Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Sat, 01 Nov 2014 03:51:28 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Airbus vor neuem Großauftrag aus China – Zeitung http://www.salzburg24.at/airbus-vor-neuem-grossauftrag-aus-china---zeitung/apa-1321025668 http://www.salzburg24.at/airbus-vor-neuem-grossauftrag-aus-china---zeitung/apa-1321025668#comments Sat, 01 Nov 2014 00:14:00 +0000 http://4133138

Das chinesische Unternehmen, das Verkehrsmaschinen an Fluggesellschaften vermietet, wolle schon in Kürze eine Absichtserklärung dazu unterzeichnen. Es hatte bereits vor zwei Jahren 36 A320-Maschinen bestellt und will seine Position im boomenden Luftverkehr in China ausbauen.

Airbus hatte erst Anfang Oktober 70 Flugzeuge der A320-Familie für etwa 5,5 Milliarden Euro an den Staatskonzern China Aviation Supplies (CAS) verkauft.

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Ölbohrfirma C.A.T. oil wird zum Übernahmeziel http://www.salzburg24.at/oelbohrfirma-cat-oil-wird-zum-uebernahmeziel/apa-1321022938 http://www.salzburg24.at/oelbohrfirma-cat-oil-wird-zum-uebernahmeziel/apa-1321022938#comments Fri, 31 Oct 2014 18:53:00 +0000 http://4133084

C.A.T. oil teilte dann am Abend mit, das Unternehmen sei mit einem früheren Manager der Ölfeldservice-Firma Schlumberger, Maurice Dijols, “verbunden”. Der Vorstand sei vor zwei Tagen über den “mutmaßlichen Aktionärswechsel” informiert worden. Joma behaupte die Mehrheit am langjährigen C.A.T.-oil-Großaktionär CAT Holding übernommen zu haben, erklärte das Wiener Unternehmen. Im Hintergrund dürfte Joma eine Option an der verschachtelten über Zypern laufenden Gesellschafterkonstruktion gezogen haben.

Allerdings stehen hinter dem Deal noch Fragezeichen. Der deutsche Wirtschaftsprüfer Walter Höft, der laut C.A.T. oil bisher 50,25 Prozent an der CAT Holding hielt, schreibt dazu: “Ich wurde am 27. Oktober 2014 von einer zypriotischen Anwaltskanzlei darüber informiert, dass die Joma Industrial Source Corp ihr aufgrund einer Call Option eingeräumtes Erwerbsrecht ausgeübt habe. Ein urkundlicher Nachweis über die Behauptete Übertragung liegt mir nicht vor.”

Die restlichen Anteile an der CAT Holding hält die C.A.T.-oil-Vorständin Anna Brinkmann. Brinkmann hält unabhängig davon noch weitere elf Prozent der C.A.T.-oil-Aktien, 41 Prozent befinden sich laut Reuters in Streubesitz.

Mit dem offenbar passierten Kontrollwechsel wird gemäß österreichischem Übernahmegesetz ein Pflicht-Übernahmeangebot an die übrigen Aktionäre fällig. Dieses werde in bar erfolgen und dem gesetzlich festgelegten Mindestwert – dem Durchschnittskurs während der vergangenen drei Monate – entsprechen, teilte Joma mit. Die im Kleinwerteindex SDax notierte C.A.T.-oilAktie legte nach der Bekanntgabe um 3,6 Prozent auf 15,20 Euro zu. C.A.T. oil erklärte, das Angebot prüfen zu wollten. Der Vorstand der Firma sei über die Pläne von Joma nicht im Vorfeld informiert worden.

C.A.T. oil bohrt für große Ölkonzerne wie Gazprom, Lukoil oder Rosneft Ölfelder an und bedient sich dabei der in Europa umstrittenen Fracking-Methode. Dabei werden unter Hochdruck spezielle Flüssigkeiten in den Boden gepumpt, um Öl und Gas an die Oberfläche zu bringen.

Die Firma erwirtschaftet 98 Prozent ihres Umsatzes in Russland. Zuletzt hatte der schwache Rubel die Umsätze gebremst. Doch dank einer besseren Auslastung der Bohranlagen war der operative Gewinn im zweiten Quartal um knapp ein Fünftel auf 34,1 Mio. Euro gestiegen. Von den westlichen Sanktionen gegen die russische Ölindustrie hatte sich das Unternehmen nicht betroffen gesehen. C.A.T. oil mit Sitz in Wien wurde 1991 gegründet und ist seit 2006 an der Frankfurter Börse notiert.

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Millionen-Klagen nach Hypo-Schuldenschnitt http://www.salzburg24.at/millionen-klagen-nach-hypo-schuldenschnitt/apa-1321022364 http://www.salzburg24.at/millionen-klagen-nach-hypo-schuldenschnitt/apa-1321022364#comments Fri, 31 Oct 2014 17:58:00 +0000 http://4133074

Als Kläger treten eine Luxemburger Bank, die Ergo Pensionskasse (Düsseldorf) sowie die Pensionsversicherungsanstalt auf. “Insgesamt sind derzeit vier Klagen anhängig”, sagte der Gerichtssprecher. Bei der Eröffnung von Zivilklagen sind von den Klägern Pauschalgebühren zu entrichten, die sich nach der Höhe der Klagssumme richten. Gerechnet auf die 400 Mio. Euro sind das rund 5,1 Mio. Euro, die bereits hinterlegt worden sind.

Ob die Klagen tatsächlich in Klagenfurt zu Ende verhandelt werden, ist fraglich. Justizinsider gehen davon aus, dass die Richter des Landesgerichtes die Verfahren an den Verfassungsgerichtshof weiterreichen. Dort sind in der Causa “Hypo-Schuldenschnitt” bereits mehrere Individualanträge von betroffenen Unternehmen eingebracht worden, um das umstrittene Gesetz, mit dem Nachranggläubiger zur Kasse gebeten werden, einer Prüfung auf seine Verfassungsmäßigkeit zu unterziehen.

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ver.di droht mit neuen Streiks bei Amazon http://www.salzburg24.at/verdi-droht-mit-neuen-streiks-bei-amazon/apa-1321021252 http://www.salzburg24.at/verdi-droht-mit-neuen-streiks-bei-amazon/apa-1321021252#comments Fri, 31 Oct 2014 16:00:00 +0000 http://4133013

Die Gewerkschaft versucht seit mehr als einem Jahr, Amazon mit Streiks zu Tarifverhandlungen zu den als günstiger gewerteten Bedingungen des Einzelhandels zu bewegen. Das Unternehmen lehnt das ab.

Am Freitag legten Amazon-Mitarbeiter in Bad Hersfeld, Rheinberg (NRW) und Graben bei Augsburg den fünften Tag in Folge die Arbeit nieder. ver.di sprach von einer stabilen Beteiligung. In Rheinberg und Graben sollen die Streiks am Freitagabend enden, in Bad Hersfeld werde der Ausstand noch bis zum Samstag dauern. Auch in Leipzig, wo am Freitag wegen eines Feiertags nicht gestreikt wurde, wollten die Beschäftigten am Samstag die Arbeit niederlegen.

Vedi will zudem mit einem weiteren Streik-Standort im Tarifstreit mit dem Versandhändler Amazon mehr Druck aufbauen. “Es läuft darauf hinaus, dass Koblenz der sechste Standort in Deutschland wird”, sagte Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke am Freitag in Bad Hersfeld. “Die Angestellten dort sind die nächsten, die mitmachen können. Wann sie dazustoßen, müssen sie selbst entscheiden.”

Amazon solle nun noch einmal die Gelegenheit für Gespräche eingeräumt werden, sagte die Koblenzer Verdi-Mitarbeiterin Angela Bankert. “Aber wir bereiten uns auf alle Eventualitäten vor.” Streiks im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft träfen das Unternehmen am härtesten.

Amazon hatte in den vergangenen Tagen immer wieder erklärt, dass die Streiks keine Nachteile für Kunden hätten. Am Donnerstag kündigte das Unternehmen an, Tausende Saisonkräfte für das Weihnachtsgeschäft einstellen zu wollen.

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Neuer Kollektivvertrag für AUA-Bordpersonal http://www.salzburg24.at/neuer-kollektivvertrag-fuer-aua-bordpersonal/apa-1321021138 http://www.salzburg24.at/neuer-kollektivvertrag-fuer-aua-bordpersonal/apa-1321021138#comments Fri, 31 Oct 2014 16:09:00 +0000 http://4133008

“Mit der Einigung haben wir einen Startpunkt für eine neue, gemeinsame Austrian Airlines geschaffen. Nun können wir uns auf die Gestaltungsphase konzentrieren”, erklärte AUA-Boss Jaan Albrecht. Für Betriebsratschef Karl Minhard und den vida-Gewerkschafter Gottfried Winkler spiegelt der neue KV wider, “was derzeit angesichts der teils dramatischen europaweiten Entwicklungen in der Luftfahrtbranche machbar und notwendig war”. Das “Gelbe vom Ei” sei der Vertrag aber noch nicht, sie fordern einen Ausbau in den nächsten Jahren. Auch sei nun der Weg frei, den AUA-KV und den kürzlich abgeschlossen Niki-KV zu einem Branchen-KV für die österreichische Luftfahrtbranche weiterzuentwickeln.

Bei der AUA hatten sich Vorstand und Bordbetriebsrat Anfang Oktober nach zwei Jahren – laut Minhard “harten Ringens” – auf die Eckpunkte für einen neuen KV geeinigt. Dieser ist auch ein Generalvergleich für die gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Betriebsrat und Unternehmen. Der Rechtsstreit ging bekanntlich bis zum Europäischen Gerichtshof (EuGH), vor dem der Vorstand unterlag.

Teil der Verhandlungslösung ist auch der Wechsel der Flugbegleiter und Piloten zurück zur AUA. Die Übertragung ist für den 31. März 2015 geplant. “Die exakte gesellschaftsrechtliche Form der Übertragung wird zurzeit noch diskutiert”, verlautbarte die AUA in einer Aussendung. Den Mitarbeitern wird der Deal mit einer Abschlagszahlung schmackhaft gemacht, im Gegenzug müssen sie auf alte Ansprüche bei Pension, Jubiläumsgeldern und Abfertigungen verzichten. Wie viel die AUA für den Vergleich zur Seite gelegt hat, wird noch unter Verschluss gehalten. Branchenkenner gehen von rund 100 Mio. Euro aus. Die Rückstellungen haben die Bilanz der AUA nach neun Monaten jedenfalls wieder rot gefärbt.

Das neue Vertragswerk soll bereits ab 1. Dezember 2014 für die rund 900 Piloten und 2.300 Flugbegleiter gelten. Er regelt die zukünftigen Gehälter und Pensionen, Arbeitszeit und die Karriereentwicklung für das Cockpit- und Kabinenpersonal. Die Details sollen den Crews nächste Woche in gestaffelten Info-Veranstaltungen vorgestellt werden. Verzögerungen im Flugbetrieb sind laut AUA dieses Mal nicht zu erwarten. Eine Urabstimmung über den neuen KV gibt es nicht. Mitarbeiter, die den Deal aber nicht akzeptieren wollen, können die Abfertigung nehmen und die Airline verlassen.

Durch den radikalen Sparkurs von Albrecht in den letzten zweieinhalb Jahren, zu dem auch der umstrittene Betriebsübergang und die jetzige Einigung zählen, ist die AUA mittlerweile die Lufthansa-Airline mit der besten Kostenstruktur. Dass die AUA am günstigsten ist, zeigt sich auch daran, dass die AUA-Flieger für die Konzerngesellschaften Swiss, Brussels und Lufthansa fliegen.

Nach der Einigung will sich das Management nun wieder auf die geplanten Flugzeugbestellungen konzentrieren. Es steht seit längerem die Entscheidung über den Nachfolger der 21 Fokker-Jets an. Gemeinsam mit möglichen neuen Langstreckenfliegern könnten die Flotteninvestitionen bis zu 1 Mrd. Euro ausmachen. Das Geld war wegen des Rechtsstreits mit den Piloten auf Eis gelegen.

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Goldpreis auf tiefstem Stand seit über vier Jahren http://www.salzburg24.at/goldpreis-auf-tiefstem-stand-seit-ueber-vier-jahren/apa-1321020324 http://www.salzburg24.at/goldpreis-auf-tiefstem-stand-seit-ueber-vier-jahren/apa-1321020324#comments Fri, 31 Oct 2014 15:07:00 +0000 http://4132946

Händler machten das überraschend kräftige Wachstum in den USA und die dadurch gestiegene Aussicht auf eine raschere Straffung der Geldpolitik verantwortlich. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft war im dritten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 3,5 Prozent und damit deutlich stärker als erwartet gestiegen.

“Die überraschend starken US-BIP-Daten haben gestern den optimistischeren Konjunkturausblick der Fed am Vortag bestätigt und damit indirekt die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen gedämpft”, kommentierten Experten der Commerzbank. Auch der Anstieg des US-Dollars als Reaktion auf die starke Ausweitung der Anleihekäufe durch die japanischen Zentralbank belaste den Goldpreis. Zudem verstärke das Durchbrechen der Marke von 1,200 Dollar sowie das Vierjahrestief den Abwärtstrend.

Auch der Preis für Silber fiel in London. Am Freitagmorgen notierte der Preis für eine Feinunze bei 15,99 Dollar, das war der tiefste Stand seit Februar 2010.

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Weltspartag feiert den 90er – Sparzinsen im Keller http://www.salzburg24.at/weltspartag-feiert-den-90er---sparzinsen-im-keller/apa-1321018842 http://www.salzburg24.at/weltspartag-feiert-den-90er---sparzinsen-im-keller/apa-1321018842#comments Fri, 31 Oct 2014 13:08:00 +0000 http://4132763

Die Sparzinsen haben im Vergleich zum Weltspartag vor einem Jahr noch einmal einen Schritt nach unten gemacht und sind zur Jahresmitte auf den historischen Tiefstständen von durchschnittlich 0,6 Prozent für täglich fällige Einlagen und 1,4 Prozent für Laufzeiten ab zwei Jahren gelandet. Manche Institute bieten nur mehr 0,05 Prozent. Dass am Schalter einmal Negativzinsen auf Sparbücher aushängen, haben die österreichischen Banken bisher ausgeschlossen.

Bei einer Teuerungsrate von knapp unter 2 Prozent zahlt sich Sparen real eigentlich nicht mehr aus. Trotzdem wird für wichtige Anschaffungen weiter Geld auf die Seite gelegt. Trotz der minimalen Zinsen stieg das Einlagenvolumen bis zur Jahresmitte um 2,2 Prozent. Die Sparquote legte wohl mangels sicherer Alternativen gegenüber dem vorigen Jahr von 5,2 auf 6,7 Prozent zu. Sie liegt im europäischen Mittelfeld. Die Österreicher haben 361 Mrd. Euro auf der hohen Kante.

Aus alter Weltspartags-Tradition warten die Banken mit kleinen Geschenken auf ihre Kunden. Viele verteilen befristet auch Zinszuckerln.

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Streik bei Airline TAP kostete am ersten Tag 5 Mio http://www.salzburg24.at/streik-bei-airline-tap-kostete-am-ersten-tag-5-mio/apa-1321018012 http://www.salzburg24.at/streik-bei-airline-tap-kostete-am-ersten-tag-5-mio/apa-1321018012#comments Fri, 31 Oct 2014 12:28:00 +0000 http://4132693

Die Gewerkschaft der portugiesischen Flugbegleiter (SNPVAC) hat das Kabinenpersonal auch für das Wochenende zum Streik aufgerufen. Die SNPVAC fordert unter anderem längere Ruhepausen und mehr Geld. Den Angaben nach beteiligten sich bisher 90 Prozent der Aufgerufenen an dem Ausstand. Ein Großteil der durchgeführten Flüge sei von der nicht vom Streik betroffenen TAP-Tochter Portugalia umgesetzt worden.

TAP-Sprechern zufolge herrschte auf den Flughäfen kein Chaos, da die meisten der rund 25.000 Passagiere auf Flüge anderer Gesellschaften umgebucht worden seien.

TAP soll zur Sanierung der Staatsfinanzen spätestens Anfang 2015 privatisiert werden. Die 1945 gegründete, größte Fluggesellschaft Portugals hat mehr als 13.500 Mitarbeiter. 2013 kletterte der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf 34 Mio. Euro.

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Hypo nun Heta – Abbau fauler Assets dauert lange http://www.salzburg24.at/hypo-nun-heta---abbau-fauler-assets-dauert-lange/apa-1321017746 http://www.salzburg24.at/hypo-nun-heta---abbau-fauler-assets-dauert-lange/apa-1321017746#comments Fri, 31 Oct 2014 12:14:00 +0000 http://4132678

Schwer einbringliche Forderungen der ehemaligen Kärntner Landesbank, die nunmehr in der Heta sind, stammen auch aus Italien. “In beiden Regionen ist das Wirtschaftswachstum nicht rosig”, sagte Thomas Url, Experte des Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo), am Freitag im APA-Gespräch. Das Wirtschaftswachstum spiele neben den Kreditlaufzeiten und -bedingungen bei der Einschätzung der Fähigkeit von Schuldnern eine Rolle, ihre Verbindlichkeiten zurückzuzahlen.

Url rechnet mit einer “zweigipfeligen Verteilung von Rückzahlungen”. Normale Unternehmenskredite hätten im Schnitt fünf Jahre Laufzeit, besonders “gebäudeintensive Anlagen wie Hotels in Kroatien” zehn bis 15 Jahre. Daher könnte es bei den eher kurzfristigen Anlageinvestitionen mit weniger Restlaufzeiten “vielleicht in zwei Jahren” und dann bei faulen Krediten mit länger Laufzeit – “nach einer langen Durststrecke” – womöglich erst in “15 bis 20 Jahren” so weit sein.

Wie viel am Ende uneinbringlich bleiben werde, wollte Url nicht einschätzen. “Dafür müsste man unter anderem Laufzeiten und bisherige Rückzahlungsmuster kennen”, so der Wifo-Experte. Die Schätzungen gingen sehr weit auseinander. Zahlen in der Gegend von vier Milliarden Euro geisterten herum.

“Vermutlich”, so Url, “wird mit Kreditnehmern vor einer vollkommenen Abschreibung versucht, einen neuen Rückzahlungsplan zu vereinbaren”. Sonst müsse es zu einem “Pfandrückgriff” kommen – “beispielsweise sollte es bei Hotels Pfandrechte auf Grundstück und Gebäude geben”. Als Erleichterungen könne es geringere Zinssätze und längere Kreditlaufzeiten geben, auch Nicht-Zahlungsperioden könnten ausgehandelt werden, so Url.

Die Daten des WIIW lassen jedenfalls nicht auf eine plötzlich wieder anspringende Wirtschaft in den Ex-Jugoslawischen Staaten hoffen, aus denen die Heta die faulen Hypo-Kredite hat. So soll die Wirtschaft in Kroatien heuer um 0,5 Prozent schrumpfen, im kommenden Jahr nur um 0,7 Prozent wachsen. In Serbien beispielsweise schrumpft die Wirtschaft laut Prognose heuer um ein Prozent, stagniert kommendes Jahr. Für Slowenien werden kleine Wachstumswerte von heuer plus 0,5 Prozent und 2015 plus 1,4 Prozent vorhergesehen. In Bosnien soll die Wirtschaft heuer stagnieren und kommendes Jahr nur um ein Prozent wachsen. Nur für das kleine Montenegro wird immerhin heuer ein Plus von 2,1 Prozent und 2015 von 2,9 Prozent gesehen.

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Praktikanten wünschen sich mehr Freiräume http://www.salzburg24.at/praktikanten-wuenschen-sich-mehr-freiraeume/apa-1321017428 http://www.salzburg24.at/praktikanten-wuenschen-sich-mehr-freiraeume/apa-1321017428#comments Fri, 31 Oct 2014 12:04:00 +0000 http://4132667

Praktikanten wollten nicht Kaffee kochen, sondern “abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Aufgaben” und als “gleichwertige Teammitglieder” behandelt werden. “Daran könnten Firmen definitiv noch arbeiten”, sagte Gürtler. Das Gehalt sei zwar “sicher keine der Top-Kategorien”, aber es sei “ein Jammern auf hohem Niveau”, die jungen Menschen seien größtenteils zufrieden.

In den vergangenen Jahren war Praktikanten die Entlohnung wichtiger, mittlerweile stehe das Lernen und die persönliche Entwicklung mehr im Vordergrund. Außerdem nahm der Trend zu längeren Praktika von drei bis sechs Monaten zu. Aktuell waren fast 60 Prozent der Befragten länger als 12 Wochen in den Firmen beschäftigt.

Lehrlingen ist ähnlich wie den Praktikanten neben Abwechslung und Eigenverantwortung besonders ein “familiäres und freundschaftliches Klima” und auch eine “ausgeprägte Feedback-Kultur” wichtig. Bei sitzenden Tätigkeiten wünschen sich Lehrlinge mehr körperliche Abwechslung, Firmen sollten auf Bewegungsmöglichkeiten im Büro achten.

Für Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin (ÖVP) zeige die Studie, dass der Einstieg von Jugendlichen in das Berufsleben auch gut funktionieren könne: “In den Medien sind immer wieder schlechte Beispiele. Bei ‘place to perform’ werden schöne und gute Beispiele vor den Vorhang geholt.” Es gebe schwarze Schafe, aber diese dürfe man nicht Verallgemeinern und nicht alle Praktika schlechtreden.

Für die Studie konnten sich die Firmen selbst anmelden. Die Anzahl war auf 30 beschränkt. Das Beratungsunternehmen uniforce Consulting hat zwischen Juni und September über 250 Praktikanten und über 550 Lehrlinge mittels eines standardisierten Fragebogens befragt. Als Top-5-Praktikumsanbieter 2014 gelten der niederösterreichische Energieversorger EVN (1. Platz), KTM-Sportmotorcycle (2. Platz), die niederösterreichischen Zizala Lichtsysteme (3. Platz), die Tiroler Holzgruppe Egger (4. Platz) und Microsoft Österreich (5. Platz). Bei den Lehrstellenanbietern belegen die Österreichischen Lotterien Platz 1, gefolgt von ÖBB Personenverkehr und Erste Bank. Platz 4 belegt der Versicherungskonzern Allianz und Platz 5 die Schuhhandelskette Salamander.

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EU-Arbeitslosenrate – Österreich verlor Platz 1 http://www.salzburg24.at/eu-arbeitslosenrate---oesterreich-verlor-platz-1/apa-1321015522 http://www.salzburg24.at/eu-arbeitslosenrate---oesterreich-verlor-platz-1/apa-1321015522#comments Fri, 31 Oct 2014 15:23:00 +0000 http://4132514

Das Spitzentrio vervollständigt nach Angaben des europäischen Statistikamts Eurostat Tschechien, das auf 5,7 Prozent Arbeitslosenquote kommt. Am anderen Ende der Skala finden sich Griechenland mit 26,4 Prozent im Juli (dem bis dato letzten vorliegenden Wert) und Spanien mit 24 Prozent. Allerdings kann Spanien mit einem Minus von 2,2 Prozentpunkten auch einen der höchsten Rückgänge bei der Arbeitslosenrate vermelden. Insgesamt konnten 21 der 28 Mitgliedsländer einen Rückgang auf Jahressicht verzeichnen, in sechs stieg diese an.

Die Jugendarbeitslosigkeit sank im September ebenfalls – von 23,5 auf 21,6 Prozent in der EU und von 24 auf 23,3 Prozent im Euroraum. Auch hier verzeichnen Deutschland (mit 7,6 Prozent) und Österreich (9,1 Prozent) die niedrigsten Quoten, während Spanien mit 53,7 Prozent und Griechenland mit 50,7 Prozent (im Juli) nach wie vor Raten jenseits der 50 Prozent aufweisen.

Gegenüber dem August blieb die Arbeitslosenrate in der EU mit den genannten 10,1 Prozent stabil – was nach wie vor den niedrigsten Wert seit Februar 2012 darstellt. So waren im September in der gesamten EU 24,512 Millionen Menschen arbeitslos, davon 18,347 Millionen im Euroraum. Dies stellt gegenüber September 2013 einen Rückgang von 1,818 respektive 826.000 Personen dar.

Als Grund für den Verlust der Spitzenposition Österreichs vermuten Experten das verhältnismäßig höhere Angebot an Arbeitskräften. Das hohe Angebot an Arbeitskräften resultiere einerseits aus dem Zustrom aus dem Ausland, so Thomas Horvath, Experte des Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo). In Österreich gebe es zum Beispiel mit Ungarn ein grenznahes Gebiet mit einem vergleichbar schlechten Arbeitsmarkt. Andererseits gebe es mehr Menschen auf dem heimischen Arbeitsmarkt wegen Veränderungen beim Pensionszugangsrecht, mit Jahresanfang wurde der Gang in die Frühpension erschwert.

Als weiteren Grund für das Zurückfallen im EU-Arbeitslosenranking nannte Horvath die konjunkturelle Lage, die sich in Deutschland in den letzten Quartalen etwas besser entwickelt habe als in Österreich.

Für Ulrich Schuh, Leiter des Forschungsinstituts EcoAustria, liefert die Konjunkturlage keine Erklärung, da diese in beiden Ländern gleich sei. Der kontinuierliche Anstieg der Arbeitslosenrate in Österreich sei darauf zurückzuführen, dass es in Österreich ein strukturelles Problem bei den weniger Qualifizierten gebe. Bei den Personen mit maximal Pflichtschulabschluss – 700.000 Menschen in Österreich – gebe es mittlerweile eine Arbeitslosenquote von über 20 Prozent.

“Deutschland macht die bessere Politik, um Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen untermauern, dass wir dieses Problem nicht im Griff haben, und damit fallen wir schrittweise zurück”, so Schuh. Den Zustrom von Arbeitskräften aus dem Ausland habe Deutschland auch. Die Tendenz, dass Deutschland Österreich bei den Arbeitslosenzahlen davoneilt, werde sich laut Schuh mit Sicherheit weiter fortsetzen.

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Zwei Drittel der Österreicher schauen auf Marke http://www.salzburg24.at/zwei-drittel-der-oesterreicher-schauen-auf-marke/apa-1321013808 http://www.salzburg24.at/zwei-drittel-der-oesterreicher-schauen-auf-marke/apa-1321013808#comments Fri, 31 Oct 2014 08:27:00 +0000 http://4132368

Am wichtigsten erscheint demnach eine Marke bei großen elektrischen Geräten, Autos und Handys. Im oberen Mittelfeld der Aufmerksamkeit landen noch Markenartikel aus den Bereichen Schönheitsprodukte, Tablets bzw. PCs und Schuhe. Weniger wichtig erscheint dieses Zeichen bei Handtaschen, Schmuck und Energy Drinks.

Für jüngere Personen und Menschen aus höheren sozialen Schichten hat die Marke mehr Bedeutung als für ihre sozialen Gegengruppen. Frauen orientieren sich bei Handtaschen und Schönheitsprodukten mehr an Markenzeichen als Männer, umgekehrt schauen diese eher bei Autos und technischem Equipment darauf.

Befragte mit Markenbewusstsein argumentierten, dass diese vor allem für “Qualität” und schon etwas abgeschwächt für eine “längere Lebensdauer” stehe. Danach folgen die “positive Erfahrung” und das “Image”. Bei jüngeren Personen sprechen für die Marke vor allem das Prestige und das Design. Bei Männern geht es um längere Haltbarkeit, bei Frauen sind es überdurchschnittlich häufig gesundheitliche Verträglichkeitsaspekte. Kaum ein Thema – ein Prozent Nennungen – ist “Umweltfreundlichkeit”.

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Bis zu 500 Stellen bei KBA-Mödling gefährdet http://www.salzburg24.at/bis-zu-500-stellen-bei-kba-moedling-gefaehrdet/apa-1321012892 http://www.salzburg24.at/bis-zu-500-stellen-bei-kba-moedling-gefaehrdet/apa-1321012892#comments Fri, 31 Oct 2014 06:26:00 +0000 http://4132257

Dass diese Obergrenze nun nicht ausreicht, liegt an der für den Standort in Maria Enzersdorf bei Mödling wichtige Wertpapier-Sparte. “Wir haben nicht geglaubt, dass der Markt so einbricht, es gibt kaum Neuaufträge”, schilderte Trobollowitsch. Dass der Streik im Nachhinein umsonst war, wenn die Einigung auf den Abbau von 385 Stellen nicht haltbar ist, lässt der Betriebsrat aber nicht gelten. Immerhin habe man einen Sozialplan abgeschlossen, der fünf Jahre lang gilt und es geschafft, dass die mechanische Fertigung in Mödling bleibt. Womöglich müsse aber das Geld in der Arbeitsstiftung aufgestockt werden. Einen neuerlichen Streik gegen die Sparpläne lehnt Trobollowitsch aber ab, “denn was will man tun? Man kann die Mitarbeiter nicht beschäftigen”, gibt sich der Arbeitnehmervertreter ernüchtert angesichts der Auftragslage.

Von den ursprünglich rund 750 Mitarbeitern an den Standorten Maria Enzersdorf und Ternitz sind mittlerweile 330 abgebaut worden, das Werk in Ternitz mit 60 Arbeitsplätzen ist seit vergangenen Freitag geschlossen, in Mödling steht eine Halle leer. Für November wurden weitere 130 beim Arbeitsmarktservice (AMS) zur Kündigung angemeldet. Trobollowitsch geht aber nicht davon aus, dass alle 130 Kündigungen schlagend werden. Auch bei den bisherigen Kündigungswellen seien mehr angemeldet als gekündigt worden. Das Hauptproblem sei, dass viele EU-Länder mit der Euro-Einführung Gelddruckmaschinen bestellt haben und nun keine neuen Geräte bräuchten. Dazu kommt, dass Geldscheine durch Bankomat- und Kreditkarten an Bedeutung verlieren.

Einziger Lichtblick für die Mitarbeiter: Fachkräfte sind am Arbeitsmarkt nach wie vor gefragt. Der Anlagenbauer Wittmann Battenfeld habe mehrere Kollegen übernommen, erzählt Trobollowitsch. Auch die Gemeinde Mödling hat in den Reihen der KBA-Mödling nach Personal gesucht. Und auch sonst hätten sich mehrere Firmen in der Personalabteilung oder beim Betriebsrat gemeldet. Gemeinsam habe man eine Stellenbörse für die betroffenen Mitarbeiter aufgebaut.

Der deutsche Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer, Mutterkonzern der KBA-Mödling, hat 2013 tiefrote Zahlen geschrieben. Vor Steuern türmte der Maschinenbauer einen Verlust von 138,1 Mio. Euro auf. Ein Jahr davor stand noch ein Plus von 3,7 Mio. in den Büchern. Wegen des radikalen Sparkurses wird auch heuer ein Verlust anfallen. Spätestens 2016 soll KBA wieder nachhaltig profitabel sein. Als zweitgrößter Druckmaschinenbauer der Welt leiden die Würzburger wie ihre Konkurrenten darunter, dass das Internet Printmedien wie Zeitungen, Zeitschriften oder Katalogen nach und nach das Wasser abgräbt. Der Markt für Rotationsanlagen ist laut KBA seit 2006 um fast drei Viertel geschrumpft. 2013 ging zudem der Boom bei Anlagen für den Druck von Banknoten zu Ende, der den Konzern jahrelang in der Gewinnzone gehalten hatte.

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Japanische Zentralbank lockerte Geldpolitik weiter http://www.salzburg24.at/japanische-zentralbank-lockerte-geldpolitik-weiter/apa-1321012814 http://www.salzburg24.at/japanische-zentralbank-lockerte-geldpolitik-weiter/apa-1321012814#comments Fri, 31 Oct 2014 06:22:00 +0000 http://4132253

Die Zentralbank beschloss, die Geldbasis um jährlich 80 Billionen Yen (582 Milliarden Euro) auszuweiten. Das ist eine Aufstockung um 10 bis 20 Billionen Yen. Der Nachfragedämpfer in Folge einer Anhebung der Verbrauchssteuer im April sowie ein deutlicher Rückgang bei den Ölpreisen habe jüngst zu einem Druck auf die Preise geführt, hieß es.

Die Notenbank war im April vergangenen Jahres zu einer aggressiven Lockerung der Geldpolitik übergegangen. Damit soll die jahrelange Deflation mit konjunkturschädlich stetig fallenden Preisen in Japan überwunden werden. Zu diesem Zweck kauft die Notenbank jetzt noch verstärkter als bisher Staatsanleihen und riskantere Finanzinstrumente. Ziel der Bank von Japan ist eine Inflationsrate von zwei Prozent bis zum Jahr 2015.

Die Teuerungsrate in Japan ohne Lebensmittel, aber inklusive Ölprodukte betrug laut Regierung im September zum Vorjahresmonat 3,0 Prozent. Angepeilt ist für das kommende Frühjahr eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent.

Die Arbeitslosenquote ist im September gestiegen. Saisonal bereinigt betrug sie nach Angaben des Innenministeriums 3,6 Prozent, im August waren es noch 3,5 Prozent. Zugleich ging die Zahl der verfügbaren Stellen erstmals seit mehr als drei Jahren zurück. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Arbeitsmarkt in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt an Schwung verliert.

Wirtschaftsminister Akira Amari sagte, die Regierung sei bereit, die Wirtschaft anzukurbeln. Es sei aber noch keine Entscheidung über ein neues Konjunkturprogramm getroffen worden, sagte er. Im Frühjahr war die japanische Wirtschaft so stark geschrumpft wie seit der Tsunami-Katastrophe im März 2011 nicht mehr. Der Grund dafür war die deutliche Anhebung der Mehrwertsteuer zum April.

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Dobrindt weist bei Maut Datenschutzbedenken zurück http://www.salzburg24.at/dobrindt-weist-bei-maut-datenschutzbedenken-zurueck/apa-1321012594 http://www.salzburg24.at/dobrindt-weist-bei-maut-datenschutzbedenken-zurueck/apa-1321012594#comments Fri, 31 Oct 2014 04:43:00 +0000 http://4132200

Kontrollen fänden stichprobenartig statt und die Daten würden sofort nach der automatischen Abfrage, ob ein Kfz-Halter Maut gezahlt habe, wieder gelöscht. Eine Weitergabe an andere Behörden finde “nicht statt”, sagte Dobrindt. “Wir haben die härtest möglichen Datenschutzregeln in unser Gesetz aufgenommen, die wir in Deutschland kennen.”

Der Datenschutzbeauftragte des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, Edgar Wagner, sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa):”Besser wäre es, auf Techniken zu verzichten, die solche Gefahren für den Datenschutz hervorrufen.” Zwar verstoße die Erfassung von Nummernschildern aus Sicht von Bundesverfassungs- und Bundesverwaltungsgericht grundsätzlich nicht gegen den Datenschutz. Allerdings ermögliche das Pkw-Mautsystem eine lückenlose Erfassung aller Verkehrsteilnehmer – und eine Löschung der Daten könnte technisch auch einfach unterbleiben, warnte Wagner.

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff kündigte in der “Rheinischen Post” (Freitag) an, sie werde “mindestens die hohen datenschutzrechtlichen Standards der Lkw-Maut einfordern”. Das betreffe insbesondere die “strenge Zweckbindung und die Pflicht zur unverzüglichen Löschung”. Grünen-Parteichef Cem Özdemir warnte den Minister: “Einen gläsernen Pkw-Fahrer darf es nicht geben.”

Dobrindt plant laut seinem am Donnerstag vorgelegten Gesetzentwurf statt Papiermarken für die Windschutzscheibe eine “elektronische Vignette”. Dafür werden die Kennzeichen aller Mautzahler registriert und zur Kontrolle an den Autobahnen elektronisch gelesen. Ähnlich funktioniert schon die Lkw-Maut in Deutschland: Das Kennzeichen wird aufgenommen, gecheckt und – wenn alles in Ordnung ist – sofort wieder gelöscht.

Das am Donnerstag vorgelegte, neue Konzept Dobrindts sieht vor, die Maut nur auf Autobahnen zu erheben und nicht wie bisher geplant auf allen Straßen. Die Pkw-Maut war auf Drängen der CSU in den Koalitionsvertrag der deutschen Bundesregierung geschrieben worden. Voraussetzung war, dass kein deutscher Fahrzeughalter mehr belastet wird und die EU dies nicht als Diskriminierung von Ausländern rügt. Deutsche Fahrzeughalter sollen nämlich über die Kfz-Steuer in gleicher Höhe wie die Maut entlastet werden, so dass de facto nur Ausländer zahlen.

Der scheidende EU-Verkehrskommissar Siim Kallas hatte erklärt, der jüngste Vorschlag Dobrindts gehe in die richtige Richtung. Von seiner Nachfolgerin Violeta Bulc gibt es noch keine Einschätzung. Österreich widersetzt sich aber weiterhin den Plänen: “Es bleibt dabei: Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union dürfen auf deutschen Straßen nicht diskriminiert werden”, sagte Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ).

Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im EU-Parlament, Michael Cramer, erwartet, dass Dobrindts Pläne von Brüssel gestoppt werden. “Das EU-Recht wird dem diskriminierenden Plan einer “Pkw-Maut für Ausländer” einen Riegel vorschieben”, sagte der Grünen-Politiker der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Freitag). Dobrindt selbst zeigte sich dagegen am Donnerstagabend in den ARD-”Tagesthemen” überzeugt: “Ich bin mir sicher: Auch die europäische Hürde haben wir genommen.”

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Gasstreit zwischen Ukraine und Russland beendet http://www.salzburg24.at/gasstreit-zwischen-ukraine-und-russland-beendet/4132181 http://www.salzburg24.at/gasstreit-zwischen-ukraine-und-russland-beendet/4132181#comments Thu, 30 Oct 2014 22:59:52 +0000 http://4132181 “Ich bin froh, dass politische Verantwortung, die Logik der Kooperation und schlichte wirtschaftliche Vernunft sich durchgesetzt haben”, sagte der scheidende EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso. Durch die Einigung ist die Gasversorgung der Ukraine bis März 2015 sichergestellt. Die Chefs der Gaskonzerne Gazprom aus Russland und Naftogaz aus der Ukraine unterzeichneten einen entsprechenden Vertragszusatz.

Russland hatte seit dem Sturz des Kreml-nahen Präsidenten Viktor Janukowitsch in der Ukraine im Februar nicht nur mehr Geld für den Rohstoff sondern auch eine Begleichung der ukrainischen Altschulden in Höhe von 3,1 Milliarden Dollar (2,43 Mrd. Euro) verlangt. Gaszprom lieferte seit Juni kein Gas mehr in die Ukraine. Der russische Lieferstopp sorgte auch in Europa für Befürchtungen, der Konflikt könnte im Winter die Versorgung Westeuropas über die Ukraine beeinträchtigen.

Zusätzlich zum Gasstreit herrscht ein Konflikt zwischen der westorientierten Regierung Kiew und Moskau um die Annexion der Krim durch Russland und die mutmaßliche Unterstützung Moskaus für die pro-russischen Separatisten, die Gebiete in der Ostukraine kontrollieren. Die EU hat aus diesem Grund Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt, Moskau hat das erwidert.

Die EU bezieht rund ein Drittel ihres Gases aus Russland. Die Hälfte davon fließt durch die Ukraine.

Moskau und Kiew im monatelangen Streit ums Gas

Die Ukraine ist das wichtigste Transitland für Gas aus Russland Richtung Westen. Wegen unbezahlter Rechnungen hatte Moskau Kiew das Gas bereits 2009 zeitweilig abgedreht, was auch zu Engpässen in der EU führte. Der jüngste, monatelange Konflikt im Rückblick:1. April 2014: Im Kampf um die Macht im Osten der Ukraine erhöht Moskau mit deutlich höheren Gaspreisen den wirtschaftlichen Druck auf das vor dem Bankrott stehende Land, das seit dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch, der ein lange vorbereitetes Assoziierungsabkommen mit der EU plötzlich nicht mehr eingehen wollte, eine klar pro-westliche Regierung hat.

6. April: Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk wirft dem großen Nachbarland “wirtschaftliche Aggression” vor. Kiew werde die massiv erhöhten Preise nicht zahlen.

11. April: Moskau sichert seinen europäischen Gaskunden Vertragstreue zu. Der russische Präsident Wladimir Putin verlangt aber, die Milliardenschulden der Ukraine umgehend zu tilgen.

16. Juni: Wegen ukrainischer Schulden in Milliardenhöhe hat Russland seine Gaslieferungen an die frühere Sowjetrepublik eingestellt. Der Staatskonzern Gazprom will nur noch gegen Vorkasse liefern.

8. August: Kiew droht Moskau erstmals mit einem völligen Stopp des Transits von Gas und Öl nach Westeuropa.

2. September: Die Ukraine kann künftig Gas via Slowakei beziehen, um weniger abhängig von Russland zu sein. Die dafür benötigte Leitung wird nach zweiwöchiger Testphase offiziell eröffnet.

26. September: Die Chancen auf eine Lösung im Gasstreit sind nach Angaben der EU-Kommission erheblich gestiegen. Es seien Eckpunkte erarbeitet worden, um die Versorgung Europas und der Ukraine bis Ende März 2015 zu sichern, sagt der vermittelnde EU-Energiekommissar Günther Oettinger.

19. Oktober: Moskau und Kiew haben dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zufolge eine vorläufige Einigung für den Winter erzielt.

21. Oktober: Verhandlungen in Brüssel werden auf den 29. Oktober vertagt. Es seien bereits “wichtige Fortschritte” erzielt worden, sagt Oettinger.

30. Oktober: Moskau und Kiew beenden den Gasstreit, einigen sich auf Lieferung für den Winter und einen Zahlungsmodus.

(APA)

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Hypo Alpe Adria von jetzt an “Bad Bank” http://www.salzburg24.at/hypo-alpe-adria-von-jetzt-an-bad-bank-3/4132076 http://www.salzburg24.at/hypo-alpe-adria-von-jetzt-an-bad-bank-3/4132076#comments Thu, 30 Oct 2014 18:02:54 +0000 http://4132076

Bedingung dafür war, dass die Hypo Alpe Adria alle Einlagengeschäfte abgegeben und auch keine Bankbeteiligungen mehr hat. Die Balkan-Beteiligungen wurden an die Banken-ÖIAG Fimbag übertragen, bis der Verkauf an die US-Fondsgruppe Advent (mit EBRD) über die Bühne gegangen ist. Dieser Deal hängt aber vor allem vom Okay aus Bayern ab.

Die Italien-Tochter ist in eine gesonderte Bundesholding eingebracht worden. Die Hypo Alpe Adria war die staatliche Problembank Nummer eins, sie verschlang bisher Milliarden an Steuergeld.

Fehden mit BayernLB gehen weiter

Mit der Bayerischen Landesbank (BayernLB) liefert sich die Hypo allerdings noch zahlreiche gerichtsanhängige Fehden. Die Bayern haben noch mehr als 2 Mrd. Euro in der Hypo stecken, auch um dieses Geld wird gestritten. Ein “Generalvergleich” mit der früheren Münchner Mutter der Hypo war zuletzt weiter nicht in Sicht. Eskaliert war der Streit im August, als Österreich Hypo-Gläubiger einem Schuldenschnitt unterwarf, auch die Bayern sollten mit dem österreichischen Sondergesetz rund 800 Mio. Euro in den Wind schreiben. Mitte Oktober strengte die BayernLB deswegen eine Verfassungsklage gegen die Österreicher an.

Ob die Bayerische Landesbank auch dem sonstigen Umbau der Hypo ihren Segen geben muss – also vor allem der Umfirmierung der Hypo Alpe Adria in eine “Bad Bank”, darüber gibt es jetzt verschiedene Meinungen. Aus der Hypo selbst hieß es heute dazu, man halte sich natürlich an alle gesetzlichen Vorgaben in Österreich und an den Rahmen, den das Hypo-Sondergesetz gebe.

(APA)

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Apple-Chef Cook macht Homosexualität öffentlich http://www.salzburg24.at/apple-chef-cook-macht-homosexualitaet-oeffentlich/apa-1321007828 http://www.salzburg24.at/apple-chef-cook-macht-homosexualitaet-oeffentlich/apa-1321007828#comments Thu, 30 Oct 2014 16:25:00 +0000 http://4132026

Die Unternehmenskultur bei Apple sei besonders offen. “Nicht alle haben so viel Glück”, schrieb Cook. Er kündigte an, dass sich Apple für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und anderen Gruppen einsetzen werde. “Wir werden weiter für unsere Werte kämpfen”, schrieb er, “und ich werde mich persönlich weiterhin für die Gleichberechtigung aller einsetzen”. Schwul zu sein, betrachte er als das “größte Geschenk, das Gott mir gegeben hat”.

Für seinen Schritt an die Öffentlichkeit erhielt Cook Lob von der Konkurrenz: Microsoft-Chef Satya Nadella schrieb auf Twitter, er sei inspiriert von Cook. Der Vorstandsvorsitzende von Apple, Arthur Levinson, erklärte, Cook werde von der gesamten Firma und dem Vorstand unterstützt. Seine Entscheidung werde die Gleichstellung vorantreiben, erklärte Levinson der “New York Times” zufolge.

Das Coming-out einer Führungsperson in der Wirtschaft ist immer noch selten. Der Völklinger Kreis, ein Netzwerk für schwule Führungskräfte, sieht das skeptisch. Dadurch fehlten Vorbilder für schwule oder lesbische Mitarbeiter, sagte Vorstandschef Rene Behr. Von Cooks Schritt erhofft sich Behr eine “Strahlkraft” auch für Mitarbeiter deutscher Firmen. “Ich denke, dass das für andere Führungskräfte eine Ermutigung bedeutet, diesen Schritt zu gehen.”

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Kritik gegen geplantes deutsches Maut-Gesetz http://www.salzburg24.at/kritik-gegen-geplantes-deutsches-maut-gesetz/apa-1321007752 http://www.salzburg24.at/kritik-gegen-geplantes-deutsches-maut-gesetz/apa-1321007752#comments Thu, 30 Oct 2014 22:07:00 +0000 http://4132022

Schützenhilfe kam vom bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer (CSU). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich deutlich weniger enthusiastisch und wertete Dobrindts Pläne lediglich als “vertretbar”, wie sie nach einem Gespräch mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Miro Cerar sagte.

Dobrindt zeigte sich überzeugt, dass seine Pläne für eine elektronische Pkw-Maut der Prüfung in Brüssel standhalten. “Ich bin mir sicher: Auch die europäische Hürde haben wir genommen”, sagte der CSU-Politiker am Donnerstagabend in den ARD-”Tagesthemen”.

In den vergangenen Wochen habe es intensive Verhandlungen gegeben, und EU-Verkehrskommissar Siim Kallas habe “deutlich gesagt, dass wir auf einem richtigen Weg sind”. Dobrindts Pläne hatten in den Nachbarländern Kritik ausgelöst, weil sie unterm Strich nur ausländische Fahrer belasten. Inländer zahlen zwar auch, bekommen das Geld aber über die Kfz-Steuer zurück.

Dobrindt will die Einführung 2016 schaffen – bisher war immer der 1. Jänner genannt worden. Das besänftigt aber die Kritiker nicht. Dobrindt hat seine ursprünglichen Mautpläne so gestutzt, dass nun nur noch mit Einnahmen von 300 Mio. Euro gerechnet wird. Im Verkehrshaushalt des Bundes fehlen allerdings nach parteiübergreifender Meinung vieler Verkehrspolitiker alljährlich mehrere Milliarden Euro, um den jahrelangen Investitionsstau bei Straße und Schiene zu beheben.

Der ADAC prophezeite, dass die Maut zum Nullsummenspiel werde. “Es wird netto nichts übrig bleiben”, sagte ADAC-Verkehrsexperte Jürgen Albrecht auf Anfrage. Nach Schätzung des ADAC werden die Kosten der Verwaltung bei etwa 300 Mio. Euro liegen – in etwa so viel wie die Maut an Einnahmen bringen soll.

Albrecht begründet das mit der komplizierten Verwaltung: Nur 6,7 Prozent der Pkw-Fahrer auf deutschen Autobahnen seien Ausländer. Die Maut solle aber zunächst für 100 Prozent aller Autofahrer – Inländer und Ausländer – erhoben werden. Die deutschen Fahrer sollten die Mautgebühr dann über eine niedrigere Kfz-Steuer wieder rückerstattet bekommen. “Wenn ich 93 Prozent der Autofahrer vollumfänglich kompensiere, ist es auch kein Wunder, dass keine relevanten Mehreinnahmen zustande kommen”, sagte Albrecht. Denn dafür sei ein großer Verwaltungsapparat notwendig.

Albrechts Kritik bezieht sich unter anderem darauf, dass nach den in den vergangenen Wochen bekannt gewordenen Überlegungen des Verkehrsministeriums etwa 1.000 bis 1.500 Beamte für die Mautverwaltung nötig sein werden.

Kritik kam auch von Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger: “Die Pkw-Maut ist und bleibt ein Unsinn”, sagte er. Eine Maut nur auf den Autobahnen werde Ausweichverkehr in den Dörfern erzeugen. Eine Maut auf allen Straßen werde Schaden für die Grenzregionen bedeuten. “Egal wie, die Maut wird mehr Schaden als Nutzen verursachen. Also: Lasst es ganz bleiben!”

Außerhalb der bayerischen Grenzen kamen Kritik und Einspruch von mehreren Seiten – unter anderem aus Wien: “Es bleibt dabei: Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union dürfen auf deutschen Straßen nicht diskriminiert werden”, sagte Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ).

Die CSU will sich davon nicht beirren lassen. Ministerpräsident Seehofer begrüßte Dobrindts Pläne zur Maut ausdrücklich. “Sie bringt ein Stück weit Gerechtigkeit, weil in fast allen angrenzenden Ländern und im europäischen Ausland eine solche Abgabe erhoben wird.” Es komme jetzt darauf an, dass die Einnahmen in Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur flößen.

CSU-Generalsekretär Scheuer sagte: “Bundesminister Dobrindt ist erfolgreich gelungen, was alle Vorab-Kritiker nicht glauben wollten.”

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Von der Hypo Alpe Adria bleibt heute nur mehr Abwicklungsfirma http://www.salzburg24.at/von-der-hypo-alpe-adria-bleibt-heute-nur-mehr-abwicklungsfirma/4131961 http://www.salzburg24.at/von-der-hypo-alpe-adria-bleibt-heute-nur-mehr-abwicklungsfirma/4131961#comments Thu, 30 Oct 2014 15:35:07 +0000 http://4131961

Die Heta bzw. deren bundeseigene Steuerungsholding ABBAG muss schauen, was von insgesamt 18 Mrd. Euro an faulen Assets und Krediten oder auch von verbleibenden Finanzierungslinien (etwa in Südosteuropa) verwertbar ist beziehungsweise zurückkommt.

Banken-ÖIAG Fimbag

Alles was noch mit laufendem Bankgeschäft zu tun hat, ist mit der Zerschlagung von der alten Hypo bzw. der Heta weg. Die vor dem Verkauf stehende Balkanholding (SEE Holding) samt der sechs Balkantöchter ist jetzt einmal bei der Banken-ÖIAG Fimbag geparkt. Für die Verwaltung der italienischen Tochterbank in Udine ist eine extra HBI-Bundesholding installiert worden.

Hypo wird Bad Bank

Technisch ist die Umfirmierung der Hypo zur Bad Bank dann passiert, wenn die Konzession mit Aufsichtsbescheid erloschen ist. Weil die Hypo keinen Einspruch erheben wird, kann dies nach den letzten technischen Übertragungen mit sofortiger Wirkung sein. (APA)

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Nach Konkurs: Hohenemser Steuerberatung wird weitergeführt http://www.salzburg24.at/nach-konkurs-hohenemser-unternehmensberatung-wird-weitergefuehrt/4131874 http://www.salzburg24.at/nach-konkurs-hohenemser-unternehmensberatung-wird-weitergefuehrt/4131874#comments Thu, 30 Oct 2014 14:46:06 +0000 http://4131874 Wie der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) berichtet, wurde die Zahlung einer Quote von 25 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren (7,6 Prozent binnen vier Wochen ab Annahme des Sanierungsplans, weitere 17,4 Prozent innerhalb von zwei Jahren) vereinbart. Forderungen der Gläubiger in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro habe der Masseverwalter im Verfahren anerkannt, wobei ein großer Teil davon auf diverse Liegenschaften besichert sei.

Das Unternehmen, das 17 Dienstnehmer beschäftigt, wird damit weitergeführt. (red)

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Landgericht München veröffentlicht Urteil über Uli Hoeneß http://www.salzburg24.at/landgericht-veroeffentlicht-hoeness-urteil/4131876 http://www.salzburg24.at/landgericht-veroeffentlicht-hoeness-urteil/4131876#comments Thu, 30 Oct 2014 14:48:51 +0000 http://4131876

Nach Ablauf der Stellungnahmefrist für die Verteidiger habe die 5. Strafkammer des Landgerichts München II mit Beschluss vom Donnerstag entschieden, dass das Urteil vom 13. März in dieser Form veröffentlicht werden könne, teilte das Oberlandesgericht München mit. Das Münchner Landgericht hatte den früheren Bayern-Präsidenten wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Im Juni hatte der 62-Jährige seine Haft angetreten.

Das Urteil des OLG im Fall Hoeneß

Seite eins: Das Urteil. Bild: Oberlandesgericht München Seite eins: Das Urteil. Bild: Oberlandesgericht München ©

Das Urteil über Hoeneß kann von der Homepage des Landgerichts München II als pdf-Datei heruntergeladen werden. Somit ist das Urteil öffentlich eingesehbar. Der Hintergund dieser Entscheidung ist die Pressefreiheit, in deren Rahmen Deutsche Gerichte verpflichtet sind, Urteilsbegründungen zur Veröffentlichung freizugeben.

In der Urteilsbegründung sind Hoeneß’ Transaktionen detailliert aufgeführt. Teilweise dreistellige Spekulationssummen warfen für den Ex-Bayern-Boss riesige Gewinne ab, und führten schlußendlich zu seiner Verurteilung.

Hoeneß jonglierte dreistellige Millionenbeträge

Genaue Zahlen über Hoeneß' Transaktionen. Bild: Oberlandesgericht München Genaue Zahlen über Hoeneß’ Transaktionen. Bild: Oberlandesgericht München ©

Derzeit sitzt Uli Hoeneß seine Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Landsberg in Bayern ab. Die Strafe könnte sich bei guter Führung auf 21 Monate verkürzen. Bereits im Frühjahr wird Hoeneß als Freigänger wieder einen Job beim FC Bayern München bekommen.

(Red./dpa)

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Razzia bei Grasser-Bekannten auf Ibiza http://www.salzburg24.at/razzia-bei-grasser-bekannten-auf-ibiza-3/4131877 http://www.salzburg24.at/razzia-bei-grasser-bekannten-auf-ibiza-3/4131877#comments Thu, 30 Oct 2014 14:25:22 +0000 http://4131877

Wobei die spanischen Ermittler bei Plech durchaus entschlossen vorgegangen sind, berichtet das Nachrichtenmagazin “Format” im Voraus. Da Plech nicht da war – was laut “Format” den Behörden bekannt war – wurde die Tür aufgebrochen, in der Wohnung sind laut Plech Lichtschalter herausgebrochen und Polstermöbel aufgeschlitzt worden. Bei Meischberger soll die Tür zum 600.000 Euro-Appartement hingegen eine Bekannte geöffnet haben.

Ermittlungen auf Ibiza bestätigt

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft bestätigte die Ermittlungen auf Ibiza, wollte die von “Format” genannten Namen aber nicht kommentieren. Es gehe jedenfalls um Bestechungsvorwürfe rund um den Faktenkreis Brehmstraße. Dabei handelt es sich um die 2005 erfolgte Übersiedelung von 400 Finanzbeamten von der Schnirchgasse in Wien-Erdberg in die Brehmstraße in Wien-Simmering. Das Gebäude wurde von Porr errichtet und vom Finanzministerium gemietet.

Der Baukonzern soll über Scheinrechnungen 500.000 Euro Provision gezahlt haben. Das Geld soll von Meischbergers Firma Zehnvierzig GmbH im Empfang genommen worden sein und landete aus Ermittlersicht schließlich in Form von Barzahlungen bei Grasser, so der Behördenverdacht. Sowohl Grasser als auch Meischberger und Plech haben die Vorwürfe immer vehement bestritten.

Grasser: Geld von Schwiegermutter

Die Angelegenheit führt vom Mittelmeer in die Schweizer Berger und von dort zur Schwiegermutter von Grasser, Marina Giori-Lhota. Es geht um jene 500.000 Euro, die Grasser, damals noch Finanzminister, in mehreren Tranchen in bar und persönlich mit dem Auto nach Wien brachte und dort nach Kassaschluss bei der Meinl-Bank einzahlte. Wie bekannt sagt Grasser, seine Schwiegermutter habe ihm das Geld gegeben, um sein Veranlagungstalent zu testen.

Die Behörden hingegen vermuten, dass es sich bei den 500.000 Euro um Bestechungsgeld der Porr handelt. Jedenfalls soll Giori-Lhota ausgesagt haben, dass sie nicht die Verfügungsberechtigte jenes Kontos sei, auf dem das Geld landete. Außerdem wollen die Ermittler mit Bewegungsprotokollen beweisen können, dass die Schwiegermutter zu fraglicher Zeit gar nicht in der Schweiz war.

Der Anklageentwurf der Korruptionsstaatsanwaltschaft liegt seit Juni im Justizministerium. Bei der Razzia auf Ibiza haben die Ermittler laut Korruptionsstaatsanwaltschaft “umfassende Sicherstellungen” vorgenommen.

Millionenschwere Steuernachzahlungen drohen

Zur Zeit ist Grasser, einst Star der ÖVP-FPÖ-BZÖ-Bundesregierung unter Wolfgang Schüssel (ÖVP), in den Medien wieder omnipräsent. Vergangene Woche war er Kläger im Zivilprozess gegen seinen ehemaligen Steuerberater Peter Haunold, dem er vorwirft, ihn steuerlich falsch beraten zu haben. Grasser drohen millionenschwere Steuernachzahlungen aus seinen komplexen und weltweit veranlagten Stiftungskonstruktionen. Das Zivilrechtsverfahren wurde auf Jänner des kommenden Jahres vertagt.

Post: Hochegger als Berater der RCB

In den vergangen Tagen kochten wieder Vorwürfe rund um die Privatisierung der Österreichischen Post im Jahr 2006 unter dem damaligen Postchef Anton Wais auf. Auch hier soll im Umfeld von Grasser Geld geflossen sein, Geldgeber soll Raiffeisen Centrobank (RCB) gewesen sein, was diese heftig dementiert. Die RCB hat damals den Börsegang begleitet, Berater der RCB soll der Lobbyist Peter Hochegger gewesen sein.

Zu den Vorwürfen angesprochen meinte dieser zum “Kurier”: “Bei dieser großen Verschwörung war ich nicht dabei. Ich lasse mir das nicht anhängen.” Und Grassers Verteidiger Manfred Ainedter konterte: “Grasser hat keinen Cent erhalten.” RCB-Sprecherin Angelika Pelinka-Kinz wiederum betonte: “Für Vorstände und Bank sind die Vorwürfe nicht haltbar, sie setzen alles daran, diese zu entkräften.”

Am Donnerstag wurde dann schließlich bekannt, dass sich die 2007 von Grasser gegründete Beratungsfirma Valuecreation GmbH in Liquidation befindet.

(APA)

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http://www.salzburg24.at/razzia-bei-grasser-bekannten-auf-ibiza-3/4131877/?feed=comments-rss2 6
Deutsche Pkw-Maut soll ab 2016 kommen – effektiv nur für Ausländer http://www.salzburg24.at/deutsche-pkw-maut-soll-ab-2016-kommen-effektiv-aber-nur-fuer-auslaender/4131731 http://www.salzburg24.at/deutsche-pkw-maut-soll-ab-2016-kommen-effektiv-aber-nur-fuer-auslaender/4131731#comments Thu, 30 Oct 2014 13:21:01 +0000 http://4131731 Alle Autofahrer sollen in Deutschland ab 2016 auf Autobahnen und Bundesstraßen Maut zahlen müssen. Und hier kommt bereits die erste Ausnahme: Für Ausländer gilt die Mautpflicht nur auf Autobahnen, auch wird nur auf diesen kontrolliert.

Bundesstraßen für Ausländer mautfrei

Damit reagiert Dobrindt auf Kritik aus den Nachbarländern und den deutschen Grenzregionen, die wirtschaftliche Einbußen befürchteten sollte die Mautpflicht für Ausländer auch abseites der Autobahn gelten. Allerdings lässt man sich hier ein Schlupfloch offen: In besonders schlimmen Fällen können stark überbelastete Bundesstraßen, die von ausländischen Haltern eigentlich mautfrei genutzt werden können, doch zahlungspflichtig werden.

Kein Mautpickerl in Deutschland

Eine Papier-Vignette wie in Österreich wird man nicht auf die Windschutzscheibe kleben müssen. Die Gebühr wird elektronisch verbucht und wie bei der Lkw-Maut mittels Kameras über das Nummernschild kontrolliert. Ist ein Kennzeichen nicht im System registriert, droht ein Bußgeld von 150 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 240 Euro.

Deutsche bekommen Maut ersetzt

Für deutsche Autofahrer soll die “Infrastrukturabgabe”, wie die Maut offiziell heißt, unter dem Strich keine Mehrbelastung bedeuten. Die jährlich erhobene und vom Konto eingezogene Kfz-Steuer wird nämlich um den jeweils fälligen Mautbetrag gesenkt, der sogenannte “Entlastungsbeitrag”. Fahrzeuge, für die gar keine Kfz-Steuer fällig wird sowie Elektroautos und Wagen behinderter Fahrer sollen von der Maut ebenfalls befreit sein.

Kurzzeit-Vignette nur für Ausländer

Pkw-Fahrer aus dem Ausland, die wie bereits erwähnt nur auf Autobahnen zahlen sollen, sollen die Maut über das Internet und an Tankstellen bezahlen können. Im Gegensatz zu deutschen Fahrzeugbesitzern können sie wählen, ob sie eine elektronische Vignette für 10 Tage (10 Euro), zwei Monate (22 Euro) oder für ein ganzes Jahr buchen. Sind die Kurzzeitvignetten unabhängig vom jeweiligen Fahrzeugtyp, gelten für die Jahresvignette dieselben Berechnungsbedingungen wie nachfolgend erläutert.

Diesel-Fahrer zahlen kräftig drauf

Auf den ersten Blick etwas kompliziert wird es nämlich bei der Höhe der Jahresmaut. Diese wird für jedes Fahrzeug nach Umweltfreundlichkeit und Hubraum berechnet. Auch gelten unterschiedliche Sätze für Benzin- und Dieselmotoren, für letztere kann die Maut empfindlich höher ausfallen Als Höchstgrenze wurden 130 Euro festgelegt, im Schnitt sollen nach den Erwartungen des Verkehrsministeriums 74 Euro pro Jahr fällig werden.

Wie wird die deutsche Maut berechnet?

Pro angefangene 100 ccm Hubraum werden je nach Schadstoffklasse die folgenden Sätze zur Berechnung herangezogen:

  • EURO 3: € 6,50 (Benzin) / € 9,50 (Diesel)
  • EURO 4 – 5: € 2,00 (Benzin) / € 5,00 (Diesel)
  • EURO 6: € 1,80 (Benzin) / € 4,80 (Diesel)

Für einen Benziner der Schadstoffklasse 5 mit 1896 ccm würden demnach 36 Euro jährlich fällig. Ein Diesel mit denselben Daten zahlt dagegen 90 Euro.

Nur 500 Mio. Euro pro Jahr

Insgesamt werden von In- und Ausländern Maut-Einnahmen von 3,7 Mrd. Euro im Jahr erwartet, davon 3 Mrd. Euro von deutschen Pkw-Besitzern. Da allerdings die Einnahmen durch die Kfz-Steuer gleichzeitig um diesen Betrag sinken, bleiben 700 Mio. Euro von Wagen aus dem Ausland übrig.

Zieht man die veranschlagten 195 Mio. Euro jährlich für den laufenden Betrieb ab, bleiben unter dem Strich rund 500 Mio. Euro an effektiven Mehreinnahmen übrig. Sie sollen zweckgebunden für Verkehrsinvestitionen verwendet werden. Die genaue technische Umsetzung der Kontrolle ist noch offen, neben dem bereits bestehenden System für die Lkw-Maut könnte auch ein vollkommen neues Netz aufgebaut werden.

EU-Genehmigung steht noch aus

CDU/CSU und SPD haben die Pkw-Maut auf Drängen der bayerischen Christsozialen vereinbart. Das deutsche Verkehrsministerium sieht die Bedingung des Koalitionsvertrags erfüllt, dass die Maut ausländische Fahrer gemäß EU-Recht nicht benachteiligt. Der scheidende EU-Verkehrskommissar Siim Kallas hatte jüngst signalisiert, dass die Pläne in die richtige Richtung gingen. Die Genehmigung durch Brüssel steht dennoch aus.

Österreich lässt prüfen

Österreichs Verkehrsminister Alois Stöger bekräftigt seine Haltung zu den deutschen Plänen: “Es bleibt dabei: Bürger der Europäischen Union dürfen auf deutschen Straßen nicht diskriminiert werden. Daran werden wir den heute vorgestellten Entwurf messen”, sagt Stöger.

Das Verkehrsministerium hat daher Professor Walter Obwexer, Europarechtsexperte der Uni Innsbruck, beauftragt, die Plänezu überprüfen. Gegebenenfalls werde Österreich alle rechtlichen Mittel dagegen ausschöpfen, betont Stöger. Grundsätzlich sei Dobrindt aber auf einige Kritikpunkte aus Österreich eingegangen, so Stöger, und bezieht sich auf die grundsätzlich freie Benutzung von Bundesstraßen durch Ausländer sowie die Kurzzeit-Vignetten. (red)

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Lenovo schloss Übernahme von Motorola ab http://www.salzburg24.at/lenovo-schloss-uebernahme-von-motorola-ab/apa-1321003608 http://www.salzburg24.at/lenovo-schloss-uebernahme-von-motorola-ab/apa-1321003608#comments Thu, 30 Oct 2014 12:25:00 +0000 http://4131729

Lenovo zahlt dem bisherigen Besitzer Google knapp 3 Mrd. Dollar (2,36 Mrd. Euro) für Motorola. Google hatte für Motorola Mobility 12,5 Mrd. Dollar (9,81 Mrd. Euro) bezahlt. Der Internetriese behält aber beim Verkauf an Lenovo zahlreiche Motorola-Patente.

Motorola hatte einst mit dem ersten Handy die Geschichte der Mobiltelefonie geprägt. Zuletzt hinkte der US-Konzern jedoch im Smartphone-Geschäft hinterher, Konkurrenten wie Samsung oder Apple zogen vorbei. Motorolas Marktanteile sanken in den einstelligen Prozentbereich.

Motorolas neuer Besitzer Lenovo drängt verstärkt ins Smartphone-Geschäft. Nach jüngsten Zahlen des Marktforschers IDC waren die Chinesen im vergangenen Quartal auch ohne Motorola die Nummer vier mit einem Marktanteil von 5,2 Prozent und 16,9 Millionen abgesetzten Geräten. Lenovo will den Namen Motorola unter anderem in Regionen einsetzen, wo die eigene Marke noch nicht so bekannt ist.

Die beiden Marken werden zunächst ihre eigenen Produktreihen und Planungen behalten, sagte Lenovos Europachef Aymar de Lencquesaing der dpa. Erst mit der Zeit solle entschieden werden, wie sie angeglichen werden könnten. Motorola werde von einem gemeinsamen Einkauf von Teilen und der Zusammenarbeit beim Marketing profitieren.

Bei den Marken wolle Lenovo pragmatisch vorgehen, sagte de Lencquesaing. Geräte von Motorola sollen weiter in den USA, Westeuropa und in Schwellenländern wie Brasilien verkauft werden, wo die Marke stark sei. In Asien wolle Lenovo weiterhin vor allem auf den eigenen Namen setzen. In China soll es Geräte beider Marken geben. 

Google hatte den Kauf von Motorola 2011 unter anderem mit dem Patent-Schatz des Mobilfunk-Pioniers begründet. Motorola sei im scharfen Wettbewerb in der Handy-Branche bei einem reinen Gerätehersteller besser aufgehoben, sagte Google-Chef Larry Page im Jänner. Google könne sich nun ganz auf die Weiterentwicklung des mobilen Betriebssystems Android konzentrieren. Das Forschungslabor von Motorola, das unter anderem ein Smartphone zum Zusammenstecken entwickelte, bleibt bei Google.

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