Ronaldo-Doppelpack bei Portugals 4:1 gegen Lettland

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Memphis Depay sorgte mit zwei Toren für klare Verhältnisse
Memphis Depay sorgte mit zwei Toren für klare Verhältnisse - © APA (AFP)
Europameister Portugal hat auf dem Weg zur WM-Endrunde 2018 den nächsten Pflichtsieg eingefahren. Im Heimspiel gegen Lettland setzten sich die Südeuropäer am Sonntag in Faro mit 4:1 durch. Cristiano Ronaldo traf zunächst per Elfer, vergab nach der Pause einen Strafstoß und sorgte am Ende per Volley-Tor für die Vorentscheidung. Nach dem dritten Sieg bleibt Portugal der Schweiz damit auf den Fersen.

Belgien zog nach einem 8:1 gegen Estland mit Weltmeister Deutschland und der Schweiz gleich und hält nun ebenfalls bei einer Bilanz von vier Siegen in vier Spielen. Die “Roten Teufel” lagen in Brüssel bereits in der 25. Minute dank Toren von Thomas Meunier (8.), Dries Mertens (16.) und Eden Hazard mit 3:0 voran. Griechenland ließ in Gruppe H indes mit einem 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina erstmals Zähler liegen.

An der Algarve traf zunächst Ronaldo per Elfer (28.). In der 68. Minute hätte der Superstar von Real Madrid nachlegen müssen, sein zweiter Strafstoß an diesem Abend ging aber nur an die Innenstange. Die Letten mit Mattersburg-Legionär Vitalijs Maksimenko schlugen ihrerseits eiskalt zu: Arturs Zjuzins traf nach schwacher portugiesischer Defensivarbeit zum Ausgleich (67.). Die Freude der Gäste währte jedoch nur zwei Minuten, ehe William Carvalho per Kopf zur Stelle war. Ronaldo (85.) sorgte mit einem 68. Länderspiel-Tor für die Entscheidung, ehe noch Bruno Alves traf.

Belgien überrollte Estland. Den Balten gelang es immerhin, den Belgiern noch vor dem Pausenpfiff den ersten Gegentreffer in der laufenden Qualifikation zuzufügen. In der zweiten Spielhälfte liefen die Angriffe der Hausherren aber wieder nach Maß. Yannick Carrasco (62.), Mertens (64., 68.) und Romelu Lukaku (83., 88.) sorgten für einen Kantersieg. Die Belgier halten nun bei zwölf Punkten und einem Torverhältnis von 21:1.

Bosnien sah in Piräus nach einem unglücklichen Eigentor von Griechenlands Torhüter Orestis Karnezis lange wie der Sieger aus. Die Griechen trafen danach nur Metall, durften in der 95. Minute aber noch spät jubeln. Giorgios Tzavellas drückte den Ball nach dem letzten Verzweiflungsangriff über die Linie.

Die Niederlande schrieb mit einem mühevollen Erfolg in Luxemburg wieder voll an. 3:1 setzte sich der Favorit am Sonntag durch, Matchwinner mit zwei Toren war der zur Pause eingewechselte Memphis Depay. Oranje schob sich damit drei Zähler hinter Spitzenreiter Frankreich in der Tabelle der Gruppe A auf Rang zwei vor.

Die Schweiz holte indes wie Weltmeister Deutschland auch im vierten Spiel die drei Punkte. Gegen die Färöer ließen die Eidgenossen mit einem 2:0 in Luzern nichts anbrennen, boten dabei aber keine Glanzleistung. Sie hielten in Gruppe B damit Europameister Portugal, der erst am Abend gegen Lettland im Einsatz war, auf Distanz.

(APA)

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