Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Wed, 22 Oct 2014 15:17:34 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Grüne wollen “Urlaubsanspruch” für Arbeitslose http://www.salzburg24.at/gruene-wollen-urlaubsanspruch-fuer-arbeitslose/apa-1320871624 http://www.salzburg24.at/gruene-wollen-urlaubsanspruch-fuer-arbeitslose/apa-1320871624#comments Wed, 22 Oct 2014 14:12:00 +0000 http://4124097

Unselbstständige Arbeitnehmer haben zumindest fünf Wochen Urlaubsanspruch, vergleichen die Grünen in ihrem Antrag. Kritik gab es am Mittwoch von ÖVP und FPÖ.

Die Forderung sei “eine Verhöhnung all jener, die mit ihrer täglichen Arbeit und ihrer Leistung dafür sorgen, dass unser Sozialsystem erhalten werden kann”, schreibt ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel in einer Aussendung. Die Grünen würden so tun, als ob Arbeitslosigkeit ein vom Staat bezahlter Urlaub sein soll. Das sei sachlich und “in der Symbolik” vollkommen falsch. ÖVP-Wirtschaftssprecher Peter Haubner bezeichnet die Forderung als “Affront gegenüber den heimischen Unternehmern und allen Leistungsträgern”. Denn Unternehmer würden pro Jahr nur 13 Urlaubstage konsumieren.

Für FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl ist ein Urlaubsanspruch für Arbeitslosenzeiten “nicht sinnvoll und ein Anreiz in die falsche Richtung”. Da die Grünen insbesondere auch Auslandsaufenthalte ermöglichen wollen, nimmt Kickl an, die “Zielgruppe sind offenbar primär ausländische Arbeitslose und deren allfällige Besuchsbedürfnisse in den Heimatländern”.

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Bier wird ab Dezember wieder teurer http://www.salzburg24.at/bier-wird-ab-dezember-wieder-teurer/apa-1320871302 http://www.salzburg24.at/bier-wird-ab-dezember-wieder-teurer/apa-1320871302#comments Wed, 22 Oct 2014 13:38:00 +0000 http://4124042

Zudem liege der Fokus derzeit verstärkt auf heimischen Rohstoffen, was ebenfalls ins Gewicht fällt. Einen Teil habe das Unternehmen durch interne Einsparungen auffangen können, heißt es in einer Mitteilung. Trotzdem müssten die gestiegenen Kosten durch “moderat erhöhte Preise” kompensiert werden.

Am Mittwoch hat unterdessen der niederländische Heineken-Konzern seinen Quartalsbericht veröffentlicht. Wie praktisch in ganz Europa hat das saison-untypische nasskalte Sommerwetter auch bei der österreichischen Tochter Brau Union (Hauptmarken: Gösser, Zipfer, Schwechater, Puntigamer und Reininghaus) den Absatz im dritten Quartal sinken lassen. Im Konzern ist von wirtschaftlich herausfordernden Zeiten die Rede.

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Total plant Doppelspitze nach Tod des Konzernchefs http://www.salzburg24.at/total-plant-doppelspitze-nach-tod-des-konzernchefs/apa-1320871150 http://www.salzburg24.at/total-plant-doppelspitze-nach-tod-des-konzernchefs/apa-1320871150#comments Wed, 22 Oct 2014 13:33:00 +0000 http://4124038

Der 51-Jährige wird allerdings zunächst nicht mit der Machtfülle de Margeries ausgestattet, der am späten Montagabend bei einem Zusammenstoß seines Firmenflugzeugs mit einem Schneepflug auf einem Flughafen in Moskau ums Leben gekommen war. Pouyanne fungiert bis auf Weiteres lediglich als Konzernchef. Als Verwaltungsratsvorsitzender wird ihm der frühere Total-Chef Thierry Desmarest zur Seite gestellt. Diesen Posten hatte bisher auch de Margerie in Doppelfunktion inne.

Der 68-jährige Desmarest soll bis Ende kommenden Jahres Chefkontrolleur bleiben. Dann sollen die beiden Ämter wieder in Personalunion ausgeübt werden, wie Total bekannt gab.

Auf Pouyanne wartet eine politisch heikle Aufgabe. Er hat die Gewerkschaften bereits auf Kürzungen im heimischen Raffineriegeschäft eingestimmt. Details dazu sollen im Frühjahr folgen. Der Konzern betreibt in Frankreich fünf Raffinerien. Im Jahr 2010 hatten Schließungspläne für die Raffinerie in Dünkirchen wochenlange Streiks ausgelöst, die zu Unterbrechungen in der Ölversorgung des Landes führten.

Pouyanne spielte eine zentrale Rolle bei der Zusammenführung der defizitären Sparten Raffinerien und Petrochemie in den vergangenen Jahren. Davor hatte er führende Positionen im Ölfördergeschäft in Angola und Katar. In der Heimat arbeitete der Absolvent einer französischen Elite-Hochschule zudem als Berater für konservative Regierungen. Der neue Verwaltungsratsvorsitzende Desmarest war als Konzernchef 1999 für die Fusionen mit zunächst Petrofina und anschließend mit dem Elf-Konzern verantwortlich.

Branchenexperten begrüßten die Personalien. Das Tandem Desmarest/Pouyanne verbinde Erfahrung mit Expertise, sagte Fondsmanager Christian Jimenez von Diamant Bleu-Gestion. “Es ist quasi die ideale Kombination, zumindest für die nächsten Jahre. Dann sehen wir, ob Pouyanne Talent als Stratege zeigt.”

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Wein&Co setzt künftig auf online http://www.salzburg24.at/weinco-setzt-kuenftig-auf-online/apa-1320868562 http://www.salzburg24.at/weinco-setzt-kuenftig-auf-online/apa-1320868562#comments Wed, 22 Oct 2014 11:57:00 +0000 http://4123869

In weiterer Folge seien auch Online-Shops für die Schweiz, Tschechien, die Slowakei und Slowenien angedacht. Es sei denkbar, in fünf Jahren ganz Europa über das Internet mit Wein zu versorgen, meinte Kammerer. Um die Firma bekannter zu machen, werden Werbung, Events und Service ausgebaut. “Letzten Endes verkaufen wir etwas Unnötiges zu horrenden Preisen”, räumte Kammerer ein. Da müsse man kreativ und innovativ sein.

Derzeit liefert Wein & Co in 15 Länder. Das Internetgeschäft macht ein Fünftel des Gesamtumsatzes aus. 2013 erwirtschaftete der Weinhändler 53 Mio. Euro Umsatz, unter dem Strich blieb ein Gewinn von mehr als 2 Mio. Euro übrig. Momentan macht die Kette 1 Mio. Euro Umsatz mit deutschen Kunden, die Online-Offensive soll zu einer Steigerung auf 3 Mio. Euro innerhalb eines Jahres führen. Als langfristiges Ziel habe man sich 20 Mio. Euro vorgenommen.

Aktuell verfügt Wein & Co über 23 Filialen in Österreich, sieben davon mit Weinbar bzw. Restaurant. Mitte November eröffnet ein neuer Shop in Saalfelden in Salzburg – es wird dies der fünfte Standort in Kooperation mit Merkur. Wein & Co arbeitet mit der Rewe-Tochter beim Vertrieb zusammen.

Gerüchte über einen Verkauf von Wein & Co an den Handelskonzern Rewe hat Kammerer am Mittwoch erneut dementiert – auch wenn nun ein ehemaliger Merkur-Vorstand in der Geschäftsführung von Wein & Co sitzt. Der bisherige Alleingeschäftsführer Florian Größwang bekam mit 1. Oktober Klaus Pollhammer an die Seite gestellt.

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ÖIAG-Aufsichtsrat dürfte Kemler-Vertrag verkürzen http://www.salzburg24.at/oeiag-aufsichtsrat-duerfte-kemler-vertrag-verkuerzen/apa-1320866964 http://www.salzburg24.at/oeiag-aufsichtsrat-duerfte-kemler-vertrag-verkuerzen/apa-1320866964#comments Wed, 22 Oct 2014 11:12:00 +0000 http://4123811

An und für sich sieht Kemlers Vertrag jetzt im Oktober eine quasi automatische Verlängerung um zwei Jahre bis 2017 vor. Das wären dann insgesamt fünf Jahre an der Spitze der ÖIAG gewesen. Gewesen – denn aufgrund der Aufregung um und in der wichtigen Beteiligung an der OMV zuletzt und zuvor auch wegen des Syndikats mit America Movil bei der Telekom Austria dürfte die Verlängerung nicht passieren. Nun zeichnet sich ab, dass eine Verkürzungsoption gezogen wird.

Politischer Wunsch der Regierungsparteien dürfte sein, dass Kemler noch bleibt, bis eine ÖIAG-Reform umgesetzt ist. Auf Anfrage wollte sich Eigentümervertreter Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) dazu allerdings nicht äußern. Auf die Reform will man sich allerdings schon seit der Regierungsbildung vor mehr als einem Jahr einigen, bisher scheiterten SPÖ und ÖVP aber daran. Zuletzt wurde angekündigt, dass das ÖIAG-Gesetz im ersten Quartal 2015 geändert werden soll.

Noch ist der Aufsichtsrat eine “unguided missile”, also von der Regierung nicht kontrollierbar. Denn das Gremium erneuert sich seit schwarz-blauen Zeiten in den frühen 2000ern selbst, obwohl von der ÖIAG die Staatsanteile – also die Anteile aller Österreicher – an den Unternehmen OMV, Telekom Austria und Post AG verwaltet werden. Das soll sich durch die ÖIAG-Reform ändern, wie wohl auch der Vorstand, der nach Kemlers Abgang wieder proporzhaft aus zwei Personen bestehen dürfte.

Eine weitere Option wäre es, sich in der Mitte zu treffen, um das Gesicht zu wahren. Dann könnte der Vertrag auch auf 2016 verkürzt werden. Allerdings läuft die Meinungsbildung noch im Gremium – “und das dauert beim ÖIAG-Aufsichtsrat traditionell meist bis zum Beginn der Sitzung”, sagte ein Insider Mittwochmittag zur APA. Die Sitzung beginnt am Donnerstag um 15.00 Uhr, gerechnet wird damit, dass sie bis in die Abendstunden dauert.

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Österreich bei Bankenhilfen in EU-Spitzenfeld http://www.salzburg24.at/oesterreich-bei-bankenhilfen-in-eu-spitzenfeld-3/4123788 http://www.salzburg24.at/oesterreich-bei-bankenhilfen-in-eu-spitzenfeld-3/4123788#comments Wed, 22 Oct 2014 11:13:24 +0000 http://4123788

Insgesamt lag die Belastung der EU-Haushalte durch die Bankenhilfen im Vorjahr bei 0,22 Prozent des BIP oder 29,6 Mrd. Euro, geht laut “Standard” aus einer Eurostat-Sonderauswertung zu den Bankenhilfen hervor.

Nettodefizit für Österreich

Mehrere Staaten wie Frankreich, Italien oder Schweden profitieren von den Rettungsaktionen, weil Einnahmen aus Haftungsentgelten und Dividenden die Kosten übersteigen. Auch in Österreich flossen 686 Mio. Euro von den Geldinstituten an die Republik zurück, die Ausgaben lagen 2013 mit 2,145 Mrd. Euro aber deutlich darüber, sodass sich ein Nettodefizit aus diesem Titel von 1,46 Mrd. ergab.

Kosten für Kärntner Hypo noch nicht enthalten

Darin sind die heuer anfallenden Kosten für die Kärntner Hypo, für die im Budget noch einmal 4 Mrd. Euro veranschlagt sind, noch gar nicht enthalten. Nach Eurostat-Rechnung sind bisher 6,12 Mrd. Euro an negativem Budgeteffekt angefallen. Rechnet man die heurige Hypo-Belastung hinzu, kommt man auf gut 10 Mrd. Euro.

Irland auf gutem Weg

Mit den Bankhilfen haben die Staaten auch riesige Schuldenberge übernommen. Allerdings sind diese im Vorjahr mit 688 Mrd. Euro wieder deutlich geschrumpft, wobei vor allem Deutschland, Belgien und Großbritannien Fortschritte machten. Österreich kommt auf via Banken eingehandelte Verbindlichkeiten von 18,64 Mrd. Euro, zudem stehen 3,15 Mrd. Euro an Haftungen aus. Ungeschlagen ist in diesem Vergleich Irland, das 2009 Garantien von 167 Prozent des BIP für Banken übernommen, diese aber mittlerweile auf gut 30 Prozent reduziert hat.

Trotz des Abbaus der Bankpassiva steigen die Gesamtschulden in der Eurozone weiter: Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt stieg das Obligo von 89 Prozent 2012 auf 90,9 Prozent oder 9 Billionen Euro im Vorjahr. Das Defizit sank erstmals seit Ausbruch der Krise unter den Referenzwert von 3 Prozent und erreichte 2,9 Prozent.

Schuldenstand von 81,2 Prozent

Österreich stand mit einem Schuldenstand von 81,2 Prozent und einem Budgetminus von 1,5 Prozent des BIP deutlich besser da als der Durchschnitt der Währungsunion. Allerdings werden die Werte heuer durch die Hypo-Abbaubank stark nach oben getrieben. Schon in die Berechnungen Eingang gefunden haben die statistischen Umstellungen, nach denen u. a. Forschungsausgaben stärker in die BIP-Berechnung einfließen. Das lässt auch die Schulden besser aussehen: Vor den Änderungen lag beispielsweise die Euro-Schuldenquote für 2013 bei 92,6 Prozent. In Österreich ging der Trend in die andere Richtung: Die Revision der Schuldenquote um 6,7 Prozentpunkte nach oben war die größte Veränderung unter allen EU-Ländern.

(APA)

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AK moniert Preisdifferenz bei Winterreifen http://www.salzburg24.at/ak-moniert-preisdifferenz-bei-winterreifen/apa-1320867688 http://www.salzburg24.at/ak-moniert-preisdifferenz-bei-winterreifen/apa-1320867688#comments Wed, 22 Oct 2014 11:04:00 +0000 http://4123778

Die Konsumentenschützer hatten zwischen 29. September und 15. Oktober stichprobenartig schriftlich die Preise bei Tiroler Reifenhändlern erhoben. 18 Betriebe hätten die Erhebungsbögen ausgefüllt und retourniert. Unter die Lupe genommen wurden Reifentypen der Dimension “175/65 R14 T” und “195/65 R15 T”. Zudem wurden die Preise für Montage und Lagerung verglichen.

Bei der Dimensionen “175/65 R14 T” gab es den größten Preisunterschied beim “Firestone Winterhawk 3″. Im günstigsten Fall kostet der Reifen 46 Euro pro Stück, im teuersten hingegen 87 Euro. Beim Kauf von vier Reifen ergebe sich somit eine Preisdifferenz von 164 Euro. Bei den Reifen mit der Dimension “195/65 R15 T” gab es den größten Preisunterschied beim “Bridgestone Blizzak LM 001″. Die Preise bewegten sich bei diesem Reifen zwischen 58 und 109,20 Euro. Bei vier Reifen machte die Differenz somit im teuersten Fall 204,80 Euro aus.

Für die Montage mit Wuchten auf Stahlfelgen ist laut AK für vier Reifen mit bis zu 72 Euro zu rechnen. Der Durchschnittspreis für die Montage betrage 49,96 Euro. Beim Kauf neuer Reifen würden allerdings zahlreiche Händler Vergünstigungen oder sogar eine Gratis-Montage anbieten. Die Altreifenentsorgung koste im Durchschnitt 1,41 Euro (im Zuge eines Reifenkaufs) beziehungsweise im Durchschnitt 2,55 Euro (ohne Kauf neuer Reifen). Die Lagerkosten für einen Satz würden pro Saison zwischen 18 und 45 Euro liegen.

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Heimische Textilindustrie mit stabilen Umsätzen http://www.salzburg24.at/heimische-textilindustrie-mit-stabilen-umsaetzen/apa-1320867422 http://www.salzburg24.at/heimische-textilindustrie-mit-stabilen-umsaetzen/apa-1320867422#comments Wed, 22 Oct 2014 10:57:00 +0000 http://4123757 Bei den Exporten gab es eine Steigerung von 3,5 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. “Trotz massivem Preisdruck sind wir im europäischen Branchenvergleich sehr wettbewerbsstark”, bilanzierte Textilindustrie-Vorsitzender Manfred Kern am Mittwoch in Bregenz.

Plus von drei Prozent

Positiv sei die Exportentwicklung vor allem in Richtung der osteuropäischen Länder Polen (+25 Prozent), Tschechien (+16,4 Prozent) und Ungarn (+9,7 Prozent). Auch bei Exporten in die EU-Länder, in die 77 Prozent der heimischen Textilien gehen, konnten mit einem Plus von beinahe drei Prozent Zuwächse erzielt werden. Hauptdestination ist hier mit einem Exportanteil von 31 Prozent nach wie vor Deutschland.

“Große Steigerungen und Zuwächse”

Umsatzträger in der heimischen Textilindustrie sind mit einem Anteil von 50 Prozent die technischen Textilien. Seit 2009 seien in diesem Bereich die Umsätze kontinuierlich gewachsen, informierte Kern. Im ersten Halbjahr 2014 betrugen die Einnahmen 636 Mio. Euro, für das Gesamtjahr erwarte man ähnliche Zahlen wie 2013 (rund 1,2 Mrd. Euro). Rosige Zeiten sehen die Textiler auch für die kommenden Jahre. “Wir erwarten große Steigerungen und Zuwächse”, erklärte Georg Comploj, Vorsitzender der Vorarlberger Getzner Textil AG. Bei den technischen Textilien gebe es jedoch einen starken Wettbewerb in der Technologieentwicklung, auch hier sei der Preisdruck zu spüren, ergänzte Kern. “Wir werden nach wie vor immer einen Schritt voraus sein müssen.”

“Smart Textiles”

Forschung und Entwicklung spiele deshalb eine große Rolle, rund 0,7 Prozent des Umsatzes würde in diesen Bereich investiert. Besondere Bedeutung käme dabei der in Vorarlberg beheimateten Plattform “Smart Textiles” zu, einem Netzwerk der TU Wien, dem Institut für Ökologie, Technik und Innovation (ÖTI) und der Fachverbände. Ihr Ziel ist es, die Forschung hinsichtlich der Integration von Elektronik und Mikrosystemtechnik in Textilien voranzutreiben und hierfür Forschungsgelder zu lukrieren.

In Ausbildung investieren

Hoch war im ersten Halbjahr 2014 erneut die Investitionstätigkeit der österreichischen Textilunternehmen. Für das Gesamtjahr erwarte man “das Rekordniveau von 2013 (65 Mio. Euro) annähernd zu erreichen”, sagte Kern. Der Mangel an Fachkräften hat den Fachverband Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie dazu veranlasst, auch kräftig in die Ausbildung zu investieren.

Lehrgangsbetrieb in Dornbirn

So soll etwa die Landesberufsschule in Dornbirn von einem ganzjährigen auf einen Lehrgangsbetrieb in Blockform umgestellt und ab 2015 für Lehrlinge aus ganz Österreich geöffnet werden. Dadurch soll die Ausbildung weiter verbessert und eine engere Verflechtung zwischen Berufsschule und HTL Dornbirn beim Werkstättenunterricht erzielt werden. Zwischen 2000 und 2013 haben die Textilindustrie und das Land Vorarlberg bereits rund 700.000 Euro in die Erneuerung der Werkstätten investiert. Für die kommenden zwei Jahre seien weitere Investitionen in der Höhe von 350.000 Euro geplant. (APA)

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China: Vom Billiglohnland zum eigenständigen Markt http://www.salzburg24.at/china-vom-billiglohnland-zum-eigenstaendigen-markt/apa-1320866668 http://www.salzburg24.at/china-vom-billiglohnland-zum-eigenstaendigen-markt/apa-1320866668#comments Wed, 22 Oct 2014 10:41:00 +0000 http://4123739

Strom und Gas kosten schon Weltmarktpreise, viele Branchen “sind schon weg”, sagt Andesner. Billiger sei es inzwischen in Kambodscha, Vietnam, Bangladesch – oder Afrika. Diesen Kontinent entdeckt auch China derzeit für sich. In fünf Jahren dürfte Afrika für China ein wichtigerer Markt sein als die EU oder die USA. China baut dort derzeit die Infrastruktur auf, die Hauptstädte sollen mit Eisenbahn und Autobahn verbunden werden, nicht zuletzt, damit Rohstoffe nach China gebracht werden können. Dabei unterscheide China von europäischen Kolonialherren des vorigen Jahrhunderts, dass sie sich nicht in die Politik einmischten, sagt Andesner: “Sie tun zumindest so”, als wären sie Partner auf Augenhöhe.

Ganz wird China aber nicht auf Europa verzichten können. Denn 40 Prozent der Technologie im Land kommt vom alten Kontinent, während die USA oder Japan beim Technologietransfer wesentlich zurückhaltender sind. Wie lange der Vorsprung noch bleibt, ist schwer zu sagen. Aber China kauft sich inzwischen die besten Leute – nicht nur Übersee-Chinesen, auch Europäer und Amerikaner – ein und lässt sie in China forschen. Auch werden ganze Unternehmen erworben, um ihr Know-how zu transferieren, von Volvo bis zu den österreichischen Steyr Motors. Für die gibt es zwar eine fünfjährige Standortgarantie. Mittelfristig muss man aber wohl mit einer Abwanderung des Know-how rechnen, fürchtet Andesner.

Fortschritte sieht er dafür in der Bekämpfung der Produktpiraterie. Diese werde durch Razzien und hohe Strafen zurückgedrängt, nachgemachte Produkte seien in China nur mehr schwer zu finden. Auch vor chinesischen Gerichten hätten ausländische Firmen ihre Beschwerden durchsetzen können. Parallel dazu wird der Kampf gegen die Korruption verschärft: Heutzutage sei es schon schwierig, Regierungsbeamte zu einem Arbeitsessen einzuladen. Ob der Eifer nach ein oder zwei Jahren nachlasse, werde sich zeigen, aber der aktuelle Präsident Xi Jinping sei wohl der mächtigste seit Deng Xiaoping oder gar Mao Tse Tung, meint Andesner und könne daher viel in diese Richtung bewegen.

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Banken-Stresstest: Heimische Banken im Visier http://www.salzburg24.at/banken-stresstest-heimische-banken-im-visier/apa-1320866734 http://www.salzburg24.at/banken-stresstest-heimische-banken-im-visier/apa-1320866734#comments Wed, 22 Oct 2014 10:36:00 +0000 http://4123713

Dienstagabend hatte die spanische Nachrichtenagentur EFE ohne Namensnennung zwei Durchfaller aus Österreich kolportiert. Zugleich wurde in dieser EFE-Meldung über ein mögliches Kapitalloch bei der Erste Group im harten Stress-Szenario spekuliert.

“Wir halten diese Meldung für falsch”, sagte Erste-Sprecher Michael Mauritz am Mittwoch zur APA. “Aus den Gesprächen mit den Aufsichtsbehörden gibt es keine Indikationen, dass wir den Test nicht bestehen.”

Vor einer Woche hatte Österreichs Notenbankgouverneur Ewald Nowotny indirekt den Kreis der österreichischen Durchfaller-Kandidaten auf ein einziges Kreditinstitut beschränkt. Es gebe ein Institut, wo möglicherweise Nachholbedarf bestehe, da sei vorgesorgt, sagte Nowotny. In Österreich wurde bisher immer die Volksbanken AG (ÖVAG) genannt, sie ist bereits auf Abwicklung gestellt worden.

Aus Österreich werden von den europäischen Aufsehern BAWAG, Erste Group, RZB, die Raiffeisenlandesbanken von Niederösterreich und von Oberösterreich, die ÖVAG und indirekt über UniCredit die Bank Austria gecheckt. Ab November ebenfalls unter direkter Aufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) stehen die Sberbank Europe (ehemals Volksbank International) und der VTB Bank mit Sitz in Wien. Sie müssen die Stresstests erst nächstes Jahr absolvieren.

Die gestressten Banken müssen in simulierten Krisen ihr hartes Kernkapital über der Mindesthürde von 8 Prozent halten, im harten Stressszenario müssen es immer noch mindestens 5,5 Prozent sein.

Der spanischen Nachrichtenagentur EFE zufolge sollen mindestens elf europäische Banken bei den Belastungstests durchgefallen sein. Neben Österreich wurden drei griechische Banken, drei italienische, je eine in Portugal und Zypern sowie ein Institut in Belgien genannt. Die Agentur nannte ihre Infos aber selber nur vorläufig, es könne bis zum Schluss noch Änderungen geben. Die EZB wies den Bericht gegenüber der dpa zurück. “Alles zu diesem Zeitpunkt ist Spekulation”, betonte das Institut in Frankfurt am Mittwoch. “Die finalen Ergebnisse gibt es an diesem Sonntag.”

Der abendliche EFE Bericht, der Mittwochfrüh international verbreitet wurde, hat die Märkte jedenfalls etwas beunruhigt. Der Dax rutschte – obwohl keine deutschen Durchfaller genannt wurden – zeitweise 0,3 Prozent ins Minus, der Bankenindex für die Eurozone gab 0,7 Prozent nach. Der EuroStoxx verlor 0,2 Prozent. Die Erste notierte gegen Mittag in Wien um 1,4 Prozent tiefer.

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Österreich bei Bankenhilfen in EU-Spitzenfeld http://www.salzburg24.at/oesterreich-bei-bankenhilfen-in-eu-spitzenfeld/apa-1320864672 http://www.salzburg24.at/oesterreich-bei-bankenhilfen-in-eu-spitzenfeld/apa-1320864672#comments Wed, 22 Oct 2014 08:48:00 +0000 http://4123478

Insgesamt lag die Belastung der EU-Haushalte durch die Bankenhilfen im Vorjahr bei 0,22 Prozent des BIP oder 29,6 Mrd. Euro, geht laut “Standard” aus einer Eurostat-Sonderauswertung zu den Bankenhilfen hervor.

Nettodefizit für Österreich

Mehrere Staaten wie Frankreich, Italien oder Schweden profitieren von den Rettungsaktionen, weil Einnahmen aus Haftungsentgelten und Dividenden die Kosten übersteigen. Auch in Österreich flossen 686 Mio. Euro von den Geldinstituten an die Republik zurück, die Ausgaben lagen 2013 mit 2,145 Mrd. Euro aber deutlich darüber, sodass sich ein Nettodefizit aus diesem Titel von 1,46 Mrd. ergab.

Kosten für Kärntner Hypo noch nicht enthalten

Darin sind die heuer anfallenden Kosten für die Kärntner Hypo, für die im Budget noch einmal 4 Mrd. Euro veranschlagt sind, noch gar nicht enthalten. Nach Eurostat-Rechnung sind bisher 6,12 Mrd. Euro an negativem Budgeteffekt angefallen. Rechnet man die heurige Hypo-Belastung hinzu, kommt man auf gut 10 Mrd. Euro.

Irland auf gutem Weg

Mit den Bankhilfen haben die Staaten auch riesige Schuldenberge übernommen. Allerdings sind diese im Vorjahr mit 688 Mrd. Euro wieder deutlich geschrumpft, wobei vor allem Deutschland, Belgien und Großbritannien Fortschritte machten. Österreich kommt auf via Banken eingehandelte Verbindlichkeiten von 18,64 Mrd. Euro, zudem stehen 3,15 Mrd. Euro an Haftungen aus. Ungeschlagen ist in diesem Vergleich Irland, das 2009 Garantien von 167 Prozent des BIP für Banken übernommen, diese aber mittlerweile auf gut 30 Prozent reduziert hat.

Trotz des Abbaus der Bankpassiva steigen die Gesamtschulden in der Eurozone weiter: Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt stieg das Obligo von 89 Prozent 2012 auf 90,9 Prozent oder 9 Billionen Euro im Vorjahr. Das Defizit sank erstmals seit Ausbruch der Krise unter den Referenzwert von 3 Prozent und erreichte 2,9 Prozent.

Schuldenstand von 81,2 Prozent

Österreich stand mit einem Schuldenstand von 81,2 Prozent und einem Budgetminus von 1,5 Prozent des BIP deutlich besser da als der Durchschnitt der Währungsunion. Allerdings werden die Werte heuer durch die Hypo-Abbaubank stark nach oben getrieben. Schon in die Berechnungen Eingang gefunden haben die statistischen Umstellungen, nach denen u. a. Forschungsausgaben stärker in die BIP-Berechnung einfließen. Das lässt auch die Schulden besser aussehen: Vor den Änderungen lag beispielsweise die Euro-Schuldenquote für 2013 bei 92,6 Prozent. In Österreich ging der Trend in die andere Richtung: Die Revision der Schuldenquote um 6,7 Prozentpunkte nach oben war die größte Veränderung unter allen EU-Ländern.

(APA)

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Tiroler Gruppe Plansee baut 80 Stellen ab http://www.salzburg24.at/tiroler-gruppe-plansee-baut-80-stellen-ab/apa-1320863886 http://www.salzburg24.at/tiroler-gruppe-plansee-baut-80-stellen-ab/apa-1320863886#comments Wed, 22 Oct 2014 07:54:00 +0000 http://4123385

Grund für den Abbau sei ein Auftragsausfall infolge der Insolvenz des US-Unternehmens GT Advanced Technologies (GTAT), teilte Vorstandschef Michael Schwarzkopf der “TT” mit. Plansee belieferte GTAT seit Kurzem mit Saphirtiegeln. Daraus stellte die US-Firma besonders hartes und kratzfestes Saphirglas her. Hauptabnehmer war Apple, das Glas wurde etwa in Smartphones eingebaut.

Laut Schwarzkopf arbeiten derzeit 2.350 Mitarbeiter am Stammsitz – so viele wie noch nie. Damit habe man in Breitenwang immer noch den höchsten Personalstand, so der Vorstandschef. Sollte GTAT nach dem Konkurs noch weitermachen, könnte auch der Auftrag für Plansee wieder zurückkehren, meinte Schwarzkopf.

Die gesamte Plansee-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2013/14 einen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro verzeichnet. Die Gruppe beschäftigte bisher 6.060 Mitarbeiter.

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Quartalszahlen für Yahoo besser als erwartet http://www.salzburg24.at/quartalszahlen-fuer-yahoo-besser-als-erwartet/apa-1320862208 http://www.salzburg24.at/quartalszahlen-fuer-yahoo-besser-als-erwartet/apa-1320862208#comments Wed, 22 Oct 2014 04:39:00 +0000 http://4123213 Zudem zeigt der am Dienstag veröffentlichte Finanzbericht einen Anstieg von 296,7 Millionen auf 6,77 Milliarden Dollar beim Netto-Gewinn. Der Profittreiber war allerdings Yahoos Beteiligung am chinesischen Onlineriesen Alibaba. Der hatte im September ein fulminantes Debüt an der New Yorker Börse gefeiert und Yahoo als Großeigner damit einen hohen Profit beschert, der im dritten Quartal mit 6,3 Milliarden Dollar zu Buche schlug. Konzernchefin Mayer steht nun allerdings unter Zugzwang, die Gewinne aus dem Alibaba-Börsengang effizient einzusetzen. Zudem fällt der Anreiz für Investoren, sich über Yahoo an Alibaba zu beteiligen, nach dem Börsengang weg.

Vorteil der Aktionäre

Zuletzt hatte der New Yorker Finanzinvestor Starboard Value Yahoos Führungsteam unter Druck gesetzt. In einem offenen Brief forderte Starboards-Manager Jeffrey Smith Yahoo-Chefin Mayer auf, einen strategischen Zusammenschluss mit dem Erzrivalen AOL zu prüfen. Smith will außerdem, dass Yahoo die Kosten senkt und den Gewinn aus der Alibaba-Beteiligung zum Vorteil der Aktionäre einsetzt.

“Gutes, solides Quartal”

Der jüngste Geschäftsbericht dürfte Yahoos Management zumindest etwas den Rücken stärken. “Wir hatten ein gutes, solides Quartal”, sagte Mayer. Yahoo meldete ein Umsatzplus von 200 Millionen Dollar im begehrten mobilen Geschäft, wo erstmals konkrete Zahlen ausgewiesen wurden. Der Konzern will durch neue Inhalte und Funktionen mehr Nutzer und damit Werbeanzeigen auf die Yahoo-Angebote locken. Bislang war die Entwicklung eher durchwachsen, nun sieht Mayer erste Erfolge.

Finanzierung über Werbung

Yahoo leidet unter der harten Konkurrenz von Rivalen wie Google und Facebook. Alle drei Unternehmen finanzieren sich größtenteils über Werbung. Zum einen verkaufen sie grafische Werbeanzeigen – die sogenannten Banner – und zum anderen bezahlte Links bei Suchmaschinen. Yahoo kämpft beim Geschäft mit Display-Werbung weiter mit Rückgängen, konnte aber zuletzt im Suchmaschinen-Bereich zulegen. (APA)

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Lufthansa-Betrieb läuft wieder fast reibungslos http://www.salzburg24.at/lufthansa-betrieb-laeuft-wieder-fast-reibungslos/apa-1320861136 http://www.salzburg24.at/lufthansa-betrieb-laeuft-wieder-fast-reibungslos/apa-1320861136#comments Wed, 22 Oct 2014 11:08:00 +0000 http://4123179

Passagiere der Airline müssen sich allerdings auf weitere Flugausfälle gefasst machen. “Wir schließen weitere Streiks nicht aus, sollte Lufthansa nicht bereit sein, auf Maximalforderungen zu verzichten”, sagte ein Sprecher der Pilotengewerkschaft VC. Neue Ausstände seien jederzeit möglich, solange Lufthansa weiter mauere.

Konflikt um Übergangsrenten

In dem Tarifkonflikt bei der Lufthansa geht es um die Übergangsrenten der rund 5.400 Piloten, die nach dem Willen des Unternehmens erst später in den bezahlten Vorruhestand gehen sollen. Die Gewerkschaft wehrt sich dagegen. Vor allem bei der Übergangsversorgung für Neu-Piloten muss sich die Lufthansa aus Sicht von Cockpit bewegen. “Wir sehen keine wirtschaftliche Notwendigkeit, diese komplett abzuschaffen, wie von Lufthansa gefordert”, sagte der Gewerkschaftssprecher.

Lufthansa bekräftigte ihre Verhandlungsbereitschaft: “Wir hoffen, dass wir wieder ins Gespräch kommen und wollen das auch”, sagte ein Lufthansa-Sprecher.

Rund 166.000 Passagiere betroffen

Bei den jüngsten Arbeitsniederlegungen hatten die Flugkapitäne am Montag zunächst die Kurz- und Mittelstrecken bestreikt. Am Dienstagmorgen weiteten sie den Ausstand auf die Langstrecken aus. Die Lufthansa strich an den zwei Streiktagen mehr als 1.500 Flüge, etwa 166.000 Passagiere waren betroffen. In Frankfurt wurden nahezu alle Langstreckenverbindungen gestrichen.

(APA)

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Do & Co bekocht VIP-Gäste bei Fußball-WM 2016 http://www.salzburg24.at/do--co-bekocht-vip-gaeste-bei-fussball-wm-2016/apa-1320857622 http://www.salzburg24.at/do--co-bekocht-vip-gaeste-bei-fussball-wm-2016/apa-1320857622#comments Tue, 21 Oct 2014 17:52:00 +0000 http://4123102

Laut der Zeitung rechnet Dogudan mit 150.000 bis 200.000 VIP-Gästen an seinen Tellern. Der Wettbewerb hat mit 24 Teilnehmern schließlich künftig gleich um acht Teams mehr am Start als bisher – was 51 statt 31 Spiele bedeutet. Die 50 Lieferanten sollen wie Mitarbeiter größtenteils aus Frankreich kommen. Chefkoch wird der bekannte Michelin-Sternekoch Joel Robuchon. Insgesamt sollen in Frankreich 50 Mio. Euro investiert werden – inklusive Gebäuderenovierung des in der “Grande Nation” übernommenen Deliktessen-Geschäfts Hediard. Laut “Presse” werde eine Großküche errichtet und ein Caterer zugekauft.

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Skifirma Kästle will ab 2015 schwarze Zahlen schreiben http://www.salzburg24.at/skifirma-kaestle-will-ab-2015-schwarze-zahlen-schreiben/4122995 http://www.salzburg24.at/skifirma-kaestle-will-ab-2015-schwarze-zahlen-schreiben/4122995#comments Tue, 21 Oct 2014 15:02:56 +0000 http://4122995 Das sagte Kästle-Mehrheitseigentümer Rudolf Knünz am Dienstag bei einem Pressegespräch in Wien.

“Von Jahr zu Jahr besser”

“Wir sind nach wie vor nicht positiv, aber von Jahr zu Jahr besser”, so Knünz, der 2007 gemeinsam mit Stefan Pierer über deren Cross Industries die weltweiten Markenrechte für Kästle vom italienischen Benetton-Konzern erwarb.

Im Jahr 2012/13 (per Ende Juni) machte Kästle laut “FirmenCompass” einen Bilanzverlust von rund 400.000 Euro, nach einem Minus von 1,6 Mio. Euro davor. Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2013/14 wurden noch nicht veröffentlicht, der Umsatz ist nach heutigen Angaben bei 6 Mio. Euro gelegen. Für 2014/15 peilt Knünz eine Umsatzsteigerung um 10 Prozent an. Der Dollarkurs komme Kästle gerade zugute.

Kästle lässt bei Head produzieren

Seit der Übernahme im Jahr 2007 ist die jährlich Skiproduktion von 1.000 auf 18.000 Paar gestiegen. In der heurigen Saison sollen es 20.000 werden. Mittelfristig sieht Knünz die Produktion “Richtung 30.000″ gehen. Kästle lässt beim Skihersteller Head in Kennelbach (Vorarlberg) produzieren. Die Logistik übernimmt die Firma Gebrüder Weiss. Entwicklung, Vertrieb, Marketing und Buchhaltung stemmt Kästle mit nur 25 Mitarbeitern. Der Firmensitz ist in Wels.

Ski-Industrie im Preiskampf

Kästle verkauft seine Skier praktisch ausschließlich über den Fachhandel in Skigebieten. Von den Problemen, mit denen Mitbewerber wie Fischer beim neuen Eybl-Eigentümer Sports Direct konfrontiert sind, ist Kästle somit nicht betroffen. Da Skier erklärungs- und serviceintensiv sind, passen sie nicht in die Produktpolitik von Sports Direct.

Sie bringen schlicht zu hohe Kosten für Diskonter mit sich. Das Unternehmen wirft die Bretter daher in Österreich schon vor der Saison mit Rabatten von bis zu 80 Prozent auf den Markt, was aus Sicht der Skibranche dramatisch ist, beklagte kürzlich Fischer-Chef Franz Föttinger im “Standard”.

Premium-Marke Kästle

Der Weltmarkt für Skier stagniert bei rund 3,2 Millionen Paar. In Österreich setzen die Hersteller etwa 350.000 Paar Skier im Jahr ab. Besser läuft das Geschäft mit Skischuhen. Hier bewegen sich die Verkaufszahlen bei rund 400.000 Paar. Kästle ist im Skigeschäft ein absoluter Nischenplayer. Das Einsteigermodell kostet zwischen 550 und 600 Euro. Der teuerste Ski im Angebot kommt auf etwa 1.200 Euro.

“Bei Skiern über 1.000 Euro halten wir einen Weltmarktanteil von 35 Prozent”, sagte Knünz. Der typische Kästle-Kunde sei “der Hietzinger, der in Lech Urlaub macht und sich dort einen Privatlehrer nimmt”. Noch gefragter sind Kästle-Skier laut Knünz aber im US-Nobelskiort Aspen. “Dort verkaufen wir doppelt so viel wie am gesamten Arlberg.”

Werbung: “Spitzensport wird überschätzt”

Kästle hat kaum Pistenskier im Programm, sondern hat sich auf das Freeride-Segment spezialisiert. Mit 5 Prozent Anteil Miteigentümer ist der amerikanische Freeride-Pionier Chris Davenport. Die österreichische Freeride-Sportlerin Lorraine Huber ist bei Kästle unter Vertrag und hilft bei der Entwicklung der Skier mit. Skistars wie Marcel Hirscher oder Benjamin Raich könne man sich gar nicht leisten, räumte Knünz ein. Außerdem habe der Spitzensport eine kleine Bedeutung und werde “völlig überschätzt”.

Kästle macht ein Drittel des Umsatzes in Nordamerika – und dort seien österreichische Stars wie Hirscher und Raich ohnehin unbekannt, so Knünz. Zweitwichtigster Markt ist Österreich, gefolgt von Frankreich und der Schweiz. In Russland habe man noch nicht den richtigen Importeur gefunden, Tschechien sei bisher “völlig unterschätzt” worden.

Nach einigen Umwälzungen gehört Kästle nun zu 72 Prozent Knünz und dessen Familie. 5 Prozent hält Wolfgang Kappl, 18 Prozent die BLR Beteiligungs GmbH rund um die Gründer Oliver Binder, Alexander Lotschak und Siegfried Rumpfhuber. 5 Prozent gehören Christopher Davenport. Vor etwa einem Monat wurde Knünz’ Großcousin Bernd Knünz (41) als Geschäftsführer ernannt. Er folgte damit Siegfried Rumpfhuber. (APA)

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McDonald’s schmeckt vielen Kunden nicht mehr http://www.salzburg24.at/mcdonalds-schmeckt-vielen-kunden-nicht-mehr/apa-1320855364 http://www.salzburg24.at/mcdonalds-schmeckt-vielen-kunden-nicht-mehr/apa-1320855364#comments Tue, 21 Oct 2014 14:57:00 +0000 http://4123004 Auf dem Heimatmarkt USA knickten die Erlöse im dritten Quartal erneut ein, weil die Verbraucher eher bei der billigeren Konkurrenz speisten. In China blieben die Kunden aufgrund eines Gammelfleisch-Skandals bei einem Zulieferbetrieb fern.

7 Mil. Dollar weniger

Umsatzausfälle hatte das Unternehmen auch in Russland und der Ukraine zu beklagen, wo Restaurants geschlossen werden mussten. Von Juli bis September gingen die Umsätze insgesamt um 5 Prozent auf knapp 7 Milliarden US-Dollar (5,5 Mrd. Euro) zurück, wie McDonald’s am Dienstag mitteilte. Der Gewinn sackte gar um 30 Prozent auf knapp 1,1 Mrd. Dollar ab. Daran hatte auch eine höhere Steuerlast Anteil.

Kunden zurückgewinnen

Der Konzern müsse nun beweisen, dass er seine Probleme in den Griff bekomme, sagte Konzernchef Don Thompson. In erster Linie gelte es, die Kunden zurückzugewinnen. Seine Menüs will der Konzern überarbeiten, zudem soll das Bestellen und Bezahlen mittels mobiler Angebote einfacher werden. Auch in Service und Marketing will der Konzern investieren.

In den USA, dem größten Markt von McDonald’s, gingen die Erlöse auf gleicher Fläche um 3,3 Prozent zurück. Die Gewinne sanken sogar zweistellig, weil die Maßnahmen zur Kundengewinnung Geld kosteten. Analysten beobachten schon seit geraumer Zeit, dass McDonald’s Marktanteile verliert.

Verdorbenes Fleisch

Deutliche Einschnitte mussten die Amerikaner durch den Skandal um verdorbenes Fleisch in China verkraften. Zwar gibt McDonald’s keine Länderzahlen heraus, aber in der Region Asien/Pazifik, Naher Osten und Afrika (APMEA) gingen die Umsätze in der Berichtsperiode um knapp zehn Prozent und der Gewinn sogar um mehr als die Hälfte zurück. Chinesische Journalisten hatten gefilmt, wie in einer Fabrik des US-Unternehmens Husi Food in Shanghai verdorbenes Fleisch verarbeitet wurde. Die Firma hatte mehrere US-Fast-Food-Ketten wie McDonald’s, KFC und Pizza Hut beliefert. (APA)

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Steuerbetrug von Unternehmen in Italien aufgedeckt http://www.salzburg24.at/steuerbetrug-von-unternehmen-in-italien-aufgedeckt/apa-1320854060 http://www.salzburg24.at/steuerbetrug-von-unternehmen-in-italien-aufgedeckt/apa-1320854060#comments Tue, 21 Oct 2014 13:53:00 +0000 http://4122917

Das Betrugssystem sei 2001 von zwei römischen Unternehmern eingeführt worden, erklärte die Polizei. Den Angaben zufolge stellten Subunternehmer falsche Rechnungen für Leistungen in Branchen wie Sicherheit und Industriereinigung aus. Die entsprechenden Zahlungen landeten auf den Konten von Firmen, die allein für das Kassieren des Geldes geschaffen und nach der Überweisung der Summen nach Luxemburg und San Marino umgehend für bankrott erklärt wurden.

Insgesamt stünden 62 Menschen im Verdacht, an dem Betrugssystem beteiligt gewesen zu sein, erklärte die italienische Polizei. Güter im Wert von mehr als 100 Millionen Euro seien beschlagnahmt worden, darunter rund hundert Immobilien, zwei Unternehmen und rund hundert Bankkonten.

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Hoher Abwertungsbedarf bei Verbund in Rumänien http://www.salzburg24.at/hoher-abwertungsbedarf-bei-verbund-in-rumaenien/apa-1320853868 http://www.salzburg24.at/hoher-abwertungsbedarf-bei-verbund-in-rumaenien/apa-1320853868#comments Tue, 21 Oct 2014 13:42:00 +0000 http://4122899

Grund für die Windparkabschreibungen in Rumänien: Im heurigen Sommer hat der rumänische Regulator die Quote für “Grünstromzertifikate” herabgesetzt, womit weniger Zertifikate nachgefragt wurden – nach Informationen aus dem Konzern zu einem Preis, der am gesetzlichen Minimum lag. Zum regulatorischen Eingriff kam ein massives Überangebot an solchen Zertifikaten. Das hat die Erlöserwartungen der Verbund-Windkraftwerke in Rumänien gedrückt.

Für die Aktionäre des Verbund – also Mehrheitsaktionär Republik Österreich sowie Landesenergieversorger und Privataktionäre – hatte der börsenotierte Konzern nach heuer zwei Gewinnwarnungen am Dienstag aber auch eine positive Mitteilung: Die Planung 2014 wurde aktualisiert. Nun wird ein Ebitda von rund 770 Mio. Euro (Prognose zuletzt: 690 Mio. Euro) und ein Konzerngewinn von rund 85 Mio. Euro (zuletzt erwartet: 70 Mio. Euro) angekündigt. Erst im Juli hatte der Verbund seine Konzern-Gewinnprognosen für heuer halbiert.

Auch die Dividendenerwartung wurde am Dienstag angehoben, die Ausschüttung soll sich unverändert an der Hälfte des bereinigten Konzerngewinns orientieren. Als bereinigtes Konzernergebnis sind nun 190 Mio. Euro (Prognose bisher: 150 Mio. Euro) anvisiert.

Die jetzige Verbesserung beim Gewinn wird vom Konzern – abgesehen von steuerlichen Vorteilen nach dem Verkauf der Frankreich-Gaskombikraftwerke – im wesentlichen mit beschleunigten Einsparungen und etwas höheren Stromergebnissen begründet. Bis 2015 läuft ein dreijähriges Kostensparprogramm von kumuliert 130 Mio. Euro. Der Sparstift wird nun noch deutlicher angesetzt. Die aktuell für heuer höher als geplant ausgefallenen Kosteneinsparungen sollen das Konzernergebnis nun um 15 Millionen und das Ebitda um 25 Mio. Euro verbessern.

Operativ hilft dem Verbund die durch regnerische Wochen zuletzt verbesserte Wasserführung: Die lag im 3. Quartal mit 1,10 über dem langjährigen Schnitt. Für das restliche Jahr 2014 wird eine durchschnittliche Wasserführung angenommen. Der neue Ergebnisausblick (Basis: Erzeugungskoeffiziente 0,99 für 2014) hat nun gedreht, statt einer Belastung wird jetzt ein positiver Ergebniseffekt erwartet, beim Ebitda rund 20 Mio. Euro und 10 Mio. Euro im Konzernergebnis.

Außerdem setzt der Vorstand nun die Margen aus dem Stromgeschäft höher an. Positiver Ergebniseffekt: 30 Millionen (Ebitda) bzw. 20 Millionen (Konzernergebnis).

Im 3. Quartal fielen im Verbund heuer außerdem steuerliche Sondereffekte aus dem Ausstieg aus Frankreich an: Am 6. Oktober hat der Konzern den bevorstehenden Verkauf der französischen Gas-Kombikraftwerke Pont-Sur-Sambre und Toul an die Finanzgruppe KKR bekanntgegeben. Unterschrieben wurde am 13. Oktober. Durch diesen Verkauf zum Buchwert gab es einen positiven einmaligen Steuereffekt, der Verbund bezifferte den positiven Konzernergebniseffekt aus dem Verkauf mit 105 Mio. Euro.

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ÖAMTC kritisiert zu hohe Spritpreise http://www.salzburg24.at/oeamtc-kritisiert-zu-hohe-spritpreise/apa-1320851360 http://www.salzburg24.at/oeamtc-kritisiert-zu-hohe-spritpreise/apa-1320851360#comments Tue, 21 Oct 2014 11:43:00 +0000 http://4122721

“Die stetig sinkenden Rohölpreise werden also bei weitem nicht in vollem Umfang an die Verbraucher weitergegeben – die Tankstellenpreise sind durchschnittlich um rund sechs Cent pro Liter zu hoch”, kritisiert ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau. Der ÖAMTC fordert daher eine raschere Weitergabe der Preissenkungen an den Endverbraucher.

Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie, kritisiert in einem Statement gegenüber der APA den angestellten Vergleich als sachlich unrichtig. Die Veränderungen beim Rohölpreis könne nicht 1:1 den heimischen Zapfsäulen gegenübergestellt werden. Zwischen dem Rohöl und den Fertigprodukten an den Tankstellen seien viele verschiedene Schritte notwendig. Der Tankstellenpreis, auch netto, verändere sich somit nicht im gleichen prozentuellen Ausmaß wie der Rohölpreis, argumentiert Capek.

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Quotenprognose bei Alpine bei 5,5 bis 6,5 Prozent http://www.salzburg24.at/quotenprognose-bei-alpine-bei-55-bis-65-prozent/apa-1320851246 http://www.salzburg24.at/quotenprognose-bei-alpine-bei-55-bis-65-prozent/apa-1320851246#comments Tue, 21 Oct 2014 11:36:00 +0000 http://4122701

Bisher seien 14.800 Forderungsanmeldungen geprüft worden, teilte der AKV mit. Derzeit seien Insolvenzforderungen von rund 3,240 Milliarden Euro angemeldet, wovon vorerst rund 1,759 Mrd. Euro festgestellt worden seien. Der Konkursverwalter geht den Angaben zufolge davon aus, dass die zu berücksichtigenden Insolvenzforderungen zwischen 2,5 und 3 Mrd. Euro betragen werden.

Durch den Verkauf des Fahrnisvermögens – der beweglichen Sachen auf rund 1.100 Baustellen sowie Lagerflächen der Alpine – wurden in Österreich rund 40 Mio. Euro eingenommen und im Ausland 4,2 Mio. Euro. Der Verkauf von Vorproduktionsanlagen brachte 5 Mio. Euro ein. Darüber hinaus wurden auch Forderungen eingetrieben und damit 43,4 Mio. Euro hereingespielt. Insgesamt dürfte eine Verteilungsmasse von 170 Mio. Euro zusammenkommen, schätzt der AKV.

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Land Tirol stockt Swarovski-Arbeitsstiftung auf http://www.salzburg24.at/land-tirol-stockt-swarovski-arbeitsstiftung-auf/apa-1320850354 http://www.salzburg24.at/land-tirol-stockt-swarovski-arbeitsstiftung-auf/apa-1320850354#comments Tue, 21 Oct 2014 10:42:00 +0000 http://4122621

Die bestehende Unternehmensstiftung mit 100 Betreuungsplätzen war 2013 ins Leben gerufen worden. Ziel der Stiftung sei es, den Betroffenen durch gezielte Aus- und Weiterbildung sowie Umschulungen neue Berufsperspektiven zu eröffnen, erklärte Arbeitslandesrat Johannes Tratter (ÖVP).

Der Kristallkonzern hatte Mitte September bekannt gegeben, dass am Stammsitz in Wattens bis Ende des Jahres rund 200 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren sollen. Primär sei der Produktionsbereich betroffen, hieß es seitens des Unternehmens damals. Vorwiegend soll es Mitarbeiter treffen, die über Zeitarbeitsverträge beschäftigt sind. Der Mitarbeiterstand in Wattens ist über die vergangenen Jahre sukzessive verkleinert worden. Waren Ende 2007 noch rund 6.700 Mitarbeiter dort beschäftigt, werden Ende des Jahres nur noch etwa 4.800 am Stammsitz arbeiten.

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Wirtschaft kommt laut OeNB nicht in Schwung http://www.salzburg24.at/wirtschaft-kommt-laut-oenb-nicht-in-schwung/apa-1320849972 http://www.salzburg24.at/wirtschaft-kommt-laut-oenb-nicht-in-schwung/apa-1320849972#comments Tue, 21 Oct 2014 10:26:00 +0000 http://4122585

Die Güterexporte dürften gemäß OeNB-Exportindikator im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr stagniert haben und im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 sogar zurückgegangen sein. Der OeNB-Konjunkturindikator vom Oktober signalisiert daher ein Wachstum der österreichischen Wirtschaft im dritten und vierten Quartal 2014 um nur 0,1 Prozent bzw. 0,2 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorquartal.

Als Ursachen nennt die Nationalbank die anhaltende Konjunkturschwäche im Euroraum und den Russland-Ukraine-Konflikt. Im bisherigen Jahresverlauf hätten die nominellen Güterexporte Österreichs kumuliert nur um 1,2 Prozent zugenommen. Die Güterexporte nach Russland seien in den ersten sieben Monaten des Jahres um über 250 Mio. Euro oder 12 Prozent geschrumpft – das entspricht 0,4 Prozent des gesamten österreichischen Güterexportvolumens. Auch Vorlaufindikatoren wie Exportaufträge und Luftfrachtvolumina würden derzeit kein Anspringen der Exportkonjunktur bis zum Jahresende 2014 erwarten lassen, heißt es in der Erläuterung.

Zudem würden viele Unternehmen ihre Investitionsvorhaben aufschieben – lediglich von den Wohnbauinvestitionen, die von steigenden Immobilienpreisen und zusätzlichem Wohnbedarf stimuliert würden, gingen Wachstumsimpulse aus. Vom privaten Konsum werden trotz einer aufgrund rückläufiger Inflationsraten leicht steigenden realen Kaufkraft und einer derzeit stabilen Beschäftigungssituation keine Impulse erwartet. Ende August hatte die OeNB ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr bereits um 0,7 Prozentpunkte auf 0,9 Prozent kräftig gesenkt.

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Lohn- und Sozialdumping-Gesetz beschlossen http://www.salzburg24.at/lohn--und-sozialdumping-gesetz-beschlossen/apa-1320848646 http://www.salzburg24.at/lohn--und-sozialdumping-gesetz-beschlossen/apa-1320848646#comments Tue, 21 Oct 2014 12:54:00 +0000 http://4122466

Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) verwies in Bezug auf die Novelle zum 2011 beschlossenen “Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz” (LSDB-G) vor allem auf verbesserte Kontrollmöglichkeiten und auf die Informationspflicht gegenüber den betroffenen Mitarbeitern. Wenn aufgrund von Unterentlohnung ein Strafbescheid gegen den Arbeitgeber vorliegt, muss der Arbeitnehmer darüber informiert werden. Damit soll laut Hundstorfer sichergestellt werden, dass diese Entschädigung für vorenthaltene Gehaltsbestandteile eingeklagt werden kann.

Die Novelle bringt demnach eine Erhöhung der Strafdrohungen – die Mindeststrafen werden auf 1.000 Euro, die Höchststrafen auf bis zu 10.000 Euro verdoppelt. Umgekehrt gibt es aber auch Erleichterungen bei leichter Fahrlässigkeit oder Bagatellfällen, die künftig nicht zu Strafen führen sollen. Dies etwa dann, wenn eine Zulage bloß übersehen wird.

Bei der Lohnkontrolle soll künftig allerdings nicht nur geprüft werden, ob der kollektivvertragliche Mindestlohn eingehalten wird, betonte Hundstorfer. Vielmehr sollen alle Entgeltbestandteile in die Prüfung einbezogen werden. Das sind etwa Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld), Zulagen wie Gefahren- oder Nachtarbeitszuschläge und Überstundenzuschläge.

Lohnunterlagen müssen jederzeit bei Kontrollen einsehbar sein. Bisher kam es die Unternehmer billiger, die Unterlagen gar nicht bereit zu halten. Das Strafniveau bei fehlenden Lohnunterlagen wird nunmehr auf jenes für Unterentlohnung angehoben.

Wenn ein begründeter Verdacht auf eine Verwaltungsübertretung nach diesem Gesetz vorliegt und Vollstreckungsschwierigkeiten zu erwarten sind (weil ein Arbeitgeber, der Auftragnehmer ist, seinen Sitz im Ausland hat), können die Verwaltungsbehörden einen vorläufigen Zahlungsstopp des Auftraggebers gegenüber dem Auftragnehmer verhängen. Binnen drei Tagen hat die Behörde dann zu entscheiden, ob der Auftraggeber anstelle des Zahlungsstopps eine Sicherheitsleistung zu erlegen hat.

Neu ist auch, dass der Auftraggeber nach dem Bundesvergabegesetz Auskunft verlangen kann, ob gegen den Auftragnehmer eine rechtskräftige Bestrafung nach dem LSDB-G vorliegt. Die Verjährungsfrist wird auf drei Jahre ausgedehnt und beginnt mit Fälligkeit des Entgelts.

ÖGB-Präsident Erich Foglar und AK-Präsident Rudolf Kaske begrüßten den Ministerratsbeschluss und waren sich einig, dass der Finanzpolizei auch genügend personelle Ressourcen zur Verfügung gestellt werden müssen. “Lohndumping gefährdet den Sozialstaat insgesamt”, so Foglar. Für das bisherige Jahr seien Geldstrafen in der Höhe von mehr als 3,6 Mio. Euro verhängt worden. Kaske erwartet sich beispielsweise für die durch Lohndumping besonders betroffenen etwa 250.000 Beschäftigten der Bau-Branche entscheidende Verbesserungen durch die Kontrolle der gesamten Lohnsumme: “Denn gerade am Bau machen Zuschläge und Sonderzahlungen einen großen Anteil an der Bezahlung aus.”

Kritik kam von der FPÖ. “Das Grundproblem des heimischen Arbeitsmarktes, den ungehinderten Zustrom von ausländischen Arbeitskräften, das löst die Regierung mit dem neuen Gesetz sicher nicht”, so Generalsekretär Herbert Kickl. Ohne sektorale Zugangsbeschränkungen für Branchen wie Bau- und Baunebengewerbe werde es nicht gehen.

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Schweizer so reich wie nie zuvor http://www.salzburg24.at/schweizer-so-reich-wie-nie-zuvor/4122465 http://www.salzburg24.at/schweizer-so-reich-wie-nie-zuvor/4122465#comments Tue, 21 Oct 2014 09:39:48 +0000 http://4122465 Beim Lohn sei die große Mehrheit der Lohnabhängigen mit unteren und mittleren Einkommen stehengeblieben, sagte SGB-Präsident Paul Rechsteiner am Dienstag laut Redetext. Die hohen und noch mehr die höchsten Einkommen hätten hingegen extrem zugelegt.

Inzwischen gebe es mehr als 12.000 Personen mit einem Jahresgehalt von mehr als einer halben Million Franken, über sieben Mal mehr als vor dreißig Jahren. Bei den Lohnmillionären seien es sogar dreizehn Mal mehr.

Weiter kritisiert Rechsteiner die “bedenklich gestiegene Stressbelastung”, eine “zunehmende Arbeitsplatzunsicherheit” und die “zunehmend schwierige Lage älterer Arbeitnehmer”.

(APA)

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