Salzburg24.at » Salzburg-Sport http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Thu, 20 Jun 2013 10:21:26 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Gerald Bauer beim RAAM: Tag 9 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-9/3612561 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-9/3612561#comments Thu, 20 Jun 2013 06:15:48 +0000 astadler http://3612561 als Sieger beendet hat, befindet sich der Halleiner Gerald Bauer weiter auf der Strecke. An Tag 9 ist Bauer langsam am Ende seiner Kräfte und holt sich zu allem Überfluss auch noch den ersten Penalty ein.]]> Während der Steirer Christoph Strasser am Mittwoch das Race Cross America bereits als Sieger beendet hat, befindet sich der Halleiner Gerald Bauer weiter auf der Strecke. An Tag 9 ist Bauer langsam am Ende seiner Kräfte und holt sich zu allem Überfluss auch noch den ersten Penalty ein.Wir haben euch ja schon von Geris Problemen in der Nacht erzählt, Halluzinationen und die endlos scheinende Dunkelheit drücken auf das Gemüt. Erstaunlich, wie er trotzdem relativ gute Laune behält und sich immer wieder aufrafft weiter zu machen. In der achten Nacht fragte er Max, Bern und Mel gerade heraus: „Ihr wisst schon warum ich jetzt weiter fahre, oder? Wegen euch, weil ihr euch so einsetzt.”

 

 

Wir hoffen aber, dass das ein wichtiger, aber nicht der einzige Grund ist. Aber es stimmt schon: Die Nächte sind auch für uns hart. Natürlich wurden wir wieder nass und Geri hilft sich jetzt mit Power Naps über die Runden. Da die Crew im Wohnmobil gerade schläft, wird das ganze Zeug aus dem Pace Car geräumt, Geri auf eine Matte zum Schlafen gelegt und dann nach 15 Minuten wieder aufgeweckt. Frisch angezogen und mit Nahrung versorgt, geht es dann weiter. Wir sind dann wieder eine halbe Stunde lang beschäftigt, das Pace Car wieder auf Vordermann zu bringen, alles zu sortieren, während der Fahrt versteht sich. Abwechslung brachten diesmal die peinlichsten Geschichten aus dem Pace Car und von Geri. Und ganz ehrlich: Geris waren die besten! An dieser Stelle wird nicht mehr verraten.

Der erste Penalty…

Wir sind 3540 Kilometer gekommen, ohne einen einzigen Penalty einzufahren, am Dienstag war es dann soweit. Geri zog in Sullivan an uns vorbei, musste umdrehen und genau das ist gegen die RAAM-Vorschriften. 15 Minuten haben wir kassiert, der Strafzettel hatte eine hässliche gelbe Farbe. Jetzt müssen wir versuchen, den Power Nap mit dem Absitzen der Strafe abzustimmen. Aber wir müssen schon betonen: Das war ein klassischer „Bauer”. Und wir haben auch erfahren, dass Reto Schoch aus der Schweiz fast aufgegeben hat.

Strasser holt Rekord

Auf der Jagd nach dem Rekord und im Kampf gegen Christoph Strasser rieb sich der Vorjahressieger auf und gab schließlich auf – kurz nachdem sein Landsmann Dani Wyss an ihm vorbei gezogen ist. Auch Gerhard Gulewicz stand stundenlang. Umso mehr ein Grund für Geri Bauer voll in die Pedale zu treten, denn das Rennen ist erst in Annapolis vorbei, keinen Kilometer vorher. Christoph Strasser wird allerdings am Mittwoch im Ziel erwartet – mit einer hochverdienten Rekordzeit. Geri schickte dem sympathischen Kollegen Videogrüße direkt aus dem Radsattel. Und wie wir ebenfalls erfahren haben, liegen alle 7 Österreicher in den Top-15. Austria, the Land oft the extrem!

Geri langsam am Ende

Geri braucht einfach immer etwas von uns. Pro Stunde winkt er uns zigmal nach vorne. Gas geben, neben ihm fahren, das Gewünschte aus dem Fenster raus reichen. Oder wenn so genannter Leapfrog-Support herrscht: Vorfahren, aussteigen, Bestellung aufnehmen, einsteigen, vor fahren, aussteigen, Bestellung übergeben. Gefühlte 100 Mal pro Tag verlangt Geri nach Bepanthen für seine Lippen. Das haben Tina, Tom und Robs genutzt um sich selbst de volle Ladung Bepanthen im Gesicht zu geben und am Streckenrand auf ihn zu warten. „Ich habe inzwischen extrem offene Lippen und wenn der Regen auf sie einprasselt, dass ist das ein Schmerz, den wünsche ich niemandem”, sagt Geri. Und noch ein Problem muss tagtäglich bekämpft werden: Hier am Straßenrand liegen mehr tote Tiere als man zählen kann. „Der Geruch ist der Hammer. Ich halte immer die Luft an, aber das reicht oft nicht. Irgendwann muss ich atmen”, lacht Geri.

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Gerald Bauer beim RAAM: Tag 8 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-8/3611356 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-8/3611356#comments Wed, 19 Jun 2013 06:43:51 +0000 nschuchter http://3611356 Südstaatenflair am Mississippi, so könnte man den achten Tag von Gerald “Geri” Bauer beim Race Across America (RAAM) zusammenfassen. Der Halleiner hält sich auf dem guten 10. Platz.

In den Südstaaten soll es ja die legendären Schönheiten geben, doch für die hat Gerald „Geri” Bauer keinen Blick. Einerseits weil er ohnehin ständig am Rad sitzt und sich auf die Straße konzentrieren muss. Andererseits, weil seine Freundin Tina im Pace Car sitzt und über alles mit Argusaugen wacht. Nein, so ernst ist es nicht, wir erlauben uns gerne mal einen Scherz. Jedenfalls sind wir mit unserem Renntross am siebten Renntag bis zum Mississippi, wo jetzt eine feuchte Hitze herrscht, gekommen und es wartete gleich die nächste Herausforderung.

RAAM: Strecke wegen Überschwemmung geändert

Wegen Überschwemmungen musste die Strecke geändert werden. Die Athleten beim Race Across America wurden ins Auto gepackt und zirka 60 Meilen weit zu einem Punkt gebracht, wo es dann weiter ging. Die Zeit haben wir genutzt, um Geri ins Wohnmobil zu legen, weil ohnehin eine Schlafpause fällig war. Wie auf rohen Eiern bewegte sich das Monstrum von Wohnmobil auf der Umleitung, um Geris Schlaf nicht zu stören. Jetzt geht es nämlich schön langsam um jede Minute Pause, denn die erfahrenen RAAM-Teilnehmer wissen alle: „Am Mississippi wird das Rennen noch einmal neu gestartet.” Geri bewegte sich in den vergangen Tagen so um Platz 10 herum, Henning Larsen aus Dänemark rückt ihm immer wieder auf die Pelle.

eine „Abkürzung” in Jefferson City hat unser Team ein wenig irritiert. Hauptsache wir halten uns an die Regeln. Unsere guten Bekannten vom Race Around Austria Edi Fuchs und David Misch, ebenfalls Rookies beim RAAM, liegen beide vor Geri. Und der fährt jetzt ein richtiges Rennen, hat in der Dämmerung Missouris einen Tacho verlangt, um genau über seine Geschwindigkeit Bescheid zu wissen. Der starke Antritt im hügeligen Gelände rächte sich dann in der Nacht. „Ich habe von Halluzinationen gehört, aber dass es wirklich so krass ist…”, meinte Geri als er im ausgeräumten Pace Car 15 Mi nuten schlief, um überhaupt weiter machen zu können. „Ich habe Gestalten aus den Bäumen kommen sehen und Menschen mit eckigen Gesichtern, die größer waren als die Autos”, beschrieb Geri. Diese Situation macht die Nachtschicht extrem schwierig.

 

 

Nickerchen am Rad

Immer wieder muss Geri mit der Hupe aufgeweckt werden, um nicht am Rad einzuschlafen und womöglich noch zu stürzen. Mit Geschichten aus der Heimat und Grüßen auf der Webseite halten wir ihn wach. Wenn es ganz schlimm wird, dann muss wieder ein Witz von Max Ebner her. So retteten wir uns bis zum Mississippi, wo Geri nach einer Hypoxi-Einheit schlafend durch die Streckenänderung chauffiert wurde, um dann weiter zu machen.

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Gerald Bauer beim RAAM: Tag 7 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-6-2/3610649 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-6-2/3610649#comments Tue, 18 Jun 2013 11:39:33 +0000 klammingero http://3610649 Gerald „Geri“ Bauer kämpft auf seiner Mission, dem „Race Across America“  (RAAM) mit Wetterkapriolen, versalzenen Nudeln und dem schlechten Einfluss von Austropop.

Von Kansas nach Missouri

Petrus war auch in der zweiten Nacht in Kansas nicht gnädig mit Gerald Bauer. Wieder erwischte uns ein Gewitter, diesmal aber nicht so heftig und erst kurz vor der Schlafpause. Geri schwitzte in der Wüste, fror in den Rocky Mountains, stemmte sich in den weiten Ebenen von Kansas gegen den Wind und blieb sogar bei zuckenden Blitzen auf dem Rad. Nachdem wir ihn in der fünften Nacht wegen des Sturms ins Pace Car holen mussten und die Schlafpause wegen des klimatischen Weltuntergangs vorgezogen wurde, saß Geri am sechsten Renntag wieder motiviert am Rad. Doch wieder war es die Hitze, die ihm zu schaffen machte, immerhin noch knapp 40 Grad. Robert Staber und Tina Pracher legten wieder viele Kilometer zurück, um Geri mit Wasser zu besprühen. Vor dem Schichtwechsel haben wir ihn noch einmal in den Schatten gelegt, mit Tüchern gekühlt und unser Teamchef Thomas Marschall hat ihn am Oberschenkel behandelt. Dann ging es in unglaublich tollem Licht durch die grünen Felder von Kansas immer in Richtung Missouri, es sah fast aus wie bei uns in Österreich, nur ohne Berge. Und für Geri wurde es endlich kühler, eine Wohltat und der Tritt wurde wieder runder. Das Trikot flatterte noch in der Dunkelheit im Fahrtwind, ein Zeichen, dass Geris Überhitzung noch lange andauerte. Was für ein Unterschied zur vorigen Nacht in der wir Teammitglieder gelitten haben, weil wir beim „Bauer-Nap“ im Pace Car die Heizung für den durchgefrorenen Geri voll aufdrehen mussten.

 

 

Versalzene Nudeln

Kurz nach dem Schichtwechsel hatten wir im Pace Car einen ungewohnten „Wildwechsel“. Vielmehr war es ein Reptilienwechsel, denn Fahrer Max Ebner sah eine Schildkröte auf der Straße, wich als Tierfreund geschickt aus und half ihr über die Straße. „Ich fürchte, sie wollte in die andere Richtung, jetzt muss sie wieder von vorne beginnen“, meinte er danach. Inzwischen nahmen Geri Weiskopf und Lorenz Masser abwechselnd in unserem Pace Car Platz und machten ein paar Interviews.

Die Nudeln für Geris Abendessen hat Melanie ordentlich versaut, leider zu viel Salz erwischt. Geri in seiner Bauer-Manier: „Jeder aus dem Team muss diese Nudeln kosten. Was ihr mir antut.“ Die gute Seite daran: Wir haben entdeckt, dass er die Wraps vom Walmart total gerne mag – gut zu wissen, um ihm neben der flüssigen Ernährung mit Ensure ab und zu eine Freude zu machen. Er sollte ja je nach Streckenprofil und Temperatur zwischen 350 und 900 Kalorien pro Stunde sowie zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Das Abendessen von Melanie war jedenfalls weg, sie stieg kurzerhand auf Ensure um.

Kein Austropop beim RAAM

Besonders hart sind für Geri die langen Nächte. Kein Wunder, er fährt so ins Finstere hinein, keine Landschaft mehr zu sehen, es ist fad, die Mittellinie scheint niemals aufzuhören und der Sekundenschlaf ist der größte Feind. In der sechsten Nacht haben wir Geri mit Kabarett von Mario Barth und Michael Mittermeier über Lautsprecher bei Laune gehalten. Mit kleinen Testfragen schauen wir, wie es ihm mental geht, denn in der fünften Nacht vor dem Sturm hatten wir eine Schrecksekunde. Ohne Vorwarnung bog Geri einfach links in einen Seitenweg ein. Auf die Frage was los war, meinte er: „Keine Ahnung, was ich jetzt gehabt habe. Ich hatte ,Skifoan’ im MP3-Player und bin einfach abgebogen.“ Fazit: Hits aus Österreich sind gestrichen, wenn sie solche Auswirkungen haben! Und die Testfrage, um seine mentale Stärke zu testen war in der sechsten Nacht: Wie heißen die vier Musketiere? Geri hat alle gewusst.

So schaut es aus, das RAAM so far. Nach 1,5 Stunden Schlaf machten wir uns auf den Weg in den sechsten Bundesstaat Missouri, um dort wieder mit Gegenwind zu kämpfen und wieder nass zu werden. Einziger Unterschied: Die feuchte Hitze…

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Paragleiten: Eichholzer nicht zu stoppen http://www.salzburg24.at/paragleiten-eichholzer-nicht-zu-stoppen/3610495 http://www.salzburg24.at/paragleiten-eichholzer-nicht-zu-stoppen/3610495#comments Tue, 18 Jun 2013 10:06:34 +0000 klammingero http://3610495 Helmut Eichholzer war bei den österreichischen Meisterschaften der Paragleiter wieder einmal nicht zu schlagen und sicherte sich seinen insgesamt sechsten Titel.

Dabei sah es in den Austragungsorten im Zillertal bzw. in Ellmau lange danach aus, als ob es für den Tennengauer nicht reichen würde. Nach dem ersten von drei Flugtagen war Eichholzer noch auf Rang vier. Am zweiten Tag schob sich der im Olympiazentrum Salzburg- Rif betreute Paragleiter auf Rang drei nach vorne. In einem Herzschlag-Finish sicherte sich Eichholzer mit dem letzten Flug den österreichischen Meistertitel vor Alex Schalber und Rudi Niedermühlbichler.

Eichholzer löst WM-Ticket

„Das war extrem knapp. Ich bin froh, dass ich bei diesen schwierigen Verhältnissen am Ende ganz vorne war“, sagte Eichholzer, der damit auch die WM-Qualifikation in der Tasche hätte. Bei der WM will der Sportler des Olympiazentrums allerdings nicht antreten. „Ich bin zu dieser Zeit Co- Kommentator bei Servus TV im Rahmen des Red Bull X-Alps. Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen“, sagte der Neo-Staatsmeister.

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18. Halleiner Salzkristalllauf: Gruber siegt souverän http://www.salzburg24.at/18-halleiner-salzkristalllauf-gruber-siegt-souveraen/3609203 http://www.salzburg24.at/18-halleiner-salzkristalllauf-gruber-siegt-souveraen/3609203#comments Mon, 17 Jun 2013 09:45:11 +0000 nschuchter http://3609203 Knapp 800 Läuferinnen und Läufer nahmen den Salzkristalllauf in Hallein (Tennengau) in Angriff. Der Sieg ging an Robert Gruber, der für Bodyform Salzburg an den Start ging.

Robert Gruber (Bodyform Salzburg) holte sich den Sieg beim 18. Halleiner Salzkristalllauf in rekordverdächtiger Zeit von 1:11:32 auf der Halbmarathon-Distanz – über neun Minuten schneller als der Vorjahressieger. Auf Platz 2 landete Christian Schmuck.

Den Sieg bei den Damen holte sich die für den ASV Salzburg startende Maria Morales den Sieg. Der Zebra-Lauf über die zweitlängste Distanz (14,7 Kilometer) ging an Florian Schipflinger (LC Villach) und Andrea Walkner-Tannenberger (Union Salzburg Leichtathletik).

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Motocross: Matthias Walkner gewinnt wieder http://www.salzburg24.at/motocross-matthias-walkner-gewinnt-wieder/3609103 http://www.salzburg24.at/motocross-matthias-walkner-gewinnt-wieder/3609103#comments Mon, 17 Jun 2013 08:55:38 +0000 fsgann http://3609103 Nachdem Matthias Walkner im letzten WM-Lauf vom Defektteufel heimgesucht wurde, gab es diesmal in Maggiora (Italien) wieder einen Laufsieg. In der WM-Wertung liegt der Kuchler weiter auf Platz 2.

Im ersten Lauf zur MX3-Motocross-WM in Maggiora (Italien) am Samstag landete Matthias Walkner auf Platz 5, bekam in Führung liegend Probleme mit harten Unterarmen. In Rennen 2 tags darauf sah man den Weltmeister wieder in altbekannter Form. Walkner landete einen Laufsieg. In der WM-Wertung liegt er weiterhin auf Platz 2 hinter dem Slowenen Klemen Gercar.

Auch im letzten Rennen vor einer Woche lief es für Walkner nicht glatt. Er musste ein ganzes Rennen im ersten Gang bestreiten, landete aber trotzdem auf Platz 11. Nächstes Rennen ist in Jastrebarsko (Kroatien) am 7. Juli.

Ergebnisse: Motocross MX3, GP von Italien

1. Rennen: 1. Martin Michek (CZE) KTM – 2. Klemen Gercar (SLO) Honda – 3. Petr Smitka (CZE) Kawasaki. Weiter: 5. Matthias Walkner (AUT) KTM

2. Rennen: 1. Walkner – 2. Gercar – 3. Smitka

WM-Stand: 1. Gercar 199 – 2. Walkner 191 – 3. Michek 182

(S24.at / APA)

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Triathlon-EM: Giglmayr und Hollaus out http://www.salzburg24.at/triathlon-em-giglmayr-und-hollaus-out/3609026 http://www.salzburg24.at/triathlon-em-giglmayr-und-hollaus-out/3609026#comments Mon, 17 Jun 2013 08:26:56 +0000 fsgann http://3609026 Die Triathlon-EM in Alanya (Türkei) verlief für die Salzburgs Triathleten nicht nach Wunsch. Andreas Giglmayr wurde nach starkem Start in einen Crash verwickelt, Lukas Hollaus beendete vorzeitig.

Der Oberndorfer Andreas Giglmayr startete mit einer soliden Schwimmleistung ins Rennen, schloss am Rad bald zu einer Verfolgergruppe auf. Dann fuhr dem 29-Jährigen ein anderer Athlet ins Hinterrad – weiterfahrt unmöglich.

Platz 10 im Mixed-Team

Lukas Hollaus aus Niedernsill kämpfte im Wasser und beim Radfahren beherzt, beendete im Hinblick auf den Teambewerb das Rennen vorzeitig beim Laufen.

Im Mixed-Team gab es immerhin einen zehnten Platz. Die beiden Salzburger starteten gemeinsam mit Julia Hauser und Lydia Waldmüller.

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Gerald Bauer beim RAAM: Tag 6 http://www.salzburg24.at/3608941/3608941 http://www.salzburg24.at/3608941/3608941#comments Mon, 17 Jun 2013 07:54:55 +0000 michaelaberger http://3608941 Der Halleiner Gerald „Geri“ Bauer radelt beim härtesten Radrennen der Welt, den RAAM 2013, durch die USA. Welche Wettereskapaden dem Team in der fünften Nacht zu schaffen machten und was das Ganze mit Forrest Gump zu tun hat, gibt es in Teil 6 der Serie zu lesen.

Gewittersturm fegte Gerald fast von der Straße

In der fünften Nacht hatte der Wettergott offenbar etwas gegen Gerald „Geri“ Bauer und das Team. In Kansas sahen wir stundenlang schon massives Wetterleuchten und zuckende Blitze aus allen Himmelsrichtungen. Ein gigantisches Schauspiel, aber kein gutes Omen. Das große Unwetter brach tatsächlich über uns herein. Nur fünf Minuten nach dem ersten Regentropfen regnete und stürmte es so massiv, dass wir Geri aus dem Pacecar nicht mehr auf der Straße erkennen konnten. Starke Windböen fegten Geri fast von der Straße, es war unmenschlich und eindeutig zu gefährlich für ihn. Wir holten ihn sofort ins enge Pace Car und versuchten ihn so gut wie möglich trocken zu legen. Das Rad mussten wir vorne bei den Zusatzscheinwerfern fixieren, es wäre sonst weggeweht worden. Geri nickte für 20 Minuten ein. Zeit für uns, das Wohnmobil zu kontaktieren, damit es uns entgegenfährt. Als der etwas Regen nachließ setzten wir Geri in Regenkleidung noch einmal für ein paar Meilen aufs Rad, um den Rückenwind zu nutzen, aber dann war er heilfroh, die kurze Schlafpause im Wohnmobil vorziehen zu können, bevor es für ihn wieder weiter ging. Wettertechnisch haben wir ziemlich alles abgehakt: Hitze in der Wüste, Kälte in den Rocky Mountains und Gewitterstürme in Kansas. Fehlen noch Schnee und ein Tornado, aber darauf können wir sehr, sehr gut verzichten. Wie massiv das Unwetter war, sah man erst am Morgen danach am Wohnmobil genau. Hagelkörner haben die Dachluke durchschlagen.

Und das geschah am Tag zuvor

Mein Name ist Forrest, Forrest Gump. Die Gedanken an Tom Hanks wie er durch die Ebenen Amerikas läuft, drängten sich auf als wir mit Gerald Bauer von Colorado nach Kansas fuhren. Das hier ist die Kornkammer der USA, die Farben Gelb (Felder), Blau (Himmel) und Grau (Asphalt) dominieren. Endlose Geraden sind für den Kopf eine besondere Belastung, gefühlt geht nichts weiter, der Wind von der Seite ist noch dazu lästiger Begleiter, Gerald kämpft mit dem Knie, es schmerzt ein wenig. „Aber das ist ganz normal. Niemand fährt das Race Across America ohne Schmerzen. Ich kan! n damit umgehen, habe mich gut darauf eingestellt“, versichert Geri vom Radsattel aus. Der Tritt ist gut, er „vergnügt“ sich mit Musik im Ohr. Um das Sitzfleisch zu schonen, hat Geri inzwischen zwei Owayo-Radhosen übereinander an. Den Off-Schalter für den Wind müssen wir allerdings erst suchen. „Mark Pattinson, der heuer zum vierten Mal dabei ist, hat mir bestätigt, was ich fühle: Der Wind ist heuer extrem ungünstig. Kommt meilenweit von vorne oder der Seite, anstatt von hinten. Auf so vielen Kilometern macht es sehr viel aus, ob man mit Gegenwind 20 km/h oder mit Rückenwind 35 km/h fährt“, sagt Geri.

Die wilden Hunde an der Spitze

Natürlich verfolgen wir im Team auch den Stand des Rennens  – sofern uns Zeit bleibt. Das Duell zwischen Christoph Strasser (Steiermark) und Reto Schoch (Schweiz) ist mehr als beeindruckend, wir ziehen den Hut vor den beiden. Vom ORF haben wir erfahren, dass Christoph sogar auf Rekordkurs ist, einfach super! Um dem dritten Platz geht es ebenfalls zur Sache, der zweifache Sieger des RAAM  Dani Wyss und unserem Gerhard Gulewicz entbrennt ein heißes Duell. Der Newsticker und das Live-Tracking sind auch für uns eine willkommene Abwechslung.

Die Spitze oder überhaupt der Stand des Rennens interessiert Geri herzlich wenig – noch. Er ist vielmehr damit beschäftigt, den Rhythmus zu finden und sich wieder auf die Hitze einzustellen. Ja, ihr habt richtig gelesen. 10 Stunden vorher haben wir ihn noch warm eingepackt, um ihn sicher aus den Rocky Mountains zu bringen, jetzt in Kansas kühlen wir ihn wieder mit Eiswürfeln und kalten Tüchern bei 37 Grad. Die Belastung für den Körper bei diesen Temperatur-Unterschieden ist extrem und doch ist Geri geistig noch voll da. Immerhin haben wir den fünften Renntag und er hat nur zirka sieben Stunden geschlafen. Seinen Humor hat er auch noch. Wir haben ihn gefragt, worum sich seine Gedanken drehen, wenn es so ewig immer nur gerade aus geht. Prompte Antwort: „Da kann ich mich nicht verfahren.“

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Gelungenes Comeback der Freiluft-LM http://www.salzburg24.at/gelungenes-comeback-der-freiluft-lm/3608833 http://www.salzburg24.at/gelungenes-comeback-der-freiluft-lm/3608833#comments Mon, 17 Jun 2013 07:13:46 +0000 fsgann http://3608833 Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein feierten die Freiluft Landesmeisterschaften im Schwimmen am Wochenende in Leopoldskron (Salzburg) ein gelungenes Comeback.

„Sonnenschein, 25 Grad Außentemperatur, interessiertes Publikum, perfekte Organisation, 80 Teilnehmer aus 6 Vereinen, tolle Leistungen – ich bin rundum zufrieden“, zog Schwimmverbands-Präsident Clemens Weis zufrieden Bilanz. Nach einer Pause soll die Freiluft-LM wieder fix in den Schwimm-Veranstaltungskalender aufgenommen werden.

Soljan und Taghipour gewinnen in Serie

Sportlich setzten Soljan Fabian und Sara Rashid Taghipour ( beide SU Generali Salzburg) dieser Veranstaltung ihren Stempel auf. Beide Sportler eroberten 6 Einzeltitel und 2x Staffelgold und dürfen sich mit 8x Gold als erfolgreichste Athleten dieser LM feiern lassen. Rashid Taghipour siegte über die Einzelbewerbe  50m,100m Delphin, 50m,100m Rücken, 200m Lagen und 800m Freistil. Soljan holte sich die  Einzel Titel über 50m,100m Brust, 50m Rücken, 100m Delphin, 200m Lagen und 1500m Freistil. Zudem waren beide Sportler mit ihren Staffelkollegen der SU Generali Salzburg über 4x100m Lagen und 4x100m Freistil erfolgreich.

Die weiteren Titelträger: Neureiter Elen siegte über 50m und 100m Freistil, Tourey Serena siegte über 50m und 100m Brust. Bei den Herren war Kozak Rudolf über 50m Schmetterling und 50m Freistil nicht zu schlagen, Scherer Michael holte sich den Titel über 100m Rücken, Eckel Patrick wurde Landesmeister über 100m Freistil.

Salzburg soll Schwimmer-Hochburg werden

Nun geht es für die Salzburger Spitzenschwimmer nächste Woche ins Trainingslager nach Fuerteventura, es stehen für die Mannschaft rund um Trainer Clemens Weis die Vorbereitungen auf die Jugendspiele in Utrecht ( Uhl/ Rashid Taghipour/ Felgitscher) bzw. die nationalen Meisterschaften ( Allg. Klasse 18-21.7.2013 Kapfenberg/ 25-28.7.2013 Wolfsberg ÖM Nachwuchs) auf dem Programm- die Erwartungen sind dementsprechend hoch gesetzt:“ Wir wollen Salzburg wieder zu einer nationalen Schwimmer-Hochburg aufbauen – die Richtung stimmt“ so Landestrainerin Johanna Gerstbauer zuversichtlich. Damit gingen alle  LM Titel an die Mannschaft der SU Generali Salzburg, die auch in den Staffelbewerben nicht zu schlagen war.

Detailergebnisse gibt’s hier.

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Open Water Cup: Gerstbauer setzt sich gegen Männerkonkurrenz durch http://www.salzburg24.at/open-water-cup-gerstbauer-setzt-sich-gegen-maennerkonkurrenz-durch/3608823 http://www.salzburg24.at/open-water-cup-gerstbauer-setzt-sich-gegen-maennerkonkurrenz-durch/3608823#comments Mon, 17 Jun 2013 06:44:27 +0000 fsgann http://3608823 Die Salzburger Open-Water-Schwimmerin Johanna Gerstbauer ließ in Kufstein fast alle männlichen Konkurrenten hinter sich. In der Gesamtwertung baute sie den Vorsprung aus.

Im zweiten Bewerb der Austrian OPEN Water Cups setzte die Salzburgerin Johanna Gerstbauer bereits den Kurs in Richtung Titelverteidigung. Auf dem 6 Kilometer langen Rundkurs im Hechtsee bei Kufstein (Tirol) landete sie mit einer Zeit von 1:16:33,4 auf dem zweiten Gesamtplatz. Mit Ausnahme des Siegers Grega Pobovic ließ sie somit auch die gesamte männliche Konkurrenz hinter sich.

Kurs Titelverteidigung

Mit dem souveränen Sieg bei den Damen baute Gerstbauer ihre Führung in der Gesamtwertung aus und ist mit 2.000 Punkten bereits auf Kurs Titelverteidigung. Hinter der besten Langdistanzschwimmerin der letzten Saison rundeten Lisa Pötscher vom Team Zisser Enns (1:27:44,9) und Claudia Ronacher vom Schwimmverein Wörthersee (1:28:28,7) das Podium als Zweite und Dritte ab. Beide belegen auch in der Cup-Wertung der Damen mit 1.300 bzw. 1.200 Punkten Platz zwei und drei.

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„Day of Thunder“: Heiße Schlitten und Sonnenschein http://www.salzburg24.at/day-of-thunder-heisse-schlitten-und-sonnenschein/3608070 http://www.salzburg24.at/day-of-thunder-heisse-schlitten-und-sonnenschein/3608070#comments Sun, 16 Jun 2013 10:42:16 +0000 lillizeilinger http://3608070 Bereits zum vierten Mal fand am Samstag die AMC Historic Trophy „Day of Thunder“ am Salzburgring (Flachgau) statt.

Unter traumhaften Wetterbedingungen ging es bereits am frühen Morgen los um die geschichtsträchtigen Rennboliden den Zuschauern auf einer Rennstrecke zu präsentieren.

Über 130 Starter beim „Day of Thunder“

Mit über 130 Startern in fünf Gruppen aufgeteilt mussten sich die Rennläufer immer ranhalten, um den eng gesteckten Zeitplan einzuhalten. Jede Gruppe durfte dreimal auf die Strecke. Die Gruppen waren aufgeteilt in Youngtimer, GT und Tourenwagen, GT und Tourenwagen Fast, Fomelautos und Legendäre Klassiker wurde das Feld für jeweils eine halbe Stunde auf den Salzburgring geschickt.

Ehrengast Toni Fischhaber

Als Ehrengast wurde Rennsportlegende Toni Fischhaber begrüßen. Beim „Day of Thunder“ geht es nicht unbedingt um die schnellste Rundenzeit. Im Vordergrund steht hier die Möglichkeit sehenswerte Oldtimer auf einer Rennstrecke zu bewegen und der immer größer werdenden Schar von Oldtimerfans zu präsentieren.

Beeindruckende Automobile

Was der Zuschauer an Fahrzeugen zu sehen bekam war einfach gigantisch: Ob BMW M1, einen Lola Formel 1 Renner aus den 80igern oder einen Gruppe 5 BMW 320i – sie alle waren bei den mit dabei. Aber auch Opel Manta, VW Käfer, Ford Sierra oder Renault Alpine konnten auf dem Salzburgring bestaunt werden. Das Fahrerlager war für jedermann geöffnet und so bekam man die Autos auch aus der Nähe zu Gesicht. Das Fachsimpeln mit den Besitzern und Fahrern war erwünscht. (Aktivnews)

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Gerald Bauer beim RAAM: Tag 5 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-5/3607941 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-5/3607941#comments Sun, 16 Jun 2013 09:05:08 +0000 lillizeilinger http://3607941 Der Halleiner Gerald „Geri“ Bauer radelt beim härtesten Radrennen der Welt, den RAAM 2013, durch die USA. Nun meldet sich sein Team zu Wort.

„Geri“ hat uns extra gebeten, auf das Team, das ihn quer durch Amerika bringt, nicht zu vergessen. Ich bin Teil dieses Teams und dachte mir, wenn ich schon um 4.23 Uhr im Pace Car auf einer Tankstelle sitze, während Geri seine zwei Stunden Schlaf pro 24 Stunden im Wohnmobil genießt, dann schreibe ich gleich ein paar Zeilen, wie es uns so als Betreuer geht und wer wir eigentlich sind.

Zehn Begleiter für Geri Bauer

Wir sind acht Männer und zwei Frauen, die Geri beim Race Across America begleiten. Vier Fahrzeuge, zwei Vans, ein riesiges Wohnmobil und das Hypoxi-Mobil sind für neun Tage unser Zuhause. Thomas Marschall ist der Teamchef, Osteopath und Physiotherapeut. Schon beim Race Around Austria hatte Tom das sagen. Christina „Tina“ Pracher ist die Lebensgefährtin von Geri und für die Ernährung und die Kleidung zuständig. In Wahrheit macht sie noch viel mehr, ist die gute Fee des Teams, weil wir immer saubere Sachen haben. Robert „Robs“ Staber ist unser Techniker und Fahrer. Sensationell, was der Mann alles hin bekommt, unser MacGyver ist Gold wert, denn Robs baut aus einer Tomate und zwei Gurken ein neues Pace Car zusammen, wenn es sein muss. Sein Pendant im Pace-Car-Team 2 ist Markus „Max“ Ebner. Er rast auch mal mit 84 Meilen pro Stunde am Mexican Hat vorbei, um Zeit gut zu machen und wechselt gerne, oder weniger gerne, um 4 Uhr früh ganze Tretlager aus, wenn es knirscht. Bernd Zwinger sitzt auf seinem Beifahrersitz, navigiert, ist Chef des Team 2 und lädt beeindruckende Daten von Geris Suunto Ambit hoch. Dadurch wissen wir genau, wie viele Höhenmeter Geri am Tag geschafft hat. Auf dem hinteren Sitz sitzt meine Wenigkeit, Melanie Hutter. Aber sitzen tue ich selten, ich krabble lieber auf Knien herum und suche für Geri die richtige Kleidung, mixe Elektrolytgetränke und schreibe so nebenbei, denn Schlaf wird überbewertet, das Tagebuch über das RAAM in der Krone, Newsletter und Presseaussendungen. Da kommen schon die nächsten Teammitglieder ins Spiel. Lorenz Masser schießt die beeindruckenden Fotos, um die uns alle beneiden, und Gerald Weiskopf ist für die bewegten Bilder und das Videotagebuch des RAAM zuständig. Klingt nach einem relaxten Job, doch die beiden schlafen genau so wenig wie der Rest der Truppe. Immer wenn wir uns denken, das wäre jetzt ein super Motiv, stehen sie schon in ihren gelben Warnwesten bereit und halten das Geschehen fest.

Schließlich sind da noch Bernd Echerstorfer und Dr. Fedor Fomin von ihm HYPOXI® multispectrum sports performance. Sie haben Geri nicht nur während des ganzen Rennens mit High-Tech verkabelt, sie sorgen mit ihrem Hypoxi-Mobil dafür, dass Geri in der Über- und Unterdruckkammer perfekt regenerieren kann. Vielleicht unsere Geheimwaffe, wenn es gegen Ende des RAAMs „zach“ wird und kleine Unterschiede den Erfolg ausmachen.

Das Schicksal eines Betreuers…

Wir alle sind hier im Urlaub, aber das sehen nur unsere Arbeitgeber so. Fakt ist: Wir reißen uns den Arsch auf für Geri – und das gerne. Auch wir kommen nur zu drei bis vier Stunden Schlaf pro Tag. Die Fahrer sitzen den Rest der Zeit meistens hinter dem Steuer, denn der ganze Tross muss sich ja gegen Osten bewegen. Körperpflege wird erledigt, wenn dazu Zeit ist, das Deo des jeweils anderen wird dann zum besten Kumpel. Im Mittelpunkt steht nur Geri und wie wir ihn möglichst schnell ins Ziel bringen. Das eigene Ego muss hinten anstehen, schadet auch mal nicht. Das Ganze mit Humor und Spaß zu erleben, das ist unser Ziel, natürlich neben Annapolis. Hier einige Anekdoten, die uns oft das Leben hier in den USA zur Hölle machen und man meistens einen halben Tag später darüber lacht.

Die besten Anekdoten bisher

Los ging es schon am ersten Tag als die Lautsprecheranlage am Pace Car versagte. Unmöglich, denn wir müssen Geri sagen, wo er hin muss. Robert „MacGyver“ Staber besorgte sich kurzerhand einen Lötkolben, das Media Car wurde zum Pace Car und alles war wieder in Ordnung. Dafür zieht sich Robs gefühlte 15 Muffins pro Tag rein und blockiert das Gefrierfach im Camper mit einer 4,5 Liter Eisdose. Man muss ihn einfach mögen! Max Ebner brachte einmal das rustikal montierte Tretlager nicht raus, da musste ein Stein her. Die Steinzeitmethode wirkte, alles lief wieder wie geschmiert. Unser Leben wird auch dadurch erschwert, dass wir im Camper mit Geris Unterwäsche und Trikots leben müssen, die Tina überall zum Trocknen aufhängt. Irgendwann bildet man sich einfach ein, es wären Vorhänge und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Eine riesige Blase ist bei den Pace-Car-Teammitgliedern der Nachtschicht Voraussetzung. Ab 19 Uhr muss Geri immer in den Scheinwerferkegeln bleiben. Wenn er nicht absteigt, dann haben wir keine Chance auf ein Klo. Und glaubt mir, er steigt sehr selten ab. Unser Rezept: Ab 14 Uhr wird nichts mehr getrunken. Und wenn es sein muss, dann fegt Max mit 100 Sachen durch das Monument Valley, während ich hinten Nudeln koche und in jeder Kurve den Topf und mich selbst festhalten muss. Nun, die legendäre Landschaft da draußen ist auch durchs Küchenfenster schön. Geri ist jetzt am fünften Renntag mit nur sechs Stunden Schlaf gesamt einfach müde. Deshalb füttern wir ihn, geben ihm zu trinken, ziehen ihn bergab warm an, ziehen ihn bergauf wieder aus, reichen ihm alles Mögliche durchs Fenster raus oder rennen neben ihm her, um ihn bei Hitze mit Wasser zu besprühen. Kurz: Wir tun alles für Geri und er dankt es uns mit seinem Sturschädel, der ihn auch harte Zeiten überwinden lässt, mental ist er einfach saustark.

Lorenz und Gerald im Media Car suchen gerne nach Internetverbindungen, denn im Land der unbegrenzten Möglichkeiten geht es über weite Strecken ohne Handy- oder Internetempfang dahin. Die Rettung heißt meist Mäcci, wo sie aber wieder nicht zum Essen kommen, weil sie arbeiten müssen. Apropos Essen: Da kann es schon mal sein, das man sich als Betreuer ein übersüßes Ensure, Geris Lieblingsspeise im ironischen Sinn, gibt, weil man zu nichts anderem kommt. Geri, wir freuen uns auf die vielen, vielen Bierlis, die du uns nach unserer Zielankunft schuldest!

Jetzt habt ihr also einen Eindruck, was wir beim Race Across America so treiben. Man gönnt sich ja sonst nichts und am besten beschreibt man die Höllentour aus Betreuersicht so: beinhart, aber saugeil!

So long – eure Mel, die sich jetzt um inzwischen 5 Uhr früh in den Sitz des Pace Cars kuschelt, bis Geri wieder aufsteht.

 

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Leichtathletik-Gala in Rif http://www.salzburg24.at/leichtathletik-gala-in-rif/3607908 http://www.salzburg24.at/leichtathletik-gala-in-rif/3607908#comments Sun, 16 Jun 2013 08:25:06 +0000 lillizeilinger http://3607908 Über 100 Sportler aus insgesamt 28 Nationen nahmen am Samstag an der Leichtathletik Gala in Rif (Tennengau) teil.

Hürdensprinterin Beate Schrott hat am Samstag bei der Salzburger Leichtathletik-Gala in Rif  ihre Saisonbestzeit auf 12,87 Sekunden verbessert.

Die Niederösterreicherin gewann mit mehr als einer Sekunde Vorsprung und verfehlte ihren ÖLV-Rekord aus dem Vorjahr um lediglich fünf Hundertstel. Für die Olympiafinalistin war es der bereits dritte Wettkampf in dieser Woche, am Donnerstag hatte sie beim Diamond-League-Meeting in Oslo in 12,97 das WM-Limit geschafft.

“In Oslo war ich in dem Klassefeld sehr nervös, das war heute nicht der Fall, weil ich einerseits die Anlage in Rif sehr gut kenne und auch vom begeisterten Publikum profitierte”, freute sich Schrott, die am nächsten Wochenende bei der Team-EM in Kaunas antreten wird.

Im 800-m-Lauf verpassten die österreichischen Topläufer den angepeilten ÖLV-Rekord. 1.500-m-Spezialist Andreas Vojta verfehlte die 21 Jahre alte Bestmarke (1:46,21) aber nur knapp und gewann in neuer persönlicher Bestzeit von 1:46,59 vor einem Kenianer und Andreas Rapatz (1:47,53). Am vergangenen Wochenende war Vojta bereits auf seiner Spezialstrecke so schnell wie noch nie gewesen. (APA)

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Salzburger Integrations-Fußball-WM mit Teams aus 40 Ländern gestartet http://www.salzburg24.at/salzburger-integrations-fussball-wm-mit-teams-aus-40-laendern-gestartet/3607462 http://www.salzburg24.at/salzburger-integrations-fussball-wm-mit-teams-aus-40-laendern-gestartet/3607462#comments Sat, 15 Jun 2013 14:19:49 +0000 astadler http://3607462 Integrations-Fußball-WM. In fünf Vorrunden in Baden, Salzburg, Innsbruck, Linz und Wien spielen die in Österreich lebenden Teilnehmer für ihre Ursprungsländer auf einem Kleinfeld um die Aufstieg in die Endrunde.]]> Was 2006 im Gastgarten eines griechischen Lokals in Salzburg als Idee begann, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem heute bundesweiten Bewerb entwickelt: die sogenannte Integrations-Fußball-WM. In fünf Vorrunden in Baden, Salzburg, Innsbruck, Linz und Wien spielen die in Österreich lebenden Teilnehmer für ihre Ursprungsländer auf einem Kleinfeld um die Aufstieg in die Endrunde.

In Salzburg - dem größten der Turniere – hatten sich für die Spiele am Samstag und Sonntag gleich 60 Herren- und Damen-Teams aus mehr als 40 Ländern gemeldet.

Teams aus 40 Nationen

Jede Hobby-Mannschaft spielt dabei für ihr Ursprungsland, beispielsweise in Österreich lebende Somalier für Somalia, allerdings dürfen auch Hobby-Fußballer ohne Migrationshintergrund an den Start. “Es genügt eben nicht im Fußball-Stadion ‘No Racism’-Plakate aufzuhängen, es geht auch um die Taten”, so Initiator Erwin Josef Himmelbauer. Das bei den Mannschaften dabei oft lange geschürte nationale Vorurteile keine Rolle spielen, zeigt auch die Zusammensetzung einiger Teams: So traten am Samstag etwa die Spielgemeinschaften “Indien/Pakistan” und “Kenia/Uganda” nicht gegen- sondern miteinander an.

Finale am 15. August

Geht es nach den Plänen von Himmelbauer, sollen die jeweils besten Mannschaften aus den Vorrunden im Finale rund um den 15. August zusammen treffen. Der Modus und auch die Finanzierung der Finalrunde sei aber noch nicht finanziert. (APA)

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Mehrere Anzeigen bei Verkehrskontrollen – Eine Verhaftung http://www.salzburg24.at/mehrere-anzeigen-bei-verkehrskontrollen-eine-verhaftung/3607191 http://www.salzburg24.at/mehrere-anzeigen-bei-verkehrskontrollen-eine-verhaftung/3607191#comments Sat, 15 Jun 2013 09:02:50 +0000 astadler http://3607191 In der Nacht auf Samstag wurden im Stadtgebiet von Salzburg von Polizeibeamten zahlreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Gegen elf Fahrzeuglenker werden wegen verschiedener Verwaltungsübertretungen Verwaltungsanzeigen in Vorlage gebracht.

Insgesamt vier Personen lenkten ein Fahrzeug in einem durch Alkohol beeinträchtigten Zustand. Zusätzlich steht eine weitere Person Verdacht, ein Fahrzeug unbefugt in Betrieb genommen zu haben.

Mann verhaftet

Bei einem Fahrzeuglenker konnten die Beamten erheben, dass dieser einen offenen Vorführungsbefehl hatte – er wurde in das Polizeianhaltezentrum der LPD Salzburg eingeliefert, berichtet die Polizei.

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Gerald Bauer beim RAAM: Tag 4 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-4/3607038 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-4/3607038#comments Sat, 15 Jun 2013 07:22:22 +0000 astadler http://3607038 Gerald Bauer aus Hallein hat seine RAAM-Tour fortgesetzt und radelt weiter quer durch die USA. Auch am Freitag musste er wieder an seine Grenzen gehen und bekam auch die Schattenseiten dieser Tortour zu spüren.Das Race Across America ist nicht nur ein Querschnitt durch die USA, seine Landschaften und das Klima, sondern auch durch den menschlichen Körper und seine mentalen Zustände. Während Gerald „Geri“ Bauer praktisch durch das Monument Valley vorbei am Mexican Hat gerast ist, wurde es nur wenige Stunden später bitter. Es geht hinauf auf das Dach der Tour, den Wolfs Creek auf 3700 Meter Seehöhe. Schon ganz am Anfang in den hügeligen Vorboten der Rocky Mountains erwischte Geri ein Gewittersturm, dann war es wieder warm, dann kam die Kälte – und ein Einbruch. Die dritte Nacht war beinhart für Geri, obwohl er die Berge liebt. „Aber genau das ist das RAAM. Wenn du nicht mehr kannst, fertig bist mit der Welt, dann machst du trotzdem weiter. So ist das bei jedem“, weiß Radtrainer Max Ebner, der Geri als Techniker und Fahrer begleitet. Und Geri hat weiter gemacht, wurde anschließend mit ein paar Stunden Schlaf in einem rich tigen Motel-Bett belohnt.

 

 

Regeneration elementar

Obwohl er nur noch ins Bett wollte und sonst nichts, hat sich Geri nach der Höllennacht trotzdem ins Hypoxi gesetzt und ist erst dann schlafen gegangen. Teamarzt Dr. Fedor Fomin überwachte zusammen mit Bernd Eckerstorfer von Hypoxi die Regeneration. „Das war wichtig und hat ihm gut getan. Die Muskeln waren verhärtet und übersäuert und da hilft die Anregung des Stoffwechsels enorm. Genau das macht das Hypoxi-Gerät“, erklärt Eckerstorfer. Der Arzt überwacht Geris Werte akribisch und bestätigte: „Es ist alles in Ordnung, es lag nur am Muskel.“

“Geri” rundum versorgt

Inzwischen hat unsere gute Fee Tina Wäsche gewaschen und für Geri das Essen für die Tagesschicht vorbereitet. Nach wenigen Stunden ging es wieder weiter und Geri sah viel, viel besser aus. In den Rocky Mountains scheint die Sonne, wir denken, das motiviert ihn zusätzlich. Ein wunderbarer Panoramablick ist immer noch das beste und legale Doping.

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Gerald Bauer beim RAAM: Tag 3 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-3/3606174 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-3/3606174#comments Fri, 14 Jun 2013 09:12:36 +0000 lillizeilinger http://3606174 Tag drei für Gerald „Geri“ Bauer beim härtesten Radrennen der Welt durch die USA: Am Donnerstag hat der Radrennfahrer die gnadenlose Wüste hinter sich gelassen und ist schnurstracks in die Berge Arizonas geradelt.

Unglaublich, wie schnell sich die Landschaft hier ändert, eine Kurve weiter kann die Vegetation schon wieder ganz anders sein. Endlich wieder kühle und frische Luft als er durch die Pinienwälder den Anstieg nach Flagstaff genoss. Die Berge, die sind Geris Welt, wahrscheinlich denkt er bei jeder Kurbelumdrehung an das Rossfeld, das er pro Jahr zigmal erklimmt. Kein Wunder, dass er bei den Anstiegen richtig guten Druck auf die Pedale gebracht hat, wir haben ihn drei Stunden vor der geplanten Zeit in Flagstaff zum ersten Mal schlafen gelegt. Für zwei Stunden, mehr nicht, dann ging es mit einer frischen Rückenwindbrise weiter in Richtung Mexican Hat, der legendären Steinformation. 

Die Technik funktioniert…

Das Team rund um Gerald Bauer ist stolz, zwei „Baumeister“ mit dabei zu haben. Robert „Robs“ Staber hat gleich am ersten Tag sensationell gelötet und gewerkt, um den Lautsprecher wieder in Gang zu bringen. Den braucht das Pace Car, um Geri den Weg zu weisen, ihn vor großen Trucks zu warnen und ihm die vielen Postings auf der Homepage und auf Facebook vorzulesen. Das Tretlager am Rad hat nach 1.000 Kilometern Vollbelastung auch ein wenig geknackst, Max Ebner hat das während Geri geschlafen hat gleich behoben. An guten und kreativen Technikern fehlt es uns also nicht.

Besondere Herausforderungen…

Beim RAAM muss man oft an Dinge denken, die hätte man vorher nie in Betracht gezogen. Das ganze Team und die Rennleitung arbeiten nach Race-Time, also der Zeit, die an der Ostküste gilt. Herumrechnen und tüfteln, wann und wo wir uns treffen, ist also an der Tagesordnung, denn wir befinden uns derzeit vier Zeitzonen weiter westlich. Zum Glück überquert Gerald am dritten Tag die erste Zeitlinie, verliert dadurch allerdings automatisch eine Stunde. Das 1er Team im Pace Car hatte am zweiten Tag außerdem eine sehr lange Schicht, weil das Wohnmobil laut Rennleitung einen weiten Umweg fahren musste. Der fliegende Wechsel war dann sehenswert.

Facts zum RAAM 2013

  • Länge: Fast 5000 Kilometer
  • Höhenmeter: 45.000
  • 2013 ist die 32. Auflage des RAAM
  • Start: Am 11. Juni in Oceanside (Kalifornien) an der Westküste
  • Ziel: Annapolis (Maryland) an der Ostküste, neun bis zehn Tage später
  • Sieben Teilnehmer sind 2013 aus Österreich dabei: Gerald Bauer (Hallein), Christoph Strasser (Kraubath, Steiermark)), Eduard Fuchs (Graz), Franz Preihs (Graz), Franz Wintersberger (Klaffer am Hochficht, Oberösterreich), Gerhard Gulewicz (St. Wolfgang) und David Misch (Graz)
  • Wir durchqueren 12 Staaten, 88 Bezirke und 350 Gemeinden
  • Kein Etappenrennen, sondern nonstop. Geplanter Schlaf pro Nacht: zwei Stunden
  • Die Tour de France ist übrigens um 30 Prozent kürzer und die dürfen schlafen und brauchen drei Wochen
  • Durchschnittlich schafft es die Hälfte der Athleten nicht ins Ziel
  • Nur 13 Athleten blieben in den 32 Jahren unter neun Tagen Rennzeit
  • Kalorienverbrauch pro Stunde: zwischen 450 und 1000
  • Flüssigkeitsbedarf: Über 20 Liter pro Tag
  • Temperaturunterschied: Minus 5 Grad in den Bergen auf 3.500 Metern Seehöhe, plus 50 Grad in der Wüste (zum Beispiel in der Mojave im Westen)
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http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag-3/3606174/?feed=comments-rss2 0
Marcel Stauffer: „Warum Zweiter werden?“ http://www.salzburg24.at/marcel-stauffer-warum-zweiter-werden/3605446 http://www.salzburg24.at/marcel-stauffer-warum-zweiter-werden/3605446#comments Thu, 13 Jun 2013 14:18:49 +0000 fsgann http://3605446 Marcel Stauffer ist die Salzburger Motocross-Hoffnung. Der 12-jährige Nußdorfer mischt derzeit gegen ältere Konkurrenz die Staatsmeisterschaft auf und hat sich ein Wunderkind als Vorbild ausgesucht. Salzburg24.at sprach mit dem Talent über Ziele, Schmerzen und Erfolg.

„Warum Zweiter werden?“, lautet das Motto von Marcel Stauffer. Der Leitspruch des 12-Jährigen, übernommen von seinem großen Idol Ken Roczen, lässt schon erahnen, wo er hin will. Der Motocross-Welt den Stempel aufdrücken steht auf dem Plan. „Ich möchte irgendwann nach Amerika, zu den Supercrossern“, so der Blondschopf. Dort ist auch das Idol Roczen unterwegs, kämpfte sich in kürzester Zeit an die Spitze. „Er hat das geschafft, was ich schaffen möchte“, meinte der junge Crosser im Gespräch mit Salzburg24.at.

Mit vier auf die Motocross-Maschine

Trotz seiner erst zwölf Jahre blickt Marcel Stauffer schon auf einige Jahre auf der Motocross zurück. Papa Andreas war selbst begeisterter Crosser, der Sprössling wollte schon immer auf’s Motorrad. Mit vier kam das erste eigene Bike. Ein Jahr nach den ersten Versuchen rund um das Elternhaus raste der Jung-Racer über die Motocrosspisten, bald kamen die ersten Rennen.

Keine Angst

„Am Anfang war da schon ein großes Herumflattern“, schilderte Irene Stauffer die Sorgen einer Mutter. Mittlerweile sind zwar die Sprünge größer, Marcel könne aber selbst einschätzen, wie gefährlich ein Sprung sei. Aber „von vier bis sechs war es schwierig.“ Der Schüler selbst hat da weniger Bedenken: Angst bei bestimmten Strecken oder vor besonders schweren Sprüngen? „Eigentlich…nein!“, fiel Marcel nach kurzem Überlegen ein. Daran änderten auch bisherige schmerzhafte Erfahrungen nichts. Das ein oder andere Mal steigt jeder Motocrosser ab, die besten Reiter sind schließlich nie jene, die noch nie gestürzt sind. Einmal resultierte ein Abrutscher von den Fußrasten in eine elfwöchige Pause, Schien- und Wadenbein waren ab. „Aber das war eigentlich nicht so schlimm, wie wenn’s mich so hin haut und ich dann eine starke Prellung hab“, so das hartgesottene Talent.

Hohe Ziele

Am Erfolg konnten Marcel Stauffer diverse Kratzer und Schrammen nicht hindern. Mit neun Jahren holte er sich etwa die tschechische Meisterschaft, heute steht er in der Staatsmeisterschaft als einer der jüngsten auf dem dritten Rang, führt die MX-Masters an, stellt dazu noch die Eltern mit guten Schulnoten zufrieden. „Ich bin voll überrascht“, hätte Marcel aufgrund der körperlichen Überlegenheit der Älteren selbst nicht mit diesem Zwischenergebnis gerechnet. Das soll aber noch nicht alles sein. Nach etwas mehr Lehrzeit soll der Staatsmeister-Titel her und will in der WM schauen „dass ich vorn dabei bin“. Vielleicht wird Marcel Stauffer eines Tages als zweiter Salzburger nach Matthias Walkner die Motocross-Welt erobern. Am Talent mangelt es nicht.

Salzburg24.at wird zukünftig regelmäßig über das Treiben des jungen Helden auf den Motocross-Pisten des Landes berichten. Lassen Sie es sich nicht entgehen.

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Steckbrief: Marcel Stauffer http://www.salzburg24.at/steckbrief-marcel-stauffer/3605454 http://www.salzburg24.at/steckbrief-marcel-stauffer/3605454#comments Thu, 13 Jun 2013 14:19:03 +0000 fsgann http://3605454 Marcel Stauffer ist ein Salzburger Motocross-Talent, dass bis nach ganz oben will. Hier gibt’s den Steckbrief des jungen Talents.

Steckbrief Marcel Stauffer

Name: Marcel Stauffer

Heimatort: Nußdorf am Haunsberg (Flachgau)

Geburtstag: 18.04.2001

Ziele: Supercross in den USA und WM fahren

Erfolgsgeschichte (der Einfachheit halber sind nur Siege gelistet):

  • 2005: Erstes Rennen
  • 2006: Jüngster Starter aller Zeiten beim Erzberg-Prolog; Erste Rennsiege
  • 2009: 1. Platz Alpencup (50 ccm); 1. Platz MX-Austria Cup
  • 2010: Tschechischer Meister; 1. Platz MX-Austria Cup
  • 2012: MX-Masters 2. (65 ccm) und 3. (85 ccm) Platz; 2. Platz Rookiewertung Österreichische Staatsmeisterschaft (85 ccm)
  • 2013 (bisher): 3. Platz Österreichische Staatsmeisterschaft, 1. Platz MX-Masters (jeweils 85 ccm).

Hobbies: Volleyball ist der zweitliebste Sport, aber Motocross geht immer vor

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Gerald Bauer beim RAAM: Tag2 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag2/3604699 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-beim-raam-tag2/3604699#comments Thu, 13 Jun 2013 06:30:02 +0000 nschuchter http://3604699 Tag2 für Gerald „Geri“ Bauer beim härtesten Radrennen der Welt durch die USA: Am Mittwoch hat Geri seinen ersten Sonnenaufgang in der Wüste erlebt. Das ist schön, bedeutet aber, dass die moderaten Temperaturen in der Nacht bald wieder von den 50 Grad abgelöst wurden.

Tricks zur Kühlung: Gefrorenes ISO-Getränk zum Lutschen, gefrorenes Obst und trinken, trinken, trinken. Auch Eiswürfel in die Beinteile Hose und in die Schlitze am Helm sind hilfreich. Plus besprühen von Beinen und Armen. Nach der ersten Schlafpause in Flagstaff nach rund 1000 Kilometern dürfte die extreme Hitze überstanden sein. Besonders hart sind die Nächte. Mit Musik, Nachrichten aus der Heimat wird Geri bei Laune gehalten.

 

 

 

Schoch und Strasser geben Gas…

Erwartungsgemäß ziehen die drei erfahrenen Haudegen davon. Geri lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen, fährt seinen Puls und rangiert je nach Lage des Rennens rund um Platz vier bis sieben. Gerhard Gulewicz hat er sogar einholen können, aber das Rennen ist noch lang. Dennoch: sensationelle Leistung!

Währenddessen ging Geris Freundin Tina übrigens baden. Unfreiwillig, denn bei der Time Station in Congress nach 636 Kilometern haben die RAAM Organisatoren einen Pool aufgestellt und  der Teamchef Thomas Marschall konnte nicht widerstehen. Ihr seht, die Stimmung ist super und wir versuchen die Schlaflosigkeit und die große Verantwortung, die wir haben mit viel Spaß zu einem Erlebnis zu machen.

Der zweite Tag…

…war geprägt durch die Hitze, blieb aber bisher unfallfrei, was nach der Schrecksekunde als Geri vom Spiegel eines Kleinbusses gestreift wurde, wohltuend ist. In der ersten Schlafpause wartet dann Dr. Fedor Fomin von HYPOXI® multispectrum sports performance, um Geri die optimale Generation im Hypoxi-Gerät zu bieten. Wer weiß, vielleicht ist das unsere Geheimwaffe, wenn es um die entscheidenden Reserven am Ende des Rennens geht.

Wir tun jetzt erst einmal das Beste, um Geri durch die Hitze zu bringen. Bald darf er schlafen und nach zwei Stunden vollmotiviert wieder aufs Rad steigen.

Race Across America: Facts

  • Länge: Fast 5000 Kilometer
  • Höhenmeter: 45.000
  • 2013 ist die 32. Auflage des RAAM
  • Start: Am 11. Juni in Oceanside (Kalifornien) an der Westküste
  • Ziel: Annapolis (Maryland) an der Ostküste, neun bis 10 Tage später
  • Sieben Teilnehmer sind 2013 aus Österreich dabei: Gerald Bauer (Hallein), Christoph Strasser (Kraubath, Steiermark)), Eduard Fuchs (Graz), Franz Preihs (Graz), Franz Wintersberger (Klaffer am Hochficht, Oberösterreich), Gerhard Gulewicz (St. Wolfgang) und David Misch (Graz)
  • Wir durchqueren 12 Staaten, 88 Bezirke und 350 Gemeinden
  • Kein Etappenrennen, sondern nonstop. Geplanter Schlaf pro Nacht: zwei Stunden
  • Die Tour de France ist übrigens um 30 Prozent kürzer und die dürfen schlafen und brauchen drei Wochen
  • Durchschnittlich schafft es die Hälfte der Athleten nicht ins Ziel
  • Nur 13 Athleten blieben in den 32 Jahren unter neun Tagen Rennzeit
  • Kalorienverbrauch pro Stunde: zwischen 450 und 1000
  • Flüssigkeitsbedarf: Über 20 Liter pro Tag
  • Temperaturunterschied: Minus 5 Grad in den Bergen auf 3.500 Metern Seehöhe, plus 50 Grad in der Wüste (zum Beispiel in der Mojave im Westen)
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Marcel Hirscher über Motocross, Olympia und den “halben Holländer” http://www.salzburg24.at/marcel-hirscher-ueber-motocross-olympia-und-den-halben-hollaender/3604324 http://www.salzburg24.at/marcel-hirscher-ueber-motocross-olympia-und-den-halben-hollaender/3604324#comments Wed, 12 Jun 2013 14:37:34 +0000 michaelaberger http://3604324 Ski-Star Marcel Hirscher will auch im kommenden Olympia-Winter ganz vorne mitmischen. “Wenn ich wieder zu den Schnellsten gehöre, wäre die Saison ein Erfolg”, sagte der zweifache Weltcup-Gesamtsieger und Doppelweltmeister beim Medientag in seiner Heimat Annaberg-Lungötz. Mit dem Wildwasser-Kajak und der Motocross-Maschine zeigte der 24-jährige Salzburger dabei, dass er nicht nur im Winter, sondern auch beim Sommertraining außergewöhnliche Wege geht.

Krafttanken auf dem Bike

“Kraftkammern gibt es überall. Hier hat alles begonnen, hier bin ich aufgewachsen”, erklärte Hirscher, warum er die wunderschöne Natur des Lammertals nutzt, um Körper und Sinne “scharf” zu machen. Etwas, was der im Gebirge aufgewachsene Bewegungsfreak aus seiner Kindheit mitgenommen hat. “Ich habe auf Felsblöcken Gehen gelernt. Um Freunde zu sehen, musste ich 40 Kilometer mit dem Rad fahren”, erinnerte Hirscher daran, dass ein guter Teil seiner Kraft und seiner Talente durch das Aufwachsen in der Natur gefördert wurden.

Und zum Teil auch sein außergewöhnliches Balancegefühl und seine Reaktionsfähigkeiten erklärt. Nach einer Augen-Operation fühlt sich Hirscher zudem als neuer Mensch. “Jetzt weiß ich, dass mein Hausberg auch ein Gipfelkreuz hat”, scherzte der Atomic-Fahrer am Mittwoch vor Medienvertretern, die auch aus Russland, Norwegen, Schweden, Deutschland und der Schweiz ins Winterstellgut gekommen waren.

Marcel Hirscher, der “halbe Holländer”

Dem extra angereisten Vertreter des “De Telegraaf” stand Hirscher sogar auf “holländisch” Rede und Antwort. Mama Sylvia stammt aus Den Haag, die gesamte Familie Hirscher spricht ihre Sprache, Marcel wird in den dortigen Gazetten als “halber Holländer” gefeiert.

Hirscher ist von seiner “Wahnsinns-Saison” fast nahtlos ins Training für den kommenden Winter, dessen Höhepunkt die Olympischen Spiele in Sotschi sind, übergegangen. Selbst der Mauritius-Urlaub mit Freundin Laura wurde wegen eines Zyklons vorzeitig abgebrochen. “Die Saison hat eigentlich nie aufgehört”, so Hirscher.
Spätestens mit seinen Goldmedaillen bei der Heim-WM in Schladming hat Hirscher seine Privatsphäre endgültig abgegeben. “Man muss lernen, mit einer Star-Rolle umzugehen”, ist ihm längst bewusst, “dass ich diesbezüglich künftig auch ein bisschen härter zu mir selbst werden muss.” Denn Termine., Ehrungen und die Verpflichtungen gegenüber Fans haben noch stärker zugenommen.

Den Sommer für’s Training nutzen

“Derzeit habe ich noch alles super im Griff. Die Frage ist nur, wie lange noch”, zeigte sich der Ski-Star nachdenklich. “Es wird nicht immer so weitergehen können.” Skirennen fahren möchte Hirscher noch zehn Jahre, vom aktuell gefühlten Stress her seien es “eher nur noch zwei Jahre”, versuchte er die Beanspruchung in Worte zu kleiden.

Auch sportlich könne es nicht immer gleich gut weitergehen. Um einen Einbruch zu verhindern, bereitet er sich weiterhin möglichst akribisch vor, versucht, sich ständig zu verbessern. Deshalb wird er heuer den Sommer “opfern”, im August erstmals das einwöchige Training der ÖSV-Abfahrtsgruppe in Portillo (Chile) mitmachen und danach auch mit der Kombigruppe in Ushuaia in Argentinien trainieren.

“Olympia nicht überbewerten”

Bei Weltcup-Abfahrten wird man Hirscher deshalb trotzdem – noch – nicht sehen. “Es geht darum, auf den langen Skiern das Gefühl für das Gelände und Sprünge zu bekommen”, erklärte Coach Michael Pircher, der das “ÖSV-Privatteam” rund um Hirscher leitet. Neben Pircher gehören dazu u.a. Servicemann Edi Unterberger, Alex Fröis als voraussichtlich neuer Physio sowie Medienbetreuer Stefan Illek. Einzig Vater Ferdinand Hirscher wird “privat” bezahlt.

Hirscher und Pircher hoffen, dank der Sonderstellung weiter flexibel und effektiv arbeiten zu können um. Mit dem Ziel, weitere Kristallkugeln und Medaillen für Österreich zu holen, auch wenn Hirscher Olympia nicht überbewerten will. “Rennen mit besonderer Auszeichnung halt.” Für ihn sei wichtig, weiterhin sein persönlich Bestes zu geben. “Egal, ob es dann für den Sieg oder Platz zehn gereicht hat. Ich denke nicht, dass ich noch etwas beweisen muss.”

“Motocross ist für Skifahrer dumm”

Der Sonderrolle ist man sich im Hirscher-Team bewusst. “Aber nach den Erfolgen wird respektiert, was Marcel geleistet hat und dass er deshalb Prioritäten genießen sollte”, sieht Pircher keinen Anlass für Neid. “Wir wissen, dass wir beobachtet werden. Wir werden uns keine Fehler leisten.”

Die neue Super-Kombination in Kitzbühel mit dem Super-G am Freitag begrüßte Hirscher ausdrücklich. Hier schloss sich auch der Kreis dieses Tages. “Das Motocross-Fahren ist kein Show-Off für die Medien. Ich mach’ das wöchentlich, auch wenn es gefährlich ist, eigentlich dumm für einen Skifahrer”, erklärte der Freund von Weltmeister Matthias Walkner. “Aber es ist auch dumm, in Kitzbühel die Abfahrt runter zu fahren”, scherzte Hirscher am Ende. “Über die Hahnenkamm-Abfahrt hätte ich mich sicher nicht drübergetraut.” (APA)

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Gerald Bauer startet zum Race Across America http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-startet-zum-race-across-america/3603872 http://www.salzburg24.at/gerald-bauer-startet-zum-race-across-america/3603872#comments Wed, 12 Jun 2013 10:28:31 +0000 mem http://3603872 Gerald „Geri“ Bauer ist auf der Strecke des Race Across America. Sieben Österreicher sind am Dienstag beim Pier von Oceanside in Kalifornien  in das härteste Radrennen der Welt quer durch die USA gestartet, fast schon Österreichische Meisterschaften.Unter den knapp 50 Solo-Startern sind wir stark vertreten, sieben (!) fahren in Rot-Weiß-Rot. Allen voran natürlich Christoph Strasser aus der Steiermark, der 2011 gewonnen hat. „Ich traue Geri viel zu. Vor allem die Rookie-Wertung wird heiß umkämpft sein, aber der Sieger wird meiner Meinung nach aus Österreich kommen, weil wir einfach gute Radfahrer haben, die super Chancen haben“, meinte Strasser vor dem Start.

Starke Konkurrenz für Geri

Und da ist noch der dreifache Sieger des Race Around Austria, Eduard Fuchs. Er ist, was die Taktik betrifft, wahrlich ein Fuchs. Dazu kommen Franz Preihs (Graz), Franz Wintersberger (Klaffer am Hochficht, Oberösterreich), Gerhard Gulewicz (St. Wolfgang) und David Misch (Graz). Gulewicz kennt hier beim RAAM jeder, denn er tritt zum achten Mal die Tortur an, war zwei Mal Zweiter (2009, 2010) und zwei Mal Dritter (2007, 2012).

Schoch: „Geri ist gut vorbereitet“

Sehr starke Konkurrenz also für Geri, aber er machte am Start einen richtig guten Eindruck. Übrigens traut auch Reto Schoch, der Titelverteidiger, Geri einiges zu. „Er hat einen ähnlichen Werdegang wie ich. Ich denke, er ist sehr gut vorbereitet“, sagte der Schweizer beim Interview vor der Kamera von Gerald Weiskopf.

Der erste Tag

Geris Freunde und Begleiter kennen die Marschroute: Die erste Nacht durchfahren, bis Flagstaff ohne Schlafpause. Denn das Ziel heißt: Die Wüste schnell hinter sich bringen. Beim Start waren wenige Zuschauer und kaum Stimmung. Doch Geri war das egal, die Emotionen gingen ohnehin hoch genug.

Schrecksekunde für Gerald Bauer

Gleich der erste Tag des Race Across America verlief für Gerald Bauer aus Hallein dramatisch. Bei der ersten Zeitkontrolle in Lake Henshaw nach nur 80 Kilometern streifte ihn ein Bus mit dem Seitenspiegel an der linken Schulter. „Glück gehabt, denn es dürfte nur ein Bluterguss sein“, gab Bauer Entwarnung. Die Schiedsrichter des Rennens erwischten den Rowdie und übergaben ihn der Polizei.

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Mountainbiken extrem: Bike four Peaks http://www.salzburg24.at/mountainbiken-extrem-bike-four-peaks/3603735 http://www.salzburg24.at/mountainbiken-extrem-bike-four-peaks/3603735#comments Wed, 12 Jun 2013 09:21:01 +0000 mem http://3603735 Ein besonderes Mountainbikerennen ging am Samstag zu Ende: Beim Bike Four Peaks starteten die Fahrer im bayerischen Ruhpolding, Ziel war der Großvenediger im Pinzgau.Von Mittwoch bis Samstag waren die knapp 100 internationalen Teilnehmer in Bayern, Tirol und dem Pinzgau unterwegs. Sie erklammen dabei vier Gipfel, legten eine Strecke von knapp 300 Kilometer zurück und überwanden 8887 Höhenmeter. Die erste Etappe führte von Ruhpolding über die Wildalm nach Lofer. Die Mountainbiker mussten dabei 1900 Höhenmeter überwinden und eine gesamt Strecke von rund 70 Kilometer  zurücklegen.

Etappe zwei mit Fleckalm Trail

Die zweite Etappe führte dann von Lofer über den technisch anspruchsvollsten Teil, dem siebeneinhalb Kilometer langen Fleckalm Trail.  Die dritte Etappe führte von Tirol zurück in den Pinzgau nach Kaprun. Dort mussten die Mountainbiker das Kitzsteinhorn erklimmen.

Bike Four Peaks endet am Großvenediger 

Die vierte und letzte Etappe des Rennens führte von Kaprun nach Neukirchen am Großvenediger. Bei der letzten Etappe mussten die Teilnehmer rund 70 Kilometer und etwa 2000 Höhenmeter zurücklegen. (Aktivnews)

 

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Soccerpark in Siezenheim offiziell eröffnet http://www.salzburg24.at/soccerpark-in-siezenheim-offiziell-eroeffnet/3603573 http://www.salzburg24.at/soccerpark-in-siezenheim-offiziell-eroeffnet/3603573#comments Wed, 12 Jun 2013 07:42:22 +0000 lillizeilinger http://3603573 Österreichs erste Fußballgolfanlage, der Soccerpark, wurde vergangenes Wochenende in Siezenheim (Flachgau) offiziell eröffnet.]]> Österreichs erste Fußballgolfanlage, der Soccerpark, wurde vergangenes Wochenende in Siezenheim (Flachgau) offiziell eröffnet.

Das gesamte Areal des Soccerparks umfasst 3,2 Hektar samt 18 Spielbahnen. Den Startschuss gab Vizebürgermeisterin Romana Riedl und schickte damit etliche ehemalige Fußballprofis, Ehrengäste und Besucher ins Spiel.

Soccerpark feierlich eröffnet

Unter den Ehrengästen waren Heiko Laeßig, ehemaliger Kapitän des SV Austria Salzburg, Thomas Winklhofer, ehemaliger Nationalspieler Österreichs und vierfacher österreichischer Meister sowie Max Scharrer, dreifacher österreichischer Meister und österreichischer Pokalsieger. Aber auch Champions aus anderen Sportarten konnte Betreiber Hans Klegraefe bei der Eröffnung willkommen heißen. So ließen sich der bayerische Doppel- Rodel- Olympiasieger Alexander Resch und Rodel- Legende Georg Hackl den Spaß nicht entgehen. Profisportler und zahlreiche Gäste, darunter viele Familien mit Kindern, versuchten begeistert, die Bahnen mit so wenigen Schüssen wie möglich zu bespielen.

Siezenheims Vizebürgermeisterin Romana Riedl eröffnete die Anlage bei bestem Wetter ganz stilecht und feierlich mit rotem Band und Schere. Sie ist ebenfalls großer Fan des neuen Freizeitangebots: „Wir sind sehr stolz, dass wir den ersten Soccerpark Österreichs beheimaten dürfen. Wir wünschen uns, dass möglichst viele Familien und Leute hier in freier Natur Sport betreiben und es genießen“.

Weitere Soccerparks in Österreich möglich

Die Idee für den Fußballgolfplatz hatte das Ehepaar Martina und Hans Klegraefe aus Schönau am Königssee bereits vor vier Jahren. „Damals sind wir mit unserer Familie bei einem Deutschlandtrip mehr oder weniger durch Zufall auf so eine Anlage gestoßen. Das hat uns gleich fasziniert. Als ich Rudi Mirtl, Bundesliga- Delegierter aus Österreich, vor einem Jahr von meinen Plänen erzählte, war er sofort davon begeistert und hat mir bei der Suche nach einem passenden Gelände geholfen“, erzählt Hans Klegraefe, der sich durchaus vorstellen kann, weitere Soccerparks in Österreich zu errichten. „Wenn so eine Planung und das System einmal stehen, lässt sich das Konzept überall umsetzen, vorausgesetzt man hat ein entsprechendes Grundstück. Ich könnte mir auch ein Franchising vorstellen. Aber jetzt konzentrieren wir uns erst mal auf die Anlage in Siezenheim“.

Den kompletten Erlös des Eröffnungstages wird das Ehepaar Klegraefe übrigens der wohltätigen Einrichtung „Sonneninsel“ in Seekirchen am Wallersee zu Gute kommen lassen. Das Nachsorge- Zentrum der Österreichischen Kinderkrebshilfe finanziert sich ausschließlich über Spenden.

Die Spielregeln von Soccergolf

Soccergolf wird mit einem Fußball gespielt, der mit so wenigen Schüssen wie möglich in ein Ziel gebracht werden muss. Bei dem Ziel kann es sich um mit Beton ausgegossene Löcher im Boden handeln oder um Netze, höher gelegene Töpfe oder Sonderziele wie etwa der Kofferraum eines Autos.Es werden wie beim Golf nacheinander 18 Bahnen gespielt. Deren Länge beträgt üblicherweise zwischen 50 und 250 Metern. Für jede Bahn gibt es eine angegebene Par-Zahl, die als Richtlinie für die Anzahl der Schüsse dient. Die maximale Anzahl der Schüsse für jede Bahn beträgt das Dreifache der Par-Angabe.

Jede Berührung des Balls zählt als Schuss. Trifft der Ball ins Rough (hohes Gras, Unkraut), so darf er von dort aus weitergespielt werden. Fliegt oder rollt er auf eine andere Bahn, bekommt der Spieler einen Strafpunkt und der Ball wird zum Abschusspunkt zurückversetzt. Gelangt der Ball in die Bepflanzung am Feldrand oder an eine sonst unspielbare Stelle, darf er zurückversetzt werden und es gibt einen Strafpunkt. Die Punkte werden nach Anzahl der Schüsse und Strafpunkte gerechnet. Der Spieler mit den wenigsten Punkten gewinnt das Spiel. Fußballgolfspielen kann jeder, vom Kind bis zum Rentner und es braucht keine Kickererfahrung.

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