Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Mon, 21 Apr 2014 07:01:01 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Siemens will mit Partner in China Motoren bauen http://www.salzburg24.at/siemens-will-mit-partner-in-china-motoren-bauen/apa-1318001386 http://www.salzburg24.at/siemens-will-mit-partner-in-china-motoren-bauen/apa-1318001386#comments Sun, 20 Apr 2014 17:43:00 +0000 importer http://3935502 Siemens und der chinesische Autobauer BAIC wollen beim Bau von Motoren für Elektroautos zusammenarbeiten. Eine Kleinserien-Fertigung solle noch in diesem Jahr starten, ab 2015 solle in einem neuen Werk in Peking die Großserienfertigung aufgenommen werden, teilte Siemens am Sonntag mit. Geplant sei eine Jahresproduktion von mehr als 100.000 Antriebssystemen, auch ein größeres Volumen sei denkbar.

Das gemeinsame Unternehmen für den Bau von Motoren und Umrichter für hybrid- und rein batteriebetriebene Elektrofahrzeuge unterstütze die Pläne der chinesischen Regierung zur Förderung höherer Umweltstandards.

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GM will zwölf Mrd. Dollar in China investieren http://www.salzburg24.at/gm-will-zwoelf-mrd-dollar-in-china-investieren/apa-1318001212 http://www.salzburg24.at/gm-will-zwoelf-mrd-dollar-in-china-investieren/apa-1318001212#comments Sun, 20 Apr 2014 17:23:00 +0000 importer http://3935492 General Motors will bis 2017 rund zwölf Milliarden Dollar in China investieren. Dabei sei auch der Bau weiterer Werke geplant, teilte der US-Branchenprimus am Sonntag in Peking mit. Bis 2020 wolle GM seine Kapazitäten in China um zwei Drittel ausbauen. 2014 solle der Absatz um acht bis zehn Prozent steigen, was in etwa auch der erwarteten Wachstumsrate des dortigen Fahrzeugmarktes entspricht.

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Experte: Griechenland benötigt neues Hilfspaket http://www.salzburg24.at/experte-griechenland-benoetigt-neues-hilfspaket/apa-1317999420 http://www.salzburg24.at/experte-griechenland-benoetigt-neues-hilfspaket/apa-1317999420#comments Sun, 20 Apr 2014 14:29:00 +0000 importer http://3935395 Der frühere Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, hält ein neues Hilfspaket für Griechenland für unvermeidlich. “Jeder, der halbwegs rechnen kann, weiß, dass Griechenlands Schulden viel zu hoch sind”, sagte Mayer am Sonntag “Focus Online”. Die Euro-Staaten trauten sich nur nicht, ihren Steuerzahlern gegenüber zuzugeben, dass weitere Hilfsmaßnahmen erforderlich seien.

“Stattdessen werden sie die Zinsen für Kredite auf null Prozent senken und die Rückzahlung ins Unendliche verlängern”, prognostizierte der Wirtschaftsexperte. Zu Erfolgsberichten über die jüngste Platzierung neuer griechischer Anleihen äußerte Mayer sich reserviert: “Die Investoren leihen dem Land das Geld nur, weil die Europäische Zentralbank (EZB) im Hintergrund bereit steht.”

Auch sonst drehten sich die Rettungsbemühungen eher im Kreis, warnte Mayer. In keinem der Problemländer seien die Staatsfinanzen in einem beruhigenden Zustand. Vielmehr seien “die Schuldenquoten sogar gestiegen”.

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voestalpine-Chef Eder: “Investitionen in Europa machen keinen Sinn” http://www.salzburg24.at/voestalpine-chef-eder-linz-noch-vor-den-usa-3/3935248 http://www.salzburg24.at/voestalpine-chef-eder-linz-noch-vor-den-usa-3/3935248#comments Sun, 20 Apr 2014 11:29:09 +0000 netzere http://3935248 voestalpine-Chef Wolfgang Eder bleibt dabei: Wird Europa nicht konkurrenzfähiger, ist es eine wirtschaftliche Logik dass der Konzern nicht mehr hierzulande, sondern in den wettbewerbsfähigeren USA investiert.
Derzeit habe der Standort Linz einen Produktivitätsvorsprung von zehn Prozent, der sinke aber seit Jahren und es sei absehbar, wann er weg sei.

Wirtschaft könne nichts für Arbeitslosigkeit

Eine Entscheidung über das Hauptquartier Linz stehe 2019/2020 an, bisher sei noch keine gefallen. Aber Eder warnt: “Derzeit macht es keinen Sinn, in Europa zu investieren.” Der Ball liege bei der Politik und die Wirtschaft lasse sich diesen nicht zurückspielen.

Man soll dann aber nicht für die Folgen von steigender Arbeitslosigkeit und politischer Radikalisierung die Wirtschaft verantwortlich machen. Kritiker, die dem börsenotierten Stahlkonzern reine Profitgier vorwerfen, seien entweder “ideologisch verblendet” oder würden “die Fakten nicht begreifen”.

Ruf nach Reindustrialisierung in Europa

Kritik am Wirtschaftsstandort Österreich übte auch OMV-Chef Gerhard Roiss. Es fehle an stabilen Rahmenbedingungen, das würden die Investoren weltweit nicht verstehen. Auch er erinnerte daran, dass sich die USA klar der Reindustrialisierung verschrieben haben, hier sei Europa nun auch aufgerufen, einen konsequenten Weg zu gehen. Zur Frage einer Verlegung der OMV-Zentrale von Wien ins Ausland, gab sich Roiss deutlich zurückhaltender (der Staat hält an der OMV 31,5 Prozent). Das Herz das Unternehmens schlage in Österreich, meinte er. (APA)

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EU-Kommissar Oettinger für europaweite Pkw-Maut http://www.salzburg24.at/eu-kommissar-oettinger-fuer-europaweite-pkw-maut-3/3935109 http://www.salzburg24.at/eu-kommissar-oettinger-fuer-europaweite-pkw-maut-3/3935109#comments Sun, 20 Apr 2014 08:41:29 +0000 netzere http://3935109 EU-Energiekommissar Oettinger hat sich für die Einführung einer europaweiten Pkw-Maut ausgesprochen. “Wir haben längst keine Grenzkontrollen mehr. 28 verschiedene Mautsysteme wären da grotesk”, sagte der Deutsche der Zeitung “Welt am Sonntag”.
Daher könne er sich an der Stelle einer deutschen Pkw-Maut, wie sie von der Großen Koalition geplant ist, eine “einheitliche Straßennutzungsgebühr für den europäischen Binnenmarkt vorstellen”. Der Ertrag daraus solle nicht in das Budget der EU fließen, sondern den Mitgliedstaaten zugutekommen.

EU sieht deutsche Ausländermaut kritisch

Dieses Konzept finde er besser als die auf Betreiben der CSU von der Großen Koalition geplante Pkw-Maut für Ausländer, machte der Energiekommissar deutlich. Auch Verkehrskommissar Kallas habe “seine Zweifel” an dem deutschen Modell. Wenn der Gesetzentwurf des deutschen Verkehrsministers Dobrindt vorliege, werde die EU-Kommission prüfen, “ob mit der Regelung eine Diskriminierung verbunden ist”, kündigte der CDU-Politiker Oettinger an.

Mit der Pkw-Maut sollen ausländische Autofahrer zur Finanzierung deutscher Straßen beitragen. Die Maut-Pläne Dobrindts von der mitregierenden CSU sind bei der Opposition, aber auch bei den Regierungsparteien SPD und CDU umstritten. Im Koalitionsvertrag war vereinbart worden, dass die Maut deutsche Autohalter nicht zusätzlich belastet, zugleich aber mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz der EU vereinbar ist.

Von verschiedenen Koalitionspolitikern wurden Zweifel angemeldet, dass die Pläne diese Bedingungen tatsächlich würden erfüllen können. Kritik kommt auch seitens der österreichischen Bundesregierung, zumal die deutschen Autofahrer im Gegensatz zu ausländischen die Maut ja via Kfz-Steuer rückerstattet bekommen sollen. (red/APA)

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Folgen von Ukraine-Krise für OMV nicht abschätzbar http://www.salzburg24.at/folgen-von-ukraine-krise-fuer-omv-nicht-abschaetzbar/apa-1317985690 http://www.salzburg24.at/folgen-von-ukraine-krise-fuer-omv-nicht-abschaetzbar/apa-1317985690#comments Sat, 19 Apr 2014 10:42:00 +0000 importer http://3934658 OMV-Chef Gerhard Roiss ruft im Ukraine-Konflikt die EU zum Dialog mit Russland auf. “Wir können alle nicht abschätzen was es heißt, wenn kein Gas mehr aus Russland kommt”, warnt er. Österreich könne zwar eine Alternativversorgung aufbauen, weitere Lieferstrecken würden aber die Gaspreise erhöhen. Sehr schwer würde es für jene EU-Länder, die zu hundert Prozent von russischem Gas abhängig sind.

Roiss erinnerte an den Spruch “Wo Handel getrieben wird, gibt es keinen Krieg” – und mit Russland gebe es seit Jahren gewachsene Wirtschaftsbeziehungen, die Handelsbilanzen seien ziemlich ausgeglichen. Man dürfe nicht vergessen dass die Wirtschaftswelt nicht nur arbeitsteilig, sondern auch ressourcenteilig funktioniere.

Die Krise zeige aber, dass es notwendig sei, die Gasproduktion in Europa zu forcieren, dazu bedürfe es Investitionen, sagte Roiss am Samstag im Ö1-Magazin “Im Journal zu Gast”. Es bedürfe einer europäischen Energiepolitik, derzeit habe sogar jedes Bundesland seine eigenen Ansprüche.

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Kfz-Versicherung beim Autohändler oft teurer http://www.salzburg24.at/kfz-versicherung-beim-autohaendler-oft-teurer/apa-1317985360 http://www.salzburg24.at/kfz-versicherung-beim-autohaendler-oft-teurer/apa-1317985360#comments Sat, 19 Apr 2014 10:19:00 +0000 importer http://3934640 Der Verein für Konsumenteninformation weist in seiner aktuellen Ausgabe des “Konsument” darauf hin, dass es nicht automatisch am günstigsten ist, beim Neuwagenkauf gleich auch eine Kfz-Versicherung vom Autohändler zu nehmen. Das Magazin hat die Polizzen von neun Autohäusern mit Kfz-Polizzen von Versicherungsplattformen und Online-Anbietern verglichen: Nur einmal war der Händler günstiger.

“Die anderen lagen zum Teil um mehrere Hundert Euro pro Jahr darüber”, heißt es in dem Bericht. Mit der Beratung zeigten sich die Konsumentenschützer aber im Großen und Ganzen zufrieden. Wichtig sei es zu klären, ob das Gegenüber ein Makler oder ein Versicherungsagent ist. Der Makler muss aus dem breiten Marktangebot das für den Kunden am besten geeignete Produkt heraussuchen. Versicherungsagenten hingegen sind bei ihrem Angebot ganz klar auf einen oder ein paar wenige Versicherer beschränkt, so die Konsumentenschützer.

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Bargeldschmuggel aus der Schweiz nach Deutschland http://www.salzburg24.at/bargeldschmuggel-aus-der-schweiz-nach-deutschland/apa-1317984046 http://www.salzburg24.at/bargeldschmuggel-aus-der-schweiz-nach-deutschland/apa-1317984046#comments Sat, 19 Apr 2014 10:37:00 +0000 importer http://3934511 Zahlreiche Steuersünder versuchen zurzeit, Schwarzgeld aus der Schweiz zurück nach Deutschland zu schmuggeln. “Zum Teil werden wir bei jedem dritten Auto fündig”, sagte Hagen Kohlmann vom Hauptzollamt Ulm der “Wirtschaftswoche”. Neben der Zahl der Delikte stiegen auch die geschmuggelten Summen.

Diese lägen immer häufiger im sechsstelligen Bereich, sagte Kohlmann, der für die Grenzen im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz zuständig ist. Die Obergrenze für die Einfuhr von undeklariertem Bargeld in die EU liegt bei 10.000 Euro. Bereits 2013 hatten deutsche Zollbeamte die Rekordsumme von 573 Millionen Euro Schwarzgeld sichergestellt. 2012 waren es nur 9,3 Millionen Euro.

Bei den Rückholaktionen greifen manche Deutsche tief in die Trickkiste. “Wir stoßen immer öfter auf Autos mit vier oder sogar fünf Insassen, von denen jeder 9.800 oder 9.900 Euro dabei hat”, zitiert das Magazin Zollbeamte. Zwar können die Behörden dann kein Bußgeld verhängen, aber sie können das zuständige Finanzamt über den Bargeldfund informieren.

Viele Banken in der Schweiz haben ihren Kunden ein Ultimatum bis Jahresende gesetzt, sich steuerehrlich zu machen. Diese Weißgeldstrategie zwingt zahlreiche Steuersünder zum Handeln. In Deutschland ist die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerbetrügern spürbar angestiegen.

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EZB überwacht ab 4. November Risikopapiere http://www.salzburg24.at/ezb-ueberwacht-ab-4-november-risikopapiere/apa-1317984006 http://www.salzburg24.at/ezb-ueberwacht-ab-4-november-risikopapiere/apa-1317984006#comments Sat, 19 Apr 2014 10:37:00 +0000 importer http://3934506 Der Aufwand ist gewaltig, die Erwartungen auch: Die Europäische Zentralbank (EZB) überwacht vom 4. November an die größten Banken im Euroraum. Vor dem Start der Bankenunion schauen die Aufseher den Instituten tiefer in die Bücher als jemals zuvor.

Bei den 128 größten und wichtigsten Banken im Euroraum sollen Risikopapiere im Volumen von 3,72 Billionen Euro unter die Lupe genommen werden. Mindestens 160.000 Kreditakten wollen Aufseher und Wirtschaftsprüfer durchleuchten: Wie wahrscheinlich sind Ausfälle bei Immobiliendarlehen? Droht mancher Schiffsfinanzierung der Untergang? Sind die Kapitalpolster der Banken dick genug?

Der Bilanzcheck ist nur ein Teil der Übung: Im Sommer folgt ein Stresstest, der härter sein soll als alle bisherigen Krisentests für die Finanzbranche in Europa. Ergebnisse soll es im Oktober geben. Die wichtigste Frage: Hat eine Bank auch unter widrigen Umständen ausreichend Kapital, um ihr Geschäft fortzuführen?

Überträgt man den Stresstest auf Verbraucher, könnte er so aussehen: Reichen Einnahmen, Ersparnisse oder Versicherungsschutz auch dann, wenn Auto und Waschmaschine gleichzeitig kaputtgehen, der Arbeitgeber pleitegeht und man erst im nächsten Jahr einen neuen Job findet?

Tun sich Kapitallöcher auf, müssen sich die Banken frisches Geld besorgen – bei Investoren oder notfalls ihren Heimatstaaten. Das alles soll das Vertrauen in die Finanzbranche wieder stärken.

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Lufthansa will Business Class verkleinern http://www.salzburg24.at/lufthansa-will-business-class-verkleinern/apa-1317979840 http://www.salzburg24.at/lufthansa-will-business-class-verkleinern/apa-1317979840#comments Fri, 18 Apr 2014 16:00:00 +0000 importer http://3934230 Die deutsche AUA-Mutter Lufthansa will ihre Business Class auf einigen Langstrecken verkleinern. Ein Unternehmens-Sprecher bestätigte am Karfreitag einen Bericht des “Spiegel”, wonach die Fluggesellschaft mit diesem Schritt neue Märkte erschließen und Verbindungen gegen Wettbewerber verteidigen will.

Bisher hat die Lufthansa je nach Flugzeuggröße 50 bis 100 Sitze für die Business Class vorgesehen. Weil diese sich jedoch teilweise nur schwer oder nicht verkaufen, reagiert der Konzern laut “Spiegel” nun mit einer Schrumpfkur in diesem Bereich. In einigen Flugzeugen soll die Komfortklasse auf 20 Sitze reduziert und dafür die Zahl der Economy-Reihen erhöht werden. “Man versucht, das passgenau zu gestalten”, sagte der Sprecher.

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voestalpine stellt Standort Österreich infrage http://www.salzburg24.at/voestalpine-stellt-standort-oesterreich-infrage/apa-1317979802 http://www.salzburg24.at/voestalpine-stellt-standort-oesterreich-infrage/apa-1317979802#comments Fri, 18 Apr 2014 15:55:00 +0000 importer http://3934226 Just kurz vor der Eröffnung neuer Standorte in den USA hat der Vorstandschef des heimischen Stahlriesen voestalpine, Wolfgang Eder, gegenüber der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” den Standort Österreich infrage gestellt – das aber keineswegs zum ersten Mal. “Im Moment sehen wir nur Nordamerika als langfristig kalkulierbaren Standort”, so Eder.

Mitte des kommenden Jahrzehnts würden mehrere Anlagen in Linz das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, so Eder zur “F.A.Z.”. Mit Blick auf dieses Datum müsse sich die voestalpine “die grundsätzliche Frage stellen, was langfristig der richtige Standort ist”, berichtete die deutsche Zeitung im Voraus auf ihrer Internetpräsenz aus ihrer Samstagsausgabe. Eder beklagte laut Blatt auch “die hohe Steuerbelastung in Österreich und eine mangelnde Dialogbereitschaft der Regierung”. Eine Belastung für die voestalpine sei auch die Umwelt- und Energiepolitik der EU-Kommission.

Ein voestalpine-Sprecher bestätigte auf APA-Anfrage am Karfreitag, dass in den kommenden vier bis fünf Jahren wichtige Entscheidungen vor allem bezogen auf den Standort Linz gefällt werden müssen. “Wir schauen uns nach Alternativen um.” Es gehe vor allem um den sogenannten Bereich Flüssigphase vom Stahlkochen bis ins Stahlwerk. Hochöfen in Linz würden 2018/2019 neu zugestellt werden. Dann hielten sie sieben bis zehn Jahre – bis sie dann neu errichtet werden müssten, so der Sprecher.

Wie berichtet eröffnen die Linzer schon kommende Woche ein Autokomponentenwerk im US-Bundesstaat Georgia. Von dort aus sollen auch viele europäische Autohersteller beliefert werden. Vor allem steht in den USA aber auch kommende Woche der Spatenstich für eine sogenannte Direktreduktionsanlage, die zur Herstellung von hochreinem Eisen als Vormaterial für die Stahlerzeugung dient, im texanischen Corpus Christi bevor. Der voestalpine-Sprecher erinnerte, dass der Konzern insgesamt eine Internationalisierungsstrategie fahre – nicht nur in die USA, sondern auch nach Asien, “denn dort sind die Wachstumsmärkte”. Bis 2020 sollen 15 neue Werke gebaut werden.

In den USA habe die voestalpine in Corpus Christi so viel Grund angeschafft, dass – vorerst – 75 Prozent frei blieben, erklärte der voestalpine-Sprecher weiter. Dort liegt ein Hochseehafen, es gebe jede Menge Infrastruktur, man werde mit offenen Armen empfangen, die Rahmenbedingungen passten eben. Das (billige) Gas – in diesem Fall Schiefergas – liege in Texas “vor der Haustüre”.

Eder drohe nicht, so der Sprecher, es handle sich um Tatsachen und diese sehe die voestalpine als Option für ihre Zukunft. Immerhin tätigen die Oberösterreicher in Texas mit 550 Mio. Euro ihre höchste Auslandsinvestition der Unternehmensgeschichte.

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Putin sicherte Shell Unterstützung bei Ausbau zu http://www.salzburg24.at/putin-sicherte-shell-unterstuetzung-bei-ausbau-zu/apa-1317977664 http://www.salzburg24.at/putin-sicherte-shell-unterstuetzung-bei-ausbau-zu/apa-1317977664#comments Fri, 18 Apr 2014 13:40:00 +0000 importer http://3934094 Der britisch-niederländische Ölmulti Shell kann bei seinen Ausbauplänen in Russland auf die Unterstützung von Präsident Wladimir Putin zählen. Dies sagte Putin Shell-Chef Ben van Beurden am Freitag bei einem Treffen in seiner Residenz zu. Van Beurden zufolge plant Shell mit dem staatlichen Gazprom-Konzern die Erweiterung einer gemeinsam betriebenen Flüssiggasanlage.

Ein solches Projekt brauche starke Unterstützung, um Erfolg zu haben. “Daher ist ein Grund meines Treffens mit Ihnen, Herr Präsident, auch, die Unterstützung für dieses Projekt in der Zukunft zu sichern”, sagte van Beurden.

Wegen seiner Haltung im Ukraine-Konflikt drohen Russland Wirtschaftssanktionen des Westens. Die USA haben die Regierung in Moskau aufgefordert, über das Wochenende zu beweisen, wie ernst es ihr mit der Umsetzung der auf der Genfer Ukraine-Konferenz beschlossenen Maßnahmen sei. Ansonsten drohten weitere Sanktionen.

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FMA mit Whistleblower-Seite zufrieden http://www.salzburg24.at/fma-mit-whistleblower-seite-zufrieden/apa-1317976690 http://www.salzburg24.at/fma-mit-whistleblower-seite-zufrieden/apa-1317976690#comments Fri, 18 Apr 2014 12:51:00 +0000 importer http://3934050 Die Finanzmarktaufsicht (FMA) ist mit dem bisherigen Zulauf zu ihrer Whistleblower-Seite zufrieden. Auf dem Portal, das Aufsicht und Banken von EU wegen zu Jahresbeginn einrichten mussten, können anonym Hinweise auf Missstände gegeben werden. Bisher sind 59 Meldungen eingegangen.

60 Prozent davon seien “sehr wichtige Informationen” gewesen, 20 Prozent der Meldungen seien an andere Behörden wie die Staatsanwaltschaft weitergeleitet geworden, sagte FMA-Vorstand Helmut Ettl im Ö1-Mittagsjournal am Freitag. Die restlichen 20 Prozent hätten zu wenig Substanz gehabt.

Dass das Meldesystem zur Vernaderung anregt, wies Ettl zurück. Insgesamt trage das Hinweisgebersystem zur Verbesserung der Moral am Finanzplatz bei. Als Beispiel für einen gemeldeten Missstand nannte er die Sicherheitslücke im IT-System eines Finanzdienstleisters. Auch Meldungen zu Geldwäscheverdacht in Osteuropa oder über irreführende Werbungen und Falschberatungen seien eingegangen.

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Zukunft von Jobs und Marken bei Eybl noch offen http://www.salzburg24.at/zukunft-von-jobs-und-marken-bei-eybl-noch-offen/apa-1317976268 http://www.salzburg24.at/zukunft-von-jobs-und-marken-bei-eybl-noch-offen/apa-1317976268#comments Fri, 18 Apr 2014 12:20:00 +0000 importer http://3934007 Nach dem überraschenden Komplettverkauf von Sport Eybl/Sports Experts an den britischen Sportdiskonter Sports Direct sind der neue Alleineigentümer und die Gründerfamilie Eybl weiterhin auf Tauchstation. “Zu Jobs und Marken sind keine Entscheidungen gefallen”, hieß es von der Sport-Eybl-Pressestelle auf APA-Anfrage. Nächste Woche soll es ein Statement geben.

Sport Eybl & Sports Experts ist mit einem Jahresumsatz von mehr als 300 Mio. Euro und 53 Filialen der größte Sportartikeleinzelhändler in Österreich. In den Geschäftsjahren 2011/12 und 2012/13 fuhr der Sporthändler Verluste in zweistelliger Millionenhöhe ein, die eine Restrukturierung notwendig machten. 2012/2013 sank der Gesamtumsatz um über 20 Prozent auf 307 Mio. Euro.

Die ehemalige Kurzzeit-Geschäftsführerin und -Aufsichtsrätin Catrin Aschenwald-Eybl wollte den Verkauf der restlichen 49 Prozent an Eybl nicht näher kommentieren. Die ehemalige Eigentümerfamilie werde sich zum Eybl-Verkauf nicht äußern, sagte Aschenwald-Eybl zur APA. Nach mehr als 80 Jahren geht damit die Ära der Famile Eybl als Sporthändler zu Ende.

Laut Firmenbuch übernahmen die Briten am 2. April die von der Gründerfamilie Eybl gehaltenen, restlichen 49 Prozent der Firmenanteile. Die Öffentlichkeit wurde darüber bisher noch nicht informiert.

Bei den rund 1.900 Mitarbeitern und Lieferanten herrscht nun Verunsicherung über die Zukunft der Marken Sport Eybl und Sports Experts. Auch die Beschäftigten wurden von der Geschäftsführung nicht über die Komplettübernahme informiert.

Branchenvertreter erwarten nun eine Neuausrichtung von Sport Eybl als Diskonter. Sport-Eybl-Geschäftsführer Mike Weccardt hatte einen kompletten Umbau zum Billiganbieter zuletzt zurückgewiesen: “Das halte ich nach allen bisher gelaufenen Gesprächen für höchst unwahrscheinlich. Die spezielle Kostenstruktur der Geschäfte würde so etwas schier unmöglich machen”, so Weccardt in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA Mitte März. “Außerdem würde man Kunden- und Zielgruppen freigeben, die man besser halten und weiter begeistern sollte.” Bei Sports Experts werde es “ein best of aus den beiden Sortimenten” geben.

Einige Änderungen waren aber bereits Mitte März bei Sport Eybl vorgesehen: “Was sich verändern wird, ist, dass neue Marken dazukommen, die den preisbewussteren Kunden im Sortiment abbilden werden”, so Weccardt. Das Schuhangebot werde bei Sport Eybl deutlich vergrößert, weil man bei Sports Experts schon “sehr gute Erfahrungen” mit der Erweiterung gemacht habe.

Ein komplettes Aus für die Marken Eybl und Sports Experts ist aber auch denkbar: “Natürlich macht sich ein Konzern wie SDI Gedanken, ob es sinnvoll ist, eine Mehrmarkenstrategie unter einem Dach zu führen, oder ob ein einheitlicher Markt- und Markenauftritt nicht für Markenpartner, Konsumenten und Mitarbeiter mehr Transparenz und Klarheit schafft”, erklärte Weccardt Mitte März.

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Krim-Konflikt bringt Rumänien mehr Touristen http://www.salzburg24.at/krim-konflikt-bringt-rumaenien-mehr-touristen/apa-1317975536 http://www.salzburg24.at/krim-konflikt-bringt-rumaenien-mehr-touristen/apa-1317975536#comments Fri, 18 Apr 2014 11:10:00 +0000 importer http://3933930 Rumänien wird infolge des Krim-Konflikts 40.000 zusätzliche Touristen gewinnen, nachdem über 40 Kreuzfahrtschiffe, die heuer in Odessa andocken sollten, auf den rumänischen Schwarzmeerhafen Constanta ausweichen werden. Das erste derartige Schiff, mit rund 1.000 US-amerikanischen Passagieren an Bord, wird am Sonntag erwartet.

“In Anbetracht der Tatsache, dass Kreuzfahrtschiffe jeweils durchschnittlich 1.000 Passagiere transportieren, wird Rumänien in diesem unglücklichen politischen Kontext 40.000 Touristen gewinnen”, errechnete Gheorghe Marginean, Inhaber der Reiseagentur “Karpaten Turism”, die für 37 der Kreuzschiffe in Rumänien die Dienstleistungen übernehmen wird.

Finanzielles Plus von vier Millionen Euro

Rechnet man durchschnittlich 100 Euro Ausgaben pro Reisendem, bedeutet dies ein finanzielles Plus von vier Mio. Euro für den rumänischen Tourismus. Es handelt sich dabei laut Marginean vor allem um deutsche und US-amerikanische Passagiere, die unter anderem Ausflüge nach Bukarest, ins Donaudelta, zur griechischen Festung in Histria, Besichtigungen der Stadt Constanta oder Weinverkostungen in den Weinbergen von Murfatlar buchen.

Über 70 Kreuzfahrtschiffe docken in Constanta an

Constanta befindet sich, abgesehen von den neu hinzugekommenen Kreuzfahrtschiffen, auf der Route von über 70 derartigen Schiffen. 2013 dockten 69 mit über 54.000 Touristen in Constanta an.

(APA)

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Chinas Autobauer hoffen auf Messe in Peking http://www.salzburg24.at/chinas-autobauer-hoffen-auf-messe-in-peking/apa-1317974944 http://www.salzburg24.at/chinas-autobauer-hoffen-auf-messe-in-peking/apa-1317974944#comments Fri, 18 Apr 2014 10:48:00 +0000 importer http://3933883 Chinas Autobauer haben sich rausgeputzt. Seit Monaten redet die Branche von der Automesse in Peking. Während die Manager der internationalen Autoriesen in Chinas Hauptstadt um noch mehr Kunden buhlen, wollen die heimischen Autohersteller durchstarten und ihren Heimvorteil auf dem weltgrößten Automarkt nutzen. Die größte Hürde sind aber bisher die chinesischen Kunden.

Das große Geschäft wird nach wie vor mit internationalen Marken gemacht. Im ersten Quartal ging der Verkauf von chinesischen Fabrikaten im Reich der Mitte um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Dabei legte der gesamte Markt um 7,9 Prozent zu, wie der Branchenverband CAAM ausgerechnet hat. “Der dramatische Einbruch ist noch schlimmer als unsere pessimistischen Erwartungen ausgefallen”, schreibt Max Warburton von US-Analysehaus Bernstein Research.

Schon oft wurde Chinas Autobauern ein glänzender Aufstieg prophezeit. Aber nichts davon ist bisher eingetreten. Chinesische Marken sind international nahezu unbekannt und selbst in China haben die heimischen Hersteller keinen guten Stand. “Die großen Verlierer in China sind die Chinesen”, sagt Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer.

In Peking wollen Chinas Hersteller mit Dutzenden neuen Modellen in die Offensive gehen. Chery, Brilliance, BYD, Haval und JAC haben Geländelimousinen angekündigt. Aber Experten zweifeln, ob das genug ist, um den internationalen Konzernen Marktanteile abzuringen. “Chinesischen Marken fehlt die Erfahrung, um auf einen sich wandelnden Markt zu reagieren”, sagt Cui Dongshu von Chinas Vereinigung der Personenwagenhersteller. Zudem dominiere Staatskapital die Branche in China. Das koste Wettbewerbsfähigkeit.

Sogar Chinas Industrieminister Miao Wei räumt selbstkritisch ein: “Uns fehlt die führende Innovation und Technologie, mit der wir den globalen Automarkt anführen können.” China sei ein gewaltiger Markt für die Automobilindustrie. Aber jetzt müsse die Volksrepublik endlich auch führende Firmen hervorbringen.

“Eine Supermacht kann nicht ewig in einer Aufholjagd verharren. Sie muss führen”, sagte der Minister im März am Rande des Volkskongresses. Wie das gelingen soll, sagt Miao Wei jedoch nicht. Der Minister will an den strengen Regeln festhalten, die internationale Autobauer in China in Joint-Ventures mit chinesischen Unternehmen zwingt.

Seit Jahrzehnten zwingt die Volksrepublik internationale Konzerne in die Partnerschaften mit Chinas Autobauern. Zwar machte das Geschäft die unterentwickelten Staatskonzerne sowie ihre ausländischen Partner reich – im Durchschnitt wuchs der Pkw-Markt in den vergangenen 13 Jahren um 29 Prozent. Aber bis heute fragen sich viele in China, wieso auch nach Jahrzehnten des Lernens von den internationalen Branchenriesen keine chinesischen Champions hervorgegangen sind. “Die bisherigen Ansätze der Joint-Ventures waren für die Chinesen wenig erfolgreich”, sagt Dudenhöffer.

Mittlerweile steuert die Branche um. Mit Geld wollen sich Firmen aus China Technologie und internationale Marktanteile erkaufen. Chinas staatlicher Autobauer Dongfeng hat im März seinen Einstieg bei dem angeschlagenen französischen Hersteller PSA Peugeot Citroën besiegelt. Kurz zuvor hatte der chinesische Zulieferer Wanxiang eine Auktion um den zahlungsunfähigen US-Sportwagenhersteller Fisker gewonnen und Chinas Branchenriese FAW ein Joint-Venture mit der US-Firma EcoMotors gegründet, die an umweltfreundlichen Antrieben arbeitet.

Chinas Autohersteller sind also noch lange nicht abgeschrieben. Qoros überraschte jüngst mit der Bestnote bei einem Crashtest in Europa – bisher waren einige Autos aus China durchgefallen. In den kommenden Jahren werden laut einer Studie der Beratungsgesellschaft EY einige chinesische Marken auf Europas Straßen fahren. Bevor sie durchstarten können, müssen sie allerdings zunächst die Kunden in China von sich überzeugen.

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Microsoft hinkt mit Xbox der PlayStation hinterher http://www.salzburg24.at/microsoft-hinkt-mit-xbox-der-playstation-hinterher/apa-1317973794 http://www.salzburg24.at/microsoft-hinkt-mit-xbox-der-playstation-hinterher/apa-1317973794#comments Fri, 18 Apr 2014 09:25:00 +0000 importer http://3933752 Im Rennen um die Vorherrschaft auf dem Markt für Spielkonsolen der neusten Generation liegt Sonys PlayStation 4 deutlich vor der Xbox One von Microsoft. Beim Xbox-Absatz sei die Marke von 5 Millionen Geräten übersprungen worden, erklärte der US-Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss in New York.

Einen Tag zuvor hatte Sony erklärt, bis zum 6. April seien sieben Millionen PlayStation 4 verkauft worden. Microsoft hatte den Nachfolger der Xbox 360 am 22. November auf den Markt gebracht, eine Woche bevor Sony den Startknopf drückte. Die PlayStation 4 ist mit 399 Dollar (287,98 Euro) in den USA 100 Dollar billiger als die Xbox One.

Verkaufszahlen 60 Prozent besser als bei Vorgänger

Microsoft zufolge verkauft sich die neue Xbox 60 Prozent besser als das Vorgängermodell zum vergleichbaren Zeitpunkt. Etwa acht Jahre liegen zwischen den Konsolen-Generationen. Experten versprechen sich von den Absatzzahlen Hinweise darauf, wie sich der Markt für Computerspiele insgesamt entwickelt.

“Titanfall” als Hoffnungsträger

Hoffnungsträger für Microsoft ist das im März veröffentliche Spiel “Titanfall” von Electronic Arts. In der Erklärung vom Donnerstag hieß es unter Berufung auf den Marktforscher NPD, der Kampf der Riesenroboter habe sich im März besser verkauft als jedes andere Spiel. Microsoft hofft auf eine Wiederholung des sogenannten “Halo”-Effekts von 2001. Das Spiel “Halo” erschien wie nun “Titanfall” ebenfalls nur für die Xbox und PC und gab dem Verkauf der Konsole einen Schub.

(APA)

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Automesse in Peking ist neues Mekka für Autobauer http://www.salzburg24.at/automesse-in-peking-ist-neues-mekka-fuer-autobauer/apa-1317973162 http://www.salzburg24.at/automesse-in-peking-ist-neues-mekka-fuer-autobauer/apa-1317973162#comments Fri, 18 Apr 2014 08:07:00 +0000 importer http://3933563 Chinas Automarkt wird in diesem Jahr voraussichtlich mit rund neun bis elf Prozent wachsen. Angesichts des weltgrößten Automarktes im Reich der Mitte und der starken Wachstumsraten hat sich die Pekinger Automesse, die am Sonntag beginnt, zum Mekka für die Branche und ihre Neuvorstellungen entwickelt.

Auch die jüngste Konjunkturschwäche der zweitgrößten Wirtschaftsnation könne dem Autoabsatz vorerst wenig anhaben, meinten Experten am Freitag. Einige Stimmen warnten allerdings vor zu großer Abhängigkeit von einem “riskanten” chinesischen Markt und wirtschaftlichen Schocks.

Mehr als 2.000 Aussteller aus 14 Ländern sind auf der Autoshow vertreten. Es gibt 118 Neuvorstellungen. Elektromobilität ist ein großes Thema: 79 Autos mit alternativen Antrieben werden präsentiert. In einer Weltpremiere stellen Daimler und sein chinesischer Partner BYD (Build Your Dreams) ihr gemeinsam entwickeltes Elektroauto Denza vor. Er hat eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Marktführer Volkswagen präsentiert auf seinem wichtigsten Markt den neuen Toureg sowie die Elektro-Version seines Kleinwagens “up!”.

Mit dem starken Wachstum nimmt auch die Abhängigkeit deutscher Autobauer und besonders der Premiumhersteller von China zu. “Sicher ist, dass die Blase in der chinesischen Wirtschaft irgendwann platzen wird”, sagte der Experte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM). “Die Frage ist nur, wann und wie laut der Knall wird.” Die Autohersteller müssten im Falle einer wirtschaftlichen Krise in China dann auch auf dem asiatischen Absatzmarkt einen Rückgang verkraften.

Die Zahl der von deutschen Herstellern in China verkauften Fahrzeuge hat sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdreifacht: Von 1,1 auf 3,7 Millionen Autos, berichtete der Unternehmensberater Ernst & Young (EY). Der Anteil Chinas am gesamten Absatz nahm von 12 auf 28 Prozent zu. “Die aktuelle Stärke der deutschen Autohersteller ist ganz maßgeblich dem chinesischen Absatzmarkt zu verdanken”, sagte EY-Partner Peter Fuß. Spätestens nächstes Jahr werde China ohnehin Europa als größten Absatzmarkt für deutsche Autobauer ablösen. Fuß nannte den chinesischen Markt aber “schwierig und risikobehaftet”.

Trotz des seit 18 Monaten langsamsten Wirtschaftswachstums in China im ersten Quartal 2014 wird der Automarkt gegenwärtig durch “Panikkäufe” von Kunden beflügelt, die in weiteren Metropolen neue Beschränkungen bei der Autozulassung befürchten. Außer Peking, Tianjin und Shanghai könnten acht weitere Millionenstädte die Zahl der neuen Nummernschilder begrenzen, hieß es in Medienberichten.

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Hypo-Chef: “Mehr Leichen im Keller als gedacht” http://www.salzburg24.at/hypo-chef-mehr-leichen-im-keller-als-gedacht/3933048 http://www.salzburg24.at/hypo-chef-mehr-leichen-im-keller-als-gedacht/3933048#comments Thu, 17 Apr 2014 15:09:17 +0000 netzere http://3933048 Dass bei der Hypo Alpe Adria 2013 so hohe Verluste anfallen würden, damit hatte auch der seit fast hundert Tagen amtierende Vorstandschef Alexander Picker nicht gerechnet.
“Die Verluste waren schlimmer als erwartet, weil doch mehr Leichen im Keller waren als wir gedacht haben”, sagte Picker am Donnerstag vor Journalisten.

“Böse Überraschungen” in Italien und am Balkan

Zusätzlich zu Zahlungsausfällen am Balkan, die mit der Wirtschaftskrise dort einhergingen, mussten nach Leasing-Betrügereien bei der Italientochter teure Rückzahlungen an geschädigte Kunden getätigt werden. Auch in Südosteuropa waren in einigen Ländern Rückstellungen und Rückzahlungen nach Fehlverrechnungen bei Kreditverträgen nötig. Der schwerste Brocken waren aber die Kreditvorsorgen, die im Konzern mit 1,36 Mrd. Euro mehr als viermal so hoch ausfielen wie 2012.

Im Konzern schrieb die Hypo 2013 rund 1,86 Mrd. Euro Verlust. In der Bank-AG fielen 2,748 Mrd. Euro Verlust an, hier schlugen noch die teuren Beteiligungsabschreibungen auf das Balkan-Bankennetz von rund 500 Millionen zu Buche, aber auch Kapitalnachschüsse und Abwertungen auf die Italien-Tochter. Trotz des Rekordverlusts blieb das Bankdefizit aber immer noch im Rahmen der möglichen Verluste, die die Bank schon Mitte 2013 nach Brüssel gemeldet hatte, wurde heute hinzugefügt.

“Italien hat uns böse überrascht”, sagte Picker heute bei der Präsentation der Zahlen. Die Italien-Operation schloss in der Konzernbilanz 2013 mit einem Verlust von 237,7 Mio. Euro. Sie bleibt bis auf weiteres ein Problemfall.

Abschreibungen auf Abbauteil

Für die Bankentöchter in Südosteuropa werden in der Hypo-Bilanz unterm Strich kumulierte Verluste 286 Mio. Euro ausgewiesen, da hatte es 2012 einen Gewinn von 54 Mio. Euro gegeben. Es mussten neue Kreditvorsorgen gebildet werden, die Wirtschaftskrise hat den Wert von Sicherheiten geschmälert. 2013 sind weitere rund 1,5 Mrd. Euro an faulen Krediten von den operativen Töchtern am Balkan in die interne Abbauabteilung gewandert. Jetzt umfassen die gesamten Kredite in den Balkantöchtern noch 8,5 Mrd. Euro. Operativ, so Picker, war das Balkannetzwerk insgesamt aber mit 48 Mio. Euro positiv.

Der größte Verlustbrocken waren weitere große Abschreibungen auf den Abbauteil, in dem schon jetzt der größte Teil der faulen Kredite ausgelagert ist. Die interne Abbaueinheit war nach Abschreibungen von 846 Mio. Euro mit 1,17 Mrd. Euro rot. Zwei Drittel der hier geparkten Kredite sind faul – in den Südosttöchtern sind es dafür nur mehr 12,3 Prozent. In Italien sind 31 Prozent der Kredite notleidend.

Hypo könnte Steuerzahler noch 4 Mrd. kosten

Für die Balkan-Banken gibt es laut Picker mehrere Bieter, die schon im Datenraum seien. Er hofft auf einen “guten Preis”. In der Hypo macht man sich gleichwohl keine Illusionen: Mehr als den Buchwert – der nach einer weiteren Abwertung jetzt bei rund 500 Millionen Euro liegt – wird es sicher nicht geben. Im Sommer hofft der Vorstand auf eine Vertragsunterzeichnung, das Closing könnte seiner Meinung nach zu Jahresende erfolgen.

Picker blieb heute bei seiner Einschätzung, dass der Abbau der Hypo den Staat noch bis zu 4 Mrd. Euro kosten könnte. Er sieht sogar noch die Chance auf “null bis vier” Milliarden intakt, abhängig ist das aber unter anderem vom Ausgang des Streits um die Rückzahlung der Bayerngelder (2,3 Mrd. Euro). Schätzungen, wonach das ganze Hypo-Verlustpotenzial jenseits der 10 Milliarden liegen könnte, will er nicht nachvollziehen.

Bis zur Installation der staatlichen Abbaueinheit (Bad Bank) könnte die Bank noch 700 Mio. Euro brauchen. Wieviel außerdem für die heurige Eröffnungsbilanz der Abbaugesellschaft bereit stehen muss, wurde weiter nicht prognostiziert. (red/APA)

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Bio-Firma Sonnentor steigt in Gastronomie ein http://www.salzburg24.at/bio-firma-sonnentor-steigt-in-gastronomie-ein/apa-1317965536 http://www.salzburg24.at/bio-firma-sonnentor-steigt-in-gastronomie-ein/apa-1317965536#comments Thu, 17 Apr 2014 13:37:00 +0000 importer http://3933041 Das Waldviertler Bio-Unternehmen Sonnentor mit Sitz in Sprögnitz bei Zwettl steigt in die Gastronomie ein. Im ersten bio-zertifizierten Gasthaus in Niederösterreich namens “Leibspeis” werden ab 4. Mai in einem neuen Gebäude am Firmenstandort Waldviertler Spezialitäten sowie vegetarische und vegane Gerichte serviert. Mit 2,3 Mio. Euro ist das Projekt die größte Investition der Firmengeschichte.

Täglich können sich Besucher von 10.00 bis 22.00 Uhr durch die Welt der regionalen Sonnentor-Produkte durchkosten. “Dose aufmachen und wärmen ist nicht unser Ziel”, erklärte Firmengründer Johannes Gutmann bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Im Vordergrund stehe der Kochlöffel. In einer Tee-Lounge soll zudem “Entschleunigung” zelebriert werden.

74 Sitzplätze stehen im Innenbereich, 50 Plätze auf der Terrasse zur Verfügung. Häufig sei es in der Vergangenheit passiert, dass Besucher am Sonnentor-Firmensitz noch etwas essen wollten, aber dann kein Gasthaus mehr in der Gegend suchen wollten, so Gutmann. “Wir haben nun auch ‘Steak-holder’, wenn sie in der Küche ein gutes Fleisch in die Pfanne geben.”

In dem neuen Gebäude ist auch Platz für Tagesseminare für bis zu 200 Teilnehmer. Zudem wurde für die Mitarbeiter, die Gutmann als “Mitunternehmer” bezeichnet, das “Sonnenscheinchen” errichtet. Dabei handelt es sich um eine betriebliche Kindertagesbetreuung, deren sozialpädagogisches Konzept das Erleben der Natur und der Umwelt erfasse.

Durch die neuen Einrichtungen schuf Sonnentor 45 neue Arbeitsplätze am Unternehmenssitz, 20 davon gehören zur Gastronomie. Im Jahr 2013 machte die Firma 30 Mio. Euro Umsatz in Österreich und nochmals sieben Millionen bei der tschechischen Tochter, die Erlöse stiegen um zehn Prozent. Für 8 Mio. Euro wird bis 2015 eine weitere Lager-und Produktionshalle (6.000 Quadratmeter) gebaut.

Die Ertragslage sei stabil, da man sich nicht mit großengroßen Lebensmittelkonzernen eingelassen habe, hieß es heute. Noch 2014 will Gutmann Geschäfte in Regensburg und Salzburg eröffnen. Ab Mai kommt eine neue Produktserie mit dem Namen “kühle Kanne” (kalte Tees) ins Sortiment, kündigte Gutmann an.

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Amazon-Streiks an zwei deutschen Standorten http://www.salzburg24.at/amazon-streiks-an-zwei-deutschen-standorten/apa-1317964394 http://www.salzburg24.at/amazon-streiks-an-zwei-deutschen-standorten/apa-1317964394#comments Thu, 17 Apr 2014 12:16:00 +0000 importer http://3932923 Die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft Verdi macht weiter Druck auf den Online-Versandhändler Amazon. Am Gründonnerstag legten erneut Beschäftigte im Leipziger und in den beiden hessischen Verteilzentren in Bad Hersfeld die Arbeit nieder. An dem ganztägigen Ausstand nehmen an beiden Standorten zusammen über den Tag verteilt etwa 900 Mitarbeiter teil, wie Verdi-Sprecher Christoph Schmitz sagte.

Verdi will für die Mitarbeiter eine Bezahlung nach den besseren Konditionen des Einzelhandelstarifs erreichen. Amazon sieht sich als Logistiker, der mit seinen Löhnen am oberen Ende des Branchenüblichen liegt. Amazon lehnt die Aufnahme von Tarifverhandlungen strikt ab.

“Wir halten daran fest, dass es zur Stärke des Wirtschaftsstandorts Deutschland beigetragen hat, dass man hierzulande Arbeits- und Entlohnungsbedingungen sozialpartnerschaftlich in Tarifverträgen aushandelt”, betonte Schmitz. Amazon wolle einseitig entscheiden, zu welchen Bedingungen die Beschäftigten arbeiteten. Laut Verdi wird es weitere Streiks bei dem US-amerikanischen Versandriesen geben. “Wir haben einen langen Atem und sind optimistisch, dass wir Zug um Zug auch andere Standorte einbeziehen”, sagte Schmitz.

“Wir werden weiter Nadelstiche setzen, um Amazon deutlich zu machen, dass die Beschäftigten tarifliche Sicherheit und regelmäßige Lohnerhöhungen wollen”, bekräftigte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke.

Das Unternehmen teilte mit, dem Streikaufruf sei nur eine Minderheit der Amazon-Mitarbeiter gefolgt. Es gebe keinerlei Auswirkungen auf den Versand. Die Kunden könnten sich darauf verlassen, dass ihre Osterpräsente pünktlich ankämen.

Seit Mai 2013 wird bei Amazon immer wieder gestreikt. Zu einem längeren Ausstand kam es in Leipzig und Bad Hersfeld im Weihnachtsgeschäft. Zuletzt hatten Beschäftigte Ende März die Arbeit niedergelegt. Insgesamt gibt es in Deutschland neun Versandzentren mit insgesamt 9.000 Beschäftigten.

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Jeder fünfte Österreicher hortet Erspartes daheim http://www.salzburg24.at/jeder-fuenfte-oesterreicher-hortet-erspartes-daheim/apa-1317963952 http://www.salzburg24.at/jeder-fuenfte-oesterreicher-hortet-erspartes-daheim/apa-1317963952#comments Thu, 17 Apr 2014 12:02:00 +0000 importer http://3932900 Laut einer Umfrage der ING-DiBa Direktbank hortet jeder fünfte Österreicher sein Erspartes zu Hause. Und jeder zweite der rund 1.000 Umfrageteilnehmer aus Österreich gab an, zumindest Teile seiner Sparreserven auf dem Girokonto zu lagern. Die ING-DiBa ortet bei den heimischen Sparern noch Potenzial in Millionenhöhe.

“Würden die Österreicher ihre Reserven vom Giro- auf ebenso täglich verfügbare Sparkonten umschichten, brächte dies jährlich mehrere hundert Millionen Euro an Zinsen. Und auch das Sparschwein sollte im digitalen Banking-Zeitalter nicht mehr gefüttert, sondern nur mehr für Dekozwecke genutzt werden”, so ING-DiBa-Chef Roel Huisman am Donnerstag in einer Aussendung.

78 Prozent der Österreicher haben Sparkonto

78 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen haben laut der Umfrage bereits ein Sparkonto. Die besten Zinsen auf täglich fälliges Geld zahlt derzeit aber nicht die ING-Diba Austria, sondern die Santander Consumer Bank, die 1,4 Prozent bietet. Die spanische Großbank ist in Österreich erst vorigen Oktober ins Onlinesparen eingestiegen. Insgesamt bieten aktuell zwölf Banken hierzulande für Taggeld Zinsen von 1,0 Prozent oder darüber.

(APA)

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Hypo hatte “mehr Leichen im Keller” als gedacht http://www.salzburg24.at/hypo-hatte-mehr-leichen-im-keller-als-gedacht/apa-1317963546 http://www.salzburg24.at/hypo-hatte-mehr-leichen-im-keller-als-gedacht/apa-1317963546#comments Thu, 17 Apr 2014 11:41:00 +0000 importer http://3932858 Dass bei der Hypo Alpe Adria 2013 so hohe Verluste anfallen würden, damit hatte auch der seit fast hundert Tagen amtierende Vorstandschef Alexander Picker nicht gerechnet. “Die Verluste waren schlimmer als erwartet, weil doch mehr Leichen im Keller waren als wir gedacht haben”, sagte Picker am Donnerstag vor Journalisten.

Zusätzlich zu Zahlungsausfällen am Balkan, die mit der Wirtschaftskrise dort einhergingen, mussten nach Leasing-Betrügereien bei der Italientochter teure Rückzahlungen an geschädigte Kunden getätigt werden. Auch in Südosteuropa waren in einigen Ländern Rückstellungen und Rückzahlungen nach Fehlverrechnungen bei Kreditverträgen nötig. Der schwerste Brocken waren aber die Kreditvorsorgen, die im Konzern mit 1,36 Mrd. Euro mehr als viermal so hoch ausfielen wie 2012.

Im Konzern schrieb die Hypo 2013 rund 1,86 Mrd. Euro Verlust. In der Bank-AG fielen 2,748 Mrd. Euro Verlust an, hier schlugen noch die teuren Beteiligungsabschreibungen auf das Balkan-Bankennetz von rund 500 Millionen zu Buche, aber auch Kapitalnachschüsse und Abwertungen auf die Italien-Tochter. Trotz des Rekordverlusts blieb das Bankdefizit aber immer noch im Rahmen der möglichen Verluste, die die Bank schon Mitte 2013 nach Brüssel gemeldet hatte, wurde heute hinzugefügt.

“Italien hat uns böse überrascht”, sagte Picker heute bei der Präsentation der Zahlen. Die Italien-Operation schloss in der Konzernbilanz 2013 mit einem Verlust von 237,7 Mio. Euro. Sie bleibt bis auf weiteres ein Problemfall.

Für die Bankentöchter in Südosteuropa werden in der Hypo-Bilanz unterm Strich kumulierte Verluste 286 Mio. Euro ausgewiesen, da hatte es 2012 einen Gewinn von 54 Mio. Euro gegeben. Es mussten neue Kreditvorsorgen gebildet werden, die Wirtschaftskrise hat den Wert von Sicherheiten geschmälert. 2013 sind weitere rund 1,5 Mrd. Euro an faulen Krediten von den operativen Töchtern am Balkan in die interne Abbauabteilung gewandert. Jetzt umfassen die gesamten Kredite in den Balkantöchtern noch 8,5 Mrd. Euro. Operativ, so Picker, war das Balkannetzwerk insgesamt aber mit 48 Mio. Euro positiv.

Der größte Verlustbrocken waren weitere große Abschreibungen auf den Abbauteil, in dem schon jetzt der größte Teil der faulen Kredite ausgelagert ist. Die interne Abbaueinheit war nach Abschreibungen von 846 Mio. Euro mit 1,17 Mrd. Euro rot. Zwei Drittel der hier geparkten Kredite sind faul – in den Südosttöchtern sind es dafür nur mehr 12,3 Prozent. In Italien sind 31 Prozent der Kredite notleidend.

Für die Balkan-Banken gibt es laut Picker mehrere Bieter, die schon im Datenraum seien. Er hofft auf einen “guten Preis”. In der Hypo macht man sich gleichwohl keine Illusionen: Mehr als den Buchwert – der nach einer weiteren Abwertung jetzt bei rund 500 Millionen Euro liegt – wird es sicher nicht geben. Im Sommer hofft der Vorstand auf eine Vertragsunterzeichnung, das Closing könnte seiner Meinung nach zu Jahresende erfolgen.

Picker blieb heute bei seiner Einschätzung, dass der Abbau der Hypo den Staat noch bis zu 4 Mrd. Euro kosten könnte. Er sieht sogar noch die Chance auf “null bis vier” Milliarden intakt, abhängig ist das aber unter anderem vom Ausgang des Streits um die Rückzahlung der Bayerngelder (2,3 Mrd. Euro). Schätzungen, wonach das ganze Hypo-Verlustpotenzial jenseits der 10 Milliarden liegen könnte, will er nicht nachvollziehen.

Bis zur Installation der staatlichen Abbaueinheit (Bad Bank) könnte die Bank noch 700 Mio. Euro brauchen. Wieviel außerdem für die heurige Eröffnungsbilanz der Abbaugesellschaft bereit stehen muss, wurde weiter nicht prognostiziert.

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DiTech schließt täglich eine Filiale http://www.salzburg24.at/ditech-schliesst-taeglich-eine-filiale/apa-1317962916 http://www.salzburg24.at/ditech-schliesst-taeglich-eine-filiale/apa-1317962916#comments Thu, 17 Apr 2014 10:59:00 +0000 importer http://3932795 Beim insolventen IT-Händler DiTech schreitet die Unternehmensschließung weiter voran. Bereits mehr als die Hälfte der 254 Mitarbeiter seien aus dem Unternehmen ausgetreten, sagte Masseverwalter Günther Hödl zur APA. “Jeden Tag schließt eine Filiale.” Bis Ende nächster Woche sollen dann alle 22 Standorte geschlossen sein.

Arbeitnehmer haben bei einer Insolvenz die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis durch einen vorzeitigen Austritt aufzulösen.

Der IT-Händler versucht mit “30 Prozent auf alles” sein Lager zu leeren. Beim Abverkauf ist laut dem Masseverwalter “einiges reingekommen”, genauere Zahlen wollte er vorerst nicht nennen. Sachverständigte würden derzeit die DiTech-Buchhaltung unter die Lupe nehmen und prüfen, ob es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei.

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Wirtschaftskrise führte 2013 zu mehr Insolvenzen http://www.salzburg24.at/wirtschaftskrise-fuehrte-2013-zu-mehr-insolvenzen/apa-1317962574 http://www.salzburg24.at/wirtschaftskrise-fuehrte-2013-zu-mehr-insolvenzen/apa-1317962574#comments Thu, 17 Apr 2014 10:54:00 +0000 importer http://3932793 Die schwache Wirtschaftslage, höhere Steuern zur Konsolidierung der Staatshaushalte und weniger Kredite haben den Firmen in Zentraleuropa im Vorjahr kräftig zugesetzt. Besonders bitter war es in Bulgarien mit einem Anstieg der Insolvenzen von 39 Prozent. Am anderen Ende lag Lettland mit einem Rückgang der Pleiten um sieben Prozent. Hier hat unter anderem der anziehende private Konsum geholfen.

Mit Schaudern blicken auch die tschechischen Unternehmer auf das Vorjahr zurück – die Anzahl der Insolvenzen stieg um 32 Prozent, rechnete der internationale Kreditversicherer Coface am Donnerstag in einer Aussendung vor.

Nach Branchen betrachtet ging es dem Bau besonders schlecht. “Das beeinflusste durch den “Dominoeffekt” auch weitere, abhängige Sektoren: zum Beispiel Produzenten von Metallwaren, Maschinen und anderen Geräte für den Bausektor”, so Coface-Ökonom Grzegorz Sielewicz.

Für 2014 erwartet der Kreditversicherer für Zentraleuropa eine Verdoppelung des Wirtschaftswachstums von 1,1 auf 2 Prozent. “Die Baltischen Staaten Lettland und Litauen werden diese Verbesserungen vorantreiben”, so Sielewicz. Gute Nachrichten hat er auch für Östereich, wo – wie für Deutschland – ein Wachstum von 1,7 Prozent prognostiziert wird.

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