5.000 Pfadfinder aus insgesamt 14 Nationen stellen zurzeit mit einem riesigen internationalen Lager – einem so genannten Jamboree - St. Georgen im Attergau auf den Kopf. Aus Salzburg mit dabei: Die Pfadis aus Bergheim, Gnigl und Maxglan. Bilder 0 Kommentare
Zelte, so weit das Auge reicht. In allen Formen und Farben. Dazwischen tummeln sich Kinder und Jugendliche mit Halstüchern und ganz unterschiedlichen Uniformen. Es sind Pfadfinder aus aller Welt, die sich das „AQUA!2008“, das zwölfte internationale Landeslager der Oberösterreichischen Pfadfinder, nicht entgehen lassen wollen. Und wie der Titel schon erahnen lässt: Alles dreht sich um das kühle Nass. Mit viel Spaß und Kreativität sensibilisieren Workshops und verschiedene fixe Stationen alle Teilnehmer zehn Tage lang für den Stellenwert und die Wichtigkeit von Wasser auf unserer Welt.
Und 5.000 Pfadfinder verbrauchen auch so einiges an Wasser. Am Sonntag, dem sechsten von insgesamt zehn Lagertagen, verbuchte der Zähler bereits einen Wasserverbrauch von beinahe 700.000 Litern. Da kann es schon mal vorkommen, dass die Duschen gesperrt werden, weil alles verfügbare Wasser in den Gastro-Zonen gebraucht wird. Doch nicht nur der gewaltige Wasserbedarf stellt die Organisatoren vor Herausforderungen. Vier riesige Kühl-Lkw stehen permanent parat, um die Lebensmittel frisch zu halten. Mit Nahrungsmitteln versorgt werden die Pfadis übrigens durch die Organisatoren, gekocht wird selbst: Auf offenen Feuerstellen und in bunt zusammen gewürfelten Gruppen.
Mit dabei sind Gruppen aus der ganzen Welt. Am weitesten gereist sind wohl die Pfadis aus Australien, Hong Honk oder den USA. Aus Europa lagern Vertreter aus Weißrussland, Belgien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Luxemburg, Monaco, Slowenien, Schweden und Großbritannien in Oberösterreich. Und zwar noch bis Donnerstag, den 14. August.
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