Salzburg24.at » Salzburg-News http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Tue, 02 Sep 2014 13:59:03 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Hauskauf wird in Salzburg billiger – bleibt aber dennoch teuer http://www.salzburg24.at/hauskauf-wird-in-salzburg-billiger-bleibt-aber-dennoch-teuer/4072726 http://www.salzburg24.at/hauskauf-wird-in-salzburg-billiger-bleibt-aber-dennoch-teuer/4072726#comments Tue, 02 Sep 2014 13:48:17 +0000 http://4072726

266 Einfamilienhäuser wechselten bis Juni in Tirol den Besitzer. Damit liegt das westliche Bundesland mengenmäßig auf Platz sechs, wertmäßig aber auf dem vierten Rang, erhob das Immobilienmaklernetzwerk Remax. Außerhalb von Wien, wo lediglich 140 Häuser für typischerweise 432.752 Euro veräußert wurden, wies Tirol mit 355.922 Euro den höchsten Durchschnittsverkaufspreis Österreichs aus.

Häuser in Kitzbühel am teuersten

Der absolut teuerste Bezirk war Kitzbühel. In dem Nobelort kostete ein Haus im Schnitt eine Mio. Euro.

 

In Kitzbühel kostet ein Haus im Durchschnitt eine Mio. Euro. (Foto: Bilderbox) In Kitzbühel kostet ein Haus im Durchschnitt eine Mio. Euro. (Foto: Bilderbox) ©

 

Die Preisspanne für die mittleren 50 Prozent lag im Bezirk Kitzbühel bei 300.000 bis 1,5 Mio. Euro. Weil aber sich aber Häuser in den Bezirken Kufstein und Landeck stark verbilligt haben, verzeichnete das gesamte Bundesland Tirol einen Preisrückgang von 3,5 Prozent.

Preiseinbrüche im Flachgau und Pinzgau

Das stärkste Minus gab es mit 9,2 Prozent auf 315.385 Euro im zweitteuersten Bundesland Salzburg, wo die Hauspreise aber in den Vorjahren rasant gestiegen sind. Die stärksten Preiseinbrüche verzeichneten im ersten Halbjahr 2014 der Pinzgau und der Flachgau, die Bezirke mit den meisten Verkäufen.

Große Unterschiede in Niederösterreich

Im mengenmäßig mit Abstand wichtigsten Teilmarkt Niederösterreich kostete ein Einfamilienhaus im Schnitt 158.550 Euro (+5,6 Prozent). In keinem anderen Bundesland war die Preisspanne so groß. Ein Viertel der Häuser war für unter 75.000 Euro zu haben, dagegen waren für ein Viertel über 238.000 Euro zu berappen. In der Umgebung von Wien blätterten Käufer ein Vielfaches von dem hin, was sie etwa im Waldviertel zahlen hätten müssen. In den Bezirken Waidhofen/Thaya, Zwettl und Hollabrunn lagen die Preise im Schnitt bei 48.000 bis 68.000 Euro, in Baden, Mödling und Wien-Umgebung (inklusive das bei Betuchten beliebte Klosterneuburg, Purkersdorf und Schwechat) waren es 257.000 bis 312.000 Euro.

Preisschub in Oberösterreich

Den größten Preisschub gab es mit einem Plus von 6,5 Prozent auf 189.533 Euro in Oberösterreich. In fast allen Bezirken außer Linz, Linz-Land, Perg und Urfahr-Umgebung zogen die Preise an.

In der Steiermark kostete das Durchschnittshaus 158.081 Euro (+1,2 Prozent). 28,6 Prozent aller Käufe gingen in Graz und Graz-Umgebung über die Bühne. Der Wert dieser Häuser lag aber bei 42,5 Prozent der Landessumme – in Graz kostete ein Haus immerhin 277.788 Euro.

Günstiger geworden ist Kärnten, wo der Durchschnittspreis 161.874 Euro betrug (- zwei Prozent). Die Hotspots im Bundesland waren Villach (Stadt und Land) und Klagenfurt (Stadt und Land) mit 21,5 bzw. 18,8 Prozent aller Verkäufe.

In Burgenland ist’s am billigsten

Das billigste Häuser-Bundesland war das Burgenland mit 93.954 Euro (+0,3 Prozent). Während Objekte in Eisenstadt um am Neusiedler See etwas teurer waren, ging ein Haus in Oberwart schon um 73.255 Euro her.

Vorarlberger musste mit durchschnittlich 273.043 Euro tiefer in die Tasche greifen als die Menschen im östlichsten Bundesland, aber nicht mehr so tief wie in der Vorjahresperiode (-3,3 Prozent). Die Preisspanne im Ländle war so gering wie in sonst nirgends in Österreich, sie lag zwischen 299.675 in Dornbirn und 252.924 Euro in Bludenz.

In den kommenden zwölf Monaten rechnen die Remax-Makler mit einem leichten Preisrückgang bei Einfamilienhäusern. Im ersten Halbjahr wurden in Österreich 4.021 Einfamilienhäuser (+3,4 Prozent) im Wert von 924,7 Mio. Euro (+drei Prozent) verkauft. (APA)

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Salzburger Polizei warnt vor Erlagschein-Betrug http://www.salzburg24.at/salzburger-polizei-warnt-vor-erlagschein-betrug/4072588 http://www.salzburg24.at/salzburger-polizei-warnt-vor-erlagschein-betrug/4072588#comments Tue, 02 Sep 2014 12:27:05 +0000 http://4072588

“In den letzten Tagen versuchten unbekannte Täter mittels ausgefüllter Erlagscheine Eurobeträge im fünfstelligen Bereich von österreichischen Firmen- und Institutionskonten auf Konten nach Polen zu transferieren”, teilt Ortwin Lamprecht, Sprecher der Polizei Salzburg,  in einer Aussendung mit.

Banken fragten nach – Betrug verhindert

Die unbekannten Täter fälschten dazu die Unterschriften der Zeichnungsberechtigten. Von Seiten der Banken wurde jedoch mit den Betroffenen Rücksprache gehalten, so konnten die Überweisungen verhindert werden. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter weitere Versuche unternehmen werden. Deshalb rät sie, auf hohe Überweisungen ein besonderes Augenmerk zu legen und genau nachzuprüfen.

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Moosstraße: Pkw stürzt in Bach http://www.salzburg24.at/moosstrasse-pkw-stuerzt-in-bach/4072367 http://www.salzburg24.at/moosstrasse-pkw-stuerzt-in-bach/4072367#comments Tue, 02 Sep 2014 10:35:51 +0000 http://4072367 Laut ersten Informationen wurden zwei Menschen bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Ein weiterer Pkw-Insasse dürfte den Unfall unverletzt überstanden haben.

Übelkeit während der Fahrt

Dem Pkw-Lenker soll während der Fahrt auf der Moosstraße plötzlich schlecht geworden sein, so die Fotoagentur Aktivnews in einer ersten Meldung. Daraufhin verlor er die Kontrolle über den Wagen. Das Auto stürzte über eine kleine Brücke und die angrenzende Böschung in einen kleinen Bach. Dabei riss die Ölwanne auf.

 

Die Feuerwehr musste die ausgelaufenen Betriebsmittel binden. (Foto: Aktivnews) Die Feuerwehr musste die ausgelaufenen Betriebsmittel binden. (Foto: Aktivnews) ©

 

Die Berufsfeuerwehr Salzburg rückte mit einem Löschzug aus und band mittels mehrere kleiner Ölsperren das auf dem Kanal wegtreibende Motoröl. Das Wasserwirtschaftsamt Salzburg begutachtete den Schaden und nahm Wasserproben. Das Unfallkommando der Polizei Salzburg hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

(SALZBURG24/Aktivnews)

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„Breitbandatlas“: Internet-Versorgungslücken sollen geschlossen werden http://www.salzburg24.at/breitbandatlas-internet-versorgungsluecken-sollen-geschlossen-werden/4072173 http://www.salzburg24.at/breitbandatlas-internet-versorgungsluecken-sollen-geschlossen-werden/4072173#comments Tue, 02 Sep 2014 09:10:24 +0000 http://4072173 Um die budgetierten Fördergelder möglichst effizient einsetzen zu können, ist es essenziell zu wissen, wo tatsächlich Versorgungslücken vorhanden sind und demnach zuerst angesetzt werden sollte. Ein erster wichtiger Schritt dazu war die Erstellung des sogenannten “Breitbandatlas” durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Diese Landkarte basiert auf Meldungen der Netzbetreiber und gibt eine erste grobe Übersicht über den Versorgungsstand.

breitbandsbg Der „Breitbandatlas“ für Salzburg-Stadt. – Screenshot ©

Wichtig ist es jetzt, die Karte zu verfeinern. Wesentlich dazu beitragen sollen dabei Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Konkret sollen die Gemeinden und ihre Bürger in den kommenden Wochen melden, dass sie keinen Zugang zu schnellem Internet haben. Wer zumindest über einen Anschluss verfügt, kann seinen Wunsch für schnelles Internet unter www.salzburg.gv.at/breitband melden. Wer überhaupt noch keinen Zugang hat, kann direkt beim Amt der Salzburger Landesregierung unter 0662/8042-2368 bzw. 2287 eine Versorgungslücke bekannt geben.

„Breitbandmilliarde“ für Internetasubau

Ab dem Jahr 2015 sollen zwei Fördermaßnahmen gestartet werden, die mittel- und langfristig das Ziel verfolgen, ganz Österreich mit hochwertiger Breitbandinfrastruktur zu versorgen. Zum einen geht es dabei um eine EU-kofinanzierte Fördermaßnahme, zum anderen um die sogenannte “Breitbandmilliarde”, bei der ab 2016 jährlich bis zu 200 Millionen Euro für den Ausbau zur Verfügung stehen werden.

Ausbau ab 2015

Mit Hilfe der Bürger, der Gemeinden und Organisationen soll es gelingen, jene Gebiete zu identifizieren, wo keine zeitgemäße Anbindung vorhanden ist. In einem nächsten Schritt soll die Versorgung dieser Gebiete auch mit Unterstützung von EU, Bund und Land ausgebaut werden. Mit den ersten Breitband-Ausbaumaßnahmen über die Förderinitiativen ist im zweiten Halbjahr 2015 zu rechnen.

Daten und Fakten zum Thema Breitband

  • Ausbauziel Europa bis zum Jahr 2020: 50 Prozent der Bevölkerung mit 100 MBit/s, 100 Prozent mit 30 Mbit/s versorgen.
  • Ziele Österreich im Jahr 2020: flächendeckend Übertragungsraten von mindestens 100 Mbit/s.
  • Die europäische Investitionsbank schätzt den Investitionsbedarf in den Glasfaserausbau europaweit auf 240 Milliarden Euro (Österreich fünf bis acht Milliarden).
  • In der Europäischen Union werden ein Viertel des Wirtschaftswachstums und 40 Prozent der Produktivitätssteigerungen auf Informations- und Kommunikationstechnik zurückgeführt.
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Erneut “Stolperstein” in der Stadt Salzburg beschmiert http://www.salzburg24.at/erneut-stolperstein-in-der-stadt-salzburg-beschmiert/4071903 http://www.salzburg24.at/erneut-stolperstein-in-der-stadt-salzburg-beschmiert/4071903#comments Tue, 02 Sep 2014 06:02:50 +0000 http://4071903 Mitglieder des Personenkomitees “Stolpersteine Salzburg” haben am Montag festgestellt, dass der Gedenkstein, der erst heuer verlegt worden ist, mit Farbe besprüht war. Sie brachten eine Anzeige wegen Wiederbetätigung beim Landesamt Verfassungsschutz ein. Ermittlungsbeamte machten sich am Nachmittag zum Tatort auf. Ersten Informationen zufolge sei einer von drei “Stolpersteinen” mit einer goldenen Farbe beschmiert worden, sagte Polizei-Sprecher Anton Schentz auf Anfrage der APA. In der Stadt erinnern insgesamt 247 “Stolpersteine” an die Opfer des Nazi-Regimes.

stolpersteine-600x4501NEU2 Eine versprochene Nano-Versiegelung wurde noch nicht realisiert. © Feingold/Archiv ©

Stolpersteine nie versiegelt

Die aktuelle Beschmierung sei auch dadurch erleichtert worden, “da die versprochene Nano-Versiegelung aller ‘Stolpersteine‘ in der Stadt Salzburg bis zum heutigen Datum trotz mehrfacher Ankündigung nicht realisiert wurde”, kritisierte das Personenkomitee. Seit dem Vorjahr seien rund 70 “Stolpersteine” beschmiert worden.

Tatverdächtige ausgeforscht

Zwei Tatverdächtige im Alter von 20 und 21 Jahren wurden Ende des Vorjahrs ausgeforscht. Der 20-Jährige wurde am 23. Oktober festgenommen, der 21-Jährige am 28. November. Nach einigen Monaten in Untersuchungshaft wurden die beiden am 3. April 2014 enthaftet. Die Staatsanwaltschaft hat (noch) keine Anklage erhoben. Einem der Burschen wird die Beschmierung von 30 Stolpersteinen, dem anderen von 40 Steinen vorgeworfen. Den zwei Beschuldigten werden insgesamt 168 Fakten angelastet, sagte am Montag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es handle sich dabei nicht nur um die Verunstaltung von “Stolpersteinen”, sondern auch um andere Schmierereien mit rechtsextremen Hintergrund.

euthanasiedenkmal2 Im Mai wurde ein Euthanasie-Mahnmal im Kurgarten zerstört. © FMT-Pictures ©

Ermittlungen gegen unbekannte Täter

Doch seit der Ausforschung der beiden Burschen ist es in der Stadt Salzburg zu weiteren Beschädigungen von “Stolpersteinen” und zu weiteren “Nazi-Schmierereien” gekommen. Im Mai wurde ein Euthanasie-Mahnmal im Kurgarten zerstört. Die Täter konnten noch nicht ausgeforscht werden. Ermittelt werde derzeit gegen unbekannte Täter, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft.

Fliegerbombe als Anlass?

Darauf, einen “Stolperstein” für einen beim Bombenentschärfen Verunglückten zu beschmieren, könnte der Täter gekommen sein, weil vor zwei Wochen eine am Kapuzinerberg gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg (ohne Zünder) für Aufregung gesorgt hat. (APA)

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Brand bei der Autobahnmeisterei Golling http://www.salzburg24.at/brand-bei-der-autobahnmeisterei-golling/4071881 http://www.salzburg24.at/brand-bei-der-autobahnmeisterei-golling/4071881#comments Tue, 02 Sep 2014 05:34:22 +0000 http://4071881 Die Freiwillige Feuerwehr Golling wurde um 19.15 Uhr zu dem Einsatz alarmiert. Aus noch ungeklärter Ursache geriet ein Kleintransporter in der verschlossenen Werkstatt in Brand.

5a Zwei Lkw und das Gebäude wurden erheblich beschädigt. © Feuerwehr Golling ©

Golling: Einheimischer entdeckt Brand

Ein Einheimischer entdeckte den Brand und alarmierte die Einsatzkräfte. Diese brachen die Türen zur Werkstatt auf und bekämpften den Brand. Der Kleintransporter brannte völlig aus, zwei Lkw und das Gebäude wurden erheblich beschädigt. Die enorme Rauchentwicklung sowie gelagerte Gasflaschen erschwerten den Einsatzkräften die Arbeit.

Großeinsatz für Feuerwehr

Im Einsatz war die Feuerwehr Golling mit sieben Fahrzeugen und 35 Mann, außerdem das Rote Kreuz und die Autobahnpolizei.

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Salzburger soll Lebensgefährtin regelmäßig geschlagen haben: Verurteilt http://www.salzburg24.at/salzburger-soll-lebensgefaehrtin-regelmaessig-geschlagen-haben-verurteilt/apa-s24_1420080428 http://www.salzburg24.at/salzburger-soll-lebensgefaehrtin-regelmaessig-geschlagen-haben-verurteilt/apa-s24_1420080428#comments Mon, 01 Sep 2014 14:14:00 +0000 http://4071613

Der Beschuldigte hat laut Anklage zudem die Frau und ihre Familie mit dem Umbringen bedroht. Zu Prozessbeginn bekannte er sich nicht schuldig. Gegen Verhandlungsende zeigte er sich teilweise geständig. “Das Urteil ist nicht rechtskräftig”, sagte am Montagabend die Sprecherin in des Landesgerichtes Salzburg, Richterin Christina Rott, zur APA. Die Staatsanwältin hatte keine Erklärung abgegeben. Der Verteidiger verzichtete auf Rechtsmittel.

Schwere Misshandlung

Er soll sein mutmaßliches Opfer im Tatzeitraum bis Mai 2014 auch gewürgt, durch die Wohnung gezerrt und sie für längere Zeit eingesperrt haben. Anfangs wurde gegen ihn auch wegen Mordversuches ermittelt. Die Staatsanwaltschaft erhob diesbezüglich aber keine Anklage.

“Ich bin nicht schuldig”, sagte der 41-Jährige bei dem Prozess am Landesgericht Salzburg zu Strafrichter Roland Finster. Er könne sich nicht erklären, warum er belastet werde, meinte er. Jene blauen Flecken am Körper der 23-Jährigen, von denen ihre Cousine berichtet hatte, habe nicht er verursacht. “Wir waren rauschig, wir beide sind zu Boden gefallen”, rechtfertigte sich der Mann, der sich derzeit in U-Haft befindet.

Abermals verwies der Beschuldigte auf reichlichen Alkoholkonsum, als er vom Richter zu einem weiteren Vorfall befragt wurde. Nein, er habe seine Freundin auch nicht am Hals gewürgt, als sie einmal vor einem Lokal auf ein Taxi gewartet hätten. “Ich habe ihr den Mund zugehalten, damit sie nicht schreien konnte. Wir waren rauschig.” Die Wunde am Hals und das “blaue Auge” hätte sich seine Freundin bei einer Rauferei mit drei Frauen zugezogen. Warum habe er dann vor der Polizei ausgesagt, dass er ihr “ab und zu Ohrfeigen” gab, fragte der Richter. “Die Polizei hat mich dazu gezwungen, sie wollten mich fast schlagen”, lautete die Antwort.

Verteidiger fordert Freispruch

Auch den Vorwurf der gefährlichen Drohung bestritt der Angeklagte. Der Richter legte ihm nahe, dass ein Geständnis strafmildernd sei. “Ich halte Ihnen Eintragungen wegen Aggressionsdelikte und schwerer Nötigung vor. Das spricht nicht dafür, dass Sie nicht in der Lage wären, solche Äußerungen von sich zu geben”, sagte der Richter. Doch der Beschuldigte blieb dabei. Er sei nicht gewaltsam gegen die Frau vorgegangen und habe sie auch nicht eingesperrt. Sein Verteidiger hielt das mutmaßliche Opfer für “nicht besonders glaubwürdig” und forderte einen Freispruch. (APA)

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Großerweiterung der Schneeanlage im Alpendorf fast abgeschlossen http://www.salzburg24.at/grosserweiterung-der-schneeanlage-im-alpendorf-fast-abgeschlossen/4071627 http://www.salzburg24.at/grosserweiterung-der-schneeanlage-im-alpendorf-fast-abgeschlossen/4071627#comments Mon, 01 Sep 2014 14:42:20 +0000 http://4071627

Am Montag wurde der offizielle Startschuss für die Wasserfüllung gesetzt und Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Grundeigentümer und Anrainer gaben sich die Ehre. 175.000 m³ Wasser werden in den nächsten Wochen in den Speicher fließen und zukünftig die Grundlage für eine schlagkräftige Beschneiung bilden. Insgesamt 30 Millionen wurden 2013 und 2014 von den Alpendorf Bergbahnen investiert, 14,5 Millionen davon allein für das technische Beschneiungssystem. Im Rahmen der Füllfeier wurde auch gleich die neue Aussichtsplattform am Gipfel des Gernkogels eröffnet.

Handlungsbedarf erkannt

Die alte Schneeanlage wurde über einen Zeitraum von rund 25 Jahren zeitlich gestaffelt in kleineren Schritten ausgebaut. Für die rund 100 ha Schneifläche lagen bislang nur kleine vorgelagerte Wasserspender mit in Summe 50.000 m³ vor, welche sich aus 3 kleinen Speicherteichen zusammensetzten. „Bei schneearmen Frühwintern war nur ein bedingter Saisonstart mit stark eingeschränktem Pistenangebot möglich und damit war bisher die wirtschaftliche Absicherung für die Bergbahn und in weiterer Folge für die gesamte Tourismusdestination Sankt Johann-Alpendorf nicht gegeben.“, erläutert Wolfgang Hettegger, Vorstand der Alpendorf Bergbahnen. Eine Investition in die technische Beschneiung war somit dringend erforderlich.

Ökologie im Vordergrund

Da keine großen Direktentnahmen aus Bächen oder Kraftwerksanlagen in der Nähe möglich sind, sieht die jetzige Erweiterung die Errichtung des großen Speichers „Gsteng“ mit einem nutzbaren Fassungsvermögen von 175.000 m³ vor. Der Speicher liegt aus geologisch-geotechnischer Sicht sehr günstig im Hirschkogelbereich auf ca. 1.710 m Seehöhe. Vom Speicher, bei dessen Bau eine Massenbewegung von rund 200.000 m³ (zum überwiegenden Teil Festgestein) erforderlich war, versorgt die neue Hauptpumpstation „Gsteng“ mit einer Wasserleistung von 500 l/s = 1 800 m³/h die bestehenden Schneiflächen im Skigebiet.

Bei der Umsetzung des Speichers und der Tümpellandschaften wurde großes Augenmerk auf die Ökologie und den Naturhaushalt in der Planungsphase gelegt, sodass sich die Anlagen naturnah ins Gelände eingliedern. Die gesamte Projektumsetzung wurde von einer ökologischen Bauaufsicht begleitet.

Verbesserung des Pistenangebots

Neben dem Ausbau der technischen Beschneiungsanlage wurde erneut viel im Bereich Pistenbau gemacht. Zahlreiche Abfahrten wurden verbessert, Engstellen erweitert, Kuppen abgeflacht und Mulden aufgefüllt. Diese Geländekorrekturen führen zu Pisten, die den Anforderungen der heutigen Skifahrer entsprechen und optimieren den Beschneiungsbedarf. Der bestehende Funpark „betterpark“ wurde verlegt und und wird sich im Winter 2014/15 in einem komplett neuen Aufbau zeigen.

Aussichtsplattform am Gernkogel-Gipfel

Auch ein neuer Attraktionspunkt am Gipfel des Gernkogels wurde über die Sommermonate geschaffen. Ein bestehender Sendeturm wurde mit einer zweistöckigen Aussichtsplattform ummantelt und bietet den Gästen an einem der schönsten Plätze im Gebiet ein 360°-Panorama auf die umliegende Bergwelt. Die ganzjährig nutzbare 14 m hohe Plattform wird für die Gäste ein neues Highlight sein.

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Mehr als 6.700 Kinder und Jugendliche bei “Jugend zum Sport” http://www.salzburg24.at/mehr-als-6-700-kinder-und-jugendliche-bei-jugend-zum-sport/4071606 http://www.salzburg24.at/mehr-als-6-700-kinder-und-jugendliche-bei-jugend-zum-sport/4071606#comments Mon, 01 Sep 2014 14:24:53 +0000 http://4071606

Damit wurde das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten erzielt. Die Anzahl der teilnehmenden Mädchen und Buben war gleich groß und unterstrich die Bemühungen des Landes-Sportbüros als Veranstalter, besonders auf die Ausgewogenheit der angebotenen Sportarten für Mädchen und Buben zu achten.

Insgesamt 118.000 Teilnehmer

Somit konnten bereits knapp 118.000 Teilnehmer seit Bestehen der Aktion begrüßt werden. Bei den angebotenen 26 Sportarten kamen rund 90 Übungsleiter, darunter Spitzensportler wie Carolina Petran (Leichtathletik), Christian Wartbichler (Orientierungslauf), Sabrina Rehman (Squash), Alexander Müller (Rhönrad), Birgit Ebster-Schwarzenberger und Lisa Sernow (Volleyball), Niki Berger (Tanzen) und Alexander Jezdik (Karate) zum Einsatz, welche mit viel Engagement und fachlicher Kompetenz ihr Können an die Kinder und Jugendlichen weitergaben. Erstmals gab es auch für Kinder mit Behinderungen die Möglichkeit, die Sportart Biathlon kennenzulernen. Zwei junge Biathletinnen der Skiakademie Schladming betreuten dieses Angebot.

Bunte Sport-Vielfalt

Bei der Gesamtbetrachtung der angebotenen Sportarten war erstmals seit Bestehen der Aktion Fußball mit 643 Teilnehmern überlegen an der Spitze. Grund hierfür dürfte die Trainerin Asya Sari, Spielerin des FC Bergheim und türkische U19-Nationalspielerin, gewesen sein. Auf den weiteren Plätzen landeten Rhönradturnen (516), Showdance (475), Trampolinspringen (453), Schwimmen/Wasserball (402) sowie Sportschießen (390). Sportarten wie Sportklettern und Squash, bei denen die Teilnehmeranzahl begrenzt werden musste, waren zu 100 Prozent ausgelastet. Bestbesuchte Kampfsportart war Taekwondo.

Die beliebtesten Mädchen-Sportarten waren Showdance – hier leistete die vielfache österreichische Nachwuchsmeisterin im Tanzen Niki Berger mit ihrer Crew tolle Arbeit – vor Rhönradturnen, Turnen und Trampolinspringen, bei den Burschen war natürlich Fußball der Spitzenreiter, gefolgt von Sportschießen, Tischtennis und Sportkegeln.

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Wolf in Salzburg gesichtet http://www.salzburg24.at/wolf-in-salzburg-gesichtet/4071551 http://www.salzburg24.at/wolf-in-salzburg-gesichtet/4071551#comments Mon, 01 Sep 2014 13:33:25 +0000 http://4071551 Die DNA-Spurenauswertung an einem gerissenen Schaf im Bereich der Illingerbergalm bei St. Gilgen hat nun ergeben, dass dort vor wenigen Tagen ein Wolf unterwegs war. Es wird nun versucht, die genaue Herkunft des Tieres durch weitere Auswertungen der DNA zu ermitteln. Bereits 2012 wurde ein mit Peilsender markierter Wolf im Lungau geortet.

Wölfe stehen unter Schutz

“Wölfe stehen europaweit unter besonderem Schutz, die Jagd auf sie ist verboten. Aus diesem Grund sind für landwirtschaftliche Betriebe auch Entschädigungen vorgesehen, wenn Weidetiere gerissen werden. Vom Land Salzburg wurde eine genaue Analyse der Spuren veranlasst”, sagte Agrarreferent Josef Schwaiger am Montag.

Beim Land Salzburg hat Landesveterinärdirektor Josef Schöchl die Arbeiten bisher koordiniert: “Es wird spannend, ob es gelingt, die Herkunft des Tieres festzustellen. Im nun folgenden Analyseschritt wird die Salzburger Probe auch mit bereits bestehendem Material verglichen, um zu ergründen, ob dieser Wolf schon einmal in Österreich unterwegs war.”

Haus der Natur: Freude über Ortung

Auch für das Haus der Natur ist die Bestätigung der Sichtung interessant. “Wir beschäftigen uns natürlich mit dem Thema Wildtiere. Wir sehen in der Wolfsbeobachtung einen Beweis, dass die internationalen Programme zum Schutz des Wolfes erfolgreich sind. Besonders wichtig ist uns, dass das Klischee des bösen Wolfes durch gezielte Informationsarbeit aufgelöst wird. Der Wolf ist ein sehr scheues Wildtier und meidet im Regelfall die Begegnung mit Menschen”, sagte. Norbert Winding, Leiter des Hauses der Natur.

Aus einem Bericht der Europäischen Kommission geht hervor, dass sich in Österreich zwischen zwei und acht Wölfe aufhalten sollen. Weitere Informationen zur europaweiten Verbreitung von Wölfen gibt es im Internet.

 

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Oldtimer-Treffen: Zehntes „Historisches Hundsdaschlogn“ http://www.salzburg24.at/oldtimer-treffen-zehntes-historisches-hundsdaschlogn/4071445 http://www.salzburg24.at/oldtimer-treffen-zehntes-historisches-hundsdaschlogn/4071445#comments Mon, 01 Sep 2014 12:16:38 +0000 http://4071445

Das zehnte „Historische Hundsdaschlogn“ Oldtimer-Treffen fand am vergangenen Wochenende im Flachauer Gutshof statt. Auto-Fans aus dem Bundesland, aber auch aus ganz Österreich kamen zum Bestaunen der historischen Wagen, Motorräder und Traktoren. Das Highlight war unter anderem die große Oldtimer-Ausfahrt sowie das traditionelle Frühschoppen mit dem Heimatland Quintett bei im Flachauer Gutshof.

Auf dem Parkplatz wurden alle Fahrzeuge für Groß und Klein ausgestellt. Zum Abschluss gab es bei Live-Musik noch die begehrten Plaketten, die dieses Jahr zum Jubiläum im goldenen Look überreicht wurden.

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Interessentenweg „Stern“ und Pistentunnel Oberberg feierlich eröffnet http://www.salzburg24.at/interessentenweg-stern-und-pistentunnel-oberberg-feierlich-eroeffnet/4071395 http://www.salzburg24.at/interessentenweg-stern-und-pistentunnel-oberberg-feierlich-eroeffnet/4071395#comments Mon, 01 Sep 2014 11:55:04 +0000 http://4071395 Am vergangenen Wochenende fand die Eröffnung des Interessentenweges „Stern“ und des neuen Pistentunnels Oberberg durch die Alpendorf Bergbahnen statt. Der Tunnel wurde errichtet, um eine Pistenquerung zu entschärfen. Es handelt sich hierbei um ein Gemeinschaftsprojekt der Weggenossenschaft, der Alpendorf Bergbahnen AG sowie der Salzburger Landesregierung.

Bei der Eröffnung waren Bürgermeister Günther Mitterer, Grundeigentümer Albin Gschwandl, Landesrat Josef Schwaiger, Vorstand der Alpendorf Bergbahnen Wolfgang Hettegger, Obmann der Güterweggenossenschaft Rupert Weitgasser und Aufsichtsratvorsitzender der Bergbahnen Alpendorf, Rudolf Bauer, dabei.

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Was ist los in und um Salzburg? http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-27/4071330 http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-27/4071330#comments Mon, 01 Sep 2014 11:22:02 +0000 http://4071330

Beim Herbstlärm-Festival geht es ab Donnerstag in St. Johann rund.

In Thalgau wird am Wochenende wieder um jeden Zentimeter beim Fallschirmzielspringen-Weltcup gefeilscht.

Im Repulblic gibt es am Samstag feinste elektronische Musik bei Summercrash zu hören.

 

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Arbeitslosigkeit im August um 10,1 Prozent höher – auch Salzburg betroffen http://www.salzburg24.at/arbeitslosigkeit-im-august-um-101-prozent-hoeher---auch-salzburg-betroffen/apa-s24_1320073116 http://www.salzburg24.at/arbeitslosigkeit-im-august-um-101-prozent-hoeher---auch-salzburg-betroffen/apa-s24_1320073116#comments Mon, 01 Sep 2014 10:07:00 +0000 http://4070959

“Die europäische und damit auch die österreichische Wirtschaft scheinen nach wie vor nicht nachhaltig in Schwung zu kommen”, resümiert Sozialminister Rudolf Hundstorfer.

Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen legte um 11,1 Prozent auf 292.321 zu, bei den Schulungsteilnehmern des AMS war der Anstieg um 5,5 Prozent auf 63.322 geringer. Allerdings stieg auch die Zahl der unselbstständig Beschäftigten um 0,7 Prozent auf rund 3.477.000 an.

“Es braucht zusätzliche Impulse”

Der Trend der letzten Monate hat sich auch im August fortgesetzt: Immer mehr Personen treten zusätzlich auf den österreichischen Arbeitsmarkt. Zum Ende des Sommers 2014 lag das Angebot an Arbeitskräften um 62.000 Personen über dem Vorjahr. Angesichts der beschränkten Nachfrage der Betriebe steigt in der Folge die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Personen, so das Sozialministerium.

“Um unser Wirtschaftswachstum und damit den Arbeitsmarkt wieder in Schwung zu bringen, braucht es zusätzliche Impulse wie eine deutlich spürbare Steuerentlastung zur Steigerung der Kaufkraft”, sagte Hundstorfer. Trotz der “vergleichsweise guten Situation in Österreich” bleiben die weiteren Aussichten für den Arbeitsmarkt “einigermaßen trübe”, so der Minister.

Österreich auf EU-Spitzenplatz

Im internationalen Vergleich bleibt der österreichische Arbeitsmarkt weiter vorne: Nach Eurostat-Definition betrug die Arbeitslosenquote in Österreich 4,9 Prozent. Damit lag Österreich gleichauf mit Deutschland am Spitzenplatz in der EU-Arbeitsmarktstatistik. Am höchsten war die Quote in Griechenland mit 27,2 Prozent und in Spanien mit 24,5 Prozent.

Arbeitsmarkt-Situation in Salzburg

Um 10,7 Prozent ist die Arbeitslosigkeit in Salzburg im August gestiegen – ein Zuwachs leicht unter dem österreichischen Durchschnitt von plus 11,1 Prozent. Damit waren im Bundesland 12.251 Personen, um 1.183 mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres, arbeitslos gemeldet.

Dazu kommen 2.410 Personen (+13,4%), die an Schulungen oder Aus- und Weiterbildungsaktivitäten des AMS teilnehmen. Die Arbeitslosenquote beträgt nach nationaler Berechnungsmethode 4,7 Prozent (+0,4 Prozentpunkte) und ist damit die niedrigste bundesweit, deutlich vor Tirol und Oberösterreich.

Arbeitslosigkeit in Stadt steigt

Deutliche Unterschiede zeigen sich in den Regionen des Bundeslandes. Von den Innergebirgsbezirken konnte der Pinzgau sogar einen Rückgang um 3,6 Prozent melden, auch die Arbeitslosigkeit im Pongau (+7,2%) und im Lungau (+7,7,%) lag deutlich unter dem Landesschnitt. Ähnlich die Situation im Tennengau mit einem Plus von 7,9 Prozent. Stark gestiegen sind die Arbeitslosenzahlen dagegen in der Stadt Salzburg mit einem Plus von 16,3 Prozent und im Flachgau mit plus 14,1 Prozent. Etwas mehr als tausend von den knapp 1.200 zusätzlichen Arbeitslosen stammen damit aus dem nördlichen Zentralraum.

Langzeitarbeitslosigkeit steigt an

Mit plus 9,3 Prozent auf 2.058 Personen hat die Arbeitslosigkeit junger Arbeitskräfte unter 25 Jahre unter dem Schnitt der Gesamtarbeitslosigkeit zugenommen. Dagegen war bei den Älteren ab 50 Jahre mit plus 20,2 Prozent auf 3.139 Personen ein starker Zuwachs zu verzeichnen.
Im Zusammenhang mit der Problematik, ältere Arbeitslose wieder in Beschäftigung zu bringen, ist auch die Langzeitarbeitslosigkeit mit plus 49,5 Prozent kräftig gestiegen. Die Absolutzahl bewegt sich mit 411 Personen aber immer noch auf niedrigem Niveau.

Vom Arbeitslosenanstieg waren Männer mit einem Plus von 13,7 Prozent deutlich stärker betroffen als Frauen, bei denen die Zahl der Arbeitslosen um 7,5 Prozent zugenommen hat.

Anstieg in Österreich

Regional betrachtet stieg die Arbeitslosigkeit am stärksten in Wien (+14,4 Prozent), Oberösterreich (+12,5 Prozent) und Salzburg (+10,7 Prozent). Am geringsten war im August der Anstieg im Burgenland mit 5,7 Prozent, gefolgt von Vorarlberg mit 7,4 Prozent und Kärnten mit 7,9 Prozent.

Am Lehrstellenmarkt gab es eine leichte Verbesserung: Ende August standen 8.562 Lehrstellensuchende einem Angebot von 4.143 offenen Lehrstellen gegenüber. Damit lag die Zahl der Lehrstellensuchenden österreichweit um 1,9 Prozent unter dem Vorjahr und der Bestand an gemeldeten offenen Lehrstellen um 0,5 Prozent darüber, die Lehrstellenlücke ist also etwas geschrumpft.

„Auf Basis der aktuellen Wirtschaftsprognosen wird auch in den nächsten Monaten keine Entspannung der Arbeitsmarktlage eintreten“, beschreibt AMS-Landesgeschäftsführer Siegfried Steinlechner die Erwartungen für das restliche Jahr. So seien auch die Stellenmeldungen der Unternehmen weiterhin rückläufig. (APA)

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Salzburger Taxler verfolgt Zechpreller bis nach Hause http://www.salzburg24.at/salzburger-taxler-verfolgt-zechpreller-bis-nach-hause/4071216 http://www.salzburg24.at/salzburger-taxler-verfolgt-zechpreller-bis-nach-hause/4071216#comments Mon, 01 Sep 2014 10:04:09 +0000 http://4071216 Die zwei jungen Männer, 23 und 25 Jahre alt, stiegen Sonntagfrüh gegen sechs Uhr in der Münchner Bundesstraße aus dem Taxi aus und liefen davon ohne zu bezahlen.

 “Geschafft!” oder auch doch nicht

Der 46-jährige Taxler aus Salzburg verfolgte die beiden Zechpreller aber bis nach Hause. An der Tür des Mehrfamilienhauses, in das die beiden verschwanden, hörte der Taxifahrer unter lautem Gelächter ein „Geschafft!“, berichtete die bayerische Polizei. Offenbar beglückwünschten sich die jungen Männer zu ihrer Zechprellerei.

Der 46-Jährige alarmierte die Polizei. Nun müssen sie sich wegen der „vermeintlich kostenlosen“ Taxifahrt strafrechtlich verantworten. Sie hatten es dann doch „nicht geschafft“, den Taxler aus Salzburg zu prellen.

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Regenwetter lässt Mineralwasser-Umsätze drastisch sinken http://www.salzburg24.at/regenwetter-laesst-mineralwasser-umsaetze-drastisch-sinken/4070878 http://www.salzburg24.at/regenwetter-laesst-mineralwasser-umsaetze-drastisch-sinken/4070878#comments Mon, 01 Sep 2014 07:40:08 +0000 http://4070878 “Im Juli waren es in Österreich branchenweit fast minus 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, für den August erwarte ich eine ähnlich schlechte Zahl.”

Bei Sommerwetter für Bier zu heiß

Perfektes Wetter für Mineralwasser benötige längere Hitzeperioden um die 30 Grad. “Dann steigen die Biertrinker auf Wasser um, weil es für Alkohol zu heiß ist. Es hilft aber nicht, wenn es nur ein oder zwei Tage heiß ist, da braucht es schon eine Woche. Dann trinkt der Konsument nicht nur mehr, er nimmt sich auch einen entsprechenden Vorrat mit nach Hause.”

Während in der Bierbranche die Fußball-WM das Geschäft antreibt, fehle es bei Mineralwasser an absatzfördernden Faktoren: “Haupteinflussfaktor ist das Wetter. Annähernd 70 Prozent des Geschäfts werde in den Monaten Mai, Juni, Juli und August gemacht. Die Produktionsplaner beschäftigen sich schon mehr mit dem Wetterbericht als mit anderen Dingen.” Das wetterbedingte Tief könne man nur aussitzen, da lasse sich auch mit erhöhtem Marketingaufwand nicht entgegensteuern. “Der Mensch trinkt deswegen nicht mehr. Es gibt womöglich Verschiebungen zwischen den Marken, aber es braucht äußere Einflüsse, dass jemand sein Trinkverhalten ändert.”

Österreicher trinken knapp 92 Liter Mineral

Während Österreicher 2013 im Schnitt 91,7 Liter Mineralwasser pro Kopf tranken – das ist etwa ein Viertelliter pro Tag – , sind es bei den Deutschen 140 Liter. “Meiner Vermutung nach trinkt der Österreicher schlichtweg mehr Leitungswasser als der Deutsche”, vermutet Doppler. Das habe allerdings nichts mit der Wasserqualität, sondern mit Trinkgepflogenheiten zu tun. “Der Deutsche ist mehr ein karbonisierter Trinker.” In Österreich gehe der Trend hingegen klar Richtung milde oder stille Mineralwässer. Im Vorjahr fielen fast 40 Prozent des Branchenabsatzes in diese Kategorie.

Topmarken: Vöslauer, Waldquelle und Römerquelle

Größte Herausforderung ist für Doppler der Preiskampf in Handel und Gastronomie. “Der Aktionsanteil im Mineralwasserbereich bewegt sich mittlerweile bei 75 Prozent. Der Markt ist unfassbar umkämpft. Da werden Aktionspreise gemacht, die nicht mehr nachvollziehbar sind.” Die drei stärksten Marken – Vöslauer, Waldquelle und Römerquelle – decken ein Riesenvolumen in Österreich ab. Als verhältnismäßig kleiner Player sei es eine Herausforderung das Aktionsgeschehen mit dem Handel aufrecht zu erhalten.

Gasteiner verliert Deal mit SALK

Die Situation in der Gastronomie sei – was Preise und Konditionen betrifft – sogar noch stärker umkämpft. Auch der aktuelle Verlust eines Kunden wie die Salzburger Landeskliniken mit einem kolportierten Volumen von 200.000 Euro pro Jahr sei “schlicht und ergreifend ein Preisthema” gewesen. “Der Konkurrent wollte es sich leisten. Nennen sie es Marketing oder Prestige.” Marktanteile um jeden Preis sei jedoch nicht Strategie von Gasteiner. “Ich mache keinen Hehl daraus, dass wir nicht zu den drei nationalen Marken gehören und es ist auch nicht unser Ziel.” Man wolle zwar in ganz Österreich vertreten sein, konzentriere sich aber auf das Kerngebiet im Westen.

Wie stark Regionalität Teil der Firmen-Philosophie ist, zeigt laut Doppler auch das Engagement als Förderer des Nationalparks Hohe Tauern. “Wir unterstützten Projekte im Bereich Biodiversität. Unser Wasser kommt aus den Bergen, insofern ist uns das wichtig. Wir sind ein Bergwasser.”

Werbung mit österreichischem Bergwasser

Der Exportanteil bei Gasteiner lag im abgelaufenen Wirtschaftsjahr bei sechs Prozent. “Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Die Herkunft aus der Nationalparkregion ist die wichtigste USP unserer Marke. Da wollen wir gezielt hinterfragen, wie sinnvoll es ist, Wasser in die Welt zu schicken.” Ziel sei nicht der Massenmarkt, sondern Hotelketten und Szenegastronomie im Ausland, “die eine gewisse Marke bieten wollen und wo man als österreichisches Bergwasser reüssieren kann.”

Im Near-Water-Bereich, also Wasser mit Geschmack, sei in der Branche nach Jahren des rasanten Wachstums der Plafond erreicht, wenn auch auf hohem Niveau. “Wir wollen den Markt aber durch Innovationen beleben.” Gasteiner, das seine Elements-Serie heuer einem Relaunch unterzogen hat, will die Palette im kommenden Jahr um weitere Sorten erweitern.

Gasteiner stieß im vergangenen Jahr 43 Mio. Liter aus und ist mit drei Prozent Marktanteil die Nummer vier in Österreich. Das Unternehmen befindet sich zu 51 Prozent im Besitz der Familie Spitz. 49 Prozent hält der Ex-Alleineigentümer Brauunion. Gasteiner beschäftigt 45 Mitarbeiter und machte zuletzt rund zehn Mio. Euro Umsatz. Über weitere Kennzahlen wollte Doppler nichts sagen. “Aber wir haben ein positives Ergebnis, die Eigentümer sind zufrieden.” (APA)

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Ohrfeige in der Rupertus Therme: Salzburger geraten in Streit http://www.salzburg24.at/ohrfeige-in-der-rupertustherme-salzburger-geraten-in-streit/4070720 http://www.salzburg24.at/ohrfeige-in-der-rupertustherme-salzburger-geraten-in-streit/4070720#comments Mon, 01 Sep 2014 05:44:29 +0000 http://4070720 Im Haupteingangsbereich der Rupertus Therme fand der Streit seinen Anfang. Einem 37-jährigen Salzburger, der mit seiner Bekannten die Therme betrat, wurde leicht der Weg verstellt. Dennoch ging er weiter. Mit seiner Sporttasche dürfte er eine junge Frau berührt haben. Deren Freund ließ sich das offenbar nicht gefallen und versetzte dem Salzburger nach kurzem Streit eine saftige Ohrfeige, so die bayerische Polizei in einer Aussendung.

Polizei sucht Rupertus-Thermen-Schläger

Der vermeintliche Täter verließ daraufhin die Rupertus Therme und fuhr in einem schwarzen Mini mit Salzburger Kennzeichen davon. Er soll zwischen 25 und 35 Jahren alt sein und wird als südländischer und sportlicher Typ beschrieben. Die Polizeiinspektion Bad Reichenhall bittet mögliche Augenzeugen um Hinweise unter 0049-8651-9700.

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Familienurlaub in Wagrain: Belgischer Vater soll Freund seines Sohnes verletzt haben http://www.salzburg24.at/familienurlaub-in-wagrain-belgischer-vater-soll-freund-seines-sohnes-verletzt-haben/4070424 http://www.salzburg24.at/familienurlaub-in-wagrain-belgischer-vater-soll-freund-seines-sohnes-verletzt-haben/4070424#comments Sun, 31 Aug 2014 15:08:12 +0000 http://4070424 Die Urlauberfamilie war von 17. bis 27. August 2014, in einem Hotel in Wagrain auf Sommerfrische. Sie nahmen einen Freund ihres Sohnes als Spielgefährten mit. Der Urlaub und Aufenthalt war mit dem Einverständnis der Eltern des Jungen erfolgt.

Sommerfrische in Wagrain außer Kontrolle

Im Laufe des Urlaubs soll es laut ersten Aussagen immer wieder zu Problemen mit der Gastfamilie und dem Jungen gekommen sein. Letztlich verständigte der 42-jährige Gastvater die Eltern, dass diese doch ihren Sohn abholen und nach Belgien heimholen sollten. Die Eltern machten sich auf den Weg und trafen am 23. August in Wagrain ein. Bei der Ankunft der Eltern wartete dieser bereits in der Hotellobby auf seine Eltern. Der Bub wies mehrere Hämatome und Prellungen auf.

Anzeige wegen Körperverletzung und Drohung

Nach einer ärztlichen Untersuchung erstatteten seine Eltern Anzeige bei der Polizei. Es steht der Verdacht im Raum, dass der 42-jährige Belgier den Freund seines Sohnes verletzt habe.

Bei dem Zusammentreffen der beiden Elternpaare bedrohte der aus Belgien angereiste Vater den anderen Belgier. Beide Familien sind bereits nach den Einvernahmen getrennt voneinander abgereist. Im Fall der Drohungen und Beleidigungen werden diese auch die belgische Polizei aufsuchen. Die Anzeige wegen Verdacht der Körperverletzung und gefährlichen Drohung wird der Staatsanwaltschaft Salzburg übermittelt, so die Polizei abschließend.

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Brauchtum und Handwerkskunst: Das HeuART-Fest in Scheffau http://www.salzburg24.at/brauchtum-und-handwerkskunst-das-heuart-fest-in-scheffau/4070391 http://www.salzburg24.at/brauchtum-und-handwerkskunst-das-heuart-fest-in-scheffau/4070391#comments Sun, 31 Aug 2014 14:45:48 +0000 http://4070391 In wochenlanger Vorbereitung gestalteten zahlreiche einheimische Künstler und Vereine die Heuskulpturen. Rund 30 Heukunstwerke wurden auf geschmückten Pferdewägen in Begleitung von Schnalzern und Trachtlern durch den Ort gezogen.

Die Trachtler begleiteten den Umzug. (Foto: Neumayr) Die Trachtler begleiteten den Umzug. (Foto: Neumayr) ©

Entlang der Umzugsstrecke standen verschiedene Schmankerln vom Ziegenkäse bis zum Schnaps oder würzigen Würsteln zum Kosten bereit.

 

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71-jährige Bergsteigerin stürzt in den Tod http://www.salzburg24.at/71-jaehrige-bergsteigerin-stuerzt-in-den-tod/4070375 http://www.salzburg24.at/71-jaehrige-bergsteigerin-stuerzt-in-den-tod/4070375#comments Sun, 31 Aug 2014 13:57:23 +0000 http://4070375 Die erfahrene Berggeherin rutschte beim Abstieg auf nassem Erdreich aus und stürzte im Beisein ihrer vier Bergkameraden rund 180 Meter weit über einen Grashang und Felsen. Dabei zog sich die Tennengauerin tödliche Verletzungen zu.

Zehn Mann der Bergrettung Mauterndorf übernahmen den Abtransport der Verunglückten bis ins Tal. Ihre Bergkameraden stiegen selbstständig ins Tal ab. Die Wandergruppe ist öfters gemeinsam in den Bergen unterwegs und derzeit zum wiederholten Mal auf gemeinsamen mehrtägigen Aufenthalt im Lungau. (APA)

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Der Ironman 70.3 in Zell am See http://www.salzburg24.at/der-ironman-70-3-in-zell-am-see/4070334 http://www.salzburg24.at/der-ironman-70-3-in-zell-am-see/4070334#comments Sun, 31 Aug 2014 13:27:13 +0000 http://4070334 Die Kärntnerin Wutti siegte am nächstjährigen WM-Schauplatz nach 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und 21 km Laufen in 4:28:35 Stunden. Sie setzte sich vor den Deutschen Kristin Möller (4:37:30) und Anja Beranek (4:38:34) durch.  “Es war kalt und deshalb sehr hart. Das ganze Rennen war ein Kampf, aber ich bin sehr glücklich, dass ich es bis ins Ziel durchgezogen habe”, freute sich Wutti.

 

Bester Österreicher bei den Männern wurde mit 14 Minuten Rückstand Daniel Niederreiter als Achter. Andreas Giglmayr hatte seinen Start wegen einer Fersenblessur absagen müssen.

 

Beim Ironman 70.3 starteten insgesamt mehr als 2.000 Athleten aus 60 Nationen. Heuer wurde eine neue Radstrecke gefahren, von Lend nach Dienten und über Maria Alm zurück nach Saalfelden. Tausende Zuschauer feuerten bereits seit dem frühen Vormittag im Stadtzentrum und entlang der Rennstrecke die Athleten an. Bei einem Ironman-70.3-Rennen werden 1,9 km geschwommen, 90 km auf dem Rad zurückgelegt und die Halbmarathon-Strecke (21,1 km) gelaufen. Die Gesamtdistanz beträgt 113 km, das entspricht 70, 3 Meilen.

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Der Bauernherbst in Dorfbeuern ist eröffnet http://www.salzburg24.at/der-bauernherbst-in-dorfbeuern-ist-eroeffnet/4070292 http://www.salzburg24.at/der-bauernherbst-in-dorfbeuern-ist-eroeffnet/4070292#comments Sun, 31 Aug 2014 12:40:15 +0000 http://4070292

Heuer warten im gesamten Bundesland 60 Bauernherbstorte mit zahlreichen Veranstaltungen zum Thema Brauchtum und Kulinarik auf. Der Bauernherbst ist mittlerweile zu einem fixen Bestandteil im Jahreskalender geworden und hat sich mit mehr als 5,6 Millionen Besuchern in den vergangenen Jahren äußerst erfolgreich entwickelt.

Der Bauernherbst wurde in Dorfbeuern feierlich eröffnet. (Foto: Neumayr) Der Bauernherbst wurde in Dorfbeuern feierlich eröffnet. (Foto: Neumayr) ©

 

“Nur durch den Beitrag vieler aktiv Beteiligter, hat sich der Bauernherbst zu dem entwickelt, was er heute ist: eine echte salzburgerische Institution”, so die Landtagspräsidentin, die ihren Dank allen aktiv am Bauernherbst Beteiligten aussprach, allen voran den Bäuerinnen und Bauern, Handwerkerinnen und Handwerkern, Partnern und Sponsoren sowie auch Adolf Hinterhauser, Bürgermeister von Dorfbeuern stellvertretend für alle seine Amtskolleginnen und Amtskollegen.

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Der Pinzgau jazzt wieder: Das 35. Jazzfestival in Saalfelden http://www.salzburg24.at/der-pinzgau-jazzt-wieder-das-35-jazzfestival-in-saalfelden/4070169 http://www.salzburg24.at/der-pinzgau-jazzt-wieder-das-35-jazzfestival-in-saalfelden/4070169#comments Sun, 31 Aug 2014 10:31:43 +0000 http://4070169

Es ist eine kaum fassbare Menge an Tönen, die Saalfelden alljährlich Ende August bietet. Internationale Stars und Entdeckungen treffen auf spannende österreichische Formationen, das Publikum nimmt die Branchenschau im Kongresshaus der inneralpinen Salzburger Gemeinde gerne an.

 

Der Eröffnungs-Freitag des 35. Jazzfestivals begann mit der starken Weltpremiere des neuen Projekts “Wire Resistance” von Philipp Nykrin. Der österreichische Pianist und Keyboarder bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Jazz und Elektronik, sein Quintett agierte stets groove-orientiert. Überzeugen konnte auch das Amir ElSaffar Quintett, brach der US-Trompeter mit irakischen Wurzeln doch aus klassischem Jazzklang heraus in entfernte, mitunter mikrotonale Klangwelten auf.

Unterschiedliche Reaktionen gab es hingegen auf das brachiale Sextett “The Young Mothers” rund um den Bassisten Ingebrigt Haker Flaten und das Solo von Marc Ribot. Der New Yorker Gitarren-Querdenker widmete sich Protestsongs und Texten aus der Bürgerrechtsbewegung, seine Gesangsperformance ließ Ribots breite Fangemeinde in Saalfelden etwas ratlos zurück.

 

Die Kraft des Kollektivs prägte den Auftakt des mit sechs Konzerten zentralen Samstags. “Mühlbacher’s USW,…” nennt sich das 17-köpfige Ensemble des Wiener Percussionisten Christian Mühlbacher, das seit fast zwei Jahrzehnten die Größen der heimischen Szene vereint. Die Trompeter Franz Hautzinger und Lorenz Raab sowie Saxofonist Gerald Preinfalk seien nur als Spitze des Eisbergs genannt, der klangmächtig wie vielfältig auf die begeisterte Jazz-Gemeinde zufuhr.

Ben Goldberg sorgte mit seinem US-Quintett danach für eher entspannte Grooves. Goldberg gab dabei auf seiner Kontra-Alt-Klarinette den variablen Mittelsmann zwischen dem Saxofon-Block und der Rhythmussektion um den mit Effekten irritierenden Nels Cline und Drummer Ches Smith. Mit ungewohnten Trompeten-Sounds und ausgedehnten Solo-Exkursen punktete das japanisch-französische Quartett Kaze, das die individuelle Freiheit des Jazz vielleicht am intensivsten verkörperte.

Henry Threadgill am Jazzfestival Saalfelden

 

Die Formation um Henry Threadgill (Foto. Facebook/Jazzfestival Saalfelden) Die Formation um Henry Threadgill (Foto. Facebook/Jazzfestival Saalfelden) ©

 

Nominell war Bandleader Henry Threadgill wohl der schillerndste Saalfelden-Gast am Samstag. Sieben Musiker versammelte der Altmeister des Konzept-Jazz abends auf der Bühne, die vielen Notenpulte wirkten aber bald zweitrangig ob der zwingenden Kraft des ungeraden Grooves, der ganze 50 pausenlose Minuten lang wild umhertaumelte. Den Urkern bildete eine expressionistisch anmutende vierhändige Klavier-Fantasie von Jason Moran und David Virelles, die sich zu einem Sog von hoher Intensität ausweitete.

Nach einem allzu lyrischen Intermezzo des Trios um Cellist Erik Friedlander folgte ein weiterer Höhepunkt weit nach Mitternacht: Roy Paci & Corleone nennt sich die Band, und die sechs Italiener legten ein mörderisch abwechslungsreiches Sound-Konzept vor. Drei Bläser, zwei Gitarren und ein Drummer changierten zwischen rasendem Punk, mächtigem Unisono-Jazzrock in bester Frank-Zappa-Manier und kontrastierender Groove-Lässigkeit. Die Klanggewalt feierte also fröhliche Urständ’ an einem überzeugenden Festival-Samstag. (APA)

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Unfallreicher Samstag fordert dreizehn Verletzte http://www.salzburg24.at/unfallreicher-samstag-fordert-dreizehn-verletzte/4070032 http://www.salzburg24.at/unfallreicher-samstag-fordert-dreizehn-verletzte/4070032#comments Sun, 31 Aug 2014 07:56:24 +0000 http://4070032

Zu einem Frontalcrash mit vier Verletzten kam es am Samstagnachmittag auf der B178 in Lofer (Pinzgau). Eine 30-jährige Türkin verlor die Kontrolle über ihren Wagen und kam auf der Gegenfahrbahn zu Stillstand.

Frontalcrash in Lofer

Ein entgegenkommender 65-jähriger Pensionist aus dem Pinzgau konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte gegen den Pkw der 30-Jährigen.

Bei dem Zusammenstoß erlitten sowohl beide Lenker als auch beide Beifahrer, ein 33–jähriger Mann und eine 66-jährige Frau, Verletzungen unbestimmten Grades und wurden an der Unfallstelle ärztlich versorgt. Ein Insasse blieb unverletzt. Während drei Verletzte vom Roten Kreuz in das Krankenhaus St. Johann in Tirol bzw. in das Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht wurden, wurde die türkische Lenkerin vom Rettungshubschrauber “Martin 6″ in das Unfallkrankenhaus nach Salzburg geflogen.

An der Unfallstelle waren drei Rettungsfahrzeuge sowie 22 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Lofer mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Die B178 war während des Rot Kreuz Einsatzes für etwa eine halbe Stunde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Pkw stürzt bei Rauris 30 Meter ab

Am späten Samstagabend lenkte ein 36-jähriger Deutscher seinen Geländewagen auf dem Seidelwinkelgüterweg vom Talschluss kommend in Richtung Rauris-Wörth. Bei einem abschüssigen Teil des Weges kam der 36-Jährige mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab und stürzte etwa 30 Meter tief in den hochwasserführenden Seidlwinkelbach, wobei sich das Fahrzeug mehrmals überschlug. Der schwer geschockte deutsche Lenker erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades und wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Rauris-Wörth aus dem Fahrzeug geborgen. Der Deutsche wurde anschließend vom Roten Kreuz in das Krankenhaus Zell am See eingeliefert.

Frontalcrash in Bad Goisern

Bei einem Zusammenstoß von zwei Pkw auf der B166 in Bad Goisern (Bez. Gmunden) wurden drei Menschen unbestimmten Grades verletzt. Ein 68-jähriger Pensionist aus Mödling kam aus unbestimmten Gründen mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und geriet auf die andere Fahrbahnseite. Es kam zur Kollision mit dem Pkw einer 29-jährigen Gmundnerin.

Die 29-Jährige, sowie zwei Insassen des Pensionisten, eine 67-Jährige und ein 72-Jähriger – beide aus Mödling – wurden verletzt. Der 68-jährige Autofahrer blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. An der Bergung war die FF St. Agatha beteiligt. Die Bundesstraße war für ca. 30 Minuten gesperrt.

Pkw-Lenker nach Crash “verschwunden”

Vier Verletzte forderte ein Verkehrsunfall in Laakirchen (Bez. Gmunden) auf der Lindacher Straße. Alle wurden mit der Rettung in die Krankenhäuser Wels und Vöcklabruck eingeliefert. Gegen 21.10 Uhr fuhr ein 54-Jähriger aus Gmunden mit seiner 43-jährigen Frau Richtung Laakirchen. In einer Rechtskurve kam ihnen ein Pkw mit einem 23-Jährigen aus Wufing, einem 21-Jährigen aus Vöcklabruck und einem noch unbekannten Fahrzeuglenker entgegen. Aus noch ungeklärter Ursache kollidierten die beiden Pkw frontal. Der Fahrzeuglenker des entgegenkommenden Pkw konnte trotz sofort eingeleiteter Suchaktion nicht aufgefunden werden. Ebenso konnte auch die Identität des Unfalllenkers noch nicht geklärt werden. Weitere Ermittlungen laufen.

Pensionist kracht gegen Bäume

Nachdem ein 72-Jähriger aus Hochburg-Ach mit seinem Auto am Samstaggegen mehrere Bäume prallte wurde er nach der Erstversorgung mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Braunau am Inn eingeliefert. Der Pensionist geriet gegen 21.50 Uhr mit seinem Pkw in Überackern links von der Fahrbahn ab und stieß gegen mehrere Bäume. Am Pkw entstand im Frontbereich erheblicher Sachschaden. Ein Alkomattest wurde im Krankenhaus Braunau am Inn von dem 72-Jährigen verweigert.

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Kilometerlange Staus in ganz Österreich http://www.salzburg24.at/kilometerlange-staus-in-ganz-oesterreich/apa-s24_1420044800 http://www.salzburg24.at/kilometerlange-staus-in-ganz-oesterreich/apa-s24_1420044800#comments Sat, 30 Aug 2014 11:51:00 +0000 http://4069650 In Kärnten erwies sich der Karwankentunnel auf (A11) als Nadelöhr in Richtung Süden. Auch auf der Tauernautobahn (A10) brauchten die Autofahrer in Kärnten in den Mittagstunden einiges an Geduld.

In Salzburg standen die Tauernautobahn (A10) und die Westautobahn (A1) im Mittelpunkt der Staus. Betroffen war vor allem der Großraum Salzburg.

In ganz Salzburg gab es über 30 Kilometer Stau. (Foto: Aktivnews) In ganz Salzburg gab es über 30 Kilometer Stau. (Foto: Aktivnews) ©

 

In Richtung Süden kam es zwischen der Grenze Walserberg und Salzburg Süd zu Verkehrsstillstand. Die Kolonnen kamen im weiteren Verlauf auf deutscher Seite auf der Verbindung München-Salzburg (A8) zwischen der Grenze und Siegesdorf gar nicht oder nur im Schritttempo voran. Insgesamt erreichte die Staulänge rund 21 Kilometer. Auch vor der Mautstelle St. Michael kam es ab den Morgenstunden zu zähem Verkehr. In Richtung Norden sorgten der Reiseverkehr und ein Unfall bei Werfen für rund zehn Kilometer Stau. In Folge des Unfalls beziehungsweise des Staus wurde der Verkehr vor dem Reittunnel bei Lammertal nur noch blockweise in Richtung Norden abgefertigt.

Über 50 Kilometer Stau in Tirol

In Tirol erwiesen sich die Brennerautobahn (A13), die Fernpass Bundesstraße (B179) und die Zillertal Bundesstraße (B179) als die Staustrecken schlechthin. Auf der Brennerautobahn (A13) kam es vor der Mautstelle Schönberg zu Staus und langen Verzögerungen. Ein ähnliches Bild bot sich auch auf der Fernpass-Bundesstraße (B179). Auf der gesamten Länge zwischen Vils und Nassereith von rund 50 Kilometer kam es in Richtung Süden zu abschnittsweise zu Kolonnenverkehr. Vor dem Lermoosertunnel wurde der Verkehr ab zehn Uhr nur blockweise abgefertigt. Im Zillertal stand die Urlauberkolonne auf der Zillertal Bundesstraße zwischen Kaltenbach und Fügen auf rund sieben Kilometern im Stau.

In Südtirol benötigten die Autofahrer auf der Brennerautobahn (A22) in Richtung Süden einiges an Geduld. Dort gab es zwischen dem Brenner und Sterzing mit rund acht Kilometern und zwischen Klausen und Affi jeweils in Richtung Süden die Stau-”Highlights”. In Richtung Österreich wurden zwischen Brixen und Sterzing bis zu sechs Kilometer Stau gemeldet. (APA)

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