Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Thu, 23 Oct 2014 14:26:06 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 BP und GDF Suez entdeckten Ölfeld in der Nordsee http://www.salzburg24.at/bp-und-gdf-suez-entdeckten-oelfeld-in-der-nordsee/apa-1320888962 http://www.salzburg24.at/bp-und-gdf-suez-entdeckten-oelfeld-in-der-nordsee/apa-1320888962#comments Thu, 23 Oct 2014 14:19:00 +0000 http://4125228

Nach Angaben von GDF Suez war es bereits der dritte Erfolg der Franzosen an einem Bohrloch in diesem Jahr. Weitere Details zur Erschließung des Ölfelds wurden zunächst nicht bekannt.

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dm Drogeriemarkt erzielte 2013/14 Umsatzrekord http://www.salzburg24.at/dm-drogeriemarkt-erzielte-201314-umsatzrekord/apa-1320886656 http://www.salzburg24.at/dm-drogeriemarkt-erzielte-201314-umsatzrekord/apa-1320886656#comments Thu, 23 Oct 2014 12:29:00 +0000 http://4125086

“Unspektakulär wie immer”, scherzte Kühner. Im Fünf-Jahres-Vergleich kletterte der Umsatz in Österreich um 26 Prozent. In Österreich hat das Unternehmen derzeit 384 Filialen – um vier mehr als im vergangenen Geschäftsjahr – und 6.026 Mitarbeiter. Fünf Jahre zuvor hatte dm knapp 5.400 Menschen beschäftigt.

Zum Teilkonzern Österreich/CEE gehören die Töchtergesellschaften in Mittel- und Südosteuropa. In den zehn Auslandsmärkten erzielte dm ein wechselkursbereinigtes Umsatzwachstum von sechs Prozent auf 1,166 Mrd. Euro. Es wurden 25 neue Filialen eröffnet. In Mittel- und Südosteuropa verfügt dm damit über 1.058 Standorte und beschäftigt 9.620 Mitarbeiter. Der Teilkonzern Österreich/CEE kommt damit 2013/14 auf 1,922 Mrd. Euro Umsatz (2012/13: 1,848 Mrd. Euro), die gesamte dm Gruppe (mit Deutschland) auf 8,322 Mrd. Euro (2012/13: 7,690 Mrd. Euro).

In Österreich wurden 29,1 Mio. Euro in die Modernisierung von Filialen sowie neue Standorte investiert, in den Töchtern waren es 62,5 Mio. Euro. “Im Schnitt werden die Filialen alle sieben bis acht Jahre erneuert”, sagte Kühner. Das Sortiment ist größer geworden. Rund 700 Produkte – unter anderem Arzneitees und normalerweise nur über Apotheken erhältliche Kosmetik – sind neu. In großen Filialen setzt dm zudem auf Baby- und Kleinkinderbekleidung. “Diese Nische ist in Deutschland sehr erfolgreich”, sieht Kühner gute Chancen für dieses Segment.

In Österreich hat sich dm mit 190 Friseur- und 116 Kosmetikstudios zum Branchenriesen emporgearbeitet. Die Verknüpfung von Dienstleistung und Handel sei ein österreichisches Spezifikum, sagte Martin Engelmann, Vorsitzender der Geschäftsführung. Erstmals wurde eine eigene Kollektion an Frisuren- und Make-up-Trends für dm vorgestellt. Der Bereich Dienstleistung mache mittlerweile zwölf Prozent des Umsatzes aus, berichtete Engelmann.

Zufrieden sind die Manager mit der Entwicklung des vor einem Jahr gestarteten Online-Shops. Rund 300.000 Kunden würden diesen Bereich – eine Kombination aus Magazin und Shop – monatlich nützen.

Die Expansion in neue Märkte will dm fortsetzen. Konkrete Projekte gebe es derzeit aber nicht. “Wir beobachten das Umfeld jener Länder, in denen wir schon tätig sind, sehr genau”, sagte Engelmann. Zuletzt war dm in 2012 in Mazedonien eingestiegen. Mittlerweile gibt es dort sieben Filialen.

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Weniger Arbeitslose in Spanien, Wirtschaft wächst http://www.salzburg24.at/weniger-arbeitslose-in-spanien-wirtschaft-waechst/apa-1320886258 http://www.salzburg24.at/weniger-arbeitslose-in-spanien-wirtschaft-waechst/apa-1320886258#comments Thu, 23 Oct 2014 12:10:00 +0000 http://4125084

Wie das Nationale Statistik-Institut (INE) am Donnerstag mitteilte, waren im dritten Quartal in Spanien 5,4 Mio. Menschen ohne Job, 0,5 Millionen weniger als im Sommer 2013. Die Arbeitslosenquote sank auf 23,7 Prozent, 2,0 Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum. Dies ist der niedrigste Wert seit dem Amtsantritt der Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy im Dezember 2011.

Die Zahl der Beschäftigten stieg im Vergleich zum Sommer 2013 um 1,6 Prozent auf 17,5 Millionen. Allerdings ging der Rückgang der Arbeitslosigkeit nicht allein auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze zurück, sondern darauf, dass die Zahl der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in einem Jahr um 240.000 sank, weil Zuwanderer in ihre Heimatländer zurückkehrten.

Das Wachstum der spanischen Wirtschaft schwächte sich nach der Schätzung der Zentralbank leicht ab. Der Wert von 0,5 Prozent für das dritte Quartal liegt 0,1 Punkte unterhalb der Wachstumsrate in den vorhergehenden drei Monaten. Die Zentralbank warnte davor, dass die wirtschaftlichen Probleme in den führenden Mächten der Eurozone die Erholung in Spanien beeinträchtigen könnten.

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IHS-Chef Christian Keuschnigg zurückgetreten http://www.salzburg24.at/ihs-chef-christian-keuschnigg-zurueckgetreten/apa-1320885864 http://www.salzburg24.at/ihs-chef-christian-keuschnigg-zurueckgetreten/apa-1320885864#comments Thu, 23 Oct 2014 13:08:00 +0000 http://4125038

Das IHS leidet an Geldknappheit und muss mit stark steigenden Mietkosten rechnen. Um mit der Situation umzugehen, sollte Keuschnigg ein Konzept erstellen. Er wollte sich auf sieben Forschungsschwerpunkte konzentrieren: Öffentliche Finanzen; Arbeitsmarkt, Familie und soziale Sicherheit; Gesundheit und Pflege; Bildung und Qualifikation; Innovation und Nachhaltigkeit; Unternehmen, Brachen und Regionen; Konjunktur, Finanzmärkte und Europäische Integration.

Der Widerstand der Belegschaft war heftig, hätten doch bis zu 30 der 120 Arbeitsplätze durch die neue Struktur wegfallen können. Außerdem hätte das IHS damit die Gründungsthemen Soziologie und Politik aufgegeben bzw. stark reduziert. “Das ist schon ein gewaltiger Schritt”, wusste auch Keuschnigg. Die Belegschaft trat mit einem Gegenkonzept an, das die Fortführung des gesamten IHS vorsah. Keuschnigg hielt das für unfinanzierbar. Das Kuratorium konnte sich aber nicht zu einem Verzicht auf bisherige Leistungen und Aktivitäten entschließen und bevorzugte die alternative Lösung, wonach alle bisherigen Bereiche fortgeführt werden sollen.

Das IHS hat eine Sonderposition in Österreich, da es sowohl wie eine Universität Lehre betreibt, als auch wie das Wirtschaftsforschungsinstitut angewandte Forschung. Grob die Hälfte des Budgets von jährlich 9 Mio. Euro entfällt auf die beiden Bereiche. Während aber die Lehre zu 80 Prozent von der öffentlichen Hand pauschal finanziert wird (“Basisfinanzierung”), vergleichbar mit Universitäten, bekommt die angewandte Forschung nur zehn Prozent ihrer Mittel aus einer Basisfinanzierung. 90 Prozent müssen durch Projekte aufgetrieben werden. Dadurch könne das IHS keine selbstständige angewandte Forschung betreiben, ihre Exzellenz sei gefährdet, fürchtet Keuschnigg.

Bisher hat das IHS schwarze Zahlen geschrieben, aber dem Institut fehlen nun akut zumindest 500.000 Euro. Denn die Stadt Wien hat es seit der Gründung vor 50 Jahren ohne Miete beherbergt, das IHS musste nur Betriebskosten zahlen. Dieser Vertrag ist inzwischen ausgelaufen, auch eine Verlängerung, die Keuschnigg erwirkt hat, endet Mitte 2015. Außerdem muss das Gebäude saniert werden. Mit oder ohne Umzug stehen daher höhere Kosten an.

Für Keuschnigg gab es nach der Ablehnung seiner Vorschläge zwar keine Alternative zum Rücktritt, er bedauerte aber das Ende seiner Tätigkeit beim IHS. “Mir hat es großen Spaß gemacht”, sagte er. Auch habe er “viel gelernt auf verschiedenen Fronten. Selbst wenn es nicht so ausgegangen ist wie geplant, möchte ich die Erfahrung nicht missen”. Bevor er sich aber noch einmal für die Führung eines Instituts bewirbt würde er genauer nachfragen, “ob meine Vorstellungen mit der Strategie des Instituts übereinstimmen”.

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Studie zeigt schlechte Reputation von Banken auf http://www.salzburg24.at/studie-zeigt-schlechte-reputation-von-banken-auf/apa-1320885582 http://www.salzburg24.at/studie-zeigt-schlechte-reputation-von-banken-auf/apa-1320885582#comments Thu, 23 Oct 2014 11:30:00 +0000 http://4125021

Die Studie untersucht drei Branchen auf die Erfüllung von Kundenerwartungen. Dafür wurden insgesamt 3.000 Onlinebefragungen durchgeführt. Die Erwartungen der Kunden und ihre tatsächlichen Erfahrungen wurden dabei gegenübergestellt. Die Differenz ist der sogenannte “Reputation Gap”. Untersucht wurden neun Kategorien in den Kernbereichen Management, Kundennutzen und soziale Verantwortung.

Von den drei Branchen schneiden die Banken am schlechtesten ab. Vor allem in den Bereichen “Wahrnehmung von Kundenbedürfnissen” (-55 Prozent) und “gutes Preis-Leistungsverhältnis” (-51 Prozent) sehen die Befragten eine schlechte Performance der Banken. Auch in der Kategorie “Konsistenter Geschäftserfolg” (-41 Prozent) liegt das Image der Banken weit unter den Erwartungen der Kunden. Am besten schnitt noch die Erste Bank und Sparkasse ab, die in allen neun Disziplinen die beste Performance abliefern konnte. Dabei beurteilen die Befragten ihre eigene Hausbank besser als andere Geldinstitute. Studienleiter Herbert Kling gibt zu bedenken, dass viele Befragte als Grund für ihre schlechte Beurteilung “Banken betrügen” angaben. “Da muss sich die Branche schon Gedanken um ihr Image machen”, so Kling.

Auch in der Mobilfunkbranche ist die Diskrepanz in den Bereichen “Wahrnehmung von Kundenbedürfnissen” (-47 Prozent) und “gutes Preis-Leistungsverhältnis” (-43 Prozent) besonders hoch. A1 und T-Mobile konnten aber in der Kategorie “Konsistenter Geschäftserfolg” die Erwartungen der Befragten voll erfüllen. tele.ring ist Sieger im Bereich “gutes Preis-Leistungsverhältnis”.

Eindeutige Nummer eins bei den Online-Shops ist Eduscho/Tchibo. In acht von neun Kategorien geht das Einzelhandelsunternehmen als Sieger hervor. Imageprobleme hat die Branche beim Umgang mit ihren Mitarbeitern. Zalando und Amazon schneiden in dieser Kategorie besonders schlecht ab.

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Firmenpräsident von Tesco tritt zurück http://www.salzburg24.at/firmenpraesident-von-tesco-tritt-zurueck/apa-1320885052 http://www.salzburg24.at/firmenpraesident-von-tesco-tritt-zurueck/apa-1320885052#comments Thu, 23 Oct 2014 11:19:00 +0000 http://4124980

Der Verwaltungsrat müsse nun umgehend für ein komplett neues Management-Team sorgen und schnell neue, weitreichende Geschäftspläne umsetzen, erklärte Broadbent.

Der Gewinn von Tesco brach im ersten Halbjahr auf 6 Mio. Pfund (7,59 Mio. Euro) ein – nach 820 Mio. Pfund im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz sank um 4,4 Prozent auf 34 Mrd. Pfund.

Die Untersuchung durch das Beratungsunternehmen Deloitte habe ergeben, dass Tesco seine Gewinne um insgesamt 263 Mio. Pfund zu hoch angegeben habe und dass die Buchungsfehler auf die Zeit vor 2013 zurückgingen. Demnach wurden unter anderem im Geschäftsjahr 2013/2014 70 Mio. Pfund zu viel angegeben und im Geschäftsjahr davor 75 Mio. Pfund. Im September hatte Tesco bekanntgegeben, dass die Prognose für den Gewinn von März bis August dieses Jahres um 250 Mio. Pfund “überschätzt” worden sei.

Broadbent erklärte, er bedauere die in den vergangenen Wochen bekannt gewordenen Probleme zutiefst. Der erst seit September amtierende Chef David Lewis hatte eine unabhängige Untersuchung angeordnet, auch die britische Finanzaufsicht leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Acht Manager wurden inzwischen suspendiert. Tesco steht wegen scharfer Konkurrenz der deutschen Discountmärkte Aldi und Lidl und anderer Ketten wie Wal-Mart und Sainsbury’s ohnehin unter Druck.

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Große Kostenunterschiede bei Wohnbaukrediten http://www.salzburg24.at/grosse-kostenunterschiede-bei-wohnbaukrediten/apa-1320883988 http://www.salzburg24.at/grosse-kostenunterschiede-bei-wohnbaukrediten/apa-1320883988#comments Thu, 23 Oct 2014 10:46:00 +0000 http://4124927

Bei diesem Test wird der teuerste Anbieter entgegen sonst üblicher Praxis nicht namentlich genannt. Es wurden die Konditionen für einen Kreditbetrag von 250.000 Euro (bei einer Laufzeit von 25 Jahren und guter Bonität) verglichen.

Selten war der Spielraum zwischen unverhandeltem Erstangebot und Bestpreiskredit so groß wie jetzt, so das Ergebnis des Magazins “Konsument” (November-Ausgabe).

“Wer auch nur eine geringe Reduktion der Bankmarge aushandelt, kann sich langfristig viel Geld sparen”, sagte VKI-Finanzierungsexperte Bernd Lausecker in einer Aussendung. Aber nicht nur die Verzinsung selbst, sondern auch bestimmte Nebenkosten wie Kontoführungs- und Bearbeitungsgebühren, Ausgaben für Schätzungen oder Bonitätsprüfungen seien verhandelbar. Vor allem bei den Bearbeitungsspesen, aber auch bei der Höhe der Pfandrechtseintragung gibt es bei vielen Instituten Spielraum nach unten.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Verhandlung sei eine gute Kenntnis der Marktkonditionen. “Eine erste Hilfestellung bieten hier Vergleichsplattformen im Internet”, so Lausecker. Auch unabhängige Vermögensberater können helfen.

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S&P stuft Verbund-Langfristrating herab http://www.salzburg24.at/sp-stuft-verbund-langfristrating-herab/apa-1320882882 http://www.salzburg24.at/sp-stuft-verbund-langfristrating-herab/apa-1320882882#comments Thu, 23 Oct 2014 09:24:00 +0000 http://4124804

Der Ausblick für das Verbund-Rating wird mit “stabil” angegeben. Man gehe davon aus, dass das Unternehmen bis 2016 seine Schulden reduzieren werde.

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Prozess: Grasser-Anwalt “grillte” Steuerberater http://www.salzburg24.at/haunold-habe-grasser-zur-offenlegung-geraten/apa-1320881680 http://www.salzburg24.at/haunold-habe-grasser-zur-offenlegung-geraten/apa-1320881680#comments Thu, 23 Oct 2014 14:01:00 +0000 http://4124682

Unter Protest der Anwälte von Haunold bzw. dessen Arbeitgeber, die internationale Steuerberatungsagentur Deloitte, wollte Böhmdorfer wissen wie Haunold seine eigene Stiftung namens Cinderella angelegt hat und ob er diese gleich den Finanzbehörden offen gelegt hatte. Hanuold betonte, dass der wesentliche Unterschied zwischen seiner Stiftung von Grasser der ist, dass er sich an die gesetzlichen Vorgaben gehalten habe.

Er habe nämlich in seiner intransparenten Stiftung keine Aktivbezüge geparkt – im Gegensatz zu Grasser. Auch habe er – gesetzestreu – keinen Einfluss auf die Stiftung genommen – ebenfalls im Gegensatz zum Ex-Finanzminister. Dabei habe Grasser noch gesagt, “er will nicht in eine Androsch-Situation kommen”. Er habe Grasser daraufhin gewarnt, dann müsse er entweder alles in Österreich versteuern oder dem Finanzamt schon von Beginn an die Stiftung und die weiteren Gesellschaften offenlegen.

Haunold wiederholte, er habe Grasser auf mögliche steuerrechtliche Probleme hingewiesen – allerdings nur mündlich. Woraufhin Ex-Justizminister Böhmdorfer die Glaubwürdigkeit von Haunold in Zweifel zog. Laut Haunold warnte er Grasser bei den sogenannten “Vertriebsprovisionen”, die von der Meinl Bank Antigua in Millionenhöhe an eine Grasser-Gesellschaft auf den British Virgin Islands und dadurch in die Liechtensteinische Stiftung flossen – vorbei an der österreichischen Finanz.

Danach ging Böhmdorfer einzelne Rechnungen mit dem Steuerberater akribisch genau durch. Der Rechtsanwalt der beklagten Agenntur Deloitte, Verfassungsrichter Christoph Herbst, versuchte Böhmdorfer in die Schranken zu weisen.

Nach fast vier Stunden hatte Haunold die intensive Befragung hinter sich. Zeitgleich gab Böhmdorfer bekannt, dass Grasser nun zum Flieger müsse – falls noch jemand schnell Fragen an ihn habe. Grasser war heute eine gute Stunde zu spät gekommen da des am Flughafen Innsbruck wetterbedingt zu Verspätungen gekommen sei. Grasser hat seinen Hauptwohnsitz in Kitzbühel (Tirol).

Der nächste Verhandlungstag am Wiener Handelsgericht findet am 8. Jänner statt. Böhmdorfer hat heute beantragt, dass zwei Stiftungsvorstände der Waterland-Stiftung von Grasser als Zeugen geladen werden – um allerdings gleich hinzuzufügen dass es sehr unsicher ist, dass die Zeugen von Liechtenstein nach Wien kommen werden. Replik von Richter Manuel Friedrichkeit: “Na so weit weg ist das ja nicht.” Nach Österreich zwingen könne er die Liechtensteiner aber nicht.

Am 8. Jänner sollen drei Rechtsvertreter als Zeugen zum Thema einer möglichen Verjährung aussagen, offen ist noch ob sie von der Klägerseite – also von Grasser – von der Verschwiegenheit entbunden werden. Danach will der Richter über eine allfällige Verjährung des Verfahrens entscheiden.

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ver.di fordert Klarheit über Zukunft von Karstadt http://www.salzburg24.at/verdi-fordert-klarheit-ueber-zukunft-von-karstadt/apa-1320881166 http://www.salzburg24.at/verdi-fordert-klarheit-ueber-zukunft-von-karstadt/apa-1320881166#comments Thu, 23 Oct 2014 08:33:00 +0000 http://4124667

Der Aufsichtsrat will am Nachmittag wichtige Weichen für die Zukunft von Karstadt stellen. Von der Sitzung werden wichtige Beschlüsse erwartet. Zum einen soll Berichten zufolge der Posten des Geschäftsführers neu besetzt werden. Das Gremium soll zudem über die zukünftige Ausrichtung von Karstadt beraten.

Im Gespräch für die Firmenspitze ist der aktuelle Aufsichtsratschef und frühere Rewe-Manager Stephan Fanderl. Immerhin habe Fanderl Vorkenntnisse, sagte ver.di-Vertreter Peukes. Die Personalfrage sei für die Gewerkschaft aber nicht von Sachfragen zu trennen. “Wir wollen natürlich wissen, wofür der neue Firmenchef steht.” Es könne nicht sein, dass der neue Kurs des Unternehmens einseitig zu Lasten der Beschäftigten gehe. Bei der Kaufhauskette sind 17.000 Menschen beschäftigt, die seit langem um ihre Jobs bangen.

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Prozess gegen Finanzdienstleister AvW in Wien: Schadenersatz http://www.salzburg24.at/prozess-gegen-finanzdienstleister-avw-in-wien-schadenersatz/4124471 http://www.salzburg24.at/prozess-gegen-finanzdienstleister-avw-in-wien-schadenersatz/4124471#comments Thu, 23 Oct 2014 06:52:41 +0000 http://4124471 Wie die Grazer Anwaltskanzlei Likar GmbH am Mittwoch in einer Aussendung erklärte, sei festgestellt worden, dass die AeW, die Anlegerentschädigung von Wertpapierfirmen GmbH, haftet, wenn die Ansprüche rechtzeitig angemeldet wurden. Die Haftung gilt laut der Anwaltskanzlei bis zum gesetzlich vorgesehenen Höchstbetrag von 20.000 Euro. Das Gericht ging davon aus, dass die AvW-Gesellschaften, insbesondere die AvW Invest AG und die AvW Gruppe AG, zwar rechtlich getrennt, jedoch personell und wirtschaftlich engstens verbunden waren. Sie traten am Markt als Einheit auf und wurden de facto von Wolfgang Auer-Welsbach allein beherrscht.

Mit Berufung gegen das Urteil wird gerechnet

Es sei zwar davon auszugehen, dass die AeW Berufung einlegen werde. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Arno Likar sei aber eine inhaltliche Abänderung nahezu auszuschließen. Likar beruft sich dabei auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von Ende September, in dem das Höchstbericht bereits “sämtliche Einwendungen der AeW verworfen und die rechtlichen Vorgaben klar definiert hat”. Er gehe daher davon aus, dass alle von seiner Kanzlei vertretenen rund 1.200 Anleger zumindest bis 20.000 Euro Schadenersatz erhalten würden. (APA)

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Sparkurs und neue Modelle bringen Daimler Schub http://www.salzburg24.at/sparkurs-und-neue-modelle-bringen-daimler-schub/apa-1320880636 http://www.salzburg24.at/sparkurs-und-neue-modelle-bringen-daimler-schub/apa-1320880636#comments Thu, 23 Oct 2014 06:18:00 +0000 http://4124444

Das operative Ergebnis (Ebit) aus dem laufenden Geschäft stieg von Juli bis September um ein Fünftel gegenüber dem Vorjahr auf 2,8 Mrd. Euro. Positiv auf das Ergebnis wirkte sich zudem der Ausstieg beim Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems (früher Tognum) aus, der eine Milliarde Euro einbrachte. Das Konzernergebnis betrug 2,8 Mrd. Euro (plus 49 Prozent). Eckdaten hatte das Unternehmen schon in der vergangenen Woche vorgelegt.

“Unsere Strategie zahlt sich aus”, erklärte Vorstandschef Dieter Zetsche. Daimler wachse profitabel und sei zuversichtlich, die gesteckten Ziele zu erreichen. Der Premiumhersteller hat seit dem vergangenen Jahr zahlreiche Neuheiten auf den Pkw-Markt gebracht und im vergangenen Quartal so viele Autos verkauft wie nie zuvor. Zum Gewinnanstieg trug auch bei, dass höhere Preise durchgesetzt werden konnten. Auch die vor zwei Jahren eingeleiteten Kostensenkungsprogramme griffen jetzt, wie Daimler weiter erklärte.

Die Prognose für 2014 ließ Zetsche dennoch unverändert: Das Ebit aus dem laufenden Geschäft soll bei Pkw, Lastwagen und Bussen deutlich steigen, worunter Analysten zufolge ein Plus von rund zehn Prozent zu verstehen ist.

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Nokia mit deutlichem Umsatzplus http://www.salzburg24.at/nokia-mit-deutlichem-umsatzplus/apa-1320880354 http://www.salzburg24.at/nokia-mit-deutlichem-umsatzplus/apa-1320880354#comments Thu, 23 Oct 2014 05:31:00 +0000 http://4124417

Vor einem Jahr stand noch ein Verlust von 91 Millionen Euro in den Büchern. Das Hauptgeschäft von Nokia ist seit dem Verkauf des Handy-Bereichs an Microsoft die Ausrüstung von Netzen der Telekommunikations-Anbieter. Das zweite Standbein ist der Kartendienst Here.

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Telekom nach drei Quartalen tief in Verlustzone http://www.salzburg24.at/telekom-nach-drei-quartalen-tief-in-verlustzone/apa-1320880350 http://www.salzburg24.at/telekom-nach-drei-quartalen-tief-in-verlustzone/apa-1320880350#comments Thu, 23 Oct 2014 07:26:00 +0000 http://4124411

Der Jahresüberschuss stieg im dritten Quartal um 149 Prozent auf 127,8 Mio. Euro, über drei Quartale gerechnet beträgt der Verlust aber immer noch 190,0 Mio. Euro – nach 159,2 Mio. Euro Überschuss in den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Das Betriebsergebnis betrug im dritten Quartal 200,0 Mio. Euro (2013: 121,5 Mio. Euro), in neun Monaten ging sich aber nur ein Verlust von 22,6 Mio. Euro aus (2013: +344,7 Mio. Euro).

Der Umsatz konnte im dritten Quartal um 1,2 Prozent auf 1,049 Mrd. Euro gesteigert werden, von Jänner bis September wurden jedoch nur 2,988 Mrd. Euro erlöst, um 4,5 Prozent weniger als in den ersten neun Monaten 2013.

Die Telekom Austria bestätigte Medienberichte, wonach die am 14. August 2014 beschlossene Kapitalerhöhung um bis zu 1 Mrd. Euro “voraussichtlich schon bis Jahresende 2014″ erfolgen wird, “falls sich die aktuellen Marktgegebenheiten nicht gravierend verändern”. Noch stehe der genaue Zeitpunkt aber nicht fest.

Das dritte Quartal habe für die Telekom einen Aufwärtstrend eingeleitet, sagte TA-Generaldirektor Hannes Ametsreiter am Donnerstag laut Aussendung. “Sowohl eine teils starke Performance unserer Tochterunternehmen im CEE-Raum, als auch umfassende Maßnahmen zur Ausgabenoptimierung in Österreich wirken sich positiv aus.”

Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) stieg im dritten Quartal im Jahresvergleich um 16 Prozent auf rund 415 Mio. Euro, über neun Monate betrachtet wurde es um 0,9 Prozent auf 1,034 Mrd. Euro verbessert. Der Gewinn je Aktie stieg im dritten Quartal von 10 Cent auf 27 Cent, in neun Monaten gab es jedoch einen Verlust von 47 Cent (nach +31 Cent im Vorjahr).

Der Free Cashflow je Aktie verbesserte sich im dritten Quartal von 30 auf 37 Cent, in neun Monaten verschlechterte er sich von 69 auf 47 Cent.

Für den Umsatzrückgang im laufenden Geschäftsjahr macht die TA vor allem den Regulierungsdruck verantwortlich: “Die regulierungsbedingten Umsatzrückgänge belaufen sich nach neun Monaten auf 110,6 Mio. Euro und machen somit rund 80 Prozent des Umsatzrückganges von 140,6 Mio. Euro aus.” Für das Gesamtjahr wird nach wie vor mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent gerechnet.

Unverändert bleibt auch der Ausblick für das Investitionsvolumen bei 650 bis 700 Mio. Euro und der Dividendenvorschlag von 5 Cent pro Aktie.

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 Britische Lloyds-Bank streicht 9.000 Stellen http://www.salzburg24.at/britische-lloyds-bank-streicht-9000-stellen/apa-1320875612 http://www.salzburg24.at/britische-lloyds-bank-streicht-9000-stellen/apa-1320875612#comments Wed, 22 Oct 2014 19:34:00 +0000 http://4124293

Lloyds streiche damit etwa ein Zehntel seiner Stellen und reagiere auf geändertes Verhalten der Kunden, die immer mehr Geschäfte online abwickelten. Eine Sprecherin sagte am Mittwochabend der Nachrichtenagentur dpa, der Bericht sei “reine Spekulation”, die Bank werde ihn nicht kommentieren.

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Peter Hochegger soll mehr als eine halbe Million Euro zahlen http://www.salzburg24.at/peter-hochegger-soll-mehr-als-eine-halbe-million-euro-zahlen/4124261 http://www.salzburg24.at/peter-hochegger-soll-mehr-als-eine-halbe-million-euro-zahlen/4124261#comments Wed, 22 Oct 2014 18:31:49 +0000 http://4124261 “Ich habe derzeit keine schlüssige Erklärung dafür, dass die Beträge der Gesellschaft nicht geschuldet werden”, wird der Masseverwalter zitiert. Nachsatz: “Ich habe Peter Hochegger aufgefordert, mir Nachweise vorzulegen.” Für 515.145 Euro existiere eine Darlehensvereinbarung vom Juni 2011, heißt es in dem Bericht. Demnach soll Peter Hochegger die Summe samt Zinsen in Raten ab Mai 2012 bis Ende Mai 2015 begleichen. “Nicht einmal die Zinsen wurden bisher bezahlt”, sagt der Verwalter.

Peter Hochegger bleibt ganz entspannt

Indes sieht Peter Hochegger das Ganze entspannt. “Mit dem Darlehen habe ich einen Teil meiner Steuerschuld aus der BUWOG-Causa bei der Finanz bezahlt”, sagt er laut “Kurier”-Bericht. “Unterm Strich wird es ein Nullsummenspiel.” Denn: Er habe eine Gegenforderung in Höhe von 850.000 Euro gegen seine Pleite-Firma.

Diese Summe gehe deshalb nicht aus der Buchhaltung hervor, so Hochegger, weil das erst im vergangenen Jahr aufgekommen sei und so mit seinem Steuerberater abgestimmt wurde. “Von mir wurden im Jahr 2004 Privatentnahmen in Höhe von 550.000 Euro und im Jahr 2007 von 300.000 Euro deklariert, die in Wahrheit Firmenausgaben waren”, erklärt Hochegger. “Die 550.000 Euro hat Telekom-Vorstand Gernot Schieszler übernommen.” Er soll den Betrag in Zusammenhang mit der Aktien-Kursmanipulation (“Bonus-Programm”) an den involvierten Broker gezahlt haben. Und die 300.000 Euro flossen, so Hochegger, an den damaligen Vorstand der Firma eTel als Bonus – im Auftrag der Telekom. Sie kaufte 2006/07 den Mitbewerber eTel. (APA)

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Hausdurchsuchungen bei Ex-Novomatic-Chef Franz Wohlfahrt http://www.salzburg24.at/hausdurchsuchungen-bei-ex-novomatic-chef-franz-wohlfahrt/4124260 http://www.salzburg24.at/hausdurchsuchungen-bei-ex-novomatic-chef-franz-wohlfahrt/4124260#comments Wed, 22 Oct 2014 18:24:54 +0000 http://4124260 Betroffen von den Razzien waren laut Informationen des Magazins “Format” die Kanzlei und die Wohnung von Ex-Novomatic-Chef Franz Wohlfahrt in Wien und dessen frühere Büroräume in der Novomatic-Zentrale in Gumpoldskirchen in Niederösterreich. Der Sprecher der WKSta, Thomas Haslwanter, bestätigte, es gehe um den Verdacht der “Bestechungszahlungen an Karl-Heinz Grasser”, aber auch um den Verdacht der Geschenkannahme durch Beamte sowie den Verdacht der Untreue. Grasser – und auch der frühere FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger – haben bisher jedes strafrechtlich relevante Verhalten im Zusammenhang mit einer geplanten Glücksspielnovelle 2005/2006 zurückgewiesen, es gilt die Unschuldsvermutung. “Als Beschuldigte werden Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger und ein ehemaliger Vorstand der Novomatic AG geführt”, bestätigte demgegenüber Haslwanter dem “Format”.

Wohlfahrt wehrt sich gegen Vorwürfe

Wohlfahrt hielt gegenüber dem Magazin schriftlich fest, “der von der Staatsanwaltschaft erhobene Verdacht im Zusammenhang mit dem seit Jahren öffentlich bekannten Sachverhalt aus den Jahren 2005/2006 entbehrt jeder Grundlage. Weder ich noch sonst ein Organ oder Mitarbeiter der Novomatic-Gruppe haben unmittelbar oder mittelbar an Untreue- oder Bestechungshandlungen mitgewirkt oder dazu beigetragen. Allfällige Zahlungsflüsse zwischen Ing. Meischberger und Mag. Grasser waren und sind uns völlig unbekannt, ebenso wie allenfalls darauf beruhende Vereinbarungen.”

Novomatic hat “immer korrekt gehandelt”

Ein Novomatic-Sprecher sagte zur APA, seine Firma kooperiere mit den Behörden zur Aufklärung der Angelegenheit seit Jahren. Die Novamatic AG habe in der Sache immer korrekt gehandelt. “Weder die Novomatic AG, ihr Eigentümer, noch ihre Organe oder Mitarbeiter stehen in diesem Zusammenhang unter Verdacht oder werden beschuldigt.” Wohlfahrt hat das Unternehmen im Juli nach zehn Jahren Tätigkeit überraschend verlassen. (APA)

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Gericht entschied für geschädigte AvW-Anleger http://www.salzburg24.at/gericht-entschied-fuer-geschaedigte-avw-anleger/apa-1320874022 http://www.salzburg24.at/gericht-entschied-fuer-geschaedigte-avw-anleger/apa-1320874022#comments Wed, 22 Oct 2014 16:13:00 +0000 http://4124238

Die Haftung gilt laut der Anwaltskanzlei bis zum gesetzlich vorgesehenen Höchstbetrag von 20.000 Euro. Das Gericht ging davon aus, dass die AvW-Gesellschaften, insbesondere die AvW Invest AG und die AvW Gruppe AG, zwar rechtlich getrennt, jedoch personell und wirtschaftlich engstens verbunden waren. Sie traten am Markt als Einheit auf und wurden de facto von Wolfgang Auer-Welsbach allein beherrscht.

Es sei zwar davon auszugehen, dass die AeW Berufung einlegen werde. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Arno Likar sei aber eine inhaltliche Abänderung nahezu auszuschließen. Likar beruft sich dabei auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von Ende September, in dem das Höchstbericht bereits “sämtliche Einwendungen der AeW verworfen und die rechtlichen Vorgaben klar definiert hat”. Er gehe daher davon aus, dass alle von seiner Kanzlei vertretenen rund 1.200 Anleger zumindest bis 20.000 Euro Schadenersatz erhalten würden.

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Rosneft zapft russischen Staatsfonds an http://www.salzburg24.at/rosneft-zapft-russischen-staatsfonds-an/apa-1320873842 http://www.salzburg24.at/rosneft-zapft-russischen-staatsfonds-an/apa-1320873842#comments Wed, 22 Oct 2014 16:11:00 +0000 http://4124233

Rosneft ist durch die Sanktionen von westlichen Geldquellen abgeschnitten. Bei dem Ölriesen werden in Kürze Schuldenrückzahlungen fällig.

Ob die Gelder für Rosneft bereits genehmigt sind, wurde zunächst nicht bekannt. Der Fonds hat derzeit ein Volumen von umgerechnet rund 64,2 Mrd. Euro. Zum Ausgleich für Einbußen durch die Strafmaßnahmen wurde er bereits von dem Gasproduzenten Novatek und der Bank VTB angezapft. Der Westen hat die Sanktionen aus Protest gegen die Rolle der Moskauer Regierung im Ukraine-Konflikt verhängt.

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EU-Kommission überdenkt Investorenschutz im TTIP http://www.salzburg24.at/eu-kommission-ueberdenkt-investorenschutz-im-ttip/apa-1320873874 http://www.salzburg24.at/eu-kommission-ueberdenkt-investorenschutz-im-ttip/apa-1320873874#comments Wed, 22 Oct 2014 16:05:00 +0000 http://4124230

Das Schreiben, das der deutschen Zeitung vorliegt, erging demnach von der Generaldirektion Handel an die neue Handelskommissarin Cecilia Malmström. “Wenn es uns gelänge, die beschriebenen Nachteile zu verhindern oder zu parieren, wäre dies die stärkste Maßnahme, der Anti-TTIP-Kampagne zu begegnen, eine neue Kommunikation zu starten und zu zeigen, dass die Kommission auf die Öffentlichkeit eingeht”, schreiben Mitarbeiter der Generaldirektion Handel demnach an Malmström weiter.

Das Papier soll Malmström laut Blatt einen Überblick über die größten Herausforderungen ihrer Amtszeit verschaffen und Optionen aufzeigen. Es gebe keinen einfachen Weg aus der bestehenden Lage, weil jede Aktion die gesamte Verhandlungslage bei TTIP beeinflussen werde.

Für den Fall, dass die EU das Kapitel zum Investorenschutz wirklich ausklammern wolle, drohten jedoch Nachteile. “Die Vereinigten Staaten könnten uns dafür in den Verhandlungen zahlen lassen”, warnen Malmströms Mitarbeiter laut “Handelsblatt”. Zudem würden Verhandlungen über Investments und ISDS mit anderen Staaten erschwert, allen voran die Gespräche mit China.

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Bier wird ab Dezember wieder teurer http://www.salzburg24.at/bier-wird-ab-dezember-wieder-teurer/apa-1320871302 http://www.salzburg24.at/bier-wird-ab-dezember-wieder-teurer/apa-1320871302#comments Wed, 22 Oct 2014 13:38:00 +0000 http://4124042

Zudem liege der Fokus derzeit verstärkt auf heimischen Rohstoffen, was ebenfalls ins Gewicht fällt. Einen Teil habe das Unternehmen durch interne Einsparungen auffangen können, heißt es in einer Mitteilung. Trotzdem müssten die gestiegenen Kosten durch “moderat erhöhte Preise” kompensiert werden.

Am Mittwoch hat unterdessen der niederländische Heineken-Konzern seinen Quartalsbericht veröffentlicht. Wie praktisch in ganz Europa hat das saison-untypische nasskalte Sommerwetter auch bei der österreichischen Tochter Brau Union (Hauptmarken: Gösser, Zipfer, Schwechater, Puntigamer und Reininghaus) den Absatz im dritten Quartal sinken lassen. Im Konzern ist von wirtschaftlich herausfordernden Zeiten die Rede.

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Total plant Doppelspitze nach Tod des Konzernchefs http://www.salzburg24.at/total-plant-doppelspitze-nach-tod-des-konzernchefs/apa-1320871150 http://www.salzburg24.at/total-plant-doppelspitze-nach-tod-des-konzernchefs/apa-1320871150#comments Wed, 22 Oct 2014 13:33:00 +0000 http://4124038

Der 51-Jährige wird allerdings zunächst nicht mit der Machtfülle de Margeries ausgestattet, der am späten Montagabend bei einem Zusammenstoß seines Firmenflugzeugs mit einem Schneepflug auf einem Flughafen in Moskau ums Leben gekommen war. Pouyanne fungiert bis auf Weiteres lediglich als Konzernchef. Als Verwaltungsratsvorsitzender wird ihm der frühere Total-Chef Thierry Desmarest zur Seite gestellt. Diesen Posten hatte bisher auch de Margerie in Doppelfunktion inne.

Der 68-jährige Desmarest soll bis Ende kommenden Jahres Chefkontrolleur bleiben. Dann sollen die beiden Ämter wieder in Personalunion ausgeübt werden, wie Total bekannt gab.

Auf Pouyanne wartet eine politisch heikle Aufgabe. Er hat die Gewerkschaften bereits auf Kürzungen im heimischen Raffineriegeschäft eingestimmt. Details dazu sollen im Frühjahr folgen. Der Konzern betreibt in Frankreich fünf Raffinerien. Im Jahr 2010 hatten Schließungspläne für die Raffinerie in Dünkirchen wochenlange Streiks ausgelöst, die zu Unterbrechungen in der Ölversorgung des Landes führten.

Pouyanne spielte eine zentrale Rolle bei der Zusammenführung der defizitären Sparten Raffinerien und Petrochemie in den vergangenen Jahren. Davor hatte er führende Positionen im Ölfördergeschäft in Angola und Katar. In der Heimat arbeitete der Absolvent einer französischen Elite-Hochschule zudem als Berater für konservative Regierungen. Der neue Verwaltungsratsvorsitzende Desmarest war als Konzernchef 1999 für die Fusionen mit zunächst Petrofina und anschließend mit dem Elf-Konzern verantwortlich.

Branchenexperten begrüßten die Personalien. Das Tandem Desmarest/Pouyanne verbinde Erfahrung mit Expertise, sagte Fondsmanager Christian Jimenez von Diamant Bleu-Gestion. “Es ist quasi die ideale Kombination, zumindest für die nächsten Jahre. Dann sehen wir, ob Pouyanne Talent als Stratege zeigt.”

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Wein&Co setzt künftig auf online http://www.salzburg24.at/weinco-setzt-kuenftig-auf-online/apa-1320868562 http://www.salzburg24.at/weinco-setzt-kuenftig-auf-online/apa-1320868562#comments Wed, 22 Oct 2014 11:57:00 +0000 http://4123869

In weiterer Folge seien auch Online-Shops für die Schweiz, Tschechien, die Slowakei und Slowenien angedacht. Es sei denkbar, in fünf Jahren ganz Europa über das Internet mit Wein zu versorgen, meinte Kammerer. Um die Firma bekannter zu machen, werden Werbung, Events und Service ausgebaut. “Letzten Endes verkaufen wir etwas Unnötiges zu horrenden Preisen”, räumte Kammerer ein. Da müsse man kreativ und innovativ sein.

Derzeit liefert Wein & Co in 15 Länder. Das Internetgeschäft macht ein Fünftel des Gesamtumsatzes aus. 2013 erwirtschaftete der Weinhändler 53 Mio. Euro Umsatz, unter dem Strich blieb ein Gewinn von mehr als 2 Mio. Euro übrig. Momentan macht die Kette 1 Mio. Euro Umsatz mit deutschen Kunden, die Online-Offensive soll zu einer Steigerung auf 3 Mio. Euro innerhalb eines Jahres führen. Als langfristiges Ziel habe man sich 20 Mio. Euro vorgenommen.

Aktuell verfügt Wein & Co über 23 Filialen in Österreich, sieben davon mit Weinbar bzw. Restaurant. Mitte November eröffnet ein neuer Shop in Saalfelden in Salzburg – es wird dies der fünfte Standort in Kooperation mit Merkur. Wein & Co arbeitet mit der Rewe-Tochter beim Vertrieb zusammen.

Gerüchte über einen Verkauf von Wein & Co an den Handelskonzern Rewe hat Kammerer am Mittwoch erneut dementiert – auch wenn nun ein ehemaliger Merkur-Vorstand in der Geschäftsführung von Wein & Co sitzt. Der bisherige Alleingeschäftsführer Florian Größwang bekam mit 1. Oktober Klaus Pollhammer an die Seite gestellt.

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ÖIAG-Aufsichtsrat dürfte Kemler-Vertrag verkürzen http://www.salzburg24.at/oeiag-aufsichtsrat-duerfte-kemler-vertrag-verkuerzen/apa-1320866964 http://www.salzburg24.at/oeiag-aufsichtsrat-duerfte-kemler-vertrag-verkuerzen/apa-1320866964#comments Wed, 22 Oct 2014 11:12:00 +0000 http://4123811

An und für sich sieht Kemlers Vertrag jetzt im Oktober eine quasi automatische Verlängerung um zwei Jahre bis 2017 vor. Das wären dann insgesamt fünf Jahre an der Spitze der ÖIAG gewesen. Gewesen – denn aufgrund der Aufregung um und in der wichtigen Beteiligung an der OMV zuletzt und zuvor auch wegen des Syndikats mit America Movil bei der Telekom Austria dürfte die Verlängerung nicht passieren. Nun zeichnet sich ab, dass eine Verkürzungsoption gezogen wird.

Politischer Wunsch der Regierungsparteien dürfte sein, dass Kemler noch bleibt, bis eine ÖIAG-Reform umgesetzt ist. Auf Anfrage wollte sich Eigentümervertreter Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) dazu allerdings nicht äußern. Auf die Reform will man sich allerdings schon seit der Regierungsbildung vor mehr als einem Jahr einigen, bisher scheiterten SPÖ und ÖVP aber daran. Zuletzt wurde angekündigt, dass das ÖIAG-Gesetz im ersten Quartal 2015 geändert werden soll.

Noch ist der Aufsichtsrat eine “unguided missile”, also von der Regierung nicht kontrollierbar. Denn das Gremium erneuert sich seit schwarz-blauen Zeiten in den frühen 2000ern selbst, obwohl von der ÖIAG die Staatsanteile – also die Anteile aller Österreicher – an den Unternehmen OMV, Telekom Austria und Post AG verwaltet werden. Das soll sich durch die ÖIAG-Reform ändern, wie wohl auch der Vorstand, der nach Kemlers Abgang wieder proporzhaft aus zwei Personen bestehen dürfte.

Eine weitere Option wäre es, sich in der Mitte zu treffen, um das Gesicht zu wahren. Dann könnte der Vertrag auch auf 2016 verkürzt werden. Allerdings läuft die Meinungsbildung noch im Gremium – “und das dauert beim ÖIAG-Aufsichtsrat traditionell meist bis zum Beginn der Sitzung”, sagte ein Insider Mittwochmittag zur APA. Die Sitzung beginnt am Donnerstag um 15.00 Uhr, gerechnet wird damit, dass sie bis in die Abendstunden dauert.

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Österreich bei Bankenhilfen in EU-Spitzenfeld http://www.salzburg24.at/oesterreich-bei-bankenhilfen-in-eu-spitzenfeld-3/4123788 http://www.salzburg24.at/oesterreich-bei-bankenhilfen-in-eu-spitzenfeld-3/4123788#comments Wed, 22 Oct 2014 11:13:24 +0000 http://4123788

Insgesamt lag die Belastung der EU-Haushalte durch die Bankenhilfen im Vorjahr bei 0,22 Prozent des BIP oder 29,6 Mrd. Euro, geht laut “Standard” aus einer Eurostat-Sonderauswertung zu den Bankenhilfen hervor.

Nettodefizit für Österreich

Mehrere Staaten wie Frankreich, Italien oder Schweden profitieren von den Rettungsaktionen, weil Einnahmen aus Haftungsentgelten und Dividenden die Kosten übersteigen. Auch in Österreich flossen 686 Mio. Euro von den Geldinstituten an die Republik zurück, die Ausgaben lagen 2013 mit 2,145 Mrd. Euro aber deutlich darüber, sodass sich ein Nettodefizit aus diesem Titel von 1,46 Mrd. ergab.

Kosten für Kärntner Hypo noch nicht enthalten

Darin sind die heuer anfallenden Kosten für die Kärntner Hypo, für die im Budget noch einmal 4 Mrd. Euro veranschlagt sind, noch gar nicht enthalten. Nach Eurostat-Rechnung sind bisher 6,12 Mrd. Euro an negativem Budgeteffekt angefallen. Rechnet man die heurige Hypo-Belastung hinzu, kommt man auf gut 10 Mrd. Euro.

Irland auf gutem Weg

Mit den Bankhilfen haben die Staaten auch riesige Schuldenberge übernommen. Allerdings sind diese im Vorjahr mit 688 Mrd. Euro wieder deutlich geschrumpft, wobei vor allem Deutschland, Belgien und Großbritannien Fortschritte machten. Österreich kommt auf via Banken eingehandelte Verbindlichkeiten von 18,64 Mrd. Euro, zudem stehen 3,15 Mrd. Euro an Haftungen aus. Ungeschlagen ist in diesem Vergleich Irland, das 2009 Garantien von 167 Prozent des BIP für Banken übernommen, diese aber mittlerweile auf gut 30 Prozent reduziert hat.

Trotz des Abbaus der Bankpassiva steigen die Gesamtschulden in der Eurozone weiter: Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt stieg das Obligo von 89 Prozent 2012 auf 90,9 Prozent oder 9 Billionen Euro im Vorjahr. Das Defizit sank erstmals seit Ausbruch der Krise unter den Referenzwert von 3 Prozent und erreichte 2,9 Prozent.

Schuldenstand von 81,2 Prozent

Österreich stand mit einem Schuldenstand von 81,2 Prozent und einem Budgetminus von 1,5 Prozent des BIP deutlich besser da als der Durchschnitt der Währungsunion. Allerdings werden die Werte heuer durch die Hypo-Abbaubank stark nach oben getrieben. Schon in die Berechnungen Eingang gefunden haben die statistischen Umstellungen, nach denen u. a. Forschungsausgaben stärker in die BIP-Berechnung einfließen. Das lässt auch die Schulden besser aussehen: Vor den Änderungen lag beispielsweise die Euro-Schuldenquote für 2013 bei 92,6 Prozent. In Österreich ging der Trend in die andere Richtung: Die Revision der Schuldenquote um 6,7 Prozentpunkte nach oben war die größte Veränderung unter allen EU-Ländern.

(APA)

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