Hungersnot im Südsudan so schlimm wie noch nie

Hungersnot im Südsudan so schlimm wie noch nie

08.02.2016 | Im Krisenstaat Südsudan nimmt zu Beginn der Trockenzeit eine Hungersnot ein noch nie dagewesenes Ausmaß an. Rund 2,8 Millionen Menschen - etwa ein Viertel der gesamten Bevölkerung - benötigen dringend Nahrungsmittelhilfe, wie drei Organisationen der Vereinten Nationen am Montag erklärten. Mindestens 40.000 Menschen seien akut vom Hungertod bedroht.
Glawischnig spendet 2.000 Euro, Strache orakelt über BP-Wahl-Verlauf

Glawischnig spendet 2.000 Euro, Strache orakelt über BP-Wahl-Verlauf

08.02.2016 | Wahlkampf-News verschiedener Fraktionen: Wen die Grüne Eva Glawischnig am 24. April wählen wird, ist wohl kein Geheimnis. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache dagegen will gar schon wissen, wer in die Stichwahl kommt.
IRA-Splittergruppe bekannte sich zu Dublin-Schießerei

IRA-Splittergruppe bekannte sich zu Dublin-Schießerei

08.02.2016 | Eine Splittergruppe der Untergrundorganisation IRA hat sich einem BBC-Bericht zufolge zu dem tödlichen Angriff auf ein Hotel in der irischen Hauptstadt Dublin bekannt.
Iran und Griechenland suchen strategische Zusammenarbeit

Iran und Griechenland suchen strategische Zusammenarbeit

08.02.2016 | Der Iran und Griechenland streben eine strategische Zusammenarbeit an. "Griechenland kann als Brücke zwischen dem Iran und Europa agieren", sagte der griechische Regierungschef Alexis Tsipras am Montag in Teheran. Sein Besuch sei der Beginn eines neuen Kapitels der historischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Syrisches Regime tötet laut UNO systematisch Häftlinge

08.02.2016 | In Gefängnissen des Assad-Regimes sowie Haftlagern extremistischer Gruppen sind in Syrien nach UNO-Angaben Tausende von Menschen gequält und getötet worden. Folter, Vergewaltigungen, Morde und weitere Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit seien dort tägliche Praxis, erklärte die vom UNO-Menschenrechtsrat berufene Untersuchungskommission in einem Bericht.
Irakische Armee bereitet Rückeroberung von Mossul vom IS vor

Irakische Armee bereitet Rückeroberung von Mossul vom IS vor

08.02.2016 | Die irakische Armee bereitet offenbar die Rückeroberung der Millionenstadt Mossul aus den Händen des IS vor. Tausende Soldaten sollen in einem ersten Schritt auf einen Stützpunkt nahe der Stadt verlegt werden. Erste Armee-Einheiten sollen bereits auf der Basis bei Makhmur eingetroffen sein. Erstes Ziel ist es, die IS-Nachschubwege nach Mossul abzuschneiden.

Erneut Toter in Schmuggeltunnel zum Gazastreifen

08.02.2016 | Bei Bauarbeiten in einem Schmuggeltunnel zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ist erneut ein Palästinenser ums Leben gekommen. Es handelte sich um einen 24-Jährigen aus dem Grenzort Rafah, der einen gefluteten Tunnel abdichten wollte, teilten die zuständigen palästinensischen Behörden am Montag mit. Damit starben binnen zwei Wochen insgesamt zehn Palästinenser im Gazastreifen bei Tunnelunglücken.
Aufregung um folgenlose Hetze gegen KZ-Überlebende

Aufregung um folgenlose Hetze gegen KZ-Überlebende

08.02.2016 | Eine von der Staatsanwaltschaft Graz eingestelltes Verfahren aufgrund des NS-Verbotsgesetzes gegen die Zeitschrift "Aula" sorgt für Aufregung. Vor allem die Einstellungsbegründung empört nicht nur die Grünen, sondern auch die Israelitische Kultusgemeinde und selbst das Justizministerium. Auf das Verfahren kann es keinen Einfluss mehr nehmen. Am Zug ist nun der Rechtsschutzbeauftragte.
EU-Kommission hält sich zu Schelling-Brief zurück

EU-Kommission hält sich zu Schelling-Brief zurück

08.02.2016 | Die EU-Kommission hält sich mit konkreten Reaktionen auf den Brief von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) zur Flüchtlingskrise zurück.
Taliban erschossen Frau wegen außerehelichem Sex

Taliban erschossen Frau wegen außerehelichem Sex

08.02.2016 | Die radikal-islamischen Taliban haben in der zentralafghanischen Provinz Ghor eine Frau erschossen, weil sie Sex gehabt haben soll. Die Provinzregierung konnte allerdings nicht sagen, ob die Frau verheiratet war und ihr Sexualpartner nicht ihr Ehemann oder ob sie ledig war.

Viele Tote in türkischer Stadt Cizre

08.02.2016 | In der zwischen türkischen Regierungstruppen und kurdischen Milizen umkämpften Stadt Cizre sind mehrere Menschen getötet worden. Nach unterschiedlichen Angaben gab es in der Nacht auf Montag zwischen 10 und 60 Todesopfer. Der staatliche Sender TRT berichtete, Sicherheitskräfte hätten bei einem Einsatz 60 Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet.
Wohnsituation "inakzeptabel": Wiener FPÖ stellt "Mieterschutzring" vor

Wohnsituation "inakzeptabel": Wiener FPÖ stellt "Mieterschutzring" vor

08.02.2016 | Die Freiheitlichen wollen den Wienern Information, Beratung und Rechtsvertretung in Wohnfragen anbieten.
Milizverband übt Kritik an Politik und Generalstab

Milizverband übt Kritik an Politik und Generalstab

08.02.2016 | Der Milizverband hat anlässlich des Führungswechsels im Verteidigungsressort Forderungen an den neuen Minister formuliert und dabei harte Kritik an der Politik und der militärischen Führung geübt.
Tote in umkämpfter Stadt Cizre: Opposition spricht von Massaker

Tote in umkämpfter Stadt Cizre: Opposition spricht von Massaker

08.02.2016 | In der zwischen türkischen Regierungstruppen und kurdischen Milizen umkämpften Stadt Cizre sind mehrere Menschen getötet worden. Nach unterschiedlichen Angaben gab es in der Nacht zu Montag zwischen 10 und 60 Todesopfer.

Mindestens 33 Flüchtlinge vor türkischer Küste ertrunken

08.02.2016 | Bei dem Untergang von zwei Flüchtlingsbooten sind in der türkischen Ägäis mindestens 33 Menschen ertrunken. Vier Migranten seien gerettet worden, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Montag. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Dogan starben 22 Menschen, als ihr Boot in der Ägäis sank. Bei einem weiteren Unglück starben nach Angaben örtlicher Medien elf Flüchtlinge.

Rehab-Geld: Fast die Hälfte landet in Pension

08.02.2016 | Mit Ende des vergangenen Jahres haben 18.546 Personen Rehabilitations-Geld bezogen. Fast drei Viertel davon gehen auf psychiatrische Erkrankungen zurück. Das geht aus Daten der Pensionsversicherungsanstalt hervor, die der APA vorliegen und über die auch die "Salzburger Nachrichten" berichteten. Seit 2014 gibt es für unter 50-Jährige statt der Invaliditätspension das Rehab-Geld.
Konrad startet Kampagne für neue Quartiere

Konrad startet Kampagne für neue Quartiere

08.02.2016 | Der von der Regierung eingesetzte Flüchtlingskoordinator Christian Konrad startet am Montag eine groß angelegte Spendenkampagne. Ziel sei die Errichtung von neuen Quartieren für Asylwerber in der Grundversorgung, sagte er bei der Pressekonferenz zur Präsentation. Kooperationspartner sind das Rote Kreuz, die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann sowie alle in Österreich relevanten Medienhäuser.
Syrische Armee rückt weiter Richtung türkische Grenze

Syrische Armee rückt weiter Richtung türkische Grenze

08.02.2016 | Die syrische Armee setzt nach Berichten aus dem Kampfgebiet ihre Offensive nördlich von Aleppo fort und ist am Montag weiter in Richtung türkische Grenze vorgestoßen. Unterstützt werde sie dabei von der russischen Luftwaffe und Milizen, die vom Iran Hilfe erhielten, hieß es. Die türkische Regierung rechnet wegen der heftigen Kämpfe mit bis zu 600.000 weiteren Flüchtlingen aus dem Bürgerkriegsland.
Papst freut sich auf Treffen mit Patriarch Kirill auf Kuba

Papst freut sich auf Treffen mit Patriarch Kirill auf Kuba

08.02.2016 | Papst Franziskus ist über sein am 12. Februar in Kuba geplantes historisches Treffen mit dem Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, Kirill, "überglücklich". "Ich habe nur gesagt, dass ich meine orthodoxen Brüder treffen und umarmen wollte. Es waren zwei Jahre geheimer Verhandlungen, die gute Bischöfe geführt haben", sagte der Papst laut der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera".
Netanyahu will illoyale Abgeordnete aus Parlament verbannen

Netanyahu will illoyale Abgeordnete aus Parlament verbannen

08.02.2016 | Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu will illoyale Abgeordnete künftig aus dem Parlament verbannen lassen. Wie sein Büro am Montag bestätigte, wurde am Vortag bei einem Treffen der Koalitionsspitzen "vereinbart, ein Gesetz einzubringen, das den Ausschluss von Parlamentsabgeordneten wegen ungebührlichen Verhaltens ermöglicht".
Fairnessabkommen wird am Freitag ohne FPÖ verhandelt

Fairnessabkommen wird am Freitag ohne FPÖ verhandelt

08.02.2016 | Die Wahlkampfteams von Andreas Khol, Rudolf Hundstorfer, Alexander Van der Bellen und Irmgard Griss werden am Freitag erstmals über ein Fairnessabkommen verhandeln. ÖVP-Präsidentschaftskandidat Khol hatte die Mitbewerber zu einem entsprechenden Gespräch geladen. Nicht teilnehmen wird die FPÖ - "weil wir nicht nur die drei Monate des Wahlkampfes fair sind, sondern immer", so die Begründung.
Athen an Wien: Wir versenken keine Flüchtlingsboote

Athen an Wien: Wir versenken keine Flüchtlingsboote

08.02.2016 | Griechenland lehnt die Versenkung von Flüchtlingsbooten als Verletzung des internationalen Rechts ab. Man versuche die Seegrenze zur Türkei gemeinsam mit der europäischen Grenzagentur Frontex zu kontrollieren, teilte das Außenministerium in Athen am Montag mit. Gewaltsame Methoden zum Stopp des Migrantenzustroms gebe es nicht.
"Vollbetrieb" in Spielfeld im Laufe der Woche geplant

"Vollbetrieb" in Spielfeld im Laufe der Woche geplant

08.02.2016 | Möglicherweise noch im Laufe der Woche soll am Grenzübergang Spielfeld der "Vollbetrieb" im sogenannten Grenzmanagement erreicht sein. Dann werden vorerst keine Migranten mehr von Slowenien über Kärnten nach Österreich einreisen, sondern nur mehr über die Südsteiermark. Es dürften um die 2.500 Menschen pro Tag sein, berichtete die Polizei am Montag.
Merkel zu Gesprächen über Flüchtlingskrise in Ankara

Merkel zu Gesprächen über Flüchtlingskrise in Ankara

08.02.2016 | Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist am Montag in Ankara zu Gesprächen mit der türkischen Führung über die Flüchtlingskrise eingetroffen - begleitet von Kritik der deutschen Opposition.
Mazedonien errichtet zweiten Grenzzaun

Mazedonien errichtet zweiten Grenzzaun

08.02.2016 | Die mazedonischen Behörden errichten einen zweiten Zaun an der Grenze zu Griechenland, um die illegale Einreise von Flüchtlingen zu verhindern.