Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Wed, 04 Mar 2015 02:42:53 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Anleger ziehen weitere 8,6 Mrd. Dollar aus Pimco-Fonds ab http://www.salzburg24.at/anleger-ziehen-weitere-86-mrd-dollar-aus-pimco-fonds-ab/apa-1322607252 http://www.salzburg24.at/anleger-ziehen-weitere-86-mrd-dollar-aus-pimco-fonds-ab/apa-1322607252#comments Tue, 03 Mar 2015 23:36:00 +0000 http://4254053

Im Dezember hatten Anleger gar für 19,4 Milliarden Dollar des "Total Return Fund" zurückgegeben. Die Allianz hatte für Pimco jüngst bereits Licht am Ende Tunnels ausgemacht: "Es gibt weiterhin Abflüsse, aber es gibt auch Zuflüsse von großen Kunden. Das stimmt mich optimistisch", sagte Allianz-Chef Michael Diekmann Ende Februar.

Der Fonds war bis Ende September 2014 vom als "Anleihekönig" bekannten Bill Gross verwaltet worden, der jedoch nach einem internen Richtungsstreit zum Wettbewerber Janus Capital gewechselt war. Seitdem hatte die Kapitalflucht, die bereits im Mai 2013 eingesetzt hatte, kräftig Fahrt aufgenommen. Von September bis Februar beliefen sich die Mittelabflüsse auf insgesamt 100 Milliarden Dollar. Dementsprechend schmolz das Volumen des Fonds auf inzwischen 124,7 Milliarden Dollar zusammen.

Vor allem kurz nach dem überraschenden Abgang von Pimco-Gründer und -Anlagechef Bill Gross Ende September waren viele Investoren davongelaufen. In der Spitze hatte der Fonds im April 2013 etwa 293 Milliarden Dollar verwaltet. Die Situation bei Pimco belastete die Jahresbilanz der Allianz.

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Royal Bank of Scotland streicht laut "FT" 14.000 Stellen http://www.salzburg24.at/royal-bank-of-scotland-streicht-laut-ft-14000-stellen/apa-1322606588 http://www.salzburg24.at/royal-bank-of-scotland-streicht-laut-ft-14000-stellen/apa-1322606588#comments Tue, 03 Mar 2015 21:33:00 +0000 http://4254049

Die RBS hatte Ende Februar angekündigt, sich im großen Stil aus dem Investmentbanking zurückzuziehen. Der Bereich werde in 25 Ländern Europas, Asiens und des Nahen Ostens aufgegeben. Westeuropäische Länder wie Deutschland seien von den Plänen nicht betroffen.

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Reinold Geiger: der einzige Vorarlberger auf der Forbes-Liste der Superreichen http://www.salzburg24.at/reinold-geiger-der-einzige-vorarlberger-auf-der-forbes-liste-der-superreichen/4254010 http://www.salzburg24.at/reinold-geiger-der-einzige-vorarlberger-auf-der-forbes-liste-der-superreichen/4254010#comments Tue, 03 Mar 2015 19:53:28 +0000 http://4254010

Der gebürtige Vorarlberger und L'Occitane-Eigentümer Reinold Geiger und Andritz-Chef Wolfgang Leitner schaffen es mit je 1,6 Mrd. Dollar "nur" auf Rang 1226. Geiger ist mit seiner Naturkosmetikfirma L’Occitane auf der ganzen Welt erfolgreich tätig. L’Occitane beschäftigt weltweit mehr als 7000 Mitarbeiter, hat mehr als 2000 Geschäfte und erwirtschaftet einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Der gebürtige Dornbirner hatte die Firma 1994 übernommen und zu einem Global Player im Kosmetikbereich ausgebaut.

Mateschitz auf Platz im Österreich-Ranking

Der reichste Österreicher ist Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz mit 10,8 Milliarden Dollar. Aber selbst Mateschitz schafft es  im Forbes-Ranking nicht unter die Top 100.  auf die Top 100 fehlen ihm 1,2 Mrd. Dollar.

Der Magna-Gründer Frank Stronach liegt mit 1,4 Mrd. Dollar am Ende des Österreicher-Rankings. Zwischen 2011 und 2012 war das Vermögen des Gründers des Team Stronach von 1,7 auf 1,2 Mrd. Dollar geschrumpft. Nun stieg es wieder auf 1,4 Mrd. Dollar - das bedeutet Platz 1.324. Stronach hat sein Geld mit dem kanadischen Autozulieferer Magna gemacht. Von "Forbes" wird der Doppelstaatsbürger als Kanadier geführt.

Acht Österreicher auf der Forbes-Liste

Insgesamt haben es acht Österreicher auf die aktuelle "Forbes"-Milliardärsliste. Zusammen kommen sie auf ein geschätztes Vermögen von 31 Mrd. Dollar (27,6 Euro Mrd. Euro).  Zweitreichster Österreicher ist der Gründer des Glücksspielkonzerns Novomatic, Johann Graf, mit 6,6 Mrd. Dollar (Platz 208). An der 393. Stelle liegt der 97-jährige Billa-Gründer Karl Wlaschek mit 4,2 Mrd. Dollar, auf Rang 690 die Kaufhaus-Erbin Heidi Horten mit 2,7 Mrd. Dollar. Der gebürtige Linzer Helmut Sohmen schafft es als Großreeder in Hongkong mit seinen 2,1 Mrd. Dollar als 894. ebenfalls noch unter die reichsten Tausend.

Superreich: Bill Gates

Reichster Mensch der Welt ist und bleibt Bill Gates. Der Microsoft-Gründer, der in den letzten 21 Jahren 16 mal an der Spitze des Rankings stand, konnte seinen Reichtum ausbauen, obwohl er im November Microsoft-Aktien im Wert von 1,5 Mrd. Dollar stiftete. Auf dem zweiten Platz findet sich mit 77,1 Mrd. Dollar der mexikanische Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu (75). Dahinter folgt US-Starinvestor Warren Buffett (84). Buffetts Vermögen erhöhte sich dank des gestiegenen Aktienkurses seiner Investmentfirma Berkshire Hathaway um 14,5 auf 72,7 Mrd. Dollar. Dadurch konnte der Börsenguru den spanischen Zara-Mitgründer Amancio Ortega (78) überholen. Die als "Orakel von Omaha" bekannte Investorenlegende Buffett verbuchte den höchsten Vermögensanstieg im Ranking.

 

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ATX bleibt unverändert - Immofinanz statt RBI im ATX five http://www.salzburg24.at/atx-bleibt-unveraendert---immofinanz-statt-rbi-im-atx-five/apa-1322605144 http://www.salzburg24.at/atx-bleibt-unveraendert---immofinanz-statt-rbi-im-atx-five/apa-1322605144#comments Tue, 03 Mar 2015 18:58:00 +0000 http://4253995

Der ATX five setzt sich fortan aus folgenden Unternehmen zusammen: Andritz AG, Erste Group Bank AG, Immofinanz AG, OMV AG und voestalpine AG. Die Neuregelung wird am 23. März wirksam.

Weiters kommt es zu Änderungen in der Zusammensetzung des ATX prime: Die Frauenthal Holding AG scheidet aufgrund der zu geringen Streubesitzkapitalisierung aus dem prime market aus.

In der heutigen Börse-Sitzung wurde ebenfalls über neue Streubesitzfaktoren entschieden. Der Streubesitzfaktor drückt aus, wie viele Aktien eines Unternehmens im Publikum gestreut sind. Ein höherer Streubesitzfaktor führt zu einer stärkeren Gewichtung eines Unternehmens im Index. Betroffen sind die AMAG Austria Metall, die CA Immobilien Anlagen und Valneva.

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Kepler setzt Zumtobel-Kursziel auf 27,00 Euro http://www.salzburg24.at/kepler-setzt-zumtobel-kursziel-auf-2700-euro/4253852 http://www.salzburg24.at/kepler-setzt-zumtobel-kursziel-auf-2700-euro/4253852#comments Tue, 03 Mar 2015 15:53:43 +0000 http://4253852 Das Unternehmen hat Ergebnisse für das dritte Quartal präsentiert. Die Restrukturierungskosten lagen wie erwartet bei 3 Mio. Euro. Das Nettoergebnis lag unter den Erwartungen der Analysten. Der Leuchtenhersteller weist positive Entwicklungen in seinen Kernmärkten auf, so die Experten weiter.

1,32 Euro Gewinn je Aktie

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Kepler-Analysten 1,32 Euro für 2014/15, sowie 1,74 bzw. 2,29 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,30 Euro für 2014, sowie 0,50 bzw. 0,75 Euro für 2015/15 bzw. 2016/17.

Am Dienstagnachmittag notierten die Zumtobel-Titel an der Wiener Börse mit plus 3,24 Prozent bei 23,735 Euro. (APA)

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Salzburger Autozulieferer Mubea Carbo Tech streicht 220 Jobs http://www.salzburg24.at/salzburger-autozulieferer-mubea-carbo-tech-streicht-220-jobs/apa-1322602700 http://www.salzburg24.at/salzburger-autozulieferer-mubea-carbo-tech-streicht-220-jobs/apa-1322602700#comments Tue, 03 Mar 2015 16:29:00 +0000 http://4253849

Laut Geschäftsführer Bernhard Spielvogel werden insgesamt 120 fixe Mitarbeiter und 100 Leiharbeiter Ende März beim Arbeitsmarktservice (AMS) angemeldet. Die ersten Kündigungen würden per 1. Mai erfolgen, bis Jahresmitte soll der Abbau abgeschlossen sein. Am Dienstagnachmittag saßen Betriebsrat und Personalabteilung zusammen, um einen detaillierten Plan zu erstellen. Auch wenn er auf die Schnelle noch keine Details kenne, soziale Härtefälle würden auf alle Fälle abgefedert, sagte der Geschäftsführer: "Es wird definitiv etwas geben."

Als Grund für die Kündigungen nannte Spielvogel das Auslaufen zweier Aufträge. Vor gut zwei Jahren sei zusätzliches Personal für diese Projekte aufgenommen worden, und zwar für die Fertigung der Monocoques (Fahrgastzellen) für den Porsche Spyder 918 und den VW XL 1 (Ein-Liter-Auto), schilderte der Geschäftsführer. Beide Projekte seien von Anfang an limitiert gewesen und würden Mitte 2015 auslaufen. "Wir haben lange um neue Aufträge gekämpft und auch einiges bekommen. Daher konnten wir die Zahl der Kündigungen von ursprünglich 300 auf 220 reduzieren." Bei den betroffenen Mitarbeitern handle es sich vor allem um Menschen Mitte 30, von denen fast alle eine abgeschlossene Lehre hätten, wenn auch zum Teil in anderen Berufen. "Wir haben nämlich alle selber ausgebildet."

Der Standort Salzburg ist aber laut Spielvogel nicht in Gefahr. Die Monocoques für McLaren, die Mubea Carbo Tech den Durchbruch auf dem Markt gebracht haben, würden weiterhin produziert. Nach Angaben des Geschäftsführers wurden bisher 5.600 Stück ausgeliefert, 25.000 weitere würden bis 2020 folgen.

Für die Zukunft des Unternehmens skizzierte Spielvogel vier Standbeine: Dies sei zum einen die Forschung und Entwicklung (F&E). Zweitens wolle man sich wieder verstärkt dem Rennsport widmen, mit dem Carbo Tech groß geworden ist, der aber zuletzt wegen der Serienproduktionen etwas vernachlässigt worden sei. Drittes Standbein seien die bereits erwähnten Monocoques. Und der vierte Bereich seien sogenannte CFK-Räder. "Hier sind wir dabei, die Serienproduktion für 20.000 Räder pro Jahr aufzubauen. Wir rechnen ab Ende 2016 mit großen Aufträgen, wenn diese Räder auf den Markt kommen", so Spielvogel. Bis dahin sei es aber ein zu langer Zeitraum, weswegen die Kündigen erfolgen. In Summe wird Carbo Tech 2015 und 2016 rund acht Mio. Euro investieren.

Mubea Carbo Tech erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von rund 75 Mio. Euro. 2013 und 2014 wurden Verluste geschrieben. "Wir haben seit drei Jahren die Räder entwickelt. Der Erfolg kommt jetzt", so der Geschäftsführer, der nicht unerwähnt ließ, dass sein Unternehmen mit den Sparmaßnahmen zunächst in der Chefetage begonnen habe: Von der vierköpfigen Geschäftsführung seien der Eigentümer und er übrig geblieben, und auch beim Overhead sei gespart worden.

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Heta - Vorarlberg schließt Zahlungen für landeseigene Hypo nicht aus http://www.salzburg24.at/heta-vorarlberg-schliesst-zahlungen-fuer-landeseigene-hypo-nicht-aus/4253715 http://www.salzburg24.at/heta-vorarlberg-schliesst-zahlungen-fuer-landeseigene-hypo-nicht-aus/4253715#comments Tue, 03 Mar 2015 14:09:06 +0000 http://4253715 "Das kann man nicht ausschließen", sagte er am Dienstag nach der Sitzung der Vorarlberger Landesregierung. Es gelte unbedingt zu prüfen, "wie Kärnten regressiert werden kann", so Wallner.

Sollte die Heta ihre fällig werdenden Zahlungen nicht leisten, so würden die Solidarhaftungen der anderen Hypo-Banken gemäß dem Pfandbriefgesetz schlagend werden, sagte der Landeshauptmann. Diese Solidarhaftungen beliefen sich auf 1,2 Mrd. Euro.

Schaden nicht zu beziffern

Einen möglichen Schaden für Vorarlberg könne man derzeit weder beziffern noch ausschließen, zeigte sich Wallner "verärgert, dass die eigene Hypo betroffen sein könnte". Vonseiten des Landes werde man aber alles dazu tun, einen möglichen Schaden zu minimieren. Dazu gehöre auch, die Haftung des Landes Kärnten für so einen Fall zu prüfen. (APA)

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Autosalon in Genf: Borgward feiert Comeback http://www.salzburg24.at/autosalon-in-genf-borgward-feiert-comeback/4253617 http://www.salzburg24.at/autosalon-in-genf-borgward-feiert-comeback/4253617#comments Tue, 03 Mar 2015 13:57:55 +0000 http://4253617 Tatsächlich plant Borgward die Wiederbelebung schon seit Anfang des Jahrtausends. Zusammen mit Karlheinz Knöss, einst Manager bei General Motors und Daimler, der als Borgwards Stellvertreter im Aufsichtsrat sitzen soll. "Der Relaunch von Borgward ist ein Kindheitstraum von mir, der nun Realität wird", sagte der Enkel des Firmengründers.

Während der Name Borgward der jüngeren Generation wohl nicht mehr viel sagen dürfte, ließ er in den 50er Jahren die Herzen von Autoliebhabern höher schlagen. Eine Neuauflage des damaligen Flaggschiffs Isabella soll es aber vorerst nicht geben. "So ein kleiner Wunschtraum ist es natürlich", sagt Borgward. "Erstmal ist es aber nicht in Planung."

Nach rasantem Abstieg ging Borward pleite

Firmengründer Borgward, der bis heute als genialer Konstrukteur gilt, brachte zunächst kleine Autos wie den Lloyd LP 300 mit Sperrholzkarosserie auf den Markt, später waren es Oberklassewagen wie der Hansa 2400. Im Rampenlicht stand besonders das Modell Isabella, das als Vorzeigestück deutschen Automobildesigns gilt. Nach einem rasantem Abstieg aber ging Borgward 1961 pleite.

Auf ein erstes neues Modell warten Autofans in Genf aber vergebens. Das soll erst im September auf der IAA in Frankfurt präsentiert werden, in Form eines sportlichen Geländewagens (SUV). Die Ziele sind ehrgeizig. Bis 2020 will der Hersteller Knöss zufolge weltweit 800 000 Autos pro Jahr verkaufen, 2025 sollen es schon doppelt so viele sein. Die Zentrale kommt nach Stuttgart.

Produktion auf allen wichtigen Märkten laufen

Die Produktion soll neben Deutschland in allen wichtigen Märkten laufen. Knöss zufolge hat Borgward internationale Partner, darunter auch den chinesischen Hersteller Foton, der im Lkw-Bereich bereits ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Autobauer Daimler hat.

Auf Fotons Heimatmarkt China wird Borgwards Comeback nicht von allen positiv gesehen: Chang Zhangyi von Chinas Autoverband sagte der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua, die Marke Borgward sei schon zu lange tot. Großer Aufwand sei nötig, um ihr neues Leben einzuhauchen. Positiver blickt Yu Qiang von der Universität für Internationale Beziehungen in Peking auf den Neustart der Marke. Auch nach der langen Zeit gebe es noch Menschen, die sich an das Image der Autos erinnerten. Es werde für nicht einfach, aber wenn Borgward sich geschickt anstelle, könne man an die Tradition der Marke anknüpfen.

Wiederbelebungsversuch könnte scheitern

Deutsche Experten sind mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit skeptisch. "Es geht um sehr viel Geld, um so eine Marke zu etablieren. Das sind Milliarden-Investitionen, wenn man es richtig machen will", sagt Autoexperte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Research an der Hochschule Bergisch Gladbach. "Eine Luxusmarke lebt ja vom Status und den muss man erstmal wieder etablieren."

Mit einem Wiederbelebungsversuch scheiterte jüngst etwa der Motorradhersteller Horex - ebenfalls ein großer Name der Wirtschaftswunderzeit. Die Marke hatte 1956 ihre Produktion eingestellt und wurde 2010 neu gegründet. 2014 meldete Horex Insolvenz an.

Borgward will mit neuester Technik punkten

Borgward will künftig unter anderem mit neuester Technik punkten. Die Verantwortlichen arbeiten an einem "hochmodernen E-Mobilitätssystem". Auch die Vernetzung der Autos sei ein wichtiges Thema. "Ein Borgward wird zum persönlichen Assistenten und Begleiter, der unterhält, informiert und sich um seinen Fahrer kümmert", teilte das Unternehmen mit.

Offen bleibt freilich, ob das reicht, die Marke wieder zu etablieren, oder ob sich Geschichte wiederholt. Knöss indes betonte in Genf: "Wir sind für Jahrzehnte solide aufgestellt."

(APA)

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Getzner Werkstoffe legte 2014 weiter zu http://www.salzburg24.at/getzner-werkstoffe-legte-2014-weiter-zu/4253504 http://www.salzburg24.at/getzner-werkstoffe-legte-2014-weiter-zu/4253504#comments Tue, 03 Mar 2015 12:18:27 +0000 http://4253504 2015 will Getzner mit einer eigenen Niederlassung in Frankreich seine internationale Marktpräsenz weiter ausbauen. Zum Ergebnis macht der Spezialist für Schwingungsschutz traditionell keine Angaben.

25 Prozent Wachstum

Die erneute Steigerung führte Getzner auf den kontinuierlichen Ausbau der drei Geschäftsbereiche Bahn, Bau und Industrie zurück. Maßgeblich beigetragen habe das Wachstum von rund 25 Prozent in den westeuropäischen Märkten, informierte Getzner-Geschäftsführer Jürgen Rainalter. In Skandinavien, Italien und in Osteuropa liefen die Geschäfte besonders gut.

Vertriebspartnernetz ausbauen

Neben der Gründung eines eigenen Standortes in Frankreich will das Unternehmen 2015 das Vertriebspartnernetz weltweit weiter ausbauen, aufgestockt werden soll auch das interne internationale Vertriebsteam. Zufrieden ist man bei Getzner auch mit dem Ergebnis der 2013 gegründeten Niederlassung in Charlotte (USA). Die Geschäftsentwicklung liege dort über den Erwartungen.

Das 1969 gegründete Unternehmen produzierte 2014 mit rund 320 Mitarbeitern 7,4 Tonnen technische Polyurethan-Werkstoffe, rund 17 Tonnen wurden wiederaufbereitet. Die Exportquote lag laut Getzner-Angaben bei 86 Prozent. (APA)

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Kranker Ernst Fuchs will nicht gegen Söhne aussagen http://www.salzburg24.at/kranker-ernst-fuchs-will-nicht-gegen-soehne-aussagen/apa-1322598196 http://www.salzburg24.at/kranker-ernst-fuchs-will-nicht-gegen-soehne-aussagen/apa-1322598196#comments Tue, 03 Mar 2015 15:01:00 +0000 http://4253480

Ex-Vorstand Ernst Eberhard erklärte, dass in seiner ganzen Karriere nie, also auch nicht im Fall Paradiso, von den Ex-Vorständen Wolfgang Kulterer oder Günter Striedinger Druck auf ihn ausgeübt worden sei. Der Staatsanwalt wirft den beiden Ex-Bankern sowie dem Ex-Vorstand Gert Xander und einem Prokuristen vor, Mitarbeiter und Kollegen bestimmt zu haben, den Kredit in der Höhe von 7,5 Mio, Euro für einen Kunstpark des Phantastischen Realismus unter der Patronanz des Künstlers Ernst Fuchs in Wien positiv zu beurteilen. Das Projekt wurde nie verwirklicht. Angeklagt sind auch die Söhne von Fuchs sowie der Werber Gernot Rumpold.

Eberhard wurde im Jahr 2005 zum Vorstand der Hypo Österreich bestellt und hat sich nach eigener Aussage in Folge mit dem Kreditfall Paradiso, der im Jahr zuvor bewilligt worden war, beschäftigt. Bei der Überprüfung des Kredits seien ihm Ungereimtheiten aufgefallen, erzählte er. Es sei Geld ausbezahlt worden, ohne dass je mit einem Bau des Kunstparks begonnen worden sei. Nach einer Besprechung in Wien sei die Auszahlung der Mittel gestoppt worden. Weiters habe man getrachtet, die Kunstwerke, die für Hypo-Geld in Thailand gefertigt worden waren, als Sicherheit nach Österreich zu bringen, erklärte er.

Nach ihm sagte ein Wiener Anwalt, der sich im Auftrag der Hypo um die Rückzahlung des Kredits kümmerte, als Zeuge aus. Man habe zuerst versucht, den aushaftenden Betrag in der Höhe von rund drei Mio. Euro - rund vier Mio. Euro hatte man zurückholen können - zurückzubekommen. Da dies nicht möglich gewesen sei, habe man sich mit den Kreditnehmern, den Söhnen des Künstlers Fuchs, die ebenfalls angeklagt sind, auf eine Sicherungsübereignung der Kunstwerke geeinigt.

Eine Bewertung und damit die Verwertung der Artefakte habe sich jedoch als schwierig gestaltet, weil Fuchs sich von diesen distanziert habe. Ein Video aus Thailand habe jedoch das Gegenteil gezeigt, erzählte der Zeuge. Darin sei der Künstler ganz begeistert "mit Tränen in den Augen" in Bangkok vor den Kunstwerken zu sehen. Da die Bewertungen des Gutachters und des Auktionshauses zu weit auseinander gelegen seien, habe man beschlossen, die Werke nicht in die Versteigerung zu geben, sagte er. Laut Aktionshaus habe der Schätzwert für alle acht Kunstwerke zusammen 390.000 Euro betragen. Seines Wissens befinden sich die Gegenstände noch immer im Besitz der Hypo, jetzt Heta.

Die Causa Paradiso wird im Prozess am Klagenfurter Landesgericht erst im April wieder Thema sein. Das hat der Schöffensenat unter dem Vorsitz von Richterin Ute Lambauer am Dienstagnachmittag bekannt gegeben. Dann sollen weitere Zeugen befragt und das Gutachten diskutiert werden. In der Zwischenzeit will sich das Gericht den anderen Komplexen in der Anklageschrift widmen.

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Republik begab erstmals Staatsanleihe mit Negativ-Zins http://www.salzburg24.at/republik-begab-erstmals-staatsanleihe-mit-negativ-zins/apa-1322598016 http://www.salzburg24.at/republik-begab-erstmals-staatsanleihe-mit-negativ-zins/apa-1322598016#comments Tue, 03 Mar 2015 11:37:00 +0000 http://4253456

"Wir profitieren vom 'Quantative Easing' der EZB und der enormen Nachfrage nach Staatspapieren aufgrund von geopolitischen Unsicherheiten, dem Ukraine-Konflikt und der Griechenland-Problematik", so Oberndorfer.

Auch die Aufstockung einer zweiten bis Oktober 2014 laufenden Bundesanleihe erzielte mit einer Durchschnittsrendite von 0,408 Prozent ein neues Rekordtief. Ebenfalls heute begebene Treasury-Bills mit einem Volumen von rund 100 Mio. Euro konnten ebenfalls mit deutlich negativen Zinsen verkauft werden.

Von der knapp fünfjährigen Emission wurden 550 Mio. Euro am Kapitalmarkt begeben, weitere 10 Prozent behielt sich die ÖBFA wie üblich in den eigenen Büchern. Der durchschnittliche Preis für die mit einem Kupon von 0,25 Prozent ausgestattete Anleihe betrug 101,33 Prozent.

Von der zehnjährigen Emission wurden 450 Mio. Euro verkauft. Insgesamt hat die Republik heute 1,0 Mrd. Euro frisches Kapital am Kapitalmarkt aufgenommen und 100 Mio. Euro auf die eigenen Bücher gelegt.

Auch der Zinsabstand zu den deutschen Benchmark-Anleihen hat sich neuerlich verengt: Im zehnjährigen Laufzeitenbereich ist er laut Oberndorfer seit Jahresbeginn um "bemerkenswerte" 30 Basispunkte von 0,71 auf 0,41 Prozentpunkte zurückgegangen.

Mit der heutigen dritten Auktion in diesem Jahr seien 20 Prozent des Refinanzierungsvolumens aufgenommen. Das Bundesanleihen-Portfolio habe eine sehr lange durchschnittliche Laufzeit von 8,5 Jahren. Damit habe sich der Bund die relativ tiefen Zinsen für eine sehr lange Zeit gesichert, so Oberndorfer weiter.

Wann es in diesem Jahr zu den geplanten großvolumigen syndizierten Bundesanleihen kommen werde, sei noch nicht klar. Dies hänge vor allem von der Größe der fällig werden Anleihen ab. Die großen Fälligkeiten würden heuer ins zweite Halbjahr fallen. Ein "Frontlaoding", also eine vorzeitige Aufnahme von zusätzlicher Liquidität, würde keinen Sinn machen, da dies aufgrund des negativen Zinsumfeldes nur eine Belastung wäre. "Wir versuchen, die Liquidität schlank zu halten", meinte Oberndorfer.

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Grüne bekräftigen Vorwurf der "Tricksereien" bei WK-Wahl http://www.salzburg24.at/gruene-bekraeftigen-vorwurf-der-tricksereien-bei-wk-wahl/apa-1322597960 http://www.salzburg24.at/gruene-bekraeftigen-vorwurf-der-tricksereien-bei-wk-wahl/apa-1322597960#comments Tue, 03 Mar 2015 11:37:00 +0000 http://4253454

Das offizielle Wahlergebnis - das einen Stimmanteil von 50,6 Prozent für den ÖVP-Bund ausweist - wurde laut Grüner Wirtschaft manipuliert. "Das ist der größte Wahlschwindel, der mir bei Wirtschaftskammer-Wahlen je untergekommen ist", beklagte Plass. Auffällig sei demnach etwa, dass überparteiliche Einheitslisten, an denen auch andere Fraktionen beteiligt waren, dem Wirtschaftsbund zugerechnet wurden. Auch Stimmen des RfW seien hinzugezählt worden.

Die Kammer hat die Vorwürfe bereits am Wochenende zurückgewiesen. Es sei wahlrechtlich alles in Ordnung. So sei es etwa möglich, Listen den jeweils einreichenden Fraktionen zuzurechnen, hieß es.

Für Plass ist die Vorgehensweise trotzdem bewusst gewählt worden, um dem Wirtschaftsbund die absolute Stimmenmehrheit zu sichern. Wobei er betonte: "Wir erheben diese Vorwürfe gegen Unbekannt." "Klarstellungen" wünscht er sich aber trotzdem von konkreten Personen, etwa von den Kammerpräsidenten Christoph Leitl (Bund) und Walter Ruck (Wien).

Rechtliche Schritte zu ergreifen sei hingegen schwierig, meinte Plass. Die Zuzählung von Stimmen ist laut den Grünen nicht gesetzlich geregelt. Verlangt wird allerdings, dass eine neutrale Instanz eine Neuaufstellung des Gesamtergebnisses vornehmen soll. Wie sich die mutmaßlichen "Tricksereien" auf die Mandatsverteilung im Wirtschaftsparlament auswirken würde, ist laut Plass derzeit noch nicht nachvollziehbar.

Das von ihm errechnete Ergebnis sei jedenfalls das richtige, schwor der Chef der Grünen Wirtschaft. Sowohl das offizielle Ergebnis als auch jenes, das der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV) am Montag präsentiert habe, entspreche nicht den tatsächlich abgegebenen Stimmen, beteuerte er. Der SWV hatte ein "letztgültiges Endergebnis" publiziert, in dem der Wirtschaftsbund mit 45 Prozent der Stimmen ausgewiesen ist.

Die Grünen haben unterdessen auch bei der Wirtschaftskammerwahl in Vorarlberg bzw. in weiterer Folge im Bund seltsame Vorgangsweisen geortet. Die überparteiliche Liste "Vorarlberger Wirtschaft" sei im Bundes-Gesamtergebnis dem Wirtschaftsbund zugewiesen worden, wurde kritisiert.

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Verregnetes Weinjahr ergab geringste Erntemenge seit Jahren http://www.salzburg24.at/verregnetes-weinjahr-ergab-geringste-erntemenge-seit-jahren/apa-1322597140 http://www.salzburg24.at/verregnetes-weinjahr-ergab-geringste-erntemenge-seit-jahren/apa-1322597140#comments Tue, 03 Mar 2015 10:50:00 +0000 http://4253381

Die Weinernte lag mit 2,0 Mio. Hektoliter um 16 Prozent unter der des Jahres 2013. Im Vergleich zum Ernteschnitt der letzten fünf Jahre ergab das ein Minus von 13 Prozent. Nur in den Jahren 2010 (1,7 Mio. hl), 1997 (1,8 Mio. hl) und 1993 (1,9 Mio. hl) wurde noch weniger Wein eingebracht. Abhängig von Sorte und Lage waren die Verluste unterschiedlich hoch. Insgesamt war Rotwein mit 643.800 hl (-29 Prozent zu 2013) weit stärker betroffen als Weißwein mit 1,4 Mio. hl (-9 Prozent zu 2013).

Im Burgenland wurde um mehr als ein Fünftel (-21 Prozent) weniger Wein als im Fünfjahresschnitt geerntet. Die gesamte Weinernte lag bei 513.700 hl (-26 Prozent zu 2013). Hier waren Weißweine (210.300 hl; -27 Prozent zu 2013) ebenso massiv wie Rotweine (303.400 hl; -26 Prozent zu 2013) von Rückgängen betroffen. Im Segment der Qualitäts- und Prädikatsweine verlor das Burgenland mit 459.400 hl ein Viertel des Vorjahresaufkommens - der höchste Rückgang im Bundesländervergleich.

In Niederösterreich fielen die Einbußen insgesamt weniger stark aus. Mit 1,3 Mio. hl wurde um 13 Prozent weniger Wein als 2013 gemeldet. Unter dem schlechten Wetter litten besonders Rotweine (293.000 hl; -33 Prozent gegenüber 2013). Im Weinviertel (-39 Prozent) und im Weinbaugebiet Wagram (-36 Prozent) kam es zu den stärksten Einbußen beim roten Tropfen. Während sich der Weißwein insgesamt in Niederösterreich mit einem Rückgang um 4 Prozent zu 2013 ziemlich stabil zeigte, waren allerdings in der Wachau (-24 Prozent) und in Carnuntum (-17 Prozent) größere Verluste zu vermelden.

Ähnlich fiel die Wein-Bilanz für die Steiermark aus (198.700 hl, -10 Prozent zu 2013), wo ein deutlicher Rückgang bei Rotwein (-22 Prozent zu 2013) einem moderateren Minus von 6 Prozent bei Weißweinen gegenüberstand.

Um 19 Prozent niedriger als 2013 fiel die Produktion von Qualitäts- und Prädikatsweinen aus (gesamt: 1,7 Mio. hl). Im Segment Wein/Landwein (inkl. Sortenwein und Sturm) wurde mit 219.600 hl ein Plus von 5 Prozent im Vergleich zu 2013 ermittelt.

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Zürich ist jetzt die teuerste Stadt der Welt http://www.salzburg24.at/singapur-gilt-weiter-als-teuerste-stadt-der-welt/apa-1322596832 http://www.salzburg24.at/singapur-gilt-weiter-als-teuerste-stadt-der-welt/apa-1322596832#comments Tue, 03 Mar 2015 10:39:00 +0000 http://4253323

Wie aus einer Liste des Instituts "Economist Intelligence Unit" hervorgeht, war vor dem 15. Jänner das Leben nirgends auf der Welt so teuer wie in dem asiatischen Stadtstaat. Die Liste wurde allerdings vor der Entkoppelung des Frankens erstellt. Als Grundlage für den Index dienten die Lebenshaltungskosten in der Stadt New York, die selbst an 22. Stelle von 130 untersuchten Städten steht.

Kleidung 50 Prozent teurer

Demzufolge kosten Grundnahrungsmittel in Singapur elf Prozent mehr als in der US-Metropole, Kleidung ist sogar um 50 Prozent teurer. Auf Singapur folgten in den Top 5 der teuersten Städte Paris, Oslo, Zürich und Sydney. Das Institut veröffentlichte - außer dem Maßstab New York - nur die zehn teuersten und zehn günstigsten Metropolen. Wie Wien dasteht, geht aus der Rangliste deshalb nicht hervor.

Karachi ist die günstigste Stadt

Hätte das Ranking bereits den Anstieg des Schweizer Franken nach der Entkopplung des Franken vom Euro im Jänner berücksichtigt, stünden Zürich und Genf an erster Stelle, gab das Institut an.  Zürich kommt neuerdings auf 136 Punkte, Genf auf 130, Singapur erhält 129, gefolgt von Paris und Oslo.

Die günstigsten Städte der Welt sind Karachi in Pakistan, gefolgt von Bangalore (Indien), Caracas (Venezuela), Mumbai und Chennai (beide Indien). Der Index wird zweimal jährlich erstellt und vergleicht mehr als 50.000 einzelne Preise von 160 Produkten und Dienstleistungen.

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Salzburger Immobilienverwalter unter Untreue-Verdacht http://www.salzburg24.at/salzburger-immobilienverwalter-unter-untreue-verdacht/apa-1322595726 http://www.salzburg24.at/salzburger-immobilienverwalter-unter-untreue-verdacht/apa-1322595726#comments Tue, 03 Mar 2015 09:53:00 +0000 http://4253243

Im Dezember des Vorjahres langte das Schreiben der Finanz bei der Anklagebehörde ein. Im Zuge von Prüfungen in zwei Unternehmen des Immobilienverwalters sei festgestellt worden, dass offenbar Gelder von Rücklagenkonten der Kunden unrechtmäßig verwendet worden sein dürften. Es geht der Anzeige zufolge um Rücklagen, die für die Instandhaltung von Wohnhäusern angespart wurden, angeblich aber über andere Firmen abgezogen worden sein sollen.

Das Finanzamt hat die Konten von elf Wohnungseigentümergemeinschaften unter die Lupe genommen und die Zuflüsse und Abflüsse in einer Tabelle aufgelistet: Dabei ergibt sich den Medienberichten zufolge eine Lücke von 563.890 Euro. Unter anderem soll damit ein Fahrzeug finanziert worden sein. Bei weiteren 26 Eigentümergemeinschaften besteht laut Finanz ebenfalls der Verdacht, dass über Jahre hinweg Gelder der Rücklagenkonten unrechtmäßig verwendet worden sein sollen.

Die APA konnte den Unternehmer am Dienstagvormittag nicht erreichen. In den Medienberichten bestreitet er jedes schuldhafte Handeln. Die in der Sachverhaltsdarstellung enthaltenen Aufstellungen seien inhaltlich unrichtig, wird er zitiert. Laut seinem Anwalt habe es außerdem keine Schlussbesprechung mit der Finanzbehörde gegeben. Es sei daher gar nicht definiert, wofür diese Salden auf der Liste seien. Mit den entnommenen Rücklagen seien jedenfalls Sanierungen durchgeführt worden. Die Finanz sehe zurzeit nicht mehr als einen Verdacht, man sei noch mitten in der Ermittlungsphase, so der Anwalt.

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Heta: Regierung will Problem der Landeshaftung lösen http://www.salzburg24.at/heta-regierung-will-problem-der-landeshaftung-loesen/apa-1322595492 http://www.salzburg24.at/heta-regierung-will-problem-der-landeshaftung-loesen/apa-1322595492#comments Tue, 03 Mar 2015 14:51:00 +0000 http://4253237

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hofft, dass im Rahmen der Heta-Abwicklung auch die Problematik der Kärntner Landeshaftungen gelöst wird. "Ich hoffe, dass uns das gelingen wird", sagte Faymann am Dienstag. Über eine möglichen Konkurs Kärntens oder über Bundesmittel für das Land wollte der Bundeskanzler nicht spekulieren. Nun werde es Verhandlungen mit jenen Gläubigern, die Anleihen halten, darüber geben, zu welchem Preis sie zurückzukaufen seien. "Nur ein Prophet weiß, wie sie ausgehen", betonte Faymann.

Ob Kärnten seinen mit 500 Mio. Euro dotierten Zukunftsfonds komplett opfern muss, wollte der Bundeskanzler nicht kommentieren. Das wüssten der Kärntner Landeshauptmann und die anderen damit Befassten besser. Es gebe Kontakte auf technischer und politischer Ebene.

Die Abwicklung der Heta sei "alternativlos", betonte Mitterlehner. Es gebe "kein Geld mehr durch den Steuerzahler." Durch die Abwicklung der Heta seien die Kärntner Landeshaftungen nicht ausgelöst worden und daher jetzt keine Ausfallhaftung des Landes Kärnten schlagend. Die Abwicklung sei "nicht angenehm, aber es gibt in dem Zusammenhang nichts Angenehmes. Es ist für uns die beste Variante, aber es ist eine Kampfvariante", so Mitterlehner.

Dass die nun geplante Abbau-Lösung die Kreditwürdigkeit des Bundes beeinträchtigen könnte, glaubt Mitterlehner nicht. Er verwies darauf, dass der Bund all seinen Verpflichtungen bezüglich der bundesgarantierten Nachranganleihe nachkomme. Eine hundertprozentige Garantie gebe es aber nie. Auswirkungen der Heta-Causa auf die Steuerreform befürchte er nicht, sagte der Vizekanzler.

"Prüfen" will Mitterlehner, ob es neben dem Banken- auch ein Länder-Insolvenzrecht braucht. Weil Kärnten nach wie vor mit 10,5 Mrd. Euro für die Bad Bank seiner früheren Landesbank Hypo Alpe Adria haftet, drohen dem Land Schadenersatzklagen, sollten die Gläubiger der Bank um ihre Forderungen umfallen. Auf die Frage, ob es nun nicht höchste Zeit für ein Länderinsolvenzrecht wäre, sprach sich Mitterlehner für eine Prüfung der Frage aus, ob man eine "Abwicklungsgesetzgebung" auch für Länder brauche. "Möglicherweise brauchen wir neben dem BaSAG auch ein LaSAG", so Mitterlehner in Anspielung auf das "Banken Sanierungs- und Abwicklungsgesetz", nach dessen Regeln die Hypo-Bad Bank "Heta" nun abgewickelt werden soll.

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) will bei der Abwicklung der Bad Bank verhindern, dass Kärnten von Investoren geklagt wird. Man werde versuchen, dass es nicht zu Klagen komme, sagte Schelling am Dienstag vor dem Ministerrat. Laut Schelling ist man mit dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) auch in Verhandlungen den Kärntner Zukunftsfonds anzuzapfen. Der Zukunftsfonds war aus Mitteln des Verkaufs der Hypo Alpe Adria an die BayernLB dotiert worden, das Land will ihn nicht antasten.

Der von den Wirtschaftsprüfern im Rahmen des "Asset Review" erhobene Abschreibungsbedarf bei der Heta zwischen 4,6 und 7,6 Mrd. Euro sei nicht verlustschlagend, sondern nur eine Wertberichtigung, betonte Schelling. Die errechnete Maximalabschreibung müsse "ja nicht eintreten". Kritik äußerte der Finanzminister an der Bilanzierung der Hypo Alpe Adria. Seit 2000 hätten "nie die Zahlen gestimmt".

"Wir haben derzeit keine Hinweise auf eine Bilanzfälschung", meinte FMA-Vorstand Klaus Kumpfmüller zum plötzlich größer gewordenen Loch in der Bilanz der Hypo-Abbaueinheit Heta. Ein "Schönrechnen" der Bilanz der vergangenen Jahre könne er nicht ausschließen, sollte das aber stattgefunden haben, würde es den Beruf der Bilanzprüfer "noch weiter in Zweifel ziehen".

Ursachen für die massive Verschlechterung der Heta-Bilanz - die Lücke hat sich von maximal 4 Mrd. Euro auf bis zu rund 8 Mrd. Euro praktisch verdoppelt - könnten neue Bewertungsmethoden bei der Schaffung der Abbaueinheit sein, sagte der Vorstand der Finanzmarktaufsicht. Aber auch die Frankenaufwertung und die Wirtschaftsentwicklung am Balkan, die schlechter als vorhergesagt war, könnten dazu beigetragen haben, dass die Lücke aufgegangen ist.

Der Finanzexperte Werner Doralt vermutet zum plötzlichen Auftauchens neuer Milliarden-Lücken, dass schon frühere Bilanzen falsch gewesen wären. "Wenn jetzt eine Lücke von sieben Milliarden auf einmal auftaucht, dann ist es vollkommen klar, dass auch die früheren Bilanzen schon falsch waren", so Doralt im ORF-Radio.

Die Wirtschaftsprüfungskanzlei Ernst & Young (EY) wies derweil am Dienstag "in aller Deutlichkeit" Vorwürfe zurück, dass es im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Abschlussprüfer der Hypo Alpe Adria zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Sämtliche Abschlussprüfungen der Hypo seien mit der gebotenen Sorgfalt durchgeführt und darüber umfänglich berichtet worden.

Die NEOS wollen nun den "unglaublichen und unerklärlich hohen Abschreibungsbedarf" bei der Hypo-Abbau-Bank Heta von einem Gericht untersuchen lassen. Eine Sachverhaltsdarstellung werde in Kürze eingebracht werden, kündigte NEOS-Finanzsprecher Rainer Hable am Dienstag in Wien an. "Sehr viele Leute haben Erklärungsbedarf", meinte Hable und verwies auf die Rolle der Bankprüfer, der Aufsichtsbehörden - die Finanzmarktaufsicht FMA und Nationalbank - sowie die Rolle der Politiker. Das heiße aber nicht, dass alle schuldig seien. Die Sachverhaltsdarstellung werde sich daher gegen Unbekannt richten.

Die BayernLB, ehemaliger Hypo-Mehrheitseigentümer, begrüßt indes die für die Hypo-Abbaubank Heta angeordnete Auszahlungssperre. "Damit wird der seit Jahren praktizierten einseitigen Gläubigerbenachteiligung zum Nachteil der BayernLB Einhalt geboten", so ein Sprecher der Bank. Jetzt sei ein erster Schritt in Richtung Gleichbehandlung der BayernLB mit den anderen vorrangigen Gläubigern gemacht worden, wird betont.

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WK-Wahl 2015 in Wien: Laut SWV liegt ÖVP-Wirtschaftsbund unter 50 Prozent http://www.salzburg24.at/wk-wahl-2015-in-wien-laut-swv-liegt-oevp-wirtschaftsbund-unter-50-prozent/4253208 http://www.salzburg24.at/wk-wahl-2015-in-wien-laut-swv-liegt-oevp-wirtschaftsbund-unter-50-prozent/4253208#comments Tue, 03 Mar 2015 10:14:49 +0000 http://4253208

Inklusive aller Zurechnungen habe der Wirtschaftsbund 45 Prozent der Stimmen (18.147) erreicht.

Endergebnis der WK-Wahl in Wien

Der SWV selbst kam demnach auf 25,6 Prozent (10.331), der RfW auf 4,06 Prozent (1.637), die Grüne Wirtschaft auf 13,88 Prozent (5.597), die FPÖ pro Mittelstand auf 5,3 Prozent (2.136), die UNOS (NEOS) auf 6,12 Prozent (2.470) und Sonstige auf 0,02 Prozent (12) der Stimmen.

Mandatsaufteilung im Wirtschaftsparlament

Im Wirtschaftsparlament habe sich somit folgende Mandatsaufteilung ergeben: Wirtschaftsbund 49 Mandate, SWV 24 Mandate, RfW 2 Mandate, Grüne Wirtschaft 6 Mandate, FPÖ 4 Mandate, UNOS 2 Mandate.

"Obwohl wir als SWV Wien-Liste 2 unser Rekordwahlergebnis von der Urwahl 2010 verfehlt haben, so freut es uns dennoch, dass die im vorläufigen Wahlergebnis von Freitag genannten Verluste nicht dem tatsächlichen, letztgültigen Endergebnis entsprechen", so Fritz Strobl, Präsident des SWV Wien.

Grüne bekräftigen Vorwurf der "Tricksereien"

Die Grünen haben am Dienstag ihre Vorwürfe bekräftigt, wonach es bei der Wirtschaftskammerwahl nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Das Stimmen-Gesamtergebnis in Wien ist laut dem Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, Volker Plass, nur durch "Tricksereien" zustande gekommen. Tatsächlich habe der Wirtschaftsbund nur 36,7 Prozent der abgegebenen Stimmen erzielt und damit keine "Absolute".

Das offizielle Wahlergebnis - das einen Stimmanteil von 50,6 Prozent für den ÖVP-Bund ausweist - wurde laut Grüner Wirtschaft manipuliert. "Das ist der größte Wahlschwindel, der mir bei Wirtschaftskammer-Wahlen je untergekommen ist", beklagte Plass. Auffällig sei demnach etwa, dass überparteiliche Einheitslisten, an denen auch andere Fraktionen beteiligt waren, dem Wirtschaftsbund zugerechnet wurden. Auch Stimmen des RfW seien hinzugezählt worden.

Die Kammer hat die Vorwürfe bereits am Wochenende zurückgewiesen. Es sei wahlrechtlich alles in Ordnung. So sei es etwa möglich, Listen den jeweils einreichenden Fraktionen zuzurechnen, hieß es.

Bewusstes Vorgehen vorgeworfen

Für Plass ist die Vorgehensweise trotzdem bewusst gewählt worden, um dem Wirtschaftsbund die absolute Stimmenmehrheit zu sichern. Wobei er betonte: "Wir erheben diese Vorwürfe gegen Unbekannt." "Klarstellungen" wünscht er sich aber trotzdem von konkreten Personen, etwa von den Kammerpräsidenten Christoph Leitl (Bund) und Walter Ruck (Wien).

Rechtliche Schritte zu ergreifen sei hingegen schwierig, meinte Plass. Die Zuzählung von Stimmen ist laut den Grünen nicht gesetzlich geregelt. Verlangt wird allerdings, dass eine neutrale Instanz eine Neuaufstellung des Gesamtergebnisses vornehmen soll. Wie sich die mutmaßlichen "Tricksereien" auf die Mandatsverteilung im Wirtschaftsparlament auswirken würde, ist laut Plass derzeit noch nicht nachvollziehbar.

WK-Wahl: Ergebnis angezweifelt

Das von ihm errechnete Ergebnis sei jedenfalls das richtige, schwor der Chef der Grünen Wirtschaft. Sowohl das offizielle Ergebnis als auch jenes, das der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV) am Montag präsentiert habe, entspreche nicht den tatsächlich abgegebenen Stimmen, beteuerte er. Der SWV hatte ein "letztgültiges Endergebnis" publiziert, in dem der Wirtschaftsbund mit 45 Prozent der Stimmen ausgewiesen ist.

Die Grünen haben unterdessen auch bei der Wirtschaftskammerwahl in Vorarlberg bzw. in weiterer Folge im Bund seltsame Vorgangsweisen geortet. Die überparteiliche Liste "Vorarlberger Wirtschaft" sei im Bundes-Gesamtergebnis dem Wirtschaftsbund zugewiesen worden, wurde kritisiert.

(apa/red)

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Wettbewerbshüter filzten KTM und Fahrradhändler Bikestore http://www.salzburg24.at/wettbewerbshueter-filzten-ktm-und-fahrradhaendler-bikestore/apa-1322595230 http://www.salzburg24.at/wettbewerbshueter-filzten-ktm-und-fahrradhaendler-bikestore/apa-1322595230#comments Tue, 03 Mar 2015 09:03:00 +0000 http://4253119

Die BWB wollte die laufenden Ermittlungen nicht kommentieren, einen Bußgeldantrag gegen die Firmen gibt es noch nicht. Das Kartellgericht teilte auf Anfrage mit, keine Auskünfte zu geben, da "das Verfahren in Kartellsachen nicht öffentlich ist". Auch Die KTM Fahrrad GmbH mit Sitz in Mattighofen wollte sich zur Hausdurchsuchung nicht äußern. Vertriebschef Stefan Limbrunner betonte aber, dass es permanent Aktionen mit KTM-Rädern gebe und keine vorgeschriebenen Preise. Von Bikestore lag zunächst keine Stellungnahme vor

Auslöser der Ermittlungen 2013 war folgender Satz im Webshop von Bikestore.cc: "Laut Vertriebsrichtlinien müssen wir die Fahrräder mit UVP (Unverbindliche Preisempfehlung, Anm.) in unserem Webshop anpreisen. Bitte besuchen Sie unsere Filialen oder mailen uns Ihre Telefonnummer für ein individuelles Preisangebot." Angeführt wurden Fahrräder der Marken KTM, Giant, Scott, Haibike, Mondraker, Kuota, Lapierre und Kona sowie Puch. Nach einem Bericht der APA wurde der Satz von der Website entfernt.

Die Wettbewerbshüter der BWB verlangten mit einem Screenshot und weiteren Unterlagen vom Kartellgericht einen Hausdurchsuchungsbefehl. Der Richter wies den Antrag aber ab, da sich der Hinweis auf der aktuellen Website nicht mehr finde. Ein veralteter Screenshot war dem Gericht zu wenig. Auch der OGH leitete aus der Formulierung auf der Website keinen begründeten Verdacht ab. "Dass im Internetauftritt ein UVP genannt werden muss, bedeutet rein sprachlich noch nicht, dass dieser angegebene Preis auch eingehalten werden muss", stellten die Höchstrichter laut Entscheidungstext im RIS fest.

Dass der OGH dennoch einen Hausdurchsuchungsbefehl anordnete, begründete der Richtersenat mit einem anderen Hinweis auf der Bikestore.cc-Website. Aus dem Satz "Die Vertriebsrichtlinien von KTM erlauben keinen Verkauf in Innsbruck" könne vertretbar und nachvollziehbar der Verdacht einer Marktaufteilung abgeleitet werden, begründeten die Richter das grüne Licht für die Razzien. Eine Marktaufteilung sei eine Kernverletzung des Wettbewerbsrecht und wegen des Entfernens der Hinweise sei auch Verdunkelungsgefahr nicht von der Hand zu weisen.

Die BWB sieht durch das Verhalten von KTM den Online-Verkauf behindert. Sie ortet einen Verstoß gegen das Kartellgesetz. Vorgegebene Mindestpreise für den Weiterverkauf sind in Österreich verboten, weil sie den Wettbewerb beschränken und zu überhöhten Preisen führen.

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Neunmonats-Gewinnanstieg von Zumtobel unter Erwartungen http://www.salzburg24.at/neunmonats-gewinnanstieg-von-zumtobel-unter-erwartungen/apa-1322594410 http://www.salzburg24.at/neunmonats-gewinnanstieg-von-zumtobel-unter-erwartungen/apa-1322594410#comments Tue, 03 Mar 2015 07:06:00 +0000 http://4252953

Der Nettogewinn legte im Zeitraum Mai bis Jänner um 28,1 Prozent auf 15,4 (12,1) Mio. Euro bzw. 5,3 (4,6) Prozent des Umsatzes zu - prognostiziert hatten Experten im Mittel einen Anstieg um 91 Prozent auf 21,3 Mio. Euro. Operativ verdiente man auf EBIT-Ebene mit 36,8 (27,8) Mio. Euro um 32,7 Prozent mehr, gerechnet wurde mit einem Plus von 48 Prozent; die EBIT-Marge betrug damit 3,8 (3,0) Prozent der Erlöse. Der Umsatz dagegen legte prognosekonform um 4,0 Prozent auf 962,8 (925,8) Mio. Euro zu.

Der Vorstand hält an der Guidance für das Geschäftsjahr 2014/15 fest, gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzwachstum von rund 3 Prozent und eine Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge auf 5 bis 6 Prozent (bereinigte EBIT-Marge 2013/14: 3,8 Prozent) zu erzielen. Auch bezüglich des Mittelfristzieles, die bereinigte EBIT-Marge bis 2016/17 schrittweise auf etwa 8 bis 10 Prozent zu steigern, sei man weiter im Plan. In den ersten neun Monaten 2014/15 lag das bereinigte EBIT bei 51,5 (42,2) Mio. Euro, 5,3 (4,6) Prozent vom Umsatz.

Zusätzlich zu den schon kommunizierten Restrukturierungsmaßnahmen wurde Ende Februar die Belegschaft im Leuchtenwerk Lemgo (Deutschland) über einen geplanten Abbau von zirka 70 Mitarbeitern informiert. Aus heutiger Sicht werde das Ergebnis der Zumtobel-Gruppe im Geschäftsjahr 2014/15 mit Sondereffekten in Höhe von etwa 25 Mio. Euro belastet werden, erklärte das Unternehmen nun im Quartalsbericht. In den ersten drei Quartalen habe Zumtobel erfreuliche Fortschritte gemacht, so CEO Ulrich Schumacher. Die strategische Neuausrichtung und die Umsetzung der Restrukturierung verlaufe insgesamt nach Plan, jedoch mit regional unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Nach Segmenten habe vor allem das spätzyklische Lighting Segment von der Stabilisierung im europäischen gewerblichen Hochbau profitiert, der Umsatz wuchs hier um 4,1 Prozent auf 724,8 Mio. Euro. Das Components-Segment richte sich weiter konsequent auf die LED-Technologie aus, der Segmentumsatz habe mit 289,0 (287,6) Mio. Euro die Erwartungen übertroffen.

Das Eigenkapital verbesserte sich von 30.4.2014 bis 31.1.2015 auf 339,4 (327,6) Mio. Euro, die Eigenkapitalquote verharrte dagegen bei 32,5 Prozent. Die Nettoverbindlichkeiten wuchsen um ein Viertel auf 158,1 (126,2) Mio. Euro.

Ende Jänner beschäftigte Zumtobel 7.091 Mitarbeiter, um 2,7 Prozent weniger als Ende April (7.291).

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AK-Studie plädiert für mehr öffentliche Investitionen http://www.salzburg24.at/ak-studie-plaediert-fuer-mehr-oeffentliche-investitionen/apa-1322593556 http://www.salzburg24.at/ak-studie-plaediert-fuer-mehr-oeffentliche-investitionen/apa-1322593556#comments Tue, 03 Mar 2015 05:33:00 +0000 http://4252887

Die "Goldene Regel" würde laut Truger Ausgaben umfassen, die in der Zukunft zu mehr Wachstum führen oder Kosten ersparen. Im Vergleich zur derzeit gültigen Definition öffentlicher Investitionen würde Truger Militärausgaben herausrechen, dafür würde er Bildungsausgaben und manche Sozialausgaben dazu nehmen. Nettoinvestitionen, also Ausgaben abzüglich Abschreibungen, sollten dann den Staaten nicht als Teil des Maastricht-Defizits gelten, also nicht als zu hohe Ausgaben von der EU geahndet werden. Um die Verschuldung nicht zu sehr hochzutreiben, könnte zugleich ein Limit von maximal 1,5 Prozent des BIP für diese nicht-angerechneten Schulden eingeführt werden.

AK-Experte Georg Feigl hofft, dass die Vorstellungen der Arbeiterkammer als Anhang der Europäischen Verträge festgeschrieben werden. Dazu suche man nun auf europäischer Ebene Partner. Unter anderem sei die Deutsche Industrie für die "Golden Rule" - weil sie sich dadurch mehr und bessere Infrastruktur erhoffe, so Feigl zur APA. Grundsätzlich sei es unverständlich, warum in Deutschland "eine Infrastrukturgesellschaft gegründet wird, wo privaten Investoren 6,5 bis 7 Prozent Rendite versprochen werden". Da sei es sinnvoller, wenn der Staat selber investiert.

Investitionen im Wert von einem Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) würden das BIP um 1,6 Prozent erhöhen, daher steigern solche Investitionen mittelfristig nicht die Schulden, argumentiert Feigl. "Die Schuldenquote würde sogar sinken". Man dürfe aber nicht die anderen Ausgaben kürzen, wenn man nun mehr in die Infrastruktur investiert. Die Anwendung der "Goldenen Regel" würde aber ohnehin nur mittelfristig die öffentlichen Investitionen stabilisieren, schränkt Truger ein. Um kurzfristig die Konjunktur anzukurbeln, wäre zusätzlich ein europäisches Investitionsprogramm nötig.

Die Arbeiterkammerstudie kommt auch zu dem Schluss, dass jetzt auf Kredit finanzierte Infrastrukturausgaben zu mehr Generationengerechtigkeit führen würden. Denn es sei nicht gerecht, wenn heutige Generationen die Infrastruktur zur Gänze zahlen müssen, obwohl die Menschen in der Zukunft ebenfalls davor profitieren.

Die Studie wurde am Montagabend in Brüssel vorgestellt.

(APA)

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"Anleihen-König" Gross warnt vor zu lange niedrigen Zinsen http://www.salzburg24.at/anleihen-koenig-gross-warnt-vor-zu-lange-niedrigen-zinsen/apa-1322593252 http://www.salzburg24.at/anleihen-koenig-gross-warnt-vor-zu-lange-niedrigen-zinsen/apa-1322593252#comments Tue, 03 Mar 2015 05:21:00 +0000 http://4252876

"Niedrige Zinssätze auf der ganzen Welt zerstören die finanziellen Geschäftsmodelle, die aber entscheidend sind, damit die moderne Wirtschaft auch funktioniert", schrieb der Fondsmanager, dem wegen seiner Erfolge in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Investoren am Kapitalmarkt mit ihren Anlage-Entscheidungen folgen, am Montag in seinem Monatsbericht. Für viele Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften sei dies eine starke Belastung. Sie müssen ihre Gelder so sicher wie möglich anlegen, wofür es aber seit Jahren kaum eine attraktive Rendite mehr gibt.

Gross war lange für die US-amerikanische Allianz-Fondstochter Pimco tätig und ist dort zu einem der einflussreichsten Investoren der Welt geworden. In den vergangenen Jahren stimmten die Renditen seines Fonds aber nicht mehr - Kunden zogen immer mehr Milliarden ab. Gross stand vor dem Rauswurf und wechselte zum kleinen Fondsanbieter Janus.

In den USA könnte die Notenbank Fed dieses Jahr - erstmals seit 2006 - die Zinsen wieder anheben. Das billige Geld war eine Reaktion auf die Finanzkrise von 2008. Gross betonte, der erste Zinsschritt sei im zweiten Quartal denkbar. Er sagte zudem, einige Technologie-Aktien seien überbewertet. An der Technologie-Börse kletterte der Nasdaq-Index gerade erstmals seit 15 Jahren wieder über die Marke von 5.000 Punkten.

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Russlands Gaslieferungen in Ukraine bis Ende März gesichert http://www.salzburg24.at/russlands-gaslieferungen-in-ukraine-bis-ende-maerz-gesichert/apa-1322592882 http://www.salzburg24.at/russlands-gaslieferungen-in-ukraine-bis-ende-maerz-gesichert/apa-1322592882#comments Tue, 03 Mar 2015 05:33:00 +0000 http://4252834

Der für die Energie zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Maros Sefcovic, erklärte nach der Einigung am Montag, er sei "zufrieden" mit dem Deal. So sei eine "vollständige Umsetzung" der Winterlieferungen für die Ukraine und damit auch die Versorgungssicherheit der EU erreicht worden, erklärte er. Über die Sommerlieferungen werde noch im März erneut verhandelt.

Die Verhandlungspartner, darunter die Energieminister der beiden Länder, verabredeten demnach aber auch, die Gasversorgung für die Konfliktregionen Donezk und Luhansk (Lugansk) zunächst aus den Gesprächen herauszulassen. Diese Angelegenheit sei "hochkomplex" und berge "rechtliche, technische und politische" Probleme.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini begrüßte die Einigung, die vor dem Hintergrund höchst angespannter Beziehungen zwischen Moskau und Kiew angesichts der Ukraine-Krise zustande kam. Von dem Gasstreit ist immer auch die EU betroffen, da ein beträchtlicher Teil des verbrauchten Gases aus Russland durch die Ukraine strömt.

Der lange schwelende Konflikt um russische Gaslieferungen in die Ukraine war kürzlich wieder aufgeflammt. Russland hatte damit begonnen, die großteils von prorussischen Kämpfern gehaltenen Gebiete in der Ostukraine mit Erdgas zu beliefern. Die Rebellen hatten zuvor mitgeteilt, ihre Gebiete würden nicht mehr vom ukrainischen Gaskonzern Naftogaz beliefert. Naftogaz bestätigte das, machte aber zerstörte Pipelines dafür verantwortlich.

Außer um die Versorgung selbst geht es im Streit zwischen den beiden Ländern um die Bezahlung für das russische Gas. Nach Auffassung des russischen Versorgers Gazprom soll Kiew auch für die jüngsten russischen Lieferungen in die Ostukraine zahlen. Die ukrainische Führung lehnt das ab und macht geltend, dass sie weder die Mengen kontrollieren noch über die Verwendung entscheiden könne.

Das Treffen der Minister Russlands, der Ukraine und der Kommission sei nicht einfach gewesen, sagten Diplomaten. Es sei sinnvoll und nötig, dass die Kommission einen Rahmen für Diskussionen geschaffen habe. Ohne diesen Rahmen wäre es zwischen den beiden Ländern zu weiteren Spannungen im Energiebereich gekommen, so ein Diplomat.

Unterdessen sprach Merkel mit Frankreichs Präsident Francois Hollande, dem russischen Staatschef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko erneut über die Umsetzung des Minsker Friedensabkommens. Wie der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte, waren sich alle Beteiligten in dem Telefonat einig, dass "Fortschritte beim vereinbarten Waffenstillstand und dem Rückzug der schweren Waffen" erzielt wurden. Der französischen Präsidentschaft zufolge bestand aber auch Einigkeit darüber, "dass sich die Lage noch verbessern muss". Dringend geboten seien nun der Austausch von Gefangenen und humanitäre Hilfslieferungen.

Nach Angaben von Berlin und Paris sprachen sich alle Beteiligten zudem für eine stärkere und direktere Rolle der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) aus. Sie erbaten demnach einen täglichen OSZE-Bericht zur Lage in der Konfliktregion. Für Freitag wurde außerdem ein Treffen auf "hoher Beamtenebene" im deutschen Auswärtigen Amt angesetzt, bei dem über die Themen des Telefonats erneut gesprochen werden soll.

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Schelling beharrt auf Beitrag Kärntens zu Abwicklungskosten http://www.salzburg24.at/schelling-beharrt-auf-beitrag-kaerntens-zu-abwicklungskosten/apa-1322592868 http://www.salzburg24.at/schelling-beharrt-auf-beitrag-kaerntens-zu-abwicklungskosten/apa-1322592868#comments Tue, 03 Mar 2015 09:38:00 +0000 http://4252830

Österreich hat am Sonntag klargemacht, dass die Lasten der Heta-Abwicklung nicht mehr der Steuerzahler, sondern die Gläubiger tragen sollen. Schelling bekräftigte am Abend in der "ZiB2", weder die Hypo-Abbaugesellschaft Heta noch das Land Kärnten seien konkursgefährdet. Jetzt gehe es darum, dass man mit möglichst vielen Gläubigern eine Einigung erziele. Mögliche Vorwürfe einer Insolvenzverschleppung bei der Hypo bzw. Heta wehrte der Minister heute vorweg ab.

Trotz der harschen Reaktion des bayerischen Finanzministers auf den Heta-Schuldenzahlungsstopp ("Offenbarungseid") sieht Schelling ein Scheitern von Vergleichsbemühungen mit der BayernLB nicht vorprogrammiert. Man müsse überhaupt mit möglichst vielen Gläubigern eine Einigung erzielen, dank der Entscheidung am Wochenende für einen Zahlungsaufschub habe man dafür Zeit gewonnen, während bei einer Insolvenz der ganze Betrag sofort schlagend geworden wäre.

Abgesehen von den Zahlungen, die den Summen im Zukunftsfonds nahekommen, sieht Schelling das Land Kärnten auch noch mit den Landeshaftungen in der Pflicht. Diese seien noch aufrecht, da die Heta nicht insolvent sei. Verfassungsrechtlich gelte, dass der Bund nicht die Landeshaftungen übernehmen kann. Die FMA müsse sich nun bemühen, dass "die Haftungen herausgelöst werden". "Der Großteil" sei ablösbar, ist der Finanzminister optimistisch.

Die Haftungen des Landes Kärnten und des Bundes für Anleihen der Hypo-Abbaueinheit Heta bleiben durch den am Wochenende von der Finanzmarktaufsicht verhängten Zahlungsaufschub laut FMA-Chef Helmut Ettl unberührt. Sobald die Gläubiger in ihren Rechten beschnitten würden, könnten sie sich an Kärnten wenden, um an ihr Geld zu kommen, sagte Ettl am Montagabend im ORF.

Bei einer Insolvenz der Heta könnten die Gläubiger sofort den gesamten Betrag der mit Landeshaftung versehenen Anleihen geltend machen. Bei einem Schuldenschnitt nur den Betrag, um den ihre Anleihe gekürzt wurde. "Dass es noch zu schmerzlichen Schritten kommen wird, können wir nicht ausschließen". Auch die Frage, ob Kärnten dann "in der Sekunde Pleite" wäre, bejahte Ettl.

In dem Jahr, den das Moratorium gebracht hat, sollen vor allem die Balkantöchter der Hypo verkauft werden. "Wenn wir nicht eingegriffen hätten, hätte die Gefahr bestanden, dass der Vertrag geplatzt wäre", so Ettl. Der Verkauf der SEE-Töchter werde der Hypo vor allem die Rückführung von zwei Mrd. Euro an Liquidität bringen. Wenn alles so laufen sollte wie geplant, könne sogar ein kleiner Gewinn herausschauen.

Elisabeth Springler vom Fiskalrat lehnte einen Vergleich zwischen dem Zahlungsmoratorium der Heta und der Zahlungsverweigerung Griechenlands ab. Es sei ein Unterschied, ob es sich um eine ganze Nation oder eine Bank handle, die im geregelten Rahmen der Bankenabwicklung steht. Politisch mag die jetzige Entwicklung negativ sein, makroökonomisch sei es ein "möglicher Weg".

Lob der Opposition handelte sich Finanzminister Schelling für seine Entscheidung ein, kein Steuergeld mehr für die Heta auszugeben. Der Grüne Finanzsprecher Werner Kogler zollt ihm "Anerkennung, dass er einmal einen Schritt macht". Die Kärntner Haftungen werden aus seiner Sicht nicht entscheidend, denn "wer sich in Kärnten schadlos halten will, dem wünsche ich viel Glück. Da ist nicht viel zu holen" verweist er darauf, dass die Haftungen ein Vielfaches des Landesbudgets betragen.

Auch FPÖ-Budgetsprecher Elmar Podgorschek sieht nun "ein neues Kapitel aufgeschlagen". Nun sei "etwas in Bewegung gekommen, wir werden das wohlwollend begleiten".

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Griechenland sichert pünktliche Zahlungen im März zu http://www.salzburg24.at/griechenland-sichert-puenktliche-zahlungen-im-maerz-zu/apa-1322593264 http://www.salzburg24.at/griechenland-sichert-puenktliche-zahlungen-im-maerz-zu/apa-1322593264#comments Tue, 03 Mar 2015 04:58:00 +0000 http://4252825

Griechenland hat zwar gerade von seinen Gläubigern erneut mehr Zeit erhalten, dem Staat droht aber die Pleite, weil die Möglichkeiten, an neues Geld zu kommen, begrenzt sind. Viele Experten befürchten, dass Griechenland spätestens im Sommer ein drittes Hilfsprogramm benötigt. Die Rede ist von bis zu 50 Milliarden Euro.

Führende EU-Politiker wiesen dies aber am Montag zurück, obwohl der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos von solchen Überlegungen berichtet hatte. Griechenland ist seit 2010 vom Kapitalmarkt abgeschnitten und wird seitdem von den Euro-Partnern und dem IWF mit 240 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt.

(APA)

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Lenzing erwartet für 2014 rund 14 Mio. Euro Jahresverlust http://www.salzburg24.at/lenzing-erwartet-fuer-2014-rund-14-mio-euro-jahresverlust/apa-1322591826 http://www.salzburg24.at/lenzing-erwartet-fuer-2014-rund-14-mio-euro-jahresverlust/apa-1322591826#comments Mon, 02 Mar 2015 18:58:00 +0000 http://4252764

Der Konzernumsatz sei aufgrund des anhaltenden Drucks auf die Faserpreise von 1,91 auf 1,86 Mrd. Euro gesunken, teilte Lenzing weiter mit. Das EBIT wird bei rund 22 Mio. Euro erwartet. Die endgültigen Zahlen werden am 24. März veröffentlicht.

Notwendig geworden seien die Abschreibungen aufgrund geänderter Preiserwartungen für Viscosefaser und damit zusammenhängend den Planungen für die Tochtergesellschaften PT. South Pacific Viscose (Indonesien) und Lenzing Nanjing Fibers (China), so Lenzing. Diese Maßnahmen seien nicht cash-wirksam und hätten keinen negativen Einfluss auf die Liquidität und die Nettofinanzverschuldung des Konzerns.

Operativ habe sich Lenzing erfolgreich gegen den Branchentrend stemmen können. Das EBITDA werde bei 240 Mio. Euro erwartet, ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr (194 Mio. Euro).

Wie Lenzing weiter mitteilt, hat der Aufsichtsrat die im November 2014 angekündigte Neuordnung der Konzernbereiche Engineering, Instandhaltung und Werkstätten sowie der Lenzing Technik genehmigt. Dadurch würden Kosteneinsparungen sowie eine Produktivitätssteigerung in der Größenordnung von rund 15 Prozent in den technischen Bereichen erzielt. Zudem habe der Aufsichtsrat den Vorstand ermächtigt, für alle Teilbereiche, die nicht zum Kerngeschäft der Lenzing Technik zählen, neue Eigentümerstrukturen zu sondieren.

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