Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Wed, 27 May 2015 09:32:35 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Wintersaison brachte Touristikern Gästerekord http://www.salzburg24.at/wintersaison-brachte-touristikern-gaesterekord/apa-1323641946 http://www.salzburg24.at/wintersaison-brachte-touristikern-gaesterekord/apa-1323641946#comments Wed, 27 May 2015 09:17:00 +0000 http://4341280

Die Zahl der ausländischen Gäste erhöhte sich um 4 Prozent auf 12,24 Millionen, bei inländischen Gästen gab es ein Plus von 2,2 Prozent auf 5,23 Millionen. Es nächtigten sowohl mehr inländische (+0,6 Prozent auf 15,19 Millionen) als auch ausländische Touristen (+2,5 Prozent auf 50,62 Millionen) in Österreich. Das höchste Nächtigungsplus wurde im Februar erreicht, während im März ein Minus verzeichnet wurde.

Wegen des massiven Kursverfalls der russischen Landeswährung Rubel, der Russland-Ukraine-Krise und den Wirtschaftssanktionen kamen deutlich weniger russische Touristen nach Österreich. Die Zahl der Nächtigungen von russischen Gästen brach um mehr als ein Drittel (34 Prozent) ein. Rückgänge gab es auch bei Touristen aus Belgien (-1,5 Prozent).

Die Zahl der Nächtigungen von Gästen aus den wichtigen Herkunftsländern Deutschland (+3,1 Prozent) und den Niederlanden (+2,0 Prozent) nahm von November bis April zu. Auch bei Gästen aus der Schweiz und Liechtenstein (+5,1 Prozent), dem Vereinigten Königreich (+5,6 Prozent), Tschechien (+5 Prozent), Polen (+7,3 Prozent) und Italien (+6,7 Prozent) stiegen die Nächtigungszahlen.

Während 5- und 4-Stern-Betriebe (+2,7 Prozent) in der Wintersaison stark nachgefragt waren, entwickelte sich die Nächtigungszahl in 3-Stern sowie 2- und 1-Stern-Betrieben unterdurchschnittlich. In Privatquartieren wurde weniger genächtigt (-3,3 Prozent), während es in privaten Ferienwohnungen bzw. -häusern Zuwächse gab (+3,6 Prozent).

Mit Ausnahme vom Burgenland (-1,3 Prozent) entwickelte sich die Zahl der Nächtigungen im Winter in allen Bundesländern positiv. Am stärksten war der Zuwachs in Wien mit 5,8 Prozent.

Im Monat April stiegen die Nächtigungen um 1,9 Prozent auf 7,06 Millionen, die Gästezahl ging leicht um 0,2 Prozent auf 2,22 Millionen zurück. Den stärksten Rückgang gab es mit 7,5 Prozent bei Gästen aus Deutschland. Im bisherigen Kalenderjahr (Jänner bis April 2015) verzeichnete die Statistik sowohl bei den Übernachtungen als auch den Gästezahlen Zuwächse.

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Bauarbeiten für das Hochregallager der Firma Julius Blum in Bregenz sind im Plan http://www.salzburg24.at/bauarbeiten-fuer-das-hochregallager-der-firma-julius-blum-in-bregenz-sind-im-plan/4341169 http://www.salzburg24.at/bauarbeiten-fuer-das-hochregallager-der-firma-julius-blum-in-bregenz-sind-im-plan/4341169#comments Wed, 27 May 2015 09:22:17 +0000 http://4341169

Nach den Pilotierungsarbeiten schreitet das Bauprojekt der Firma Julius Blum in Bregenz weiter voran. Nachdem insgesamt 1.059 Ortbetonpfähle in die Erde versenkt wurden, konnte mit der Errichtung des Kellergeschoss für das Hochregallager weitergemacht werden. Dieses ist nun schon so gut wie fertig. Das bestätigt die Firma Blum gegenüber VOL.AT.

5.300 Palettenplätze im neuen Hochregallager

Das Hochregallager sieht Plätze für 5.300 Paletten samt Produktion und Nebenräumen vor. Zudem werden neue Arbeitsplätze geschaffen, wie viele ist noch offen. Die geplante Fertigstellung des Lagers ist auf September 2016 datiert. (VOL.AT/ms)

Video: Hier entsteht das Hochregallager

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Finanzminister blockiert offenbar Gelder für Breitbandausbau http://www.salzburg24.at/finanzminister-blockiert-offenbar-gelder-fuer-breitbandausbau-3/4341154 http://www.salzburg24.at/finanzminister-blockiert-offenbar-gelder-fuer-breitbandausbau-3/4341154#comments Wed, 27 May 2015 08:31:48 +0000 http://4341154 Obwohl viele und lange Verhandlungen stattgefunden hätten, gebe Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) die Gelder nicht frei, heißt es vom BMVIT. Das Zieldatum Mai wackle nun aufgrund der fehlenden Freigabe des Finanzministeriums.

“Leerverrohrungsprogramm”

Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ) meinte dazu zur APA: “Aus Sicht des BMVIT können wir starten.” Der Start des sogenannten “Leerverrohrungsprogramms”, für das sich Gemeinden bewerben können, sei bereits für Mai angekündigt worden. Jeder Schritt des langen Prozesses sei mit dem Finanzministerium abgeklärt worden, dabei habe es zuletzt keine inhaltlichen Anmerkungen mehr gegeben.

“Umso unverständlicher ist für mich, dass das Finanzministerium keine Freigabe erteilt. Minister Schelling ist am Zug, damit wir möglichst rasch das wichtige Netzwerk Breitband zukunftsfit machen können”, fordert Stöger den Koalitionspartner zum Handeln auf.

Geld aus Versteigerungen

Bereits im März 2015 hatte Stöger die Details zum Breitbandausbau unterversorgter Gebiete vorgestellt. Demnach sollte im Mai die Förderung von Leerverrohrungen mit 85 Mio. Euro starten, weitere 200 Mio. Euro für den Flächenausbau und die Modernisierung bestehender Technik sollen heuer nach Grünem Licht von der EU folgen. Insgesamt soll eine Milliarde an Förderungen für den Ausbau von “ultraschnellem” Internet (100 Mbit/sec) in benachteiligten Gebieten ausgegeben werden, gefördert werden maximal 50 Prozent der Ausbaukosten. Das Geld stammt aus der zwei Milliarden Euro schweren Versteigerung nicht mehr benötigter analoger TV-Funkfrequenzen, die zweite Milliarde wanderte ins Budget des Finanzministeriums. (APA)

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Finanzminister blockiert offenbar Gelder für Breitbandausbau http://www.salzburg24.at/finanzminister-blockiert-offenbar-gelder-fuer-breitbandausbau/apa-1323640340 http://www.salzburg24.at/finanzminister-blockiert-offenbar-gelder-fuer-breitbandausbau/apa-1323640340#comments Wed, 27 May 2015 08:46:00 +0000 http://4341077

Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ) meinte dazu zur APA: “Aus Sicht des BMVIT können wir starten.” Der Start des sogenannten “Leerverrohrungsprogramms”, für das sich Gemeinden bewerben können, sei bereits für Mai angekündigt worden. Jeder Schritt des langen Prozesses sei mit dem Finanzministerium abgeklärt worden, dabei habe es zuletzt keine inhaltlichen Anmerkungen mehr gegeben.

“Umso unverständlicher ist für mich, dass das Finanzministerium keine Freigabe erteilt. Minister Schelling ist am Zug, damit wir möglichst rasch das wichtige Netzwerk Breitband zukunftsfit machen können”, fordert Stöger den Koalitionspartner zum Handeln auf.

Bereits im März 2015 hatte Stöger die Details zum Breitbandausbau unterversorgter Gebiete vorgestellt. Demnach sollte im Mai die Förderung von Leerverrohrungen mit 85 Mio. Euro starten, weitere 200 Mio. Euro für den Flächenausbau und die Modernisierung bestehender Technik sollen heuer nach Grünem Licht von der EU folgen. Insgesamt soll eine Milliarde an Förderungen für den Ausbau von “ultraschnellem” Internet (100 Mbit/sec) in benachteiligten Gebieten ausgegeben werden, gefördert werden maximal 50 Prozent der Ausbaukosten. Das Geld stammt aus der zwei Milliarden Euro schweren Versteigerung nicht mehr benötigter analoger TV-Funkfrequenzen, die zweite Milliarde wanderte ins Budget des Finanzministeriums.

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Schweiz unterzeichnet Bankgeheimnis-Abkommen mit EU http://www.salzburg24.at/schweiz-unterzeichnet-bankgeheimnis-abkommen-mit-eu/apa-1323640416 http://www.salzburg24.at/schweiz-unterzeichnet-bankgeheimnis-abkommen-mit-eu/apa-1323640416#comments Wed, 27 May 2015 07:03:00 +0000 http://4341053

Am Mittwoch war es schließlich soweit: Jacques de Watteville, Staatssekretär für internationale Finanzfragen, Steuerkommissar Pierre Moscovici und der lettische Finanzminister Janis Reirs setzten in Brüssel ihre Unterschrift unter das Abkommen. Somit kann die Ratifizierung in der Schweiz im ordentlichen Verfahren – inklusive einem möglichen Referendum – durchgeführt werden. Darauf hatte die Schweiz gegenüber der EU gepocht.

Konkret werden Schweizer Finanzinstitute ab 2017 Daten sammeln und den Schweizer Steuerbehörden übermitteln. Diese liefern die Informationen dann ab 2018 an die Steuerbehörden des entsprechenden EU-Landes. Die gleichen Verpflichtungen haben natürlich auch die 28 EU-Staaten gegenüber der Schweiz.

Mitte März dieses Jahres einigten sich die Schweiz und die EU, sodass am 19. März de Watteville und sein Verhandlungspartner bei der EU-Kommission, Heinz Zourek, das Abkommen zum Informationsaustausch paraphieren konnten.

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Apple holt sich Spitzenplatz in Marken-Rangliste zurück http://www.salzburg24.at/apple-holt-sich-spitzenplatz-in-marken-rangliste-zurueck/apa-1323640050 http://www.salzburg24.at/apple-holt-sich-spitzenplatz-in-marken-rangliste-zurueck/apa-1323640050#comments Wed, 27 May 2015 06:58:00 +0000 http://4341033

Millward Brown erklärte den Zuwachs beim Markenwert von Apple am Mittwoch vor allem mit dem Erfolg des iPhone 6. Den Wert der Marke von Google sehen die Experten bei 173,6 Mrd. Dollar.

Die zehn wertvollsten Marken kommen demnach alle aus den USA. Microsoft liegt dabei auf dem dritten Rang vor IBM. Klassische Konsumgüter-Marken wie Coca-Cola, McDonald’s und Marlboro rutschten dagegen ans untere Ende der Top 10. Dort atmet ihnen bereits Online-Konkurrenz aus China in den Nacken. Auf Rang elf sieht Millward Brown den Internet-Konzern Tencent und auf dem 13. Platz die Handelsplattform Alibaba. Dazwischen liegt noch ein US-amerikanischer Online-Gigant: Das Netzwerk Facebook, dessen Markenwert sich binnen eines Jahres verdoppelt haben soll.

Als wertvollste Marken aus Deutschland sehen die Marktforscher SAP auf Rang 24, die Deutsche Telekom (27. Platz), BMW (34.) und Mercedes-Benz (43.). Das Beratungsunternehmen Interbrand erstellt eine ähnliche Rangliste, die jeweils Anfang Oktober veröffentlicht wird. Dort führt Apple vor Google und dem langjährigen Spitzenreiter Coca-Cola.

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conwert hat im Auftaktquartal in schwarze Zahlen gedreht http://www.salzburg24.at/conwert-hat-im-auftaktquartal-in-schwarze-zahlen-gedreht/apa-1323638804 http://www.salzburg24.at/conwert-hat-im-auftaktquartal-in-schwarze-zahlen-gedreht/apa-1323638804#comments Wed, 27 May 2015 00:31:00 +0000 http://4340835

Auch der Vorsteuergewinn hat deutlich in die Gewinnzone gedreht: Er lag bei 6,7 Mio. Euro, nach einem Verlust von 7,7 Mio. Euro im ersten Quartal 2014.

Das Unternehmen hat turbulente Wochen hinter sich. Mitte Mai hat der bisherige Großaktionär Hans Peter Haselsteiner seine 24,79 Prozent an den israelischen Milliardär Teddy Sagi verkauft. Ein Deal mit der Deutsche Wohnen war kurz davor geplatzt. Vorstandschef Clemens Schneider musste seinen Hut nehmen.

Wie conwert am späten Dienstagabend weiter berichtete, stiegen die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2015 verglichen mit dem ersten Quartal 2014 von 78,9 auf 106,9 Mio. Euro, das war ein Plus von mehr als einem Drittel. Der Zuwachs lag vor allem an mehr als doppelt so hohen Verkaufserlösen (50,1 Mio. Euro). Die Vermietungserlöse sind im ersten Quartal hingegen gesunken.

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Ittner und Ettl werden im Hypo-U-Ausschuss befragt http://www.salzburg24.at/ittner-und-ettl-werden-im-hypo-u-ausschuss-befragt/apa-1323637890 http://www.salzburg24.at/ittner-und-ettl-werden-im-hypo-u-ausschuss-befragt/apa-1323637890#comments Tue, 26 May 2015 23:30:00 +0000 http://4340831

Die hochrangigen Aufsichtsvertreter dürften ihre Arbeit im Hinblick darauf verteidigen, dass die Möglichkeiten der Aufsicht sich praktisch erst kürzlich – nach der Finanzmarktkrise – verbessert haben. Es habe, als das Hypo-Desaster seinen Lauf nahm, noch keine ausreichenden rechtlichen Rahmenbedingungen gegeben, um etwas im Vorhinein zu verhindern, wird argumentiert. Jedenfalls habe man keinesfalls weggeschaut und alles getan, was getan werden konnte, so Nationalbank und FMA.

Ittner war vor 2008, als er ins OeNB-Direktorium kam, Abteilungsleiter für die Bankenaufsicht in der Nationalbank. Im Direktorium war er für das Ressort Finanzmarktstabilität, Bankenaufsicht und Statistik zuständig. Die selbe Verantwortung blieb Ittner, als er 2013 zum Vizegouverneur aufstieg. Ettl war ab 1995 in der OeNB und wurde 2001 stellvertretender Leiter der Abteilung für Bankenanalyse und -revision. 2003 übernahm er die Leitung der Abteilung. 2008 wurde er schließlich zum Vorstandsmitglied der FMA bestellt.

Weiterwarten bis Juni heißt es indes auf eine mit Spannung erwartete Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zu Aktenschwärzungen durch das Finanzministerium und die Fimbag.

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Deutschland und Frankreich wollen Eurozone massiv stärken http://www.salzburg24.at/deutschland-und-frankreich-wollen-eurozone-massiv-staerken/apa-1323636644 http://www.salzburg24.at/deutschland-und-frankreich-wollen-eurozone-massiv-staerken/apa-1323636644#comments Tue, 26 May 2015 17:32:00 +0000 http://4340774 Zudem solle innerhalb des EU-Parlaments eine gesonderte Einheit für Belange der Eurozone eingerichtet werden. Die EU-Kommission soll die wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Staaten stärker überwachen.

Bessere Zusammenarbeit

Die Regierung in Berlin hat die Existenz eines solches Konzepts am Dienstag bestätigt, ohne Einzelheiten zu nennen. Mit dem Papier wollen die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande in die auf dem EU-Gipfel im Juni erwartete Debatte über die Weiterentwicklung der Eurozone eingreifen. Dann sollen auch die Spitzen der EU-Institutionen ihre Vorschläge für eine bessere Zusammenarbeit in der Währungszone vorlegen.

Nach den deutsch-französischen Vorstellungen soll geprüft werden, ob der Präsident der Eurozone nicht eigene Ressourcen erhalten soll. Damit dürfte ein Sekretariat oder eine feste Arbeitseinheit gemeint sein. Zudem sollen die Euro-Länder in internationalen Finanzorganisationen verstärkt gemeinsam auftreten.

Umsetzung der Energie-Union

Alle Ideen zielten auf eine engere Zusammenarbeit unter den Euro-Staaten, ohne dass die EU-Verträge geändert werden müssen, heißt es. Um die wirtschaftliche Konvergenz zwischen den Mitgliedern zu stärken, solle die Kommission stärker als bisher darauf achten, dass vereinbarte Politikziele auch eingehalten werden. Genannt werden als Beispiel die Umsetzung der Energie-Union und die digitale Agenda. Die Staaten sollen sich stärker auf die Politikbereiche konzentrieren, die für Wachstum und Beschäftigung wichtig sind. Auch Merkels früherer Vorschlag von verbindlichen Reformverträgen der Mitgliedstaaten mit der Kommission findet sich in dem Papier. “In diesem Kontext ist es an den Mitgliedstaaten, die notwendigen Verpflichtungen zu konkreten Umsetzungsmaßnahmen einzugehen”, heißt es.

Anders als in einem Zeitungsbericht vom Dienstag erwähnt, schlagen Deutschland und Frankreich nicht die Angleichung der Unternehmenssteuern, sondern etwa bei der Körperschaftssteuer nur eine gemeinsame Bemessungsgrundlage vor. Die Mobilität der Arbeitnehmer solle verstärkt werden.

Um Sorgen der Nicht-Euro-Länder zu zerstreuen, dass sich die Eurozone völlig abkoppelt, wird betont, dass alle Mitgliedstaaten, die den Euro einführen wollen, in die neuen vorgeschlagenen Programme eingebunden werden sollen. Großbritannien wäre dann allerdings außen vor, weil es die Gemeinschaftswährung nicht übernehmen will. (APA)

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Verwaltungsgericht genehmigt Bau des Semmering-Basistunnel http://www.salzburg24.at/verwaltungsgericht-genehmigt-bau-des-semmering-basistunnel-3/4340755 http://www.salzburg24.at/verwaltungsgericht-genehmigt-bau-des-semmering-basistunnel-3/4340755#comments Tue, 26 May 2015 17:28:20 +0000 http://4340755 Damit liegen alle erforderlichen Genehmigungen für den Bau vor. Tunnelgegner könnten dagegen noch bei den Höchstgerichten Beschwerde erheben, diese habe aber keine aufschiebende Wirkung.

Schlüsselfunktion

Seitens der ÖBB wird die “klare Entscheidung” für den Semmering-Basistunnel begrüßt. Der Bahntunnel sei eines der wichtigsten Projekte der neuen Südstrecke und erfülle als Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors von Danzig bis Ravenna eine Schlüsselfunktion im europäischen Schienennetz. Die Baukosten bleiben mit dem nun vorliegenden Erkenntnis bei rund 3,3 Mrd. Euro, so die Bundesbahn.

Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) kam früher als erwartet, berichtet “Die Presse”. Das öffentliche Interesse an der Bahnverbindung durch den Semmering überwiege alle vorgebrachten Einwände, entschied ein Richtersenat unter dem Vorsitz von Richter Werner Andrä. Das Urteil war erst für den Herbst erwartet worden.

Beschwerden abgewiesen

Die Sprecherin des BVwG bestätigte den Bericht. Die Beschwerden seien im Wesentlichen abgewiesen worden. “Der Tunnel kann unter Einhaltung der vorgeschriebenen Auflagen gebaut werden”. Da sich im Verfahren keine grundsätzlichen Rechtsfragen gestellt hätten, wurde die ordentliche Revision nicht zugelassen. Den Tunnelgegnern bleibt damit nur noch der Gang vor den Verwaltungs- beziehungsweise den Verfassungsgerichtshof. Dieser hat jedoch keine aufschiebende Wirkung mehr. Damit kann der Bau sofort beginnen.

Der Semmering-Basistunnel sei eines der meistgeprüften Projekte in Österreich, so die ÖBB in einer Stellungnahme. Wie schon die anderen Behörden habe auch das Bundesverwaltungsgericht erneut das öffentliche Interesse und die Umweltverträglichkeit des Projektes bestätigt. In rund zehn Jahren werde durch den Tunnel die Fahrtzeit von Wien nach Graz auf rund zwei Stunden verkürzt. Durch den Tunnel werde die Bahn nun auch auf der Nord-Süd Verbindung Österreichs konkurrenzfähig zum Auto und zum Lkw, begrüßt die Staatsbahn.

Die ÖBB betonen seit langem, dass entlang der Südbahnstrecke genauso viele Personen wie entlang der Westbahnstrecke als mögliche Bahnkunden wohnen. Auf der Südbahn fahren jedoch nur ein Viertel der Bahnkunden wie auf der Westbahn. Durch den Semmering-Basistunnel soll die Fahrtzeit auf der Südstrecke deutlich sinken.

Chronologie bis in die 80-er

Seit Jahrzehnten wird um den Bau eines Bahntunnels durch den Semmering gerungen. Die Chronologie des Semmering-Basistunnels reicht bis in die 80-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Während die steirischen Landeshauptleute für den Bahntunnel eintraten, kam lange Zeit Widerstand aus Niederösterreich.

Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) war jahrelang vehementer Gegner des Bahntunnels und hatte sich später mit dem neuen Projekt zum Tunnelbefürworter gewandelt. Er hatte seinen Sinneswandel damit begründet, dass das neue Projekt ganz anders sei und auf die Bedenken um Grundwasser mehr Rücksicht nehme. Außerdem gebe es in der neuen Planung zwei Röhren statt einer und die historische Semmeringbahn werde erhalten bleiben.

Eine der medial am vehementesten auftretenden Tunnelgegner-Gruppen ist die “Alliance for Nature”, die mit rechtlichen Mitteln zahlreiche Bescheide bekämpft hat. Die Tunnelgegner befürchten eine Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes und fürchten um das UNESCO-Weltkulturerbe. (APA)

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Grünes Licht für den Semmering-Basistunnel http://www.salzburg24.at/gruenes-licht-fuer-den-semmering-basistunnel/apa-1323636012 http://www.salzburg24.at/gruenes-licht-fuer-den-semmering-basistunnel/apa-1323636012#comments Tue, 26 May 2015 18:52:00 +0000 http://4340711

Die Entscheidung kam wenige Tage vor der steirischen Landtagswahl am Sonntag. Die nun vor Gericht unterlegene Tunnelgegner-Gruppe “Alliance for Nature” bedauerte die Entscheidung und kündigte eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof (VwGH) an.

Der rund 27 Kilometer lange Basistunnel mit zwei Röhren soll die Bahnverbindung auf der Südstrecke deutlich beschleunigen. Die Kosten werden von den ÖBB mit 3,3 Mrd. Euro angegeben. Die Fahrzeit zwischen Wien und Graz soll dann nach Fertigstellung in rund zehn Jahren auf knapp zwei Stunden verkürzt werden. Derzeit zuckeln die Züge auf der historischen Ghega-Bahnstrecke über den Semmering.

Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) begründete seine Entscheidung mit dem europäischen und österreichischen öffentlichen Interesse an der Verwirklichung des Projekts. In den Auflagen des Umweltverträglichkeitsprüfungs-Bescheids seien umfangreiche Maßnahmen für Wasserschutz und Umweltschutz vorgeschrieben. Ein Senat aus drei Richtern habe entschieden, dass der Tunnel “unter Einhaltung der vorgeschriebenen und zum Teil abgeänderten bzw. erweiterten Auflagen gebaut werden kann”. Grundsätzliche Rechtsfragen hätten sich in dem Verfahren nicht gestellt, eine ordentliche Revision wurde daher nicht zugelassen. Die Tunnelgegner können daher nur außerordentliche Revision – ohne aufschiebende Wirkung – einlegen.

Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) hat den Entscheid am Dienstagabend begrüßt. “Mit diesen Investitionen schaffen wir schnellere Verbindungen und höhere Kapazitäten auf der Schiene. Dadurch stärken wir unseren Standort und sichern tausende Arbeitsplätze”, erklärte Stöger. Alleine in der Bauphase entstünden 4.500 Arbeitsplätze. Durch die zusätzliche Wertschöpfung würden in der Betriebsphase weitere 11.000 Arbeitsplätze gesichert.

Die steirische Polit-Spitze hat sich ebenfalls über die Entscheidung gefreut. Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) sagte, “das Mega-Projekt wird noch vielen künftigen Generationen in unserem Land zugutekommen.” Der Tunnel bringe “unverzichtbare Impulse für den Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort Steiermark”, betonte Voves. “Was lange währt, wird endlich gut”, meinte Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (ÖVP). Für Schützenhöfer ist der Semmering-Basistunnel gemeinsam mit dem Koralmtunnel ein “Meilenstein beim Ausbau der Infrastruktur” für die Steiermark.

Seitens der ÖBB wird die “klare Entscheidung” begrüßt. Der Bahntunnel sei eines der wichtigsten Projekte der neuen Südstrecke und erfülle als Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors von Danzig bis Ravenna eine Schlüsselfunktion im europäischen Schienennetz. Die Baukosten bleiben mit dem nun vorliegenden Erkenntnis bei rund 3,3 Mrd. Euro, so die Bundesbahn.

Aus Niederösterreich kamen Dienstagabend keine Reaktionen. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) war jahrelang vehementer Gegner des Bahntunnels und hatte sich später mit dem neuen Projekt zum Tunnelbefürworter gewandelt. Er hatte seinen Sinneswandel damit begründet, dass das neue Projekt ganz anders sei und auf die Bedenken über das Grundwasser mehr Rücksicht nehme. Außerdem gebe es in der neuen Planung zwei Röhren statt einer und die historische Semmeringbahn werde erhalten bleiben.

Die Naturschutzorganisation “Alliance for Nature” will nach dem Okay zum Bau des Semmering-Basistunnels die letzte Instanz, den Verwaltungsgerichtshof (VwGH), anrufen, sagte deren Generalsekretär Christian Schuhböck zur APA. Dass diese Beschwerde keine aufschiebende Wirkung habe, sei aber eine “Niederlage für Natur und Wahrheit”. Als “irritierend” bezeichnete Schuhböck, dass kein einziges Argument, das “Alliance for Nature” gegen den Bau vorgebracht hat, greife. “Da dürfte der politische Druck dermaßen groß gewesen sein.” Die NGO kritisierte unter anderem die Beeinträchtigung der Wasserhaushalte sowie des Naturhaushaltes und der Vegetation. Außerdem wurde stets angezweifelt, dass das künftige Verkehrsaufkommen am Semmering überhaupt einen Tunnelbau nötig macht.

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Grünes Licht der EU-Staaten für Schweizer Steuerabkommen http://www.salzburg24.at/gruenes-licht-der-eu-staaten-fuer-schweizer-steuerabkommen/apa-1323634734 http://www.salzburg24.at/gruenes-licht-der-eu-staaten-fuer-schweizer-steuerabkommen/apa-1323634734#comments Tue, 26 May 2015 15:06:00 +0000 http://4340627

Für die EU-Kommission werden Steuerkommissar Pierre Moscovici und für die EU-Staaten der lettische Finanzminister Jānis Reirs ihre Unterschrift darunter setzen. Denn Lettland hat zurzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne. Schweizer Finanzinstitute werden somit ab 2017 Daten in Steuersachen sammeln und 2018 mit den EU-Staaten erstmals austauschen.

Konkret werden die Banken den Schweizer Steuerbehörden die Daten übermitteln. Diese wiederum liefern die Informationen weiter an die Steuerbehörden des entsprechenden EU-Landes. Die gleichen Verpflichtungen haben natürlich auch die 28 EU-Staaten gegenüber der Schweiz. Damit jedoch dieser Fahrplan eingehalten werden und die Ratifizierung in der Schweiz im ordentlichen Verfahren – inklusive einem möglichen Referendum – durchgeführt werden kann, musste eine Unterzeichnung des Abkommens noch im Mai erfolgen.

Noch Anfang 2014 wollte die Schweiz mit der EU lediglich über eine Ausweitung des sogenannten Zinsbesteuerungsabkommens verhandeln. Durch internationale Entwicklungen jedoch unter Druck gesetzt, bekannte sich schließlich auch sie zum neuen Standard. So begannen Ende letzten Jahres die Verhandlungen mit der EU über den automatischen Informationsaustausch. Mitte März dieses Jahres wurde man sich einig, sodass am 19. März de Watteville und sein Verhandlungspartner bei der EU-Kommission, Heinz Zourek, das Abkommen absegnen konnten.

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Shell bietet deutschen Kunden Preisgarantie http://www.salzburg24.at/shell-bietet-deutschen-kunden-preisgarantie/apa-1323634258 http://www.salzburg24.at/shell-bietet-deutschen-kunden-preisgarantie/apa-1323634258#comments Tue, 26 May 2015 14:34:00 +0000 http://4340600

In Deutschland ermittelt die jeweilige Tankstelle diesen Preis anhand der Daten der Markttransparenzstelle des Bundeskartellamts. Preisbewusste Autofahrer seien verärgert über die ständigen Preisschwankungen, die es erschwerten, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln, erklärte Shell am Dienstag in Hamburg. Dabei spiele nicht nur der Preis, sondern auch die Lage der Tankstelle eine Rolle.

Den jeweils günstigsten Preis pro Tankstelle ermittelt Shell den Angaben zufolge im Vergleich der nach Luftlinie nächsten zehn Markentankstellen im Umkreis. Markentankstellen sind die der großen Wettbewerber wie Aral, Esso, Jet, Total oder Star. Shell betreibt knapp 2.000 Tankstellen in Deutschland und hat täglich rund eine Million Kunden.

Dass Shell in Österreich keine Preisgarantie einführen wird, hängt laut Sprecherin Cornelia Wolber mit dem Spritpreisrechner der Energieregulierungsbehörde E-Control zusammen. Die dort verfügbaren Daten seien nicht so umfangreich wie die der deutschen Markttransparenzstelle. “Beim Spritpreisrechner habe ich die fünf günstigsten Tankstellen, aber nicht notwendigerweise im unmittelbaren Umfeld”, so Wolber zur APA.

Die deutsche Markttransparenzstelle ist im September 2013 gestartet. Sie erfasst die Preisbewegungen an praktisch allen Tankstellen in Deutschland. Die Betreiber müssen ihre Daten dort melden; verschiedene Anbieter haben dann Zugriff auf die Angaben und bereiten sie in Form von Apps oder Internetseiten auf. Verbraucher können so ermitteln, wo sie günstig tanken können. Das österreichische Pendant dazu ist der Spritpreisrechner.

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“Todes-Bonds”: Rekordstrafe in Großbritannien http://www.salzburg24.at/todes-bonds-rekordstrafe-in-grossbritannien/apa-1323633970 http://www.salzburg24.at/todes-bonds-rekordstrafe-in-grossbritannien/apa-1323633970#comments Tue, 26 May 2015 14:16:00 +0000 http://4340574

Zwei weitere frühere Keydata-Manager müssen vier Millionen Pfund beziehungsweise 200.000 Pfund bezahlen und dürfen wie Ford nicht mehr im regulierten Markt für Finanzdienstleistungen arbeiten. Die Beschuldigten legten Berufung gegen den Beschluss ein.

Ihnen wird vorgeworfen, rund 30.000 meist älteren Anlegern bestimmte Wertpapiere für über 450 Mio. Pfund verkauft zu haben. Keydata wurde 2009 von den Aufsehern dichtgemacht, nachdem viele Investoren den Löwenanteil ihrer Ersparnisse verloren hatten.

Diese Lebensdauerzertifikate hängen unter anderem davon ab, wann ehemalige Halter der Lebensversicherungen sterben. Überspitzt gesagt haben britische Pensionisten auf den Tod von meist US-amerikanischen Pensionisten gewartet, um finanziell davon zu profitieren. Die Branche, die Bonds im Zusammenhang mit gebündelten Lebensversicherungen verkauft, hat den Ruf, hohe Gebühren einzustreichen. Allerdings fallen die Renditen im Gegenzug oft deutlicher geringer aus als von den Maklern ursprünglich versprochen. Laut FCA verkauften die drei Keydata-Manager die Produkte, obwohl sie wussten, dass diese wahrscheinlich nicht den Auflagen entsprechen würden.

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“Kein Geld”: Rückzahlung Athens an IWF weiter offen http://www.salzburg24.at/kein-geld-rueckzahlung-athens-an-iwfweiter-offen/apa-1323632762 http://www.salzburg24.at/kein-geld-rueckzahlung-athens-an-iwfweiter-offen/apa-1323632762#comments Tue, 26 May 2015 13:02:00 +0000 http://4340486

Das Geld sei derzeit nicht vorhanden, so der Politiker am späten Montagabend im Fernsehsender Star. Ähnlich äußerte sich Finanzminister Yanis Varoufakis. Zuvor hatte Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis klargestellt, das pleitebedrohte Land werde alle Verpflichtungen erfüllen.

Dafür gab es Lob aus Berlin. Es spreche einiges dafür, dass Anfang Juni kein Zahlungsausfall Griechenlands drohe, verlautete am Dienstag aus deutschen Regierungskreisen. Falls es stimme, dass die griechische Regierung die Rate von gut 300 Mio. Euro am 5. Juni zurückzahlen wolle, sei dies ein “erneut positives Signal”. Das sei “deshalb ermutigend, weil das bedeutet, dass Griechenland es verstanden hat: Ohne IWF geht es nicht.” 

Griechenland muss am 5. Juni eine Tranche an den IWF in Höhe von 302,8 Mio. Euro zurückzahlen. Am 12. Juni ist eine weitere Rate in Höhe von 340,7 Mio. Euro fällig und am 16. Juni und 19. Juni zwei Tranchen in Höhe von 567,8 Mio. Euro und 340,7 Mio. Euro. Derzeit ringt die griechische Regierung mit den Geldgebern um Reformzusagen, die von Athen erfüllt werden müssen, um blockierte Milliarden-Hilfskredite in Höhe von 7,2 Mrd. Euro zu erhalten.

Der griechische Finanzminister Varoufakis erklärte in einem Interview mit dem Nachrichtensender CNN, Griechenland könne nicht mehr ohne weitere Hilfen der Gläubiger den IWF-Kredit bedienen. Er zeigte sich aber optimistisch, dass es bald zu einer Einigung kommen werde.

Angesichts der akuten Finanzkrise Griechenlands warnte der Chef des Europäischen Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, vor einer möglichen Staatspleite. “Die Zeit wird knapp”, sagte er der “Bild”-Zeitung (Dienstag). Ohne Einigung mit den Geldgebern könne sich Athen kein neues Kapital leihen. “Dann droht eine Staatspleite.” Regling betonte, der Rettungsschirm sei durchaus in der Lage, Griechenland weitere Milliarden-Hilfen auszuzahlen. Allerdings müsse sich Athen mit den Gläubigern auf eine verbindliche Reformliste einigen.

Die Eurostaaten wollen an diesem Donnerstag auf Ebene der Finanz-Staatssekretäre über Fortschritte bei den Verhandlungen beraten. Vor der Telefonkonferenz spielten EU-Diplomaten die Erwartungen herunter. Eine Einigung über ein Reformpaket in Griechenland sei bisher nicht in unmittelbarer Reichweite.

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EU-Kommission setzt Prüfung gegen Amazon fort http://www.salzburg24.at/eu-kommission-setzt-pruefung-gegen-amazon-fort/apa-1323631582 http://www.salzburg24.at/eu-kommission-setzt-pruefung-gegen-amazon-fort/apa-1323631582#comments Tue, 26 May 2015 12:02:00 +0000 http://4340376

“Das Verfahren läuft und wird weitergehen.” Im Oktober 2014 hatte die EU-Kommission begonnen, die von Amazon in Luxemburg gezahlte Körperschaftssteuer unter die Lupe zu nehmen. Der Vorwurf lautet, Luxemburg habe Amazon unlautere Steuervorteile gewährt. Solche versteckte Beihilfen sind in der EU verboten, auf Amazon könnten hohe Nachzahlungen zukommen.

Amazon hat seine umstrittene Steuerpraxis in Europa geändert: Seit dem 1. Mai werden Gewinne nicht mehr zentral in der Europazentrale in Luxemburg, sondern in einzelnen europäischen Ländern direkt versteuert. Dies teilte Amazon am Dienstag auf Anfrage in Luxemburg mit. Zu den Staaten, in denen der US-Konzern neuerdings direkt Steuern zahlt, gehörten neben Deutschland auch Großbritannien, Spanien und Italien. Künftig solle das auch in Frankreich der Fall sein.

Bisher hatte Amazon seine Verkäufe in Luxemburg verbucht. Über die vergangenen zwei Jahre seien aber in vier Staaten Filialen gegründet worden, über die nun direkt abgerechnet werde. An der Niederlassung in Frankreich werde noch gearbeitet. Der Kurswechsel sei bereits vor mehr als zwei Jahren eingeleitet worden. “Wir überprüfen regelmäßig unsere Firmenstruktur, um unsere Kunden bestmöglich bedienen zu können”, teilte der Konzern mit. Dazu habe auch die Gründung der Landes-Filialen gehört.

Amazon war Ende 2014 nach der Veröffentlichung vertraulicher Steuerdokumente (“Luxleaks”) in die Kritik geraten, weil das Unternehmen mit luxemburgischen Behörden besonders geringe Steuerzahlungen vereinbart hatte.

Im Visier der Brüsseler Behörde ist nicht nur Amazon, sondern auch die US-Kaffeehaus-Kette Starbucks, die ihre europäischen Gewinne in den Niederlanden versteuert, der Technologie-Gigant Apple, dessen Gewinne über Irland laufen, und der italienische Autobauer Fiat, der ebenfalls das als Steueroase geltende Großherzogtum Luxemburg nutzt.

Zahlreiche Staaten haben der Steuervermeidung großer Konzerne inzwischen den Kampf angesagt. Auf internationaler Ebene gehen unter anderem die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) sowie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gegen die Steuertricks vor.

Der Leiter der OECD-Abteilung für Steuerfragen, Pascal Saint-Amans, sagte am Dienstag, große Konzerne würden sich zwar inzwischen zu mehr Transparenz verpflichten. Sie würden aber nach wie vor ein “extrem hartes Lobbying” betreiben, um ihre Interessen zu verteidigen, und könnten dabei auf die Unterstützung gewisser Regierungen zählen.

Der bekannte französische Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty bezeichnete die Ankündigung von Amazon im Sender France Inter als “unglaubliches Eingeständnis” des Internethändlers. Verlangt werden müssten Steuernachzahlungen für die vergangenen Jahre, sagte der Autor des Bestsellers “Das Kapital im 21. Jahrhundert”. Auch müsse eine europaweit einheitliche Unternehmensteuer erhoben werden.

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AK warnt vor Kartensperre bei Fernreisen und Spesen http://www.salzburg24.at/ak-warnt-vor-kartensperre-bei-fernreisen-und-spesen/apa-1323630452 http://www.salzburg24.at/ak-warnt-vor-kartensperre-bei-fernreisen-und-spesen/apa-1323630452#comments Tue, 26 May 2015 11:32:00 +0000 http://4340326

“Es kann sein, dass Ihre Bankomatkarte in bestimmten Ländern nicht mehr funktioniert”, erläutert AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic am Dienstag. Grund dafür ist, dass die Banken Ende 2014 das sogenannte GeoControl als zusätzliche Sicherheitsfunktion installiert haben. Konsumentinnen und Konsumenten müssen daher extra ihre Maestro-Bankomatkarte freischalten, also GeoControl deaktivieren lassen.

Mit der neuen Funktion soll Bankomatkarten-Betrügereien (Skimming) ein Riegel vorgeschoben werden. Abheben mit der Bankomatkarte kann vor allem außerhalb Europas nicht mehr möglich sein. Und zwar dort, wo Bargeldbehebungen mit reinen, sogenannten Magnetstreifentransaktionen möglich sind. Die Magnetstreifen können an manipulierten Bankomaten kopiert werden, zusätzlich wird der PIN-Code ausgespäht. Mit den gestohlenen Daten wird dann außerhalb Europas missbräuchlich abgehoben.

Für Fernreisende in außereuropäische Länder bedeutet die neue Sicherheitsvorschrift jedenfalls einen Mehraufwand, wenn sie Probleme mit einer plötzlichen Kartensperre vermeiden wollen. Noch vor dem Antritt der Urlaubsreise in ein Land außerhalb Europas muss die Bank kontaktiert und über das beabsichtigte Urlaubsziel informiert werden. Dann kann dort auch Geld abgehoben werden. Wer davon nichts weiß und erst im Urlaubsland mit einer gesperrten Bankomatkarte konfrontiert ist, kann sich an die Hotline seiner Bank wenden.

Allerdings seien immer nur fünf bis sieben Länder auf der Schwarzen Liste, wo die Karten dann wirklich gesperrt seien, erläutert die Sprecherin von Payment Services Austria (PSA), Martina Nadler, gegenüber der APA. Diese Länder seien zwar der PSA bekannt, werden aber den Bankkunden nicht bekannt gegeben. Nur die sicher unproblematischen Länder, wo also die GeoControl-Funktion keinesfalls angewandt wird, stehen auf den Homepages der Banken. Wenn die riskanten Länder bekannt gegeben würden, würde man den Betrügern in die Hände spielen, meint Nadler. Außerdem ändere sich die Liste der Risiko-Länder immer wieder, je nach Aktivität der Betrüger.

Auf den Homepages der Banken sind daher nur die Länderlisten mit den “unproblematischen Ländern” veröffentlicht. Wer sein Urlaubsland nicht auf diesen Listen findet, was derzeit etwa u.a. für beliebte Urlaubsdestinationen wie Ägypten, Kuba, Thailand und Kanada zutrifft, muss sich mit der Bank in Verbindung setzen.

Auch vor Spesen im Zusammenhang mit Plastikgeld warnt die AK. In Deutschland können sogar beim ganz normalen Abheben Spesen anfallen, wenn die Automaten von sogenannten Abwicklungsgesellschaften betrieben werden. Derartige Spesen widersprechen allerdings der EU-Verordnung für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. Konsumenten sollten sich bei ihrer Hausbank wehren, empfiehlt die AK-Beraterin.

Bankomat-Abhebungen außerhalb des Euro-Raumes kosten Spesen von 0,75 Prozent plus 1,82 Euro, das Bezahlen mit Bankomatkarte kostet 0,75 Prozent plus 1,09 Euro.

Wer mit Kreditkarte zahlt, hat nur beim Einkauf im Euro-Raum keine Spesen, beim Abheben hingegen sehr wohl. Abheben kommt in Euro-Ländern, also auch in Österreich, teuer. Abheben mit der Kreditkarte kostet drei Prozent vom abgehobenen Betrag, mindestens aber 2,50 bis vier Euro. Wer in Nicht-Euro-Ländern seinen Urlaub verbringt, zahlt schon beim Einkaufen mit der Kreditkarte Spesen von 1,5 bis 2 Prozent, beim Abheben kommt zu den drei Prozent noch eine Manipulationsgebühr von bis zu zwei Prozent dazu.

Wer eine Kreditkarte dem Namen nach nutzt, also den ausgegebenen Betrag in Raten abstottert, zahlt bis zu 14 Prozent Zinsen pro Jahr, warnt die AK. Und wenn die Karte plötzlich weg ist, verloren oder gestohlen, sollte man sofort die Karte sperren lassen und bei Diebstahl eine Anzeige bei der Polizei machen.

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Nur ein Drittel kann Urlaubsgeld für Ferien verwenden http://www.salzburg24.at/nur-ein-drittel-kann-urlaubsgeld-fuer-ferien-verwenden/apa-1323629544 http://www.salzburg24.at/nur-ein-drittel-kann-urlaubsgeld-fuer-ferien-verwenden/apa-1323629544#comments Tue, 26 May 2015 10:28:00 +0000 http://4340180

Die große Mehrheit verwendet das Geld, um die Notfallkasse aufzufüllen (22 Prozent), Schulden zu tilgen (16 Prozent), sich etwas Nettes zu kaufen (15 Prozent), Rechnungen zu bezahlen (14 Prozent), für die Kinder (7 Prozent) oder für die Pension (5 Prozent). “Viele Menschen müssen oder wollen ihre Prioritäten anders setzen und investieren Sonderzahlungen in Substanzielles”, fasste ING-Diba-Österreich-Chef Roel Huisman am Dienstag zusammen.

Knapp ein Fünftel (18 Prozent) der Österreicher kann sich gar keinen Urlaub leisten – im Burgenland trifft das der Erhebung zufolge auf fast jeden Dritten zu (32 Prozent), in Salzburg nicht einmal auf jeden Zehnten (8 Prozent). 43 Prozent der Befragten legen sich immer wieder Geld für einen Urlaub zur Seite, 39 Prozent sparen gar nicht für den Urlaub. “Ein konkretes Sparziel – etwa eine besondere Destination oder ein spezielles Erlebnis – hilft beim Durchhalten des Sparvorhabens”, so Huisman.

13 Prozent haben schon einmal einen Kredit für den Urlaub aufgenommen – für die meisten ist das aber ein Tabu. Mehr als zwei Drittel (78 Prozent) setzen für ihren Ferienaufenthalt ausschließlich Erspartes ein. Gut die Hälfte der Befragten (53 Prozent) will heuer ungefähr genauso viel für den Urlaub ausgeben wie im Vorjahr, knapp ein Drittel (32 Prozent) hat dafür weniger budgetiert und nur 15 Prozent wollen mehr Geld lockermachen.

Das heurige Weihnachtsgeld haben auch bereits 40 Prozent der Befragten verplant – 10 Prozent wollen damit auf Urlaub fahren, 8 Prozent müssen ihren Schuldenberg abbauen und 7 Prozent werden offene Rechnungen begleichen.

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Neue Warnstreiks bei Deutscher Post http://www.salzburg24.at/neue-warnstreiks-bei-deutscher-post/apa-1323628998 http://www.salzburg24.at/neue-warnstreiks-bei-deutscher-post/apa-1323628998#comments Tue, 26 May 2015 13:45:00 +0000 http://4340106

Die fünfte Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt war in der vergangenen Woche ohne sichtbare Fortschritte zu Ende gegangen. Die Gespräche sollen nun am 1. und 2. Juni in Berlin fortgesetzt werden. Die Gewerkschaft verlangt für die rund 140.000 Beschäftigten eine Verkürzung der Wochenarbeitszeiten um 2,5 auf 36 Stunden sowie 5,5 Prozent mehr Geld.

Hintergrund des Streits ist der Aufbau eines zweiten Zustellernetzes im Paketgeschäft durch die Gründung von 49 regionalen Gesellschaften. Dort arbeiten laut Post bereits mehr als 6.000 Menschen zu schlechteren Konditionen als beim Mutterkonzern. ver.di sieht in dem Vorgehen einen Bruch von Vereinbarungen über ein Verbot der Fremdvergabe. Als Ausgleich hierfür verlangt die Gewerkschaft nun eine Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich.

ver.di ist unterdessen mit einer Klage gegen die Deutsche Post vor dem Arbeitsgericht Bonn gescheitert. ver.di hatte juristisch erzwingen wollen, dass die Deutsche Post keine Beamten einsetzen darf, um die Folgen von Streiks der Angestellten abzumildern. Die entsprechenden Anträge seien zurückgewiesen worden, teilte das Gericht in Bonn mit.

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EU prüft laut “Handelsblatt” Mindeststeuer für Firmen http://www.salzburg24.at/eu-prueft-laut-handelsblatt-mindeststeuer-fuer-firmen/apa-1323627102 http://www.salzburg24.at/eu-prueft-laut-handelsblatt-mindeststeuer-fuer-firmen/apa-1323627102#comments Tue, 26 May 2015 07:17:00 +0000 http://4339764

Am Mittwoch wolle Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit seinen 27 Kommissaren über die künftige Unternehmensbesteuerung in Europa debattieren, hieß es. Dabei werde auch das Thema Mindeststeuer eine Rolle spielen, so die Zeitung unter Berufung auf EU-Kreise. Die Körperschaftsteuer ist von Kapitalgesellschaften, wie Aktiengesellschaften und GmbHs, zu entrichten.

Eingriffe in Steuersätze bislang abgelehnt

Bisher stand in der Debatte um die Firmenbesteuerung innerhalb der EU die Harmonisierung der Bemessungsgrundlage im Vordergrund. Eingriffe in die Steuersätze lehnen die meisten Mitgliedsländer ab. “Unter dem Eindruck der Luxleaks-Affäre hat nun aber offenbar ein Umdenken eingesetzt”, hieß es in dem Zeitungsbericht. Vergangenes Jahr war bekanntgeworden, dass Luxemburg ausländische Unternehmen mit der Zusicherung von Steuervergünstigungen ins Land gelockt hatte. Das löste eine Diskussion über unfaire Besteuerungspraktiken aus.

(APA)

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Ryanair setzte Höhenflug mit Rekordgewinn fort http://www.salzburg24.at/ryanair-setzte-hoehenflug-mit-rekordgewinn-fort/apa-1323626826 http://www.salzburg24.at/ryanair-setzte-hoehenflug-mit-rekordgewinn-fort/apa-1323626826#comments Tue, 26 May 2015 11:46:00 +0000 http://4339714

Zu dem Erfolg trugen der boomende Ticketverkauf, deutlich besser gefüllte Flieger und der gesunkene Spritpreis bei. Die Zahl der Fluggäste stieg um elf Prozent auf 90,6 Millionen. Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich von 83 auf 88 Prozent. Dabei rechnet Ryanair auch Fluggäste ein, die Tickets gekauft haben, aber nicht zum Abflug erscheinen. Die Treibstoffkosten gingen trotz des größeren Flugangebots insgesamt leicht zurück. Hätte sich Ryanair den Treibstoff nicht schon im Voraus zu festen Preisen eingekauft, hätte der Easyjet-Rivale vom Ölpreisverfall noch stärker profitiert.

Der Umsatz legte um 12 Prozent auf 5,65 Mrd. Euro zu. Die Ryanair-Aktie sprang am Vormittag auf ihren bisherigen Rekordstand von 11,60 Euro. Für die kommenden Monate erwartet die Ryanair-Spitze einen harten Preiskampf: “Es wäre dumm, jetzt nicht mit irrationalen Ticketpreisen von Wettbewerbern zu rechnen”, sagte Unternehmenschef Michael O’Leary. Dies werde auch bei Ryanair vor allem im Winter die Preise drücken.

Im laufenden Geschäftsjahr will das Unternehmen die Zahl seiner Fluggäste um weitere zehn Prozent steigern. O’Leary peilt einen Überschuss von 940 bis 970 Mio. Euro an. Mehr als die Hälfte des Wachstums soll im Sommer von großen Flughäfen wie Berlin, Brüssel, Köln und Rom kommen, nachdem Ryanair über Jahre vor allem auf kleinere Flughäfen in der Provinz gesetzt hatte.

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Wieder streiken Hunderte an deutschen Amazon-Standorten http://www.salzburg24.at/wieder-streiken-hunderte-an-deutschen-amazon-standorten/apa-1323625828 http://www.salzburg24.at/wieder-streiken-hunderte-an-deutschen-amazon-standorten/apa-1323625828#comments Tue, 26 May 2015 11:36:00 +0000 http://4339596

Der Ausstand begann in der Nacht zum Dienstag und soll bis zum Ende der Spätschicht am Mittwoch dauern, wie ver.di-Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke sagte. Auch in Leipzig legten Beschäftigte die Arbeit nieder.

Nach dem langen Wochenende würde sich ein Streik besonders krass auswirken, sagte ver.di-Streikleiter Thomas Schneider einer Mitteilung zufolge. “Viele Bestellungen vom Pfingstwochenende bleiben liegen.” ver.di will für die 9.000 Mitarbeiter in Deutschland eine Bezahlung nach dem Einzelhandelstarif erreichen. In der Tarifrunde werden 5,5 Prozent mehr Lohn gefordert. Amazon sieht sich hingegen als Logistiker. In dem Tarifkonflikt kommt es seit Mai 2013 immer wieder zu Streiks. Eine Einigung ist nicht in Sicht.

In Leipzig soll es zu einer gemeinsamen Kundgebung der Amazon-Beschäftigten und der ebenfalls streikenden Kita-Erzieherinnen kommen. Bereits am vergangenen Freitag hatten sich laut ver.di 450 Menschen am Amazon-Streik in Leipzig beteiligt. Amazon erklärte dagegen, “weniger als 390 Mitarbeiter” seien dem Aufruf von ver.di gefolgt, die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten sei regulär zur Arbeit erschienen.

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Taxifahrer in Mexiko-Stadt demonstrierten gegen Uber http://www.salzburg24.at/taxifahrer-in-mexiko-stadt-demonstrierten-gegen-uber/apa-1323625470 http://www.salzburg24.at/taxifahrer-in-mexiko-stadt-demonstrierten-gegen-uber/apa-1323625470#comments Tue, 26 May 2015 04:01:00 +0000 http://4339592

Nach Angaben der Taxifahrer beschert der Konkurrent Uber ihnen Auftragseinbußen zwischen zehn und 50 Prozent, weil Uber von bestimmten Steuern ausgenommen sei und daher billigere Fahrpreise anbieten könne. “Das ist völlig unrechtmäßig”, kritisierte der Chef einer Taxifirma, Marcelino Cadena, den US-Konkurrenten. “Uber ist ein ausländisches Unternehmen, das nach Mexiko kommt, um hier auf illegale Weise reich zu werden.”

Uber reagiert mit Gratis-Fahrten

Uber reagierte auf die Proteste in der 20-Millionen-Einwohner-Metropole mit Gratis-Fahrten in der mexikanischen Hauptstadt. Dies solle den Einwohnern von Mexiko-Stadt helfen “an einem Tag, an dem es so kompliziert ist, sich fortzubewegen”, hieß es.

Fahrer ohne Lizenz in Privatfahrzeugen

Uber kämpft in mehreren europäischen Ländern vor Gericht um seinen umstrittenen Dienst UberPop. Kernstreitpunkt rund um den Dienst UberPop ist, dass dieser von Fahrern in Privatfahrzeugen angeboten wird, die anders als normale Taxifahrer in der Regel über keine amtlichen Lizenzen zur Fahrgastbeförderung verfügen. Uber bietet daneben auch Fahrdienste mit professionellen Chauffeuren an.

(APA)

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Mailänder Gericht untersagt Uber den Betrieb in Italien http://www.salzburg24.at/mailaender-gericht-untersagt-uber-den-betrieb-in-italien/apa-1323625480 http://www.salzburg24.at/mailaender-gericht-untersagt-uber-den-betrieb-in-italien/apa-1323625480#comments Tue, 26 May 2015 12:17:00 +0000 http://4339579

“Der Beschluss des Mailänder Gerichts ist ein Triumph für uns. Endlich entscheidet jemand zu unseren Gunsten. Zuvor hatten wir uns an die Regierung gewendet, doch ohne Erfolg”, sagte der Sprecher der Taxifahrer, Pietro Gagliardi.

Italienische Taxifahrer sehen ihr Geschäft durch Ubers Online-Dienst bedroht. Aus ihrer Sicht gibt es einen unfairen Wettbewerb, weil für die neuen Rivalen aus dem Internet die strikte Regulierung des Taxi-Gewerbes ausgehebelt sei. Ein rotes Tuch ist für sie vor allem die US-Firma Uber, die in rund 20 europäischen Städten, darunter Wien, aktiv ist.

Private Fahrer seien oft nicht für die Beförderung versichert, absolvierten keine regelmäßigen Gesundheitschecks, ihre Ausbildung und der technische Zustand des Autos würden nicht geprüft, so die Taxifahrer-Verbände. Uber entgegnet stets, man überprüfe die Fahrer und sorge für die Sicherheit der Fahrgäste.

Italiens Konsumentenschutzverband Codacons protestierte gegen den Beschluss des Mailänder Gerichts und klagte über einen “riesigen Schaden” für die Italiener. “Das Gericht schränkt die Konkurrenz und die Wahlmöglichkeiten der Bürger ein. Ein modernes Land darf nicht innovativer Systeme wie Uber beraubt werden, die den Marktbedürfnissen entsprechen und die neuen Möglichkeit nutzen, die die Technologie bietet”, so Codacons.

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Streikauswirkungen bei der Deutschen Bahn “Geschichte” http://www.salzburg24.at/streikauswirkungen-bei-der-deutschen-bahn-geschichte/apa-1323622600 http://www.salzburg24.at/streikauswirkungen-bei-der-deutschen-bahn-geschichte/apa-1323622600#comments Mon, 25 May 2015 14:59:00 +0000 http://4339472

“Es wird Arbeitskämpfe geben, wenn es zu keinem Abschluss kommt”, sagte ein EVG-Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

EVG und Deutsche Bahn hatten ihre zwölfte Verhandlungsrunde nach stundenlangen Verhandlungen am Freitag früh in Berlin vertagt. Es seien Fortschritte erzielt worden, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber. Aber: “Wir haben um halb fünf festgestellt, dass wir Zeit zum Luftholen benötigen und doch noch viele, auch schwierige Fragen anstehen.”

Die Kernforderung seien sechs Prozent mehr Geld und 150 Euro als “soziale Komponente” sowie eine begrenzte Laufzeit, sagte EVG-Chef Alexander Kirchner am Freitag im ARD-”Morgenmagazin”. Diese Punkte hätten bisher nicht geklärt werden können.

“Wir waren auf einem relativ guten Weg, aber es hat an dem letzten Ruck gefehlt”, erzählte der EVG-Sprecher. Es werde nicht gestreikt, solange verhandelt werde. Wenn es am Mittwoch keine Einigung gebe, werde allerdings nicht mehr verhandelt. “Dann wäre ein Warnstreik unausweichlich”, sagte er. Die Bahn wollte sich am Montag auf Nachfrage nicht zu den Verhandlungen am Mittwoch äußern.

Ebenfalls am Mittwoch soll das Schlichtungsverfahren zwischen der Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) beginnen. Auf die Schlichtung im Tarifkonflikt hatten sich beide Seiten geeinigt und damit den bereits neunten Streik der GDL am vergangenen Donnerstagabend beendet.

“Die Streikauswirkungen sind Geschichte”, hatte eine Sprecherin der Bahn am Sonntag berichtet. Allerdings waren erst am Montag die letzten Einschränkungen im Nahverkehr in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie bei den S-Bahnen Rhein-Main und Nürnberg beseitigt, wie eine Nachfrage bei der Bahn ergab. Früher als erwartet lief hingegen im Güterverkehr bereits am Sonntag alles wieder normal. Tags zuvor hatte die Bahn noch mitgeteilt, dort werde die “Auflösung des Rückstaus” voraussichtlich bis Dienstag andauern. Bereits am Samstag fuhren die Züge im Fernverkehr wieder nach Plan.

Geht es nach dem deutschen Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), darf es auf absehbare Zeit keinen neuen Streik der GDL geben. “Wer in einen Schlichtungsprozess einsteigt, muss wissen, dass er damit eine Verpflichtung zum Kompromiss eingeht”, sagte er der “Bild am Sonntag”. “Aufgabe der Schlichter ist es, ein Ergebnis zu finden, das langfristig trägt. Streiks sollten danach für lange Zeit der Vergangenheit angehören.”

Unterdessen beeinflussen die zahlreichen Streiks bei der Deutschen Bahn einer Umfrage zufolge das Kaufverhaltens eines Teils der Deutschen. Für gut ein Fünftel (22 Prozent) haben die Ausstände Auswirkungen auf ihre langfristige Kaufentscheidung für ein Auto oder Fahrrad. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Gut zwei Drittel (69 Prozent) lassen sich allerdings nicht beeinflussen.

Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gibt der GDL die Schuld an den Streiks. Lediglich 12 Prozent sehen die Bahn in der alleinigen Verantwortung, für ein Drittel (33 Prozent) sind beide Seiten gleichermaßen Schuld.

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