Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Wed, 01 Apr 2015 04:34:43 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Chinesische Industrie kommt nicht in Schwung http://www.salzburg24.at/chinesische-industrie-kommt-nicht-in-schwung/apa-1322960740 http://www.salzburg24.at/chinesische-industrie-kommt-nicht-in-schwung/apa-1322960740#comments Wed, 01 Apr 2015 04:29:00 +0000 http://4284142

Auch die Dienstleistungsbranche leidet unter einer schwachen Nachfrage: Der entsprechende Index fiel auf 53,7 von 53,9. Im vergangenen Jahr war dieser Wirtschaftszweig einer der wenigen Hoffnungsschimmer in der Volksrepublik.

Die chinesische Wirtschaft leidet unter einem Abschwung auf dem Immobilienmarkt und Überkapazitäten in der Industrie. Experten erwarten in diesem Jahr ein Wachstum von sieben Prozent. Das wäre der niedrigste Wert seit einem Vierteljahrhundert. Viele spekulieren darauf, dass die Führung in Peking der Wirtschaft mit weiteren Konjunkturmaßnahmen hilft.

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Milchquote in Europa ist passé http://www.salzburg24.at/milchquote-in-europa-ist-pass/apa-1322958456 http://www.salzburg24.at/milchquote-in-europa-ist-pass/apa-1322958456#comments Wed, 01 Apr 2015 00:30:00 +0000 http://4284117

Österreichs Milchbauern haben zuletzt um 67 Prozent mehr Milch produziert als im Land konsumiert wird. Andere Länder sind dagegen stark von Milchimporten abhängig. Kroatien beispielsweise stellt nur die Hälfte der verbrauchten Milch selbst her.

Mit der Einführung der Milchquote im Jahr 1984 reagierte die EU auf die berühmten Milchseen, also die Überproduktion in den 1970er und frühen 80er Jahren. Die Produktionsbegrenzung sollte ursprünglich nur fünf Jahre gelten, wurde aber immer wieder verlängert. Die Abschaffung mit Ende März 2015 ist schon seit 12 Jahren beschlossene Sache.

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Leitl pocht auf Steuer-”Lösungen” für Gastronomie und Co. http://www.salzburg24.at/leitl-pocht-auf-steuer-loesungen-fuer-gastronomie-und-co/apa-1322958494 http://www.salzburg24.at/leitl-pocht-auf-steuer-loesungen-fuer-gastronomie-und-co/apa-1322958494#comments Tue, 31 Mar 2015 19:41:00 +0000 http://4284073

Im Wirtschaftsflügel der ÖVP rumort es angesichts von Gegenfinanzierungsmaßnahmen wie etwa der Registrierkassenpflicht, von der sich die Regierung weniger Steuerbetrug und somit mehr Einnahmen erhofft. Er sei zum ÖVP-Parteivorstand “hingegangen und habe begründet, warum ich nicht zustimmen kann”, so Leitl am Dienstag. Im Vorstand seien seine “Argumente” akzeptiert worden, weswegen er letztendlich unter dem Vorbehalt von Verhandlungen dafür gestimmt habe.

Ob letztendlich die Wirtschaftsbund-Mandatare der ÖVP im Nationalrat die Steuerreform ablehnen könnten, will Leitl der Regierung nicht als explizite Rute ins Fenster stellen. “Meine Parlamentarier wissen selbst, was zu tun ist”, sagte er nur.

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Russland verlängerte Gas-Abkommen mit Ukraine um drei Monate http://www.salzburg24.at/russland-verlaengerte-gas-abkommen-mit-ukraine-um-drei-monate/apa-1322957636 http://www.salzburg24.at/russland-verlaengerte-gas-abkommen-mit-ukraine-um-drei-monate/apa-1322957636#comments Tue, 31 Mar 2015 19:08:00 +0000 http://4284059

Ursprünglich sollte das sogenannte Winter-Paket am Dienstag auslaufen. Der aktuelle Gasstreit geht zurück auf den Sieg der prowestlichen Opposition in Kiew im vergangenen Jahr und ist auch Teil des Konflikts um die Ostukraine. Doch schon zuvor hatte es ähnliche Gaskonflikte zwischen Russland und der Ukraine gegeben, von denen auch die EU betroffen war. Die EU bezieht etwa ein Drittel ihres Gasbedarfs aus Russland, rund die Hälfte davon wird über die Ukraine geleitet.

Der ukrainische Gaskonzern Naftogaz hatte eine Verlängerung des Abkommens um ein Jahr gefordert, der russische Konzern Gazprom (Gasprom) wollte lediglich drei Monate akzeptieren.

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Wiener Modehaus Tlapa baut Hälfte der Belegschaft ab http://www.salzburg24.at/wiener-modehaus-tlapa-baut-haelfte-der-belegschaft-ab/4284046 http://www.salzburg24.at/wiener-modehaus-tlapa-baut-haelfte-der-belegschaft-ab/4284046#comments Tue, 31 Mar 2015 18:04:25 +0000 http://4284046

Der Modetempel Tlapa in Wien-Favoriten baut die Hälfte seiner Belegschaft ab und schrumpft zum Outlet-Center. Am Montag meldete das Unternehmen 61 von 100 Mitarbeitern beim AMS zur Kündigung an, schreibt der “Kurier” (Mittwochausgabe). Betroffen seien vor allem langjährige Beschäftigte, viele davon über 50 Jahre. “Wir müssen uns verjüngen”, wird der neue Tlapa-Chef Carlo Vitaly zitiert.

Kündigungen bei Tlapa

Wie viele der angemeldeten Kündigungen es tatsächlich geben werde, hänge von den Verhandlungen mit der Gewerkschaft ab. Diese pocht auf einen Sozialplan. Gerüchte über den Plan, das in Firmensitz befindliche Tlapa-Haus zu verkaufen und das Outlet-Center in ein kleineres Geschäft in der Nähe umzusiedeln, wies Vitaly gegenüber der Zeitung zurück. Der 31-Jährige setzt ab sofort auf Aktionsware. Insolvenzgefahr bestehe derzeit nicht.

(APA)

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Warnstreiks bei der Deutschen Post angekündigt http://www.salzburg24.at/warnstreiks-bei-der-deutschen-post-angekuendigt/apa-1322957220 http://www.salzburg24.at/warnstreiks-bei-der-deutschen-post-angekuendigt/apa-1322957220#comments Tue, 31 Mar 2015 17:48:00 +0000 http://4284043

Ein Verdi-Sprecher ging davon aus, dass es bei der Zustellung von Briefen und Paketen zu Verzögerungen kommen wird. Post-Personalchefin Melanie Kreis zeigte kein Verständnis für die Warnstreiks: Die Post habe sich sehr konstruktiv mit der Verdi-Forderung auseinandergesetzt. Sie werde jetzt alles tun, um die Auswirkungen der Warnstreiks auf die Kunden zu beschränken.

Verdi fordert für die 140.000 Tarifkräfte des Unternehmens eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden mit vollem Lohnausgleich. Das Management hatte verschiedene Ideen zur Verkürzung und Flexibilisierung von Arbeitszeiten vorgelegt, aber die Frage des Lohnausgleichs ausgeklammert.

Verdi wirft der Deutschen Post vor, im Zusammenhang der Gründung von regionalen Gesellschaften in der Paketzustellung vertragliche Vereinbarungen zum Schutz vor Fremdvergabe gebrochen zu haben. Diese Regelung sieht vor, dass die Post bei der Zustellung von Briefen und Paketen maximal 990 Zustellbezirke an konzerninterne oder externe Unternehmen vergeben darf. Für die regionalen Gesellschaften gilt zudem nicht der Haustarifvertrag, sondern der niedrigere Tarif des Logistikgewerbes.

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Modehaus Tlapa schrumpft zum Outlet-Center – 61 Jobs weg http://www.salzburg24.at/modehaus-tlapa-schrumpft-zum-outlet-center---61-jobs-weg/apa-1322956882 http://www.salzburg24.at/modehaus-tlapa-schrumpft-zum-outlet-center---61-jobs-weg/apa-1322956882#comments Tue, 31 Mar 2015 17:29:00 +0000 http://4284033

Wie viele der angemeldeten Kündigungen es tatsächlich geben werde, hänge von den Verhandlungen mit der Gewerkschaft ab. Diese pocht auf einen Sozialplan. Gerüchte über den Plan, das in Firmensitz befindliche Tlapa-Haus zu verkaufen und das Outlet-Center in ein kleineres Geschäft in der Nähe umzusiedeln, wies Vitaly gegenüber der Zeitung zurück. Der 31-Jährige setzt ab sofort auf Aktionsware. Insolvenzgefahr bestehe derzeit nicht.

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Hypo-Ausschuss-Daten ausgedruckt 5.500 Meter hoch http://www.salzburg24.at/hypo-ausschuss-daten-ausgedruckt-5500-meter-hoch/apa-1322955312 http://www.salzburg24.at/hypo-ausschuss-daten-ausgedruckt-5500-meter-hoch/apa-1322955312#comments Tue, 31 Mar 2015 15:23:00 +0000 http://4283930

Im Ausschuss werde es für alle spannend werden, vor allem auch wegen der neuen Regeln, so Bures im APA-Gespräch. “Jetzt gilt es, den U-Ausschuss tatsächlich zur politischen Aufklärung zu nutzen, da ist jeder Einzelne gefordert”, sagte sie in Richtung der im U-Ausschuss tätigen Mandatare.

Auf die Frage, ob sie sich vor allzu viel Wechseln von politischem Kleingeld sorge, sagte Bures, dass “das neue Regelwerk an sich Vorkehrungen in sich trägt, damit das ausgeschlossen ist. Der U-Ausschuss ist weder ein Gericht noch ein Polittribunal – es geht um die Aufklärung, wie das Desaster rund um die Hypo entstehen konnte und wo es im System möglicherweise Schwachstellen gibt, dass das passierte. Es geht auch darum, Schlüsse zu ziehen, was zu tun ist, damit so etwas nie mehr passiert.”

Die Kärntner Landesholding, die Hypo-Anteile hielt, sieht sich indes nicht zur direkten Lieferung verpflichtet, stellt Akten aber der Kärntner Landesregierung zur Verfügung. “Natürlich stellen wir alle Unterlagen, die gefordert werden, zur Verfügung – dem Land, das gibt diese weiter”, sagte Landesholding-Vorstand Hans Schönegger auf APA-Anfrage.

Der bisher gelieferte Aktenberg umfasst 135 Ordner. Davon sind 115 Ordner als “vertraulich” klassifiziert – das ist die letzte Stufe vor der Stufe “geheim”. Die Akten wurden teils elektronisch, teils auf Papier geliefert. Insgesamt handelt es sich um rund zehn Terabyte an Daten, die elektronisch eintrudelten – also eine geringere Geheimhaltungsstufe haben – und weitere 60.000 Seiten auf Papier. Alle Daten in Papierform gegossen würde sich ein Turm ergeben, “der 40 Mal höher ist als der hohe Turm vom Stephansdom – also rund 5.500 Meter”, erklärte Wolfgang Engeljehringer von der Parlamentsdirektion beim inzwischen zweiten Lokalaugenschein im Aktenraum hinterm Parlament in Wien in der Reichsratsstraße.

Der Hypo-U-Ausschuss ist zwar der 22. in der Zweiten Republik, aber der erste nach neuer Fasson – also als Minderheitenrecht. Zuletzt lief von Oktober 2011 bis Oktober 2012 der sogenannte Korruptions-Untersuchungsausschuss (Buwog-Verkauf, Telekom). Die Datenmenge von damals würde “nur” einen Turm in siebenfacher Höhe des Südturmes des Stephansdoms ergeben, hieß es heute.

Bures: “Wir stehen jetzt also vor einem riesigen Datenberg: Jetzt arbeiten die Mitarbeiter im Parlament auf Hochdruck – auch am Wochenende – um diese gigantische Menge an Daten zu verarbeiten, damit die Abgeordneten mit der Aufklärungsarbeit beginnen können.”

Darüber hinaus arbeitet die Parlamentsdirektion derzeit unter anderem auch an der Adaptierung des Ausschusslokals, der Einrichtung der weiteren technischen Infrastruktur, dem Schriftverkehr mit den Auskunftspersonen, der Adaptierung des Raumbedarfes für die Administration des U-Ausschusses und des Verfahrensrichters und des Verfahrensanwaltes. Deren Räume sind vorerst noch nicht ganz bezugsfertig bzw. eingerichtet.

Der Hypo-U-Ausschuss startet am Donnerstag, 8. April, nach APA-Informationen mit nur zwei statt ursprünglich geplanter drei Zeugen-Einvernahmen. Grund ist aber lediglich, dass eine der drei geladenen früheren Hypo-Staatskommissärinnen terminlich verhindert ist. Die frühere stellvertretende Hypo-Staatskommissärin werde an einem der Folgetermine zur Befragung erscheinen.

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Heta – Deutsches Engagement in Summe bei 7,1 Mrd. Euro http://www.salzburg24.at/heta---deutsches-engagement-in-summe-bei-71-mrd-euro/apa-1322955358 http://www.salzburg24.at/heta---deutsches-engagement-in-summe-bei-71-mrd-euro/apa-1322955358#comments Tue, 31 Mar 2015 14:46:00 +0000 http://4283923

Deutsche Banken hatten Ende 2014 laut Dombret ein Heta-Engagement in Höhe von insgesamt rund 5,6 Mrd. Euro. “Sie tragen damit die Hauptlast des Moratoriums”, sagte Dombret, der im Bundesbank-Vorstand auch für Banken- und Finanzaufsicht zuständig ist. Das Heta-Engagement deutscher Versicherer zum Jahresende bezifferte er auf insgesamt etwa 1,5 Mrd. Euro. “In Summe beläuft sich also das Engagement in Deutschland auf 7,1 Mrd. Euro”, so Dombret im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Mitte März hatte Dombret erst die Banken-Forderungen genannt.

Die Hypo Alpe Adria soll nun über eine staatliche ‘Bad Bank’ mit Namen “Heta” abgewickelt werden. Die Kosten dafür will der Eigentümer, die Republik Österreich, jedoch nicht mehr allein tragen und stattdessen die Gläubiger des Instituts zur Kasse bitten.

Der frühere Hypo-Eigentümer, die BayernLB, hat bereits Abschreibungen über gut 1,2 Mrd. Euro vorgenommen. Die Commerzbank besitzt Hypo-Anleihen in Höhe von 400 Mio. Euro – sie kündigte an, alle geschäftlichen und juristischen Optionen zu prüfen.

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Vollzeit arbeiten für weniger als 1.500 Euro brutto im Monat http://www.salzburg24.at/vorarlberg-ist-spitzenreiter-bei-niedrigeinkommen/4283663 http://www.salzburg24.at/vorarlberg-ist-spitzenreiter-bei-niedrigeinkommen/4283663#comments Tue, 31 Mar 2015 14:26:11 +0000 http://4283663 Insgesamt verdienten im Jahr 2013 laut einer Studie der AK Oberösterreich 12.491 Personen in Vorarlberg als Vollzeitbeschäftigte weniger als 1500 Euro brutto im Monat. Diese Zahl schlüsselte sich in 6.888 Frauen und 5.603 Männer auf.

Arbeiterkammer Vorarlberg schwächt Studie ab

Man könne die Ergebnisse dieser Studie jedoch nicht (mehr) 1:1 auf Vorarlberg umlegen, so die heimische AK, die Kollegen in Oberösterreich arbeiteten mit Zahlen aus dem Jahr 2013. “Inzwischen wurde im Handel ein Grundgehalt von 1.500 Euro eingeführt, das es damals noch nicht gab”, so Dietmar Brunner von der Arbeiterkammer Vorarlberg.

Aktuelle Zahlen liegen zwar auch der AK Vorarlberg nicht vor, Brunner weist jedoch darauf hin, dass gut 40 Prozent jener Vorarlberger mit einem Brutto-Gehalt unter 1.500 Euro im Handel beschäftigt waren. Aus dieser Aussage lässt sich schließen, dass zumindest im Handel wegen der neuen Regelung im Kollektivvertrag inzwischen ein Mindestgehalt von 1.500 Euro gezahlt werden sollte.

Studie der Arbeiterkammer Oberösterreich

Grafik 1

Zahlenmäßig waren die meisten Vollzeitbeschäftigten mit Niedrigeinkommen in Wien, Ober- und Niederösterreich sowie der Steiermark zu finden. Dort wohnten rund zwei Drittel der Betroffenen. Der Österreich-Schnitt der Vollbeschäftigten mit Niedrigeinkommen lag 2013 bei 11,8 Prozent, Vorarlberg überstieg diesen Wert mit 13,2 Prozent.

Gerade der Anteil der niedrig entlohnten Frauen ließ die Zahl im Ländle nach oben gehen. Mit rund 22,5 Prozent an weiblichen Vollzeitbeschäftigten mit Niedrigeinkommen lag Vorarlberg fast fünf Prozent über den Bundesdurchschnitt. Der Männeranteil war mit 8,8 Prozent etwa gleich (Österreich 8,5 Prozent).

Grafik 2

Aufgrund regelmäßiger Lohnverhandlungen wird die Zahl der niedrige Entlohnten jedes Jahr geringer. Waren es im Jahr 2009  im Österreich-Schnitt noch 15,6 Prozent, lag die Zahl 2013 bei 11,8 Prozent.

Grafik 3

Die “Niedriglohnbranchen” in Österreich waren neben dem Hotel- und Gastgwerbe auch “Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen” und “Warenherstellung”. Produktion und Handel lieferten im Vergleich dazu gute Zahlen ab (acht und 18 Prozent).

Die Zahlen beziehen sich lediglich auf Beschäftigte, die laut Lohnsteuerstatistik ein ganzes Jahr eine Vollzeitjob hatten und damit nur auf etwa 52,3 Prozent aller Beschäftigten in Österreich. Auch Teilzeitbeschäftigte und jene, die unter einem Jahr Vollzeit arbeiteten, bekommen oft Löhne, die nicht anteilsmäßig den 1500 Euro brutto entsprechen. (red/lc/en)

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Ukraine erwägt Privatisierung von Staatsunternehmen http://www.salzburg24.at/ukraine-erwaegt-privatisierung-von-staatsunternehmen/apa-1322954378 http://www.salzburg24.at/ukraine-erwaegt-privatisierung-von-staatsunternehmen/apa-1322954378#comments Tue, 31 Mar 2015 13:55:00 +0000 http://4283863

Auf ihr könnten das Chemieunternehmen Odessa Port Plant und der Stromerzeuger Tsentrenergo auftauchen, signalisierte der Minister. Diese Firmen seien für den Staat nicht von strategischer Bedeutung.

Bisher dürfen etwa 1.500 Firmen nicht privatisiert werden. Die Regierung hat empfohlen, das Gesetz so zu ändern, dass 1.200 von ihnen für eine Privatisierung infrage kommen. Die Ukraine liegt wegen der Auseinandersetzung mit pro-russischen Separatisten im Osten des Landes wirtschaftlich am Boden. Das drückt die Staatseinnahmen. Internationale Hilfe bewahrt das Land bisher vor einer Pleite.

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AUA braucht neuen Chef – Albrecht geht zu SunExpress http://www.salzburg24.at/aua-braucht-neuen-chef---albrecht-geht-zu-sunexpress/apa-1322952586 http://www.salzburg24.at/aua-braucht-neuen-chef---albrecht-geht-zu-sunexpress/apa-1322952586#comments Tue, 31 Mar 2015 14:28:00 +0000 http://4283735

SunExpress soll bei der Neuaufstellung im Lufthansa-Konzern – Stichwort “Eurowings” – eine Schlüsselrolle zukommen, die Airline ist ein Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines. Die Entscheidung ist am Dienstag im Aufsichtsrat von SunExpress fixiert worden. Bei der AUA ist ein Sonder-Aufsichtsrat nötig, in dem die Nachfolge geklärt werden muss.

Albrecht hat der AUA im Lufthansa-Auftrag einen dramatischen Sanierungskurs verordnet, der 2012 in eine umstrittene Auslagerung der AUA-Piloten und Flugbegleiter zur billigeren Tochter Tyrolean mündete. Erst vor wenigen Monaten wurde der bis vor den Europäischen Gerichtshof getragene Dienstrechtsstreit mit einem neuen Kollektivvertrag beigelegt. Der Zwangsübergang auf Tyrolean ist de facto rückabgewickelt worden, die davon betroffenen AUA-Bordcrews wurden entschädigt. Mit 1. April tritt nun die Fusion von Tyrolean und Austrian in Kraft.

Die deutsche Mutter brauchte den Airlinemanager im Moment an einer anderen Stelle dringender, heißt es. AUA-Aufsichtsratschef Harry Hohmeister erklärte, “der Entschluss, Jaan Albrecht zu bitten, eine neue Funktion im Konzern zu übernehmen, ist uns nicht leicht gefallen”. Schließlich habe er die AUA aus der Krise in den Turnaround geführt.

“Ich sage es, wie es ist: Ich werde Ende Mai schweren Herzens Wien und die Austrian verlassen”, erklärte der scheidende AUA-Boss Albrecht selbst in einer Mitteilung. Er gehe aber mit einem guten Gefühl, so Albrecht. Denn die Austrian befinde sich auf gutem Kurs. Er freue sich gleichzeitig bei einem grenzüberschreitendem Joint Venture seine Erfahrung noch einmal einbringen zu dürfen, schrieb Albrecht, der heuer 60 Jahre alt geworden ist. Er hatte seine Airline-Karriere in Mexiko begonnen.

AUA-Präsident Hohmeister sieht Albrecht als “idealen CEO der SunExpress”, wobei er auf Albrechts gute internationale Kontakte und Erfahrungen auf Top-Positionen in der Airlinebranche verwies. Der bisherige SunExpress-Vorstandsvorsitzende Paul Schwaiger verlässt die Firma per Ende Mai. Er wolle dem neuen Vorstandschef Albrecht aber noch bis Mitte Juli zur Seite stehen, hieß es in der Mitteilung.

Die Gewerkschaft streut dem scheidenden AUA-Chef nicht gerade Rosen und kritisiert den erneuten Chefwechsel in der Vorstandsetage der österreichischen Lufthansa-Tochter. Seit dem Jahr 2000 habe es 15 Vorstände im Unternehmen gegeben, so vida-Vorsitzender Gottfried Winkler. “Das Unternehmen braucht endlich Stabilität.”

Der Einstieg Albrechts bei Austrian “war nicht von guter Zusammenarbeit geprägt, sondern hat den Beginn eines jahrelangen Arbeitsrechtsstreits dargestellt, welcher leider noch lange und in mehrfacher Hinsicht, nicht nur finanziell , negativ nachwirken wird”, so Winkler am Dienstag. Von der neuen Unternehmensführung wünsche er sich die Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit, wie sie in den vergangenen Monaten wieder gelungen sei.

In der AUA gibt es ab dem Mittwoch aber auch einen neuen Kopf im Vorstand: Klaus Froese wechselt als Chief Operating Officer (COO) in den erweiterten Vorstand. Da wird er den Flugbetrieb verantworten. Froese war bisher Vorstand der Tyrolean. Tyrolean geht am Mittwoch per Fusion in der AUA auf. Die Marke “Tyrolean” geht nicht verloren, sie bleibt aber der Technik vorbehalten.

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Griechenland – Tusk hofft auf Einigung “vor Ende April” http://www.salzburg24.at/griechenland---tusk-hofft-auf-einigung-vor-ende-april/apa-1322951500 http://www.salzburg24.at/griechenland---tusk-hofft-auf-einigung-vor-ende-april/apa-1322951500#comments Tue, 31 Mar 2015 14:06:00 +0000 http://4283671

“Ich hoffe, dass wir bis Ende April ein Abkommen erreichen werden, das erscheint mir möglich”, sagte Tusk. Gegenwärtig sei die finanzielle Lage in Griechenland “unter Kontrolle”.

Rajoy bezeichnete es erneut als wünschenswert, dass Griechenland in der EU bleibe. Er hoffe, dass die laufenden Verhandlungen über die Sparmaßnahmen und Reformen von Erfolg gekrönt würden. Für die Europäische Union sei es “sehr wichtig”, dass die Botschaft laute, dass die “Spielregeln eingehalten” werden; das müsse Griechenland verstehen.

Der griechische Vize-Finanzminister Dimitris Mardas äußerte sich im TV-Sender Skai zuversichtlich, dass “Mittwoch oder Donnerstag” mit den Gläubigern von EU und Internationalem Währungsfonds eine Einigung über die von Athen vorgeschlagenen Reformen erzielt werden könne.

Die Gläubiger-Institutionen verlangen, dass Athen vor der Auszahlung weiterer Hilfskredite eine detaillierte Liste mit Reformvorhaben vorlegt. Dies ist aus Sicht der Gläubiger noch nicht geschehen, sie fordern härtere Sparmaßnahmen. Sobald die Institutionen zugestimmt haben, müssen außerdem noch die Euro-Finanzminister grünes Licht geben, damit das pleitebedrohte Griechenland frische Notkredite aus dem verlängerten Hilfsprogramm erhalten kann.

Unterdessen drängen Deutschland und Frankreich die griechische Regierung gemeinsam zur Vorlage von Reformvorschlägen. “Die Zeit drängt, es gibt keine Zeit zu verlieren”, sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag nach einem Treffen mit Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande in Berlin.

Die Gespräche zwischen der Regierung in Athen und den Vertretern der Institutionen IWF, EZB und EU-Kommission in den vergangenen Tagen seien ein Anfang gewesen, nun müsse weitergearbeitet werden. Ziel müsse sein, dass Griechenland seine eingegangenen Verpflichtungen “mit Variationen durch die neue Regierung” erfülle. Hollande sagte: “Wenn Griechenland in der Eurozone bleiben will, wird es diesen Prozess weiterverfolgen.”

“Je schneller Griechenland Vorschläge macht, je schneller kann eine Einigung erzielt werden”, sagte Merkel. Hollande sagte: “Wir haben zu viel Zeit verloren. Wir müssen versuchen diese Zeit wieder aufzuholen (…) Arbeiten wir einfach.”

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Milchquoten-Ende – Österreichische Bauern uneinig http://www.salzburg24.at/milchquoten-ende---oesterreichische-bauern-uneinig/apa-1322950924 http://www.salzburg24.at/milchquoten-ende---oesterreichische-bauern-uneinig/apa-1322950924#comments Tue, 31 Mar 2015 13:09:00 +0000 http://4283595

Ab 1. April gilt nach 37 Jahren in der Europäischen Union keine Obergrenze mehr für die Milchproduktion. Angesichts von “Milchseen” und “Butterbergen” hatte die damalige Europäische Gemeinschaft (EG) eine Milch-Quotenregelung eingeführt, um das Überangebot an Milch- und Milchprodukten einzudämmen und den Marktpreis zu stabilisieren. Jeder Milchbauer erhielt eine einzelbetriebliche Quote, die Voraussetzung für die Lieferung bzw. Vermarktung war. Nach dem Ende der Milchquote kann nun jeder Bauer so viel Milch produzieren, wie er will.

Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes sieht dem Ende der Quote ohne Bauchweh entgegen. “Auf diesen Tag haben sich Österreichs Milchbäuerinnen und Milchbauern und die Verarbeiter seit Jahren bestens vorbereitet. Gemeinsam setzte man schon früh auf Qualität und investierte jährlich über 100 Mio. Euro in der Wertschöpfungskette”, betonte er am Dienstag. Der morgige Tag werde ein Tag wie jeder andere sein.

Das Milchquoten-Aus ist für Bauernbund-Direktor Johannes Abentung “eine Chance für alle österreichischen Milchbauern”. Österreich habe jahrelang für die Quote gekämpft. “Längst ist das Quotenende eine wirtschaftliche Realität, auf die sich jeder einzelne Milchbauer unterschiedlich eingestellt hat.” In den vergangenen Jahren seien bereits 40 Prozent der österreichischen Milchproduktion im Ausland abgesetzt worden.

Für Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter bietet China rechtzeitig zum Auslaufen der Milchquote neue Exportchancen. Österreichische Unternehmen können ab sofort deutlich mehr Käse und Milchprodukte nach China liefern als bisher. Das hat der chinesische Minister für Qualitätskontrolle, Inspektion und Quarantäne, Zhi Shuping, kürzlich bei einem Gespräch mit Rupprechter in Peking ausgemacht.

Dutzende Mitglieder der IG Milch haben am Dienstag unter anderem vor dem Parlament und dem Landwirtschaftsministerium gegen das Ende der Milchquote demonstriert. Einige Bauern der IG Milch waren gestern mit ihren Traktoren aus Oberösterreich und Niederösterreich im Rahmen einer Protestfahrt nach Wien gefahren. Am Vormittag bauten sie vor dem Haus der Europäischen Union in der Wiener Wipplingerstraße einen “Milchsee” auf, als Symbol für die zu erwartenden Milchüberschüsse. “Der Traum der wachstumswilligen Betriebe, dass mit dem Auslaufen der Quote dieses Wachsen leistbar wird, wird zu einem Bumerang werden”, kritisierte IG-Milch-Obmann Ewald Grünzweil.

Die Grünen unterstützten die Protestveranstaltung der IG-Milch in Wien. Es sei evident, dass die wachstumsgetriebenen Milchpolitik zur Aufgabe der kleinen und mittleren Milcherzeugerbetriebe in Österreich führe, so der Grüne Landwirtschaftssprecher Wolfgang Pirklhuber. Hauptforderung der Grünen ist eine Branchenvereinbarung in Österreich, damit den Bauern ein Mindest-Milchpreis für die in Österreich konsumierte Milch gezahlt werde.

Vor dem Auslaufen der EU-Milchquote haben die heimischen Milchbauern im “Milchjahr” 2014/15 (bis Ende März) noch einmal kräftig die Produktion erhöht. Wegen höherer Lieferungen als die Quote erlaubt müssen die österreichischen Bauern rund 45 Mio. Euro Strafe an die EU zahlen.

Die heimischen Molkereien erwarten aufgrund des Quoten-Endes einen Anstieg der Milchproduktion. Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM), drängt auf einen “Schulterschluss aller Beteiligten – der Milchbauern, der Verarbeiter, der politischen Vertreter, des Handels und der Konsumenten”.

Österreich hatte zuletzt einen Selbstversorgungsgrad von 167 Prozent bei Konsummilch. Das heißt es wird um 67 Prozent mehr produziert als in Österreich konsumiert wird. Der Selbstversorgungsgrad bei Käse lag bei 95 Prozent und bei Butter bei 71 Prozent.

Der European Milk Board (EMB) hat den letzten Tag des Bestehens der Milchquote unterdessen als historischen Trauertag bezeichnet. Bei einer Aktion von rund 70 Bauern aus verschiedenen EU-Ländern vor dem EU-Parlament in Brüssel warnte EMB-Vorsitzender Romuald Schaber am Dienstag vor einer “zügellosen Produktion in den nächsten Jahren, was die Preise noch weiter senken wird”.

Außerdem fürchtet er eine Gefährdung der regionalen Versorgung. “Um keinem Missverständnis zu unterliegen – wir weinen der Quote nicht nach.” Mit einer flexiblen Quote könnten faire Preise erzielt werden. Jedenfalls würden 37 Jahre nach Bestehen der Milchquote ab morgigem 1. April “die multinationalen Konzerne und Banken die Macht übernehmen. Das ist unverantwortlich nicht nur gegenüber den Bauern, sondern gegenüber allen Bürgern, die ein Recht darauf haben, gute und wertvolle Nahrungsmittel zu erhalten”, betonte Schaber.

Er erklärte im Gespräch mit der APA, schon jetzt könnten Bauern praktisch nicht kostendeckend arbeiten. So bekämen die Bauern in Deutschland für einen Liter Milch 27 bis 32 Cent. “Das wird auf 25 Cent sinken. Dabei betragen die Produktionskosten für die Bauern 40 bis 50 Cent. Da sind noch gar keine Förderungen aus Brüssel eingerechnet.” Daher “geht die Gefahr des Milchsterbens weiter”. Konkret verlangte Schaber zumindest “mehr Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete”.

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Bund drängt Länderhypos im Haftungsstreit bei Heta http://www.salzburg24.at/bund-draengt-laenderhypos-im-haftungsstreit-bei-heta/apa-1322949830 http://www.salzburg24.at/bund-draengt-laenderhypos-im-haftungsstreit-bei-heta/apa-1322949830#comments Tue, 31 Mar 2015 10:47:00 +0000 http://4283530

Die Institute sollen ihren Verpflichtungen nachkommen können, sollten tatsächlich Forderungen an sie herangetragen werden, die aus Wertpapier-Emissionen der früheren Hypo Alpe Adria, nun Heta, stammen.

Die meisten Bundesländer haben entsprechende Beschlüsse. Insgesamt geht es um 1,2 Mrd. Euro, für die jeder zu einem gewissen Teil haften soll. Jedes Bundesland (außer Wien) bzw. jede Landeshypo wäre so mit rund 150 Mio. Euro betroffen. Diese Summe können sich Land und Landeshypo wie auch immer teilen.

Der derzeitige Vorsitzende der Konferenz der Landesfinanzreferenten, Wolfgang Sobotka (ÖVP/NÖ), sieht die Liquidität und den Fortbestand der Pfandbriefstelle der Landeshypos – auch nach einem Warnbrief mit Handlungsaufforderung der FMA – gesichert. Grund sei der einstimmige Beschluss der Finanzreferenten, dass sich die Länder zu ihren Hypos bekennen, sagte ein Sobakta-Sprecher am Dienstag zur APA.

So etwa schweigt bisher der burgenländische Finanzreferent zu den konkreten Plänen der Haftungsübernahme der dortigen früheren Landeshypo (Bank Burgenland), die gänzlich im Eigentum der Grazer Wechselseitigen steht. Das dürfte Beobachtern zufolge damit zu tun haben, dass beim Umgang – bezogen auf die jeweilige interne Aufteilung der Kosten zwischen Land und Landesbank – wohl auch noch gepokert werde. Es geht um die Frage: Wie teilt man sich zwischen Land und Hypo die pro Bundesland (nach dem Achtelschlüssel) errechneten 150 Mio. Euro auf.

Im “Ursprungsbundesland” Kärnten gibt es vorerst einen Beschluss der Landesregierung für 77,5 Mio. Euro zu haften. Finanziert soll dieser Schritt aufgrund der massiven Klammheit des südlichsten Bundeslandes über die Bundesfinanzierungsagentur ÖBFA. Den Rest werde schon die Anadi Bank, Nachfolgebank der ehemaligen Hypo Österreich (Ex-Tochter der ehemaligen Hypo Alpe Adria), übernehmen, wie Landesfinanzreferentin Gabriele Schaunig (SPÖ) zuletzt mehrmals betonte.

Aber: Die Anadi Bank sorgt mit ihrer Informationspolitik für Verwirrung. Die Frage, ob die Bank für “ihr” Sechzehntel der Heta-Verpflichtungen gegenüber der Pfandbriefstelle aufkommt, also rund 77,5 Mio. Euro bereitstellt, bleibt vorerst unbeantwortet. Vorstandsdirektor Martin Czurda war für die APA trotz mehrmaliger Versuche nicht erreichbar.

In der Austrian-Anadi-Bankzentrale in Klagenfurt wollte man nicht einmal den kolportierten Dienstag-Termin für eine Generalversammlung bestätigen. Und zum Thema Heta-Haftungen, hieß es, sei ausschließlich Czurda berechtigt, Auskünfte zu geben, doch sei dieser “sehr schwer erreichbar”. Auch der Hinweis darauf, dass es ja eine Frist bis Freitag gebe, die ohnehin schon einmal verlängert worden sei, brachte vorerst keine weiteren Informationen hervor.

Auf der Homepage der Anadi heißt es in einem Kapitalmarktprospekt mit Verweis auf “Risikofaktoren in Bezug auf den Treugeber Austrian Anadi Bank”, dass “der Treugeber und die übrigen Hypo-Banken Österreich Mitglieder der Pfandbriefstelle sind (…). Sie haften gemeinsam mit den österreichischen Bundesländern für die Verbindlichkeiten der Pfandbriefstelle (Haftungsverband). (…) Dieses Solidarverhältnis birgt somit das Risiko einen nachteiligen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Treugebers zu bewirken.”

In Salzburg gab es indes etwas Bewegung. Die Hypo Salzburg zahle vorerst die gesamten 150 Mio. Euro, den Rest kläre man intern zwischen Bank und Land. “Wir sind da noch im Abgleich der gesetzlichen Position. Wir haben es aber so festgelegt, dass die Hypo Salzburg jetzt einmal die Liquidität mit diesem Achtel sicherstellt im Bereich der Pfandbriefstelle”, wurde Salzburgs Finanzreferent Christian Stöckl (ÖVP) im Radio zitiert.

Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) verlangte zuletzt von Finanzminister Hans Jörg Schelling die Einberufung einer Sitzung nach Ostern, sollte es zu wenig Bewegung der Bundesländer geben. “Ich fordere alle Bundesländer und Landeshypothekenbanken auf, ihren Haftungsverpflichtungen nachzukommen”, betonte er. Es wäre ein “Super-GAU”, sollte die Liquidität der Pfandbriefstelle der Landeshypos nicht von den Bundesländern gesichert werden. Dies würde dann 5,6 Mrd. Euro an Schulden bedeuten.

Die Steiermark hat bereits eine Haftung beschlossen. Die Hypo Oberösterreich werde die 150 Mio. Euro “vorerst selbst aufbringen”, sagte OÖ-Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP). Das gleiche gilt laut Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) für die Landes- und Hypothekenbank Vorarlberg. In Niederösterreich hat der Landtag einstimmig erklärt, dass das Land zu seinen Haftungen für die Hypo und die Pfandbriefstelle steht.

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Deutsche Arbeitslosigkeit auf 24-Jahres-Tief gesunken http://www.salzburg24.at/deutsche-arbeitslosigkeit-auf-24-jahres-tief-gesunken/apa-1322949318 http://www.salzburg24.at/deutsche-arbeitslosigkeit-auf-24-jahres-tief-gesunken/apa-1322949318#comments Tue, 31 Mar 2015 09:16:00 +0000 http://4283417

“Die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt hält an”, kommentierte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. “Das liegt an der guten Konjunktur und der einsetzenden Frühjahrsbelebung.” Dass die Arbeitslosigkeit tatsächlich auch von der Konjunktur gedrückt wird, zeigt ein Blick auf die saisonbereinigte Zahl: Sie ging um rund 15.000 auf 2,798 Millionen zurück. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosigkeit nahm im Westen Deutschlands um gut 8.000 ab, im Osten sank sie um mehr als 6.000.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung entwickelten sich weiter positiv. Nach den jüngsten Daten vom Februar legte die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt um 28.000 auf 42,49 Millionen zu. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 384.000. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten stieg im Jänner saisonbereinigt um 76.000 auf 30,32 Millionen – ein Zuwachs von 585.000 binnen Jahresfrist.

Auch die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist weiter hoch: Im März waren bei den Arbeitsagenturen 542.000 offene Stellen gemeldet, um 66.000 mehr als vor einem Jahr. “Besonders gesucht sind zurzeit Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik, Verkauf und Metallerzeugung, Maschinen- und Fahrzeugtechnik”, erklärte die Bundesagentur für Arbeit. “Es folgen Berufe in Verkehr und Logistik sowie Gesundheitsberufe.”

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Streiks an vier Amazon-Standorten in Deutschland verlängert http://www.salzburg24.at/streiks-an-vier-amazon-standorten-in-deutschland-verlaengert/apa-1322948818 http://www.salzburg24.at/streiks-an-vier-amazon-standorten-in-deutschland-verlaengert/apa-1322948818#comments Tue, 31 Mar 2015 15:39:00 +0000 http://4283413

Angesichts der parallel angekündigten Warnstreiks bei der Deutschen Post müssten sich Amazon-Kunden auf deutliche Beeinträchtigungen einstellen, erklärte die Gewerkschaft. Nach ver.di-Angaben beteiligten sich an den Streiks am Dienstag rund 1.700 Beschäftigte.

Ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske sagte der Mitteilung zufolge auf einer Streikversammlung in Werne: “Wir geben keine Ruhe, solange es keine Tarifverträge gibt.” Unterstützung erhielt die Gewerkschaft vom Vorsitzenden der Linkspartei, Bernd Riexinger.

Ver.di fordert, auf die Amazon-Beschäftigten den Tarifvertrag für den deutschen Einzel- und Versandhandel anzuwenden. Der Streit läuft bereits seit rund zwei Jahren; mehrfach gab es bereits Streiks und Protestaktionen der Mitarbeiter. Amazon führt an, dass das Unternehmen “sehr wettbewerbsfähige Löhne” zahle und in Deutschland seit seinem Start vor 16 Jahren 12.500 Jobs geschaffen habe.

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Mysteriöser Tweet von Elon Musk lässt Tesla-Aktie steigen http://www.salzburg24.at/mysterioeser-tweet-von-elon-musk-laesst-tesla-aktie-steigen/4283199 http://www.salzburg24.at/mysterioeser-tweet-von-elon-musk-laesst-tesla-aktie-steigen/4283199#comments Tue, 31 Mar 2015 06:35:16 +0000 http://4283199 Eine große neue Produktlinie – “kein Auto” – werde am 30. April enthüllt, ließ Musk seine 1,86 Millionen Twitter-Follower am Montag (Ortszeit) wissen.

Über fünftausend Nutzer verbreiteten die Botschaft weiter, und auch an der Börse kam die mysteriöse Kurznachricht gut an: Teslas Aktienkurs drehte ins Plus und legte bis zum Handelsschluss in New York um drei Prozent zu. Nachbörslich bröckelten die Kursgewinne des Elektroautobauers ab. Analysten spekulieren auf ein neues Batteriesystem, mit dem Zuhause Energie gespeichert werden kann. (APA)

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Hoteliers klagen über zu hohe Kosten http://www.salzburg24.at/hoteliers-klagen-ueber-zu-hohe-kosten/4283156 http://www.salzburg24.at/hoteliers-klagen-ueber-zu-hohe-kosten/4283156#comments Tue, 31 Mar 2015 06:09:58 +0000 http://4283156 Trotz aller Erfolgsgeschichten wie Rekordzahlen bei den Übernachtungen und Gästezahlen stehe die Branche “unter starkem internationalen Wettbewerbsdruck”. Sie sieht sich daher nicht in der Lage, die Kosten in Form von Preiserhöhungen in vollem Umfang an die Gäste durchzureichen.

Kosten der Hotels steigen

Denn Restaurants und Hotels haben sich laut Verbraucherpreisindex (VPI) seit 2005 um 23,3 Prozent verteuert und lagen damit bereits über der gesamten Inflation in Österreich, die in den vergangenen zehn Jahren 18,2 Prozent betrug.

Von 10 auf 13 Prozent

Umso mehr schmerzt die Touristiker die im Zuge der aktuellen Steuerreform angekündigte Erhöhung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes auf Nächtigungen von derzeit 10 auf 13 Prozent – eine zusätzliche Belastung.

Tariflöhne in der Hotellerie stiegen

In den rund zehn Jahren zwischen 2005 und Mitte 2014 legten die Preise für Vorleistungen wie Lebensmittel oder Elektrizität bei den Beherbergungsbetrieben um 23,1 Prozent und in der Gastronomie um 22,9 Prozent zu, heißt es in einer Erhebung des Instituts für Höhere Studien (IHS) unter Berufung auf Daten der Statistik Austria. Weiters stiegen die Tariflöhne in der Hotellerie seit 2005 um knapp 25 Prozent, in der Gastronomie um 25,7 Prozent.

Geringerer Zuwachs im Beherbergungswesen

Die preisbereinigten Umsätze hingegen zeigten zwischen 2005 und 2012 im Beherbergungswesen einen geringeren Zuwachs von 18,3 Prozent, im Gaststättenbereich von nur rund 9 Prozent. Parallel dazu schrumpften die Erträge: Der Betriebsüberschuss in Relation zum Umsatz sank in den Hotels und Pensionen den Angaben zufolge um 9,5 Prozent und in den Restaurants und Gaststätten um 4,9 Prozent.

(APA/Red.)

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Lotterie-Chef Stickler tritt ab http://www.salzburg24.at/lotterie-chef-stickler-tritt-ab/apa-1322946800 http://www.salzburg24.at/lotterie-chef-stickler-tritt-ab/apa-1322946800#comments Tue, 31 Mar 2015 03:59:00 +0000 http://4283098 Das berichtete der “Standard” in seiner Dienstagausgabe unter Berufung auf Casino-Kreise. Der Vorstandsdirektor ist seit 1969 in der Unternehmensgruppe beschäftigt.

Ob der Posten Sticklers, der auch jahrelang ÖFB-Präsident war, überhaupt nachbesetzt wird, ist demnach noch offen. Derzeit sehe es eher nicht danach aus. Schließlich gibt es mit Karl Stoss und Bettina Glatz-Kremsner noch zwei weitere Lotterien-Vorstände, heißt es in Casinos-Kreisen. (APA)

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Facebook ist umgezogen http://www.salzburg24.at/facebook-ist-umgezogen/apa-1322946128 http://www.salzburg24.at/facebook-ist-umgezogen/apa-1322946128#comments Tue, 31 Mar 2015 03:47:00 +0000 http://4283090 Auf dem Dach befindet sich nach den Angaben von Gründer Marc Zuckerbergs Angaben ein mehr als dreieinhalb Hektar großer Park. Trotzdem bezeichnete er den Komplex als ziemlich einfach und nicht ausgefallen. Das sei Absicht. “Wir möchten, dass sich unser Raum wie Arbeit im Prozess anfühlt.” Wer in das neue Büro trete, solle spüren, wie viel noch zu tun sei, um die Mission von Facebook, Menschen weltweit zu vernetzen, zu vollenden. Demnach besteht der Hauptsitz nun aus nur einem riesigen Raum, in dem tausende Menschen gemeinsam arbeiten können.

Der neue Hauptsitz befindet sich direkt neben dem alten Gebäude in Menlo Park in Kalifornien. Facebook hatte Gehry 2012 angeheuert. Der US-kanadische Architekt ist für seine schwungvollen Formen bekannt – kastenförmige Bauten lehnt er ab. Weltberühmt wurde er unter anderem mit dem Guggenheim-Museum im nordspanischen Bilbao.

(apa)

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GM räumt 77 Todesfälle wegen defekter Zündschlösser ein http://www.salzburg24.at/gm-raeumt-77-todesfaelle-wegen-defekter-zuendschloesser-ein/apa-1322945598 http://www.salzburg24.at/gm-raeumt-77-todesfaelle-wegen-defekter-zuendschloesser-ein/apa-1322945598#comments Tue, 31 Mar 2015 03:22:00 +0000 http://4283062

GM zahlt für jedes Todesopfer mindestens eine Million Dollar (921.149,60 Euro), für hinterbliebene Ehepartner und Unterhaltsberechtigte sollen je 300.000 Dollar fließen. Dazu kommen weitere Entschädigungszahlungen für Verletzungen. Nach Ablauf der Antragsfrist am 31. Jänner hatte Feinberg erklärte, dass seit August mehr als 4.000 Forderungen nach Schadenersatz bei dem Fonds eingegangen seien. Mehr als 1.200 Anträge werden den aktuellen Angaben zufolge noch geprüft.

General Motors hatte vor rund einem Jahr 2,6 Millionen Autos zurückrufen müssen, weil die Zündschlösser während der Fahrt in die Aus-Position springen und so neben dem Motor auch die Elektronik ausschalten können. Dies kann dazu führen, dass Airbags, Servolenkung und Bremskraftverstärker ausfallen.

Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die Lösung des Problems verschleppt zu haben. Im Mai 2014 akzeptierte GM wegen der verspäteten Rückrufe die Zahlung einer Geldbuße von 35 Millionen Dollar an die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA.

Landesweit reichten Anwälte Sammelklagen gegen General Motors ein. Während das Unternehmen Unfallopfer und ihre Familien entschädigen will, wehrt es sich gegen die Forderungen eines Großteils der Autobesitzer, die Reparaturkosten oder einen Wertverlust geltend machen wollen.

Als Reaktion auf die Zündschlossaffäre hatte Konzernchefin Mary Barra eine Qualitätsüberprüfung bei GM-Modellen eingeleitet, die weitere Rückrufe zur Folge hatte. Der Konzern holte seit Jahresbeginn 2014 weltweit mehr als 30 Millionen Autos wegen verschiedener Mängel in die Werkstätten. Besonders betroffen ist der nordamerikanische Markt.

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Russischer Gasproduzent Gazprom erlitt 2014 Gewinneinbruch http://www.salzburg24.at/russischer-gasproduzent-gazprom-erlitt-2014-gewinneinbruch/apa-1322945254 http://www.salzburg24.at/russischer-gasproduzent-gazprom-erlitt-2014-gewinneinbruch/apa-1322945254#comments Mon, 30 Mar 2015 20:08:00 +0000 http://4283039

Gazprom kalkuliert auf Basis dieser Kennziffer die Höhe der Dividende. Zuletzt hatten Gazprom der Verfall des Rubel und der Schulden-Streit mit der Ukraine zugesetzt. Die russische Währung stand auch wegen der Sanktionen des Westens gegen Russland seit Monaten unter Druck.

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Schweizer Bank BSI kauft sich aus US-Steuerverfahren heraus http://www.salzburg24.at/schweizer-bank-bsi-kauft-sich-aus-us-steuerverfahren-heraus/apa-1322944732 http://www.salzburg24.at/schweizer-bank-bsi-kauft-sich-aus-us-steuerverfahren-heraus/apa-1322944732#comments Mon, 30 Mar 2015 18:12:00 +0000 http://4283014

Die zum italienischen Versicherungskonzern Generali gehörende Bank habe amerikanischen Kunden geholfen, ihre Identität vor der Steuerbehörde IRS zu verbergen, erklärte die Behörde. Die Bank habe mehr als 3.000 Konten mit Bezug zu den USA verwaltet und viele davon nicht deklariert. Die Vereinbarung mit BSI sei die erste, viele weitere würden in naher Zukunft folgen, kündigte US-Generalstaatsanwältin Caroline Ciraolo an.

Das Ministerium ermittelt seit Jahren gegen Schweizer Institute. UBS und Credit Suisse kauften sich mit hohen Bußgeldzahlungen frei, gegen Julius Bär, die Zürcher Kantonalbank und rund zehn weitere Banken laufen Ermittlungsverfahren. Den übrigen Instituten boten die USA 2013 ein Selbstanzeigeprogramm an. Wenn sie bereit sind, ihre US-Geschäfte offenzulegen und Strafen in Höhe von bis zu 50 Prozent der versteckten Gelder zu bezahlen, sind die US-Behörden zu Vereinbarungen bereit, wonach sie auf weitere Ermittlungen und Gerichtsverfahren verzichten. Dafür hatten sich über 100 Banken angemeldet.

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OMV-Chef Roiss verdiente 2014 fast 4,5 Mio. Euro http://www.salzburg24.at/omv-chef-roiss-verdiente-2014-fast-45-mio-euro/apa-1322944246 http://www.salzburg24.at/omv-chef-roiss-verdiente-2014-fast-45-mio-euro/apa-1322944246#comments Mon, 30 Mar 2015 17:05:00 +0000 http://4282975 “In Zusammenhang mit der Verlängerung der Vorstandsmandate von Gerhard Roiss und David C. Davies und einem geänderten Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten zur Unterstützung der OMV-Strategie wurden ihre bestehenden Vorstandsverträge per 31. März 2014 beendet”, heißt es im Geschäftsbericht. Die Beendigungsansprüche aus diesen Verträgen seien im März 2014 zur Gänze ausbezahlt worden. “Seither findet auf alle Vorstandsmitglieder das Betriebliche Mitarbeiter- und Selbstständigenvorsorgegesetz Anwendung”.

Roiss’ Beendigungsansprüche bei 2,34 Millionen

Die Beendigungsansprüche alleine machten bei Roiss 2,34 Mio. Euro aus, die Urlaubsersatzleistung 624.000 Euro. Finanzchef David Davies erhielt 737.000 Euro Beendigungsansprüche und keine Urlaubsersatzleistung.

OMV-Chef scheidet vorzeitig aus

Vorstandschef Gerhard Roiss wird mit 30. Juni 2015 vorzeitig aus seiner Funktion ausscheiden. Seine Nachfolge wird Rainer Seele, Chef des deutschen Öl- und Gasproduzenten Wintershall, antreten. Der Vertrag von Roiss wäre noch bis 2017 gelaufen.

Ohne diese Beendigungsansprüche, von denen nur Roiss und Davies profitierten, haben die Vorstandsmitglieder der OMV AG im Vorjahr in Summe 6,199 Mio. Euro brutto verdient – nach 5,802 Mio. Euro im Jahr 2013. Davon waren 46 Prozent fixe Bezüge und 54 Prozent variable Vergütungen. Die Sachbezüge (Dienstautos, Unfallversicherungen, Aufwandsersatz) machten insgesamt 45.000 (40.000) Euro aus.

Leistungsorientierte Pension

Im Gegensatz zu den anderen OMV-Vorständen kommt nur Roiss in den Genuss einer leistungsorientierten Pension, die anderen müssen sich mit einer beitragsorientierten Pension zufrieden geben. Laut Geschäftsbericht summieren sich seine vom Unternehmen einbezahlten Pensionskassenbeiträge auf 1,0 Mio. Euro. Auf alle fünf Vorstände kommen 1,79 Mio. Euro. (APA)

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