Night Race Poker Charity 2012: Skiasse pokerten für den guten Zweck

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win2day Poker-Ace Johan Brolenius, Gabriela Gebhart von Stiftung Kindertraum, Pokerprofi Erich Kollmann und Casinos Austria Pokermanager Stefan Gollubits win2day Poker-Ace Johan Brolenius, Gabriela Gebhart von Stiftung Kindertraum, Pokerprofi Erich Kollmann und Casinos Austria Pokermanager Stefan Gollubits - © Mike Ranz
Pokern macht Freude. Das gilt umso mehr, wenn am Tisch die Elite des alpinen Skizirkus Platz nimmt. Wenn der Erlös des Abends dann auch noch einem guten Zweck zukommt, kennt die Begeisterung fast keine Grenzen mehr. So geschehen bei der Night Race Poker Charity 2012, die am 23. Jänner im Hotel Pichlmayrgut in Schladming über die Bühne ging.

Am Vorabend des Nachtslaloms auf der Planai zeigten die internationalen Skistars, dass sie auch abseits der Skipiste, nämlich beim Pokern, eine gute Figur machen. Und sie machten es besonders spannend: Denn Skistars wollen nicht nur nach dem Rennen auf dem Siegespodest ganz oben stehen, sondern bei der Night Race Poker Charity 2012 als Letzter vom Tisch aufstehen.

Ex-Skistar und Poker-Ass Johan Brolenius und Pokerprofi Erich Kollmann hatten eine perfekte Pokerrunde zusammengestellt: Die schwedischen Slalom-Asse Mattias Hargin, Jens Byggmark, Andre Myhrer und Markus Larsson waren ebenso vertreten wie der diesjährige Kitzbühel-Sieger Cristian Deville aus Italien. Österreich hatte Reinfried Herbst und Rainer Schönfelder am Tisch, Kanada entsandte Michael Janyk. Zu den acht Skiassen gesellten sich fünf Spieler, die bereits am Nachmittag die Chance genutzt haben, und sich mittels Sit&Go für die Teilnahme an den beiden Finaltischen qualifiziert haben. Und natürlich wollten es auch die Pokermanager von Casinos Austria und win2day, Stefan Gollubits und Juergen Smutek und die beiden Organisatoren Johan Brolenius und Erich Kollmann wissen. Casinos Austria stellte auch zwei Croupiers aus dem Casino Bad Gastein und das gesamte Spielequipment.
Das an zwei Tischen ausgetragene Match war dann nicht weniger spannend als ein Hundertstelsekunden-Krimi beim Slalom: Andre Myhrer schied als erster vom Turnier aus – Revanche folgte aber seitens Michael Janyk, der auf einen Schlag zwei Qualifikanten vom Tisch verwies. Doch kurz darauf ging Reinfried Herbst all-in und hatte das Nachsehen. Die Skiasse zeigten im Verlauf des Spieles eindeutig, dass sie beim Pokern alles riskieren – und damit vollkommen richtig lagen. Denn obwohl sich vom Team „Slalom“ einige von den Tischen verabschieden mussten, hatte auch so mancher Qualifikant das Nachsehen. Letztlich waren am Finaltisch noch Rainer Schönfelder, Michael Janyk und Markus Larsson mit dabei.

Und die Herren der Kippstangen zeigten mit Markus Larsson, dass sie auch beim Pokern einen kühlen Kopf behalten. Denn der Qualifikant David Gabriel musste einiges an Nervenstärke beweisen, um in der letzten Partie das bestplatzierte Skiass auszustechen.

Markus Larsson, bester Skistar des Abends: “Poker and Charity is a great combination. I enjoyed it very much. It was much fun and I’m proud of being the best skistar tonight. But now I’m focussing on the night race tomorrow.” So manchem Teilnehmer war durchaus anzumerken, dass er gerne noch länger im Rennen geblieben wäre. Doch letztlich tröstete alle der schöne Gedanke, dass der Erlös des Abends, ein Scheck über 12.500 Euro, gestiftet von Casinos Austria, win2day und Colmar, der Stiftung „Kindertraum“ zu Gute kam. Geschäftsführerin Gabriela Gebhart war sichtlich erfreut über die ansehnliche Summe. „Ich finde die Idee der Night Race Poker Charity großartig. Wir freuen uns sehr über die hohe Spendensumme. Damit ist es uns möglich, mehrere Kinderwünsche zu erfüllen. Vielen Dank an alle Skistars, die Organisatoren und natürlich die Sponsoren.“



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