Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 22 Aug 2014 11:41:39 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Zahlscheinentgelt-Verbot gilt auch für Versicherer http://www.salzburg24.at/zahlscheinentgelt-verbot-gilt-auch-fuer-versicherer/apa-1319924552 http://www.salzburg24.at/zahlscheinentgelt-verbot-gilt-auch-fuer-versicherer/apa-1319924552#comments Fri, 22 Aug 2014 10:30:00 +0000 http://4061920

Die Versicherer haben sich damals auf eine rechtliche Spezialsituation berufen, welche aus ihrer Sicht eine Aufwandszahlung für die Bearbeitung von Überweisungen via Zahlschein oder Onlinebanking ermöglichte. Laut einer AK-Aussendung am Freitag hatten die Versicherer damit argumentiert, dass das Verbot im Zahlungsdienstegesetz, das mit 01. November 2009 in Kraft getreten ist, nicht für Versicherungsgesellschaften gelte. Aufgrund einer Bestimmung im Versicherungsvertragsgesetz (VersVG) könnte ein Aufwandsausgleich für bestimmte Zahlungsarten veranschlagt werden.

Nach dem Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG) ist es verboten, das Begleichen von Rechnungen mittels Erlagschein oder Onlinebanking mit einem Aufwandsentgelt zu belegen und so zu benachteiligen. Viele Mobilfunkunternehmen aber auch Versicherer verrechneten Kunden, die keine Einzugsermächtigung erteilten, monatlich Zahlscheingebühren in der Höhe von 1 bis 5 Euro – oft unter dem Deckmantel einer “Bearbeitungsgebühr” oder ähnlichem.

Das Verfahren wurde 2013 seitens des OGH stillgelegt, um eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Zahlscheingebühr abzuwarten. Nachdem im Juli ein Urteil gegen die Mobilfunkunternehmen erfolgte, gab es nun auch eine Entscheidung gegen die Generali-Versicherung.

Das nun bestätigte Verbot gilt für alle Zahlungen, die seit dem 1. November 2009 getätigt wurden. “Alle Versicherungskunden können die bezahlten Entgelte zurückverlangen, egal wann die Versicherung abgeschlossen wurde”, so Gabriele Zgubic von der AK.

Laut Generali werden seit 01. Jänner 2013 keine Zahlscheingebühren mehr verrechnet. “Davor wurden Zahlscheinentgelte in Höhe von 2,01 Euro vorgeschrieben. Die Generali wird berechtigte Rückforderungen für den Zeitraum 01. Jänner 2009 bis 31. Dezember 2012 selbstverständlich erfüllen.”, so Angelika Knap von Generali.

Im Rahmen einer VKI-Sammelaktion, die bis 30. September 2014 läuft, können geleistete Zahlscheingebühren an Versicherungen und andere Unternehmen zurückgefordert werden.

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Brigitte Ederer soll neue ÖBB-Präsidentin werden http://www.salzburg24.at/brigitte-ederer-soll-neue-oebb-praesidentin-werden/apa-1319922354 http://www.salzburg24.at/brigitte-ederer-soll-neue-oebb-praesidentin-werden/apa-1319922354#comments Fri, 22 Aug 2014 07:52:00 +0000 http://4061666

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Handel plant Apfelaktion nach Russland-Sanktionen http://www.salzburg24.at/handel-plant-apfelaktion-nach-russland-sanktionen/apa-1319921984 http://www.salzburg24.at/handel-plant-apfelaktion-nach-russland-sanktionen/apa-1319921984#comments Fri, 22 Aug 2014 10:55:00 +0000 http://4061619

So planen die Handelsriesen Spar und Rewe (u.a. Billa, Penny) laut Angaben gegenüber der APA Aktionen rund um die Bereiche Obst & Gemüse bzw. eben vor allem Äpfel. Auch bei Hofer wird das laut Angaben der Obst Partner Steiermark Gmbh (“frisch, saftig, steirisch”) ab Montag der Fall sein. Rewe will etwa österreichische Produkte in den Obst & Gemüse-Abteilungen besonders kennzeichnen. Spar sprach von verstärkten Apfelaktionen im Herbst. Von beiden Konzernen hieß es, ohnehin stark auf österreichische Produkte zu setzen.

Die Österreicher sollen zudem wegen der Russlandsanktionen neben Äpfeln am besten auch ein Glas heimischer Milch trinken oder ein Stück Käse essen. Neben der Solidarität des Lebensmitteleinzelhandels für heimische Milchprodukte brauche es wegen der Sanktionen auch Solidarität der Konsumenten, so die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM).

Der Handel soll sich nicht nur stärker auf Obst und Gemüse aus Österreich konzentrieren, sondern auch auf heimische Milchprodukte. Daran erinnerte VÖM-Präsident Helmut Petschar in einer Aussendung am Freitag. Man wisse, die Österreicher griffen ohnehin lieber zu einheimischen Produkten. “Wir erwarten daher, dass der österreichische Lebensmittelhandel hier ein klares Zeichen setzt und noch stärker auf österreichische Produkte setzte, so wie dies von einzelnen Handelsvertretern zuletzt auch für Äpfel angekündigt wurde.”

“Wir erwarten uns vom österreichischen Handel hier ein klares und sichtbares Bekenntnis zu österreichischen Milchprodukten, um negative Auswirkungen infolge des russischen Importverbotes für die österreichische Milchwirtschaft möglichst gering zu halten”, fordert Petschar, selbst Chef der Kärntnermilch. Aufgrund des Importverbotes Moskaus seien “für den gesamten EU-Milchmarkt negative Auswirkungen und Marktstörungen zu erwarten”.

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US-Gericht schont Argentinien im Schuldenstreit http://www.salzburg24.at/us-gericht-schont-argentinien-im-schuldenstreit/apa-1319919706 http://www.salzburg24.at/us-gericht-schont-argentinien-im-schuldenstreit/apa-1319919706#comments Fri, 22 Aug 2014 09:55:00 +0000 http://4061457

Nun dagegen vorzugehen, werde keine Bewegung in die verfahrene Situation bringen. Griesa verzichtete darauf, eine Geldstrafe gegen Argentinien zu verhängen. “Das hätte nur Öl ins Feuer gegossen”, sagte Argentiniens Anwalt Carmine Boccuzzi. Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner hatte die gegen Argentinien klagenden Hedgefonds als “Geierfonds” geschmäht.

Die Gläubiger sollen dem argentinischen Vorschlag zufolge ihre nach US-Recht ausgegebenen Anleihen gegen Papiere eintauschen, die unter argentinisches Recht fallen. Somit wäre das US-Gericht aus Sicht der Regierung in Buenos Aires nicht mehr in der Lage, die Auszahlung an die Altgläubiger zu verhindern. Um das Geld von den blockierten Konten loszueisen, soll eine Gesetzesvorlage eingereicht werden. Sie sieht vor, dass die Bank of New York Mellon als Verwalterin durch die landeseigene Banco de la Nacion ersetzt wird. Sollte das Manöver gelingen, kämen die Hedgefonds weiter nicht an ihr Geld.

Der Konflikt geht auf die Staatspleite Argentiniens im Jahr 2002 zurück. Während sich die Regierung mit den meisten Gläubigern auf einen Schuldenerlass und einen Umtausch von Anleihen einigte, kauften Hedgefonds wie NML Capital und Aurelius Capital Management Schuldtitel günstig auf. Nun fordern sie eine volle Auszahlung, mit dem sie einen großen Gewinn einfahren würden. “Es wird solange keine Einigung geben, bis es für die Republik Argentinien klipp und klar wird, dass ihr Versuch, sich aus der Verantwortung zu stehlen, nicht gutgeheißen wird”, sagte Aurelius-Anwalt Edward Friedman.

Das US-Gericht hatte die ausstehenden Zinszahlungen an die Altgläubiger in Höhe von 539 Millionen Dollar blockiert, seither gilt Argentinien formal als pleite. Richter Griesa will damit die Auszahlung von 1,3 Mrd. Dollar (980,2 Mio. Euro) plus Zinsen an die Hedgefonds erzwingen. Dieses Urteil will Argentinien aber mit dem Kniff umgehen – zum Wohle der Altgläubiger, wie Kabinettschef Jorge Capitanovich diese Woche ankündigte: “Es geht darum, die 92,4 Prozent der Anleihen-Besitzer zu schützen, die sich auf einen Schuldenschnitt eingelassen haben.”

Die vorgestellten Pläne schmälern nach Ansicht von Experten die Aussicht auf eine zügige Rückkehr Argentiniens an die internationalen Kapitalmärkte.

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Immer mehr Firmen spüren Ukraine-Konflikt http://www.salzburg24.at/immer-mehr-firmen-spueren-ukraine-konflikt/apa-1319917390 http://www.salzburg24.at/immer-mehr-firmen-spueren-ukraine-konflikt/apa-1319917390#comments Thu, 21 Aug 2014 18:31:00 +0000 http://4061425

Auch die niederländische Rabobank fürchtet in diesem Zusammenhang Risiken. Viele Kunden aus dem Agrarsektor spürten bereits die russischen Sanktionen. So hätten Firmen große Einbußen erlitten wegen des Einfuhrverbots von Obst und Gemüse, sagte Finanzchef Bert Bruggink am Donnerstag. Dies könne sich “in begrenztem Maße” auch auf die Rabobank auswirken, die so stark in der Landwirtschaft engagiert ist wie kein anderes niederländisches Institut. Die russischen Agrar-Sanktionen kosten die niederländischen Exporteure nach Behörden-Schätzung mindestens 300 Millionen Euro.

Im Gegenzug setzen die Strafmaßnahmen der EU und der USA der zweitgrößten russischen Bank VTB schwer zu. Der Gewinn brach im ersten Halbjahr um 82 Prozent auf umgerechnet rund 104 Millionen Euro ein. Gründe seien eine deutliche Konjunkturabkühlung und Risiken wegen der Ukraine-Krise. Die Rückstellungen für faule Kredite seien um gut 80 Prozent gestiegen.

Der Luftfahrtbranche macht der neue Ost-West-Konflikt ebenfalls zu schaffen. Air Berlin schließt wegen der Ukraine-Krise Kapazitätskürzungen im zweiten Halbjahr nicht aus. Grund sei auch eine Nachfrageschwäche in den russischen und ukrainischen Märkten, die für Langstreckenverbindungen aus Berlin und Düsseldorf heraus wichtig seien, erklärte Deutschlands zweitgrößte Airline. Die Lufthansa -Tochter Swiss stellte aus wirtschaftlichen Gründen die Verbindung Zürich-Kiew ein. Die Route habe die Erwartungen nicht erfüllt.

Mit dem Tief in den russisch-amerikanischen Beziehungen einhergeht auch ein verstärktes Vorgehen der russischen Lebensmittelaufsicht gegen McDonald’s. Einen Tag nach der Schließung von vier Moskauer Filialen wegen Verstößen gegen Hygienevorschriften überprüften die Behörden landesweit zahlreiche weitere Läden der Fast-Food-Kette. Wirtschaftsvertreter sehen darin eine Vergeltung für westliche Sanktionen, was die russische Seite aber bestreitet.

In der Ukraine warf Wirtschaftsminister Pawlo Scheremeta enttäuscht das Handtuch und reichte seinen Rücktritt ein. Er wolle nicht länger “gegen das System von gestern” kämpfen, erklärte er. Der Wirtschaftswissenschafter hatte nach dem Sturz des prorussischen Präsidenten Viktor Janukowitsch sein Amt mit der Ankündigung angetreten, Reformen durchzusetzen und die Korruption zu bekämpfen, die das Land an den Rand des Ruins getrieben hat. Allerdings konnte er im Parlament, in dem noch viele Janukowitsch-Gefolgsleute sitzen, keine größeren Vorhaben durchsetzen.

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NEOS fordern Millionen für Österreich Werbung http://www.salzburg24.at/neos-fordern-millionen-fuer-oesterreich-werbung-3/4061317 http://www.salzburg24.at/neos-fordern-millionen-fuer-oesterreich-werbung-3/4061317#comments Thu, 21 Aug 2014 15:20:38 +0000 http://4061317

“Entweder wir stärken jetzt die Österreich Werbung oder wir lösen sie auf”, sagte der ehemalige Präsident der Hoteliervereinigung am Donnerstag. “Im Arbeitsprogramm der österreichischen Bundesregierung steht, dass die Nächtigungen bis 2018 von 133 auf 140 Millionen steigen sollen – durch eine ausreichende Finanzierung der Österreich Werbung”, erinnerte der Oppositionspolitiker. Um nur die im ÖW-Budget nicht vorgenommene Inflationsanpassung seit 1996 auszugleichen, wären 12,5 Mio. fällig. “Es fehlt das klare Bekenntnis zum Tourismus – wir fordern die 12,5 Mio. Euro ein”, so Schellhorn.

Russland-Krise gefährdet Nächtigungen

Zur aktuellen Entwicklung im heimischen Tourismus zeichnete Schellhorn ein düsteres Bild. Angesichts der Russland-Krise seien 1,7 Mio. Nächtigungen von Russen und Ukrainern in der Wintersaison gefährdet; nach dem schneearmen Winter 2013/14 und dem großteils verregneten Sommer seien zudem zusätzliche Gelder nötig, um Deutschland als wichtigsten Herkunftsmarkt von ausländischen Urlaubern (mit jährlich für 55 Mio. Nächtigungen in Österreich) neu stimulieren zu können.

Eigene Buchungsplattform für Österreich

Eine eigene Buchungsplattform für Österreich zu installieren, wäre laut Schellhorn eine der Kernaufgaben der ÖW – “damit wir das nationale Anliegen Tourismus vorantreiben können”. Auf der Plattform sollte man beispielsweise sehen, welche Rundreisen und welche Quartiere es in dem Land gibt, die dort auch sofort buchbar sein sollen.

Rund 50 Mio. Euro ÖW-Budget

Das ÖW-Budget beläuft sich seit Jahren auf rund 50 Mio. Euro. Seit dem Austritt der Bundesländer aus der Österreich Werbung im Jahr 2001 kommt das Geld zu 75 Prozent vom Bund vertreten durch das Wirtschaftsministerium (also vom Steuerzahler) und zu 25 Prozent von der Wirtschaftskammer Österreich (von den Mitgliedsbeiträgen der Unternehmen).

Genauere Aufgabenverteilung nötig

Parallel dazu gibt es neun Landestourismusorganisationen, die ebenfalls von den Betrieben finanziert würden. “Im Moment gibt es keine klare und transparente Allianz der 10, wer wann wo werbemäßig aktiv wird”, bemängeln die NEOS. Eine genauere Aufgabenverteilung bei der internationalen, nationalen und regionalen Bewerbung Österreichs wäre nötig.

(APA)

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Kein Großprojekt für Kapsch TrafficCom in Russland http://www.salzburg24.at/kein-grossprojekt-fuer-kapsch-trafficcom-in-russland/apa-1319913654 http://www.salzburg24.at/kein-grossprojekt-fuer-kapsch-trafficcom-in-russland/apa-1319913654#comments Thu, 21 Aug 2014 13:55:00 +0000 http://4061225

Der Abgabetermin für die Ausschreibung war bereits mehrmals verschoben worden. Die Behörde habe dafür nie eine Begründung angegeben, hieß es bei Kapsch TrafficCom zur APA. Wieviel Geld dem Unternehmen dadurch entgeht, könne man nicht beziffern. Nur so viel: Es wäre ein “Großprojekt” gewesen. Die Wiener hätten mit einem russischen Partnerunternehmen zusammengearbeitet. “Wir hätten zugeliefert.” Das Auftragsvolumen sowie die genaue Aufgabenverteilung seien noch nicht festgestanden.

In Russland gibt es Maut bisher nur in geringem Ausmaß. Das nun abgeblasene Projekt wäre insofern besonders gewesen, als es alle Autobahnen des Landes erfassen sollte. Gelten sollte das System für Lastwagen, die mehr als 12 Tonnen wiegen. Die meisten Lkw sind zwischen 3,5 und 12 Tonnen schwer. In Österreich gilt die Lkw-Maut für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen.

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Bank of America zahlt 16,65 Mrd. Dollar Strafe http://www.salzburg24.at/bank-of-america-zahlt-1665-mrd-dollar-strafe/apa-1319913014 http://www.salzburg24.at/bank-of-america-zahlt-1665-mrd-dollar-strafe/apa-1319913014#comments Thu, 21 Aug 2014 16:03:00 +0000 http://4061191

Mit dem Rest des Geldes soll finanziell in Bedrängnis befindlichen Hausbesitzern aus der Not geholfen werden. Das dürfte zwar die Bilanz im laufenden Quartal verhageln. An der Börse herrschte aber Erleichterung, dass die zweitgrößte US-Bank damit den Großteil ihrer Altlasten aus der Finanzkrise loswird. Die Aktie zog im frühen Handel an der Wall Street um fast zwei Prozent an.

“Wir glauben, dass dieser Vergleich im besten Interesse unserer Aktionäre ist und uns erlaubt, nach vorne zu schauen”, erklärte Vorstandschef Brian Moynihan. Justizminister Eric Holder, der die Details am Ende persönlich verhandelt hatte, sprach von einer historischen Einigung. Noch nie sei eine so hohe Strafe aufgerufen worden.

Die Bank of America hatte ein besonders großes Rad auf dem amerikanischen Häusermarkt gedreht. Das Institut kaufte unter anderem den Immobilienfinanzierer Countrywide – im Sommer 2008, also zu einer Zeit, als sich der Kollaps auf dem Markt und die Finanzkrise bereits abzeichneten. Countrywide hatte viele Hypotheken an Familien mit geringer Bonität ausgereicht. Die Ausfallraten waren hoch. Die Bank of America wiederum verbriefte diese Kredite und verkaufte die Wertpapiere an Investoren weltweit. Als diese damit hohe Verluste erlitten, warfen sie der Bank vor, die Risiken verschleiert zu haben. Das Institut, das sich in der Krise auch noch die Investmentbank Merrill Lynch einverleibte, wurde mit Klagen wegen der Schrottpapiere nur so überzogen. Die Behörden klinkten sich ebenfalls ein, denn auch die beiden staatlich gestützten Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac wurden geschädigt.

Moynihan war in den vergangenen gut vier Jahren damit beschäftigt, diese Altlasten seiner Vorgänger loszuwerden. Inklusive der jüngsten Einigung hat die Bank of America mehr als 65 Mrd. Dollar (48,93 Mrd. Euro) an Investoren, Kunden und Behörden abgedrückt, um die unleidigen Hypothekenfälle zu den Akten zu legen. Einige wenige Fälle stehen nun noch aus. Das Institut ist allerdings kein Einzelfall: Zahlreiche Geldhäuser, darunter auch die Deutsche Bank, haben wegen ähnlicher Vorwürfe ebenfalls schon hohe Strafen in den USA gezahlt und zittern wegen weiterer Geldstrafen. Bisheriger Rekordhalter in der Sache war der US-Branchenprimus JP Morgan mit 13 Mrd. Dollar.

Durch die Belastungen dürfte sich der Vorsteuergewinn der Bank of America im dritten Quartal voraussichtlich um 5,3 Mrd. Dollar verringern, wie das Institut vorrechnete. Moynihan kennt das schon – immer wieder ächzte die Bank in den vergangenen Jahren unter den hohen Kosten ihrer Rechtsstreitigkeiten, ähnlich wie die Deutsche Bank.

Für die US-Institute kam zuletzt erschwerend hinzu, dass sich der von den Niedrigzinsen angeheizte Boom auf dem von der Krise erholten Immobilienmarkt schon wieder abgekühlt hat. Die meisten Familien haben die Zinsflaute zu einer günstigen Refinanzierung genutzt und halten jetzt die Füße still. Die Banken verdienen in diesem Kerngeschäft also weniger als erhofft und bauen auch schon wieder Stellen ab.

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Billiglebensmittel in Wien teurer als in Berlin http://www.salzburg24.at/billiglebensmittel-in-wien-teurer-als-in-berlin/apa-1319908872 http://www.salzburg24.at/billiglebensmittel-in-wien-teurer-als-in-berlin/apa-1319908872#comments Thu, 21 Aug 2014 10:57:00 +0000 http://4060910

Verglichen wurden jeweils acht Supermärkte und Diskonter. Alle Preise wurden inklusive Mehrwertsteuer erhoben. Diese ist in Österreich höher (10 bzw. 20 Prozent) als in Deutschland (7 bzw. 19 Prozent).

Der Handel hat der AK wiederholt vorgeworfen, der Österreich-Deutschland-Preisvergleich sei unseriös, weil etwa nicht berücksichtigt werde, dass der österreichische Handel seine Angestellten besser bezahle als der deutsche. Die AK wiederum spricht von einem unzulässigen Preisaufschlag. Aufgrund von Preisabsprachen hätten die Österreicher jahrelang zu viel für Lebensmittel bezahlt. Durch die verhängten Geldstrafen des Kartellgerichts sehen sich die Arbeitnehmervertreter in ihrer Kritik bestätigt.

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“3″ erhöht die Preise für 18 Prozent der Kunden http://www.salzburg24.at/3-erhoeht-die-preise-fuer-18-prozent-der-kunden/apa-1319909426 http://www.salzburg24.at/3-erhoeht-die-preise-fuer-18-prozent-der-kunden/apa-1319909426#comments Thu, 21 Aug 2014 13:41:00 +0000 http://4060896

Und auch eine “möglicherweise geplante Festplattenabgabe auf Smartphone” wurde am Donnerstag in einer Aussendung als Grund für die Preiserhöhung genannt. Wirksam wird die Änderung ab 20. Oktober, Kunden haben aufgrund der einseitigen Vertragsänderungen ein Sonderkündigungsrecht.

Auf Nachfrage teilte “3″ mit, dass künftig auch jene Kunden eine “Servicepauschale” zahlen müssen, die bisher davon verschont waren. Außerdem behält sich “3″ das Recht vor, die Grundgebühr jährlich an den Verbraucherpreisindex anzupassen – falls das nicht ohnehin schon jetzt der Fall ist.

Erst vor wenigen Wochen hatte “3″ mit einer Vertragsänderung für viel Ärger in sozialen Netzwerken gesorgt. Der “SixBack”-Tarif wurde eingestellt, obwohl er in einer Presseaussendung damit beworben worden war, “ein Leben lang” zu gelten.

Mobilfunkkunden, die aufgrund einer Vertragsänderung das Sonderkündigungsrecht nützen, können ihr durch Vertragsabschluss günstig erworbenes Handy ohne Mehrkosten behalten. “Auch bei einer vereinbarten Mindestvertragsdauer erwachsen dem Teilnehmer in diesem Fall keine Kosten und Endgeräte können kostenlos mitgenommen werden”, so die Regulierungsbehörde RTR auf APA-Anfrage.

Dass die Netzbetreiber einseitig die Vertragsbedingungen ändern können, ist durch das Telekommunikationsgesetz gedeckt. “Gleichzeitig ist der Teilnehmer auf den Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens der Änderungen hinzuweisen sowie darauf, dass er berechtigt ist, den Vertrag bis zu diesem Zeitpunkt kostenlos zu kündigen”, hieß es am Donnerstag von der Behörde.

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Selbst Billig-Lebensmittel sind in Wien teurer als in Berlin http://www.salzburg24.at/selbst-billig-lebensmittel-sind-in-wien-teurer-als-in-berlin/4060835 http://www.salzburg24.at/selbst-billig-lebensmittel-sind-in-wien-teurer-als-in-berlin/4060835#comments Thu, 21 Aug 2014 10:48:25 +0000 http://4060835 Die Arbeiterkammer (AK) hat am Donnerstag erneut ihren beim heimischen Handel äußerst ungeliebten Preismonitor veröffentlicht. Demnach müssen die Menschen in Wien nach wie vor für Lebensmittel tiefer in die Tasche greifen als in Berlin.

Billig-Lebensmittel in Wien teuer

Ein Korb mit den jeweils günstigsten Produkten in 40 Kategorien kostet in Österreich im August 23,7 Prozent mehr als in Deutschland, 87,77 Euro statt 70,97 Euro. Verglichen wurden jeweils acht Supermärkte und Diskonter. Alle Preise wurden inklusive Mehrwertsteuer erhoben. Diese ist in Österreich höher (10 bzw. 20 Prozent) als in Deutschland (7 bzw. 19 Prozent).

Kritik am Preisvergleich der AK

Der Handel hat der AK wiederholt vorgeworfen, der Österreich-Deutschland-Preisvergleich sei unseriös, weil etwa nicht berücksichtigt werde, dass der österreichische Handel seine Angestellten besser bezahle als der deutsche. Die AK wiederum spricht von einem unzulässigen Preisaufschlag. Aufgrund von Preisabsprachen hätten die Österreicher jahrelang zu viel für Lebensmittel bezahlt. Durch die verhängten Geldstrafen des Kartellgerichts sehen sich die Arbeitnehmervertreter in ihrer Kritik bestätigt. (APA)

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Hochegger-Firma verbuchte Dinner als Telekom-PR http://www.salzburg24.at/hochegger-firma-verbuchte-dinner-als-telekom-pr/apa-1319908520 http://www.salzburg24.at/hochegger-firma-verbuchte-dinner-als-telekom-pr/apa-1319908520#comments Thu, 21 Aug 2014 10:21:00 +0000 http://4060863

Das ganze geht zurück auf den “Wetten-dass?”-Auftritt von Grasser und seiner Frau Fiona Pacifico Griffini-Grasser Anfang 2006. Das Ehepaar verlor die Wette in der Show und Grasser musste – das war der Einsatz – selbst Eishockey spielen. Wenige Tage später, am 2. Februar 2006, wurde das Versprechen bei der “Tissot-Eishockey-Charity” zugunsten der Kinderhilfsorganisation “Pro Juventute” vor dem Wiener Rathaus eingelöst. Bei dem Event fand auch eine Versteigerung statt: ein Dinner mit Grasser, seiner Frau, Angehörigen der Familie Meinl und vier weiteren Gästen im Nobelrestaurant “Meinl am Graben” in Wien.

Wer das Essen ersteigert hat, ist laut “News” unklar. Eine “Pro-Juventute”-Sprecherin sagte dem Magazin, dass man das nicht mehr nachvollziehen könne, da die Detailunterlagen nach Ablauf der üblichen siebenjährigen Haltefrist entsorgt worden seien. Dass die Telekom im Zusammenhang mit dem Event in Erscheinung getreten wäre, schließe man jedoch aus.

Die Rechnung über 8.000 Euro wurde 2012 vom Bundesamt für Korruptionsbekämpfung sichergestellt. “Pro Juventute” verrechnete den Betrag der “Dr. Hochegger Kommunikationsberatung GmbH”. Auf dem Beleg findet sich laut “News” der handschriftliche Vermerk “Telekom Public Affairs”. In den Buchhaltungsunterlagen der Hochegger-Firma ist von “Telekom Catering” die Rede. Die Rechnung dürfte, so das Magazin, Anfang Mai 2006 bezahlt worden sein.

Ein Telekom-Sprecher sagte “News”, dass im Unternehmen keine Buchung vorliege, die auf eine Weiterverrechnung hindeute. Man wisse jedoch nicht, ob Hochegger die Weiterverrechnung nicht in einer allgemeineren Abrechnung “verpackt” habe.

“Pro Juventute” betont dem Bericht zufolge, dass die 8.000 Euro ausschließlich für ein Projekt in der Steiermark, ein neues Haus für 13 Kinder und Jugendliche, verwendet worden sei. Ein Meinl-Sprecher sagte, dass es keine wie immer geartete Verbindung zwischen Julius Meinl und Peter Hochegger bzw. der Telekom gegeben habe. Hochegger äußerte sich dem Magazin gegenüber nicht.

Hochegger und Grasser haben in sämtlichen Korruptionscausen stets alle Vorwürfe zurückgewiesen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Gläubiger stimmten Köck-Sanierungsplan zu http://www.salzburg24.at/glaeubiger-stimmten-koeck-sanierungsplan-zu/apa-1319908596 http://www.salzburg24.at/glaeubiger-stimmten-koeck-sanierungsplan-zu/apa-1319908596#comments Thu, 21 Aug 2014 10:13:00 +0000 http://4060842

Der Wiener Traditionsbetrieb hatte sich zuletzt in einem Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung befunden und laut Gläubigerschützer kostendeckend gearbeitet. Vom Sanierungsverfahren waren 110 Gläubiger und 57 Beschäftigte betroffen, die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 4,6 Mio. Euro. Als Grund für die Insolvenz wurden erhebliche Umsatzeinbußen durch steigende Konkurrenz durch Billiganbieter und die rasche Schließung einer nach Ankauf eines Warenlagers in Berlin im Jahr 2012 eröffneten Filiale genannt.

Köck hatte sich damit heuer in eine Reihe von Insolvenzen im Elektrohandel eingereiht. Den Anfang machte der Wiener PC-Händler DiTech mit 522 Gläubigern und fast 37 Mio. Euro Schulden. Der ehemalige Vorzeigebetrieb wird nun teilweise von Mitbewerber e-tec weiter geführt, den Gläubigern droht der Totalausfall. Zeitgleich mit der Insolvenzmeldung von Köck gab auch der Apple-Händler mcworld/mcshark bekannt, dass er ein Sanierungsfall ist. Von der Pleite des Apple-Händlers ist auch der Steuerzahler direkt betroffen. 30 Prozent des Unternehmens hält nämlich der staatliche aws Mittelstandsfonds. Es wird eine Quote im einstelligen Bereich erwartet.

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Kartellamt gab grünes Licht für Karstadt-Übernahme http://www.salzburg24.at/kartellamt-gab-gruenes-licht-fuer-karstadt-uebernahme/apa-1319908688 http://www.salzburg24.at/kartellamt-gab-gruenes-licht-fuer-karstadt-uebernahme/apa-1319908688#comments Thu, 21 Aug 2014 10:51:00 +0000 http://4060788

Kartellamtspräsident Andreas Mundt betonte: “Letzten Endes wird hier ein Investor durch einen anderen ausgetauscht. An der Marktstellung der einzelnen Karstadt-Warenhäuser ändert sich dadurch aus wettbewerblicher Sicht nichts.” Damit sind die gesamten Karstadt-Warenhäuser wieder unter einem Dach zusammengeführt. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte Signa die drei Karstadt Premium-Häuser in Berlin, Hamburg und München sowie die Karstadt-Sportgeschäfte übernommen.

Der US-deutsche Investor Berggruen wies indes Vorwürfe zurück, der Kauf von Karstadt im Jahr 2010 sei für ihn ein gutes Geschäft gewesen. Er habe “weniger” als 40 Mio. Euro durch die Lizenzgebühren für die Namensrechte von Karstadt verdient, sagte Berggruen der “Süddeutschen Zeitung” vom Donnerstag. “Am Ende des Tages war Karstadt kein finanzieller Erfolg für mich.”

Er habe Karstadt Benko für einen Euro, “also für nichts” überlassen, statt den Konzern zu zerlegen und die wertvollen Teile an jemand anders zu verkaufen. Damit “hätte ich viel Geld verdienen können”. Er habe aber nichts einzeln verkauft, “weil ich Karstadt als Ganzes erhalten wollte”.

Berggruen gab zu, dass der Verkauf an Benkos Holding Signa schon vor längerem beschlossene Sache war. Er habe sich “schon vor einiger Zeit dafür entschieden, Karstadt komplett an Signa zu übergeben”, sagte er der “Süddeutschen”. Er habe einen Neuanfang für Karstadt gewollt.

Der Investor deutete an, dass die Schließung von Filialen nötig sei. “Kann es in Zukunft in fast allen deutschen Städten ein Warenhaus geben? Ich habe da inzwischen meine Zweifel”, sagte er der Zeitung. Berggruen verteidigte sich gegen Kritik der Gewerkschaft Verdi. “Wenn der neue Eigentümer nun Restrukturierungen vornehmen sollte, wird Verdi vielleicht auch nicht glücklich sein.” Die Gewerkschaften müssten überlegen, was gut für Karstadt sei: “Manchmal ist es bei einer Sanierung eben so: Am Anfang tut es weh, aber langfristig hilft es.”

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Pilotprojekt für neuartige Agrarversicherung http://www.salzburg24.at/pilotprojekt-fuer-neuartige-agrarversicherung/apa-1319908048 http://www.salzburg24.at/pilotprojekt-fuer-neuartige-agrarversicherung/apa-1319908048#comments Thu, 21 Aug 2014 09:37:00 +0000 http://4060750

Ziel des Pilotprojektes nach Vorbild der “Revenue Protection” in den USA ist es, mit der Kultur des Winterweichweizens Erfahrung mit Erlös- bzw. Ernteausfallsversicherungen zu sammeln. Die Umsetzbarkeit einer derartigen Versicherung soll untersucht, und dabei festgestellt werden, ob sie für einen größeren Kreis von Landwirten sowie weitere Kulturen infrage kommt, bestätigte die Hagelversicherung gegenüber der APA am Donnerstag.

Je nach Anzahl der teilnehmenden Betriebe und der Dauer des Pilotversuchs – ein mehrjähriger Beobachtungszeitraum ist laut Angaben der Hagelversicherung erforderlich -, werden die Kosten für das Projekt zwischen ein und zwei Millionen Euro liegen. Zur Teilnahme am Pilotprojekt sind einmal nur Betriebe mit Buchführung vorgesehen, mit einer Weizenfläche von mindestens 40 Hektar – für Österreich sehr große Betriebe. Zur Buchführung ist man als Landwirt verpflichtet ab einem Jahresumsatz von 550.000 Euro. Die Testbetriebe werden laut Hagelversicherung von der Landwirtschaftskammer ausgewählt.

Im Regierungsprogramm ist neben dem geplanten “Ausbau der bestehenden Versicherungssysteme zu einer umfassenden Ernteversicherung unter Berücksichtigung einer notwendigen Anpassung der Katastrophenfondszuschüsse” wörtlich ein “Pilotprojekt für öffentlich bezuschusste Ertrags- und Erlösentgangsversicherung” vorgesehen. “Wir werden es 2016 bei 50 oder 60 Betrieben als Versuch anbieten, wenn die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen”, so Weinberger zur Zeitung.

Im Gegensatz zur Naturkatastrophenversicherung, die derzeit in Österreich existiert und bei der Flächen versichert werden, würde im Rahmen einer Erlösentgangsversicherung auch ein Preisverfall – wohl auf Basis von Börsepreisen – versichert. Also auch bei einer guten Ernte würde eine Versicherung schlagend, wenn der Preis zurückgegangen ist. “Das versichern nur Amerikaner und Kanadier”, erklärt Weinberger gegenüber dem “WirtschaftsBlatt”.

Zwar gibt es bei uns auch bereits eine Prämienbezuschussung durch den Katastrophenfonds und Länder zu je 25 Prozent beispielsweise für Hagel oder Frost, aber bei Dürre beispielsweise zahlt der Bauer 100 Prozent selbst, so Weinberger. Allerdings wird Bauern hierzulande, die von der Dürre im Vorjahr betroffen waren, via Katastrophenfonds und Länder im Nachhinein in Millionenhöhe geholfen. In den USA übernehme der Staat 62 Prozent der Prämie für alle Risiken, so Weinberger.

Aus derzeitiger Sicht könnten allerdings wohl nur für heimische Verhältnisse große Agrarbetriebe dabei sein, da die Buchführungsgrenze bei 550.000 Euro Jahresumsatz liegt – und eine Buchführung einer Dokumentierung eines Erlösentgangs tendenziell dienlich wäre. Weinberger sagt dazu im Interview, es brauche “exakte Ertragsaufzeichnungen, also pro Feldstück auf 100 Kilogramm genau. Administrativ ein hoher Aufwand für Landwirte.” In den USA erfolge die Preisermittlung über Future-Kontrakte.

Eine Frage für eine Umsetzung (über das Pilotprojekt hinaus) werde auch sein, wohin sich die EU-Agrarpolitik entwickle. Tendenziell sei eine Erlösentgangsversicherung gut und richtungsweisend, glaubt der Hagelversicherungschef laut Zeitungsinterview, auch wenn es in Europa “ein System der Direktzahlungen zur Absicherung bäuerlicher Existenzen” gibt.

Übrigens: Eine Preisausfallsversicherung würde derzeit nicht schlagend, sollten die Apfelpreise wie befürchtet wegen der russischen Sanktionen in den Keller fallen, denn Voraussetzung für Zahlungen nach einem Preisausfall ist schließlich der Börsenpreis – und Äpfel werden nicht an der Börse gehandelt, im Gegensatz zu Mais, Getreide, Raps und Soja beispielsweise.

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Lidl Österreich hat nun einen Betriebsrat http://www.salzburg24.at/lidl-oesterreich-hat-nun-einen-betriebsrat/apa-1319907852 http://www.salzburg24.at/lidl-oesterreich-hat-nun-einen-betriebsrat/apa-1319907852#comments Thu, 21 Aug 2014 09:27:00 +0000 http://4060728

Nun gebe es zwei Teams, die alle Regionen abdecken. “Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass das der zweite Schritt zum Wohl der ArbeitnehmerInnen bei Lidl Österreich innerhalb kurzer Zeit ist”, erinnert Gottfried Winkler, geschäftsführender vida-Vorsitzender, daran, dass das Unternehmen mit Jahresanfang die Mindestlöhne und -gehälter für alle Beschäftigten angehoben hat und damit 15 Prozent über dem Kollektivvertrag liegt.

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Lenzing verschärft nach Gewinnverlust Sparprogramm http://www.salzburg24.at/lenzing-verschaerft-nach-gewinnverlust-sparprogramm/apa-1319905812 http://www.salzburg24.at/lenzing-verschaerft-nach-gewinnverlust-sparprogramm/apa-1319905812#comments Thu, 21 Aug 2014 10:26:00 +0000 http://4060438

Lenzing-Chef Peter Untersperger schließt grundsätzlich nichts aus, sagte er am Donnerstag beim Halbjahrespressegespräch auf die Frage nach einem weiteren Personalabbau oder Standortschließungen. Alle Standorte stünden auf dem Prüfstand und in Zukunft werde man sich noch genauer ansehen, ob natürliche Abgänge nachbesetzt werden oder nicht. In Österreich sei man bisher aber ohne Kündigungen ausgekommen, betonte Untersperger. Zudem sei ein Sozialplan ausgearbeitet worden. Das alles gilt freilich nicht für das Personal in Asien.

Da der Vorstand auch in den nächsten 12 Monaten keine Besserung bei den Faserpreisen erwartet, könnten die bis 2016 zuletzt geplanten Kosteneinsparungen von 160 Mio. Euro noch weiter angehoben werden. Lenzing leidet seit drei Jahren unter fallenden Preisen, allein seit März 2014 seien die Baumwollpreise um 18 Prozent gesunken. Die Faserdurchschnittspreise waren im Halbjahr 2014 um 12,5 Prozent unter jenen des Halbjahres 2013.

Laut dem neuen Lenzing-Finanzvorstand Thomas Riegler verursachte der Preisverfall im Halbjahr einen Umsatzrückgang von 100 Mio. Euro. Da der Absatz aber deutlich stieg, konnte ein Teil davon abgefangen werden, wodurch sich die Erlöse in den ersten sechs Monaten 2014 “nur” von 940 auf 900 Mio. Euro reduzierten. Beim Ergebnis machte sich der Preisdruck deutlich bemerkbar: Das Betriebsergebnis (EBIT) sank um 56 Prozent auf 32,4 Mio. Euro, der Nettogewinn (Periodengewinn) brach von 45,2 auf 15,2 Mio. Euro ein.

Eine Konsequenz des Sparprogramms ist auch, dass die ohnehin schon zurückgefahrenen Investitionen weiter gedrosselt werden sollen. Nahm Lenzing im Halbjahr 2013 noch 134,4 Mio. Euro in die Hand, so waren es von Jänner bis Juni 2014 nur noch 64,2 Mio. Euro. Künftig sollen Investitionen auf ein “Mindestmaß” reduziert werden, so Riegler.

Erst kürzlich hat der börsennotierte Konzern aber eine neue Faser-Anlage in Lenzing Oberösterreich hochgefahren. Lenzing hat dafür in den vergangenen zwei Jahren 150 Mio. Euro investiert und 140 Jobs geschaffen. “Wir wollen auch nicht nur durch Kostensparungen aus der Krise”, meinte Riegler. Obwohl die Anlage noch gar nicht ganz hochgefahren sei, sei man im dritten Quartal schon “sehr gut ausverkauft”, sagte Untersperger.

Im Mai kündigte Untersperger an, Lenzing werde “im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung auch Entscheidungen treffen müssen, welche Produkte wir an welchen Standorten langfristig mit der höchsten Qualität und zu optimalen Kosten herstellen können. Dabei wird es keine Tabus geben”. Details dazu verriet der Vorstand heute nicht. “Wir wollen die Einsparungen schneller erledigen und wir wollen keine Verluste schreiben”, meinte Untersperger.

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RBI-Gewinn ein Viertel höher http://www.salzburg24.at/rbi-gewinn-ein-viertel-hoeher/apa-1319905574 http://www.salzburg24.at/rbi-gewinn-ein-viertel-hoeher/apa-1319905574#comments Thu, 21 Aug 2014 06:09:00 +0000 http://4060407

Bankchef Karl Sevelda sprach in einer Aussendung Donnerstagfrüh von einem “soliden” Halbjahresergebnis, das in einem schwierigen Umfeld gelungen sei. Der Gewinn je Aktie sank im Jahresvergleich um 3,2 Prozent auf 88 Cent, weil nach der massiven Kapitalerhöhung heuer deutlich mehr Aktien im Umlauf sind.

Für Kreditrisiken muss heuer deutlich mehr zur Seite gelegt werden. Die Nettodotierungen stiegen bis Juni um 21 Prozent auf 568 Mio. Euro – vor allem durch höhere Vorsorgen und Wertberichtigungen in der Ukraine.

Für das Gesamtjahr hat der Konzern seine Erwartung zum Kreditrisiko bestätigt. Demnach wird mit einem Bedarf an Kreditrisikovorsorgen zwischen 1,3 und 1,4 Mrd. Euro gerechnet. Der Ausblick für 2014 steht weiter unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung im Osten: Die Ergebnisse könnten noch vom anstehenden Bilanzcheck der EZB und einer weiteren Verschlechterung der Situation in der Ukraine und Russland beeinflusst werden, heißt es in der Mitteilung. Am Vormittag werden die Zahlen in der Halbjahrespressekonferenz erläutert.

Im Juni hat die RBI die in der Finanzkrise gewährten österreichischen Staatshilfen (1,75 Mrd. Euro) zurückgezahlt.

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Zinserhöhungen könnten früher als erwartet kommen http://www.salzburg24.at/zinserhoehungen-koennten-frueher-als-erwartet-kommen/apa-1319902804 http://www.salzburg24.at/zinserhoehungen-koennten-frueher-als-erwartet-kommen/apa-1319902804#comments Wed, 20 Aug 2014 19:55:00 +0000 http://4060321

So heißt es in dem am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll der letzten Fed-Sitzung vom 29. bis 30. Juli. Die Mehrheit im geldpolitischen Ausschuss will aber zunächst weitere Daten abwarten. Trotz der jüngsten Erholung sei der Arbeitsmarkt noch weit von normalen Zuständen und einer Vollbeschäftigung entfernt, betonten viele Mitglieder. Sie sieht die Ressourcen auf dem Jobmarkt derzeit bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Wie aus den Protokoll hervorgeht, erwarten jedoch viele Notenbanker, dass sich diese Einschätzung “schon bald” ändern dürfte.

Die US-Notenbank orientierte sich zuletzt sehr stark an der Entwicklung am Arbeitsmarkt. Bisher erwartet der Markt noch überwiegend eine erste Leitzinsanhebung Mitte 2015. Vorerst beließen die Zentralbanker um Fed-Chefin Janet Yellen die Zinsen jedoch auf dem aktuellen rekordniedrigen Niveau. Allerdings wurde das Wertpapierankaufprogramm zum Ankurbeln der Wirtschaft um zehn auf 25 Milliarden Dollar gekürzt. Im Oktober soll das Programm auslaufen. Erst dann wird die nach der Finanzkrise auf mehr als 4,5 Billionen Dollar aufgeblähte Bilanz der Fed nicht mehr ausgeweitet.

Fed streibt zwei Prozent an

Die US-Notenbank habe sich einer Zinserhöhung weiter angenähert, kommentierte das unabhängige Analysehaus Capital Economics die Minutes. Die Fed dürfte daher bereits im März 2015 die Leitzinsen erstmals seit der Finanzkrise anheben.

Das Protokoll zeigt die sich verstärkende Debatte innerhalb der Fed, wie sich der verbesserte Arbeitsmarkt und die höhere Inflationsrate auf die Geldpolitik auswirken sollten. Im Juli war die Inflationsrate bei 2,0 Prozent gelegen. Die Fed strebt eine Rate von rund zwei Prozent an.

Der Präsident der regionalen Notenbank von Philadelphia Charles Plosser stimmte Ende Juli als einziges Mitglied gegen die Wortwahl im Kommentar zur Zinsentscheidung. Seine Kollegen würden die Erholung am Arbeitsmarkt und den Anstieg der Inflationsrate unterschätzen, begründete er seine Entscheidung. Die Minutes zeigen laut Capital Economics, dass auch andere Fed-Vertreter den Einschätzungen von Plosser zustimmen.

Lage am Arbeitsmarkt

Die Veröffentlichung der Minutes steht jedoch etwas im Schatten der Rede von Notenbankchefin Janet Yellen in Jackson Hole an diesem Freitag. Sie könnte weitere Hinweise auf ein Umdenken in der Fed geben. Auch hier dürfte vor allem die Beurteilung der Lage am Arbeitsmarkt entscheidend sein.

Der Eurokursgeriet nach der Veröffentlichung weiter unter Druck und sank auf ein Tagestief von 1,3324 US-Dollar. Die Kurse von US-Staatsanleihen gaben etwas nach. Der Aktienindex Dow Jones Industrialgab nur vorübergehend einen Teil seiner vorherigen Gewinne ab.

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Oetker baut Pizza-Geschäft aus http://www.salzburg24.at/oetker-baut-pizza-geschaeft-aus/apa-1319900482 http://www.salzburg24.at/oetker-baut-pizza-geschaeft-aus/apa-1319900482#comments Wed, 20 Aug 2014 17:03:00 +0000 http://4060280

Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der US-Behörden. Der deutsche Konzern will dabei zwei Standorte in Kanada und einen in New Jersey (USA) mit insgesamt 325 Mitarbeitern übernehmen.

Im Mai 2014 hatte Dr. Oetker in Ontario (Kanada) bereits ein eigenes Pizzawerk gebaut. Der Oetker-Umsatz mit Tiefkühlpizza, Pudding, Backpulver, Desserts und Fertigkuchen lag 2013 bei 2,13 Milliarden Euro. Von den 10.300 Mitarbeitern arbeiten nach eigenen Angaben über 4.000 in Deutschland.

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Infineon kauft International Rectifier Corporation http://www.salzburg24.at/infineon-kauft-international-rectifier-corporation/apa-1319900346 http://www.salzburg24.at/infineon-kauft-international-rectifier-corporation/apa-1319900346#comments Wed, 20 Aug 2014 17:06:00 +0000 http://4060245

Infineon will International Rectifier für drei Milliarden Dollar übernehmen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. “Die Kombination sich hervorragend ergänzender Produkte, technologischer und innovativer Exzellenz sowie der Vertriebsstärke wird großes Potenzial erschließen”, pries Vorstandschef Reinhard Ploss die Transaktion.

“Mit dieser Transaktion stärkt Infineon seine weltweit führende Position im Markt für Leistungshalbleiter. In diesem Segment leisten wir am Standort Villach wichtige Beiträge in der Forschung und Entwicklung, in der Fertigung sowie in der globalen Geschäftsverantwortung für mehrere Produktbereiche. Wir sehen die Akquisition von International Rectifier daher auch als attraktive Chance für unsere lokalen Kompetenzen” schreibt Herlitschka in einer ersten Stellungnahme.

Je Aktie sollen die Rectifier-Anteilseigner 40 Dollar erhalten. Der Aufschlag zum Schlusskurs vom Dienstag fällt mit rund 50 Prozent selbst für die Hightech-Branche üppig aus, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters. Durch den bisherigen Aktienrückkauf der Amerikaner beläuft sich der Unternehmenswert netto auf 2,4 Milliarden Dollar. Den Anlegern gefiel der Deal nicht, der Kurs der Infineon-Aktie fiel nach der Bekanntgabe.

Vorstandschef Ploss verteidigte den Schritt. Die Integration der Amerikaner schaffe Kostenvorteile und beschleunige die Umstellung der Fertigung auf größere Siliziumscheiben, die für die Branche mit Preisvorteilen einhergeht. “Infineon wird darüber hinaus eine deutlich breitere und stärkere regionale Präsenz haben. So hat International Rectifier eine starke Position in den USA, dem wichtigen Zentrum für Innovationen besonders bei der vernetzten Welt, und wird die Präsenz von Infineon in Asien wesentlich erweitern”, teilte Infineon mit.

Die Übernahme solle sich bereits im ersten Jahr für die Neubiberger auszahlen. Für den Kaufpreis nimmt Infineon neue Schulden über 1,5 Milliarden Euro auf, der Rest stammt aus Barmitteln des größten deutschen Halbleiterkonzerns. Die Aufsichtsgremien beider Firmen hätten der Übernahme bereits zugestimmt, hieß es in der Mitteilung. Die Kartellbehörden müssen allerdings noch zustimmen.

Der Deal ist eine Rarität in der Branche. Große Zusammenschlüsse sind in der Chipindustrie aufgrund der hohen Spezialisierung und der starken Schwankungsanfälligkeit extrem selten. Erst jüngst war ein deutlich kleinerer Zusammenschluss zwischen dem Apple -Zulieferer Dialog Semiconductor und der österreichischen AMS gescheitert. Die Übernahme ist für Infineon die mit Abstand größte seit der Abspaltung von Siemens vor 15 Jahren.

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Apple-Aktie markiert neues Allzeithoch http://www.salzburg24.at/apple-aktie-markiert-neues-allzeithoch/apa-1319898992 http://www.salzburg24.at/apple-aktie-markiert-neues-allzeithoch/apa-1319898992#comments Wed, 20 Aug 2014 15:17:00 +0000 http://4060206

Das bisherige Allzeithoch datierte von September 2012. Damals wurde die Aktie des kalifornischen iPhone-Riesen mit mehr als 700 Dollar gehandelt. Das war allerdings, bevor das Unternehmen seine Anteilsscheine aufteilte, um sie attraktiver für Kleinanleger zu machen. Unter Berücksichtigung der Aktiensplits lag der bisherige Rekord bei 100,72 Dollar. Seit Ende April hat die Apple-Aktie mehr als 30 Prozent zugelegt.

Neue Modelle am 9. September

Das Warten der Apple-Fans auf neue Modelle soll laut US-Medien am 9. September ein Ende haben. Das Unternehmen dürfte dem Branchentrend folgen und die neuen Smartphones mit größerem Bildschirm ausstatten. Es wird mit einer sehr starken Nachfrage nach den Geräten gerechnet. Nach früheren Informationen des “Wall Street Journal” hat Apple für die erste Produktionsrunde 70 bis 80 Millionen iPhones der neuen Generation bestellt – deutlich mehr als bei bisherigen Marktstarts.

Börsenwert von 600 Mrd. Dollar

Mit einem Börsenwert von etwa 600 Mrd. Dollar ist Apple eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. Beim Markenwert liegt laut der aktuellsten Ausgabe der vom Marktforschungsunternehmen Millward Brown errechneten “Brandz”-Studie nur Internetgigant Google vor dem kalifornischen Smartphone-Riesen.

(APA)

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Experte: Glücksspiel-Automaten am gefährlichsten http://www.salzburg24.at/experte-gluecksspiel-automaten-am-gefaehrlichsten/apa-1319897686 http://www.salzburg24.at/experte-gluecksspiel-automaten-am-gefaehrlichsten/apa-1319897686#comments Wed, 20 Aug 2014 13:44:00 +0000 http://4060115 In der Wiener Reinprechtsdorfer Straße reiht sich ein Spielsalon an den anderen; auch in den Bezirken Ottakring, Rudolfsheim-Fünfhaus oder Favoriten ist die Automatendichte hoch. “Wir wissen, dass ein Risikopotenzial besteht für jung, männlich, Migrationshintergrund und Arbeitslosigkeit”, so der Bremer Hochschulprofessor am Mittwoch. Aus diesem Grund siedelten sich die Automatensalons vermehrt in einkommensschwachen Stadtteilen an.

Süchtige als Wirtschaftsfaktor

“Ein substanzieller Teil ihrer Einnahmen kommt von Spielsüchtigen”, gibt Meyer zu bedenken. Das sei weltweit so. Glücksspielbetreiber bewegten sich sohin immer auf einem schmalen Grat zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und Profitstreben. “Bei hinreichenden Präventionsmaßnahmen werden ihre wirtschaftlichen Erträge zurückgehen.”

Prävention unzureichend

In der Realität zeigte sich sowohl in Österreich als auch in Deutschland, dass gesetzliche Schutzmaßnahmen nicht griffen. “In Österreich hat die Automatenindustrie die Gesetzgebung geschickt umgangen”, so der Psychologe. “Es liefen Spiele im Hintergrund ab, sodass sehr viel höhere Einsätze und vor allem Gewinne möglich waren als das vom Gesetzgeber vorgegeben war.”

Automatiktaste stark kritisiert

Eine dieser umstrittenen Mechanismen ist die Automatiktaste, mit der Spieler Beträge automatisch einsetzen und so binnen kurzer Zeit um viel Geld zocken können. In Österreich wird diese mit dem neuen Glücksspielgesetz (GSpG) verboten. Betroffen davon ist der international tätige Glücksspielkonzern Novomatic, der einarmige Banditen mit sogenannter Actiontaste am Markt hat. Laut einem kürzlich ergangenen Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) darf Novomatic jedoch bereits genehmigten Geräte bis 2015 bzw. 2016 (in der Steiermark) aufgestellt lassen. Dann müssen die Automaten entweder adaptiert oder verschrottet werden.

Glückspielkonzerne in Aufruhr

Auch in Deutschland soll die Automatiktaste bald nicht mehr erlaubt sein. Ebenso verbannen wollen die Politiker das Punktespiel, bei dem der eingeworfene Geldbetrag sofort in Punkte umgewandelt wird, sodass die Begrenzung von Spieldauer, Höchsteinsatz oder Maximalverlust ausgehebelt wird. Die neue deutsche Spielverordnung liegt gerade in Brüssel zur Notifizierung, bis Ende September sollte das OK der EU kommen. Auch im Nachbarland steigt die Branche gegen die Verschärfung der Rahmenbedingungen auf die Barrikaden – neben der Spielverordnung sind das der geänderte Glücksspielstaatsvertrag und die Spielhallengesetze der Länder. Allen voran wehrt sich der deutsche “Automatenkönig” Paul Gauselmann gegen die Maßnahmen, er sieht gar sein Lebenswerk bedroht. Die Gauselmann-Gruppe hat kürzlich gemeinsam mit der Schweizer Stadtcasino Baden AG eine Casinolizenz für Wien erhalten. Das Konsortium will das Palais Schwarzenberg in einen Spieltempel verwandeln. Die Konzession ist aber aufgrund einer Beschwerde der leer ausgegangenen Casinos Austria noch nicht rechtskräftig.

Rechtliche Folgen für Automatenbetreiber ab 2015

“Die Glücksspielbranche ist eine sehr prozessfreudige, weil in dem Bereich sehr viel Geld zu verdienen ist”, weiß Meyer. In Wien drohen Automatenbetreiber nun der Stadt bzw. dem Bund mit Klagen, sollten ihre alten Landeskonzessionen ab 2015 ihre Gültigkeit verlieren. Ein Verbot von Automatensalons käme für sie einer – rechtswidrigen – Enteignung gleich. Der Suchtexperte dazu: “Ständig versuchen Spielhallenbetreiber, Gesetzesänderungen, die nicht in ihrem Interesse sind, per Verfahren oder Klagsandrohung zu verhindern.”

“Anteil der Problemspieler steigt”

Aus dem Blickwinkel der Suchtprävention müsse es dem Gesetzgeber möglich sein, Lizenzen nach einer Übergangsfrist einzuziehen. Schließlich sei der Gesetzgeber verpflichtet, seine Bevölkerung vor Gefahren zu bewahren. Es sei nun einmal erwiesen, dass eine hohe Verfügbarkeit das Interesse an Glücksspiel erst weckt. “Dadurch wird eine höhere Teilnahme hervorgerufen. Der Anteil der Problemspieler steigt.” Von daher sei es sinnvoll, dass, wie nun in Wien geplant, an der Verfügbarkeitsschraube gedreht werde.

Verantwortungsvoller Umgang  ist gefragt

Den Einwand, dass bei einem Automatenbann Spieler eben ins Casino – dort stehen ja auch Geräte, die mit viel höheren Gewinnen locken – oder ins Internet abwandern, lässt Meyer nicht gelten. “Das sind Totschlagargumente. Die Betreiber müssen schauen, wie sie in ihrem Bereich verantwortungsbewusst mit ihrem Produkt umgehen.”

Fremdsperre zur Prävention

Eine effektive Präventionsmaßnahme wäre neben der Begrenzung von Höchsteinsätzen und -gewinnen sowie der Spieldauer zum Beispiel die Sperre. Aber nicht nur Selbstsperren – wenn Kunden also selbst der Meinung sind, sie haben die Kontrolle verloren. In Österreich kaum diskutiert werde die Fremdsperre, bemängelt Meyer. In Bremen beispielsweise drohe Spielhallenbetreibern eine Strafe von 50.000 Euro, wenn sie erkennbar Süchtige weiterzocken lassen. Sinnvoll wäre es auf jeden Fall, die ausgesprochenen Spielersperren bundesweit zu vernetzen, so der Glücksspielforscher.

(APA)

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Tschechische Antwort auf Bitcoin gestartet http://www.salzburg24.at/tschechische-antwort-auf-bitcoin-gestartet-3/4060112 http://www.salzburg24.at/tschechische-antwort-auf-bitcoin-gestartet-3/4060112#comments Wed, 20 Aug 2014 13:51:10 +0000 http://4060112 Die ersten CZC wurden für jeweils 0,25 tschechische Kronen ausgegeben. Die Hälfte der virtuellen Münzen soll hauptsächlich an tschechische Bürger ausgegeben werden, heißt es auf der Internetseite CZC. CzechCrownCoin sei eine dezentralisierte, unabhängige Internetwährung ohne zentrale Verwaltung und Kontrolle. Die Überweisung der CZC direkt von Nutzer zu Nutzer sei schnell und nahezu kostenlos.

Hunderte virtuelle Währungen im Umlauf

CzechCrownCoins ist damit eine weitere von mittlerweile mehreren hundert virtuellen Währungen. Die wohl bekannteste ist Bitcoin, mit der verschiedene Online-Angebote und Dienstleistungen bezahlt werden können.

Unabhängig von Staaten und Banken

Bitcoin war 2009 von einem unbekannten Programmierer als Antwort auf die Finanzkrise geschaffen worden. Denn virtuelle Währungen sind unabhängig von Staaten, Zentralbanken und der Geldpolitik. Entsprechend unterliegen sie praktisch keiner behördlichen Regulierung. Der Wert einer Münze hängt allein von Angebot und Nachfrage ab. In der Regel, wie auch bei CZC und Bitcoin, gibt es eine streng festgelegte Obergrenze für die Geldmenge. Steigt die Nachfrage, steigt auch der Preis, da das Angebot gleich bleibt.

Schwankende Wechselkurse

Die Schwankungen der Wechselkurse sind enorm. Ein Bitcoin war Anfang September vergangenen Jahres 13 Dollar (9,74 Euro) wert, bis Dezember schoss der Kurs auf teilweise über 1.000 Dollar. Aktuell ist ein Bitcoin für rund 475 Dollar zu haben.

(APA)

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bauMax weitete Verlust in Tschechien 2013 aus http://www.salzburg24.at/baumax-weitete-verlust-in-tschechien-2013-aus/apa-1319893878 http://www.salzburg24.at/baumax-weitete-verlust-in-tschechien-2013-aus/apa-1319893878#comments Wed, 20 Aug 2014 12:55:00 +0000 http://4060051

Der Umsatz sank um 11 Prozent auf 3,9 Mrd. Kronen. Obwohl sich die finanzielle Lage des Unternehmens verschlechtert hat, zahlt es seine Verpflichtungen eigenen Angaben zufolge rechtzeitig.

Auswirkungen auf das Wirtschaften der Handelskette hatte die Interventionspolitik der tschechischen Notenbank. Die Notenbank hatte im November 2013 nach elf Jahren mit Devisen-Interventionen begonnen, um die tschechische Krone zu schwächen. “Mit der Neubewertung der Verpflichtungen in ausländischen Währungen hat sich das Wirtschaftsergebnis des Jahres 2013 deutlich verschlechtert und damit auch das eigene Kapital”, so bauMax.

In Tschechien betreibt bauMax insgesamt 24 Märkte mit rund 1.300 Mitarbeitern. In Summe sind sieben Baumarktketten auf dem tschechischen Markt vertreten, nämlich Obi, bauMax, Bauhaus, Globus Baumarkt, Hornbach Baumarkt, Hobby und Mountfield. Letztere ist mit 55 Standorten die Nummer 1 im Land.

bauMax plant in Tschechien keine Entlassungen oder Schließungen von Verkaufsstellen. Dies teilte der Marketingleiter von bauMax in Tschechien und der Slowakei, Miroslav Chmelar, auf APA-Anfrage mit. “Im Gegenteil, für Herbst planen wir den Start der Internet-Geschäfte, sodass wir einen neuen Impuls im Verkauf erwarten.” Chmelar bestätigte weiter, in diesem Jahr werde die Umstrukturierung des Unternehmens fortgesetzt. Dazu gehöre beispielsweise die Einführung eines neuen Preis-Moduls, die Optimierung des Geschäft-Portfolios oder der Verkauf von Immobilien.

bauMax will sich künftig nur noch auf Österreich, Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Slowenien konzentrieren und sich aus Kroatien, Rumänien, Bulgarien und der Türkei zurückziehen. Die rumänische Tochter wurde Anfang Juli an die französische Adeo-Gruppe verkauft, auch in der Türkei hat der Rückzug bereits begonnen.

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