09. Oktober 2009 14:51;  Akt: 09.10.2009 14:51

Kormoran ist Vogel des Jahres 2010

Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) wurde von der Vogelschutzorganisation BirdLife zum Vogel des Jahres 2010 gewählt.  5 Kommentare
 
 
Die Tiere waren in Österreich fast verschwunden und sind erst durch Schutzmaßnahmen wieder heimisch geworden.

In Österreich überwintern mittlerweile laut den Ornithologen wieder 4.000 bis 4.500 Tiere, wobei 60 Prozent entlang der Donau zu finden sind. "Die Rückkehr des Kormorans ist ein Erfolg für den Vogelschutz, auf den wir stolz sein können", sagt Gerald Pfiffinger, Geschäftsführer von BirdLife Österreich. Kormorane seien ein natürlicher Bestandteil unserer Gewässer.

Keine Freude mit den schwarzen Vögeln haben Fischer und Teichwirte, ernähren sich Kormorane doch in erster Linie von Fischen. Vor allem in Fischteichen finden die geschickten Unterwasserjäger ein wahres Schlaraffenland vor und richten entsprechenden Schaden an.

Die Ornithologen von BirdLife kontern, dass vor allem häufige und wirtschaftlich unbedeutende "Weißfische" wie Rotaugen, Brachsen und andere Kleinfische auf dem Speiseplan der Kormorane stehen. Sogenannte "Edelfische" wie Felchen oder Äschen würden laut wissenschaftlichen Untersuchungen nur geringe Anteile ihrer Nahrung ausmachen. "Wir stellen uns klar gegen die zunehmende Verfolgung. Jedes Jahr werden in Österreich wieder hunderte Kormorane abgeschossen, die Dunkelziffer dürfte noch viel höher sein", so Pfiffinger.

"Seit einigen Jahren darf der Kormoran per Verordnung in verschiedenen Bundesländern wieder abgeschossen werden, selbst in Naturschutzgebieten und teilweise sogar ausdrücklich während der Brutzeit", so die Vogelschützer weiter. Erst im Juli habe man gemeinsam mit der Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg dagegen Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof eingereicht.

Anstatt die Kormorane zu dezimieren, sollte die ökologische Situation der Gewässer verbesser werden. Dann hätten sowohl Fische als auch Wasservögel Raum zum Leben, argumentierte Pfiffinger. Durch die Schaffung von Ruhezonen würden die Vögel an Orte gelenkt, an denen sie sich von reichhaltigen Fischbeständen ernähren können, etwa an größere Stillgewässer und Flüsse. Das verringert laut BirdLife den Druck auf Fischzuchtanlagen oder die Rückzugsräume seltener Fischarten.


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..ist so lange
vogel des jahres, bis er heruntergeholt wird vom baum. .....und jetzt hat er ein loch, ein neues natürlich... hoffentlich fallen noch viele vom baum....dann könnt ihr was anderes suchen. z.b. vogel mit loch des jahres...oder was....
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Echt
Zum Vogel des Jahres,das ist ja wohl der größte blödsinn den ich je gelesen habe.

Seit wann werden Ungeziefer zum Vogel des Jahres gemacht ?

Für die Befürworter denk auch daran wen ihr Fische Essen wolt vom Bodensee .
Den dem Kormoran schmeckt er genauso gut wie euch .
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den feind der fischer
rottet diesen vogel aus der fischfang geht zurück wegen diesem vogel normal gehört der vogel ausgrottet wir menschen sind ja die besten im ausrotten und im zerstören der welt
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einen versuch wäre es noch wert,
für unsere landesräte egger und schwärzler sich objektiv der causa kormoran in der fußacher bucht anzunehmen!
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Das sehe ich auch so.
Die Politiker sollten einmal auf die vorhandenen unparteiische wissensch. Untersuchungen schauen und sich nicht dauernd von dem unhaltbaren Argumenten gewisser jammernder Berufsfischer beeinflussen lassen.

Der Rückgang der Fischbestände ist teils hausgemacht (u.a. veringerte Nährstoffe und ergo weniger Fische durch verbesserten Abwässerauffang rund um den See, zu feine Netze beim Fang, tausende Angler) und andererseits natürlichen Ursprungs wie z.B. normalen jährlichen Schwankungen beim Fischbestand.

Wenn die Fischer endlich einsehen würden, dass man in der Natur nur "abschöpfen" und nicht wie in einer Produktionshalle immer das Gleiche erwarten kann, dann gäbe es diese Ausschreitungen gegen die Kormorane nicht. Das Naturverständnis ist leider der Gier und dem blinden Haß gegen Vögel die Fische zum Leben braucht gewichen. Von z.B. den Fischbrut fressenden Fischarten oder gar einer Reduktion der Fänge zugunsten besserer Bestände wird natürich nicht gesprochen. Es ist halt wie in den Weltmeeren: alles wird leer gefischt und dann kommt das Jammern und Schuldige in der Natur suchen!

Die Hobbyangler haben sowieso kein Recht nur wegen einem Privatvergnügen einem einheimischen Tier den Garaus machen zu wollen!
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