7.000 Menschen in zwei Tagen im Mittelmeer gerettet

7.000 Menschen in zwei Tagen im Mittelmeer gerettet

24.06.2016 | Circa 7.000 Migranten sind seit Donnerstag bei Einsätzen im Mittelmeer gerettet worden. Am Freitag wurden bei neun verschiedenen Einsätzen unter der Regie der italienischen Küstenwache 2.100 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Migranten befanden sich an Bord von drei Schiffen und von sechs Schlauchbooten, teilte die italienische Küstenwache am Freitag in einer Presseaussendung mit.
Lucia Grabetz zur neuen ÖH-Vorsitzenden gewählt

Lucia Grabetz zur neuen ÖH-Vorsitzenden gewählt

24.06.2016 | Die 25-jährige Lehramts- und Jus-Studentin Lucia Grabetz (Verband Sozialistischer StudentInnen/VSStÖ) ist am Freitag zur neuen Vorsitzenden der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) gewählt worden. Sie erhielt in einer Sitzung der ÖH-Bundesvertretung, des österreichweiten Studentenparlaments, 29 von 55 Stimmen.
Wo könnte ein Briten-Austritt Schule machen?

Wo könnte ein Briten-Austritt Schule machen?

24.06.2016 | Das Nein der Briten zur EU könnte Bestrebungen in anderen Mitgliedstaaten stärken, denselben Weg einzuschlagen. Diese Befürchtung wird in Brüssel offen ausgesprochen: So warnte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker unlängst, ein Briten-Austritt könnte woanders "Lust auf mehr" machen.
Obama: US-Beziehung zu Großbritannien und EU bleibt

Obama: US-Beziehung zu Großbritannien und EU bleibt

24.06.2016 | US-Präsident Barack Obama hat am Freitag betont, dass sich nach dem britischen Referendum für den EU-Austritt nichts an der besonderen Beziehung der USA zum Vereinigten Königreich ändern werde. Auch die EU werde eine unverzichtbarer Partnerin der USA bleiben. "Die Bürger Großbritanniens haben gesprochen und wir respektieren ihre Entscheidung", ließ Obama am Freitagnachmittag mitteilen.
ORF-Wahl: Grasl will "tabulos" über Direktionen reden

ORF-Wahl: Grasl will "tabulos" über Direktionen reden

24.06.2016 | ORF-Finanzdirektor Richard Grasl will im Fall seiner Bestellung zum ORF-Generaldirektor freiwillig auf Alleingeschäftsführer-Kompetenzen verzichten und "tabulos" über eine Neuaufstellung der Direktionen reden. Zugleich sprach sich Grasl im APA-Interview für eine Stärkung der Redakteursrechte und mehr österreichische Programmfarbe in ORF eins aus.
Spanien bekräftigte Ansprüche auf Gibraltar

Spanien bekräftigte Ansprüche auf Gibraltar

24.06.2016 | Nach dem britischen Votum für einen EU-Austritt hat Spanien seine Ansprüche auf die britische Exklave Gibraltar erneuert. Die Frage über die Zugehörigkeit des Felsens am Südzipfel Spaniens werde mit dem Brexit-Votum zu einer "bilateralen Frage", die "ausschließlich zwischen dem Vereinigten Königreich und Spanien verhandelt werden muss", sagte Spaniens Außenminister Jose Manuel Garcia-Margallo.
Jubel von Rechtsaußen und Rufe nach "Frexit" und "Nexit"

Jubel von Rechtsaußen und Rufe nach "Frexit" und "Nexit"

24.06.2016 | Ganz Europa reibt sich nach dem Brexit-Votum der Briten verwundert die Augen, aber inmitten der ersten schockierten und fassungslosen Reaktionen erklingen auch Jubelrufe.
Brexit nährt Abspaltungsgelüste bei Schotten und Nordiren

Brexit nährt Abspaltungsgelüste bei Schotten und Nordiren

24.06.2016 | Der Brexit katapultiert nicht nur Großbritannien aus der EU, er dürfte auch die Fliehkräfte innerhalb des Vereinigten Königreichs verstärken. Denn während Engländer und Waliser mehrheitlich für eine Zukunft jenseits der EU votierten, stimmten Schotten und Nordiren für den Verbleib in der Gemeinschaft. Sowohl Schottland als auch Nordirland profitieren stark von EU-Geldern.
So haben die einzelnen Regionen abgestimmt

So haben die einzelnen Regionen abgestimmt

24.06.2016 | Die Ergebnisse des Referendums zum EU-Ausstieg Großbritanniens unterscheiden sich teilweise erheblich. Während sich Nordirland, Schottland und London mehrheitlich für einen Verbleib im Staatenbund ausgesprochen haben, votierten in den meisten englischen und walisischen Regionen die Menschen für einen Austritt.
Brexit-Votum bedeutet Triumph für Boris Johnson

Brexit-Votum bedeutet Triumph für Boris Johnson

24.06.2016 | Er war der Wortführer der Europagegner. Seinen Anhängern versprach Boris Johnson gar, das Brexit-Referendum werde zum "Unabhängigkeitstag" Großbritanniens werden. Tatsächlich geht der 23. Juni als der Tag in die Geschichte ein, an dem die Briten die EU verließen - und der exzentrische Konservative, einst Bürgermeister von London, könnte nun sogar in die Downing Street 10 einziehen.
Brexit: Gelassene Haltung im Wiener "Bobby's Foodstore"

Brexit: Gelassene Haltung im Wiener "Bobby's Foodstore"

24.06.2016 | Ein Beschäftigter des britischem Supermarkts im vierten Wiener Gemeindebezirk, Nick Goodridge aus Cambridge, sieht den Austritt Großbritanniens gelassen: "Ich dachte, es geht deutlicher für Brexit aus".
Bernie Sanders wird Hillary Clinton wählen

Bernie Sanders wird Hillary Clinton wählen

24.06.2016 | Bernie Sanders will bei der US-Präsidentenwahl im November Hillary Clinton wählen. Das sagte der hartnäckige innerparteiliche Konkurrent der voraussichtlichen Kandidatin der Demokraten am Freitag in Interviews der Sender MSNBC und CNN. Es war das erste Mal, dass Sanders sich entsprechend äußerte.
Brexit verändert die Statik der EU - Und der Welt

Brexit verändert die Statik der EU - Und der Welt

24.06.2016 | Als am Freitag in der Früh der Austritt Großbritanniens aus der EU feststand, brach auf dem Kontinent auch Jubel aus - in den Zentralen der rechtspopulistischen Parteien.
Merkel sieht "Einschnitt für europäischen Einigungsprozess"

Merkel sieht "Einschnitt für europäischen Einigungsprozess"

24.06.2016 | Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sieht mit der Entscheidung Großbritanniens zum Ausstieg aus der EU weitreichende Folgen für den Staatenbund. "Es gibt nichts drumherum zu reden: Der heutige Tag ist ein Einschnitt für Europa, er ist ein Einschnitt für den europäischen Einigungsprozess", sagte Merkel in Berlin. Frankreichs Präsident Francois Hollande forderte ein Aufbäumen Europas.
Schottland will weiteres Unabhängigkeits-Referendum

Schottland will weiteres Unabhängigkeits-Referendum

24.06.2016 | Die schottische Regierungspartei SNP trachtet nach dem Brexit-Referendum in Großbritannien nach einem zweiten Volksentscheid zur Loslösung vom Königreich.
Brexit: Die Reaktionen der britischen Presse!

Brexit: Die Reaktionen der britischen Presse!

24.06.2016 | Großbritannien hat abgestimmt: Der Brexit ist fix. Die englischen Zeitungen kommentieren die Entscheidungen bereits. Wir haben die Reaktionen zusammengestellt.
Sieben Dinge, die der EU ohne Großbritannien fehlen werden

Sieben Dinge, die der EU ohne Großbritannien fehlen werden

24.06.2016 | Weniger Geld, weniger Macht, weniger Vielfalt: Nicht alle Folgen des Brexits sind für die EU unkalkulierbar. Eine Auswahl absehbarer Veränderungen im Überblick.
Keine Grenzkontrollen am Brenner - "Züge sind leer"

Keine Grenzkontrollen am Brenner - "Züge sind leer"

24.06.2016 | Am Brenner wird es weiter keine Grenzkontrollen geben. Das sagte Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) nach einem Treffen mit seinem italienischen Kollegen Angelino Alfano. Es gebe "kaum Aufgriffe" von Flüchtlingen an der Brenner-Grenze. "Die Züge sind leer", betonte Sobotka. Gerade an einem Tag wie diesem - Stichwort: "Brexit" - sei die Kooperation Italiens und Österreichs vorbildlich für Europa.
Österreichs Parteien sehen EU nach Brexit-Votum gefordert

Österreichs Parteien sehen EU nach Brexit-Votum gefordert

24.06.2016 | Die österreichischen Parlamentsparteien haben die britische Entscheidung schockiert zur Kenntnis genommen. Zugleich appellierten sie in ihren Reaktionen an die Europäische Union, das Ergebnis auch als Chance für Erneuerung zu begreifen. Darüber, in welche Richtung sich die EU reformieren soll, herrschen freilich unterschiedliche Ansichten.
Kern beharrt auf Wertschöpfungsabgabe

Kern beharrt auf Wertschöpfungsabgabe

24.06.2016 | Zwar ist der Brexit zum Auftakt der Bundeskonferenz der SPÖ-Frauen ein Schwerpunkt gewesen, Bundeskanzler Christian Kern reagierte aber auch scharf auf die Ablehnung der ÖVP in Sachen Wertschöpfungsabgabe. "Wir werden über gerechte Verteilung von Arbeitszeit reden müssen", und der Abbau des Sozialstaats werde nicht mit der SPÖ stattfinden, meinte Kern ohne den Koalitionspartner direkt zu nennen.
Wie funktioniert ein EU-Austritt?

Wie funktioniert ein EU-Austritt?

24.06.2016 | In einem historischen Referendum haben die Briten für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Nach offiziellen Angaben votierten 51,9 Prozent für den Brexit, also einen EU-Austritt Großbritanniens. Wie funktioniert das aber? Der EU-Austritt wurde erstmals mit dem Lissabon-Vertrag klar geregelt, aber angewendet wurde der betreffende Artikel 50 bisher noch nie.

EU-Außenminister nach Brexit für Reformen in der Union

24.06.2016 | Fasst unisono haben mehrere EU-Außenminister Reformen in der EU als Reaktion auf das britische Austrittsvotum gefordert. Die EU müsse sich um "die großen Fragen" wie Migration und den Klimawandel kümmern, sagte etwa die schwedische Europaministerin Ann Linde am Freitag in Luxemburg. Die EU sei jetzt "in einer schlimmen Situation".
So humorvoll reagiert das Netz auf den Brexit!

So humorvoll reagiert das Netz auf den Brexit!

24.06.2016 | Der Brexit dürfte ernste Folgen für Großbritannien und Europa haben. Dennoch reagieren viele User auf Twitter mit (Galgen-)Humor. Wir haben die witzigsten Tweets zusammengestellt.
Papst rief in Armenien zu Frieden und Versöhnung auf

Papst rief in Armenien zu Frieden und Versöhnung auf

24.06.2016 | Papst Franziskus hat zu Beginn seiner Armenien-Reise zu Frieden und Versöhnung in der konfliktreichen Kaukasus-Region aufgerufen. Er forderte das Land auf, "die Spannungen mit einigen Nachbarländern zu überwinden". Zudem stufte der Papst die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich erneut als "Völkermord" ein, wie Kathpress berichtete.
Eine persönliche und politische Niederlage für Cameron

Eine persönliche und politische Niederlage für Cameron

24.06.2016 | Die Brexit-Sensation war ein paar Stunden alt, da trat David Cameron gefasst vor die Kameras: "Ich denke nicht, dass es richtig wäre für mich, der Kapitän zu sein, der unser Land zu seinem nächsten Ziel steuert." Damit kündigte der 49-Jährige seinen Rücktritt bis zum Herbst an - und zog die Konsequenzen aus einer beispiellosen persönlichen und politischen Niederlage.