Salzburg24.at » Salzburg-Fußball http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Tue, 03 May 2016 12:31:43 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Red Bull Salzburg steht unmittelbar vor neuerlichem Meistertitel http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-steht-unmittelbar-vor-neuerlichem-meistertitel/4709281 http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-steht-unmittelbar-vor-neuerlichem-meistertitel/4709281#comments Mon, 02 May 2016 10:33:00 +0000 http://4709281

Mit nun neun Zählern Vorsprung und einem um 16 Treffer besseren Torverhältnis gegenüber Rapid hat Salzburg alle Zweifel beseitigt. Bei einem Heim-Remis gegen Sturm Graz am Samstag kann die Party steigen. Der Meisterteller wird jedoch erst nach dem Saisonfinale gegen den WAC offiziell von der Liga überreicht. “Gegen Sturm wollen wir daheim mit unseren Fans feiern”, meinte Valon Berisha dennoch. Trainer Oscar forderte einen konzentrierten Auftritt ein. “Die Arbeit ist noch nicht vorbei, im Fußball kann alles passieren.”

Salzburg verwaltet geschickt gegen Austria Wien

Die Handschrift des 43-jährigen Spaniers wurde auch in Wien-Favoriten deutlich sichtbar. Salzburg traf durch Valentino Lazaro (36.) und ließ ambitionierte Austrianer dann erfolglos anrennen. Die laut Trainer Thorsten Fink “besseren” Wiener hatten 67 Prozent Ballbesitz, mehr Torschüsse (13:6) und gewannen mehr Zweikämpfe. Wirklich geprüft wurde Salzburgs Torhüter Alexander Walke aber nicht. Yordy Reyna gelang in der Nachspielzeit aus einem 50-m-Schuss ins verwaiste Tor die Entscheidung, als die Austria samt Torhüter Robert Almer alles nach vorne geworfen hatte.

36 Punkte in 15 Spielen unter Garcia

Oscar lobte die Einstellung seiner Elf und wie gewohnt auch den Gegner. Der Katalane hat dem Meister ein stabiles Korsett verpasst. In 15 Pflichtspielen unter Oscar holte Salzburg elf Siege bei drei Unentschieden und einer Niederlage. Nach dem 0:1 in Ried in der zweiten Frühjahresrunde erreichte die Mannschaft in der Liga acht Erfolge und drei Remis. 23:8 lautet das Torverhältnis in der Meisterschaft seit Oscars Amtsantritt.

Salzburg präsentiert sich demnach nicht mehr als Tormaschine der vergangenen Jahre, kassiert jedoch auch kaum Gegentore. “Wir bestreiten die Spiele jetzt defensiv viel stabiler. Ich denke, das hat viel zu unserem Erfolg beigetragen”, betonte Andreas Ulmer. Der Linksverteidiger sieht “noch viel Luft nach oben”. Auch der 18-jährige Konrad Laimer pflichtete bei: “Wir können noch viel mehr lernen, noch viel besser spielen.”

Salzburg will in Offensive nachlegen

Oscar sah die Ausrichtung als notwendig. “Es ist klar, dass man das Team an die Spieler anpassen muss, die zur Verfügung stehen”, meinte der Chefcoach. Diese Meinung vertrat auch Christoph Freund. “Wir wollten Stabilität reinbringen. Wie wir uns in der Offensive präsentieren, hängt natürlich vom Spielermaterial ab”, erklärte der Sportchef. Klar scheint, dass sich Salzburg im Sommer im Offensivbereich umsehen wird.

Dass Oscar Verstärkungen nur allzu gerne begrüßen würde, verdeutlichten seine Aussagen nach dem Austria-Spiel. Erneut erinnerte er daran, dass Salzburg im vergangenen Jahr Stammspieler abgegeben, aber keine etablierten Profis geholt hat. “Es ist klar, dass wir erst auf der Hälfte des Weges sind”, meinte der Spanier darauf angesprochen, ob Salzburg derzeit so agiere, wie er sich dies vorstellt.

Bleibt Keita bei den Bullen?

Zu Gerüchten über das angebliche Interesse an den wechselwilligen Rapid-Profis Florian Kainz und Stefan Stangl winkte Freund ab. Für den Angriff dürfte Oscars Ex-Schützling Munas Dabbur weiter hoch im Kurs stehen. Der Transfer des Israeli von Grasshoppers Zürich kam im Winter aufgrund der hohen Forderungen der Schweizer nicht zustande. Inwiefern Naby Keita über den Sommer hinaus noch im Salzburger Trikot zu sehen sein wird, bleibt indes fraglich. Gegen die Austria fanden sich Scouts aus England und Deutschland vergeblich im Stadion ein. Keita fehlte aufgrund einer Oberschenkelverletzung. “Den haben wir versteckt”, scherzte Freund.

(APA)

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Salzburger Liga: Tops und Flops der 24. Runde http://www.salzburg24.at/salzburger-liga-tops-und-flops-der-24-runde/4708567 http://www.salzburg24.at/salzburger-liga-tops-und-flops-der-24-runde/4708567#comments Mon, 02 May 2016 06:05:04 +0000 http://4708567 Spannung pur im Aufstiegsrennen: Am Samstag legte Bergheim gegen das abgeschlagene Schlusslicht Maria Alm mit 2:0 vor, ehe SAK im Spitzenspiel der Runde, die in 2016 ungeschlagenen Grödiger Amateure in die Schranken wies. Doch eins nach dem anderen.

TOPS: Nach Cup-Finaleinzug folgte Pflichtaufgabe in der Liga

Nachdem Bergheim gegen Regionalligist Neumarkt ein wenig überraschend ins Cup-Finale einzog, legten die Hauptmann-Mannen im Match gegen Maria Alm einen 2:0 Sieg nach. Neubauer (3., 75.) avancierte mit einem Doppelpack gegen die Pinzgauer zum Matchwinner. Damit bleiben die Flachgauer – mit einem Punkt Rückstand – weiter an Spitzenreiter SAK dran, der gegen Grödig am 1. Mai nachlegen konnte.

SAK (gelb) ist weiter oben auf. Grödigs imposante Serie ist gerissen. /Krugfoto SAK (gelb) ist weiter oben auf. Grödigs imposante Serie ist gerissen. /Krugfoto ©

SAK lacht weiter vom Thron

Bereits zum siebten Mal halten die Kicker aus Nonntal Platz eins inne. Der Spitzenreiter der Salzburger Liga lacht auch nach dem Spiel gegen die Macht vom Untersberg vom Thron. Grödig muss sich die erste Niederlage nach fünf Siegen in Serie selber zuschreiben. Zwei Eigenfehler nutze der SAK gnadenlos aus. Nach 17 Sekunden stand es nach einem Blackout von Keeper Alman bereits 1:0 – von Bogosavac prallte der Abschlag des Grödigers im Kasten. Kuglitsch (10.) konnte zwar ausgleichen, doch beim 2:1 patzte die Sahli-Elf erneut. Nach einem Ellbogencheck erzielte Urmann (73.) per Elfmeter das 2:1. Vucanovic (93.) machte mit dem 3:1 alles klar. “Ich bin stolz auf das Team. Da wir wenige Fehler als der Gegner gemacht haben, geht der Sieg in Ordnung”, erklärte Wintersteller. Bis zum 15. Mai müssen die Vereine dem Verband bekannt geben, ob ein Aufstieg in die Regionalliga angepeilt wird.

FLOPS: Rote Teufel im Derby – neben harmlos auch punktlos

Vergangene Runde bezwang Kuchl Titelanwärter Bergheim klar mit 4:1. Ebenso klar – und mit dem gleichen Ergebnis – verlor die Holzgemeinde im prestigeträchtigen großen Tennengau-Derby gegen Golling. Die Revanche auf die 1:0-Heimniederlage im Herbst glückte den roten Teufeln somit nicht. Gollings Lukacevic (14., 38.) war von den harmlosen Kuchlern nicht zu stoppen – ließ zwei Mal seine Klasse aufblitzen. Nach einem Eigentor von Struber hieß es 3:0. Keil (43.) konnte per Freistoß zwar verkürzen, doch Salem (85.) sorgte mit dem 4:1 für klare Verhältnisse – sein 13. Saisontreffer. “Für den ganzen Verein und die Anhänger ein besonders schöner Erfolg”, freute sich Golling-Trainer Hauthaler, den es nach der Saison zu Ligakonkurrent Hallwang zieht.

Gollings Lukacevic (re.) war von Kuchls Kapitän Kendler nicht zu halten - traf doppelt./Krugfoto Gollings Lukacevic (re.) war von Kuchls Kapitän Kendler nicht zu halten – der Stürmer traf im Derby doppelt./Matthias Sellhuber ©

Zell am See verliert den Krisengipfel

Zell am See wartet seit fünf Runden auf einen vollen Erfolg. Im Krisengipfel gegen Union Hallein – vier Spiele ohne Sieg – gelang der erhoffte Befreiungsschlag erneut nicht. Die Gäste aus dem Pinzgau gingen durch Hartl (32.) zwar in Führung, doch Sparber (68.) und Brommer (72.), der wieder von Anfang an ran durfte, drehten das Spiel. “Das war nicht gut von uns. Es läuft derzeit einfach nicht. Wir hatten im ganzen Spiel nur eine gute Aktion”, erläuterte Reindl, Trainer von Zell am See.

Alle Spiele der 24. Salzburger Liga Runde

  • SV Wals-Grünau : UFC SV Hallwang 4:0 (3:0)
  • UFC Altenmarkt : SK Bischofshofen 4:1 (2:1)
  • FC Bergheim : UFC Maria Alm 2:0 (1:0)
  • SV Straßwalchen : TSU Bramberg 1:3 (0:0)
  • SC Golling : SV Kuchl 4:1 (3:1)
  • FC Puch : FC Hallein 04 4:0 (3:0)
  • ÖTSU Hallein : FC Zell am See 2:1 (0:1)
  • SV Grödig Amateure : SAK 1914 1:3 (1:1)
(SALZBURG24/Andonov)
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RLW-Check: Turbulentes Derby sowie enttäuschende Auftritte http://www.salzburg24.at/rlw-check-turbulentes-derby-sowie-enttaeuschende-auftritte/4708143 http://www.salzburg24.at/rlw-check-turbulentes-derby-sowie-enttaeuschende-auftritte/4708143#comments Mon, 02 May 2016 09:05:30 +0000 http://4708143 Tabellenführer Wattens bleibt weiter das Maß aller Dinge in der dritthöchsten österreichischen Liga. 59 Punkte in 23 Spiele sprechen Bände – Bestwert in den drei Regionalligen (inkl. Mitte und Ost). St. Johann empfing im Duell der 2016 noch einzig ungeschlagenen Mannschaften den Favoriten aus Tirol.

St. Johann scheitert an Wattener Abwehrriegel

Im Spitzenspiel der Runde setze sich Favorit Wattens knapp mit 1:0 durch, verteidigte somit die imposante Serie von sieben Spielen und 640 Minuten ohne Gegentreffer. Ein Blitzstart der Gäste, bei dem St. Johann im Kollektivschlaf verharrte, reichte um den “Dreier” einzufahren. Schreter (2.) netzte nach einem hohen Ball über die Abwehr zum viel umjubelten Start-Ziel-Sieg. Die Pongauer versuchten in der Folge mit hohe Bälle Unordnung in die Wattener Defensive zu bringen, scheiterten jedoch an drei großgewachsene Innenverteidiger. “Schade, wir haben die ersten fünf Minuten verschlafen, danach aber den Kampf voll angenommen. In der zweiten Halbzeit haben nur wir gespielt, Wattens hatte keine Torchance mehr”, erklärte St. Johann-Coach Aigner.

Neumarkt schoß sich im Kellerduell den Frust von der Seele

Die vergangenen Wochen waren für Neumarkt alles andere als leicht. Mit nur zwei Siegen in der Rückrunde rutschte das Team von Trainer Hajek immer mehr in den Keller. Nach dem Remis gegen Anif tankten die Wallerseer Selbstvertrauen, konnten die Form auch gegen die Amateure aus Altach halten und feierten einen souveränen 5:1-Sieg im Kampf gegen den Abstieg. Kapitän Hübl (32., 68.), sowie Jonjic (63.), Pantelic (81.) und Joker Hajdarevic trugen sich neben dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Knuth (48.) in die Schützenliste ein.

Derby-Déjà-vu: Ausgleich in letzter Minute

Schon im Herbst teilten sich Seekirchen und Eugendorf durch einen Treffer in allerletzter Minute die Punkte. 15 Runden später in einer intensiven und turbulenten Partie wiederholte sich das Szenario. Die Nachbarclubs aus dem Flachgau trennten sich im zweiten Salzburger Derby mit 3:3. Eugendorf ging zwei Mal in Führung, konnte sich am Ende mit Finders Jokertor glücklich schätzen, gepunktet zu haben. Seekirchen verabsäumte es früher den Sack zuzumachen, scheiterte in Person von Biribauer (90.) kläglich, musste im Gegenzug den bitteren Ausgleichstreffer hinnehmen. “In der Defensive haben wir uns schlecht verhalten, doch der Punkt geht in Ordnung”, beschrieb Eugendorf-Trainer Fötschl das Derby-Remis.

Eugendorf-Keeper Mitterhofer (re) siegt hier im Duell gegen Seekirchens Biribauer/Krugfoto ©

Anif kommt vom Weg ab

Die Formkrise in Anif hält weiter an. 19 Runden lang nahm Anif die Rolle als erster Wattens-Verfolger ein. Mit der 3:0-Niederlage in Schwaz wurde die Hofer-Crew von Dornbirn auf Rang drei verbannt. Nach zwei Strafstößen (20., 77.) und Reiners Ausschluss wegen Torraubs fixierte Opuhac in der Schlussphase den 3:0-Sieg. “Natürlich sind wir enttäuscht, doch die junge Mannschaft kann aus den Rückschlägen sicherlich auch etwas lernen”, sagte Hofer, der diese Situation auch als Entwicklungsphase sieht. Vorentscheidung im Titelkampf? Sechs Runden vor dem Ende hat Wattens 13 Zähler Vorsprung auf den Zweiten Dornbirn und 14 auf Anif.

Pinzgau verpasst riesige Chance im Abstiegskampf

Im heimischen Bürgerau-Stadion ist Saalfelden eine Macht und nur schwer zu biegen. Bislang verlor man nur gegen die Favoriten Anif und Wattens. Gegen Kufstein gastierte in der 24. Runde ein direkter Abstiegskonkurrent am Steinernen Meer. Die Pinzgauer präsentierten sich stark, verloren das Spiel jedoch nicht in der Defensive, sondern aufgrund der ausgelassenen Einschussmöglichkeiten. Ein Freistoß-Kunststück von Treichl (37.) fixierte die dritte Heimniederlage der Fürstaller-Elf. “Wir haben durch Tandari und Moosmann leider sichere Sitzer vergeben und in unserer Schwächephase das Tor kassiert”, erläuterte Fürstaller, der mit seinem Team die Nerven behalten und noch zwei Siege zum Klassenerhalt einfahren will.

Alle Spiele der 24. Regionalliga West Runde

  • TSV St. Johann : Wattens 0:1 (0:1)
  • TSV Neumarkt : Altach Amat. 5:1 (1:0)
  • Kitzbühel : Hard 4:3 (1:1)
  • SV Seekirchen : USC Eugendorf 3:3 (1:2)
  • Schwaz : USK Anif 3:0 (1:0)
  • FC Pinzgau Saalfelden : Kufstein 0:1 (0:1)
  • Bregenz SW : Dornbirn 0:1 (0:1)
  • Reichenau SVG : Wacker Innsbruck Amat. 2:2 (1:1)

(SALZBURG24/Andonov)

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Salzburgs Titel nach 2:0 bei Austria fast fix http://www.salzburg24.at/salzburgs-titel-nach-20-bei-austria-fast-fix/4708427 http://www.salzburg24.at/salzburgs-titel-nach-20-bei-austria-fast-fix/4708427#comments Sun, 01 May 2016 16:27:42 +0000 http://4708427

Vor nur rund 7.500 Zuschauern in der Generali Arena reichte den Gästen der erste Bundesliga-Saisontreffer von Valentino Lazaro (36.), ein später Schlag Yordy Reynas ins bereits verwaiste Tor und eine insgesamt kontrollierte Vorstellung, um bereits eineinhalb Hände an den Meisterteller zu legen. Bemerkenswert ist auch, dass Salzburg in den vergangenen 23 Spielen nie mehr als ein Gegentor kassierte und damit den 2001 vom FC Tirol markierten Rekord einstellte.

Austria im neunten Spiel ohne Sieg gegen Bullen

Die Austria hingegen blieb trotz einer bemühten, aber harmlosen Vorstellung im neunten Pflichtspiel en suite gegen die Salzburger ohne Sieg und musste im Kampf um Platz drei weiter Boden hergeben. Die Admira rückte bis auf drei Punkte, Sturm Graz bis auf vier Punkte an die aktuell drittplatzierte Elf von Thorsten Fink heran.

Dabei legte die Austria, die im Sturm erstmals Kevin Friesenbichler und Olarenwaju Kayode in der Startelf aufbot, und mit einer Mittelfeldraute für ein dichtes Zentrum zu sorgen versuchte, einen forschen Beginn hin. Ein Gorgon-Freistoß, den Salzburg-Goalie Walke zur Ecke klärte und der folgende Windbichler-Köpfler neben das Tor verströmte schon in der ersten Minute Gefahr. Die “Veilchen” konnten diesen Druck freilich nicht durchgehend aufrechterhalten, Salzburg wiederum trat recht zurückhaltend auf. Kreativmotor Keita fehlte zudem mit einer Oberschenkelzerrung.

Mit 0:1 ging’s in die Halbzeitpause

Die Austria tauchte erst wieder in der 24. Minute gefährlich vor dem Salzburger Tor auf. Weil sich Grünwald zwar in aussichtsreiche Position dribbelte, aber schließlich zu zögerlich agierte, war eine gute Chance auf die Führung dahin. Vielmehr führte ein schlechter Einwurf der Hausherren in der Salzburger Hälfte zu einem Ballverlust, den folgenden weiten Ball Sorianos nahm Lazaro gut an, setzte sich gegen Martschinko und Sikov durch und schloss souverän ab. Dass Salzburg kurz vor der Pause nicht auf 2:0 erhöhte, war auch dem Team um Schiri Harkam zu verdanken, der Reynas Treffer wegen angeblichen Abseits’ die Anerkennung versagte (40.).

Soriano angeschlagen vom Platz

Mit einer guten Doppelchance durch Friesenbichler, der von der Strafraumgrenze die Stange traf, und Kayode, der in der Folge aus sieben Metern über das Tor schoss, tankte “Violett” aber noch in der ersten Minute der Nachspielzeit Selbstvertrauen. Nach dem Seitenwechsel dominierte man optisch das Geschehen, Salzburg begnügte sich über weite Strecken damit, den Vorsprung kontrolliert über die Zeit zu bringen – spätestens nachdem Goalgetter Soriano (56.) leicht angeschlagen vom Platz ging.

2:0 für Salzburg in der Nachspielzeit

Die Austria konnte daraus aber kein Kapital schlagen, wirkte gegen die abwartenden Salzburger ratlos. Einzig ein Weitschuss von Grünwald über das Tor (67.) bzw. ein ähnlicher Versuch Lazaros (69.) waren die einzige nennenswerten Möglichkeiten – bis die Nachspielzeit anbrach. Der Eckball der Austria, für den auch Goalie Almer nach vorne geeilt war, brachte nichts ein, im Gegenzug nahm Reyna Maß und setzte den Ball aus rund 50 Metern in den leeren Kasten.

(APA)

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Grödig siegt gegen Rapid 2:0! http://www.salzburg24.at/groedig-siegt-gegen-rapid-20/4707579 http://www.salzburg24.at/groedig-siegt-gegen-rapid-20/4707579#comments Sat, 30 Apr 2016 15:58:14 +0000 http://4707579
Die Grödiger präsentierten sich vor nur 2.246 Zuschauern im DAS.GOLDBERG Stadion alles andere als ein Absteiger und hielten damit die Chance auf den Klassenerhalt am Leben. Dank Treffern von Martin Rasner (36.) und Roman Kerschbaum (62.), der von einem großen Patzer von Rapid-Torhüter Richard Strebinger profitierte, konnte der Rückstand auf Ried und Altach vorerst auf fünf Zähler verkürzt werden. Nächsten Samstag sind die Grödiger in Ried zu Gast. Mit dem ersten Heimsieg nach acht erfolglosen Versuchen tankten sie viel Selbstvertrauen. Auch ihren bisher letzten Erfolg vor eigenem Publikum hatten die Salzburger gegen Rapid gefeiert – mit 2:1 in der 15. Runde am 8. November 2015.

Rasner knallt Ball aus 25 Metern ins Tor

Die Grödiger waren hochkonzentriert, aggressiv, störten die Rapidler früh und sorgten für eine völlig offene Partie. Im Abschluss mangelte es aber oftmals am letzten Pass sowie dem Abschluss. Mit einer Ausnahme: Nachdem Mario Pavelic per Kopf geklärt hatte, nahm sich Rasner aus rund 25 Metern ein Herz und knallte den Ball unhaltbar für Strebinger unter die Latte (36.). Nach dem Seitenwechsel drückten die Wiener auf den Ausgleich, Topchancen waren aber absolute Mangelware. Die defensiv starken Grödiger verwalteten das Ergebnis geschickt und sorgten mit einem “Lucky Punch” noch für die endgültige Entscheidung. Strebinger patzte bei einem eigentlich harmlosen Kerschbaum-Freistoß gehörig (62.). In der Schlussphase waren die Gäste mit hohen Bällen immer wieder gefährlich. Die beste Chance auf den Ausgleich hatte aber Kapitän Steffen Hofmann auf dem Fuß, der einen Freistoß aus 20 Metern an die Latte setzte (86.). Swete wäre machtlos gewesen.

Grödig darf auf Klassenerhalt hoffen

Grödig, das aufgrund der Lizenzverweigerung der Admira in erster Instanz auch auf anderer Ebene noch auf den Klassenerhalt hoffen darf, untermauerte damit die eigene Heimstärke gegen Rapid. In sechs Duellen setzte es nur am 27. Mai 2015 (0:2) eine Niederlage. Nach zuletzt unglücklichen Auftritten bei der Admira (1:1) und gegen den WAC (0:1) stand dem Letzten diesmal auch das nötige Glück wieder einmal zur Seite.

(APA)

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Hintereggers Rückkehr zu Red Bull Salzburg in der Schwebe http://www.salzburg24.at/hintereggers-rueckkehr-zu-red-bull-salzburg-in-der-schwebe/4707219 http://www.salzburg24.at/hintereggers-rueckkehr-zu-red-bull-salzburg-in-der-schwebe/4707219#comments Sat, 30 Apr 2016 07:58:00 +0000 http://4707219

Der Kärntner will sich bei der EM in Frankreich für einen neuerlichen Auslands-Transfer empfehlen. Klar scheint aber, dass ein Interessent für den Innenverteidiger tief in die Tasche greifen müsste. Bis 2019 steht Hinteregger noch bei Salzburg unter Vertrag. Gladbach war am Ende nicht bereit, die im hohen einstelligen Millionenbereich liegende Ablösesumme zu zahlen.

Die sportliche Spitze in Salzburg will sich mit der Rückkehr des seit fast zehn Jahren mit dem Verein verbundenen Hinteregger noch nicht wirklich beschäftigen. Nach seinem Disput mit dem damaligen Cheftrainer Peter Zeidler im Herbst herrscht nach wie vor Diskussionsbedarf. Der neue Coach Oscar Garcia hielt sich zum Thema bedeckt. “Ich möchte mich auf jene Spieler konzentrieren, die uns jetzt helfen können. Im Sommer gibt es genug Zeit für Gespräche”, meinte der Spanier am Freitag.

Gespräch mit Hinteregger nach der EM in Frankreich

Gesprächiger war Christoph Freund. Man werde sich mit Hinteregger nach dessen Rückkehr aus Frankreich zusammensetzen, kündigte der Sportchef an. Für Salzburgs erste Spiele in der Europacup-Qualifikation Mitte Juli sei der 23-Jährige ohnedies kein Thema. “Wichtig ist, dass sich Martin, sollte er zu uns zurückkommen, voll mit der Sache identifiziert”, betonte Freund jedoch.

Der Disput mit der Mannschaftsstütze hatte Red Bull im Finish der Herbstsaison ordentlich beschäftigt. Zeidler warf Hinteregger mangelnde Trainingseinstellung vor und schmiss ihn zweimal aus dem Kader. Von Motivationsproblemen nach den verpassten Qualifikationen für die Champions und Europa League war die Rede. “Entscheidend wird sein, wie er seine Zukunft sieht. Es macht keinen Sinn, wenn er hier ist, aber mit seinen Gedanken woanders”, meinte Freund.

Hinteregger: “Habe daraus gelernt”

Hinteregger selbst gibt Fehler seinerseits zu. “Im Nachhinein war es sicher nicht einfach für mich, aber es waren auch Fehler dabei. Aber das ist jetzt schon wieder sechs, sieben Monate her und ich habe daraus gelernt. Ich weiß, dass der Trainer am längeren Ast sitzt und du meistens den Kürzeren ziehst”, meinte der Verteidiger gegenüber “laola1.at”.

Zehn Ligaspiele hat Hinteregger für Gladbach bisher absolviert, viermal wurde er dabei eingetauscht. Auch zwei unglückliche Eigentore stehen beim Kärntner zu Buche. “Nach zwei Eigentoren muss man sich erst wieder fangen. Das habe ich leider nicht geschafft. Ich konnte hier nie so richtig zeigen, was ich drauf habe. Nichtsdestotrotz hatte ich schöne Monate hier”, meinte Hinteregger rückblickend.

“Zuerst steht einmal die EM an”

Nun will er sich erst einmal auf sein anstehendes Karriere-Highlight konzentrieren. “Zuerst steht einmal die EM an”, sagte Hinteregger. Danach werde man die Lage weiter sondieren. Bei guten Vorstellungen in Frankreich winkt womöglich erneut der Wechsel in eine große Liga. “Es kann sicher viel passieren, im Fußball geht alles sehr schnell. Man wird sehen, wohin es mich verschlägt.”

(APA)

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Austria Salzburg gegen Liefering: Stadt-Derby endet torlos http://www.salzburg24.at/austria-salzburg-gegen-liefering-stadt-derby-endet-torlos/4707042 http://www.salzburg24.at/austria-salzburg-gegen-liefering-stadt-derby-endet-torlos/4707042#comments Fri, 29 Apr 2016 19:04:52 +0000 http://4707042

Von Beginn an entwickelte sich eine flotte Partie, und die Hausherren kamen nach knapp zwei Minuten zur ersten Chance, die Kugel ging jedoch am langen Eck vorbei. Praktisch im Gegenzug setzte Dimitri Oberlin gut nach, der Pressschlag mit dem Schlussmann drehte sich allerdings knapp über die Querlatte. Nach einem Pedro-Schuss verlagerte sich das Geschehen etwas ins Mittelfeld, mit vielen Zweikämpfen und ohne zwingende Möglichkeiten. Nach knapp 20 Minuten machte Carlos Miguel Coronel einen Bann-Schuss zunichte, ehe Dimitri Oberlin mit einem Drehschuss an Hidajet Hankic scheiterte (25.). Gegen Ende der ersten Spielhälfte konnte sich erneut Carlos Miguel Cornel auszeichnen und parierte einen Katnik-Schuss mit einem tollen Reflex.

Null-Runde für Austria Salzburg und Liefering

Die Mannschaft von Thomas Letsch kam gut in die zweite Halbzeit und wurde schnell im Strafraum der Austria vorstellig. Zuerst wurde ein tolles Zuspiel von Masaya Okugawa im letzten Moment abgefangen, ehe Dimitri Oberlin sich eine gute Möglichkeit erspielte, die aber nichts einbrachte. In der 80. Minute gingen die Lieferinger mit einem Konter in Überzahl zu leichtfertig um, vertändelten den Ball an der Strafraumgrenze. Praktisch im Gegenzug vergab Lukas Katnik eine Top-Tormöglichkeit. Auch wenn das Tempo in der Schlussphase von beiden Teams noch einmal ordentlich angezogen wurde, änderte sich nichts mehr am Spielstand.

Gerald Baumgartner (Trainer von Austria Salzburg):

“Wir haben ein 0:0 gesehen, bei dem nur die Tore gefehlt haben. Großes Lob an die Mannschaft, sie hat das was wir trainiert haben und die vorgegebene Taktik perfekt umgesetzt! Christoph Bann entwickelt sich prächtig, er hat nun vier Mal seine Chance bekommen und sie perfekt genützt!”

Thomas Letsch (Trainer vom FC Liefering):

“Es war heute ein typisches Derby, das auf dem schwer bespielbaren Platz nicht unbedingt von spielerischem Glanz geprägt war, sondern eher vom Kampf. In der ersten Halbzeit haben wir es nicht gut gemacht und oftmals lethargisch agiert. In Durchgang zwei haben wir das besser angenommen, waren spritziger und dominant – der Gegner wirkte müder als wir. In Strafraumnähe trafen wir leider öfters die falschen Entscheidungen bzw. den letzten Ball schlecht gespielt. So gesehen spiegelt das 0:0 die Partie wider.”

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Austria Wien könnte Red Bull Salzburg im Titelkampf Bein stellen http://www.salzburg24.at/austria-wien-koennte-red-bull-salzburg-im-titelkampf-bein-stellen/4706811 http://www.salzburg24.at/austria-wien-koennte-red-bull-salzburg-im-titelkampf-bein-stellen/4706811#comments Fri, 29 Apr 2016 14:06:33 +0000 http://4706811 Die Bullen gewannen mit einem 5:2 im (Heim-)Halbfinale des ÖFB-Cups vor nicht einmal zwei Wochen nicht nur den jüngsten Vergleich mit der Austria. Die Favoritner konnten von den vergangenen acht Duellen in Cup und Liga auch keines gewinnen. Der einzige Heimsieg in den letzten acht Versuchen gelang der Austria Ende März 2014 mit einem 3:0 – als sich Salzburg Tage zuvor zum neuen Meister gekrönt hatte.

Salzburg kann am Sonntag (fast) Meister werden

Verliert Rapid am Samstag, könnte sich Salzburg am Sonntag dank der klar besseren Tordifferenz praktisch erneut zum Meister küren. Trainer Oscar Garcia ließ sich zu Kampfansagen aber nicht hinreißen. In gewohnter Manier sprach der Spanier: “Wir werden das Spiel wie ein Finale betrachten. Wir wollen gewinnen, wie jedes andere Spiel auch.” Die Austria bezeichnete Oscar schon obligatorisch als starken Gegner: “Sie haben Offensivspieler mit hoher Qualität.”

Salzburg ist seit zehn Runden unbesiegt, zuletzt gelang in Altach der erste Auswärtssieg nach vier sieglosen Antritten. Vor allem defensiv sind die Mozartstädter kaum zu überwinden. In den vergangenen 22 Spielen gab es nie mehr als ein Gegentor. Zuletzt schaffte Wacker Innsbruck laut Liga-Angaben im Jahr 2001 eine diesbezüglich bessere Serie (23 Spiele).

Wird Keita rechtzeitig fit?

Hoffnung auf eine Überraschung gibt den um Platz drei kämpfenden Austrianern ihr Befreiungsschlag in Mattersburg. Das 9:0 nach zuvor vier Ligaspielen ohne erzielten Treffer ging in die Geschichtsbücher ein. “Wir freuen uns auf Salzburg, das Spiel kommt zum richtigen Augenblick. Wir haben viel Selbstvertrauen getankt”, meinte Coach Thorsten Fink, der um den Einsatz von Mittelfeldmann Raphael Holzhauser (Wade) bangte. Innenverteidiger Lukas Rotpuller ist gesperrt. Bei Salzburg hoffte man bis zuletzt um den Einsatz von Spielgestalter Naby Keita (Oberschenkel).

Dass ein Sieg seiner Elf ausgerechnet dem Stadtrivalen in die Karten spielen könnte, wischte Fink zur Seite. “Wir müssen auf uns schauen, um unsere Ziele zu erreichen”, sagte der Deutsche. Deshalb: “Wir würden Rapid nicht gerne helfen, aber so ist es nun einmal.” Selbst trachtet die Austria danach, den dritten Platz abzusichern. Sturm Graz liegt vier Runden vor Saisonende fünf, die Admira sechs Zähler hinter den Wienern.

Fink: “Wir können diese Mannschaft schlagen”

Neben dem Kantersieg im Burgenland wollen die Austrianer auch Mut aus der ersten Halbzeit im Cup schöpfen. 1:0 lagen die Gäste damals voran, ehe nach der Pause der Einbruch kam. “Gegen Red Bull muss man über 90 Minuten konzentriert bleiben. Wir können diese Mannschaft schlagen, aber es muss alles passen”, sagte Fink. Ähnlich klang Alexander Gorgon. “Wenn wir die Kraft haben, unser Spiel über 90 Minuten durchzuziehen, bin ich optimistisch”, meinte der 15-fache Saisontorschütze. Salzburgs Andreas Ulmer sah die jüngste Vorstellung der Austria als Warnung: “Wir haben gesehen, wie stark die Austria spielen kann.”

(APA)

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SV Grödig gegen Rapid im Zeichen des Kampfs um “Mini-Chancen” http://www.salzburg24.at/sv-groedig-gegen-rapid-im-zeichen-des-kampfs-um-mini-chancen/4706813 http://www.salzburg24.at/sv-groedig-gegen-rapid-im-zeichen-des-kampfs-um-mini-chancen/4706813#comments Fri, 29 Apr 2016 13:55:10 +0000 http://4706813

Für Fußball-Rekordmeister Rapid ist der 33. Meistertitel in weiter Ferne, ans Aufgeben denken die Hütteldorfer aber nicht. Mit zwei Siegen gegen den Lokalrivalen Austria und Sturm Graz tankten die Wiener zuletzt viel Selbstvertrauen für den Liga-Endspurt. In der 33. von 36 Runden dürfen sich Steffen Hofmann und Co. nun am Samstag beim abgeschlagenen Schlusslicht Grödig keinen Ausrutscher erlauben. Sechs Punkte fehlen Rapid nach wie vor auf Rang eins, das um zwölf Treffer schlechtere Torverhältnis gegenüber Salzburg ist ein zusätzliches Handicap. “Wir wollen den Abstand auf Platz drei halten oder ausbauen und sollte Salzburg am Sonntag in Wien Federn lassen, näher an sie heranrücken”, sagte Rapid-Trainer Zoran Barisic.

Rapid mit Selbstvertrauen

Die Rapidler befinden sich nach einem Zwischentief wieder in einem Hoch, die jüngsten vier Auftritte konnten ohne Niederlage überstanden werden. “Wir sind wieder gut in Form und konnten durch die letzten Auftritte und Ergebnisse auch Selbstvertrauen aufbauen”, ist Barisic erfreut. Grödig soll das zu spüren bekommen. “Ich hoffe, dass meine Mannschaft noch befreiter aufspielt wie letztes Wochenende und den nächsten Sieg einfährt”, blickte Barisic optimistisch nach vorne.

Kampf und viele schlechte Erinnerungen

Geschenkt wird seiner Mannschaft am Fuße des Untersberg aber sicher nichts. Die Grödiger kämpfen ums Überleben, stehen aufgrund von schon acht Punkten Rückstand auf den Vorletzten Ried mit dem Rücken zur Wand. “Für Grödig ist es wohl das Match der allerletzten Chance, daher können und werden wir uns auf einen beinharten Kampf einstellen”, so Rapids Coach. An das Goldberg-Stadion hat er viele schlechte Erinnerungen, in fünf Auftritten gab es dort nur am 27. Mai 2015 (2:0) einen Sieg.

Schöttel: “Wir haben sehr kleine Minimalchance”

Den im Training “sehr giftigen” Grödigern macht das Mut. “Wir klammern uns an den Strohhalm. Wir haben eine sehr kleine Minimalchance, die versuchen wir mit einem Sieg am Leben zu halten”, sagte Grödig-Trainer Peter Schöttel. Durch die Lizenz-Verweigerung der Admira in erster Instanz darf seine Mannschaft auch auf anderer Ebene noch auf den Klassenerhalt hoffen. Seinen Ex-Club erwartete Schöttel in starker Verfassung. “Sie sind in den letzten Wochen wieder richtig gut in Form gekommen und für sie geht es auch noch um was, sie haben die Meisterschaft sicher noch nicht abgeschrieben”, erklärte der Wiener.

Letzter Heimsieg für Grödig gegen Rapid

Um die Sensation zu schaffen müssten die Grödiger ihre Heimschwäche ablegen. Seit dem 2:1 gegen Rapid in der 15. Runde am 8. November 2015 gab es in den jüngsten acht Partien drei Remis und fünf Niederlagen. Die letzten beiden Auftritte bei der Admira (1:1) und gegen den WAC (0:1) verliefen zudem äußerst unglücklich für den Letzten. Rene Swete kassierte etwa vergangene Woche ein echtes “Steirertor”, das die Partie am Ende entschied. Schöttel schenkt ihm trotzdem weiter das Vertrauen.

Personell schaut es für die Grödiger rosig aus, Schöttel hat die Qual der Wahl. Bei Rapid ist die Situation anders. Auf die Ausfallsliste gesellte sich neben dem zuletzt starken gelbgesperrten Srdjan Grahovac auch Maximilian Wöber. Der Abwehrspieler erlitt einen Leistenbruch und muss operiert werden. Die Saison ist für den 18-Jährigen vorzeitig zu Ende.

(APA)

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Bundesliga-Vorstand Ebenbauer für Ligaformat-Änderung http://www.salzburg24.at/bundesliga-vorstand-ebenbauer-fuer-ligaformat-aenderung/4706453 http://www.salzburg24.at/bundesliga-vorstand-ebenbauer-fuer-ligaformat-aenderung/4706453#comments Fri, 29 Apr 2016 10:16:00 +0000 http://4706453

“Sportlich sind die beiden Zehnerligen nach all unseren Analysen das beste Format. Aber aus wirtschaftlicher Sicht verträgt Österreich mit der derzeitigen Absteigerregelung in der zweiten Spielklasse sicher nicht 20-Profi-Vereine”, wurde Ebenbauer zitiert. Außerdem meinte der 40-Jährige: “Österreich verträgt wirtschaftlich nur 12 Profi-Clubs, maximal 14. Wenn wir gegen eine geschlossene Liga sind – und das bin ich -, kann es nur eine nicht zu große Profiliga geben, für die sich dann auch noch mögliche Aufsteiger anbieten.”

Bundesliga mit 12 oder 14 Vereinen?

Bei einer Meisterschaft mit 12 oder 14 Vereinen würde die Saison mit Hin- und Rückspielen in nur 22 oder 26 Runden ausgetragen werden. “Es gibt aber viele interessante und international erprobte Möglichkeiten mit Play-offs im Frühjahr oder einem Turniermodus im Finish”, sagte Ebenbauer zu dieser Thematik und sprach sich gegen eine 16er-Liga aus.

Im derzeitigen Format spielen die zehn Clubs in den beiden Ligen pro Saison 36 Runden und treten dabei je viermal gegeneinander an. Dieser Modus gilt nach derzeitigem Stand bis einschließlich der Saison 2019/20. Der sich daran orientierende TV-Vertrag läuft mit 30. Juni 2018 aus. Eine Änderung müsste sowohl vom ÖFB-Präsidium als auch von der Bundesliga beschlossen werden. Im Rahmen der Liga-Hauptversammlung wäre dafür eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig.

Finanzielle Probleme in Erster Liga

Bei einer Hauptversammlung verfügt jeder Oberhaus-Verein über fünf und jeder Erste-Liga-Vertreter über drei Stimmen, wobei der FC Liefering wegen seiner Nähe zu Red Bull Salzburg nicht stimmberechtigt ist. Zuletzt gab es bei vielen Clubs in der zweithöchsten Spielklasse finanzielle Probleme – Austria Salzburg rutschte in die Insolvenz und ist deshalb Fix-Absteiger, auch Austria Kärnten, der Kapfenberger SV oder der SC Wiener Neustadt sind knapp bei Kasse.

VdF fordert nur eine Profiliga für Österreich

Die Spieler-Gewerkschaft “Vereinigung der Fußballer” (VdF) zeigte sich von Ebenbauers Vorstoß angetan. “Wir begrüßen, dass die Liga in die Offensive geht, hoffen, dass der Umbau unter Berücksichtigung aller Beteiligten passiert und dass es zu einer Lösung kommt, die in einer einzigen Profi-Liga endet”, sagte der VdF-Vorsitzende Gernot Zirngast der APA. Außerdem meinte Zirngast: “Ob es dann 10, 12, 14 oder 16 Vereine in der höchsten Liga sind, muss eine Evaluierung ergeben, da legen wir uns nicht fest. Wir sind aber schon seit Jahren der Meinung, dass Österreich nur Platz für eine Profi-Liga hat.”

(APA)

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Vorerst letztes Derby zwischen Austria Salzburg und FC Liefering http://www.salzburg24.at/vorerst-letztes-derby-zwischen-austria-salzburg-und-fc-liefering/4706567 http://www.salzburg24.at/vorerst-letztes-derby-zwischen-austria-salzburg-und-fc-liefering/4706567#comments Fri, 29 Apr 2016 11:08:46 +0000 http://4706567

Die Lieferinger Siegesserie wollen Schlager und Co. weiterführen, zumal sich die Mannschaft von Thomas Letsch in den letzten Wochen wieder an den Tabellendritten Wacker Innsbruck herangeschoben hat und nur noch drei Zähler hinter den Tirolern auf Tuchfühlung liegt. Während Liefering mit 59 Toren die beste Offensive der Liga stellt, musste Fixabsteiger Austria Salzburg bislang 64 Gegentreffer (2,15 im Schnitt) hinnehmen. Im direkten Duell kassierte die Mannschaft von Gerald Baumgartner im Schnitt sogar 3,7 Treffer pro Spiel.

Die Spieler fehlen im Salzburg-Derby

Liefering muss weiterhin auf Mergim Berisha, der sich gegen den SKN St. Pölten eine starke Prellung im Mittelfuß zugezogen hat, verzichten. Ebenso muss Lawrence Ati erneut verletzungsbedingt passen. Bei der Salzburger Austria fehlen Max Müller, Mehmet Bulut und Aleks Simic verletzungsbedingt.

Liefering mit Top-Bilanz gegen Austria Salzburg

In den bisherigen drei Partien blieb der FC Liefering jeweils ungeschlagen. In Runde vier gewann die Mannschaft von Thomas Letsch in der Red Bull Arena mit 5:3, ehe in Runde 13 in Maxglan mit einem 2:2 die Punkte geteilt wurden. Im bisher einzigen Aufeinandertreffen im Frühjahr (Runde 22) fertigten die Jung-Bullen Austria Salzburg vor eigenem Publikum mit einem klaren 4:0 ab.

Baumgartner glaubt an Siegchance

“Ein Derby ist immer etwas Besonderes und hat seinen speziellen Reiz. Natürlich wird die Austria alles daran setzen, dieses für sie vorerst letzte Derby erfolgreich zu bestreiten”, so Liefering-Coach Letsch. Sein Kollege Gerald Baumgartner meinte: “Wir haben ein taktisches Konzept entwickelt, wie wir gegen Liefering gewinnen können, und setzen natürlich wieder auf die Unterstützung unseres zwölften Manns.” Im letzten Aufeinandertreffen boykottierten die Austria-Fans das Salzburger Derby.

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SFV-Cup-Halbfinale – Bergheim steigt sensationell auf: “Überheblichkeit wird bestraft” http://www.salzburg24.at/sfv-cup-halbfinale---bergheim-steigt-sensationell-auf-ueberheblichkeit-wird-bestraft/4704961 http://www.salzburg24.at/sfv-cup-halbfinale---bergheim-steigt-sensationell-auf-ueberheblichkeit-wird-bestraft/4704961#comments Thu, 28 Apr 2016 08:19:20 +0000 http://4704961

Vor dem zweiten Halbfinal-Duell wollte kein Team die Favoritenrolle annehmen. Der Titelkandidat der Salzburger Liga, FC Bergheim, empfing den schwächelnden Westligisten aus Neumarkt. “Bergheim ist eine starke Mannschaft”, erklärte Neumarkt-Trainer Hans Hajek, für den die Tagesverfassung und der Spielverlauf mit entscheidend sind. Mit seinen Behauptungen sollte er Recht behalten.

Bergheim bestraft Neumarkts Überheblichkeit

Eigentlich hätte der Elfmeterkrimi (7:6) im Viertelfinale gegen 2.-Klasse-Verein Faistenau für den Regionalligisten Warnung genug sein sollen. Doch Neumarkts Kicker unterschätzten die Hauptmann-Elf und zogen mit 3:2 den Kürzeren. Der tiefe Boden in Bergheim und dass das Derby gegen Anif viel Kraft kostete, ließ Hajek nicht als Ausrede gelten. “Einige Spieler waren einfach zu überheblich. Das war der Beleg, dass man mit 80 Prozent Leistung auch gegen einen Salzburligisten nichts holen kann.” Da der Landescup einen hohen Stellenwert für Neumarkt hatte, ließ Hajek, trotz des noch nicht gesicherten Klassenerhalts in der Westliga, den Großteil seiner besten Spieler auflaufen.

Riesengroßer Jubel in Bergheim

Bergheim dominierte gegen enttäuschende Neumarkter das Spiel von Beginn weg, ging durch Neubauer (8.) und Arbinger (17.) mit 2:0 in Führung. Neumarkt kämpfte sich zwar durch Gastager (26.) und Joker Friedl (62.) zurück, fand aber auf das 3:2 von Michael Prötsch (77.) keine Antwort mehr. “Auch wenn wir nicht scheitern dürfen, geht der Sieg für Bergheim in Ordnung”, erklärte Hajek. Somit trifft Anif am 25. Mai auf Bergheim. Beide Teams sind mit dem Finaleinzug ebenso fix für die erste ÖFB-Cup Runde qualifiziert und könnten dann auf einen Profiverein treffen.

(SALZBURG24/Andonov)

 

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SFV-Präsident Hübel: “Die Registrierkassenpflicht gefährdet unsere Gesellschaftskultur” http://www.salzburg24.at/sfv-praesident-huebel-die-registrierkassenpflicht-gefaehrdet-unsere-gesellschaftskultur/4704027 http://www.salzburg24.at/sfv-praesident-huebel-die-registrierkassenpflicht-gefaehrdet-unsere-gesellschaftskultur/4704027#comments Wed, 27 Apr 2016 14:35:04 +0000 http://4704027 Die ab 1. Mai geltende Registrierkassenpflicht bereitet nicht nur Betrieben aus Handel, Gastronomie und Gewerbe, sondern auch dem Salzburger Fußball-Verband (SFV) gehörig Kopfzerbrechen. “Die zusätzlichen Kosten und der administrative Aufwand könnte viele Amateur-Vereine überfordern”, sagte SFV-Präsident Hübel gegenüber SALZBURG24.

Vereinssterben und Davonlaufen von Ehrenamtlichen

“Die Clubs sind davon teils massiv betroffen. Es ist eine weitere zusätzliche Last für die Funktionäre”, erklärte der Salzburger. Hübel befürchtet, dass so mancher Verein aufgrund dieser Regelung zusperren muss, weil er keine Mitarbeiter mehr aufstellen kann. “Die Gefahr, dass ehrenamtliche Funktionäre davonlaufen und keiner mehr bereit ist, ein Ehrenamt zu übernehmen, ist schlagend geworden.” Laut Hübel drohen durch die Registrierkassenpflicht negative Auswirkungen, die weit über den Fußball hinausgehen. “Dem Gesetzgeber muss bewusst sein, dass er damit einen Teil unserer Gesellschaftskultur gefährdet, auch die gesamte Breitensport-Entwicklung.” Der Österreichische Fußball- Bund (ÖFB) habe auch schon die Bundessport-Organisation (BSO) eingeschaltet.

Funktionäre haften bei missbräuchlicher Verwendung

Das neue Gesetz hat zur Folge, dass Vereine bis in die unterste Liga pro Kantine eine Registrierkasse zu einem Preis von jeweils mehreren hundert Euro anschaffen müssen. Außerdem sind Schulungen im Umgang mit dem Gerät für das oft wechselnde Personal notwendig. Und bei missbräuchlicher Verwendung – die nach der Meinung von Hübel gerade im Amateurclub-Bereich auch unwissentlich passieren kann – haften im Endeffekt die Funktionäre. Betroffen sind praktisch alle Vereine, denn als maßgebliche Höhe des Barumsatzes wurde ein relativ geringer Betrag von 7.500 Euro pro Jahr festgelegt. “Diese Grenze ist weit zu niedrig angesetzt”, kritisierte der Rechtsanwalt und Sportfunktionär. “Ehrenamtliche Funktionäre fühlen sich immer mehr unter Druck gesetzt und mit einem Bein im Kriminal. Die Bürokratie wird in den Vereinssport hineingepresst.”

SFV-Präsident Hübel: “Ehrenamtlichkeit nicht ersetzbar”

Sollten, wie befürchtet, zahlreiche freiwillige Mitarbeiter ihre Tätigkeit einstellen, hätte dies äußerst negative Konsequenzen, warnte Hübel. “Die öffentliche Hand wird niemals so viel Geld in die Hand nehmen können, dass die ehrenamtliche Arbeit ersetzt werden kann.” Der SFV-Präsident kritisiert und appelliert an die Regierung: “Diese Regelung ist der Wahnsinn und ein Angriff auf die Ehrenamtlichkeit. Die Regierung muss endlich aufwachen, reagieren und die Regelungen aufheben”, forderte Hübel, der Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP) in die Verantwortung nimmt.

Finanzreferenten wollen Registrierkassenpflicht neu regeln

Die Finanzreferenten der Länder haben kürzlich bei einem Treffen in Salzburg ihre Positionen für die laufenden Verhandlungen zum Finanzausgleich mit dem Bund noch einmal geschärft. Im Mittelpunkt der Gespräche stand unter anderem die Registrierkassenpflicht für Vereine und Einsatzorganisationen.”Wir verlangen mehr Geld für Länder und Gemeinden. Aber wir legen keine utopischen Forderungen vor”, sagte der steirische Finanzreferent Michael Schickhofer (SPÖ). Allerdings dürften von der Bundesregierung beschlossene “überbordende bürokratische Regelungen” nicht auf die Länder abgewälzt werden. So fordert der Finanzreferent etwa eine Neuregelung der Registrierkassenpflicht für gemeinnützige Vereine und Einsatzorganisationen.

Auswirkungen der Registrierkassenpflicht

Am 15. März hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) die Registrierkassenpflicht als verfassungskonform bestätigt. Das Finanzministerium verspricht sich daraus jährliche Mehreinnahmen von 900 Mio. Euro, sie kann frühestens am 1. Mai in Kraft treten. Das hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschieden und damit den Antrag mehrerer Unternehmer zurückgewiesen, die die Aufhebung der entsprechenden Regelung in der Bundesabgabenordnung (BAO) wegen Verfassungswidrigkeit beantragt hatten. Nach Ansicht des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) ist die Registrierkassenpflicht “geeignet, Manipulationsmöglichkeiten zu reduzieren und damit der Steuerhinterziehung und der Umsatzverkürzung entgegenzuwirken”, sagte VfGH-Präsident Gerhart Holzinger, gegenüber der APA. “Das ist nach Meinung des Verfassungsgerichtshofes ein öffentliches Interesse, das es rechtfertigt, diese Regelungen zu erlassen – und zwar auch mit Blick auf Kleinunternehmen ist diese Registrierkassenpflicht zulässig. Sie ist auch bei Kleinunternehmen nicht unverhältnismäßig.

(SALZBURG24/Andonov/APA)

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Red Bull Salzburg: Gladbach wird Option auf Hinteregger nicht ziehen http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-gladbach-wird-option-auf-hinteregger-nicht-ziehen/4704420 http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-gladbach-wird-option-auf-hinteregger-nicht-ziehen/4704420#comments Wed, 27 Apr 2016 14:19:40 +0000 http://4704420 Hinteregger absolvierte im Frühjahr bis dato zehn Einsätze für den Tabellenfünften, gänzlich überzeugend agierte er dabei nur selten. Am vergangenen Wochenende war der Kärntner nur Ersatz. In Salzburg hat Hinteregger, der im Herbst unter Ex-Trainer Peter Zeidler mit Undiszipliniertheiten aufgefallen war, noch einen bis 2019 laufenden Vertrag.

(APA)

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SFV-Cup-Halbfinale: “Minimalaufwand reicht für Finale” http://www.salzburg24.at/sfv-cup-halbfinale-minimalaufwand-reicht-fuer-finale/4703799 http://www.salzburg24.at/sfv-cup-halbfinale-minimalaufwand-reicht-fuer-finale/4703799#comments Wed, 27 Apr 2016 10:02:13 +0000 http://4703799 Mit dem Finaleinzug erreichte Westligist Anif das erste große Ziel in der laufenden Saison. Ein Spaziergang war der Weg ins Finale für die favorisierten Flachgauer jedoch nicht. Nach einem Freilos in Runde eins, bezwang die Truppe von Thomas Hofer Anthering und Saalbach/Hinterglemm jeweils mit 1:4. Landesligist Schwarzach wurde sogar mit 1:5 in die Schranken verwiesen. Im Viertelfinale besiegte die Hofer-Crew Westliga-Konkurrent Seekirchen mit 2:0.

Mit Minimalaufwand ins Finale

Im Halbfinale traf Anif auf Underdog Henndorf, die auf dem Weg dorthin Liga-Konkurrenten wie Oberndorf, Berndorf und Tamsweg aus dem Weg geräumt hatten und nach dem erstmaligen Erreichen des Viertel- und Halbfinales aus dem Bewerb ausschieden. Salzburgs bestes Amateurteam hatte mit dem Außenseiter wenig Mühe. Für die Entscheidung zugunsten des Westligisten sorgten Lukas Fridrikas (24.) und Tobias Kern (43.) bereits vor der Pause. “Danach haben wir mit Minimalaufwand das Ergebnis verwaltet, hatten sogar noch Chancen auf weitere Treffer vorgefunden”, so Hofer, der seinem erweiterten Kader die Chance gab sich zu beweisen. Bis Mitte Mai wollen die Anifer ihre Kaderplanungen abschließen. Begehrte Verstärkungen kommen unter anderem aus Kuchl. Die Verpflichtung von Keeper Zankl scheint in trockenen Tüchern zu sein, nur noch Formalitäten müssen geklärt werden. Auch Außenverteidiger Weberbauer, an dem auch andere Vereine dran sind, ist ein Wunschkandidat von Hofer.

Angebote und Prüfungsstress als Anifer Hemmfaktoren

Mit Zweitligist Austria Salzburg, der bereits als Fixabsteiger feststeht und in der kommenden Regionalliga West Saison wieder zu finden sein wird, bekommt Anif einen starken Konkurrenten um die Spitzenplätze dazu. Die Violetten wilderten bereits nach Anifer-Talenten. “Klar, dass die Leistungen der Spieler Begehrlichkeiten erwecken. Wichtig wäre, dass ihre Leistungen nicht darunter in Mitleidenschaft gezogen werden”, so Hofer, der unter anderem auch Prüfungsstress und Maturavorbereitungen seiner Schützlinge für die kleine Formkrise in der Liga sieht.

Cup: Heißes Duell um Finaleinzug wird erwartet

Weniger klar sind die Rollen beim zweiten Halbfinal-Duell verteilt. Der Titelkandidat der Salzburger Liga, FC Bergheim, empfängt den schwächelnden Westligisten Neumarkt. “Bergheim ist eine starke Mannschaft. Die Favoritenrolle würde ich nicht bei uns sehen. Die Tagesverfassung und der Spielverlauf werden entscheidend sein”, erklärte Neumarkt-Trainer Hans Hajek. Unterschätzen dürfte man Bergheim definitiv nicht. Der Elfmeterkrimi (7:6) im Viertelfinale gegen 2.-Klasse-Verein Faistenau sollte Warnung genug gewesen sein. Trotz des noch nicht gesicherten Klassenerhalts in der Westliga wird Coach Hajek die besten Spieler auflaufen lassen. “Der Landescup hat einen hohen Stellenwert für uns”, versicherte Hajek.

 

(SALZBURG24/Andonov)

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FC Liefering holt Heimsieg gegen Kapfenberg http://www.salzburg24.at/fc-liefering-holt-heimsieg-gegen-kapfenberg/4703460 http://www.salzburg24.at/fc-liefering-holt-heimsieg-gegen-kapfenberg/4703460#comments Tue, 26 Apr 2016 19:05:03 +0000 http://4703460

Die Lieferinger setzten sich gegen Kapfenberg schon zum siebenten Mal durch (im 12. Spiel), gegen kein anderes Team haben die “Jungbullen” öfter gewonnen. David Atanga (53.) sorgte bei zum Teil Regen sowie Schneefall in Grödig nach der Pause für die Entscheidung und dafür, dass Liefering zu Hause nun schon fünf Spiele ungeschlagen ist. Für die Obersteirer war es die erste Auswärtsniederlage im Jahr 2016.

(APA)

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Austria Salzburg gewinnt in Wiener Neustadt http://www.salzburg24.at/austria-salzburg-gewinnt-in-wiener-neustadt/4703457 http://www.salzburg24.at/austria-salzburg-gewinnt-in-wiener-neustadt/4703457#comments Tue, 26 Apr 2016 18:56:31 +0000 http://4703457

Wiener Neustadt war gegen Austria Salzburg ebenbürtig, konnte die vierte Niederlage in den jüngsten fünf Partien aber nicht verhindern. Christoph Bann (24.) und Uros Palibrk (78.), unmittelbar nach dem Ausgleich der Hausherren durch Marvin Egho (77.), machten den Auswärtssieg perfekt. Im Rahmen der Partie war Wiener Neustadts Günter Kreissl verabschiedet worden, er wechselt mit 1. Mai als Sportdirektor zu Sturm Graz.

“Großartig, was die Jungs gemacht haben”

Austria-Coach Gerald Baumgartner sieht die Sache positiver: „Großartig, wie die Jungs das heute gemacht haben! Teilweise waren wir spielbestimmend, die Laufbereitschaft hat super gepasst – und das, obwohl wir erst kurz vor dem Spiel angereist sind. Toll auch, wie viele Fans uns wieder begleitet haben, sie können nun ebenso mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise nach Salzburg antreten. “

(APA)

 

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Red Bull Neymar Jr’s Five: Seekirchen im Finale in Wien http://www.salzburg24.at/red-bull-neymar-jrs-five-seekirchen-im-finale-in-wien/4701268 http://www.salzburg24.at/red-bull-neymar-jrs-five-seekirchen-im-finale-in-wien/4701268#comments Mon, 25 Apr 2016 10:36:16 +0000 http://4701268 Gespielt wird dieses einzigartige Turnier in über 43 Ländern weltweit. In Qualifikationsturnieren werden die besten 5 vs. 5-Teams gesucht, die am 4. Juni in Wien um das Finalticket spielen. Das globale Gewinnerteam erspielt sich eine Reise nach Spanien, besucht Neymar Jr. und seine Kollegen beim FC Barcelona.

Neymar Jr’s Five: FC Santos Jr ohne Probleme

Bei durchwachsenem Wetter im Sportzentrum Mitte, das zwischen Sonnenschein und Schneefall schwankte, entwickelten sich trotz der kühlen Temperaturen hitzige Duelle. Um das Spiel zu gewinnen, musste man seinen Gegner innerhalb von nur zehn Minuten ausspielen. Die Besonderheit: Schoss das eine Team ein Tor, verlor das andere Team einen Spieler. Das machte es zu einem sehr technischen sowie taktischem Fußballspiel. Unter den Augen von Bullen-Profi Valon Berisha beherrschte dies am besten der FC Santos Jr, der aus Spielern des SV Seekirchen aus der Regionalliga West bestand und im gesamten Turnier nicht einen Gegentreffer kassierte.

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“Heartbeat Foundation”: SV Grödig wirbt für Herzsicherheit im Profisport http://www.salzburg24.at/heartbeat-foundation-sv-groedig-wirbt-fuer-herzsicherheit-im-profisport/4701072 http://www.salzburg24.at/heartbeat-foundation-sv-groedig-wirbt-fuer-herzsicherheit-im-profisport/4701072#comments Mon, 25 Apr 2016 08:33:02 +0000 http://4701072 Grödig lief aus diesem Grund mit speziellen “Heartbeat Foundation“-Trikots auf, Hauptsponsor Interwetten stellte die Fläche auf der Brust zur Verfügung. Hintergrund: Beim 26-jährigen Schubert wurde 2013 eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert, mittlerweile spielt er bei den SVG-Amateuren in der Salzburger Liga und trainierte bereits bei den Profis mit.

Gegen den WAC lief Grödig mit speziellen Trikots auf. /SALZBURG24/Wurzer Gegen den WAC lief Grödig mit speziellen Trikots auf. /SALZBURG24/Wurzer ©

“Heartbeat Foundation” begleitet Schubert

Der gemeinnützige Verein begleitet Schubert seit Herbst 2016 bei seinem Comeback und startete mit “Share your Heart for Lukas #HeartbeatStory” eine Social-Media-Kampagne für mehr Herzsicherheit im Sport. Die “Heartbeat Foundation” hilft Vereinen mit gemeinsamen Projekten, einem möglichen Herztod in Österreichs Sport präventiv vorzusorgen. Denn auch junge, scheinbar kerngesunde Sportler können von einem plötzlichen Herzstillstand betroffen sein. “Uns macht es sehr viel Freude, Lukas auf seinem Weg zurück zu begleiten. Für uns ist es das Schönste, einen Spieler nach einer ‘HeartbeatStory’ wieder am Weg zurück zu unterstützen”, sagte Gregor Fink, Präsident der Heartbeat Foundation.

@svgroedig_official #heartbeatstory

Ein von Lukas Schubert (@schubert_lukas) gepostetes Foto am

Mehr Sicherheit am Fußballfeld

Der SV Grödig hat im vergangenen Winter alle Vereinsmitglieder geschult und zu Lebensrettern ausgebildet, um im Notfall eingreifen zu können. “Das gibt mir Sicherheit und ich kann ohne Angst Fußball spielen. Diese Aktion unterstreicht den großen Zusammenhalt im Klub”, erzählte Schubert. “Ich finde diese Aktion großartig”, freute sich Grödig-Trainer Peter Schöttel. “Durch diese Betreuung gibt es für jeden mehr Sicherheit am Feld und es ist sehr wichtig, dass auf dieses Thema hingewiesen wird. Ich bin froh, dass ich so eine Schulung machen konnte und hoffe, dass sich viele Vereine dem SV Grödig anschließen.”

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Salzburger Liga: Tops und Flops der 23. Runde http://www.salzburg24.at/salzburger-liga-tops-und-flops-der-23-runde/4700042 http://www.salzburg24.at/salzburger-liga-tops-und-flops-der-23-runde/4700042#comments Sun, 24 Apr 2016 19:13:31 +0000 http://4700042 Straßwalchen konnte in der Rückrunde bereits fünf volle Erfolge feiern, besiegte in der 23. Runde der Salzburger Liga auch die bis dato unter Polak ungeschlagenen Bischofshofner auf fremden Terrain verdient mit 1:2 und findet sich in unseren Tops der Runde wieder.

TOPS: Straßwalchen marschiert Richtung Top fünf

Straßwalchen-Coach Kalhammer gab vor der Saison eine Platzierung unter den Top sechs aus. Diesem Grundziel näherten sich die Flachgauer mit dem 1:2-Auswärtserfolg in Bischofshofen mit großen Schritten. Nach dem Blitzstart der BSK-Elf und dem resultierenden 1:0 von Elmer (1.) erholten sich die Straßwalchner sehr schnell. Petrit (19.), der sich momentan in einer Topform befindet, glich mit seinem 14. Saisontreffer aus. Kapitän Lugstein (40.), der seinen Vertrag verlängert hat, führte sein Team mit einem Freistoß wieder zurück auf die Siegesstraße. “Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Der Gegner hatte kaum Torchancen verbucht, daher geht der Sieg, welcher auch höher hätte ausfallen können, in Ordnung”, so Kalhammer im SALZBURG24-Gespräch.

Der Jubel nach dem Derbysieg über Hallein fiel bei den Gollingern groß aus. /SALZBURG24/Andonov Der Jubel nach dem Derbysieg über Hallein fiel bei den Gollingern groß aus. /SALZBURG24/Andonov ©

Golling legt unheimlichen Fluch im Derby ab

Nach zehn Spielen ohne Sieg, bei denen die Tennengauer teilweise ebenbürtig waren, konnte Golling im Tennengau-Derby gegen den FC Hallein einen klaren 3:0-Erfolg feiern. Nach dem Ausschluss vom Halleiner Keser (55.) markierten Gollings Toptorschütze Salem (60., 85.) und Ingolitsch (63.) die Treffer der Hauthaler-Elf. “Zum Glück haben sich die Jungs für ihre Leistung endlich wieder mal belohnt”, so Hauthaler, der am Rande des Spiels seinen Abschied aus Golling verkündete: “Da einige Leistungsträger den Verein verlassen werden, trennten sich meine sportlichen Ansichten mit jenen vom Vorstand”, erklärte Hauthaler den Bruch im Sommer.

FLOPS: Bergheim verpasst Tabellenführung

Am “Wahlsonntag” hatte Bergheim die Chance durch SAKs Ausrutscher (gegen Grünau) die Tabellenspitze zu erklimmen. Doch die Bergheimer scheiterten gegen stark aufspielende Kuchler an dieser Drucksituation deutlich, liefen des Öfteren ins offene Messer und fingen sich drei Kontertore ein. Bei den Tennengauer “Teufeln” spielte sich Andreas Essl mit einem Hattrick (6., 19., 35) ins Rampenlicht und erlegte Bergheim quasi im Alleingang. Bergheim-Kapitän Leitner verkürzte vom Punkt auf 3:1, doch Matthias Pichler (82.) schraubte im Kampf um die Torkrone, mit dem 4:1-Endstand, sein Konto auf 20 Treffer hoch. Am Rande des Spiels sickerte ebenso durch, dass Keeper Zankl und Verteidiger Weberbauer Kuchl Richtung Anif verlassen werden. Spannung im Aufstiegsrennen ist somit weiter garantiert. SAK, Bergheim und die Grödiger Amateure trennen nur noch drei Punkte, wobei die zweite Garnitur des Bundesligisten mit fünf Siege in Serie enorm Druck auf das Führungs-Duo ausübte.

Andreas Essl (mi/ beim 1:0) wurde zu Kuchls Held beim Sieg über Bergheim. Andreas Essl (mi/ beim 1:0) wurde zu Kuchls Held beim Sieg über Bergheim./ SALZBURG24/Andonov ©

Rabenschwarzer Tag für “Grün-Schwarz”

Nach einer guten Hinrunde und Platz sechs zur Winterpause, schlich sich bei den grün-schwarzen Union Hallein Kicker immer mehr der Faktor Instabilität ein. Gegen Bramberg setzte es laut Coach Angerer mit der “schlechtesten Saisonleistung” gar eine herbe 4:0-Klatsche. “Kein Spieler hat sein Potential abgerufen, wir hätten noch höher verlieren können”, so Angerer. Enzinger (15.), Innenhofer (20.) und ein Arnsteiner-Doppelpack waren die Väter des Bramberger Erfolgs. Die Pinzgauer mussten in der Rückrunde nur gegen Puch (0:2) eine Niederlage hinnehmen und sammelten mit einem Spiel weniger, bereits zwölf Punkte und verbesserten sich zwischenzeitlich auf Rang neun.

Alle Spiele der 23. Salzburger Liga Runde

  • FC Zell am See : FC Puch 1:2 (0:1)
  • UFC SV Hallwang : UFC Altenmarkt 1:2 (1:1)
  • UFC Maria Alm : SV Grödig Amateure 0:2 (0:1)
  • FC Hallein 04 : SC Golling 0:3 (0:0)
  • SK Bischofshofen : SV Straßwalchen 1:2 (1:2)
  • TSU Bramberg : ÖTSU Hallein 4:0 (2:0)
  • SV Kuchl : FC Bergheim 4:1 (3:0)

(SALZBURG24/Andonov)

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RLW-Check: Siebter Himmel und Abstiegsgespenst http://www.salzburg24.at/rlw-check-siebter-himmel-und-abstiegsgespenst/4699844 http://www.salzburg24.at/rlw-check-siebter-himmel-und-abstiegsgespenst/4699844#comments Sun, 24 Apr 2016 11:21:08 +0000 http://4699844 “Fehlt das Glück, kommt oft noch Pech hinzu” – diese Floskel traf im Salzburger Derby gegen Anif auf den TSV Neumarkt zu. Gegen favorisierte Anifer ging Neumarkt zwar zwei Mal in Führung, musste sich schlussendlich mit einem Punkt beim 2:2-Endstand begnügen.

Die Luft für Neumarkt wird immer dünner

Bei Anif läuft es in den vergangenen Wochen nicht gerade rund – Platz zwei gerät immer mehr in Gefahr. Auch Neumarkt ist im Abstiegskampf gezwungen zu punkten. Über das Remis im Salzburger Derby konnte sich jedoch keine Mannschaft so richtig freuen. Urbanek (22.) und Friedl (70.) schossen die Gäste zwar zwei Mal in Führung, doch Anif schlug durch Peter (66.) und Greil (88.) zurück. “Vor dem Match hätte ich das Ergebnis genommen, aber so, wie das Spiel gelaufen ist, wäre mehr drin gewesen”, haderte Neumarkt-Coach Jimmy Hajek. Da Seekirchen in Kitzbühel mit 0:4 unterging, hatte die 23. Runde einen bitteren Beigeschmack für Neumarkt. Die Hajek-Elf rutschte auf den möglichen Abstiegsplatz 13 ab.

Abwärtstrend setzt sich in Seekirchen fort

Mickrige fünf Punkte in sieben Rückrundenspielen – die Bilanz von Seekirchen im Jahr 2016 bereitet den Verantwortlichen Kopfzerbrechen. Die Seekirchner konnten im direkten Duell mit Abstiegskonkurrent Kufstein die Negativ-Spirale nicht abwenden, waren mit der 4:0-Niederlage sogar gut bedient. Die Bojceski-Mannen mussten somit die vierte Niederlage in Serie hinnehmen und befinden sich nur vier Punkte vor Neumarkt. “Wir sind in einer kleinen Krise, aus der wir nur gemeinsam herauskommen können”, so Bojceski, der im Derby gegen Eugendorf eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft erwartet.

Kleiner Dämpfer für Saalfelden

Nach zwei Siegen in Folge reiste der FC Pinzgau mit breiter Brust ins Innsbrucker Tivoli.  Die Saalfeldener mussten die Heimreise jedoch mit einer herben 5:0-Klatsche antreten. Die Art und Weise wie die Niederlage zustande kam, war für die Pinzgauer doppelt bitter. Nach Abstimmungsprobleme in der Defensive lag das Team um Trainer Fürstaller bereits zur Pause 3:0 in Rückstand, hatte nach jedem Gegentreffer einen sicheren Sitze vergeben und musste in der zweiten Hälfte noch zwei Tore hinnehmen. “Ein kleiner Dämpfer, jedoch kein Beinbruch für uns. Beim Chancenverhältnis von 3:2 in Halbzeit eins lagen wir schon mit drei Toren in Rückstand – das ist bitter”, so Fürstaller, für den gegen Kufstein am Samstag “verlieren verboten” gilt.

St. Johann auf Wolke sieben

Das Team der Rückrunde heißt weiterhin St. Johann. Die Pongauer bleiben mit Spitzenreiter Wattens das einzige Team ohne Niederlage in 2016. Mit sieben ungeschlagenen Partien und nur drei Gegentreffer schwebt die Aigner-Crew auf Wolke sieben und weist eine makellose Bilanz auf. Gegen eine schwer bespielbare Harder Mannschaft reichte eine Standardsituation zum Erfolgserlebnis. Innenverteidiger Pertl stand goldrichtig und markierte mit seinem vierten Saisontreffer das hart umkämpfte 0:1. “Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht, hätten früher in Führung gehen müssen. Ich hoffe das Hard absteigt und nicht ein Salzburger Verein”, so Aigner.

Wichtige Meter für Eugendorf im Abstiegskampf

Während einige Konkurrenten im Keller Punkte liegen ließen, nutzte Eugendorf die Gunst der Stunde gegen Kitzbühel. Notgedrungen spielte Eugendorf mit einem 4-4-2 System groß auf. Speziell die ersten 17 Minuten hatten es in sich. Außenverteidiger Bacher (3., 8.) stellte mit einem Doppelpack früh die Weichen auf einen Sieg. “Da wusste er selbst nicht wie im geschah”, scherzte Fötschl. Reischl (15.) und Ramspacher (17.) erhöhten kurz darauf auf 4:0. Kitzbühel verkürzte zwar noch auf 4:2, doch Eugendorf spielte den ungefährdeten Sieg locker nach Hause. “Betrachtet man den Ausgang der anderen Spiele, war der Sieg enorm wichtig für uns”, so Fötschl.

Alle Ergebnisse der 23. Regionalliga West Runde

  • USK Anif : TSV Neumarkt 2:2 (0:1)
  • Kufstein : SV Seekirchen 4:0 (2:0)
  • Wattens : Schwaz 7:0 (3:0)
  • Wacker Innsbruck Amat. : FC Pinzgau Saalfelden 5:0 (3:0)
  • Hard : TSV St. Johann 0:1 (0:0)
  • Dornbirn : Reichenau SVG 1:0 (0:0)
  • USC Eugendorf : Kitzbühel 4:2 (4:1)
  • Altach Amat. : Bregenz SW -:- (-:-)

(SALZBURG24/Andonov)

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SV Grödig unmittelbar vor Abstieg: “Die Tabelle lügt nicht” http://www.salzburg24.at/sv-groedig-unmittelbar-vor-abstieg-die-tabelle-luegt-nicht/4699755 http://www.salzburg24.at/sv-groedig-unmittelbar-vor-abstieg-die-tabelle-luegt-nicht/4699755#comments Sun, 24 Apr 2016 07:44:27 +0000 http://4699755 Im Saisonfinish kann der Truppe von Chefcoach Peter Schöttel damit nur mehr ein Wunder helfen, der Glaube daran ist nicht wirklich vorhanden.

Schöttel: “Die Tabelle lügt nicht”

“Die Tabelle lügt nicht, es ist eindeutig. Ich träume zwar gerne, dass wir die letzten vier Spiele gewinnen, wenn man unsere Spiele im Frühjahr anschaut, ist das aber nicht realistisch”, sah Schöttel den Tatsachen in die Augen. Ganz abgeschlossen hat der Wiener das Kapitel Bundesliga aber auch noch nicht. “Nächste Woche wollen wir Rapid schlagen. Wenn das gelingt, dann schauen wir wieder auf die Tabelle”, so Schöttel. Sollte Ried gleichzeitig bei Sturm Graz verlieren, könnten die Grödiger in der Folge in der 34. Runde mit einem Sieg im direkten Duell im Innviertel noch einmal bis auf zwei Zähler an das “rettende Ufer” heranrücken.

Swete: “Niederlage geht alleine auf meine Kappe”

Bis dahin ist es aber ein sehr weiter Weg. “Wir kennen uns alle im Fußball aus und wissen, dass es jetzt extrem schwer wird. Wir werden die Hoffnung aber nicht aufgeben, es sind schon einige Dinge passiert”, sagte Goalie Rene Swete. Der Grödig-Tormann bot gegen den WAC lange Zeit eine starke Leistung, kassierte in der 65. Minute aber ein “Steirertor” bei einem Freistoß von Jacobo. “Es ist komplett egal, ob er blöd aufspringt oder nicht, wenn er direkt aufs Tor kommt aus 30 Metern, muss ich ihn haben. Die Niederlage geht ganz alleine auf meine Kappe, dafür muss ich gerade stehen”, sprach der diese Saison einige Zeit suspendiert gewesene 25-Jährige Klartext.

SV Grödig mit fehlender Effizienz

Die Niederlage nur am Swete-Patzer festzumachen, wäre aber zu einfach. Sie fanden genügend Möglichkeiten vor, um Tore zu erzielen. Die fehlende Effizienz ist aber schon im gesamten Frühjahr eines der Probleme des Schlusslichts. 2016 gelangen bisher nur zehn Tore in zwölf Spielen. “Dieses Spiel war eigentlich bezeichnend für das Frühjahr. Bis auf das Spiel bei Salzburg auswärts hätten wir jedes Spiel gewinnen oder zumindest punkten können. Im Gegensatz zu den anderen Mannschaften gewinnen wir solche Spiele aber nicht 1:0. Die anderen Mannschaften haben die Qualität, knappe Spiele zu gewinnen, mehr als wir”, analysierte Schöttel.

Klassenerhalt für WAC praktisch sicher

Die Grödiger holten 2016 bisher nur sechs Zähler, rutschten dabei von Platz acht in der Winterpause auf das Tabellenende ab. Der als Letzter ins Frühjahr gegangene WAC brachte es demgegenüber auf 20 Punkte. “Der Klassenerhalt ist praktisch gesichert. Wir wollen jetzt von Spiel zu Spiel schauen, was noch drinnen ist”, sagte WAC-Außenverteidiger Joachim Standfest. Der WAC hat als Sechster mittlerweile zehn Zähler Luft zum Tabellenende, zwölf Punkte sind noch zu vergeben. Mattersburg hat einen Neun-Punkte-Polster, Altach und Ried trennen jeweils acht Zähler vom letzten Rang.

SV Grödig vor Abstieg

Glückwünsche zum Klassenerhalt nahmen die Innviertler aber noch nicht entgegen. “Ich lasse mir noch nicht gratulieren. Es war mein Ziel, dass wir am 11. Mai aus dem Schneider sind. Wenn das gelingt, habe ich ein berufliches Lebensziel erreicht”, sagte Ried-Trainer Paul Gludovatz. Sein Team hat aktuell 37 Zähler auf dem Konto. So viele hatten Grödig, das in der Premierensaison 2013/14 sensationell Dritter geworden war, in der vergangenen Saison für Platz acht gereicht. Diesmal werden es zu wenig sein, um die Liga zu halten.

(APA)

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Salzburg mit 3:1-Arbeitssieg in Altach dem Meistertitel nahe http://www.salzburg24.at/salzburg-mit-31-arbeitssieg-in-altach-dem-meistertitel-nahe/4699602 http://www.salzburg24.at/salzburg-mit-31-arbeitssieg-in-altach-dem-meistertitel-nahe/4699602#comments Sat, 23 Apr 2016 18:40:25 +0000 http://4699602 Drei Tage nach ihrem 5:2-Sieg im Cup-Halbfinale über die Austria brachten Naby Keita (3.) und Duje Caleta-Car (19.) die Gäste programmgemäß in Führung. Doch die Cashpoint Arena erwies sich einmal mehr als harter Boden für die Salzburger, die dort seit dem Wiederaufstieg der Vorarlberger 2014 bis dato noch nicht gewonnen und im vergangenen Oktober sogar 0:1 verloren hatten. Die engagierte Aufholjagd nach dem Anschlusstreffer durch Routinier Hannes Aigner (22.) blieb für die Elf von Damir Canadi aber unbelohnt, in der letzten Minute der Nachspielzeit machte Konrad Laimer den Sack zu (96.). Altach ist drei Spiele ohne Sieg.

Red Bull Salzburg mit idealem Start

Vor 5.117 Zuschauern erwischte Salzburg einen idealen Start. Schon in der dritten Minute war Keita nach gefühlvoller Vorlage von Soriano zur Stelle, zuvor hatte Christian Schwegler das Defensivgeschenk der Altacher auf der rechten Außenbahn dankend angenommen und ins Zentrum geflankt. Caleta-Car veredelte die dominante Vorstellung der Gäste eine Viertelstunde später nach einem Lazaro-Eckball per Kopf zum 2:0 (19.).

Altach setzt nach

Doch Altach hatte schon in den Minuten zuvor eine Erholung angedeutet, eroberte mehr Bälle und kam auch zu vorerst noch eher harmlosen Offensivaktionen – sieht man vom Kopfball von Louis Ngwat-Mahop neben das Tor ab (7.). Doch auch die Räume, die sich dank offensiver Ausrichtung der Salzburger boten, wurden mit Fortdauer besser genutzt, und nur drei Minuten nach dem 2:0 fiel der Anschlusstreffer. Aigners Kopfballtor entsprang zwar einer etwas ungeordneten Situation, kam aber nicht unverdient (22.).

Offenes Duell zwischen Salzburg und Altach

Die Partie im Dauerregen von Altach war endgültig zu einem recht offenen Duell mit gutem Tempo und Niveau geworden. Während Aigner neuerlich per Kopf eine gute Ausgleichschance ungenutzt ließ (27./über das Tor), hatten die Vorarlberger in Martin Kobras bei einem Soriano-Freistoß (24.) nicht nur einen guten Schlussmann, sondern auch großes Glück, als ein weiterer Freistoß des Spaniers kurz vor der Pause an der Stange anklopfte (44.).

Der Entschlossenheit der Hausherren nach der Pause tat das keinen Abbruch, sie dominierten das Geschehen. Andreas Ulmer musste einen von Alexander Walke ungenügend abgewehrten Ngwat-Mahop-Köpfler per Volley sogar auf der Linie klären (58.), später brachte der Kameruner den Ball in Topposition nicht mehr unter Kontrolle, Walke parierte ohne Probleme (70.).

Kein Elfer für Salzburg

Salzburg hatte diesem engagierten Auftritt wenig Offensives entgegenzusetzen, in der 73. Minute aber auch Pech, als Schiedsrichter Dieter Muckenhammer bei einem recht klaren Handspiel Benedikt Zechs nach einem Keita-Schuss keinen Elfer gab. Keita musste wenig später mit einem Oberschenkel-Problem vom Feld (77.), sein Team zitterte sich dem Sieg entgegen.

In der sechsminütigen Nachspielzeit war es Walke, der bei einem guten Flachschuss von Dominik Hofbauer den Sieg festhielt (94.). Mit der letzten Aktion des Spiels machte dann Laimer, der im Cup gegen die Austria zweimal getroffen hatte, nach einem Konter alles klar.

(APA)

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FC Liefering holt sich Sieg gegen St. Pölten mit 1:2 http://www.salzburg24.at/fc-liefering-holt-sich-sieg-gegen-st-poelten-mit-12/4699091 http://www.salzburg24.at/fc-liefering-holt-sich-sieg-gegen-st-poelten-mit-12/4699091#comments Sat, 23 Apr 2016 06:37:12 +0000 http://4699091 Für St. Pölten setzte es damit nach dem Out im ÖFB-Cup-Halbfinale am Dienstag gegen Admira Wacker Mödling den nächsten Rückschlag. Nach drei Ligasiegen in Folge sowie sechs Heimerfolgen en suite setzte es für die Truppe von Coach Karl Daxbacher wieder einmal eine Meisterschaftsniederlage. Luan machte erst in der Nachspielzeit (93.) den Auswärtssieg des Tabellenvierten perfekt. Mergim Berisha hatte auf 0:1 (53.) gestellt, Daniel Segovia war aus einem Elfmeter der Ausgleich (68.) geglückt.

Erste Hälfte ohne große Ereignisse

In einer ereignisarmen ersten Hälfte blieben die Gastgeber vieles schuldig. Die bis zum Strafraum immer wieder gut kombinierenden Lieferinger hätten eigentlich in Führung gehen müssen, eine Fehlentscheidung von FIFA-Schiedsichter Oliver Drachta verhinderte aber das 0:1. Massaya Okugawa rutschte in ein Joao-Pedro-Zuspiel und lupfte den Ball über Christoph Riegler ins Netz. Da der Lieferinger kurz nach dem Abschluss in den Goalie hineinrutschte, wurde der Treffer aberkannt.

Gleich nach der Pause übernahmen die “Jungbullen” das Kommando und gingen verdient in Führung. Dimitri Oberlin spielte quer auf Berisha, der keine Mühe hatte zu vollenden (53.). Kurz zuvor hatte Michael Huber bei einem Abschluss des diese Saison auch schon oft bei den Salzburg-Profis im Einsatz gewesenen Oberlin auf der Linie gerettet (50.).

FC Liefering mit Gegentreffer

Der Gegentreffer war aber wie ein Weckruf für die Niederösterreicher, die plötzlich brandgefährlich waren. Segovia traf aus zentraler Position aus sieben Metern stümperhaft das leere Tor nicht (57.) und fand bei einem Kopfball in Liefering-Tormann Carlos seinen Meister (59.). Chance Nummer drei ließ sich der St.Pölten-Topstürmer nicht mehr entgehen, er verwertete einen selbst herausgeholten, aber umstrittenen Foulelfmeter, zum 1:1 (68.).

Danach sahen die 2.240 Zuschauer eine offene Partie, in der alles möglich war. David Stec ließ eine Konterchance ungenützt (79.), Liefering blieb damit im Spiel und belohnte sich auch noch. Aus leicht abseitsverdächtiger Position vollendete Luan nach einer einstudierten Freistoßvariante. Danach sah St. Pöltens Mark Prettenthaler nach rüder Attacke von hinten an Berisha noch zurecht Rot, der Torschütze wurde verletzt vom Platz getragen. Ein bitteres Ende eines gelungenen Auftritts des 17-Jährigen.

(APA)

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Austria Salzburg feiert Auswärtssieg gegen Klagenfurt mit 0:2 http://www.salzburg24.at/austria-salzburg-feiert-auswaertssieg-gegen-klagenfurt-mit-02/4698945 http://www.salzburg24.at/austria-salzburg-feiert-auswaertssieg-gegen-klagenfurt-mit-02/4698945#comments Fri, 22 Apr 2016 18:56:00 +0000 http://4698945 Die Klagenfurter sind damit gegen kein Team in der Liga mehr ungeschlagen. Für die Salzburger war es der erste Sieg nach drei Niederlagen en suite.


(APA)

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