Windsurf- und Snowboardfirma F2 ist in Konkurs

Salzburg-Stadt – Wegen Schulden in der Höhe von 5,8 Mio. Euro ist am Salzburger Landesgericht der Konkurs über die Salzburger Windsurf- und Snowboardfirma F2 eröffnet worden.

Den Schulden stehen rund 790.000 Euro an verwertbaren Aktiva gegenüber, wie Gläubigerschutzverbände berichteten. Die Weiterführung des Betriebes und ein Zwangsausgleich werden angestrebt.

Die Sir Francis Heath Privatstiftung übernahm den Betrieb und die Marke aus Molln (OÖ) erst im März des Vorjahres. Doch mit Ende der Wintersaison 2007/08 sei klar geworden, dass man zwar eine Weltmarke in den Segmenten Windsurfing und Snowboarding erworben habe, dieser Marke aber ein zu kleiner Markt gegenüber stand, so der KSV 1870. Dazu seien noch hohe Entwicklungskosten sowie große Ausgaben für Sponsortätigkeiten, Markenpflege und Zahlungen an die unter Vertrag genommenen Rennsportler gekommen.

Mit Ende des ersten Geschäftsjahres wurde bei einem Umsatz von rund 5,2 Mio. Euro ein Minus von rund 2,2 Mio. Euro erwirtschaftet. Der unveränderte Fortbetrieb des Unternehmens hätte auch für das kommende Geschäftsjahr einen Verlust von zumindest einer weiteren Million Euro zur Folge gehabt. Aus diesen Gründen wurde der Konkursantrag gestellt.

Um die Marke F2 am Leben zu erhalten, strebt das Unternehmen einen Fortbetrieb auf die Dauer von zuerst drei Monaten im Konkurs an. Beabsichtigt wird, dass man nach gelungenem Zwangsausgleich mit der Marke als Nischenanbieter weitermacht.



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