Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Tue, 27 Jan 2015 12:23:29 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Magerer Windows-Nachfrage drückt Microsoft-Gewinn http://www.salzburg24.at/magerer-windows-nachfrage-drueckt-microsoft-gewinn/apa-1322139874 http://www.salzburg24.at/magerer-windows-nachfrage-drueckt-microsoft-gewinn/apa-1322139874#comments Tue, 27 Jan 2015 11:53:00 +0000 http://4216629

Das lediglich moderate Umsatzwachstum im Cloud-Bereich - der Auslagerung von Computerdiensten ins Internet - konnte dies nicht ausgleichen. Damit bekommt auch Microsoft wie schon der deutsche Rivale SAP zu spüren, dass die Umstellung auf internetbasierte Angebote Zeit braucht.

Zuletzt hatte Microsoft noch davon profitieren können, dass der Konzern die Unterstützung für das alte Betriebssystem XP einstellte. Deswegen modernisierten viele Firmen ihre Computerausstattung. Der Umsatz stieg zwar im zweiten Geschäftsquartal um 8 Prozent auf 26,5 Mrd. Dollar. Dies ging aber vor allem auf die Übernahme der Nokia-Handysparte zurück. Im laufenden Quartal rechnet der Konzern mit einem Umsatzrückgang von vier Prozent.

Microsoft, das mit Software wie Windows und Office den PC-Markt über viele Jahre beherrscht hat, will sich angesichts des Wandels in der Branche künftig stärker auf Cloud-Dienste, Smartphones und Tablet-Computer konzentrieren. Dieser Bereich wird bis jetzt allerdings vor allem von Google, Amazon, Samsung und Apple dominiert. Microsoft kam hier nur langsam in Gang. Konzernchef Satya Nadella, der vor rund einem Jahr das Ruder übernahm, blies zur Aufholjagd. Sie kommt aber - wie beim weltgrößten IT-Dienstleister IBM - nur stockend voran.

Auch im laufenden Quartal rechnet Microsoft mit einem Unsatzrückgang im Software-Bereich mit Firmenkunden sowie einem vergleichsweise moderaten Wachstum im Cloud-Geschäft mit Unternehmen. Finanzchefin Amy Hood begründete dies auch mit negativen Wechselkurseffekten wegen des starken Dollar. Das Quartalsergebnis entsprach weitgehend den Erwartungen der Experten.

Der zuletzt stark aufgewertete Dollar bedeute für Microsoft und andere große internationale Konzerne Gegenwind, sagte Analyst Daniel Ives vom Broker FBR Capital Markets. Daher seien die Zahlen gut genug, obwohl einige Experten sicherlich mehr erwartet hätten. Im außerbörslichen Handel gab die Microsoft-Aktie, die in den vergangenen Monaten auf den höchsten Wert seit 14 Jahren geklettert war, um 3,8 Prozent nach.

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Gründerzahl in Österreich stabil http://www.salzburg24.at/gruenderzahl-in-oesterreich-stabil/apa-1322139110 http://www.salzburg24.at/gruenderzahl-in-oesterreich-stabil/apa-1322139110#comments Tue, 27 Jan 2015 11:48:00 +0000 http://4216609

Den größten Anteil der Gründer machen gewerbliche Dienstleister aus, zum Beispiel als Sicherheitsdienste oder als Personaldienstleister. Ihnen folgen die Unternehmens- und IT-Berater und dahinter die Branche Werbung und Marktkommunikation, gab Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl am Dienstag bekannt. 75 Prozent der Gründer starten als Einzelunternehmer, 15 Prozent versuchen es mit einer GmbH. Diese Unternehmensform hat dank der umstrittenen GmbH light, für die deutlich weniger Stammkapital eingebracht werden muss, deutlich zugelegt.

Nach wie vor ist das Gründen eine Männerdomäne. 43,5 Prozent der Gründer sind Frauen, ihr Anteil hat im Vorjahr gegenüber 2013 stagniert. Das Durchschnittsalter des Gründers liegt bei 37,4 Jahren.

Als wichtigster Grund für den Sprung in die Selbstständigkeit wird die Flexibilität bei der Zeit- und Lebensplanung genannt, es folgen der Wunsch Verantwortung zu tragen und sein eigener Chef zu sein. Laut einer Wirtschaftskammer-Umfrage gaben rund 60 Prozent (bei Mehrfachnennungen) diese Beweggründe an. 10 Prozent sagten, dass sie in die Selbstständigkeit gedrängt wurden.

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Werbemarkt wuchs 2014 um 3,3 Prozent http://www.salzburg24.at/werbemarkt-wuchs-2014-um-33-prozent/apa-1322138490 http://www.salzburg24.at/werbemarkt-wuchs-2014-um-33-prozent/apa-1322138490#comments Tue, 27 Jan 2015 10:54:00 +0000 http://4216515

"2014 war ein sehr bewegtes Jahr. Wir hatten eine Kalt-Warm-Situation, die erfreulicherweise doch noch in einer positiven Bilanz resultierte", erklärte Focus-Geschäftsführer Fessel. Während es in den Anfangsmonaten 2014 Werberückgänge gab, zogen die Werbeaktivitäten im Laufe des Frühjahrs und dann vor allem im Herbst massiv an.

Fernsehwerbung war der große Gewinner 2014, TV konnte seine Bruttowerbewerte und -einnahmen um knapp elf Prozent steigern. Die Privatsender legten dabei mit 14 Prozent Wachstum am stärksten zu, aber auch der ORF erzielte laut Focus ein Plus von vier Prozent. Print musste indes als großer Verlierer Rückgänge hinnehmen und erzielte ein Minus von 2,8 Prozent, Illustrierte und Magazine traf es dabei mit minus 8,1 Prozent am stärksten, für die Tageszeitungen errechnete Focus minus 2,9 Prozent. Regionale Wochenzeitungen waren das einzige Segment im Printbereich, das gegenüber 2013 zulegen konnte.

Insgesamt ist und bleibt Österreich in Sachen Werbung aber ein Printland, berichteten die Focus-Marktforscher. 42,9 Prozent des Werbekuchens entfielen 2014 auf Print, allein die Tageszeitungen kamen auf 24,4 Prozent. Das Fernsehen erzielte 23,3 Prozent. Online holte 5,6 Prozent und lag damit vor dem Hörfunk mit 4,8 Prozent Anteil am Werbevolumen.

Die Top-Werber waren 2014 der Rewe-Konzern mit einem Bruttowerbevolumen von 129 Millionen Euro, Spar mit 121 Millionen und XXXLutz mit 116 Millionen. Dahinter folgten Procter&Gamble, Ferrero, T-Mobile, A1 Telekom, Hofer und die Österreichischen Lotterien mit jeweils um die 50 Millionen Euro.

Für das Jahr 2015 erwarten die Werbeforscher eine "leichte Abschwächung" der Werbekonjunktur und ein Plus von zwei Prozent. "Diese zwei Prozent sind meines Erachtens sehr realistisch und sehr stabil, ich rechne für 2015 mit keinen größeren Abweichungen von diesem Wert", sagte Fessel. Die werbetreibende Wirtschaft geht für 2015 von einem Wachstum von 1,6 Prozent aus, Werbeagenturen schätzen die Situation mit einer Prognose von plus vier Prozent optimistischer ein.

Der Trend zur Online-Werbung hält dabei weiter an. Focus rechnet mit zweistelligen Zuwachsraten. "Auch TV bleibt weiter auf der Erfolgsstraße, während die Printmedien an Bedeutung weiter verlieren Werden", erklärten die Marktforscher. Werbe- und Mediaagenturen würden die Werbeentwicklung bei Print sogar deutlich schlechter und kritischer einschätzen. Fessel: "Agenturen könnten dadurch einen gewissen Beschleunigungseffekt dieser Entwicklung bewirken. Ich glaube, dass Print hier unter seinem Wert geschlagen wird. Print hat im Grunde eine sehr hohe Werbewirksamkeit."

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Österreich nicht vorbehaltlos bei Juncker-Plan http://www.salzburg24.at/oesterreich-nicht-vorbehaltlos-bei-juncker-plan/apa-1322136992 http://www.salzburg24.at/oesterreich-nicht-vorbehaltlos-bei-juncker-plan/apa-1322136992#comments Tue, 27 Jan 2015 10:00:00 +0000 http://4216411

Es sei jetzt gerade in Ausarbeitung, welche Auswirkungen eine Beteiligung an dem 315 Mrd. Euro schweren Plan hätte. Dabei gehe es auch um den Umgang mit Schulden. "Es kann ja nicht sein, dass wir zusätzliches Geld aufbringen und dann dafür bestraft werden, das kann auch nicht die Spielregel sein", sagte Schelling. Die EU-Kommission werde diese Fragen beantworten.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hatte den EU-Staaten grundsätzlich in Aussicht gestellt, dass nationale Beiträge in den EU-Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) nicht auf das Defizit angerechnet würden. Schelling sagte, es sei auch noch offen, wie der EFSI zusammengesetzt ist und welche internationale Investoren einsteigen. Außerdem sollten die Projekte rasch beginnen können. "Bei der jetzigen konjunkturellen Lage scheint es mir angebracht, so rasch wie möglich den Juncker-Plan umzusetzen."

Litauens Finanzminister Rimantas Sadzius, dessen Land seit Jahresbeginn der Währungsunion angehört, lobte den Juncker-Plan als eine "sehr gute und effiziente Antwort". Der Plan werde es gestatten, sich von nationalen Ambitionen zu lösen und sich stattdessen auf gute wirtschaftliche Projekte zu konzentrieren. Litauen erwäge ernsthaft, sich daran zu beteiligen. Priorität hätten dabei aber Projekte, die auch teilweise Litauen betreffen. Litauen wolle sich für regionale Projekte einsetzen, nicht rein nationale, sagte Sadzius.

Frankreich will beim dem EU-Finanzministerrat auch über weitere Schritte gegen die Terrorismusfinanzierung sprechen. Schelling verwies auf das österreichische "Sicherheitspaket" im Umfang von fast 300 Mio. Euro. Er wolle sehen, ob es auch auf europäischer Ebene zu gemeinsamen Aktivitäten komme.

Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem sagte, er hoffe auf konkrete Ergebnisse in der Gesetzgebung und auf eine stärkere Kooperation der EU-Staaten. "Es ist ganz wichtig, alle Terrorgruppen von Finanzmitteln abzuschneiden", sagte Dijsselbloem. Er werde jeden Vorschlag unterstützen, der dieses Ziel verfolge.

Im Vorfeld des EU-Ministerrates hatte es geheißen, der EU-Finanzministerrat werde die verschärfte Geldwäsche-Richtlinie ohne weitere Änderungen und ohne Diskussion annehmen. In Hinblick auf die speziellen Forderungen Frankreichs könnte eine zusätzliche Erklärung verabschiedet werden.

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Schweiz ermöglicht Kurzarbeit http://www.salzburg24.at/schweiz-ermoeglicht-kurzarbeit/apa-1322137076 http://www.salzburg24.at/schweiz-ermoeglicht-kurzarbeit/apa-1322137076#comments Tue, 27 Jan 2015 09:50:00 +0000 http://4216399

Die Vollzugsstellen der Arbeitslosenversicherung wurden angewiesen, Arbeitsausfälle, die auf Devisenschwankungen zurückzuführen sind, als anrechenbar zu erachten. Sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, werden somit Ansuchen um Ausrichtung von Kurzarbeitsentschädigung aufgrund von Wechselkursschwankungen ab sofort genehmigt.

Gemäß dem Arbeitslosenversicherungsgesetz können wirtschaftlich bedingte, voraussichtlich vorübergehende Arbeitsausfälle einen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung begründen. Kein Anspruch besteht, wenn die Arbeitsausfälle auf Umstände zurückzuführen sind, die zum normalen Betriebsrisiko gehören.

Schon 2011 hatte der Bundesrat zur Abfederung der Folgen des starken Franken die Entschädigung von Kurzarbeit zugelassen. Damals war jedoch eine zusätzliche Finanzierung dafür vorgesehen: Im Rahmen eines Hilfspaket sprach das Parlament 500 Mio. Franken (aktuell rund 500 Mio. Euro).

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Vorschlag für Finanztransaktionssteuer im Februar http://www.salzburg24.at/vorschlag-fuer-finanztransaktionssteuer-im-februar/apa-1322136348 http://www.salzburg24.at/vorschlag-fuer-finanztransaktionssteuer-im-februar/apa-1322136348#comments Tue, 27 Jan 2015 09:35:00 +0000 http://4216338

Schelling erläuterte, die Finanzminister der elf EU-Staaten, die bei der Einführung einer Finanztransaktionssteuer voranschreiten wollen, seien am gestrigen Montag "wesentlich weiter gekommen". Die politische Koordination werde nunmehr durch Österreich erfolgen, die technische durch Portugal.

"Wir werden jetzt alle offenen Fragen bis Freitag dieser Woche sammeln. Wir werden dann gemeinsam mit Experten der Kommission und den technischen Teams diese Fragen ausarbeiten", sagte der Finanzminister.

Auf die Frage, ob ab nächstem Jahr dann bereits mit Steuereinnahmen zu rechnen sei, sagte der Finanzminister: "Das werden wir sehen. Das ist ein technisches Problem vor allem. Mein Ziel ist noch immer, dass Teile der Finanztransaktionssteuer ab 1.1.2016 in Kraft treten und ein weiterer Teil vielleicht erst ab 1.1. 2017. Der Beschluss muss allerdings in einem gefasst werden. Und an diesen technischen Fragen wird zurzeit gearbeitet."

Man könne davon ausgehen, dass die elf Staaten tatsächlich konstruktiv an einer gemeinsamen Lösung arbeiten, betonte Schelling. Durch die nunmehr festgelegte Institutionalisierung gebe es eine gute Voraussetzung, um auch inhaltlich weiter zu kommen.

Schelling hatte am Montag dafür plädiert, die Finanztransaktionssteuer auf möglichst viele Produkte anzuwenden, und dafür den Satz geringer zu halten. Österreich sei kompromissbereit in der Frage, ob man die Finanztransaktionssteuer in den Bereichen Aktien und Derivaten gleichzeitig einführe, oder ob man sich hier für eine Etappenlösung entscheide.

Neben Österreich, Deutschland und Frankreich sind Belgien, Estland, Griechenland, Italien, Portugal, Slowenien, Slowakei und Spanien in der Gruppe der elf Länder. Die Verhandlungen laufen seit Jänner 2013.

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IBM widerspricht Bericht über Mega-Stellenabbau http://www.salzburg24.at/ibm-widerspricht-bericht-ueber-mega-stellenabbau/apa-1322135962 http://www.salzburg24.at/ibm-widerspricht-bericht-ueber-mega-stellenabbau/apa-1322135962#comments Tue, 27 Jan 2015 07:57:00 +0000 http://4216121

Ein IBM-Sprecher erklärte nun dem "Wall Street Journal", man kommentiere zwar grundsätzlich keine Gerüchte, "auch keine lächerlichen und unbegründeten". Zugleich verwies er aber darauf, dass der Konzern erst jüngst 600 Mio. Dollar für eine "Neubalancierung" der Belegschaft zurückgestellt habe. "Damit geht es um einige tausend Menschen, ein Bruchteil von dem, was berichtet worden war." IBM ist in einem tiefgreifenden Wandel hin zu Software und Cloud-Diensten.

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China will Millionen neuer Stellen schaffen http://www.salzburg24.at/china-will-millionen-neuer-stellen-schaffen/apa-1322135026 http://www.salzburg24.at/china-will-millionen-neuer-stellen-schaffen/apa-1322135026#comments Tue, 27 Jan 2015 05:01:00 +0000 http://4216000

Dies könne zu sozialer Instabilität führen, sollte die Konjunktur sich zu schnell abkühlen, sagte Li dem Bericht zufolge am Montag bei einem Treffen mit Unternehmern und Wirtschaftsexperten.

Im vergangenen Jahr wurden in China 13 Millionen neue Jobs geschaffen. Zugleich wuchs die Wirtschaft 2014 wegen schwächelnder Exporte und eines abflauenden Immobilienbooms so langsam wie seit 24 Jahren nicht mehr. Eine niedrige Arbeitslosenquote hat für die Führung in Peking oberste Priorität, denn sie ist eine wesentliche Bedingung für die innere Stabilität der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

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Elektriker starb bei Arbeitsunfall in Zwettl (NÖ) http://www.salzburg24.at/elektriker-starb-bei-arbeitsunfall-in-zwettl-noe/apa-1422134216 http://www.salzburg24.at/elektriker-starb-bei-arbeitsunfall-in-zwettl-noe/apa-1422134216#comments Tue, 27 Jan 2015 07:39:00 +0000 http://4215987

Der Elektriker wurde zu Boden geschleudert, wo er regungslos liegen blieb. Mitarbeiter des Lagerhauses leisteten sofort Erste Hilfe und versuchten, den 37-Jährigen zu reanimieren. Der alarmierte Notarzt diagnostizierte ein Vorkammerflimmern, der Mann wurde in die Intensivstation des Landesklinikums Zwettl eingeliefert, wo um 16.30 Uhr sein Tod festgestellt wurde.

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Erste Streiks an Flughäfen Düsseldorf und Köln http://www.salzburg24.at/erste-streiks-an-flughaefen-duesseldorf-und-koeln/apa-1322133640 http://www.salzburg24.at/erste-streiks-an-flughaefen-duesseldorf-und-koeln/apa-1322133640#comments Mon, 26 Jan 2015 22:20:00 +0000 http://4215979

Verdi rechnet deshalb mit Störungen und Verzögerungen bei Kontrolle des Flughafenpersonals. Mit Flugausfällen sei aber wohl nicht zu rechnen.

Im Laufe der Woche will Verdi auch die Passagierkontrolle bestreiken. Dieser Warnstreik soll einen Tag zuvor angekündigt werden, um den Passagieren Umbuchungen zu ermöglichen. Drei Verhandlungsrunden für die 34.000 Beschäftigten des Wach- und Sicherheitsgewerbes in Nordrhein-Westfalen waren bisher ohne Einigung geblieben. Verdi fordert Lohnerhöhungen zwischen 1,50 Euro und 2,50 Euro pro Stunde.

Am vergangenen Freitag hatte die Gewerkschaft bereits das Sicherheitspersonal am Stuttgarter und am Hamburger Flughafen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Dort kam es zu Gedränge und langen Warteschlangen.

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S&P senkt Rating für Russland auf Ramschniveau http://www.salzburg24.at/sp-senkt-rating-fuer-russland-auf-ramschniveau/apa-1322131938 http://www.salzburg24.at/sp-senkt-rating-fuer-russland-auf-ramschniveau/apa-1322131938#comments Mon, 26 Jan 2015 21:42:00 +0000 http://4215967 Die Flexibilität in der Geldpolitik habe sich ebenso abgeschwächt wie die Aussichten für das Wirtschaftswachstum, erklärte die Agentur am Montag.

Die westlichen Sanktionen wegen der Ukraine-Krise und der stark fallende Ölpreise machen dem einst boomenden Schwellenland schwer zu schaffen. Als Reaktion auf die Herabstufung verlor der Rubel mehr als fünf Prozent gegen den Dollar.

Bereits am 16. Jänner hatte Moody's Russlands Bonität auf eine Stufe über Ramsch herabgestuft. Ab diesem Bereich gelten Anleihen als spekulativ, weshalb viele Investoren auf ein Engagement verzichten. Eine weitere Abstufung wurde von der Agentur angedroht. (APA)

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Österreich koordiniert EU-Finanztransaktionssteuer http://www.salzburg24.at/oesterreich-koordiniert-eu-finanztransaktionssteuer/apa-1322130356 http://www.salzburg24.at/oesterreich-koordiniert-eu-finanztransaktionssteuer/apa-1322130356#comments Mon, 26 Jan 2015 16:32:00 +0000 http://4215842

Wie es in Ratskreisen ergänzend hieß, unterstützen die elf Minister auch den Inhalt eines Vorstoßes von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) und seinem französischen Kollegen Michel Sapin. Demnach soll die Finanztransaktionssteuer auf möglichst viele Produkte angewendet werden, allerdings zu geringeren Sätzen als dies die EU-Kommission vorgeschlagen hatte.

Eine offizielle Erklärung der elf Staaten wird demnächst erwartet. Neben Österreich, Deutschland und Frankreich sind Belgien, Estland, Griechenland, Italien, Portugal, Slowenien, Slowakei und Spanien in der Gruppe der elf Länder. Die Verhandlungen laufen seit Jänner 2013.

Schelling hatte vor der Sitzung erklärt: "Es soll ein permanenter Vorsitzender gewählt werden, damit die Arbeit nicht immer von null beginnt. Es soll ein Sekretariat errichtet werden, das die Arbeiten auf der technischen Ebene koordiniert, sodass wir dann zu einem Ergebnis kommen." Er fügte hinzu: "Inhaltlich bleiben wir bei der Meinung, die wir immer gesagt haben: Alle Produkte hinein, und dafür den Satz geringer zu fahren."

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austria.com/plus startet inRead-Netzwerk http://www.salzburg24.at/austria-complus-startet-inread-netzwerk/4215761 http://www.salzburg24.at/austria-complus-startet-inread-netzwerk/4215761#comments Mon, 26 Jan 2015 15:52:25 +0000 http://4215761

Nach der erfolgreichen Einführung auf den Portalen der Russmedia Digital baut austria.com/plus ein eigenes inRead-Netzwerk auf, mit dem führende Nachrichtenportale aus einer Hand gebucht werden können. Das Native Advertising-Werbemittel wird kontextsensitiv geschalten und direkt in den Content-Bereich der Artikel eingebunden. Die Videos laden bereits während des Scrollens und starten, sobald sie in den sichtbaren Bereich gelangen. Wird dieser verlassen, pausiert das Video und setzt sich erst fort, wenn es wieder in den sichtbaren Bereich zurückkehrt. Nach vollständiger Darstellung des Videos wird der Player automatisch geschlossen. Mit dieser innovativen Technologie kann eine Visibility von 100 Prozent garantiert werden, wodurch der Brandingeffekt signifikant verstärkt wird. Die Videos werden standardmäßig mit Ton bei Mouse-Over abgespielt und erhalten somit noch mehr Aufmerksamkeit der User. Laut aktuellen Studien wird kontextsensitive Bewegtbildwerbung als besonders ansprechend und unterhaltsam empfunden.„inRead ist die nächste Generation der Bewegbtbildwerbung, die alle Vorteile von Videoformaten und Native Advertising in sich vereint. Die Einbindung in das vertraute redaktionelle Umfeld schafft besonders hohe Aufmerksamkeit und Effizienz. Für bestehende TV-Kampagnen ist inRead die optimale Verlängerung ins Web und auf den Second Screen“, betont austria.com/plus Geschäftsführer André Eckert.

Bewegtbild im Nachrichten-Content

austria.com/plus bietet inRead sowohl auf den hauseigenen Portalen wie VOL.AT, VIENNA.AT und AUSTRIA.COM an als auch auf führenden Nachrichtenportalen regionaler Tageszeitungen. Dazu zählen unter anderem bvz.at, noen.at und tt.com. Diese können durch das neue inRead-Netzwerk beim Premium-Onlinevermarkterkomfortabel aus einer Hand gebucht werden.

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Juncker gegen Schuldenschnitt für Griechenland http://www.salzburg24.at/juncker-gegen-schuldenschnitt-fuer-griechenland/apa-1322129118 http://www.salzburg24.at/juncker-gegen-schuldenschnitt-fuer-griechenland/apa-1322129118#comments Mon, 26 Jan 2015 22:15:00 +0000 http://4215753

Der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras vom Linksbündnis Syriza fordert unter anderem einen Schuldenerlass der internationalen Kreditgeber.

"Griechenland wird sich an den Auflagen orientieren müssen, die Griechenland übernommen hat", betonte hingegen Juncker. Er forderte: "Die Zielmengen müssen eingehalten werden. Wie Griechenland das im Detail macht, darüber können wir reden, aber das wird keinen Rückfall in frühere Irrungen und Wirrungen geben."

Juncker lobte, das Land habe in den vergangenen Jahren "sehr erhebliche Fortschritte" gemacht. Nun gehe es darum, auf dieser Grundlage eine Basis für mehr Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und Investitionen zu schaffen. Einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone lehnte Juncker deutlich ab. "Das ist mehr Gerede als eine auf Tatsachen fundierte Analyse", sagte der luxemburgische Ex-Ministerpräsident.

Für einen Forderungsverzicht gegenüber Athen gebe es nicht viel Unterstützung, sagte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem am Montag in Brüssel. Das Linksbündnis Syriza als großer Wahlsieger in Griechenland hatte einen Schuldenschnitt gefordert. Dabei wird ein Teil der Schulden erlassen.

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erklärte unterdessen am Montag nach der Sitzung der Währungsunion, Berichte über eine angebliche sechsmonatige Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland, das Ende Februar 2015 ausläuft, seien "nur Gerüchte". Die neue Regierung müsse außerdem vorher klar sagen, was sie vorhabe bzw. wie das Programm in Zukunft aussehen solle. "Ich kann nicht spekulieren".

Dijsselbloem erklärte, er habe "keine Kristallkugel". Es könne schnell gehen, aber auch langsam und komplizierter. Er habe jedenfalls schon heute mit "dem gesprochen, der neuer Finanzminister werden dürfte. Ich habe schon mit ihm telefoniert". Dabei sei von seinem Gesprächspartner davon ausgegangen worden, dass Griechenland in der Eurozone bleiben sollte. "Das war schon einmal gut", aber für weitere Schritte sei es heute noch zu früh.

Ob die Troika für die Bewertung der fünften Überprüfung der Reformanstrengungen Griechenlands im Februar noch einmal nach Athen zurückkehren können, sei ebenfalls derzeit nicht klar. "Wir müssen erst abwarten, was die neue Regierung will". Derzeit "liegt alles auf Eis".

Vor der Verlängerung des Hilfsprogramms um zwei Monate bis Februar 2015, die mit der früheren griechischen Regierung beschlossen wurde, sei die Haltung der Eurogruppe positiv über ein Kreditlinie als Anschluss an einen erfolgreichen Abschluss des letzten Programms gewesen. "Das liegt alles auf Eis", so Dijsselbloem.

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) glaubt indes, dass das, was im griechischen "Wahlkampf populistisch angekündigt wurde, zum Großteil nicht gehalten werden wird können, weil dazu die Geldmittel gar nicht vorhanden sind". Er denke, "dass der Schuldenschnitt zwar ein populistisches Ansinnen ist, aber in Wahrheit nicht allzu viel bringen würde, weil ja ohnehin bis 2020 oder noch länger keine Zinsen gezahlt werden." Es sei jetzt Aufgabe der Eurogruppe "in aller notwendigen Gelassenheit diese Dinge zu besprechen". Das Problem liege dabei nicht bei der Eurogruppe, sondern bei Griechenland. Wenn neue Hilfsprogramme gestartet werden, müsste dies auch Athen beantragen. Es wäre aber völlig falsch, wenn Europa jetzt keine Gesprächsbereitschaft hätte, sagte Schelling.

Die Staatsschulden in Griechenland werden im laufenden Jahr knapp 169 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen, erlaubt sind höchstens 60 Prozent, so die EU-Kommission. Vor drei Jahren hatten Privatgläubiger wie Banken bereits einen Schuldenschnitt von 50 Prozent hinnehmen müssen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellte unterdessen eine Fortsetzung der Hilfen für Griechenland in Aussicht. "Wir stehen bereit, Griechenland weiter zu unterstützen, und freuen uns auf Diskussionen mit der neuen Regierung", erklärte die IWF-Chefin Christine Lagarde am Montag in Washington.

Vergangene Woche hatte Lagarde allerdings vor "Konsequenzen" gewarnt, sollte Athen gegen die Vereinbarungen der Hilfsprogramme verstoßen.

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Wiener Bim-Auftrag an Bombardier: Volksanwaltschaftliches Prüfverfahren http://www.salzburg24.at/wiener-bim-auftrag-an-bombardier-volksanwaltschaftliches-pruefverfahren/4215598 http://www.salzburg24.at/wiener-bim-auftrag-an-bombardier-volksanwaltschaftliches-pruefverfahren/4215598#comments Mon, 26 Jan 2015 14:35:18 +0000 http://4215598 Die Volksanwaltschaft wird ein Prüfverfahren zur Frage der Barrierefreiheit einleiten, wie Volksanwalt Günther Kräuter (SPÖ) der APA am Montag mitteilte.

Wichtiges Thema: Barrierefreiheit

Grundsätzlich will Kräuter sichergestellt wissen, dass sowohl internationale als auch nationale Standards bzw. Normen in Sachen Barrierefreiheit eingehalten werden. "Wir werden uns hier ein genaues Bild machen", kündigte der Volksanwalt an. Wobei er die Einleitung des Prüfverfahrens keineswegs als "Vorverurteilung" verstanden wissen will.

Allerdings gebe es nach Hinweisen der Zivilgesellschaft - also etwa von Behindertenverbänden oder Senioren - Zweifel, ob alle Kriterien zufriedenstellend erfüllt werden. Dass Behindertenverbände bzw. die Behindertenanwaltschaft nicht einbezogen worden seien, stelle jedenfalls einen Verstoß gegen die UN-Behindertenrechtskonvention dar.

Kriterienkatalog der Wiener Linien auf Prüfstand

Konkret will der Volksanwalt u.a. wissen, "auf welcher Grundlage die Ausschreibungskriterien der Neubeschaffung von Garnituren in Bezug auf Barrierefreiheit" beruhen, ob der Kriterienkatalog der Wiener Linien - also das "Lastenheft" - diesbezüglich "dem modernsten Stand der Technik" entspreche und ob "Kriterien wie Einstiegshöhe, Rampen, Durchgangsbreite, Platzangebot für Rollstuhlfahrer etc. allen Vorschriften ohne Kompromisse" gerecht würden. Kräuter will das Prüfverfahren noch im Laufe dieser Woche einleiten und rechnet mit Ergebnissen in rund zwei Monaten.

ULF-Lieferant Siemens vs. Bombardier

Erst vergangene Woche war die Bim-Causa am Verwaltungsgericht Wien verhandelt worden. Der bisherige ULF-Lieferant Siemens, der um den Auftrag gekämpft hatte und Konkurrent Bombardier letztendlich unterlegen war, wollte via Einspruch eine Neuausschreibung der bis zu 156 Straßenbahnen erzwingen. Zentraler Argumentationspunkt der Siemens-Vertreter war ebenfalls die Barrierefreiheit. Sie wollten dem Senat deutlich machen, dass die für Wien konzipierten "Flexity"-Züge von Bombardier hier Mängel aufweisen würden bzw. die Pläne nicht realisierbar seien. Siemens blitzte vor dem Verwaltungsgericht allerdings ab, der Einspruch wurde abgewiesen.

Kräuter versicherte, dass sein Prüfverfahren mit dieser gerichtlichen Auseinandersetzung nichts zu tun habe. Sie werde auch keinen Einfluss auf das Prüfergebnis der Volksanwaltschaft haben. Dieses wird aus rechtlicher Sicht allerdings keine verbindlichen Folgen haben. Eine Neuausschreibung kann auf diesem Weg also nicht erzwungen werden.

(apa/red)

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FPÖ fordert Hilfspaket für Franken-Kreditnehmer http://www.salzburg24.at/fpoe-diskutiert-hilfe-fuer-franken-kreditnehmer/apa-1322125728 http://www.salzburg24.at/fpoe-diskutiert-hilfe-fuer-franken-kreditnehmer/apa-1322125728#comments Mon, 26 Jan 2015 14:37:00 +0000 http://4215680

Kickl erklärte, mit Laufzeitverlängerungen, die den Banken wiederum Geld brächten, könne es nicht getan sein. Kroatien schicke sich gerade an, den unter Druck gekommenen Kreditnehmern finanziell aus der Patsche zu helfen, Ungarn habe das bereits getan und andere osteuropäische Staaten könnten folgen. "Die Kosten dafür tragen gerade in Osteuropa häufig österreichische Banken. Es kann nicht sein, dass sie zwar den Ungarn, Kroaten, vielleicht auch noch den Polen, Tschechen und Slowaken ihre Verluste ersetzen und am Ende die österreichischen Kreditnehmer die einzigen sind, die auf der Strecke und voll auf ihren Verlusten sitzen bleiben", so der freiheitliche Generalsekretär.

Kickl verweist darauf, dass Österreich seinen Banken bei Ausbruch der Finanzkrise massiv geholfen habe. "Jetzt bietet sich die Gelegenheit - für die Banken ebenso wie für die Politik, die entsprechende Regeln vorgeben muss -, in dieser Finanz- und Wirtschaftskrise etwas für die eigenen Bürger zu tun", so Kickl. Die Schuld in der Franken-Aufwertung sieht der Freiheitliche in der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Ein Franken-Kreditnehmer habe sich zwar des spekulativen Charakters seiner Finanzierungsform bewusst sein müssen, doch konnte er nicht rechnen, dass die Politik beginnt, die gemeinsame europäische Währung "vorsätzlich zu demolieren".

Zuvor hatte sich FPÖ-Finanzsprecher Podgorschek nicht ganz so forsch gezeigt. Einem gesetzlichen Eingriff in die Wechselkurse zwischen Euro und Franken, wie das die ungarische Regierung unter Premier Viktor Orban gemacht hat, um Franken-Schuldner - auf Kosten der Banken - zu helfen, sei man nicht grundsätzlich abgeneigt, hatte Podgorschek gemeint. "Aber wenn ich jetzt einspringe und den Kurs konvertiere, dann kommen zurecht jene, die schon vorher bei 1,20 Franken konvertiert haben", so der Nationalratsabgeordnete. "Das wäre ein gewisse Ungleichbehandlung, auch gegenüber Häuslbauern, die Eurokredite aufgenommen und nicht spekuliert haben."

Podgorschek will den Hebel eher bei den zur Absicherung von Fremdwährungskrediten abgeschlossenen Stop-Loss-Orders ansetzen und dabei den Verein für Konsumenteninformation (VKI) unterstützen. In der Pressekonferenz mit dem Obmann des Rings freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW), Matthias Krenn, wurde im Vorfeld der Wirtschaftskammerwahlen kritisiert, dass die Standesvertretung der Unternehmen, die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) "völlig untätig" sei, weil auch die Banken Teil der WKO seien.

Viele kleine oder mittlere Unternehmer seien betroffen. Die Freiheitlichen verweisen auf Notenbank-Zahlen, wonach 4,5 Mrd. Euro an Frankenkredite auf Firmen entfallen, die Summe sei nach der sprunghaften Franken-Aufwertung vom 15. Jänner nochmals um 20 Prozent gestiegen. Im Gegensatz zu den privaten Haushalten, wo per November 2014 noch 29,5 Mrd. Euro an Frankenkrediten ausständig waren, müssten Firmen die Währungsverluste in ihren Bilanzen ausweisen, das reduziere das Eigenkapital und führe in der Folge zu schlechteren Bonitäten, das wiederum bedeute höhere Zinsen. Ein Teufelskreis, konstatierte der selbst ernannte Finanzombudsmann Gerald Zmuegg.

Zmuegg schilderte den Fall eines Vorarlberger Unternehmens, der bei drei Banken Fremdwährungskredite laufen hatte, die Konvertierungskurse durch die Stopp-Loss-Order hätten zwischen 1,13 und 0,97 Franken geschwankt. Zmuegg sieht die Finanzmarktaufsicht und die Nationalbank in der Verantwortung, hier für einheitliche Konvertierungskurse zu sorgen. Vermehrte Firmenpleiten aufgrund der Franken-Aufwertung befürchtet der Wirtschaftsflügel der FPÖ aber nicht.

Podgorschek kritisierte auch die Länder und Gemeinden, die sich in Franken verschuldet und damit mit Steuergeld spekuliert haben. 6 Mrd. Euro an Franken-Schulden hatte die öffentliche Hand vor der Aufwertung vom 15. Jänner. Wie sich die Summe auf einzelne Bundesländer oder Gemeinden aufteilt, ist im Detail nicht öffentlich verfügbar. Podgorschek richtete dazu eine parlamentarische Anfrage an Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). Wien und Niederösterreich dürften den größten Schweizer Schuldenberg haben, auch Wiener Neustadt und Mödling seien in Franken verschuldet, verwies Podgorschek auf Medienberichte. Der FPÖ-Politiker fordert ein einheitliches Rechnungswesen, damit auch "versteckte Schulden" zum aktuellen Kurs ausgewiesen werden müssten.

Podgorschek, der im Hypo-U-Ausschuss Fraktionschef der Freiheitlichen sein wird, befürchtet zudem, dass der Schaden für den Steuerzahler durch die Franken-Aufwertung noch höher ausfallen könnte. Bei der Hypo (jetzt Heta) seien zum 30. Juni 2014 noch rund 17,8 Mrd. Euro aushaftend gewesen, die Forderungen würden nun um rund eine Milliarde Euro steigen, sagte Podgorschek.

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Ex-DiTech-Chef Izdebski hat eine neue IT-Firma http://www.salzburg24.at/ex-ditech-chef-izdebski-hat-eine-neue-it-firma/apa-1322127544 http://www.salzburg24.at/ex-ditech-chef-izdebski-hat-eine-neue-it-firma/apa-1322127544#comments Mon, 26 Jan 2015 14:01:00 +0000 http://4215665

Laut "Firmencompass" wurde das neue Unternehmen nur ein Monat nach der Pleite von DiTech gegründet, für die GmbH wurden 35.000 Euro eingezahlt. Wie hoch die Quote für die Gläubiger von DiTech ist, ist bis dato nicht bekannt. Medienberichten zufolge droht nahezu ein Totalausfall. Die Forderungen der 522 Gläubiger lagen zuletzt bei 36,9 Mio. Euro. "Nach wie vor sind die Quotenaussichten der Gläubiger als desaströs zu qualifizieren", so der Kreditschutzverband KSV kurz vor der Gründung von "TechBold".

"Der Masseverwalter hat angezeigt, dass die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um die Masseforderungen zu erfüllen (Masseunzulänglichkeit)", hieß es in einer Bekanntmachung des Insolvenzverwalters in der Ediktedatei vom 5. Mai 2014. Ein kleiner Teil der Filialen sowie der Markenname DiTech wurden im Juni des Vorjahres vom Mitbewerber E-Tec übernommen.

"TechBold" bietet Technologieberatung an, auf der Startseite der Homepage heißt es: "Wir sind ein junges Unternehmen mit viel Erfahrung." Zu den laut Eigenangaben 50 Kunden gehören auch bekannte Marken wie "ATV".

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Strafzinsen können Flucht in Franken nicht stoppen http://www.salzburg24.at/strafzinsen-koennen-flucht-in-franken-nicht-stoppen/apa-1322125056 http://www.salzburg24.at/strafzinsen-koennen-flucht-in-franken-nicht-stoppen/apa-1322125056#comments Mon, 26 Jan 2015 12:54:00 +0000 http://4215486

Wenn Euro und Dollar in Franken getauscht werden, landet das Geld auf den Konten der Banken bei der Schweizer Notenbank. Die Guthaben dort stiegen in der vergangenen Woche sprunghaft um 26 Milliarden auf 365 Mrd. Franken (371,8 Mrd. Euro), wie die Schweizerischen Nationalbank (SNB) am Montag mitteilte.

Der jüngste Anstieg, der höchste in einer Woche seit März 2013, sei ein sehr starker Hinweise dafür, dass die SNB auch nach der Aufhebung des Mindestkurses weiterhin im Markt interveniert, erklärte ein Devisenexperte der Credit Suisse. Die Währungshüter wollen eine noch stärkere Aufwertung des Frankens verhindern, die Schweizer Güter im Ausland verteuert und Industrie und dem Tourismus-Gewerbe das Leben schwer macht.

Am 15. Jänner schaffte die SNB den Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro ab und hörte auf bei dieser Kursmarke Euro zu kaufen. Die Gemeinschaftswährung fiel daraufhin innerhalb von Minuten unter einen Franken, wo sie auch zuletzt mit 0,99 Franken gehandelt wurde. Zugleich erhöhte die SNB den ab dem 22. Jänner geltenden Negativzins auf Einlagen der Banken auf 0,75 Prozent von zuvor angekündigten 0,25 Prozent. Die Währungshüter hoffen, dass große internationale Anleger wie etwa Hedgefonds deshalb ihr Geld nicht mehr in Franken sondern etwa in den USA anlegen. Eine Reihe von Geschäftsbanken kündigte an, die Negativzinsen an Großkunden weiterzugeben.

Die Wahl in Griechenland und das Staatsanleihen-Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) schafften aus der Sicht internationaler Anleger ein Klima der Unsicherheit, sagten Experten. In dieser Lage sei ein Negativzins von 0,75 Prozent ein akzeptabler Preis für die Sicherheit, die der Franken bietet, erklärte ein Devisen-Analyst des Brokers Swissquote. Auch dass Anleger für einen Euro nur noch knapp einen Franken erhalten und nicht mehr 1,20 Franken, schreckte nicht ab.

Wenn die Euro-Untergrenze nicht aufgehoben worden wäre, hätte die SNB nach eigener Schätzung allein im Jänner Devisen im Gegenwert von 100 Mrd. Franken kaufen müssen. Bereits jetzt betragen die Devisenreserven mit 500 Mrd. Franken rund 85 Prozent des Schweizer Bruttoinlandsprodukts. Entsprechend ist auch die Franken-Geldmenge gestiegen, die sich später als Nährboden einer kräftigen Teuerung erweisen könnte.

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Mehr Bankomatkarten als Menschen in Österreich http://www.salzburg24.at/mehr-bankomatkarten-als-menschen-in-oesterreich/apa-1322124540 http://www.salzburg24.at/mehr-bankomatkarten-als-menschen-in-oesterreich/apa-1322124540#comments Mon, 26 Jan 2015 11:26:00 +0000 http://4215422 Die Zahl der Geldbehebungsautomaten ist hingegen gesunken, das Transaktionsvolumen stagniert. Insgesamt 559 Millionen Transaktionen wurden im Vorjahr mit österreichischen Bankomatkarten im In- und Ausland durchgeführt, das war ein Plus von 4,3 Prozent, teilte die Betreiberfima Payment Services Austria (PSA) am Montag mit. Großteils haben die Österreicher mit Karte im Geschäft gezahlt (418 Millionen mal, +7,5 Prozent), der Rest entfiel auf Abhebungen. Das Transaktionsvolumen blieb mit knapp 37,4 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau.

7.789 Bankomaten in Österreich

Aktuell gibt es 7.789 Bankomaten in Österreich. Im Vorjahr waren es knapp 7.900, so eine PSA-Sprecherin auf Anfrage. Der Rückgang ist zum einen auf die Schließung von Bankfilialen zurückzuführen. Außerdem wurden die Geldbehebungsgeräte im Vorjahr auf ein neues Betriebssystem umgerüstet. Einige sehr alte Bankomaten machten das aber nicht mehr mit.

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Deutscher Wirtschaft steht Aufschwung bevor http://www.salzburg24.at/deutscher-wirtschaft-steht-aufschwung-bevor/apa-1322124060 http://www.salzburg24.at/deutscher-wirtschaft-steht-aufschwung-bevor/apa-1322124060#comments Mon, 26 Jan 2015 10:54:00 +0000 http://4215363

Nicht nur ihre aktuelle Lage bewerten die Firmen in der Umfrage besser als noch im Dezember, auch für die kommenden sechs Monate sind die Firmen zuversichtlicher. "Die Unternehmen waren merklich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie wieder mehrheitlich optimistisch auf die kommende Entwicklung. Die deutsche Wirtschaft startet gut ins neue Jahr", sagte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Fachleute hatten das Plus erwartet. Allerdings spielten die Entscheidung der EZB für den umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen oder die Wahl in Griechenland noch keine Rolle, da sie für die Umfrage zu spät kamen.

Dennoch stehen die Zeichen auf Aufschwung. Steigt oder fällt das wichtige Stimmungsbarometer Ifo-Index drei Mal hintereinander in die gleiche Richtung, sprechen Fachleute von einer Trendwende. Vor allem helfen gerade der exportorientierten deutschen Industrie die aktuellen Rahmenbedingungen. "Die Exportwirtschaft baut auf die USA und freut sich über den deutlich günstigeren Eurokurs", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner in einer ersten Reaktion.

"Gleichzeitig lässt der billige Treibstoff den Verbrauchern mehr Geld." Bleibe das so, könne 2015 ein besseres Jahr werden, als noch im Herbst gedacht, sagte Zeuner, warnte aber zugleich mit Blick auf das Wahlergebnis in Griechenland: "Ein Selbstläufer ist das aber noch nicht. Griechenland und Europa brauchen jetzt erst einmal Zeit, um sich auf ein neues Programm zu einigen. Ein guter Ausgang für beide Seiten stärkt das Vertrauen."

Der Ifo-Index gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft. Er wird monatlich durch die Befragung von rund 7.000 Unternehmen aus Industrie, Einzel- und Großhandel sowie aus der Bauwirtschaft ermittelt. Er zeigt neben dem Geschäftsklima auch noch zwei weitere Werte: einen für die aktuelle Lage der Betriebe und einen, der die Erwartungen der Unternehmen abbildet.

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Versäumnisse der Vergangenheit in Griechenland http://www.salzburg24.at/versaeumnisse-der-vergangenheit-in-griechenland/apa-1322122842 http://www.salzburg24.at/versaeumnisse-der-vergangenheit-in-griechenland/apa-1322122842#comments Mon, 26 Jan 2015 09:41:00 +0000 http://4215238

"Griechenland ist noch nicht im Zeitalter der Globalisierung angekommen", sagt Klaus Schrader vom Kieler Institut für Weltwirtschaft. Der notwendigen Strukturwandel sei über Jahrzehnte verschleppt worden. Der Anteil der Landwirtschaft ist vergleichsweise hoch. Im Dienstleistungsbereich dominierten Arbeitsplätze in den Bereichen Handel und Tourismus, wo Qualifikation und Einkommen gering seien. Athen habe sich in der Vergangenheit auf Tourismus und EU-Strukturprogramme gestützt, sagt Schrader. "Das ist eine eher unproduktive Struktur."

Am 1. Jänner 2002 wurde in Hellas der Euro eingeführt und die Presse jubelte: "Endlich haben wir eine starke Währung in unserer Tasche." Doch die griechischen Regierungen, Sozialisten und Konservative, blähten den Staatsapparat auf und lösten alle Probleme mit neuen Krediten. Das Leben auf Pump breitete sich überall in der griechischen Gesellschaft aus.

Mit der Finanzkrise 2009 war die Party schlagartig zu Ende. "Die Griechen haben einen enormen Preis bezahlt für die Exzesse des vergangenen Jahrzehnts", sagte der amtierende griechische Finanzminister Gikas Hardouvelis jüngst dem "Handelsblatt". "Wir haben schon eine Menge getan, aber wir müssen weitermachen."

Erste positive Signale gibt es aus dem Land, das mit Hilfspaketen von insgesamt 240 Milliarden Euro und einem Schuldenschnitt vor der Pleite gerettet werden musste. Erstmals seit 2008 wuchs die Wirtschaft im vergangenen Jahr wieder - nach vorläufigen Angaben um 0,7 Prozent. Vor allem der wieder boomende Tourismus, der inzwischen fast 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes ausmacht, treibt die Konjunktur an.

Die Arbeitslosigkeit bleibt trotz eines leichten Rückgangs mit gut 25,5 Prozent aber dramatisch hoch. Fast jeder zweite Jugendliche ist ohne Job. Die Privatisierungen kommen nur langsam voran.

Eine weitere Baustelle: Die öffentliche Verwaltung, sie gilt als ineffizient und aufgebläht. Allein 2014 wurden rund 9.500 Staatsbedienstete entlassen. Für jeden fünften Staatsdiener, der in Rente geht, wird nur noch ein neuer eingestellt. Doch es geht nicht allein um Stellenkürzungen. So gibt es zum Beispiel nach wie vor kein flächendeckendes Grundbuch - für Investoren ein Hindernis beim Kauf und Verkauf von Immobilien. Bis 2020 soll es nach früheren Plänen aufgebaut sein.

Eine Studie der OECD kam im Jahr 2011 allerdings zu dem Ergebnis, dass die Verwaltung kaum in der Lage sei, die Reformgesetze angemessen umzusetzen. Ob sich daran viel geändert hat, bezweifelt Schrader. "Die Modernisierung ist ein langer Weg. Was man jetzt an Reformen angestoßen hat, hätte man schon beim EU-Beitritt des Landes machen müssen."

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EU drängt Berlin bei Pkw-Maut auf Rechtseinhaltung http://www.salzburg24.at/eu-draengt-berlin-bei-pkw-maut-auf-rechtseinhaltung/apa-1322122194 http://www.salzburg24.at/eu-draengt-berlin-bei-pkw-maut-auf-rechtseinhaltung/apa-1322122194#comments Mon, 26 Jan 2015 08:44:00 +0000 http://4215114

Ob dieses Grundprinzip der Europäischen Verträge mit der vorgeschlagenen Maut-Lösung erfüllt werde, sei noch nicht geklärt, sagte die Kommissarin, die am Dienstag Gespräche in Berlin führen wird. Sie werde aber zunächst die offiziellen Pläne aus Berlin abwarten. "Erst wenn das Parlament entschieden hat, werden die Pläne für mich offiziell und dann wird die EU-Kommission das Gesetz sehr genau prüfen."

Vor allem der Preis der geplanten Kurzzeitvignette müsse im Vergleich zum Preis einer Jahresvignette verhältnismäßig sein, betonte die Kommissarin. "Das ist fundamental. Alles andere würde auf eine indirekte Diskriminierung hinauslaufen und wäre somit ein Vertragsbruch", sagte Bulc im Interview mit der "Welt".

Die Kommissarin warb erneut für ein EU-weites System für Straßennutzungsgebühren. In Europa gebe es derzeit viele unterschiedliche Systeme und Lösungen. "Wir suchen nach Lösungen, wie man es den Pkw-Fahrern leichter machen kann", sagte Bulc. Bereits am Wochenende hatte sie der "Welt am Sonntag" gesagt, die Idee einer europaweiten Pkw-Maut werde in Brüssel gerade untersucht. Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt äußerte in der "Bild"-Zeitung vom Montag Zweifel an der Umsetzbarkeit einer europäischen Maut.

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Stromrechnung seit Jahresbeginn etwas höher http://www.salzburg24.at/stromrechnung-seit-jahresbeginn-etwas-hoeher/apa-1322120678 http://www.salzburg24.at/stromrechnung-seit-jahresbeginn-etwas-hoeher/apa-1322120678#comments Mon, 26 Jan 2015 06:34:00 +0000 http://4214954 Mit einem Lieferanten-Wechsel könnten viele Kunden die höheren Ökostromkosten mehr als kompensieren, so E-Control-Vorstand Walter Boltz. Bei den Energiepreisen sieht er einen Flexibilisierungstrend.

Die Stromrechnung besteht aus drei Teilen: Dem reinen Energiepreis, den Netztarifen sowie Steuern und Abgaben. Ein Lieferantenwechsel ist nur beim reinen Energiepreis, möglich. Der Netztarif hängt vom Standort ab und muss von der Regulierungsbehörde E-Control genehmigt werden. Zu den Abgaben zählen unter anderem die Ökostromförderung und die Energieabgabe.

Steuern und Abgaben steigen

Für einen durchschnittlichen Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) hat sich die jährliche Stromrechnung im Österreich-Schnitt mit dem Jahreswechsel um 2,75 Prozent oder 19 Euro auf 713 Euro verteuert, geht aus Daten der E-Control hervor. Der Anstieg ist praktisch zur Gänze auf den Anteil der Steuern und Abgaben zurückzuführen, während Netztarife und Energiepreise weitgehend stabil blieben.

Grund für die Steigerungen bei Steuern und Abgaben um rund 8 Prozent ist vor allem die höhere Ökostromförderung. Ein Durchschnittshaushalt zahlt dafür heuer rund 100 Euro, nach rund 80 Euro im Vorjahr. Aufgrund der niedrigen Strompreise am Großhandelsmarkt ist die über Förderungen zu finanzierende Lücke zwischen Marktpreis und dem Einspeisetarif, den die Anlagebetreiber erhalten, größer geworden. Zudem steigt die Zahl der Ökostrom-Anlagen.

Sparpotential bei Anbieterwechsel

Die Vergütung der Ökostrommengen wird in den nächsten Jahren weiter steigen, wenngleich nicht mehr so drastisch, da Zug um Zug ältere Anlagen aus dem Förderregime raus fallen, sagte Boltz zur APA. Heuer dürfte die Vergütung insgesamt - von Haushalts- und Gewerbekunden sowie Landwirtschaft und Großabnehmern - über 900 Mio. Euro liegen. Auf Basis des derzeitigen Förderregime wird der Peak der Vergütung 2018 mit rund 1,1 Mrd. Euro erwartet. Ab 2018/2019 falle eine größere Zahl von Ökostrom-Anlagen aus dem Förderregime.

Durch einen Wechsel des Energielieferanten kann sich ein österreichischer Stromkunde aktuell bis zu fast 200 Euro im Jahr sparen, betont Boltz. Das höchste Sparpotenzial bei einem Wechsel vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Anbieter laut Energiepreismonitor von Anfang Jänner liegt zwischen 87 Euro pro Jahr (Tirol/Vorarlberg) und sowie 198 Euro (Oberösterreich).

Der Anteil der Steuern und Abgaben an der gesamten Stromrechnung wird immer größer. Aktuell sind es im Österreich-Durchschnitt rund 37 Prozent. Der Energiepreis macht rund 35 Prozent aus und die Netztarife rund 28 Prozent. Bei den Energiepreisen bewege man sich in Richtung Flexibilisierung, so Boltz.

Netztarife weitgehend stabil

Die Stromnetztarife sind im Österreich-Durchschnitt mit einer leichten Steigerung um 0,26 Prozent weitgehend stabil geblieben, haben sich aber regional unterschiedlich entwickelt. Maßgebliche Erhöhungen gab es unter anderem in Klagenfurt (+6,3 Prozent), der Steiermark (+5,5 Prozent) und Wien (+2,9 Prozent), Verbilligungen unter anderem in Linz (minus 9,5 Prozent) und Oberösterreich und Niederösterreich (je minus 2,8 Prozent).

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Stromrechnungen in Österreich fallen derzeit etwas höher aus http://www.salzburg24.at/stromrechnungen-in-oesterreich-faellt-derzeit-etwas-hoeher-aus/4214949 http://www.salzburg24.at/stromrechnungen-in-oesterreich-faellt-derzeit-etwas-hoeher-aus/4214949#comments Mon, 26 Jan 2015 06:40:10 +0000 http://4214949

Mit einem Lieferanten-Wechsel könnten viele Kunden die höheren Ökostromkosten mehr als kompensieren, so E-Control-Vorstand Walter Boltz. Bei den Energiepreisen sieht er einen Flexibilisierungstrend.

Die Stromrechnung besteht aus drei Teilen: Dem reinen Energiepreis, den Netztarifen sowie Steuern und Abgaben. Ein Lieferantenwechsel ist nur beim reinen Energiepreis, möglich. Der Netztarif hängt vom Standort ab und muss von der Regulierungsbehörde E-Control genehmigt werden. Zu den Abgaben zählen unter anderem die Ökostromförderung und die Energieabgabe.

Höhere Steuern und Abgaben

Für einen durchschnittlichen Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) hat sich die jährliche Stromrechnung im Österreich-Schnitt mit dem Jahreswechsel um 2,75 Prozent oder 19 Euro auf 713 Euro verteuert, geht aus Daten der E-Control hervor. Der Anstieg ist praktisch zur Gänze auf den Anteil der Steuern und Abgaben zurückzuführen, während Netztarife und Energiepreise weitgehend stabil blieben.

Grund für die Steigerungen bei Steuern und Abgaben um rund 8 Prozent ist vor allem die höhere Ökostromförderung. Ein Durchschnittshaushalt zahlt dafür heuer rund 100 Euro, nach rund 80 Euro im Vorjahr. Aufgrund der niedrigen Strompreise am Großhandelsmarkt ist die über Förderungen zu finanzierende Lücke zwischen Marktpreis und dem Einspeisetarif, den die Anlagebetreiber erhalten, größer geworden. Zudem steigt die Zahl der Ökostrom-Anlagen.

Die Vergütung der Ökostrommengen wird in den nächsten Jahren weiter steigen, wenngleich nicht mehr so drastisch, da Zug um Zug ältere Anlagen aus dem Förderregime raus fallen, sagte Boltz zur APA. Heuer dürfte die Vergütung insgesamt - von Haushalts- und Gewerbekunden sowie Landwirtschaft und Großabnehmern - über 900 Mio. Euro liegen. Auf Basis des derzeitigen Förderregime wird der Peak der Vergütung 2018 mit rund 1,1 Mrd. Euro erwartet. Ab 2018/2019 falle eine größere Zahl von Ökostrom-Anlagen aus dem Förderregime.

Strom ist teuer

Durch einen Wechsel des Energielieferanten kann sich ein österreichischer Stromkunde aktuell bis zu fast 200 Euro im Jahr sparen, betont Boltz. Das höchste Sparpotenzial bei einem Wechsel vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Anbieter laut Energiepreismonitor von Anfang Jänner liegt zwischen 87 Euro pro Jahr (Tirol/Vorarlberg) und sowie 198 Euro (Oberösterreich). Der Anteil der Steuern und Abgaben an der gesamten Stromrechnung wird immer größer. Aktuell sind es im Österreich-Durchschnitt rund 37 Prozent. Der Energiepreis macht rund 35 Prozent aus und die Netztarife rund 28 Prozent. Bei den Energiepreisen bewege man sich in Richtung Flexibilisierung, so Boltz.

Angesichts der Priorität der Erneuerbaren bei der Stromeinspeisung werde es wohl weiter immer mehr Stunden mit Stromüberschüssen geben. Längerfristig ist für Boltz für Haushalte auch eine Art verbrauchsunabhängige Flat-Rate denkbar. In den nächsten drei bis fünf Jahren werde es wohl noch keine 100-prozentigen Flat-Rate geben, zeitabhängige Stromtarife dürften aber häufiger werden. Bei zeitabhängigen Tarifen gibt es keinen einheitlichen Stromtarif mehr, sondern er ist beispielsweise in Zeiten mit Stromüberschüssen relativ niedrig und zu Zeiten mit generell hohem Verbrauch und/oder geringer Wind- und Sonnen-Stromproduktion hoch. Erleichtert wird die Einführung solcher Tarifmodelle durch die sogenannten "intelligenten" Stromzähler (Smart Meters). Es könnte bei stark steigenden Überschüssen sogar Zeiten geben, in denen man den Kunden etwas für die Stromabnahme zahlt, so Boltz.

Die Stromnetztarife sind im Österreich-Durchschnitt mit einer leichten Steigerung um 0,26 Prozent weitgehend stabil geblieben, haben sich aber regional unterschiedlich entwickelt. Maßgebliche Erhöhungen gab es unter anderem in Klagenfurt (+6,3 Prozent), der Steiermark (+5,5 Prozent) und Wien (+2,9 Prozent), Verbilligungen unter anderem in Linz (minus 9,5 Prozent) und Oberösterreich und Niederösterreich (je minus 2,8 Prozent).

(APA)

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Euro nach Syriza-Wahlsieg kurz auf Elf-Jahres-Tief http://www.salzburg24.at/euro-nach-syriza-wahlsieg-kurz-auf-elf-jahres-tief/apa-1322119262 http://www.salzburg24.at/euro-nach-syriza-wahlsieg-kurz-auf-elf-jahres-tief/apa-1322119262#comments Mon, 26 Jan 2015 07:09:00 +0000 http://4214843

Zuletzt kostete ein Euro 1,1180 Dollar und damit mehr als am Freitagnachmittag, als der Euro wegen der EZB-Geldpolitik bis auf 1,1115 Dollar abgetaucht war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs am Freitag mit 1,1198 (Donnerstag: 1,1618) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Freitag gegen 22.00 Uhr bei 1,1232 Dollar etwas höher.

Für Entspannung dürfte die Nachricht gesorgt haben, dass Syriza mit ihrem Parteichef Alexis Tsipras die absolute Mehrheit verpasst hat. Zudem signalisierte Tsipras den EU-Partnern noch in der Wahlnacht Gesprächsbereitschaft für eine "gerechte und praktikable Lösung" beim Umgang mit den Schulden und dem Sparkurs.

Experten wie JPMorgan-Analyst David Mackie erwarten dennoch, dass der Syriza-Sieg den Euro weiter belasten wird. Es sei jedoch nicht davon auszugehen, dass Griechenland die Währungsunion verlässt.

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