Salzburg24.at » Kultur http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Mon, 25 May 2015 15:21:50 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Österreichs Makemakes bei ESC-Jurys auf Platz 13 http://www.salzburg24.at/oesterreichs-makemakes-bei-esc-jurys-auf-platz-13/apa-1423621586 http://www.salzburg24.at/oesterreichs-makemakes-bei-esc-jurys-auf-platz-13/apa-1423621586#comments Mon, 25 May 2015 12:40:00 +0000 http://4339380

So landeten die Makemakes mit “I Am Yours” bei den 39 Länderjurys mit 40 Punkten etwa deutlich vor ihrer 0-Punkte-Kollegin Ann Sophie aus Deutschland, die bei den Jurys mit 24 Punkten auf Rang 20 kam oder Serbiens Vertreterin Bojana Stamenov, die mit 12 Punkten bei den Jury nur Rang 24 einnahm – obgleich sie in der Endabrechnung mit Platz 10 deutlich vor Österreich zu liegen kam. Einzelne Jurys hoben die Makemakes sogar in die vorderen Ränge. In Lettland und Georgien kamen die Softrocker etwa auf Platz 3, in Belgien auf Rang 6, in Russland und der Schweiz auf Platz 7 und in Deutschland auf Platz 8.

Bei den Zuschauern allerdings konnten die Makemakes nicht punkten. Hier kamen die drei Jungs mit 0 Punkten eindeutig auf den letzten Platz des Tournaments. Die 0-Punkte-Co-Betroffene Ann Sophie kam hier hingegen auf 5 Punkte.

Abgesehen von der österreichischen Perspektive hat Schweden mit Mans Zelmerlöw vor allem dank der Jurys den Sieg Samstagnacht einheimsen können, werteten die Gremien das Land doch mit 353 Punkten vor Lettland mit 249 Punkten klar auf Platz 1. Die Zuschauer hingegen stimmten mehrheitlich für Italien – mit 366 Punkten klar vor Russland (286 Punkte) und Schweden (279 Punkte) liegend. Bei den Jurys kam Italien lediglich auf 171 Punkte.

(S E R V I C E -)

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Tex Rubinowitz hat neue “Nul-Pointers” gemalt http://www.salzburg24.at/tex-rubinowitz-hat-neue-nul-pointers-gemalt/apa-1423621568 http://www.salzburg24.at/tex-rubinowitz-hat-neue-nul-pointers-gemalt/apa-1423621568#comments Mon, 25 May 2015 12:30:00 +0000 http://4339373

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Jazztrompeter Marcus Belgrave gestorben http://www.salzburg24.at/jazztrompeter-marcus-belgrave-gestorben/apa-1423621086 http://www.salzburg24.at/jazztrompeter-marcus-belgrave-gestorben/apa-1423621086#comments Mon, 25 May 2015 12:02:00 +0000 http://4339358

Noch am Sterbebett habe der Trompeter andere Musiker zu Jam Sessions eingeladen, hieß es in dem Bericht. Insbesondere in Detroit galt Belgrave als Legende. “Er war ein Mentor für Generationen von Musikern”, sagte der Bassist Rodney Whitaker der Zeitung.

Belgrave begann seine Karriere im Alter von zwölf Jahren, Ende der 50er spielte er bereits an der Seite des Pianisten Ray Charles. Der Jazzbassist Charles Mingus bedauerte später, dass er den Trompeter nicht davon überzeugen konnte, seine Heimatstadt zu verlassen, um seiner Band in New York beizutreten. “Mit Marcus Belgrave hätte ich die beste Band der Welt”, sagte Mingus 1975 in einem Interview. Eine noch größere Karriere blieb Belgrave, der auch als Musiklehrer arbeitete und Workshops leitete, daher wohl verwehrt.

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“Ein Sommernachtstraum” ohne Worte in Salzburg http://www.salzburg24.at/ein-sommernachtstraum-ohne-worte-in-salzburg/apa-1423619004 http://www.salzburg24.at/ein-sommernachtstraum-ohne-worte-in-salzburg/apa-1423619004#comments Mon, 25 May 2015 08:52:00 +0000 http://4339180

Neumeiers “Ein Sommernachtstraum” ist ein Meilenstein in der Geschichte des Handlungsballetts. Weltweit viele hundert Male aufgeführt, besticht die heute 38 Jahre alte Choreografie nicht nur durch die Virtuosität der Solisten und die groß angelegten, raumgreifenden Inszenierungen etwa der berühmten Hochzeitsszene oder der Feen- und Elfen-Tänze. Dem Ensemble des Hamburg Balletts gelingt es in dieser Inszenierung vor allem, Shakespeare ohne Worte zu erzählen. Und zwar derart klar und eindeutig, dass die komplizierten Beziehungen und die durch “Pucks” Pfuscherei noch heilloseren Verwechslungen wie eine Kindergeschichte nachverfolgbar werden. Der Zauber der Blume, der Streit der Feenkönige, die Verliebtheit in einen Esel, der Charme des frechen kleinen Elfen, das Strahlen der großen Hochzeit, die liebenswerte Schrulligkeit der Handwerker – an allen Ecken und Enden von Neumeiers “Traum auf Spitze” menschelt es, als hätte Shakespeare seine einzigartige Komödie schon im Original für Tänzer geschrieben.

Das Bewegungsvokabular von Neumeier und seiner Riesentruppe auf der Bühne überrascht immer aufs neue. Ästhetische Hebefiguren, Pas de deux und große, synchronisierte Abläufe wirken facettenreich und frisch. Jürgen Roses Bühnenbild ist kongenial in seinen präzisen Lichtstimmungen, effektvoll justierten Requisiten und gnadenlos körperbetonten Ballett-Höschen und -Kleidchen.

Getanzt wird natürlich zu Felix Mendelssohn Bartholdys Klassiker. Aber Neumeier mischt Orgel- und Cembalo-Stücke von György Ligeti sowie mechanische Maschinenmusik dazu. Im Klartext: Da steht eine mit Jahrmarktstrommeln erweiterte historische Drehleier auf der Bühne und kurbelt Gassenhauer von Verdi ab, während sich Elfen in Bäumen verstecken, Liebespaare hoffnungslos verwirrt sind, sich Adelige großmütig geben und Handwerker zum Schreien witzig Theater spielen – schlichtweg entzückend.

Das Mozarteumorchester Salzburg unter Dirigent Simon Hewett agiert souverän und ohne Makel. Der Klang im Großen Festspielehaus ist groß, sauber und ausbalanciert und vervollständigt den umwerfenden Eindruck dieses Gastspiels aus Hamburg.

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Wien hat den 60. Song Contest bravourös überstanden http://www.salzburg24.at/wien-hat-den-60-song-contest-bravouroes-ueberstanden/apa-1423610062 http://www.salzburg24.at/wien-hat-den-60-song-contest-bravouroes-ueberstanden/apa-1423610062#comments Sun, 24 May 2015 13:00:00 +0000 http://4338754

Trotz aller guter Organisation hielt es den Sieger des Musikwettbewerbs nicht mehr lange in Wien. Nachdem er in der Nacht noch gegen 3.30 Uhr eine kurzen Auftritt im offiziellen Euroclub absolviert hatte, bestieg Zelmerlöw bereits gegen 14 Uhr am Flughafen Schwechat die Maschine gen Stockholm, wo ihn wohl eine begeisterte Menschenmenge erwarten wird. In seiner Heimatstadt Lund soll dem frischgebackenen ESC-Helden ab 18 Uhr ein großer Empfang auf dem Marktplatz bereitet werden. Noch in der Nacht waren in Stockholm Hunderte auf die Straße geströmt und in Autokorsos durch die Stadt gezogen.

Aber nicht nur die Schweden, auch die Österreicher erwiesen sich in der Song-Contest-Nacht als veritable ESC-Fans. Im offiziellen Eurovision Village am Wiener Rathausplatz versammelten sich bis zu 30.000 Menschen – und das trotz kalter und vor allem nasser Witterung. Allzu langes Nachfeiern war dabei jedoch nicht erlaubt, ließ der Veranstalter doch das Areal um 2 Uhr räumen. “Da das Bühnenmaterial rasch wieder gebraucht wurde, war es eine logistische Herausforderung mit straffem Zeitplan”, beschied Martin Brezovich, dessen Agentur eventplan gemeinsam mit zwei anderen das Village verantwortete, der APA.

Das Resümee der Polizei war dabei eindeutig positiv. Der ESC sei völlig ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen, unterstrich Polizeisprecher Roman Hahslinger. Auch die Befürchtung, dass Banden von Taschendieben das “große Familienevent” ausnutzen könnten, habe sich nicht bewahrheitet.

Erfolgreich fiel auch die erste Bilanz des ORF aus. So habe man nicht nur eine “tolle Visitenkarte abgeliefert”, wie Generaldirektor Alexander Wrabetz direkt im Anschluss an die Show meinte. Auch der Publikumszuspruch kann sich sehen lassen: Bis zu 1,9 Mio. Österreicher verfolgten den Finalabend via ORF eins – neuer Rekordwert für eine Song-Contest-Übertragung des Senders. Und obwohl die Makemakes eine Nullnummer betrauern musste, sahen ihren Auftritt in der Wiener Stadthalle immerhin 1,883 Mio. TV-Zuschauer. Entsprechend lobte am Sonntag auch Kulturminister Josef Ostermayer die Beteiligten: “Ich gratuliere allen ganz herzlich, die Teil dieser Message waren, die ein weltoffenes, tolerantes und modernes Bild von Österreich in die Welt getragen haben.”

Insgesamt darf konstatiert werden, dass der ORF seine Sache als Ausrichter sehr gut gemacht hat. Von der richtigen Wahl der Halle samt der gelungen Ausgestaltung von Bühne bis Green Room und einer damit einhergehenden intimen Atmosphäre bis zu den Themen Inklusion, Green Event oder “Eurovision Sign” (Darstellung der Songs in internationaler Gebärdensprache) können sich künftige Veranstalter durchaus etwas abschauen vom Wiener ESC. Und auch die hiesige Bevölkerung kann sich über etwas Bleibendes freuen: Die extra angebrachten hetero- und homosexuellen Ampelpärchen bleiben der Bundeshauptstadt nämlich erhalten.

Einziger Wermutstropfen blieb also das miserable Abschneiden der Makemakes, die mit 0 Punkten den Negativrekord aufstellten: Weder gibt es ein anderes Land als Österreich, das schon vier Mal mit der schlechtest möglichen Bewertung beim ESC bedacht wurde, noch hat je ein Gastgeberland 0 Punkte erhalten. Die Burschen aus dem Salzkammergut nahmen es jedoch humorvoll und titulierten sich auf Facebook in Anspielung auf das Siegerlied als “We are the ZEROES of our time”, während Cartoonist Tex Rubinowitz ankündigte, seine Ausstellung “The Nul-Pointers” mit den ESC-Kandidaten, die 0 Punkte ausfassten, um die Makemakes und Deutschlands Ann Sophie zu ergänzen.

Und wie sah es musikalisch sonst aus? Da sollte man über ein solides, ausgewogenes Starterfeld erfreut sein, dem trotz des Start-Ziel-Sieges von Zelmerlöws “Heroes” nur der Übersong abgegangen ist. Aber sowohl der erstmalige Antritt von Australien mit Guy Sebastian und dem eingängigen “Tonight Again” wie auch Belgiens Loic Nottet (“Rhythm Inside”) oder die Lettin Aminata Savadogo, deren “Love Injected” sich zu einer der großen Überraschungen mauserte, sind Zeichen dafür, dass der ESC eine Spur in Richtung Ernsthaftigkeit gerückt ist. Dem Balladenüberdruss konnte man, wenn man wollte, durchaus entgehen. Und kommendes Jahr in Schweden heißt es so oder so wieder: neues Spiel, neues Glück.

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Ausstellungen sollen Amerikanern Luther näher bringen http://www.salzburg24.at/ausstellungen-sollen-amerikanern-luther-naeher-bringen/apa-1423609394 http://www.salzburg24.at/ausstellungen-sollen-amerikanern-luther-naeher-bringen/apa-1423609394#comments Sun, 24 May 2015 11:47:00 +0000 http://4338673

Unter dem Motto “Here I stand… ” bereiten das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle, die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, das Deutsche Historische Museum (Berlin) und die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha Ausstellungen vor, die voraussichtlich von Oktober 2016 bis Anfang 2017 in New York City, Minneapolis und voraussichtlich Atlanta zu sehen sein werden. Nach Übersee gehen unter anderem Luthers Mönchskutte, sein Schreib-Set und die Murmeln, mit denen er als Kind gespielt haben soll.

“Die Ausstellung in den USA ist nur möglich, weil im nächsten Jahr das Lutherhaus in Wittenberg zum Jubiläum 2017 saniert und neu gestaltet wird”, sagte sein Sprecher Florian Trott. Das Projekt wird im Auftrag und dank maßgeblicher finanzieller Förderung des deutschen Auswärtigen Amtes realisiert.

Martin Luther (1483-1546) wurde in Eisleben geboren und starb dort auch. Mehr als 40 Jahre wirkte er in Wittenberg. Am 31. Oktober 1517 schlug er der Überlieferung nach 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Tür der Wittenberger Schlosskirche. Das Datum markiert den Beginn der weltweiten Reformation und jährt sich 2017 zum 500. Mal.

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Tex Rubinowitz zeichnet zwei neue “Nul-Pointers” http://www.salzburg24.at/tex-rubinowitz-zeichnet-zwei-neue-nul-pointers/apa-1423608588 http://www.salzburg24.at/tex-rubinowitz-zeichnet-zwei-neue-nul-pointers/apa-1423608588#comments Sun, 24 May 2015 11:35:00 +0000 http://4338655

Die neuen Sujets sollen am Dienstag aufgehängt werden, hieß es am Sonntag aus dem Museum gegenüber der APA. In der bis 8. Juni laufenden Ausstellung hatte der Zeichner, Cartoonist und Bachmann-Preisträger Tex Rubinowitz jene zuvor 34 Unglücklichen porträtiert, die beim Song Contest nicht einen einzigen Punkt ergatterten. Ab Dienstag sind nun 36 Bilder zu sehen.

“Das ist keine Verarschung, das ist eine Hommage. Es ist nicht deren Schuld – da spielen viele Komponenten herein. Das ist Schicksal, das kann man göttlich nennen”, hatte Rubinowitz vor der Eröffnung im APA-Gespräch sinniert. Niederlagen solle man nicht persönlich nehmen: “Das Scheitern ist in unserem Leben immanent.”

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Polizei freut sich über reibungslosen Song-Contest-Ablauf http://www.salzburg24.at/polizei-freut-sich-ueber-reibungslosen-song-contest-ablauf/apa-1423608654 http://www.salzburg24.at/polizei-freut-sich-ueber-reibungslosen-song-contest-ablauf/apa-1423608654#comments Sun, 24 May 2015 11:16:00 +0000 http://4338630

Zwar wurde das eine oder andere Handy als gestohlen gemeldet, doch diese Smartphones könnten auch auf “natürlichem Weg” im Gedränge verloren gegangen sein, vermutete Hahslinger im Gespräch mit der APA. Rund 150 Polizisten waren vor und in der Stadthalle, am Rathausplatz und bei der Regelung des Verkehrs im Einsatz, dazu kamen noch 400 private Sicherheitskräfte. Sie alle hatten keine Probleme, mit dem “großen Familienevent”.

In der Stadthalle herrschte Alkoholverbot, aber auch am Rathausplatz wurde dieser – im Gegensatz zur Euro 2008 – zumeist in Maßen genossen. Lediglich drei Fans hatten zu tief ins Glas geschaut und mussten vom Arbeiter Samariter Bund betreut werden, so Sanitäter Thomas Zinner zur APA. Das könne auch daran liegen, dass das Publikum des Song Contests zu einem großen Teil aus Frauen bestand. Auch bei den “Volunteers” betrug ihr Anteil rund 70 Prozent, schätzte Hahslinger.

Musik scheint generell eine beruhigende Wirkung auszuüben: Auch bei anderen größeren Events, wie etwa dem Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker in Schönbrunn, gebe es keine Probleme. Einzigartig beim Song Contest sei allerdings dessen Länge gewesen, meinte Hahslinger. Die ersten Delegationen seien ja bereits vor zwei Wochen eingetroffen.

Kritik vonseiten der Fans am Vorgehen der Polizei wurde deswegen laut, weil schon wenige Minuten nach Ende der Übertragung die Räumung des Villages am Rathausplatz begann, obwohl viele noch gerne ein wenig weitergefeiert hätten. Hahslinger hatte dafür auch keine eindeutige Erklärung. Der Grund dürfte seiner Einschätzung nach sein, dass das Event nicht länger angemeldet war. Gut eine halbe Stunde nach dem schwedischen Sieg war der Rathausplatz dann auch tatsächlich wie leer gefegt, mit Abbau und Abtransport wurde gleich begonnen.

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Song-Contest-Gastgeber Österreich mit Punkte-Negativrekord http://www.salzburg24.at/song-contest-gastgeber-oesterreich-mit-punkte-negativrekord/apa-1423608502 http://www.salzburg24.at/song-contest-gastgeber-oesterreich-mit-punkte-negativrekord/apa-1423608502#comments Sun, 24 May 2015 10:50:00 +0000 http://4338614

Überhaupt scheint Österreich eine intensive Beziehung zur so gefürchteten Nullerwertung zu haben, gehörte doch bereits Eleonore Schwarz 1962 mit “Nur in der Wiener Luft” zum Kreis jener vier Länder, die erstmals null Punkte kassierten. 1988 folgte Wilfried mit “Mona Lisa” und 1991 Thomas Forstner mit “Venedig im Regen”. In gewissem Sinne stehen die Makemakes mit dem Song “I Am Yours” also in österreichischer Tradition.

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Pfingstfestspiele: Händels “Semele” mit göttlichem Witz http://www.salzburg24.at/pfingstfestspiele-haendels-semele-mit-goettlichem-witz/apa-1423608304 http://www.salzburg24.at/pfingstfestspiele-haendels-semele-mit-goettlichem-witz/apa-1423608304#comments Sun, 24 May 2015 10:17:00 +0000 http://4338579

Das grandiose Durcheinander an göttlichem und menschlichem Ränkespiel, das Händels Librettist nach den Metamorphosen von Ovid geschrieben hat, ist nur mit Humor gut auszuhalten. Eine kokett-charmante “Semele”, ein verärgert polternder “Juno” oder eine tollpatschig beflissene “Iris” gehörten zu den amüsantesten Momenten dieses Abends in barockem Zeitgeist. Anders wäre das dauernde Hin und Her zwischen Unsterblichkeit, Liebe, List, Täuschung, interterrestrischen Flugreisen, Verwandlung, Ungeheuern, Auferstehung von den Toten, Traum und Alkohol deutlich weniger unterhaltsam.

Zwar wurde “Semele” immer wieder auch szenisch aufgeführt. Aber gute Sänger und gute Musiker reichen, um dem Werk gerecht zu werden. Aber die braucht man definitiv. Denn die endlosen Koloraturen sind halsbrecherisch schwer und lang. Der Atem, den man braucht, um eine singuläre Textzeile unzählige Male federnd leicht durch die Tonleitern zu balancieren, muss kräftig sein. Die Einsätze in den lyrischen Arien sind oft leise, hoch und heikel, und beides ist ohne Erholungspausen nahtlos aneinanderzureihen.

Das Salzburger Starensemble hat diese Anforderung erfüllt, auch wenn kein einziger Solist Händels technische Herausforderung makellos bewältigen konnte. Cecilia Bartoli als “Semele” verfügt bekanntlich über rhythmischen Instinkt und musikalische Intelligenz wie kaum ein anderer Musiker der Opernbühne. Und doch geriet sie in den Übergangslagen an die Grenzen ihrer Stimmkontrolle – manche Passage war mehr Percussion als Vokalklang. Andreas Scholl als “Athamas” brauchte eine Aufwärm-Arie bis er in den Puls von Händel fand, und auch Charles Workmans wunderbar klarer und kräftig strahlender Tenor war nicht ganz frei und Intonationsproblemen. Liliana Nikiteanu als Ino, Birgit Remmert als Juno, Rebeca Olvera als Iris und Peter Kalman als Cadmus und Somnus kämpften ebenfalls tapfer, klangen fantastisch und bekamen für ihren Gesang am Ende des Abends im Haus für Mozart verdienten und großen Applaus. Aber mit Links nahm keiner die sängerisch hoch virtuose Latte, die der große Deutsche 1743 in London gelegt hat.

Dasselbe gilt für Chor und Orchester. Der Coro della Radiotelevisione Svizzera und I Barocchisti unter der Leitung von Diego Fasolis haben sich engagiert ins Zeug gelegt und knackigen Originalklang hören lassen, der von Musizierlust und Energie meist nur so sprühte. Und diese kraftvoll-mitreißende Attitüde des Salzburger “Semele” wurde durch die vielen kleinen Individualfehler auf allen Ebenen nur kurzfristig getrübt.

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Goldener Rathausmann an EBU-Supervisor Jon Ola Sand http://www.salzburg24.at/goldener-rathausmann-an-ebu-supervisor-jon-ola-sand/apa-1423608112 http://www.salzburg24.at/goldener-rathausmann-an-ebu-supervisor-jon-ola-sand/apa-1423608112#comments Sun, 24 May 2015 09:33:00 +0000 http://4338508

“Die EBU hat den ORF und uns in den letzten Monaten mit großer Ruhe und Besonnenheit begleitet und damit dazu beigetragen, dass in unserer Stadt trotz knappen Zeitrahmens ein atemberaubendes Event zustande gekommen ist”, so der Stadtrat, der auch dem ORF und dessen Generaldirektor Alexander Wrabetz und seinem Team sowie den Mitarbeitern der Stadt dankte.

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Goldene Palme für Flüchtlings-Drama “Dheepan” http://www.salzburg24.at/goldene-palme-fuer-fluechtlings-drama-dheepan/apa-1423602584 http://www.salzburg24.at/goldene-palme-fuer-fluechtlings-drama-dheepan/apa-1423602584#comments Mon, 25 May 2015 09:15:00 +0000 http://4338290

Audiards Bilder von vergessenen Flüchtlingen und brennenden Hochhaussiedlungen erinnern dabei stark an aktuelle Nachrichten und werfen ein Schlaglicht auf drängende gesellschaftliche Missstände – dafür gewann der Regisseur beim Festival Cannes nun auch die Goldene Palme.

Sichtlich bewegt nahm der 63-Jährige die Auszeichnung entgegen. Zuvor hatte er immer wieder betont, in seinem Film solle nicht die Gewalt im Mittelpunkt stehen, sondern die zarte Liebesgeschichte. Dennoch zeigt er in “Dheepan” eine eigene, sehr gewalttätige Welt mitten in unserer westlichen Gesellschaft. Da sind sich die Menschen selbst überlassen, da herrschen eigene Regeln und Gesetze.

Wenn sich der Flüchtling Dheepan dann schließlich verzweifelt gegen die Gang-Gewalt zur Wehr setzt, verschwimmen die Bilder mit denen zu Beginn: vom Bürgerkrieg aus Dheepans Heimat Sri Lanka. Das wird umso eindringlicher, da Hauptdarsteller Jesuthasan Antonythasan doch einst selbst aus Sri Lanka nach Frankreich flüchtete.

“Ich wollte die Realität nicht per se abbilden”, betonte Audiard (63) in Cannes. “Die Gewalt sollte eher im Hintergrund bleiben.” Er habe vielmehr die verschiedenen Facetten Frankreichs darstellen wollen – dazu gehörten eben auch die Sozialbauten in den Vororten. Der Regisseur war 2009 in Cannes für sein Gefängnisdrama “Ein Prophet” mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet worden.

Audiards größter Konkurrent auf die Goldene Palme war Laszlo Nemes, Protege der ungarischen Regielegende Bela Tarr. Dem jungen Regisseur (Jahrgang 1977) gelang mit “Son of Saul” ein bemerkenswertes Debüt über den Horror im Konzentrationslager Auschwitz. Seine Kamera ist immer nah dran an dem Juden Saul, der durch das Nazi-Vernichtungslager hetzt. Einen solchen Einblick in ein KZ hat es noch nicht gegeben – völlig zu Recht stand dafür am Ende der Große Preis der Jury, die zweitwichtigste Auszeichnung des Festivals.

Überhaupt ehrte die Jury um die Regie-Brüder Ethan und Joel Coen (“Inside Llewyn Davis”) viele Filmschaffende der jüngeren Generation. Zwar waren in dieser Festivalausgabe wieder Cannes-Veteranen wie der US-Amerikaner Gus Van Sant oder Nanni Moretti aus Italien vertreten. Viele besonders starke Akzente in diesem konstant starken Wettbewerb voller Filme um Einzelschicksale setzen dann aber jüngere Talente.

So wie etwa der Grieche Yorgos Lanthimos (Jahrgang 1973), der für seine Zukunftsdystopie “The Lobster” mit Colin Farrell und Rachel Weisz den Preis der Jury gewann. Oder die 30-jährige Rooney Mara, die in “Carol” des US-Amerikaners Todd Haynes als junge Geliebte von Cate Blanchett überzeugte und als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde.

Was ebenfalls auffiel, waren die vielen Preise für Frankreich: Neben Audiard zeichnete die Jury noch Vincent Lindon als besten Darsteller für seine Rolle eines Langzeitarbeitslosen in “La loi du marche” aus. Und da der Preis bei den Frauen zwei Mal – zu gleichen Teilen – vergeben wurde, gewann noch Emmanuelle Bercot für ihr Spiel einer unterdrückten Ehefrau in “Mon roi” als beste Darstellerin.

Drei Auszeichnungen für Frankreich – da konnten viele nicht verstehen, warum etwa Paolo Sorrentino wieder leer ausging. Schon 2013 hatte der Italiener für seinen späteren Oscargewinner “La Grande Bellezza – Die große Schönheit” keinen Preis in Cannes bekommen. Nun gab es für seinen melancholischen Bilderrausch “Youth” mit einem berührenden Michael Caine erneut nichts. So nachvollziehbar die meisten Juryentscheidungen auch waren: Allen wird so eine Preisverleihung eben auch nicht gerecht.

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Schweden gewinnt 60. Song Contest in Wien http://www.salzburg24.at/schweden-gewinnt-60-song-contest-in-wien/apa-1423605064 http://www.salzburg24.at/schweden-gewinnt-60-song-contest-in-wien/apa-1423605064#comments Sun, 24 May 2015 01:16:00 +0000 http://4338239

Auf den zweiten Platz kam Russlands Vertreterin Polina Gagarina vor dem Italien-Trio Il Volo auf Platz drei. Österreichs Vertreter, die Makemakes, trafen hingegen nicht den Geschmack Europas und kamen mit 0 Punkten gemeinsam mit Deutschland auf dem letzten Platz zu liegen.

“Man musste mir sagen, dass ich gewonnen habe. Ich habe es nicht gehört. Jetzt bin ich einfach voller Stolz und Dankbarkeit”, sagte Zelmerlöw in der Nacht auf Sonntag bei der Sieger-Pressekonferenz. Er persönlich habe gar nicht mit dem Sieg gerechnet: “Ich war davon überzeugt, dass Italien oder Russland gewinnen werden. Als ich dann während des Votings Russland überholt habe, flossen bei mir die ersten Tränen.”

Während es beim schwedischen Vorentscheid für Zelmerlöw drei Anläufe benötigte, bis er sein Heimatland beim Song Contest vertrat, klappte es beim ESC – trotz aufkommender Ermüdungserscheinungen – auf Anhieb: “Wir absolvierten so viele Proben. Bereits bei der Generalprobe dachte ich mir, es nicht besser zu können. Aber dann sagte ich mir, dass ich einfach raus gehe und Spaß haben möchte. Das ist mir heute gelungen.”

Kritik heimste der frischgebackene Song-Contest-Sieger dagegen im Frühjahr 2014 ein, als er sich negativ gegenüber Homosexuellen äußerte: “Ich habe mir schon Gedanken gemacht, wie ich hier ankommen werde. Aber von dem Moment an, als ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, fühlte ich mich Willkommen. Die Gay-Community hat meine damalige Entschuldigung akzeptiert, und dafür möchte ich mich bedanken. Wir sind alle Helden. Ganz egal wer wir sind, woran wir glauben und wen wir lieben.”

Schweden gehört zu den Veteranennationen des Eurovision Song Contests (ESC) und hat in Wien bereits zum 55. Mal teilgenommen. Mit dem Sieg von Zelmerlöw konnte das Land seine Allzeitbilanz auf sechs Siege erhöhe und rückt damit Irland als bisher führende ESC-Nation (mit sieben Siegen) auf die Pelle.

Mit dem fünften letzten Platz in der ESC-Geschichte Österreichs ist das Abschneiden der Makemakes beim Finale das schlechtestmögliche geworden. “Wir waren echt Underdogs vom ersten Moment an”, sagte Dominic Muhrer nach dem Finale und wirkte dabei nicht etwa erschüttert. Er verriet, dass man mit der deutschen Teilnehmerin Ann Sophie, der mit null Punkten dasselbe Schicksal widerfuhr, Pläne habe.

Ins Bockshorn jagen, das lassen sich die Makemakes nicht. “Wofür, die Performance war Killer, und die Leute sind durchgedreht”, sah man das Heimatland hinter sich stehen. Auch Teilnehmer aus anderen Ländern, wie etwa Italien, hätten Lob für das Trio gehabt. “Es war wirklich eine coole Erfahrung für uns”, sagte Muhrer. Der ganze Saal habe bei ihrem Auftritt mitgeschrien, und man sei erfreut gewesen, wie ganz Österreich hinter ihnen gestanden sei, obwohl sie kein typisches Song-Contest-Lied im Repertoire gehabt hätten.

“Dass wir, obwohl wir drei Typen vom Land sind, trotzdem irgendwie die Helden sind”, stimme die Gruppe positiv. Zudem habe man mit den Mitbewerbern viele neue Bekanntschaften geschlossen. “Für uns war es eine Riesenerfahrung.” Dass man jetzt zu den heimischen Verlierern zählt, gemeinsam mit den Interpreten der Jahre 1981 (Marty Brem), 1984 (Anita), 1988 (Wilfried) und 1991 (Thomas Forstner), nahmen Muhrer und auch Bandmitglied Florian Meindl augenscheinlich cool: “Wir werden uns durch so was nicht einschüchtern lassen. Ihr werdet noch viel von uns hören – auf jeden Fall.”

Vielleicht eben ein Song mit Ann Sophie, denn mit der Deutschen habe man sogar Pläne für eine Zusammenarbeit, verrieten die Makemakes. “Das haben wir vorher schon ausgemacht und sie nach Salzburg eingeladen”, denn man sei übereingekommen, dass man stimmlich zusammen gut funktioniere. Jetzt werde aber erst einmal eine Woche geprobt, und dann startet ja die Tour. The Makemakes eröffnen zudem die heurige Konzertsaison auf Burg Clam in Oberösterreich. Die Band tritt als Special Guest vor OneRepublic am 8. Juni auf.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zeigte sich nach dem Event rundum zufrieden. Auch das selbstgesteckte Budgetziel werde man “sicher einhalten”, erklärte er im APA-Interview.

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Das finale Song Contest-Voting hat begonnen http://www.salzburg24.at/das-finale-song-contest-voting-hat-begonnen/apa-1423604446 http://www.salzburg24.at/das-finale-song-contest-voting-hat-begonnen/apa-1423604446#comments Sat, 23 May 2015 21:35:00 +0000 http://4338212

Eine Viertelstunde bleibt den Zuschauern nun Zeit für ihre Wahl, wobei wieder alle 40 ursprünglichen Startnationen stimmberechtigt sind. Die Ergebnisse der Votings werden nach dem Ende der Abstimmungsphase beim Kölner Unternehmen digame mobile, dem Hersteller der offiziellen und ebenfalls zur Stimmabgabe verwendbaren ESC-App, zusammengeführt. Um 0.30 Uhr herum sollte dann der neue ESC-König oder -Königin feststehen.

Zur Überbrückung der Wartezeit wird nun Percussionist Martin Grubinger mit 40 weiteren Musikern eine neunminütige Trommelshow liefern, die von Mahler- und Brucknermotiven ausgehend eine rhythmische Reise durch verschiedenste Musikstile unternimmt. Und dann schreiten die Moderatorinnen zur traditionellen Befragung der einzelnen Länder, wobei Montenegro den Auftakt macht. Die Reihung der Votingbekanntgabe wurde im Vorfeld nach der Juryentscheidung aufgrund eines Algorithmus festgelegt, um die Entscheidung möglichst lange spannend zu halten. Der klare Durchmarsch eines Liedes soll – falls rechnerisch möglich – lange Zeit verhindert werden. Kati Bellowitsch wird sich als 25. Ländersprecherin für Österreich melden.

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Dichtes Favoritenfeld dominierte erste ESC-Finalhälfte http://www.salzburg24.at/dichtes-favoritenfeld-dominierte-erste-esc-finalhaelfte/apa-1423603406 http://www.salzburg24.at/dichtes-favoritenfeld-dominierte-erste-esc-finalhaelfte/apa-1423603406#comments Sat, 23 May 2015 20:30:00 +0000 http://4338203

Eröffnet wurde der Auftrittsreigen vom slowenischen Duo Maraaya, wie gewohnt mit großen Kopfhörern ausgestattet und ihre pointierte Radiopopnummer “Here For You” solide darbietend. Richtig laut wurde es wenig später bei Israel: Nadav Guedj, der für seine Heimat nach drei durchwachsenen Jahrgängen in Folge wieder den Sprung ins Finale schaffte, feierte als “Golden Boy” eine orientalisch angehauchte R’n’B-Party, die ihn zuletzt in Expertenkreisen gar zu einem Geheimfavoriten werden ließ. Warum, stellte er mit dem energetischen Song eindrucksvoll unter Beweis.

Auf sanftere Klänge setzte im Anschluss das estnische Duo Elina Born und Stig Rästa: Dank einer effektvollen LED-Choreografie und einer live geweinten Träne von Elina sind auch die ruhigeren Momente von “Goodbye To Yesterday” durchaus spannend, wenngleich das Lied im direkten Aufeinandertreffen mit den Konkurrenten drohte, etwas unterzugehen. Was man von Bojana Stamenov nicht behaupten konnte, war die Darbietung des quirligen Schwergewichts wie schon im Halbfinale gleichermaßen hörens- wie sehenswert. Mit kräftiger Stimme geschmettert und ESC-tauglicher Botschaft ausgestattet, riss “Beauty Never Lies” auch das Hallenpublikum zu Jubelstürmen hin.

Und dann wurde es skandinavisch kühl: Für Norwegen warfen sich Mörland und Debrah Scarlett mit der düster-melancholischen Nummer “A Monster Like Me” ins Zeug, ließen sich dafür nur dezent im riesigen Bühnenauge beleuchten und vertrauten ganz auf die dynamische Kraft ihrer Stimmen. Ein ebenso mutiger wie erinnerungswürdiger Beitrag der heurigen Ausgabe. Und apropos Reduktion: Ein Anwärter auf den ESC-Thron dürfte definitiv auch Loic Nottet sein. Der 19-jährige Belgier konnte seine Performance nochmals verfeinern und hat mit “Rhythm Inside” ein eingängiges Stück Elektropop geschaffen.

Aber die großen Namen sind – vorerst – noch andere: Schwedens Mans Zelmerlöw untermauerte seinen Anspruch auf die Nachfolge von Conchita Wurst mit dem hymnenhaften “Heroes”, vor allem aber aufgrund der immer noch stimmigen und besonders für das Fernsehen konzipierten Interaktion mit seinen animierten Strichmännchen. Dass da der LED-Luftballon gen “12 Points” steigt, scheint unausweichlich. Außer Guy Sebastian kann das noch verhindern: Der sympathische Sänger, der beim ersten Antreten von Down Under die Last eines ganzen ESC-verrückten Kontinents zu tragen hat, zeigte sich davon unbeeindruckt. “Tonight Again” ist und bleibt perfekter Pop mit Soul- und Funk-Schlagseite in dynamischer Bühnenpräsentation.

Und schließlich brannte es noch in der Halle: Österreich hat ja ohnedies zu viele Flügel, um diese heil zu lassen. Der Showeffekt, mit dem die Makemakes schon bei der heimischen Vorausscheidung punkten konnten, war auch in der Stadthalle eine sichere Bank – und Gott sei Dank versengte sich Sänger Dominic Muhrer beim Entzünden seines Klaviers nicht Haare oder Hut, wie von einigen befürchtet. “I Am Yours” gelang solide, die soulige Ballade darf getrost als würdiger Starter für das Ausrichterland gewertet werden. Mit dem Sieg hat das bärtige Trio aber wohl eher nichts zu tun. Um diesen werden wohl noch die Russin Polina Gagarina (“A Million Voices”) und das italienische Trio Il Volo (“Grande Amore”), die ganz am Ende des Abends in den Ring steigen werden, ein Wörtchen mitreden.

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Filmfestival Cannes: Preis von Un certain regard an “Hrutar” http://www.salzburg24.at/filmfestival-cannes-preis-von-un-certain-regard-an-hrutar/apa-1423602718 http://www.salzburg24.at/filmfestival-cannes-preis-von-un-certain-regard-an-hrutar/apa-1423602718#comments Sat, 23 May 2015 20:22:00 +0000 http://4338197

Für die am Sonntagabend vergebene Goldene Palme des Hauptbewerbs werden unterdessen Filme von Todd Haynes (“Carol”), Nanni Moretti (“Mia madre”), Laszlo Nemes (“Son of Saul”), Yorgos Lanthimos (“The Lobster”), Hou Hsiao-Hsien (“Nie yinniang”) und Paolo Sorrentino (“Youth”) als Favoriten gehandelt.

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Größtes Kulturzentrum Lateinamerikas eingeweiht http://www.salzburg24.at/groesstes-kulturzentrum-lateinamerikas-eingeweiht/apa-1423601022 http://www.salzburg24.at/groesstes-kulturzentrum-lateinamerikas-eingeweiht/apa-1423601022#comments Sat, 23 May 2015 17:15:00 +0000 http://4338114

Das Kulturzentrum wurde nach dem ehemaligen Präsidenten Néstor Kircher benannt, der das Projekt in Gang setzte. Kirchner starb 2010. Seine Frau und Nachfolgerin Cristina Fernández de Kirchner weihte das Gebäude am Donnerstag ein. Das Programm startet am Montag mit der Einweihung einer Installation der französischen Künstlerin Sophie Calle.

Das Juwel des Baus ist der Konzertsaal, in dem das Nationale Symphonieorchester seinen Sitz haben wird. Das blau gestrichene Gebäude wird wegen seiner Form “Ballena Azul” (Blauer Wal) genannt. Das Kulturzentrum wurde nach Angaben des Planungsministers mit einem Etat von 2,1 Milliarden Peso (211 Mio. Euro) errichtet.

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Restituiertes Liebermann-Gemälde wird versteigert http://www.salzburg24.at/restituiertes-liebermann-gemaelde-wird-versteigert/apa-1423596374 http://www.salzburg24.at/restituiertes-liebermann-gemaelde-wird-versteigert/apa-1423596374#comments Sat, 23 May 2015 12:32:00 +0000 http://4337899

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“Wilde” von Händl Klaus als Oper uraufgeführt http://www.salzburg24.at/wilde-von-haendl-klaus-als-oper-uraufgefuehrt/apa-1423596264 http://www.salzburg24.at/wilde-von-haendl-klaus-als-oper-uraufgefuehrt/apa-1423596264#comments Sat, 23 May 2015 12:30:00 +0000 http://4337897

In der Handlung ist der Arzt Gunter aus Bleibach (Ekkehard Abele) in Neumünster an der Lau gestrandet. Der Anschlusszug, der ihn zu seinen Eltern bringen soll, fährt erst wieder am nächsten Tag. Da trifft er zwei einheimische Männer, die ihn an der Weiterfahrt hindern. In dem geheimnisvollen Ort leiden die Menschen an Schwindsucht. In der nicht komplett nachvollziehbaren Handlung mit neuer Musik trifft Gunter in der folgenden Nacht auf drei kranke und blutende Schwestern, die ihn verführen. Am Ende erfährt Gunter, dass seine Eltern ebenfalls an der Schwindsucht gestorben sind.

Händl Klaus, dessen Film “Kater” derzeit bin Postproduktion ist, hat bereits zum dritten Mal für Schwetzingen ein Libretto geschaffen. “Wilde” wurde als “eine große Auseinandersetzung mit dem Trauma der Herkunft und des Handelns im eigenen Leben” annonciert. Der in Barcelona geborene Komponist Hector Parra, seit 2013 Professor am Pariser IRCAM, gilt als Liebhaber des Barockmusik und integriert in seiner Arbeit verschiedenste Klangsprachen aus Vergangenheit und Gegenwart.

Die Koproduktion mit dem Staatstheater Mainz, bei der Peter Rundel das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR dirigiert, ist noch Sonntag und Montag (24., 25.5.) im Rokokotheater von Schwetzingen zu sehen.

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Hunderte Fans nahmen in Las Vegas Abschied von B.B. King http://www.salzburg24.at/hunderte-fans-nahmen-in-las-vegas-abschied-von-bb-king/apa-1423595944 http://www.salzburg24.at/hunderte-fans-nahmen-in-las-vegas-abschied-von-bb-king/apa-1423595944#comments Sat, 23 May 2015 11:29:00 +0000 http://4337843

Nächste Woche soll der Sarg nach Memphis, Tennessee, geflogen werden. Dort ist am Mittwoch eine Trauerprozession in der legendären Kneipenmeile Beale Street geplant. Riley King hatte seine größten Erfolge in Memphis, wo man ihn “Blues Boy” – B. B. – nannte. Der Musiker soll am Samstag (30. Mai) nach einer Trauerfeier in seinem Museum in Indianola im Bundesstaat Mississippi beigesetzt werden.

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Clemencics “Gilgamesch”-Oper uraufgeführt http://www.salzburg24.at/clemencics-gilgamesch-oper-uraufgefuehrt/apa-1423595916 http://www.salzburg24.at/clemencics-gilgamesch-oper-uraufgefuehrt/apa-1423595916#comments Sat, 23 May 2015 11:26:00 +0000 http://4337841

Clemencics jüngstes Werk beschäftigt sich mit dem ältesten literarischen Text der Menschheit, dem 5.000 Jahre alten mesopotamischen Epos über König Gilgamesch, seinem Freund Enkidu und seiner Suche nach Unsterblichkeit. Die von Librettistin Kristine Tornquist selbst inszenierte Produktion des sirene Operntheaters, die bis 29. Mai noch fünfmal zu sehen ist, wirkt selbst wie aus der Zeit gefallen. Das von Francois-Pierre Descamps dirigierte szenische Oratorium für 13 Sänger und ein Kammerorchester aus fünf Streichern, fünf Blechbläsern und fünf Schlagwerkern zeigt musikalische Eigenständigkeit und Eigenwilligkeit und geht seinen eigenen Weg zwischen einem Menschheits-Mythos, in dem Götter, Naturwesen und Menschen miteinander ringen, und dem 21. Jahrhundert, in dem sich vertraute Handy-Klingeltöne aus dem Publikum in das intendierte Klangbild mischen können.

In der weitläufigen Expedithalle der ehemaligen Brotfabrik in Wien-Favoriten, in der eine Ausstellung von sieben künstlerisch gestalteten Guckkästen und verschiedene Vorträge die Aufführungen begleiten, versucht Bühnenbildner Jakob Scheid Intimität zu schaffen. Zwei Holzkonstruktionen umrahmen eine schmale Spielfläche: ein kleines Chorgestühl auf der einen Seite, ein hoher Aussichtsturm für die von Markus Kuscher in prächtige Gewänder gesteckten Götter auf der anderen Seite. In der Mitte hat Regisseurin Tornquist mit der Einbeziehung eines virtuosen Schattenspiels dafür gesorgt, dass die Verbindung zu uralten, fremden Kulturen spielerisch gelingt, die Statik des Oratoriums aufgelockert wird und die fast zweistündige Produktion nur wenige Längen hat.

Gesungen wird überwiegend hervorragend, allen voran vom griechischen Countertenor Nicholas Spanos in der Titelrolle. Am Ende gab es herzlichen, lebhaften Applaus für Komponist, Mitwirkende und Team. Der Ausflug in eine andere Welt hat sich gelohnt. Am Heimweg wird einem traurig bewusst, dass im heutigen Irak neben anderen Kulturstätten auch die uralten Überreste von Uruk gefährdet sind. Wer möchte da von einem Fortschritt der Menschheit sprechen?

(S E R V I C E – “Gilgamesch” von Rene Clemencic (Musik) und Kristine Tornquist (Libretto), Das Rote Orchester unter der musikalischen Leitung von Francois-Pierre Descamps, Regie: Kristine Tornquist, Bühne: Jakob Scheid, Kostüm: Markus Kuscher. Mit Nicholas Spanos, Gernot Heinrich, Lisa Rombach, Ingrid Habermann, David Jagodic und Apostol Milenkov sowie Romana Amerling, Susanne Kurz, Anna Manske, Willi Spuller, Bernd Lambauer, Johann Leutgeb und Clemens Kölbl. Weitere Vorstellungen in der Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik, 10., Absberggasse 27: 23., 24., 27., 28. und 29. Mai, 20.30 Uhr. Karten: 0650/676 13 11.)

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Blutiger “Macbeth”-Film beendet Wettbewerb in Cannes http://www.salzburg24.at/blutiger-macbeth-film-beendet-wettbewerb-in-cannes/apa-1423595418 http://www.salzburg24.at/blutiger-macbeth-film-beendet-wettbewerb-in-cannes/apa-1423595418#comments Sat, 23 May 2015 10:35:00 +0000 http://4337793

“Macbeth” orientiert sich stark an der bekannten Tragödie von William Shakespeare über den Aufstieg des königlichen Heerführers zum König von Schottland. Regisseur Kurzel inszeniert sein Werk vor der schroffen Kulisse der schottischen Landschaft mit Originaldialogen. Die verbindet er mit dunklen, schwach ausgeleuchteten Bildern, Zeitlupen-Sequenzen und vor allem vielen blutrünstigen Episoden.

Um die Preise im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes konkurrieren in dieser Festivalausgabe 19 Beiträge. Die Preise werden am Sonntagabend von der internationalen Jury vergeben. Die Brüder Coen, Xavier Dolan, Sienna Miller, Guillermo del Toro, Sophie Marceau, Rossy de Palma, Jake Gyllenhaal und Rokia Traore werden sich am Samstagabend an einem geheimen Ort zu ihren Beratungen zurückziehen, Mobiltelefone sind dabei abzugeben. Hauptpreis ist die Goldene Palme. Sie wird für den besten Film verliehen und ging im Vorjahr an “Wintersleep” des Türken Nuri Bilge Ceylan. Weitere Auszeichnungen gibt es etwa für die besten Darsteller und die beste Regie.

Keinen Preis gab es für den österreichischen Avantgardefilm-Regisseur Peter Tscherkassky, der mit “The Exquisite Corpus” in der 47. “Quinzaine des Realisateurs” antrat. Hier gewann am Freitagabend “El abrazo de la serpiente”, ” des Kolumbianers Ciro Guerra. Der Preis der SACD ging an “Trois Souvenirs de ma jeunesse” von Arnaud Desplechin. Der Hauptpreis der 18. Cinefondation-Auswahl ging an “Share” von Pippa Bianco.

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Finale des 60. Eurovision Song Contest in Wien http://www.salzburg24.at/finale-des-60-eurovision-song-contest-in-wien/apa-1423591568 http://www.salzburg24.at/finale-des-60-eurovision-song-contest-in-wien/apa-1423591568#comments Sat, 23 May 2015 01:30:00 +0000 http://4337360

Zu den Favoriten auf den Titel 2015 gehören unter anderen der schwedische Kandidat Mans Zelmerlöw mit seiner Pophymne “Heroes”, das italienische Opernpoptrio Il Volo mit “Grande Amore” und die Russin Polina Gagarina mit ihrer Ballade “A Million Voices”. Den Makemakes werden mit ihrem Song “I Am Yours” hingegen wenig Chancen auf eine Titelverteidigung für Österreich eingeräumt. Wer nicht in der Halle mit 10.500 anderen Fans mitfeiern kann, für den haben trotz des prognostizierten Schlechtwetters zahlreiche Public-Viewing-Areale in ganz Österreich geöffnet, darunter auch das offizielle Eurovision Village am Wiener Rathausplatz.

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Salzburger Pfingstfestspiele fulminant gestartet http://www.salzburg24.at/salzburger-pfingstfestspiele-fulminant-gestartet/apa-1423592152 http://www.salzburg24.at/salzburger-pfingstfestspiele-fulminant-gestartet/apa-1423592152#comments Fri, 22 May 2015 20:50:00 +0000 http://4337343

Insgesamt aber war diese Premiere ein einhelliger Erfolg. Vor allem die Solisten Cecilia Bartoli in der Titelrolle, Christopher Maltman als “Oreste” und Topi Lehtipuu als “Pylade” sowie der Coro della Radiotelevisione Svizzera wurden begeistert beklatscht. Riesenapplaus auch für die knackige, frische und präzise Orchesterbegleitung von I Barocchisti unter der Leitung von Diego Fasolis.

Die Regisseure Moshe Leiser und Patrice Caurier inszenierten unspektakulär und konzentrierten sich auf den individuellen, schauspielerischen Ausdruck ihrer Sänger. Die nützen die Räume und suggerierten dramatische Intensität in dieser wenig virtuosen Reformoper von Gluck. Lediglich das Bühnenbild enttäuschte, da wäre mehr möglich gewesen, als ein kahler Schlafsaal für Flüchtlinge in Gegenwartskostümen.

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Gespanntes Warten auf das große Song-Contest-Finale http://www.salzburg24.at/gespanntes-warten-auf-das-grosse-song-contest-finale/apa-1423590364 http://www.salzburg24.at/gespanntes-warten-auf-das-grosse-song-contest-finale/apa-1423590364#comments Fri, 22 May 2015 17:33:00 +0000 http://4337252

So wurde die genaue Startreihenfolge bekannt geben, die vor allem bis zum Auftritt der österreichischen Makemakes auf Platz 14 die geballte Favoritenladung bereithält. Unter anderen finden sich Australiens Guy Sebastian, Sloweniens Duo Maraaya, Israels “Golden Boy” Nadav Guedj oder Estlands Melancholie-Duo Elina Born und Stig Rästa im ersten Teil der Show. Dort treffen sie auch auf die serbische Stimmgewalt von Bojana Stamenov, die Ausnahmemusiker Mörland und Debrah Scarlett aus Norwegen oder den hochgehandelten Co-Favoriten Mans Zelmerlöw aus Schweden. Letztlich haben nur Russland mit Startplatz 25 und Italien mit Nr. 27 einen der späten Plätze ergattert.

Wer dabei auf einen neuerlichen Song Contest in Österreich hofft, für den hat sich am Freitag eventuell eine zweite Möglichkeit abseits eines weniger wahrscheinlichen Makemakes-Sieges eröffnet. ORF-Finanzchef Richard Grasl ließ mit der Aussage aufhorchen, dass im Falle eines australischen Triumphes durchaus denkbar wäre, dass der nächste ESC wieder in der Alpenrepublik stattfindet – müssen sich die Vertreter von Down Under doch einen europäischen Partner als Ausrichter suchen. “Wir können das Veranstalten des Song Contest ja jetzt schon sehr gut. Also wenn Australien zahlt, warum nicht …”, orakelte Grasl gegenüber der APA.

Dass es auch einige wenige Österreicher gibt, die dem Event gegenüber weniger positiv eingestellt sind, unterstrich am Freitag der einstige Pegida-Österreich-Sprecher Georg Immanuel Nagel. Allerdings musste er seine ursprünglich für den Finalabend geplante Demo gegen “Werteverfall und Dekadenz” zu einer Standkundgebung beim Westbahnhof umfunktionieren. Erwartet werden selbst von den Organisatoren nicht mehr als 500 Sympathisanten – laut Anmeldung.

Die Mehrheit der Österreicher dürfte man damit nicht repräsentieren, verzeichnete der ORF doch am Donnerstagabend mit bis zu 956.000 Zuschauern einen Rekord bei der Übertragung eines ESC-Halbfinales. Wer zu diesen Song-Contest-Freunden gehört und sich selbst die gespannte Wartezeit auf das große Finale verkürzen will, der kann zum neuesten “Micky Maus”-Heft greifen, das am Freitag erschienen ist. Dort retten Tick, Trick und Track sowie Daniel Düsentrieb die ESC-Teilnehmer, die in einer vom Absturz bedrohten Gondel in Tirol gefangen sind.

Alternativ kann man sich auch weiterhin zum Eurovision Village am Wiener Rathausplatz aufmachen, wo am Freitag ein “Conchita-Lookalike-Contest” zwei Finaltickets an das beste Wurst-Double vergab. Es setzte sich Curtis aus Südafrika durch, der im hautengen Outfit und mit schwarzer Perücke Conchita tatsächlich ähnelte.

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