24. April 2009 09:08;  Akt: 24.04.2009 09:25

Schülerstreik geht in die zweite Runde

Schülerstreik geht in die zweite Runde Der Schülerstreik startete am Freitag um 10 Uhr auf dem Mozartplatz. - ©Salzburg24
Salzburg - Die Landesschülervertretungen haben am Freitag erneut zu einem Protestmarsch durch die Salzburger Innenstadt aufgerufen. Um 10 Uhr startete die Demonstration, an der 2000 bis 3000 Schüler teilnahmen, mit einer Kundgebung auf dem Mozartplatz. S24- Video Video | Bilder von der Demo am Freitag Schulstreik in Salzburg, Freitag 24. April  Schülerdemo 24.04. Bilder vom 20.04. Schulstreik Schulstreik in Salzburg: Bilder vom Demonstrationszug | S24- Video vom 20.04. | Lehrerstreit: Einigung erzielt!  0 Kommentare
 
 

Der am Montag begonnene Schülerstreik ging am heutigen Freitag in die zweite Runde. Die Schülerdemonstration begann um 10 Uhr auf dem Mozartplatz mit einer Kundgebung. Nach ca. einer halben Stunden folgte dann ein Protestmarsch durch die Innenstadt in Richtung Bahnhof. Es kam hierbei zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Auslöser für die Demonstration war diesmal die Diskussion über die schulautonomen Tage. Im Streit um die Mehrstunden für Lehrerinnen und Lehrer konnte zwar eine Einigung erreicht werden, doch das Abkommen zwischen Regierung und Gewerkschaften sieht auch die Streichung der schulautonomen Tage vor. Die bis zu fünf betroffenen Tage im Schuljahr werden zu Schultagen.

Mit ähnlichen Parolen wie schon am vergangen Montag zogen die rund 2000 Jugendlichen durch die Salzburger Innenstadt, um gegen die Abschaffung der schulautonomen Tage zu demonstrieren. Einige Schüler nutzten die Demonstration aus, um ihren Freizeitaktivitäten nachzugehen. Cafehäuser in der Innenstadt waren von Jugendlichen regelrecht überschwemmt.

Schon am vergangenen Montag demonstrierten rund 3000 Schüler in Salzburg gegen die geplante Bildungsreform. Österreichweit hatten die Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS), die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) und der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) zum Protest aufgerufen. Die Jugendorganisationen fordern eine massive Aufstockung des Bildungsbudgets um mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr, um die notwendigen Bildungsreformen zu finanzieren.

 



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