Niki braucht offenbar millionenschwere Finanzspritze

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Niki ist operativ stark mit Air Berlin verflochten
Niki ist operativ stark mit Air Berlin verflochten - © APA (AFP)
In den Verhandlungen rund um Air Berlin geht es auch um die Österreich-Tochter Niki. Lufthansa will 21 Flugzeuge von Niki übernehmen, wie Insider sagten. Sie soll nicht in die Insolvenz rutschten, braucht dazu aber rasch eine millionenschwere Finanzspritze der insolventen Air Berlin, an deren Tropf Niki hängt. “Darüber wird gerade gesprochen”, sagte ein Verhandlungsteilnehmer.

Interesse an Niki hätten aber auch weitere Unternehmen angemeldet. Darunter ist auch Easyjet. Attraktiv seien vor allem die Start- und Landezeiten von Niki am Düsseldorfer Flughafen. Die Air-Berlin-Gruppe besetzt dort ein Drittel der Slots. “Er ist besonders wichtig, weil die Slots dort aus Umweltgründen sehr begrenzt sind und weil er (…) lukrativeres Geschäft für die Lufthansa bietet”, sagte Luftfahrtberater John Strickland.

Air Berlin hat Schulden bei Niki

Air Berlin schuldet der österreichischen Tochter – die operativ mit den Berlinern stark verflochten ist und ihren Verkauf über die Mutter abwickelt – im übrigen einiges Geld: Der österreichische Luftfahrtexperte Kurt Hoffmann nannte im ORF-Fernsehen unter Verweis auf einen ehemaligen Air-Berlin-Vorstand eine Summe von 43 Mio. Euro. Diese 43 Millionen Euro seien für Niki in Zeiten wie diesen essenziell, sagte Hoffmann. Wenn es hier keine Lösung gebe, dann könnte Niki in ein bis zwei Wochen insolvent sein, so Hoffmann. Air Berlin nannte diese Aussage heute “reine Spekulation”, sie werde nicht kommentiert.

(APA/ag.)

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