Salzburg24.at » Salzburg-Fußball http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 31 Oct 2014 05:25:50 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Bewegung im Kader von Red Bull Salzburg http://www.salzburg24.at/bewegung-im-kader-von-red-bull-salzburg/4131619 http://www.salzburg24.at/bewegung-im-kader-von-red-bull-salzburg/4131619#comments Thu, 30 Oct 2014 13:09:19 +0000 http://4131619

Nachdem Red Bull Salzburg im ÖFB-Cup-Achtelfinale gegen Wacker Innsbruck Überstunden schieben musste, bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Nur drei Tage später (Sa. 18:30 Uhr) muss die ersatzgeschwächte Truppe von Trainer Adi Hütter in der Red Bull Arena gegen Admira Wacker Mödling ran. Zum Marathon-Programm – sieben Spiele in 22 Tagen – kommt zudem weiteres Verletzungspech.

Lazaro out

„Der sehr dünne Kader bereitet Kopfzerbrechen“, gab Hütter am Donnerstag zu. Denn zur ohnehin schon langen Verletztenliste gesellt sich auch noch Valentino Lazaro. Der 18-Jährige zog sich beim 2:1-Sieg über Wacker Innsbruck einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zu und fällt rund sechs Wochen aus. „Natürlich macht mir das als Trainer Sorgen. Es geht dabei auch um’s Training, den inneren Konkurrenzkampf und die Möglichkeit zu rotieren“, sagte der 44-Jährige.

Salzburg wird am Transfermarkt aktiv

Alan (Seitenbandeinriss), Christian Schwegler (Oberschenkel), Lazaro und Nils Quaschner nehmen am Samstag auf der Tribüne Platz. Tormann Peter Gulacsi hat seine Rot-Sperre, aus dem Grödig-Spiel, im Cup abgesessen. Bis auf Valon Berisha (Comeback im Winter) ist nicht von einer baldigen Rückkehr der beiden Innenverteidiger Rodnei und Vorsah zu rechnen. Beide Verträge laufen nach dieser Saison aus. Gut möglich also, dass die Afrikaner das Trikot von Red Bull Salzburg nicht mehr überziehen werden. Es besteht Handlungsbedarf am Transfermarkt, weiß auch Hütter: „Ich bin der Meinung, dass wir im Winter aktiv sein müssen.“

 

Das Trikot von Vorsah schaffte es in dieser Saison nur durch Alans Hilfe auf den Rasen./Red Bull/GEPA Das Trikot von Vorsah schaffte es in dieser Saison nur durch Alans Hilfe auf den Rasen./Red Bull/GEPA ©

Alan trainiert schon wieder

Eine positive Meldung konnte Red Bull Salzburg über den verletzten Stürmer Alan vermelden. „Er macht schon wieder Übungen mit dem Ball und kann am Donnerstag (in der Europa League, gegen Dinamo Zagreb, Anm.) vielleicht schon spielen“, verkündete Hütter. Erst ging man von mindestens drei Wochen Pause aus. „Es ist zum Glück nur ein Bändereinriss. Jetzt kommt es auf sein Schmerzempfinden an“, erklärte der Vorarlberger die überraschende Wendung.

Red Bull Salzburg baut auf Liefering-Talente

Durch die Ausfälle gibt der Salzburg-Cheftrainer den Nachwuchstalenten des FC Liefering erneut eine Chance. Zu den ohnehin schon im Kader stehenden Konrad Laimer, Cup-Torschützen Ante Roguljic, Smail Prevljak, Nils Quaschner und Benno Schmitz zieht Hütter auch Innenverteidiger Duje Caleta-Car hoch. „Die Kommunikation und Verbindung mit Liefering läuft sehr gut. Die meisten trainieren schon bei uns“, verriet Hütter. Gut möglich also, dass am Samstag eine Salzburg-Liefering-Mischung gegen die Admira antritt. Gerade im Hinblick auf das vorentscheidende Europa-League-Duell mit Dinamo Zagreb (Do. 6. November) wird den Bullen jede Pause recht sein.

 

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ÖFB Cup: Red Bull Salzburg und SV Grödig im Viertelfinale http://www.salzburg24.at/oefb-cup-red-bull-salzburg-steigt-ins-achtelfinale-auf/4131063 http://www.salzburg24.at/oefb-cup-red-bull-salzburg-steigt-ins-achtelfinale-auf/4131063#comments Wed, 29 Oct 2014 19:35:04 +0000 http://4131063

FC Wacker Innsbruck – Red Bull Salzburg   1:2 n.V. (0:0/0:0)
Tore: Bergmann (107.) bzw. Kevin Kampl (97.), Ante Roguljic (108.)
3.000 Zuschauer

Salzburg muss in die Verlängerung

Red Bull Salzburg hatte auf dem Weg ins Viertelfinale viel Mühe. Die Mozartstädter setzten sich im Achtelfinale auswärts gegen Wacker Innsbruck 2:1 nach Verlängerung durch. Nach 90 Minuten war es 0:0 gestanden.

In der Verlängerung trafen dann für die Salzburger Kevin Kampl (97.) und Ante Roguljic (108.), Wacker gelang durch Thomas Bergmann der zwischenzeitliche Ausgleich (107.). Zudem hatten die tapferen Tiroler mit zwei Stangentreffern Pech (34., 92.).

Der Tabellenführer der Bundesliga tat sich gegen den Siebenten der zweithöchsten Spielklasse von Anfang an schwer. Eine Pflichtübung wie in den ersten beiden Runden gegen Sollenau (10:1) und den Wiener Sportklub (12:1) war in weiter Ferne.

Tiroler Abwehrmauer hält

Die Tiroler mischten geschickt Abwehrbeton an und ließen Jonatan Soriano und Co. nicht ins Spiel kommen. Die Gäste fanden lange Zeit lediglich Halbchancen vor. Und Salzburg hatte sogar Glück, dass man bei einem der wenigen Innsbrucker Angriffsversuche nicht sogar in Rückstand geriet.

Eine verunglückte Kopfballabwehr von Stefan Ilsanker landete nämlich an der Innenstange des eigenen Tores (34.). Nach der Pause brachte Adi Hütter Kampl ins Spiel, um den Salzburg-Motor ins Laufen zu bringen. Doch das gelang nur phasenweise.

Kurz vor Schluss der regulären Spielzeit witterte plötzlich Wacker die Chance, Rene Renner wurde zunächst auf dem Weg zum 1:0 zu Unrecht wegen Abseits zurückgepfiffen (86.), dann verzog Renner aus aussichtsreicher Position (87.).

Red Bull Salzburg zittert

Auch die Verlängerung begann mit einem Wacker-Knalleffekt, Salzburg-Goalie Alexander Walke lenkte einen Schuss von Andreas Hölzl an die Stange (92.). In Minute 97 schien der Favorit erlöst. Nach Flanke von Marcel Sabitzer servierte Bergmann den Ball unglücklich Kampl, der zum 1:0 einschoss.

Doch Wacker kam zurück. Nach Solo von Armin Hamzic auf der linken Seite und klugem Querpass drückte Bergmann zum 1:1 ein (107.). Die Salzburger Antwort ließ nur wenige Sekunden warten. Zeljko Djokic verlor den Ball leichtsinnig gegen Benno Schmitz. Sabitzer flankte zur Mitte und Roguljic vollendete zum 2:1 (108.).

Der 18-jährige Roguljic war von Hütter nur aufgrund von einigen Verletzungen vom Liefering-Kader zu den Salzburger Profis befördert und in der 89. Minute eingewechselt worden. (APA)

SV Grödig im Viertelfinale

SKN St. Pölten – SV Scholz Grödig   0:1 (0:1)
Tore: Philipp Huspek (21.)
1.350 Zuschauer

Grödig gewann bei Erste-Liga-Club SKN St. Pölten und dessen Salzburger Trainer Michael Steiner mit 1:0. Das Cup-Abenteuer von St. Pölten ging diesmal bereits im Achtelfinale zu Ende. Der Vorjahresfinalist musste sich daheim SV Grödig 0:1 (0:1) geschlagen geben. Den Salzburgern gelang dank eines Treffers von Philipp Huspek in der 21. Minute der Aufstieg ins Viertelfinale.

Im Duell der Überraschungs-Europacupstarter erwischten die Gäste den besseren Start. Und der erste wirklich flüssig angetragene Angriff mündete in der Grödiger Führung: Nach einer Kurzpass-Stafette setzte Stefan Nutz Huspek in Szene und dieser versenkte den Ball mit einem satten Schuss vom rechten Strafraumeck im SKN-Gehäuse (21.).

Die heimischen SKN-”Wölfe” fanden in einer Partie von überschaubarem Niveau nun keine Antwort auf den Rückstand. In den letzten Minuten des ersten Durchgangs vergaben hingegen die Gäste durch Simon Handle (42.), Yordy Reyna (43.) und Sandro Djuric (45.) sogar drei große Möglichkeiten auf das 2:0. Nach der Pause lief die Partie ähnlich ab. Die beste Ausgleichschance der St. Pöltner vergab Gary Noel aus zwölf Metern (83.).

 

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Grödig fand die Lösung gegen Red Bull Salzburg http://www.salzburg24.at/groedig-fand-die-loesung-gegen-red-bull-salzburg/4128535 http://www.salzburg24.at/groedig-fand-die-loesung-gegen-red-bull-salzburg/4128535#comments Mon, 27 Oct 2014 13:23:38 +0000 http://4128535 „Ab durch die Mitte“, das übliche und meist erfolgreiche Konzept von Red Bull Salzburg ging im Derby nicht auf. Der kleine Nachbar, SV Grödig ließ sich vom Double-Gewinner nicht überlaufen. Das 0:8 im ersten Saisonduell war der Mannschaft von Trainer Michael Baur eine Lehre.

 

Die Pyramide wackelte selten

Baur schickte eine 4-3-2-1-Formation auf’s Feld. Aus dieser Pyramide heraus stoppten seine Spieler die Bullen und kamen selbst immer wieder zu Kontern. „Wir wissen, dass Yordy sehr schnell ist und bis jetzt jeder Mannschaft Probleme bereitet hat. Dahinter hatten wir mit Huspek einen zweiten Schnellen und mit Nutz einen, der die beiden einsetzen kann“, erklärte der Tiroler sein Konzept. Die Speerspitze Pyramide attackierte ab der Mittellinie und erhielt Rückendeckung. Noch wichtiger war aber das Gerüst dahinter. „Mit Völkl, Maak und Martschinko haben wir versucht dahinter zweikampfstarke Spieler aufzustellen und das hat besonders in der ersten Halbzeit gut funktioniert“, führte Baur sein Erfolgskonzept aus.

Red Bull Salzburg weicht aus

Schon unter Roger Schmidt warf man Salzburg vor, zu selten über die Flügel auszuweichen. Optisch war das auch im Derby der Fall. Aber bei genauerem Blick auf die „Heatmaps“ sieht man, dass Salzburg durchaus versuchte, um die kompakte Grödiger Abwehr herumzuspielen. Die Bemühung das Spiel noch zu drehen, war dem Meister keineswegs abzusprechen. “Nach dem schweren Spiel am Donnerstag hat man immer wieder gesehen, dass wir uns nicht schlagen lassen wollen. Was meine Mannschaft mit einem Mann weniger gezeigt hat, war schon sehr gut”, erklärte der Bullen-Trainer.

Grödig machte die Mitte dicht./Offizielle Spieldaten der ÖFBL Grödig machte die Mitte dicht./Offizielle Spieldaten der ÖFBL ©
Salzburg versuchte es oft über den linken Flügel./Offizielle Spieldaten der ÖFBL Salzburg versuchte es oft über den linken Flügel./Offizielle Spieldaten der ÖFBL ©

„Ich möchte Michi ein Kompliment aussprechen, für die taktische Aufstellung, die seine Burschen gut umgesetzt haben“, sagte Salzburg-Cheftrainer Adi Hütter nach dem Spiel. Aufgrund des für ihn unglücklichen Spielverlaufs (schneller Rückstand und Rote Karte gegen Tormann Peter Gulacsi) war er aber mit dem Punkt zufrieden und sprach von einem „gerechten Unentschieden“ in einem „sehr guten Salzburger Derby“.

 

Baur (li.) und Hütter konnten beide mit dem Unentschieden leben./Krugfoto/APA Baur (li.) und Hütter konnten beide mit dem Unentschieden leben./Krugfoto/APA ©

Grödig ein wenig enttäuscht

In den Jubel über den ersten Punkt gegen RB Salzburg im sechsten Anlauf hat sich bei Grödig am Sonntag sogar leichte Wehmut gemischt. Denn angesichts des Spielverlaufs träumte der Dorfclub lange vom Sieg, den erst Marcel Sabitzer in der 81. Minute verhinderte. Vor dem Hintergrund der bisherigen fünf Niederlagen gegen die haushohen Favoriten (Torverhältnis 2:24) konnte Grödig-Coach Michael Baur ein klar positives Fazit ziehen. „Wir sind mit dem 2:2 glücklich. Ich bin sehr stolz auf die Truppe. Das war eine großartige Leistung“, sagte der Tiroler, auch wenn er angesichts der langen Führung von einer gewissen „Enttäuschung in der Kabine“ berichtete. „Wir müssen diese Leistung aber auch gegen schwächere Gegner abrufen“, forderte der Ex-Teamspieler.

Salzburg und Grödig im ÖFB Cup

Gelegenheit dazu hat Grödig schon am Mittwoch (18:00) im ÖFB-Cup-Achtelfinale bei Erste-Liga-Klub SKN St. Pölten und am Samstag bei Wiener Neustadt.

Red Bull Salzburg trifft, ebenfalls am Mittwoch (19:00), auf Wacker Innbruck, bevor es am Samstag in der Liga gegen die Admira geht.

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Vier Wochen Pause für Salzburg-Stürmer Alan http://www.salzburg24.at/vier-wochen-pause-fuer-salzburg-stuermer-alan/4128474 http://www.salzburg24.at/vier-wochen-pause-fuer-salzburg-stuermer-alan/4128474#comments Mon, 27 Oct 2014 11:46:35 +0000 http://4128474 Alan wurde nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden im Derby gegen Grödig noch Sonntagabend im LKH Salzburg geröntgt. Weitere Untersuchungen (u.a. MRI) haben ergeben, dass sich der Brasilianer einen Bändereinriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hat. Er fällt damit für rund vier Wochen aus.

Ohne Alan in der Europa League

Abgesehen von der Meisterschaft und dem ÖFB Cup (Mittwoch, 18:00 Uhr gegen Innsbruck) fehlt Alan damit auch in der Europa League aus. In der Bundesliga wird heuer noch bis 13./14. Dezember gespielt, in der Schlussphase der Herbstmeisterschaft könnte der 25-Jährige also wieder mit von der Partie sein. Auch ein Einsatz im Europa-League-Heimspeil am 11. Dezember gegen Astra Giurgiu könnte sich ausgehen. Gegen Dinamo Zagreb und Celtic Glasgow ist Alan jedoch zum Zuschauen verurteilt.

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Salzburger Liga: Elfmeter rette dem SAK Punkt gegen Hallein http://www.salzburg24.at/salzburger-liga-elfmeter-rette-dem-sak-punkt-gegen-hallein/4128322 http://www.salzburg24.at/salzburger-liga-elfmeter-rette-dem-sak-punkt-gegen-hallein/4128322#comments Mon, 27 Oct 2014 11:02:01 +0000 http://4128322

Beim Stand von 1:2 aus Sicht des SAK zeigte Schiedsrichter Klappacher in der 89. Minute auf den Punkt. Elfmeter für den SAK. Der Ausgang ist bekannt. Larionows verwertete und bescherte dem SAK den zehnten Punkt in der aktuellen Saison. Die Nonntaler bleiben damit in der Tabelle der Salzburger Liga auf Platz 14, hinter Gegner FC Hallein.

Straßwalchen ärgert Anif

Von den Top-Five der Salzburger Liga holte in der 14. Runde nur der FC Bergheim drei Punkte. Mit dem 2:1-Heimsieg gegen Wals-Grünau hielt man den direkten Konkurrenten um Platz zwei auf Distanz. Tabellenführer USK Anif kam zu Hause gegen Straßwalchen nicht über ein 0:0 hinaus, bleibt aber vier Punkte vor Bergheim.

 

Tabellenstand nach 14. Runden./SALZBURG24 Tabellenstand nach 14. Runden./SALZBURG24 ©

 

Salzburger Liga: Runde 14

FC Zell am See – SV Kuchl   2:4 (0:1)
Union Henndorf – TSU Bramberg   1:4 (1:1)
USV 1960 Berndorf – SV Grödig Am.   2:2 (1:1)
FC Bergheim – SV Wals-Grünau   2:1 (2:0)
USK Anif – SV Straßwalchen  0:0
Union Hallein – UFC SV Hallwang   2:2 (1:1)
FC Puch – UFC Altenmarkt   3:1 (1:0)
SAK 1914 – FC Hallein 04   2:2 (1:0)

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2:2-Remis im Derby zwischen SV Grödig und Red Bull Salzburg http://www.salzburg24.at/22-remis-im-derby-zwischen-sv-groedig-und-red-bull-salzburg/4127476 http://www.salzburg24.at/22-remis-im-derby-zwischen-sv-groedig-und-red-bull-salzburg/4127476#comments Sun, 26 Oct 2014 17:22:32 +0000 http://4127476

Vor dem Derby wäre der SV Grödig vermutlich sehr zufrieden gewesen, mit einem Punkt gegen Red Bull Salzburg. Nach dem Match muss man sich eingestehen, dass diesmal wohl der erste Derby-Sieg in der Geschichte möglich gewesen wäre. Am Ende blieb es aber beim gerechten 2:2. Es war der erste Punkt der Grödiger, gegen den Meister aus Salzburg.

Grödig geht in Führung

 

Salzburg-Trainer Adi Hütter baute seine Aufstellung, im Vergleich zum Zagreb-Spiel, an einigen Positionen um. Unter anderem bot er Franky Schiemer in der Innenverteidigung auf. Grödig baute auch gehörig um, ließ zur Überraschung aller eine 4-3-2-1-Formation auflaufen. So versuchte Grödig-Trainer Michi Baur die Mitte dicht zu machen. Aus dieser kompakten Abwehr entstand auch das überraschende 1:0 für die Hausherren. Nach Balleroberung im Mittelfeld, schickte man Yordy Reyna steil auf den Flügel. Aus extrem spitzen Winkel überraschte er Salzburg-Goalie Peter Gulacsi. Es war die erste Führung der Grödiger, seit dem allerersten Salzburg-Derby im August 2013.

 

Reyna (Mitte) war der Mann der ersten Spielhälfte./Krugfoto/APA Reyna (Mitte) war der Mann der ersten Spielhälfte./Krugfoto/APA ©

SV Grödig – FC Red Bull Salzburg   2:2 (2:1)
Tore: Yordy Reyna (6.), Philipp Huspek (Elfmeter, 37.) bzw. Kevin Kampl (22.), Marcel Sabitzer (81.)
Rot: Peter Gulacsi (Salzburg, Torchanceverh., 33.)
3.212 Zuschauer

Red Bull Salzburg schlägt zurück

Grödig versuchte nach dem Führungstor seiner Linie treu zu bleiben. Dem zunehmenden Druck von Red Bull Salzburg konnte die Abwehr rund um Max Karner aber nicht lange standhalten. Marcel Sabitzer hebelte die Grödiger Abwehr aus (22.) und bediente Kampl, der von der linken Seite unbedrängt zum 1:1-Ausgleich einschießen konnte. Zur Ehrenrettung der Grödiger: Es war die erste Möglichkeit der Bullen überhaupt in diesem Spiel. Allerdings schnürten die Jungs von Adi Hütter dessen Ex-Mannschaft in der Folge in der eigenen Hälfte ein. Schlussmann Cican Stankovic bot bei den Schüssen von Alan und Ulmer (33.) sein ganzes Können auf.

 

Kampl glich das Derby aus./Krugfoto/APA Kampl glich das Derby aus./Krugfoto/APA ©

„Reissma de Partie“

Nur Sekunden später entwischte erneut Reyna der Salzburger Verteidigung. Keeper Gulacsi zog die Notbremse und ging mit Rot vom Platz. Das.Goldberg Stadion bebte. „Reissma de Partie“ brüllte Grödig-Manager Christian Haas von der Tribüne. Philipp Huspek folgte seinem Chef und verwertete den fälligen Elfmeter, gegen den eingewechselten Alexander Walke. Allerdings erst beim zweiten Versuch, da der Erste wiederholt werden musste. Das 3:1 hätte Karners Kopfball in der 39. Minute sein können. Der Underdog witterte in Überzahl seine Chance, kassierte vor der Pause aber noch fast den Ausgleich. Stankovic reagierte beim Kopfball von Alan erneut grandios und lenkte den Ball an bzw. auf die Latte. Der Ball tanzte eine Sekunde auf dem Aluminium. Den Grödiger Fans stockte der Atem, bevor die Kugel ins Toraus kullerte.

Reyna spielt Schiemer schwindelig

Red Bull Salzburg versuchte nach Seitenwechsel Druck aufzubauen. Doch Grödig stand weiter tief, attackierte erst ab der Mittellinie und setzte durch den schnellen Reyna immer wieder Nadelstiche. Der Peruaner zeigte warum er vor dem Derby ins Nationalteam von Peru einberufen wurde. Der wuselige Stürmer dribbelte besonders Schiemer Knoten in die Beine. Die Bullen wurden erstmals durch Kampl (53.) gefährlich. Gegen das aggressive Spiel gegen den Ball der Gastgeber fand die Hütter-Truppe aber vorerst kein effektives Mittel.

Grödig verpasst Vorentscheidung

Salzburg hatte Glück, dass die Grödiger Huspek (61.) und Reyna (64.) die Vorentscheidung verpassten. Selbst wurde man nur bei Standards halbwegs gefährlich. Grödig führte nach einer guten Stunde verdient mit 2:1. Der erste Derby-Sieg in der Geschichte lag in der Luft. Manager Haas – nahe am Stimmverlust – peitschte seine Jungs nach vor. Zu allem Überfluss verletzte sich Bullen-Stürmer Alan auch noch am Knöchel und musste vom Feld getragen werden. Eine Diagnose wird für Montagfrüh erwartet.

Sabitzer gleicht aus

Allerdings gaben die Bullen nicht auf und drängten auf den Ausgleich, den Sabitzer (81.) tatsächlich wahr machte. Da dachte man auf der Grödiger Bank vermutlich an die vergebenen Chancen, denn auch Reyna (85.) scheiterte erneut. Die Spannung war in dieser Schlussphase kaum zu überbieten. Chancen auf beiden Seiten hoben die Fans aus ihren Sitzen. Tore fielen aber keine mehr. Ein tolles Fußballspiel endete mit einem gerechten 2:2-Unentschieden.

Eine Analyse und die Stimmen zum Spiel lesen Sie am Montag auf SALZBURG24.


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Regionalliga: Knappe Siege für Salzburger Mannschaften http://www.salzburg24.at/regionalliga-knappe-siege-fuer-salzburger-mannschaften/4126994 http://www.salzburg24.at/regionalliga-knappe-siege-fuer-salzburger-mannschaften/4126994#comments Sun, 26 Oct 2014 12:53:13 +0000 http://4126994

Wer trifft hat Recht und am Ende zählen nur die drei Punkte. Alte Fußballweisheiten die in der 15. Regionalliga-Runde perfekt zutrafen. Zumindest bei vier von fünf antretenden Salzburger Mannschaften. Die Begegnung TSV St. Johann gegen Kufstein wurde bekanntlich abgesagt.

Austria Salzburg holt Dreier in Hard

Nachdem der Tabellenführer in Hard zahlreiche Chancen liegenließ, musste es Joker Nicholas Mayer per Elfmeter richten. Der Mittelfeldspieler kam ausnahmsweise von der Bank, behielt beim spielentscheidenden Strafstoß jedoch die Nerven. Gut für die Austria, denn die hat weiterhin sieben Punkte Vorsprung auf die Verfolger Wattens und Eugendorf.

Ein Tor mehr genügt

Die Eugendorfer siegten selbst nur knapp mit 1:0 gegen die Amateure von Wacker Innsbruck. Christof Kopleder, der beste Torschütze (11) der aktuellen Regionalligasaison besorgte früh den entscheidenden Treffer. Da strahlte auch die Sonne auf das Haupt von Trainer Andreas Fötschl (siehe Highlightvideo von einwurf.tv). Neumarkt bleibt seiner Linie treu, gewann jedes der letzten vier Spiele mit 2:1. So auch am Samstag bei den Altach Amateuren. Die Mannschaft von Jimmy Hajek machte damit in den letzten vier Runden einen großen Sprung in der Tabelle und rangiert auf Platz sieben.

Zwei Serien reißen

Positiv und negativ. Der SV Seekirchen beendete am Freitag seine Unserie auf fremdem Boden, holte einen knappen 1:0-Erfolg bei Aufsteiger Kitzbühel. Der Bojceski-Elf kam scheinbar der Kunstrasen in Kitzbühel entgegen. Der Lohn dafür ist der vierte Tabellenplatz. Nicht auszudenken wo die Wallerseer sein könnten, hätten sie schon früher den einen oder anderen Sieg in der Fremde geholt.

Eine andere Serie riss in Saalfelden, wo der FC Pinzgau die erste Heimpleite der Saison einstecken musste. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich, verloren die Pinzgauer doch noch mit 1:2 gegen Höchst.

Regionalliga kompakt

FC Kitzbühel – SV Seekirchen   0:1 (0:1)
Tore: Lukas Wührer (22.)
300 Zuschauer

 

USC Eugendorf – FC Wacker Innsbruck Am.   1:0 (1:0)
Tore: Christof Kopleder (9.)
Gelb-Rot: Samuel Krisner (Innsbruck, Foul, 90+3)
300 Zuschauer

 

 

FC Hard – SV Austria Salzburg   0:1 (0:0)
Tore: Nicholas Mayer (Elfmeter, 66.)
750 Zuschauer

 

SCR Altach Am. – TSV Neumarkt   1:2 (0:0)
Tore: Sefa Gaye (50.) bzw. Tomislav Jonjic (48.), Ingo Enzenberger (84.)
2.000 Zuschauer

 

FC Pinzgau Saalfelden – FC Höchst   1:2 (1:2)
Tore: Tamas Tandari (33.) bzw. Johannes Ruepp (18.), Niklas Schranz (45+1)
450 Zuschauer

 

Regionalliga West: Runde 15

FC Kitzbühel – SV Seekirchen   0:1
FC Hard – SV Austria Salzburg   0:1
SCR Altach Am. – TSV Neumarkt   1:2
USC Eugendorf – FC Wacker Innsbruck Am.   1:0
SC Schwaz – FC Bizau   8:0
FC Dornbirn – WSG Wattens   1:5
FC Pinzgau Saalfelden – FC Höchst   1:2
Di. 04.11. 19:30   TSV St. Johann – FC Kufstein

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SV Grödig will Red Bull Salzburg mehr als nur ärgern http://www.salzburg24.at/sv-groedig-will-red-bull-salzburg-mehr-als-nur-aergern/4126804 http://www.salzburg24.at/sv-groedig-will-red-bull-salzburg-mehr-als-nur-aergern/4126804#comments Sat, 25 Oct 2014 12:20:20 +0000 http://4126804

0:8 ging der SV Grödig im ersten Salzburg-Derby der Saison gegen Red Bull Salzburg unter. 24:2 lautet der Gesamtscore aller bisherigen fünf Derbys. Der Meister ließ gegen den kleinen Nachbarn nichts anbrennen. Dennoch will sich Grödig am Sonntag (16:30 Uhr) vor eigenem Publikum nicht verstecken. Man will Adi Hütter die erste Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte verderben. „Wir haben eine interessante Variante“, kündigte Hütters Nachfolger auf der Grödiger Trainerbank, Michael Baur, an. Interessant genug, um die wiedererstarkten Bullen erstmals zu besiegen? Die neue Vereinshymne, “Lossts eich nix gfoin”, gibt die Marschrichtung vor.

 

Grödig baut auf Stankovic

Manager Christian Haas schickte schon eine Botschaft an den Nachbarn. „Ich hab den Adi angerufen und zum Sieg gegen Zagreb gratuliert, ihm aber auch gleich gesagt, dass es am Sonntag ein anderes Spiel wird“, verriet Haas am Freitag. Er baut auf sein Trainerteam und „den besten Tormann in Österreich“, Cican Stankovic. Der 21-Jährige wechselt nach dieser Saison zu Red Bull Salzburg, will seinen künftigen Arbeitgeber vorher aber noch ärgern. „Wir müssen hinten kompakt stehen und vorne immer wieder Nadelstiche setzen. Die Spieler dazu haben wir.“, sagte Stankovic, der bereits auf Abruf im ÖFB-Teamkader steht.

 

Salzburgs Jonatan Soriono überwand den "besten Torman in Österreich" beim Hinspiel gleich fünf Mal./Krugfoto/APA Salzburgs Jonatan Soriano überwand den “besten Tormann in Österreich” (li.) beim Hinspiel gleich fünf Mal./Krugfoto/APA ©

Zaubern ist zu wenig

Um das umzusetzen zeigte Trainer Baur den Spielern noch die eigenen Torszenen aus dem 0:8 im August. Das soll der Mannschaft, zusammen mit dem Schwung aus dem WAC-Sieg, Selbstvertrauen vor dem Duell mit dem übermächtigen Gegner bringen. „Wir sind nicht da, um eine Zauberpartie abzuliefern“, stellte Baur klar. „Wir müssen mit Hirn spielen.“ Auf das neue 4-3-1-2-System von Salzburg will er auch schon eine Lösung gefunden haben – eine „interessante“.

 

„Wir sind geil auf das Spiel. Nach dem WAC haben wir den nächsten Tabellenführer – was gibt es schöneres?“ – Michael Baur

„Besonderes“ Spiel für Adi Hütter

Baurs Gegenüber kommt mit Selbstvertrauen aus sechs Pflichtspielsiegen in Folge zurück nach Grödig. Für den 44-Jährigen ist es noch immer eine „besondere“ Partie, hatte er doch die Grödiger während seiner Amtszeit (2012 bis 2014) in die Bundesliga und in der Folge auch in den Europacup geführt. Viele Worte über seinen Ex-Verein wollte er vor dem Duell nicht verlieren. „Michi Baur macht eine gute Arbeit. Sie haben die Mannschaft umgebaut, wichtige Spieler verloren, mit dem Auswärtssieg gegen den WAC aber gezeigt, dass sie trotzdem eine gute Mannschaft haben“, rechnete Hütter mit mehr Gegenwehr als im ersten Saisonaufeinandertreffen. Von einem offenen Schlagabtausch geht Hütter aber nicht aus.

 

Red Bull Salzburg mit enormer Laufleistung

Der Red-Bull-Cheftrainer kündigte an in seinem Kader zu rotieren. Die Startformation wird sich daher gegenüber dem kräfteraubenden Zagreb-Spiel, in dem die Bullen 117 Kilometer liefen und 217 Sprints absolvierten, gleich an mehreren Positionen verändern. „Wir werden die Möglichkeiten unseres Kaders versuchen zu nützen. Wir haben auch gute Spieler auf der Bank, die für frischen Wind sorgen können“, hat Hütter da keine Bedenken. An der Ausgangsposition ändert sich dadurch nichts. „Wir sind trotz allem der Favorit, und dieser Rolle müssen wir auch gerecht werden. Wir wollen die Tabellenspitze unbedingt halten.“, sprach Salzburgs Trainer Klartext. Einen Wunsch äußerte der Ex-Grödiger noch:

 

„Ich wünsche mir, dass das Stadion beim Derby voll ist.“

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FC Liefering besiegt Tabellenführer LASK http://www.salzburg24.at/fc-liefering-besiegt-tabellenfuehrer-lask/4126698 http://www.salzburg24.at/fc-liefering-besiegt-tabellenfuehrer-lask/4126698#comments Sat, 25 Oct 2014 09:49:03 +0000 http://4126698

Die personifizierte Effektivität im Dress des FC Liefering sorgte auch im Spitzenspiel gegen den LASK für das Goldtor. Stürmer Smail Prevljak bescherte den Hausherren drei Punkte gegen den Tabellenführer aus Linz.

Mit dem Sieg gegen hat der FC Liefering die Meisterschaft wieder spannend gemacht, hält als Zweiter nunmehr bei 32 Punkten, hat nur noch einen Zähler Rückstand auf den LASK. Dritter ist der SV Mattersburg, drei Punkte hinter dem nichtaufstiegsberechtigten FC Liefering.

 

FC Liefering – LASK  1:0 (0:0)
Tore: Smail Prevljak (46.)
825 Zuschauer

„Das war heute ein sehr schweres Spiel für uns, aber am Ende gehören die drei Punkte uns“, freute sich Matchwinner Prevljak nach dem Spiel. Bis zu seinem Treffer, kurz nach Seitenwechsel, gestaltete sich die die erste Halbzeit ausgeglichen. Der LASK kam durch Radoslav Vujanovic (2. Und 14.) zu guten Möglichkeiten. Liefering ließ seine Chancen, in Person von Felipe Pires (9.) und Martin Rasner (13.) aber ebenfalls ungenutzt. So blieb Halbzeit eins des zweikampfbetonten Spitzenspiels torlos.

Prevljak ist zur Stelle

Das einzige Tor des Spiels fiel kurz nach Wiederanpfiff. Prevljak (46.) setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte die Hausherren in Führung. Daraufhin drängte der LASK auf den Ausgleich, war aber nie wirklich zwingend. Die Mannschaft von Trainer Karl Daxbacher spielte die Angriffe nicht konsequent zu Ende. Die Defensive des FC Liefering wirkte in der Schlussphase etwas unsicher, wurde aber von den harmlosen Linzern verschont. Auf der anderen Seite vergab Philipp Wiesinger (79.) die frühzeitige Entscheidung.

Liefering hatte einen Plan

Am Ende stand aber ein verdienter 1:0-Sieg zu Buch. So sah es auch Trainer Peter Zeidler: „Wir haben sehr viel Begeisterung und Einsatz gezeigt, waren aber auch mit einer guten Strategie unterwegs, und haben deshalb auch verdient gewonnen.“ Seine Mannschaft fügte dem Tabellenführer die erste Niederlage nach vier Siegen in Serie zu. Auch deshalb war Zeidler sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. Immerhin hat sie seiner Meinung nach „die beste Mannschaft in der Liga“ besiegt. Und das mit Hilfe seines effektivsten Stürmers, für den es nochmal ein Extralob gab: „ Prevljak hat gezeigt, was er kann. Wir sind mit seiner Entwicklung sehr zufrieden.“

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Red Bull Salzburg vom Jäger zum Gejagten http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-vom-jaeger-zum-gejagten/4125849 http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-vom-jaeger-zum-gejagten/4125849#comments Fri, 24 Oct 2014 10:13:42 +0000 http://4125849

Nach dem 4:2-Heimsieg über Dinamo Zagreb ärgerten Spieler und Trainer von Red Bull Salzburg nur die beiden unnötigen Gegentreffer. „Das Wichtigste ist aber, dass wir jetzt nach drei Runden sieben Punkte auf dem Konto haben“, brachte es Trainer Adi Hütter nach dem Spiel auf den Punkt. Damit führt seine Mannschaft die Gruppe D vor Celtic Glasgow an. Dinamo Zagreb steht mit drei Punkten unter Druck. Das musste sich auch Zagrebs Routinier Josip Simunic nach dem Spiel eingestehen: „Im Rückspiel geht es um Alles oder Nichts. Wir müssen gewinnen.“ Eine angenehme Ausgangsposition für Red Bull Salzburg.

 

Der erfreuliche Tabellenstand nach drei Runden./uefa.com Der erfreuliche Tabellenstand nach drei Runden./uefa.com ©

Red Bull Salzburg ist wieder da

Diese Steigerung trauten den Bullen nur wenige zu. Besonders nachdem man der Champions League scheiterte und gegen Celtic Glasgow nur Unentschieden spielte. Die Schlange der Kritiker wurde länger. Doch Trainer Adi Hütter reagierte, änderte seine taktische Ausrichtung und brachte die Mannschaft zurück in die Spur. Sechs Pflichtspielsiege in Serie stehen seitdem zu Buche. Zum zweiten Mal agierten die Salzburger am Donnerstag mit einem 4-3-1-2. „Es hat noch nicht alles hundertprozentig funktioniert. Da muss man aber auch etwas Geduld haben“, meinte der Cheftrainer. „Wir trainieren dieses System erst seit Kurzem, daher ist es noch fehleranfällig.“ Vor allem im Defensivbereich besteht noch Handlungsbedarf.

 

Das neue Gesicht

Im Finish ermöglichte Salzburg Dinamo durch Nachlässigkeiten noch zwei Treffer. Hütter ist dennoch vom „neuen Gesicht“ der Mannschaft überzeugt. „Im Zentrum haben wir dadurch mehr Stabilität. Uns ist vorgeworfen worden, dass wir nur eine Art und Weise haben, wie wir spielen können. Eine gute Mannschaft muss variabel sein“, begründete der Vorarlberger die taktischen Umstellungen.

 

Hütter gab seiner Mannschaft ein "zweites Gesicht" mit./Red Bull/GEPA Hütter gab seiner Mannschaft ein “zweites Gesicht” mit./Red Bull/GEPA ©

Ein Sieg reicht zum Aufstieg

Egal mit welchem System oder Ergebnis die Salzburger im Rückspiel (6. November) gewinnen: Mit einem weiteren Sieg stünden sie vorzeitig im Sechzehntelfinale – zum vierten Mal in sechs Jahren. Die Entscheidung um den Gruppensieg könnte danach am 27. November in Glasgow fallen. Bei Punktegleichheit entscheidet am Ende nicht die Tordifferenz, sondern das Abschneiden in den direkten Duellen. In diesen hat Celtic durch das 2:2 Mitte September in Salzburg bereits zwei Auswärtstore auf der Habenseite.

Von einer Vorentscheidung in der Gruppe D wollte Salzburg-Trainer Adi Hütter noch nichts wissen: „Wir müssen dort (in Zagreb, Anm.) noch einmal an unsere Grenzen gehen.“

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Red Bull Salzburg hat leichtes Spiel mit Dinamo Zagreb http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-hat-leichtes-spiel-mit-dinamo-zagreb/4125331 http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-hat-leichtes-spiel-mit-dinamo-zagreb/4125331#comments Thu, 23 Oct 2014 20:58:49 +0000 http://4125331

Ein überragender Alan schoss Red Bull Salzburg beinahe im Alleingang zum 4:2-Sieg gegen Dinamo Zagreb. Der Brasilianer machte sich mit drei Toren zum Matchwinner gegen einen schwachen Gegner aus Kroatien. So wurde aus einem Spiel, das beinahe nicht stattgefunden hätte ein kleines Fußballfest. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter punktete durch viel Laufarbeit und Effizienz im Abschluss. Verdarb sich am Ende aber die Freude durch zwei späte und vermeidbare Gegentore.

Celtic siegt im Parallelspiel

Celtic Glasgow gewann im Parallelspiel gegen Astra Giurgiu mit 2:1, bleibt in der Tabelle aber punktegleich hinter Red Bull Salzburg auf dem zweiten Platz.

FC Red Bull Salzburg – Dinamo Zagreb   4:2 (2:0)
Tore: Alan (13., 45., 52.), Andre Ramalho (49.) bzw. Ademi (81.)
12.872 Zuschauer

 

 

Perfekter Auftakt für Red Bull Salzburg

Die Anfangsphase dieses „Schlüsselspiels“, wie es Hütter bezeichnete, gehörte ganz den Salzburgern. Trotz des tiefen Bodens gingen Kampl und Co. ein enormes Tempo und betrieben großen Aufwand im Gegenpressing. Nach einigen Halbchancen krönte Alan die starken ersten Minuten mit seinem Kopfballtor (13.) zum 1:0. Er bekam dabei tatkräftige Unterstützung von Flankengeber Peter Ankersen und Zagreb-Goalie Eduardo, der beim Aufsitzer nicht gut aussah. Vermutlich noch im Freudentaumel berechnete Salzburg-Verteidiger Andre Ramalho einen langen Ball falsch. Dinamo-Stürmer Soudani konnte völlig allein auf das Tor (18.) zulaufen. Peter Gulacsi im Tor von Red Bull Salzburg zeichnete sich jedoch aus und klärte zur Ecke. Die Gäste machten im weiteren Spielverlauf die Mitte dicht und versuchten durch schnelles Umschalten, im Konter gefährlich zu werden. Die Hütter-Truppe versuchte es ähnlich, stand defensiv aber ein wenig unsicher. So war die erste Halbzeit durch viele Zweikämpfe im Mittelfeld geprägt. Einen der wenigen offenen Räume nutzte Alan vor der Pause (45.) zum 2:0. Zuvor spielte Kampl den Brasilianer herrlich frei – der Golagetter konnte sich aus 13 Metern die Ecke regelrecht aussuchen. Da hob es auch Red-Bull-Boss Dietrich Matteschitz, pünktlich zum Pausentee, aus dem Sitz.

 

Alan drehte in der ersten Halbzeit zwei Mal zum Torjubel ab./Red Bull/GEPA Alan drehte in der ersten Halbzeit zwei Mal zum Torjubel ab./Red Bull/GEPA ©

Blitzstart in Halbzeit zwei

Die Roten Bullen starteten explosiv in die zweite Spielhälfte und überrannten die Gäste. Ramalho (49.) per Kopf und Alan (52.) stellten gleich nach Seitenwechsel auf 4:0. Der agile Massimo Bruno vergab (56.) kurz darauf den nächsten Treffer. Ein weiteres Tor von Alan (57.) wurde wegen Handspiels von Hinteregger beim Zuspiel zu Recht aberkannt. Zagreb war zu diesem Zeitpunkt mit dem 0:4 gut bedient und offensiv gar nicht vorhanden. Red Bull Salzburg hingegen fand zu alter Stärke zurück und agierte vor dem Tor auch wieder effizienter. Dinamo schien genau der Gegner zu sein, den die Bullen in dieser Phase der Saison gebraucht haben.

Bullen verderben sich die Freude

Der Anschlusstreffer (81.) von Ademi fiel erst noch in die Kategorie “verschmerzbar”. Sabitzer, Bruno, Soriano und Kampl vergaben in der Schlussphase zwar noch gute Möglichkeiten. Das nahm ihnen zu dem Zeitpunkt aber keiner der 12.872 Zuschauer übel. Getrübt wurde die Freude erst durch den Anschlusstreffer zum 4:2 von Ademi. Am Ende trotzdem ein verdienter Heimsieg.

Regenfälle bedrohten Anpfiff

 

Der Rasen wurde doch noch spieltauglich gemacht./Gindl/APA Der Rasen wurde doch noch spieltauglich gemacht./Gindl/APA ©

Die andauernden Regenfälle in Salzburg haben die Red Bull Arena beinahe unbespielbar gemacht. Tagsüber wurde das Spielfeld mit Planen abgedeckt. Erst nachdem der Regen weniger wurde, kam das OK vonseiten der UEFA. “Die soeben von Schiedsrichter Serdar Gözübüyük (NED) durchgeführte Kommissionierung hat ergeben, dass das Spielfeld der Red Bull Arena durch den Dauerregen zwar sehr tief, aber bespielbar ist”, gab der Verein um exakt 19:15 Uhr verlauten. Die Spieler von Dinamo Zagreb wollten die späte Zu- oder Absage scheinbar nicht abwarten und wärmten sich schon im Hotel auf.

 

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Regionalliga: St. Johann sagt Partie gegen Kufstein ab http://www.salzburg24.at/regionalliga-st-johann-sagt-partie-gegen-kufstein-ab/4125238 http://www.salzburg24.at/regionalliga-st-johann-sagt-partie-gegen-kufstein-ab/4125238#comments Thu, 23 Oct 2014 14:34:04 +0000 http://4125238

Der TSV St. Johann hat schon Donnerstagnachmittag das Heimspiel gegen Kufstein abgesagt. Durch die andauernden Regen- und Schneefälle „wäre der Acker umgegraben worden“, wie es Sektionsleiter Josef Klingler treffend bezeichnete. Nachtragstermin ist der 4. November (19:30).

Auf jeden Fall stattfinden wird die Partie FC Kitzbühel gegen Seekirchen. „Wir haben einen Kunstrasenplatz. Der Regen macht uns nichts“, meinte Kitzbühels Sportdirektor Jürgen Kremer. Vielleicht kommt das den auswärtsschwachen Seekirchnern entgegen.

Mehrere Spiele gefährdet

Ähnlich wie in St. Johann sieht es auch in Saalfelden aus, wo der FC Pinzgau am Samstag Höchst empfängt. „Der Platz sieht nicht gut aus. Wenn es bis Freitagnachmittag weiterregnet müssen wir auch absagen“, befürchtet Pinzgaus Sportlicher Leiter Hannes Rottenspacher. Immerhin müsste man den Gästen auch Vorarlberg früh genug Bescheid sagen. Eine Absage in letzter Minute wäre nicht denkbar.

SALZBURG24 hält euch über weitere Absagen auf dem Laufenden.

Regionalliga West: Runde 15

Fr. 24.10. 19:00   FC Kitzbühel – SV Seekirchen
Sa. 25.10. 15:00  FC Hard – SV Austria Salzburg
Sa. 25.10. 15:30  SCR Altach Am. – TSV Neumarkt
Sa. 25.10. 15:30  USC Eugendorf – FC Wacker Innsbruck Am.
Sa. 25.10. 16:00   SC Schwaz – FC Bizau
Sa. 25.10. 16:00   FC Dornbirn – WSG Wattens
Sa. 25.10. 17:15   FC Pinzgau Saalfelden – FC Höchst
Di. 04.11. 19:30   TSV St. Johann – FC Kufstein

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