Salzburg24.at » Salzburg-Fußball http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Wed, 20 Aug 2014 22:15:11 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Champions-League-Play-Off: Red Bull Salzburg voller Zuversicht http://www.salzburg24.at/champions-league-play-off-red-bull-salzburg-voller-zuversicht/4059695 http://www.salzburg24.at/champions-league-play-off-red-bull-salzburg-voller-zuversicht/4059695#comments Wed, 20 Aug 2014 10:23:43 +0000 http://4059695

91. Minute – Red Bull Arena. Knapp 30.000 Fans erheben sich von ihren Plätzen und feiern den fast schon sicheren 2:0-Heimsieg von Red Bull Salzburg über Malmö, im Play-Off-Hinspiel der Champions League. „Steeeeht auf für die Salzburger“, schallt es durch das fast ausverkaufte Stadion. Plötzlich findet Malmös Emil Forsberg den „Stumm-Schalter“. Er nutzt das Missverständnis zwischen Salzburg-Keeper Gulacsi und Verteidiger Schiemer, schiebt den Ball unbehindert zum 2:1 ins Tor und lässt die Salzburg-Fans in Schockstarre zurück. Stille. Schlusspfiff. Der 2:1-Heimsieg fühlte sich kurz nach Spielende an wie eine Niederlage.

 

Schockzustand nach dem späten Gegentor zum 2:1. - Krugfoto/APA Schockzustand nach dem späten Gegentor zum 2:1. – Krugfoto/APA ©

Hütter richtet seine Jungs auf

Salzburg-Trainer Adi Hütter holte seine Mannschaft nach Spielende zu sich in die Kabine und ließ keine negative Stimmung aufkommen. „Aufmunternde Worte“ sollten den Fokus der Spieler schon wieder auf das Rückspiel lenken. „Das wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Malmö muss uns erst mal schlagen“, sagte Hütter bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. Trotzdem musste er zugeben, dass die Ausgangslage nicht perfekt ist: „Schöner wäre es gewesen 3:0 zu gewinnen. Das Ziel war zu Null zu spielen – das ist uns nicht geglückt.“ Hütter sprach damit die zahlreichen vergebenen Chancen an.

 

Hütter richtete nach dem Match aufmunternde Worte an seine Spieler. - Krugfoto/APA Hütter (re.) richtete nach dem Match aufmunternde Worte an seine Spieler. – Krugfoto/APA ©

„Gegentor war ein Schock“

Allein Jonatan Soriano scheiterte drei Mal am Aluminium. Kevin Kampl hatte das 3:0 auch schon am Fuß, vergab aber ebenfalls. „Ich hätte das 3:0 machen müssen. Dann könnten wir mit einem besseren Gefühl nach Schweden fahren“, betonte der slowenische Teamspieler, den das “saublöde” Gegentor sichtlich schmerzte. „Mit einem dritten Treffer wäre Malmö psychisch k.o. gewesen“, war auch Rechtsverteidiger Christian Schwegler überzeugt. „Das Gegentor war ein Schock.“

 

Kevin Kampl hätte den Sack zumachen können. - Krugfoto/APA Kevin Kampl hätte den Sack zumachen können. – Krugfoto/APA ©

Keine Schuldzuweisungen

Das vermeidbare Gegentor bezeichnete Hütter schlichtweg als „saublöd“. Interne Schuldzuweisungen gibt es aber keine. Gut ausgesehen haben Gulacsi und der, für den angeschlagenen Martin Hinteregger eingesprungene, Schiemer jedoch nicht. Der Verteidiger wurde vom Torschützen zum tragischen Helden, als er seinem Tormann den Ball aus den Händen köpfte. „Ich habe ihn nicht gehört“, versuchte er nach dem Spiel zu erklären. „Vielleicht war es auch wegen der Lautstärke im Stadion“, ergänzte Hütter.

Red Bull Salzburg will Chance nutzen

Auf eine ähnliche Kulisse und vermutlich sogar höheren Lärmpegel kann sich Red Bull Salzburg im Rückspiel (Mi. 20:45) in Malmö einstellen. Dass sich seine Mannschaft im Rückspiel am kommenden Mittwoch durch den Hexenkessel im 24.000 Zuschauer fassenden Swedbank-Stadion von Malmö aus der Ruhe bringen lassen könnte, glaubt Hütter nicht. „Die Stimmung in Malmö wird die Mannschaft nicht irritieren. Sie kennt das schon aus dem Spiel gegen Ajax oder in Basel. Sie werden dadurch zusätzlich motiviert“, sagte der 44-Jährige. Dann kann er auch wieder auf seinen Abwehrchef Martin Hinteregger bauen.

 

Malmö zufrieden mit 2:1

„Wir sind mit dem 2:1 zufrieden“, sagte Malmö-Trainer Age Hareide nach dem Spiel. Das Auswärtstor lässt seine Mannschaft auf ein Weiterkommen hoffen. „Bei einem 3:0 oder 4:0 wäre für uns der Traum der Champions League erledigt gewesen“, gab der Schwede zu. So kommt es im Rückspiel zu einem echten Finalspiel, bei dem Red Bull Salzburg trotz des Gegentors die besseren Karten hat.

 

Schwedische Pressestimmen zum 2:1

“Expressen”: “Genau vor dem Schluss kam ein Geschenk des Himmels. Ein ganzes Stadion (in Malmö, Anm.) ist jetzt ausverkauft, und niemand zweifelt daran, dass sie wissen, dass sie es schaffen können. (…) Es ist nicht unmöglich. Für Malmö reicht es oft weit.”

“Sydsvenskan“: “Ein Tor, das etliche Millionen wert sein kann. Die Verlierer in Salzburg sahen wie die Sieger aus, als der Schlusspfiff fiel. Jetzt gibt es eine echte Chance, die Wende im Rückspiel am nächsten Mittwoch in Malmö herbeizuführen.”

„Aftonbladet”: “Spätes Tor gibt Malmö Hoffnung. Emil Forsberg setzte einen Roller zum 1:2, feierte sein Tor aber nicht – er wollte noch das 2:2 machen.”

“Göteborgs-Posten”: “Malmös Hoffnung lebt nach Supermärchentor. Unglaublich, was ein Tor bedeuten kann.”

“Svenska Dagbladet”: “Forsberg hält CL-Traum am Leben. Malmö’s Emil Forsberg hat schönere Tore in seinem Leben gemacht, aber kein wichtigeres.”

(SALZBURG24/APA)


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Champions-League-Play-Off: Red Bull Salzburg besiegt Malmö 2:1 http://www.salzburg24.at/champions-league-play-off-red-bull-salzburg-besiegt-malmoe-21/4059200 http://www.salzburg24.at/champions-league-play-off-red-bull-salzburg-besiegt-malmoe-21/4059200#comments Tue, 19 Aug 2014 20:38:52 +0000 http://4059200

Das hätte die halbe Miete sein können. Red Bull Salzburg muss im Rückspiel (27.8., 20:45) in Malmö einen 2:1-Vorsprung verteidigen. Dann wäre der große Traum von der Champions-League-Gruppenphase endlich wahr. Tore von Fränky Schiemer (16.) und Jonatan Soriano (68.) öffneten die Tür zur Königsklasse. Ein dummer Fehler in der Schlussphase trübte den Heimsieg.

Pressing einmal hautnah erleben

Malmö-Trainer Age Hareide hat sich akribisch auf Salzburg vorbereitet. Er schickte dafür sogar seine Frau auf Urlaub. Er wisse alles über jeden Bullen, ließ er im Vorfeld verlauten. Wie es sich anfühlt, gegen das Salzburger Pressing zu spielen durften seine Spieler am Dienstag am eigenen Leib erfahren. Sein Gegenüber, Adi Hütter musste verletzungsbedingt auf die Stammspieler Alan und Martin Hinteregger verzichten. Sie wurden von Fränky Schiemer und Marcel Sabitzer würdig ersetzt.

 

Knapp 30.000 Salzburger sorgten für eine tolle Kulisse. - Red Bull/GEPA Knapp 30.000 Salzburger sorgten für eine tolle Kulisse. – Red Bull/GEPA ©

Schiemer ist zur Stelle

Vor 29.110 Zuschauern erwischte Malmö den besseren Start und agierte – wie zu erwarten – mit langen, hohen Bällen. So überbrückten sie Salzburgs Pressing. Obwohl Kampl und Co. die ersten Schüsse auf das gegnerische Tor abfeuerten, war es Malmös Kapitän und Stürmerstar Markus Rosenberg, der in der 13. Minute aus kürzester Distanz plötzlich ungedeckt zum Schuss kam. Salzburg-Goalie Gulacsi parierte katzenhaft, um nur wenige Momente später selbst die Arme jubelnd in die Luft strecken zu können. Nach einem Eckball scheiterte erst noch Jonatan Soriano an der Latte, doch Hinteregger-Ersatz Schiemer reagierte sofort und drückte den Nachschuss (16.) über die Linie. Die Hütter-Elf nahm den Schwung des Führungstreffers mit und versuchte so ihr erfolgreich ihr Spiel aufzuziehen.

 

Torschütze Fränky Schiemer lässt sich feiern. - Red Bull/GEPA Torschütze Fränky Schiemer lässt sich feiern. – Red Bull/GEPA ©

Aluminium-Hattrick

In der 29. Minute klingelte es erneut in der Bullen Arena. Allerdings schon wieder nur an der Latte des schwedischen Gehäuses, die Soriano bei seinem Freistoß traf. Malmö machte trotz des Rückstands nicht auf und stand weiterhin im kontrollierten 4-4-2-System, wobei es die beiden kompakt verschiebenden Viererketten den Salzburgern schwer machten. Wenn die Bullen durch die dichte schwedische Abwehr kamen, hatten sie jedes Mal Pech im Abschluss. Soriano machte seinen Aluminium-Hattrick in der 40. Minute perfekt. Der ein oder andere Zentimeter auf oder ab und Red Bull Salzburg wäre mit einem komfortablen 2:0 in die Halbzeitpause gegangen. So blieb es bei der 1:0-Führung.

Red Bull Salzburg baut auf Soriano

Die Bullen kamen motiviert aus der Kabine und durch Sabitzer (50.) und Ulmer (51.) zu den ersten guten Möglichkeiten im zweiten Abschnitt. Nach drei Versuchen durfte dann endlich Kapitän Soriano jubeln. Sein Freistoß (54.) traf diesmal NICHT die Stange, sondern ging unhaltbar zum 2:0 in die Maschen. Plötzlich sprang der Funke auf die knapp 30.000 im Stadion über – die Gruppenphase der Champions League war zum Greifen nah. Auch weil Red Bull Salzburg nicht aufhörte Druck auszuüben. Inmitten der Salzburger Dominanz kam Malmö, durch Rosenberg zu einer Riesenchance (68.), die der selten geprüfte Gulacsi aber sensationell parierte. Die Bullen vergaben in der weiteren Folge leichtfertig ihre Chancen. Kampl (77.) war schon an Malmö-Gaolie Olsen vorbei, konnte dennoch nicht das wichtige 3:0 machen – ein Verteidiger rettete auf der Linie.

Zu früh gefreut

Mit Salzburger Dominanz ging das Spiel schließlich zu Ende. Umso bitterer als Emil Forsberg (91.), nach einem Misverständnis von Schiemer und Gulacsi zum 2:1-Anschlusstreffer einnetzte. Das Auswärtsstor der Schweden erschwert die Situation vor dem Rückspiel am Mittwoch deutlich.

 


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FC Liefering führt Erste Liga an http://www.salzburg24.at/fc-liefering-fuehrt-erste-liga-an/4058728 http://www.salzburg24.at/fc-liefering-fuehrt-erste-liga-an/4058728#comments Tue, 19 Aug 2014 11:17:14 +0000 http://4058728 Die ersten Minuten in diesem Spitzenspiel waren geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Beide Teams gingen eher vorsichtig zur Sache. Doch der erste gelungene Spielzug der Salzburger führte gleich zur Führung durch Dovedan (5.).

St. Pölten schaltet Gang hoch

Danach machten die Hausherren viel Druck, übernahmen klar die Initiative, brachten Liefering immer wieder mit Steilpässen und Flanken in Bedrängnis, kamen durch ein Eigentor von Gugganig zum Ausgleich (30.), und gingen kurz vor der Pause durch Hartl sogar noch in Führung (44.).

In der zweiten Hälfte war dann alles drinnen, was man sich von einem Schlager erwartet: Liefering kam sehr energisch aus der Kabine, zeigte viel Kämpferherz – und wurde dafür belohnt: Zuerst gelang dem starken Roguljic der Ausgleich (63.), dann drehte Pires die Partie mit seinem vierten Saisontreffer abermals (71.).

Sieg trotz Unterzahl

Zehn Minuten vor dem Ende musste Laimer mit Gelb-Rot raus (80.). Die Hausherren warfen dann alles nach vorne, wollten den Ausgleich. Doch Liefering brachte trotz Unterzahl den knappen Vorsprung über die Distanz.

Mit dem Sieg in St. Pölten übernahm der FC Liefering die Tabellenführung. Die Salzburger haben nun 16 Punkte auf ihrem Konto, liegen drei Zähler vor Mattersburg und dem LASK.

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Red Bull Salzburg will Malmö mit Offensiv-Fußball knacken http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-will-malmoe-mit-offensiv-fussball-knacken/4057784 http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-will-malmoe-mit-offensiv-fussball-knacken/4057784#comments Mon, 18 Aug 2014 13:10:53 +0000 http://4057784

Red Bull Salzburg schlägt Malmö 3:0“, diese Schlagzeile würde Sportdirektor Ralf Rangnick Mittwochmorgen gerne lesen. Das wäre schon die Halbe Miete im Play-Off um den Einzug in die Champions League. Vor dem Hinspiel (Dienstag, 20:45) gegen Malmö FF verspürt Trainer Adi Hütter deshalb schon eine „gesunde Anspannung, aber mehr Freude“. Als Spieler stand er vor 20 Jahren selbst in der Königsklasse. „Als Trainer würde es mir aber noch mehr bedeuteten“, gab der Vorarlberger zu.

 

Offensive als Markenzeichen

Um sich erstmals in der Ära Red Bull den Traum von der Königsklasse zu verwirklichen, baut man auf das Konzept der geballten Offensive. Eine Spielidee die Rangnick vor zwei Jahren im Red Bull-Universum etablierte. „Diese Spielweise gilt als Markenzeichen“, sagte der Deutsche am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Alle Red Bull-Standorte und Jahrgänge praktizieren den selben Stil. Damit wird sich auch Malmö konfrontiert sehen. „Wir werden versuchen schon die Pässe nach vorne zu verhindern“, gab Hütter vor. Damit will er Malmös gefährlichsten Stürmer und Schlüsselspieler, Markus Rosenberg aus dem Spiel nehmen. Zudem will man gegen die athletischen und groß gewachsenen Schweden Standardsituationen vermeiden. Die Salzburger Fans können sich auf bedingungsloses Pressing und hohe Laufbereitschaft ihrer Mannschaft freuen. „Es ist wichtig, dass wir vorlegen, zu Null spielen und so viele Tore schießen wie möglich“, weiß der Champions-League-erfahrene Sportdirektor Rangnick.

Red Bull Salzburg ohne Hinteregger?

Mit Innenverteidiger Martin Hinteregger könnte allerdings ein Schlüsselspieler im System von Adi Hütter ausfallen. Der zweifache Torschütze aus dem Karabach-Spiel laboriert noch an einer Muskelverletzung, die er sich am Samstag beim 3:0-Sieg gegen die Admira zuzog. „Martin ist momentan nur schwer zu ersetzen. Es wird ein Wettlauf mit der Zeit“, hadert Hütter mit der Gesundheit seines Verteidigers.

Das Abschlusstraining am Montagnachmittag ließ Hinteregger aus. Der 21-Jährige selbst ist für einen Einsatz aber zuversichtlich: “Es wird alles dafür getan. Dieses Spiel möchte ich nicht verpassen.” Basel und die dritte Quali-Runde gegen Karabach Agdam (1:2 und 2:0) sollen Lehre wie Warnung sein. “Es wird mit Sicherheit kein Selbstläufer”, betonte Hinteregger. “Aber wenn wir unsere Leistung in diesen zweimal 90 Minuten bringen, kommen wir in die Gruppenphase.”

 

Hütter (re.) weiß um die Wichtigkeit seines Abwehrchefs, Martin Hinteregger. - Red Bull/GEPA Hütter (re.) weiß um die Wichtigkeit seines Abwehrchefs, Martin Hinteregger. – Red Bull/GEPA ©

Dafür kann er auf seine Offensivabteilung zählen. Alan (Mittelhandknochenbruch) wird wohl mit Manschette auflaufen, ist aber ebenso fit wie Christoph Leitgeb (Zahn-OP). Potentieller Hinteregger-Ersatz, Fränky Schiemer (Cut und Fingerbruch) ist auch spielfit. Eine Dreierkette in der Abwehr – wie sie der FC Bayern akutell spielt – ist für Hütter keine Option.

Aufbruchsstimmung in Salzburg

Bis Montagmittag wurden bereits 20.000 Karten für das Hinspiel verkauft. Aufgrund der Brisanz des Spiels hofft Rangnick auf ein ausverkauftes Stadion. Darunter werden übrigens nur knapp 1.000 schwedische Anhänger sein. „Man merkt, dass in Salzburg Aufbruchsstimmung herrscht. Man kann die Euphorie riechen und spüren“, sagte Adi Hütter im Vorfeld. Die tolle Fankulisse trieb Hütters Mannschaft schon im entscheidenden Rückspiel gegen Karabach Agdam an.

 

Ein volles Haus soll die Bullen zum Sieg treiben. - Red Bull/GEPA Ein volles Haus soll die Bullen zum Sieg treiben. – Red Bull/GEPA ©

„Aftonbladet entschuldigt sich“

Schon im Vorfeld sorgte ein schwedischer Journalist für Aufregung. Der Chefredakteur der schwedischen Boulevardzeitung „Aftonbladet“ hat sich aber nun in einer E-Mail an die Vereinsführung von Red Bull Salzburg für eine Entgleisung seines Blattes vergangene Woche entschuldigt. Österreichs Meister war in einem Kommentar als „meist gehasster Fußballverein unserer Zeit“ bezeichnet und mit Adolf Hitler sowie Inzest-Vater Josef F. in Zusammenhang gebracht worden.

 

Der Stein des Anstoßes. - Screenshot/Aftonbladet.se Der Stein des Anstoßes. – Screenshot/Aftonbladet.se ©

„Wir haben vom Chefredakteur eine sehr persönliche E-Mail bekommen, in der er sich ausdrücklich im Namen seines Blattes von diesen Worten distanziert“, erklärte Red Bulls Sportdirektor Ralf Rangnick am Montag vor dem Hinspiel im Champions-League-Play-off gegen Malmö FF. „Er hat sich ausdrücklich und formell bei uns entschuldigt. Für uns ist die Sache damit erledigt.“

Fans sollten Öffis nutzen

„Fußballfans sollen am Dienstag einen Zeitpolster einplanen“, rät Aloisia Gurtner vom ÖAMTC Salzburg. Auf der Anreiseroute über die West Autobahn kommt es durch eine neue Baustelle zu Verzögerungen. Der ÖAMTC beobachtete am Montag zu den Stoßzeiten Staubildung vor dem Baustellenbereich zwischen Salzburg-Nord und Salzburg Mitte. “Die Anreise zum Match überschneidet sich zwar nur leicht mit dem Berufsverkehr, es ist aber mit regem Zustrom zum Stadion zu rechnen”, so Gurtner. „Am besten ist es, mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Autofahrer sollen den Parkplatz am Messegelände anfahren“, rät Gurtner abschließend.

(SALZBURG24/APA)

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Regionalliga: Wallersee-Derby wird zum Kartenspiel http://www.salzburg24.at/regionalliga-wallersee-derby-wird-zum-kartenspiel/4057440 http://www.salzburg24.at/regionalliga-wallersee-derby-wird-zum-kartenspiel/4057440#comments Mon, 18 Aug 2014 08:54:30 +0000 http://4057440 Die fünfte Runde der Regionalliga West endete mit einem turbulenten Wallersee-Derby in Seekirchen. Die Hausherren besiegten Neumarkt mit 3:2 und kletterten auf den sechsten Tabellenplatz. Neumarkt rutschte auf Rang zwölf ab. „Das waren drei sehr wichtige Punkte, um sich ein wenig abzusetzen“, freute sich Seekirchens Obmann Toni Feldinger nach Schlusspfiff.

 

St. Johann holte wieder nur einen Punkt. - einwurf.tv St. Johann holte wieder nur einen Punkt. – einwurf.tv ©

Das Überraschungsteam der letzten Saison, TSV St. Johann läuft in der neuen Saison weiter dem ersten Sieg hinterher. Gegen Aufsteiger Kitzbühel kam die Aigner-Truppe nicht über ein 1:1-Unentschieden hinweg. Bitterer Beigeschmack: Die Pongauer waren spielbestimmend und kassierten das Gegentor aus Abseits-verdächtiger Position. „Momentan verfolgt uns ein wenig das Pech. (…) Aber wir kommen da sicher wieder raus“, war sich Trainer Franz Aigner sicher. Nach fünf Spieltagen hält seine Mannschaft auf Platz 15.

Regionalliga kompakt

SV Seekirchen – TSV Neumarkt   3:2 (1:1)
Tore: Bernhard Biribauer (15.), Stefan Federer (Elfmeter, 54.), Lukas Wührer (84.) bzw. Patrick Mayer (jeweils Elfmeter, 30., 63.)
Rot: Matthew O’Connor (Seekirchen, Torchanceverh., 27.), Stefan Weber (Neumarkt, Tätl. 36.)
300 Zuschauer

 

„Die Nummer Eins am See sind wir“, schallten die Gesänge einiger gut gelaunter Seekirchen-Fans, nach dem Derby-Sieg über die Sportanlage. Drei Elfmeter, zwei Rote Karten und ein spätes Siegestor für Seekirchen, ließen auf ein aufregendes Wallersee-Derby schließen. Im Nachhinein liest sich die Dramaturgie des Spiels auch ganz nett. In Wirklichkeit entpuppte sich die erste Hälfte mehr als lauer Sommerkick. Wäre da nicht Schiedsrichter Jäger gewesen, der zwei (zumindest) umstrittene Rote Karten zeigte und so den Spielern die Show stahl. Dabei ging das schöne 1:0 von Biribauer fast unter. Der junge Außenspieler erwischte einen hohen Ball vor Neumarkts (unnötig?) herausstürmenden Ersatz-Keeper Lagler und köpfte zum 1:0.

 

Biribauer (re.) köpft das 1:0 für Seekirchen. - Krug Biribauer (re.) köpft das 1:0 für Seekirchen. – Krug ©

Neumarkt glich durch einen unhaltbaren Mayer-Elfer aus. Davor musste Seekirchen-Keeper O’Connor mit Rot vom Platz. Nach der (fragwürdigen) Roten gegen Neumarkts Weber ging’s mit zehn gegen zehn weiter. Spielerische Sahnestücke waren in Halbzeit eins leider Mangelware.

 

Mayer traf zwei Mal unhaltbar vom Elferpunkt. - Krug Mayer traf zwei Mal unhaltbar vom Elferpunkt. – Krug ©

Zwei – erneut sehr gut geschossene – Elfmeter von Federer und Mayer glichen die Partie erneut aus. Joker Lukas Wührer machte sich mit seinem späten (84.) Siegestor zum Matchwinner im kuriosen, aber niemals hitzigen Wallersee-Derby. Er reagierte nach einem missglückten Aigner-Schuss am schnellsten und traf aus kurzer Distanz zum 3:2-Endstand.

Ein Ergebnis das Neumarkt-Trainer Hans Hajek gar nicht kommentieren wollte. Sein Gegenüber, Miro Bojceski haderte mit den individuellen Fehlern und Geschenken für die Gegner. Er freute sich aber für seinen Joker und natürlich über die drei Punkte. “Es war unser erstes Stürmer-Tor der Saison.”

TSV St. Johann – FC Kitzbühel   1:1 (1:0)
Tore: Milan Sreco (17.) bzw. Andreas Lovrenz (65.)
400 Zuschauer

 

Alles zu den Samstagsspielen des fünften Spieltags finden Sie HIER.

Regionalliga West: Runde 5

FC Kufstein – SCR Altach Am.   2:0
FC Wacker Innsbruck Am. – WSG Wattens   1:1
SV Austria Salzburg – FC Bizau   4:0
FC Dornbirn – USC Eugendorf   1:3
FC Pinzgau – FC Hard   4:1
FC Höchst – SC Schwaz   0:2
TSV St. Johann – FC Kitzbühel   1:1
SV Seekirchen – TSV Neumarkt   3:2

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WM-Finalschiedsrichter Rizzoli leitet Hinspiel von Red Bull Salzburg http://www.salzburg24.at/wm-finalschiedsrichter-rizzoli-leitet-hinspiel-von-red-bull-salzburg/4057331 http://www.salzburg24.at/wm-finalschiedsrichter-rizzoli-leitet-hinspiel-von-red-bull-salzburg/4057331#comments Mon, 18 Aug 2014 07:30:31 +0000 http://4057331 Das Playoff-Hinspiel um den Einzug in die Fußball-Champions-League zwischen Österreichs Meister Salzburg und Malmö FF wird am Dienstag von einem prominenten Referee geleitet. Schiedsrichter in Salzburg ist der Italiener Nicola Rizzoli, der erst vor etwas mehr als einem Monat das WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien (1:0 n.V.) gepfiffen hat. Das gab die UEFA am Sonntag bekannt.

Rizzoli gilt als einer der weltbesten Schiedsrichter. Der 42-jährige Architekt aus Bologna hatte 2013 auch bereits das Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund (2:1) geleitet. (APA)

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Regionalliga fest in Salzburger Hand http://www.salzburg24.at/regionalliga-fest-in-salzburger-hand/4056659 http://www.salzburg24.at/regionalliga-fest-in-salzburger-hand/4056659#comments Sun, 17 Aug 2014 10:06:09 +0000 http://4056659

So kann es weitergehen. Austria Salzburg und USC Eugendorf führen die Regionalliga West an. Beide fuhren am Samstag Siege ein und profitierten, weil Wattens nur remisierte. Nach dem 4:0-Heimsieg über Liganeuling FC Bizau bleibt Austria Salzburg – ohne Gegentor (!) – ungeschlagen an der Tabellenspitze (15 Punkte). Matchwinner war Dreifachtorschütze Ibrahim Bingöl. Erster Verfolger (12 Punkte) ist USC Eugendorf, nach einem 3:1 in Dornbirn.

 

Großer Jubel auch bei Aufsteiger FC Pinzgau. Die Fürstauer-Truppe feierte den ersten Saisonsieg und hält vor den Sonntagsspielen auf Platz sieben (6 Punkte).

 

Regionalliga kompakt

SV Austria Salzburg – FC Bizau   4:0 (3:0)
Tore: Christopher Mayr (4.), Ibrahim Bingöl (9., 39., 51.)
Rot: Rene Fink (Bizau, Foul, 40.)
1.250 Zuschauer

 

 

FC Dornbirn – USC Eugendorf   1:3 (1:0)
Tore: Manfred Pamminger (Elfmeter, 34.), Matthias Finder (73.), Manuel Krainz (78.) bzw. Johannes Hirschbühl (30.)
Gelb-Rot: Marc Kühne (Dornbirn, Foul, 54.)
375 Zuschauer

 

 

FC Pinzgau – FC Hard   4:1 (1:0)
Tore: Tamas Tandari (30.), Johannes Stegmann (63.), Stefan Fürstauer (90.), Marco Schmidhuber (92.) bzw. Andreas Simma (56.)
Gelb-Rot: Sercan Altundas (Hard, Unsportl. 87.)
500 Zuschauer

 

Regionalliga West: Runde 5

FC Kufstein – SCR Altach Am.   2:0
FC Wacker Innsbruck Am. – WSG Wattens   1:1
SV Austria Salzburg – FC Bizau   4:0
FC Dornbirn – USC Eugendorf   1:3
FC Pinzgau – FC Hard   4:1
So. 17.8. 17:00   FC Höchst – SC Schwaz
So. 17.8. 17:00   TSV St. Johann – FC Kitzbühel
So. 17.8. 17:00   SV Seekirchen – TSV Neumarkt

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Next Generation Trophy: Jungbullen nach Finaltriumph über Bayern Rekordsieger http://www.salzburg24.at/next-generation-trophy-jungbullen-nach-finaltriumph-ueber-bayern-rekordsieger/4056332 http://www.salzburg24.at/next-generation-trophy-jungbullen-nach-finaltriumph-ueber-bayern-rekordsieger/4056332#comments Sat, 16 Aug 2014 14:40:15 +0000 http://4056332

Ein kleiner Vergleich sei angebracht: FC Red Bull Salzburg hatte erst im Jänner Bayern München in der ausverkauften Red Bull Arena mit 3:0 in die Schranken gewiesen – auch wenn es nur ein Test war. Es war aber auch ein Vorgeschmack, welche Art von Fußball in Salzburg nun gepflegt wird. Und dass man damit sehr erfolgreich sein kein, war ja schon beim Treffen mit den Münchnern zu Jahresbeginn zu erkennen.

Internationale Top-Nachwuchsteams in Salzburg

Samstag standen sich bei der sechsten Next Generation Trophy, dem international weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten U16-Turnier, die zwei besten U16-Nachwuchsteams aus Österreich und Deutschland erneut gegenüber. Wiederum wirkten die Hausherren, als hätten sie die bessere Taktik aus der Schublade geholt. Die Bayern versuchten im gesamten Spielaufbau spielerische Lösungen zu finden. So weit, so gut. Doch das spielte der Rose-Truppe perfekt in die Karten. Immer wieder konnten Bälle in der bayerischen Vorwärtsbewegung abgefangen werden. Randy Montie, Salzburg-Torschütze vom Dienst mit Kamerun-Wurzeln und seit einem Jahr in der Mozartstadt, kam in Minute fünf gleich zum ersten Mal gefährlich vors gegnerische Tor.
Die Bayern reagierten, stellten auf Konter um. Eine Attacke an Stürmer Wintzheimer hätte zu einem Elfmeter führen können, auch die nächsten zwei Chancen verbuchten die Gäste. Doch Salzburg-Keeper Schragl bewies, warum er ein starker Rückhalt des Teams ist. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem nun auch die Jungbullen tollen Kombinationsfußball boten.

1:0 für Salzburg nach Foul-Elfmeter

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff, in einer neuerlichen Drangperiode der Salzburger, kam es zur Schlüsselszene der Partie: Wolf nahm sich eine weite Clement-Flanke über die Bayern-Abwehr perfekt mit, und der Bayern-Goalie kann nur noch die Notbremse ziehen. Rot für ihn – Elfer für Salzburg. Und Randy Montie netzte mit seinem fünften Turniertreffer zur Führung unmittelbar vor der Pause ein. Da spendete auch die Zuseher-Prominenz um Salzburg- und Leipzig-Sportdirektor Ralf Rangnick, ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner, Jugend-Nationalteamtrainer Hermann Stadler sowie unzählige internationale Scouts kräftigen Applaus.

Die Bayern gingen nun aggressiver in die Zweikämpfe, setzten alles auf eine Karte. Die Salzburg-Boys blieben aber abgebrüht, strahlten über Konter weiterhin große Gefahr aus. Als Randy Montie, das Spielfeld drei Minuten vor dem Ende verließ, schien alles entschieden zu sein. Salzburg kam zwar noch zu Chancen, wie etwa durch einen Meisl-Kopfball, aber auch das 1:0 reichte zum Sieg!

Bei den Salzburgern kannte der Jubel bei der anschließenden Siegerehrung natürlich keine Grenzen. Aus dem unglaublich starken Salzburger-Kollektiv hervorzuheben ist Randy Montie, der im Finale Nervenstärke bewies und den Elfmeter trocken verwandelte. So gab es für Trainer Marco Rose und seine Jungs einige Gründe für eine ausgelassene Feier. Und die Jungbullen dürfen sich nun Rekordbullen nennen. Sie sind in der sechsjährigen Geschichte das erste Team, das sich den Titel zum zweiten Mal geschnappt hat.

Platz drei an Red Bull New York

Platz drei ging an Red Bull New York. Die US-Kicker besiegten in einer extrem engen Partie die sicherlich nicht unterlegenen Rasenballer aus Leipzig hauchdünn mit 1:0.

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Red Bull Salzburg besiegt Admira 3:0 http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-besiegt-admira-30/4056114 http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-besiegt-admira-30/4056114#comments Sat, 16 Aug 2014 19:36:12 +0000 http://4056114

Red Bull Salzburg bleibt in der Fußball-Bundesliga das Maß der Dinge. Am Samstag holte der Tabellenführer einen 3:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Admira Wacker Mödling und fuhr damit wie der zweitplatzierte WAC im fünften Saisonspiel den fünften Sieg ein. Trainer Adi Hütter gönnte einigen Stammkräften – allen voran dem Offensiv-Duo Kampl/Mane – eine Verschnaufpause. Die Admira fiel auf Rang fünf zurück.

Torverhältnis 24:1

Die Südstädter mussten vor eigenem Publikum zwar keine schmerzhafte Machtdemonstration über sich ergehen lassen, waren mit dem aggressiven Pressing der Salzburger aber dennoch überfordert. Die “Bullen”, die im Kollektiv keine einzige Schwachstelle offenbarten, lachen damit weiter mit dem Punktemaximum und einer beeindruckenden Tordifferenz von der Tabellenspitze. 24 Treffern steht ein mageres Gegentor gegenüber. Vor dem Hinspiel im Champions-League-Play-off gegen Malmö FF läuft in der Bundesliga derzeit alles nach Wunsch.

Hütter rotiert im Kader

Hütter schickte im Hinblick auf die erste Malmö-Begegnung am Dienstag wie angekündigt nicht seine A-Formation aufs Feld. Im Vergleich zum 8:0 gegen Grödig in der Vorwoche brachte der Salzburger Coach vier Neue: Franz Schiemer, Peter Ankersen, Massimo Bruno und Valentino Lazaro begannen für Andreas Ulmer, Christoph Leitgeb, Kevin Kampl und Sadio Mane.

In der vergangenen Saison schaffte es die Admira als erstes Team, die Salzburger zu besiegen und gewann in der 15. Runde mit 3:1. Dieses Mal setzte sich der Tabellenführer früh in der gegnerischen Hälfte fest und kam auch bald zu den ersten Chancen. In der siebenten Minute klatschte ein Weitschuss von Topscorer Jonatan Soriano an die Latte, kurz darauf versuchte es Marcel Sabitzer aus spitzem Winkel (9.). Zu zentral auf das Tor von Andreas Leitner kam in der 16. Minute ein Flachschuss von Naby Keita.

Admira ungefährlich

Was die Angelegenheit für die Admira noch schwieriger machte, war der Ausfall von Kapitän Richard Windblichler, dem seine Rückenprobleme offenbar ärger zu schaffen machten. Markus Katzer wurde in der 13. Minute für ihn eingewechselt. In der Offensive zeichnete Daniel Toth mit einem – allerdings ungefährlichen – Freistoß in der 21. Minute für die erste nennenswerte Aktion der Niederösterreicher verantwortlich.

Bruno netzt

In Minute 24 brachte Neuzugang Bruno die Bullen mit seinem zweiten Saisontor verdient in Führung. Nach einem Schupfer von Sabitzer über die Viererkette knallte der Belgier den Ball aus rund 15 Metern volley ins rechte Kreuzeck – ein Treffer der Marke Traumtor. Praktisch im Gegenzug vergab Issiaka Ouedraogo gegen Salzburg-Torhüter Peter Gulacsi die Chance auf den schnellen Ausgleichstreffer (25.).

Red Bull Salzburg nicht zu bremsen

Danach traute sich die Admira etwas mehr zu – das spielerische Übergewicht behielten trotzdem die Gäste. In der 50. Minute konnte Christian Schwegler nach einem Weber-Blackout mit einem Schuss aufs kurze Eck auf 2:0 erhöhen. Dass Goalie Leitner in der Folge nicht öfter hinter sich greifen musste, lag in erster Linie an der mangelhaften Salzburger Effizienz vor dem Tor. Sabitzer (55.), Lazaro (58.) und Soriano (70.) scheiterten bei mehr oder weniger guten Gelegenheiten. Ein Kopfballtreffer von Sabitzer nach Ankersen-Flanke sorgte dann aber endgültig für die Entscheidung (74.).

Die Admira, für die Ouedraogo im Finish noch die Chance auf den Ehrentreffer vergab (81.), wartet damit seit dem 4. Mai auf einen Heimsieg. Salzburg darf sich nun mit der viert-längsten Start-Siegesserie in der Bundesliga-Geschichte schmücken. Den Rekord hält Rapid mit acht Siegen zu Beginn der Saison 1987/88, gefolgt vom FC Tirol mit jeweils sieben Siegen in den Saisonen 1986/87 und 1999/2000.

(APA)

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SV Grödig gewinnt 3:0 gegen Wr. Neustadt http://www.salzburg24.at/sv-groedig-gewinnt-30-gegen-wr-neustadt/4056111 http://www.salzburg24.at/sv-groedig-gewinnt-30-gegen-wr-neustadt/4056111#comments Sat, 16 Aug 2014 18:49:36 +0000 http://4056111

Beim Comeback von Kapitän Ione Cabrera fand der SV Grödig wieder zu seinem Spiel zurück. Die Baur-Truppe fuhr gegen Wr. Neustadt den zweiten Saisonsieg ein. Beim 3:0-Heimsieg zeigte Grödig die geforderte Reaktion, nach dem 0:8-Debakel gegen Red Bull Salzburg. Grödig kletterte machte damit in der Tabelle wieder einen Sprung nach vorne. Platz vier steht vor dem Sonntagsspiel zu Buche.

 

[caption id="attachment_4056447" align="aligncenter" width="600"]Nutz macht das 1:0 für den SV Grödig - Krugfoto/APA Nutz macht das 1:0 für den SV Grödig – Krugfoto/APA 

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Grödig kann noch Tore schießen

Grödig setzte die Gäste früh unter Druck, in dem man gut gegen den Ball arbeitete. Wr. Neustadt war in den ersten Minuten bemüht hinten dicht zu machen und zu kontern. Nach und nach entwickelte sich aber eine offene Partie. Grödig nützte die Räume und kam zu einigen Halbchancen. Die erste Großchance ließ sich Stefan Nutz nicht entgehen. Nach Martschinko-Flanke setzte er die Kugel volley zum 1:0 (27.) ins Tor. Weitere Möglichkeiten von Karner und Reyna blieben ungenutzt. Dafür hielt die Baur-Elf Wr. Neustadt komplett aus dem Spiel. Ein Schuss von Tobias Kainz (39.) über das Tor von Stankovic war die einzige nennenswerte Chance der Niederösterreicher. Vor der Pause (44.) vergaben Philipp Huspek und Simon Handle (45.) noch Möglichkeiten auf das 2:0 für die Hausherren.

Die Stürmer knipsen

Die Grödiger machten in der zweiten Halbzeit weiter, wo sie aufgehört hatten – beim Kreieren von Torchancen. Es schien als hätten ihnen die zwei trainingsfreien Tage gut getan. Doch Wr. Neustadt wollte sich im Das.Goldberg Stadion nicht vorführen lassen und hielten dagegen. Eine Doppelchance (51.) durch Rauter (an die Latte) und Pichlmann (Stankovic klärte) hätte den Ausgleich bedeuten können. Die Baur-Truppe war gewarnt. Auf der Gegenseite scheiterte Daniel Schütz (56.) an Goalie Vollnhofer. Beide Mannschaften gestalteten das Spiel deutlich ausgeglichener als noch in der ersten Halbzeit. Auch weil Grödig den Sack einfach nicht zumachen wollte. Die Top-Chance dafür hatte der eingewechselte Sascha Boller in Minute 65., mit einem Flachschuss der nur knapp am Tor vorbei ging. Die mangelnde Effizienz ließ die Jungs von Heimo Pfeifenberger wieder hoffen, sie wurden aktiver und gefährlicher. Da hätte sich Yordy Reyna keinen besseren Zeitpunkt (81.) für das 2:0 aussuchen können. Der Peruaner nützte seine Schnelligkeit, umkurvte Goalie Vollnhofer und schob locker ein. Die Reaktion von Trainer Baur: Er tauschte Reyna aus, um ihm seinen Abschiedsapplaus zu gönnen. Für ihn kam Roman Wallner, der Sekunden später (85.) aus kürzester Distanz zum 3:0 traf. Die “Torschusspanik” der Grödiger Stürmer schien abgelegt zu sein. Da störte es auch nicht mehr, dass Nutz’ Kopfbälle in den Schlussminuten nur die Latte und Goalie Vollnhofer trafen.

Alles in allem ein verdienter zweiter Saisonsieg für den SV Grödig. Und wohl auch Balsam auf die Seele von Trainer Michael Baur.

 

Reyna trifft zum 2:0. - Krugfoto/APA Reyna trifft zum 2:0. – Krugfoto/APA ©

Stankovic bleibt – vorerst

Grödig-Torhüter Cican Stankovic, der zuletzt mit türkischen und italienischen Fußball-Clubs in Verbindung gebracht worden ist, wird nicht in die Türkei wechseln. “Wir haben entschieden, dass Cican nicht in die Türkei wechselt. Ich finde nicht, dass er als 21-Jähriger diesen Schritt tun sollte, es wäre für seine Entwicklung nicht förderlich”, berichtete Stankovic-Spielerberater Maximilian Hagmayr.

Aus einer satten Einnahme für Grödig – kolportiert wird eine Ablösesumme von 1,8 Millionen Euro für den ÖFB-U21-Teamtorhüter – wird damit vorerst nichts. Es ist laut Hagmayr aber keineswegs ausgeschlossen, dass sein Schützling in dieser Transferperiode nicht doch noch wechselt. Auch Grödig-Manager Haas meinte: “Wir haben noch bis Ende August Zeit.”

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FC Liefering bleibt weiter unbesiegt http://www.salzburg24.at/fc-liefering-bleibt-weiter-unbesiegt/4056083 http://www.salzburg24.at/fc-liefering-bleibt-weiter-unbesiegt/4056083#comments Sat, 16 Aug 2014 09:34:59 +0000 http://4056083

Der FC Liefering bleibt auch nach der fünten Runde der Sky Go Erste Liga unbesiegt. Trotz einem Spiel weniger belegen die Salzburger – hinter Leader Mattersburg – den zweiten Tabellenplatz.

Dovedan trifft

Liefering ging im Heimspiel in Grödig durch Niko Dovedan in Führung, doch den Kapfenbergern gelang nach einer Harrer-Flanke durch ein Eigentor von Benno Schmitz nach einer halben Stunde der Ausgleich. Der Brasilianer Felipe Pires (55.) und Dovedan (64.) sicherten aber der Mannschaft von Peter Zeidler nach der Pause den vierten Sieg im fünften Spiel, den vierten in Serie gegen den KSV.

Liefering hat einen Lauf

Ronivaldo glückte mit einem Hechtkopfball noch der Anschlusstreffer (77.), der Brasilianer führt nun gemeinsam mit Dovedan und Pink mit jeweils vier Treffern die Torschützenliste an. Saisonübergreifend ist Liefering bereits seit zehn Spielen (neun Siege, ein Remis) ungeschlagen, die auf den vorletzten Rang abgerutschten Kapfenberger dagegen seit fünf Auswärtsspielen (ein Remis, vier Niederlagen) sieglos.

In der Hektik Ruhe bewahrt

“Wir freuen uns über den Sieg und sind glücklich. Wir hatten heute aber zum ersten Mal richtige Probleme mit einem Gegner, hatten dabei vor allem im taktischen Bereich nicht immer eine Lösung parat. Unser Ziel war es, wenige Konter zuzulassen. Das haben wir nicht geschafft. Nichts desto trotz hatten wir einige Highlights im Spiel, haben uns schlussendlich in einer knappen Partie durchgesetzt“, freute sich Liefering-Trainer Peter Zeidler nach dem Spiel.

Schon am Montag trifft der FC Liefering in der Nachtragspartie auf SKN St. Pölten. Schon ein Remis würde genügen, um die Tabellenführung zu übernehmen.

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Regionalliga: Eugendorf ist die Nummer Zwei in Salzburg http://www.salzburg24.at/regionalliga-eugendorf-ist-die-nummer-zwei-in-salzburg/4055415 http://www.salzburg24.at/regionalliga-eugendorf-ist-die-nummer-zwei-in-salzburg/4055415#comments Fri, 15 Aug 2014 10:53:52 +0000 http://4055415

Austria Salzburg führt auch nach vier Runden die Regionalliga West an. Das besondere daran ist die Art und Weise: Vier Spiele, vier Siege und ein blütenweißes Torverhältnis von 9:0. In Neumarkt gewann die Schmidt-Truppe trocken mit 3:0. Die Gastgeber halten weiterhin bei vier Punkten auf Platz acht.

Eugendorf ist gereift

Eugendorf hatte im Aufstiegsjahr 2013 noch so seine Probleme, beinahe gewonnene Spiele über die Zeit zu bringen, oder nach einem Rückstand zurückzukommen. All das scheint die Mannschaft von Trainer Andi Fötschl hinter sich gelassen zu haben. Eugendorf drehte einen 0:2-Rückstand gegen Schwaz, in einen 3:2-Heimsieg. Nach vier Runden setzte es nur im Auftaktspiel gegen die Austria eine Niederlage. Danach gab Eugendorf keinen Punkt mehr ab und steht damit verdient auf dem dritten Tabellenplatz.

Ein Punkt im Duell der Aufsteiger

Noch keinen einzigen Sieg durften Aufsteiger FC Pinzgau und TSV St. Johann feiern. Beide Mannschaften halten bei drei Remis und einer Niederlage. St. Johann ging am Donnerstag bei Vizemeister Wattens gar mit 0:6 unter. Die Aigner-Elf hatte allerdings zwei Platzverweise (Gelb-Rot) zu kompensieren. Pinzgau musste sich gegen Mitaufsteiger Kitzbühel nach 1:0-Führung mit einem 1:1 zufrieden geben. Seekirchen verlor bei den Altach Amateuren, durch ein spätes Tor, trotz guter Möglichkeiten mit 0:1.

Regionalliga kompakt

SCR Altach Am. – SV Seekirchen   1:0 (0:0)
Tore: Aleksandar Umjenovic (84.)
125 Zuschauer

“Wir haben gezeigt, dass wir Torchancen herausspielen können. Haben aber durch eine Standardsituation ein Tor bekommen”, analysierte Seekirchen-Trainer Miroslav Bojceski nach dem Spiel. Das ganze Interview inklusive Spielhighlights sehen sie auf einwurf.tv.

USC Eugendorf – FC Höchst   3:2 (2:2)
Tore: Daniel Reischl (19.), Matthias Finder (45.), Mike Ramspacher (56.) bzw. Julian Erhart (11., 16.)
Gelb-Rot: Ahmet Caner (Höchst, Unsportl., 95.)
400 Zuschauer

 

FC Kitzbühel – FC Pinzgau   1:1 (0:1)
Tore: Andreas Lovrenc (47.) bzw. Niklas Mühlbacher (45+1)
458 Zuschauer

 

TSV Neumarkt – SV Austria Salzburg   0:3 (0:1)
Tore: Lukas Katnik (42., 65. Elfmeter-Nachschuss), Simon Sommer (53.)
Rot: David Schartner (Neumarkt, Torraub, 63.)
700 Zuschauer

 

Der Sololauf von Simon Sommer zum 2:0. - Austria Salzburg/Facebook Der Sololauf von Simon Sommer zum 2:0. – Austria Salzburg/Facebook ©

WSG Wattens – TSV St. Johann   6:0 (3:0)
Tore: Benjamin Pranter (29.), Rene Prantl (5., 45.), Florian Buchacher (63.), Emre Yildiz (86.), Sascha Wörgetter (90.)
Gelb-Rot: Chima Echefu (St. Johann, Unsportl., 55.), Lukas Beran (St. Johann, Foul, 65.)
350 Zuschauer

 

RegionalligaWest: Runde 4

FC Hard – FC Dornbirn   0:2
SCR Altach Am. – SV Seekirchen   1:0
USC Eugendorf – FC Höchst   3:2
SC Schwaz – FC Kufstein   1:1
FC Bizau – FC Wacker Innsbruck Am.   2:1
FC Kitzbühel – FC Pinzgau   1:1
TSV Neumarkt – SV Austria Salzburg   0:3
WSG Wattens – TSV St. Johann   6:0

Regionalliga West: Runde 5

Sa. 16.8. 17:00   FC Kufstein – SCR Altach Am.
Sa. 16.8. 17:00   FC Wacker Innsbruck Am. – WSG Wattens
Sa. 16.8. 17:00   SV Austria Salzburg – FC Bizau
Sa. 16.8. 18:00   FC Dornbirn – USC Eugendorf
Sa. 16.8. 18:15   FC Pinzgau – FC Hard
So. 17.8. 17:00   FC Höchst – SC Schwaz
So. 17.8. 17:00   TSV St. Johann – FC Kitzbühel
So. 17.8. 17:00   SV Seekirchen – TSV Neumarkt

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