bühnenfüllend herumgehopst und gestrippt, und es darf jeder mit jedem oder auch gerne allein. Aber so genau ist das alles nicht zu sehen, denn es passiert so viel gleichzeitig, dass letztendlich ein gewisses Desinteresse entsteht, weil sich aus lauter Details kein Ganzes ergibt. Und ganz nebenbei läuft eine immer noch ziemlich treffende Handlung ab, die aber in der bunten Überfülle zur Nebensache degradiert wird.

Regisseur Bieito verschenkt dafür so ziemlich alle spannenden Momente, weder der Hurrikan noch die – in diesem Fall missglückte – Rettung von Jim Mahoney werden genau inszeniert, das verliert sich alles fast in dem bunten Treiben zwischen Wohnwagen mit der Leuchtschrift “All you can fuck”, Gummipuppen und wie aufgezogen herumhüpfenden Nutten. In dem ganzen Wirbel haben auch die Sänger einen schweren Stand. Herbert Lippert singt dennoch einen ausgezeichneten Jim Mahoney und spielt das teilweise etwas würdelose Spiel gekonnt mit. Weniger glücklich ist die Besetzung von Leokadja Begbick mit Fran Lubahn, die mit der Rolle stimmlich einfach überfordert ist.

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Sänger und Komponist Georges Moustaki gestorben http://www.salzburg24.at/saenger-und-komponist-georges-moustaki-gestorben/apa-1412866612 http://www.salzburg24.at/saenger-und-komponist-georges-moustaki-gestorben/apa-1412866612#comments Thu, 23 May 2013 12:33:00 +0000 importer http://3582452 Der mit Liedern wie “Milord” und “Le Meteque” berühmt gewordene französische Sänger und Komponist Georges Moustaki ist tot. Der Chansonnier griechischer Abstammung starb am Donnerstagmorgen im Alter von 79 Jahren im südfranzösischen Nizza, wie aus seinem Umfeld verlautete. Französische Regierungsvertreter und Künstler reagierten bestürzt auf den Tod des Musikers.

Moustaki hatte 2011 von unheilbaren Atemproblemen berichtet, die ihm das Singen unmöglich machten. Nachdem er mehr als 40 Jahre auf der Insel Saint-Louis im Pariser Stadtzentrum gelebt hatte, zog er wegen seiner Krankheit nach Nizza, um der Kälte und schlechten Luft in der französischen Hauptstadt zu entkommen, wie er im Februar in einem letzten Zeitungsinterview sagte. Sein Leichnam solle nun von Nizza nach Paris gebracht werden, wie aus seinem Umfeld verlautete.

“Ich bedaure, nicht in meinem Badezimmer zu singen”, sagte Moustaki im Februar der Zeitung “Nice Matin” über seine Erkrankung. “Vor Publikum singen: Nein. Ich habe alles erlebt. Ich habe die Welt bereist, bin in großen und kleinen Konzertsälen aufgetreten. Ich habe magische Dinge erlebt.” Über seinen Lebensabend sagte Moustaki: “Ich will schreiben und malen. Meine Zeit den Dingen widmen, die mir Vergnügen bereiten, so wie ich es immer getan habe.”

Moustaki wurde am 3. Mai 1934 als Giuseppe Mustacchi in der ägyptischen Stadt Alexandria als Sohn griechisch-jüdischer Einwanderer geboren. 1951 zog er nach Paris, wo er den Sänger Georges Brassens kennenlernte und dessen Vornamen in seinen Künstlernamen aufnahm. Moustaki schrieb rund 300 Lieder für französische Chanson-Größen wie Edith Piaf, Yves Montand, Juliette Greco, Serge Reggiani und Barbara. Zu seinen bekanntesten Liedern zählt das 1958 für Edith Piaf geschriebene “Milord”, für das er den Text verfasste.

Später sang er seine Lieder auch selbst. Als Sänger und Komponist blieb er seiner poetischen und stillen Musik aus griechischer Bouzouki, türkischer Flöte, französischen und lateinamerikanischen Gitarrenklängen treu. Dabei ignorierte er Kritiken, die ihm mangelnde Originalität vorwarfen.

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Man Booker Preis geht an US-Autorin Lydia Davis http://www.salzburg24.at/man-booker-preis-geht-an-us-autorin-lydia-davis/apa-1412862254 http://www.salzburg24.at/man-booker-preis-geht-an-us-autorin-lydia-davis/apa-1412862254#comments Thu, 23 May 2013 00:07:00 +0000 importer http://3582071 Der diesjährige Man Booker International Prize geht an die US-amerikanische Kurzgeschichtenautorin Lydia Davis. Die mit 60.000 Pfund (70.663 Euro) dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre für ein Gesamtwerk vergeben. Die bisherigen Preisträger sind Philip Roth (2011), Alice Munro (2009), Chinua Achebe (2007) und Ismail Kadare (2005).

Die 1947 in Northampton, Massachusetts geboren, Autorin lebt in New York. Neben ihren Kurzgeschichten ist Davis auch für ihre Übersetzungen französischer Literatur bekannt, darunter Werke von Marcel Proust und Gustave Flaubert. Roman hat Davis bisher nur einen veröffentlicht, “Das Ende der Geschichte” erschien 1995.

Der Man Booker International Prize wurde als Ergänzung zum renommierten Bookerpreis geschaffen, für den allein Autoren aus Großbritannien und dem Commonwealth infrage kommen.

(INTERNET: http://www.themanbookerprize.com/)

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Tausende Felsmalereien in Mexiko entdeckt http://www.salzburg24.at/tausende-felsmalereien-in-mexiko-entdeckt/apa-1412862270 http://www.salzburg24.at/tausende-felsmalereien-in-mexiko-entdeckt/apa-1412862270#comments Wed, 22 May 2013 23:27:00 +0000 importer http://3582065 Im Nordosten Mexikos haben Wissenschafter fast 5.000 Höhlenmalereien entdeckt. Die Bilder seien von mindestens drei bisher weitgehend unbekannten Kulturen von Jägern und Sammlern angefertigt worden, sagte die leitende Archäologin Martha García Sanchez bei der Präsentation der Ergebnisse ihrer zweijährigen Forschung am Mittwoch.

Die Malereien in Höhlen in der Sierra de San Carlos nahe Burgos im Bundesstaat Tamaulipas zeigten Menschen, Tiere und Sternbilder. “Die Bedeutung besteht darin, dass wir damit die Präsenz prähispanischer Gruppen in Burgos nachweisen können”, sagte Garcia Sanchez. Bisher waren Wissenschafter davon ausgegangen, dass die Region vor Ankunft der Europäer weitgehend unbewohnt gewesen sei.

Das Alter der Höhlenmalereien konnte allerdings noch nicht exakt bestimmt werden, wie der Archäologe Gustavo Ramírez vom Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) sagte. Vom Regen seien alle organischen Stoffe weggeschwemmt worden, die eine Datierung ermöglicht hätten.

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Louvre-Lens zeigt große Rubens-Ausstellung http://www.salzburg24.at/louvre-lens-zeigt-grosse-rubens-ausstellung/apa-1412857750 http://www.salzburg24.at/louvre-lens-zeigt-grosse-rubens-ausstellung/apa-1412857750#comments Wed, 22 May 2013 16:48:00 +0000 importer http://3581946 Die Louvre-Zweigstelle im nordfranzösischen Lens zeigt mit “Das Europa von Rubens” die erste internationale Ausstellung nach seiner Eröffnung im vergangenen Dezember. Rund 170 Werke, darunter mehr als die Hälfte des Malers Peter Paul Rubens (1577-1640), sollen das Europa des vielgereisten Künstlers zeigen, das in erster Linie das der europäischen Herrscher war.

Die Höfe Spaniens, Frankreichs, Englands gaben bei ihm unter anderem Porträts in Auftrag. Die Ausstellung, die Leihgaben von mehr als 50 internationalen Museen und Privatsammlern vereint, dauert bis zum 23. September.

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Festivalradln: Mit dem Fahrrad zum Global 2000 Tomorrow Festival http://www.salzburg24.at/festivalradln-mit-dem-fahrrad-zum-global-2000-tomorrow-festival/3581793 http://www.salzburg24.at/festivalradln-mit-dem-fahrrad-zum-global-2000-tomorrow-festival/3581793#comments Wed, 22 May 2013 15:24:19 +0000 praktikant-vienna http://3581793 Eine weitere grüne Seite des GLOBAL 2000 TOMORROW FESTIVALS wird in Zusammenarbeit mit der Radlobby Österreich am 30. Mai 2013 präsentiert. Beim ersten Festivalradln Österreichs wird gemeinsam zum Green-Festival geradelt. Die Anreise per Fahrrad ist nicht nur umweltfreundlich, sondern macht auch Spaß und ist elementarer Teil des Festivalerlebnisses. Das Festivalradln lässt seine Teilnehmer die Strecke von Wien zum Festivalgelände Zwentendorf in gemütlichem Tempo und auf stimmungsvolle Art und Weise erleben. Begleitet von den Tönen mobiler Soundsysteme radeln sie die Donau entlang, genießen ein Biopicknick aus der Region am Donaualtarm bei Greifenstein und flanieren durch die Stadt Tulln.

Anreiz zum Festivalradln

Nach der kostenlosen Anmeldung erhalten die Teilnehmer ein vergünstigtes Tagesticket für den ersten Festivaltag, den 30.05., und unterwegs ein gratis Biopicknick aus der Region, sowie die Unterstützung beim Gepäcktransport und eine Führung durch das nie in Betrieb genommene Atomkraftwerk Zwentendorf.

Als besonderes Goodie erhalten die ersten 20 Radler den Weekendpass verbilligt. Wer die Heimfahrt nach Wien mit dem Zug antreten möchte, kann das von Tulln aus mit einem Tages- oder Wochenendticket gratis tun.

Nachhaltig feiern

Festivalradln bietet eine nachhaltige Alternative zu herkömmlicher Mobilität. Aus dem Zurücklegen von Kilometern auf einer Autobahn wird ein umweltfreundliches Miteinander, das lokale Akteure und Kultur fördert. So wird das AKW Zwentendorf vom 30. Mai bis 2. Juni nicht nur zur Bühne internationaler Top-Stars wie Die Fantastischen Vier, Kaiser Chiefs, Sascha Braemer und Astrix, sondern auch das Ziel des ersten Festivalradln Österreichs.

Alle Informationen zu österreichischen Festivals finden Sie hier.

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“Amazing Models”: Ausstellung historischer Anatomiemodelle in Wien http://www.salzburg24.at/amazing-models-ausstellung-historischer-anatomiemodelle-in-wien/3581650 http://www.salzburg24.at/amazing-models-ausstellung-historischer-anatomiemodelle-in-wien/3581650#comments Wed, 22 May 2013 13:18:48 +0000 jojo101 http://3581650 Ab kommenden Freitag ist im Wiener Josephinum die Ausstellung “Amazing Models” zu sehen. Ausgestellt werden bis 26. Oktober 2013 historische Anatomiemodelle aus Wien, Leiden und Bologna. Die bis 26. Oktober laufende Ausstellung “Amazing Models” , die von der Medizinischen Universität Wien präsentiert wird, soll zeigen, wie der menschliche Körper in Europa kulturell und wissenschaftlich entdeckt wurde.

Auf Packeseln wurden in den Jahren 1784 bis 1786 knapp 1.200 kunstvoll gefertigte anatomische Wachsmodelle von Florenz nach Wien transportiert. Kaiser Joseph II. hatte sie dort als Lehrmodelle für die Ausbildung in der medizinisch-chirurgischen Militärakademie – dem “Josephinum” – in Auftrag gegeben. Heute zählt diese Sammlung zu den medizinhistorischen Juwelen weltweit und bildet das Herzstück des Josephinum, das den Großteil der Sammlungen der Medizinischen Universität Wien beherbergt.

Sonderausstellung im Josephinum

Die Sonderausstellung zeigt das Josephinum gemeinsam mit dem Museum Boerhaave in Leiden und dem Museo delle Cere Anatomiche “Luigi Cattaneo” in Bologna. Die drei Städte waren über viele Jahrhunderte hinweg durch ihre Universitäten Zentren medizinischer Exzellenz und standen in intensivem wissenschaftlichen Austausch miteinander und in vielfältigen künstlerischen und wirtschaftlichen Wechselbeziehungen.

Die Schau zeigt auch, dass anatomische Modelle seit Jahrhunderten eine wesentliche Rolle in der Verbreitung von medizinischem Wissen spielen. Sie erzählen von der Angst und Hoffnungslosigkeit kranker Menschen und von der Entdeckung des menschlichen Körpers, der heute wie damals Medizin, Kunst und Wissenschaft interessiert und fasziniert. Gleichzeitig sind sie ein historisch bedeutsamer Berührungspunkt von Wissenschaft und Kunst.

“Amazing Models” – medizinhistorische Schätze attraktiver präsentieren

Für das Josephinum soll mit der Ausstellung eine neue Ära eingeleitet werden, wie Christiane Druml, Vizerektorin der MedUni Wien, erklärte. “Wir wollen die hier befindlichen medizinhistorischen Schätze in Zukunft aktiver und attraktiver als bisher präsentieren und dieses reiche kulturelle Erbe zum Leben erwecken.” Neben den anatomischen Wachsmodellen beherbergt das Josephinum beispielsweise Sammlungen medizinischer Instrumente und Bibliotheken mit einem Bestand, der bis ins 15. Jahrhundert zurück reicht.

(APA/Red)

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Deutsche Schriftstellerin Sarah Kirsch ist tot http://www.salzburg24.at/deutsche-schriftstellerin-sarah-kirsch-ist-tot/apa-1412850226 http://www.salzburg24.at/deutsche-schriftstellerin-sarah-kirsch-ist-tot/apa-1412850226#comments Wed, 22 May 2013 10:36:00 +0000 importer http://3581498 Die deutsche Schriftstellerin Sarah Kirsch ist tot. Das teilte die Deutsche Verlags-Anstalt am Mittwoch in München mit. Demnach starb die Lyrikerin bereits am 5. Mai im Alter von 78 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit im schleswig-holsteinischen Heide.

Die Beisetzung finde im engsten Familienkreis statt, hieß es in der Mitteilung des Verlages. “Mit dem Tod Sarah Kirschs verlieren wir, verliert die deutschsprachige Literatur eine ihrer wichtigsten, eigenwilligsten und poetisch kraftvollsten Stimmen”, sagte Verlagsleiter Thomas Rathnow.

Sarah Kirsch wurde 1935 in Limlingerode/Harz geboren, studierte Biologie und Literatur und lebte bis zu ihrer Ausbürgerung aus der DDR 1977 in Ost-Berlin. Sie siedelte zunächst in den Westen der Stadt über und lebte danach bis zu ihrem Tode als freie Schriftstellerin und Malerin in Schleswig-Holstein. Für ihr dichterisches Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Georg-Büchner-Preis, dem Jean-Paul-Preis, dem Peter-Huchel-Preis sowie dem Johann-Heinrich-Voß-Preis.

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Biennale-Eröffnung wohl ohne Ai Weiwei http://www.salzburg24.at/biennale-eroeffnung-wohl-ohne-ai-weiwei/apa-1412848188 http://www.salzburg24.at/biennale-eroeffnung-wohl-ohne-ai-weiwei/apa-1412848188#comments Wed, 22 May 2013 09:15:00 +0000 importer http://3581346 Der bekannteste Teilnehmer wird wohl nicht zur Eröffnung der Kunst-Biennale in Venedig kommen: Ai Weiwei habe bisher keine Ausreisegenehmigung bekommen, so die Kuratorin des deutschen Pavillons, Susanne Gaensheimer, zur Nachrichtenagentur dpa. Der chinesische Künstler, Aktivist und Regimekritiker habe auch Angst, dass er im Falle einer Ausreise möglicherweise nicht nach China zurückkehren dürfe.

“Wir hoffen aber bis zur letzten Minute, dass es doch noch klappt”, sagte Gaensheimer, Direktorin des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main. Für ihr Konzept hatte Gaensheimer schon im Vorfeld einiges an Kritik einstecken müssen. Ein Vorwurf: Ai Weiwei stehle den anderen drei Künstlern, die mit ihm zusammen ausstellen, durch seine große Bekanntheit die Schau. “In der Ausstellung wird man sehen, dass das nicht der Fall ist”, sagte Gaensheimer, “seine Installation ist eine Art Metapher. Sie stellt eine Verbindung her zwischen den Arbeiten.” Neben Ai Weiwei stellen Dayanita Singh, Santu Mofokeng und Romuald Karmakar aus; sie zeigen Filme, Projektionen und Fotografien.

Sie habe Ai Weiwei nicht wegen seiner Bekanntheit ausgewählt, betonte Gaensheimer: “Es war eine inhaltliche Entscheidung.” Die Medienwirksamkeit seines Namens sei sogar eher hinderlich gewesen bei der Vorbereitung der Ausstellung. Kein Problem war aus ihrer Sicht hingegen, dass der Chinese nicht beim Aufbau in Venedig dabei war; er habe Mitarbeiter geschickt. Die vier Arbeiten seien nicht gemeinsam entstanden, “aber jeder wusste, was die anderen gerade machen”.

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Uriah-Heep-Bassist Trevor Bolder gestorben http://www.salzburg24.at/uriah-heep-bassist-trevor-bolder-gestorben/apa-1412848084 http://www.salzburg24.at/uriah-heep-bassist-trevor-bolder-gestorben/apa-1412848084#comments Wed, 22 May 2013 09:00:00 +0000 importer http://3581319 Der langjährige Bassist der britischen Hardrockband Uriah Heep, c, ist tot. Bolder sei nach einer Krebserkrankung im Alter von 62 Jahren gestorben, teilten seine Bandkollegen am späten Dienstagabend auf ihrer Internetseite mit. Er sei einer der herausragenden Musiker seiner Generation gewesen.

Bolder war 1976 zu Uriah Heep gestoßen und hatte die Band erst vor wenigen Monaten wegen seiner Krankheit verlassen müssen. Zu einem der bekanntesten Titel von Uriah Heep zählt “Lady In Black”.

Anfang der 1970er Jahre war Bolder Mitbegründer von David Bowies Band Spiders From Mars gewesen. Unter anderem ist er auf dessen legendärem “Ziggy Stardust”-Album zu hören. “Trevor war ein wunderbarere Musiker und eine große Inspiration für jede Band, für die er arbeitete”, sagte Bowie.

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Geburtstagsständchen für Richard Wagner in Dresden http://www.salzburg24.at/geburtstagsstaendchen-fuer-richard-wagner-in-dresden/apa-1412846924 http://www.salzburg24.at/geburtstagsstaendchen-fuer-richard-wagner-in-dresden/apa-1412846924#comments Wed, 22 May 2013 07:40:00 +0000 importer http://3581195 Die Staatskapelle Dresden hat ihrem einstigen Kapellmeister Richard Wagner (1813-1883) am späten Dienstagabend ein Geburtstagsständchen gebracht und damit Tausende Menschen angelockt. Während in der Semperoper das Orchester und Chefdirigent Christian Thielemann ein Programm mit Auszügen aus Wagner-Opern boten, konnten draußen die Fans auf einer großen Videoleinwand das Geschehen miterleben.

Startenor Jonas Kaufmann wurde mit Bravo-Rufen und tosendem Applaus gefeiert – genau wie die Musiker und Thielemann. Die Dresdner wollten praktisch in das Jubiläum “hereinfeiern”. Wagner hat am heutigen Mittwoch seinen 200. Geburtstag.

Die Festrede auf dem Theaterplatz hielt Comedian Olaf Schubert, der auf launige Art den Maestro auch kritisch hinterfragte. Der hatte von 1843 bis 1849 die Hofkapelle in Dresden geführt und neben “Rienzi” hier den “Fliegenden Holländer” und “Tannhäuser” uraufführen lassen. Auch der “Lohengrin” entstand an der Elbe. Wagner nannte das für seine Qualität schon damals gerühmte Dresdner Orchester liebevoll “Wunderharfe”.

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Carole King erhält als erste Frau Gershwin-Preis http://www.salzburg24.at/carole-king-erhaelt-als-erste-frau-gershwin-preis/apa-1412846480 http://www.salzburg24.at/carole-king-erhaelt-als-erste-frau-gershwin-preis/apa-1412846480#comments Wed, 22 May 2013 06:59:00 +0000 importer http://3581141 US-Poplegende Carole King (71) wird als erste Frau mit dem Gershwin-Preis ausgezeichnet. Vergeben wird die Ehrung für populäre Musik von der Bibliothek des US-Kongresses in Washington. In den 1960er Jahren hatte die 71-Jährige für andere Künstler Welthits wie “I Feel the Earth Move”, “So Far Away” und “You’ve Got a Friend” geschrieben.

Ihren eigenen Durchbruch als Sängerin hatte sie 1971 mit dem Album “Tapestry”, das mehr als 22 Millionen Mal verkauft wurde. Am Mittwochabend (Ortszeit) ist US-Präsident Barack Obama der Gastgeber eines Konzerts zu ihren Ehren. Dabei sollen im Weißen Haus auch Gloria Estefan, Billy Joel und Jesse McCartney auftreten. Zu den bisherigen Preisträgern des Gershwin Preises gehören Paul McCartney, Stevie Wonder und Paul Simon.

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Harry-Potter-Erstausgabe wurde für 176.000 Euro versteigert http://www.salzburg24.at/harry-potter-erstausgabe-wurde-fuer-176000-euro-versteigert/apa-1412844820 http://www.salzburg24.at/harry-potter-erstausgabe-wurde-fuer-176000-euro-versteigert/apa-1412844820#comments Wed, 22 May 2013 01:52:00 +0000 importer http://3580985 Eine Harry-Potter-Erstausgabe aus dem Jahr 1997 mit Anmerkungen von J.K. Rowling hat auf einer Auktion in London 150.000 Pfund (176.000 Euro) eingebracht. Das ist der höchste je für ein Buch der Autorin erzielte Preis. Zwei Bieter stritten sich am Dienstagabend hartnäckig um “Harry Potter & The Philosopher’s Stone” (“Harry Potter und der Stein der Weisen”). Als der Hammer fiel, brach im Auktionshaus Sotheby’s Applaus aus. Der Band ist mit Bemerkungen und 22 Originalzeichnungen von Rowling illustriert.

Berühmte Autoren anwesend

50 englischsprachige Schriftsteller hatten Werke mit ihren Anmerkungen für die Auktion gegeben, insgesamt 439.000 Pfund wurden dafür geboten. Einige berühmte Autoren waren zur Versteigerung erschienen, darunter Helen Fielding und Frederick Forsyth. (APA)

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Einigung zwischen Festspiel-Kuratorium und Pereira http://www.salzburg24.at/einigung-zwischen-festspiel-kuratorium-und-pereira/apa-1412843112 http://www.salzburg24.at/einigung-zwischen-festspiel-kuratorium-und-pereira/apa-1412843112#comments Wed, 22 May 2013 18:27:00 +0000 importer http://3580965 Im Konflikt um das Festspielbudget 2014 haben das Kuratorium und das Direktorium der Salzburger Festspiele am Mittwoch einen Kompromiss gefunden. Das Kuratorium genehmigte das Budget der Festspiele des nächsten Jahres nach sechs Stunden zäher Verhandlung nicht, sondern Intendant Alexander Pereira beauftragt, nicht mehr als 61 Mio. Euro für sein künstlerisches Programm zu budgetieren.

Alexander Pereira, der die Sitzung deutlich früher verlassen hatte, hatte als erster einen Kommentar abgegeben: “Ich bin froh, dass das Kuratorium und das Direktorium einen gemeinsamen Weg für die Zukunft der Salzburger Festspiele gefunden haben. Und ich bin Teil dieses Weges.” Kuratoriums-Vorsitzende Andrea Ecker meinte nach der Sitzung: “Pereira sagt immer zu uns Kuratoren: ‘Gehen Sie doch über die Brücke!’ Ich glaube, wir haben uns heute in der Mitte dieser Brücke getroffen. Ich bin zuversichtlich, dass dies realistisch ist.”

Auch Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler betonte, dass niemand heute aus seinem Herzen eine Mördergrube gemacht habe. “Diese Sitzung war vertrauensbildend.” Rabl-Stadler hat das von Pereira ursprünglich vorgelegte Budget in der Höhe von 63 Mio. Euro erstmals in ihrer Präsidentschaft nicht unterschrieben, weil sie “nicht den Vorgaben des Kuratoriums zuwiderhandeln” wollte. Pereira habe versprochen, dass auf den neuen Beschluss eingegangen werde und man nicht wie geplant 63 Mio., sondern wie verlangt 61 Mio. Euro budgetieren werde. Dies soll, so Rabl-Stadler, jetzt sehr schnell umgesetzt werden.

Außerdem wurde Pereira verpflichtet, eine Reserve für das künftige Programm anzulegen. Diese soll etwa zwei Mio. Euro betragen. Zur Zeit gibt es eine solche nicht. “Das ist uns 2012 erstmals seit vielen Jahren nicht gelungen”, räumte Rabl-Stadler ein.

Kuratoriumsmitglied Schaden, im Vorfeld der Hauptkritiker des Kurses von Pereira, sagte nach der Sitzung, es sei mühsam gewesen, aber man habe sich auf einen Kompromiss geeinigt, mit dem alle halbwegs leben können.

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Gustav-Peichl-Archiv wird in Berlin eröffnet http://www.salzburg24.at/gustav-peichl-archiv-wird-in-berlin-eroeffnet/apa-1412837476 http://www.salzburg24.at/gustav-peichl-archiv-wird-in-berlin-eroeffnet/apa-1412837476#comments Tue, 21 May 2013 14:05:00 +0000 importer http://3580638 Der österreichische Architekt Gustav Peichl (85) blickt auch in Deutschland auf eine intensive Bautätigkeit zurück. So verantwortete der auch als Karikaturist “Ironimus” bekannte Peichl etwa die Bundeskunsthalle in Bonn sowie den Erweiterungsbau für das Städel in Frankfurt. Die Akademie der Künste in Berlin eröffnet jetzt das Archiv des Baumeisters zu seinen für Deutschland entwickelten Projekten.

Es enthält mehr als 3.000 Pläne, Skizzen, Zeichnungen und mehrere Modelle. Anlässlich der Schenkung werde am 28. Mai auch das neue Buch “Gustav Peichl. Die Zeichnung ist die Sprache des Architekten” vorgestellt, teilte die Akademie am Dienstag mit. Peichl lebt bis heute in Wien. Seine Bauprojekte in Deutschland entstanden zwischen 1978 und 1999.

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Eröffnung der Tiroler Meisterkonzerte mit Mahler http://www.salzburg24.at/eroeffnung-der-tiroler-meisterkonzerte-mit-mahler/apa-1412834076 http://www.salzburg24.at/eroeffnung-der-tiroler-meisterkonzerte-mit-mahler/apa-1412834076#comments Tue, 21 May 2013 13:30:00 +0000 importer http://3580605 Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik veranstalten in der Saison 2013/14 erneut 15 Meister- und Kammerkonzerte. Dies gaben die Organisatoren am Dienstag in Tirols Landeshauptstadt bekannt. “Eröffnet werden die Meisterkonzerte heuer am 23. Oktober mit der Symphonie Nr. 9 von Gustav Mahler” kündigte Christa Redik, Geschäftsführerin der Festwochen der Alten Musik, an.

Insgesamt 15 Meister- und Kammerkonzerte vom 14. Oktober 2013 bis zum 27. Mai 2014 werden in Tirols Landeshauptstadt zur Aufführung kommen, sagte Redik. “Wir haben heuer ein buntes Programm. Neben bekannten Komponisten werden wir auch Komponisten präsentieren, die nicht so oft gespielt werden”, fügte sie hinzu.

“Mit den Meisterkonzerten bilden wir in der Saison 2013/14 einen großen Bogen der Symphonik”, erklärte Redik. Neben dem Eröffnungskonzert mit Gustav Mahler soll auch die Symphonie Nr. 3 von Anton Bruckner sowie die Symphonie Nr. 6 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski zur Aufführung kommen. “Aber auch ein Klavier-Rezital mit Grigorij Sokolow und verschiedene Solisten, beispielsweise die Violinistin Hilary Hahn, stehen auf unserem Programm”, meinte Redik.

“Zum Auftakt der Kammerkonzerte werden wir zwei Genre kombinieren, nämlich einen Liederabend und Kammermusik”, sagte Rainer Lepuschitz, Dramaturg bei den Festwochen der Alten Musik. Das Theophil Ensemble Wien wird unter anderem Bearbeitungen von Richard Strauss’ “Till Eulenspiegels lustige Streiche” und Gustav Mahlers “Lieder eines fahrenden Gesellen” präsentieren.

Neben dem sehr bekannten Mandelring Quartett und dem Jerusalem Quartett werde auch das junge, britische Doric String Quartett einen Abend gestalten, erzählte Redik. “Uns ist es wichtig, immer auch junge Nachwuchsensembles zu zeigen”, fügte sie hinzu.

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KHM stockt Betrag zu “Google Art Project” auf http://www.salzburg24.at/khm-stockt-betrag-zu-google-art-project-auf/apa-1412836052 http://www.salzburg24.at/khm-stockt-betrag-zu-google-art-project-auf/apa-1412836052#comments Tue, 21 May 2013 13:26:00 +0000 importer http://3580597 Seit gut zwei Jahren läuft das “Google Art Project”, mit dem der US-Internetkonzern Kunstliebhabern auf aller Welt Gemälde, Skulpturen und andere Kunstgegenstände näher bringen will. Das Kunsthistorische Museum (KHM), das bereits seit dem Vorjahr mit Google zusammenarbeitet, bringt nun auch Werke der Neuen Burg, der Kaiserlichen Wagenburg und der Kaiserlichen Schatzkammer in das Projekt ein.

Nachdem sich bereits im Vorjahr die Albertina, das Leopold Museum sowie das Kunsthistorische Museum (KHM) daran beteiligt haben, gibt es für die digitale Kunstdatenbank nun also erneut Zuwachs aus Österreich. Mehr als 100 Objekte sind neu online abrufbar.

“Insbesondere die Schatzkammer möchte ich in den nächsten Monaten medial stärker in den Fokus rücken”, wird KHM-Generaldirektorin Sabine Haag in einer Aussendung zitiert. “Daher freut es mich umso mehr, dass diese bedeutende Sammlung nun auch im Google Art Project vertreten ist. Die wertschätzende Ernsthaftigkeit, mit der Kulturvermittlung hier betrieben wird, ist die Grundvoraussetzung für unsere Kooperation – nebenbei befeuert sie doch auch die Sehnsucht nach dem Original.”

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“Google Art Project”: Kunsthistorisches Museum Wien ist vertreten http://www.salzburg24.at/google-art-project-kunsthistorisches-museum-wien-ist-vertreten/3580533 http://www.salzburg24.at/google-art-project-kunsthistorisches-museum-wien-ist-vertreten/3580533#comments Tue, 21 May 2013 12:53:00 +0000 ntatschl http://3580533 Seit gut zwei Jahren läuft das “Google Art Project”, mit dem der US-Internetkonzern Kunstliebhabern auf aller Welt Gemälde, Skulpturen und andere Kunstgegenstände auf digitale Weise näher bringen will. Nun ist auch das Kunsthistorische Museum in Wien in der Sammlung vertreten.

Nach der Albertina und dem Leopold Museum, hat sich nun auch das Kunsthistorische Museum (KHM) am dem Google Projekt beteilgt. Das KHM hat seine Partnerschaft mit Google erweitert, womit nun auch Werke der Neuen Burg, der Kaiserlichen Wagenburg und der Kaiserlichen Schatzkammer hochauflösend betrachtet werden können

Damit sind mehr als 100 Objekte neu online abrufbar. “Insbesondere die Schatzkammer möchte ich in den nächsten Monaten medial stärker in den Fokus rücken”, wird KHM-Generaldirektorin Sabine Haag in einer Aussendung zitiert. “Daher freut es mich umso mehr, dass diese bedeutende Sammlung nun auch im Google Art Project vertreten ist. Die wertschätzende Ernsthaftigkeit, mit der Kulturvermittlung hier betrieben wird, ist die Grundvoraussetzung für unsere Kooperation – nebenbei befeuert sie doch auch die Sehnsucht nach dem Original.”

(Red./APA)

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“kültür gemma!”: Wien fördert kulturschaffende Migranten mit neuem Programm http://www.salzburg24.at/kueltuer-gemma-wien-foerdert-kulturschaffende-migranten-mit-neuem-programm/3580500 http://www.salzburg24.at/kueltuer-gemma-wien-foerdert-kulturschaffende-migranten-mit-neuem-programm/3580500#comments Tue, 21 May 2013 12:42:32 +0000 ntatschl http://3580500 Wien will kulturschaffende Migranten verstärkt fördern: Auf Initiative des grünen Kultursprechers Klaus Werner-Lobo wurde darum das Projekt “kültür gemma!” ins Leben gerufen. Es gibt bereits die ersten Gewinner.

Im Mittelpunkt der Initiative stehen dabei Arbeitsstipendien, die an Zuwanderer vergeben werden. Die ersten vier Gewinner wurden am Dienstag, den 21. Mai  in einer Pressekonferenz präsentiert. Sie erhalten ein Jahr lang 1.000 Euro im Monat. Dafür gab es mehr als 100 Bewerber.

“kültür gemma!”: Neues Projekt in Wien

Die Initiative wird von der Stadt Wien mit 69.000 Euro gefördert, erklärte Werner-Lobo. 48.000 Euro sind dabei für die Stipendien reserviert. Mit dem Rest soll Künstlern beim Einstieg und bei der Etablierung geholfen bzw. migrantische Kulturarbeit sichtbar gemacht werden. Die Ausschreibung für die Stipendien richtete sich an in Wien lebende Zuwanderer bis 35 Jahre. Die Bewerber sollten sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen beschäftigten. Das Themenfeld Migration war dabei nicht vorgeschrieben.

Eine sechsköpfige Jury wählte vier Sieger: Selma Doborac wurde in Bosnien-Herzegowina geboren und lebt seit 1993 in Österreich. Sie wird an einem essayistisch-dokumentarischen Filmprojekt über den Krieg arbeiten. Die gebürtige Iranerin Asoo Khanmohammadi kam 2010 nach Wien. Sie will an einer fotografischen Serie arbeiten, die Frauen porträtiert, die in den 1980er-Jahren in der Bundeshauptstadt ermordet wurden.

Wien unterstützt kulturschaffende Migranten

Die gebürtige Türkin Seda Tunc will einen Sammelband von Kurzgeschichten ausarbeiten. Der Film- und Medienkünstler Chui Yong Jian aus Singapur widmet sein Projekt dem 200. Jahrestag des Wiener Kongresses, der von 1814 bis 1815 abgehalten wurde. Er plant die Reinszenierung der geschichtsträchtigen Zusammenkunft mit politischen Aktivisten im Rahmen einer Videoinstallation.

Aktuellen Untersuchungen zufolge sind Migranten im kulturellen Feld mit strukturellen und systematischen Benachteiligungen konfrontiert, hieß es heute. Denn im Kunst- und Kulturbereich wie auch in den Förderprogrammen gebe es bestimmte Machtverhältnisse. Diese seien teils sichtbar – indem man etwa die richtige Staatsbürgerschaft brauche -, teils subtil. Letzteres ist dann der Fall, wenn zum Beispiel die richtigen Netzwerke nötig seien.

Kultur um Zusammenleben zu förden

Zu den Motivationen von “kültür gemma!” gehöre die Umverteilung von Privilegien, wie die Künstlerin und Aktivistin Marissa Lobo – die mit dem grünen Kultursprecher laut eigenen Angaben nicht verwandt oder verheiratet ist – betonte. Sie leitet das Projekt gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin Catrin Seefranz und der Kunsthistorikerin Galia Baeva. “Wir arbeiten für gerechtere und nicht buntere Verhältnisse in Kunst und Kultur”, stellte Seefranz auch klar.

Im rot-grünen Regierungsübereinkommen nimmt laut Werner-Lobo die künstlerische Auseinandersetzung mit Wien als Zuwanderungsstadt einen zentralen Stellenwert ein: “In Wien haben mittlerweile 49 Prozent der Menschen Migrationserfahrung”, wie Werner-Lobo es nannte. Dieser Umstand müsse sich auch im Kulturleben wiederfinden: “Ich glaube, dass Kultur wahnsinnig viel zum Zusammenleben in der Stadt und zwischen den Bevölkerungsgruppen beitragen kann.” Hier die weiteren Informationen zum Projekt.

(Red./APA)

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Liberace-Angebot war für Douglas ein “Geschenk” http://www.salzburg24.at/liberace-angebot-war-fuer-douglas-ein-geschenk/apa-1412834824 http://www.salzburg24.at/liberace-angebot-war-fuer-douglas-ein-geschenk/apa-1412834824#comments Tue, 21 May 2013 12:15:00 +0000 importer http://3580502 Hollywoodstar Michel Douglas (68) hat beim Filmfestival Cannes mit den Tränen gekämpft. Als er sich am Dienstag erinnerte, wie US-Regisseur Steven Soderbergh ihm vor einiger Zeit die Rolle des Entertainers Liberace anbot, stiegen ihm die Tränen in die Augen. “Das war nämlich gleich nach meiner Krebserkrankung – und dann bekam ich dieses wunderbare Geschenk”, sagte der Schauspieler.

“Ich bin Steven (Soderbergh) und (Produzent) Jerry (Weintraub) und all den anderen unendlich dankbar, dass sie auf mich gewartet haben!”, so Douglas weiter. Danach brach er ab und rang einige Momente lang um Fassung. Douglas war an Kehlkopfkrebs erkrankt und hatte vor rund zwei Jahren verkündet, die Krankheit besiegt zu haben.

Der Schauspieler (“Basic Instinct”, “Wall Street”) spielt in dem Cannes-Wettbewerbsbeitrag “Behind the Candelabra” den extravaganten Pianisten und Entertainer Liberace (1919-1987), der durch seine pompösen Shows und Auftritte berühmt wurde. Der Film von Soderbergh (50) zeigt die über Jahre geheime Beziehung, die Liberace zu dem deutlich jüngeren Scott Thorson – gespielt von Matt Damon (42) – hatte.

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