Salzburg24.at » Sport S24 http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 24 Oct 2014 16:43:42 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Traumtor von Marc Janko für Sydney http://www.salzburg24.at/traumtor-von-marc-janko-fuer-sydney/apa-s24_1520905644 http://www.salzburg24.at/traumtor-von-marc-janko-fuer-sydney/apa-s24_1520905644#comments Fri, 24 Oct 2014 14:46:00 +0000 http://4126117

“Es war eine sensationelle Teamleistung”, freute sich Janko, der in der 78. Minute ausgewechselt wurde, nach der Partie. Über sein Tor meinte Janko: “Um ehrlich zu sein, das war ein Tor, das dir einmal im Leben gelingt. Wenn ich es im Training hundert Mal probieren würde, würde ich es wahrscheinlich kein einziges Mal schaffen. Aber es freut mich natürlich, dass mir dieses schöne Tor gelungen ist.”

Auf der offiziellen Homepage der Liga wurde Jankos Tor zu einem der schönsten in der Geschichte der “A-League” geadelt. Sydney hat damit auch zumindest bis Sonntag die Tabellenführung übernommen.

Janko ist übrigens nach seiner Roten Karte im EM-Qualifikationsspiel gegen Moldawien von der UEFA für ein Pflichtspiel gesperrt worden. Da er die Sperre bereits im darauffolgenden Match gegen Montenegro abgesessen hat, steht er für das Heimmatch gegen Russland am 15. November wieder zur Verfügung. Das teilte der ÖFB der APA am Donnerstag mit.

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Scharapowa in Singapur out http://www.salzburg24.at/scharapowa-in-singapur-out/apa-s24_1520904484 http://www.salzburg24.at/scharapowa-in-singapur-out/apa-s24_1520904484#comments Fri, 24 Oct 2014 14:18:00 +0000 http://4126038

Scharapowa vergab im zweiten Satz gegen Radwanksa drei Matchbälle, die gleichzeitig den Aufstieg ins Halbfinale bedeutet hätten. Die Gruppen-Arithmetik hatte Scharapowa einen Zwei-Satz-Sieg über Radwanska vorgeschrieben. Bei 5:1 im zweiten Satz hatte die Weltranglisten-Zweite alles in der Hand, fand sie doch gleich drei Matchbälle zum glatten Sieg vor. Radwanska rettete sich aber noch in den dritten Satz, verlor dann nach 3:09 Stunden doch noch. Durch das anschließende Ergebnis von Wozniacki wurde sie dennoch für ihre Mühen belohnt und stieg ebenso in die Runde der letzten vier auf. Radwanska, Kvitova und Scharapowa beendeten die Vorrunde jeweils mit einem Sieg und zwei Niederlagen, das Satzverhältnis entschied zugunsten der Polin.

Kurzen Prozess machte hingegen Caroline Wozniacki gegen die Tschechin Petra Kvitova. Die Dänin benötigte beim 6:2,6:3 zwei Stunden weniger als zuvor Scharapowa. Mit ihrem dritten Sieg im dritten Gruppenmatch siegte die als Nummer acht gesetzte Dänin in der Weißen Gruppe und steht damit ebenso im Halbfinale.

Durch das Aus von Scharapowa steht auch fest, dass Serena Williams zum vierten Mal nach 2002, 2009 und 2013 das Jahr als Nummer eins beenden wird. Das letzte Gruppen-Spiel der WTA-Finals in der Roten Gruppe ging an Ana Ivanovic. Die Serbin rang am Freitag die bereits zuvor für das Halbfinale qualifizierte Rumänin Simona Halep nach knapp 2:09 Stunden mit 7:6(7),3:6,6:3 nieder. Da Ivanovic aber in zwei Sets hätte gewinnen müssen, um doch noch den Aufstieg zu schaffen, verpasste sie das Halbfinale.

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Sturm Graz empfängt am Samstag Rapid http://www.salzburg24.at/sturm-graz-empfaengt-am-samstag-rapid/apa-s24_1520908202 http://www.salzburg24.at/sturm-graz-empfaengt-am-samstag-rapid/apa-s24_1520908202#comments Fri, 24 Oct 2014 13:49:00 +0000 http://4126251

“Wir haben klare Vorstellungen, wie wir spielen wollen”, erklärte Neo-Trainer Franco Foda. “Aber es wird auch Zeit benötigen. So ein Prozess geht nicht von heute auf morgen.” Zumindest hat Sturm unter dem zurückgekehrten Meistercoach in zwei Spielen noch kein Gegentor erhalten. Großes Thema bei den Hütteldorfern ist die Effizienz. In den vergangenen drei Spielen sind Tore nur nach Eckbällen gelungen – trotz phasenweise klarer spielerischer Überlegenheit. Die Chancenverwertung ist für Trainer Zoran Barisic nicht nur Kopf-, sondern auch Übungssache. “Der Beste ist der, der am meisten trainiert”, meinte der Wiener.

Für Gerald Baumgartner ist es angesichts des siebenten Tabellenplatzes “fünf vor zwölf”, dementsprechend fordert der Austria-Trainer drei volle Erfolge in den kommenden acht Tagen. Den Anfang soll ein Heimsieg gegen Schlusslicht Wiener Neustadt machen. “Einige Spieler haben in den vergangenen Wochen den Ernst der Lage ganz sicher nicht begriffen”, befand Baumgartner. Die Folge werden personelle Änderungen sein. Wr. Neustadt will die knifflige Situation in Wien-Favoriten für einen Sensationscoup nützen. “Wir wollen dagegenhalten und schnelle Konterstöße setzen”, umschrieb Trainer Heimo Pfeifenberger den Matchplan.

Admira Wacker Mödling hat an Ried keine guten Erinnerungen. In den letzten 17 Ligaspielen gab es keinen Sieg, dazu reichte es in den jüngsten 16 Heimpartien gegen die Oberösterreicher zu keinem vollen Erfolg. Am Samstag nehmen die Schützlinge von Coach Walter Knaller in der eigenen BSFZ-Arena den nächsten Anlauf, diese Unserie im “Kellerduell” des Achten mit dem Neunten zu beenden. “Es kommen jetzt die Mannschaften, die unsere Kragenweite haben. Deshalb wollen wir in der Südstadt natürlich punkten”, sagte Ried-Trainer Oliver Glasner.

Der WAC hat sich in den ersten zwölf Runden der Fußball-Bundesliga einen Zehn-Punkte-Polster auf Aufsteiger Altach und damit einen direkten Konkurrenten um einen Europacupplatz erarbeitet. Geht es nach der Truppe von Chefcoach Dietmar Kühbauer, so soll dieser auch nach dem direkten Duell des Zweiten mit dem Vierten in der Lavanttal-Arena zumindest bestehen bleiben. Die Gäste aus Vorarlberg erwartete er sehr defensiv. “Es ist ein Gegner, gegen den es unangenehm zu spielen ist. Man kann kaum ein Spiel aufziehen, weil sie so gut verteidigen”, hob Kühbauer die Vorzüge der Altacher hervor. Vor den Kärntnern hat Altachs Trainer Respekt. “Sie haben eine sehr kompakte Mannschaft, die sehr gut organisiert ist, aber auch mit unfairen Mitteln im Mittelfeld arbeitet. Wichtig ist da, keine Unruhe aufkommen zu lassen”, sagte Canadi. In der Analyse positiv aufgefallen sind ihm vor allem zwei Spieler. “Der WAC hat mit Jacobo und Zulj sehr viel Qualität in der Mannschaft”, lobte der 44-Jährige das WAC-Offensivduo.

Am Sonntag empfängt Grödig den Nachbarn Red Bull Salzburg.

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Ligety und Pinturault jagen Hirscher http://www.salzburg24.at/ligety-und-pinturault-jagen-hirscher/apa-s24_1520903184 http://www.salzburg24.at/ligety-und-pinturault-jagen-hirscher/apa-s24_1520903184#comments Fri, 24 Oct 2014 10:22:00 +0000 http://4125940

Mit dem traditionellen Riesentorlauf am österreichischen Nationalfeiertag und dem Tag der Rückkehr zur europäischen “Normalzeit” (MEZ) beginnt auch bei den Alpin-Herren die Hatz auf Punkte und Titel. Es ist ein Startschuss auf großer Höhe (3.000 m) und höchstem Niveau, zählen doch die aktuellen Weltcup-Aspiranten gleichzeitig auch zu den stärksten Riesentorläufern der Szene. Allen voran Ligety, der in Sölden auf seinen bereits vierten Sieg in Serie los geht.

So wie es im Weltcup “Alle gegen Hirscher” heißt, lautet in Sölden das Motto “Ligety gegen den Rest der Welt.” Ich fühle mich ausgezeichnet, bin gesund und mit meinem Skifahren happy”, gab sich “Mr. Riesentorlauf” zuversichtlich. Der Amerikaner will zwar in erster Linie seine RTL-Kugel verteidigen, weiß aber, dass ihm als Olympiasieger und Mehrfach-Weltmeister in Wahrheit nur noch eines fehlt: ein Weltcup-Gesamtsieg.

“Aber da ist Marcel ganz sicher auch diesmal der Mann, den es zu schlagen gilt. Als Titelverteidiger ist man immer der Favorit”, versuchte Ligety abzulenken. Sölden ist für ihn aber der perfekte Ort, um die Jagd auf sein letztes großes Ziel zu eröffnen. “Ich bin gerne hier, weil es ein Riesentorlauf ist und mir der Hang einfach liegt”, sagte der zuletzt auf dem Rettenbach-Gletscher unschlagbare Ligety. Vor zwei Jahren gewann er in Sölden mit gleich 2,75 Sekunden Vorsprung. “Taktisch gesehen ist das eher ein leichterer Hang. Du musst aber dein Tempo klug kontrollieren.”

Ob der gerade 30 Jahre alt gewordene Amerikaner seine Sonderstellung im RTL beibehalten hat, wird man am Sonntag sehen. “Natürlich möchte ich weiter die Nase vorne haben und natürlich trainierst du nicht, um nicht besser zu werden. Aber du weißt nichts, bevor nicht das erste Rennen da ist”, warnte Ligety und erinnerte: “Ich habe vorige Saison nicht jedes Rennen gewonnen. Zum perfekten Lauf ist immer noch Luft.”

Der Weg zur großen Kugel führt bei Ligety aber natürlich über den Riesentorlauf. “Kalkulieren ist leichter als Rennen zu gewinnen”, will er keine Hochrechnungen anstellen. Zumindest auf die flacheren Abfahrten wie Bormio-Ersatz Santa Caterina will Ligety im kommenden Winter verzichten. “Vier Tage dafür zu opfern, wäre Zeitverschwendung.”

Hirscher war im Sölden-Vorfeld mit Air Racer Hannes Arch unterwegs, Ligety hat in einem F16-Kampfjet Flug-Erfahrungen bis zu 9 G ausgelotet. Nun treffen die beiden auf Schnee aufeinander. Ligety: “Jeder Skifahrer träumt von der großen Kugel und auch für mich ist das nun definitiv das große Ziel. Ich denke, ich habe eine gute Chance. Vielleicht sogar schon diese Saison, wenn alles zusammenpasst.”

Atomic-Fahrer Hirscher ist für Ligety aber auch deshalb der Favorit, “weil er zwei sehr starke Disziplinen hat und kaum Fehler macht”. Der Druck, als erster Alpin-Herr die große Kugel vier Mal in Folge gewinnen zu wollen, sei sicher da, so Ligety. “Aber Druck haben wir alle. Und vermutlich ist es wichtiger, die Kugel zum ersten Mal zu gewinnen als zum vierten Mal.” Von einem Zweikampf könne aber keine Rede sein. “Denn der beste Fünf-Disziplinen-Fahrer von uns allen ist Pinturault.”

Der angesprochene Franzose ist mit 23 Jahren der jüngste der Haupt-Konkurrenten und ist dennoch schon Mitfavorit. Zudem hat Pinturault nach vier Jahren beim Atomic-Ableger Salomon trotz seiner sieben Siege in vier (fünf, nimmt man den City Event in Moskau dazu) verschiedenen Disziplinen sowie zuletzt Olympia-Bronze im RTL zum Branchen-Riesen Head gewechselt, dem auch Ligety, Svindal und Jansrud angehören. Ein Schritt, der ihn noch besser machen soll.

“Ich habe im Frühjahr getestet und es war rasch klar, dass ich wechseln muss”, erklärte Pinturault, warum auch er nun dem Team der “Ski-Rebellen” angehört. “Head kann in kürzester Zeit neue Ski produzieren, das kann entscheidend werden.”

Damit ist Pinturault auch in einer “Testgemeinschaft” mit Ligety. “Also dem Mann, den ich in erster Linie schlagen will”, gestand der junge Franzose aus Courchevel lachend ein. “Im Technischen bin ich eh schon dicht dran. Ich habe deshalb versucht, auch im Flachen schneller zu werden”, erklärte der Vorjahres-Zweite von Sölden sein Sommer-Programm. “Jetzt haben Ted und ich die gleichen Waffen. Aber das Gute ist, er kriegt etwas von mir und ich etwas von ihm. Die Zusammenarbeit macht uns alle schneller.”

Beim Thema Gesamtweltcup hält sich der Franzose, der bis auf die Abfahrt in allen Disziplinen bereits Siege geholt hat, bedeckt. “An so etwas denke ich am Saisonbeginn doch nicht. Ich möchte an allen Wochenenden schnell fahren, vielleicht kommen solche Gedanken dann irgendwann von selbst.”

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Wiegele gelang in China drittes “hole in one” http://www.salzburg24.at/wiegele-gelang-in-china-drittes-hole-in-one/apa-s24_1520903348 http://www.salzburg24.at/wiegele-gelang-in-china-drittes-hole-in-one/apa-s24_1520903348#comments Fri, 24 Oct 2014 10:20:00 +0000 http://4125973

In der bisherigen Saison hatte Wiegele in 19 Turnieren (davon 1 auf der Europa-Tour) rund 31.000 Euro verdient und ist nur die Nummer 76 auf der Challenge Tour. Beim Abschlussbewerb spielte der 36-Jährige eine insgesamt durchwachsene Runde mit sechs Birdies und fünf Bogeys, der Eagle (mit Sechser-Eisen über 164 m ins Loch) verhalf ihm zu einem Score von drei unter Par. Mit insgesamt fünf Schlägen unter Par hatte Wiegele fünf Schläge Rückstand auf die Spitze.

Der Gewinner von St. Omer 2010 (Europa-Tour) wird damit zum Spezialisten für “holes in one”. Das erste seiner Karriere war ihm 2009 bei den Kärnten Open gelungen, zwölf Monate später gelang ihm dort am gleichen Loch ein weiterer Kunstschlag, der neuerlich mit einem Auto belohnt wurde.

In Foshan war Wiegele zunächst nicht sicher, ob der Ball gleich ins Loch gefallen war. “Erst auf dem Grün habe ich festgestellt, dass er nicht mehr zu sehen war”, sagte Wiegele in einer Tour-Aussendung. Später erfuhr er, dass der Preis – eine Pferde-Statue – auch schon für diesen Tag ausgesetzt war. “Da habe ich allen Spielern gesagt, sie können im Hotel einen Drink auf meine Kosten nehmen”, erklärte Wiegele.

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Weltcup-Auftakt in Sölden mit Damen-RTL http://www.salzburg24.at/weltcup-auftakt-in-soelden-mit-damen-rtl/apa-s24_1520902996 http://www.salzburg24.at/weltcup-auftakt-in-soelden-mit-damen-rtl/apa-s24_1520902996#comments Fri, 24 Oct 2014 09:48:00 +0000 http://4125909

Aufgrund der Wettersituation hat es heuer kein Training und Hangfahren auf der Weltcuppiste gegeben. Vielleicht ist das für Fenninger gar nicht so schlecht. “Voriges Jahr bin ich aus Südamerika zurückgekommen und nur noch in Sölden den Steilhang runtergefahren. Sich krampfhaft auf den Hang einzustellen, funktioniert nicht. Das Gefühl wird dadurch nicht besser. Ich glaube, für mich ist es gescheiter, wenn ich mich wie heuer beim ersten Mal richtig gescheit überwinden muss. Dann schauen wir mal, was passiert”, meinte die 25-Jährige.

Die Läuferinnen machen keinen Hehl daraus, dass ein guter Saisonstart viel Druck nimmt. Das gilt auch für Fenninger: “Wenn man gut anschreibt, dann bekommt man viel Selbstvertrauen und kann beruhigt weitertrainieren. Wenn man nicht dabei ist, hat man zwar noch einen Monat Zeit, aber irgendwie ist es natürlich schwieriger. Sicher entscheidet sich der Gesamtweltcup nicht in Sölden, aber für das Gefühl ist es nicht unwichtig.”

Nach vier Jahren des Kämpfens auf dem Rettenbachfahrer hat sich Fenninger in den vergangenen drei Auflagen auf den Rängen sechs, fünf und vier klassiert. “Das gibt mir Selbstvertrauen, dass ich in den letzten drei Jahren halbwegs was zusammengebracht habe. Wenn ich mich so weitersteigern könnte, wäre das super. Aber es ist trotzdem ein schwieriger Hang, der einem alles abverlangt. Und es war noch keine perfekte Fahrt dabei, ich habe immer Fehler gemacht.”

Auch Vorjahressiegerin Lara Gut hat beim Studium ihrer Läufe “da und dort kleine Fehler” entdeckt. Die mit sieben Siegen erfolgreichste Läuferin des Vorwinters will heuer wieder um den Gesamtweltcup mitkämpfen. “Ausgerechnet in St. Moritz habe ich mir zu viel Druck gemacht, war zu nervös. Da haben die Fehler begonnen”, weiß die Schweizerin, was letztlich auf dem Weg zur großen Kugel auch in die Quere kam.

Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin gilt ebenfalls als Trophäen-Anwärterin, die Slalom-Olympiasiegerin hat viel Arbeit in Riesentorlauf und Super-G investiert. “Sölden ist eine Art Reality-Check. Jeder versucht, so schnell zu sein, wie er kann, aber es ist nicht so leicht, nach vier Monaten Vorbereitung das erste Rennen zu fahren. Es ist ein großartiger Hang, aber du musst mutig sein. Es ist, wie wenn du oben über eine Klippe springst und dann fühlt es sich an, wie zu fliegen”, sagte die Vorjahressechste zum Übergang in den Steilhang nach dem flachen Startstück.

“Wenn ich mein Bestes gebe, kann ich auf’s Podium kommen. Aber da sind noch 15 andere Mädchen in der gleichen Position. Ich muss schnell fahren und wie ein Stier aus dem Starttor raus.” Ein guter Saisonstart ist ihr sehr wichtig. “Es ist nicht alles, aber es ist definitiv hilfreich, wenn du in Sölden schnell fährst.”

Das sieht auch die Slowenin Tina Maze so, die nach dem Fokus auf Olympia nun Gesamtweltcup und WM-Gold gleichermaßen anpeilt. “Wenn du in Sölden gut fährst, ist es einfacher weiterzumachen. Aber man kann es hier schnell schlecht machen. Das habe ich auch schon, aber das ist nicht unbedingt ein Zeichen für die ganze Saison”, meinte die Riesentorlauf- und Abfahrts-Olympiasiegerin von Sotschi, die seit Frühjahr mit Valerio Ghirardi einen neuen Trainer hat.

Aus österreichischer Sicht darf man gespannt auf das Abschneiden von Eva-Maria Brem sein, die im März die Saison mit drei Top-Vier-Ergebnissen beendet hat. “Top Ten wäre okay, Top fünf super. Ich hatte jetzt den Vergleich mit Anna, das hat mein Gefühl bestätigt. Was das für Samstag heißt, weiß aber keiner. Es kann viel schiefgehen.” Dass sich die Schneeverhältnisse so krass geändert haben, mache es nochmals interessanter.

Für die Vorjahreszweite Kathrin Zettel, die 2008 für den bisher letzten österreichischen Damen-Sieg in Sölden gesorgt hat, ist es nach ihrer Hüft-Arthroskopie Ende April zeitlich relativ knapp geworden. “Ich will mich aber gut präsentieren und bin gespannt, was rausschaut.” Nach Saisonen ohne Top-Ten-Platzierungen in dieser Disziplin wollen sich auch Elisabeth Görgl und Michaela Kirchgasser wieder stärker präsentieren. “Körperlich bin ich top fit”, sagte die Steirerin Görgl.

In Zeitläufen für den Saisonauftakt qualifiziert hat sich Andrea Fischbacher: “Ich weiß, dass ich im Riesentorlauf schnell fahren kann. Sölden ist ein Hang, den ich liebe. Hier habe ich auch mein einziges Stockerl geholt”, meinte die Salzburgerin.

ÖSV-Damen-Aufgebot für den Weltcup-Riesentorlauf am Samstag in Sölden: Eva-Maria Brem, Anna Fenninger, Andrea Fischbacher, Elisabeth Görgl, Ricarda Haaser, Michaela Kirchgasser, Carmen Thalmann, Rosina Schneeberger, Ramona Siebenhofer, Kathrin Zettel.

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Salzburgs “neues Gesicht” weiß zu gefallen http://www.salzburg24.at/salzburgs-neues-gesicht-weiss-zu-gefallen/apa-s24_1520901772 http://www.salzburg24.at/salzburgs-neues-gesicht-weiss-zu-gefallen/apa-s24_1520901772#comments Fri, 24 Oct 2014 08:50:00 +0000 http://4125825

Von einer Vorentscheidung in der Gruppe D wollte Salzburg-Trainer Adi Hütter noch nichts wissen. “Wir müssen dort noch einmal an unsere Grenzen gehen”, meinte der 44-Jährige. “Auswärts wartet das nächste Schlüsselspiel, nur steht Zagreb eindeutig mehr unter Druck.” Den Kroaten fehlen nach drei Runden bereits vier Punkte auf das aus Celtic Glasgow und Salzburg bestehende Führungsduo.

Die Bullen haben ihre Form wiedergefunden. Sechs Pflichtspielsiege in Serie stehen zu Buche. Dabei hat Hütter das System umgestellt. Erst zum zweiten Mal agierten die Salzburger mit einem 4-3-1-2. “Es hat noch nicht alles hundertprozentig funktioniert. Da muss man aber auch etwas Geduld haben”, meinte der Cheftrainer. “Wir trainieren dieses System erst seit kurzem, daher ist es noch fehleranfällig.” Vor allem im Defensivbereich.

Im Finish ermöglichte Salzburg Dinamo durch Nachlässigkeiten noch zwei Treffer. Hütter ist dennoch vom “neuen Gesicht” der Mannschaft überzeugt. “Im Zentrum haben wir dadurch mehr Stabilität. Uns ist vorgeworfen worden, dass wir nur eine Art und Weise haben, wie wir spielen können. Eine gute Mannschaft muss variabel sein”, begründete der Vorarlberger die taktischen Umstellungen.

Die Abkehr vom davor bedingungslos umgesetzten 4-4-2 habe auch mit den Spielertypen zu tun. Nach dem Abgang von Sadio Mane stehe mit Marcel Sabitzer nur noch ein echter Flügelstürmer zur Verfügung. Die Zehnerposition dagegen können gleich mehrere Spieler bekleiden. Neben Kevin Kampl und dem Belgier Massimo Bruno, der zuletzt in dieser Rolle gefiel, nannte Hütter auch Jungstar Valentino Lazaro, Christoph Leitgeb und Naby Keita. “Ich habe viele Spieler, die sich im Zentrum wohlfühlen.”

Das tun im Moment auch seine beiden Stürmer. Jonatan Soriano hat in der Liga bereits 14-mal getroffen, Alan meldete sich nach einer kleinen Durststrecke mit drei Toren gegen Dinamo eindrucksvoll zurück. “Er war eindeutig der Mann des Spiels”, lobte Hütter. “Es war ein perfekter Abend für die gesamte Mannschaft”, ergänzte der Matchwinner. “Wir haben gezeigt, welches Potenzial wir haben. Wir fliegen jetzt nach Zagreb, um dort zu gewinnen.”

Dann stünde der Aufstieg bereits fest. Die Entscheidung um den Gruppensieg könnte danach am 27. November in Glasgow fallen. Bei Punktegleichheit entscheidet am Ende nicht die Tordifferenz, sondern das Abschneiden in den direkten Duellen. In diesen hat Celtic durch das 2:2 Mitte September in Salzburg bereits zwei Auswärtstore auf der Habenseite.

“Wir haben unseren Vorsprung in der Gruppe ausgebaut, es geht in die richtige Richtung”, meinte der im Finish eingewechselte ÖFB-Teamspieler Lazaro. “Jetzt möchten wir in Zagreb alles fixieren.” Für die Kroaten wird das Rückspiel in zwei Wochen “ein Alles-oder-Nichts-Spiel”, wie es Kapitän Josip Simunic nach einer “desaströsen Abwehrleistung” formulierte.

Bis dahin wollen die Salzburger ihre Tabellenführung in der Liga festigen. Am Sonntag geht es im Derby auswärts gegen Grödig. Am Freitag war Regeneration angesagt. Linksverteidiger Andreas Ulmer musste gegen Dinamo wegen einer Rippenverletzung vom Platz, Dreifach-Torschütze Alan folgte ihm mit leichten Magenproblemen. Hütter: “Meine Mannschaft ist an ihre Grenze gegangen.”

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Red Bull Air Race: Finaler Showdown am Spielberg http://www.salzburg24.at/red-bull-air-race-finaler-showdown-am-spielberg/4125730 http://www.salzburg24.at/red-bull-air-race-finaler-showdown-am-spielberg/4125730#comments Fri, 24 Oct 2014 08:28:39 +0000 http://4125730

Noch herrscht am Spielbergring Ruhe vor dem Sturm. Eifrig wird alles für das große Finale am Sonntag vorbereitet, die Hangar sind bezogen. 30.000 Zuschauer werden auf der Grandprix-Strecke erwartet, die erstmals nach einer dreijährigen Sicherheitspause Schluss- und Höhepunkt der Comeback-Saison im Red Bull Air Race ist.

 

Alle Fakten zum Rennen am Spielberg. / APA Alle Fakten zum Rennen am Spielberg. / APA ©

Arch macht Jagd auf Titel

Besonders gespannt auf den finalen Showdwon ist Hannes Arch. Nachdem Arch Mitte der Saison noch überlegen geführt hat, kommt der Steirer nun bei fünf Punkten Rückstand auf den Briten Nigel Lamb als Angreifer nach Spielberg.

“Ich muss gewinnen, Nigel darf nur Dritter werden”, ist Arch bewusst, dass er mit seiner 400 km/h schnellen Zivko Edge auf dem anspruchsvoll engen und schnellen Kurs eine Top-Leistung bringen muss. “Aber rein mental bin ich in der besseren Position”, gibt sich der 47-Jährige zuversichtlich. “Ich brauche keine Taktik mehr, es gibt für mich nur mehr gewinnen oder verlieren. Denn ob ich Zweiter oder Dritter werde, ist mir egal.”

 

Schwache zweite Saisonhälfte

Dabei schien Arch, Weltmeister des Jahres 2008, nach den Plätzen 2-1-2-1 sowie einem Vorsprung von 13 Zählern bereits einem sicheren zweiten Titel entgegen zu fliegen. Doch ein Missverständnis in Ascot änderte alles. Arch hörte statt des traditionellen “smoke on” ein anderes Kommando, wollte eine Notlandung einleiten und wurde nur Achter. “Es war ärgerlich, denn bis England hätte es nicht besser laufen können. Hätte ich auch Ascot gut hinter mich gebracht, wäre die WM eine gemähte Wiese gewesen”, ist Arch bewusst.

Stattdessen tauchten plötzlich “tausend Fragen” auf. Es folgte Verunsicherung und ein missglückter Versuch, das Flugzeug schneller zu machen. Nach zwei achten Plätzen war auch die WM-Führung futsch. Erst zuletzt in Las Vegas vertraute man wieder auf die gewohnte Abstimmung. “Ich hatte mich zu lange und zu sehr nur mit der Technik beschäftigt und auf das Fliegen vergessen”, weis Arch.

 


Das finale „Fly-In” der Red Bull Air Race Piloten ist am Donnerstag über die Bühne gegangen. Die Athleten nutzten die Gelegenheit, um im Vorfeld des WM-Showdowns ihre Hightech-Maschinen auf Herz und Nieren zu prüfen. Am Freitag folgt das erste Training
Für Arch würde mit dem Titel beim “Finale dahoam” ein Lebenstraum in Erfüllung gehen. Der Steirer ist nur 35 Straßen-Kilometer von der Rennstrecke entfernt in Trofaiach aufgewachsen. Eltern, Schul- und Kletter-Kumpels werden neben Freundin Miriam Höller, einem deutschen Action-Model, vor Ort die Daumen drücken.

Heimrennen als Vorteil?

Dabei hatte Arch bis kurz vor dem Rennen noch “Bammel” vor dem großen Heimauftritt. “Bis ich gemerkt habe, dass ich mir den Druck selbst mache. Die Fans kommen ja um mich zu unterstützen und nicht, um mich fertig zu machen”, freut sich Arch schon auf die kesselartige Arena und die 30.000 Zuschauer mit rot-weiß-roten Fahnen, die er schon beim Show-Flug während des Grand Prix genießen konnte. “Das motiviert mich sehr. Ich möchte unbedingt ins Finale kommen und die Chance wahrnehmen.”

Daheim und am Nationalfeiertag zu gewinnen, wäre deshalb für Arch “mega”. Seit sechs Jahren bereite er sich auf diesen Moment vor, betonte er. “Es ausgerechnet hier zu vollenden, wäre mehr als ein Traum. Aber eigentlich reicht es schon, das Rennen hier zu fliegen. Der Titel wäre die Krönung.”

 

Aktueller WM-Stand 2014 vor dem Finale (7 von 8 Rennen):

1. Nigel Lamb (GBR) 53 Punkte – 2. Hannes Arch (AUT) 48 – 3. Paul Bonhomme (GBR) 47 – 4. Pete McLeod (CAN) 37 – 5. Matt Hall (AUS) 33 – 6. Nicolas Ivanoff (FRA) 30 – 7. Matthias Dolderer (GER) 21 – 8. Martin Sonka (CZE) 11 – 9. Yoshihide Muroya (JPN) 10 – 10. Peter Besenyei (HUN) 6 – 11. Kirby Chambliss (USA) 5 – 12. Michael Goulian (USA) 0

Die bisherigen Weltmeister: 2005 Mike Mangold (USA), 2006 Kirby Chambliss (USA), 2007 Mangold; 2008 Hannes Arch (AUT), 2009 Paul Bonhomme (GBR), 2010 Bonhomme. 2011-2013 Keine WM ausgetragen.

Die Rennen am Spielberg werden Live bei ServusTV übertragen: Qualifying Samstag (25. Oktober) ab 16 Uhr; Rennen (26. Oktober) ab 14:15 Uhr. Website: www.servustv.com/airrace

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Skandalspiel mit 3:0 für Serbien gewertet http://www.salzburg24.at/skandalspiel-mit-30-fuer-serbien-gewertet/apa-s24_1520901066 http://www.salzburg24.at/skandalspiel-mit-30-fuer-serbien-gewertet/apa-s24_1520901066#comments Fri, 24 Oct 2014 08:22:00 +0000 http://4125765 Gleichzeitig teilte die Europäische Fußball-Union am Freitag aber mit, dass Serbien diese drei Punkte wieder abgezogen werden. Damit haben beide Teams jeweils dieselbe Punktzahl wie vor der Partie, die am 14. Oktober beim Stand von 0:0 abgebrochen wurde.

Beide Verbände wurden von der UEFA mit einer Geldstrafe von 100.000 Euro belegt. Die Serben müssen zudem ihre nächsten beiden Heimspiele am 14. November gegen Dänemark und am 4. September 2015 gegen Armenien in der Ausscheidung für die EM in Frankreich 2016 vor leeren Rängen austragen. Diese Entscheidung traf die Disziplinarkommission.
 

Der albanische Verband kündigte postwendend einen Einspruch gegen das Urteil an. Die Entscheidung sei “enttäuschend und ungerecht”, sagte Verbandschef Armand Duka am Freitag und kündigte an: “Wir werden Einspruch dagegen einlegen und unsere Rechte einfordern.” Das von der Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union gefällte Urteil werde keinem gerecht, ergänzte Duka. “Heute gab es keine Gerechtigkeit für das, was im Stadion passiert ist”, schrieb selbst der albanische Regierungschef Edi Rama im Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Partie der Serben gegen Albanien in Belgrad war abgebrochen worden, nachdem in der 42. Minute eine Drohne mit einer großalbanischen Flagge über das Stadion hinweggeflogen war. Serbiens Stefan Mitrovic vom SC Freiburg hatte die Fahne an sich gerissen, albanische Spieler waren daraufhin auf ihn losgegangen. Danach waren serbische Zuschauer aufs Spielfeld gestürmt und hatten albanische Akteure attackiert. Das Spiel wurde nicht wieder angepfiffen.

 

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Brisanter “Clasico” zwischen Real und Barca http://www.salzburg24.at/brisanter-clasico-zwischen-real-und-barca/apa-s24_1520900472 http://www.salzburg24.at/brisanter-clasico-zwischen-real-und-barca/apa-s24_1520900472#comments Fri, 24 Oct 2014 08:11:00 +0000 http://4125744

Die spanische Liga geht zwar gerade einmal in die neunte Runde. Richtungsweisend ist das Duell aber allemal. Sollte Real unterliegen, würde der Rückstand auf den Erzrivalen bereits sieben Punkte betragen. “Es ist ‘El Clasico’. Dieses Spiel zu gewinnen, wäre großartig. Danach ist aber noch nichts entschieden, weil in der Liga noch ein weiter Weg zu gehen ist”, betonte Messi.

Der Argentinier hat in 28 Spielen gegen Real bisher 21 Tore erzielt. Sollte er auch in der 229. Auflage des Klassikers treffen, würde ein weiterer Rekord fallen: Mit 250 Toren im spanischen Oberhaus fehlt Messi nur noch ein Treffer auf die Bestmarke des legendären Athletic-Bilbao-Stürmers Telmo Zarra (251 Treffer von 1940 bis 1955). “Der Rekord ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass wir ein gutes Spiel abliefern”, meinte Messi.

Unterstützung erhofft er sich nicht nur von Brasiliens Ausnahmekicker Neymar, sondern auch von Luis Suarez. Der Stürmerstar aus Uruguay dürfte nach vier Monaten Sperre wegen seiner Bissattacke im WM-Spiel gegen Italien ausgerechnet gegen Real sein Pflichtspieldebüt für Barca geben. “Es wird großartig, mit ihm zu spielen. Er bringt viele Stärken ins Team ein”, versicherte Messi.

Dem Trio Messi-Suarez-Neymar hält Real WM-Star James Rodriguez, Karim Benzema und Ronaldo entgegen. Letzterer ist in den vergangenen Wochen einmal mehr zur Hochform aufgelaufen. 15 Ligatore hat der Portugiese in dieser Saison bereits erzielt – in gerade einmal sieben Einsätzen. Die jüngsten acht Pflichtspiele hat Real allesamt gewonnen, Barca dafür in der Liga noch keinen einzigen Gegentreffer erhalten.

“Wir sind in guter Form. Wir sind fokussiert und spielen gut”, erklärte Real-Trainer Carlo Ancelotti. “Wir gehen in einer großartigen Verfassung in den Clasico, aber auch Barcelona kommt in einem idealen Zustand.” Die Bühne für ein großes Duell ist bereitet. Für Barca-Coach Luis Enrique ist es der erste Vergleich als Trainer. Als Spieler war der 44-Jährige sowohl für Real (1991-1996) als auch für Barca (1996-2004) aktiv.

In der vergangenen Saison haben die Katalanen beide Ligaduelle mit dem Erzrivalen gewonnen (2:1 und 4:3). Dieser revanchierte sich mit einem 2:1-Sieg im Cupfinale, den Millionenmann Gareth Bale mit einem Sololauf aus der eigenen Hälfte sicherstellte. Der Waliser fällt diesmal mit einer Gesäßmuskelverletzung ziemlich sicher aus. Dafür dürfte Real Innenverteidiger Sergio Ramos nach überstandenen Oberschenkelproblemen wieder zur Verfügung stehen.

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Vanek-Assist bei 2:0 von Minnesota über Arizona http://www.salzburg24.at/vanek-assist-bei-20-von-minnesota-ueber-arizona/apa-s24_1520900512 http://www.salzburg24.at/vanek-assist-bei-20-von-minnesota-ueber-arizona/apa-s24_1520900512#comments Fri, 24 Oct 2014 07:40:00 +0000 http://4125677

Das am Mittwoch abgesagte Spiel zwischen den Ottawa Senators und den Toronto Maple Leafs ist für 9. November neu angesetzt worden. Das Match war aufgrund der Schießereien im Regierungsviertel der kanadischen Hauptstadt, bei denen am Mittwoch ein Soldat sowie der Attentäter ums Leben kamen, abgesetzt worden.

NHL-Ergebnisse von Donnerstag: New York Islanders – Boston Bruins 3:2, Detroit Red Wings – Pittsburg Penguins 4:3 n.V., St. Louis Blues – Vancouver Canucks 1:4, Nashville Predators – Chicago Blackhawks 3:2, Minnesota Wild – Arizona Coyotes 2:0, Calgary Flames – Caroline Hurricanes 5:0, Los Angeles Kings – Buffalo Sabres 2:0, San Jose Sharks – Columbus Blue Jackets 4:5.

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Sieg und Niederlage für ÖFB-Legionäre http://www.salzburg24.at/sieg-und-niederlage-fuer-oefb-legionaere/apa-s24_1520895342 http://www.salzburg24.at/sieg-und-niederlage-fuer-oefb-legionaere/apa-s24_1520895342#comments Thu, 23 Oct 2014 21:15:00 +0000 http://4125434

Abwehrspieler Leovac, auch für das kroatische Nationalteam ein Thema, bereitete das 1:0 vor. Mann des Abends in Rijeka war aber Torjäger Kramaric mit einem lupenreinen Hattrick nach der Pause. Leovac bediente den kroatischen Teamstürmer beim Führungstreffer mit einem Querpass ideal (63.). Nach dem schnellen Ausgleich durch Toornstra schoss Kramaric die Gastgeber mit zwei weiteren Toren (71., 76./Elfmeter) zum Sieg. Im Parallelspiel der Gruppe G kam Titelverteidiger Sevilla bei Standard Lüttich nicht über ein torloses Remis hinaus, verteidigte dadurch aber vor den Belgiern und Rijeka die Spitze.

ÖFB-Verteidiger Dragovic sah beim ersten Kiew-Gegentreffer nicht gut aus. Sein missglückte Kopfballabwehr nutzte Enevoldsen (11.) per Volleyschuss zum 1:0 aus. Danach kassierten die Ukrainer durch Thomsen (39., 91.) noch zwei weitere Tore. Kiew ist in Gruppe J nach der ersten Niederlagen im dritten Spiel jetzt punktegleich mit Tabellenführer Steaua Bukarest (2:1 gegen Rio Ave) und Aalborg.

Kavlak erzielte beim 4:0-Auswärtskantersieg von Besiktas Istanbul gegen Partizan Belgrad sein erstes Saisontor. Der ehemalige Rapid-Spieler traf in der 18. Minute von der Strafraumgrenze zum 1:0 für die in Gruppe C gleichauf mit Tottenham (5:1 gegen Asteras) erstplatzierten Türken.

Ein ungefährdetes Erfolgserlebnis gab es auch für Abwehrroutinier Martin Stranzl, der für Mönchengladbach beim souveränen 5:0-Heimerfolg gegen Apollon Limassol als Kapitän durchspielte. Die Deutschen sind in Gruppe A zwei Zähler hinter Villarreal (4:1 gegen FC Zürich) Zweite.

Eindhoven-Legionär Marcel Ritzmaier wurde beim 1:1 von PSV Eindhoven gegen Panathinaikos Athen in der 75. Minute eingewechselt. PSV hat als Zweiter bereits fünf Punkte Rückstand auf Dynamo Moskau (2:1 bei Estoril).

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Salzburg nach 4:2 über Zagreb auf EL-Aufstiegskurs http://www.salzburg24.at/salzburg-nach-42-ueber-zagreb-auf-el-aufstiegskurs/apa-s24_1520897020 http://www.salzburg24.at/salzburg-nach-42-ueber-zagreb-auf-el-aufstiegskurs/apa-s24_1520897020#comments Thu, 23 Oct 2014 21:14:00 +0000 http://4125468

Matchwinner vor 12.872 Zuschauern war Stürmer Alan mit drei Toren (13., 45., 52.). Zudem war sein brasilianischer Landsmann Andre Ramalho erfolgreich (49.). Die Treffer der Gäste erzielten im Finish Arijan Ademi (81.) und Angelo Henriquez (89.). Ihr nächstes Gruppenspiel bestreiten die Salzburger am 6. November in Zagreb.

Salzburg-Trainer Adi Hütter setzte im “Schlüsselspiel”, wie er es nannte, wie zuletzt in der Liga gegen Ried (4:2) auf eine Raute im Mittelfeld. Millioneneinkauf Massimo Bruno agierte hinter dem Sturmduo Jonatan Soriano und Alan. Die Salzburger hatten zwar schon vor der Pause etwas mehr vom Spiel, lebten da aber vor allem von ihrer Chancenauswertung.

Zwei gute Gelegenheiten fand die Red-Bull-Elf vor, Alan verwertete sie zur Freude von Firmenchef Dietrich Mateschitz beide. Erst traf der Brasilianer nach einer Maßflanke von Peter Ankersen per Kopf. Zagreb-Schlussmann Eduardo machte dabei keine gute Figur. Kurz vor der Halbzeit nutzte Alan einen Stellungsfehler in der Hintermannschaft von Dinamo zur Vorentscheidung. Nach Zuspiel des agilen Kevin Kampl traf der 25-Jährige mit dem “Spitz”.

Bis dahin hatten sich die beiden Teams mit Pressing und einem enorm aufwendigen Spiel gegen den Ball weitgehend neutralisiert. Schüsse von Bruno (6.) und Kampl (17.) stellten für Eduardo keine Gefahr dar. Auf der Gegenseite rettete Salzburg-Schlussmann Peter Gulacsi nach schwerem Fehler von Ramalho im Eins-gegen-Eins mit einer Fußabwehr gegen Algeriens WM-Star El Arbi Hillel Soudani (18.).

Nach Seitenwechsel fielen die Gäste dann zusehends auseinander. Nach einem Corner von Christoph Leitgeb war Ramalho per Kopf zur Stelle. Wenig später kurvte Alan ebenfalls nach Leitgeb-Zuspiel durch den Strafraum und holte zu seinem dritten Streich aus. Der Brasilianer hatte schon zum Auftakt gegen Celtic (2:2) getroffen. Alans vierter Treffer zählte nicht, weil Martin Hinteregger den Ball mit der Hand weitergeleitet hatte (57.).

Im Finish ließ die Konzentration der zuletzt anfälligen Salzburger Defensive nach. Das nutzten Ademi nach sehenswerter Vorarbeit des eingewechselten Ognjen Vukojevic und Henriquez nach einer unglücklichen Aktion von Hinteregger zu ihren zwei Treffern. Ein Tor von Soudani war wegen Abseits nicht anerkannt worden (69.). Auf der Gegenseite ließen Soriano (71./Außennetz), Bruno (84.) und der eingewechselte Naby Keita (86.) Großchancen aus.

Salzburg landete dennoch den sechsten Pflichtspielsieg in Serie. Von ihren vergangenen zwölf Europacup-Heimspielen haben die Bullen nur ein einziges verloren. Dinamo dagegen, ohne Jungstar Ante Coric und Topstürmer Duje Cop angetreten, kassierte die sechste Auswärtsniederlage in Folge auf internationalem Rasen. Ihr nächstes Gruppenspiel bestreiten die Salzburger am 6. November in Zagreb.

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Ausschreitungen bei EL-Spiel in Bratislava http://www.salzburg24.at/ausschreitungen-bei-el-spiel-in-bratislava/apa-s24_1520894414 http://www.salzburg24.at/ausschreitungen-bei-el-spiel-in-bratislava/apa-s24_1520894414#comments Thu, 23 Oct 2014 20:50:00 +0000 http://4125425

Anhänger der Gäste hatten einem Bericht der slowakischen Nachrichtenagentur Tasr einen Zaun durchbrochen und waren in den Bereich der Heimfans eingedrungen. Es kam zu Schlägereien, die Polizei musste einschreiten.

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Graz bezwang VSV zu Hause 3:2 nach Penaltyschießen http://www.salzburg24.at/graz-bezwang-vsv-zu-hause-32-nach-penaltyschiessen/apa-s24_1520895924 http://www.salzburg24.at/graz-bezwang-vsv-zu-hause-32-nach-penaltyschiessen/apa-s24_1520895924#comments Thu, 23 Oct 2014 20:08:00 +0000 http://4125449

In Graz erwischten die Gäste den besseren Start. McBride schoss die Villacher mit einem Doppelpack (8., 11.) in Führung. Die Grazer kamen aber bald durch Ganzak (14.) zum Anschlusstreffer und erst am Ende des Mitteldrittels durch Latendresse (39.) zum Ausgleich, der bis zum Ende der regulären Spielzeit hielt. Nach torloser Verlängerung sicherte der Finne Lammassaari den heimstarken Steirern im Penaltyschießen den Zusatzpunkt.

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EL-Spiel Salzburg gegen Dinamo Zagreb findet statt http://www.salzburg24.at/el-spiel-salzburg-gegen-dinamo-zagreb-findet-statt/apa-s24_1520885486 http://www.salzburg24.at/el-spiel-salzburg-gegen-dinamo-zagreb-findet-statt/apa-s24_1520885486#comments Thu, 23 Oct 2014 17:32:00 +0000 http://4124983

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WM für Svindal “nicht sehr realistisch” http://www.salzburg24.at/wm-fuer-svindal-nicht-sehr-realistisch/apa-s24_1520892634 http://www.salzburg24.at/wm-fuer-svindal-nicht-sehr-realistisch/apa-s24_1520892634#comments Thu, 23 Oct 2014 17:01:00 +0000 http://4125398

Der Norweger hat es ersten Schock rasch überwunden. “Ich wusste ja sofort, dass es die Achillessehne ist. Und dann ist es leider eine Frage von Monaten und nicht nur Wochen. Das weißt du innerhalb ein paar Sekunden. Es hilft nichts, es ist schade, aber man muss weiterschauen. Es war ein schlechtes Timing.”

Gewöhnlich dauere es wenigstens drei Monate, bis man wieder auf Ski stehen könne. “Aber man weiß nie, wie schnell es heilt. Ich versuche, positiv zu sein. Wir müssen einfach abwarten, was passiert.” Nach der Operation hat Svindal auch den ersten Teil der Rehabilitation in Tirol gemacht, kommende Woche will er nach Norwegen fliegen und im Olympiastützpunkt in Oslo weiter am Comeback arbeiten.

“Ich kann derzeit ganz wenig machen, nur ein bisschen Bewegung. Die ersten zwei Wochen soll man ziemlich vorsichtig sein”, sagte der 31-Jährige, der bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften insgesamt elf Medaillen gewonnen und 25 Weltcuprennen für sich entschieden hat. Da das aktuelle norwegische Team das stärkste sei, das er “seit langem gesehen habe”, rechnet er mit gute Resultaten seiner Kollegen. “Ich bin draußen, aber wir haben Jungs, die schnell sein können.”

So hofft er auch, dass neben den von ihm genannten Franzosen Alexis Pinturault und US-Amerikaner Ted Ligety als größte Herausforderer des Salzburgers Marcel Hirscher auch sein Landsmann Kjetil Jansrud mitmischen wird können. Ganz groß auf der Rechnung hat er aber Pinturault. “Ich habe gehört, er ist schnell unterwegs.”

Für den Sölden-Riesentorlauf am Sonntag tippt er auf Ligety, Hirscher oder Pinturault. “Man hat das voriges Jahr gesehen, dass die drei öfter eine Klasse für sich waren.” Pinturault ist in diesem Winter ebenfalls auf Head unterwegs, damit kommt aus dem Kreis der mutmaßlich Großen Vier nur Titelverteidiger Hirscher aus dem Atomic-Lager.

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Brasilien gegen Österreich mit CL-Held Adriano http://www.salzburg24.at/brasilien-gegen-oesterreich-mit-cl-held-adriano/apa-s24_1520889654 http://www.salzburg24.at/brasilien-gegen-oesterreich-mit-cl-held-adriano/apa-s24_1520889654#comments Thu, 23 Oct 2014 14:49:00 +0000 http://4125287

Beim 7:0-Auswärtssieg gegen BATE Borisow trug sich Adriano als zweiter Fünffach-Torschütze neben Lionel Messi in die Champions-League-Rekordbücher ein. Der 27-jährige Stürmer hat bisher noch kein Ländermatch für Brasilien bestritten.

Kader Brasilien für die Testspiele gegen die Türkei (12.11.) in Istanbul und Österreich (18.11.) in Wien:

Tor: Neto (AC Fiorentina), Diego Alves (Valencia), Rafael Cabral (SSC Napoli)

Verteidigung: David Luiz, Marquinhos, Thiago Silva (alle Paris St. Germain), Miranda (Atletico Madrid), Danilo, Alex Sandro (beide FC Porto), Mario Fernandes (ZSKA Moskau), Filipe Luis (Chelsea)

Defensives Mittelfeld: Luiz Gustavo (VfL Wolfsburg), Romulo (Juventus Turin), Casemiro (FC Porto), Fernandinho (Manchester City)

Offensives Mittelfeld und Angriff: Neymar (FC Barcelona), Firmino (TSG Hoffenheim), Philippe Coutinho (FC Liverpool), Lucas (Paris St. Germain) Luiz Adriano, Douglas Costa (beide Schachtar Donezk), Oscar, Willian (beide Chelsea)

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Halep erste Halbfinalistin von WTA-Finalturnier http://www.salzburg24.at/halep-erste-halbfinalistin-von-wta-finalturnier/apa-s24_1520881610 http://www.salzburg24.at/halep-erste-halbfinalistin-von-wta-finalturnier/apa-s24_1520881610#comments Thu, 23 Oct 2014 14:33:00 +0000 http://4125275

Williams dominierte zwar gegen Bouchard, die sieglos gebliebene Nordamerikanerin leistete Halep aber schon durch den Gewinn ihres ersten Aufschlagspiels die entscheidende Schützenhilfe. Williams brachte in Folge ihre dritte Aufgabe auf dem Weg zur anvisierten Titelverteidigung in 58 Minuten unter Dach und Fach. Doch sie könnte dennoch am Freitag bei einem klaren Erfolg der Serbin Ana Ivanovic (7) gegen Halep ausscheiden.

“Ich habe versucht, das Spiel einfach hinter mir zu lassen”, sagte Williams nach ihrem zweiten Erfolg beim Jahresendturnier. “Danke an meinen Coach. Er hat mir klar gemacht, dass ich trotz der Leistung von gestern (Anm.: 0:6,2:6 gegen Halep) nach wie vor im Turnier bin.” Außer mit dem klaren Ergebnis hatte Williams gegen Bouchard auch mit einem Service von 205 km/h beeindruckt.

Anders als in “Gruppe Rot” gibt es in “Gruppe Weiß” noch keine Aufsteigerin, auch hier fällt die Entscheidung am Freitag. Topchancen hat Caroline Wozniacki (8), der Dänin gelang nach dem Sieg über Maria Scharapowa (2) ein 7:5,6:3 gegen Agniezska Radwanska (6). Die Polin hält nach ihrem Startsieg gegen Petra Kvitova (3) wie die Tschechin bei einem Sieg. Denn Kvitova gewann nach zuletzt fünf Niederlagen gegen Scharapowa 6:3,6:2.

Deshalb hilft der Russin nun nur ein Zweisatzsieg über Radwanska weiter, außerdem müsste Wozniacki gegen Kvitova gewinnen. “Es wäre nach zwei Niederlagen einfach zu sagen, ich sei müde von der langen Saison”, sagte Scharapowa. “Aber das entspricht nicht dem, was ich fühle. Ich habe noch mindestens ein weiteres Spiel vor mir, und ich bin noch nicht ausgeschieden. Ich will die Saison so positiv wie möglich beenden.”

Durch Scharapowas Niederlage ist Serena Williams der Nummer-1-Position in der Weltrangliste zum Jahresende sehr nahe gekommen. Der US-Star hatte das schon 2002, 2009 und 2013 erreicht. Damit es Scharapowa doch noch zum ersten Mal schafft, müsste die 27-Jährige in Singapur das Turnier gewinnen und Williams dürfte nicht aufsteigen. Das ist ein derzeit unwahrscheinliches, aber doch nicht undenkbares Szenario.

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Formel-1-Rennstall Caterham vor dem Aus http://www.salzburg24.at/formel-1-rennstall-caterham-vor-dem-aus/apa-s24_1520881756 http://www.salzburg24.at/formel-1-rennstall-caterham-vor-dem-aus/apa-s24_1520881756#comments Thu, 23 Oct 2014 13:33:00 +0000 http://4125090

Die Käufer des Caterham-Rennstalls legten im Streit um Zahlungen und Besitzverhältnisse des Formel-1-Teams nach. Die Investmentfirma Engavest SA habe einen Vertrag zur Übernahme des “1Malaysia Racing Team/Caterham F1″ mit Tony Fernandes und der Caterham Gruppe geschlossen. Engavest SA habe alle Bedingungen erfüllt und auch gezahlt.

Vorbesitzer Tony Fernandes soll aber nach Schilderungen von Engavest SA die Anteile aber nicht übertragen haben. “Daher bleibt Herr Fernandes der Besitzer von Caterham F1 und voll verantwortlich für seine Aktivitäten”, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag.

Ein Start des Nachzügler-Rennstalls beim Grand Prix der USA in gut einer Woche ist mehr als fraglich. Selbst Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone wollte sich am Donnerstag nicht festlegen, ob dem Team noch zu helfen ist und ob dieser noch eine Zukunft hat. “Es ist ein bisschen zu kompliziert, etwas zu sagen ohne das richtige Wissen”, sagte der Brite dem Sender BBC. “Alles was ich weiß, ist das, was mir erzählt wurde. Ich bin nicht sicher, ob das alles richtig ist”, meinte Ecclestone, der Caterham nun aber offensichtlich helfen will. Die Zeit wird aber knapp.

Am kommenden Samstag müssten die Rennwagen eigentlich in die USA transportiert werden. Drei Tage vorher erreichte der Streit der Eigentümer aber seinen Höhepunkt. “Wenn du etwas kaufst, solltest du auch dafür bezahlen. Ganz einfach”, schrieb Vorbesitzer und Ex-Teamchef Tony Fernandes via Twitter. Eine Pressemitteilung des Rennstalls, in der vor allem er angeprangert wurde, bezeichnete er beim britischen Sender BBC gar als “Müll”.

Fernandes hatte sich mit einer Investmentgruppe namens Engavest SA am 29. Juni über den Verkauf des Teams geeinigt. Wer genau hinter dem Konsortium steht, ist bis heute ungeklärt. In dem Statement warfen die neuen Eigentümer dem alten Besitzer vor, sich seit der Einigung geweigert zu haben, die notwendigen rechtlichen Verpflichtungen einzugehen, um die Anteile dem Käufer zu übertragen. “Nach drei Monaten, in denen das Caterham F1 Team in gutem Glauben geführt wurde, sieht sich der Käufer nun gezwungen, alle Möglichkeiten zu sondieren, dazu zählt auch ein Rückzug des Management Teams”, hieß es in der Mitteilung.

Kurz danach twitterte der bisherige Teamchef Ravetto ein Selfie, im Hintergrund die Crew des Rennstalls bei einem Grand-Prix-Wochenende. Über dem gemeinsamen Foto standen die Worte geschrieben: “Stolz, so eine außergewöhnliche Gruppe Menschen geführt zu haben, wenn auch nur für wenige Wochen!” Ravetto hatte den Posten erst Anfang September vom Niederländer Christijan Albers übernommen. Dieser hatte gerade einmal fünf Rennen durchgehalten.

Die Spekulationen um die großen finanziellen Probleme des Rennstalls halten sich schon lange. In Sotschi versuchte Ravetto zuletzt in einer ausführlichen Pressekonferenz Zweifel an einem Fortbestand des Teams zu zerschlagen. Nun ist aber in Caterham Sports Limited auch noch ein Zulieferer insolvent. Das Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen kümmert sich nun um die Abwicklung und sperrte offensichtlich erstmal die Tore auch zu der Fabrik des Rennstalls zu, der rechtlich noch dem “1Malaysia Racing Team” (1MRT) zu gehören scheint.

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Real und BVB auf Champions-League-Aufstiegskurs http://www.salzburg24.at/real-und-bvb-auf-champions-league-aufstiegskurs/apa-s24_1520886746 http://www.salzburg24.at/real-und-bvb-auf-champions-league-aufstiegskurs/apa-s24_1520886746#comments Thu, 23 Oct 2014 13:27:00 +0000 http://4125191

Real präsentierte sich auch in Liverpool in Hochform, zudem kam Cristiano Ronaldo dem Tor-Rekord von Raul ganz nahe. Der Portugiese erzielte seinen 70. Treffer in der Champions League, nur ein Tor fehlt im noch auf den spanischen Rekord-Torschützen (71.). “Das war mein erstes Tor an der Anfield Road, das ist was besonderes. Der Rekord beschäftigt mich nicht wirklich. Ich weiß, dass ich ihn übertreffen werde. Messi (69) und ich sind knapp dran”, erklärte Ronaldo.

Der Weltfußballer ist derzeit die Torgarantie in Person. In der Primera Division hat er in sieben Spielen 15 Tore erzielt, in der Champions League auch schon drei. Kein Wunder, dass Ronaldo Optimismus ausstrahlt, auch was die angepeilte Titelverteidigung betrifft. “Warum nicht. Wir gehen Schritt für Schritt und schauen dann. Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir bleiben optimistisch.”

Die Darbietung am Mittwoch nährt dieses Selbstvertrauen. “Mit offenen Mündern” hätten die Fans im sagenumwobenen Stadion an der Anfield Road Reals Gala bestaunt, schrieb “Marca”. Und ergänzte: “Ancelottis Team bietet eine perfekte Kombination von fußballerischer Klasse und Toren. Diese Version von Real Madrid ist nicht mehr zu verbessern.”

Liverpool-Manager Brendan Rodgers anerkannte Reals Überlegenheit, von seinem Starstürmer Mario Balotelli war er weniger begeistert. Balotelli wurde in der Pause ausgewechselt und tauschte auf dem Weg in die Kabine in der Halbzeit sein Trikot mit Real-Verteidiger Pepe. Trikot-Tausch in der Pause, das gefiel Rodgers gar nicht. “Das will ich nicht sehen”, erklärte er.

Für Dortmund war die Reise nach Istanbul eine erfolgreiche Therapiestunde auf dem Weg aus der Krise. “Wir werden keine Räume mehr hergeben. Ab jetzt sind wir bereit auch für dreckige Siege”, versprach Trainer Jürgen Klopp. “Wir haben endlich wieder wie Borussia Dortmund gespielt. Für uns ist jetzt die Zeit gekommen, um eine Serie zu starten”, sagte Abwehrspieler Sokratis.

Nach zuletzt drei Niederlagen in der Meisterschaft und dem Sturz auf Rang 14 trumpfte die Borussia wieder ähnlich souverän wie in alten Zeiten auf. Tore von Pierre-Emerick Aubameyang (6., 18.), Marco Reus (41.) und Adrian Ramos (83.) ebneten den Weg zum höchsten Sieg in der Dortmunder Champions-League-Geschichte. Von ausgelassener Freude konnte dennoch keine Rede sein. “Das alles zählt nichts, wenn wir Samstag nicht gegen Hannover gewinnen”, betonte Weltmeister Mats Hummels.  

Als zweites Team der Gruppe D ist Arsenal dank eines starken Finish gegen RSC Anderlecht auf Aufstiegskurs. Die Gunners feierten durch zwei späte Treffer einen 2:1-Auswärtssieg und haben jeweils fünf Punkte Vorsprung auf Anderlecht und Galatasaray. Kieran Gibbs (89.) und Lukas Podolski (91.) retteten Arsenal-Trainer Arsene Wenger die Feierlaune an dessen 65. Geburtstag. “Podolski macht Wenger das beste Geschenk”, schrieb der “Daily Telegraph”.

Reals Stadtrivale und unterlegener Final-Gegner der vergangenen Saison, Atletico Madrid, feierte ebenfalls einen klaren Sieg. Atletico deklassierte Malmö FF, das in der Qualifikation Salzburg eliminiert hatte, mit 5:0.

In der Gruppe C hat sich Bayer Leverkusen an die Spitze gesetzt und die perfekte CL-Woche für die deutschen Clubs mit vier Siegen in vier Spielen und 17:4 Toren perfekt. Die Mannschaft von Ex-Salzbug-Coach Roger Schmidt besiegte Zenit St. Petersburg mit 2:0. Im Unterschied zur Bundesliga-Partie gegen Stuttgart (3:3 nach 3:0) beherzigte die Bayer-Elf diesmal die Vorgaben. Disziplin in der Defensive, hohe Konzentration bis zum Schluss – “das war der Schlüssel”, lobte Schmidt.

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Wintersport dominiert “Sportler des Jahres”-Wahlen http://www.salzburg24.at/wintersport-dominiert-sportler-des-jahres-wahlen/apa-s24_1520886050 http://www.salzburg24.at/wintersport-dominiert-sportler-des-jahres-wahlen/apa-s24_1520886050#comments Thu, 23 Oct 2014 13:00:00 +0000 http://4125158

Die fünf “Finalisten” der einzelnen Kategorien wurden am Donnerstag in Wien bekannt gegeben, die Sieger werden bis zur Gala am kommenden Donnerstag, die von der Österreichischen Sporthilfe erneut im Austria Center Vienna veranstaltet wird, geheim gehalten. Gewählt wurden die Preisträger heuer zum 66. Mal von den Mitgliedern der Journalistenvereinigung Sports Media Austria (SMA) – mit einer Ausnahme: Der “Aufsteiger des Jahres” wird von den Fans gewählt, die noch bis 26. Oktober aufundabstimmen können.

Unter Alabas Konkurrenten finden sich mit Marcel Hirscher, Mario Matt und Matthias Mayer drei alpine Ski-Stars sowie Skispringer Thomas Diethart. Hirscher gewann heuer zum dritten Mal in Folge den Gesamt-Weltcup – ein Kunststück, das ihm als erstem Österreicher gelang und das überhaupt erst drei Fahrer realisierten. Zudem holte er bei den Spielen in Sotschi mit Slalom-Silber seine erste Olympia-Medaille.

Geschlagen wurde Hirscher im Februar lediglich von Matt, der seine Ausnahme-Karriere mit seiner ersten Olympia-Goldenen krönte. Mayer raste in Sotschi zum Abfahrtssieg, der Kärntner wurde damit zum ersten österreichischen Olympiasieger in der Königsdisziplin seit Fritz Strobl 2002.

Alaba gewann heuer mit dem FC Bayern München die Deutsche Meisterschaft wie auch den DFB-Cup, dazu etablierte er sich endgültig als absolute Leitfigur im ÖFB-Nationalteam. Der Wiener wäre der erste Sportler seit Hermann Maier (Gewinner 1998, 1999, 2000, 2001), der seinen Sieg im darauffolgenden Jahr wiederholt.

Bei den Damen kommen die Anwärterinnen mit Fenninger, Marlies Schild, Nicole Hosp (alle Ski alpin), Julia Dujmovits (Snowboard) und Daniela Iraschko-Stolz (Skispringen) ausnahmslos aus dem Wintersport-Lager. Als Favoritin gilt Fenninger, die 2014 neben dem Gesamt-Weltcup auch Olympia-Gold im Super G sowie -Silber im Riesentorlauf gewann. Die Salzburgerin könnte wie zuletzt Schwimmerin Mirna Jukic (Siegerin 2008 und 2009) ihren Titel wiederholen. Olympiasiegerin darf sich auch Dujmovits nennen, die in Sotschi im Snowboard-Parallelslalom triumphierte.

Bei der “Mannschaft des Jahres” ergibt sich ein etwas bunteres Bild. Die 470er-Segel-Weltmeisterinnen Lara Vadlau/Jolanta Ogar matchen sich in dieser Kategorie mit den Rodel-Brüdern Andreas und Wolfgang Linger (Olympia-Silber), den bei den Olympischen Spielen versilberten ÖSV-Skispringern (Michael Hayböck, Thomas Diethart, Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer), den Biathlon-Herren (Christoph Sumann, Daniel Mesotitsch, Simon Eder und Dominik Landertinger), die in Sotschi Bronze eroberten, und Fußball-Meister Red Bull Salzburg.

Die drei Kandidaten für den “Aufsteiger des Jahres” sind Diethart, Schwimmerin Lisa Zaiser und Turner Vinzenz Höck. Diethart gewann heuer als 21-Jähriger die Vierschanzen-Tournee, die 20-jährige Zaiser schwamm im August sensationell zu EM-Bronze über 200 m Lagen. Höck errang seinen größten Erfolg im Mai, als er – mitten im Maturastress steckend – Junioren-Europameister an den Ringen wurde.

Der 18-jährige Steirer wurde von ORF-Sportchef Hans Peter Trost, der auch als Präsident von Sports Media Austria fungiert, dementsprechend als “Herr der Ringe” tituliert. Vom ORF wird die Gala-Nacht zum zweiten Mal in Folge live im Hauptabendprogramm übertragen, im vergangenen Jahr waren zu Spitzenzeiten rund 560.000 Zuschauer dabei. “Das ist eine enorme Wertschätzung für den österreichischen Sport”, sagte Trost.

Zum Show-Unterhaltungsprogramm zählen diesmal Auftritte der Sänger Andreas Bourani und Milow sowie eine Tanzeinlage von Vadim Garbuzov und Kathrin Menzinger. Als Laudatoren treten unter anderem Robert Kratky, Gregor Seberg, Doris Schretzmayer und Reinhard Nowak auf. “Wir haben unser Bestes gegeben, um einen würdigen Rahmen für die Athletinnen und Athleten zu schaffen und sie für ihre großartigen Leistungen in der vergangenen Saison auszuzeichnen”, sagte Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti.

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Sölden-Crew begann mit Neuschneeräumung auf Piste http://www.salzburg24.at/soelden-crew-begann-mit-neuschneeraeumung-auf-piste/apa-s24_1520884594 http://www.salzburg24.at/soelden-crew-begann-mit-neuschneeraeumung-auf-piste/apa-s24_1520884594#comments Thu, 23 Oct 2014 11:27:00 +0000 http://4125006

Es sei doch einiges mehr an Neuschnee geworden, als man geglaubt habe, insgesamt 70 Zentimeter der weißen Pracht fielen seit Dienstag vom Himmel. “Es gibt auch relativ stake Windverfrachtungen”, erklärte Grüner. “Die Prognosen sind aber relativ gut, es soll ab jetzt besser werden, auch der Wind wird weniger. In der Nacht soll es aufklaren, der Freitag soll relativ schön werden.”

Weil die Räum- und Aufbauarbeiten doch viel Zeit in Anspruch nehmen, ist das für Freitagvormittag angesetzte Hangfahren abgesagt worden. Am Wochenende gehen zwei Riesentorläufe in Szene, jener der Damen am Samstag, die Herren folgen am Sonntag. Eine perfekte Winter-Kulisse mit blauem Himmel und Sonne wird erwartet.

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Bester Weltranglistenplatz für ÖFB seit 14 Jahren http://www.salzburg24.at/bester-weltranglistenplatz-fuer-oefb-seit-14-jahren/apa-s24_1520882388 http://www.salzburg24.at/bester-weltranglistenplatz-fuer-oefb-seit-14-jahren/apa-s24_1520882388#comments Thu, 23 Oct 2014 09:28:00 +0000 http://4124735

Die seit acht Spielen ungeschlagene Mannschaft von Teamchef Marcel Koller sammelte im Oktober 188 Punkte und machte damit von Rang 39 einen Sprung um zehn Plätze nach vor. So gut lag das ÖFB-Team in der Weltrangliste zuletzt im Jänner 2000 (ebenfalls Rang 29).

Dass Österreich die Gruppe G der Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich anführt, schlug sich nun auch in der Weltrangliste nieder. Alaba und Co. haben sowohl Russland (von 23 auf 30) als auch Schweden überholt und sind nun das am höchsten eingestufte Team der Guppe G. Auch im Europa-Ranking haben sich Österreichs Fußballer um zehn Plätze verbessert und liegen nun auf Platz 18.

In der seit August 1993 geführten FIFA-Weltrangliste war Platz 17 im Mai 1999 die bisher beste Platzierung eines ÖFB-Teams. Das schlechteste Ranking datiert von Juli 2008 nach der Heim-EM mit Rang 105.

An der Spitze der Weltrangliste liegt weiter Weltmeister Deutschland vor Argentinien und Kolumbien. Neuer Vierter ist Belgien, Europameister und Ex-Weltmeister Spanien ist nur noch auf Platz zehn zu finden. Brasilien, am 18. November in Wien zu Gast, scheint auf Rang sechs auf.

Während sich Österreichs Fußball-Team in der FIFA-Weltrangliste um zehn Plätze verbesserte, fielen die beiden stärksten Konkurrenten zurück. Russland büßte sieben Plätze ein und nimmt unmittelbar hinter Österreich nun Rang 30 ein. Schweden verlor ebenfalls sieben Ränge und liegt nun auf Platz 39.

Montenegro, vor der Niederlage gegen Österreich lediglich vier Plätze hinter dem ÖFB-Team, verlor gleich 21 Plätze und scheint nur noch auf Rang 64 auf.

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Bremer wollen gegen Köln “aus dieser Scheiße raus” http://www.salzburg24.at/bremer-wollen-gegen-koeln-aus-dieser-scheisse-raus/apa-s24_1520881470 http://www.salzburg24.at/bremer-wollen-gegen-koeln-aus-dieser-scheisse-raus/apa-s24_1520881470#comments Thu, 23 Oct 2014 09:14:00 +0000 http://4124792

Für den bisher glücklosen Werder-Trainer Robin Dutt gilt das Spiel gegen den Aufsteiger als ein Endspiel. Der Druck auf den 49-Jährigen ist in den vergangenen Tagen aufgrund von vier Niederlagen in den jüngsten fünf Spielen noch größer geworden. Daran ließ auch Marco Bode keinen Zweifel. “Wir sind in der Bundesliga und bewegen uns nicht in einer Traumwelt. Wir wissen doch alle, dass wir von Ergebnissen abhängig sind. Alles andere hilft uns nicht weiter”, sagte Werders designierter Aufsichtsratschef der “Sport-Bild”.

Bode traut Dutt aber die Wende zu. Auch die Spieler hoffen, dass sich nach der Begegnung gegen Köln die Situation wieder normalisiert. “Das ist kein angenehmes Gefühl. Wir müssen schauen, dass wieder ein bisschen Ruhe einkehrt. Das wird hoffentlich am Freitag passieren. Ich erwarte ein schönes Flutlichtspiel”, sagte Junuzovic. Für den Ex-Austrianer ist es die 80. Partie im deutschen Oberhaus. Sein ÖFB-Teamkollege Sebastian Prödl hat bereits 133 Bundesliga-Spiele in den Beinen, als Abwehrchef hat er auch am Freitag wieder eine zentrale Rolle. Die Bremer warten nicht nur auf ihren ersten Sieg, sondern auch auf ihre erste Partie ohne Gegentreffer.

Während das Schlusslicht zuletzt mit dem 0:6 bei Tabellenführer Bayern München eine herbe Niederlage kassierte, beendeten die mit neun Punkten auf Rang elf liegenden Kölner zwei Negativserien. Vor dem 2:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund hatten sie drei Niederlagen in Folge kassiert und fünf Spiele lang nicht gewonnen gehabt. Die Atmosphäre bei den “Geißböcken” ist dementsprechend positiv. “Der Sieg hat uns insofern gut getan, dass wir diese Woche keine Diskussionen um ein Entscheidungsspiel in Bremen führen müssen. Die Stimmung im Team ist gelöst, das heißt aber nicht, dass wir überheblich werden”, betonte Köln-Trainer Peter Stöger.

Die Partie werde jedenfalls alles andere als auf die leichte Schulter genommen. “Bremen ist sehr unangenehm zu spielen. Sie haben oft noch gepunktet, nachdem sie in Rückstand geraten sind. Natürlich ist die Situation in Bremen gerade verschärft, aber ich glaube, dass die Mannschaft mit Robin Dutt weiterarbeiten will und auch gerade deshalb eine gute Leistung abliefern wird”, rechnete der Ex-Austria-Trainer mit einem starken Gegner. In Stögers Abwehr ist Kevin Wimmer gesetzt, der 21-jährige ÖFB-Teamkicker hat diese Saison noch keine Minute verpasst und soll auch am Freitag im Zentrum für die nötige Stabilität sorgen.

Programm der 9. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga:

Freitag (20.30 Uhr): SV Werder Bremen (Junuzovic, Prödl, ohne Strebinger/gesperrt) – 1. FC Köln (Wimmer, Trainer Stöger)

Samstag (15.30): Borussia Dortmund – Hannover 96 (Almer), FC Augsburg (Manninger) – SC Freiburg (ohne Zulechner/körperliche Probleme), TSG Hoffenheim – SC Paderborn 07, Hertha BSC – Hamburger SV, Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart (Klein, Harnik). 18.30: Bayer 04 Leverkusen – FC Schalke 04 (Fuchs)

Sonntag (15.30): VfL Wolfsburg – 1. FSV Mainz 05 (Baumgartlinger). 17.30: Borussia Mönchengladbach (Stranzl) – FC Bayern München (Alaba)

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