Noch keine ÖFB-Entscheidung zu Westliga

Die Entscheidung zur Westliga wurde vertagt. (Symbolbild)
Die Entscheidung zur Westliga wurde vertagt. (Symbolbild) - © APA/ERWIN SCHERIAU
Noch keine Entscheidung traf das ÖFB-Präsidium am Freitagnachmittag in einer Sitzung zum künftigen Format der Regionalliga West. Dieses wird laut Verbandsangaben erst am 14. Dezember behandelt.

Bis dahin sollen auch die Ergebnisse einer eingesetzten Arbeitsgruppe zu möglichen Formatänderungen in der gesamten dritten Leistungsstufe des heimischen Fußballs vorliegen. Dieser Prozess wird beim ÖFB vom Beratungsunternehmen Hypercube begleitet.

Verbandsvertreter aus Vorarlberg und Tirol hatten den Antrag eingebracht, die Westliga künftig zweigeteilt abzuhalten, indem die Clubs ab der kommenden Saison zuerst im Herbst innerhalb des Landesverbandes antreten und nur aufstiegswillige bzw. die jeweils besten Vereine im Frühjahr eine eigene Liga bestreiten. Salzburg, der dritte in die Westliga involvierte Landesverband, stimmte allerdings gegen diesen Vorschlag.

ÖFB unterstützt UEFA-Chef Ceferin

Entschieden hat sich der ÖFB bei der Sitzung allerdings dafür, UEFA-Präsident Aleksander Ceferin bei seiner angestrebten Wiederwahl im Februar zu unterstützen. Das Präsidium beschloss einstimmig, dem slowenischen Amtsinhaber beim Kongress der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am 7. Februar in Rom die Stimme zu geben.

“Der ÖFB wird erneut für Aleksander Ceferin votieren, da er die Anliegen der kleineren und mittleren Verbände sehr gut vertreten hat”, begründete ÖFB-Präsident Leo Windtner in einer Verbandsaussendung. Mit Ceferin sei “in vielen Bereichen der UEFA ein Neustart gelungen, und wir werden ihn auf seinem Weg weiterhin bestmöglich unterstützen.” Der 49-Jährige ist seit September 2016 UEFA-Chef. Ceferin war damals dem vom Weltverband FIFA gesperrten Franzosen Michel Platini nachgefolgt.

(APA)

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