Salzburg24.at » Kultur http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 12 Feb 2016 07:42:49 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Österreich entscheidet über Song-Contest-Vertreter http://www.salzburg24.at/oesterreich-entscheidet-ueber-song-contest-vertreter/4621416 http://www.salzburg24.at/oesterreich-entscheidet-ueber-song-contest-vertreter/4621416#comments Fri, 12 Feb 2016 07:13:35 +0000 http://4621416

Zehn Kandidaten treten Freitagabend in der ORF-eins-Show “Wer singt für Österreich?” gegeneinander an, um das heimische Ticket für den Eurovision Song Contest 2016 zu ergattern.

Die Teilnehmer müssen ab 20:15 Uhr um die Gunst der Zuschauer und die einer prominent besetzten Fachjury werben, zu der unter anderem ESC-Gewinnerin Conchita Wurst zählt.

ESC-Vorausscheidung: Die Kandidaten

Vincent Bueno, Zoe, Bella Wagner, Elly, Farina Miss und Celine Roscheck, Lia Weller, Lizza, Orry Jackson, Sankil Jones sowie Azrah sind jene Künstler, die um die Fahrkarte nach Stockholm kämpfen.

In der schwedischen Hauptstadt hat Österreich dann einen Startplatz im 1. Halbfinale des größten Musikwettbewerbs der Welt am 10. Mai. Das Finale in der Stockholmer Globe Arena ist für den 14. Mai angesetzt.

(APA, Red.)

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66. Berlinale eröffnet http://www.salzburg24.at/66-berlinale-eroeffnet/apa-1428155356 http://www.salzburg24.at/66-berlinale-eroeffnet/apa-1428155356#comments Fri, 12 Feb 2016 04:57:00 +0000 http://4621333

Am Freitag hat der Schauspieler eine politische Mission: Er will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen und mit ihr über Flüchtlinge sprechen. “Wir wollen sie fragen, was wir tun können”, sagte Clooney. Die USA müssten sich mehr engagieren, forderte er. Der Hollywoodstar lobte Merkel für ihre Flüchtlingspolitik. “Ich bin absolut einverstanden damit.”

Der 54-Jährige gehört zu den Hauptdarstellern des Berlinale-Eröffnungsfilms “Hail, Caesar!” der US-Regisseure Joel und Ethan Coen. Die Brüder brachten auch die Darsteller Tilda Swinton, Channing Tatum und Josh Brolin mit. Bei der Vorstellung gab es mehrfach Szenenapplaus.

Unter den Gästen waren zahlreiche Film- und Fernsehstars, darunter Elyas M’Barek, Iris Berben, Senta Berger, Sebastian Koch, Jasmin Tabatabai, Jessica Schwarz, Florian David Fitz und Volker Schlöndorff. Auch der chinesische Künster Ai Weiwei schaute vorbei. Der Kameramann und Lebenswerk-Preisträger Michael Ballhaus fehlte bei der Gala.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) warb für Solidarität mit Flüchtlingen. Diese kämen, weil sie in ihrer Heimat in bitterer Not lebten, so Müller. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) unterstrich den politischen Charakter des Festivals. “Kultur öffnet Welten – und besonders tut das der Film”, sagte Grütters.

Moderatorin der Eröffnungsgala war Comedystar Anke Engelke. Sie riss Gags über die Obergrenzen-Debatte bei Flüchtlingen oder das pannengeplagte Berlin und teilte auch einmal in Richtung “Nazideutschland” und Leipzig aus.  

Die Komödie “Hail, Caesar!” spielt Anfang der 50er Jahre und erzählt von den Skandalen hinter den Kulissen eines großen Hollywoodstudios. Nach der Eröffnung gab es eine große Party. Bis zum 21. Februar zeigt die Berlinale, eines der wichtigsten Festivals der Welt, in verschiedenen Reihen mehr als 400 Filme. Ins Bären-Rennen gehen 18 Regiearbeiten, darunter ein Film aus Deutschland (“24 Wochen”).

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Clooney zeigt Bein, Tatum tanzt: 66. Berlinale feierlich eröffnet http://www.salzburg24.at/clooney-zeigt-bein-tatum-tanzt-66-berlinale-feierlich-eroeffnet/4621066 http://www.salzburg24.at/clooney-zeigt-bein-tatum-tanzt-66-berlinale-feierlich-eroeffnet/4621066#comments Thu, 11 Feb 2016 15:13:48 +0000 http://4621066

Frauenschwarm George Clooney zeigt in der Komödie “Hail, Caesar!” als trotteliger Sandalenfilm-Darsteller viel Bein. Scarlett Johansson gleitet als Wasserballett-Starlet durchs Bassin.

“Hail, Caesar!” eröffnet Berlinale

Und Channing Tatum ist ein steppender Film-Matrose mit geheimer Mission. Ein Festivalstart mit hohem Spaßfaktor und viel Prominenz auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast. Schon am Mittag hatte sich die internationale Jury mit der strahlenden dreifachen Oscarpreisträgerin Meryl Streep an der Spitze präsentiert. “Ich habe zwar absolut keine Ahnung, wie man eine Jury leitet”, meinte die US-Schauspielerin über ihr erstes Mal als Vorsitzende einer Festivaljury. “Ich war aber schon Chefin anderer Unternehmen”, ergänzte Streep und verwies auf ihre Familie mit vier Kindern.

Und Clooney freute sich über seine “Idioten-Rolle”, die ihm die Coen-Brüder erneut zugedacht haben. “Ich habe Spaß daran, dass sie sich über mich lustig machen”, meinte er grinsend. Doch der Star schlug vor Journalisten auch ernste Töne an. Clooney sagte, er werde am Freitag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen und mit ihr auch über das Schicksal der Flüchtlinge sprechen.

Coen-Brothers zu Gast in Berlin

Saftige Skandale, bissiger Humor – zum Auftakt der elftägigen Berlinale setzte Festivaldirektor Dieter Kosslick auf das Können der vierfachen Oscar-Gewinner Coen. Ihre zur Blütezeit der großen Hollywoodstudios Anfang der 50er-Jahre spielende Satire läuft zwar außer Konkurrenz, bescherte den Zuschauern dafür aber einen umso unterhaltsameren Festivalbeginn. Das “harte Brot” der Wettbewerbsfilme mit ihren ernsten, wichtigen Themen von Flüchtlingsleid bis Abtreibung holt die Berlinale-Gäste früh genug ein. Ihr Film sei eine romantische Version von Hollywood, so die Coen-Brüder vor der Premiere.

Clooney spielt nicht zum ersten Mal den “Idioten” in einem Coen-Film, wie er selbst diese Rollen nennt. Bereits in “O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee” und “Burn After Reading” war der Frauenschwarm gegen sein Image besetzt. Die Coen-Brüder sind so etwas wie Berlinale-Stammgäste. Mit “The Big Lebowski” waren sie 1998 im offiziellen Wettbewerb. Vor fünf Jahren eröffneten sie mit ihrem Western “True Grit” die Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Bis zum 21. Februar zeigt die Berlinale in verschiedenen Festival-Reihen mehr als 400 Filme. Ins Bären-Rennen gehen 18 Regiearbeiten.

(APA)

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Basler Museum Tinguely widmet sich dem Tastsinn http://www.salzburg24.at/basler-museum-tinguely-widmet-sich-dem-tastsinn/apa-1428145380 http://www.salzburg24.at/basler-museum-tinguely-widmet-sich-dem-tastsinn/apa-1428145380#comments Thu, 11 Feb 2016 13:39:00 +0000 http://4620960

Begreifen muss man das taktile Konzept der Werke so meist abstrakt, doch langweilig wird einem angesichts all der dokumentierten Facetten kaum. Die Sonderschau “Priere de toucher – Der Tastsinn der Kunst”, die am Freitag öffnet und bis Mitte Mai zu sehen ist, nimmt den Themenfaden früh auf: Gipsabgüsse antiker Skulpturen machen die unterschiedliche Wahrnehmung zwischen bloßem Betrachten und mit verdeckten Augen Befühlen erlebbar. Auch sind Berührungen aller Art als Abbildungsmotive seit jeher verbreitet.

Für Religionen sind Berührungen ebenfalls zentrale Erlebnisse, die ritualisiert werden – bis hin zum Wünsche Abhaken mit Gebetsketten. Jüngere Kunstrichtungen überlagern verschiedene Wahrnehmungsformen und kontrastieren mitunter lustvoll – etwa 1947 Marcel Duchamps Schaumstoff-Brust auf einem Katalogdeckel, die der Ausstellung den Titel leiht.

Angesichts der uferlosen Themenfülle zeigt das Museum neben Objekten, Gemälden und Installationen rund 40 Videos, von dokumentarischen Filmen von Kunstaktionen bis zu eigentlichen Kunstvideos, wie Pipilotti Rists “Pickelporno” von 1992. Just die sehr körperliche Performancekunst ist ja für ein Museum gar flüchtig.

Das Museum Tinguely hat seine Hallen für die Sonderschau umgebaut und mit Stellwänden und weißer Stoffdecke eine fast intime Ambiance geschaffen, in der das Thema Betrachtenden näher kommt. Ein Raum hat Wände tapetengleich übersät mit Fingerabdrücken; auch die Werke darin nutzen solche wie Pixel für ein monumentales Körperbild.

Passiv physisch spürbar wird die gezeigte Kunst dann auch noch: en passant mit Heizdrähten als Wandskulptur, in einer Art hart beschallten Fußgänger-Geisterbahn oder bei einem blinden Roboter, dessen menschenähnliche Hände Personen abtasten.

Fast reines Kopfkino ist ein Kuss-Lippenabdruck auf Kopfhöhe: Er steht Kopf, wozu man sich die Entstehung selber ausmalen soll. Wissenschaftlich verortet wird dann das Tastsinn-Kunstthema an einem Symposium Anfang April; dazu erscheint ein Ergebnis-Sammelband, während auf einen Ausstallungskatalog verzichtet wird.

(S E R V I C E -)

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Meisterwerke von Hieronymus Bosch in ‘s-Hertogenbosch http://www.salzburg24.at/meisterwerke-von-hieronymus-bosch-in-s-hertogenbosch/apa-1428143284 http://www.salzburg24.at/meisterwerke-von-hieronymus-bosch-in-s-hertogenbosch/apa-1428143284#comments Thu, 11 Feb 2016 11:51:00 +0000 http://4620757

“Die Visionen von Hieronymus Bosch sind nach Hause gekommen”, sagte der Direktor des Museums, Charles de Mooij, am Donnerstag. Der Maler gilt als Meister der Darstellung von Verführungen und höllischen Visionen. Er ist weltberühmt für seine fantasievollen Figuren und Schreckensmonster. Die Ausstellung ist der Höhepunkt des Gedenkjahres zum 500. Todestages des Malers. Bereits mehr als 90.000 Menschen aus aller Welt haben nach Angaben des Museums Karten reserviert.   

Sammler und Museen aus Europa und den USA stellten ihre Spitzenwerke dem Museum zur Verfügung. Darunter befinden sich das berühmte Triptychon “Der Heuwagen” aus dem Prado in Madrid, “Das Narrenschiff” aus dem Louvre in Paris und “Vier Visionen aus dem Jenseits” aus der Galleria dell’Accademia in Venedig. Zusätzlich werden auch Werke aus seinem Atelier und von Zeitgenossen gezeigt. 

“Bosch ist der Meister der realistischen Welt”, sagte der Museumsdirektor. “Er schuf zugleich eine nicht existierende Welt und drückt darin die Ängste und Sehnsüchte der Menschen aus.” 

Im Beisein des niederländischen Königs Willem-Alexander wird die Ausstellung am Freitag offiziell eröffnet, ab Samstag ist sie für das Publikum zu sehen.  

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Erni Mangold erhält Großen Schauspielpreis der Diagonale http://www.salzburg24.at/erni-mangold-erhaelt-grossen-schauspielpreis-der-diagonale/apa-1428140030 http://www.salzburg24.at/erni-mangold-erhaelt-grossen-schauspielpreis-der-diagonale/apa-1428140030#comments Thu, 11 Feb 2016 09:00:00 +0000 http://4620462

Die Auszeichnung wird heuer zum neunten Mal verliehen, wobei sich unter den bisher Geehrten Größen wie Senta Berger oder Josef Hader finden. Die Preisskulptur besteht dabei aus einem Werk der jungen Wiener Künstlerin Anna Paul.

Mangold zählt heute mit ihrem trockenen Humor und ihrem ungeschönten Mundwerk zu den prägenden Charakterdarstellern der Bühne und der Leinwand. In bis dato über 80 Fernseh- und Kinofilmen wirkte die gebürtige Niederösterreicherin mit.

Ihre Karriere begann sie mit einem Engagement an der Josefstadt von 1946 bis 1956, bevor sie bis 1963 ans Hamburger Schauspielhaus unter Gustaf Gründgens wechselte. Es folgten zahlreiche Engagements im deutschen Sprachraum und die Lehrtätigkeit an zahlreichen Schauspielschulen. Seit dem Jahr 2000 darf sich Mangold überdies mit dem Titel der Kammerschauspielerin schmücken.

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Grissemann und Stermann sind “Sonny Boys” http://www.salzburg24.at/grissemann-und-stermann-sind-sonny-boys/apa-1428139718 http://www.salzburg24.at/grissemann-und-stermann-sind-sonny-boys/apa-1428139718#comments Thu, 11 Feb 2016 08:42:00 +0000 http://4620420

Beste Voraussetzungen also für den Broadwayklassiker “Sonny Boys”, dessen Adaption jetzt im Rabenhof gefeiert wurde. Hier verschwimmen, wie könnte es anders sein, Realität und Fiktion in köstlicher Weise: Witze über Dackelfaschiertes und Parodien auf “Andi und Alex” gibt es in der nicht allzufernen Bühnenzukunft nämlich längst nur noch in Fernsehwiederholungen, während ein missmutiger Grissemann sichtlich gezeichnet vom Leben auf seiner Couch lümmelt und Roulette spielt. An den Glanz alter Tage erinnern nur diverse Auszeichnungen, von der Romy bis zum “Kattowitzer Kaktus”. Und Jobs bekommt er sowieso schon lange keine mehr.

Dieses Leid klagt er seiner Cousine und Managerin Magda (Magda Kropiunig) ausführlich: Während auf dem Titelblatt der Theaterzeitschrift “Bühne” Otto Schenks 100. Geburtstag gewürdigt wird, müsse er hier vergammeln. “Dabei hasst jeder Otto Schenk!” Als er dann doch ein scheinbar rettendes Angebot serviert bekommt, hat er erneut zu schlucken: Mit Ex-Partner Stermann ein Comeback in einer Fernseh-Jubiläumssendung über Komik? “Nein, nein, nein!”, entfährt es dem leicht angegrauten Grissemann in Pyjamahose und Morgenmantel. Da braucht er schnell einen Schluck Bier.

Von Düringer und Lauda

Was danach kommt, ist bekannt: Neil Simons Stück wird in dieser Bearbeitung konsequent als Rahmenhandlung verwendet, die die beiden Protagonisten schließlich doch – mehr schlecht als recht – wieder zusammenführt. Auf dem Weg dahin wird aber kein Seitenhieb auf die Kollegenschaft oder eigene Karriere ausgelassen. Da mutiert Roland Düringer “vom Autonarr zum Gartenzwerg”, ist vom “einohrigen Bandit Lauda” die Rede, der die ach so ersehnten Werbeaufträge abstaubt, und wird an die Erfolge beim Jugendsender FM4 erinnert – “den hört aber niemand mehr”.

Das erste Aufeinandertreffen der Protagonisten ist schließlich deutlich unterkühlt, wobei allen voran Grissemann in dieser Inkarnation dank eines ziemlich hysterischen Einschlags zu überzeugen weiß. Selbstreferenziell, schlagfertig und dank Stermanns spezieller Aussprache ziemlich feucht, hangelt man sich bis zur TV-Aufzeichnung, bei der Ex-Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann (per Video) und Moderator Peter Rapp (in echt) kurze Auftritte haben. Ersterer darf als Regisseur Dinge sagen wie “Wissen die denn nicht, wer ich bin?” oder “Das ist verdammt hart, Mann!”. Die Wiederbelebung der “Deutschen Kochschau” gelingt aber auch unter seiner Anleitung nicht.

Ehrlich bis zur Unterhose

Letztlich bleiben diese “Sonny Boys” eben lieber unter sich, mit Ausnahme von Kropiunig, die als Stichwortgeberin gute Figur macht und der Dynamik zwischen den beiden Komikern eine zusätzliche Tiefe gibt. Und man erfährt, dass hinter Gehässigkeit doch auch Zuneigung stecken kann. Die reduzierte Inszenierung von Rabenhof-Chef Thomas Gratzer sowie die temporeiche Fassung von Matthias Jodl tragen das ihrige zum gelungenen Abend bei. Als grantelndes Altherrenduo kann man sich Stermann und Grissemann ja nicht erst seit gestern vorstellen. Nun hat man aber ein konkretes Bild dazu: Diese “Sonny Boys” sind ehrlich bis zur Unterhose, wie Grissemann beim Schlussapplaus vor Augen führte.

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66. Berlinale mit Gala am Potsdamer Platz gestartet http://www.salzburg24.at/66-berlinale-mit-gala-am-potsdamer-platz-gestartet/apa-1428134242 http://www.salzburg24.at/66-berlinale-mit-gala-am-potsdamer-platz-gestartet/apa-1428134242#comments Thu, 11 Feb 2016 20:06:00 +0000 http://4620207

“Hail, Caesar!” läuft bei der Berlinale außer Konkurrenz. Die Satire mit Hauptdarsteller George Clooney spielt im Hollywood der 50er Jahre. Um den Goldenen und die Silbernen Bären wetteifern in diesem Jahr 18 Filme, darunter die deutsche Produktion “24 Wochen” von Regisseurin Anne Zohra Berrached.

Über die Preisvergabe entscheidet eine siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Hollywood-Star Meryl Streep. Zu den weiteren Juroren zählen der deutsche Schauspieler Lars Eidinger und sein britischer Kollege Clive Owen.

Ein wichtiges Thema der Berlinale ist die Flüchtlingskrise. Rund ein Dutzend Filme befassen sich damit. Im Wettbewerb wird der Dokumentarfilm “Fuocoammare” des italienischen Regisseurs Gianfranco Rossi gezeigt, in dem es um die Mittelmeerinsel Lampedusa geht, auf der häufig Flüchtlinge ankommen.

Für Asylbewerber wurden Hunderte Berlinale-Eintrittskarten reserviert. Außerdem werden während des Festivals bei Wohltätigkeitsveranstaltungen Spenden für Organisationen gesammelt, die Flüchtlinge unterstützen. Die Berlinale läuft bis zum 21. Februar.

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Johnny Depp spielt in Fake-Doku Donald Trump http://www.salzburg24.at/johnny-depp-spielt-in-fake-doku-donald-trump/apa-1428131462 http://www.salzburg24.at/johnny-depp-spielt-in-fake-doku-donald-trump/apa-1428131462#comments Wed, 10 Feb 2016 16:56:00 +0000 http://4620067

Dabei ist Johnny Depp nicht der einzige Star, der sich für die Produktion hat verpflichten lassen. Regisseur Ron Howard mimt eine cinephile Einführung in die vermeintliche Dokumentation aus den 80ern, bei der Trump selbst Regie geführt habe und die seither in der Versenkung verschwunden sei. Auch Alfred Molina oder Christopher Lloyd lassen sich einen Einsatz in der im authentischen 80er-Jahre-Design gehaltenen Mokumentary nicht entgehen. Der Titel “The Art Of The Deal: The Movie” spielt dabei auf gleichnamige Autobiografie von Donald Trump an, welche er 1987 veröffentlichte.

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Mittelalterliche Kogge in den Niederlanden geborgen http://www.salzburg24.at/mittelalterliche-kogge-in-den-niederlanden-geborgen/apa-1428129662 http://www.salzburg24.at/mittelalterliche-kogge-in-den-niederlanden-geborgen/apa-1428129662#comments Wed, 10 Feb 2016 14:35:00 +0000 http://4619903

Die ungefähr 50 Tonnen schwere Kogge aus dem 15. Jahrhundert ist etwa 20 Meter lang, acht Meter breit und ist nach Angaben von Unterwasserarchäologen außergewöhnlich gut erhalten. Das einstige Handelsschiff der Hanse war 2011 im Fluss in der Stadt im Nordosten der Niederlande entdeckt worden. Das Wrack wurde in einem spezial angefertigten eisernen Riesenkorb von computergesteuerten Lifts hochgezogen und soll nun restauriert werden.

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Bregenzer Theater Kosmos bringt zwei Uraufführungen http://www.salzburg24.at/bregenzer-theater-kosmos-bringt-zwei-urauffuehrungen/apa-1428127858 http://www.salzburg24.at/bregenzer-theater-kosmos-bringt-zwei-urauffuehrungen/apa-1428127858#comments Wed, 10 Feb 2016 13:19:00 +0000 http://4619753

“Was Zuspruch und Resonanz auf unsere Produktionen anbelangt, war 2015 für uns ein sehr, sehr erfreuliches Jahr”, betonte Dragaschnig. Das Stück “Urologie” von Wolfgang Mörth, das Ende November uraufgeführt wurde, sei mit 20 ausverkauften Vorstellungen und über 3.000 Besuchern eine der erfolgreichsten Produktionen des Theaters gewesen. Im Jubiläumsjahr wollen die beiden Theatermacher ihren Höhenflug fortsetzen und setzen abermals auf junge österreichische Autoren und Uraufführungen.

Bereits am Donnerstag (11. Februar) startet mit “Alles” – laut Jagg “eine Farce über die Lächerlichkeit des täglichen Seins” – eine österreichische Erstaufführung die neue Spielzeit. Der argentinische Dramatiker und Regisseur Rafael Spregelburd behandelt mit diesem Stück “die Geschichte des Scheiterns der Menschheit an ihren eigenen Ideen”, umriss die Regisseurin Esther Muschol das Thema. Er zeige dabei die Sollbruchstellen auf. Für Muschol ist Spregelburd “eine Mischung aus Beckett und argentinischer Telenovela”, “etwas Eigenwilliges, das es in unserem Sprachraum kaum gibt”.

“Wir sind keine Barbaren”, eine Komödie des aus Ravensburg stammenden Autors Philipp Löhle, der bereits mehrfach für den Mühlheimer Dramatikerpreis nominiert war, feiert Mitte April Premiere. Darin geht es um zwei benachbarte Ehepaare, deren betont höfliche Freundschaft und Wertegesinnung mit der Aufnahme eines mysteriösen Flüchtlings durcheinandergewirbelt wird – mit tödlichen Folgen. Regie führt Augustin Jagg.

Im Herbst folgt mit “Jeunesse dorée”, einer Auftragsarbeit des Grazer Schauspielers und Autors Johannes Hoffmann, die zweite Uraufführung. “Hoffmann zählt zu den momentan gefragtesten aufstrebenden jungen österreichischen Autoren”, betonte Dragaschnig, umso mehr freue es ihn, ein Stück des Autors für das Theater Kosmos gewonnen zu haben. Dragaschnig selbst wird Regie führen und die Geschichte von Kindern der wirtschaftlichen und politischen Elite in Szene setzen, deren Angst um den Verlust ihrer Stellung bei einer Charity-Veranstaltung offen zutage tritt.

Die Spielzeit 2016 wird traditionsgemäß die Uraufführung eines jungen österreichischen Autors beschließen. “Die Verteidigung” lautet der Arbeitstitel des Stücks von Maximilian Lang. Der Bregenzer Autor ist den Besuchern des Theaters Kosmos bereits bestens bekannt, erst 2013 wurde sein Werk “Das Reich der Mitte” vom Publikum und den Kritikern gleichermaßen gefeiert. Mit “Die Verteidigung” bedient sich der junge Autor der sokratischen Methode des Fragens. Ein junger Schauspieler, der die “Apologie des Sokrates”, die von Platon überlieferte Verteidigungsrede des berühmten Philosophen, gelesen hat, betritt die Bühne und hinterfragt in die Rolle des Verteidigers schlüpfend sich selbst und das Publikum. Inszeniert wird das Werk von Stephan Kasimir.

Die Reihe “Kosmodrom”, ein “Low budget”-Theaterangebot im Foyer des Theaters, das sich der Förderung junger österreichischer Autoren verschrieben hat, wird in diesem Jahr leicht modifiziert weitergeführt. Neben den Kurzdramenabenden wurden die beiden Autorinnen Maya Rinderer und Linda Achberger eingeladen, mit einem eigenen Stück einen Soloabend zu gestalten. Außerdem sollen im Sommer die “Bregenzer Vorstadtspiele” als eine Open-Air-Theateraufführung fortgesetzt werden, “wenn die Finanzierung zustande kommt”, betonte Jagg, zeigte sich diesbezüglich aber zuversichtlich.

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Hochdotierter Polar-Musikpreis für Opernstar Bartoli http://www.salzburg24.at/hochdotierter-polar-musikpreis-fuer-opernstar-bartoli/apa-1428125310 http://www.salzburg24.at/hochdotierter-polar-musikpreis-fuer-opernstar-bartoli/apa-1428125310#comments Wed, 10 Feb 2016 10:45:00 +0000 http://4619459

Die Jury hob besonders Bartolis Einsatz für alte, lange Zeit vergessene Musik aus dem 17. bis 19. Jahrhundert hervor. Dadurch habe die Mezzosopranistin Brücken zwischen den Jahrhunderten gebaut und das Verständnis für das europäische Kulturerbe vertieft. Martin schrieb Songs unter anderem für Britney Spears, Katy Perry und Taylor Swift. Kein anderer Produzent und Songwriter habe in den vergangenen 20 Jahren ähnlich weitverbreitete Songs komponiert wie der 44-Jährige, hieß es.

(S E R V I C E -)

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Goetzel und Borusan Orchester starten Europatournee in Wien http://www.salzburg24.at/goetzel-und-borusan-orchester-starten-europatournee-in-wien/apa-1428124498 http://www.salzburg24.at/goetzel-und-borusan-orchester-starten-europatournee-in-wien/apa-1428124498#comments Wed, 10 Feb 2016 10:04:00 +0000 http://4619381

Der 30-jährige serbische Geiger hat sich in den vergangenen Jahren als langmähniger Paradiesvogel der Violinistenriege etabliert, der mit exzentrischen Interpretationen die Nachfolge des Virtuosen Paganini antritt – und somit von der strategischen Ausrichtung her ideal zum Borusan Philharmonic passt. Schließlich bewegt sich der Klangkörper ebenfalls an den Schnittflächen zwischen europäischer Klassik und Kompositionen des arabisch-östlichen Raumes.

Dies lässt sich auch am Programm zum Tourneeauftakt im Konzerthaus ablesen. Mit Max Bruchs Violinkonzert (op. 26) steht einerseits einer der Klassiker der romantischen Geigenliteratur auf der Agenda. Andererseits ist Nikolai Rimski-Korsakows symphonische Orientfantasie “Scheherazade” zu hören. Und schließlich ist mit Erwin Schulhoffs Ballettmysterium “Ogelala” aus 1923 eine echte Preziose des Konzertbetriebs am Programm.

An seinen Wiener Einsatz schließen Goetzel und Borusan, die 2010 etwa auch schon bei den Salzburger Festspielen und 2014 bei den Proms in London zu hören waren, drei Konzerte in Deutschland an. Am 14. Februar spielt man im Friedrichshafener Graf Zeppelin Haus, erneut mit Radulovic als Solist, allerdings mit leicht verändertem, wenn auch nicht weniger orientalischem Programm. Neben Schulhoff und Bruch sind am Bodensee Gustav Holsts arabisch beeinflusste Suite “Beni Mora” und Ottorino Respighis “Belkis, Königin von Saba” zu hören. Dieses Programm wird dann am 17. Februar in der Alten Oper Frankfurt wiederholt.

Zum Tourende in der Nürnberger Meistersingerhalle am 18. Februar gibt es dann wieder eine kleine Änderung, die nicht nur darin besteht, dass nun wieder das Wiener Tableau gespielt wird. So wird Radulovic auch durch seinen Kollegen Vadim Repin ersetzt. Der 44-jährige Violinist stammt zwar aus Sibirien, lebt aber in Wien.

(S E R V I C E -;)

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39 Bewerbungen um die zwei Geschäftsführungsposten im MAK http://www.salzburg24.at/39-bewerbungen-um-die-zwei-geschaeftsfuehrungsposten-im-mak/apa-1428121992 http://www.salzburg24.at/39-bewerbungen-um-die-zwei-geschaeftsfuehrungsposten-im-mak/apa-1428121992#comments Wed, 10 Feb 2016 10:47:00 +0000 http://4619082

Während sich für die wissenschaftliche Geschäftsführung des derzeit von Christoph Thun-Hohenstein geleiteten Hauses lediglich sieben Männer (darunter wohl der jetzige Chef) und drei Frauen beworben haben, gibt es deutlich mehr Interessenten für die erstmals ausgeschriebene wirtschaftliche Geschäftsführung: 29 Bewerbungen (16 Männer, 13 Frauen; 11 aus dem Ausland) sind eingegangen.

Eine Findungskommission, der neben dem Vorsitzenden Hannes Sereinig auch Martin Roth, Direktor des Victoria and Albert Museum in London, die Künstlerin Brigitte Kowanz, der kaufmännische Geschäftsführer des Burgtheaters Thomas Königstorfer sowie Sektionschefin Andrea Ecker angehören, wird die Entscheidung von Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) vorbereiten.

Heute, Mittwoch, wurden auch die Ausschreibungen für die wissenschaftliche und die wirtschaftliche Geschäftsführung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) ab 1.1.2017 veröffentlicht. Die Bewerbungsfrist für das derzeit von Generaldirektorin Johanna Rachinger alleine geführte Haus endet am 15. März. “Geplant ist, dass die ÖNB künftig das ‘Haus der Geschichte Österreich’ als wissenschaftlich eigenständiges Museum führt”, heißt es im Ausschreibungstext.

Den Vorsitz der Findungskommission übernimmt der ÖNB-Kuratoriumsvorsitzende Gottfried Toman. Weiters vertreten sind Sektionschefin Andrea Ecker, die Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek Elisabeth Niggemann, die Historikerin und Kulturwissenschafterin Heidemarie Uhl, der Geschäftsführer des Büchereiverbandes Österreichs, Gerald Leitner, sowie Günter Geyer, der Obmann des ÖNB-Freundesvereins.

Auch das Belvedere wird künftig eine Doppelspitze erhalten. Mit der Ausschreibung ist in Kürze zu rechnen. Agnes Husslein-Arco und ihre Prokuristin Ulrike Gruber-Mikulcik werden sich für die beiden Positionen bewerben, versicherte die jetzige Direktorin kürzlich bei einer Pressekonferenz und sorgte mit ihrer Prognose für einen Lacherfolg bei den anwesenden Journalisten: “Da wird sich nicht sehr viel ändern.”

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“Evita”-Regisseur Paterson: “Habe Promis nicht den Hintern geküsst” http://www.salzburg24.at/evita-regisseur-paterson-habe-promis-nicht-den-hintern-gekuesst/4618733 http://www.salzburg24.at/evita-regisseur-paterson-habe-promis-nicht-den-hintern-gekuesst/4618733#comments Tue, 09 Feb 2016 15:01:17 +0000 http://4618733

Am 9. März feiert mit “Evita” ein Welthit von Musical-Altmeister Andrew Lloyd Webber Premiere im Wiener Ronacher. Die Mitte der 1970er veröffentlichte Geschichte um die argentinische Diktatorengattin Eva Perón kehrt 35 Jahre nach der deutschsprachigen Erstaufführung wieder nach Wien zurück – unter der prominenten Regie von Vincent Paterson, der auch gleich die Choreografie übernimmt.

Erfahrung hat der 56-jährige US-Amerikaner fraglos, schließlich verließ sich bereits Weltstar Madonna 1996 bei der Verfilmung von “Evita” auf sein choreografisches Talent. Daneben zählten im Laufe der Jahre auch andere Topstars wie Michael Jackson oder Paul McCartney auf Patersons Fähigkeiten. Aus Anlass eines Probenbesuchs sprach die APA nun in Wien mit Paterson über Sozialismus auf der Bühne, seine Freude an Hausaufgaben und was das Beruhigende daran ist, dass alle Menschen popeln, wenn keiner hinschaut.

Frage: Sie haben nun bei “Evita” die Doppelrolle als Regisseur und Choreograf inne – wie lässt sich das managen?

Vincent Paterson: Ich habe das zwar schon oft gemacht, aber gerade in diesem Stück ist es besonders schwierig – einerseits wird sehr viel getanzt, andererseits ist es für mich auch ein Theaterstück, das die Tiefe und die Kämpfe des Lebens auslotet. Aber ich bin ein großer Anhänger von Hausaufgaben. Ich habe mich auf die Inszenierung sechs Monate lang vorbereitet und kam hierher, genau wissend, was ich wollte. Deshalb sind nun alle überrascht, wie schnell ich arbeite. Wenn wir kommende Woche auf die große Bühne wechseln, möchte ich, dass jeder schon ziemlich genau weiß, was er zu tun hat.

Das kreative Gegenüber fehlt Ihnen nicht?

Ich hatte als Choreograf das Privileg mit Regisseuren wie Mike Nichols, Lars von Trier oder Sydney Pollack zu arbeiten. Ich sehe mich dabei immer ebenso als Lernender – so sehr wie ich auch Lehrender bin. Ich halte die Augen und Ohren immer offen, um zu schauen, wie es die Meister gemacht haben. Ich selbst bin Sozialist, wenn es um die Bühne geht – ich bin kein Diktator. Ich reise zwar mit einem detaillierten Plan, den auch die Schauspieler und Sänger bekommen. Ich bin dann aber flexibel, wenn sie mit Ideen kommen.

Hat dabei Improvisation einen Platz?

Naja, vielleicht ein bisschen. Aber ich komme nicht aus dieser Tradition. So arbeite ich nicht. Aber ich möchte zum Beispiel, dass auch die Ensemblemitglieder sich eine Biografie zu ihrer Figur überlegen. Das hat den Effekt für die Zuschauer, dass die gesamte Bühne belebt wird. Jetzt sind hier schon viele auf mich zugekommen und haben sich verwundert gezeigt, weil man sonst nie so mit ihnen an Charakteren arbeitet, sondern nur an den Schritten und den Liedzeilen.

Wie groß ist der Unterschied zwischen dem Wiener Ronacher und den größeren US-Häusern?

Der Unterschied ist nicht so riesig. Aber ich habe das Gefühl, hier ist vielleicht etwas mehr möglich. Mir sitzt nicht dauernd jemand im Nacken. Man lässt mich machen, was ich machen möchte. Ich hoffe dementsprechend, es wird ein Erfolg.

Sie haben mit Stars wie Madonna oder Michael Jackson gearbeitet. Ist da der Umstieg auf “normale Menschen” für ein Projekt schwierig?

Einer der Gründe, weshalb ich so viel mit Popidolen gearbeitet habe, ist, dass die meisten Menschen sie als Ikonen behandeln – ich nicht. Ich komme aus einer armen Familie, die mein Vater sehr früh verlassen hat. Auch war der Altersunterschied zu meiner Mutter nicht sehr groß. Das Konzept von Erwachsener und Kind war also nicht vorhanden. Ich habe deshalb immer schon jeden als normalen Menschen behandelt. Ich habe auch den Promis nicht den Hintern geküsst und gesagt “fantastisch”, wenn es das nicht war. “Wenn ihr nicht wollt, dass ich ehrlich mit euch bin, gehe ich”, war immer meine Devise. Und deshalb haben sie mich respektiert, weil sie niemand mehr auf Augenhöhe behandelt. Das Schlimmste, was dir passieren kann, ist, dass jeder dich so behandelt, als wärest du jemand anderes. Jeder hat Angst vor ihnen – ich nicht. Es macht für mich keinen Unterschied, ob ich mit Michael Jackson, Madonna und Catherine Deneuve oder wie hier mit Katharine Mehrling und Thomas Borchert arbeite. Wir müssen alle auf die Toilette, und wir alle popeln, wenn keiner hinschaut. Wir sind alle Menschen.

Das ist Regisseur Vincent Paterson

Geboren wurde Vincent Paterson am 4. Mai 1959. Als Choreograf zeichnete er unter anderem für Madonnas “Blond Ambition Tour” oder ihr “Vogue”-Video verantwortlich. Für Michael Jackson entwickelte er die “Bad Tour” oder seinen Halbzeitauftritt beim Super Bowl. Darüber hinaus finden sich weitere prominente Namen wie Van Halen, George Harrison, Paul McCartney, Diana Ross, Lionel Richie oder Whitney Houston unter den Kooperationspartnern des heute 56-Jährigen.

Als Regisseur inszenierte er “Manon” mit Anna Netrebko und Rolando Villazón oder die Cirque-du-Soleil-Show “Viva! Elvis” in Las Vegas. Beim Film choreografierte er neben Madonna in “Evita” etwa auch die Tanzszenen für Lars von Triers “Dancer In The Dark”.

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“Happy Birthday” könnte bald rechtefrei sein http://www.salzburg24.at/happy-birthday-koennte-bald-rechtefrei-sein/apa-1428112546 http://www.salzburg24.at/happy-birthday-koennte-bald-rechtefrei-sein/apa-1428112546#comments Tue, 09 Feb 2016 14:44:00 +0000 http://4618742

Eine Gruppe Dokumentarfilmer hatte gegen Warner geklagt. Der Musikgigant hatte an “Happy Birthday”, das zu den bekanntesten Liedern der Welt zählt und in praktisch allen Kulturkreisen gesungen wird, Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Dollar Lizenzgebühren pro Jahr verdient.

Komponiert hatte das Lied 1893 die Musikerin Mildred Hill aus dem US-Bundesstaat Kentucky gemeinsam mit ihrer Schwester, der Kindergärtnerin Patty. Es hieß ursprünglich “Good Morning to You” und war ein Lied für kleine Kinder. Der Geburtstagstext entstand erst später. Seit Jahrzehnten beanspruchten Musikverlage die Rechte an dem Song. Privat durfte das Lied zwar jeder singen, aber bei einer kommerziellen Nutzung, etwa in Filmen oder auf elektronischen Grußkarten, klingelten bei Warner/Chappell Music die Kassen.

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“Vertriebene und Verbliebene erzählen” im Volkskundemuseum http://www.salzburg24.at/vertriebene-und-verbliebene-erzaehlen-im-volkskundemuseum/apa-1428110724 http://www.salzburg24.at/vertriebene-und-verbliebene-erzaehlen-im-volkskundemuseum/apa-1428110724#comments Tue, 09 Feb 2016 13:24:00 +0000 http://4618623

Es handle sich um “ein mitteleuropäisches Geschichtsprojekt”, das nach einer Startfinanzierung durch den Zukunftsfonds der Republik Österreich vor allem von der EU-Kommission gefördert wurde, erklärte Kurator Georg Traska am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Volkskundemuseum, wo am Abend der Wiener Teil des Projekts eröffnet wird. Alles Material wurde von den Partnern in den drei Ländern friktionsfrei erarbeitet und werde gemeinsam verantwortet: “Die Grundintention war eine gemeinsame Erzählung zu diesem historischen Abschnitt.”

Um einen “multiperspektivischen Blick auf die sehr komplexe und aufgeladene wechselseitige Vertreibungsgeschichte” (Direktor Matthias Beitl) zu ermöglichen, wurden in Österreich, Tschechien und der Slowakei 37 Gesprächspartner jeweils rund zwei bis vier Stunden lang interviewt. Die Auswahl sei über persönliche Netzwerke und Facebook und nicht über Vertriebenenverbände erfolgt, erklärte Traska. In der Oral History ginge es darum, auf möglichst “frische” individuelle und nicht von kollektiven Narrativen überschriebene Erfahrungen zu stoßen. Viele der Interviewpartner teilten erstmals ihre Erinnerungen mit der Öffentlichkeit.

Besonders interessant seien komplexe Schicksale gewesen, die sich in der ethnisch stark durchmischten Bevölkerung (1921 wurden auf dem Gebiet der Tschechoslowakei 8,8 Millionen Tschechen und Slowaken gezählt, 3,2 Mio. Deutsche, 0,7 Mio. Magyaren, 0,5 Mio. Russen, Ukrainer und Karpatorussen, 200.000 Juden, 100.000 Polen sowie weitere kleinere Gruppen) einer nationalen Entweder-Oder-Zuordnung widersetzt hätten.

Die Interviews wurden in einer großen Videoinstallation mit 15 thematischen Stationen wie “Nachbarschaft und Freundschaft”, “Zwischen Identitäten”, “Vertreibung”, “Bleiben und Gehen”, “Das verlorene Haus und das bewahrte Heim”, “Rückkehr und Erinnerung” oder “Das Erbe der Geschichte” zusammengeschnitten – eine vielstimmige und mehrsprachige Aufarbeitung von biografischen Erfahrungen in einer traumatisierenden Zeit der Entvölkerung und Neubesiedlung. Biografisch orientiert sind eigene kurze Videos, die sich auf zwei Terminals bzw. auf einem Youtube-Channel zu den Gesprächspartnern (unter denen sich auch Lothar Knessl und Eleonore Schönborn befinden) abrufen lassen.

Im Rahmenprogramm der bis 10. April laufenden Ausstellung finden im Volkskundemuseum (18.2.), im Slowakischen Institut (3.3.) und im Tschechischen Zentrum Wien (8.3.) auch moderierte Gespräche mit einigen der interviewten Zeitzeugen statt. Das gemeinsam mit den Partnern Antikomplex (Prag) und Antikomplex.sk (Banska Bystrica) erarbeitete Forschungsprojekt wird in Prag im Neustädter Rathaus sowie in Bratislava in der Universitätsbibliothek gezeigt.

Im Volkskundemuseum Wien, wo man sich auch dank des im vergangenen Jahr von der Erste Bank finanzierten Gratis-Eintritts 2015 (2016 wird wieder Eintritt verlangt) über einen Rekord von rund 40.000 Besuchern und neue Besucherschichten freuen konnte, legt man im diesjährigen Ausstellungsprogramm einen starken Fokus auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Am 26. April wird die Schau “SchwarzÖsterreich. Die Kinder afroamerikanischer Besatzungssoldaten” eröffnet, ab 14. Oktober beschäftigt sich “Fremde im Visier” mit “Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg”. Dazwischen erzählt “Unter fremden Himmel. Aus dem Leben jugoslawischer GastarbeiterInnen”.

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Für Kabarett-Fans: “Zum Brüller! – Der Komedy Klub” startet auf ServusTV http://www.salzburg24.at/fuer-kabarett-fans-zum-brueller-der-komedy-klub-startet-auf-servustv/4618424 http://www.salzburg24.at/fuer-kabarett-fans-zum-brueller-der-komedy-klub-startet-auf-servustv/4618424#comments Tue, 09 Feb 2016 12:39:48 +0000 http://4618424

Mittelpunkt der neuen Serie mit fiktionalen und realen Elementen ist die traditionelle Gastwirtschaft „Zum Brüller“: Seit Generationen sind die Backhendln dort legendär, die Schnitzel größer als die Teller und die krachende Kruste des Schweinsbratens hört man bis weit ins Österreichische Hinterland.

Alles ist perfekt – zumindest für Wirt Peter (Reinhard Nowak). Doch seine Frau, die charmante Wirtin Britta (Nadja Maleh), wünscht sich frischen Wind im Alltag, mehr Aufregung, mehr Abwechslung, hippere Gäste.

Spaß garantiert: “Zum Brüller! – Der Komedy Klub”

Es muss sich etwas ändern, beschließt Britta und holt sich schnurstracks ihren Ex-Freund Karsten (Ingolf Lück) aus Deutschland ins Haus. Der ist ein Macher, ein Anpacker, ein echter Piefke und – wittert seine große Chance: Mit dem Projekt könnte er seinen Ruf als erfolgreicher Manager wieder herstellen, seine Schulden tilgen und vielleicht sogar Britta zurückerobern! Also macht er sich ans Werk und etabliert mit nicht ganz taufrischen Managementmethoden im Handumdrehen einen wöchentlichen Comedy Club. Die ganz Großen sollen nun in den altmodischen Veranstaltungssaal kommen – Andreas Vitasek zum Beispiel, und wie wäre es gar mit Michael Niavarani?

Britta ist begeistert – sie sieht sich umschwärmt von Künstlern und Prominenten. Doch Peter ist erschüttert: Was macht der Piefke aus seinem schönen Wirtshaus? Und kommt er ihm am Ende auch noch bei seiner Frau ins Gehege? Zu allem Überfluss hat Karsten auch noch einen ganz besonders heißen Plan für die Premierenfeier im Hause Brüller ausgeheckt…

„Mockumentary“ auf ServusTV

Das neue Unterhaltungsformat zeigt die Kabarettisten nicht nur auf der Bühne, sondern erstmals auch hinter den Kulissen, denn „Zum Brüller“ präsentiert auch Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen  – und skurrile Situationen im Backstage-Bereich. Auch sind viele prominente Kollegen mit von der Partie: Neben Vitasek und Niavarani können sich die Zuseher auch auf Die Gebrüder Moped, Gabriele Benesch, Marco Rima und viele mehr freuen.

„Mockumentary“ heißt diese Mischung aus satirischer Doku und Kabarett mit fiktionalen und realen Elementen. Für den österreichischen Kabarettisten Reinhard Nowak ist klar: „Ich glaube, dass es eine Comedysendung in der Form noch nicht gegeben hat, in der man Kabarettisten sowohl Backstage als auch auf der Bühne zu sehen bekommt, und so ein wenig Einblick in das Künstlerleben erhält. Es ist eine leiwande Mischung aus Reality und Fiktion. Mir taugt es sehr den Wirt spielen zu dürfen!“.

„Zum Brüller! – Der Komedy Klub“ – zehn Folgen ab 11. Februar, donnerstags um 20:15 Uhr bei ServusTV.

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Sprayer “Puber” stellt in Wiener Galerie aus http://www.salzburg24.at/sprayer-puber-stellt-in-wiener-galerie-aus/4618182 http://www.salzburg24.at/sprayer-puber-stellt-in-wiener-galerie-aus/4618182#comments Tue, 09 Feb 2016 10:16:02 +0000 http://4618182

Zwischen 2013 und 2014 versetzte ein gewisser “Puber” die Wiener Behörden, Hausbesitzer und Graffiti-Szene in Aufruhr, indem er sein Pseudonym auf Hauswänden über die ganze Stadt verteilt hinterließ. Im März 2014 wurde der Schweizer mit brasilianischen Wurzeln schließlich verhaftet und in der Folge zu zehn einer zehn monatigen, bedingten Freiheitsstrafe verurteilt. Er kehrte nach Zürich zurück.

Nun gibt Puber in Wien ein Comeback, allerdings auf ganz legale Weise. Die Ho Gallery wird ab 17. Februar einige seiner Werke unter dem Ausstellungstitel “I Like to Write my Name on your Property” austellen.

Galerie-Chef schwärmt von Puber

“Pubers Schaffen ist einzigartig für Österreich. Was in New York gang und gäbe ist, wirbelt hierzulande die Gesellschaft auf und spaltet selbst die Graffiti-Szene. Dabei ist Puber noch ein Sprayer der ‘alten Schule’ – Dirty New-York-Style eben, als Graffiti noch nicht salonfähig war und Aufregung und Skandal hervorrief. In der ganzen Stadt tagt Puber seinen Namen, ohne Angst, ein Risiko einzugehen. Das traut sich heute kaum ein Graffiti-Writer in Wien”, schwärmt Martin Ho und erklärt, warum er Puber in seiner Galerie zeigen wird.

Die Vernissage findet am 17. Februar, um 19:00 Uhr in der Ho Gallery im 1. Bezirk (Wollzeile 17) statt, die Ausstellung läuft vom 18. Februar bis Mitte März. Besichtigt können die Werke Pubers jeweils von Dienstag bis Samstag, von 10:00 bis 16:00 Uhr, werden.

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Elisabeth Orth feierte im Akademietheater ihren 80er http://www.salzburg24.at/elisabeth-orth-feierte-im-akademietheater-ihren-80er/apa-1428106504 http://www.salzburg24.at/elisabeth-orth-feierte-im-akademietheater-ihren-80er/apa-1428106504#comments Tue, 09 Feb 2016 11:08:00 +0000 http://4618187

Schlicht “Neunundsiebzig plus eins” lautete der Titel des Abends, an dem Orth in Anwesenheit von Fans, Familie und Freunden das “Orchideenfach Lyrik” (Orth) auf die große Bühne holte. Das Spektrum der insgesamt 63 Gedichte, die sie mal sitzend, mal am Pult stehend und nicht selten auswendig zum Besten gab, reichte von Elisabeth Borchers’ beklemmendem Gedicht “Krieg” über humorvolle Schmankerln wie Elfriede Gerstls “Bis bald, Mausi” oder Erich Kästners “Ein Fräulein beklagt sich bitter” bis hin zu Liebeslyrik von Ernst Jandl, Friederike Mayröcker oder Bertolt Brecht.

Nicht selten war auch die Vortragende selbst vom Gelesenen tief gerührt, zeigten doch zahlreiche, oft mehrere Jahrhunderte alte Texte, wie wenig sich an den Themen Krieg, Tod und Liebe im Laufe der Zeit geändert hat. Doch erst als nach dem langen Schlussapplaus ein Großteil des Burgtheater-Ensembles, angeführt von Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann, auf die Bühne kam, fehlten der Doyenne kurz die Worte. “Das Widerständige ist das, was dich ausmacht, was dich jung hält!”, spielte Bergmann in ihrer kurzen Rede auf Orths Aussage im Programmheft an, sie sehe sich als Anarchistin. “Du kennst keine Dünkel, keine Hierarchie”, lobte Bergmann.

Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ), der ebenfalls einen Blumenstrauß überreichte, bedankte sich “für die unzähligen wunderbaren Stunden, die Sie uns geschenkt haben”, aber auch für “Ihre aufrechte Haltung als Bürgerin dieses Landes, wenn es etwa darum geht, sich gegen Antisemitismus und Fremdenhass einzusetzen!” Einen Kurzauftritt hatte auch Orths Schwester Maresa Hörbiger, die ihrer “geliebten ältesten Schwester” auch im Namen von der im Publikum sitzenden Christiane Hörbiger ein riesiges Bouquet sowie eine Torte überreichte. Im Namen des Ensembles übergab schließlich Dietmar König “selbst gebastelte Geschenke” in zwei Burgtheater-Sackerln. Im Anschluss wurde dann noch mit Freunden und Verwandten (gekommen war auch Orths Sohn Cornelius Obonya) gefeiert.

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Vierter Teil der legendären “Häschenschule” aufgetaucht http://www.salzburg24.at/vierter-teil-der-legendaeren-haeschenschule-aufgetaucht/apa-1428107004 http://www.salzburg24.at/vierter-teil-der-legendaeren-haeschenschule-aufgetaucht/apa-1428107004#comments Tue, 09 Feb 2016 09:39:00 +0000 http://4618160

Sie hatten den mehr als 90 Jahre alten Klassiker des Autors Albert Sixtus und des Künstlers Fritz Koch-Gotha 1947 bereits mit dem dritten Band “Ein Tag in der Häschenschule” ergänzt. Die Tochter des Ehepaars Mühlhaus habe das Manuskript des vierten Teils nun entdeckt, hieß es beim Verlag. Es ergänze die Reihe perfekt: Drehte sich in den bisherigen Büchern immer alles um den Schulalltag, darf Hasenjunge Fritz jetzt endlich auch mal Ferien machen.

Die original “Häschenschule” ist seit der Erstausgabe nahezu ununterbrochen im Handel. Laut Verlag hat sie sich bis dato rund 2,2 Millionen Mal verkauft. Übersetzungen gibt es für Italien, China, Japan, Korea, England und Russland. Hinzu kommen diverse Dialekt-Fassungen und sogar eine Latein-Ausgabe. Albert Sixtus (1892-1960) hatte die Schulgeschichte um Hasengretchen, Hasenhans und ihren alten Lehrer schon 1922 geschrieben. Versehen mit den Illustrationen von Fritz Koch-Gotha wurden sie aber erst 1924 veröffentlicht.

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Volkstheater verzichtet auf Amirs “Homohalal” http://www.salzburg24.at/volkstheater-verzichtet-auf-amirs-homohalal/apa-1428097722 http://www.salzburg24.at/volkstheater-verzichtet-auf-amirs-homohalal/apa-1428097722#comments Mon, 08 Feb 2016 15:55:00 +0000 http://4617649

“Seitdem die große Fluchtbewegung aus Syrien und dem Irak Mitteleuropa unübersehbar erreicht hat, haben sich die Vorzeichen für eine Inszenierung von ‘Homohalal’ verändert. Der öffentliche Diskurs über Geflüchtete ist zur Zeit stark von Angst und Hass geprägt. In dieser Situation ist eine Dystopie – so vielschichtig und komisch sie im Fall von ‘Homohalal’ sein mag – kein geeignetes Mittel zur Auseinandersetzung über die Zukunft schutzsuchender Menschen in Österreich”, heißt es aus dem Theater.

Amirs 2013 entstandenes Stück entwickelt ausgehend vom “Refugee Protest Camp” im Wiener Sigmund-Freud-Park und in der Votivkirche einen Ausblick in die Zukunft: Im Jahr 2033 begegnet sich eine Gruppe ehemaliger österreichischer und migrantischer Aktivisten wieder, es folgt eine Bilanz: “War es den einst Geflüchteten möglich, in Österreich Fuß zu fassen? Hat jemals eine Annäherung zwischen den privilegierten Unterstützerinnen und den Geflüchteten stattgefunden? Ist man sich überhaupt auf Augenhöhe begegnet? Amirs Antworten fielen kritisch aus und legten den Blick frei auf Tendenzen einer Gegenwart, die womöglich zu jener behaupteten Zukunft führen – welche sich im finalen Showdown des Texts vollends als Dystopie entpuppt”, heißt es in der Aussendung des Theaters.

Das Volkstheater will mit Ibrahim Amir in “künstlerischer Verbindung” bleiben, heißt es. Zum jetzigen Zeitpunkt setzt das Haus jedenfalls ein anderes Stück auf den Spielplan. Neil Simons “Brooklyn Memoiren”, das im Einwandererviertel Brooklyn Ende der dreißiger Jahre spielt und 1989 am Volkstheater seine Österreichische Erstaufführung erlebte, “verhält sich auf andere Weise zum Thema Migration”, heißt es. Regisseur der letzten Premiere der Spielzeit ist wie geplant Sarantos Zervoulakos. Der Premierentermin ist unverändert der 22. April.

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Bestsellerautor und Moderator Roger Willemsen gestorben http://www.salzburg24.at/bestsellerautor-und-moderator-roger-willemsen-gestorben/apa-1428096232 http://www.salzburg24.at/bestsellerautor-und-moderator-roger-willemsen-gestorben/apa-1428096232#comments Mon, 08 Feb 2016 16:33:00 +0000 http://4617538

Willemsen gehörte zu den bekanntesten deutschen Intellektuellen. Die Krebserkrankung war bei ihm im August vergangenen Jahres festgestellt worden – wenige Tage nach seinem 60. Geburtstag. Daraufhin sagte er alle öffentlichen Veranstaltungen ab.

Populär wurde Willemsen vor allem mit essayistischen Reisebüchern wie “Die Enden der Welt”. Zuletzt landete er mit seinem Buch “Das Hohe Haus” (2014) einen Bestseller. Dafür hatte er ein Jahr lang das Geschehen im Bundestag von der Tribüne als Zuhörer verfolgt.

Im Fernsehen war Willemsen bereits ab 1991 für den Bezahlsender Premiere mit der Gesprächssendung “0137” zum Shootingstar in der Moderatorenwelt avanciert. Die Show galt als “Talk ohne Tabu”, angesiedelt zwischen Politik und Boulevard.

Mehr als 600 Interviews führte er: Von Audrey Hepburn bis zu Palästinenserführer Arafat waren viele Prominente dabei – darunter auch ein Bankräuber. Sein Anspruch, “genau zu sein”, und seine besonders einfühlsame Gesprächsführung machten ihn und sein Magazin preiswürdig. 1992 wurde Willemsen unter anderem mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Im Jahr darauf erhielt er den Adolf-Grimme-Preis in Gold.

Nach seinem Wechsel zum ZDF nach Mainz moderierte er von 1994 bis 1998 “Willemsens Woche”. Die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” bezeichnete sein Format als “Muster für intelligente, wenn nicht gar intellektuelle Unterhaltung”. Im Schweizer Fernsehen moderierte er den “Literaturclub”. Mit seiner eigenen TV-Produktionsfirma “Noa Noa” produzierte und koproduzierte Willemsen Themenabende und Preisverleihungen.

Im Sommer 1996 lief im ZDF seine neunteilige Porträtreihe “Willemsens Zeitgenossen”. Dafür traf der Journalist unter anderem Quincy Jones jr., Michel Piccoli, Vivienne Westwood, Philippe Starck und John Malkovich.

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Sofia Coppola debütiert als Opernregisseurin http://www.salzburg24.at/sofia-coppola-debuetiert-als-opernregisseurin/apa-1428095630 http://www.salzburg24.at/sofia-coppola-debuetiert-als-opernregisseurin/apa-1428095630#comments Mon, 08 Feb 2016 14:10:00 +0000 http://4617520

Die Oper wird der Italiener Jader Bignamini dirigieren. In der Rolle der Violetta wechseln sich die Sängerinnen Francesca Dotto und Maria Grazia Schiavo ab.

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Nachlass von Architekt Hollein findet Eingang ins MAK http://www.salzburg24.at/nachlass-von-architekt-hollein-findet-eingang-ins-mak/apa-1428094672 http://www.salzburg24.at/nachlass-von-architekt-hollein-findet-eingang-ins-mak/apa-1428094672#comments Mon, 08 Feb 2016 13:03:00 +0000 http://4617425

Weitere Details dazu sollen bei einer Pressekonferenz am 12. Februar im Bundeskanzleramt bekanntgegeben werden. Dabei sind neben Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) und MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein auch AzW-Direktor Dietmar Steiner sowie Lilli Hollein, Tochter des verstorbenen Architekten, zugegen. Pritzker-Preisträger Hollein, der auch als Künstler, Designer und Ausstellungsgestalter in Erscheinung getreten war, galt als einer der Weltstars der Architektur.

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