Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Thu, 18 Sep 2014 15:35:27 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Kuriose Pläne: Was im Flieger alles extra kostet oder kosten sollte http://www.salzburg24.at/kuriose-plaene-was-im-flieger-alles-extra-kostet-oder-kosten-sollte/4089571 http://www.salzburg24.at/kuriose-plaene-was-im-flieger-alles-extra-kostet-oder-kosten-sollte/4089571#comments Thu, 18 Sep 2014 14:42:20 +0000 http://4089571 Mit kuriosen Ideen provozierte Ryanair-Chef Michael O’Leary immer wieder. Bezahltoiletten mit Münzschlitzen hat O’Leary schon angekündigt, ebenso Stehplätze. Das seien aber nur Werbegags gewesen, sagte er später.

Fluglinien dürfen Gepäckgebühren verlangen

Ernst gemeint sind hingegen die Gepäckgebühren. Hier bezahlen Reisende bei Ryanair und Wizzair für jedes aufgegebene Gepäckstück Gebühren von 15 Euro oder mehr. Bei Easyjet ist man ab 14 Euro dabei. Bei Lufthansa oder Air Berlin ist mindestens ein Gepäckstück mit einem Gewicht von 23 Kilo gratis.

Dass Fluggesellschaften für aufgegebenes Gepäck Zusatzgebühren verlangen dürfen, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am heutigen Donnerstag entschieden. Eine spanische Regelung, die solche Aufschläge zumindest für den ersten Koffer verbietet, sei nicht mit EU-Recht vereinbar, urteilten die Richter. Für Handgepäck oder am Flughafen gekaufte Waren dürfen indes keine Zusatzkosten anfallen, unterstrichen die Richter – vorausgesetzt, normale Maße werden nicht überschritten.

Vorlieben bei der Platzwahl kosten

Wer Vorlieben bei der Platzwahl hat, muss ebenfalls drauflegen: Bei Easyjet etwa kostet die Sitzreservierung je nach Beinfreiheit zwischen 1,49 und 18,99 Euro, bei Ryanair zwischen 5 und 15 Euro.

Keine Gratis-Verpflegung im Billigflieger

Wer hungrig fliegt, sollte insbesondere im Billigflieger nicht auf Gratis-Verpflegung hoffen. Nicht nur bei Easyjet kosten Butterbrote ebenso Geld wie Getränke. (APA/dpa/red)

 

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Milchwirtschaft vor Herausforderungen http://www.salzburg24.at/milchwirtschaft-vor-herausforderungen/apa-1320348532 http://www.salzburg24.at/milchwirtschaft-vor-herausforderungen/apa-1320348532#comments Thu, 18 Sep 2014 14:26:00 +0000 http://4089573

Das erste Halbjahr sei absatzmäßig trotz um fünf Prozent mehr angelieferter Mengen gut verlaufen, die durchschnittliche Zahlung der Molkereien an die Milchbauern lag bei 45,38 Cent, ein Plus von 13,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so Petschar. Das Russland-Importembargo störe den EU-Milchexportmarkt allerdings empfindlich: Russland habe 2013 etwa 250.000 Tonnen Käse und 35.000 Tonnen Butter importiert – diese Mengen seien jetzt am Markt. Angesichts der Dimension des Problems für den europäischen Markt seien unterstützende Maßnahmen seitens der EU erforderlich. Man sei aber zuversichtlich, dass aus Russland wieder positive Signale kommen werden: Laktosefreie Produkte seien relativ rasch wieder freigegeben worden, das Land werde mangels ausreichender Eigenversorgung unter Zugzwang kommen.

Aufgrund des Strukturwandels werde die Einkommenssituation für die klein strukturierte Milchwirtschaft immer schlechter, wurde betont. Unter Hinweis auf den angekündigten Milchpreis eines Diskonters von 49 Cent sprach Petschar den Appell zu Loyalität des Lebensmittelhandels aus. Österreichische Qualität müsse eine Rolle spielen und etwas wert sein. Petschar zeigte Verständnis für den Handel, forderte aber eine “faire Partnerschaft” der Wertschöpfungskette Bauern – Molkereien – Handel – Konsumenten ein, bei der es keine Sieger und keine Verlierer geben dürfe.

Leopold Gruber-Doberer, Geschäftsführer der 3.500 Milchbauern umfassenden MGN Milchgenossenschaft NÖ, wurde noch deutlicher: Einerseits würden die Bauern als Werbeträger für Natur und Erhaltung der auch touristisch wichtigen Kulturlandschaft benutzt, andererseits ihre Hochqualitätsprodukte “brutal verschleudert”. Generell sei Österreich nach Deutschland im Vergleich etwa zu Italien hinsichtlich Milch ein “Billigland”. Den Milchpreis zu steigern sei unrealistisch, ihn zu halten die Herausforderung, so Gruber-Doberer.

Auf das Auslaufen der Milchquote sei man vorbereitet: Die Qualität – bei Bio-Produkten sei Österreich führend – sei international gefragt, auch rund um Österreich sei “noch Platz” für österreichische gentechnikfreie Milchprodukte, nannte Petschar etwa Kroatien als “Hoffnungsmarkt”. Gruber-Doberer sah Chancen in Drittmärkten. Er führte an, dass die MGN-Mitglieder laut einer Mitgliederbefragung signalisierten, ihre Mengen nach dem Quoten-Aus um 15 bis 20 Prozent steigern zu wollen.

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Finanzmärkte wegen Schottland-Referendum in Sorge http://www.salzburg24.at/finanzmaerkte-wegen-schottland-referendum-in-sorge/apa-1320348186 http://www.salzburg24.at/finanzmaerkte-wegen-schottland-referendum-in-sorge/apa-1320348186#comments Thu, 18 Sep 2014 13:44:00 +0000 http://4089533

Die Reaktionen könnten vor allem deshalb heftig ausfallen, weil die meisten Anleger ein Nein bei dem Referendum erwarten.

Investoren sind beunruhigt, da im Fall einer Abspaltung auch elementare wirtschaftliche Fragen ungeklärt sind – wie zum Beispiel diejenige der Währung. Die Schotten wollen bei Unabhängigkeit das britische Pfund behalten, die Regierung in London lehnt dies strikt ab. Die Aufteilung bestehender Schulden ist ebenfalls ungeklärt.

Schottland will zudem in jedem Fall EU-Mitglied bleiben. Dem müssten allerdings alle Mitgliedsländer zustimmen. Spanien, dessen nordöstliche Region Katalonien auch nach Unabhängigkeit strebt, fordert ein langwieriges Aufnahmeverfahren. Außerdem könnte ein Austritt des restlichen Vereinigten Königreichs aus der EU wahrscheinlicher werden, wenn die vergleichsweise proeuropäischen Schotten bei einer möglichen Abstimmung 2017 nicht mehr dabei wären.

“Ein Erfolg der schottischen Unabhängigkeitsbefürworter würde vor allem für eines sorgen: fundamentale Unsicherheit – und zwar für einen langen Zeitraum”, warnte Frank Engeld von Union Investment. “Unsicherheit aber ist Gift für die Kapitalmärkte.” Aus einer möglichen Unabhängigkeit würden nur Risiken entstehen, keine Chancen.

Nachdem am vorletzten Wochenende erstmals eine Umfrage eine Mehrheit für die Trennungsbefürworter ermittelt hatte, fiel das britische Pfund gegenüber dem Dollar auf ein Zehn-Monats-Tief. Zum ansonsten schwächelnden Euro geriet das Pfund auch unter Druck. Dieser Trend würde sich laut Bankvolkswirten nach einer Abspaltung verstärken. Zuletzt aber zeigte eine in der Nacht zum Donnerstag veröffentlichte Umfrage eine knappe Mehrheit für die Befürworter der Union.

Bei einer Loslösung von London sollten die Verwerfungen an den Märkten nicht nachhaltig sein, da viele britische Großunternehmen ihre Geschäfte vor allem im Ausland betreiben. Stark unter Druck geraten könnten jedoch die Kurse der beiden schottischen Banken Royal Bank of Scotland und Lloyds. Die Ungewissheit, ob die britische Notenbank weiter hinter ihnen steht, dürfte den Aktienwert belasten.

“Sollte es zu einer Abspaltung kommen, steht zunächst eine Phase längerer Verunsicherung bevor”, erwartet Dekabank-Expertin Marina Lütje. Diese sollte sowohl in Schottland als auch im Rest des Vereinigten Königreichs eine Zurückhaltung bei den Investitionen zur Folge haben. Bereits jetzt haben aus Furcht vor dem Schotten-Ausstieg etliche Anleger Kapital aus Großbritannien abgezogen.

Verantwortlich für die erwarteten Kursausschläge sind auch die möglichen Konsequenzen für die Geldpolitik. Angesichts der zuletzt guten Konjunkturentwicklung rechnen Experten derzeit mit einer ersten Leitzinsanhebung im Frühjahr 2015 – diese könnte sich bei einer Abspaltung Schottlands aber schnell in Luft auflösen.

Sollten die Schotten hingegen Großbritannien treubleiben, dürfte sich in der Wirtschaft Erleichterung breitmachen. “Aber auch eine Erholungs-Rally im Fall eines negativen Ausgangs der Wahl könnte nur von kurzer Dauer sein”, sagt Nick Beecroft, Analyst bei der Saxo Bank. “Schließlich stehen 2015 Unterhauswahlen und ein mögliches Referendum über die EU-Mitgliedschaft in Großbritannien an.”

Zudem hat die britische Regierung den Schotten kostspielige Versprechen gemacht, wenn sie Teil des Königreichs bleiben. Wie das Referendum auch ausgeht: Es dürfte eine hohe Rechnung geben.

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Warner Brothers sollen 1.000 Jobs streichen wollen http://www.salzburg24.at/warner-brothers-sollen-1000-jobs-streichen-wollen/apa-1320345282 http://www.salzburg24.at/warner-brothers-sollen-1000-jobs-streichen-wollen/apa-1320345282#comments Thu, 18 Sep 2014 11:45:00 +0000 http://4089341 Warner Brothers produziert Filme und Fernsehprogramme und gehört zum Medienkonzern Time Warner, der selbst auch um Kostensenkungen ringt. Nach konstanten Erfolgen in den vergangenen Jahren blieben die diesjährigen Produktionen wie der Science-Fiction-Thriller “Transcendence” oder der Fantasy-Streifen “Winter’s Tale” hinter den Erwartungen zurück.

(APA)

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Ericsson schließt Modem-Geschäft http://www.salzburg24.at/ericsson-schliesst-modem-geschaeft/apa-1320343986 http://www.salzburg24.at/ericsson-schliesst-modem-geschaeft/apa-1320343986#comments Thu, 18 Sep 2014 11:04:00 +0000 http://4089254 Der schwedische Konzern begründete den Schritt am Donnerstag mit dem scharfen Wettbewerb in der Branche, der insbesondere von der Konkurrenz in Asien und den USA angefacht wird.

Um im Modem-Markt Erfolg zu haben, wären erhebliche Investitionen nötig gewesen, erläuterte das Management. Das Geschäft mit der Entwicklung der Datenübertragungsgeräte hat Ericsson vom früheren Partner STMicroelectronics geerbt, der vor einem Jahr aus dem Joint Venture ausgestiegen war. Die bei den Schweden verbliebene Sparte beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter, davon gut 200 in Deutschland.

Nur rund 600 der Beschäftigten sollen im Konzern bleiben und dort künftig in der Entwicklung von Funknetzen eingesetzt werden. Der Rest müsse Ericsson verlassen, sagte Firmenchef Hans Vestberg der Nachrichtenagentur Reuters. Das Unternehmen insgesamt zählte zur Jahresmitte mehr als 115.000 Beschäftigte. (APA)

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Wien-Tourismus freut sich über neuem August-Bestwert http://www.salzburg24.at/wien-tourismus-freut-sich-ueber-neuem-august-bestwert/4089199 http://www.salzburg24.at/wien-tourismus-freut-sich-ueber-neuem-august-bestwert/4089199#comments Thu, 18 Sep 2014 10:53:15 +0000 http://4089199

Das Minus sei aber allein durch den enormen Anstieg von Besuchern aus Saudi-Arabien fast wettgemacht worden, teilte der Wien-Tourismus mit. Unterm Strich lag der heurige August um 7,7 Prozent über dem Vergleichsmonat des Vorjahres, hieß es in der Aussendung am Donnerstag.

Freude für den Wien-Tourismus

Neben Russland schwächelte auch Japan, wo man ein Nächtigungsminus von 7 Prozent hinnehmen musste. Für zweistellige Zuwächse sorgen indes Deutschland, die USA, Großbritannien oder Spanien. Profitieren vom grundsätzlich positiven Trend konnten alle Häuser – mit Ausnahme der Fünf-Sterne-Hotels.

Seit Jahresbeginn verzeichnete Wien mehr als 8,7 Mio. Nächtigungen und damit um 6,4 Prozent mehr als 2013. Beim Nettoumsatz gab es ebenfalls gute Nachrichten. Dieser lag bis einschließlich Juli bei 347,6 Mio. Euro, was einem Plus von 9,2 Prozent entspricht. Für August gibt es hier noch keine Zahlen.

(APA)

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Air France-Piloten drohen mit Streikverlängerung http://www.salzburg24.at/verhaertete-fronten-im-arbeitskampf-von-air-france/apa-1320342730 http://www.salzburg24.at/verhaertete-fronten-im-arbeitskampf-von-air-france/apa-1320342730#comments Thu, 18 Sep 2014 13:37:00 +0000 http://4089152

Die Fluglinie könne die Verlängerung jedoch abwenden, wenn sie in den Verhandlungen auf die Piloten zugehe. Die Gewerkschaft protestiert gegen die Sparpläne des Managements und verlangt für die Flugkapitäne der Billig-Tochter Transavia dieselben Verträge wie bei Air France. Zudem befürchtet sie, dass mit dem Transavia-Ausbau Arbeitsplätze ins Ausland verlagert und Kurz- und Mittelstrecken an die Billigtochter übertragen werden.

Der Ausfall der Flüge kostet Air France nach eigenen Angaben täglich 10 bis 15 Millionen Euro. Die französische Regierung hatte am Mittwoch zu einem Ende des Arbeitskampfes aufgerufen. “Dieser Streik lastet schwer auf Air France, auch auf den Finanzen und auf der Attraktivität und dem Image unseres Landes”, sagte Ministerpräsident Manuel Valls.

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Bei der AUA haben Verhandlungen wieder begonnen http://www.salzburg24.at/bei-der-aua-haben-verhandlungen-wieder-begonnen/apa-1320342240 http://www.salzburg24.at/bei-der-aua-haben-verhandlungen-wieder-begonnen/apa-1320342240#comments Thu, 18 Sep 2014 09:30:00 +0000 http://4089049

Für das am Donnerstag in Wien stattfindende diesjährige Luftfahrtsymposium habe sich AUA-Vorstandschef Jaan Albrecht entschuldigen müssen, “weil die KV-Verhandlungen begonnen haben”, berichtete Luftfahrtverbandspräsident Mario Rehulka – einst selber AUA-Vorstand – zu Beginn der Veranstaltung. Vom AUA-Management gab es keine Stellungnahme zu Terminen oder Inhalten der Gespräche.

Ein Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH), wonach der vor mehr als zwei Jahren gekündigte AUA-Kollektivvertrag auch beim zwangsweisen Übergang des Flugbetriebs zu Tyrolean nachwirkt, hat der Bordbelegschaft den Rücken gestärkt und wird der AUA teure Nachzahlungen bescheren. Ein Zurück zu alten Verhältnissen wird es aber nicht geben.

Ziel ist, in zwei Wochen ein Ergebnis vorlegen zu können. Für den Fall, dass der Poker um einen Konzernkollektivvertrag sowie einen Vergleich mit den Piloten und Flugbegleitern scheitert, drohte das Management mit drastischen Alternativkonzepten, die bis zur Neugründung der Airline reichen könnten. Am 7. Oktober wird der Aufsichtsrat den Stand der Dinge beraten. Vom Mutterkonzern Lufthansa hat die AUA keine rettenden Geldspritzen mehr zu erwarten.

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Wirtschaft wächst heuer weniger als ein Prozent http://www.salzburg24.at/wirtschaft-waechst-heuer-weniger-als-ein-prozent/apa-1320342516 http://www.salzburg24.at/wirtschaft-waechst-heuer-weniger-als-ein-prozent/apa-1320342516#comments Thu, 18 Sep 2014 13:30:00 +0000 http://4089017

Heuer sehen Wifo und IHS wegen der schwachen internationalen Nachfrage und den dadurch gedrückten Exporten und Investitionen nur mehr 0,8 Prozent reales BIP-Plus – mit schlimmen Folgen für den Arbeitsmarkt. Für 2015 rechnen sie mit einer leichten Beschleunigung auf 1,2 (Wifo) bzw. 1,6 Prozent (IHS), wie am Donnerstag erklärt wurde.

Gegenüber Juni so stark zurücknehmen musste man die Prognosen laut Aiginger wegen der nun schlechteren Einschätzung der Welt- und der Eurozonen-Konjunktur, der ausgebliebenen Investitionen der Unternehmen, des mittlerweile kleinen Reallohnminus statt eines -plus sowie des “Reform-Frust in Österreich”. “Die Konjunktur ist saft- und kraftlos”, brachte es der Wifo-Chef auf den Punkt. Gelähmt werde die Konjunktur durch die labile Stimmung, die wachsende Unsicherheit und das geringere Vertrauen; das alles belaste die Binnenkonjunktur, so Keuschnigg.

Ein Risiko liegt in der Russland-Krise, ein Hoffnungsschimmer in möglichen Stimulierungen, die die EU für die Konjunktur setzen könnte, meint das Wifo. “Die EU-Kommission darf nicht einfach sagen, es wurden keine Reformprojekte bei uns eingereicht – da muss man die Länder ermahnen. Die Kommission muss etwas machen, weil die Nachfrage so schwach ist. Das geht auch, ohne die Defizite zu erhöhen”, sagte Aiginger. Das von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vorgeschlagene europaweite 300 Mrd. Investitionsprojekt sollte rasch kommen. Zudem gebe es auf der Positiv-Seite, also als “Aufwärtsrisiko”, die aufgestauten Investitionspläne der Firmen sowie eine Steuerreform in Österreich, die so konstruiert sein sollte, dass sie den Arbeitnehmern helfe und mehr Konsum ermögliche.

Auf den Arbeitsmarkt wirkt sich die momentan stark eingetrübte Konjunktur fatal aus. Trotz einer weiter wachsenden Zahl unselbstständig aktiv Beschäftigter dürfte in Österreich die Arbeitslosenrate heuer nach heimischer Rechnung auf über 8 Prozent und nach Eurostat-Kriterien auf 5 Prozent klettern. 2015 könnte dann, zumindest aus Sicht des Wifo, nochmals eine weitere leichte Verschlechterung drohen.

Die Arbeitslosenzahl in Österreich werde heuer – noch ohne Schulungen – um 33.000 auf 320.000 Menschen steigen, 2015 nochmals um 20.000 auf 340.000 Betroffene, sagte Aiginger. Trotz eines Beschäftigungsanstiegs 2014/15 um 25.000 sowie 21.000 Personen – primär Teilzeitkräfte und Ausländer – werde die Arbeitslosenrate von 7,6 auf heuer 8,4 und dann 8,8 Prozent steigen, da das Arbeitskräfteangebot noch viel kräftiger, nämlich um über 60.000 sowie um 46.000 klettere. Hinzu komme noch der starke “Mismatch”, also einen Facharbeitermangel bei gleichzeitig vielen Niedrigqualifizierten ohne Job.

Das Außenhandelsplus verlangsamt sich unerwartet – Wifo und IHS sehen heuer nur 2,3 bzw. 3,8 Prozent realen Warenausfuhr-Anstieg. Grund: Die Aufwärtsdynamik des Welthandels endete jäh, er dürfte heuer wie die wichtigsten Austro-Exportmärkte nur 3,5 Prozent real expandieren. 2015 sollten 3,5 bzw. 5,3 Prozent Ausfuhrplus möglich sein. Den Euroraum sieht das Wifo 2014/15 um 0,8 bzw. 1,1 Prozent wachsen, die EU-28 um 1,3 bzw. 1,4 Prozent. Die Eurozone war 2013 um 0,4 Prozent geschrumpft, und die EU stagnierte praktisch (+0,1 Prozent).

Von Deflation könne in Österreich bei heuer und nächstes Jahr 1,8 Prozent Teuerungsrate “keine Rede” sein, so Aiginger. Der zuletzt neben Großbritannien EU-weit höchste Wert sei Folge bestimmter Marktstrukturen, aber auch von Steuern, gab der Wifo-Chef zu verstehen. Ein Teil der Bruttolohnzuwächse schlage sich netto nicht nieder: Denn von den 2014/15 nominell brutto 1,7 bzw. 2,0 Prozent wachsenden Pro-Kopf-Löhnen- und Gehältern bleibe nach Abzug der Inflation real brutto heuer ein Minus von 0,1 Prozent und 2015 ein geringes Plus von 0,2 Prozent. Netto sei die Veränderung dann mit -0,5 und -0,2 Prozent in beiden Jahren negativ. Die Steuerprogression allein kostet laut Aiginger 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte.

Dass der Privatkonsum dennoch wachsen kann, wenn auch nur verhalten, ist nach Einschätzung der Experten dem Griff der Menschen auf ihr Erspartes zu verdanken. So gehen Wifo und IHS für den Konsum – nach einem realen Rückgang um 0,2 Prozent im Vorjahr – heuer von 0,4 bzw. 0,5 Prozent Plus aus und für 2015 dann von +0,8 Prozent.

Die Zinssenkungen entlasten die öffentlichen Haushalte etwas, so das Wifo, das für 2014 von einem Maastricht-Defizit (also ohne Einmaleffekte, Anm.) von 2,9 Prozent des BIP ausgeht (nach -1,5 Prozent voriges Jahr) und von 1,9 Prozent nächstes Jahr. Das IHS prognostiziert für 2014 und 2015 ein Haushaltsdefizit von 2,8 bzw. 1,6 Prozent des BIP.

Das strukturelle Defizit schätzte Aiginger für 2014 auf 0,9 und für 2015 auf 0,7 Prozent des BIP. Das Ziel der Regierung, bis 2016 das Defizit auf 0,5 Prozent des BIP drücken zu können, hält er für möglich; allerdings wolle das die EU-Kommission schon bis 2015. Die Staatsschulden pendeln sich dem Wifo-Chef zufolge bei zirka 80 Prozent ein, allerdings noch auf Basis des “alten” ESVG. Die dem Staat neu zugerechneten Einheiten gemäß ESVG 2010 gibt die Statistik Austria am kommenden Dienstag bekannt; dann soll auch die BIP-Neuberechnung für 2013 samt der illegalen Produktion vorliegen.

Am Steuerreformvorschlag von ÖGB und AK vermissen Aiginger und Keuschnigg viele Gegenfinanzierungs-Ideen. Diese solle die “Regierung in den nächsten Tagen” liefern, verlangte der Wifo-Chef mit Blick auf die Klausur Ende kommender Woche: “Die Regierung soll sagen, die Reform wird 7 oder 6 oder X Milliarden ausmachen, und wir werden diese Steuern senken und diese öffentlichen Ausgaben reduzieren.” Neben dem Bund sollten auch die Länder sagen, wo Einsparungen möglich seien.

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Fluglinien dürfen Gepäckgebühren verlangen http://www.salzburg24.at/fluglinien-duerfen-gepaeckgebuehren-verlangen/apa-1320341780 http://www.salzburg24.at/fluglinien-duerfen-gepaeckgebuehren-verlangen/apa-1320341780#comments Thu, 18 Sep 2014 11:07:00 +0000 http://4088910

Für Handgepäck oder am Flughafen gekaufte Waren dürfen indes keine Zusatzkosten anfallen, unterstrichen die Richter – vorausgesetzt, normale Maße werden nicht überschritten.

Das Geschäftsmodell insbesondere von Billigflug-Anbietern bestehe darin, die Flüge selbst zu niedrigen Preisen anzubieten und für ergänzende Dienstleistungen zusätzliches Geld zu verlangen, so der EuGH. Dabei sei es “nicht auszuschließen, dass einige Fluggäste es vorziehen, ohne aufgegebenes Gepäck zu reisen, wenn dies den Preis ihres Flugtickets verringert.” Allerdings müssten die Kosten bei der Buchung klar vorherzusehen sein. Ob dies der Fall ist, müssten bei Bedarf nationale Behörden prüfen.

Im Gegensatz zu aufgegebenen Koffern und Taschen verursache Handgepäck der Fluggesellschaft keine zusätzliche Arbeit, deshalb dürften hierfür keine Zusatzgebühren erhoben werden.

Im konkreten Fall hatte eine Frau sich bei einer spanischen Verbraucherbehörde über die Billig-Fluggesellschaft Vueling aus der British-Airways-Gruppe beschwert. Für die Hin- und Rückreise aus La Coruna im Nordwesten Spaniens ins niederländische Amsterdam wollte die Frau mit drei Bekannten zwei Koffer aufgeben. Vueling verlangte hierfür im Jahr 2010 Extrakosten von insgesamt 40 Euro auf den Grundpreis von insgesamt 241,48 Euro.

Das zuständige Gericht in Spanien wollte vom EuGH wissen, ob eine spanische Regelung, die den Aufschlag untersagt, mit europäischem Recht vereinbar ist. Die Antwort der europäischen Richter war ein klares Nein. Auf der Grundlage dieser Auskunft müssen deren spanische Kollegen nun über den Einzelfall entscheiden.

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Bene hat Verlust im Halbjahr mehr als halbiert http://www.salzburg24.at/bene-hat-verlust-im-halbjahr-mehr-als-halbiert/apa-1320340548 http://www.salzburg24.at/bene-hat-verlust-im-halbjahr-mehr-als-halbiert/apa-1320340548#comments Thu, 18 Sep 2014 07:01:00 +0000 http://4088777

Der Umsatz sank um 10,7 Prozent auf 73,5 Mio. Euro. Beim um Einmaleffekte aus der Restrukturierung bereinigten EBITDA wurde nach -5,6 Mio. Euro in der Vorjahres-Vergleichsperiode nun mit 644.000 Euro ein kleines Plus erzielt.

In der Bene-Gruppe stieg der Personalstand leicht von 1.079 per Ende Jänner 2014 auf 1.109 Beschäftigte per Ende Juli an. Dies sei vor allem auf das Anlaufen eines Großauftrags in Abu Dhabi zurückzuführen, hieß es im Halbjahresbericht. Die Sanierung des Unternehmens werde fortgesetzt. Details werden heute Vormittag in einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

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Fed drosselt Konjunkturhilfen – Zinsen unverändert http://www.salzburg24.at/fed-drosselt-konjunkturhilfen---zinsen-unveraendert/apa-1320335858 http://www.salzburg24.at/fed-drosselt-konjunkturhilfen---zinsen-unveraendert/apa-1320335858#comments Wed, 17 Sep 2014 21:27:00 +0000 http://4088570

Einige Analysten hatten erwartet, dass die Fed diese Zeitangabe aus ihrem neuen Kommunique streichen würde, um eine beschleunigte Normalisierung der Geldpolitik zu signalisieren. Bisher gehen die Märkte von einer Zinserhöhung im Sommer 2015 aus. Nach einer Serie guter Wirtschaftsdaten meinten aber einige Fachleute, die Zinswende könnte schon im Frühjahr anstehen.

Die Mitglieder des Offenmarktausschusses der Fed hoben ihre Erwartungen über die Leitzinsentwicklung im Vergleich zu den Vormonaten nochmals an. So rechnen sie nun im Schnitt damit, dass der Leitzins Ende 2015 bei 1,38 Prozent liegen wird. Bisher betrug diese Schätzung 1,13 Prozent. Ein Jahr später könnte der Zins demnach auf 2,88 gestiegen sein. Bis dato wurde mit 2,5 Prozent gerechnet.

Der Offenmarktausschuss begründete sein unverändert behutsames Vorgehen nach einer zweitägigen Sitzung damit, dass sich die US-Konjunktur noch nicht genügend von der großen Rezession erholt habe, die vor rund fünf Jahren endete. Die Wirtschaft wachse mit “moderatem” Tempo. Für das kommende Jahr senkte die Fed sogar ihren Wachstumsausblick von 3,1 Prozent auf 2,8 Prozent. Am Arbeitsmarkt herrsche noch immer eine “bedeutende Unterauslastung”.

Auch die nachlassende Inflation hielt die Fed wahrscheinlich davon ab, konkrete Hinweise auf eine anstehende Zinswende zu geben. Die Teuerungsrate fiel im August auf 1,7 Prozent, und damit unter den Zielwert der Fed von 2,0 Prozent, wo er noch im Juli gelegen hatte. Notenbank-Chefin Janet Yellen sagte nach dem Zinsentscheid in einer Pressekonferenz, dass sich die Inflation langsam dem Ziel annähern werde. Ihre Einschätzung der wirtschaftlichen Lage habe sich aber kaum verändert. Es gebe noch immer große Unsicherheiten.

Der Wirtschaft geht es nach Fed-Ansicht allerdings gut genug, um ein ungewöhnliches, milliardenschweres Konjunkturprogramm auslaufen zu lassen: Bei ihrer Sitzung Ende Oktober will die Fed das Ende der “quantitativen Lockerung” bekannt geben. Zunächst soll dieser Erwerb von langfristigen Staatsanleihen und Immobilienpapieren noch einmal um zehn Milliarden Dollar (7,7 Mrd. Euro) pro Monat auf 15 Milliarden Dollar reduziert werden. Im Herbst ist dann ganz Schluss damit. Die Maßnahme, mit der riesige Geldsummen ins System gepumpt wurden, sollte helfen, den langfristigen Zins zu drücken.

Die Fed veröffentlichte am Mittwoch neben ihrem üblichen Kommunique auch einen Plan, wie sie die Geldpolitik künftig aus dem Krisenmodus holen will. Das Strategiepapier enthält aber keine konkreten Angaben über den Zeitraum oder die Geschwindigkeit möglicher Zinserhöhungen.

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Neuer Easyjet-Flug Wien-Rom http://www.salzburg24.at/neuer-easyjet-flug-wien-rom/apa-1320332656 http://www.salzburg24.at/neuer-easyjet-flug-wien-rom/apa-1320332656#comments Wed, 17 Sep 2014 15:46:00 +0000 http://4088500

Das Angebot ist ein Novum für österreichische Passagiere der Airline Easyjet, die vier Mal wöchentlich (montags, mittwochs, freitags und sonntags) die italienische Hauptstadt anfliegen wird. Easyjet fliegt aus Rom Fiumicino mit acht Flugzeugen 37 Städte in Italien, Europa und Nahost an.

Italien bleibt bei österreichischen Touristen beliebtestes Ziel für Haupturlaubsreisen. 2013 konnte sich Italien vor Kroatien, Deutschland und Spanien weiter als Urlaubsparadies für österreichische Touristen behaupten, geht aus jüngsten Angaben der österreichischen Außenhandelsstelle Mailand hervor. 1,45 Mrd. Euro gaben Österreicher 2012 in Italien aus, diese Zahl ist nach Angaben der italienischen Notenbank 2013 auf 1,57 Mrd. Euro gestiegen.

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EU vor der Pleite? Abgeordnete fordern höheres EU-Budget 2015 http://www.salzburg24.at/eu-vor-der-pleite-abgeordnete-fordern-hoeheres-eu-budget-2015/4088398 http://www.salzburg24.at/eu-vor-der-pleite-abgeordnete-fordern-hoeheres-eu-budget-2015/4088398#comments Wed, 17 Sep 2014 14:29:48 +0000 http://4088398 Die Europaabgeordneten verlangen ein höheres EU-Budget für das kommende Jahr als die EU-Staaten. Die zuständige deutsche CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier nannte das Vorgehen der EU-Staaten am Dienstag in Straßburg unverständlich. Diese wollten etwa die humanitäre Hilfe in Syrien ausbauen, würden die Mittel dafür im EU-Budget aber kürzen.

Budgetplan 2015

Der EU-Budgetplan der EU-Staaten sieht für das kommende Jahr Verpflichtungen von 145,08 Milliarden Euro und Zahlungen von 140 Milliarden Euro vor. Gegenüber dem EU-Kommissionsvorschlag wäre dies eine Kürzung von 522 Millionen Euro bei den Verpflichtungen und 2,1 Milliarden Euro bei den Zahlungen. Gegenüber 2014 wäre dies eine leichte Steigerung. Das derzeitige EU-Budget sieht Verpflichtungen in Höhe von 142,64 Milliarden Euro vor, in Zahlungen sind heuer 135,50 Milliarden vorgesehen.

Kluft zwischen Verpflichtungen und Budget

Hohlmeier warnte vor einer immer größer werdenden Kluft zwischen den Verpflichtungen, welche die EU eingegangen sei, und den zur Verfügung stehenden Budgetmitteln. Es laufe darauf hinaus, “dass wir immer mehr Rechnungen haben, aber immer weniger Zahlungen zur Verfügung haben”. Hohlmeier kritisierte auch Kürzungen des EU-Ministerrates bei der Entwicklungshilfe und im Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD). Dem Europäischen Gerichtshof müssten endlich die zugesagten neuen Richter ermöglicht werden, sonst gebe es eine ernsthafte Gefahr einer zu langen Verfahrensdauer in der EU.

Zahlungsrückstände

Der amtierende EU-Budgetkommissar Jacek Dominik forderte ebenfalls: “Wir müssen die Zahlungsrückstände bewältigen.” Die Verschiebungen von Zahlungen auf das nächste Jahr müssten endlich aufhören.

Dann “steht die EU vor der Pleite”

“Wenn die ausständigen Zahlungen im Herbst nicht gelöst sind, steht die EU vor der Pleite”, sagte die grüne EU-Abgeordnete Monika Vana, Mitglied im Haushaltsausschuss des EU-Parlaments. Allein für Zusagen in der Regionalpolitik fehlten der EU seit Ende April 13,3 Milliarden Euro. “Wir bekommen nicht mehr Europa für weniger Geld.” Die Grünen seien gegen den vorliegenden Budgetentwurf. Man sehe Widersprüchlichkeiten und falsche Prioritäten der EU-Regierungen, kritisierte Vana Kürzungen bei Beschäftigung, Außenpolitik und Forschung.

Kritik an Kürzungen bei Wachstumsinvestitionen

Auch die ÖVP-Abgeordneten Paul Rübig und Othmar Karas kritisierten, dass sich der EU-Rat mit Kürzungen bei Wachstumsinvestitionen in Widerspruch zu seiner eigenen Politik befinde. Die Herausforderung bestehe darin, “immer mehr Zahlungen mit den Verpflichtungen in Einklang zu bringen”, sagte Rübig.

EU-Budget 2015 soll bis Jahresende stehen

Über das EU-Budget entscheiden der EU-Ministerrat und das Europaparlament zusammen. Bis Jahresende müssen sich die beiden EU-Institutionen in Vermittlungsgesprächen auf einen Budgetplan für 2015 einigen. (APA/red)

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Enorme Ausfälle wegen Pilotenstreik bei Air France http://www.salzburg24.at/enorme-ausfaelle-wegen-pilotenstreik-bei-air-france/apa-1320331662 http://www.salzburg24.at/enorme-ausfaelle-wegen-pilotenstreik-bei-air-france/apa-1320331662#comments Wed, 17 Sep 2014 13:58:00 +0000 http://4088384

Frankreichs Premierminister Manuel Valls forderte, den Streik so schnell wie möglich zu beenden. Die Aktion sei unverständlich, sagte der Regierungschef dem Sender “France Inter”. Valls forderte die Piloten auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Zukunft von Air France stehe auf dem Spiel.

Der Pilotenstreik richtet sich gegen Sparpläne des Airline-Konzerns Air France-KLM, der Kurz- und Mittelstrecken an seine Billigtochter Transavia übertragen und damit seine jährlichen Kosten um mehr als eine Milliarde Euro senken will. Die Piloten fordern einen einheitlichen Vertrag für ihre Berufsgruppe. Ihre Gewerkschaft befürchtet durch den Ausbau der Billigfluglinie eine Auslagerung von Jobs und schlechtere Arbeitsbedingungen.

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2.325 Superreiche besitzen Billionen http://www.salzburg24.at/2325-superreiche-besitzen-billionen/apa-1320330514 http://www.salzburg24.at/2325-superreiche-besitzen-billionen/apa-1320330514#comments Wed, 17 Sep 2014 15:08:00 +0000 http://4088311

2.325 Menschen – eine Rekordzahl – besitzen ein Vermögen von 7,3 Billionen Dollar (5,65 Billionen Euro). Das geht aus einer am Mittwoch in Zürich veröffentlichten Studie der UBS in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Wealth-X hervor. Das ist ein Vermögens-Plus von zwölf Prozent. Die Summe entspricht dem doppelten Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Sie übersteigt den Wert der Firmen im Dow Jones Index.

Dabei werden die Reichen gerade in Europa immer reicher. Mit 2,375 Billionen Dollar haben die 775 Milliardäre die Nordamerikaner beim Gesamtvermögen überholt. Die meisten Superreichen in Europa leben in Großbritannien (130), gefolgt von Deutschland (123). Die höchste Milliardär-Dichte verzeichnet das Fürstentum Liechtenstein: Fünf Superreiche unter 37.000 Einwohnern.

Ihren schon bisher unglaublichen Reichtum haben aber besonders die Reichen und Superreichen in Asien vermehrt. Hier verzeichnen die Listen eine Steigerung des Vermögens um fast 19 Prozent auf 1,14 Billionen Dollar sowie 52 neue Milliardäre, davon allein 33 aus China. Damit sind in Asien nun 560 Superreiche zu Hause. Den stärksten Anstieg bei der Zahl der Reichen verzeichnet Lateinamerika mit einem Plus von fast 38 Prozent auf 153 Menschen mit eher wenig Geldsorgen.

Im Nahen Osten sowie in Afrika hat laut UBS und Wealth-X dagegen die Zahl der Milliardäre auf insgesamt 194 leicht abgenommen, dafür ist deren Vermögen in zweistelligen Prozentzahlen gestiegen. In den USA leben 609 Milliardäre, die 2,371 Billionen Dollar besitzen. Auch Frauen haben durch Geschick, Können und Glück ein Mega-Vermögen angehäuft. Unter den Superreichen ist fast jeder achte eine Frau. Allerdings haben zwei von drei Milliardärinnen ihr riesiges Vermögen schlicht geerbt.

Der jetzt veröffentlichte Bericht hat auch Trost für alle parat, die sich mit einer akademischen Ausbildung schwertun: 35 Prozent der Superreichen haben keinen Universitätsabschluss.

Auf der Liste der Magazins “Forbes” sind immer noch der Mexikaner Carlos Slim (Telecom Mexiko), Microsoft-Gründer Bill Gates und Investor Warren Buffet mit einem Vermögen zwischen 85 und 67 Mrd. Dollar die drei reichsten Menschen der Erde.

Gates und Buffet gehören zweifelsfrei auch zu den großen Spendern, die gemeinsam andere Vermögende dazu aufrufen, ihr Geld für einen guten Zweck auszugeben. Laut Bericht ist hier noch viel Luft nach oben. Im Laufe ihres Lebens spenden Milliardäre etwa 100 Mio. Dollar, nur etwa drei Prozent ihres Vermögens. Manch einer gibt sehr viel für das eigene gute Leben aus. Der russische Oligarch Roman Abramowitsch hat angeblich fast eine Milliarde Dollar in die teuerste Privatjacht der Welt gesteckt.

Im Durchschnitt besitzt laut UBS-Bericht ein Superreicher 3,1 Mrd. Dollar. In Großbritannien ist die erste Frau im Staate zwar immens reich, aber für einen Platz unter den Milliardären in ihrer Nachbarschaft reicht es nicht. Queen Elizabeth II. hat “nur” ein Privatvermögen von 330 Millionen Pfund (415 Millionen Euro).

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Grazer Start-up-Unternehmen druckt “3D-Selfies” http://www.salzburg24.at/grazer-start-up-unternehmen-druckt-3d-selfies/apa-1320330014 http://www.salzburg24.at/grazer-start-up-unternehmen-druckt-3d-selfies/apa-1320330014#comments Wed, 17 Sep 2014 12:22:00 +0000 http://4088264 Das im Jänner vom Trio Angelique Gradwohl und Christof und Jutta Kirschner gegründete Unternehmen hat die Idee der Fotografie und der “Selfies” weiterentwickelt und die ellipsenförmige “3D Avatar Station” entwickelt. Sie ist mit 64 Spiegelreflexkameras ausgestattet, die innerhalb von Sekunden einen kompletten Körper von außen erfassen. Dafür sei nicht einmal absolute Regungslosigkeit notwendig, weshalb die Vorrichtung auch für Kleinkinder oder Haustiere geeignet ist.

Baldige Eröffnung

Die Kameras generieren zweidimensionale Fotos, die über eine Software zu einer dreidimensionalen, digitalen “Punktwolke” verarbeitet werden. Nach manueller Nachbearbeitung druckt ein 3D-Printer innerhalb eines Tages die kleinen Statuen, die der lebendigen Vorlage bis auf die Größe gleichen – “ein kleines 3D-Selfie”, erklärten die Unternehmer am Mittwoch. Ab 20. September können Kunden in das Geschäft nahe dem Grazer Kunsthaus kommen und sich eine Miniaturstatue von sich selbst fertigen lassen.

Architekten nutzen das Angebot

Neben lebendigen Motiven stellt das Start-up auch Modelle für Bauträger und Architekten sowie Deko-Gegenstände und Schmuck mit dem Printer her. Eine eigene Designlinie namens “Kantentreu” wurde schon ins Leben gerufen.

(APA)

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Österreich mit höchster Teuerungsrate in der EU http://www.salzburg24.at/oesterreich-mit-hoechster-teuerungsrate-in-der-eu-3/4088230 http://www.salzburg24.at/oesterreich-mit-hoechster-teuerungsrate-in-der-eu-3/4088230#comments Wed, 17 Sep 2014 12:19:34 +0000 http://4088230 Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mit. Allerdings sind diese Zahlen laut Eurostat vorläufig. Am Mittwoch hatte auch die Statistik Austria für Österreich die Inflationsrate veröffentlicht und dabei nach der nationalen Berechnung (VPI) 1,7 Prozent ausgewiesen. Neben dem Euroraum blieb jedenfalls auch in der gesamten EU die jährliche Inflationsrate im August mit 0,5 Prozent unverändert gegenüber den Juli-Zahlen. Ein Jahr zuvor hatte sie noch 1,5 Prozent betragen.

An der Spitze steht Bulgarien (minus 1 Prozent), gefolgt von Spanien (minus 0,5 Prozent), Estland, Griechenland, Italien und der Slowakei (je minus 0,2 Prozent) sowie von Polen und Portugal mit je einem Minus von 0,1 Prozent. Nach Österreich und Großbritannien wiesen noch Rumänien (plus 1,3 Prozent) sowie Finnland (1,2 Prozent) Steigerungsraten über der 1-Prozent-Schwelle aus. Insgesamt ging im Vergleich zum Juli die jährliche Inflationsrate in 17 Staaten zurück, stieg in neun an und blieb in zwei unverändert.

Die Inflationstreiber blieben im August dieselben. So verzeichneten erneut die Bereiche Restaurants und Cafes einen Zuwachs von 0,08 Prozentpunkten, gefolgt von den Mieten mit 0,07 Prozentpunkten und der Instandhaltung von Fahrzeugen (plus 0,05 Prozentpunkte). Preissenkend wirkten sich dagegen die Sektoren Kraftstoffe für Verkehrsmittel (minus 0,17 Prozentpunkte), sowie erneut Obst (minus 0,12 Prozentpunkte) und Telekommunikation (minus 0,11 Prozentpunkte) aus. (APA/red)

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Flugausfälle bei der AUA – Betriebsrat informierte http://www.salzburg24.at/flugausfaelle-bei-der-aua---betriebsrat-informierte/apa-1320329906 http://www.salzburg24.at/flugausfaelle-bei-der-aua---betriebsrat-informierte/apa-1320329906#comments Wed, 17 Sep 2014 12:40:00 +0000 http://4088219

Die Mannschaft sei sehr froh, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) vorige Woche geurteilt hat, dass der AUA-Kollektivvertrag auch beim zwangsweisen Übergang zu Tyrolen nachwirkt. “Recht bleibt Recht”, das sei nun klargestellt. Zugleich beurteile die Mannschaft die Situation realistisch und es gebe “Verständnis dafür, dass man beitragen muss, um der Firma aus einer wirtschaftlich schwierigen Situation zu helfen”.

Derzeit gebe es laufend Gespräche zwischen Betriebsrat und AUA-Geschäftsführung. Nach dem EuGH-Urteil werde es schneller gehen, hofft Minhard. In zwei Wochen zu einem Ergebnis zu kommen verlange aber einen “straffen Zeitplan”. Dafür wird er selber auch weniger oft fliegen. Der Betriebsratschef will “Alternativszenarien vermeiden, aber nicht um jeden Preis”. Einseitige Maßnahmen wie den Betriebsübergang solle es nicht mehr geben. Hintergrund: Die AUA überlegt auch “Alternativen”, sollte es keine Einigung über den künftigen KV geben. Von einer Neugründung bis zur Umstellung auf eine Billigairline werden dazu verschiedenste Modelle kolportiert.

Für die AUA und ihre Piloten geht es derzeit um sehr viel Geld. Die Airline hat versucht, ihr fliegendes Personal vor zwei Jahren zwangsweise in den schlechter bezahlten Kollektivvertrag der Tochter Tyrolean überzuführen. Der EuGH hat allerdings vor einer Woche entschieden, dass der alte KV nachwirkt. Damit muss die AUA die Differenz zwischen ursprünglichem Kollektivvertrag und Tyrolean-Gehalt nachzahlen, da geht es zumindest um einen zweistelligen Millionenbetrag. Minhard hat mehrfach darauf hingewiesen, dass diese Nachzahlung im Prinzip nicht verhandelbar ist, allerdings eine Abschlagszahlung denkbar wäre, wenn die Piloten einzeln zustimmen.

Abgesehen davon geht es aber um die künftige Entlohnung der AUA-Piloten und des anderen fliegenden Personals. Minhard gibt sich dazu realistisch und will über einen “tragfähigen” Kollektivvertrag für die Zukunft verhandeln. Auch der AUA-Geschäftsführung ist nach dem EuGH-Urteil klar, dass der einzige Weg über Verhandlungen geht. Allerdings ist noch unklar, in welchem zeitlichen Rahmen eine Annäherung möglich ist.

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Einkommen: Frauen in Wien arbeiten täglich vier Stunden unbezahlt http://www.salzburg24.at/einkommen-frauen-in-wien-arbeiten-taeglich-vier-stunden-unbezahlt/4088152 http://www.salzburg24.at/einkommen-frauen-in-wien-arbeiten-taeglich-vier-stunden-unbezahlt/4088152#comments Wed, 17 Sep 2014 12:01:36 +0000 http://4088152

“Viele der Ergebnisse sind nicht neu, aber wir haben jetzt eine Datengrundlage in der Hand, um Unterschiede sichtbar zu machen, sie sachlich nachweisen und argumentieren zu können”, erklärte Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) bei der Präsentation.

Die Ergebnisse in zwölf Kategorien von Kultur über Umwelt bis Beruf sollen aber auch Handlungsgrundlage liefern, um weiter an der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern zu arbeiten.

Unterschiede bei Einkommen und Arbeitszeit

Denn derzeit gibt es noch deutliche Unterschiede, vor allem betreffend Einkommen und Arbeitszeit. Wienerinnen arbeiten im Durchschnitt sieben Stunden am Tag, allerdings nur drei Stunden am Tag davon bezahlt. Vier Stunden gehen dagegen in unbezahlte Arbeit. Zum Vergleich: Männer arbeiten 6,5 Stunden am Tag, davon vier bezahlt.

Das liegt unter anderem auch daran, dass die Hausarbeit zum überwiegenden Teil an den Frauen hängen bleibt: Sie leisten 62 Prozent der Hausarbeit. In einem Viertel der Wiener Haushalte sind Frauen sogar alleine für Staubsauger und Co. zuständig. Arbeiten Frauen, dann werden sie dafür im Durchschnitt deutlich schlechter bezahlt als männliche Kollegen: Ihr Bruttostundenlohn liegt bei 12,6 Euro, während Männer durchschnittlich 15 Euro pro Stunde verdienen. Das bedeutet eine Einkommensschere von 16 Prozent, bei Pensionistinnen sind es 33 Prozent.

Frauen verdienen deutlich weniger

Vor allem in technischen Berufen, akademischen Berufen und in der Führungsebene verdienen sie deutlich weniger als Männer – und das obwohl das durchschnittliche Bildungsniveau der Wiener Frauen höher liegt als jenes der männlichen Bewohner der Bundeshauptstadt. “Das ist ein Einkommensunterschied, den es zu schließen gilt”, meinte Frauenberger. Der Monitor helfe vor allem, spezifische Ansatzpunkte zu finden. Zum ersten Mal seien etwa Vergleichsdaten aus Kollektivverträgen ausgewertet worden.

Neben der Einkommensschere ist der Frauenstadträtin aber vor allem auch die unbezahlte Arbeit von Frauen ein Dorn im Auge: “Es gilt daher mindestens so viel in die Halbe-Halbe-Debatte zu investieren.” Hoch auf der Agenda stünde zudem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, vor allem der Ausbau der ganztägigen und ganzjährigen Betreuung. Aber auch andere Bereiche in Wien wurden untersucht: So sind etwa nur 34 Prozent der Gemeinderäte weiblich, auch in sportlichen Vereinen und Verbänden sind Frauen unterrepräsentiert. Dafür besuchen sie deutlich häufiger als Männer Kurse an den Volkshochschulen und nutzen mehr öffentliche Verkehrsmittel.

Gleichstellungsmonitor in Wien

Alle drei Jahre soll der Gleichstellungsmonitor wiederholt werden. “Die Stadt Wien stellt sich selbst einer Wirkungsanalyse”, meinte die Frauensprecherin der Wiener Grünen, Martina Wurzer. Der Monitor soll künftig als “zentrales Navigationsinstrument” in der Frauenpolitik dienen. Für die Ergebnisse wurden allerdings keine neuen Daten erhoben, sondern verfügbare recherchiert und in neuem Licht zusammengestellt, erklärte Andrea Leitner vom Institut für Höhere Studien, die das Projekt betreute. Dabei hätten sich auch Datenlücken aufgetan – beispielsweise gebe es keine Angaben zur Zahl der männlichen und weiblichen Profisportlerinnen.

Der erste Gleichstellungsmonitor soll jedoch nur Ausgangspunkt eines größeren Projekts sein, schilderte Frauenberger. Gemeinsam mit den Wienerinnen sollen Maßnahmen zur Gleichstellung erarbeitet werden – etwa per Online-Umfrage und in Workshops. In einem Bürgerinnenrat soll dann 2015 über die Ergebnisse diskutiert werden.

Mehr Informationen.

(APA)

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Regierung fordert Ende des Streiks bei Air France http://www.salzburg24.at/regierung-fordert-ende-des-streiks-bei-air-france/apa-1320328438 http://www.salzburg24.at/regierung-fordert-ende-des-streiks-bei-air-france/apa-1320328438#comments Wed, 17 Sep 2014 11:16:00 +0000 http://4088107

Auch Wirtschaftsminister Emmanuel Macron forderte ein schnelles Ende des Arbeitskampfes. “Wir können nicht akzeptieren, dass ein Land von nur Wenigen blockiert wird”, sagte Macron dem Radiosender Europe 1.

Die Gewerkschaft protestiert gegen die Sparpläne des Managements und hat zu einem einwöchigen Streik bis zum 22. September aufgerufen. Sie verlangt für die Flugkapitäne der Billig-Tochter Transavia dieselben Verträge wie bei Air France. Zudem befürchtet sie, dass mit dem geplanten Transavia-Ausbau Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden. Air France zufolge kostet der Streik täglich zehn bis 15 Mio. Euro.

Ähnlich wie die Lufthansa wird Air France von Billig-Rivalen wie Ryanair und Easyjet sowie von den rasant wachsenden arabischen Airlines wie Emirates und dem Air-Berlin-Partner Etihad unter Druck gesetzt. Die beiden europäischen Marktführer wollen mit einem Ausbau des Billig-Angebots und Einsparungen gegensteuern. Die Piloten der Lufthansa hatten ihren zunächst für Dienstag geplanten Streik kurzfristig wieder abgesagt, nachdem die Konzernführung der Gewerkschaft Cockpit einen konkretisierten Vorschlag zur Übergangsversorgung vorgelegt hatte.

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Milch-”Lockangebot” regt Bauernvertreter auf http://www.salzburg24.at/milch-lockangebot-regt-bauernvertreter-auf/apa-1320327990 http://www.salzburg24.at/milch-lockangebot-regt-bauernvertreter-auf/apa-1320327990#comments Wed, 17 Sep 2014 10:48:00 +0000 http://4088055 “Die Bundeswettbewerbsbehörde soll den Fall auf die geltenden gesetzlichen Grundlagen des Wettbewerbsrechtes hin prüfen”, verlangte ÖVP-Bauernbund-Direktor Johannes Abentung. Landwirtschaftskammerpräsident Hermann Schultes (ÖVP) forderte in einer Aussendung das sofortige Aussetzen der Aktion, die sich laut der Bewerbung für Freitag und Samstag auf alle Milchsorten aus dem Kühlregal bezieht. “Milch mit dem AMA-Gütesiegel ist viel zu wertvoll, um verschleudert zu werden.”

“Qualität zum Lockmittel degradiert”

“Wir wehren uns, wenn wir zuschauen müssen, wie höchste Qualität zum Lockartikel degradiert wird”, warnte Schultes. Er warf der Kette Penny des Rewe-Konzerns einen “unverantwortlichen und schädlichen Umgang” mit der Milch vor.

Penny nimmt Angebot nicht zurück

Penny bleibt aber bei der Aktion: “Die Kosten der aktuellen Aktion tragen wir, sie geht nicht zulasten der Molkereien und Bauern”, so eine Rewe-Sprecherin auf APA-Anfrage. “Wie auch andere Mitbewerber, bietet Penny seit einiger Zeit immer wieder 1+1 Aktionen über alle Warengruppen an. Diesen Freitag und Samstag betrifft die Aktion Frischmilch und länger frische Milch. Die Aktion ist ausschließlich auf diese zwei Tage beschränkt.”

“Verschleudern” von Lebensmitteln

Das Penny-Flugblatt, das die Bauern brüskiert, wurde just versendet, als die Direktorenkonferenz des Bauernbundes tagte. Gemeinsam teilten sie mit, sich auch gegen das “Verschleudern von kostbaren Lebensmitteln, die von unseren Bauern in tagtäglicher Arbeit hergestellt werden”, wehren zu wollen. Das Angebot sei “mit Sicherheit ein absolutes Negativbeispiel der viel beworbenen Partnerschaft des Handels mit den österreichischen Bauern”.

Zu Zeiten von Sanktionen unpassend

Nicht nur die Art des Angebots, vor allem auch der Zeitpunkt macht die Bauern fast fassungslos: Erst unlängst habe die gesamte heimische Handelslandschaft angesichts der Russland-Importsperren werbewirksam Solidaritätsbekundungen an die Bauern geschickt – Stichwort Äpfel. “Dass jetzt einzelne Handelsketten ausscheren, mit Lockpreisen auf radikalen Kundenfang gehen und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen wollen, ist nicht nur kein Ruhmesblatt für die Handelsbranche, sondern ein Thema, das sich auch die Behörde ganz genau anschauen muss”, sind sich die Bauernbund-Direktoren einig. Auch LK-Präsident Schultes erwartet sich wegen des russischen Importstopps “vom österreichischen Lebensmittelhandel, dass er in seiner Preispolitik Ruhe wie auch Besonnenheit zeigt und Regionalität, Herkunft und das AMA-Gütesiegel nicht in respektlosen Aktionen entwertet”.

Rewe verteigt Angebot

“Derzeit gibt es im gesamten Handel viele Aktionen rund um österreichische Produkte – darunter auch einige mit minus 50 Prozent”, erinnerte die Rewe-Sprecherin.

(APA)

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Europas Milliardäre überholen Nordamerikaner beim Gesamtvermögen http://www.salzburg24.at/europas-milliardaere-ueberholen-nordamerikaner-beim-gesamtvermoegen/4087990 http://www.salzburg24.at/europas-milliardaere-ueberholen-nordamerikaner-beim-gesamtvermoegen/4087990#comments Wed, 17 Sep 2014 10:27:20 +0000 http://4087990 Dieses Vermögen verteilte sich auf eine Rekordanzahl von 2.325 Milliardären – 155 mehr als noch im Vorjahr, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der UBS in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Wealth-X zeigt. Mit 775 leben die meisten davon in Europa.

53 Milliardäre mehr

Asiens Reiche holen aber besonders im Hinblick auf das Vermögen auf: Dieses erhöhte sich von Juli 2013 bis Juni 2014 gegenüber der Vorjahresperiode um 18,7 Prozent. Damit zeichnet diese Region für einen Drittel des Anstiegs des weltweiten Vermögens verantwortlich. Aber auch der Kreis der Milliardäre erweiterte sich. Asien zählt im Vergleich zum Vorjahr 52 Milliardäre mehr.

Verteilung auf weniger Menschen

Im Mittleren Osten und Afrika verteilt sich dagegen ein immer größeres Vermögen auf immer weniger Menschen. So vereinigt eine um 4,8 Prozent tiefere Anzahl von Milliardären in Afrika 12,9 Prozent mehr Vermögen als noch im Vorjahr auf sich.

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Ergebnisse von Banken-Test kommen am 26. Oktober http://www.salzburg24.at/ergebnisse-von-banken-test-kommen-am-26-oktober/apa-1320327274 http://www.salzburg24.at/ergebnisse-von-banken-test-kommen-am-26-oktober/apa-1320327274#comments Wed, 17 Sep 2014 12:17:00 +0000 http://4087964

Das berichteten am Mittwoch mehrere mit den Beratungen vertraute Personen gegenüber Medienvertretern. Mit der Veröffentlichung am Sonntag soll verhindert werden, dass vorher durchgesickerte Informationen zu Verunsicherung an den Finanzmärkten führen.

Sprecher von EZB und EBA erklärten, es sei formal noch keine Entscheidung gefallen. “Wir können weiterhin lediglich sagen, dass es in der zweiten Oktoberhälfte passieren soll”, sagte ein Sprecher der EZB. Die Notenbank übernimmt am 4. November die Oberaufsicht über die Finanzinstitute in der Währungsunion. Damit sie keine unentdeckten Altlasten übernimmt, prüft sie gemeinsam mit den nationalen Aufsehern und der EU-Bankenaufsicht EBA seit Monaten die 130 bedeutendsten Banken auf Herz und Nieren, aus Deutschland unter anderem die Deutsche Bank, Commerzbank und die Landesbanken.

In Österreich werden Erste Group, BAWAG P.S.K., ÖVAG sowie von Raiffeisen die Raiffeisen Zentralbank (RZB), Raiffeisen Landesbank Oberösterreich und Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien von der EZB geprüft. Die Bank Austria ist via UniCredit (Italien) Prüfungsgegenstand.

Der groß angelegte Test besteht aus zwei Teilen, einer intensiven Bilanzprüfung und Untersuchung eventuell riskanter Portfolios in den Bankbilanzen und einem Stresstest. Bei diesem müssen die überprüften Banken nachweisen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen, etwa einem Konjunktureinbruch, noch ausreichend Kapital haben, um die Krise zu überstehen.

Der Test soll in der Finanz- und Schuldenkrise verloren gegangenes Vertrauen in die Solidität des europäischen Bankensystems wiederherstellen helfen. Ein erster Schritt auf diesem Weg war die Zusammenfassung der Bankenaufsicht unter dem Dach der EZB. Ein weiterer ist der Aufbau eines europaweiten Auffangnetzes für marode Banken.

Diejenigen Geldhäuser, die bei dem Gesundheitscheck durchfallen, müssen innerhalb von zwei Wochen einen Plan zur Lösung ihrer Kapitalprobleme präsentieren. Die EZB will damit verhindern, dass an den Finanzmärkten nach der Veröffentlichung der Ergebnisse Unruhe entsteht und eine neue Bankenkrise ausbricht. Um die Löcher tatsächlich zu schließen, haben die Institute dann sechs bis neun Monate Zeit. Erste Hinweise auf Auffälligkeiten, aber keine endgültigen Ergebnisse, sollen die Banken schon vor Bekanntgabe der Ergebnisse bekommen. So wollen die Prüfer erreichen, dass die Banken um die Veröffentlichung von Pflichtmitteilungen, sogenannter Ad-hoc-Meldungen, vor der offiziellen Bekanntgabe der Testergebnisse herumkommen.

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Smartphone-Geschäft bringt Sony in Schwierigkeiten http://www.salzburg24.at/smartphone-geschaeft-bringt-sony-in-schwierigkeiten/apa-1320325068 http://www.salzburg24.at/smartphone-geschaeft-bringt-sony-in-schwierigkeiten/apa-1320325068#comments Wed, 17 Sep 2014 10:03:00 +0000 http://4087790

Auslöser für den höheren Verlust sei eine Abschreibung auf den Bereich mobile Kommunikation, teilte der Konzern mit. Sony rechne mit niedrigeren Erlösen im Smartphone-Geschäft. Entsprechend werde der Wert der Sparte in den Büchern um 180 Mrd. Yen gesenkt. Es sei der einzige Faktor für die höhere Verlustprognose im Geschäftsjahr, betonte das Unternehmen.

Sony kämpft schon seit Jahren mit roten Zahlen, die vor allem im Geschäft mit Fernsehgeräten entstanden. Konzernchef Kazuo Hirai sanierte den Elektronik-Bereich unter anderem mit Jobabbau. Zuletzt zeichnete sich aber auch das Smartphone-Geschäft als Problemfall ab. Unter anderem Weltmarktführer Samsung und aufstrebende chinesische Hersteller graben Sony das Wasser ab. Sony setzt bei Smartphones auf das Google-Betriebssystem Android, das den Markt mit über 80 Prozent dominiert. Allerdings gibt es viele Hersteller von Android-Geräten – und den Großteil des Gewinns sahnt Samsung ab.

Im ersten Geschäftsquartal von April bis Juni hatte Sony bei mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets einen operativen Verlust von 2,7 Mrd. Yen verbucht. Die Prognose für den Smartphone-Absatz im laufenden Geschäftsjahr senkte Sony im Juli von 50 auf 43 Millionen Geräte. In Zukunft will sich Sony stärker auf teurere Premium-Smartphones fokussieren. Das Angebot an Computer-Handys im mittleren Preissegment solle ausgedünnt werden.

In dem lange Zeit verlustreichen Geschäft mit Unterhaltungselektronik hatte Sony im vergangenen Quartal immerhin einen operativen Gewinn von 7,7 Mrd. Yen geschafft. Mit Fernsehern verdiente Sony allerdings wegen hoher Sanierungskosten nach wie vor kein Geld. Bei PCs hatte Hirai kurzerhand die Notbremse gezogen und nach andauernden roten Zahlen die Sparte verkauft. Das Geschäft mit TV-Geräten will er aber unbedingt auf Vordermann bringen.

Die neuen Probleme erhöhen den Druck auf den als Sanierer angetretenen Hirai. Schon im vergangenen Geschäftsjahr hatte es mit einen Verlust von über 128 Mrd. Yen tiefrote Zahlen gegeben. Damit verlor Sony in fünf der sechs vergangenen Jahre Geld. Der japanische Elektronikriese will nun 15 Prozent der Stellen in der Smartphone-Sparte streichen. Unternehmenschef Kazuo Hirai sagte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, betroffen seien rund 1.000 Beschäftigte.

Der Unternehmenschef kündigte zudem an, dass Sony erstmals seit dem Börsengang 1958 keine Dividende an seine Aktionäre zahlen werde. Sony war nach dem Zweiten Weltkrieg von Akio Morita gegründet worden. Seit einigen Jahren kriselt das Unternehmen.

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