Salzburg24.at » Wirtschaft http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Sat, 22 Nov 2014 15:16:24 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Hohe Schäden durch Aktiendeals in Deutschland http://www.salzburg24.at/hohe-schaeden-durch-aktiendeals-in-deutschland/apa-1321334896 http://www.salzburg24.at/hohe-schaeden-durch-aktiendeals-in-deutschland/apa-1321334896#comments Sat, 22 Nov 2014 14:22:00 +0000 http://4154430

In Bayern würden Banken und andere Investoren verdächtigt, 350 Millionen Euro zu Unrecht kassiert zu haben, in Hessen gehe es um 979 Millionen Euro. Bei den ausgeklügelten Aktiendeals hatten die Beteiligten eine erste 2012 gestopfte Gesetzeslücke genutzt, um sich vom Finanzamt Steuern erstatten zu lassen, die gar nicht gezahlt worden waren. Grundlage des umstrittenen Geschäftsmodells war ein Aktienhandel rund um den Dividendentermin. Dabei ging es um Aktien vor diesem Zeitpunkt, also mit (lateinisch: cum) Ausschüttungsanspruch, und um Papiere danach, also ex Dividende.

Cum-Ex-Geschäfte seien Steuerhinterziehung, sagte der Steuer-Abteilungsleiter im deutschen Finanzministerium, Michael Sell, der Zeitung. In Hessen liefen insgesamt 30 Verfahren, schrieb die Zeitung, die Behörden in Nordrhein-Westfalen seien an 300 bis 400 Ermittlungen beteiligt. Auch zu mehreren Razzien kam es bereits.

Von findigen Banken und Steuerexperten beratene Investoren hatten sich den Umstand zunutze gemacht, dass die auf Dividenden fällige Steuer von der ausschüttenden Aktiengesellschaft direkt ans Finanzamt überwiesen wurde. Der Aktionär bekam nur den Nettobetrag – und dazu eine Bescheinigung seiner Depotbank über die Kapitalertragsteuer, welche die AG zu seinen Lasten gezahlt hatte. Diese Steuerbescheinigung war bares Geld wert: In vielen Fällen kann sich der Aktionär damit Geld vom Fiskus zurückholen.

Mithilfe mehrfacher unübersichtlicher Besitzerwechsel der Aktien rund um den Ausschüttungstermin gelang es Investoren, die wertvollen Steuerbescheinigungen auf wundersame Weise zu vervielfachen: Aktien wurden leer verkauft, also ohne sie zu besitzen, und erst einige Tage später geliefert, Papiere wurden verliehen. Weil durch solche Transaktionen rund um den Dividendentermin nicht mehr klar war, auf wessen Kosten das Finanzamt die Kapitalertragsteuer erhalten hatte, wurden am Ende mehreren Beteiligten Erstattungsansprüche bescheinigt.

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Vier weitere Holland Blumen Mark-Standorte übernommen http://www.salzburg24.at/vier-weitere-holland-blumen-mark-standorte-uebernommen/4154379 http://www.salzburg24.at/vier-weitere-holland-blumen-mark-standorte-uebernommen/4154379#comments Sat, 22 Nov 2014 13:38:16 +0000 http://4154379 “Es geht voran”, sagte Masseverwalter Helmut Platzgummer am Samstag.

Platzgummer geht aber nicht davon aus, dass alle Geschäfte einen neuen Besitzer finden, da etliche von ihnen in der Vergangenheit nicht rentabel gewesen seien. Zwei Filialen sind übrigens an den Sohn des Gründers von Holland Blumen Mark, Joris van der Velden, verkauft worden, bestätigte Platzgummer einen Bericht der “Oberösterreichischen Nachrichten”. Joris Vater, Cornelius Petrus van der Velden, hatte die Kette 1974 gegründet und 2008 an den Sanierungsfonds Recap verkauft.

B&B übernimmt Holland Blumen Mark-Standorte

Den Großteil der Filialen übernimmt wie berichtet der Guntramsdorfer Blumenhändler B&B, der sich 47 Standorte einverleibt. Die konkursgerichtliche Genehmigung dafür sei mittlerweile da, so Platzgummer.

Wie viele der 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Jobs verlieren, ist noch nicht klar. “Vermutlich können wir über 200 Jobs retten”, sagte der Masserverwalter.

Über 300 Mitarbeiter betroffen

Holland Blumen Mark hatte am 1. Oktober Insolvenz angemeldet. Als Gründe für die Pleite wurden Umsatzrückgänge, Wettbewerbsdruck, Altlasten durch den Voreigentümer, hohe Fixkosten für Standortmieten und hohe Kosten im Zusammenhang mit Abfertigungsverpflichtungen gegenüber langjährigen Dienstnehmern genannt.

Zuletzt hatte die Blumenkette für die 85 Niederlassungen 330 Mitarbeiter – mehr zum Thema hier.

(APA)

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Weitere Holland Blumen Mark-Standorte übernommen http://www.salzburg24.at/weitere-holland-blumen-mark-standorte-uebernommen/apa-1321333828 http://www.salzburg24.at/weitere-holland-blumen-mark-standorte-uebernommen/apa-1321333828#comments Sat, 22 Nov 2014 13:24:00 +0000 http://4154380

Platzgummer geht aber nicht davon aus, dass alle Geschäfte einen neuen Besitzer finden, da etliche von ihnen in der Vergangenheit nicht rentabel gewesen seien. Zwei Filialen sind übrigens an den Sohn des Gründers von Holland Blumen Mark, Joris van der Velden, verkauft worden, bestätigte Platzgummer einen Bericht der “Oberösterreichischen Nachrichten”. Joris Vater, Cornelius Petrus van der Velden, hatte die Kette 1974 gegründet und 2008 an den Sanierungsfonds Recap verkauft.

Den Großteil der Filialen übernimmt wie berichtet der Guntramsdorfer Blumenhändler B&B, der sich 47 Standorte einverleibt. Die konkursgerichtliche Genehmigung dafür sei mittlerweile da, so Platzgummer. Wie viele der 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Jobs verlieren, ist noch nicht klar. “Vermutlich können wir über 200 Jobs retten”, sagte der Masserverwalter.

Holland Blumen Mark hatte am 1. Oktober Insolvenz angemeldet. Als Gründe für die Pleite wurden Umsatzrückgänge, Wettbewerbsdruck, Altlasten durch den Voreigentümer, hohe Fixkosten für Standortmieten und hohe Kosten im Zusammenhang mit Abfertigungsverpflichtungen gegenüber langjährigen Dienstnehmern genannt. Zuletzt hatte die Blumenkette für die 85 Niederlassungen 330 Mitarbeiter.

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Doppelmayr Cable Liner in Kalifornien eröffnet http://www.salzburg24.at/doppelmayr-cable-liner-in-kalifornien-eroeffnet/apa-1321332302 http://www.salzburg24.at/doppelmayr-cable-liner-in-kalifornien-eroeffnet/apa-1321332302#comments Sat, 22 Nov 2014 11:23:00 +0000 http://4154302

Auftraggeber war die Bay Area Rapid Transit (BART). Generaldirektorin Grace Crunican zeigte sich bei der Eröffnung enthusiastisch und empfand die Fahrt angenehm wie Gleiten durch die Luft (“It’s like gliding through the air”). BART ist der größte Betreiber im Öffentlichen Nahverkehr des Großraumes San Francisco mit mehr als acht Millionen Menschen. DCC erhielt laut Unternehmenssprecher Ekkehard Assmann über die Errichtung hinaus von BART einen 20 Jahres-Vertrag für die Betriebsführung des Oakland Airport Connector. Das APM-System der DCC verbindet den Internationalen Flughafen mit der BART Coliseum Station und schließt damit eine Lücke in Öffentlichen Personennahverkehr der San Francisco Bay Area.

Für den Cable Liner hat DCC ein seilgezogenes “Pinched Loop System” neu entwickelt. Es ist bei einer Streckenlänge von 5,1 km für eine Kapazität von rund 1.490 Personen pro Stunde und Richtung bei einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h ausgelegt. Das System besteht aus vier klimatisierten Zügen für jeweils 113 Personen. Die Fahrzeit beträgt 8,5 Minuten.

Die Unternehmensgruppe Doppelmayr/Garaventa hat laut eigenen Angaben Produktionsstandorte sowie Vertriebs- und Serviceniederlassungen in über 35 Ländern und realisierte bisher über 14.500 Seilbahnsysteme in 88 Staaten. Im Geschäftsjahr 2012/13 betrug der Jahresumsatz der Doppelmayr Gruppe 795 Mio. Euro. Die aktuellen Bilanz-Daten wird Doppelmayr am Donnerstag (27.11.) am Firmensitz in Wolfurt veröffentlichen.

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EU-Parlament könnte Google zerschlagen wollen http://www.salzburg24.at/eu-parlament-koennte-google-zerschlagen-wollen/apa-1321327340 http://www.salzburg24.at/eu-parlament-koennte-google-zerschlagen-wollen/apa-1321327340#comments Fri, 21 Nov 2014 19:46:00 +0000 http://4154016

In dem Entwurf heißt es laut dem Blatt, eine “Entflechtung von Suchmaschinen von anderen kommerziellen Diensten” müsse zur Beendung der Marktmacht Googles überlegt werden. Die Internetfirma hat im Laufe der Jahre immer wieder neue Dienste aufgebaut, aber auch bestehende Firmen wie die Video-Plattform Youtube übernommen. EU-Kommissar Günther Oettinger hatte zuletzt angekündigt, ein laufendes EU-Verfahren gegen Google zum Musterfall zu machen.

(APA)

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Steuerdeal der Credit Suisse mit USA fixiert http://www.salzburg24.at/steuerdeal-der-credit-suisse-mit-usa-fixiert/apa-1321326796 http://www.salzburg24.at/steuerdeal-der-credit-suisse-mit-usa-fixiert/apa-1321326796#comments Fri, 21 Nov 2014 19:19:00 +0000 http://4154013

In einer Stellungnahme der Bank heißt es: “Wir haben eng mit dem US-Justizministerium zusammengearbeitet, um diese Angelegenheit abzuschließen. Dass wir diese Angelegenheit nun endgültig beigelegt haben, ist für uns ein wichtiger Schritt vorwärts.” Im ihrem Schuldeingeständnis hatte die Bank damals zugegeben, dass sie reichen Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen hat.

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Hochegger zeigte Ametsreiter und Schieszler an http://www.salzburg24.at/hochegger-zeigte-ametsreiter-und-schieszler-an/apa-1321324334 http://www.salzburg24.at/hochegger-zeigte-ametsreiter-und-schieszler-an/apa-1321324334#comments Fri, 21 Nov 2014 16:18:00 +0000 http://4153940

Laut Telekom-Pressesprecher Peter Schiefer steht die Anzeige im Zusammenhang mit einer von der Telekom Austria (TA) bereits vor zwei Jahren an die Staatsanwaltschaft übergebenen Sachverhaltsdarstellung. “Es geht um Provisionen und Unternehmenskäufe”, so Schiefer. Bei einer internen Untersuchung sei damals unter anderem zutage gekommen, dass es beim Kauf der irischen E-Tel zwischen Leistung und Provisionen zu unerklärlichen Differenzen gekommen sei, die Staatsanwaltschaft ermittle bereits dazu.

“Hochegger wirft uns nun vor, untätig gewesen zu sein. Dem ist aber nicht so”, sagte Schiefer. Die Telekom habe die Causa nämlich schon vor zwei Jahren der Staatsanwaltschaft übergeben und darauf hingewiesen, dass es dabei möglicherweise einen Fall der Untreue gegeben habe.

Das Hauptziel der Hochegger-Anzeige ist laut Schiefer der Kronzeuge im Telekom Prozess, Gernot Schieszler. Hochegger vermute, dass Schieszler etwas mit der E-Tel zu tun gehabt habe, eventuell Provisionen von ihr bezogen habe. Schieszler habe aber bei einer Einvernahme bestätigt, dass bei diesem Geschäft alles in Ordnung gewesen sei. “Hochegger vermutet da ein Thema”, meinte Schiefer. Von Schieszler lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Hochegger wurde im Vorjahr bei einem der Telekom-Prozesse nicht rechtskräftig zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Schieszler wurde dagegen von der Justiz die Kronzeugen-Regelung zugestanden. Im Gegenzug zu einer Diversion wurde das Verfahren gegen ihn eingestellt.

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Arbeit von Meischberger nicht nachvollziehbar? http://www.salzburg24.at/arbeit-von-meischberger-nicht-nachvollziehbar/apa-1321322368 http://www.salzburg24.at/arbeit-von-meischberger-nicht-nachvollziehbar/apa-1321322368#comments Fri, 21 Nov 2014 16:18:00 +0000 http://4153863

Ein leitender Mitarbeiter der Meischberger-Werbeagentur “ZehnVierzig” habe kaum etwas über Novomatic gewusst, was laut Gutachter bemerkenswert sei. Außerdem seien oft die gleichen Honorare ausgezahlt worden, obwohl die Arbeiten sehr unterschiedlich lang dauerten.

Auch habe sich Meischberger eine Zeit lang im Ausland aufgehalten, hier sei fraglich wie die Beratungsleistung für den Konzern stattgefunden habe. Äußerst ungewöhnlich sei auch, dass bei einer derartig kostspieligen Beratungsvereinbarung kein schriftlicher Vertrag zwischen der ZehnVierzig und Novomatic angefertigt wurde, heißt es in dem Gutachten.

Direkte Zahlungen an Grasser in der Causa Novomatic seien aber nicht erkennbar. Grasser bestreitet vehement Schmiergeldzahlungen an ihn. Es laufen in der Causa strafrechtliche Ermittlungen.

Detail am Rande: Wie der Richter anmerkte ist in dem Gutachten das Wort “Leistung” immer unter Anführungszeichen gesetzt.

Zur Vorgeschichte des heutigen – nicht rechtskräftigen – Urteils im Wiener Straflandesgericht: Der “Falter” hatte im April über das Gerichtsgutachten von Matthias Kopetzky berichtet, der die Zuwendungen des Glücksspielkonzerns Novomatic an Walter Meischberger und Peter Hochegger, die engsten Berater und Lobbyisten des Ex-Finanzministers, durchleuchtete. Die Novomatic habe für Lobbying zwei Millionen Euro gezahlt. Ziel sei die Aufweichung des Glücksspielmonopols gewesen.

Einen direkten Geldfluss zu Grassers Konten habe Kopetzky nicht gefunden. Laut “Falter” zeige das Gutachten allerdings Bargeldabhebungen von Meischberger und Bargeldeinzahlungen von Grasser in zeitlichen Zusammenhang. Meischberger habe vom Zwei-Millionen-Auftrag der Novomatic an Hochegger 800.000 Euro bekommen, weiters habe er noch 120.000 Euro direkt vom Konzern für “Beratungsleistungen” bekommen.

Im Juli 2006 hatte das – damals von Grasser geführte – Finanzministerium eine Novelle des Glücksspielgesetzes vorgelegt, die privaten Glücksspielunternehmen wie Novomatic geholfen hätte. Die Novelle wurde aber nicht beschlossen. Novomatic hatte Korruptionsvorwürfe in dem Zusammenhang stets vehement zurückgewiesen.

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Generali will Fitnessdaten von Kunden sammeln http://www.salzburg24.at/generali-will-fitnessdaten-von-kunden-sammeln/apa-1321322406 http://www.salzburg24.at/generali-will-fitnessdaten-von-kunden-sammeln/apa-1321322406#comments Fri, 21 Nov 2014 15:05:00 +0000 http://4153835

Aus der Generali Vienna hieß es zur APA, die notwendigen Details für Österreich lägen derzeit nicht vor, man prüfe das Thema. Andere große heimische Versicherer planen derzeit keine solche Aktion wie der italiensicher Versicherer, hieß es heute aus den Unternehmen.

Die Generali-Deutschland-Sprecherin erklärte, dass es Ziel sei, die Kunden dabei zu unterstützen, sich selbst aktiv um ihre Gesundheit zu kümmern. Generali arbeitet bei dem Thema mit dem südafrikanischen Versicherer Discovery zusammen, der das entsprechende Gesundheitsprogramm “Vitality” entwickelt hat.

Wer sich für eine Lebens- oder Krankenversicherung nach dem neuen Modell entscheide, solle der Generali regelmäßig Daten zum Lebensstil übermitteln. Über eine App sollten Vorsorgetermine dokumentiert, Schritte gezählt oder sportliche Aktivitäten erfasst werden, berichtete die “SZ”. Auch eine gesunde Ernährung gehöre zu dem Paket. In einem ersten Schritt bekämen Versicherte mit gesundheitsbewusstem Lebenswandel Gutscheine für Reisen und fürs Fitnessstudio, im nächsten Schritt seien dann Rabatte bei den Versicherungsprämien möglich. “Damit stärken wir die Bindung zu unseren Kunden”, sagte Generali-Chef Mario Greco dem Bericht zufolge vor Investoren. “Außerdem beeinflussen wir das Verhalten unserer Kunden, und gesündere Kunden sind besser für uns.”

Wenn die Versicherten selbst nicht an dem neuen Modell teilnehmen wollten, sei das “nichts Schlimmes”, sagte die Sprecherin der dpa und verwies auch auf das Vorgehen der Krankenkassen, die Bonusleistungen für die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen oder an Fitnesskursen bieten.

In Österreich wollen Wiener Städtische, UNIQA und Allianz aktuell kein solches Modell wie der Generali-Konzern einführen. Die UNIQA plane dies nicht, hieß es aus der Versicherung zur APA. Man habe aber ein Krankenversicherungs-Produkt mit Prämienreduktionsmöglichkeiten durch die Übermittlung eines Fitness-Profils. An elektronische Datenübermittlungen denke man derzeit nicht.

Die Wiener Städtische Versicherung biete eine GesundheitsService-App mit Services zu Erste Hilfe, Notfallnummern sowie eine Spitalsuche sowie ein “Premium-Service” wie eine persönliche Beratung zu Erkrankungen, Medikamenten oder Laborbefunden sowie Empfehlungen von Ärzten an. “Eine Erweiterung hinsichtlich dem Speichern und Sammeln von persönlichen Fitness- und Gesundheitsdaten ist nicht in Planung”, so Generaldirektor-Stellvertretern Judit Havasi. “Unserer Meinung nach fühlen sich die Versicherten dadurch bedrängt und dies ist nicht unsere Linie.” Es gebe Bonus-Modelle sowie ein Produkt, mit dem man zur Eigenmotivation anregen wolle – von Fitness- über Ernährungsprogramme bis hin zu mentalem Training.

Andreas Krisch vom Forum Datenschutz kritisierte die Vorgehensweise des italienischen Generali-Konzerns scharf. Damit heble man das Grundprinzip des Versicherungswesen aus, so Krisch gegenüber der APA. Gerade Gesundheitsdaten seien sehr sensibel. Darum seien sie auch vom Gesetzgeber besonders geschützt. Dass Kunden, die sich nachweislich gesund verhalten, Gutscheine oder Rabatte erhalten, hält Krisch für besonders bedenklich. Damit wäre das Ausgleichsprinzip bei Versicherungen nicht mehr gegeben.

AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic äußert sich ebenfalls kritisch bezüglich der Übermittelung privater Daten. Man wisse nicht, wer die Daten bekomme, was damit passiere, ob sie mit anderen Daten verknüpft würden. Es stelle sich die Frage, ob es zu höheren Prämien bei ungesundem Lebenswandel komme. Versicherungen seien eine Risikogemeinschaft. Ein Anbieten personalisierter Tarife erschwere die Transparenz der Tarifgestaltung.

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Spar und Sutterlüty feilen an Konzepten für Online-Verkauf von Lebensmitteln http://www.salzburg24.at/spar-und-sutterluety-feilen-an-konzepten-fuer-online-verkauf-von-lebensmitteln/4153607 http://www.salzburg24.at/spar-und-sutterluety-feilen-an-konzepten-fuer-online-verkauf-von-lebensmitteln/4153607#comments Sat, 22 Nov 2014 05:15:05 +0000 http://4153607 philipp-giselbrecht2Auch bei Sutterlüty denkt man laut Philipp Giselbrecht bereits über einen Online-Supermarkt nach, wenngleich er einschränkt: “Wir sind nur in Vorarlberg tätig und hier ist es so, dass aktuell nur ca. 1600 Personen auf einen Supermarkt treffen – in England sind es rund 5000! Das heißt, wir sind im internationalen Vergleich in Bezug auf Supermärkte überbesetzt.”

Dennoch ist der Markt in Vorarlberg besonders heiß umkämpft. Die Vorarlberger Lebensmittelhändler bauen ihr Filialznetz kontinuierlich aus. Für Giselbrecht ein klares Zeichen, dass im Land der Fokus aktuell noch immer auf dem stationären Handel liegt. Vor allem hier im ländlichen Vorarlberg sei es für Onlinehändler eine große Herausforderung eine kosteneffiziente Logistik aufzubauen. Giselbrecht weiter: “Nicht umsonst hat Billa mit der Hauszustellung in Wien begonnen und schaltet nun andere Großstädte dazu. Ins Land hinaus traut sich bislang seit kurzem lediglich Unimarkt.”

Zielgruppe “Gourmet-Shopper”

Eine Zielgruppe könnten jedoch die sogenannten Gourmet-Shopper sein. “Wir reden hier nicht vom Versand eines frischen Salatkopfes um 99 Cent, sondern eher von (regionalen) Spezialitäten. Diese Zielgruppe ist zwar kleiner, dafür aber begeisterungsfähiger und zahlungswilliger.” Darauf ziele das Sutterlüty-Konzept ab, mehr möchte man zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht verraten.

Spar beim Online-Verkauf von Wein erfolgreich

Spar; Frau Berkmann; Portrait;Ähnlich sieht man die Lage bei Spar. Der heimische Lebensmittelkonzern ist aber bereits seit 15 Jahren mit www.weinwelt.at online und eigenen Aussagen zufolge in diesem Segment auch sehr erfolgreich. Der Ausbau des Online-Verkaufs von Lebensmitteln beschäftigt aber auch den Vorarlberger Handels-Riesen.

Betriebswirtschaftlich sinnvolles Konzept?

Nach wie vor sei es eine sehr schwierige Sache das komplette Sortiment auch online anzubieten, wie Konzern-Sprecherin Nicole Berkmann gegenüber VOL.AT erklärt. Und obwohl praktisch jeder in der Branche mit einem Online-Versand experimentiere, gebe es noch kein betriebswirtschaftlich sinnvolles Konzept dafür. Aus diesem Grund könnte derzeit auch noch keiner rein vom Online-Handel leben.

Zustellgebühr als Kostentreiber

Einzeln betrachtet sind Lebensmittel zwar sehr viel billiger als elektronische Artikel oder Bücher, doch eine prompte Zustellung würde die Kosten derzeit entsprechend in die Höhe treiben. “Eine Zustellgebühr fällt bei einem Fernseher nicht auf, bei einem Schinken, vier Tomaten, zwei Semmeln und einer Flasche Limo aber sehr wohl”, hält Nicole Berkmann fest.

 Problem: Drei Temperaturzonen

“Zudem haben wir bei Lebensmitteln drei Temperaturzonen: Zimmertemperatur, gekühlt und tiefgekühlt”, informiert Berkmann. “Wie macht man das bei der Zustellung? Das können Sie dann nicht einfach auf der Post lagern, wenn der Besteller nicht zu Hause ist”, gibt Berkmann zu bedenken. Nichtsdestotrotz arbeite man bei Spar aber an sinnvollen Lösungswegen und Konzepten und versucht in Städten wie Graz schon erste Erfahrungen zu sammeln. Denn eines ist laut Berkmann so sicher wie das Amen im Gebet: “Dass sich etwas tun wird in diesem Bereich – das ist auch klar.”

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Online-Verkauf: Marginaler Marktanteil in Deutschland

Obwohl oder gerade weil in Deutschland der Marktanteil beim Verkauf von Lebensmitteln im Netz bei nur 0,3 Prozent liegt, kommt derzeit offensichtlich neuer Wind in die Sache. Nach München hat das deutsche  Start-up Rocket Internet, das zu ShopWings gehört, nun auch mit der Auslieferung von Lebensmitteln in Berlin begonnen. Innerhalb von zwei Stunden werden die Lebensmittel vom Markt direkt nach Hause geliefert. So zumindest verspricht es das Unternehmen. Lidl, Edeka und Alnatura bieten so ihre Produkte bereits an. Die Zustellung beträgt 4,90 Euro. Die Produkte sind jedoch etwas teurer als im Lebensmittelmarkt.

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Lebensmittel-Konzerne

Thomas Harms von der Beratungsgesellschaft EY rechnet mit einer Explosion im “Cross Channel”-Bereich. Bis 2020 werde der Marktanteil auf 20 Prozent anwachsen. Damit würde auch die letzte Bastion im Online-Handel fallen. Die Konsequenz: Alleine in Deutschland würden dann 60 Milliarden Euro Einzelhandelsumsatz zur Neuverteilung anstehen. Das ruft auch neue Player wie den Internet-Versand-Riesen Amazon auf den Plan, der in Deutschland bereits an einer Umsetzung seines “Fresh”-Dienstes arbeiten soll. Aber auch Aldi werden – wie “Die Welt” berichtet – schon entsprechende Pläne nachgesagt. Die bisherigen Konzepte sind vornehmlich (noch) auf den urbanen Bereich ausgelegt. Für eine ländlichere Region wie Vorarlberg wäre die Ausgangsposition ein ganz andere.

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HSBC Suisse in Paris wegen Geldwäscherei angeklagt http://www.salzburg24.at/hsbc-suisse-in-paris-wegen-geldwaescherei-angeklagt/apa-1321320012 http://www.salzburg24.at/hsbc-suisse-in-paris-wegen-geldwaescherei-angeklagt/apa-1321320012#comments Fri, 21 Nov 2014 12:44:00 +0000 http://4153625

“Wir bestätigen, dass die französischen Behörden formelle Untersuchungen gegen HSBC Private Bank (Suisse) durchführen”, schrieb Mediensprecher Patrick Humphris in einer Mitteilung vom Freitag. Dabei werde untersucht, ob die Bank sich zwischen 2006 und 2007 korrekt verhalten habe. Es gehe um Kunden, welche in Frankreich steuerpflichtig waren, und um die Art und Weise, in welcher die Bank ihre Dienstleistungen in dem Land angeboten habe. “Wir werden weiterhin mit den französischen Behörden kooperieren”, hieß es in der Mitteilung.

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Niki fliegt ab dem 24. November nach Abu Dhabi http://www.salzburg24.at/niki-fliegt-ab-dem-24-november-nach-abu-dhabi/4153623 http://www.salzburg24.at/niki-fliegt-ab-dem-24-november-nach-abu-dhabi/4153623#comments Fri, 21 Nov 2014 12:54:39 +0000 http://4153623

Zwar sollen auch Touristen in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) fliegen, aber knapp 60 Prozent der Passagiere werden damit den Transfer zu Etihad wählen, erwartet Niki-Chef Christian Lesjak.

Niki fliegt nach Abu Dhabi

Etihad ist Großaktionär und Geldgeber der Niki-Mutter Air Berlin und zeigte bei der Vorstellung des neuen Niki-Fliegers am Flughafen Wien massiv Präsenz. Für die rasant wachsende Golf-Airline ist es eine weitere Destination in Europa, von der aus die Langstreckenflüge ab der Zentrale in Abu Dhabi gefüllt werden können. In der Etihad-Aussendung heißt es daher auch: “Etihad Airways verbindet Abu Dhabi und Wien mit dem neuen täglichen Niki-Service.” Der Niki-Flug ist entsprechend auch auf die Etihad-Verbindungen abgestimmt, Niki ist inzwischen das siebente Mitglied der “Etihad Airways Partners”. Geplant ist Code-Sharing auf allen Strecken, die Genehmigungen sind erst teilweise erteilt.

Neu ist für Niki nicht nur, dass man über Code-Sharing künftig Flüge nach Australien, Indien oder Südasien und Afrika anbieten kann. Erstmals wird es auch eine Business-Klasse geben, denn sonst kann man schwer Business-Anschlussflüge bei Etihad verkaufen. Eine A320 wurde extra dafür umgerüstet, diese Maschine fliegt künftig mit 12 Business- und 132 Economy-Sitzen Vormittags nach Abu Dhabi ab und kommt am nächsten Tag um sechs Uhr früh wieder nach Wien zurück. Zuckerl für die Crew: Sie übernachtet in Abu Dhabi und hat den Rückflug erst 30 Stunden später.

“Mit Argusaugen beobachtet”

Ob Etihad in absehbarer Zeit einen eigenen, zweiten Flug auf der Strecke Wien-Abu Dhabi anbieten könnte, wollte Etihad-Vertriebsvorstand Peter Baumgartner heute in Schwechat auf Fragen von Journalisten nicht sagen. Erst wolle man sehen, wie sich die Auslastung dieses Fluges entwickelt. Economy-Kunden müssen nach Angaben Lesjaks mit 500 Euro, Business-Kunden mit knapp 2.000 Euro für Hin- und Rückflug nach Abu Dhabi rechen. Wobei die Maschine als besonderes Zuckerl mit Internet-Zugang an Bord ausgestattet ist. Den sechsstündigen Flug lang surfen wird 13,90 Euro kosten, sagte Lesjak, für Business-Kunden ist dieses Service inkludiert. Sollte der Flug stark nachgefragt werden, hofft Lesjak auf die Genehmigung Air Berlins für einen größeren Flieger.

Während Lesjak den Behörden in Österreich und den VAE für ihre Unterstützung dankt, lässt er durchblicken, dass es von AUA bzw. deren Mutter Lufthansa starken Widerstand gegeben habe. “Wir wurden mit Argusaugen beobachtet”, sagte Lesjak. Protektionismus führe aber nur zu höheren Ticketpreisen. Baumgartner wiederum wischte alle Kritik, seine Airline würde von staatlichen Subventionen profitieren, als “abgelutschte Argumente” vom Tisch. Es sei “klar, dass wir den Markt auf die uns eigene Art beleben. Aber wir werden nicht verschwinden. Wir sind erfolgreich, weil der Konsument uns will”, argumentierte er.

(APA)

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Middelhoff geht gegen Untreue-Urteil vor http://www.salzburg24.at/middelhoff-geht-gegen-untreue-urteil-vor/4153583 http://www.salzburg24.at/middelhoff-geht-gegen-untreue-urteil-vor/4153583#comments Fri, 21 Nov 2014 12:58:28 +0000 http://4153583 Middelhoff habe Revision gegen das Urteil des Landgerichts Essen eingelegt, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag. Damit landet der Fall beim deutschen Bundesgerichtshof. Das Urteil des Landgerichts Essen ist nun weiterhin nicht rechtskräftig.

Drei Jahre Haft

Der ehemalige Chef des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor und des Medienriesen Bertelsmann war am Freitag vor einer Woche vom Landgericht Essen wegen Untreue und Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt und noch im Gerichtssaal festgenommen worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Middelhoff unter anderem Privat-Flüge mit Charterjets und Hubschraubern über Arcandor abgerechnet hat.

Wohnsitz in Frankreich

Richter Jörg Schmitt hat wegen Fluchtgefahr Untersuchungshaft für den Ex-Manager angeordnet, der seinen Hauptwohnsitz in Frankreich hat. Gegen die Haftentscheidung des Landgerichts Essen kann Middelhoff gesondert Beschwerde einlegen. Darüber müsste dann das Oberlandesgericht Hamm befinden. (APA)

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Obi liebäugelt mit bauMax-Übernahme http://www.salzburg24.at/obi-liebaeugelt-mit-baumax-uebernahme/apa-1321319398 http://www.salzburg24.at/obi-liebaeugelt-mit-baumax-uebernahme/apa-1321319398#comments Fri, 21 Nov 2014 12:19:00 +0000 http://4153586 Obi führe bereits Gespräche mit den Gläubigerbanken, berichtet das Fachblatt am Freitag ohne Nennung von Quellen. Dabei gehe es nicht nur um das Geschäft in Österreich, sondern auch um die Auslandstöchter in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien.

Rückzug begonnen

Es handelt sich dabei um jene Märkte, auf die sich bauMax in Zukunft konzentrieren will. Die verlustreichen Töchter werden nach und nach abgestoßen. Die rumänische Tochter wurde Anfang Juli an die französische Adeo-Gruppe verkauft, alle Standorte in Bulgarien wurden im September an den lokalen Investor Haedus JSC verkauft. Auch in der Türkei hat der Rückzug bereits begonnen. Zum Verkauf steht noch die Gesellschaft in Kroatien mit sieben Standorten.

Kein Kommentar

Obi selbst wollte zu dem Bericht nicht Stellung nehmen. “Wir kommentieren keine Marktgerüchte”, hieß es. Auch bei bauMax hieß es am Freitag auf APA-Anfrage, dass Marktgerüchte nicht kommentiert würden. “Es gibt aktuell keinen Verkaufsprozess”, so Sprecherin Monika Voglgruber zur APA. An der Situation des Unternehmens habe sich nichts geändert, die Restrukturierung laufe.

bauMax mit hohen Verlusten

Eine Übernahme von bauMax durch Obi könnte aber ohnehin auf kartellrechtliche Hürden stoßen. Denn zusammen kämen beide Unternehmen in Österreich auf einen Marktanteil von deutlich mehr als 50 Prozent. Als weitere Hürde wird die derzeitige wirtschaftliche Lage von bauMax gesehen. Das Unternehmen schreibt hohe Verluste.

“Tuchfühlung nicht verlieren”

Laut einem Branchenkenner ist die österreichische Kette für Obi dennoch interessant: “Nach den Geschäftsaufgaben in Rumänien, der Ukraine und Kroatien muss Obi Äquivalente finden, um im europäischen Wettbewerb nicht die Tuchfühlung zu Adeo und Kingfisher zu verlieren”, wird ein Insider zitiert. Eine Komplettübernahme würde den Obi-Umsatz von derzeit 5,8 Mrd. Euro um rund 1,2 Mrd. Euro in die Höhe treiben, schreibt die “Lebensmittel Zeitung”. (APA)

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B&B übernimmt 47 Holland Blumen-Mark-Standorte http://www.salzburg24.at/bb-uebernimmt-47-holland-blumen-mark-standorte/apa-1321318158 http://www.salzburg24.at/bb-uebernimmt-47-holland-blumen-mark-standorte/apa-1321318158#comments Fri, 21 Nov 2014 11:59:00 +0000 http://4153547

Was mit den restlichen 38 Filialen passiert, ist noch nicht klar. Für sie könne noch geboten werden, allerdings ohne Warenlager, sagte Platzgummer. Es muss jetzt jedenfalls schnell gehen, die Schließung des Unternehmens wurde laut Ediktsdatei am gestrigen Donnerstag angeordnet.

“Mit Stumpf besteht laufend Kontakt”, so der Masseverwalter. Der Linzer Investor Anton Stumpf war mit 85 Prozent Mehrheitseigentümer von Holland Blumen Mark. Er legte ein Angebot für die Fortführung von 70 Filialen mit knapp 300 Mitarbeitern, unterlag jedoch dem Angebot von B&B. “Bei Abwägung aller Umstände hat sich das Anbot von B&B als das für alle Beteiligten günstigere dargestellt”, erläuterte Platzgummer im APA-Gespräch.

Bei den noch zur Verfügung stehenden 38 Filialen handle es sich vorwiegend um Standorte, die in der Vergangenheit nicht wirtschaftlich zu führen waren, so Platzgummer. Es gebe aber auch Interesse von branchenfremden, die die Filialen anderwärtig nutzen wollen. Die Interessenten aus der Branche seien überschaubar.

Holland Blumen Mark meldete am 1. Oktober Insolvenz an. Als Gründe für die Pleite wurden Umsatzrückgänge, Wettbewerbsdruck, Altlasten durch den Voreigentümer, hohe Fixkosten für Standortmieten und hohe Kosten im Zusammenhang mit Abfertigungsverpflichtungen gegenüber langjährigen Dienstnehmern genannt. Derzeit hält die Blumenkette noch bei 85 Niederlassungen und beschäftigt 330 Mitarbeiter.

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Greenpeace mit Trojanischem Pferd gegen TTIP http://www.salzburg24.at/greenpeace-mit-trojanischem-pferd-gegen-ttip/apa-1321317858 http://www.salzburg24.at/greenpeace-mit-trojanischem-pferd-gegen-ttip/apa-1321317858#comments Fri, 21 Nov 2014 12:21:00 +0000 http://4153531

“Das Trojanische Pferd, gezogen von Lobbyisten, soll die Gefahren symbolisieren, die dieses Abkommen in sich birgt und vor allem die Klagsrechte der Konzerne”, erläuterte der Umweltaktivist beim Start des Demonstrationszuges vor der Zentrale der Wirtschaftskammer (WKÖ). “Nach außen hin ist das Investitionsschutz, allerdings drinnen sind das Sonderklagsrechte, die dazu führen können, dass Umweltgesetze in Zukunft ausgehebelt werden”, so Schweitzer

Das aus Holz gefertigte 1,5 Tonnen schwere Trojanische Pferd wurde symbolisch von mit schwarzen Anzügen bekleideten Lobbyisten gezogen. Auf dem Weg zur Ständigen Vertretung der EU-Kommission zogen die Umweltschützer unter anderem auch an der Industriellenvereinigung (IV) und dem Parlament vorbei.

“Die Lobbyisten sitzen am Verhandlungstisch, während die Zivilgesellschaft und Bevölkerung ausgeschlossen ist”, kritisierte Schweitzer die intransparenten Verhandlungen. Ein weiteres Problem der Freihandelsabkommen liegt für den Umweltschützer in der Gefahr, dass dadurch Standards – vor allem im Lebensmittel- und Umweltbereich – abgesenkt werden.

Die heutige Aktion richte sich speziell gegen die Sonderklagsrechte der Konzerne, dem sogenannten Investor-State-Dispute-Settlement (ISDS), führte Schweitzer aus. Dabei seien private Schiedsgerichte vorgesehen, die künftig etwa darüber entscheiden sollen, ob Umweltgesetze eingehalten werden können oder nicht.

Obwohl die EU-Kommission bereits angekündigt hat, dass es keine Herabsetzung der Lebensmittelstandards geben werde, sieht Schweitzer dennoch Probleme, weil die Kommission vorgeschlagen habe, ein System der gegenseitigen Anerkennung zu implementieren. Sobald ein Produkt in einem Land zugelassen ist, soll es auch im anderen Land zugelassen werden. “Das würde auch zu einer steigenden Absenkung der Standards führen”, meinte Schweitzer.

Weiters wies der Umweltaktivist darauf hin, dass auch die positiven Studien zum TTIP jährlich nur von einem Wirtschaftswachstum von 0,05 Prozent ausgehen. “Andere Studien sagen sogar, dass Arbeitsplätze verloren gehen.” Greenpeace sei nicht grundsätzlich gegen ein Abkommen zwischen der EU und den USA oder Kanada, “wenn sichergestellt ist, dass keine Standards gesenkt werden, wenn die Sonderklagsrechte für Konzerne nicht kommen und wenn transparent verhandelt wird”, meinte der Greenpeace-Sprecher. Das was derzeit bekannt sei, könne aber auf keinen Fall akzeptiert werden.

Vertreter der österreichischen Wirtschaft und Industrie stellen sich hingegen hinter die Pläne zum Freihandelsabkommen. Die Kritik am Handelsabkommen, es würden damit geltende Standards ausgehebelt werden, ist für die Wirtschaftskammer (WKÖ) und Industriellenvereinigung (IV) nicht gerechtfertigt. “Die positiven wirtschaftlichen Effekte sprechen ganz eindeutig für das Abkommen – besonders in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit und stagnierender Konjunktur”, betonte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer am Freitag in einer Presseaussendung. Europäische Standards stünden nicht zur Diskussion.

Beim Freihandelsabkommen gehe es in erster Linie um notwendige Verbesserungen beim Austausch von Waren, Dienstleistungen und Investitionen mit dem wirtschafts-, handelspolitisch und auch strategisch wichtigsten Handelspartner der EU. “All das liegt mindestens so sehr im Interesse Europas wie in dem der USA”, so Ralf Kronberger, in der WKÖ für Außenhandelsfragen zuständig. Sowohl Großkonzerne als auch KMU würden davon profitieren, auch zahlreiche österreichische Zulieferer.

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ÖGB prangert illegale Beschäftigte an http://www.salzburg24.at/oegb-prangert-illegale-beschaeftigte-an/apa-1321317706 http://www.salzburg24.at/oegb-prangert-illegale-beschaeftigte-an/apa-1321317706#comments Fri, 21 Nov 2014 11:53:00 +0000 http://4153527

In der Landwirtschaft gebe es Hunderte nicht reguläre Arbeitsverhältnisse. Dies sei ganz klar Ausbeutung inklusive Steuerbetrug, kritisiert Foglar am Freitag anlässlich des Kongresses der Landwirtschafts-, Lebensmittel- und Tourismusgewerkschaften (EFFAT) in Wien.

Sandra Stern von der Anlaufstelle für undokumentierte Arbeitende erinnerte daran, dass erst jüngst zwei Fälle von Rumänen bekannt wurden, die bei einem Tiroler Bauern nicht angemeldet und auch nicht krankenversichert waren und sogar ihre Arbeitsmaterialien selber bezahlen mussten.

Schlechte Erfahrungen habe sie auch mit der Gastronomie gemacht, wo es erst kürzlich einen Fall gab, dass ein Arbeitnehmer 44 Stunden die Woche arbeitete und dafür keinen Cent sah, so Stern. Foglar forderte mehr Personal für die Finanzpolizei und die Krankenkassen, um diese Missstände abstellen zu können. “Wir brauchen einen fairen Arbeitsmarkt in dem Gesetze eingehalten werden. Wir brauchen gleichen Lohn für gleiche Arbeit”, so der Gewerkschaftschef.

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Taxiservice Uber bekommt in Österreich Besuch vom Arbeitsinspektorat http://www.salzburg24.at/taxiservice-uber-bekommt-in-oesterreich-besuch-vom-arbeitsinspektorat/4153476 http://www.salzburg24.at/taxiservice-uber-bekommt-in-oesterreich-besuch-vom-arbeitsinspektorat/4153476#comments Fri, 21 Nov 2014 11:58:36 +0000 http://4153476 Gegenüber “derstandard.at” teilte ein Sprecher des Ministeriums am Freitag mit, dass die Überprüfung durch das Arbeitsinspektorat noch heuer erfolgen werde. Bei Verdacht auf Unterentlohnung könnte auch die Gebietskrankenkasse eingeschaltet werden.

Keine privaten Fahrer in Österreich

Möglich ist dies in Österreich deshalb, weil das Unternehmen hierzulande nur Fahrten an konzessionierte Mietwagenunternehmen vermittelt. Deren Fahrer unterliegen somit dem Kollektivvertrag für das Personenbeförderungsgewerbe, was Arbeits- und Ruhezeiten betrifft. In Deutschland oder den USA werden die Fahrten hingegen an Privatpersonen vermittelt.

Erboste Taxi-Fahrer und rechtliche Probleme

Über die Uber-App am Smartphone können Nutzer mit wenigen Klicks eine Fahrt buchen, die Kosten liegen meist deutlich unter einer Taxifahrt. Uber kassiert dabei eine Vermittlungsgebühr. Das Modell stößt in allen Ländern, in denen es eingeführt wurde, auf erbitterten Widerstand der etablierten Taxi-Unternehmen. Sie beklagen die fehlende Gewerbelizenz und das Unterbieten der festgelegten Tarife.

In Deutschland wurde das Angebot kurzfristig per einstweiliger Verfügung gerichtlich verboten, nach deren Aufhebung bereiten sich die Taxi-Unternehmen derzeit auf

Bei der Vermittlung an Privatpersonen gibt es allerdings in fast allen Ländern auch rechtliche Hürden, was die gewerbliche Personenbeförderung durch Privatpersonen betrifft. Darüber hinaus sind bei einem Unfall Probleme mit der Versicherung vorprogrammiert. Denn so gut wie jede private Kfz-Haftpflichtversicherung schließt im Kleingedruckten die Regulierung im Schadensfall bei gewerblichen Fahrten dezidiert aus.

Datenschutz bei Uber lückenhaft?

An einer anderen Front ist Uber derzeit um Schadensbegrenzung bemüht,  nachdem Vize-Chef Emil Michael angedroht hatte, missliebige Journalisten auszuspionieren. Er hatte sich bei einer Party in New York beklagt, dass Journalisten kritisch über Uber berichteten und laut darüber nachgedacht, auf solche Journalisten ein Team anzusetzen, das deren Privatleben durchleuchtet. So würden sie “einen Schluck ihrer eigenen Medizin bekommen”.

Nach den Äußerungen Michaels waren Befürchtungen laut geworden, Uber könne nicht nur Journalisten, sondern auch seine Kunden ausspionieren. Uber reagiert mit der Einsetzung einer Datenschutzkommision. Die zurückgelegten Fahrwege seien eine “wichtige Information” – “und wir verstehen, dass wir damit sorgfältig und mit Respekt umgehen und sie vor Unbefugten schützen müssen”.

“Mangel an Führungskraft”

Uber-Chef Travis Kalanick distanzierte sich am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst Twitter. Michaels Kommentare seien “furchtbar”, er spreche nicht für das Unternehmen. Die Äußerungen zeigten einen Mangel an Führungskraft und an Menschlichkeit, damit habe er sich von den “Werten und Idealen” der Firma entfernt.

Berichtet über den Ausfall Michaels hatte die Website Buzzfeed. Nach ihren Angaben haben Führungskräfte bei Uber auch Zugriff auf ein Programm namens “Gottes Auge”, das anzeigt, wo Fahrer und Mitfahrer sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt befinden. (red/APA)

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Steuerskandal bei oö. Bauunternehmen http://www.salzburg24.at/steuerskandal-bei-ooe-bauunternehmen/apa-1321317638 http://www.salzburg24.at/steuerskandal-bei-ooe-bauunternehmen/apa-1321317638#comments Fri, 21 Nov 2014 11:40:00 +0000 http://4153514

Laut Zeitungsbericht dürften seit mehr als zehn Jahren pro Monat 150.000 Euro am Fiskus vorbeigeschwindelt – und somit für 18 Mio. Euro keine Umsatz- oder Einkommenssteuern gezahlt worden sein. Hinzu kommen Vorwürfe, dass Mitarbeiter zum Teil schwarz beschäftigt worden seien.

Das Unternehmen sei im Besitz einer Familie “mit besten Verbindungen bis in die hohe Politik”, heißt es in dem Bericht. Bei einer Großrazzia seien kistenweise Unterlagen mitgenommen worden, bei deren Durchsicht sich der Verdacht erhärtet habe. Die Schwester des Firmenchefs soll nicht nur über die offizielle Buchhaltung, sondern auch über das Schwarzgeld penibel Buch geführt haben.

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Deutsche Bahn und Gewerkschaften verhandeln weiter http://www.salzburg24.at/deutsche-bahn-und-gewerkschaften-verhandeln-weiter/apa-1321316620 http://www.salzburg24.at/deutsche-bahn-und-gewerkschaften-verhandeln-weiter/apa-1321316620#comments Fri, 21 Nov 2014 20:56:00 +0000 http://4153400

“Wir haben damit gezeigt, dass es uns nicht um den Streik an sich geht”, erklärte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitagabend in Frankfurt. Die Bahn hatte der GDL ein Angebot vorgelegt, das neben den Lokführern nunmehr auch die Zugbegleiter umfasste, nicht aber weitere Berufsgruppen wie Bordgastronomen oder Disponenten. Dies sei nun Sache weiterer Verhandlungen, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber. Er sei weiterhin optimistisch, einheitliche Abschlüsse mit beiden Gewerkschaften erreichen zu können. “Wir sind da sehr transparent.”

Das 600 Seiten schwere Angebot der Bahn enthält nach Unternehmensangaben zahlreiche Neuerungen. Beiden Gewerkschaften seien für Zugbegleiter und Lokführer materiell gleiche Angebote vorgelegt worden, sagte Weber. Bis Ende 2016 sollen die Gehälter in drei Stufen um insgesamt 5 Prozent steigen, was nach Rechnung der GDL aber nur eine Jahreserhöhung von 2 Prozent ausmachen würde. Dazu kommen Einmalzahlungen und Weihnachtsgelderhöhungen mit sozialer Komponente sowie Regelungen zur Altersvorsorge und anderen Tarifthemen wie etwa dem Gesundheitsschutz. Zur Entlastung der Beschäftigten mit vielen Überstunden will die Bahn 200 zusätzliche Lokführer-Stellen schaffen.

GDL-Chef Weselsky hatte das neue Angebot der Bahn zum Auftakt zunächst als ernüchternd bezeichnet. Die drei Tarifparteien hatten sich nicht auf eine Basis für gemeinsame Verhandlungen einigen können.

“Wir sprechen weiter. Das ist die richtige und gute Nachricht”, hatte Bahn-Personalvorstand Weber das knapp einstündige Treffen mit Vertretern der EVG bilanziert. Über Inhalte wurde nicht gesprochen. Die EVG schloss Streiks ihrer Mitglieder bis zum 3. Dezember aus. Dann werde die Tarifkommission der Gewerkschaft das Angebot der Bahn bewerten.

Das Bahn-Angebot ist so umfangreich, weil die Bahn die GDL und die EVG unter einen Hut bringen muss. Beide wollen für Beschäftigte in ein- und denselben Berufsgruppen verhandeln, die Bahn will aber unterschiedliche Regelungen verhindern. So hat sie etwa der EVG ein Angebot auch für die bei ihr organisierten Lokführer gemacht, der Lokführergewerkschaft auch Vorschläge für diejenigen Zugbegleiter, die sie vertritt.

Weselsky ging extrem skeptisch in sein Treffen mit Weber. Es sehe danach aus, dass die Bahn nur ein zusätzliches Angebot für die Zugbegleiter gemacht habe, sagte Weselsky unmittelbar vor Verhandlungsbeginn. Es fehlten Angebote für die ebenfalls von der GDL vertretenen Bordgastronomen, Lokrangierführer, Disponenten und Instruktoren. “Wenn das nicht aufgeklärt wird, verhandeln wir über Schwachsinn.”

Die Lokführergewerkschaft fordert unter anderem fünf Prozent mehr Geld für das Zugpersonal für zwölf Monate und eine von 39 auf 37 Stunden reduzierte Wochenarbeitszeit ab Januar 2015. Der Knackpunkt: Die GDL will für ihre Mitglieder beim gesamten Zugpersonal verhandeln, nicht nur für die Lokführer unter ihnen. Die Zugbegleiter werden aber auch von der EVG vertreten, die bisher in diesem Bereich alleine die Tarifverträge ausgehandelt hat.

Die EVG fordert in der laufenden Tarifrunde sechs Prozent mehr Lohn, pro Monat aber mindestens 150 Euro mehr. “Anstelle des monatlichen Mindestbetrags wurde uns eine Einmalzahlung angeboten”, kritisierte Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. Das sei für die EVG völlig inakzeptabel.

Bahn-Manager Weber sagte: “Wir haben jetzt Gelegenheit, darüber nochmal nachzudenken.” Er hält eine Einigung vor Weihnachten dennoch weiterhin für möglich: “Die Basis dafür ist unverändert gegeben.”

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Fiskus hofft auf Milliarden von Steuerflüchtlingen http://www.salzburg24.at/fiskus-hofft-auf-milliarden-von-steuerfluechtlingen/apa-1321315794 http://www.salzburg24.at/fiskus-hofft-auf-milliarden-von-steuerfluechtlingen/apa-1321315794#comments Fri, 21 Nov 2014 10:26:00 +0000 http://4153383

“Der Fiskus muss nur noch den zweiten Schritt setzen und in einer Gruppenanfrage an die Schweiz die Namen derjenigen anfordern, die das Schwarzgeld vor Ende 2012 in eines der zehn Hauptzielländer verschoben haben”, wird Capital-Bank-Vorstand Constantin Veyder-Malberg in dem Bericht zitiert. Unter diesen Ländern soll neben Österreich auch Singapur prominent vertreten sein.

1 bis 1,5 Mrd. Euro an offenen Steuern

Rechne man die Nachzahlungen an KESt, Einkommensteuer und Umsatzsteuer zusammen, dann kämen 1 bis 1,5 Mrd. Euro an offenen Steuern zusammen, rechnet das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf Experten vor. Dazu kämen noch Säumniszuschläge und Steuerstrafen.

Einnahmen aus Liechtenstein geringer als erhofft

Geringer als erhofft waren bisher auch die aus dem Schwarzgeldabkommen mit Liechtenstein resultierenden Einnahmen. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) habe deshalb bei seinem Kollegen in Vaduz nachgefragt und die Auskunft erhalten, dass das meiste Schwarzgeld aus Liechtenstein inzwischen wieder in Österreich sei, berichtet die “Tiroler Tageszeitung” am Freitag.

(APA)

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Ultrareiche der Welt werden noch reicher http://www.salzburg24.at/ultrareiche-der-welt-werden-noch-reicher/apa-1321314232 http://www.salzburg24.at/ultrareiche-der-welt-werden-noch-reicher/apa-1321314232#comments Fri, 21 Nov 2014 09:37:00 +0000 http://4153296 Lediglich 0,004 Prozent der Erwachsenen der Welt besitzen inzwischen fast 30 Billionen Dollar (24 Billionen Euro) und kontrollieren damit 13 Prozent des gesamten Vermögens der Welt.

Demnach gelten weltweit 211.275 Menschen als ultrareich, das heißt mit einem Vermögen über 30 Mio. Dollar. Davon haben 2.325 Menschen mehr als eine Milliarde Dollar.

Mehr “Halb-Milliardäre”

Ihre Zahl stieg im vergangenen Jahr laut der Studie um sechs Prozent, zugleich erhöhte sich ihr Vermögen um sieben Prozent. Darin spiegelt sich der Anstieg von Aktien und Vermögenswerten wider. Den schnellsten Anstieg habe es in der Gruppe der “Halb-Milliardäre” gegeben, die zwischen einer halben und einer ganzen Milliarde Dollar besitzen. Die hohe Konzentration des Wohlstands gebe den Reichen großen Einfluss in der Industrie sowie in der Finanzwirtschaft, hieß es in der Studie.

87 Prozent Männer

Rund ein Drittel der insgesamt fast 30 Billionen Dollar entfiel auf die Superreichen in den USA, mehr als ein Viertel auf Europa und 23 Prozent auf Asien. 87 Prozent der Ultrareichen waren Männer mit einem Durchschnittsalter von 59 Jahren, wobei rund ein Viertel im Bankensektor aktiv war. 68 Prozent der Ultrareichen sind demnach selbst zu ihrem Vermögen gelangt, 13 Prozent haben es geerbt und der Rest hat seinen Wohlstand sowohl geerbt als auch selbst erwirtschaftet.

Eine Millionen für Luxus

Die reichsten Frauen waren im Schnitt 57 Jahre alt, und fast die Hälfte hatte ihr Vermögen geerbt. 19 Prozent von ihnen waren im Wohltätigkeitssektor aktiv. Laut der Studie gaben die Ultrareichen im Schnitt eine Million Dollar jährlich für Luxusgüter und -Dienstleistungen aus – allerdings empfänden sie diese nicht unbedingt als Luxus. (APA)

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Strafzinsen auf Guthaben – Bank Austria, BAWAG: Derzeit keine Pläne http://www.salzburg24.at/strafzinsen-auf-guthaben-bank-austria-bawag-derzeit-keine-plaene/4153272 http://www.salzburg24.at/strafzinsen-auf-guthaben-bank-austria-bawag-derzeit-keine-plaene/4153272#comments Fri, 21 Nov 2014 09:23:15 +0000 http://4153272 “Derzeit kein Thema” hieß es bei österreichischen Großbanken am Donnerstag nach einem Rundruf.

“Es bestehen derzeit keine diesbezüglichen Pläne”, verlautete aus der BAWAG PSK auf APA-Anfrage nach möglichen Negativzinsen auf Guthaben von Groß-Kommerzkunden oder Privatkunden. Auch bei der österreichischen UniCredit-Tochter Bank Austria hieß es dazu heute: “Derzeit kein Thema.”

“Wer zu uns kommt wird nicht bestraft”

Die deutsche HVB-Spitze hat sich in dieser umstrittenen Zinsenfrage schon länger festgelegt: So lange er an der Spitze der HypoVereinsbank stehe, werde es keine negativen Zinsen geben, hatte HVB-Chef Theodor Weimer vor kurzem öffentlich erklärt: “Egal, wer zu uns kommt, er wird dafür nicht bestraft.”

Nur noch Frage der Zeit?

Für die “Neue Zürcher Zeitung” war es indes nur eine Frage der Zeit, bis der Negativzins der Europäischen Zentralbank auf Einlagen der Geschäftsbanken auch an die Kunden der Banken weitergereicht würde. Am Donnerstag hat die Commerzbank ihre diesbezüglichen “Gebühren”-Pläne bestätigt. Zuvor hatten vor allem große amerikanische Depotbanken in Deutschland, State Street und Bank of New York Mellon, mit Strafzinsen auf Bankeinlagen von sich reden gemacht. Besonders Fondsgesellschaften, die sich aus Sicherheitsdenken von ihren Depotbanken hohe Summen liquide verwahren lassen wollten, waren von Strafzinsen betroffen.

Langjährige Kunden sollen nicht verärgert werden

Mit Gebühren auf Einlagen müssen laut “NZZ” demnach vor allem institutionelle Kunden rechnen, die sonst keine großen Geschäfte mit der Bank tätigen und plötzlich große Liquiditätspolster bei ihr zwischenlagern wollen. Gute langjährige Kunden hingegen sollten möglichst nicht verärgert werden, deshalb würde “selektiv” entschieden, wer mit solchen Zahlungen belegt würde und wer nicht. Vor kurzem hatten Lufthansa und E.ON angegeben, ihnen sei von bestimmten Banken mit Negativzinsen gedroht worden, sie nannten aber nicht, welche Banken das angedroht haben.

(APA)

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Energiepreise in Österreich auf Drei-Jahres-Tief http://www.salzburg24.at/energiepreise-in-oesterreich-auf-drei-jahres-tief/apa-1321314376 http://www.salzburg24.at/energiepreise-in-oesterreich-auf-drei-jahres-tief/apa-1321314376#comments Fri, 21 Nov 2014 09:05:00 +0000 http://4153252

Treibstoffe waren im Oktober im Monats- und Jahresvergleich um 1,8 bzw. 3,1 Prozent billiger. Bei den Diesel-Preisen wurde mit 2,0 Prozent im Monatsabstand der stärkste Rückgang seit Juni 2012 verzeichnet; zugleich war Diesel damit so günstig wie seit Februar 2011 nicht mehr. Superbenzin verbilligte sich gegenüber dem Vormonat September um 1,4 Prozent.

Im Jahresabstand war Diesel im Oktober um 5,1 Prozent günstiger als ein Jahr davor, Superbenzin nur noch 0,1 Prozent billiger. Die Preise der beiden Treibstoffen haben sich im letzten halben Jahr somit deutlich auseinanderentwickelt, denn im April kosteten beide Spritsorten noch 2,6 Prozent weniger als ein Jahr davor.

Heizöl zeigte im Oktober die stärkste Verbilligung aller im EPI abgebildeten Energieträger: Im Monatsabstand fiel der Preis um 4,1 Prozent, gegenüber dem Vorjahr sogar um 7,6 Prozent. Damit befand sich der Heizölpreis auf dem niedrigsten Wert seit Jänner 2011.

Fernwärme verteuerte sich im Jahresabstand um 5,0 Prozent, gegenüber dem Vormonat September gab es einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent.

Strom verbilligte sich gegenüber dem Vormonat um 2,0 Prozent und war im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent günstiger.

Der Gaspreis blieb im Monatsvergleich, wie schon seit Jahresanfang, weiter unverändert. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte er sich aber um 0,6 Prozent, was auch die erste Verteuerung binnen Jahresfrist seit März 2013 darstellte.

Feste Brennstoffe verteuerten sich im Monats- und Jahresvergleich um 1,6 bzw. 3,9 Prozent. Dabei gab es bei Brennholz die stärksten Verteuerungen – und zwar von 1,7 Prozent im Monats- und um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Holzbriketts waren um 1,7 Prozent teurer als im Vormonat, kosteten aber um 2,1 Prozent weniger als ein Jahr davor. Der Preis für Holzpellets stieg im Monatsabstand um 1,1 Prozent, gab im Jahresvergleich aber um 3,4 Prozent nach.

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Hypo Alpe Adria Italia soll bald verkauft werden http://www.salzburg24.at/hypo-alpe-adria-italia-soll-bald-verkauft-werden/apa-1321309616 http://www.salzburg24.at/hypo-alpe-adria-italia-soll-bald-verkauft-werden/apa-1321309616#comments Thu, 20 Nov 2014 20:22:00 +0000 http://4152975

Die Bank, gegen die die Staatsanwaltschaft von Udine eine Untersuchung über Leasing-Betrügereien abgeschlossen hat, habe alle Kunden entschädigt. Alle faulen Leasing-Verträge sollen in eine neue Bad Bank ausgegliedert worden. Diese soll notleidende Kredite in Höhe von 1,5 Milliarden Euro übernehmen. Als Bad Bank soll die bereits gegründete Heta Asset Resolution dienen, die die bereits bestehende Hypo Leasing ersetzen soll.

Damit soll die Hypo Alpe Adria Italia jetzt für eine Akquisition attraktiv gemacht werden. Für diese Operation wartet das Geldhaus noch auf das grüne Licht der Notenbank, mit dem im ersten Quartal 2015 gerechnet wird. Die Bank sei einer tiefgreifenden internen Neuorganisation unterzogen worden, ohne Arbeitsstellen abzubauen, berichtete Gariglio.

Gariglio ist seit August 2013 Generaldirektor der Italientochter der Hypo Alpe Adria. Seit seinem Amtsantritt sei das Kapital der Bank um 250 Mio. Euro aufgestockt worden, berichtete der Manager.

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