Salzburg24.at » Salzburg-Sport http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 31 Oct 2014 21:23:54 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Anna Fenninger und David Alaba “Sportler des Jahres” http://www.salzburg24.at/anna-fenninger-und-david-alaba-sportler-des-jahres/apa-s24_1521010854 http://www.salzburg24.at/anna-fenninger-und-david-alaba-sportler-des-jahres/apa-s24_1521010854#comments Thu, 30 Oct 2014 22:03:00 +0000 http://4132166 Als “Mannschaft des Jahres” wurden bei der von der Sporthilfe veranstalteten Lotterien-Galanacht des Sports die Seglerinnen Lara Vadlau/Jolanta Ogar ausgezeichnet.

Anna Fenninger klare Siegerin

Während die Super-G-Olympiasiegerin und Gesamt-Weltcupsiegerin Fenninger souverän gewann, gab es bei den Herren die knappste Entscheidung der Geschichte. Alaba erhielt bei der von der Sportjournalisten-Vereinigung Sports Media Austria zum 66. Mal durchgeführt Wahl 1.193 Punkte und bei 460 abgegebenen Stimmen einen Zähler mehr als Marcel Hirscher, Gesamtsieger im Ski-Weltcup. Auf den Rängen drei und vier folgten die alpinen Ski-Olympiasieger Mario Matt (Slalom) und Matthias Mayer (Abfahrt).

 

“Sportlerin des Jahres” mit 750 Punkten

Fenninger setzte sich mit über 750 Punkten vor Snowboard-Olympiasiegerin Julia Dujmovits und ihrer zurückgetretenen Teamkollegin Marlies Schild durch. Sie ist die erste Sportlerin seit Mirna Jukic 2009, die ihren Titel erfolgreich verteidigen konnte. Diesmal konnte sie die Ehrung auch auf der Bühne von Österreichs Jahrhundert-Sportlerin Annemarie Moser-Pröll, die siebenmal als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet worden war, entgegennehmen. Im Vorjahr fehlte sie wegen einer Erkrankung. “Ich bin extrem dankbar. Ich genieße es heute sehr”, sagte Fenninger.

Salzburgerinnen bei Wahl erfolgreich

Die 25-jährige Salzburgerin setzte die Erfolgsserie der ÖSV-Alpindamen fort, die durch Andrea Fischbacher (2010), Elisabeth Görgl (2011), Marlies Schild (2012) und nun zweimal Fenninger zum fünften Mal in Folge Österreichs Sportlerin des Jahres stellen.

David Alaba aus München zugeschaltet

Alaba, Meister und Cupsieger mit Bayern München und Star der ÖFB-Nationalmannschaft, die in diesem Jahr noch ungeschlagen ist und die EM-Qualifikation anführt, war wie so im Vorjahr aus München zugeschaltet. Für ihn freuten sich in Wien Vater George und Mutter Gina. “Damit habe ich nicht gerechnet, ich bin total überrascht. Auch David”, erklärte George Alaba. “Das ist super für David, die Konkurrenz war enorm”. Alaba ist der erste Sportler seit Hermann Maier (Sieger 1998-2001), der seinen Vorjahreserfolg wiederholen konnte.

 

 

David Alaba in München./APA/Neubauer David Alaba in München./APA/Neubauer ©

Segler gewinnen Mannschafts-Wertung

In der Mannschafts-Wertung ging die Auszeichnung zum dritten Mal ins Segel-Lager. 2000 und 2004 waren die Tornado-Olympiasieger Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher ausgezeichnet worden. Vadlau/Ogar, Welt- und Europameisterinnen in der 470er-Klasse, gewannen vor den ÖSV-Teams Biathlon und Skispringen.

Standing Ovations für Marlies Schild

Standing Ovations gab es für Marlies Schild, die ihre erfolgreiche Karriere beendet hat und den Special Award erhielt. “Ich zittere fast mehr als in jedem Rennen. Das ist die Krönung für mich”, sagte die erfolgreichste Slalomläuferin im alpinen Ski-Weltcup. Der dreifache Skisprung-Olympiasieger Thomas Morgenstern, der ebenfalls zurückgetreten ist, wurde an seinem 28. Geburtstag mit einer Torte überrascht.

 

"Special Award" für Marlies Schild./APA/Neubauer “Special Award” für Marlies Schild./APA/Neubauer ©

Auszeichnungen für Sportlern mit Behinderung

Bei den Sportlern mit Behinderung gewannen jeweils Alpin-Skifahrer. Bei den Damen holte sich Claudia Lösch zum vierten Mal die Trophäe, bei den Herren gewann Markus Salcher. Die Sieger gab der Deutsche Samuel Koch bekannt, der seit einem Unfall bei “Wetten dass” im Rollstuhl sitzt. “Der Preis ist etwas besonderes, weil es hier nicht mehr etwas besonderes ist”, sagte Koch. Die Auszeichnung Special Olympics ging an Leichtathlet Alexander Radin, Aufsteiger des Jahres wurde Skispringer Thomas Diethart, Sieger der Vierschanzentournee.

Rund 1.500 geladenen Gäste im Austria Center Vienna sorgten für einen würdigen Rahmen.

 

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/anna-fenninger-und-david-alaba-sportler-des-jahres/apa-s24_1521010854/?feed=comments-rss2 0
U17: Ducks und Devils kämpfen um Finaleinzug http://www.salzburg24.at/u17-ducks-und-devils-kaempfen-um-finaleinzug/4131875 http://www.salzburg24.at/u17-ducks-und-devils-kaempfen-um-finaleinzug/4131875#comments Thu, 30 Oct 2014 14:32:27 +0000 http://4131875

Das Nachwuchsteam der Pinzgau Devils hatte mit einem 41:6-Sieg am vergangenen Wochenende die Cineplexx-Blue-Devils noch vom dritten Platz verdrängt . Damit treffen die Devils nun im Salzburg-Derby auf die zweitplatzierten Salzburg Ducks, gegen die sie im Grunddurchgang eine herbe 0:40-Niederlage einstecken mussten.

Dennoch fahren die Pinzgauer optimistisch nach Salzburg: “Wir werden versuchen auch dort ein gutes Spiel zu machen – vielleicht schaffen wir ja auch dort noch eine Sensation“, hofft Devils-Headcoach Manuel Mittermaier. Für beide Teams geht es um das Erreichen des Finalspiels in der Gruppe West. Gegner dort wäre der Sieger aus dem Duell Telfs Patriots gegen Cineplexx Blue Devils.

 

Gruppe West, Halbfinale

Salzburg Ducks vs. Pinzgau Devils
SO 2. November 2014 12:30 Uhr, Waldplatz Anif

]]>
http://www.salzburg24.at/u17-ducks-und-devils-kaempfen-um-finaleinzug/4131875/?feed=comments-rss2 0
Oilers Salzburg wollen in Kärnten hoch hinaus http://www.salzburg24.at/oilers-salzburg-wollen-in-kaernten-hoch-hinaus/4131831 http://www.salzburg24.at/oilers-salzburg-wollen-in-kaernten-hoch-hinaus/4131831#comments Fri, 31 Oct 2014 08:52:29 +0000 http://4131831

Die EC Oilers Salzburg haben turbulente Monate hinter sich. Nachdem die NAHL aufgelöst wurde, mussten sich die Salzburger eine neuen Liga suchen. Diese haben sie nun in Kärnten gefunden. Statt Kapfenberg und Kitzbühel, heißen die Gegner in der kommenden Saison Velden oder Klagenfurt. Zum Auftakt wartet am Samstag auswärts der SV Spittal. „Ich kenne die Gegner noch zu wenig, um viel darüber zu sagen. Natürlich möchten wir aber mit einem Sieg starten“, freut sich Teammanager Andreas Ban auf den Saisonstart.

„Beste Alternative“

Generell begeben sich die Oilers in dieser Saison auf Neuland. Ban schätzt die Kärntner Liga zwar nicht ganz so stark ein wie die NAHL, für die Salzburger war sie sowohl aus sportlicher, als auch aus wirtschaftlicher Sicht am Ende aber die beste Alternative. „Eine Teilnahme in Tirol hätte noch weitere Fahrtwege in Anspruch genommen, Oberösterreich war sportlich weniger interessant“, begründet Ban die Entscheidung, nach Kärnten zu wechseln. Dort besteht seit Jahren eine ausgeglichene Meisterschaft. Insgesamt nehmen zehn Mannschaften aus Kärnten, Tirol, Südtirol und nun eben Salzburg teil. „Für uns ist diese Liga auf jeden Fall attraktiv, zudem haben wir hier gute Chancen vorne mitzuspielen“, ist Ban zuversichtlich und fügt an: “Einen Playoff-Platz traue ich uns auf jeden Fall zu. Unser Ziel sollte das Halbfinale sein“.

Mannschaft fast unverändert

Dass in der Kärntner Liga keine ausländischen Spieler spielen dürfen, ist für die Oilers kein Problem. Bislang musste nur Mike Johnstone aufgrund dieser Regel den Verein verlassen. Er wechselte zu Inzell. Ansonsten ist die Mannschaft bis auf wenige Wechsel zusammengeblieben: „Wir können auch heuer wieder auf einen bewährten Stamm zurückgreifen und möchten zusätzlich unseren Nachwuchs an die erste Mannschaft heranführen“, hofft Ban. Trainer Jiri Lupomesky steht ein Kader von 18 Feldspielern und vier Torhütern zur Verfügung. In der Vorbereitung gab es zwei klare Siege gegen Inzell und Berchtesgaden.

Dichter Spielkalender

Weil in der Kärntner Liga zumeist am Wochenende gespielt wird, lässt sich für die Spieler Hobby und Beruf gut verknüpfen. Außerdem sind auch die Fahrtwege im Vergleich zur NAHL tragbar. „Bei der Spielkalender-Planung mussten wir zwar gewisse Kompromisse eingehen. Im Vergleich zum letzten Jahr ist es von den Fahrtwegen her aber sogar besser“, rechnet Ban in dieser Saison sogar mit etwas weniger organisatorischem Aufwand. Was allerdings Kopfzerbrechen bereitet, sind die finanziellen Mittel. Das Land Salzburg hat seine Fördermittel gekürzt, die kommende Saison ist mit einem Budget von ca. 25.000 Euro aber gesichert. „Wir haben den Vorteil, dass wir in den letzten Jahren wirtschaftlich gut gearbeitet haben, deshalb steht einer erfolgreichen Saison nichts im Wege“, so Ban abschließend.

 

]]>
http://www.salzburg24.at/oilers-salzburg-wollen-in-kaernten-hoch-hinaus/4131831/?feed=comments-rss2 0
WM in Bremen: Salzburgs Karateka greifen nach den Sternen http://www.salzburg24.at/salzburgs-karateka-greifen-nach-den-sternen/4130899 http://www.salzburg24.at/salzburgs-karateka-greifen-nach-den-sternen/4130899#comments Wed, 29 Oct 2014 15:47:12 +0000 http://4130899

Zwei Mal Gold durch Alisa Buchinger und Stefan Pokorny, einmal Silber für Thomas Kaserer: So lautete die Bilanz für Salzburgs Karateka beim Premier League Finale vor zwei Wochen in Wals. Beim Gedanken daran gerät Bundestrainer Manfred Eppenschwandtner rückblickend noch immer ins Schwärmen: „Das war schon eine sensationelle Leistung, mit der hat keiner gerechnet“.

„Alles ist möglich“

Nun gelten seine Schützlinge auch bei der in Bremen stattfindenden WM (5.-9 November) zu den Mitfavoriten. „Mit etwas Glück können wir bestimmt vorne mit dabei sein“, hofft Eppenschwandtner, warnt gleichzeitig aber vor zu großem Optimismus: „Bei einer WM ist vom Aus in der 1. Runde bis zum Finale alles möglich, aber wir sind gerüstet.“

 

Die vier Salzburger mit Trainer Manfred Eppenschwandtner (mitte) bei der Vorbereitung auf Gran Canaria. / Salzburger Karateverband Die vier Salzburger mit Trainer Manfred Eppenschwandtner (mitte) bei der Vorbereitung auf Gran Canaria. / Salzburger Karateverband ©

In der Vorbereitung auf die WM trainierte das Team zwei Wochen auf Gran Canaria, um den „letzten Schliff“ zu holen. Der Fokus wurde dabei vor allem auf Technik und Taktik gelegt. „Nun gilt es die Leistungen bei der WM umzusetzen“, weiß auch Thomas Kaserer. Der 25-jährige Walser wechselte erst im September von Linz wieder zurück ins Olympiazentrum nach Rif. Seitdem geht bei ihm die Formkurve wieder steil bergauf: „Bei mir ist endlich wieder das gute Gefühl und das Selbstvertrauen zurückgekehrt“.

Pokorny optimistisch

Kaserer wird in Bremen in der Klasse bis 75 Kilogramm antreten, in jener Klasse, in der Stefan Pokorny vor zwei Jahren beinahe eine Medaille geholt hätte. Vor 17.000 Zuschauern in Paris landete der damals 20-Jährige auf dem undankbaren 5. Platz. Diesen gilt es heuer zu toppen. Druck macht sich Pokorny aber keinen: „Ich möchte vor allem Spaß haben, der Rest kommt dann von selbst“, ist sich der Heeressportler aus Kuchl sicher. Seine Fußverletzung ist inzwischen auskuriert.

 

Die WM im Blick: Alisa Buchinger, Thomas Kaserer und Stefan Pokorny. / Olympiazentrum Rif Die WM im Blick: Alisa Buchinger, Thomas Kaserer und Stefan Pokorny. / Olympiazentrum Rif ©

Zurück zu alter Stärke

Ausnahmetalent Alisa Buchinger hat sich ebenfalls von ihrer Verletzung im Frühjahr komplett erholt. Nach Platz zwei in Istanbul und ihrem Sieg in Wals will die Bundesheersoldatin in Bremen voll angreifen: „Meine Chancen stehen nicht schlecht. Ich habe gezeigt, dass ich jede schlagen kann, an diesem einen Tag muss aber alles zusammenpassen“. Ernst wird es für Buchinger bereits am Mittwoch, genauso wie für Thomas Kaserer und Nathalie Reiter, die vierte Salzburgerin im Bunde. Stefan Pokorny hat seinen ersten Kampf am Donnerstag, die Finalkämpfe stehen am Samstag und Sonntag auf dem Programm.

Kleines Team mit viel Qualität

Unter den 867 Aktiven aus 107 Nationen stellt Österreich zwar nur ein kleines Kontingent. Dieses kann sich allerdings sehen lassen, freut sich Präsident Georg Russbacher. „Ich bin sehr stolz, dass wir so gute Athleten schicken können, ohne die Betreuung im Olympiazentrum wäre das gar nicht möglich“. Im Hinblick auf die Heim-WM in zwei Jahren in Linz wäre eine Medaille deshalb besonders viel Wert. Kaserer: „Bisher hat uns leider immer das letzte Bisschen gefehlt. Deshalb würde uns eine Medaille allen viel bedeuten“.

Bei der Jiujitsu-WM Ende November in Paris teilnehmen wird unterdessen Bianca Feichtlbauer. Die Heeressportlerin aus Elixhausen möchte ihren neunten Platz von der letzten WM überbieten.”Das will ich auf alle Fälle toppen. Ziel muss ein Podestplatz sein“, so Feichtlbauer

]]>
http://www.salzburg24.at/salzburgs-karateka-greifen-nach-den-sternen/4130899/?feed=comments-rss2 0
SSM sucht nach Salzburgs Sporttalenten http://www.salzburg24.at/ssm-sucht-nach-salzburgs-sporttalenten/4130546 http://www.salzburg24.at/ssm-sucht-nach-salzburgs-sporttalenten/4130546#comments Wed, 29 Oct 2014 11:46:26 +0000 http://4130546

Ein breites sportmotorisches Programm mussten die 13 bis 14-jährigen TeilnehmerInnen des 7. SSM Talenttag 2014 absolvieren, das von SSM-Sportwissenschaftern im Olympiazentrum Rif am vergangengen Mittwoch durchgeführt wurde. Im Stationenbetrieb wurden u.a. Kraft, Schnelligkeit, Gewandtheit und Beweglichkeit getestet – Grundlagen, die für jede Sportart maßgebend sind.

Chance für junge Talente

Für SSM-Geschäftsführer Thomas Wörz sind Aktionen wie diese, die beste Möglichkeit, um die größten Talente im Salzburger Raum zu finden: „Wir wollen die Besten der Besten finden und fördern. Anhand dieser Tests sehen wir sehr gut, wer tatsächlich das Potenzial hat, eine Nachwuchsleistungssportkarriere einzuschlagen.“

Wer also in die Fußstapfen von SSM-AbsolventInnen wie Lupo Paischer, Alisa Buchinger oder Stefan Ilsanker treten möchte, konnte bereits beim Talenttag zeigen, wo seine sportlichen Stärken liegen.

Die jeweils Besten ihres Jahrganges werden im Rahmen einer Pressekonferenz vom SSM und Event-Sponsor INTERSPAR geehrt. Den Siegern winkt eine Einladung zum alljährlichen SSM-Trainingslager im kommenden Sommer.

]]>
http://www.salzburg24.at/ssm-sucht-nach-salzburgs-sporttalenten/4130546/?feed=comments-rss2 0
Volleyball: Musgym Salzburg feiert klaren Derbysieg http://www.salzburg24.at/volleyball-musgym-salzburg-feiert-klaren-derbysieg/4127756 http://www.salzburg24.at/volleyball-musgym-salzburg-feiert-klaren-derbysieg/4127756#comments Mon, 27 Oct 2014 08:31:15 +0000 http://4127756

Der SV Musgym Salzburg befindet sich schon früh in der Saison in einer guten Form. Nach dem Auftaktsieg gegen Wolfurt untermauerte das Team von Roland Schwab im ersten Heimspiel seine Aufstiegs-Ambitionen und besiegte den PSVBG Salzburg ungefährdet in drei Sätzen. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der Coach nach dem Spiel: „Die Mannschaft ist bereits sehr kompakt und stabil, so kann es gerne weiter gehen“.

Musgym mit viel Druck

Schon vor Anpfiff waren die Rollen in der BORG Nonntal klar vergeben. Während der SV Musgym als Favorit in die Partie ging, galt die blutjunge Truppe des PSV Salzburg als Außenseiter. Zudem musste Gäste-Coach Reini Schiefer gleich auf drei Stammspieler verzichten. Und so offenbarte sich gleich zu Beginn des Spiels der Klassenunterschied: Der PSV kam mit dem druckvollen und dynamischen Spiel des Musgym nicht zurecht. Zudem stellten David und Helmut Moser immer wieder ihr Außnahmetalent unter Beweis. Nach 20 Minuten war der erste Satz (25:13) entschieden.

PSV bezahlt Lehrgeld

Im zweiten Satz kam der PSV etwas besser ins Spiel und konnte die Partie über weite Strecken offen halten. Beim Stand von 16:15 hätte die Partie auch einen Moment lang kippen können. Doch Moser und Co. zogen erneut das Tempo an und holten Satz zwei mit 25:20. „Leider haben wir nicht an uns geglaubt, ansonsten hätten wir den zweiten Satz durchaus für uns entscheiden können“, ärgerte sich Gäste-Trainer Reini Schiefer über den verlorenen zweiten Satz. Dennoch konnte er seiner jungen Mannschaft keinen Vorwurf machen. „Dass wir mit diesem Altersdurchschnitt (Anm. 17 Jahre) gegen diese erfahrenen Bundesligaspieler verlieren, ist kein Beinbruch, nur die Art und Weise war nicht ganz in Ordnung“.

“Viel Lockerheit im Spiel”

Der dritte Satz wurde dann erneut zu einer eindeutigen Angelegenheit für den Musgym. Nachdem der PSV zu Beginn noch mit 5:4 in Führung gehen konnte, lief im Anschluss nichts mehr und der SV Musgym spielte den Sieg sicher nach Hause. Außenangreifer David Moser war mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Wir haben bereits viel Ruhe und Lockerheit im Spiel. Nun müssen wir noch etwas an unserer Verteidigung arbeiten“, analysierte Moser, der mit 13 Punkten erneut entscheidend zum Sieg seiner Mannschaft beitrug.

Der SV Musgym behielt damit gleichzeitig auch seine Tabellenführungin der Gruppe West. Diese gilt es am kommenden Sonntag beim VC Mils zu verteidigen. Der PSV Salzburg trifft auswärts auf Hypo Tirol 2.

 

AVL2, 3. Runde:

SC Musgym Klausner Salzburg – PSVBG Salzburg 3:0 (13/20/16)

Topscorer: Helmut Moser (17), David Moser (13), Lukas Gutsjahr (7)

]]>
http://www.salzburg24.at/volleyball-musgym-salzburg-feiert-klaren-derbysieg/4127756/?feed=comments-rss2 0
EBEL: Sieg für Salzburg im Westderby http://www.salzburg24.at/ebel-sieg-fuer-salzburg-im-westderby/4127740 http://www.salzburg24.at/ebel-sieg-fuer-salzburg-im-westderby/4127740#comments Sun, 26 Oct 2014 19:28:58 +0000 http://4127740

Im ersten Drittel übernahmen aber zunächst die Innsbrucker die Initiative und gingen durch Valdix in der 15. Minute in Führung. Doch Daniel Welser gelang noch vor der ersten Pause mit einem Shorthander nach starker Vorarbeit von Ryan Duncan der Ausgleich. Im zweiten Drittel waren es dann John Hughes und  Konstantin Komarek, die das Spiel zu Gunsten der Salzburger drehten. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Hughes in der 50. Minute.

Bullen halten Anschluss

Salzburg prolongierte damit seine beeindruckende Serie und ist zu Hause gegen Innsbruck seit mehr als sechs Jahren (2:3 n.P. am 7. Oktober 2008) ungeschlagen. Durch den zweiten Sieg an diesem Wochenende konnte das Team von Daniel Ratushny Anschluss an die Tabellenspitze halten und belegt nun Platz drei. Spitzenreiter bleiben indes die Vienna Capitals. Die Wiener machten am Sonntag im Schlager der 14. Runde gegen die Black Wings Linz einen 0:2-Rückstand wett, gewannen mit 3:2 nach Penaltyschießen. Die Linzer gastieren am kommenden Freitag (19.15 Uhr) in der Salzburger Eisarena.

 

Red Bull Salzburg – HC TWK Innsbruck 4:1 (1:1,2:0,1:0)

Tore: Welser (19./SH), Hughes (30., 50.), Komarek (34.) bzw. Valdix (15.). Strafminuten: 16 bzw. 10.

]]>
http://www.salzburg24.at/ebel-sieg-fuer-salzburg-im-westderby/4127740/?feed=comments-rss2 0
Red Bull Air Race: Arch verpasst WM-Titel vor 35.000 Zuschauern http://www.salzburg24.at/flugsport-50-000-zuschauer-bei-air-race-wochenende-in-spielberg/4127640 http://www.salzburg24.at/flugsport-50-000-zuschauer-bei-air-race-wochenende-in-spielberg/4127640#comments Sun, 26 Oct 2014 16:19:35 +0000 http://4127640 Der 47-jährige Steirer belegte am Sonntag im abschließenden Bewerb auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg nur Rang vier. Der Brite Nigel Lamb, der als Führender ins Saisonfinale gegangen war, nützte seine Chance und holte sich dank Rang zwei seinen ersten Weltmeister-Titel im Air Race.

 

Nur Platz vier für Hannes Arch. / APA/ERWIN SCHERIAU Nur Platz vier für Hannes Arch. / APA/ERWIN SCHERIAU ©

Auserkauftes Haus in Spielberg

35.000 Zuschauer waren auf das ausverkaufte Formel-1-Gelände gekommen, um mit Arch dessen angepeilten zweiten Titel nach jenem von 2008 zu feiern. Mit einem Sieg im abschließenden Final-4 hätte er den Briten noch abgefangen und attackierte daher in der zweiten Runde voll. Doch der Steirer, der Training und Qualifikation dominiert hatte, machte in der Entscheidung einen Fehler, passierte ein Air-Gate mit schrägen Flügeln und bekam eine Zwei-Sekunden-Strafe aufgebrummt.

 

Arch war die Enttäuschung anzumerken. / APA/ERWIN SCHERIAU Arch war die Enttäuschung anzumerken. / APA/ERWIN SCHERIAU ©

“Natürlich wollte ich hier Erster werden. Ich habe alles versucht, vielleicht war es im letzten Flug etwas zu viel”, meinte Arch, der in der WM-Wertung letztlich neun Punkte Rückstand aufwies. Daher jubelte Lamb. “Es ist einfach nur großartig”, erklärte der 58-Jährige. “Ich hätte nicht einmal gedacht, dass meine Zeit gut genug fürs Podium ist. Und nun stehe ich hier als Weltmeister. Ein großartiger Tag und ein unbeschreibliches Gefühl”, sagte Lamb. Den Tagessieg holte sich der Franzose Nicolas Ivanoff, der die WM hinter dem Briten Paul Bonhomme auf Rang vier beendete.

 

Der Franzose Ivanov sicherte sich überraschend den Sieg in Spielberg. / FMT-Pictures Der Franzose Ivanoff sicherte sich überraschend den Sieg in Spielberg. / FMT-Pictures ©

Ergebnisse vom Air-Race-Saisonfinale am Sonntag in Spielberg: 1. Nicolas Ivanoff (FRA) 57,468 Sek. – 2. Nigel Lamb (GBR) 58,052 – 3. Martin Sonka* (CZE) 59,704 – 4. Hannes Arch* (AUT) 59,839. Endstand WM-Gesamtwertung nach 8 Bewerben: 1. Lamb 62 Punkte – 2. Arch 53 – 3. Paul Bonhomme (GBR) 51 – 4. Ivanoff 42.

Keine Exzesse, nur gute Stimmung

Während es bei der Anreise zu großen Verzögerungen kam, zeigten sich die Fans insgesamt diszipliniert: “Der Nationalfeiertag ist ein richtiger Familientag hier in Spielberg geworden. Keine Exzesse, nur gute Stimmung”, sagte Polizeisprecher Fritz Grundnig auf APA-Anfrage. Das Rote Kreuz hatte sowohl am Samstag als auch am Sonntag etwas mehr als ein Dutzend kleinere Einsätze, aber keine tragischen Fälle zu verzeichnen. Die Polizei korrigierte im übrigen ihre Zahlen vom Samstag und meldete rund 15.000 Zuschauer beim Qualifying.

 

Volle Unterstützung für Hannes Arch. / APA/ERWIN SCHERIAU Volle Unterstützung für Hannes Arch. / APA/ERWIN SCHERIAU ©

Viel Prominenz in Spielberg

Besondere Unterstützung von den Tribünen gab es für Lokalmatador Hannes Arch, der mit großen weißen Lettern auf rotem Hintergrund mit “Go Hannes” angefeuert wurde. Insgesamt hatten sich knapp 220 Journalisten aus der ganzen Welt für das Air Race-Finale in der Steiermark akkreditiert. Unter den prominenten Gästen waren Tennisass Thomas Muster, Ex-Skispringer Thomas Morgenstern sowie Segel-Olympia-Sieger Hans Peter Steinacher. Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz ließ sich als Hausherr das Finale ebenfalls nicht entgehen. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/flugsport-50-000-zuschauer-bei-air-race-wochenende-in-spielberg/4127640/?feed=comments-rss2 0
“Erlöser” Hirscher feiert Sölden-Sieg am Nationalfeiertag http://www.salzburg24.at/ski-ueberlegener-hirscher-sieg-in-soelden-raich-vierter/4127458 http://www.salzburg24.at/ski-ueberlegener-hirscher-sieg-in-soelden-raich-vierter/4127458#comments Sun, 26 Oct 2014 12:56:45 +0000 http://4127458 Vorsprung auf den Deutschen Fritz Dopfer sowie 2,06 auf den Franzosen Alexis Pinturault. Während Topfavorit Ted Ligety nur Zehnter wurde, verpasste Benjamin Raich als Vierter das Podest um eine Hundertstel.

15.000 Fans in Sölden

15.000 Fans waren bei Kaiserwetter aus dem Häuschen, als Hirscher am österreichischen Nationalfeiertag zu seinem 24. Weltcupsieg raste. Der Salzburger hatte schon als Halbzeitführender überrascht, nachdem er trotz eines groben Fehlers Ligety um 19 Hundertstel hinter sich gelassen hatte. Im Finale patzte der US-Amerikaner beim Versuch, als erster Fahrer Sölden vier Mal in Folge zu gewinnen, aber entscheidend. Nach einem Fehler vor dem Flachen wurde der US-Olympiasieger sogar nur Zehnter.

Hirscher bereitet Sieglosigkeit ein Ende

Hirscher hingegen fuhr auch in der Entscheidung souverän und holte mit seinem allerersten Triumph auf dem Rettenbachferner auch seinen zehnten Riesentorlauf-Sieg überhaupt. Einen Tag nach dem Sieg für Anna Fenninger startete damit auch der 25-jährige Salzburger nicht nur perfekt in seine Titelverteidigung, sondern beendete auch zwei Serien. Nach neun Jahren (Hermann Maier 2005) ging die Sieglosigkeit der ÖSV-Herren in Sölden zu Ende, erstmals seit 2002 (Nicole Hosp und Stephan Eberharter) standen Österreicher beim Gletscher-Heimauftakt in beiden Rennen ganz oben.

 

 

“Ich hab’s nicht glauben können im Ziel”, gestand ein überglücklicher Hirscher nach dem Rennen. Der Weltcup-Titelverteidiger war vor dem Rennen extrem nervös gewesen, erst nach Bestzeit in Lauf eins hatte er sich entspannt gezeigt.

Hirscher auf im flachen Teil souverän

Dank neuer Ski und spezieller Bindungsplatte für unruhige Verhältnisse fuhr der Annaberger, der über den Sommer deutlich Muskelmasse aufgebaut hat, in Sölden erstmals auch im flachen Streckenteil auf und gewann. Allerdings nicht vor Ligety, sondern Dopfer, dessen Coach den unrhythmischen zweiten auf den Athleten abgestimmten Lauf gesetzt hatte. “Bisher ist mir Sölden nicht entgegen gekommen”, freute sich der in Innsbruck geborene Fahrer, der es als erster deutscher Herr auf das Sölden-Podest schaffte.

Bei Hirscher war die Erleichterung unübersehbar. “Es ist einfach nur cool”, sagte der Annaberger, der hier vor zwei Jahren von Ligety noch um dreieinhalb Sekunden distanziert worden war. Diesmal blieb der Amerikaner über drei Sekunden zurück.

Rotes Trikot für Hirscher

Mit seiner Machtdemonstration am Nationalfeiertag drehte Hirscher erstmals den Spieß um und übernahm sechs Monate nach seinem Finalerfolg im Lenzerheide-Slalom sofort wieder das rote Trikot des Gesamtführenden. Besser hätte der Start in den Versuch, als erster männlicher Skifahrer die große Kristallkugel vier Mal in Folge zu gewinnen, nicht beginnen können.


“Es war schon lange nicht mehr so anstrengend, ich weiß gar nicht, wo genau ich eigentlich schnell war”, sagte Hirscher nach seinem Triumph auf dem Gletscher. “Gott sei Dank schieben die Ski brutal an, da geht echt die Post ab. Das Ganze ist richtig schräg. Ich bin echt befreit, jetzt habe ich eine echte Gaude”, sprudelte es aus dem Österreicher heraus.

Nur vier Österreicher kamen beim ersten Rennen mit Andreas Puelacher als neuem Herren-Cheftrainer ins 30er-Finale, als drittbester schaffte der Tiroler Christoph Nösig ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss als 19. ein gutes Comeback. Philipp Schörghofer hingegen kam über Platz 25 nicht hinaus.

Benjamin Raich Vierter

Knappest möglich scheiterte Benjamin Raich bei seinem 14. Versuch, in Sölden auf das Podest zu kommen. Um sage und schreibe eine Hundertstelsekunde verpasste der 36-jährige Tiroler Platz drei und wurde stattdessen zum bereits vierten Mal nach 2005, 2007 und 2008 Vierter. “Natürlich wäre es möglich gewesen, eine Hundertstel schneller zu fahren. Aber das hier ist nun mal nicht einer meiner Lieblingshänge, es war trotzdem ein sehr schöner Tag”, sagte der faire Pitztaler. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/ski-ueberlegener-hirscher-sieg-in-soelden-raich-vierter/4127458/?feed=comments-rss2 0
Anna Fenninger siegt im Sölden-RTL ex aequo mit Shiffrin http://www.salzburg24.at/anna-fenninger-siegt-im-soelden-rtl-ex-aequo-mit-shiffrin/4126821 http://www.salzburg24.at/anna-fenninger-siegt-im-soelden-rtl-ex-aequo-mit-shiffrin/4126821#comments Sat, 25 Oct 2014 11:44:12 +0000 http://4126821

Damit wurde das Auftaktrennen der Damen zum erwarteten Thriller zwischen Weltcup-Gesamtsiegerin Fenninger und der 19-jährigen Slalom-Weltmeisterin und Olympiasiegerin aus den USA. Dass dieses Auftakt-Rennen hinten Rekord-Rückstände, aber vorne gleichzeitig auch den knappest-möglichen Ausgang brachte, ist in Sölden nichts Neues. Zwölf Jahre davor hatte es am Rettenbachferner sogar drei Siegerinnen gegeben.

Schwierige Bedingungen in Sölden

Nach dem heftigen Wintereinbruch zur Wochenmitte mit einem Meter Neuschnee auf der Rennpiste fanden die Damen beim Gletscher-Start vor 13.000 Zuschauern schwierige Bedingungen vor. Bei diffuser Sicht waren die zahlreichen Schläge schwer zu sehen, auch die 3.000 m Seehöhe und die Länge des vor allem im ersten Lauf sehr eng gesetzten Kurses machte den Mädchen zu schaffen.

Schon nach Lauf eins ging es zwischen den beiden Olympiasiegerinnen Fenninger und Shiffrin knapp her, die Amerikanerin ging mit neun Hundertstel Vorsprung als Halbzeitführende in die Entscheidung. Dort schien die Gewinnerin von neun Weltcup-Slaloms schon alles verloren zu haben, im flachen Schlussteil drehte der Teenager aber nochmals groß auf.

Anna Fenningers Siegesserie hält

Am Ende jubelte das Riesen-Talent über seinen ersten RTL-Sieg auf der Weltcup-Tour. Fenninger wiederum sorgte nicht nur für den ersten ÖSV-Sölden-Sieg seit Kathrin Zettel 2008. Als erste seit der Schwedin Anja Pärson vor zehn Jahren und als erste Österreicherin seit Annemarie Moser Pröll vor 40 Jahren gewann die Super-G-Olympiasiegerin fünf Riesenslaloms in Folge.

 

Sie hat es geschafft: Anna Fenninger jubelt über den ersten Sieg der Saison. / APA/Techt Sie hat es geschafft: Anna Fenninger jubelt über den ersten Sieg der Saison. / APA/Techt ©

“Es gibt nichts Besseres, als die Saison mit einem Sieg zu beginnen”, jubelte Fenninger über ihr erstes Sölden-Podest. “Aber die Saison ist sehr lange. Im Moment bin ich in erster Linie mal froh, einen guten Start hingelegt zu haben”, sagte die 25-Jährige, die ihr neuntes Weltcuprennen gewann, das achte im Riesentorlauf. “Ich bin extrem stolz, dass ich dort ankommen bin, wofür ich immer gekämpft habe. Heute vor dem Start war ich extrem nervös.”

Herschlagfinale im RTL: Fenninger vs. Shiffrin

Shiffrin sprach von einem “Herzschlagfinale” und jubelte über ihren ersten RTL-Sieg. “Ich habe so lange dafür gearbeitet. Anna hat es mir so schwer gemacht, es ist ein Traum, mit ihr am Podest zu stehen”, sagte der Teenager. Natürlich war das auch eine Kampfansage in Richtung Gesamtweltcup. “Aber man muss jetzt einmal die nächsten Rennen abwarten.”

Obwohl sich nur fünf der zehn Österreicherinnen für das 30er-Finale qualifizierten, endet der Gletscher-Auftakt für die ÖSV-Damen mit einem Riesen-Erfolg. Die Tirolerin Brem (“Meine Ergebnisse im Vorjahr waren befreiend”) setzte ihren Aufwind der Vorsaison fort und fuhr zum vierten Mal in Serie in die Top-Vier.

Platz Vier ist Zettel “wurscht”

Und zum dritten Mal hat Zettel das Podest um nur zwei Hundertstel verpasst. “Aber das ist mir heute wurscht”, sagte Österreichs erfolgreichste Sölden-Starterin. “Ich habe im flachen Schlussteil so viel Zeit liegen lassen. Ich weiß, was noch alles drin ist”, meinte Zettel, die als bis Samstag letzte Österreicherin 2008 hier gewonnen hatte.

Vorjahres-Siegerin Lara Gut (SUI) schied diesmal nach schwacher Leistung aus, die dreifache Sölden-Gewinnerin und Olympiasiegerin Tina Maze (SLO) vermasselte überhaupt alles und wurde nur 22. Die steirische ÖSV-Allrounderin Ramona Siebenhofer kam trotz gerade erst überstandener Operation und hoher Startnummer 57 auf Platz 20, Andrea Fischbacher fuhr mit Nummer 46 sogar auf Rang 13.

“Das war weit mehr als erwartet”, freute sich auch ÖSV-Damenchef Jürgen Kriechbaum. “Man hat gewusst, dass unsere drei gut in Form sind. Mir hat besonders gut gefallen, dass sie engagiert und mit vollstem Einsatz ans Werk gegangen sind.” (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/anna-fenninger-siegt-im-soelden-rtl-ex-aequo-mit-shiffrin/4126821/?feed=comments-rss2 0
Red Bull Air Race: Trainingsbestzeit für Hannes Arch http://www.salzburg24.at/red-bull-air-race-trainingsbestzeit-fuer-hannes-arch/4126763 http://www.salzburg24.at/red-bull-air-race-trainingsbestzeit-fuer-hannes-arch/4126763#comments Sat, 25 Oct 2014 11:11:45 +0000 http://4126763

Lokalmatador Hannes Arch hat am Freitag im Training für das Air-Race-WM-Finale am Red Bull Ring in Spielberg Bestzeit erzielt. Der 47-jährige Steirer dominierte beide Trainings-Sessions mit deutlichen Bestzeiten von 58,045 sowie 56,108 Sekunden und verwies seine WM-Rivalen Nigel Lamb und Paul Bonhomme (beide GBR) klar auf die Plätze. WM-Spitzenreiter Lamb verlor als Tagesdritter knapp 1,5 Sekunden auf Arch, Titelverteidiger Bonhomme als Fünfter bereits mehr als 2,5 Sekunden. “Es ist super gelaufen. Ich hatte den Kurs immer besser im Griff und konnte mich kontinuierlich steigern. Jetzt freue ich mich schon wirklich auf das Rennen”, lautete der Kommentar von Arch.

Arch fliegt “vollen Angriff” bei Red Bull Air Race

Samstagvormittag boten die Piloten Einlass in die Hangaranlage hinter der Südwest-Tribüne. Lokalmatador Hannes Arch, nach sieben Rennen auf Rang zwei der WM-Wertung, wolle am Sonntag auf “vollen Angriff” gehen. Er liegt fünf Punkte hinter Lamb und muss angreifen: “Da braucht man nicht mehr taktieren,” erklärte er im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur. “Ich muss knapp an die Penalties rangehen und riskieren”, eine spezielle Vorbereitung wolle er sich am Abend davor nicht mehr gönnen: “Man hat seine Termine, ist im Kopf vorbereitet. Ich werde am Morgen meinen Kaffee wie jeden Tag trinken.”

Lamb hatte sich für das Qualifying noch viel vorgenommen: “Ich habe die perfekte Linie noch nicht gefunden.” Die Herausforderung in Spielberg sei die unterschiedliche Seehöhe der Pylonen: Die Streckenabschnitte haben einen Höhenunterschied von bis zu 65 Metern und zusätzlich müssen die Piloten auf die Bäume achten. Der WM-Führende werde am Sonntag nicht die Weltmeisterschaft, sondern nur das Einzelrennen im Kopf haben: “Ein Rennen zu gewinnen oder auch nur am Podium zu sein, ist sehr schwierig. Es reicht eine schlechte Kurve und es ist vorbei.”

Ein Blick hinter die Kulissen des Air Race

Wie schwierig die Kontrolle über die kleinen, wendigen Sport-Maschinen sein dürfte, zeigt ein Blick ins Cockpit: Die APA – Austria Presse Agentur stieg in die Edge 540 V3 von Red Bull-Pilot Kirby Chambliss (USA). Schon beim Einsteigen ist Vorsicht geboten, um nicht versehentlich eine der Tragflächen zu beschädigen. Ein etwa zehn Zentimeter langes Einstiegseisen muss reichen, um direkt in den Sitz zu gelangen. Auch im Cockpit dürfen nur bestimmte Verstrebungen zum Aufsteigen genutzt werden, dann ist man drinnen. Viele Knöpfe, ein paar Hebel und natürlich in der Mitte der Steuerknüppel, mit dem die Quer- und Höhenruder bewegt werden.

“Wenn ich fliege, ist es, als wenn die Flügel meine verlängerten Arme sind”, beschrieb Chambliss und zeigte, was wofür gut ist. Links ist der Gashebel: “Den habe ich habe ich immer voll aufgedreht.” Direkt daneben ist der kleine Schalter für das vorgeschriebene “Smoke on”. Am Fuß befindet sich das Pedal für das Seitenruder. Von viel Platz kann im Cockpit nicht die Rede sein, vor allem wenn die Kabinenhaube geschlossen ist. Der Sitz ist 20 bis 30 Grad nach hinten geneigt, die Rückenlehne ebenso: Damit kann der Pilot die starken G-Kräfte besser aushalten. Die Maschinen sind etwa 700 Kilogramm schwer, fliegen bis zu 444 km/h schnell und haben bis zu 350 PS. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/red-bull-air-race-trainingsbestzeit-fuer-hannes-arch/4126763/?feed=comments-rss2 0
Red Bull Salzburg ohne Gracnar nach Dornbirn http://www.salzburg24.at/red-bull-salzbug-ohne-gracnar-nach-dornbirn/4126173 http://www.salzburg24.at/red-bull-salzbug-ohne-gracnar-nach-dornbirn/4126173#comments Fri, 24 Oct 2014 12:52:55 +0000 http://4126173 Wie die Salzburger am Donnerstag mitteilten, habe dies nun eine genaue Untersuchung ergeben. Gracnar wird deshalb am Freitag operiert.

Hovinen ersetzt Gracnar

Die Salzburger reagierten auf den Ausfall und verpflichteten mit dem 26-jährigen Finnen Niko Hovinen einen neuen Torhüter. Der ehemalige Goalie von Jokerit Helsinki, der zuletzt in der KHL für Metallurg Nowokusnezk und Admiral Wladiwostok gespielt hat, erhielt einen Vertrag bis zum Saisonende.

Bullen wollen wieder siegen

Hovinen könnte schon heute im Auswärtsspiel gegen Dornbirn zwischen den Pfosten stehen. Nach der bitteren Heimniederlage gegen Fehervar wollen die Salzburger wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren.

Salzburgs Head Coach Daniel Ratushny hofft auf eine Reaktion seiner Mannschaft: „Nach der letzten Heimniederlage gegen die Ungarn waren wir alle richtig sauer. Wir haben die letzten Tage gut und hart trainiert und sind jetzt sehr bereit für die kommenden beiden Spiele.“  Bis auf Luka Gracnar sind alle Spieler einsatzbereit.

Am Sonntag (17.30 Uhr) gastieren die Innsbrucker Haie in der Salzburger Eisarena.

]]>
http://www.salzburg24.at/red-bull-salzbug-ohne-gracnar-nach-dornbirn/4126173/?feed=comments-rss2 0
Ski-Saison in den Startlöchern: Wer legt sich mit Fenninger und Hirscher an? http://www.salzburg24.at/ski-saison-in-den-startloechern-wer-legt-sich-mit-fenninger-und-hirscher-an/4121187 http://www.salzburg24.at/ski-saison-in-den-startloechern-wer-legt-sich-mit-fenninger-und-hirscher-an/4121187#comments Mon, 20 Oct 2014 09:00:48 +0000 http://4121187

Marcel Hirscher könnte mit dem vierten Erfolg en suite Geschichte schreiben, Fenninger möchte ebenfalls von Beginn an wieder vorne mitmischen. 72 Einzelrennen und ein Teambewerb warten. Eröffnet wird der Weltcup am Wochenende traditionell auf dem Rettenbachgletscher bei Sölden mit jeweils einem Riesentorlauf.

Marcel Hirscher schon hochmotiviert

 

Erneutes Duell Hirscher vs. Ligety?

In der abgelaufenen Saison gab es für Österreichs Herren neun Siege, fünf hatte Marcel Hirscher errungen, je einen trugen Matthias Mayer, Mario Matt, Hannes Reichelt und Georg Streitberger bei. Athlet mit den meisten Siegen war der US-Amerikaner Ted Ligety mit sechs, fünf davon im Riesentorlauf, sowie einem in der Super-Kombination. Jeweils vier errangen der Deutsche Felix Neureuther und der Norweger Aksel Lund Svindal, der wegen eines Achillessehnenrisses am vergangenen Samstag die Saison verpassen wird.Riesentorlauf-Olympiasieger Ligety ist auch einer der großen Herausforderer von Hirscher um die große Kugel. Aber auch mit dem Franzosen Alexis Pinturault dürfte zu rechnen sein, mit dem US-Amerikaner Bode Miller möglicherweise auch. Der Kärntner Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer ist nach seiner im Training erlittenen Verletzung und dem verspäteten Saisoneinstieg wohl aus dem Rennen um die Gesamtwertung, sein Plan ist es ja, auch im Riesentorlauf an die Spitzenplätze heranzufahren.

“Das ist nicht so leicht, wie man denkt”

“Wenn’s funktionieren mag, dann wäre es abartig geil, weil das hat bis jetzt noch keiner geschafft. Aber vorher sind noch 25 Rennen, die ich voll gut fahren muss”, sagte Hirscher zur möglichen vierten großen Kugel in ungebrochener Reihenfolge. Auch seine Salzburger Landsfrau Fenninger ist von Beginn an die Gejagte: “Sicher liegt die Latte hoch. Die Außenstehenden denken sich, dass ich das wieder so machen werde. Aber das ist nicht so leicht, wie man denkt”, gab sie zu bedenken.

Fenninger fiebert Saisonstart entgegen

 

Im Damenrennsport sind die Karten nach dem Karriereende der Deutschen Maria Höfl-Riesch neu gemischt. Die in der vergangenen Saison stärkste Herausforderin von Fenninger ist als Zweite aus dem Rennen, mit den 2013/2014 dahinter gereihten Lara Gut (Schweiz), Tina Maze (Slowenien), Tina Weirather (Liechtenstein) und Mikaela Shiffrin (USA) darf auch im kommenden Winter gerechnet werden.

Wer legt sich mit Anna Fenninger an?

Shiffrin nimmt den Super-G mit ins Programm, macht sie dort gute Punkte, steigert sich im Riesentorlauf weiter und behält die Olympiasiegerin und Kristallgewinnerin ihre Slalomstärke, wird das US-Girl ganz heiß werden. Gespannt sein darf man auf die Performance von ihrer Landsfrau Lindsey Vonn, die in Lake Louise ihr Comeback geben wird und vor Tatendrang strotzt.

Fenninger lud in der vergangenen Saison vier Siege auf ihr Konto, vor ihr lagen Gut mit sieben und Shiffrin mit fünf, dahinter folgte Höfl-Riesch mit drei. Erfolgreichste Nation war Österreich mit neun ersten Plätzen, weil auch die mittlerweile zurückgetretene Slalomkönigin Marlies Schild und Elisabeth Görgl mit jeweils zwei sowie Andrea Fischbacher mit einem angeschrieben hatten. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/ski-saison-in-den-startloechern-wer-legt-sich-mit-fenninger-und-hirscher-an/4121187/?feed=comments-rss2 0
Philipp Eng holt sich den Titel im Porsche Carrera Cup http://www.salzburg24.at/philipp-eng-holt-sich-den-titel-im-porsche-carrera-cup/4120852 http://www.salzburg24.at/philipp-eng-holt-sich-den-titel-im-porsche-carrera-cup/4120852#comments Mon, 20 Oct 2014 05:29:27 +0000 http://4120852

 

Der Mannschaftstitel ging mit dem Walter Lechner Racing Team ebenfalls nach Salzburg.

 

 

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/philipp-eng-holt-sich-den-titel-im-porsche-carrera-cup/4120852/?feed=comments-rss2 0
UHC Salzburg gelingt erster Saisonsieg http://www.salzburg24.at/uhc-salzburg-gelingt-erster-saisonsieg/4120763 http://www.salzburg24.at/uhc-salzburg-gelingt-erster-saisonsieg/4120763#comments Sun, 19 Oct 2014 19:31:53 +0000 http://4120763

Vom Start weg lag der UHC in der heimischen Riedenburghalle in Führung (4:1, 7:3) und geriet 60 Minuten lang nie in Rückstand. Der Sieg hätte bei einer konsequenteren zweiten Halbzeit sogar höher ausfallen können, doch Traunreut kämpfte auch nach Salzburger 23:14-, 27:19- und 29:21-Führung noch mit vollem Einsatz um jedes Tor und jeden Ballgewinn. So konnten die Gäste den Rückstand mit vier Treffern in Folge noch auf 25:29 verkürzen, näher kam Traunreut aber nicht mehr heran.

Ebner weiter in Topform

Auffälligste Aktionen bzw. Spieler in einer Partie, in der sich die UHC-Akteure ausnahmslos alle ein Lob verdienten: Goalie Martin Ebner spielt Woche für Woche in Hochform und war wieder einer der Väter des Sieges. Im Angriff wurde so oft gefällig kombiniert wie noch nie in dieser Saison, ohne dass es deshalb an ebenso schönen Einzelaktionen mangelte. Topscorer Lukas Schnöll war wieder das Um und Auf, setzte seine Mitspieler mustergültig ein oder sorgte selbst für Torgefahr.

Im Gegensatz zur Vorsaison gelang den Salzburgern damit schon im vierten Spiel der erste Sieg. Im letzten Jahr war die UHC-Handballer mit fünf Niederlagen und 0:10 Punkten in die Bezirksliga gestartet waren.

 

Bayerische Bezirksliga, 4. Runde:

UHC Salzburg – TuS Traunreut 31:27 (14:12)

Tore UHC: Schnöll (7), Höpper (4), Hackenbuchner, Deinhamer, Hirsch, Harbas, Junold (alle 3), Pac (2), Kschwendt, Manuel Schmied, Kucera (alle 1)

]]>
http://www.salzburg24.at/uhc-salzburg-gelingt-erster-saisonsieg/4120763/?feed=comments-rss2 0
EBEL: Red Bull Salzburg erleidet Dämpfer gegen Féhérvar http://www.salzburg24.at/salzburg-erleidet-daempfer-gegen-fehervar/4120736 http://www.salzburg24.at/salzburg-erleidet-daempfer-gegen-fehervar/4120736#comments Sun, 19 Oct 2014 18:54:40 +0000 http://4120736

Nach dem souveränen 6:1-Sieg gegen den VSV waren die Salzburg optmistisch in die Partie gestartet. Doch gegen kompakte Ungarn gab es an diesem Abend in der heimischen Eisarena kein Durchkommen.  Salzburgs Head Coach Daniel Ratushny suchte nicht nach ‘Ausreden’ und gratulierte dem Gegner: “Sie waren einfach besser als wir. Das war nicht unser Tag heute. Egal was wir gemacht haben, die Ungarn waren in allen Details besser und haben verdient gewonnen. Es ist schwer zu sagen so kurz nach dem Spiel, woran es gelegen hat, denn wir waren ausgeruht und hatten keine schwere Woche. Jetzt heißt es weitertrainieren und so schnell wie möglich zu unserem Spiel zurückfinden.“

 

Trainer Daniel Ratushny war mit der Niederlage bedient. / Red Bull/GEPA Trainer Daniel Ratushny war mit der Niederlage bedient. / Red Bull/GEPA ©

Salzburg startet gut

Die Red Bulls – bei denen Gracnar und Trattnig verletzt fehlten – erwischten einen guten Start und gingen in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Ryan Duncan verwertete direkt vor dem Tor einen schönen Pass von John Hughes. Aber die Ungarn beeindruckte das nicht. Sie öffneten das Spiel und sorgten für eine abwechslungsreiche Partie, in der beide Mannschaften zu ihren Möglichkeiten kamen. Zunächst aber glichen die Gäste in der siebenten Minute aus, als Andrew Sarauer den Abpraller eines Banham-Schusses abstaubte.

 

John Hughes und Ryan Duncan bejubeln den Treffer zum 1:1. / Red Bull/GEPA John Hughes und Ryan Duncan bejubeln den Treffer zum 1:0. / Red Bull/GEPA ©

Féhérvar dreht Spiel

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts traf dann aber Michael Bovin, der erst vor zwei Wochen von den Red Bulls nach Székesfehérvár gegangen war, im Powerplay zur 2:1-Führung der Gäste. Danach brachen bei den Salzburgern alle Dämme und die Ungarn netzten noch zwei weitere Male ein: Zunächst hatte Jeff Lovecchio den Überblick, dann nutzte Andrew Sarauer einen Patzer an der blauen Linie und hob die Scheibe nach Solo routiniert unter die Querstange. Im Anschluss konnten die Salzburger langsam wieder Druck aufbauen und in der 35. Minute durch ein Powerplaytor von Troy Milams auf 2:4 verkürzen. In den Schlussminuten des zweiten Drittels spielten die Red Bulls immer wieder schön vors Tor und waren dem Anschlusstreffer nahe, hatten jetzt aber teilweise auch Pech beim Abschluss.

 

Die Salzburger scheiterten immer wieder am gegnerischen Torhüter. / Red Bull/GEPA Die Salzburger scheiterten immer wieder am gegnerischen Torhüter. / Red Bull/GEPA ©

Anschlusstreffer kommt zu spät

Im Schlussdrittel drückten die Hausherren anfangs sofort aufs Tor und es keimte Hoffnung auf, als Ryan Duncan in der 45. Minute im Powerplay den 3:4-Anschlusstreffer fixierte. Doch fast im Gegenzug zogen die Gäste nach einem Kontertor wieder auf 5:3 davon. Die Salzburger machten weiter, wenn gleich sich die Ungarn auch mit der 2-Tore-Führung im Rücken nicht zurückzogen und immer wieder ein geordnetes Spiel aufbauten. Als Csaba Kovacs in der 55. Minute einmal mehr nach einem Abspielfehler nach kurzem Alleingang zum sechsten Mal für die Gäste einnetzte, war die Partie dann doch gelaufen. Manuel Latusa betrieb zehn Sekunden vor Schluss nur noch Ergebniskosmetik.

In der nächsten Woche stehen wieder zwei Grunddurchgangsspiele auf dem Plan. Am Freitag müssen die Red Bulls nach Dornbirn und am Sonntag wird der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ in der Salzburger Eisarena erwartet.

 

EBEL, 11. Runde: 

Red Bull Salzburg – Fehervar AV19 4:6 (1:1,1:3,2:2).

Tore: Duncan (3.), Milam (35./PP), Fahey (45./PP), Latusa (60.) bzw. Sarauer (7., 32./SH), Boivin (21./PP), Lovecchio (27.), Orban (47.), Kovacs (55.).

]]>
http://www.salzburg24.at/salzburg-erleidet-daempfer-gegen-fehervar/4120736/?feed=comments-rss2 0
EC Red Bull Salzburg feiert Kantersieg gegen Villach http://www.salzburg24.at/ec-red-bull-salzburg-feiert-kantersieg-gegen-villach/4118334 http://www.salzburg24.at/ec-red-bull-salzburg-feiert-kantersieg-gegen-villach/4118334#comments Fri, 17 Oct 2014 05:23:11 +0000 http://4118334

Die Salzburger ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie aus diesem Spiel als Sieger hervorgehen wollten. Das Tor der Villacher wurde in den ersten Minuten geradezu unter Beschuss genommen, eine starke Möglichkeit reihte sich an die nächste.

Villach erzielt Führungstreffer

Die Gäste waren ausschließlich mit Verteidigen beschäftigt, kamen nur bei gelegentlichen Entlastungsangriffen bzw. bei einem Powerplay vors Salzburger Tor. Dennoch war es der VSV, der den ersten Treffer markierte. Fast aus dem Nichts traf in der 17. Minute Villachs jüngster Neuzugang Darren Haydar und überraschte dabei Salzburgs Goalie Luka Gracnar am kurzen Pfosten.

 

 

Aber die Red Bulls setzten sofort nach und Matthias Trattnig fixierte zwei Minuten später im Powerplay den verdienten Ausgleich. Trotz des ausgeglichenen Spielstandes zur ersten Pause zeigten die Red Bulls bis dahin begeisterndes Eishockey und Villach konnte sich bei seinem ‚Torhüter-Bollwerk‘ Jean Philippe Lamoureux für nur ein Gegentor in den ersten 20 Minuten bedanken.

Bulls drehen im zweiten Drittel auf

Ab dem zweiten Drittel stand Bernd Brückler im Tor der Red Bulls und ersetzte den leicht angeschlagenen Luka Gracnar. Vorn machten die Salzburger so weiter wie vor der Pause und diesmal fielen auch die Tore entsprechend dem Spielverlauf.

In der 27. Minute fälschte Thomas Raffl einen Blue-liner von Troy Milam zur 2:1-Führung ab, fünf Minuten später setzte Salzburgs Topscorer Brett Sterling die Scheibe aus kurzer Distanz unter die Querstange und in der 38. Minute staubte Andreas Kristler bei seinem Comeback zur 4:1-Pausenführung ab. Zwischendurch zeigten die Red Bulls bei 90 Sekunden 3:5-Unterzahlspiel auch ihre Defensivqualitäten.

Entscheidung im letzten Drittel

Im Schlussdrittel öffnete der VSV das Spiel etwas, so dass jetzt Bewegung in beiden Richtungen auf dem Eis war. Dennoch legten die Red Bulls noch zwei weitere Tore nach. Alexander Pallestrang schoss dem Villacher Goalie in der 43. Minute durch die Beine und in der 54. Minute stellte Manuel Latusa mit seinem ersten Saisontor nach schöner Zusammenarbeit mit Assistgeber Thomas Raffl zur Freude von 2.100 Zuschauern den, auch in dieser Höhe, verdienten 6:1-Endstand her.

Gedämpft wurde die Freude durch die Verletzung des Villachers Torhüters Jean Philippe Lamoureux, der nach einem Zusammenstoß mit Kyle Beach auf dem Eis liegen blieb und mit der Trage abtransportiert werden musste. Der 30-jährige Amerikaner wurde zur weiteren Behandlung ins Salzburger UKH gebracht.

 

Der VSV-Goalie liegt verletzt am Boden. © FMT-Pictues/TA Der VSV-Goalie liegt verletzt am Boden. © FMT-Pictues/TA ©

Coach Ratushny ist sehr zufrieden

Salzburgs Head Coach Daniel Ratushny hatte nicht viel auszusetzen: „Mit der Offensive war ich sehr zufrieden. Zuletzt haben wir wenig Tore geschossen und das hat heute endlich wieder funktioniert. Im ersten Drittel noch nicht so, aber die Jungs sind geduldig geblieben und wurden schließlich mit dem verdienten Sieg belohnt.“

Positiv aus Salzburg-Sicht war auch, dass Stürmer Andreas Kristler nach sechs Monaten Verletzungspause sein Comeback feierte, nachdem er im April an der Schulter operiert worden war.

 

 

Am Sonntag empfangen die Red Bulls Ungarns Ligavertreter SAPA Fehérvár in der Salzburger Eisarena (17:30 Uhr).

]]>
http://www.salzburg24.at/ec-red-bull-salzburg-feiert-kantersieg-gegen-villach/4118334/?feed=comments-rss2 0
Leitinger fixiert Startplatz für RTL in Sölden http://www.salzburg24.at/leitinger-loest-ticket-fuer-saisonauftakt-in-soelden/4117519 http://www.salzburg24.at/leitinger-loest-ticket-fuer-saisonauftakt-in-soelden/4117519#comments Thu, 16 Oct 2014 09:55:06 +0000 http://4117519 Der Pinzgauer aus St. Martin/Lofer setzte sich am Mittwoch am Pitztaler Gletscher in der Qualifikation gegen Marco Schwarz, Vincent Kriechmayr und Stefan Brennsteiner durch.„Es waren heute wirklich schwierige, unruhige Bedingungen, aber ich habe die Qualifikation gewonnen und bin natürlich super happy. Ich fahre ohne große Erwartungen nach Sölden und versuche das, was ich kann, optimal umzusetzen. Das große Ziel ist natürlich Punkte zu machen, sprich ein Platz in den Top-30″, freute sich Leitinger. Auch der Tiroler Florian Scheiber sicherte sich ein Ticket.   

Vier Salzburger bei Auftakt dabei

Der Olympia-Vierte Marcel Hirscher, Manuel Feller, Marcel Mathis, Christoph Nösig, Benjamin Raich, Hannes Reichelt und Philipp Schörghofer waren für den Weltcup-Auftakt am Rettenbach-Gletscher gesetzt gewesen. Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer hat sich am Mittwoch im Training eine Knieverletzung zugezogen und fällt für Sölden aus.

ÖSV-Herrenaufgebot für den Riesentorlauf-Weltcupauftakt am 26. Oktober in Sölden: Manuel Feller, Marcel Hirscher, Roland Leitinger, Marcel Mathis, Christoph Nösig, Benjamin Raich, Hannes Reichelt, Florian Scheiber, Philipp Schörghofer

]]>
http://www.salzburg24.at/leitinger-loest-ticket-fuer-saisonauftakt-in-soelden/4117519/?feed=comments-rss2 0
Hirscher mit Bauchkribbeln: “Wie vor erster Schularbeit” http://www.salzburg24.at/hirscher-mit-bauchkribbeln-wie-vor-erster-schularbeit/4117270 http://www.salzburg24.at/hirscher-mit-bauchkribbeln-wie-vor-erster-schularbeit/4117270#comments Thu, 16 Oct 2014 07:01:38 +0000 http://4117270 “Es wäre fantastisch, wenn es klappen würde. Aber wir haben gerade einmal Oktober”, erinnerte Hirscher daran, dass es für Prognosen noch viel zu früh sei.

Hirscher will die vierte Kugel

Dreimal in Folge hat Hirscher bereits den Gesamt-Weltcup erobert. Das haben bisher nur Gustav Thöni (1971-1973), Ingemar Stenmark (1976-1978) und Phil Mahre (1981-1983) geschafft. Vier Mal in Serie die “Große Kristallkugel” zu gewinnen, das ist bei den Herren noch niemandem gelungen. “Es ist sicher kein Zufall, dass das noch keiner geschafft hat. Denn es ist einfach unglaublich schwierig”, weiß der 25-Jährige.

 

Drei große Kristallkugeln hat Hirscher schon. (c) APA/Peter Schneider Drei große Kristallkugeln hat Hirscher schon. (c) APA/Peter Schneider ©

Auch in dieser Saison gibt es personelle News rund ums “Team Hirscher”. Neu in der mittlerweile stattlichen permanenten Mannschaft des ÖSV-Superstars ist Fitnesscoach Gernot Schweizer. Dass Hirscher in Zukunft anstelle der grünen Haube graue und braune Kopfbedeckungen tragen wird, ist nur eine Randnotiz. “Ich werde älter”, scherzte der Annaberger, der alleine auf Facebook mittlerweile fast 380.000 Bewunderer hat.

Hirscher ist in Form

Hirschers Gefühl vor dem Auftakt-Riesentorlauf am 26. Oktober in Sölden ist “sehr gut”. Topfavorit ist aber einmal mehr nicht Hirscher, sondern Ted Ligety. Der US-Amerikaner hat seit 2011 dreimal in Serie in Sölden gewonnen. “Es ist das erste Kräftemessen. Schauen wir einmal, wo wir alle stehen. Erst dann kann man die Ziele und Sterne ordnen”, sagte Hirscher, der im Sommer u.a. eine Woche zum Heliskiing in Kanada war. Die Ungewissheit vor Sölden sorgt aber auch bei Hirscher ein wenig für nervöses Bauchkribbeln.

“Am 26. Oktober ist Schularbeit. Und vom Gefühl her hat man vor jeder wichtigen Schularbeit zu wenig gelernt”, meinte Hirscher. Bei einem Sieg würde Hirscher zum ersten österreichischen Sölden-Triumphator seit Hermann Maier im Jahr 2005 avancieren. “Seit wie vielen Jahren Österreich dort ohne Sieg ist, das ist mir komplett Banane”, merkte Hirscher an.

Body a la Hermann Maier

Hirscher weiß aber noch, dass er Maiers Sieg beeindruckt daheim vor dem Fernseher mitverfolgt hat: “Der Hermann hat den Ski damals im Flachen Richtung Ziel getreten, das war unglaublich. Dann hat er sich den Rennanzug aufgerissen und die Brusthaare sind rausgekommen wie beim Flavio Briatore.” Fast schon a la Maier sind Hirschers im Sommer auftrainierte Muskelpakete. Reserven, die er in den kommenden Monaten brauchen wird, laut eigenen Schätzungen wird Hirscher nämlich bis zum Saisonende sechs bis acht Kilogramm einbüßen.

 

Hirscher zeigt was er hat. (c) APA/BARBARA GINDL Hirscher zeigt was er hat. (c) APA/BARBARA GINDL ©

Sportler des Jahres: Duell mit Alaba

Mindestens genauso wichtig wie sein Abschneiden in Sölden dürfte Hirscher das Endergebnis der Wahl zum Sportler des Jahres 2014 sein. “Das ist im österreichischen Sport die größte Auszeichnung, die man kriegen kann”, sagte Hirscher, der hinzufügte: “Dreimal in Folge Gesamtweltcupsieger, mehr kann ich wirklich nicht tun. Jetzt kann ich nur noch abwarten.”

Über Vorjahressieger und Mitfavorit David Alaba meinte Hirscher: “Geiler Typ. Aber wir sind ja nicht Fußball-Weltmeister geworden, also sollten meine Chancen nicht schlecht stehen.” Gelüftet wird das Geheimnis am 30. Oktober, nur vier Tage nach Sölden, im Austria Center Vienna. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/hirscher-mit-bauchkribbeln-wie-vor-erster-schularbeit/4117270/?feed=comments-rss2 0
Grabmüller schafft Sprung in die Bundesliga http://www.salzburg24.at/nicolai-grabmueller-der-huene-vom-wallersee/4116969 http://www.salzburg24.at/nicolai-grabmueller-der-huene-vom-wallersee/4116969#comments Thu, 16 Oct 2014 10:53:00 +0000 http://4116969

Lange ist es her, dass zum letzten Mal ein Salzburger in der Herren Volleyball-Bundesliga aufgeschlagen hat. Vor etwas mehr als fünf Jahren, in der Saison 2008/2009, verabschiedete sich der PSVBG Salzburg endgültig aus der höchsten Österreichischen Spielklasse. Seitdem sind Salzburgs Volleyball-Herren von der nationalen Spitze verschwunden.

Grabmüller brennt auf Debüt

Ein 18-Jähriger will diese Durststrecke nun aber beenden: Der Henndorfer Nicolai Grabmüller spielt seit dieser Saison für Erstligist UVC Graz und könnte schon am Samstag im Heimspiel gegen Klagenfurt sein Debüt geben. „Mein Ziel ist es, so viele Spielminuten wie möglich zu bekommen“, hofft der Mittelblocker, der im Sommer vom MusGym Salzburg zu den Steirern gewechselt ist und mittlerweile auch im Junioren-Nationalteam spielt.

Auch wenn er den 3:0-Auftaktsieg der Grazer gegen Weiz von der Bank aus verfolgen musste, der 1,98-Hüne fühlt sich bereit für die Herausforderung Bundesliga. „Natürlich war die Umstellung am Anfang schwierig, aber das wird von Training zu Training besser“, so der Salzburger, der sich mit guten Leistungen bei Trainer Claudio Carletti empfehlen will.

 

Schon beim TV Oberndorf ließ Grabmüller sein Talent aufblitzen. (c) Krugfoto/Archiv Schon beim TV Oberndorf ließ Grabmüller sein Talent aufblitzen. (c) Krugfoto/Archiv ©

Vom Strandbad in die Bundesliga

Begonnen hat „Igi“, wie ihn seine Freunde nennen, seine Volleyball-Karriere auf dem Beachplatz am heimischen Wallersee. Mit 14 durfte er erstmals mit den „Großen“  trainieren und bewies schnell sein  Talent. Zusammen mit Robert Moser belegte der Jungspund bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Beachvolleyball den dritten Platz, was folgte, war eine Einladung ins Beach-Nationalteam. „Das war schon klass“, erinnert sich der Henndorfer.

Ein paar Monate später stand er dann schon für Landesligist TV Straßwalchen  erstmals auch in der Halle auf dem Feld. Anschließend ging es in die 2. Bundesliga – zunächst zum TV Oberndorf, dann zum SV Musgym Salzburg. Dieser Wechsel war es auch, der dem 18-Jährigen den entscheidenden Sprung ermöglichte. „Die Zeit beim Musgym hat mir enorm geholfen“, ist Grabmüller überzeugt „unter Trainer Roland Schwab konnte ich mich extrem weiterentwickeln“.

 

Am Netz eine Macht: Nicolai Grabmüller. (c) Krugfoto Am Netz eine Macht: Nicolai Grabmüller. (c) Krugfoto ©

„Profivolleyballer wäre ein Traum“

Dass er der erste männliche Salzburger seit fünf Jahren in der Volleyball-Bundesliga ist, sei natürlich ein schöner Nebeneffekt, darüber denkt der 18-Jährige im Moment aber wenig nach. „Ich freue mich, dass ich mich als junger Spieler jetzt in der Bundesliga beweisen kann“, bleibt Grabmüller gelassen, „vielleicht gibt es ja bald auch wieder ein Salzburger Team in der Bundesliga“.

Viel lieber konzentriert sich der Salzburger auf die bevorstehende Aufgaben mit Graz und dem Nationalteam. Im Heeresportzentrum in Graz wird jeden Tag fleißig trainiert. Morgens Kraftkammer, abends Balltraining. Ein anderes Leben könne er sich schon gar nicht mehr vorstellen, so Grabmüller schmunzelnd.  Das Bundesheer war es auch, das ihm den Wechsel überhaupt erst ermöglichte. „Ohne diese Unterstützung wäre es schwierig“, weiß „Igi“. Deshalb gibt er alles, um irgendwann einmal von seinem Sport leben zu können. Sein Ziel: „Profivolleyballer im Ausland“.

]]>
http://www.salzburg24.at/nicolai-grabmueller-der-huene-vom-wallersee/4116969/?feed=comments-rss2 0
Für 1,2 Mio. Euro: Pinzgau Devils planen eigenes Football-Stadion http://www.salzburg24.at/fuer-12-mio-euro-pinzgau-devils-planen-eigenes-football-stadion-in-piesendorf/4114352 http://www.salzburg24.at/fuer-12-mio-euro-pinzgau-devils-planen-eigenes-football-stadion-in-piesendorf/4114352#comments Mon, 13 Oct 2014 12:21:41 +0000 http://4114352

Seit Jahrzehnten suchen Pinzgaus Sportvereine schon vergeblich nach passenden Trainings- und Spielstätten im Gebirgsgau. Ob im Fußball oder nun auch im American Football, besonders in den kalten Wintermonaten ist die Zahl der Möglichkeiten bis auf den Kunstrasenplatz in Saalfelden stark begrenzt.

Stadion für 500 Zuschauer

Deshalb haben die Pinzgau Devils nun ein einzigartiges Vorhaben gestartet: Auf dem “Bründlplatz” in Piesendorf soll ein modernes Trainingszentrum für die gesamte Region entstehen. Neben einem Kunstrasenplatz inklusive Flutlicht ist die Errichtung eines Gebäudes mit Umkleidekabinen, Besprechungsraum, Sportsbar, Fitnesscenter sowie eine Zuschauertribüne für bis zu 500 Zuseher geplant. „Der Platz ist ideal für uns und wir können dort genau das hinbauen, was wir benötigen, und das alles im Einvernehmen mit dem Eigentümer, der von dem Projekt absolut begeistert ist“, freut sich Devils-Obmann Nils Gödde. „Damit könnten wir nationalen wie auch internationalen Teams und Spielern, ganzjährig die Chance bieten, sich in Trainingscamps optimal weiter zu entwickeln.“

 

500 Zuschauer soll das neue Stadion in Piesendorf fassen. (c) Pinzgau Devils 500 Zuschauer soll das neue Stadion in Piesendorf fassen. (c) Pinzgau Devils ©

Vorbereitungen laufen

Mit ersten Adaptierungsarbeiten ist man in Piesendorf bereits gestartet. Beim Heimspiel der U17-Mannschaft am 25. Oktober gegen die Cineplexx Blue Devils erfolgt die Einweihung der neuen Heimstätte mit einem großen Fest. Klappt alles, soll die gesamte Anlage im nächsten Jahr in Vollbetrieb gehen. „Wir sind dabei, das konkrete Konzept auszuarbeiten, einen Business-Plan zu erstellen und die Finanzierung auf die Beine zu stellen. Wir sind zuversichtlich, alles in den nächsten Wochen unter Dach und Fach zu bringen“, hofft Gödde. Doch gerade die Finanzierung könnte das Ende aller Träume im Pinzgau bedeuten. 1,2 Millionen Euro soll das gesamte Projekt kosten. Angewiesen sind die Initiatoren dabei vor allem auf die Politik und Wirtschaft in der Region.

Kampf um die Finanzierung

„Selbstverständlich ist solch ein Projekt nicht ohne Förderungen möglich. Mit der Sportförderung wird es in Kürze eine Besprechung geben, bezüglich Leader-Förderung sind wir zwar am Ball, hier ist aber die Frage, wann diese Förderschiene zu Geld kommt“, so Obmann Gödde, der auch für den Tourismus eine große Chance in einem Trainingszentrum sieht: „Wir rechnen alleine aus den derzeit geplanten 15 Trainingslagern jährlich ab 2016 mit einer Erhöhung der Nächtigungszahlen um rund 6.000. Davon könnten auch viele Unternehmen im Pinzgau profitieren“.

 

Die Pinzgau Devils in der AFL Division III. (c) zuparino.com Die Pinzgau Devils spielen in der AFL Division III. (c) zuparino.com ©

Im Moment sind die Devils in Gesprächen mit dem Land und das Ganze ist auch als EU-Leaderprojekt eingereicht worden. Zudem setzen die Devils auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. Durch die Übernahme einer Patenschaft in Höhe von € 30,00 pro Parzelle kann jeder über das „Platzpaten-Projekt“ zur Finanzierung beitragen. „Jeder einzelne Cent, den wir auf diesem Wege erzielen, hilft den Jugendlichen und dem Sport. Jede noch so kleine Spende oder jeder noch so kleine Sponsorbeitrag wird gerne entgegen genommen“, hofft Gödde auf eine breite Unterstützung, um das einmalige Projekt umsetzen zu können.

 

]]>
http://www.salzburg24.at/fuer-12-mio-euro-pinzgau-devils-planen-eigenes-football-stadion-in-piesendorf/4114352/?feed=comments-rss2 0
Anna Fenninger: “Ich starte wieder bei Null!” http://www.salzburg24.at/anna-fenninger-ich-starte-wieder-bei-null/4114096 http://www.salzburg24.at/anna-fenninger-ich-starte-wieder-bei-null/4114096#comments Mon, 13 Oct 2014 09:49:11 +0000 http://4114096

“Ich bin bekannter geworden, das habe ich jeden Tag auf der Straße gemerkt”, erzählte die Salzburgerin bei der Bekleidungs-Präsentation am Samstag in Innsbruck. Aber in den Trainingseinheiten habe sich nichts verändert, meinte die Skirennläuferin. “Für mich ist der Weg der gleiche, ich habe im Sommer wirklich hart gearbeitet.”

“Bin noch der gleiche Mensch”

Der Rummel um ihre Person ist für die 25-Jährige keine gänzlich neue Erfahrung, die Ausmaße sind aber neu. “Mich kennen viel mehr Leute durch das eine Rennen in Sotschi. Ich bin auf einmal irgendwie interessanter geworden, obwohl ich eigentlich der gleiche Mensch bin. Das hat mich schon auch viel zum Nachdenken bewegt, was das eigentlich bedeutet.” Da sie aber erfolgreich sein wolle, müsse sie einkalkulieren, dass ein Teil der Privatsphäre verloren gehe. “Das ist Teil des Spiels.”

Wegen einer leichten Verkühlung ist Fenninger vorzeitig vom Training am Mölltaler Gletscher abgereist. “Ich wäre gerne mehr gefahren. Aber der Körper gibt das Tempo vor. Und wenn ich nicht fit bin, bringt es auch nichts.” Dadurch dass die Schneesituation in Chile kein Training zuließ, habe man den Sommer komplett umplanen müssen. “Wir haben uns danach gerichtet, wo die Bedingungen gut waren und das Wetter gepasst hat. Das war alles sehr spontan. Es war in Österreich nicht schlecht, aber auch nicht gut.

“Die Latte liegt hoch”

Als Verteidigerin der großen Kristallkugel werden alle Blicke auf sie gerichtet sein, das ist der Adneterin bewusst. “Es ist eine neue Situation mit den ganzen Erfolgen im Rücken. Jeder schaut auf mich, das ist sicher extremer geworden. Ich versuche, mit der Herausforderung zu wachsen, das ist das Ziel, das ich habe. Es ist wichtig, dass ich keinen Druck spüre. Das muss ich ausgleichen, das ist die Arbeit, die ich habe.”

Der Gesamtweltcup sei sicher wieder ein Ziel, jedoch werde sie wieder von Rennen zu Rennen schauen. “Sicher liegt die Latte hoch. Die Außenstehenden denken sich, dass ich das wieder so machen werde. Aber das ist nicht so leicht, wie man denkt. Es geht wieder bei null los in Sölden”, weiß Anna Fenninger. (APA)

 

In Sölden startet am 25. Oktober die neue Ski-Saison:

]]>
http://www.salzburg24.at/anna-fenninger-ich-starte-wieder-bei-null/4114096/?feed=comments-rss2 0
Judo: Landesliga-Titel geht in den Tennengau http://www.salzburg24.at/judo-landesliga-titel-geht-in-den-tennengau/4114002 http://www.salzburg24.at/judo-landesliga-titel-geht-in-den-tennengau/4114002#comments Mon, 13 Oct 2014 09:05:23 +0000 http://4114002

In der vierten und letzten Runde der Salzburger Landesliga ging es für Wettkampfgemeinschaft des Judoclub Hallein/Tennengau und Judogym am Samstag um alles. Gegner an diesem diesem Abend in der Turnhalle der Neuen Mittelschule in Golling war der Landesmeister der letzten Jahre, die Judounion Pinzgau.

Judoclub Hallein jubelt

Die Tennengauer schickten deshalb die altbewährte Kampfmannschaft – mit Patrick Hinterberger von Judogym verstärkt – ins Rennen. Und diese taktisch kluge Mannschaftsaufstellung erwies sich als Erfolg: Nach äußerst starken Kämpfen endete die Partie 10:4 für die WKG. Für die Punkte sorgten Mijic Zdravko, Günes Talha, Hamernik Julian, Mahringer Clemens, Stöllinger Robert, Hinterberger Patrick und Harlander Peter.

]]>
http://www.salzburg24.at/judo-landesliga-titel-geht-in-den-tennengau/4114002/?feed=comments-rss2 0
Dark Vipers krönen sich zum Landesmeister http://www.salzburg24.at/dark-vipers-werden-favoritenrolle-gerecht/4113986 http://www.salzburg24.at/dark-vipers-werden-favoritenrolle-gerecht/4113986#comments Mon, 13 Oct 2014 08:54:43 +0000 http://4113986

Nach einer eindrucksvollen Saison in der Inline-Hockey-Bundesliga, wollte sich das Team von Bruno Schartner am Sonntag in der Riedenburghalle zum Landesmeister krönen. Und dies gelang auch: Im Finale der beiden Favoriten setzten sich die Dark Vipers gegen Landesliga-Meister Salzburg Devils mit 2:0 durch.

Das Spiel um Platz drei konnten die Eighties mit 3:0 gegen die Asphaltkröten 1 gewinnen und holten sich somit die Bronzemedaille. Spiel um Platz 5 gewannen die Vipers 2 gegen die Asphaltkröten 2 mit 2:0.

]]>
http://www.salzburg24.at/dark-vipers-werden-favoritenrolle-gerecht/4113986/?feed=comments-rss2 0
Red Bull Salzburg gewinnt wieder http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-gewinnt-wieder/apa-s24_1520722280 http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-gewinnt-wieder/apa-s24_1520722280#comments Sun, 12 Oct 2014 19:23:00 +0000 http://4113400

Für die Salzburger war das 3:1 in Laibach der erste volle Erfolg nach drei Niederlagen en suite. “Es tut natürlich gut, wieder zu gewinnen”, meinte dazu Salzburgs Coach Daniel Ratushny. “Aber es war dennoch ein hart erkämpfter Sieg.” Red Bull Salzburg setzte sich damit auf Platz 2 in der Tabelle.

Caps gewinnen gegen Graz

Die Vienna Capitals haben am Sonntag mit einem 2:1-Sieg im Eishockey-Spitzenspiel der Erste Bank Liga (EBEL) bei den Graz 99ers die Tabellenführung übernommen. Die Wiener profitierten von einer 1:4-Niederlage der Black Wings Linz bei Meister Südtirol.  Das 304. Kärntner Derby gewann Villach daheim gegen den KAC 4:1.

Meister Bozen zurück

Mit einem 1:4 beim nach schwachem Saisonstart besser in Schuss gekommenen ist Meister Bozen bzw. ihrer zweiten Saisonschlappe sind die Black Wings Linz in der Tabelle zwei Punkte hinter die Vienna Capitals und einen hinter Salzburg auf Rang drei zurückgefallen. Pance (1.), Insam (22.) und Nesbitt (24.) hatten für ein 3:0 gesorgt, Ulmer scorte für Linz (27.). Letztlich traf Zanette ins leere Tor (59.).

Für die Bozener war es der vierte Sieg in Folge bzw. der insgesamt fünfte, womit sie ausgeglichen bilanzieren und bereits Siebente sind. Auf Leader Vienna fehlen sechs Zähler. Für die Oberösterreicher war es die überhaupt erste Niederlage auf dem Südtiroler Eis.

Die Capitals revanchierten sich in der Eishalle Liebenau für die eine Woche davor gegen die Grazer daheim erlittene 0:3-Niederlage. “Wir waren bissiger, wollten die Revanche unbedingt”, erklärte Capitals-Coach Tom Pokel.

]]>
http://www.salzburg24.at/red-bull-salzburg-gewinnt-wieder/apa-s24_1520722280/?feed=comments-rss2 0