Unterstützt wurde die Aktion von der Gewerkschaftsjugend, deren Bus auch die Bühne für die Sprecher bildete. Die Jugendlichen trafen sich vor dem Hauptbahnhof, von wo aus sie rund eine Stunde lang bis zum Mozartplatz zogen, wo der Salzburger Landesschulrat seinen Sitz hat.
"Wir sind hier und wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut", war einer der Rufe. Auf den Transparenten und Plakaten wurde mehr Geld für die Bildung gefordert bzw. gegen Kürzungen protestiert. Die Kundgebung ist laut Polizei- Einsatzleiter Rudolf Wimpissinger friedlich und ohne Zwischenfälle verlaufen, kurz vor 11 Uhr wurde sie offiziell beendet.
Österreichweit hatten die Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS), die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) und der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) zum Protest aufgerufen. Die Jugendorganisationen fordern eine massive Aufstockung des Bildungsbudgets um mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr, um die notwendigen Bildungsreformen zu finanzieren: "Anstatt die derzeitige Wirtschaftskrise zum Anlass zu nehmen, um auch das Bildungswesen nachhaltig zu verändern, schlägt die Bundesregierung und ÖVP- Finanzminister Pröll einen rigiden Sparkurs ein, sodass notwendige Reformen im Bildungsbereich nicht mehr finanziert werden können. Wir wollen das aber so nicht hinnehmen und gehen für mehr Bildung und wichtige Reformen im Schul- und Universitätsbereich auf die Straße!", so die SJÖ in einer Aussendung.